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 Kapitel 178-179

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 178-179   Do Feb 09, 2012 6:11 am

178. Kapitel Draco behält die Führung! ….Noch?


Hermione Sicht

Was fiel diesem arroganten, eingebildeten Idioten ein? Er… der immer behauptete nicht wie ein Malfoy zu sein, dabei war er schlimmer als diese!

Es war so demütigend und beleidigend, warum ließ ich mich auch immer gehen und wollte bei ihm bleiben und einschlafen, das er mich einmal in sein Bett gelassen hatte bedeutete nichts! Absolut nichts!

Und mir sollte es erst recht NICHTS bedeuten! Hasste ich ihn in diesem Moment und seine spöttische Art als er so lapidar meinte:

„Schlafen kannst du wo anders! Nächste Runde, oder du gehst!“ Schon sein selbstgefälliger Ton alleine, verursachte mir Brechreiz.

Hallo, der Typ hatte sie doch nicht mehr alle, was sollte das? Erst knutschte er mich tagelang in der Schule ab und dann, wenn er hatte was er wollte, schmiss er mich regelrecht raus?

Ich war kurz erstaunt gewesen als er mich nahtlos nackt zauberte und als er mich dann küsste, ergab ich mich und kam seinen Wunsch wieder mit ihm zu schlafen nach, gab mich ihm leidenschaftlich und lustvoll hin, ließ es zu das wir Sachen machten, die wir bisher noch nicht miteinander geteilt hatten. Ich hatte mir jeden Gedanken verboten und es einfach geschehen lassen und getan, wollte ich nicht darüber nachdenken und als es vorbei war, fühlte ich mich wohl und wollte nicht sofort gehen, ließ ich mich wie selbstverständlich treiben, stellte ich mir die Frage, Warum?

Was mich wieder einmal hadern ließ, warum ich mitgemacht hatte, denn dass ich nicht aktiv beteiligt gewesen war konnte ich nicht wirklich behaupten! Und verdammt, es war gut gewesen, es hatte mir gefallen und ihm auch! Oh ja, ihm hatte es auch gefallen, diesem Mistkerl! Nur so schnell würde ich ihm nicht mehr nachgeben, nicht nach der arroganten hochnäsigen Nummer, wie er mich rausschmiss, das würde ich ihm nicht verzeihen, so etwas ….war ich gewillt seine Kehle zusammenzudrücken und ihn zu erdrosseln!

Hoffte ich sehr, das Draco noch nicht von seinem Termin zurück war, da ich gerne Duschen gehen wollte bevor ich Draco unter die Augen trat, schob ich das schwarze Übel namens Severus ganz weit von mir!

Als ich den Gemeinschaftsraum der Schlangen betrat und sofort auf die auf Wachsamkeit eingestellten Gesichter der Slytherins aufmerksam wurde musste ich daran denken, das es unser werter Herr Professor und Hausvorstand dieses Hauses gerade mit mir leidenschaftlich getrieben hatte, was er mit mir und meinem Körper angestellt hatte und wusste, alle hier wären doppelt und dreifach entsetzt wenn sie es wüssten, dass ich nicht nur mit Draco schlief!

Was mich zur nächsten Frage brachte, wusste es Draco?

So wie ich meinen verschlagenen, blonden Prinzen kannte, vermutete er es und hielt das vereinbarte Schweigen aufrecht, konnte ich ihn doch nur bewundern wie sehr er an sich arbeitete um dieser Eifersucht, die ein Malfoy nicht kannte, auch nicht zu haben! Ein Widerspruch an sich, aber es tat mir leid, verdammt, was machte Severus nur aus mir und dann….dann, behandelte er mich auch noch so, wie….ruhig Blut Hermione, nicht aufregen, auch mir sollte es gleichgültig sein! Und so lächelte ich wohl recht kalt in die Runde und sah wie es einige schüttelte als ich sie raubtierhaft angrinste.

Schon kam Blaise auf mich zu und schenkte mir ein charmantes Grinsen.

„Schönste, Draco ist noch nicht zurück, durftest du eher gehen?“

„Ja, in der Tat….“, blickte ich mich um und sah das alle krampfhaft darum bemüht waren, mich nicht als Fremdkörper zu sehen und mehr schlecht als recht so taten als wäre es normal das ich da war und als würden sie sich nicht vor Angst in die Hose machen. Doch ich sah wie Parkinson permanent aus dem Fenster blickte und Nott ihr wohl versteckte Blicke schenkte, das war ja nicht zum Aushalten und da zwinkerte ich Blaise spontan zu „….das macht nichts, komm mit Blaise!“, winkte ich ihn als ich den Weg zu Dracos Raum einschlug und er folgte mir brav, daher waren wir uns der allgemeinen Blicke gewiss.

Erst in den Räumen wagte es Blaise mich mit einem fragenden Blick zu messen und ich legte den Mantel ab und öffnete meine Haare, die mir nun offen über die Schulter fielen.

„Was möchtest du?“, fragte er gerade heraus nach.

„Ganz ehrlich, gleich duschen gehen!“, grinste ich ihn an.

„Tja, dabei werde ich dir leider nicht helfen können, denn sonst würden wohl zwei Personen versuchen mich umzubringen!“, lachte er dunkel auf und ich gab ihm recht, Draco und Astoria würden da wohl kein Verständnis für haben.

„Keine Angst….das schaffe ich noch allein! Aber Spaß bei Seite, du kennst die Liebe/Hass Liste von der Party? Du nickst…, gut, Draco wollte sich zwar nicht einmischen, aber …nachdem sowohl Nott wie Parkinson, meinen… wie auch ….Dracos Crutiatus gespürt haben, weiß ich nicht…also…“, unterbrach mich Blaise, der mir die Hand vertrauensvoll auf die Schulter legte.

„Was soll ich tun!“, meinte er nur ernst, sah mir tief in die Augen und ich war wieder einmal froh das Blaise so viel verstand ohne dass man es direkt ansprechen musste. Und ja, ich hatte Pansy damals nicht gerne gefoltert wobei ich wusste mein Fluch war lasch gewesen. Bei Draco war ich mir da nicht so sicher, nein das ist falsch gesagt, ich wusste er hatte Theodore ernsthaft gefoltert und nun, die beiden taten mir Leid, irgendwie und das sie sich nicht mal trösten konnten, weil sie zu blind waren, nun….also, was wusste ich, warum ich, Gut sein wollte!

„Ich will, dass du ihnen auf die Sprünge hilfst! Sie lieben sich und sind zu doof es zu sehen!“, wies ich an und grinste dabei zufrieden.

„Schönste, du bist manchmal zu freundlich!“, brummte Blaise tief während ein verschlagenes, aber vorfreudiges Grinsen auf seine Züge trat, er hatte wohl Spaß den Kuppler zu spielen.

„Ist ja schon gut…“, wandte ich mich brüsk ab.

„Aber dein Wunsch ist mir Befehl, ich mach das, keine Angst! Sonst noch was?“, fragte er nach und ging zur Tür.

„Nein, ich geh duschen!“

„Viel Vergnügen!“, lachte er nun und ich duschte, wusch Severus Geruch von mir, der noch immer in meine Nase hing und war aber leider gar nicht froh als ich ins Schlafzimmer ging und Draco noch nicht da war. Die Ruhe und Einsamkeit gingen mir gerade gegen den Strich und da zog ich mir kurzentschlossen wieder was an und ging in den Gemeinschaftsraum um in dem Trubel auf Draco zu warten und meinen zu lauten Gedanken zu entfliehen!

Hermiones Sicht ende

Dracos Sicht

Als ich den Gemeinschaftsraum betrat, überraschte es mich sehr dort Hermione zu sehen, die mit einem Drink in der Hand in meinem Sessel saß und auf mich zu warten schien, offensichtlich fühlte sie sich in unserer Schlangengrube sehr wohl was für einen Löwen erstaunlich war, aber sie war ja noch nie normal gewesen. Sie trug ein schön figurbetontes, beiges, komplett durchgeknöpftes Blusenkleid, welches an der Taille durch einen schmalen, schwarzen Ledergürtel betont wurde und über dem Bauch leicht gerafft war.

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Es hätte streng wirken können, wenn sie nicht ihre Locken so wild offen getragen hätte und das Kleid nicht kleine Puffärmel gehabt hätte. Als sie mich sah erhob sie sich, zeigte ein freudiges, aber mal wieder erschöpftes Gesicht und begrüßte mich mit den Worten:

„Draco, schön dass du schon kommst!“

Ich war wirklich erstaunt, dass sie schon da war, denn mein Termin hatte nicht lange gedauert und eigentlich hatte ich erwartet sie heute gar nicht hier zu sehen, nicht gedacht, dass sie nach dem Training zu mir kommen würde. Ich ging auf die zu, wollte das nicht hier mit ihr klären, denn es ärgerte mich, das sie offensichtlich wieder so müde, so kaputt war und sicher nur zum kuscheln und schlafen wieder zu mir kam, wie schon seit einiger Zeit. Verdammt, ich war ihr Freund, hatte auch Rechte und Bedürfnisse, das vergaß sie wohl, sie hatte ja ihren Spaß, dachte ich sehr verstimmt.

Ich erreichte sie und zischte leise: „Komm mit in mein Zimmer!“ Sie nickte überrumpelt, maß mich mit großen, fragenden Augen, aber folgte mir wortlos.

Mich ärgerte es maßlos, dass sie mal wieder erschöpft und müde wirkte, aber sicher davon auszugehen war das sie ihr Amüsement gehabt hatte mit Severus, ich war ja nicht blöd, aber ich war mir zu schade nur wieder für die Ruhe und zum Schlafen da zu sein. Dass sie mit Severus ins Bett stieg, nun gut, damit konnte ich mittlerweile umgehen, es war ja schließlich die FMALIE, doch nur so lange das nicht hieß, das sie mir den Spaß verwehrte, so wie sie es momentan tat, weil sie ständig erschöpft war, war meine Geduld am Ende.

Offensichtlich ging es nur auf eine Art momentan, ich musste mir mehr Gehör verschaffen und ihr ganz deutlich klar machen was ich wollte, meinen Standpunkt unmissverständlich klar darstellen, das ich kein dummer Junge war. Sie hatte hinter uns die Tür zu meinem Zimmer geschlossen und stand mit dem Rücken zu dieser im Raum.

Langsam ging ich auf sie zu und fragte ganz unschuldig, aber leicht lauernd:

„Und, wie war das Training noch?“

Sie winkte ab und antwortete: „Wie schon, er hat mich grün und blau geschlagen. Komm Draco, lass und ins Bett gehen!“

War ja sowas von klar, sie war schläfrig, ausgelaugt und da war ich mir erst recht sicher, sie hatte mit Severus gevögelt, war es mir als könnte ich ihn an ihr riechen, aber an mich dachte sie wohl nicht, das auch ich meinen Spaß wollte, nicht nur das was Severus großzügiger Weise übrig ließ. Weiter und weiter ging ich auf sie zu, fasste sie schließlich an den Schultern, als ich sie erreichte und schob sie beständig, aber langsam in Richtung Tür. Ein verwirrter Ausdruck trat auf ihr Gesicht.

„Was wird das Draco, wenn du willst, dass ich gehe, sag´s einfach, du musst mich nicht raus schieben!“, fragte sie perplex.

Ihre Miene zeigte noch mehr Unverständnis, als sie nun die Tür im Rücken spürte, während sie daraufhin mein diabolisches, sehr überhebliches Grinsen sah, das ich ihr nun schenkte, schluckte sie hart, gleichzeitig sagte ich:

„Du hast Zeit für all deine Projekte, für Potter und für deinen Spaß…!“ Das letzte zog ich ganz bewusst in die Länge und sah sie bedeutsam an, dann sprach ich weiter: „Das hattest du doch gerade, nicht wahr? Du hattest deinen Spaß? Und was soll ich jetzt tun, dafür sorgen das du dich entspannen und schlafen kannst?“ Mein Blick war nun kalt, das wusste ich und sie zeigte ein bisschen Gegenwehr, wollte sich aus meinem festen Griff entwinden, doch ich presste sie weiter hart gegen die Tür, setzte nun meinen gesamten Körper ein, den ich gegen ihren drückte und sie nicht entkommen ließ.

„Was…?“, begann sie leise etwas unsicher zu fragen, doch ich unterbrach sie hart:

„Findest du das Fair?“, war mein Ton anklagend.

Ich ließ meine Hand in ihren Nacken gleiten, küsste sie hart und unvermittelt. Sie schien wahrlich überrumpelt und ich hielt ihren Kopf im Nacken unbarmherzig fest, während ich sie weiter fordernd, wenig zärtlich küsste, schließlich erwiderte sie den Kuss dann doch verzagt, was mich veranlasste ihn zu unterbrechen. Erneut zeigte ich ihr ein teuflisches, durchtriebenes Grinsen und ließ meine Hand anzüglich aus ihrem Nacken, über ihren Kiefer hinunter an ihrem Hals entlang zu ihren Brüsten gleiten.

Ich umfasste relativ sanft eine ihrer Brüste, während meine andere Hand auf ihre Hüfte glitt, sie bisher auf ihrer Schulter gelegen hatte und sie fest gehalten hatte, doch jetzt hielt ich sie mit meinem Körper an Ort und Stelle. Sie schüttelte langsam den Kopf und mein Grinsen und mein kalter Blick blieben, was sie wohl zu verunsichern schien, schließlich erhöhte ich nach und nach den Druck meiner Hand an ihrer Brust, umfasste sie erst wohl für sie angenehm, doch beständig wurde es unangenehmer für sie, das war mir klar, als ich sah wie sie das Gesicht unwohl verzog und ich absolut beherrscht, regelrecht kalt sagte:

„Wir haben beide wenig Zeit, was meinst du, dann sollten wir wohl den Spaß gemeinsam haben, oder? Du hast noch ein wenig Vorsprung, schauen wir mal wie ich den aufholen kann, meinst du nicht?“, war es wohl eher eine rhetorische Frage.

Sie schluckte erneut hart, als ich mich ruckartig von ihr löste, an ihren Ausschnitt fasste und dann mit kraft und einem heftigen Ruck an ihrem Kleid riss, sodass die Knöpfe ihres Kleides nur so durch die Gegend flogen und sie nun mit offenem Kleid vor mir stand. Mit einem zweiten reißenden Ruck waren auch noch die restlichen Knöpfe Geschichte und das Kleid öffnete sich von ihrem schönen Hals herab bis zu ihren Knien, nur der Gürtel um die Hüfte gab dem Ganzen noch einen gewissen Touch und hielt es um die Hüfte zusammen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt, grinste ich zufrieden, während ich schnell wieder bei ihr war, noch bevor sie richtig reagieren konnte und dann ihre schönen, dunkelgrünen Spitzendessous betrachtete, zu schade, das die auch gleich dran glauben würden.

Ich drängte sie erneut mit meinem ganzen Körper an die Tür, schob nun jedoch fordernd ein Bein zwischen ihre, sodass sie sie leicht spreizen musste und zeigte mein gemeines Grinsen wieder, bevor ich mich hinab beugte und meine Lippen und Zähne über ihre Schlüsselbein gleiten ließ. Sie wollte etwas sagen, doch ich legte ihr sanft, aber bestimmt meine gesamte Hand auf den Mund und tadelte sie:

„Ich will jetzt nicht reden!“

Als ich spürte, dass sie nickte, nahm ich meine Hand von ihren Lippen und ließ sie stattdessen über ihr Dekolleté gleiten, während ich mit der anderen das Kleid etwas von ihrer Schulter schob.

Ich biss mal sanft mal stärker in ihre Haut, lecke und küsste sie, genoss es sie zu spüren, ihre weiche Haut unter meinen Fingern zu fühlen. Während ich mit dem Mund an ihrem Hals blieb, glitten meine Hände zu ihren Brüsten. Sie wehrte sich nicht, im Gegenteil, sie begann es zu genießen, hatte den Kopf in den Nacken gelegt und seufze leicht bei meinen heute recht unsanften Liebkosungen.

Nun erreichten meine Hände ihren BH, rissen ihn herunter und fingen sofort an ihre Brüste grob zu umfangen, sie zu kneten und ihr in ihre Knospen zu kneifen, was sie erschrocken auf keuchen ließ, denn ich war wahrlich nicht zimperlich. Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf meine Lippen, als sie kurz vor Schmerz aufschrie.

Ich ließ mit einer Hand von ihrer Brust ab, während ich meine Lippen von ihrer Haut löste und mich aufrichtete, sah das sie die Augen geschlossen hatte und immer noch den Kopf in den Nacken gelegt hatte. Meine Hand glitt zielstrebig zwischen ihre Beine, in ihren Slip. Kalt, es musste wie ein Eisschauer für sie Klingen, wies ich sie harsch an:

„Mach die Augen auf!“

Erschrocken senkte sie schnell den Kopf und sah mich an, während meine Hand endgültig und wenig vorsichtig zwischen ihre Schenkel glitt in ihre Spalte, die ich erstaunlich feucht und willig vorfand. Erneut zeigte ich ihr mein teuflisches, höhnisches Grinsen und zog sie auf:

„Bist du so schnell für mich feucht geworden, mein kleines Biest, oder warst du´s noch….?“

Sie schluckte erneut schwer, schien etwas zu erstarren, oh ja, sie wusste worauf ich anspielte, aber aussprechen würde ich es nicht. Im Endeffekt war´s mir auch egal, ich würde sie jetzt ficken, sie war bereit und mir somit gleichgültig, warum! Sie wollte antworten, wirkte verunsichert über meine Anspielungen und öffnete den Mund doch ich fuhr sie an:

„Schweig!“ Mein kalter Befehl wurde begleitet von dem reißen der Spitze ihres Slips und während ich sie dann erneut hart küsste, was sie diesmal schneller erwiderte, ließ ich meine Hose unwirsch fallen.

Glitten meine Hände nach hinten auf ihren Po und da hob ich sie unvermittelt an, unterbrach den Kuss und brachte mich dann mit einem einzigen, tiefen, harten Stoß in sie.

Sie stöhnte und wimmerte kurz auf, doch sie schloss wieder die Augen, legte nun ihre Hände auf meine Schultern und legte die Beine um mich, sehr brav, doch das war die erste Initiative von ihr, die ich ihr gestattete, aber mehr auch nicht, es würde die einzige bleiben.

Ich stieß wieder und wieder fest zu, war dabei konzentriert, was mir wahrlich schwer fiel, denn sie war für mich wirklich anregend. Kalt, hart, quasi Stoßweise forderte ich unnachgiebig:

„Sieh…mich…an…zuerst…komme…immer…ich!“

Ich wollte ihr klar machen, ich war ihr Freund, sollte sie doch in der Familie ihren Spaß haben, aber an erster Stelle hatte ich zu stehen.

Ich hatte meine Hände nicht frei, sonst hätte ich sie auch noch mit meinem Griff gezwungen mich an zu sehen, aber bei meinem Ton hatte sie schon beim ersten Wort die Augen erst erschrocken, dann erstaunt öffnen und mich mit großen Augen ansehen lassen.

Ich trieb mich unbarmherzig weiter in sie, nahm sie so wie es mir gerade gefiel, aber auch ihr schien es zu gefallen, doch sie hielt ihre Augen offen, sah mich an, meine Ansage war wohl deutlich genug gewesen. Während ich weiter meinem Höhepunkt entgegen steuerte, mich nicht zurück hielt, aber mich auch angestrengte und leicht außer Atem kam, beschied ich trotzdem kalt:

„Du gehörst mir!“ Mir war klar, mein Blick sagte alles und sie wiedersprach nicht, hielt mich nur starr im Blick während ich sie weiter hart gegen die Tür nahm. „Sag es!“ forderte ich hart und sie antwortete rau: „Draco…Draco!“ Wisperte sie atemlos, ja, genau das wollte ich hören, während ich sie weiter nahm.

Sie versuchte Ausdruckslos zu blicken, doch ich sah wie immer wieder kurz ihre Augen sich verdrehten, sie das Weiße zeigte oder mich lustverhangen ansah, bevor sie sich wieder unter Kontrolle hatte. Mir war klar, so wie ich mich gerade gab, wollte sie sich nicht fallen lassen, konnte es wohl nicht, auch gut.

Ich trieb mich noch einige male energisch und jetzt genießend in sie, gestattet mir die Augen zu schließen und wies auch sie an: „Genieß es!“ Sofort spürte ich, wie sie ihre steife Haltung aufgab und als ich die Augen öffnete, lag ihr Kopf wieder im Nacken und sie hatte die Augen geschlossen, auch hielt sie sich jetzt nicht nur einfach fest, sondern begann sich an mich zu klammern, als ich auch schon stöhnend in ihr kam. Ich genoss meinen Orgasmus, ganz selbstsüchtig, kostete ihn voll aus, wohl wissend, sie war noch lange nicht so weit, aber das war mir recht, zog mich schließlich aus ihr und ließ sie dann langsam wieder auf die Füße sinken.

Sie blickte mir verwirrt entgegen, doch ich konnte ihr nur wieder mein dreckiges Lächeln zeigen, während ich von ihr weg trat, meine restliche Kleidung noch auszog und auf einen Stuhl warf und auf mein Bett zuging, fragte sie leise: „Draco…!“ Ich unterbrach sie, hob, während ich mit dem Rücken zu ihr stand abwehrend die Hand und befahl wieder kalt:

„Schweig!“

Sie tat wie ihr geheißen, brav, sie war sehr brav, heute war ich positiv überrascht und ließ mich genießend aufs Bett sinken, legte mich nackt, wie ich war, auf die Bettdecke, verschränkte die Arme hinterm Kopf und überschlug die Beine leicht, dann sah ich sie immer noch lässig grinsend an und fragte, leicht spöttisch:

„Du bist doch nicht etwa unbefriedigt, Liebling? Willst du mehr, tja, dann musst du her kommen!“

Fragend sah sie mich an, stand herrlich derangiert vor mir mit ihrem BH, aus dem die Brüste keck heraus schauten, ohne Slip und mit dem auch zerrissenen Kleid noch auf den Schultern und dem Gürtel, der das alles zusammenhielt, war sie ein verführerischer Anblick. Ihr fragender Ausdruck erheiterte mich und so sagte ich spielerisch sarkastisch:

„Was, du kannst mir nicht erzählen, das du heute noch nicht gekommen bist!“

Ein verstehender Ausdruck, dass dies wohl meine Rache war, trat auf ihr Gesicht und sie seufze leise, kam langsam auf das Bett zu und erklärte nun leicht resignierend:

„Ihr macht mich fertig, echt!“

Ich sah das kurze, kampflustige Funkeln in ihren Augen, als sie das Bett erreichte, doch ich grinste sie weiter an und antwortete:

„Aber immer doch, wir sind Malfoys und somit eine anstrengende Familie, zu der du gehörst, meine Liebe!“

Auffordernd klopfte ich neben mir aufs Bett um sie auf zu fordern zu mir zu kommen, was sie dann auch tat. Sie legte die letzte Kleidung ab und stieg dann zu mir ins Bett, legte sich neben mich.

Ich rollte mich auf die Seite, stützte mich mit einem Ellbogen ab und legte meinen Kopf in die Hand, sah auf sie hinab und sie zu mir hinauf, dann fragte sie ruhig: „Und was hast du jetzt vor?“ Vorfreudig schmunzelnd ließ ich meine andere Hand über ihren nackten Körper gleiten und antwortete: „Na, das was ich dir versprochen habe, mehr,… oder, das auch du noch kommst!“

Gezielt ließ ich meine Hand zwischen ihre Beine gleiten, sie öffnete sie bereitwillig, obwohl sie sah welchen teuflisch vorfreudigen Blick ich ihr schenkte. Ich begann langsam und gezielt meine Finger in ihrer Spalte zu bewegen, umspielte ihren Kitzler und fing dann an sie zu massieren. Als sich ihre Augen schlossen, sie begann sich zu entspannen und fallen zu lassen, genießend leise aufstöhnte, legte sich ein kalter Ausdruck auf mein Gesicht und ich forderte hart:

„Sieh mich an, das gilt immer noch!“

Sie öffnete irritiert die Augen, ein unsicherer Ausdruck trat ganz kurz in ihre Augen, als sie meinen kalten Blick sah, doch dann fing sie sich schnell wieder, versuchte wohl unbeteiligt wieder drein zu blicken und mir nicht zu zeigen wie sehr es ihr gefiel, was meine Hand mit ihr tat, wie ich sie stimulierte. Innerlich grinsend nahm ich wahr wie sie sich unruhig auf die Lippe biss um nicht zu seufzen oder zu stöhnen als ich meine Hand immer heftiger zwischen ihren Schenkeln bewegt, ihr heißes Fleisch massierte und nun sogar erst einen, dann zwei Finger in sie gleiten ließ, krallten sich ihre Hände in das Laken.

Ich begann sie heftig mit meinen Fingern zu nehmen, versenkte sie in einem stetigen, schnellen Rhythmus in ihr, während ich immer wieder meinen Daumen über ihren Kitzler gleiten ließ.

Sie kämpfte immer schwerer mit ihrer Beherrschung, wollte mir nicht zeigen wie sehr sie es genoss, biss sich nun fast die Lippen blutig, doch ich nahm ihren hektischen Atem wahr und sah ihre geröteten Wangen, sowie auch das ihr Blick immer glasiger wurde, sie langsam begann sich hin und her zu wälzen und sicher kurz davor war zu kommen. Außerdem sah ich ihre vor Erregung steifen, kleinen, rosigen Nippel, die sich mir keck entgegen reckten. Mein starkes, starrsinniges, kleines Biest, aber ich würde schon noch dafür sorgen, dass sie die Kontrolle hier und jetzt verlor.

Ich spürte an ihren unterdrückten Bewegungen des Unterleibes, das sie langsam aber stetig kam und senkte nun meinen Kopf, gestattet mir ein kurzes, breites, zufriedenes Grinsen, was sie jedoch nicht sah, da ich schon fast ihre Brüste erreicht hatte und schließlich, als ich spürte, dass sie unter meinen Fingern kam, biss ich in einen ihrer steil aufgerichteten Nippel, wodurch sie die so mühsam aufrecht erhaltene Kontrolle dann doch verlor und ihren Orgasmus genoss, laut aufstöhnte und heraus schrie. Ich hob meinen Blick wieder, sah das sie die Augen geschlossen hatte und beobachtete sehr zufrieden wie mein kleines Biest ihren Orgasmus auslebte, meine Finger steckten noch immer in ihr und stimulierten sie weiter, zogen ihren Höhepunkt in die Länge, bis sie ganz erschöpft und durchaus heftiger atmend nur langsam wieder runter kam.

Sehr bedächtig ließ ich meine Finger aus ihr gleiten und fuhr mit meiner Hand langsam ihren Körper herauf. Ich ließ sie über den flachen Bauch mit meinem Zeichen streichen, rauf zu ihren Brüsten, zwischen denen ich weiter bis zu ihrem Gesicht herauf strich. Schließlich lag meine Hand an ihrem Gesicht und ich hatte mich mit vorgebeugt. Ihr Atem hatte sich langsam beruhigt und meine Lippen berührten fast die ihren. Letztendlich senkte ich sanft meine auf ihre Lippen und küsste sie leidenschaftlich, aber nicht grob.

Sie erwiderte diesen Kuss fast sofort, ein leidenschaftliches Duell unserer Zungen entstand, aus dem ich mich schließlich lächelnd löste, noch weiter über sie beugte und ihr ins Ohr wisperte: „Jetzt, vergisst du mich nicht mehr! Denk immer daran, ich bin dein Freund und bin zuerst dran! Und falls du es vergisst…dann hole ich mir wieder meinen Spaß rücksichtslos, nur das du danach ganz sicher nicht kommen wirst!“ Mein Blick war kalt und ernst, als ich sie wieder ansah, mich weiter aufrichtete und in ihre schönen, braunen Augen blickte, die mich intensiv und leicht leidend ansahen, während sie seufzend sagte: „Ihr macht mich echt fertig, alle miteinander! Aber das sagte ich ja schon!“, schien sie vor meiner Forderung zu kapitulieren. Ich grinste zufrieden und kalt, während sie fragte.

„Wo warst du?“ Während sie auf meine Antwort wartete, kuschelte sie sich an meine Seite.„Das erfährst du, wenn du brav bist! Früher oder später!“, war mir gerade nicht nach reden, aber ich hoffte das ich meinen Standpunkt klar gemacht hatte. Ich zog sie eng an mich, legte die Decke über uns und so schliefen wir beide befriedigt ein.

Dracos Sicht Ende

Hermiones Sicht

Der Samstag hatte sehr gewöhnlich begonnen. Ich war früh Dracos Bett entschlüpft um zum Laufen zu gehen. Er hatte dies leicht grummelnd zugelassen, mir dann aber ein Lächeln geschenkt und viel Spaß gewünscht. Über den gestrigen Abend und was für eine Achterbahnfahrt er wieder für mich gewesen war, hatte ich beim Laufen nachgedacht, darüber, das mir Draco unmissverständlich klargemacht hatte, dass er wusste, das ich mit Severus schlief…oder nein, Severus wünschte ja das es anderes hieß, also fickte ich Severus, war ich echt bissig in Gedanken.

Aber nun, Draco hatte es zwar nicht ausgesprochen, aber seine Andeutungen und kleinen Sticheleien waren selbst für einen Minderbemittelten verständlich gewesen, hatte ich mich in dem Moment in Grund und Boden geschämt, das er es so klar und selbstverständlich wusste und akzeptierte! Ich hatte mich so vollkommen unwohl gefühlt, da mich mein schlechtes Gewissen schon sehr drückte, wenn ich daran dachte was ich erst vor ein, zwei Stunden mit Severus getrieben hatte!

Und als dann Draco mich an der Tür nahm, in einem für ihn sehr lieblosen, heftigen und groben Art mit seiner Forderung ihn anzusehen, war ich total verkrampft, hatte ich verstanden das er im tiefsten Inneren sauer war und er seinen Frust an mir auslebte. So war er sehr unsanft zu mir, verstand ich das ich ihn in mehrfacher Hinsicht nicht richtig behandelt hatte, musste ich meine Prioritäten ändern und Draco mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, gab ich ihm recht. Als er schnell in mir zum Höhepunkt kam und mich unbefriedigt zurückließ fühlte ich mir sehr benützt, als ich dann noch sein so kaltes Lächeln bemerkte, schnitt es mir regelrecht ins Herz, da er vollkommen beherrscht und berechnend wirkte.

Während er mich dann auf seinem Bett mit der Hand befriedigte, war mir klar es war demütigend für mich und auch von ihm so beabsichtig, konnte ich mich aber nicht gegen ihn erwehren, da ich seinen Berührungen entgegenfieberte. Ich erkannte mich selbst nicht wieder, war es leider wie bei Severus, wurde ich zu ihrer willenlosen Puppe, wenn sie mich weit genug getrieben hatten, verachtete ich mich selbst für meine Schwäche, meiner Familie gegenüber.

Dann seine Drohung wenn ich es vergaß das er die Nummer eins war, sich selbstsüchtig zu holen was ihm Zustand und mich dann links liegen zu lassen, da raubte es mir kurzzeitig den Atem, aber dann versagte ich mir jede Antwort, da ich schließlich das Bett….nein, meinen Körper noch mit jemand anderem Teilte. So schwieg ich und akzeptierte wie so viel in meinem Leben schicksalsergeben und schlief ein. Über all das dachte ich nach, während ich nun wie vom Teufeln getrieben lief und entschied mich, dass alles von mir zuschieben und arbeitete danach noch ein bisschen um mich abzulenken, bis ich mich auf den Weg zum Quidditchfeld machte um Ron und Harry, sowie Ginny ab zu holen, denn wir wollten noch nach Hogsmeade heute.

Doch ich hatte als einziges Ergebnis bei alle meinen Überlegungen erreicht, das ich nun bereit war zu sagen, Draco wie auch Severus waren entnervend und machten mir mein Leben gerade mit ihren Forderungen und Ansprüchen echt nicht leicht, konnte ich mein Glück mal echt wieder nicht fassen!

Ich erreichte das Quidditchfeld etwas zu früh, sah das sie noch voll im Training waren und da es jetzt dann doch wohl zu knapp war zurück zu gehen, stieg ich auf eine der Tribünen hinauf und entschied, ich würde einfach hier noch ein bisschen lesen, um mich erfolgreich von meine tristen Gedanken über mein Privatleben abzulenken.

Eigentlich war ich ziemlich sicher gewesen niemand würde sich das Training ansehen, doch zu meiner Überraschung fand ich auf der Tribüne einen Gast, den ich hier nicht erwartet hätte. Dort saß niemand geringer als Oliver Wood, ehemaliger Kapitän der Quidditchmanschaft von Gryffindor, der vor drei Jahren seinen Abschluss gemacht hatte und nun bei Puddlemere United als Hüter spielte, genau wie er in Hogwarts auch für Gryffindor diese Position gespielt hatte.

Wir kannten uns zwar nicht gut, aber ich war neugierig was er hier machte und als er mich, mit meinem Gryffindorschal entdeckte grinste er breit, schien mich dann sogar zu erkennen als ich näher kam.

„Hermione Granger, wenn ich dich richtig wieder erkenne! Du hast dich aber verändert, wow!“, begrüßte er mich wirklich freundlich und schenkte mir einen taxierenden, abschätzenden Blick, aus freundlichen, braunen Augen. Hatte auch er sich gemacht und war zu einem schicken, durchtrainierten und gutaussehenden jungen Mann herangewachsen.

Ich blieb ein Stück von ihm entfernt stehen und fragte auch grinsend:

„Kann ich mich zu dir setzten?“ Er nickte nur und antwortete:

„Und, wie geht es dem goldenen Trio? Ich hab vorhin nicht mehr mit Harry sprechen können, aber mir das Training meiner alten Mannschaft an zu sehen konnte ich mir nicht entgehen lassen, vor allem wo doch schon wieder zwei Weaselys mit Spielen und ich muss sagen, sie machen sich beide sehr gut, Quidditch scheint den Weaselys wirklich im Blut zu liegen!“

Nun ließ ich mich neben ihm auf die Bank sinken und meinen Blick suchend über das Feld schweifen. Harry zog seine Runden hoch oben, suchend, verteilte hin und wieder Lob für gute Manöver, schimpfte aber auch wenn etwas misslang. Ron machte sich wirklich gut als Hüter und Ginny und Demelza und die wieder genesene Katie waren als Jägerinnen ein eingespieltes Team geworden, obwohl ihnen die Genialität und auch ein bisschen die Boshaftigkeit von Angelina und Alicia fehlten, waren sie sehr gut. Ich nickte nur auf Woods Lob über das Team und sah mir alles weiter an, während er beeindruckt erzählte:

„Harry hat sich echt gemacht, hätte nicht gedacht, dass er solche Führungsqualitäten hat und sich so energisch durchsetzten kann, er schien immer so schüchtern, direkt scheu. Er hat ein gutes Team aufgestellt, vielleicht gelingt ihm ja sogar der Sieg gegen Slytherin. Draco Malfoy ist der Kapitän von Slytherin, oder?“ Ich nickte erneut nur und Wood fuhr fort:

„Er hat Potential, war als Sucher auch nicht schlecht, aber Harry war immer das Quäntchen besser was zum Sieg führte, das wird sicher ein spannendes Spiel, die beiden als Kapitäns!“

Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, Quiddicht gehörte so was von nicht zu meinem täglichen Repertoire und ich hatte so schon genug zu bedenken, aber Wood hatte sicher recht und so antwortete ich:

„Wir werden es sehen, sie spielen ja bald gegeneinander! Aber dich führt doch sicher nicht das Quidditchtraining der Gyffindors her, oder? Du bist jetzt Profispieler, da hast du doch sicher besseres zu tun?!“

Er lachte herzlich und antwortete, mich schelmisch anzwinkernd:

„Du bist ja noch immer genau so wie früher… aber ja, ich spiele bei Puddlemere United und jetzt sogar in der ersten Mannschaft. Ich bin wirklich nicht nur hier um mir das Training an zu sehen, wobei es mich schon sehr interessiert zu sehen wie sich Harry, aber auch Katie entwickelt haben. Ich habe jedoch gehört das Katie einen unschönen Unfall hatte und habe sie besucht, wollte sehen ob es ihr gut geht und habe außerdem die Genesungswünsche ihres Freundes überbracht, der leider verhindert ist!“

Ich musste mich wirklich zusammen reißen das mir nicht die Gesichtszüge entgleisten. Wood hatte Katie etwas von ihrem Freund überbracht…Interessant! Das hieß, er kannte Adrian Pucey, ob das wohl hieß, das auch er zu Dracos Organisation gehörte, hatte Draco das hier eingefädelt, aber warum? Wusste Oliver nicht was für eine Information er mir gerade unbedachter Weise gerade gegeben hatte.

Noch während ich meinen Überlegungen nachhing, beendete Harry das Training und Wood erhob sich, meinte:

„Ich gehe dann mal runter, eine Runde mit dem Team sprechen. War schön dich wieder gesehen zu haben“

„Warte, ich komme mit, wollte sowieso Harry, Ron und Ginny abholen, wir wollen gleich noch nach Hogsmeade gehen!“, erhob mich dabei.

Wir warteten relativ schweigend vor dem Quidditchstadion und schon wenig später kamen Harry und Ron gefolgt von Ginny auf uns zu. Harry grinste breit und trat auf Wood zu.

„Was machst du denn hier, Chef?“, fragte er spielerisch, war wohl sehr gut gelaunt und auch Ron grinste breit, nur Ginny bekam kurz große Augen, bevor sie sich schnell wieder fing und sagte:

„Dann hab ich das vorhin doch richtig gesehen, dass du Katie besucht hast?“

Auch Wood schien bester Laune und antworte Ginny charmant lächelnd:

„Ja, habe ich. Ein Freund von mir wollte das ich mal nachsehe ob es ihr gut geht, nach dem unglücklichen Vorfall und da ich in der Nähe war, hab ich das getan!“ Dann wandte er sich wieder in die Runde und fragte: „Habt ihr was dagegen wenn ich mit nach Hogsmeade komme?“

Hatten wir nicht, auch wenn es nicht nur mich zu überraschen schien, dass er uns begleiten wollte, aber so machten wir uns zu fünft auf in das nahe gelegene Zaubererdorf. Harry und Wood begannen fast sogleich über Quidditsch und die Teamführung zu fachsimpeln und Ron hörte ihnen gespannt zu, warf hier und da genau mit dem gleichen Enthusiasmus etwas ein, während Ginny neben mir her schlenderte und mit mir ihnen folgte. Ich betrachtete Ginny schmunzelnd aus den Augenwinkeln, konnte gut erkennen das sie mit sich rang sich den Jungs vor uns an zu schließen und mit zu reden, sich aber wohl, wahrscheinlich wegen Wood, nicht so recht traute, obgleich es sie unter den Fingernägeln zu jucken schien den selbstbewussten jungen Mann auszuquetschen.

Ich konnte sie verstehen, Wood war nicht nur eine Profi-Quidditchspieler, was auf Ginny schon viel Eindruck machen musste, nein er sah auch recht gut aus und hatte wirklich Charme mit seinem verschmitzten Lächeln, das er öfters zeigte, an sich ein Traummann für wohl viele Frauen, hatte er wie es schien viele Verehrerinnen, da wir auf dem Weg viele Blicke von Mädchen sahen die aufgeregt auf Wood deuteten und dann wie wild tuschelten.

Ich beschloss ihr einen kleinen Schubs zu geben und stieß sie an, da sie sich sichtlich nicht entscheiden konnte und nervöse eine Haarsträhne ihres so roten Haares malträtierte.

„Hey, wenn du da vorne nicht mitreden kannst, wo dann? Quidditsch ist doch dein Thema, trau dich!“, forderte ich tadelnd.

Sie sah mich überrascht und mit großen Augen an, nickte dann jedoch zögerlich und lächelte, dann wisperte sie:

„Aber er ist so viel älter, der hält mich doch für Fred und Georges kleine, dumme Schwester!“ Ich schüttelte lachend den Kopf, was ihr für dumme Gedanken durch den Geist gingen, zu amüsant.

„Wenn du´s nicht versuchst, wirst du nicht rausfinden ob ihr euch unterhalten könnt!“, schickte ich sie vor und stupste sie in die Richtung, das ich nun alleine sein würde, tangierte mich weniger, genoss ich es doch zu beobachten wie sich Harry und Ron auch mal einfach wieder sechzehnjährige Jungen sein konnte, wo sie doch sonst immer so beherrscht sein mussten und das auch noch ganz entgegen ihres sonstigen Naturells das eher hitzig war. Ich konnte mir vorstellen, dass es nicht leicht für sie war und sie es genossen einfach mal zu vergessen wer oder was sie waren.

Da schien sie sich ein Herz zu fassen wisperte: „Danke!“ doch noch bevor sie zu den dreien aufschließen konnte, wandte sich Wood mit einem breiten, fröhlichen Grinsen um und rief:

„Hey, Ginny, du warst doch auch mal Sucherin, sag, was hältst du von unserem neuen Sucher in der Nationalmannschaft? Die Jungs können sich nicht einigen!“, glänzte die Begeisterung über diese Themas in seinen Augen und ich konnte dabei nur mit den Augen rollen.

Wir erreichten gerade das Dorf als Ginny zögerlich zu den Jungs aufschloss und dabei begann wohl gut überlegt die Vor- und Nachteile des neuen Suchers auf zu führen. Schnell hatte sie damit Woods Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der sichtlich überrascht war, wie sehr Ginny auf diesem Gebiet bewandert war, Angst die Zwei hätten keine Gesprächsbasis musste man wohl nicht haben. Wir betraten gemeinsam das „drei Besen“ und suchten uns in dem vollen Schankraum einen freien Tisch für alle fünf.

Schon als wir unsere Butterbier wenig später bekamen waren Ginny und Oliver so in ihre Diskussion über Quidditch vertieft, das sie davon nicht viel mit bekamen Harry und Ron vollkommen ausgeschlossen und vergessen hatten und Rons Stimmung wurde indes von Minute zu Minute schlechter, während er einen taxierenden Blick zwischen den beiden hin und her wandern ließ. Missmutig beobachtete er die beiden aus den Augenwinkeln, während Harry und ich gut gelaunt sahen das Ginny sich amüsierte. Fiel doch auch uns auf das Ginny sehr geschmeichelt, aber auch begeistert wirkte das WOOD, der Wood, ihr Aufmerksamkeit schenkte, aber auch bei ihm war ich mir sicher so etwas wie Vergnügen und Spaß in seinen Augen aufblitzen zu sehen.

Ich sah auch, dass jetzt unsere Schlangen den Pub betraten was mich erstaunte, hatten sie gar nichts darüber gesagt das sie nach Hogsmeade gehen wollte und nahmen nun gar nicht weit von uns entfernt Platz. Harrys Blick ging kurz, sehnsüchtig zu Daphne, doch dann wandte er sich wieder mir zu und flüsterte:

„Manchmal ist es ganz schön lang von Donnerstag bis Dienstag!“ Ich nickte verstehen, aber wollte ihn auch gleich wieder ausbremsen.

„Sei trotzdem zufrieden mit dem was du hast, mehr geht nicht, das weißt du!“ Er verstand es zu gut, das wusste ich, aber ich verstand auch das er sie vermisste, mir ging es ja nicht anders mit Draco, selbst wenn ich relativ frei entscheiden konnte am Abend zu ihm zu gehen, nahmen mich meine Pflichten ganz schön ein.

Ron hatte währenddessen grummelnd sein Butterbier runter gestürzt, nachdem er die Aufmerksamkeit von Wood verloren hatte und Ginny dieser vollständig gefangen nahm und brummte nun:

„Bin mal weg!“ Er erhob sich, steuerte die Toilette an. Harry und ich sahen uns vielsagend an, wussten das Ron sich schwer tat das Ginny wohl etwas flirtete und ich sah aus den Augenwinkeln wie Draco sich rasch erhob und Ron folgte, offensichtlich hatte er alles ganz genau im Blick behalten.

Harry zischte leise zu mir, beugte sich rüber: „Was macht Malfoy Junior hier?“ Ich zuckte mit den Schultern, wusste doch selber noch viel zu wenig von dem was er plante.

„Er wird seine Gründe haben …!“, wisperte ich.

In dem Moment trat Ron aus dem Herren-WC und hielt mit verkniffener Miene und hinter dem Rücken verschränkten Händen auf uns zu, das sah gar nicht gut aus, er riss sich wieder schwer zusammen, offensichtlich war er mit Draco zusammen gestoßen, denn hinter ihm trat nun Draco lässig heraus und wirkte auf mich, auch wenn er ruhig und blasiert wie immer daher kam, sehr zufrieden. Er schenkte mir sogar ein ganz minimales Heben der Mundwinkel, deutete ein arrogantes Lächeln an, bevor er aus meinem Blickfeld wieder verschwand.

Ginny und Wood hatten unseren Tisch mittlerweile verlassen und sich an der Theke einen Platz gesucht, wo sie offensichtlich angeregt miteinander diskutieren, schienen sie in ihrer eigenen Welt versunken. Ron hatte bisher mit dem Rücken zur Theke gesessen und ließ sich nun aber neben Harry, mir gegenüber, nieder, um wohl einen guten Blick auf die zwei zu haben. Harry warf seinem besten Freund einen fragenden Blick zu und harkte nach:

„Was ist los, deine Laune ist unterirdisch, oder? Lass Ginny doch ihren Spaß, ihr schein es endlich mal wieder gut zu gehen!“, klang Harry verwirrt und runzelte die Stirn.

„Jetzt haust du auch noch in die Kerbe, Harry!“, brummte Ron verstimmt und hob sein neues Glas und trank missmutig.

„Wieso auch noch?“, fragte ich verwirrt nach doch ich ahnte, Draco hatte etwas zu ihm gesagt. Ron bestätigte mir:

„Dein toller Macker meint, ich solle jetzt nicht den großen Bruder raus hängen lassen und Ginny gönnen das sie einen schönen Nachmittag hat. Was soll das, der hat sich da nicht ein zu mischen, das ist meine Schwester!“, meinte er aufgebracht und ich schenkte ihm einen kalten,tadelnden Bick, darauf zog er doch etwas den Kopf ein, alles würde ich Ron nicht durchgehen lassen, nur weil er seit der Party dachte, er müsste Ginny hätscheln und tätscheln!

Also hatte Draco das hier doch organisiert, da war er schnell gewesen, hatte er doch erst vor einigen Tagen gesagt das er sehen würde ob er Ginny aus dem Loch holen konnte. Aber es war interessant, das Wood somit eindeutig für mich zu Draco gehörte, sehr spannend, was plante da Draco? Wo Slytherins und Gryffindors gemeinsam agierten, seigerte sich meine Neugierde unermesslich! Ich schmunzelte, gefiel mir was er hier arrangiert hatte doch sehr und fragte mich nur, was er vor hatte, denn das er vorsätzlich den Kuppler spielen wollte, glaubte ich nicht.

Aber so wie es aussah, schien er es ungewollt doch getan zu haben, denn als ich mich nun umsah und zu Ginny wandte, war es eindeutig, dass sich die Beiden wirklich gut auf Anhieb verstanden. Sie unterhielten sich, Ginny hatte leicht rote Wangen und hing ihm geradezu an den Lippen bei dem was er erzählte, aber auch er schien nicht abgeneigt, seine Hand lag sehr nahe an ihrer auf der Theke und es war deutlich zu sehen, er hatte seine zu ihrer geschoben und nicht umgekehrt. Dass sie ihm gefiel, war durchaus verständlich, war Ginny doch attraktiv mit ihrem langen, glatten, roten Haar und den aufgeweckten, braunen Augen und wenn sie wollte, konnte sie taff und lustig sein und ein kleines Mädchen war sie auch nicht mehr, sondern eine junge, wohlgerundete Frau.

Ich schenkte Ron einen harten Blick, warf ein: „Lass ihr doch ihren Spaß, sie reden nur, sie flirtet vielleicht ein bisschen, lass ihr das. Ist dein Mitgefühl für deine Schwester schon wieder vorüber? Du vertraust Draco nicht, gut, aber vertrau mir und vertrau deiner Schwester, sie weiß was sie tut! Du legst halb Hogwarts flach und bei ihr weißt du sogar, dass es mit Dean vorbei ist, weil sie nicht wollte, was willst du?“, war ich harsch und unnachgiebig.

Ron schien nicht überzeugt, grummelte noch immer aber versuchte nun nichts mehr zu sagen, während ich mich erneut umwandte und zu den beiden an der Theke sah. Wood schien aufbrechen zu wollen, jedenfalls sah ich, wie er sein und so wie sie diskutieren, wohl auch Ginnys Getränk bezahlte und ganz der Gentleman war, dann stand er auf und hielt Ginny seine Hand hin, um sie sicher von dem hohen Bar Stuhl steigen zu lassen. Nicht, dass sie seine Hilfe gebraucht hätte, aber sie nahm die Hand scheu lächelnd an, stand schließlich neben ihm und sah zu ihm herauf, war sie das wohl gar nicht gewöhnt und schien innerlich zu glühen, auch die Blicke, die das Pärchen auf sich zog waren ihr wie es schien etwas unangenehm während Wood sie geschickt zu übersehen schien.

Ginny zog ihre Hand schüchtern aus seiner zurück, wirkte etwas verunsichert und er ließ sie aber, wenn auch mit einem bedauernden Lächeln, los. Gemeinsam kamen sie nun zurück an unseren Tisch, Ron blickte noch immer drein als hätten sie den Schulpokal an Slytherin verloren, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und wirkte verstimmt. Wood trat zu uns und erklärte bester Laune:

„Ich wollte mich nur verabschieden, da ich leider wieder los muss. Harry, es hat mich wirklich gefreut zu sehen wie das Gryffindorteam sich entwickelt hat. Weasley, du wirst ganz sicher ein guter Hüter, diese Saison sein und Gryffindor wird Slytherin den Pokal wieder weg schnappen!“ Harry nickte freundlich, da Ron wohl alle freundlichen Worte für Wood verloren hatte.

„Hat mich gefreut dich zu treffen, Oliver!“, meinte Harry höflich und ehrlich.

Er erhob sich und reichte seinem ehemaligen Teamchef freundlich die Hand, während Ron nur leicht nickte. Dann wandte er seinen schelmischen Blick zu mir, grinst und sagte:

„Pass auf die beiden Chaoten auf, das hast du doch früher schon immer getan!“ Er zwinkerte mir verschmitzt zu, dann schenkte er Ginny wieder seine volle Aufmerksamkeit und ich konnte sehen wie aus dem fröhlichen Grinsen ein ziemlich bestechendes Lächeln wurde, mit dem auf den Lippen er zu ihr sagte:

„Ginny, es hat mich sehr gefreut dich wieder zu sehen und ich bin wirklich gespannt was du aus deinem Talent machen wirst, ich betone es noch einmal, das was ich von dir gesehen habe ist, das du wirklich großes Potential als Jägerin hast! Nutzte das….hoffentlich sehen wir uns bald wieder!“ Ginny schien leicht verlegen, antwortete dann jedoch:

„Das hoffe ich auch Oliver, der Nachmittag war wirklich schön, danke und danke für den Drink!“ Überging sie das überschwängliches Lob, blickte ihm aber fest in die Augen. Waren die beiden wie es schien beim Vornamen angekommen, zu süß.

Wood nickte ihr nochmal zu, schenkte uns einen letzten Blick und verließ wohl schweren Herzens das Pub, während Ginny sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder an unserem Tisch nieder ließ. Doch da es schon spät war, leerten auch wir drei relativ schnell unser Butterbier und verließen dann zu viert das Pub.

Ginny war wirklich gut drauf und ich freute mich für sie, nahm mir vor Draco heute Abend dafür zu danken das er das so schnell eingefädelt hatte, denn selbst wenn er nicht den Kuppler spielen wollte, war es eine tolle Idee gewesen Wood her zu bringen, der mit ihr über Quidditsch redete und ihr ein gutes Gefühl gab. Ich fragte mich nur wie viel er davon geplant hatte und ob er überhaupt geplant hatte das Wood Ginny über den Weg lief, aber das würde ich heute Abend vielleicht erfahren.

War Draco immer für eine Überraschung gut, auch gut zu wissen das Pucey mit Wood unter einer Decke steckte, wie heftig, das dieser Wood einspannte um sich nach Katie zu erkundigen! Was Draco da nur tat? Dass er nun auch Ginny einwickelte, denn dass Wood auf Draco hörte, stand für mich außer Frage, aber wie es schien wusste dieser nichts von mir und Draco, aber wer war ich die Leute aufzuklären?

Ginny erzählte währenddessen ganz aufgeregt:

„Es ist so spannend was er als Profispieler für Aufgaben und Möglichkeiten hat. In einem großen Stadion zu spielen muss Wahnsinnig toll sein!“ Schwärmte Ginny in einer Tour und Rons Stimmung wurde schlechter und schlechter, während Harry freundlich antwortete:

„Dann hattest du einen schönen Nachmittag Ginny? Das freut mich, ehrlich!“ Sie nickte eifrig, wirkte sehr glücklich, während Ron seine Schritte beschleunigte, die Arme hinterm Rücken verschränkte und vor lief. Harry seufze leidend: „Ich werde ihn mal beruhigen!“ Ich nickte nur zustimmend und Harry schloss zu Ron auf, verstand ich ihn gerade gar nicht, denn ich hatte gedacht, dass er den überbeschützerischen Bruder spielte, hätte er genauso hinter sich gelassen wie seine cholerischen Anfälle. Hatte er aber anscheinend sich nur mit Dean an Ginnys Seite abgefunden, alle anderen mussten erst durch seinen Panzer dringen, erheiterte Ron mich auf der anderen Seite doch auch sehr.

Ginny wurde deutlich ruhiger, als die Jungs weg waren und schließlich fragte ich vorsichtig nach:

„Also war es ein schöner Nachmittag für dich mit Wood? Er gefällt dir, oder?“ Sie nickte, nun deutlich bedächtiger und antwortete ruhig: „Ja, Oliver gefällt mir. Er hat eine sehr einnehmende Art, so verschmitzt, lustig und offen und er kann so wahnsinnig gut Quidditch spielen. Er bringt mich zum Lachen, hast du das gesehen? Dean redet nicht so gerne über Quidditch…! Dean hat mich nie so beachtet, so mit mir geredet.....“, wirkte sie nun eher bedrückt. „Er…er hat mich eingeladen!“, wisperte sie als könnte sie es selbst nicht glauben und wurde ganz rot im Gesicht.

„Oh ja, das habe ich gesehen, freu dich das er so aufmerksam ist, aber was stört dich, denn irgendwo habe ich das „ABER“ in deinen Worten gehört!“, fragte ich neugierig und musterte sie fragend.

Sie fuhr sich unruhig mit einer Hand durch die Haare, wurde wirklich leicht nervös und sagte dann leise: „Hermione, er ist 5 Jahre älter als ich, ich bin doch nur ein alberner Teeny für ihn, wie kann er mich denn ernst nehmen?“, war sie sehr unsicher.

Daher wehte also der Wind, einerseits verstand ich ihre Zurückhaltung, kannte sie es doch nicht anders als das ihre Freunde genau so alt waren wie sie, oder fast genauso alt, aber andererseits würde ich sie auch überzeugen können das es durchaus anders ging.

„Ginny, schau mal, meine Ex-Freunde, allesamt, waren älter als ich. Denk doch nur an Sirius, der war doppelt so alt wie ich und glaub mir, er hat mich ernst genommen, in jedem Bereich unserer Beziehung, immer! Sei von dir überzeugt Ginny, dann wird Wood dich auch ernst nehmen und ich bin mir sicher, er war heute durchaus interessiert an dir, jedenfalls schien er euer Gespräch zu genießen! Sirius hat mich sogar geliebt!.....“, schockierte es mich immer noch mir einzugestehen, das er mir solch intensive Gefühle entgegen gebracht hatte, etwas was ich nie beabsichtigt hatte, da ich doch wusste was für ein Biest ich war, aber er hatte es getan und trotz des Altersunterschiedes hatten wir Spaß gehabt!

Ginny wirkte erneut etwas schüchtern, schien zu überlegen und sagte dann: „Du hast ja irgendwie recht und du sagst, das mit dir uns Sirius hat trotz des Altersunterschiedes funktioniert? Er hat dich ernst genommen und die anderen auch? Moment mal, welche anderen?“ War ihre Stimme etwas lauter und deutlich neugieriger geworden als diese Worte bei ihr durchdrangen, das ich Ex-Freunde, in der Mehrzahl gesagt hatte, wusste sie doch nur von Sirius, nicht aber von Cedric und ahnte bei Krumm wohl nur etwas, wie viele, die uns auf dem Ball damals gesehen hatten.

„Das, liebe Ginny, erzähle ich dir ein andere mal, aber ja, Sirius und ich sind uns durchaus auf Augenhöhe begegnet!“, antwortete ich nun grinsend, schüttelte mein schlechtes Gewissen ab, da Sirius nun mal Geschichte war in mehrfacher Hinsicht und auch Ginny schien sich nun von meiner Stimmung wieder anstecken zu lassen und zeigte ein leichtes Schmunzeln.

„Und warum hast du dich dann von ihm getrennt?“, fragte sie neugierig, schien die vertraute Stimmung, die gerade zwischen uns herrschte, ausnutzten zu wollen.

Ich seufzte, überlegte was ich sagen sollte und beschloss sie nicht wirklich zu belügen, wenigstens zum Teil die Wahrheit zu sagen: „Weil ich einen anderen wollte, mich wohl verliebt hatte! Ich auch nicht wusste, dass er sooooo tief fühlte, das hat er mir nie gesagt!“, War ich erstaunlich ehrlich zu ihr und sie sah mich mit großen, ungläubigen Augen an.

Sie überlegte, sah nach vorne und frage leise: „Wegen Harry? Aber ihr kanntet euch doch schon so lange! Hättest du dich von Sirius denn getrennt wenn er es gesagt hätte?“

Ich zuckte mit den Schultern, was sollte ich denn darauf sagen? Schließlich antwortete ich:

„Ja, immer! Denn ich habe Sirius, so leid es mir tut das zu sagen, nie geliebt! Leider! Ich habe Harry immer geliebt!“, was ja nicht wirklich gelogen war, nur eben als Bruder, verdreht ich großzügig die Wahrheit, fügte dann noch hinzu: „Manchmal kennt man jemanden schon ewig oder glaubt ihn zu kennen, bis zu dem Augenblick an dem es Klick macht, verstehst du?“

Gut, ich dachte jetzt eher an Draco und mich, den Moment im Zug, als ich gesehen hatte, auch er war über den Sommer gereift und erwachsen geworden war, Dinge erlebt hatte, die auch ihn von den anderen abhoben und trennten, aber das brauchte ich Ginny ja nicht zu sagen.

Sie schien zu überlegen und antwortete schließlich zögerlich:

„Ich denke, ich kann verstehen was du meinst!“ Nun versank sie schweigend in ihren Überlegungen, währenddessen holten wir langsam zu den Jungs auf und erreichten das Eingangsportal zu den Ländereien von Hogwarts. Ginny hatte über meine Worte wohl nachgedacht und strahlte nun wieder, während Ron sich deutlich sichtbar noch immer zusammen riss, aber nach Harrys Gespräch sich anscheinend nicht traute etwas zu sagen.

Freudig erzählte sie mir was Wood ihr alles für Tipps fürs Quidditch gegeben hätte und das er auch interessiert gewesen wäre was sie so machte, außer Quidditch, das er wirklich einfach zugehört hätte, ihr mal jemand zugehört hatte und das es sich gut anfühlen würde das Gefühl zu haben das sich jemand wirklich für das interessiert was man sagt und nicht am Ende nur auf das „Eine“ aus sei. Als sie das erzählte huschte kurz ein trauriger Zug über ihr Gesicht, das es mit Dean so geendet hatte, ging ihr wohl immer noch nahe.

Ich konnte deutlich sehen, dass es in Ron weiter kräftig brodelte und er jetzt wohl am Rand seiner Beherrschung war. Brummend erklärte er nun:

„Wood ist viel zu alt für dich und ach, du meinst der will dir nicht an die Wäsche? Außerdem was sollte er sonst von dir wollen?“, ätzte seine Stimme bösartig durch die Luft und ich presste verärgert meine Lippen aufeinander.

Ginny funkelte Ron böse an, auch Harry schenkte ihm einen mahnenden Blick, doch Ron wich nicht zurück, er sah Ginny weiter ungehalten an, bis diese zischte: „Ich lasse mir von dir diesen schönen Tag nicht verderben, Ronald Weasley! Du beglückst alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist und ich denke nicht, dass OLIVER mich sooo sieht! Eben danke, dass du es mir aufs Butterbrot schmierst und mir in Erinnerung rufst, dass ich ein dummes, kleines, hässliches Mädchen bin, das eh keiner will! DANKE!“ Dann wandte sie sich an mich, schenkte mir ein keusches lächeln und sagte leise:

„Danke Hermione, ich werde über deine Worte nachdenken! Auch wenn es wohl wirklich sinnlos ist! Aber danke!“ Dann wandte sie sich um und rauschte davon. Runzelte ich die Stirn warum sinnlos? Dachte sie er sah in ihr noch ein kleines Kind, nun da hatten mir seine Augen etwas andres erzählt, zwar hatte er sich sichtlich zurückgenommen und war sich wohl selbst mit seiner Moral im Wege aber wenn dieser Skrupel nicht wären, da war ich mir sicher, da könnte ihm Ginny mehr als nur gut gefallen so wie seine Augen geglänzt hatten als er sie angesehen hatte.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 178-179   Do Feb 09, 2012 6:13 am

179. Kapitel Meine Truppe


Jetzt lenkten sich aber meine Gedanken in eine andere Richtung, hatte ich doch heute Abend eine Verabredung der besonderen Art, die absolut nichts anregendes an sich hatte, aber ich würde da durch müssen und ich würde mit Bedacht wählen müssen, verdammt!

Am Abend stand ich daher wieder im Verbotenen Wald gut hinter meiner Maske verborgen und nach einem tiefen, wohltuenden Atemzug „apparierte“ ich, immer wenn ich dort hinging, musste ich tief Luft holen, mochte ich Höhlen?

Nein, wohl eher nicht, es war mir zu beengend, zu …viele schlechte Erinnerungen wohl, also freuen tat ich mich nicht, das ich da schon wieder hindurfte und ich trug wie immer die Kampfkleidung, immer wenn ich alleine DA hinging, war ich ausgerüstet wie zum Krieg. Mal ehrlich, man wusste nie was da auf einem zukam und als ich die düstere Höhle sah und den Weg entlangging, mhmh….neee Höhlenforscherin würde ich wohl nie freiwillig werden, rutschte ich auf dem glitchig-mossigen Untergrund fast aus und tat mir gerade schrecklich leid.

Scheiße….empfing mich der Hallenraum wie immer extrem freundlich und einladend, nur heute waren wohl einige Trupps ausgeflogen, da ich… oh Wunder und Glück die Leastranges nicht ausfindig machen konnte, was für mich gut, aber für die Menschheit da draußen wohl eher schlecht war. Da konnte man ja nur darauf warten, das der Prophet morgen Tote vermeldete, sank meine Stimmung falls das noch möglich war ins Bodenlose.

Sie saßen alle verteilt, aber gemütlich an den Feuern beisammen. Ich konnte Crabbe und Goyle hinter ihren Masken ausmachen und auch Avery, Mulciber und wow, Nott, schlich auch da hinten entlang, aber er ging eher schmerzhaft und schien nicht richtig mit einem Fuß auftreten zu können? War das schon die Strafe des Lords? Wegen Katie? Echt jetzt! Wow was hatte der Lord ihm getan, das er selbst jetzt noch wie geprügelt durch die Gegend schlich? Oder war das der Beginn von vielen Strafen? Da Draco mir erzählt hatte die Ansprache dazu würde es erst Weihnachten geben, aber wie es schien wollte er Nott lange leiden lassen! Nun der ausgeprägte Sadismus des Lords erstaunte mich nun relativ wenig.

War ich ganz eindeutig unter Freunden und rauschte mit einem großen „Hallo“ in die traute Runde, bemerkte die unterschiedlichen Reaktionen auf mein Erscheinen als ich so plötzlich aus dem Schatten trat, der mich bisher gut verborgen hatte.

Es war regelrecht berauschend wie sehr sie sich freuten mich zu sehen, Nott war wohl regelrecht gewillt mich mit bloßen Händen zu erwürgen als er meiner Ansichtig wurde, glühten seine Augen hasserfüllt zu mir.

„Was willst du Mudblood?“, wollte Avery wissen. Er klang seltsam gleichgültig während er breitbeinig da saß und seine Augen unter der Maske zu mir aufsahen.

„Na, was wohl? Meinen Spaß! Ihr seid mir vielleicht eine müde Truppe!...Spaß bei Seite, ich darf mir einen Trupp zusammenstellen, ist das nicht TOLL, wer will, wer hat noch nicht!“, fragte ich gespannt in die Runde und meine Stimme troff regelrecht vor Sarkasmus.

„Na, dann tu dir keinen Zwang an!“, erstaunte Avery mich sehr da er sofort mit einer großzügigen Geste antwortete, schien es als würde ich heute vom Inneren Kreis keine Steine in den Weg gelegt bekommen und nun bitte, stellte ich mich auf einen Stein um besser auf mich Aufmerksam machen zu können, da ich doch so lächerlich klein war.

„Hi, ihr kennt mich nicht wirklich, nicht das es nötig wäre! Ich brauche vier Leute, die ständig in meinem Trupp sind! Freiwillige vor…..!“, klang ich wohl etwas gehässig, da ich mir das auch so schon vorgestellt hatte, die Begeisterung wogte regelrecht durch ihre Reihen und ich sah wie sich einige zurücklegten und wie Mulciber unter seiner Maske ein kratziges Lachen ausstieß.

„Niemand!...das wird den Lord aber gar nicht erfreuen zu erfahren wie aktiv seine Männer sind!“, murrten einige auf, aber ich kam mir immer noch verascht vor, aber wer sagte auch das es ein Mudblood leicht hatte.

„Nun, dann bestimme eben ich….!“, war es mir echt egal, ich brauchte vier Leute also würde ich mir vier Leute suchen.

Nun ging ich überlegend und seelenruhig die Reihen ab, besah mir die Auswahl an Material, den nichts anderes waren diese Rangniederen DeahtEater und als ich an einem Gesicht vorbei ging war ich fast verzückt und grinste wohl verborgen hinter der Maske!

Ich suchte nach nicht zu jungem Material, da ich schon den oder die Werwölfe haben würde auf den ich achten musste und dem das Hauptaugenmerk meiner Aufmerksamkeit gehören sollte. Da konnte ich keinen Grünschnabel gebrauchen und als ich in die hübschen, netten, aufrichtigen und durchwegs freundlichen Gesichter blickte, sah ich zwei Männer die ich wollte und kehrte wieder in den Lichtschein des Feuers zurück, währenddessen hatte sich eine bleierne Stille über alles gelegt, bis ich meine Begutachtung abgeschlossen und eine Auswahl getroffen hatte, vermittelte es mir das Gefühl als wäre ich auf einem Basar oder einer Versteigerung, ging es hier wahrlich menschenverachtend zu.

„Okay, ich hab meine Wahl getroffen, wer ist das DA…!“, zeigte ich mit meinen Finger auf einen bulligen Typen, der so Anfang 30 war und mir sein grobschlächtiges Gesicht mit den dunkelroten Locken entgegen hob, als Avery aufsah wo ich hindeutete.

„Pyrites!“, meinte er und der Angesprochene zuckte regelrecht zusammen.

„Glückwunsch, willkommen in meinem Team!“, meinte ich zynisch.

„Und den daneben nehme ich auch!“, zeigte ich auf seinen Nachbarn, einen dunkelblonden Mann mit zurückgebundenem Haar.

„Gibbon!“, zuckte Avery die Schulter und ich sah die totale Begeisterung.

„Wunderbar, noch zwei….!“, drohte ich amüsiert und wackelte mit zwei Fingern.

„Greengrass!“, zuckte eine Frau in die Höhe und sah mich bitterböse an, wusste ich den Namen.

„Ich denke gar nicht daran! Unter einem Mudblood und mit einem minderwertigen Werwesen! Nie und nimmer!“, keifte sie los und erwärmte doch glatt mein Herz, tat sie das was ich mir gewünscht hatte das sie tun sollte, als ich sofort auf sie zu schlich und in ihr vor Ekel verzogenes Gesicht sah, sah man ihr die Abstammung von der Warrington Familie an mit ihrem satten, schwarzen Haar, das ihr lang und heute offen bis zu Taille fiel wie ein Vorhang, da es ganz glatt war und schön glänzte im Schein des Feuers.

„Hihihhh, oh meine Liebe, das war keine Frage oder eine Bitte! Aber es freut mich, das du dazu eine Meinung hast!“, klang ich sehr begierig was sie ihren Oberkörper instinktiv zurücklegen ließ.

„Mudblood, sie wird….!“, wandte Avery begütend ein, was mich verwundert die Brauen heben ließ, warum ergriff er Partei zu ihren Gunsten? Das war interessant, unterbrach ich ihn rasch.

„Genau sie WIRD und zwar lernen, dass wenn ich etwas zu ihr sage, sie wird gehorchen müssen und das immer!“, glitt meine Hand an meinen Schenkel und ich zog lasziv einen meiner heißgeliebten Dolche, zog ihn durch das diffuse Licht. Die silberne Klinge schimmerte erwartungsfroh in dem schwachen Schein und die Dame bekam große Augen, genoss ich das Gefühl des Gewichts in meiner Hand.

„Weißt du, die letzte Jagd, die mein Freund und ich hatten, liegt für meinen Geschmack schon viel zu weit zurück,…..auf die KNIE!“, ertönte mein bestimmter Befehl von den hohen, dicken Steinwänden wieder und viele sahen mich mit großen, unwissenden Augen an, dafür das mich alle kannten, „die rotgoldenen Maske“, dafür war ich zu selten da.

Sah ich wie von dem Großmaul, das Greengrass war, die Augen wild hin und her huschten, aber der Innere Kreis hielt sich zurück, schließlich war dank mir erst Nott senior mit dem Dark Lord zusammengerumpelt. Wie es schien wollten sie nichts riskieren und so sah sich die Gute allein meiner Güte ausgeliefert, aber mal ehrlich von mir hätte sie nichts zu erwarten. Ging dank des Schweigens der allzu bekannten Masken des Inneren Kreises, auch dem letzten Idioten auf, das mein Befehl hier in diesen Reihen Gesetz war.

„Na los, ich hab nicht ewig Zeit, wenn du meinen Tagesablauf hättest, würdest du dir ein Grab wünschen….also komm, du musst verstehen, ich kann es nicht akzeptieren, das du denkst mir ungestraft Wiederworte gegen zu können, also trag es wie eine erwachsene Frau, na los!“, sprach ich wie mit einem Kleinkind und viele sahen mich groß an, während ich mit meinem Dolch dastand und nun meinen engen Handschuh auszog, um dann gleichgültig mit der scharfen Kling über meinen Handteller zu fahren und dabei zuzusehen wie mein rotes Blut das Silber der Klinge rot benetzte, worauf ich dann nonverbal und ohne Zauberstab die Wunde verschloss. Einige hatten bei meiner gefühllosen Aktion erstaunt die Luft eingesogen, was mich aufsehen ließ, stand das Weib immer noch.

„Zum letzten Mal auf die Knie!“, knurrte ich nun sehr böse, ging ich langsam auf sie zu und hatte sie fest im Blick, während ich mich nährte und dann war es als hätte man ihr die Füße abgeschnitten, fiel sie mit einem Plumps auf die Knie und sah mir mit einer gewissen Furcht in den dunklen Augen entgegen.

„Brav…..!“, umkreiste ich sie, nahm hinter ihr Aufstellung, sah wie sie erstarrte „Keine Angst, ich werde dir nicht wehtun….“, hauchte ich fast sanft, was trotzdem in dem großen Raum gut zu hören war, da alle wie gebannt zusahen und dann beugte ich mich über ihre kauernde Gestalt und legte los.

Ich strich meine extrem scharfe Scheide ratschend schnell über ihre Kopfhaut, schabte durch das Haar und fuhr über die glatte Haut des Schädels, hörte das schabende Geräusch meiner Klinge und ich zog es ganz langsam und unbarmherzig über ihren Schädel und ihr langes, herrliches Haar fiel langsam hinab segelte auf den dreckigen Höhlenboden. Ich hörte viele erschrocken auf keuchen, vor allem mein Opfer stieß einen markterschütternden Schrei aus und zuckte weg, warf sich aufgelöst auf den Boden und ihre Hände fuhren zittrig zu der Stelle an der nur noch die blanke, blasse Haut ihres Schädels hindurch leuchtete und strich ungläubig über die kleinen Haarstoppeln.

„Was Süße, wir sind noch nicht fertig!“, hatte ich mich aufgerichtet und sah mit einem tadelnden Blick auf sie nieder, mein Mitleid hielt sich schon sehr in Grenzen und Hallo, das war eine böse, böse DeathEaterin und sie heulte hemmungslos, die Tränen rannen ihr unaufhörlich über das Gesicht, als sie mir geschockt ihren Kopf zudrehte.

„Nun komm, nicht traurig sein, du musst das lernen, alles was ich sage, hast du zu befolgen, ohne Fragen, ohne Wiederworte, ohne irgendwas und damit das da oben….in deinem Hirn ankommt, brauchst du wie es scheint, einen Denkanstoß also trag es wie ein DeathEater!“, sprach ich noch relativ sanft zu ihr und wirkte auf die versammelte Meute wohl wie eine komplett Irre die gemeingefährlich war, aber hey, waren wir das nicht alle. Und ich brauchte ihren Respekt musste ihnen zeigen, das auf mich zu hören war wenn ich etwas befahl und anders würde dieser rohe Haufen es nicht verstehen und akzeptieren, waren sie doch auch Skrupellos.

Dabei bemerkte ich durchaus die unfreundlichen, verbitterten Blicke sowohl des Inneren Kreises, als auch die der restlichen rangniederen DeathEater, aber nur so erhielt man hier Achtung, und wie mir die wahrlich geniale Idee kam, musste ich selbst kurz sinnen, ja ich hatte überlegt wie ich sie würde treffen können und wie gesagt, den Crutio fand ich jetzt nicht so einfallsreich! War meine Idee zu strafen, für die Hochmut einer Frau seelisch sehr viel verletzender und ein viel langanhaltender Schmerz als die schnell vergängliche körperliche Qual des Crutio, wusste ich wie bösartig und gemein es war was ich dieser Frau antat.

Als sie sich geschlagen hochraffte, nachdem ich ihr Haar, welches noch auf ihrem Kopf, war packte und ihr weniger sanft wieder auf die Knie half und meine gemeine Tat zur Vollendung brachte, sich die langen schönen Haarsträhnen auf dem Boden ergossen, schluckte sie und es schüttelte sie unkontrolliert. Wie es schien konnte Frau bei so etwas nicht mehr darüber stehen und diese sonst wohl skrupel- und mitleidlose Frau wurde von Schluchzern regelrecht durchgeschüttelt und ich vollendete mein böses Werk akribisch, dann erstrahlte ein blanker Schädel in der dunklen Umgebung, leuchtete gespenstisch weiß auf. Hallte ihr Wehklagen laut von den Wänden wieder.

„Stell dich nicht so an! Du bist eine Hexe! Und pass auf, sonst schneide ich dich!“, meinte ich kalte als ein zischender nun aufgebrachter Nott los donnerte:

„Mann Greengrass ertrag es ohne zu heulen, du bist eine HEXE, dann lässt du es danach halt wieder wachsen!“, dem das Geheule sichtbar auf die Nerven ging und da verklangen die herzerweichenden Schluchzer und sie hob ihr verquollenes Gesicht hoffnungsvoll, da tat es mir doch fast leid, dass ich so ein Miststück war.

„Nott, hast du es immer noch nicht verstanden, soooo bin ich nicht, ich denke an alles! Magisch geht da nix mehr, nur das langsame wachsen der Natur, hast du überhaupt eine Ahnung von schwarzer Magie? Warum denkst du habe ich die Klinge mit meinem Blut getränkt? Weil ich auf Schmerzen stehe?“, rollte ich über so viel Dämlichkeit mit den Augen, untermalte die Greengrass nun wieder aufjaulend meine Worte und meine Geduld sank rapide.

Hatte ich einen nonverbalen Blutfluch gewoben um meine Strafe komplett zu machen und zu verhindern das sie auf die Idee kam die dem verschlagenen Nott gleich gekommen war, verhinderte mein Blut, dass sie die Haare magisch nachwachsen lassen konnte, hatte ich einen Teil meines Blutes in ihre Kopfhaut mit hineingeschoren, als ich ihr den Kahlschlag verpasste und damit meine Magie gewirkt.

„Halt den Mund oder ich mache, dass sie nie mehr wachsen!“, zischte ich böse und sie verbiss sich sofort das Geheule, wimmerte nur noch auf, blickte ich auf das kauernde Elend zu meinen Füßen.

„So, da das geklärt ist, einer fehlt, …gibt es nun Freiwillige?“, konnte niemand behaupten, dass ich zu früh aufgab.

Und zu meinem absoluten Erstaunen erhob sich doch tatsächlich eine einzelne Person, die gut verborgen im Dunklen gesessen hatte, sodass erst jetzt der düstere Schein auf ihn fiel, dadurch hatte er einen großen Auftritt und selbst ich war sprachlos, das nun, wenn ich die eiskalte grausame spielte, ich Anerkennung fand und sich ein Freiwilliger fand, der zu mir wollte.

Und was mich noch mehr erstaunte als er ins Licht trat, das ich einen hübschen, jungen und gutaussehend Mann sah, der einen verschlagenen Ausdruck zeigte. Er hatte schwarze, schulterlange Haare mit roten Strähnen, die wüst in ihnen verteilt waren, helle Haut und bestechend dunkelblaue Augen, trug er eine Lederhose, feste Stiefel und einen Nietengürtel und eine dunkelbraune Lederjacke, die das Ensemble komplettierte. Ich blickte abwartend zu ihm und er fasste sich mit seinen Fingern an die Stirn und deute eine selbstsicheren Gruß an, zeigte dann schelmisch lächelnd seine Zähne.

„Scabior,…erfreut, Chefin!“, ließ mich sein rauchiger, spöttischer Ton doch glatt grinsen, war dieser Typ ein ganz gerissener.

„Erfreut, ein Mann nach meinem Geschmack, ich hoffe du magst Wölfe!“, gab ich eben so grinsend zurück.

„Am liebsten tot!“, erwiderte er keck.

„Na, lass das mal den Guten Fenrir nicht hören, dann schnapp dir die drei Idioten, die nun zu uns gehören! Er ist er Boss von Euch hirnlosen Idioten, verstanden! Nächstes Wochenende geht es zu den Werwölfen, also findet ihr vier irgendwie zusammen, funktioniert, wie ist mir egal, tut es!“, befahl ich kalt und wunderte mich etwas warum dieser Scabior sich freiwillig gemeldet hatte, zu komisch, aber er schien wenigstens etwas in der Birne zu haben so wie seine Augen funkelten war darin durchaus Intelligenz zu sehen.

„Musst du immer so austicken,…. Greengrass wird das DA gar nicht gefallen!“, deutete Goyle auf das Häuflein Elend das Daphnes Stiefmutter war und nun, ich hatte an der Guten wohl meinen Frust ausgelassen, was sie ihren Stieftöchtern an Vernachlässigung hatte angedeihen lassen, also tat es mir nicht leid! Und das sie ihrem Mann so nicht mehr gefallen würde, nun das tat mir ja zu Leid für die Gute, schmunzelte ich arrogant.

„Ach, Bitte, Bellatrix tickt aus, ich bin ganz ruhig und beherrscht! Und es wächst doch alles wieder!“, ging mir die Kritik voll am Arsch vorbei und so zuckte ich die Schultern.

„Und wenn sie nicht bald zu flennen aufhört, frage ich mich ob nur Weicheier bei dem Verein aufgenommen werden!“, zischte ich erbost und sah wie eine mir nur zu bekannte goldene Maske mit einer Fleur-de-Lis in den Lichtschein trat, daraufhin versank ich fast augenblicklich in einen Knicks, der ihm gebührte.

Im Nacken spürte ich viele verständnislose Blicke von denen, die mit meiner plötzlichen Unterwürfigkeit wohl nicht wirklich umzugehen wussten, währenddessen war ich mir Lucius Blick nur zu bewusst. Wagte ich mich zu fragen wie lange er das alles schon beobachtet hatte, denn das er gerade jetzt kam, war wohl der Zufälligkeit zu viel abverlangt.

„AH, was für eine Begrüßung….was tust du hier….steh auf!“, ertönte Lucius samtige, aber auch sehr blasierte Stimme, spielte er den Unwissenden, obgleich er der war der immer alles wusste.

„Ich hab mir meinen Trupp gesucht!“, erhob ich mich und sah wie er mich an seine Seite wedelte.

„Und hast du gut gewählt, Liebes!“, blickte er erst mich an und ließ seinen Blick dann in die Runde schweifen. Jetzt war die gespannte Nervosität durchwegs zu spüren, sprach er doch sehr liebevoll mit mir, was viele zu erstaunen schien.

„Ich weiß nicht….aber wenn nicht, darf ich sie töten?“, wusste ich zu schockieren.

„Wie sagt die Linke Hand immer, das Biest, das in dir schlummert, ist zu köstlich! Natürlich, aber vergiss nicht, sie sind trotzdem Anhänger und damit ein wertvolles GUT!“, antwortete er mit einer gewissen Erheiterung, aber auch sehr arrogant, währenddessen glitt mir ein Grinsen über die verdeckten Lippen, das machte echt Spaß.

„Wie immer du wünscht! Meine Truppe besteht aus Pyrites, Gibbon, Greengrass und Scabior!“, zählte ich auf.

„Scabior ist gut…..du machst das schon, Liebes!“, schweiften seine Augen erneut über die Menge als er seinen Kopf schieflegte. „Was zum Teufel ist DAS?“, zeigte er auf Greengrass.

„Oh, nichts, sie hat es gewagt mir zu wiedersprechen und nun, das war meine Art ihr zu zeigen wer das Sagen hat!“, zuckte ich gleichgültig die Schultern.

„Du schaffst es immer wieder mich zu erstaunen, Liebes! So viel Einfallsreichtum, was für ein Genuss und was für eine Bereicherung, ich bin stolz dich als ein Mitglied meiner Familie bezeichnen zu können!“, lobte Lucius mich jovial und ich wusste was mir gerade für eine Ehre vor so vielen Zeugen zuteilwurde und versank nun schon wieder in einen tiefen, demütigen Knicks, war ich bar erstaunt das Lucius sich dazu herabließ mich so zu ehren und auch zu unterstützen.

Unterdessen wandte er sich schon mantelrauschend ab und bedeutete Crabbe und Goyle ihm zu folgen, was beide sofort taten und ich erhob mich wieder langsam und beachtete niemanden, nur meine Truppe und bedeutete ihnen nun mir zu folgen.



Als ich mich wieder Hogwarts nährte, war ich mit meiner Wahl zufrieden, oder nun gut bis auf Scabior…wenn ich ehrlich war nicht wirklich. Das Weib hatte ich mir nur angetan um sie eventuell elegant und ohne großes Aufsehen, vielleicht mal bei einem Auftrags, Hopps gehen zu lassen, konnte mir niemand vorwerfen das ich nicht weit in die Zukunft plante.

Sie war ein Schwachpunkt wie ich ihn mir sonst nie leisten würde, aber was tat ich nicht alles für Harry! Die beiden Männer waren okay, groß, breit und willig, was sollte ich also mehr erwarten, hatte Scabior erkennen lassen das er beeindruckt war, wie ich mit der Rechten Hand sprach, ließ er auch erkennen das er mich, als ich Greyback traf, mich auch live mit der Linken Hand erlebt hatte und sich wohl dank mir versprach etwas näher an die großen Machthaber dieser Erde zu kommen, sollte mir nur Recht sein!

Denn ein machtgeiler Typ war leichter zu verstehen und zu lenken als ein Verrückter. So lief ich auf das Schloss zu und schlug den Weg in den Turm ein, wusste ich das es bald Zeit wäre mich für den täglichen Lauf herzurichten und noch bevor die Hektik des Alltages mich erfasste zu überlegen wie es weitergehen würde. Jetzt war auch schon der Sonntag fast um und ich gar nicht Severus begegnet, wenngleich ich in seinen Räumen mein Buch laß aber bis jetzt war er nicht erschienen, was mir Recht war, aber wie es wirkte, war er arg eingespannt vom Lord. Er schien sich den Aufgaben eines DeathEaters hinzugeben, was mir gerade sehr passte, hatte ich ihm seine harsche Art mit mir umzugehen schließlich immer noch nicht vergeben. Als ich gerade gehen wollte, ließ mich mein Glück mal wieder spektakulär im Regen stehen, denn ein sichtlich schlechtgelaunter Severus rauschte zur Tür herein und hob fragend die Braue darüber das ich noch da war.

Ich wollte schon an ihm vorbeieilen, da ich das Buch gerade in die Truhe gelegt hatte, aber da hielt er mich bestimmt an meinem Oberarm zurück und zog mich wortlos auf die Couch, was ich mir alles noch gefallen ließ, aber wenn er dachte das ich heute mit ihm schlafen würde, nach der Aktion letztens, hätte er sich gefährlich geschnitten.

„Du hast dir deine Truppe zusammengesucht?“, wollte er da wissen.

„Ja!“, was sollte ich da sagen.

„Du bist Legende….Greengrass!!! Der Lord war so gütig sich lachend zu erheitern, wie selten, als er es erfuhr!“, erklärte er kalt, maß mich währenddessen abwägend. Ich verzog das Gesicht in Erinnerung an das schreckliche Lachen des Lords und sein bitterböser Blick bestätigte es mir, dass er es ähnlich gesehen hatte als er es hörte.

„Es ist nicht klug so präsent dem Lord im Gedächtnis zu sein!.....wohingegen es deine Position innerhalb der DeathEater festig! Aber so, lass mich dir mitteilen das Lucius sowie der Lord über deinen Erfindungsreichtum mehr als angetan scheinen!“, klang es zähflüssig als würde er sich schwertun!

„Danke, das freut mich!“, gab ich ehrlich erfreut zurück.

„Wie ich erfahren habe hast du dir Scabior genommen, warum?“, fragte er deutlich lauernd.

„Er sieht gut aus….“, ärgerte ich ihn, was sollte ich denn sagen, er war der einzige Freiwillige gewesen, mehr gab´s da nicht zu erklären.

„Pass auf!“, drohte er mir da sofort knurrend und ich blickte ihn an, was wollte er denn, er sah recht gut aus, was hatte er den jetzt?

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Brauste ich entgegen meiner sonstigen kühlen Art auf. Ich kannte das Biest und wusste, eventuellen Anwandlungen musste man immer hart entgegnen, war sie so schon schwer genug zu kontrollieren.

Hatte es mich erstaunt, dass sie hier war? Nein, bei ihr, dem Biest, wohl nein, obgleich ich wusste das sie sauer war ,das ich sie letztens so barsch hinaus komplimentiert hatte, was mir im Nachhinein auch eher negativ aufstieß, aber ich hatte sie in dem Moment loswerden wollen, auch wenn der Ruf des Lords nicht nach mir verlangt hätte. Aber so….hatte ich Luft zum Atmen gebraucht, als sie mir so nah…zu nah war, aber ich wusste, hatte ich nun nachdem sie doch so willig geblieben war wieder einen neuen Unfrieden geschaffen, den ich davor so gekonnt aus der Welt geschafft hatte.

Im Nachhinein ärgerte ich mich über mich selbst, das ich immer so kompliziert sein musste, aber wie gesagt, deshalb suchte ich auch keine Beziehung, reichte es mir wenn ich meine Lust befriedigte. Das Problem war nur, Hermione hatte damit wie es schien keine sonderlichen Probleme, aber sie erwartete trotzdem besser behandelt zu werden und sie hatte ja Recht, schließlich war sie nicht die Hure, die sie mir mal vorgespielt hatte und damit gebührte ihr mein Respekt, vor allem auch noch als Frau meiner Familie.

Aber das sie jetzt auch noch einen wirklich ungewöhnlich begabten, jungen Mann ausgewählt hatte, behagte mir so was von gar nicht. Da antwortete sie schon auf meine Drohung.

„Was??? Muss ich mich jetzt immer mit schielenden, stinkenden, hässlichen und ungepflegten Individuen umgeben, ich bitte dich Severus!“, war sie leicht spöttelnd. „Du wolltest wissen warum ER! Also hör zu, er hat sich als Letzter und Einziger freiwillig gemeldet!“, hob ich überraschte eine Braue.

„Und was glaubst du verspricht er sich davon?“, wollte ich wissen.

„Was wohl, Beziehungen, Macht, was weiß ich! Die Wölfe sind eine Macht und er ist mein Stellvertreter im Trupp, wenn er sich mit Greyback gut versteht! Wer weiß….trauen tue ich ihm so weit wie ich ihn schmeißen kann, also gar nicht!“, antwortete sie mir kalt, war ja klar das sie ihn durchschaute, was hatte ich mir gedacht das sie nicht erfasste was er wollte?

„Vergiss das nicht, er ist ein Scheißkerl!“, zog ich eine verächtliche Miene.

„Na dann wie die meisten von dem Verein!“, konnte sie es sich wohl echt nicht verkneifen! Schien es als würde sie dies auch auf mich beziehen, verkniff ich meinen Mund ärgerlich.

„Zu etwas anderem, du warst gut als du diese Gryffindor gerettet hast….“, wollte ich noch auf etwas anders zu sprechen kommen.

„Ja, da wollte ich dich noch was fragen, Severus!...warum war ich so erschöpft?“, sah sie mich mit großen, aufgeregten Augen an „…versteh, das war ich noch nie!“

Schien es sie regelrecht aufzufressen und so grinste ich sie leicht gehässig an.

„Nun, das ist kein leichtes Gebiet der Magie, Heilmagie im Allgemeinen und Schwarze im Besonderen, aber ich muss sagen, du hast dich hervorragend geschlagen, für dein erstes Mal!“, lobte ich sie etwas, aber sie war ja auch wirklich gut gewesen.

„Ja, wirklich? Ich möchte es bezweifeln, das Pomfrey mich so ausknocken konnte, hat mich schockiert!“, bekannte sie.

„Es war sogar ungewöhnlich das du das überhaupt noch mitbekommen hast, wirklich! Man kann lernen die Erschöpfung zu überwinden und nicht einzudämmen, das kommt mit der Routine, aber ist auch von der Veranlagung abhängig!“, erklärte ich ruhig, schockierte sie mich zutiefst mit ihren nächsten Worten.

„Dann hatte der Lord recht….“, biss sie sich auf die Lippen und verstummte, waren meine Instinkte geweckt, warum sollte der Lord mit ihr über so etwas reden, diese Frage schien sie wohl regelrecht von meinem Gesicht ablesen zu können, denn da meinte sie: „…nunun der Lord meinte, das jeder eine Begabung hat und da fällt einem alles leichter!“ Zog sie das Gebiet wohl großzügig weit, aber ich war ja nicht von gestern.

Gerade hatte ich eigentlich genug vom Lord, kam ich doch von ihm wie gesagt und hatte mir sein Amüsement antun dürfen, als man ihm haargenau erzählte als Hermione, Greengrass die Haare geschoren hatte.

Wenn jemand von den Überbringern dachte, dass er in irgendeiner Weise Hermione hinterfragen würde, der irrte! Der Lord schien mehr als erfreut wie einfallsreich und erfinderisch Hermione sein konnte.

Ich konnte mir denken warum sie sich Greengrass ausgesucht hatte, das Können dieses Weibes konnte es nicht sein was sie veranlasst haben dürfte sich diese Frau auszusuchen, denn ähnlich Bellatrix war sie fanatisch und würde sich schwer tun unter einem Mudblood zu dienen. Hatte sie es wohl mal wieder wegen Potter und seiner kleine Freundin getan, wie ich es verachtete, dass sie diesen vorlauten Jungen so sehr mochte. Dabei erschrak ich selbst, da ich es vermied über Potter nachzudenken so gut es ging, weil es mir gar nicht passte das er eben gar nicht mehr so vorlaut war, verdammt, war ich aber auch ein Meister darin nicht zu denken und so schob ich Potter mal wieder gekonnt von mir.

„Severus???“, blickte ich aus meinen Gedanken gerissen hoch und sah wie sie mich neugierig neben mir sitzend maß und ich machte eine Geste mit der Hand, während ich mir mein Trinken magisch herbeizauberte und dieses nun zu mir schwebte.

„Ich wollte Fragen ob ich dein Großzügiges Geschenk Daphne zur Verfügung stellen dürfte, nur ihr, aber als unsere Heilmagierin sollte sie auch die Schwarze Heilmagie kennen und vielleicht kann sie es besser als ich!“, ah, so ist es brav vom Biest, wagte sie, wie es schien nicht mein Geschenk aus der Hand zu geben ohne meine Erlaubnis und so nickte ich ihr huldvoll zu.

„Ja und nein, ich bin positiv Überrascht das du frägst, du darfst die Heilmagie aus dem Buch kopieren, aber nicht die Sprüche und ihr die Kopien zur vertrauensvollen Verwendung aushändigen!“, zeigte ich mich großzügig.

Was sie zur Kenntnis nahm „Danke, Severus!“, nickte ich nur und wollte dann noch wissen:

„Aber deine Tarnung steht, war noch was wegen deinem Können? Nachfragen oder dergleichen?“, wollte ich wissen, wie es weiterging nachdem das Biest diese Heilmagie angewandt hatte.

„Ja, McGonagall hat mich zu Dumbledore gebracht und ich habe ihn eine Schauerstory erzählt, das ich das dank Sirius und seiner Bücher erlernt habe, aber nur die Heilmagie….schau nicht schonwieder so, was Besseres ist mir echt nicht eingefallen! Und dann hab ich meinen Zauberstab gezückt, um ihn dem Direktor zur Kontrolle zu geben und er zeigte sich erfreut, natürlich war es nicht mein richtiger Stab, aber wenn es ihn beruhigt, BITTE!“, zeigte mir das Biest mal wieder eindrucksvoll, zu was sie doch alles fähig war. Dumbledore ihren Stab zur Nachforschung zu reichen war brillant, so hatte er damit absolut keinen verdächtigen Ansatzpunkt gegen sie! Ich hatte mir gedacht, das er sie antanzen lassen würde, so wie er mich auch zu sich geholt hatte und mit mir die Kette magisch mehr oder weniger zerlegt hatte, meinte Dumbledore besorgt ob ich wüsste wer es gewesen war, aber ich würde Nott nicht ausliefern und so hatte ich mich in Unwissenheit gebadet!

Derweil sah ich wie sie sich reckte und streckte, sich ihr Brust gegen den Stoff ihrer Kleidung drückte und auch gut, wenn ich gesagt hatte ich würde sie nicht belästigen, so lass sie ja schon lange nicht mehr und da packte ich ihr Handgelenk und zog sie ruckartig an die Brust und sie fiel gegen mich. Diese junge Frau hatte eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich, alles an ihr gefiel mir immer mehr wie ich mir eingestand, wusste ich, das sie es mir nach letztens nicht leicht machen würde, aber hier auf gleich und jetzt erstaunte sie mich wieder.

Ich hatte eindeutige Absichten und war gewillt mir diese wie immer von ihr zu holen, egal wie ich es erlangen mochte, war es eher so, dass ich sie desto öfter ich sie besessen hatte, ich immer mehr von ihr wollte, verstand ich nicht was sie anders machte als andere Frauen, nur dieses Gefühl was ich mit ihr hatte, hatte ich so noch nie und so konnte ich nicht genug bekommen.

„Oh Severus….hihi!“, lachte sie erheitert und strahlte mir mit breitem, offenen Grinsen ins Gesicht und ich hatte gedacht ich müsste ihr zeigen, dass ich der Stärkere war und nicht das sie strahlend und gutgelaunt auf meiner Brust lag und affektiert kicherte.

Und dann… ja, dann zog dieses Biest alle Register und erschütterte mich regelrecht:

„Du entschuldigst, ich bin müde und möchte schlafen…. OH nein, das möchte ich dir nicht antun, nicht wahr! Dich mit meiner Gegenwart belästigen, wenn ich nicht aktiv bin, bitte verzeih!“, klang sie schrecklich zynisch und entwand sich meinem festen Griff gekonnt, worauf sie auch schon rasch aus dem Raum eilte.

Jetzt blieb ich vollkommen überrumpelt zurück, das sie es wagte zuerst zu lachen um mich dann eiskalt abzuservieren, aber so schnell konnte man gar nicht sehen, hatte ich mein Glas in der Hand und donnerte es schwungvoll in den Kamin, warf es, auf dass das zersplitternde Glas nur so klirrte. Irgendwie musste ich kalt grinsen, sie wollte spielen, gut das konnte sie haben, nachdem ich sie nun schon so oft besessen hatte, würde ich sie nicht mehr gehen lassen, da konnte sie weglaufen so viel wie sie wollte, nahm ich die Herausforderung doch nur zu gerne an.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

„KLIRRRR….!“, ups, noch ein Glas das kaputt ist, musste ich versteckt kichern zu amüsant, das Severus sich überrumpeln ließ, aber was dachte er? Das ich nach letztens einfach so wieder die Beine für ihn spreizte?

Also wirklich, so billig war ich dann doch noch nicht und Draco, der es mir sehr nahe gebracht hatte das er es sehr wohl wusste was Severus und ich taten, hatte mir ernstlich zu denken gegeben!

Er hatte mich regelrecht erstaunt, dass er es nun schaffte so darüber zu stehen, wie er es zu Anfang unserer Beziehung immer gesagt hatte das er sein konnte, war nur die Frage was in der Zeit dazwischen passiert war, das Draco diese Einstellung und dieses Verhalten aus den Augen verloren hatte und ich glaubte es zu wissen! Gefühle! Zu intensive Gefühle zu mir!

Waren Gefühle ein Luxus, den ich mir wohl nicht leisten konnte und sollte, so traurig es klang, aber so war es wohl! Leider!!!!

Als Draco ernst gemacht hatte und mich gegen die Tür sehr herb gevögelt hatte und dann gekommen war, mich danach profan und provokant stehen gelassen hatte war er ganz anders als sonst gewesen, was mir gar nicht gefallen hatte. Doch dann, wie er mich auf seinem Bett gehalten hatte mit dem kalten Blick, rieselte mir noch jetzt eine Gänsehaut über meinen Rücken. Zu meinem Leidwesen musste ich gestehen, ich mochte Draco wenn er so herrisch war, sehr!

Hingegen Severus selbstherrliches Verhalten trieb mich gerade in eine Wut hinein und ich hoffte, ich hatte ihn schockiert indem ich lachte als er mich so begierig an sich gezogen hatte. Ich war mir sicher gewesen, er rechnete mit meiner Gegenwehr und das ich rumzickte, nicht damit, dass ich ihm ein Lächeln schenkte, wie ich es tat, war diese Reaktion eiskaltes Kalkül von mir gewesen.

Jetzt ging ich zu Draco und zeigte ihm das ich nicht nur ermattet und zur Bettruhe zu ihm ging, erlebte er eine schönen Abend mit mir und er genoss es sehr das ich ihm meine volle Aufmerksamkeit zukommen ließ.
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