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 Kapitel 163-164

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BeitragThema: Kapitel 163-164   Do Feb 09, 2012 5:50 am

163. Kapitel Es geht hoch her!


Lucius Sicht

Er war mir ins Manor gefolgt, nun gut, sollte mir doch recht sein, schließlich wohnte er hier auch zum Teil, aber das er mir in den Salon folgte, ich an seiner säuerlichen Miene und Haltung schon wieder sehen konnte, irgendwas passte ihm nicht, enervierte mich.

Was hatte er in seiner schrecklichen allessehenden Aufmerksamkeit jetzt wieder aufgeschnappt, was ihm nicht genehm war? Ich genehmigte mir einen entspannenden Drink und ließ mich vor dem Kamin in meinem bequemen Sessel nieder, der Abend war anstrengt und lang genug gewesen.

Warum musste sie auch immer wieder in so prekäre Situationen geraten, schien ja fast als zöge sie sie magisch an. Seit dem Hermione zur Familie gehörte, nun auch zu den DeathEatern, waren meine Aufgaben unter ihnen wahrlich schwieriger geworden, meine Stellung insgesamt. Dauernd geriet sie in extreme Situationen aus denen man sie heraus lavieren musste, oder eigentlich stimmte das nicht, sie zog sich meistens selbst heraus, aber heut, ja, da wäre sie selber nur schwer heraus gekommen und wenn, nur durch einen offenen Kampf und das wäre ganz sicher nicht gut gewesen. Mit Greyback war nie gut Kirschen essen, er war ein ernstzunehmender Gegner, aber ich musste mir Gedanken darüber machen und das reichte doch schon um mir das Leben zu erschweren, stöhnte ich mitleidig auf.

Was hatte sie sich nur dabei gedacht gerade dort herum zu streunen, oder hatte sie nicht gewusst das Bella sich dort oft aufhielt und sich ihren absonderlichen Gelüsten hingab, mit stetig wechselnder Begleitung? Ich hatte noch gerade gesehen wie sie in dem Gang verschwand, der in diese Gefilde führte, war ihr einer Eingebung nach spontan gefolgt, doch leider hatte ich sie erst gefunden als dieser widerliche, ungepflegte Werwolf sie schon erschnüffelt hatte.

Severus hatte sich inzwischen auch einen Drink genommen und mir gegenüber wie selbstverständlich Platz genommen. Mir entging durchaus nicht, dass er mich fortwehrend musterte, doch ich würde auf so eine platte Provokation, die sein gestarrte war, nicht eingehen, da Mister Schweigsam mal wider den Mund nicht aufbekam. Ruhig trank ich den edlen Tropfen weiter und musste innerlich schmunzeln, meine instinktive Aktion sie so schnell hinter mich zu bringen, mich schützend vor sie zu stellen und so zu beweisen, ich schützte sie wirklich, das waren keine leeren Worte gewesen, schien sie beeindruckt zu haben und wohl auch die ganze Szene an sich, hatte sie etwas verunsichert, gingen meine Mundwinkel zufrieden in die Höhe.

Grummelnd vernahm ich nun Severus Stimme: „Warum war sie heute, für die restliche Zeit dein Schatten, ist nicht von deiner Seite gewichen, was hast du getan?“ Ah, das war es also was ihn beschäftigte? Ich war mir sicher, das war nicht alles, so glänzend wie seine Laune war, aber nun gut, mein schwarzer Freund war wie immer sehr zurückhaltend in seiner Wortwahl.

Lapidar, ihn nicht mal ansehend, sondern weiter in die Flammen schauend antwortete ich: „Bella und Greyback haben sie wohl etwas verschreckt und sie hat für sich entschieden, dass es an meiner Seite sicherer ist!“

„Ist das so?“, klang seine Stimme schrecklich misstrauisch mit einer Prise Zynismus und ich sah ihn nun an, blaffte zurück:

„Was denkst du denn? Sie hat Bella mit Greyback bei einem ihrer Spielchen gestört und da war ich zur Stelle, hätte ich sie Greyback zum Fraß überlassen sollen?“, giftete ich zurück, Severus war aber auch zu anstrengend.

„Du schützt sie also wirklich?“, fragte er nun. Was war das denn für eine dumme Frage, natürlich schützte ich sie und so antwortete ich arrogant, sah ihn herausfordernd an:

„Natürlich schützte ich sie, sie gehört zur Familie!“ Dann fügte ich noch arroganter hinzu: „Ich schütze mein Eigentum, immer!“, warf ich meine langen Haar zurück und blickte ihn hochmütig an.

„Dann siehst du sie also als Besitz?“, kam es nun wahnsinnig blasiert von Severus, ja meine Güte, was sollte ich denn jetzt darauf sagen. Ich begann wieder nach zu denken, sah ich sie als Besitz, nein eigentlich nicht, aber als was dann…driftete ich ab.

Mir hatte es sehr gefallen wie einfallsreich, sie heute ihre Schuld beglichen hatte und wie sie diese delikaten Informationen über den Minister dank Umbridge hatte besorgen können interessierte mich sehr, sie war gut, das konnte man ihr nicht absprechen. Sie beeindruckte mich immer wieder und auch wenn ich über ihre kurze Notiz, das ich beobachtete wurde, hatte schmunzeln müssen, weil mir klar war, Severus würde mir eine solche Information nicht geben, eher warten bis ich es selber heraus fand, war ich doch erfreut zu sehen, wie loyal sie war, auch wenn sie dadurch den Reiz etwas abkürzte es selbst herauszufinden. Das hatte ich belohnen wollen und die zierliche Kette, die ich eigentlich für ihren Abschied am Ferienende gekauft hatte, passte als kleine Aufmerksamkeit doch sehr gut.

Sie hatte ihr gefallen, ja, da war ich mir sicher, aber warum war mir das wichtig, war es das überhaupt, nein, eigentlich nicht, so was war mir doch gleich. Ich beglich auch kleine Schulden sofort und so hatte ich ihre Loyalität belohnt, mehr nicht. Es machte mir Spaß zu sehen wie zahm sie wurde, wenn ich wie an ihrem Geburtstag den charmanten Kavalier gab. Sie war ja wie Wachs in meinen Händen gewesen und ich hatte durchaus gesehen wie ihr Gesicht rot geglühte und ihre Augen geglänzt hatten. Ja, ich löste etwas in ihr aus das selbst Draco nicht schaffte, wie ich wusste, aber warum tat ich das?

Es machte mir Spaß, also murrte ich, da Severus mich immer noch abwartend maß und auf eine Antwort wartete, sich sicher nicht mit meinem Schweigen zufrieden geben würde: „Nein, sie ist natürlich nicht mein Eigentum, aber ich spiele halt gerne!“, klang ich leicht trotzig.

Und zu meinem großen Erstaunen entließ er mich aus der Pflicht, warf nachdenklich ein:

„Lestrange also schon wieder, bei der Feier war es auch einer von ihnen, der sie zog. Sie zeigen zu viel Interesse an ihr!“

Das sah ich genauso, hatte mir auch nach der Feier Sorgen gemacht. Ich wollte an diesen Abend nicht zurück denken, zu zwiespältig war das was, naja was, was ich fühlte, nein, aber ich wollte nicht an meinen völlig unangebrachten Wutausbruch denken, dass ich so die Kontrolle verlor, das Verbot ich mir, war peinlich berührt, da dies unter meiner Würde war und das war nicht ich! Was hatte mich so ausrasten lassen, das ich meine Gefühle hatte an Gegenständen ausleben müssen?....

Schnell erwiderte ich emotionslos: „Ja, das gefällt mir auch nicht. Das kann gefährlich werden!“, wollte ich nicht darüber nachdenken.

Wir nickten, waren absolut einer Meinung und ich hoffte mal, Severus war endlich fertig mit seiner Fragerei, doch wie als ob er es gewusst hätte, harkte er genau dort nach, wo ich nicht drüber nachdenken, geschweige denn drüber sprechen wollte. Mich genau musternd, das sah ich, nervte er weiter.

„Was war an dem Abend? Du hast sie bestraft und geheilt?“, kam es lauernd von ihm, schrecklich, dieser Mann.

„Ja!“, blieb ich kurz angebunden, darüber wollte ich echt nicht reden. War schon enervierend, lästig genug, das ich den halben Salon hatte wieder richten müssen, weil ich nicht nur Stühle zerhauen hatte. Ich hatte nicht nur an einem Sessel meine Wut ausgelassen, sondern fast schon gewütet. Ich konnte mir nicht erklären warum ich so aus der Haut gefahren war, vor allem nicht, weil es mir nicht schwer gefallen war ihr gegenüber ruhig zu bleiben. Ja, ich war eigenartig ruhig gewesen, das war sogar mir klar und das ich ziemlich viel von mir gezeigt hatte, ja das auch, aber warum? Zum Glück war sie schon gegangen, als ich dachte durchdrehen zu müssen. Überlegte ich immer noch nach dem, Warum….

Keine Ahnung, war ich nicht gewöhnt so in die Tiefe zu gehen und meine Beweggründe zu erforschen, die sonst immer logisch, klar und strukturiert waren, zumindest für mich.

Ich hatte sie beruhigt, sie geheilt, sie sogar erneut geküsst, aus einem Impuls heraus, wobei mir bei der Erinnerung gerade sofort wieder der Kuss in Hogsmeade in den Sinn kam. Ihre weichen Lippen, sie hatten so gut geschmeckt, so süß und willig, wow. Nein, das Verbot ich mir. Ich hatte sie gewollt, doch mich galant zurück gehalten, sie gehalten und ihre zarte Haut zu fühlen, das war so gut, aber wenn ich sie kriegen würde, bald, dann würde sie so richtig wild und begierig sein und es würde der Sex sein, den ich von ihr wollte.

„Und weiter?“, grummelte er, doch ich wollte nicht mehr sagen, verschränkte, wie er es sonst tat die Arme vor der Brust und sah weiter in die Flammen, doch er bohrte nach, war ja so was von klar gewesen, dachte ich verdrießlich: „Wenn du dich so verschließt, dann war da noch mehr, also was hast du getan?“

Ich würde nichts weiter sagen, da konnte er fragen bis er schwarz wurde, also schwieg ich weiter, schmunzelte ich, da Severus fast nicht mehr schwärzer werden konnte, wie ich nicht mehr heller. Weil ich vor ihm zugeben würde, das ICH, Lucius Malfoy, die Contenance verloren hatte, nie und nimmer!

Mir war nur eins klar, ich wollte sie ganz und gar und würde sie nicht entkommen lassen, aber Gefühle oder wie mein Sohn gar Liebe empfinden, nein, ganz und gar nicht, das tat ich nicht. Ich fühlte so was nicht, das konnte und durfte ich mir nicht erlauben, behinderte mich nur in dem was ich erreichen wollte und so hatte ich das schon lange abgelegt, überbrodelnde Gefühle für eine Person zuzulassen, das lenkte einfach zu sehr ab. Eine Frau wirklich zu lieben, nein, das hatte ich nie getan und würde es auch nicht. Redete ich mir gut zu und war dabei brutal erfolgreich, schob ich ihr Gesicht weit in die tiefen meines Bewusstsein als ich ablenkte.

„Severus, sie kam heute ganz schön spät!“, wollte ich hochmütig wissen und er schnappte auf als er einen Schluck zu sich nahm.

„Was erwartest du Lucius, sie kann nicht so wie wir auf den Ruf reagieren! Kommst du jetzt wieder in die Spirale, willst deine absonderlichen Gelüste an ihr ausleben und sie für jede Kleinigkeit, für die sie, wie ich betonten möchte, gar nicht mal was kann, bestrafen?! Zu bestrafen, um dein Amüsement zu sein???“, ging meine Augenbraue ganz automatisch hoch, ein Severus der sich für jemanden Einsetzte auch das war interessant.

„Wie kommst du darauf?“, ging ich gar nicht darauf ein, dass er auf meine sonstigen Gewohnheiten zu sprechen kam.

„Ich bitte dich, ich kenn dich, du hast sie verletzt und ich bin mir sicher dir hat es gefallen, du hast es mit Sicherheit genossen! So wie du das immer tust!“, wow, jetzt holte er aber aus, so verächtlich und gehässig wie er diese Worte sprach. Ich wusste ja, das er es nicht mochte wenn ich Gäste in meinen Kerkern hatte und ich ihnen meine besondere, hochgeschätzte Aufmerksamkeit schenkte, aber es so aus und vor allem anzusprechen, tat er sonst nie! Aber wie ich immer dachte, wenn man schon eine Begabung hatte, dann sollte man dieser auch nachgehen und sie nützen und das tat ich! Es war eine Kunst, wirklich jeden irgendwann zum Schreinen zu bringen! Die einen taten es sofort und die anderen erst später, aber früher oder später schrien sie sich alle die Seele aus dem Leib und das klang wie Musik in meinen Ohren.

Aber und nun kam das surreale, ich hatte es bei ihr nicht hören wollen, als sie, diese kleine, zierliche Person mit diesem entschlossenen Gesicht vor mir stand, nicht bereit mir das kleinste Gefühl zu zeigen, sie so unerschütterlich vor mir stand und stoisch und gefasst nach dem glühenden Haken ohne zu zögern gegriffen hatte, war ich fast weich geworden.

Ihr war absolut kein Ton über die Lippen gekommen dabei hatten mich ihre ausdrucksstarken, braunen Augen kalt und beherrscht angesehen, sie hatte sich vollkommen unter Kontrolle, zeigte mir genau das was ich gefordert hatte, keine Gefühle, keine Reaktion, Nichts! Ich war beeindruckt gewesen, aber in gewisser Weise auch froh, sie schrie nicht, zeigte keinen Schmerz und ich war Stolz, befolgte sie doch sofort wortgetreu meine Anweisungen keine Emotionen zuzulassen und zu zeigen.

Das hatte mich genauso beeindruckt wie ihr Verhalten im Ministerium, als ich sie das erstemal gestellt hatte, so war sie auch jetzt einzigartig Kaltschnäuzig, selbst als sie sich von dem Haken löste und die Schmerzen erst recht über sie gekommen sein mussten, hielt sie stand, keine Träne entkam ihr, die bei Frauen so gerne so schnell flossen, nichts!

Als sie mir dann die Information zugestand, das sie nicht zu Severus gehen würde da sie sich an ihn erinnert fühlte, traf es mich unvorbereitet, das sie sich mit Erinnerungen plagte, dass sie daran noch dachte!

Obgleich ich ihrer Erklärung glaubte, dass sie es verarbeitet hatte, konnte ich nachvollziehen das dies im Gewölbe hochkam und es wäre nicht nett von mir von ihr zu fordern nun zu Severus zu gehen, seine Berührung zu spüren wenn er sie heilte. Nein, das wollte nun ich machen, schon alleine da es mich tief ergriffen hatte das sie sie sich dem Schmerz so souverän gestellt hatte, was ich respektierte und so heilte ich sie sehr willig und gerne, genoss es richtiggehend.

Aber das brachte mich wieder dazu, nein anders als wenn ich allgemein strafte oder auch Narcissa, hatte ich die Schreie genossen und sie genüsslich in die Länge gezogen, aber nicht bei Hermione, wenn wollte ich auf anderem Wege ihrem Mund Töne entlocken und dieser Gedanke entlockte mir ein diabolisches Grinsen.

„Bitte, Severus, du bist beleidigend, mir ist wohl bewusst, dass es für sie nicht so leicht ist Hogwarts hinter sich zu lassen, ich werde sie nicht für so eine Lappalie zur Rechenschafft ziehen“, rollte ich mit den Augen und spielte mit meinen Gehstock, der zwischen meinen Fingern hin und her rollte „Was denkst du von mir? Aber es wird deine Aufgabe sein, ihr die Informationen über den nächsten Auftrag zukommen zu lassen und ich habe auch gerade entschieden das du den Trupp anführen wirst, sie soll von den besten lernen, vor allem da ich wünsche, das sie nie in einen Trupp der Lestranges kommt! Das ist mir zu gefährlich, Bellatrix hat sie gesehen und wird sie dafür noch mehr hassen!“, befahl ich und konnte ein angedeutetes, zustimmendes Nicken von Severus erkennen.

Ich dachte daran das Hermione, das wohl ähnlich gesehen hatte, denn nach dem Erlebnis mit Bella und dem Wolf, war sie wie an meinem Rockzipfel angenäht gewesen, aber da sie es penibelste vermied, mir im Weg zu sein und sich vollkommen still verhielt, was sie wohlweislich tat, hatte ich nichts dagegen das sie meinen Schatten spielte, auch wenn sie nicht wirklich verschüchtert wirkte. Aber sie schien das mit den beiden Verrückten schon richtig einzuschätzen und wollte bei mir die Ruhe suchen den mein Schutz ihr bieten konnte.

So blickte ich gedankenversunken auf, als ich ein Rascheln vernahm und noch sah wie sich die schwarzen Roben von Severus aufbauschend entfernten, aha, hatte er genug von meiner Gesellschaft, schmunzelte ich und überlegte, wie ich die Information nützen könnte um den Minister zum Schweigen zu bringen.

Lucius Sicht ende

Hermiones Sicht



„Wo zum Teufel warst du?“, herrschte mich Draco an während wir auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum der Slytherins waren. Draco hatte sich von allem befreit, aber ich, ich war immer noch vermummt, denn in den Gängen von Hogwarts war meine Identität noch immer ein Geheimnis, also verschwendeten wir keine Gedanken daran.

Ich sprach nichts und so schimpfte der blonde Eisprinz neben mir wie ein Rohrspatz vor sich hin und als wir so um kurz nach elf Uhr den Raum betraten, sahen wir uns noch einer großen Vielzahl von Slyhterins gegenüber, aber Draco beliebte es sie nicht zu beachten und so rauschte er in den Raum und blaffte nur:

„Ich brauch einen Drink!“ und ich konnte sehen wie Blaise wie auf Bestellung davon glitt und mir zunickte als Draco aufgebracht neben dem Kamin Stellung bezog und mich kalt ansah, war er wie es schien schlecht gelaunt.

„Was soll das, legst du Wert darauf dich von Vater noch einmal bestrafen zu lassen!“, zischte er was dazu führte, das er von gleich auf jetzt für absolute Stille unter den Schlangen sorgte und ich war noch immer ganz ruhig und verdrehte unter meiner nicht sichtbaren Maske die Augen, da mir die Kapuze tief ins Gesicht hing.

„Draco, warum sollte er das tun?“, fragte ich ruhig nach, mit Lucius war alles geklärt, er war nicht sauer, das wusste ich und ich hatte keine Strafe zu erwarten.

„Weil du zu spät kamst, wo wart ihr auf einmal überhaupt, BEIDE?“, zischte er wütend, funkelte mich böse an und winkte unwirsch mit dem Glas durch die Luft welches Blaise ihm gegeben hatte, bewegte seine Hand so ruckartig, das die goldgelbe Flüssigkeit in ihm gefährlich schwappte.

„Das willst du nicht wissen!“, riet ich ihm eindringlich.

„Und ob ich will, sprich!“, blieb er hart, verschränkte die Arme vor der Brust und maß mich unnachgiebig.

Ich seufze leise und zischte dann: „Nein, nicht hier!“

„Das ist doch scheißegal wo! Ich will es wissen, was habt ihr gemacht! Du bist an ihm gehangen wie ein Schoßtier!“, wütete er und er brachte mich und meinen Geduldsfaden wieder an den Rand der Beherrschung, als es mir auch egal wurde das die Schlangen da waren und so schritt ich mit wehendem Mantel auf ihm zu.

„Draco Lucius Malfoy, verdammt, wo ich war, ich war zu Neugierig, leider! Ich habe etwas gesehen, was ich wünschte, mir mit dem Obliviate löschen zu können! Greyback zu sehen der Bellatrix zu Tode fickt kann man nicht als vergnügen bezeichnen!“, fauchte ich laut und hörte wie viele bei der Nennung der Namen des berüchtigten Werwolfs und einer gesuchten, berühmten DeathEaterin. Die, die nicht allzu Minderbemittelt waren, mussten erkennen, dass ich wohl auch ein Mitglied des exklusiven inneren Clubs war.

„Hey, Leute vielleicht solltet ihr solche Sachen in Dracos Zimmer besprechen!“, kam es von Blaise todesmutig und ich wirbelte unwirsch herum und dabei glitt mir bei der unbedachten Bewegung die Kapuze vom Haupt und meine Eisenmaske kam zum Vorschein und bescherte mir viele Gesichter die scheinen als stünden sie kurz vor einer Ohnmacht, der pure Horror stand vielen ins Gesicht geschrieben, vereinzelte verängstigte Rufe waren zu vernehmen.

„Halt dich da raus Blaise!“, zischten Draco und ich im Chor und sahen uns dann wieder aggressiv an.

„Dann hat Vater was getan? Dich beschenkt, oder sehe ich das falsch, das das da eine Kette ist, die da vorher nicht an deinem Hals baumelte!“, rückte meine Hand unbewusst zu dem Schmuckstück.

„Arch…Draco, nicht schon wieder! Greyback wollte auf mich losgehen, er hat mich beschützt und dies war sein Dank für meine Wahrnung, nichts mehr und ich habe meine Schulden bei ihm beglichen, …schau nicht so skeptisch, ich habe ihm Informationen gegeben die ihm den Minister vom Hals schaffen und glaub mir, nach dem was ich da gesehen habe hätte mich niemand von Lucius Mantelzipfel weggebracht! Und du, du warst die ganze Zeit mit andern Maskenmännern beschäftigt!“, fauchte ich frustriert. Ich sah wie Draco sein Glas leerte und dann die Schultern zuckte.

„Sorry, fand nur dein Verhalten etwas sonderbar! Sonst stehst du immer wie ein Baum in der Mitte und du wirktest etwas „verschüchtert“!“, gab er mit jetzt ruhiger Stimme nach und erklärte seinen Ausbruch, wow, ein Malfoy der sich erklärte, den Slytherins war das sicher noch nicht unter gekommen, bemerkte ich das einigen der Mund aufklappte.

„Also mal im Ernst, verschüchtert? Keine Ahnung eher abgelenkt, echt! Und was machen wir jetzt mit denen!“, da war die Luft aus unserem Streit so schnell raus wie er gekommen war. Draco schien wirklich hart an sich und seiner Eifersucht zu arbeiten, denn er glaubte mir ohne große Fragerei, was mich freute.

Er stand aber immer noch lässig am Kamin gelehnt und seine eisgrauen Augen glitten nun über die einzelnen Gruppen der verschüchterten und überwältigten Slytherins und er hob die Braue und begann zu grinsen:

„Nichts, nicht wahr, wer von Euch wäre so blöd Uns, die Malfoys, die wir alle Diener des Lords sind und noch in seinem Inneren Kreis dazu, zu verpfeifen, geschweige denn Gerüchte in Hogwarts zu streuen, das zwei Schüler DeathEater sind! Was für ein Unsinn!....Habe ich mich klar ausgedrückt?“, war es als könnte seine stahlharte Stimme schneiden und alle nickten sofort mit dem Kopf als wären sie willenlose Marionetten.

Draco war wirklich unmöglich wie er die anderen beherrschte, aber ich bemerkte das sofortige, komplett demütige Verhalten, das sie nun hatten wenn ich kam, jetzt erzitterten sie nicht nur vor mir, weil ich hart durchgriff, sondern auch schon zum Lord gehörte. Tja, ich sollte wechseln! Auch wenn das gar nicht ging, schmunzelte ich und zog nun wieder meine Kapuze hoch, bedeckte meinen Kopf und löste gekonnt meine Maske gut verborgen, strebte zu Dracos Räumen. Ich wollte wissen was für einen Auftrag er erhalten hatte und wie es nun weitergehen würde, unser Disput war beendet nach dem er einer schnellen Eruption gleich hatte ausgefochten werden müssen, aber wie er sagte, die Slyterhins würden schweigen!

Und so viel war auch klar, nach diesen Anblick in der Höhle würden mich nichts in ein leeres Bett bringen, ich wollte die Nacht in Dracos Armen verbringen.



Heute würde es losgehen, Severus hatte mich in seiner üblichen, freundlichen Art am Mittwoch informiert das ich in seinem Team wäre und wir am Samstagabend unseren Auftrag ausführen würden. Ich war froh, dass die anderen ungeduldig auf mich warteten und er mich unter seinem sengenden Blick gehen ließ. Er wirkte nicht wirklich willig mich ziehen zu lassen und ich hatte ein ungutes Gefühl in der Magengegend in dem Wissen das Severus Geduld mit mir an einem seidenen Faden hing, der zu meine Pech schon erstaunlich dünn war.

Und so machte ich mich fertig, traf ihn bei der Statue und huschte vor ihm in den Gang, als ich überraschend für mich auch schon die Wand im Rücken hatte und einem knurrigen Severus ins Gesicht sah.

„Was…?“, wollte ich vorsichtig wissen, er war nun mehr die linke Hand, die die Operation leitete und ich musste ihm in allem gehorchen oder ich hätte den Ärger meines Lebens am Hals.

„Du tust alles was ich sage, bis aufs I-Tüpfelchen, verstand! Wenn ich sage Rückzug, wirst du dich zurückziehen, keine eigenen Aktionen, wir sind nicht allein, Nott und Avery sind dabei, wir sind da um zu töten und werden das tun! Kein Mitleid!“, bohrten sich seine dunklen Seen regelrecht in mich hinein, aber hey, das war ich doch mittlerweile gewöhnt, da fühlte ich eher kalte Wut und Ärger in mir aufsteigen, das mich meine FAMILIE für so schwach hielt! Das sie dachten ich könnte nicht meine Frau stehen, da hatte der Dark Lord ja mehr Vertrauen in mich und meine Skrupellosigkeit. Ich wollte niemanden umbringen, aber ich würde es tun, wenn es blöd lief, ohne Frage.

„Hatte ich nicht vor, aber du hast mir unser Ziel immer noch nicht gesagt!“, blieb ich völlig gleichgültig, was er mit ungläubig erhobener, schwarzer Braue kommentierte.

„Abbott, Michael Leiter der „Obliviator“ Zentrale, unterstehet der Abteilung für magische Unfälle und Katastrophen.“, ratterte Severus herunter und behielt mich ohne Bewegung im Auge. Wow, öffnete ich die Augen weit, Severus wusste, das Susan in meinem Jahrgang war, eine Hufflepuff, sie seine Schülerin war. Und er wusste, dass sie mit mir schon in der DA gewesen war, verdammt, aber ich wollte Severus schocken, er wollte sehen wie ich auf seine Offenbarung reagierte.

„Dann soll es so sein, wer erledigt ihn?“, wollte ich erschreckend kalt wissen, mir war als würde mein Blut wie Eiswasser durch meine Venen rinnen ohne Wärme und einer erschreckenden Ruhe, die sich über meinen Geist gelegt hatte, zeigte er nichts über meine Kaltschnäuzigkeit, blieb ganz ruhig.

„Wer ihn auch immer erwischt, ich hoffe dass alles glattläuft!“, wandte er sich entschieden ab und lief den Gang entlang.

„Hast du…den Orden….?“, wirbelte er herum.

„Bist du irre, NEIN, Abbott ist unwichtig! Entbehrlich! Und nun komm!“, akzeptierte ich ohne einen Ton von mir zu geben, diese Entscheidung von ihm. Wir waren auf den Weg für unseren grauenhaften Auftrag den Vater einer Mitschülerin zu ermorden, hoffentlich würde die Mutter überleben, so viel ich wusste ein Muggel, aber das waren dann wohl eher schlechte Karten, wenn wir kamen.

Als wir an der Höhle ankamen, warteten schon Avery und Nott am Eingang auf uns. Wie es schein war Severus Ungeduld bekannt und so wagte es anscheinend keiner in der Höhle auf ihn zu warten, sodass Severus aufgehalten wurde, ja, seine Launen waren wohl auch bei den DeahtEatern hinlänglich bekannt und so winkte er die beiden unwirsch zu uns.

„Warum willst du uns, Severus, könntest du nicht was von dem Frischfleisch mitnehmen?“, klang Avery echt genervt, als ihn Nott unwirsch über den Mund fuhr.

„Quatsch, das ist mal was spannendes, ein Zentralleiter ist immer gut geschützt und den Spaß willst du dir entgehen lassen?“, zeigten seine Augen unter der Maske eine Eiseskälte und Avery zuckt die Schultern.

„Ah, wie ich sehe hast du das Mudblood mitgebracht, na… da wird doch der Abend gleich lustiger!“, schnurrte Avery in Erinnerung an unser letzten Auftrag gehässig und sehr anzüglich.

„Hört auf damit, wir bilden je ein Zweierteam, ich und sie und ihr beide, der Rückzug erfolgt wenn ich es sage. Apparation je getrennt, wir verschwinden in die Schule, ihr wo auch immer ihr hin appariert, wenn ihr verloren geht, eure Schuld, interessiert mich nicht!“, ratterte er kalt und gleichgültig herunter.

„Severus, so nett wie immer, also jeder für sich, schon verstanden!“, kicherte Nott amüsiert auf.

„Solltet ihr in die Hände des Ministeriums fallen, seid euch der Aufmerksamkeit des Lords bewusst!“, gab Severus gehässig von sich.

„Pah….das du immer so dramatisch sein musst!“, kam es von Avery abwertend, während ich mir auf die Lippen biss und so ruhig wie bisher blieb, aber wo sie recht hatten, das Severus auch hier so miesepetrig drauf sein musste und er sagte immer, nur die Malfoys wären dramatisch.

„Also kommt, Aufbruch, nach Crosby!“, ploppte es leise und ich wusste, das war ein magischer Vorort von Liverpool. Wir apparierten, dann stand wir vor einem Haus das sehr Idyllisch nahe an einem Wald lag, aber mit dem Auto in der Einfahrt davon erzählte das Hannahs Mutter eine Muggel war und wir blickten auf das kleine Einfamilienhaus.

Der untere Bereich war hell erleuchtet und es wirkte als wären die Eheleute nicht allein, wie es schien hatten sie Gäste und so blickten wir alle Severus an, seine Entscheidung, sein Auftrag und ich wusste nicht was in ihm vorging da die Maske und die Kapuze alles meisterlich von ihm verdeckte. So harrten wir bis er seine Entscheidung für unsere dunkelgewandete, bedrohliche Gruppe traf.

„Angriff, es sind bestimmt Arbeitskollegen, primärziel ist Abbott, alle andern müssen nicht tot sein, können es aber! Ist mir gleich! Rein, raus, ich steh auf keine Spielchen! Ich bin nicht Bellatrix! Ihr geht rein und erledigt den Job, ihr foltert nicht und quält nicht, das hält auf und das will ich nicht“, brummte er bestimmt und ich schluckte, aber nickte, wenn er dies forderte.

„Ganz wie du wünscht Severus!“, „Ja, ich halt mich dran, rein, raus!“, stimmten alle zu und ich nickte nur brav, jetzt würde es gleich ernst werden. Ich würde das erste mal unter Severus alles sehenden Augen agieren und eines war klar, ich durfte nicht versagen, unter keinen Umständen, sprach ich mir Mut zu.

„Auf geht’s! Wir zwei von vorne, ihr von hinten!“, brachen wir getrennt aus dem Unterholz auf und schritten auf das Haus zu. Severus löste gekonnt die Schutzzauber, die das Ministerium auf die Häuser ihre Abteilungsleiter legte und ich half ihm routiniert, es war lachhaft einfach diese Banne zu brechen und kurz bevor Severus die Tür mit einem nonverbalen Expulsionsfluch aufsprengte, sah ich einen hellblonden Frauenkopf hinter einem Fenster hervor lugen. Und sah wie ihr das entsetzliche Verstehen in die Augen trat das wir, das DeathEater gleich in ihr Haus eindringen würden! Ich erkannte, dass die Erkenntnis sie traf, das wir angriffen! Ich bemerkte noch wie sie panisch, mit vor Entsetzen weit aufgerissenem Mund vom Fenster zurückwich, als auch schon Severus Fluch die Tür aus den Angeln riss und sie laut in ihre Bestandsteile pulverisierte und der chaotische Kampf losbrach.

Das Kreischen im Inneren des Hauses kam nicht nur von einer Frau, auch hörte ich wie sich mehr als zwei Männer etwas hektisch zuriefen, als auch schon die Hintertür von den anderen donnernd aufgesprengt wurde.

Es hagelte augenblicklich Flüche auf uns und sie waren recht erfinderisch. Es war nicht so leicht, das Haus war nicht so großzügig und mit vielen Möbeln verstellt, aufgrund dessen konnten wir nicht so agieren wie auf freiem Feld und wir befanden uns auf unbekannten Terrain, als die Flüche bunt durch das Haus zuckten und sie krachend überall einschlugen und das Haus verwüsteten, wurde es wirklich unübersichtlich.

Zwei der drei Männer schienen so etwas wie eine Auroren Ausbildung einmal genossen zu haben und auch eine der Frauen feuerte mit ihrem Zauberstab enthusiastisch auf uns und auch wir standen dem in nichts nach. Während ich zusah wie zwei der Tränen überströmten hysterischen Frauen es gerade noch schafften könnten über den Kamin mit dem Flohnetzwerk zu entkommen, war die erste schon weg, da versuchte die zweite die blonde Frau, die mich von den Haaren her krass an Hannah erinnerte, sich an ihren Mann zu klammern. Sie wollte ihn nicht loslassen, aber dieser stieß sie grob in den Kamin und ich feuerte nur einen möchtegern Schnittfluch gegen den Mann, der ihn am Knie verletzte. Er knickte augenblicklich ein und hisste schmerzhaft auf, aber so hatte er die Chance seine sich sträubende Frau endgültig in den Kamin zu stoßen und ich seufzte glücklich auf als ich sah wie die grünen Flammen an der Frau leckten und sie davontrugen, sie in Sicherheit brachten.

Da war ich beruhigt, das Hannah nach diesem Abend wenigstens noch eine Mutter haben würde. Da sah ich wie nun Abbott seinen Zaberstab auf Severus Rücken richtete und ausholte um einen Fluch auf ihn zu schicken und ich zögerte keine Sekunde, als ich einen „Avada“ hinterherschickte, der mir gekonnt und leicht von der Hand ging. Es kribbelte in mir, da ich in meinem Nacken einen Blickfühlte. Mein Fluch schlug krachend, grün leuchtend in seinem Ziel ein und der Mann, blickte noch ungläubig auf den grünen Strahl der ihn Frontal traf, sackte aber sofort aufstöhnend in sich zusammen. Ich hatte noch den schockierten Unglauben in seinen Augen gesehen, als das Lebenslicht in ihnen erlosch und sie wie leer erscheinen. Ich drehte mich rasch um um in die erstaunten Augen von Nott zu blicken, aber zu mehr hatten wir nicht Zeit, denn ich sah sein Erstaunen , dass ich so einfach unser Ziel ausgeschaltet hatte. Aber was hatte er erwartet, das ich mir vor Angst in die Hosen machte? Ich fühlte gerade absolut nichts, da der Kampf nun weiter unerbittlich tobte, weil nun die geschockten Gäste zuschlugen und uns panisch mit Flüchen eindeckten, da fiel unser magisches Schutzschild in sich zusammen, leuchtet noch einmal violett auf und verschwand. Als Folge wurden Severus, Nott und ich frontal durch eine Druckwelle getroffen und zurück geschleudert.

Mir drückte es die Luft aus der Lunge als ich an die Backsteinwand flog, krachend einschlug und einige Glassplitter bohrten sich in meine Lederkluft und gingen bis unter meine Haut was mich schmerzhaft aufbrausen ließ und auch Severus erwischte es, das erkannte ich an seinen Sachen, die nun eindeutige Risse aufwiesen. Ich konnte das Blut fühlen, das ganz leicht an meinem gestauchten Körper hinabfloss, als wir uns sofort am Boden abrollten und weitermachten, über unsere Verletzungen hinwegsahen.

Avery hatte nun noch einen Mann getötet, dessen Körper gerade leblos auf den Boden sackte, als ich hörte wie Severus den Spruch, den wir in seinem Schulbuch entdeckt hatten brüllte. Es war der „sectrumsempra“, der mitten in die Brust der Frau einschlug und sie schrecklich zurichtete. Es war als seien einige Messer über ihren Leib gezogen worden, die Haut platzte regelrecht auf und die Wunden auf ihrem Oberkörper klafften weit auf und boten einen schrecklichen Anblick. Sie brach sofort blutüberströmt und stöhnend zusammen, ob sie diese tiefen, stark blutenden Wunden überleben würde, war fraglich, als Severus den sofortigen Rückzug befahl.

Da er sich errechnete, das nach fünf Minuten nachdem die Frauen geflohen waren mit Verstärkung durch das Ministerium zu rechnen war und so blies er lautstark zum Rückzug, vor allem auch da ja unser Auftrag von mir erfüllt worden war. Wir rannten aus dem Haus und apparierten wie verabredet. Ich apparierte noch im Lauf als ich hinter mir das Ploppen der eintreffenden Auroren vernehmen konnte.

Erst in dem Geheimgang als ich mich erschöpft mit der Hand an der Wand abstützte und versuchten meine Atmung zu beruhigen, bemerkte ich, das ich sehr wohl einige Kratzer und blutige Wunden abbekommen hatte. Die vier Personen waren keine Anfänger gewesen und hatten mit dem Mut der Verzweifelten gekämpft.

Da spürte ich wie mein Mantel weggezaubert wurde und ich aus einer instinktiven Geste dazu die Maske verschwinden ließ. Plötzlich wurde ich so schnell gepackt und den Gang entlang geschleift, das ich gar nicht schauen konnte, ich bemerkte wie er meinen Oberarm wie in einem Schreibstock umklammert hielt und schleifte mich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit in seine Räume. Ich hatte gar nicht so schnell schallten können, als die Tür zu seinem kleinen Privatbüro hinter uns zuschlug und ich ihn außer Atem, blutig, verschwitzt und leicht verdreckte ansah. Auf ein mal knallte er mich mit Schwung gegen seinen Schreibtisch und hielt mich fest.. Noch immer war ich kurzatmig und hörte das Rauschen meines Blutes laut in meinen Ohren.

Er sah etwas besser aus als ich, bis auf seine Kleidung, die aufgerissen war, wirkte er völlig entspannt, auch sein Gesicht, das vor brodelnder, inneren Wut maskenhaft wirkte, war wie immer, als er nah an mich herantrat und an den Schultern packte und schüttelte.

„Warum musstest du es tun?“, zischte er deutlich wütend.

„Das war es doch was du wolltest!“, rief ich entrüstet.

„Davon rede ich doch gar nicht, was sollte dieser lachhafte Schnittfluch, du wolltest, dass die Frau entkommt!“, hisste er böse und ich fragte mich ob der Mensch auch Augen im Hinterkopf hatte.

„Arch…beweis es, jetzt tu doch nicht so rum, solltest du nicht froh sein, das ich es erledigt hab?“, fauchte ich ihn an, man was wollte er denn, sie war entkommen, na und, der Auftrag war doch erledigt.

„Du hättest es nicht erledigen müssen!“, zischte er weiter, diesmal aber eher genervt.

„Er wollte dir einen Fluch aufhalsen!“, verteidigte ich mein Handeln aggressiv, mir war echt gerade nicht klar was er wollte, was hatte er denn erwartet?

„Denkst du der hätte mich erwischt?“, tobte er arrogant und wütete, er schüttelte mich vor Wut, aber die verspürte ich auch, was regte ihn nur so auf!

„Weißt du was Severus, das nächste mal sag mir was du von mir genau erwartest und ich tue nichts, rühre nicht den kleinen Finger darüber hinaus und wenn du mich jetzt entschuldigst, mir tut alles weh und ich bin müde! Ich will zu Draco!“, entriss ich mich entschlossen seinen Händen, aber ich sah in dem Moment auch schon das Glimmen in seinen Augen und wie er seine Lippen vor bebender Wut verkniff und dann geschah alles rasant. Ich trat unbewusst vor seinem beängstigenden Anblick zurück, spürte die Kante den Tisches an meinem Po und in dem Moment, in dem ich es tat, schnipste er lässig mit seinem Finger und ich war viel zu perplex um sofort reagieren zu können.

Da standen wir uns zu meinem Entsetzen nackt gegenüber und mir viel die Kinnlade runter. Ich sah das auch sein Körper nicht spurlos den Kampf überstanden hatte, einige blutige Kratzer zierten seine Brust und seinen Bauch und auch an der Hüfte würde er einen riesigen blauen Fleck bekommen, aber da registriert ich, das auch ich nackt war und er packte mich übergangslos an meinem blanken Hintern und hob mich grob hoch, setzte mich ohne Federlesens rücksichtslos auf seinen Schreibtisch ab und ich kreischte nur entsetzt auf:

„Spinnst du, was soll das Sever….!“ Da verpasste er mir einen groben Stoß und zog meine Oberschenkel nach vorne weit über die Tischkante und mein Oberkörper flog nach hinten, auf dass ich auf der Tischplatte aufschlug und sich in meinen Ohren eine gewisse Taubheit aus breitete, sodass ich nur noch das Klopfen meines laut schlagenden Herzens hören konnte. Vor Wut zischte ich, als er meine Beine aufriss doch Severus erklärte bestimmt und unbeugsam.

„Genug gespielt, ich lass nicht mehr mit mir spielen, verdammt, ich nehme mir das was ich will! Du gehst heute nicht zu Draco! Du gehst heute nicht weg!“ Darauf schaute ich aus meiner liegenden Position mit weit aufgerissenen Augen auf Severus, der wie ein dunkler Rachegott vor mir aufragte und mir in seiner Unerbittlichkeit schreckliche Angst machte, er war nun mehr skrupelloser DeathEater als zu sonst einem Zeitpunkt.

Ich war viel zu sehr in einer Schockstarre gefangen um zu reagieren, als er sich in mich brachte, konnte ich nur denken, nicht schon wieder und schluchzte verzweifelt auf. Dafür war ich nicht bereit, absolut nicht vorbereitet und es schmerzte höllisch, als er mit seiner harten großen Erektion in mich fuhr und dann meinen sich aufbäumenden Körper bestimmt unter dem seinen begrub, meine wild um sich schlagenden Hände an den Handgelenken einfing und sie auf den Tisch festpinnte. Ich erstarrte, er tat es schon wieder, es schmerzte nicht nur körperlich, sondern auch seelisch als die Erinnerungen in mir hochkamen, als er sich so brutal in mich schob und mich so auf den Tisch gefangennahm, brach mein widerstand und ich erstarrte ängstlich.

„Nicht schon wieder, bitte nicht!!!! NEIN!!!“, hauchte ich panisch als meine Stimme brach, da ich wie benebelte war und schlug meinen Kopf von einer Seite zur anderen hin und her, als ich mich so gefangen und gedemütigt wiederfand. Ich wimmerte wie ein geschlagenes Tier auf und krallte meine Nägel in meine Handflächen und versuchte von ihn wegzurücken, meine weit gespreizten Beine versuchte ich strampelnd zu schließen, auch wenn er dazwischen stand.

Aber erst langsam realisierte ich, seit dem ich unter ihm begaben lag und er tief in mir steckte, hatte er sich bisher nicht weiter bewegt,nun ließ er abrupt meine Gelenke los fasste mit einem Grollen das aus seiner Brust aufsteigt, mit beiden Händen an meinen Kopf, hielt ihn nun still und zwang mich ihm tief und intensiv in die so dunklen Augen zu sehen! Meine Hände zuckten instinktiv an seine Oberarme und ich krallte meine Nägel in seine Haut und versuchte ihn wegzudrücken, was natürlich keine Reaktion bei ihm hervorrief.

Ich war wie paralysiert, das er mir das wieder antat, wieder so brutal war wie damals, das er es wieder tat, machte mich fassungslos, machte mich fertig….aber nun sah ich seine Augen, da drang mir langsam ins panische Bewusstsein, das seine Augen nicht diese verrohte, animalische Wildheit hatten wie damals. Nein, er schenkte mir einen sanften, gefühlvollen und wenn überhaupt nur begehrlichen Blick und ich stockte, es war als würde ich erschlaffen und lag nun unbeweglich dar.

Als er bemerkte, dass ich langsam aus meinem angsterfüllten Nebel erwachte und wieder aufnehmen konnte wenn er etwas zu mir sagte sprach er und das was er sagte erschütterte mich:

„Du wirst gleich für mich feucht! Nur für mich! Nur keine Angst“, hauchte er mir da leidenschaftlich zu.

Seine Lippen strichen daraufhin zärtlich über meine hinweg, während er reglos in mir verharrte, da er sich bis jetzt nicht einmal gerührt hatte. Er begann meinen Mund mit unglaublicher Sanftheit und Geduld, Stück für Stück zu erobern und sich erst dann zu bewegen, aber er stieß nicht in mich, nein, er fing an in mir zu kreisen, er ließ mir unglaublich viel Zeit, ließ mich langsam an ihn gewöhnen, stimulierte mich einfühlsam und seine Küsse waren so sanft und lieblich, als wüsste er das ich Angst hatte, als könnte er das furchtsame, schnelle Klopfen meines Herzens hören.

Ich erlebte nun etwas völlig neues und anderes mit Severus. Er schaffte es mich wirklich mit seinem geduldsamen Liebesspiel zu erregen, da ich nicht immun gegen ihn war, als seine Hände zärtlich und sanft über meine Haut strichen und meinen ganzen Körper entlangfuhren und ihn streichelten. Er verstand es unendlich geduldig auf mich einzugehen, als er, nachdem er bemerkte, das ich sehr wohl für ihn Feucht wurde, unglaublich aber war, war ich selbst über mich erstaunt und beschämt, das Severus es schaffte meine Erregung nach so etwas Schrecklichem zu erwecken.

Da fing er an sich sanft in mir weiter zu bewegen, kreiste nun nicht mehr nur sondern begann sich leicht aus mir zurückzuziehen und dann sanft wieder in mich zu gleiten. So steigerte er nach und nach seine Bewegung, er stöhnte verhalten auf und schien es zu genießen mich wieder zu spüren, aber auch für mich fühlte es sich gut an und ich schloss ergeben die Augen, genoss nur noch das Gefühl, das er mir vermittelte und das ich von ihm nicht kannte.

Es war lange her, dass ich ihn ganz gespürt hatte und er hatte sich immer gut in mir angefühlt. So entlockten seine Stöße mir ein leichtes Söhnen, als er mich auf der Tischplatte vögelte. Nun erwachten auch meine Lebensgeister wieder, nachdem der erste Schock abklang und ich mich fasste das ich von ihm so überrumpelt worden war, das würde ich mir nicht gefallen lassen, warum hatte er es sooooo getan?

Hatte er es aufgegeben zu warten, bis ich freiwillig für ihn die Beine breit machen würde? Es schien so als würde er unter seine Bewegungen erschaudern und dann schlug ich wieder die Augen auf, sah das er mir unbewegt ins Gesicht sah, bemerkte wie sehr ihn es angestrengte sich zurückzuhalten, da er die Zähne zusammenbiss und seine Haut mit einem leichten Schweißfilm überzogen war. Seine Hände waren zu meinen Hüften geglitten und hielten sie nun fest, er wollte nun wohl fester in mich eindringen und als er das tat, einen festen Stoß machte und in meinen Innersten einen Punkt berührte, war es um mich gesehen.

Es war, als wäre ein Startschuss gefallen, das ich von einer Sekunde auf die Nächste, die Lethargie abwarf und ich brauste auf, zog mich mit meinen Bauchmuskeln hoch und holte aus, knallte ihm fest eine und sah wie es ihn unvorbereitet traf, sein Gesicht auf die Seite fuhr seine kinnlangen, schwarzen Haare gingen mit und er knurrte nun wirklich wütend auf. Als Folge stürzte er sich nun wieder auf mich, ließ seine Hände von meinen Hüften fahren und drückte meine Schultern auf das Holz, aber auch meine Hände blieben nicht untätig, meine Nägel kratzten über seine Brust wie auch über seinen Rücken. Ich schabte über seine Haut, spürte wie ich sie ihm aufriss und das Blut zu fließen begann.. Er stöhnte nun lustvoll auf, als er seinen Mund fast gewaltsam an meinen Hals presste und ihn zu küssen, beißen und zu lecken begann. Ich bog meinen Rücken unter ihm durch, meine erregten, steifen Brustwarzen schabte über seine nackte Brust als ich mich dagegen presste und nun meine Beine um seine Hüfte schlang und ihn tiefer in mich zog, während er in mich stieß, stöhnte ich lustvoll auf, als er dann seinen begehrlichen Mund auf mich presste und wir einen stürmischen Zungenkuss teilten. Nun begann ich ihn aber auch zu beißen und kratzte weiter wo immer es möglich war und auch er war nicht sanft zu mir, als seine Zähne über meine Haut schrammten.

Es hatte sich zu einer kämpferischen, leidenschaftlichen und animalischen Vereinigung gesteigert. Unsere schweißnassen, blutigen Leiber klatschten aneinander. Das Keuchen hallte von den Steinwänden wieder als er nun immer schneller seinen Schwanz in mich trieb und in mir versenkte, während ich es nicht mehr aushielt, meine Lippen von seinen löste und meinen Orgasmus in einen ekstatischen Schrei artikulierte, der aus mir herausbrach, als sich meine inneren Muskeln verkrampften und auch ihn über die Klippe schmissen. Severus warf seinen Kopf in den Nacken und schrie guttural auf als in mir kam und seinen heißen Samen tief in mich pumpte.

Er brach auf mir zusammen, begrub mich unter sich und auch ich war fertig, wir schnauften beide und ich konnte es nicht fassen, mir hatte es gefallen, ich hatte rückhaltlos mitgemacht. Er hatte mich über Grenzen getrieben, die ich nicht geglaubt hatte zu haben, das war kein miteinander schlafen gewesen, aber auch anders als er mich damals als käufliche Hure genommen hatte und es war auch nicht das brutale vergewaltigen, was er mir einmal angetan hatte, aber das hier war auch animalisch und verroht gewesen, als wir beide gegeneinander kämpften, uns kratzten und bissen.

Doch noch während ich mich wieder fing, spürte ich wie er sich hochzog, , mir ins Gesicht sah, aber seine Miene erzählte mir nichts und das ließ mich selbst schlucken, da ich nichts in seine schwarzen Obsidianen lesen konnte. Ächzend zog er sich nun aus mir zurück, sodass er nun groß vor mir stand, schwarz und bedrohlich vor mir aufragte. Ich lag wie erschlagen auf seinem Tisch mit den ganzen Aufsätzen, die unter meinem Körper zerknitterten waren und er blickte mit einem unleserlichen Blick auf meinen nackten Leib, der vor ihm lag und dabei fühlte ich mich unwohl, streckte meine steifen Glieder und rollte mich zusammen, wollte langsam von dem Tisch krabbeln, als mich seine heisere, raue und tiefe Stimme aufhielt:

„Was gedenkst du da zu tun!“

„Ge…chrmmm…Gehen!“, kam es kratzig von mir.

„Ganz sicher nicht!“, meinte er bestimmt und ich wandte mein erstauntes, fragendes Gesicht zu ihm.

Und schon wieder überrumpelte er mich, da er sich zu mir hinab bückte und mich leicht auf seine Arme zog, eine Hand in meinen Kniekehlen, die andere in meinen Rücken legte, worauf ich instinktiv nach seinen Schultern griff um halt zu suchen, als er zu seiner Bücherwand strebte.

Er wedelte mit seiner Hand, die unter meinen Knien war und die Tür schwang wie von Zauberhand auf und auch unsere Kleidung begleitete uns schwebend zur Tür, als er nackt wie wir waren hindurch rauschten, mit großen Schritten das Wohnzimmer hinter sich ließ die Tür wieder zuschlug und mich zielstrebig in sein Schlafzimmer trug. Schon legte er mich erstaunlich sanft in seinem Bett ab, das mit den schwarzen Seidenlacken einladend nach der anstrengenden Nacht aussah, aber ich konnte doch nicht in seinem Bett schlafen.

So blickte ich mich unwohl um und stürzte mich auf meine ausgestreckten Arm, aber er glitt sofort auch ins Bett, sprach nur noch einen Reinigungsspruch über uns, damit endlich das Blut und der Schweiß von unseren Körpern verschwand.

„Severus nein, das ist….!“, wollte ich einwenden.

„Schweig Hermione, ich lasse dich heute Nacht nicht gehen, endlich hab ich dich hier, du wirst heute nicht von mir wegkommen, versuch es gar nicht erst!“, hörte ich sehr wohl die Drohung die in seinen Worten lag, als seine Hände nach meinen Hüften grabschten und mich bestimmt an seinen Körper zogen. Dank der Seide rutschte ich leicht zu ihm und er nahm mich wieder mit Armen und Beinen gefangen hauchte einen Kuss auf mein Haar und so erstaunlich es klang, die Erschöpfung forderte ihren Tribut und ich schlief auf der Stelle erschöpft ein.

Ich glaubte noch ein Wispern zu hören, das in mein traumumnebeltes Hirn hereindrang:

„Du hättest mich nie langsam machen lassen…!“ So verfolgten mich diese leise gehauchten Worte bis in meine Träume.
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BeitragThema: Re: Kapitel 163-164   Do Feb 09, 2012 5:50 am

164. Kapitel Severus


Ich erwachte aus einem dann doch erstaunlich traumlosen Schlaf, aber die Erschöpfung war wohl einfach zu groß gewesen und klimperte mit meinen verschlafenen Augen in die Düsternis des Zimmers, als ich spürte wie begehrliche, gierige Hände meine Brüste sanft massierten, eine Zunge verspielt und zärtlich meinen Nacken leckte und liebkoste, da schnurrte ich genüsslich auf.

Ich konnte die große, drängende Erregung in meinem Rücken, die sehr begehrlich an meinen Po drückte, gut und deutlich spüren und rieb aus einem unbewussten Reflex heraus lasziv an dieser, was die Person hinter mir knurrig in meinen Nacken beißen ließ bis ich seine Zähne in meinem Fleisch spürte, wodurch mir eine wohliger Schauer durch den Körper lief!

Ich genoss es einfach wie sich die Spannung in meinen Körper aufbaute, als eine seiner Hände begann an meinen Seiten zärtlich hin ab zu streifen und er meinen kleinen Lustpunkt fand, ihn gekonnt zu streicheln begann seine Finger meine Schamlippen spreizten und er sanft durch meine Falten strich, was mich begehrlich seufzen ließ.

Doch dann riss mich ein tiefes Timbre aus meinem verschlafenen Genuss, während er etwas von mir abrückte.

„Ich will dich auf allen vieren! Auf die Knie mit dir, Hermione!“, forderte er heißer und da erkannte ich leicht perplex, das dies eindeutig Severus war, in dessen Bett, dessen Armen ich lag und erstarrte unter seinen Händen, was er seufzend zur Kenntnis zur nehmen schien. Aber bevor er weiter reden konnte, kam ich seiner Forderung, wohl für ihn überraschend, nach legte mich nun vollends auf den Bauch und zog mich dann auf meine Hände und Knie, reckte mein Hinterteil nach hinten und wartete.

Sein zögerliches berühren meiner Pobacken zeigte mir, das er wohl erstaunt war, weil ich nun doch freiwillig seiner Forderung nachkam, was nicht nur ihn erstaunte, sondern auch mich. Aber ich hinterfragte es nicht weiter, sondern akzeptiert einfach das was augenblicklich mein Körper forderte, als er sich hinter mich kniete und er dann mit beiden Händen begann meine Pobacken zu massieren, sank mein Kopf stöhnend in das Kopfkissen vor mir.

Nun glitten seine Hände spielerisch tänzelnd über meine Wirbelsäule hinauf an den Seiten zu meinen Brüsten. Er reizte meine steifen Knospen, zwickte sie gekonnt und dann war auf einmal ein Finger an meinem Eingang. Er spielte mit mir, reizte mich willentlich damit seinen Finger immer mal wieder in mich zu stupsen und so meine Nässe zu verteilen und ich knurrte unwillig auf, wollte er mich verrückt machen, wackelte mit meiner Hüfte auffordernd um ihn zur Eile anzutreiben! Aber er brummte nur zufrieden über meine ungestüme Art und strich nun über meine Hüfte, bis jetzt war kein Wort mehr gefallen, nur unser abgehackter Atem war zu hören. Rauschte es in meinen Ohren und das Denken hatte sich schon lange verabschiedet, beziehungsweise seit dem ich erwacht war hatte es nie angefangen.

Unvermittelt packte er meine Hüften bestimmt, seine Finger schnitten regelrecht in meine Haut und er brachte sich mit einem einzigen Stoß gewaltsam in mich. Er nahm mich wieder in Besitz und ich keuchte kehlig auf. Ich vergaß kurzzeitig das Atmen, als er meine Hüften gegen seine Lenden zog und ich schloss verzweifelt meine Augen, da er mich so vollkommen und ganz und gar ausfüllte. Da nahm er seinen Rhythmus auf und stieß gleichmäßig in mich, bis ich nicht mehr konnte, dann drängte ich mich immer mehr begehrlich gegen ihn, wiegte meine Hüften stimulierend, drängte ihn sich schneller und tiefer in mir zu bewegen.

Er ließ eine Hand wieder meine Wirbelsäule entlangwandern und hielt erst als er sich in meinem langen Haar am Kopf verkrallte und mich abrupt hochzog, was mich schmerzhaft aufhissen ließ, weil er immer weiterzog und ich so oder so mitgehen musste, bis ich vor ihm mit aufrechtem Körper kniete. Er war immer noch hinter mir und steckte tief in mir drin, aber mein Rücken lag an seiner breiten Brust und er legte seine andere Hand begehrlich auf meinen Bauch auf das Zeichen, das mich zur Familie gehörig zeichnete, die andere hielt noch immer meinen Kopf mit den in meinem Haar verkrallten Fingern gefangen. Er drehte mein Haupt zu sich um mich leidenschaftlich zu küssen und ich erwiderte den Kuss heiß.

Während seine andere Hand über meine Brüste fuhr, dann wieder über meinen Bauch nach untern strebte und schließlich zielstrebig bei meinen Kitzler anlangte, spürte ich wie er sich leicht hinter mir bewegte und seine harte, pralle Erregung leicht aus mir herausglitt um von ihm wieder in mich getrieben zu werden. So hob ich nun ebenfalls eine Hand, um dann auch meine Finger in seinem kinnlangen Haar zu vergraben, erzeugte damit mehr Gegendruck, damit wir uns leichter über meine Schulter gierig küssen konnten. Ich mochte es, das Severus mich nun endlich auch beim Sex küsste, das hatte ich früher immer so sehr vermisst! Stöhnte ich begehrlich in seinen Mund.

Als er seine Hände aus meinen Haar löste und auch ich losließ, fiel ich wieder nach vorne und er packte meine Hüften, brachte mich wieder in Position, um nun mit feurigem Temperament und intensiv in mich zu stoßen, was mich fast um den Verstand brachte, als ich ihn so unendlich tief in mir spürte, packte ich das Kissen und krallte mich darin fest.

Aber es kostete auch ihn einiges von seiner Kontrolle, da nun auch er begann verhalten zu stöhnen und zu keuchen, während ich meine Finger immer verzweifelter in mein Kissen vergrub und meine lauten Schreie, die über meine Lippen kamen, in das Kissen schrie, begann ich Sternchen zu sehen, da er es schaffte noch ein Stückchen tiefer zu gleiten und eine Stelle tief in meinem Inneren zu berühren, die mich verrückt zu machen drohte. Meine Beine begannen unkontrolliert zu zittern, als ich es nicht mehr verhindern konnte und wollte und es war als würde ein Blitz in meinen Leib einschlagen, das ich zuckend, laut ins Kissen stöhnend, kam und alles in mir sich um den steinharten Schwanz von Severus zusammenzog..

Er erhöhte seine Geschwindigkeit, schon fast wurde dies zu einem brutalen Stoßen, seine Bewegungen wurden, als er immer schneller in mich hämmerte, abgehackt und unkontrolliert, bis auch er ekstatisch kam und unvermittelt auf mich sank und mich unter sich begrub, nur um dann in einer geschmeidigen Bewegung von mir zu gleiten und mich herumzudrehen, mich verlangend an seinen Seite zu ziehen. So das mein, von der Anstrengung hochroter Kopf, auf seiner Schulter erschöpft zum Liegen kam, unser beider Atem ging ungleichmäßig, während seine Hand meinen Rücken sanft und zärtlich streichelten und meine Hand auf seiner Brust lag, direkt neben seinem Herzen, dessen Schlag sich langsam zu beruhigen schien. Wir sprachen beide nicht, lagen nur nebeneinander und genossen es uns zu spüren und hingen unseren Gedanken nach. Ich spürte einen pochenden, süßen Schmerz zwischen meinen Schenkeln, da er es geschafft hatte das ich nun Wund war, aber es fühlte sich gut an so benützt worden zu sein.

Verdammt, setzte endlich doch mein so hoch gerühmter Verstand etwas verspätet ein, nun war es passiert, war das erste was ich denken konnte, als die ersten vernünftigen Gedanken wieder durch meinen vor Lust verschleierten Geist eindringen konnten. Es war absehbar gewesen, wie Draco immer gesagt hatte, es war passiert! Ich war wieder mit Severus im Bett gelandet und nach dem ersten Schock, hatte es mir, zu meiner unendlichen Schande, gefallen, was hieß gefallen? Ich hatte es genossen!

Er war kurz an der Schwelle gewesen es wieder zu tun, das zu wiederholen was er mir schon einmal angetan hatte, was ihm einhalten lassen weiß ich nicht, aber er hatte trotz allem die Kontrolle behalten und mich langsam aber sicher überredet, als ich ihm eine Ohrfeige verpasste waren alle Hemmungen gefallen von ihm wie von mir und ich war ihm Leidenschaftlich als gleichwertiger Partner begegnet, so unglaublich es sich für mich anhörte so war es aber und jetzt….was war das gewesen, es war ganz anders abgelaufen, es war schön, noch immer rau und hart aber mir hatte es gefallen als ….ich stöhnend die Augen schloss.

Denn da traf mich der nächste Schlag, Draco!

Er durfte davon nie erfahren, das war seine Bitte gewesen, wenn es passierte, dann wollte er es nie wissen! Aber er hatte recht gehabt, nach dem ersten Erstarren und der panischen Angst hatte ich meine Ressentiments überwunden und es geschehen lassen. Severus hatte recht, freiwillig hätte ich das nie mit mir machen lassen, er hatte mich überrumpeln müssen, die Frage war, ob er so grob hatte vorgehen müssen und der erste Stoß so vollkommen unvorbereitet für mich hatte sein müssen, aber so war Severus, von Geduld keine Spur, das was er danach getan hatte und gerade eben, kam wohl einer Liebeserklärung gleich, ging über alles was er sonst an Zärtlichkeit und Sanftheit geben konnte weit hinaus. Severus war weder ein Geduldiger noch netter oder gar freundlicher Zeitgenosse, wie ich klar wusste.

Ich erinnerte mich, wenn auch wiederwillig, daran dass ich es immer genossen hatte mit Severus zu schlafen, damals hatte ich es nur bedauerlich gefunden das er mich nicht küsste, da man das bei diesen sexuellen Zusammentreffen, die wir damals hatten, nicht tat. Aber nun gab es diese Vorbehalte nicht mehr, er küsste mich beim Sex und raubte mir dadurch den Verstand, der sich zu Sirup verflüssigte.

Ich hatte schon immer gerne mit ihm das Bett geteilt, erst der letzte Akt hatten mich zurückschrecken lassen und dann Draco, aber wie ich es jetzt schaffen sollte von Severus zu lassen? Vor allem da er nicht von mir lassen würde, wie ich sehr klarsichtig sah. Aber anders als Draco oder auch Lucius strebte er keine Beziehung an, er wollte mich zu einem kurzen, netten Gespräch und fürs Bett aber für sonst nichts! Da war ich mir sicher! Alles andere würde ihn stören.

Da trat völlig in den Hintergrund, das ich vor ein paar Stunden an einem Überfall beteiligt war bei dem es Tote gegeben hatte und auch ich einen von ihnen ins Jenseits geschickt hatte, vor allem, das ich der Hufflepuff-Mitschülerin den Vater genommen hatte, ihr irgendwann vor die Augen treten würde und ihr in die Augen sehen würde müssen, aber all dies trat für mich in den Hintergrund, bei meinen eigenen, persönlichen Problemen.

Als Severus mich eng an sich zog, schon fast quetschte, da er mich so fest umschlungen hielt und ich hinaufblickte, sah ich, dass auch er seinen Kopf gesenkt hatte und seine Augen sich in meine bohrten.

„Draco wird hiervon nichts erfahren!“, wow, sprach er mir aus dem Herzen! Und so nickte ich nur sprachlos und sah ihn dankbar an.

„An sich wünsche ich, dass du nach unseren Übungsstunden jeden Mittwoch und Freitag bei mir bleibst, wie du das anstellst ist mir gleich! Ich weiß, dass es nicht immer gehen wird, aber du wirst das schon oft genug schaffen, mein kleines Biest!“, wies er unbewegt an und ich war immer noch wortlos über seine Forderung, die aber sehr wohl ein vorfreudiges Kribbeln in meinem Inneren auslöste und mich mit Spannung erfüllte!

Es verwunderte mich nicht, das Severus mich nicht mehr hergab und ich nach dieser heilsamen Erfahrung auch nicht mehr gewillt war auf ihn zu verzichten. Es schockte mich zu erkennen, aber der Sex mit Severus war so ganz anders und absolut nicht mit dem was ich mit Draco hatte zu vergleichen. Severus war nicht wirklich sanft und zärtlich, aber mir war auch klar, Severus konnte sich so viel wünschen wie er wollte, so leicht würde ich nicht wieder in seinem Bett landen! Ich war Draco bisher treu gewesen und wenn Severus sich nicht so hätte gehen lassen, wäre es nie so weit gekommen, also sollten wir die Kirche im Dorf lassen, ich würde keine dauerhafte Affäre mit Severus beginnen, nahm ich mir noch vor, auch wenn ich den Sex mit ihm genossen hatte und leicht machen, nein , das würde ich es Severus nie!

So schloss ich darüber die Augen und schlummerte wohlig in Severus Armen ein!

Hermione Sicht ende

Severus Sicht

Endlich, endlich! Das war das einzige Wort das ich denken konnte, als ich sie mir einverleibt hatte. Der Auftrag war zum Glück und dank Hermione erfolgreich ausgeführt worden. Ich hatte nicht erwartet zu sehen das sie so kalt und beherrscht agieren würde, hatte verdrängt das sie sonst immer alleine ihre Missionen erledigt hatte und deshalb keiner wusste wie sie in solchen Situationen wirklich reagierte, aber das sie das so durchzog, erstaunte mich, vergaß ich doch zu meinem Leidwesen zu oft was für ein rücksichtloses Biest die kleine Hermione sein konnte, die nie das wesentlich Ziel aus den Augen verlor, genau wie ich eigentlich, dachte ich süffisant.

Dass sie den Avada sprechen konnte und tat wusste ich, aber zu sehen wie es eiskalt bei einem Unschuldigen durchzog, weil es gefordert wurde, überwältigte mich schier! Sie war was ganz Besonders, vor allem da ich bemerkte wie sie dem Mann half seine Frau loszuwerden, auf das Miss Abbott, die Mutter bleiben würde. Hier war Hermione für mich wie ein offenes Buch zu lesen und aufmerksam, vorsichtig und umsichtig war sie auch noch, da sie bemerkte das Nott die Aktion misstrauisch beäugte und um sein Misstrauen zu zerstreuen, töte sie im nächsten Moment unser Zielobjekt und würdigte mir damit eine große Portion Respekt ab. Sie sorgte für Rettung auf der einen, Schutz für ihre Tarnung auf der anderen und positionierte ihre Stellung innerhalb unserer Organisation auf der anderen Seite, da sie Nott zusehen ließ das sie sehr wohl zu etwas nütze war und auch kaltblütig genug um ihren Mann bei uns zu stehen.

Als wir in meinen Räumen ankamen geschah etwas, was mir sonst nie passierte, ich wurde von meinen Gefühlen überwältigt! Ich wollte und konnte sie heute nicht gehen lassen ohne die zu besitzen, meine Geduld war erschöpft, vollständig und so war ich überzeugt, das sie ihre Hemmungen mir gegenüber nie verlieren würde wenn ich sie ihr nicht mit einem brutalen Angriff rauben würde, aber ich setzte auf mein Geschick sie zu nehmen, aber dann gleichzeitig für mich einzunehmen.

Ich konnte mich noch gut an unsere Vereinigungen erinnern und das sie ihr immer gefallen hatten und auch jetzt hatte sie wieder gezeigt, das sie es mochte von mir gevögelt zu werden!

Auf dem Tisch war die Ohrfeige wohl die Revanche für die, die ich ihr vor langer Zeit verpasste hatte aber die weitern Bisse und Schläge von ihr waren kein Ausdruck von Gegenwehr, eher ein Ausdruck ihrer temperamentvollen Leidenschaft, um die angestaute Lust und Wut herauszulassen und in dem stand ich ihr in nichts nach.

Ich hatte mich selbst erstaunt, als ich sie für meine Verhältnisse sehr sanft beim zweiten mal nahm, aber bei ihr entwickelte ich die Lust auf ganz andere Verhaltensweisen. Ich hatte sie aus ihrem Schlaf geholt, als mich die Gier nach ihr zum zweiten Mal überrollte. Ich bemerkte, dass sie sich erst sicher war in welchem Bett sie lag als ich sprach und ihre Reaktion verärgerte mich, zu meinem Erstaunen verletzte sie mich auch minimal, aber bevor ich etwas sagen konnte, folgte sie meiner Aufforderung willig und überrumpelte mich ehrlich, da ich nun wieder bei ihrem Erstarren mit Gegenwehr gerechnet hatte. Aber nicht damit, dass sie folgsam und bereitwillig sich mir hingeben würde, was sie aber mit einem unglaublichen entgegenkommen tat.

Der Sex war wunderbar und unbeschreiblich gewesen, anders als anderen Frauen war sie nach Lily die erste Frau die in mein Bett kam. Sie war nach Lily, die Erste, die ich in ihm sehen wollte, nur anders als Lily würde sie auch in ihm bleiben bis der Morgen aufzog, was sehr ungewöhnlich war, sie würde die Nacht mit mir verbringen und bei mir schlafen, was selbst Lily nie getan hatte. Bisher hatte noch nie eine Frau die gesamte Nacht in meinem Bett verbracht, Hermione war die erste.

Dann schweiften meine Gedanken, während ich die schlafende Hermione im Arm hielt und mir eine ihrer schweren, braunen Locken spielerisch um den Finger wickelte, ab. Es tat gut sie einmal ruhig zu erleben, nicht immer die aktive, drahtige, junge Frau die ständig unter Strom stand, sondern die anschmiegsame, kuschelige Frau, die auch mal genoss. So atmete ich tief ein und überlegte weiter und da landeten meine Gedanken schließlich bei Draco….

Draco, der für mich eine wichtige Person in meinem Leben war nach Lucius, die wichtigste, wie waren also meine Gefühle, dass ich mit ihm dieselbe Frau haben wollte und es mir nun gelungen war sie wieder zu besitzen.

Warum wollte ich nicht das Draco es erfuhr? Ich wusste sie wollte es ihm nicht sagen, das hatte mir ihr Blick gesagt!

Aber ich wollte auch nicht, das Draco erfuhr, das sie nun mein Bett mit mir teilte. Ich hatte kein Problem mit dem Wissen, dass sie die restlichen Tage der Woche in Dracos Bett zubrachte, denn ich wusste, der Junge wollte sie ganz und auch sie schien viel für ihn zu empfinden, ob sie liebte? Ich glaubte, das fragte sie sich wohl auch selbst! Aber auch wenn sie mit Lucius das Bett teilen würde, würde es mich nicht stören, auch er wollte sie anders als ich, da war ich mir sicher, selbst wenn er selbst noch nicht wusste was er wirklich wollte. War mir nur wichtig, dass sie wiederkam.

Aber im Ernst, Draco suchte eine Beziehung und Partnerschaft, ich nicht, ich wollte meinen Spaß und meinen Genuss und beides bot mir Hermione, mit ihrem Geist und ihrem Körper. Sie war unglaublich intelligent, belesen und begabt. Ich konnte mit ihr reden, mich intellektuell unterhalten und die Freunden der Leidenschaft mit ihr teilen, mehr wollte ich nicht. Ich hatte immer die Einsamkeit gesucht und auch gefunden. Mir vorzustellen immer jemanden um mich zu haben, enervierte mich schon von vorneherein, es war eine riesige Ausnahme, das ich sie in mein Bett ließ und sie darin auch über Nacht behielt, aber und das war nun das erstaunliche, ich wollte sie daraus gar nicht mehr gehen lassen, das bescherte mir Kopfschmerzen.

Ich hatte nie eine Beziehung gehabt, nie, außer Lily hatte ich nie eine Frau gehabt, die den Namen „Freundin“ verdient hatte. Sie hatten mich nie lange fesseln können, bei Hermione war das anderes! Auch wenn ich in ihr keine Partnerin suchte, wie ich mir versicherte, so fesselte sie mich mit ihrer Person sehr wohl.

Aber wie gesagt, ich hatte es nie anders kennengelernt, das knappe Jahr in dem meine Affäre mit Lily lief, waren auch nur mehr oder weniger gestohlene Stunden, die wir uns in einer gefährlichen, schwierigen Zeit zugestanden, aber wenn ich ehrlich war, über Lily war ich zu der damaligen Zeit schon lange hinausgewachsen. Sie hatte sich mit ihrem Schicksal die Gejagte zu sein abgefunden, das kleine Biest hier neben mir, hatte die Sache selbst in die Hand genommen und das total gedreht, sie hatte sich von der gejagten Muggelgeborenen zu einer jagenden DeathEaterin gewandelt und das mit allen Konsequenzen. Und sie zog das knallhart durch, was Lily nie gekonnt hätte, so viel Courage hatte sie nie besessen, dafür war Lily zu GUT gewesen, etwas was ich nie gewesen war und die gute Hermione auch nicht, denn wenn wir eines nicht waren, dann gut.

Sie hatte sich heute gut geschlagen und ja ich gab es zu, ich hatte es absichtlich etwas schleifen lassen, da ich sehen wollte wie sie arbeitete und sich im Ernstfall schlug!

Sie hatte die Schutzbanne genauso leicht und routiniert gebrochen wie ich und hatte sich nur für mich zurückgehalten, das ich die meisten Banne weiter brach, was mir sehr wohl aufgefallen war und der Kampf in diesem viel zu kleinen Wohnzimmer war wunderbar verlaufen. Ich hatte mehr sie beobachtet, denn das ich wirklich kämpfte. Die zwei Frauen die flohen, hätten nie eine Chance gehabt zu entkommen, wenn ich Ernst gemacht hätte, aber sie waren sekundär, warum also?

Als dann Hermione der Mutter aktiv half abzuhauen, war ich sehr wütend, da sie sich zu sehr einmischte und ich, wie auch sie, bemerkte Notts Blick, da sprach sie aber auch schon den Avada und machte einfach weiter, ohne Wenn und Aber, auch als ich meine doch sehr gemeine Eigenkreation den „sectrumsempra“ auf die Frau losließ, lief sie nur gleichgültig wie von mir befohlen aus dem Haus.

Jetzt konnte ich mir vorstellen und ausmalen wie sie ihre anderen Aktionen anging und erledigte, ehrlich, mir gefiel das sehr!

Und wenn ich nicht wüsste, dass sie schon ganz wund war nach unseren heißen Ficks und nicht noch etwas schlaf bräuchte, hätte ich sie an liebsten schon wieder genommen, da bei den Gedanken was für eine starke Kämpferin sie doch geworden war, sich sehr wohl etwas bei mir regte.

Auf meine Forderung, dass sie nach den Trainingsstunden bei mir zu erscheinen hatte, hatte sie nur mit einem Nicken reagiert. Ich wusste nicht ob das bei ihr ja oder schauen wir mal hieß, sollte sie ruhig versuchen da mit mir zu spielen, dann würde ich sie mir halt holen! Wie sagte man so schön, die Spiele waren eröffnet und ich freute mich sehr mit ihr zu spielen, seufzte sie gerade an meiner Brust und ihr Atem strich über die Haut meiner Brust, als ich zu ihr hinunter blickte und mich an diesen Anblick doch glatt gewöhnen könnte. Ihr Haupt lag friedlich auf mir und ihr Haar strich über meinen Arm, ja sie war zu ertragen, wenn sie so selig schlief.

Dann schlossen sich nun auch meine Augen und ich schlummerte leicht ein.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Wow, so erwachte ich schlagartig und blinzelte, bemerkte die starke Brust auf der ich lag und da mein Bein über den Körper des anderen geschlungen war, ich dadurch halb auf seinem Leib lag, wusste ich sofort was gestern passiert war und das dies nicht Dracos Körper war, der mir als Schlafstätte diente. Als ich mich leicht regte, spürte ich wie mein Körper ächzte, ich fühlte mich überall wie blau gehauen, dank der Backsteinmauer und auch dank Severus, da er dafür verantwortlich war das ich untenrum ganz wund war. Wie es schien blieb es bei Severus nie aus, das er Zeichen auf mir hinterließ die mich markierten, wenn er mit mir schlief.

Ich streifte mit meinem Bein, als ich es senken wollte, unabsichtlich über ein schon wieder wie stamm stehendes Glied und ich hielt sofort inne, als ich sein Brummen vernahm, aber da fasste er mich auch schon an der Schulter und rollte mich auf den Rücken und auch er glitt gleichzeitig weiter und rollte sich dabei auf mich, sodass ich überrumpelt unter ihm lag. Er kam auf mir zum Liegen was mich nur zu empörte und ich auf keuchte, aber bevor ich Worte finden konnte, sprach er schon.

„Wenn du mich so weckst, kleines Biest!“, hörte ich das Amüsement in seiner Stimme, als er seine Nase in meinem Haar vergrub und genießend inhalierte, spürte ich seinen trainierten Körper an meinen geschmiegt, konnte ihn überall an mir fühlen und genoss die Wärme, die er ausstrahlte, während er mit geschickten Händen über meine Haut streichelte und ich murrte:

„Severus, nicht…ich muss…arg…uh!“, waren dies meine letzten vernünftigen Worte, als er sich geschickt daran machte mich mit seinen Händen zu erregen, er testete ob ich schon feucht und bereit für ihn war, dabei spreizte er weit meine Beine und glitt sofort über und gekonnt in mich. Ich schnappte nur kurz nach Luft, als ich zuerst ein schmerzhaftes stechen spürte, weil er groß und prall wieder in mich drang, da ich doch sehr Wund war. Ich verzog mein Gesicht zu einer wehleidigen Grimmasse und stöhnte wehleidig auf, aber er ließ sich nicht beirren, stimulierte mich gekonnt weiter und schon nach kurzer Zeit entwickelte sich der Schmerz, , dank seines sanften, gemächlichen Rhythmus, dann immer mehr in ein lustvolles Zusammenziehen. Meine Hände hielten sich an seinem Rücken fest und hinterließen mit Sicherheit einige Striemen und Streifen, als ich mich an ihm festkrallte.

Das was bis vorhin wie ein Traum in der Dunkelheit der Nacht gewirkt hatte, ließ er wohl ganz bewusst zur Realität im Licht des Tages werden. Als er sich auf seine Arme erhob und mir unverwandt ins Gesicht sah, während er sich stetig in mir bewegte, wurde es mir nur zu bewusst was wir taten. Er stich sanft meine wirren Haarlocken aus meiner Stirn, löste aber nicht den intensiven Blickkontakt, als mir ein jetzt lustvolles Stöhnen entkam und ich ihm mein Becken unbewusst entgegen reckte, trat ein sehr selbstzufriedener, wenn nicht gar arroganter, Ausdruck in seine schwarzen Augen.

Wir schliefen eher träge, bedächtig und gemächlich miteinander, sodass sich ein ganz langsamer Orgasmus in mir aufbaute und sehr sanft über mich hinwegrollte, mich erfasste und durch meine Glieder fuhr und ich erzitterte. Das alles geschah unter diesem durchdringenden, allessehenden Blick, der sich keine einzige Sekunde von meinen Gesicht löste und als auch er heiß in mir kam, senkte er nur leicht die Lieder, aber er schloss sie nicht ganz und wir beide stöhnten heißer auf und erst da senkte er seinen Mund auf meinen und küsste mich sachte und sehr behutsam, was ich genießerisch in die Länge zog.

Als er nach einer kleinen Ewigkeit dann aber doch von mir stieg und ich noch immer leicht erschlagen dalag, hörte ich wie er weg ging und ich schloss ergeben die Augen, er hätte mich wohl nie gehen lassen ohne mir noch einmal zu zeigen das er nun darüber bestimmt wann ich die Beine für ihn öffnete und wann nicht. Doch so hörte ich gar nicht, dass er wieder kam, sondern bemerkte erst, dass er da war, als die Matratze unter seinem Gewicht nachgab.

Aber ich weigerte mich noch ihn anzusehen, als er unvermittelt die Bettdecke zurückschlug und die kühle Luft über mich hinweg strich und er mein Bein anwinkelte und ich mich erst verkrampfte, aber dann selbst schollt, was sollte er sehen was er nicht schon kannte?

Und so ließ ich nach, gab ihm was er wollte und winkelte mein Bein an. Nun lag ich sehr verletzlich und offen vor ihm da und ließ noch immer die Augen zu, als ich doch leicht verspannte, da er zauberte um mich zu reinigen und dann sein Finger für mich unerwartet in mich glitt, worauf ich nun doch die Augen auf riss und mir ein Keuchen entwich. Doch der kühlende Effekt der sofort einsetzte ließ mich aufseufzen als er seinen Finger aus mir zog. Dann strich er sich noch etwas von der Salbe auf seine Zeigefinger und führte ihn wieder ein. Ich schenkte ihm einen fragenden, sprachlosen Blick, als er mich heilte, das hatte ich so nicht erwartet. Dies hatte gerade nichts sexuelles an sich, eher etwas sehr intimes, aber auf einer platonischen Ebene.

Okay, in dem Moment in der mich sein Blick traf, war ich baff erstaunt, er heilte mich aber ich mein das war doch nicht schlimm, unangenehm, aber nicht schlimm! Er zog sich nach getaner Arbeit sofort zurück und verschwand wortlos im Bad und ich lag noch immer perplex in seinem großen, dunklen Bett, in dem spartanischen Raum. Wow, wenn ich das richtig verstand hatte, sollte das wohl die erste Entschuldigung sein die er mir gegenüber zeigte, seitdem das in der verhängnisvollen Nacht zwischen uns passiert war, das war nicht der Severus den ich kannte, der mich als geschundenes Häuflein Elend dastehen hatte lassen und das Draco mühsam hatte wieder zusammen flicken müssen….das war, verdammt! Da schlug ich ärgerlich mit der Hand in die Bettdecke, warum machten die das?

Das war nicht fair! Die Männer der Familie versuchten alles um mich durcheinander zu bringen und mich zu verwirren. Sie wollten sich anscheinend alle so geben wie sie nicht waren, stand ich nun verwirrt auf und zog mich an, ein Blick zeigte mir das ich mich beeilen musste um rechtzeitig für Harry und Ron für unseren Lauf fertig zu sein.

Ich ging ins Wohnzimmer und gönnte mir die erste Tasse Kaffee des Tages und wartete auf ihn. Die Zeit musste ich mir nehmen. Ich würde nicht gehen ohne mich zu verabschieden, denn wenn ich eines nicht war, dann feige.

Und das Erstaunen, das ich nicht auf und davon verschwunden war, zeigte sich ganz kurz in Severus Zügen, als er aus dem Schlafzimmer rauschte und er mich auf meinem Stammplatz geduldig sitzen sah.

„Severus, ich muss gleich los, ich werde erwartet….!“, begann ich als er schon bei mir war und mich an meine Händen hochzog und mir einen schnellen Kuss auf den Mund gab, wie es schien erfreut, dass ich es nicht verleugnete was gestern passiert war, es akzeptierte.

„Guten Morgen Hermione, danke für die Nacht!“, schockte er mich mit dieser charmanten Aussage, ich kam mir vor als hätte ich einen schwarzen Malfoy vor mir.

„Dir auch einen guten Morgen Severus,… bis dann!“, na…so ganz freiwillig war die Nacht nicht zustande gekommen, aber ich nahm es mal als nettes Kompliment und wandte mich ab und er ließ meine Hände nur sehr langsam aus seinen gleitend los, so als mochte er mich gar nicht gehen lassen, was mich durcheinander brachte. Als ich auf die Tür zuging, glitt diese von alleine auf und ich sah zu das ich die Kerker schnell hinter mich brachte.



Während meines Laufes mit den Jungs informierte ich sie schonungslos offen wie mein Auftrag ausgesehen hatte und wie tragisch er für Abbott geendet hatte. Uns allen war klar auf was wir uns einstellen mussten und wie glaubt ihr haben sie reagiert? Schockierend, ich weiß, sie liefen weiter und warfen sich nur schmerzhaft traurige Blicke zu, urteilten aber nicht über mich und das was…ich…wir getan hatten, nur um Hannah machte sie sich Gedanken, fanden meine Aktion ihre Mutter zu retten grandios.

Aber das sie es so schluckten, kaufte ich den beiden nicht ab, aber und das musste man ihnen lassen und zugestehen, sie verbissen es sich gekonnt, da sah man was die zwei inzwischen alles gelernt und angenommen hatten, bis vor kurzem wäre dies undenkbar gewesen.

Da heute Sonntag war, fanden sich alle relativ spät erst in der Halle ein und der zu erwartende Schrei am Hufflepufftisch setzte ein und lähmte die Halle. Ich wollte aufstehen und hinaus rauschen, als ich das fleckige, tränenüberströmte Gesicht an dem großen Busen von Professor Sprout sah, da Hannah die Nachricht erhalten hatte noch bevor die Lehrer informiert waren und es ihr somit außerhalb der Halle hätte erklären können, aber was zum Teufel tat das Ministerium?

Sollte die Information nicht schneller nach Hogwarts gelangen? Oder waren die so überfordert das das Kommunikationssystem schlicht überlastet war?

Severus war, wie so oft am Wochenenden, nicht anwesend, genauso wie auch Dumbledore, der weiß der liebe Gott wo rumtrieb. Nur Draco war da und warf mir einen fragenden Blick zu, den ich mit einer eindeutigen Information beantwortete und er beglückwünschte mich zu meinem erfolgreichen ausgeführten Auftrag in der Nacht, so wie er gerade zufrieden aussah, aber wann hatte er jemals Grund mit mir unzufrieden zu sein!

Hatte ich nur schwer das gleichgültige Gesicht aufrecht erhalten können, als ich in Dracos so schöne, graue Augen sah, da ich vor meinem Geist immer wieder Severus und mich aufblitzen sah, oh meine Göttin, wo würde das enden, so biss ich mir nervös auf die Lippe.

Als die Gryffindors Quidditch übten hatten Draco und ich kurz Zeit um in einer kleinen, uneinnehmbaren Nische in der Bibliothek einige Worte zu wechseln. Er hatte mir dort aufgelauert. Sobald er mich in Armen hielt, drückte er sich schon an mich und küsste mich ungestüm und mein schlechtes Gewissen meldete sich mit Vehemenz und so krallte ich mich in seine Uniform und hielt mich eng an ihn gepresst, küsste ihn intensiv zurück.

„Wow, so stürmisch heute!“, zeigte er ein zuckersüßes Lächeln und wischte sich mit einer lässigen Bewegung einige der blonde Strähnen aus seiner Stirn und wirkte so gelöst, als er mich nun lieblich auf die Stirn küsste und mich einfach umarmte.

Schließlich löste er sich leicht von mir und wollte mich wohl ansehen, mit mir reden, doch ich ergriff erneut seine Uniform, die seine breite Brust bedeckte und zog ihn bestimmt zu mir, was er mit einem verwunderten grinsen geschehen ließ. Und er ließ auch zu, das ich ihn zu mir herab zog, meine Hände erst in seinen Nacken legte, dann in seine Haare wanderten ließ und er gab nach als ich ihn zu mir herab delegierte. Begierig begann ich ihn wieder zu küssen, eroberte seine Lippen und küsste ihn leidenschaftlich. In unseren Kuss hinein hauchte ich atemlos: „Ich will dich jetzt!“ Er reagierte nicht darauf.

Ich konnte nicht von ihm lassen, ließ meine Zunge über seine Lippen gleiten und er gewährte mir gerne Zugang, begann meinen Kuss stürmisch zu erwidern auch wenn ich bemerkte, das er erst überrascht grinste, aber dann stieg er voll mit ein. Er legte seine Hände auf meine Taille, zog mich energisch enger an sich und ich hatte das Gefühl ihm gar nicht nahe genug sein zu können, ließ meine Hände nun aus seine Haaren, die ich wild verstrubbelt hatte gleiten und über die Schultern zu seiner Brust. Hektisch wollte ich beginnen sein Hemd zu öffnen. Ich vergaß das ich mich hier mit ihm in der Bibliothek befand, wir entdeckt werden könnten, denn gerade hatte ich nur ein verlangen, ich wollte ihn, ich musste ihn spüren, es war wie ein elementares Bedürfnisse das mich ergriffen hatte und das sofort gestillt werden musste.

Es erleichterte mich wahnsinnig, das mein Verlangen nach ihm nach dieser Nacht mit Severus immer noch ungestillt war und ich ihn wollte wie eh und je. Doch als ich begann die ersten Knöpfe zu öffnen und an seiner Krawatte zu nesteln, löste er sich plötzlich aus unserem stürmischen Kuss. Leicht atemlos und verwirrt sah ich ihn an, sah in seine leuchtenden, graublauen Augen, aus denen mir so viel Gefühl und Begehren entgegen strahlte. Er hauchte rau, es war deutlich das auch ihn dieser Kuss nicht kalt ließ:

„Nicht hier…nicht jetzt…so gern ich auch wollte, aber wir müssen vorsichtiger sein! Komm heute Abend!“

Ich biss mir leicht schmollend auf die Lippe, natürlich hatte er recht, aber ich wollte ihn jetzt haben. Es tat so gut wenn er mich hielt und seine Küsse machten mich so an, alles an ihm. Er beugte sich zu mir herab, legte einen Finger auf meine Lippen und zog sie sanft zwischen meinen Zähne hervor, hauchte dann lächelnd, mir tief in die Augen sehend: „Nicht zerbeißen, dafür ist sie viel zu schön!“

Dann hauchte er mir einen zarten Kuss auf, fuhr kurz mit der Zungenspitze über meine malträtierte Unterlippe und ich konnte nicht verhindern, dass mir ein wohliger Seufzer über die Lippen kam. Gerade als ich den Kuss erwidern wollte, zog er sich zurück, legte die Arme um mich und zog mich an seine Brust, sodass ich mit meinem Kopf darauf lag, seine starken Arme mich hielten und ich wohlig aufseufzte als mich seine Wärme und sein Duft umfingen. Ich fühlte ein sanftes Beben in seinem Brust, hörte das leise Lachen, das wohl gerade über seine Lippen kam und vernahm dann wie er amüsiert in meine Haare nuschelte:

„Hast du mich etwa vermisst? Du bist so angschmiegsam?“ Diesmal reagierte ich nicht und so standen wir einige Sekunden lang so nahe beieinander und genossen den kurzen, ungestörten Augenblick, den wir uns gestohlen hatten, doch dann löste er sich wieder von mir und ich sah in seinen Augen das der zärtliche Moment vorbei war, aber er hielt mich noch immer umschlungen.

„Dann war dein Auftrag gestern erfolgreich, war es so spät das du nicht mehr kommen konntest? Ich habe mir Sorgen …nein, das stimmt nicht, ich hatte einfach wissen wollen was aber,…auch egal, aber sag habe ich das richtig übersetzt, du warst das?“, nickte ich an seiner Brust, an die ich mich drückte und tief und wollig einatmete.

„Gratuliere, dann war Severus auch mit dir zufrieden?“, oh, und wie, ging es mir sehr zynisch durch den Kopf, ich glaube, als befriedigt könnte man es besser bezeichnen.

„Ja!“, wisperte ich daraufhin nur kurz angebunden.

„Ich muss heute Abend aus dem Schloss, mein Auftrag mit Greyback steht an….scheiße ich hasse Werwölfe!“, zischte er böse und ich umfasste sein Gesicht liebevoll mit meinen Händen.

„Du wirst es schon schaffen!“, hauchte ich und schenkte ihm einen intensiven Blick.

„Natürlich werde ich das, aber unter Anbetracht das übermorgen Vollmond ist, gefällt es mir nicht mit 3 wilden Tiere unterwegs zu sein, stell dir vor einer verliert die Kontrolle!“, meinte er versnobt und dann kam seine verachtende Gehässigkeit gegen die Werwölfe zu tage.

„Kommst du heute zu mir!“, murmelte er, zog mich dabei eng zu sich und ich schluckte schwer und nickte an seiner Brust.

„Natürlich, mein Purblood!“

„Dann ist es ja gut, mein Mudblood!“, küsste er mich noch einmal, richtete penibel seine Frisur und seine Kleidung bevor er entschwand.

Danach lehnte ich mich an die Wand der dunklen Nische und schnaufte tief durch, verdammt, ich hatte kaum Dracos Küssen wiederstehen können, es hatte sich von meiner Seite nichts zwischen uns verändert. Ich wollte ihn und seine Nähe immer noch genauso sehr wie vor Severus und dass sich das nicht verändert hatte, freute mich ungemein. Ich brauchte Draco so sehr das ich meine Fäuste lockerte und glücklich war.



Am späten Abend saßen wir alle zusammen im Gemeinschaftsraum. Ich blickte immer wieder mit einem mulmigen Gefühl aus dem nachschwarzen Fenster in den bewölkten Himmel, es war nun fast zehn und ich beobachtet wie ein Unwetter immer mehr aufzog und die Fenster wackelten, sie leicht durch den Wind klapperten. Alles hatte sich um den Kamin im hellen Raum versammelt, lachten und waren ausgelassen, Ron spaßte mit Lavender und auch Harry vergnügte sich mit Neville, nur ich saß alleine auf der Couch und blätterte unaufmerksam in einem Buch, war gedanklich sehr abgelenkt. In zwei oder drei Stunden würde ich mich auf den Weg machen zu Draco und doch war ich ungewöhnlich nervös. Bei den anderen ging es zu wie immer, Ginny trug mit Dean einen lauten, unschönen Streit aus, denn seit Harrys Anschiss lief es bei den beiden nicht mehr so gut und Ginny war, was ich ihr zugutehalten musste, uns gegenüber sehr ruhig geworden. Ron bemerkte, dass mein Blick auf die Streitenden fiel und lächelte mir kurz zu, auch er schien unbekümmert seinen Abend zu genießen.

Seamus und Cormac spielten Zauberschnippschnapp, die jüngeren Gryffindors brüteten über einigen Aufgaben und viele andere amüsierten sich mit den Zauberscherzen der Twins, die ich obgleich erst ein Monat vergangen war, schmerzlich vermisste.

Doch dann gefror mir das Lächeln zum ersten mal seit langer Zeit. Unvermittelt lief es mir kalt den Rücken runter und ich spürte eine plötzliche, in mir aufsteigende Kälte, die sich dann in so etwas wie Angst und Panik verwandelte. Mich überkam Angst wegen jemand anderen, Angst um jemanden, etwas was ich lange nicht mehr so gespürt hatte.

Und dann geschah es auch schon, in den fröhlichen, unbeschwerten Raum glitt nun eine silbrig schimmernde große, kräftig Echse, die auf stämmig gebauten Vorder -und Hinterbeinen geschmeidig durch die Luft glitt und deren Aussehen an einem Streifenkopf Bartagame erinnerte. Die gleitende Echse erinnerte von ihrem Gesichtsausdruck her an einen kleinen, verschlagenen, listigen Drachen, aber ich kannte diese Echse und verkrampft auf meinem Platz von einer unguten Vorahnung gepackt, hielt die Luft an und presste die Lippen aufeinander. Ich war wie festgefroren und mein Herz begann von einer Sekunde auf die nächste wie verrückt zu wummern, als die Bartagame auch schon zielgenau auf mich zuhielt und vor mir ankam.

„Arfg….!“, „WAS ist DAS!“, „WUUUh….!“, „Wie hässlich!!!!“, „Wo kommt der Patronus her!!!“, viele der Jüngeren oder Muggelkinder wussten nicht was das war, aber viele aus der DA erkannten einen Patronus, wenn sie einen sahen.

Harry und Ron waren, so wie viele andere, sofort alarmiert aufgesprungen, denn genau wie ich erkannten sie den Absender des Vieches nur zu gut und warfen sich ängstliche und aufgeregte Blicke zu.

„Schönste, komm sofort, es ist alles egal, komm schnell!“, verspürte ich bei den aufbrausenden Worten von Blaise eine unglaubliche Kälte in mir, ich gefror zu einem Eisgletscher. Eigentlich sollte ich wohl jetzt in akute Hektik und Panik verfallen und richtig gehend rasend werden vor Angst, aber ich fühlte wie so oft in Ausnahmesituationen überkam mich eine tödliche Ruhe, mein Hirn blieb erstaunlich klar, nur die aufgeregten und empörten Ausrufe der Umgebung traten in den Hintergrund als ich mir die Botschaft als das übersetzte was sie war, ein Notruf und mich bedächtig erhob.
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