Inhaltsangabe
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen | 
 

 Kapitel 182-183

Nach unten 
AutorNachricht
queenie
Königin
Königin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1515
Anmeldedatum : 08.02.12
Alter : 37
Ort : München

BeitragThema: Kapitel 182-183   Do Feb 09, 2012 6:20 am

182. Kapitel Severus, Laune am Morgen!


Severus Sicht

Ich hatte heute Abend zu meinem Herrn und Meister eilen dürfen, zog ich diese Wörter ironisch in meinem Geist in die Länge, einige Tränke, derer er bedurfte waren fertig geworden und wie ich wusste, würde auch Lucius anwesend sein und die neuersten Vorfälle im Ministerium darlegen, vor allem wie die Entscheidung des Garmots, ob sie den „Avada“ für die Auroren freigeben sollten oder nicht, ausfallen würde.

Er würde darlegen wie sie zu beeinflussen seien und so philosophierte er gerade vor seinem nun exzellenten Verhältnis zu unserem neuen Minister und dessen ehemaliger Affäre, Mrs. Edgcombe. Ich saß in meinem Sessel mit überschlagenen Beinen und lauschte gewohnt schweigsam was die beiden Spinner hochtrabendes planten und was ich dann aufgrund ihrer hochtrabenden Ideen wieder würde extra arbeiten dürften, war doch immer so, war ich in dieser Hinsicht desillusioniert. Ich räumte hinter ihnen auf, dafür waren WIR uns zu fein, verzog ich innerlich sehr leidend das Gesicht und starrte resignierend in die Flammen.

Jetzt kamen sie gerade auf Draco und das Biest zu sprechen und ich wiederhole es nicht gerne, aber der gierige Glanz in den Augen des Lords sagte mir gar nicht zu, absolut nicht, ich mochte ihn nicht dort sehen, dieses rote, intensive Glitzern das er nur sehr selten in diesen unheimlichen, sonst so ausdrucklosen Augen zeigte, war mir nicht recht und so war nun meine Aufmerksamkeit beim Gespräch!

Kamen wir, oder besser sie, gerade dazu wen sie sich in ihren Trupp gewählt hatte und der Lord ließ sich von Lucius die mittlerweile legendäre Geschichte mit dem Haarescheren als Strafe noch einmal per Gedanken zeigen, da er dies doch zu köstlich fand, war er immer für gute, abartige und ausgefallene Ideen zu haben.

Er war mit ihrer Wahl zufrieden, vor allem das sich Scabior freiwillig gemeldet hatte imponierte, da es nie Freiwillige gab, nicht bei den DeathEatern! War uns allen klar, dass den ehrgeizigen, charismatischen und sarkastischen jungen Mann etwas treiben musste, er sich etwas versprach unter Hermione zu dienen, würde die Zeit zeigen, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen würde.

Nun erwiderte ich auf Nachfrage, dass das Biest gerade bei Greyback sei was dafür sorgte das ein fiebriges Leuchten in die rotglühenden Augen des Lords trat und er sich begierig zeigte zu erfahren wie das Treffen ablief.

Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden wie Draco seine letzten Aufträge erledigt hätte, da er die Diagon Alley erfolgreich unsicher gemacht hatte und er dies alles zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt hätte, eine Schneise von Tod und Verwüstung hinterließ und seine Truppe gut unter Kontrolle hatte, diesmal zeigte Draco sein Können.

Danach ging es zu einem Thema das die DeathEater genauso wie den Lord rasend beschäftigte, wir fanden fast alle keine jungen, willigen Anhänger mehr, viele reinblütige Kinder verschwanden spurlos ins Ausland, gingen weit weg von Daheim arbeiten, verzichteten auf die Unterstützung ihrer Familien, die wollten das sie dem Lord beitraten. Die „Kinder“ wiegelten die entschieden ab, gaben vor, dass sie erst noch die Welt sehen wollten, bevor sie so eine unwiederbringliche, bindende Entscheidung trafen.

Daher drohten die treuen Anfänger des Lords ihren Kindern vehement, das sie sie am ausgestreckten Arm verhungern ließen, erstaunlicher Weise zeigte aber auch diese Drohung keine Wirkung, da sie trotzdem gingen. Uns war es bisher nicht gelungen zu ergründen was der Hintergrund dieser Landflucht war. War es anders als im ersten Krieg und stellte auch mich vor ein Rätsel, da sich auch meine ehemaligen Slytherinschüler unter den Flüchtigen befanden, deren Väter treu und loyal in den Reihen des Lords zu finden waren und ihr endgültiges Verschwinden auch für mich überraschend kam, hatten sich die „Schüler“ doch nie etwas über ihre Einstellungen anmerken lassen.

Der Lord wütete wie seine Untertanen und Sympathisanten so lasch hatten ihre Kinder erziehen können, kam es mir mehr als merkwürdig vor was da vor sich ging.

Danach hatten Lucius und ich noch intensiv miteinander im Malfoy Manor gesprochen, darüber wie glücklich er und auch ich doch seien konnten, das die magische Jungend das Heil in der Flucht suchte und sich nicht als Kanonenfutter für den Lord hergab, da stimmte ich ihn von Herzen zu, befriedigte uns diese Entwicklung auch wenn wir wussten, dass es dadurch für uns nicht einfacher werden würde, waren wir aber routiniert genug mit solchen unvorhersehbaren Geschehnissen zurechtzukommen.

Es interessierte uns aber trotzdem rasend was da passierte, denn das Slytherins aus dem sicheren, gemütlichen Hort der Familie ausbrachen, gar darauf verzichteten, war mehr als ungewöhnlich, denn letztendlich war ihnen materielle Sicherheit doch sehr wichtig.

Leider verloren sich aber die Spuren meist im Sande, wie Lucius zu ärgerlich kundtat, musste dies doch alles von langer Hand geplant sein, konnte ich nur dazu beitragen, das ich mein Wissen kundtat und erzählte, dass es dem Orden genauso erging und auch dieser keine neuen Mitglieder bei den Jugendlichen fand, was den Lord insoweit zu befrieden schien, das er nicht der einzige Dumme war, sah ich es von der süffisanten Seite des Lebens und war gespannt was hinter der Lösung dieses Geheimnisses stand.

Dann hatte mich Lucius nach der Audienz beim Lord, wie zu erwarten, mit Fragen bezüglich dem Biest regelrecht in den Wahnsinn getrieben, der Mann hatte aber auch eine durchweg enervierende Ader. Ich hatte ihm zur Instandhaltung meines Seelenheils ein Glas hinterhergeworfen als es mir zu Bunt wurde, welches ihn fast erwischt hätte, wenn er nicht so schnell reagiert hätte und seinen sturen, viel zu schönen Kopf geistesgegenwärtig weggedreht hätte! Ärgerte ich mich, dass ich ihm keine Beule verpasst hatte, brachte mir diese Tat einen typisch beleidigten Mafloyblick ein, der mich doch sofort für vieles entschädigte was ich erleiden musste, tat ich mir mal wieder schrecklich Leid.

Was sollte ich meinem eiskalten, aber doch so involvierten, blonden Plagegeist sagen, das das Biest eine wunderbare, leidenschaftliche Bettgespielin war, die mich erfolgreich seit über einer Woche umging, da ich es mit meiner schroffen, wenig einfühlsamen und gemeinen Art versaut hatte. Obwohl ich doch wusste, dass sie gerade bei mir besonders anfällig war wenn ich sie wie eine Hure behandelte, tat ich es aus purem Leichtsinn, Gehässigkeit und vorgefasster Ignoranz, da sie das mit Sicherheit nicht war.

Daher durfte ich nun mit dem Konsequenzen leben und das sie jemand war, der leicht verzieh, konnte man nicht sagen. Ärgerte ich mich mal wieder über mich selbst und meine verbohrte Art, hätte ich sie etwas …sanfter….nein, verbesserte ich mich gedanklich….sanfter angefasst werden wollte sie nicht, sie mochte es rau und hart bei mir, aber sie wollte Respekt und Achtung und da tat ich mir mit meiner menschenverachtenden, eigenbrötlerischen Haltung etwas schwer, wobei ihr diese Dinge durchaus zustanden als Mitglied meiner Familie.

Dabei hätte ich sie doch sehr gerne wieder in meinem Bett willkommen geheißen, Eine ganze Nacht, wohlgemerkt! Aber bis sie das wieder von sich aus zulassen würde, dürfte und wusste ich mal wieder erfinderisch sein, aber nun gut, wer behauptete, dass ich nicht einfallsreich war oder gar vor schweren Aufgaben zurückschreckte, der kannte mich nicht und gerade vor einem verschnupften, auf mich nicht gut zu sprechenden, Biest würde ich nicht klein beigeben.

Ich hatte mich dann relativ schnell verzogen, da Lucius noch Damenbesuch erwartete, wieder eine seiner neuersten, unwichtigen Affären, die er schon zu Narcissas Zeiten regelmäßig und ständig wechselnd unterhielt. Da wollte ich doch den Guten nicht stören oder gar mit meiner Anwesenheit belästigen, wünschte ihm noch viel Vergnügen, zierte ein zynisches Lächeln meine Lippen und ich war mir bewusst, dass dieses mal er damit kämpfte mir nicht sein Glas hinterher zu schmeißen, hatte ich doch die Dame im Bett, die er zu gerne selbst dort finden wollte, aber davon war er noch meilenweit entfernt und musste sich mit zweiklassigen behelfen, wie es ihm mein bösartiges Lächeln durchaus verständlich suggerierte, aber wissen tat er es schließlich nicht mit letzter Sicherheit und ich würde es ihm nicht sagen, war er aber nicht dumm, wie mir sein säuerlicher Blick verriet.

Ich war im Geheimgang gewesen als ich hinter mir etwas hörte, drehte ich um, wusste, das konnte an sich nur das Biest sein und so schlich ich näher, war absichtlich lautlos wie immer Unterwegs. Ich sah wie sie sich erschöpft an die kalte Wand lehnte und den Kopf zurücklegte, die Augen geschlossen hatte, währenddessen stellte ich mich vor sie und besah sie genau und was ich sah, gefiel mir gar nicht.

Sah sie einfach schrecklich aus, ihre linke Wange war eine einzige, nässende, große Wunde, zog sich über die ganze Seite vom Ohr bis zur Lippe und der Nase. Vier breite und sehr tiefe Kratzer einer Pranke verunstalteten ihr Gesicht, da musste ich nicht fragen wer ihr diese Hauer verpasst hatte. Ansonsten wirkte sie aber heile, nur diese hässliche, böse Verletzung, verzog ich wütend meine Mundwinkel, hasste ich es doch wenn sie so von einem Auftrag verletzt heimkam. Als sie die Augen aufschlug, denn sie musste instinktiv wahrgenommen haben, dass jemand vor ihr stand, somit wirkte sie nicht erschrocken, zeigte statt dessen nur drohend mit ihrem Zauberstab in meine Gesicht, wirkte sie vollkommen beherrscht, war schnell und gut in ihrer Reaktionsfähigkeit.

Als sie mich erkannte, senkte sie durch meinen befehlenden Blick augenblicklich den Stab und steckte ihn weg, wirkte ihre Bewegung aber etwas träge und da wusste ich, sie war müde vom Kampf, was nicht verwunderte und die Verletzung musste schmerzen, vor allem musste sie schnell geheilt und versorgt werden, nicht das dort Narben zurückblieben. Ich wusste, dass ich dank unserer letzten Probleme nur Diskussionen mit ihr hätte, wenn ich sie auffordern würde mich zu begleiten und so machte ich kurzen Prozess, warf sie mir geschmeidig über die Schulter und hielt sie an ihren Beinen fest. Sie quiekte kurz etwas was sich anhörte wie „Severus…“, war es mir gleich, ich würde ihr nun Hilfe angedeihen lassen, wie sie es auch für mich getan hatte, ob sie wollte oder nicht und so wie sie gerade strampelte und auf meinen Rücken trommelte, sollte das „wohl eher nicht“ heißen, war es mir aber gleich.

Ich brachte meine fast zu leichte Fracht in meine Gemächer und warf sie auf das Sofa, was sie murrend zur Kenntnis nahm und mich mit ihrem Todesblick versuchte umzubringen, tja, wenn Blickte töten könnten, wäre ich tot. Wie gut, dass das selbst noch nicht mal Hexen hinbekamen, unterdrückte ich mein gehässiges und sehr zynisches Grinsen.

Als ich bestimmt ihr Kinn umfasste und ihre Wange ins Licht drehte, es sah noch grässlicher aus als im Finstern. So reinigte und heilte ich soweit die Kratzer und holte mir mit einem nonverbalen „accio“ ein bestimmtes, wertvolles, nur selten zum Einsatz kommendes, Fälschen, hatten wir dieses bei Draco nicht benötigt, da mit der richtigen Pflege und Salbe die Wunden auch so verschwanden ohne Narben zu hinterlassen, nur hatte Hermione bei einer Wunde im Gesicht nicht die Möglichkeit auf das wertvolle Gut, Zeit zurückzugreifen zu können und so musste die Magie noch schneller helfen.

Ich träufelte ein paar Tropfen auf die Wunden und sah das zischen und paffen als der Trank die Wunden richtiggehend wegätzte, roch ich die verbrannte Haut und hörte wie sie keuchte und minimal zusammenzuckte, bevor sie sich wieder gefangen hatte., Als der sadistischer Mistkerl, der ich war, hatte ich mit keinem Wort darauf aufmerksam gemacht das das Gebräu was ich anwenden würde, ihr höllische Schmerzen bereiten würde, war ihre Reaktion unter Anbetracht an was für einer empfindsame Stelle ich die Flüssigkeit zum Einsatz gebracht hatte erstaunlich, schien sie mit körperlichen Schmerz wirklich relativ wenig Probleme zu haben.

Unterdessen sah ich gebannt zu wie sich die Striemen vor meinen Augen langsam aber kontinuierlich schlossen und nur noch breite und tiefrote Fahrer zurückblieben und ihre glatte blasse Wange entstellten, aber es würde werden. So zog ich nun den Tiegel mit der Heilsalbe herbei und tunkte langsam meinen Finger in die kühlende Salbe, trug diese mit erstaunlicher Intensität auf und sie entkrampfte sichtlich unter meinen streichenden Fingern, als ich über ihre geschundene Haut strich.

Während sie die letzten, streichenden Bewegungen mit einem sanften ausatmen kommentierte, erhob ich mich brüsk und stand auf, ging zu meiner Bar und schenkte uns ein, hatte auch ich, wenn schon nicht einen schweren, aber so doch nervenaufreibenden Abend hinter mir, denn der Lord und Lucius auf einem Haufen, konnten geballt nerven!

Sie sah mich schweigend mit ihren großen, rehbraunen Augen abwartend an, ich prägte mir ihr Gesicht ein, das nun viel besser, wenn auch noch immer gezeichnet aussah und dann nippte sie regelrecht gierig an dem Alkohol, was mich dann veranlasste meine ersten Worte zu sprechen.

„Du bist doch sonst nicht so ungestüm beim Trinken!“, klang ich ironisch und sie blickte auf, leckte sich unbewusst mit ihrer kleinen, roten Zungenspitze über die nun feuchten Lippen und wusste wohl gar nicht was sie damit bei mir anrichtete. Als ich sie begehrlich beobachtete, blieb ich beim Kamin stehen und genoss die Wärme des Feuers und versuchte an nichts zu denken, das sollte bekanntlich helfen, passte es mir gar nicht das mein Körper immer sofort auf das Biest reagierte.

„Du hast ja auch nicht dieses abgestandene, eklig warme Bier probieren müssen!“, verzog sie ihr hübsches Gesicht zu einer leidenden Grimasse und nun war ich so schnell bei ihr auf der Couch wie sie gar nicht sehen konnte, was sie mich erstaunt ansehen ließ und ich fasste sie ernst ins Visier.

„Hermione, was heißt das, Greyback gibt dir trinken?“, wollte ich eindringlich wissen.

„Ja, leider und beim ersten Treffen in der Höhle hat er mir einen halbgaren Hasenschlegel kredenzt…bäh….!“, zeigte sie sich angewidert und mir sackte das Herz doch gleich in die Hose, Tiere teilten nie ohne Grund ihr Fressen, bevor ich etwas sagen konnte hob sie die Hand und unterbrach von vorneherein meine Frage.

„Severus ich bin nicht von gestern, ich weiß, dass Tiere ihr Essen und Trinken nicht zum Spaß hergeben und teilen, aber mal im Ernst, was hätte ich tun sollen, ihn brüskieren? Nichts annehmen? Vor seinem Rudel?“, sprach sie mit mir als wäre ich behindert und ich verkniff meine Lippen zu einem wütenden Strich, aber sie hatte Recht, etwas Dümmeres als ablehnen hätte sie nicht machen können, das wäre wohl fatal gewesen.

„Severus ich bin nicht Bellatrix, ich glaub nur, dass er weiß, dass wir zusammen arbeiten müssen und dass ich mich nicht über ihn erhebe! Sonst ist da nichts!“, wedelte sie mit ihrer Hand durch den Raum und das hoffte ich doch sehr, das da von ihrer Seite nichts war glaubte ich ihr sogar, hätte ich sonst wohl ernsthaft an ihrem guten Geschmack gezweifelt, aber ich wusste auch sie unterschätzte manchmal ihre Wirkung die sie bewusst, oder unbewusst erzielte, war diese doch oft einfach fulminant! Ich beschloss, ich würde mit Lucius reden, das wir ein Auge auf Greyback hatten und ihm klar machten, dass er sich an Bellatrix halten sollte.

„Es ist wirklich gut gelaufen, ich habe meine Leute unter Kontrolle und Scabior war echt positiv, er hat mir ungefragt geholfen und sich damit Respekt verschafft, er ist gut!“, erzählte sie mir nun relativ offen von dem Abend und ich war überrascht das Scabior ihr geholfen hatte, schien es unsere Überlegungen zu bestätigen das er sich Vorteile aus dieser Zusammenarbeit erhoffte und da nahm sie noch einen Schluck, woraufhin sie mich mal wieder schockte, sie mich hart ansah und dann mit fester Stimme, aus heiterem Himmel provokant und geringschätzig fragte:

„Und nun, Severus willst du ficken?“ Jetzt kämpfte ich darum, dass meine Maske nicht verrutschte, hebelte sie mich doch immer aus wenn sie ordinär wurde. Ich blickte in ihre starren Augen und wusste in dem Moment genau, das ich nun vorsichtig sein sollte, wenn ich sie nicht endgültig für immer aus meinem Bett vertreiben wollte. Das war wohl ihr Test, ob ich wie Lucius immer eine Gegenleistung forderte, wie sie es mir immer wieder zu meinem Verdruss unterstellte, wohingegen ihr unterschwelliger Vorwurf, das ich sie nicht richtig behandelte, wiederum zog und so bewegte ich mich bei ihrem harschen Angebot auf wohl dünnem Eis. Denn egal wie Kompliziert ich war, so sehr abwerten wollte ich sie nicht.

Als ich nicht sofort antworte, da ich einfach zu erstaunt war, schnaubte sie verächtlich aus und begann die Gurte ihres Lederanzugs akribisch zu lösen, was mich dann doch minimal schockierte, erinnerte sie mich in dem Moment vollständig an „Minna“ und sie zeigte sich eiskalt, gleichgültig und pragmatisch, wie sie damals war, gab sie hier gerade die unbeteiligte Hure. Jetzt hatte ich es geschafft, würde sie wohl nie wieder in meiner Gegenwart an Schlaf denken. Ich war empört das sie mich als „Kunden“ behandeln wollte, hatte ich doch erlebt wie es war mit Herminone zu schlafen und ganz ehrlich, darauf verzichten wollte ich nicht, denn das war etwas ganz anderes als mit „Minna“ das Bett zu teilen.

Wollte ich das, dass sie sich so profan gab? Wollte ich das wirklich, kam mir ein wehmütiger Gedanke, der mich innehalten ließ, wollte ich, dass sie sich jetzt gerade so gab? Ich wusste, es gefiel ihr nicht, da es sie an unsere Anfänge erinnerte und mir gefiel es auch nicht sie wieder so zu sehen, da ich sehr wohl wusste, dass sie „Hermione“ war und eben keine käufliche Frau, als sie sich langsam nicht wirklich enthusiastisch erhob und auf das Schlafzimmer zu ging, meinte ich perplex:

„Wo willst du hin?“ Meine Stimme klang barsch.

„OH, verzeih, das Bett ist wohl zu fein für mich, na gut… wo willst du mich….oder soll ich dir einen Blasen!“, hatte sie aufgehört den Overall aufzumachen, sah sie mich dumpf an, wollte gerade vor mir auf die Knie sinken! Erschreckten mich ihre kalten Worte, was sollte das heißen, das Bett wäre nicht gut für sie, was sollte das alles, das sie sich gerade so abwertend gab? Sich selbst klein machte, sich erniedrigte und vor mir demütigte! Ich wollte keine Hure mehr, egal wo, wie und wann, fand ich ihr Verhalten nur unangebracht und abstoßend! Jetzt grabschten ihre Hände nach meiner Hose und ich umfasste blitzschnell ihre Handgelenke und hielt sie eisern fest, was sie langsam den Blick heben ließ und sie sah mir verständnislos in die Augen.

„Was…Severus?“, wollte sie perplex wissen und das passte mir gerade alles gar nicht, nicht so, das war falsch, fühlte es sich für mich in dem Moment nicht richtig an, gefiel es mir nicht, wie sie vor mir lust-und-leidenschaftslos kniete, so erschreckend kalt und auch so gleichgültig wie sie erschien, wollte ich sie nicht…nicht so zumindest. Ich hatte den Unterschied zwischen Hermione und Minna sehr wohl erlebt und genossen und war mir zu schade nur mit dem EINEN Teil vorlieb zu nehmen!

„Hör auf!“, meinte ich nur eindringlich und bemerkte wie sie mich ungläubig anblickte.

„Bitte, ….???“, klang sie unwirsch richtiggehend wütend, riss sie sich los und stand auf „Weißt du überhaupt was du willst, Severus? Jetzt gebe ich mich so wie du mich willst, zeige dir, ich habe es verstanden, du bekommst es so wie du es willst! Du bekommst deinen schnellen, harten Sex ohne etwas danach, wann immer du willst und jetzt bist zu dir dafür zu schade!“, wütete sie nun regelrecht, sah mit dem zurückgebundenen Haar sehr streng aus und so erhob auch ich mich, damit ich auf sie niedersehen konnte, war es für sie echt ärgerlich so klein zu sein.

„Sei still, antworte…erwartet Draco dich?“, befahl ich ihr harsch und unterbrach ihren emotionalen Ausbruch sehr kalt und sie streckte sich sofort, sah mich nun wieder ganz beherrscht an.

„Nein, er erwartet mich nicht! Ich soll ihm nur mit der Münze anzeigen, das es mir gut geht, aber da wir nicht wussten wann ich wiederkomme….nein…“, führte sie aus und damit stand mein Entschluss, schnipste ich selenruhig mit meinem Finger und sie stand von einem Augenblick zum nächsten in ein weites, weißes Hemd von mir gehüllt vor mir. Ansonsten hatte ich ihr alles ausgezogen und sie blickte perplex an sich hinunter und auf ihren Zügen zeigte sich Unverständnis, was ich bezwecken wollte. Jetzt ging ich langsam auf sie zu, zauberte nun auch mich bettfertig und blieb direkt vor ihr in meinem schwarzen Seidenpyjama stehen, blickte absichtlich von oben herab, auf sie nieder.

„Komm!“, hielt ich ihr meine Hand auffordernd hin „Was soll das, hör auf dich so zu gebärden, Hermione! ICH bin nicht Lucius, ICH verlange nicht für alles eine Gegenleistung!", erklärte ich ihr bestimmt.

Nun lachte sie mich höhnisch aus und deute an sich herunter und meinte: „Ach ja, du bist nicht wie Lucius? Du bist genauso arrogant, nur vielleicht nicht so selbstverliebt wie er! Entweder fickst du mich jetzt, oder lässt es bleiben, sei dir aber sicher, freiwillig biete ich es dir so schnell nicht wieder an. Ich bezahle meine Schulden immer... also, was willst du wirklich? Wenn du mir zeigen willst, das ich nicht deine Hure bin, dann behandle mich anders, ich verdiene Respekt!", schien sie sich nun richtig in Rage zu reden, legte sie verspottend weiter los: „Na wenn du deine Hure wieder willst, dann komme ich halt als Minna, aber dann sei dir sicher, dann zahlst du auch dafür, doch sei dir gewiss, du zahlst nicht mit Galleonen!", zeigte sie mir gerade wieder das Biest, aber ich wusste sie sprach nur im verletzten Stolz und so ging ich auf ihre bösartigen Worte gar nicht ein, stand ich doch darüber, sondern packte sie wieder übergangslos unsanft und warf sie mir leicht über die Schulter trug sie in das Bett, „für das sie zu schade war“ und schmiss sie endgültig auf die Matratze, ignorierte ich dabei ihre Proteste wie immer!

Vor allem würde ich nie wieder für Sex mit Hermione zahlen, was dachte sie sich, wollte ich sie… JA, aber sie und mich jemals wieder so abwerten würde ich nicht, Nein! Würde sie nun durch diese Erkenntnis durchmüssen, dies hatte ich für mich beschlossen und auch schon einen Einfall wie ich ihr dies Eindrucksvoll vor Augen führen könnte, das ich nicht bereit war auf sie zu verzichten.

Blickte sie mich kalt an und meinte:

„Na endlich, dann komm her!“ Amüsierte es mich gerade sehr, da ich ihr hier einen Strich durch die Rechnung machen würde, glitt ich in die Laken.

Sie legte sich auf den Rücken und wartete, nun da könnte sie lange warten, verschränkte ich die Arme hinter meinem Kopf und blickte auf den Betthimmel, der mit schwarzem, schimmerndem Samt ausgelegt war und lauschte ihrem aufgeregten Atem, als ich spürte wie sie sich auf die Arme zog und mir ins Ohr knurrte:

„Was soll das werden? Was soll ich tun?“ Jetzt zeigte sie mir ihre Ungeduld und griff nun nach dem Stoff, der mich, meinen Körper bedeckte, fühlte ich ihre kleinen Hände über meine Brust huschten auf der Suche nach den Knöpfen, bis ich mich auf die Seite drehte und meine Hand an ihre geschundene Wange legte, war diese Geste sanft, hauchzart und sie erstarrte mitten in ihrem Tun.

„Severus?“, lag eine große Frage in ihrem Ton.

„Dreh dich um!“, wisperte ich rau und sie tat umgehend wie von mir gefordert, legte sich auf die Seite mit dem Rücken zu mir und ich legte sofort meine Hand auf ihrem Bauch, zog sie besitzergreifend zu mir an meine Brust.

„Severus?“, fragte sie da reichlich aufgelöst, da ich sonst nichts tat, sie nur hielt und ich erlaubte mir in der Dunkelheit der Nacht ein Schmunzeln.

„Schlaf!“, hauchte ich dieses eine Wort leise aber bestimmt und als mein heißer Atem über ihren Nacken strich erstarrte sie unter meinen Händen, hielt ich sie so, dass sie mir nicht entkommen würde, was sie aber nicht versuchte und als sich ihr Brustkorb hob um etwas zu sagen…überlegte sie es sich anders und schwieg zu meinem Erstaunen. Sie ergab sich in ihr Schicksal, wissend das ich sie nicht gehen lassen würde, hielt ich sie in meinen Armen und lauschte lange Zeit in die Stille und Ruhe der Nacht bis ich ihrem regelmäßigen Atem lauschte.

Erstaunte es mich selbst, das ich das gerade getan hatte und doch war es so typisch für mich, glasklar zu erkennen was ich tun musste um zu bekommen was ich wollte. Ich hatte ihr Angebot ausgeschlagen und ihr eine Schlafstatt geboten, verbot ich es mir darüber nachzudenken, erkannte ich mich, Severus Tobis Snape, nicht wieder, etwas was mir gar nicht passte und so schob ich diese Erkenntnis weit von mir, genoss es einfach nur diese Frau im Arm zu halten und ihren Schlaf zu bewachen.

Ich sog ihren unverkennbaren Duft, der mir so zusagte, ein und spürte ihre Haare, die mich kitzelten, nachdem ich sie magisch aus ihrem Zopf gelöst hatte und überlegte das Sex doch nicht alles war und ich eine Nacht verzichten konnte, auch wenn ich sie begehrte und es mir wirklich nicht leicht fiel nicht über sie herzufallen. Zudem wusste ich instinktiv, es wäre fatal wenn ich sie heute oder auch morgen in meinem Bett nehmen würde, da sie dann ihr Verhalten mir gegenüber ändern würde und mit einem emotionslosen Eisklotz das Bett zu teilen…nein, wollte ich auch zukünftig die heißblütige, leidenschaftliche Gespielin und so zeigte ich, das ich nicht umsonst ein Meister der Selbstbeherrschung und Disziplin war und rang jedes erregende, sexuelle oder gar leidenschaftliche Lustgefühl erbarmungslos nieder, glitt auch ich in einen erholsamen, erstaunlich entspannten Schlaf.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Ich erwachte nur langsam und öffnete meine verklebten Augen, rieb mir müde mit einer Hand darüber, reckte und streckte ich mich, aalte mich gemütlich, hatte ich nach diesem aufregenden Abend wie ein Stein geschlafen und fühlte mich…. gut… spürte den harten, muskulösen Körper von Draco hinter mir und genoss es so vertraut aufzuwachen, als ich ein für Draco untypisches, schlechtgelauntes Brummen vernahm.

„Wenn du nicht bald aufhörst dich an mir zu reiben, vergesse ich alle guten Vorsätze!“, erstarrte ich und da fielen mir die Vorkommnisse von gestern Nacht wieder siedend heiß ein…SEVERUS! Und das was er getan oder besser nicht getan hatte, ….verunsicherte mich sein Verhalten total, was sollte das? Ich war dann schnell sehr ermattet eingeschlafen, waren meine Nerven doch sehr in Mitleidenschaft gezogen und nun das???

Was sollte heißen…seine Vorsätze? Okay, etwas konnte ich es mir zusammenreimen, da ich an meinem Becken eine beträchtliche Erektion fühlen konnte, die begehrlich an mich drückte und mir sehr eindeutig vermittelte, das Severus sehr wohl Lust auf Sex mit mir hatte und so hielt ich wie befohlen inne und bewegte mich nicht mehr.

„Severus…?“, hauchte ich perplex und er grummelte schlechtgelaunt „Wer sonst?“, fragte er sarkastisch, na… darauf hätte ich jetzt gut mit Draco antworten können, dachte ich zynisch.

„Du…du musst dich nicht zurückhalten!“, versuchte ich ihm zu sagen, dass ich es wohl oder übel akzeptieren würde wenn er mich nun nahm, war ich doch nur aus diesem einem Grund für ihn da, musste ich an unsere gestrige Auseinandersetzung denken und wie schlecht ich mich gefühlt hatte mich ihm wieder so zu präsentieren, verstand ich sein ablehnendes Verhalten nicht, da es doch das war was er von mir wollte, oder? Aber warum ließ er mich in sein Bett? Und dann auch noch schlafend?

„Das ist mir wohl bewusst, aber ich möchte es!“, sprach er samtig und vergrub seinen Kopf in meinem Haar, sog tief die Luft ein, während sich eine Hand fest um meine verhüllte Brust legte und sanft zerdrückte. Nun küsste er sachte meinen Nacken, was mir eine kleine Gänsehaut bescherte und auch Auswirkungen auf meine Knospen hatte, die sich erregt erhoben, aber er tat nichts, strich nur über die Unterseite meiner Brust, trotzdem reagierte mein Körper sofort auf Severus Liebkosungen und er drückte sich fest an mich.

„Severus was….komm zu mir!“, konnte ich es selbst nicht fassen was ich da tat, bot ich mich nun direkt an, hatte ich es so nötig? Oder was? Nein, verwirrte es mich wohl eher nur sehr das Severus nicht schon längst meine Kleidung hatte verschwinden lassen und sich nicht schon tief in mir vergraben hatte, er sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen zurückhielt.

„Es freut mich, dass du so willig bist, Hermione! Aber so großzügig dein Angebot auch ist, haben wir dafür leider keine Zeit!“, biss er nun ganz sanft in meine noch bedeckte Schulter und ich stockte, klang er aber ganz so, als würde er selbst wenn wir Stunden hätten das Angebot nicht annehmen, blickte ich gerade gar nicht durch, erinnerte es mich doch stark an Lucius als ich mit ihm das Bett geteilt hatte und da erhob er sich auch schon und meinte zuvorkommend:

„Es ist schon nach sechs, willst du bei mir Duschen?“ Stand sein Angebot und er ließ die Tür zu seinem Bad offen als er hineinging, worauf ich mich aufsetzte und leicht neben mir stand, kam ich mir vor wie in einem Traum, den ich nicht verstand. Wollte er mir auf seine ganz eigene, schwierige und komplizierte Art sagen, dass er das was ich ihm gestern so grob angeboten hatte, SO NICHT WOLLTE?

Dies war für mich die einzige Erklärung für sein unerklärliches Verhalten, war er immer noch kalt und recht gefühlsarm mir gegenüber, aber er hielt sich zurück und das wohl nur um mir zu zeigen, dass er mich auch schlafen ließ ohne Sex, oder mich zukünftig nicht nach dem Sex ohne Schlaf wieder hinausschmiss, nachdem ich meine „Pflicht“ an ihm erfüllt hatte?

Schockierte er mich, da ich mich damit schon längst abgefunden hatte, das Severus in mir nie etwas anders als „Minna“ sehen würde, war ich verletzt gewesen das er mich so reduzierte, aber mir war auch klar, diesen Mann würde in diesem Leben keiner mehr ändern und so war mir gestern die Geduldsschnur gerissen und ich hatte mich ihm so gezeigt, wie er mir bei unserem letzten Mal, wie ich fand, eindrucksvoll zu verstehen gegeben hatte, wie er mich wollte.

Aber es schien nicht das zu sein was er wollte, wenn ich mir seine barschen Worte und seine Taten in Erinnerung rief, wie er darauf reagiert hatte, verunsicherte er mich etwas, fiel mir erst jetzt auf das ich noch nie von ihm so keusch berührt worden war wie heute Morgen. Er wollte wohl den Sex den ich bot nicht, sondern hatte für sich entschieden das er den anderen Sex bevorzugte, musste ich grinsen, hatte ich es wirklich geschafft ihn zu einem Kompromiss zu zwingen?

Wollte ich sehen wie sich dies alles entwickeln würde!

Bleib mir auch nichts anderes übrig? Aber jetzt haute er in dieselbe Kerbe wie Lucius und zeigte sich von einer völlig anderen, nicht einzuschätzenden Seite!

Und als ich sah wie er mit nassen Haaren, für mich total ungewohnt aussah und einen schwarzen Morgenrock trug, sprang ich schnell heraus in dem Wissen das ich den Lauf verpasst hatte und eilte unter die Dusche, zog noch im Gehen das Hemd aus, streifte es mir über den Kopf und präsentierte Severus meine Rückenansicht, da auch ich die Tür offen ließ.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Ich blickte unverwandt auf den kleinen, knackigen, nackten Po, der sich wackelnd entfernte und fragte mich gerade ernsthaft warum ich mir verdammt nochmal Enthaltsamkeit aufgehalst hatte?

Entstand vor meinem inneren Augen das Bild, das ich ihr in die Dusche folgte und sie schnell nahm, sie fest gegen die Kacheln drückte und ihr zeigte, wie sehr mir gefiel was ich sah…..

Rief ich mich brüsk zur Ordnung und streifte den Rock ab, begann mich akribisch anzuziehen, erinnerte ich mich genüsslich an das Aufwachen, schließlich war ich schon vor ihr erwacht und hatte es ausgekostet sie bei mir zu haben, was mich erstaunte, war es doch etwas außergewöhnliches für mich neben einer Frau zu erwachen. Ich hatte es wie beim ersten mal genossen, das Problem war nur, ärgerte ich mich gleich wieder über mich, das mir so etwas gleichgültig sein sollte, da mir Nähe nie wichtig gewesen war und ich wusste ich wollte dies auch weiterhin nicht immer haben, aber ab und an konnte ich mich damit wohl arrangieren, zeigte ich mich gnädig!

Natürlich hatte mein Körper ganz selbstverständlich auf diesen reizenden, warmen und weiblichen Körper reagiert und als sie sich dann an mir rekelte wie eine Katze und sich um mich wand wie eine Kletterpflanze, mich animierte sie zu nehmen, hatte ich schwer schlucken müssen und mir ins Gedächtnis rufen, das ich ein erwachsener Mann war und kein undisziplinierter Jüngling, aber der Gedanke das Draco mehr oder weniger jeden Morgen so aufwachte und das so freizügig Angebotene, wohl bedenkenlos annahm, missfiel mir auf einmal sehr.

Als sie mir dann Anbot mich nicht zurückhalten zu müssen, sie wortwörtlich sagte „Severus …komm zu mir“, hatte es meine ganze, lebenslange Disziplin bedurft sie nicht bedenkenlos zu vögeln, aber ich hatte mir vorgenommen, heute keinen Sex mit Hermione zu haben und so wollte ich mich daran halten, komme was wolle, konnte auch ich stur sein.

So saß ich später gut gelaunt wie eh und je, auch vor allem unter Anbetracht das ich mir mein Vergnügen versagt hatte, mit einer schrecklichen Laune am Lehrertisch und genoss meinen schwarzen Kaffee und versuchte das entnervende Plappern der anderen Lehrer neben mir zu überhören. Es war eine Zumutung das diese Leute einfach nicht ihren Drang ständig sprechen zu müssen unterdrücken konnten, verlangten sie von den Schülern in ihrem Unterricht doch das selbe und ich wünschte mir gerade sehr das auch sie lernen würden zu schweigen, gingen sie mir echt gewaltig auf die Nerven, war es doch eigentlich eine erstrebenswerte Tugend!

Da sah ich das Biest wie sie sich zu ihren beiden Anhängseln begab, die ihr besorgte Blicke zuwarfen, als sie sich setzte durfte ich, wie beinahe täglich, sehen wie ihr Potter regelrecht fürsorglich ihren Kaffee hinschob und sie mit einem aufmerksamen, besorgten Ausdruck über seine Brille hinweg bedachte.

Währenddessen versuchte das Wiesel ihr etwas zu essen aufzudrängen, was sie, wie so oft, nur wiederwillig geschehen ließ und etwas magern Toast annahm. Sie sah heute relativ erholt aus, man erkannte trotz des nochmaligen Auftragens der Salbe, die ich ihr im Bad vorsorglich hingestellt hatte und des Make-ups, das sie aufgelegt hatte, das ihre Wange gerötet war, wirkte es heute als hätte ihr jemand einen saftige Ohrfeige verpasst, aber wenigstens sah keiner mehr das die Verletzung von Krallen verursacht worden war. Ich bemerkte wie auch Draco, Zabini, Potter und Wiesel ihre Wange bemerkten und die einen mehr und die anderen eher weniger gekonnt ihre Besorgnis was Gestern bei den Wölfen passiert war kaschierten und zum Ausdruck brachten.

Das Biest und ihre Meute beherrschte sehr geschickt die wortlose Kommunikation zu betreiben und so erklärte sie, das diese Verletzung die Einzige wäre und da beruhigten sich doch alle sehr schnell. Ich musste daran zurückdenken, das der bösartige Fenrir ihr an seinem Lagerfeuer Essen und Trinken kredenzte, dieses Weib trieb wohl wahrlich jeden in den Irrsinn und erreichte unfassbares, dachte ich über mich selbst verächtlich und flüchtete in den Sarkasmus das wir uns alle selbst disqualifizierten, aber auf mich hörte ja eh keiner, war ich es gewöhnt, dass meine Stimme der Vernunft ungehört verhallte.

So bemerkte ich, wie Draco´s Blick immer wieder zu ihrer Wange huschte und sich ein grimmiger Glanz in seine Augen legte, schien er die Wölfe echt nicht zu mögen, da würden wir wenn Fenrir so gekonnt mit Hermione umging, darauf achten müssen, das Draco bei seinem Hass gegenüber den Wölfen nicht seine Nerven durchgingen, das wäre kontraproduktiv, war ein williges Rudel doch besser als alles andere.

Während ich weiter meinen Gedanken nachhing, glitten meine Augen durch die Halle und an deren großzügige Decke, die einen tristen, herbstlichen Morgen zeigte und sann darüber nach was mich ritt immer wieder dem Biest gegenüber so weich zu werden, wie ich fand, zu weich! Höchstwahrscheinlich reizte es mich, das sie neben Draco die einzige jüngere Person war, die zu mir furchtlos aufsah und keine Angst zeigte, auch bereit war mir die Stirn zu bieten, egal wie grob, fies oder verletzend ich sie verbal angriff, oder körperlich anfasste, war sie in allen Bereichen eine gleichwertige Gegnerin, aber auch Partnerin, wie ich mir eingestand und ihr zugestand.

Damit errang sie mit diesem sturen, verwegen Verhalten meinen wiederwilligen Respekt und meine unwillige Achtung und das sie zur Familie gehörte, erhöhte nur ihren Stellenwert in meiner wiederstrebenden Würdigung ihrer Person.

Unterdessen erforschten meine Augen verborgen von meinem langen Haar, das mir ins Gesicht hing, ihre Gestalt und eben huschte ein durchtriebenes Lächeln über ihre Züge, als Potter etwas in ihr Ohr hauchte. Es passte mir immer gar nicht wie diese zwei jungen Männer, die immer um das Biest herum zu sein schienen, ständig an ihr klebten! Ich mochte so was gar nicht und wunderte mich immer wieder das Draco das wiederspruchlos duldete, schien er aber mit Potter und dem Wiesel keine Probleme um die Gunst von dem Biest zu haben und darüber zustehen, glitt meine Laune noch tiefer in die untiefen meines Seins.

Hatte sie mir gestern Nacht wieder gezeigt was für ein fulminantes Biest sie sein konnte, hoffte ich das meine Aktion, die mir einiges Abverlangt hatte, ihr allerhand zum Nachdenken gab, musste ich ehrlich sagen und zugeben, gefiel es mir sehr mit ihr zu spielen, war es doch sonst wahrlich zu langweilig. Seitdem Dumbledore das Schloss regelmäßig verließ, gab es niemanden mehr mit dem man sich annähernd messen könnte unter der Lehrerschaft, stöhnte ich leidend in meinen heißen, dampfenden Kaffee und erhob mich dann enthusiastisch, wie ich es sarkastisch umschrieb.

Dann strebte ich mit langen Schritten meinem Klassenraum entgegen in dem Wissen, das keiner von den Schülern wirklich meine Brillanz verstand was ich ihnen im Kampf vermitteln könnte. So verschwendete ich mein geniales Können an minderbemittelte, zurückgebliebene Schüler, die es nicht zu würdigen verstanden mich als Professor haben zu dürfen, verdüsterten sich meine Gedanken wenn ich an die nichtssagenden, verachtenswerten Gesichter der trotteligen Schüler dachte, die kein Wort von dem verstanden was ich von mir gab.

Es war sogar noch schlimmer in diesem Jahr geworden, seitdem sich die nervenden Kinder nicht mehr hinter den Kesseln verstecken konnten, zwar musste ich nicht mehr mit explodierenden, überkochenden oder auch stinkenden Tränken kämpfen, dafür aber mit der absoluten Unfähigkeit wenn die Schüler es wagten einen Zauberstab zu schwingen. War es unglaublich was für unfähige und absolut untalentierte, magische Menschen es gab und es war vollkommen Blutunabhängige wer sich absolut blamierte und wer nicht!

War meine Geduld wohl noch kürzer als in meinem alten Unterrichtsfach, verstand ich viel nicht was diese Kinder trieb wenn sie einem Irrwicht gegenüberstanden und sich in die Hose machten? War ich immer ein Mensch gewesen, der sich seinen Schrecken stellte, selbst in meiner Jugend, wie ich wiederstrebend zu gab, hatte ich mich nie versteckt, selbst als ich noch der Schatten meines heutigen Selbst war, hatte ich nie den Schutz der Kerker gesucht, sondern immer meinen Mann gestanden, so demütigend es auch gewesen sein mochte.

Aber diese verachtenswerten Kinder, hatten sogar Angst vor ihrem eigenen Schatten und gingen davor in Deckung, sehnte ich mich regelrecht nach dem Tränkebrauen, sah ich doch was es bedeutete wenn man den Schülern richtigen Kampfunterricht angedeihen ließ. Wenn die kleine, verschwiegene Truppe rund um Gryffindors und Slytherins bei mir auftauchte, musste ich zu meiner abgrundtiefen Schande gestehen, machte und brachte es mir Spaß, was mir gar nicht passte, da mir nie was Spaß machte, außer Lucius zu ärgern, das konnte sehr viel Spaß bringen, umspielte ein beängstigendes, fieses Grinsen meine Lippen, würde dieser Tag lang werden……
Nach oben Nach unten
queenie
Königin
Königin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1515
Anmeldedatum : 08.02.12
Alter : 37
Ort : München

BeitragThema: Re: Kapitel 182-183   Do Feb 09, 2012 6:20 am

183. Kapitel Der nervende Orden

Severus Sicht

So verging der Tag und ich ergab mich in mein selbsterwähltes Leid, brachte die Schulstunden missgelaunt zu Ende und schickte die verletzten Schüler ohne federlesen zu Pomfrey, da es unter meiner Würde war ihre Dummheiten und ihr mangelndes Können auszubügeln. Dafür war mir meine Magie zu schade sie an Idioten zu verschwenden und als es nach dem wie immer geselligen Abendessen Zeit war, musste ich mich auf den Weg machen, hatte ich einen Termin um mir das langweiligste überhaupt anzutun, knurrte ich verdrießlich auf.

Ich schritt mit harten Bewegungen den Weg aus dem Schloss um dann vor den Toren von Hogwarts zu apperieren und dann wieder mit einem enervierten aufstöhnen in London anzukommen, war ich doch absolut lustlos. So dachte ich sollte ich wohl diesen Tag aus meinen Gedanken streichen, beschloss dies sarkastisch zu tun, da er bescheiden begonnen hatte, drohte er auch so zu enden.

Als ich auf das kompakte Gebäude blickte das sich vor mir offenbarte und ich unweigerlich mit einem missbilligenden Knurren an den verlausten Köter denken musste und das es mir gar nicht passte, das er mit dem Biest was am Laufen gehabt hatte, fiel es mir schwer dem ehemaligen Marauder auch im Tod nichts nachzutragen! Beschloss ich es mir auch nicht zu versagen und ergab mich in meinen gehässigen Erinnerungen wie ich ihn geärgert hatte als er im Grimmauld Place gefangen war, ja, sollte ich mir nicht alles was mir Spaß brachte verwehren, beschloss ich bösartig!

Also huschte ich lautlos auf die Tür zu und glitt durch die diese in das dunkle, finstere und schwarzmagische Haus, das potthässlich war, hatte je einer behauptet das die Familie Black jemals Geschmack besessen hatte? Es konnten halt nicht alle so feingeistig sein wie die Malfoys! Jetzt unterdrückte ich meine Belustigung rigoros über den Gedanken daran was Lucius mit dem Haus tun würde, müsste er seinen feinen, eleganten und aristokratischen Fuß über die heruntergekommene Schwelle schieben. Göttlich …sich sein angewidertes Gesicht vorzustellen, hätte er bestimmt Angst, das seine lächerlich langen Haare mit einer Spinnwebe ungewollt Kontakt haben könnten, verbiss ich mir meine Ironie, bevor sie ganz mit mir durchging.

Ich hörte mit einem Schaudern das aufgeregte Schnattern hinter der Küchentür und meine Ohren taten mir jetzt schon leid, schlimmer als die Hogwartsschüler war mein Resümee als ich leise durch die Tür schritt. Mein plötzliches Eintreten führte zum verstummen der Versammelten, was nicht weiter verwunderte, trauten mir diese Mitglieder doch kein Stück, was wohl gut war, denn wie es meinem liebenswürdigen Naturell entsprang, war ich in dem was ich tat erstaunlich flexibel.

Schnell verschwand ich im Schatten und setzte mich an meinen hinteren Stammplatz, die Red Devils waren meine Nachbarn, hatte sich der Abstand zu ihrer Familie wie es schien vergrößert, nahm ich es wohlwollend zur Kenntnis.

Ich nahm die abschätzigen Blicke aller wahr, die mit unterschiedlichen Emotionen auf mir hafteten und lehnte mich mit verschränkten Armen weit zurück, ging es an mir sehr gleichgültig vorbei was die anderen von mir dachten oder zu wissen glaubten, konnte ich wohl wirklich sehr arrogant sein, genau wie Lucius, da hatte das Biest mit dieser Beobachtung vielleicht durchaus recht.

Sein Verhalten färbte wohl doch ab, gestand ich mir ärgerlich ein, aber mal ehrlich, ich war so viel besser informiert als die meisten der hier versammelten Idioten.

Nun wisperten die Verschwörer sehr viel leiser, als hätten sie Angst ich könnte ihnen etwas abringen was ich noch nicht wusste. Ich verzog abwertend meine Mundwinkel über diese Stumpfsinnigkeit, als würde ich nicht alles wissen was ich erfahren wollte. Waren sie einfach nur stupid!

Währenddessen zeigte mir einer der Twins dezent, das sie noch was von mir wollten wenn die Versammlung beendet wäre und ich nickte minimal, gestand ich es ihnen zu mit mir reden zu dürfen, hatte mir der Zauber zur Halloweenparty doch imponiert. Als Bezahlung von den anderen für meine tatkräftige Hilfe bei der Umsetzung des entwickelten Fluches hatte ich mir die Formel für diesen neuen Zauber erbeten und erhalten, sie hatten alle zusammengearbeitet um diesen komplexen Fluch zu erarbeiten und zu erfinden, dabei hatte es mich verwundert das sie es überhaupt im Ansatz geschafft hatten, so etwas Kompliziertes zu entwickeln. Natürlich war es noch ein weiter Weg gewesen ihn auch so auszureifen das man ihn anwenden konnte, aber dafür hatten sie mich ja hinzugezogen, selbstverständlich fiel es mir nicht schwer den Fluch zu werfen und somit hatte ich einen unbekannten Zauber mehr in meiner Sammlung.

Ich war zufrieden den Kindern zu helfen und ich hatte gerne geholfen, da ich wusste wenn ich es nicht getan hätte, dann wären sie zum Biest gegangen, die das auch geschafft hätte den Fluch zu weben und dann wäre ich leer ausgegangen, also ein durchaus lohnendes Geschäft für mich. Da fiel mir verspätet auf was ich gerade über das Biest gedacht hatte und bekam fast große Augen über meine Gedanken, verdammt, ich hatte ihr unbewusst zugestanden mit mir auf diesem Gebiet konkurrieren zu können, erreichte meine eh miserabel Laune von Stund an den Gefrierpunkt.

Unterdessen tröpfelten die letzten Teilnehmer rein, darunter viele Neuzugänge aus dem Ministerium und dem St.Mungos, sie wirkten etwas unsicher, aber wie ich erkannte war kein DeathEater darunter, hatten Moody und Co gut und wohlüberlegt gewählt.

Dann erschien nun endlich Dumbledore wie ein Wirbelwind, trotz seines Alters wirkte er erstaunlich agil und jugendlich, wehte seine himmelblaue Merlinrobe hinter ihm her als er die Küche erstürmte und mit seiner Präsenz füllte. Er wirkte arg beschäftigt und dabei wusste ich doch das ihn seine Hand permanent schmerzte und an ihm zerrte, aber wie immer war er frohgemut an diese leidige Sache gegangen und versuchte es mit stoischem Gleichmut zu tragen, blieb ihm auch gar nichts anders übrig.

Nun setzte er sich und blickte großväterlich in die aufmerksamen Gesichter der Ordensmitglieder und sein Blick streifte meine im Schatten befindliche Gestalt, dabei nickte ich ihm dezent zu und ein minimales bewegen seiner Augenlider sagte mir, dass er dies wollte was ich dachte das er brauchte, kam ich mir gerade wie in einem schlechten Muggelflim vor in dem der Dealer mit seinem Klienten eine stumme Kommunikation betrieb.

Aber jetzt ging erst mal das große blabla los…. und es wäre zum Wegschmeißen, wenn ich denn so was tun würde, war die große Diskussion genau wie beim meinem Lord und Lucius, warum der Orden sich so schwer tat junge Anhänger zu finden? Während sie lamentierten, erging ich mich in meinem Amüsement, hielt aber vor der mir feindlich gesinnten Meute mit meinem Wissen hinterm Berg, sah ich keine Notwendigkeit mit meinen Informationen zu kommen und so wurden die neuen Mitglieder mit einem großen, lächerlichen „HALLO“ willkommen geheißen.

Ich hatte bis jetzt nichts von mir gegeben und versucht ganz zu verschwinden, versuchte ich die lähmende, einschläfernde Langweile zu unterdrücken, mah…..da war es ja spannender Lucius und den Lord zusammen bei ihren größenwahnsinnigen Plänen zuzuhören, das war wenigstens unterhaltsam und brachte mich auf andere Gedanken. So aber driftete ich tatsächlich ab und ich dachte über das Biest nach und wie selbstsicher sie von den Wölfen wiedergekehrt war. Sie hatte auch in der Nacht wunderbar geschlafen, kein Albtraum oder dergleichen hatte ihren kalten, brechenden Verstand heimgesucht, tat sie nicht nur so gleichgültig, sondern schien es tatsächlich auch noch so zu sein!

So faszinierte mich der Gedanke an sie und ich sponn gerade einen Plan wie ich sie nun wieder abfangen könnte um ihr zu zeigen was ich dringlichst von ihr wollte, als meine so befriedigenden Gedanken von diesem bescheuerten, vollkommen inkompetenten und verhinderten Möchtegern Werwolf unterbrochen wurden und nun das große Stühle rücken begann da die Sitzung zu Ende war. Ich hatte es geschafft den Großteil, Himmel sei Dank geistig zu verschlafen, da nun erst die richtige Sitzung begann, ohne die Neuzugänge und nur der harte Kern blieb, fragte ich mich warum ich mir den ersten Teil hatte antun müssen, ärgerte ich mich über Dumbledores Anweisung, die vollkommen hirnrissig war und mir wertvolle Zeit kostete.

Also holte ich mich nun selbst auf meiner Selbstvergessenheit verbannte den Gedanken an das Biest wo er hingehört, ganz weit nach hinten in die tiefsten Tiefen meines Geistes und dann konzentrierte ich mich auf die spannenden Themen des Tages, war ich nun aufmerksam.

Kamen sie doch gleich auf ein spannendes Thema, die Diskussion zu den freizugebenden „Avada“.

„Habt ihr gehört, Percy vertritt die Meinung unseres Ministers, das er freigegeben werden sollte!“, erzählte jemand wispernd und Molly schlug sich peinlich berührt die Hand vor den Mund.

„Himmel, der Junge…ich versteht das alles nicht mehr!“, jammerte sie und Arthur legte ihr eine Hand auf ihre und strich beruhigend darüber, was mich schnaubten ließ, wenn die nur wüsste was ihre zwei Zwillinge und ihr Wiesel so über trieben und wovon sie absolut keine Ahnung hatten, wie nah sich die Devils standen. Das hatte mir keiner aus dem Cottage sagen müssen, hatte ich doch Augen im Kopf und war wahrlich nicht auf jene gefallen, wusste ich, dass die Beziehung der Twins weit über die von Geschwistern hinausging!

Versuchten sie es zwar wann immer es ging zu verstecken, aber ab und an, vor allem im Training letztes Jahr, hatte nur eine Geste oder ein Blick genügt um mir alles zu erzählen was ich wissen musste, dafür brauchte ich noch nicht mal im Ansatz den „Legilimens“ um hinter dieses Geheimnis zu kommen. Es erstaunte mich, das der jüngste Weasely Sohn es anscheinend schaffte über dieser „LIEBE“ zu stehen und sie zu akzeptieren, wunderte es mich aber im Endeffekt nicht das er es brav tat, da Hermione wie ein Fels hinter den beiden Verrückten stand und ihnen innig zugetan war, das schlimmste war, Draco selbst hatte ein erschreckend vertrautes Verhältnis zu den Spinnern aufgebaut und duldete und schützte die zwei sogar aktiv.

Da ihr Laden noch immer quietschbunt in der Diagon Alley stand und von niemandem angerührt wurde, hatte es Draco wie auch immer geschafft, das es kein DeathEater wagte diesen Laden und seinen Besitzern etwas zu tun, erstaunte mich der Junge jedes mal aufs neue, das er derart Geschickt war in dem was er tat. Es war mir gleich was die zwei Jungen in ihrem Schlafzimmer trieben, wie sagte man so schön, wo die „Liebe“ hinfiel!

Gerade versuchte Bill Weasley seine Mutter zu trösten, als Moody eine wie immer äußerst freundliche Bemerkung fallen ließ, deren Ironie mir nicht verborgen blieb, indem er ihre „Mutter Qualitäten“ anzweifelte und meinte nur Kinder in die Welt zu setzten wäre noch nicht alles. Die Bemerkung führte dazu, dass sich die Twins laut abklatschten, was ihnen Todesblicke von ihrer Familie einbrachte, da sie sich über Percy schrecklich zu amüsieren schienen, ich hörte Worte wie:

„Streberleiche“, „Langweiler“, „Aber wenigsten geht er seinen eigenen Weg“, „Zum kotzen, das Bill seitdem er Fleur hat wieder so an Mom´s Rockzipfel hängt!“, „Ja, er gefiel mir in Ägypten besser…so selbstständig!“ Ich lauschte stumm und stimmte dem Gespräch durchaus zu.

„Können wir weiter machen, wir haben noch Aufgaben zu erledigen!“, knurrte Moody und sein Auge kreiste wie wild.

„Also ich weiß nicht wie votierst du, Kingsley?“, wollte Dädalus Diggel wissen.

„Nun mich störte es schon das wir dem „Avada“ der Gegenseite schutzlos ausgeliefert sind! Aber trotzdem macht das den Unterschied aus!“, rollte ich bei so viel Ehrverständnis resignierend mit den Augen, von was für Idioten ich umgeben war! Spielten sie damit doch auch den betreiben der DeathEater in die Hände, die nichts lieber wollten als weiter in Ruhe morden zu können ohne entsprechende Gegenwehr, aber bitte wer wäre ich, das ich etwas sagte. War ich nicht involviert, bereitete mir der Fluch wahrlich keine schlaflosen Nächte.

„Ähm, aber Askaban scheint die Gefangen auch nicht mehr wirklich lange zu halten!“, warf einer der roten Teufel frech ein und wo er recht hatte, kam sein Einwurf in der Runde nicht wirklich gut an als Dumbledore beschwichtigend die Hand hob.

„Ich bin der Meinung, dass ein „Unverzeichlicher Fluch“ keine Lösung ist!“, beendete er die Diskussion endgültig was selbst Moody verzweifelt aufstöhnen ließ und er sich einen großen Schluck aus seinem Flachmann gönnte. Währenddessen wandte sich Dumbledore an Remus und Tonks, die nahe beieinandersaßen, aber sich entschieden anschwiegen.

„Wie sieht es bei der Überwachung von Lucius Malfoy aus?“, fragte Dumbledore bedächtig und strich über seinen grauen, langen Bart, bei ihm schien das ein Tick zu sein, wie Lucius auch immer mit seinem bescheuerten Stock spielte, war ich froh das ich mir so einen Tick erfolgreich verwerte.

„Nun, nichts, wir sind immer an ihm dran aber da ist… Nichts!“, jammerte Tonks deprimiert los.

Tja, sollte mich nicht wundern, Lucius war nicht umsonst die Recht Hand und warum sollte ich ihnen allen verraten das er es längst wusste, dass er überwacht wurde? Hatte da das Biest doch auch ihre Hände im Spiel gehabt.

„Es gehen zwar andauernd Reinblüter ein und aus, höchstwahrscheinlich auch DeathEater aber Gewissheit haben wir auch da nicht. Es ist verdammt schwer und wenn er weggeht immer nur dorthin wo jeder einen Malfoy vermuten würde, nichts Undurchsichtiges!“, warf Lupin ein.

„Bist du dir sicher Severus, das Malfoy ein DeathEater ist?“, wagte es Lupin mich so vertraut anzusprechen, darauf hob ich verärgert meinen Kopf und funkelte ihn verheißungsvoll an, ob ich sicher war?

Dieser Idiot, das war zu erheiternd, wusste doch keiner von ihnen das ich die Linke Hand war, selbst Dumbledore nicht, der nur wusste, dass ich ein angesehener DeathEater war, aber weder das ich dem Inneren Kreis angehörte, noch das ich immer alles wusste. Ja, dachte ich leidvoll, ich wusste alles, dank meinen regelmäßigen Treffen mit dem Lord wann immer ER sich in der Stimmung fühlte Unterhalten werden zu wollen, tat ich mir selbst leid, darüber wie man über mich verfügte, das ging mir gegen den Strich.

Hier wusste keiner, das ich Lucius meiner Ansicht nach viel zu oft sah, das wussten Tonks und Lupin trotz der Überwachung nicht, da ich halt nun mal direkt ins Manor apparieren konnte, ein Luxus, den wir auch Draco und Hermione ab Weihnachten geben und zugestehen würden, damit der Orden nicht auf die Zwei aufmerksam werden würde, hatten wir dies gemeinsam beschlossen.

Als Draco klein war, war ich oft im Manor gewesen, da Lucius mit der Erziehung eines Kleinkindes überfordert gewesen war oder besser gesagt, er wollte die Aufgabe Draco zu erziehen nicht alleine tragen. In dieser Hinsicht war er halt nur ein Mann und mit mir an seiner Seite fühlte es sich für ihn doch gleich leichter und besser an, sich dieser schwierigen Herausforderung gewachsen zu sehen, hatte er mir den Patenonkel unbarmherzig aufs Auge gedrückt, so schnell hatte ich gar nicht blinzeln können, dieser verschlagene Pfau, hatte er mir eine verantwortungsvolle Position zugeschoben, die ich durchaus ernst nahm.

So war der sonntägliche Besuch Pflicht gewesen, von den andern malen in der Woche, die ich dringlichst erscheinen MUSSTE mal ganz abgesehen und selbst als Draco Hogwarts besuchte, wollte Lucius nicht auf seine Rituale verzichten und so hatte ich die Ehre vom ersten Jahr bis zum Beginn der Wiederauferstehung des Lords bei Lucius sonntäglich auf der Matte stehen zu müssen, einmal in der Woche, sonst wurde er unausstehlich! Aber so richtig!

Als dann der Lord wieder da war, artete es meiner bescheidenen Aussicht nach aus und nun waren wir schon bei zwei Abenden, Hilfe, tat ich mir leid und wenn es nur für eine halbe Stunde war, die Audienzen nicht mitgerechnet, dachte ich manchmal ich stand im Wald. Aber ich gutmütiger und langmütiger Trottel, der ich war, fügte ich mich, um einer enervierenden Diskussion zu entgehen.

„Lupin, ich bin mir nicht nur sicher, dass er ein DeathEater ist, er ist die Recht Hand! Wie ihr schon seit dem ersten Krieg wisst!“, meinte ich seidig zu ihm aus meinem Schatten, beugte ich mich nicht vor. Schließlich war es nicht meine Schuld das Dumbledore diese Information aus dem ersten Krieg hatte, sonst hätte ich nie etwas gesagt, aber das gute war, man konnte es dem glitschigen und sich winden Lucius nicht nachweißen.

„Tja, dann verstehe ich, dass auch nicht wie er das macht!“, klatschte er enttäuscht die Hände auf den Holztisch, ja was dachten die denn? Das Lucius ein Idiot war, wenn er alles war, zum Bespiel eine unglaubliche Nervensäge und ein eitler Gockel, aber unterschätzen durfte man meinen blonden Plagegeist wahrlich nicht, verstand er es so gut wie unsichtbar zu werden wenn er denn nicht gesehen werden wollte. Ja, ich weiß unglaublich sich vorzustellten das so ein strahlender und Aufmerksamkeit heischender Mann, der gerne auffiel, es schaffte auch mit den Schatten zu verschmelzen, denn dies war eine Kunst, die Lucius sehr wohl sehr gekonnt beherrschte.

„Was erwartete ihr? Lucius ist nicht umsonst der, der er ist!“, hauchte ich samtig und schmunzelte heimlich, waren die doch alle zu doof.

„Ja, dann gib uns doch mal einen Tipp, wie man deinem Tollen LUCIUS nahe kommen kann!“, fauchte Tonks erregt und wechselte ihre Haarfarbe in einer bedenklichen Schnelligkeit, konnte ich ein abwertendes Schnauben schon wieder nicht unterdrücken, verachtete ich es doch so öffentlich zu zeigen das man keine Selbstbeherrschung besaß und sich wenig unter Kontrolle hatte.

Daher hob ich nur abschätzig eine Braue und sah sie spöttisch an, wenn sie es nicht schaffte war es ja nicht meine Schuld das sie nicht mit Lucius mitzuhalten konnten, deswegen zuckte ich gleichgültig die Schultern.

„Severus, könntest du uns etwas raten?“, wollte Dumbledore vorsichtig wissen und ich fühlte mich bemüßigt zu antworten, etwas was ich hasste und selbst der Lord forderte dies nur sehr, sehr selten von mir.

„Was möchten sie hören, SIR? Ich kenne den Tagesablauf von Malfoy nicht, der Lord, wenn er ruft, ruft wie er will! Da gibt es keine vorgegebenen Abläufe! Ich kann ihnen nicht helfen, wenn ihre beiden Schnüffler inkompetent sind ist dies nicht meine Angelegenheit!“, tat ich es arrogant ab und erzielte empörtes Luftschnappen über meine Anmaßung, was Dumbledore veranlasste die Hände zu erheben und sich Ruhe auszubitten.

„Das verlangst ja keiner, Severus! Da ich ja leider immer so häufig unterwegs bin, hast du noch etwas über die Schule zu erzählen, benehmen sich Harry und Hermione noch immer so unberechenbar komisch?“, wagte er die Frage an mich, da McGonagall in der Schule geblieben war als seine Stellvertreterin und ich musste mich zurückhalten ihn darauf hin zu weißen das er halt seinen Job machen sollte und Hogwarts öfters beehren.

„Potter ist ungezogen und eingebildet wie eh und je und Granger eine elende Besserwisserin!“, zischte ich leise und erhielt verhaltene Stöhner.

„Sind die beiden noch immer ein Paar?“, wollte Lupin zaghaft wissen und ich war versucht zynisch loszulachen, denn das Biest würde den Armen als Freundin wohl eher und effektiver unter die Erde bringen als der Dark Lord dies schaffte, spürte ich vor Ironie und wagte es mich zu rüffeln wie ich Potter und „arm“ in einem Satz denken konnte, tat mir die Nähe zum Biest nicht gut.

„Warum nicht?“, spielte ich diese Farce weiter.

„Nun, ich hatte die Hoffnung, dass es nichts allzu ernstes wäre!“, schaute der Wolf traurig durch die Gegend.

„Weißt du was über die Beziehung Molly?“, wollte nun Tonks neugierig wissen und das fesselte mich dann doch gleich, woher gerade Molly darüber etwas wissen könnte, bemerkte ich auch wie sich die Twins verspannten.

„Nein, leider nicht, Ginny antwortet nicht mehr so regelmäßig und beantwortet meine Fragen über Harry und Hermione nur sehr sporadisch, auch über Ron schweigt sie sich aus und dieser hat ja noch nie viel geschrieben, wenngleich er nun gar nicht mehr schreibt!“, stieß sie einen markterschütternden Seufzer aus und ihr großer Busen erzitterte, war ich positiv überrascht das das Wiesel wie es schien den Sprung geschafft hatte und fest zu Potter und dem Biest stand. Ich war zufrieden und auch das die kleine Rote die Backen hielt war eine erfreuliche Entwicklung, bemerkte ich aus den Augenwinkel einen abwägenden Blick den sich die Red Devils zu warfen und ich wollte mich gleich schütteln vor Sorge was sie ausheckten, gar nicht gut! Dieser Blick hatte etwas eindeutig Verschlagenes gehabt! Und zu meinem Leidwesen kannte ich den als ihr siebenjähriger Lehrer gut genug, meist war kurze Zeit danach etwas lautstark in die Luft gegangen!

Dennoch wendete ich meine werte Aufmerksamkeit wieder dem Geschnatter vor mir zu und lauschte als gerade Arthur seinen Senf dazugab, wobei mir der noch am meisten zusagte:

„Leute, in Beziehungen sollte man sich nicht einmischen, wenn sie sich lieben, werden wir sie nicht so schnell auseinanderbringen!“, hatte er bestimmt gesprochen und ich hörte noch Lupin nuscheln „Aber gefallen muss es mir deswegen noch lange nicht!“, ging es weiter und was die für einen Unsinn sie doch redeten. Jetzt ging es darum was der Lord planen mochte, ja bitte fragt doch mich, nur würde ich es ihnen nicht sagen können! Wüssten sie von seinen und Lucius Plänen Stück für Stück das Ministerium zu übernehmen und deren stückchenweise Umsetzung, hätten sie wohl alle einen Herzinfarkt bekommen, warum sie also so beunruhigen, daher schwieg ich und lauschte.

Als endlich nach einer schier endlos langen, zähflüssigen Zeit, ich hatte schon zu hoffen aufgehört dieser Tristes noch heute zu entkommen, alsDumbledore die Sitzung für beendet erklärte, waren die Twins die ersten die zur Tür hinausliefen und die Rufe ihrer Familie gekonnt ignorierten, die sie aufforderten noch mit ihnen zu reden. Sie schalteten eindeutig auf Durchzug und waren auch schon weg, ja, ihre Taktik erinnerte mich extrem an ihre Art sich nach meinem Unterricht aus dem Staub zu machen, wenn sie mal wieder einen Trank dank eines ihrer Experimente in die Luft gejagte hatten. So waren sie in ihrer Schulzeit oft ein Ärgernis, aber dank ihres komplexen, experimentierfreudigen Geistes auch ab und an eine Freude, nur das würde mir nie über die Lippen kommen, wer war ich denn?

Eben, so etwas würde ich niemals zugeben. War es zu köstlich die bedröppelten Mienen der Weasleys zu beobachten, als sich ihre Zwillinge aus dem Staub machten und sie nur noch deren Staubspur verfolgen konnten, war es zu herrlich, mochten sie es gar nicht ignoriert zu werden!

Als ich mich erhob, lautlos und gut verborgen mich zu Dumbledore vorkämpfte, während sich kleine Grüppchen bildeten um noch mehr zu tratschen, dabei hatten sie heute meiner bescheidenen Ansicht nach nun nicht schon genug geredet und geschnattert, konnte ich dies absolut nicht nachvollziehen! Ich verspürte einen eindeutigen, ziehenden Schmerz in der rechten Schläfe, deshalb musste ich zusehen, dass ich schnell hier rauskam, bevor sich das hier zu einer Migräne auswachsen würde, tat ich mir schon wieder leid, zu tragisch aber auch.

Ich erreicht ihn endlich, er sprach angeregt mit Hestia Jones, einer schwarzhaarigen Hexe mit rosigen Wangen, als ich ihn erreichte, ihn unauffällig umrundete und ihm gekonnt eine Phiole in seine weite Manteltasche des himmelblauen Umhangs gleiten ließ, was er insoweit zur Kenntnis nahm das er leicht nickte. Nun war ich schon ein Schmuggler, schüttelte ich über den Gedanken indigniert den Kopf und sah zu das ich sofort aus der Küche rauschte, das „Severus!“, das mir Lupin hinterherrief, das ich ähnlich den Twins gekonnt überhörte, hielt mich wirklich nicht auf und so ließ ich dieses verfluchte Haus hinter mir.

Ich ging in die dank der Nacht nun stockfinstere Gasse und sah mich vorsichtig um und entdeckte dort hinten zwei Gestalten, die an der Wand lehnten und zu warten schienen. Als sie mich sahen stellten sie sich gleich gerade hin und ich schritt auf sie zu, sah sie fragend an.

„Nicht hier, Sir, vor dem Cottage, okay!“, hatte ich bis jetzt keinen Ton gesagt, sondern nur genickt als ich auch schon „disapparierte“, was die zwei auch sofort taten, sodass wir fast gleichzeitig unter der großen, alten Eiche ankamen, die vor dem Cottage stand, das ich zwar sah, aber nicht betreten konnte ohne Hilfe eines Eingeweihten.

„Ich habe nicht viel Zeit!“, knurrte ich nur ungeduldig als sich die beiden unsicher ansahen und sich dann einer räusperte, schienen die sonst furchtlosen Red Devils eine regelrechte Scheu zu haben, was mussten sie mir sagen, was ihnen so quer im Magen lag, fragte ich mich da unvermittelt, als sich einer der beiden gerade aufrichtete und augenscheinlich seinen Gryffindormut gefunden haben musste, während er mich fest ins Visier nahm.

„chrm…..Sir, bevor sie kamen, haben die anderen, beschlossen…..das sie sie auch beschatten wollen, wie Malfoy! ….Bitte, schauen sie nicht so….Dumbledore weiß von nichts, das ist eine Idee von den anderen, Weasely, Moody, Kingsley, Jones und wie sie alle heißen, sie meinten wenn der eine nichts bringt, dann vielleicht wenn man sie im Auge behält!“, hatte er nachdem sich mein Blick bedrohlich verdüstert haben musste, die Hände erhoben um seine Kapitulation zu zeigen, weil er mir diese unangenehme Botschaft überbrachte.

War ich nicht empört das die anderen mir nicht trauten? Nein, wenn war ich überrascht, das sie dies ohne Dumbledores Wissen und Segen taten, denn er hätte es nicht gestattet, dafür vertraute er mir zu sehr. War ich wenn eher erstaunt das die Twins sich bemüßigt sahen mich zu warnen, war es wie bei Lucius das ich keine Sorge hatte das ich die Beschattung frühzeitig bemerkt hätte, aber hier von Anfang an eingeweiht zu sein, war viel angenehmer, würde ich noch vorsichtiger bei meinen Aktivitäten sein müssen als bisher, aber das sollte kein Problem werden.

„Wer… und warum erzählen sie es mir überhaupt?“, knurrte ich tief.

„Warum….nun, die Schönste würde es wollen!“, kam es wie aus dem Zauberstab scharf geschossen und es klang sehr endgültig.

„….genau und wer…..sie haben dafür Bill ausgewählt, aber er kann das ja nicht allein machen, er muss ja arbeiten und da waren wir zwei so frei uns anzubieten, da wir uns nicht nur mit Bill, sondern auch untereinander abwechseln können und wir dachten das wäre ihnen lieber als wenn es einer gemacht hätte der es nicht gut mit ihnen meint!“, antwortete der andere und er hatte recht, das passte mir durchaus ins Konzept, auch das sie flott richtig geschaltet hatten, war bemerkenswert und lobenswert.

„Sehr schön, teilen sie mir ihre Zeiten mit wenn sie mich beschatten, wenn sie die Information meiner Unternehmungen weiterleiten können, wird nichts passieren und sie melden es, aber sollte ich ihnen innerhalb von 10 Stunden eine Eule zusenden, ein Blatt mit nur einem Schlangensiegel darauf, nehmen sie davon Abstand und ich habe Hogwarts nie verlassen!“

„Geht klar, also werden wir immer erst nach 12 Stunden Rapport ablegen, das geht voll in Ordnung!“, nickten mir beide teuflisch grinsend zu, ich nickte ebenfalls und wollte gerade wieder apparieren, als ich noch im Auflösen zwei Wörter fand:

„Gut gemacht!“ Konnte ich mir ihr aufgelösten Gesichter bildhaft vorstellen und das bescherte mir an diesem langen Tag zum ersten mal richtig gute Laune, stieg mein Stimmungsbarometer in ungeahnte Höhen.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Mal wieder vergingen die Tage rasend schnell das man gar nicht wusste wo man hinschauen sollte, hatte mich der Lord nicht gerufen und mich in Ruhe gelassen, erstaunte es mich, aber es freut mich auch. Ich hatte das Treffen mit meinem Trupp erfolgreich hinter mich gebracht und war mehr als zufrieden was Scabior innerhalb der einen Woche alles mit ihnen angestellt hatte, war es erfreulich zu sehen, das die Ausbildung in der Höhle im Ansatz funktionierte. Außerdem hatte ich einen Zusammenprall mit den Lestranges nur knapp vermieden und war frühzeitig abgehauen mit dem Hinweis, dass sie, mein Trupp, immer bereit zu sein hatten.

Mittlerweile schien es sich unter den DeathEatern herum gesprochen zu haben, das ich mit Greyback auf vertrautem Fuße stand und ich es geschafft hatte gegen zwei ausgewachsene Werwölfe problemlos zu bestehen, ging es nun ähnlich wie im Gemeinschaftsraum der Slytherins zu und man ließ mich in Ruhe und mehr wollte ich gar nicht.

Heute kam der letzte Brief von Victor alles lief wie es laufen sollte, einfach perfekt. Ich würde ihn besuchen und er freute sich sehr, konnte ich gar nicht glauben was sich aus dieser spontanen Idee entsponnen hatte.

Auch das mit Severus, hatte mich dieser zwar mit heißen Blicken im Unterricht regelrecht ausgezogen, aber er wie ich hatten absolut keine Zeit gefunden uns zu treffen, oder ich bei ihm zu bleiben, was ich gerne hinnahm, nur ihm schien mal wider die Geduld abhanden zu kommen wie ich mit Sorge bemerkte, da er ab da dann unberechenbar für mich wurde. Ich hatte mich intensiv mit Draco beschäftigt, was meinem blonden Eisprinzen zu gefallen schien, schmunzelte ich leicht in Erinnerung daran.

Nun zog mich Harry nach einem anstrengenden Training mit der Connection im Raum der Wünsche, in seinen Schlafsaal und das mit solcher Vehemenz, das uns das Interesse der anderen sicher war, aber er legte die Schutzzauber gekonnt auf das Bett und ich legte mich wohlig in die Kissen und wartete erstaunt was Harry von mir wichtiges wollte, dass er richtiggehend ungeduldig wirkte.

Er schmiss sich auf die Matratze und legte sich auf den Bauch, schenkte mir einen unglücklichen Blick, was mich besorgt aufsehen ließ.

„Harr….!“, wollte fragen, als er die Hand hob und ich wie gewünscht verstummte.

„Ich mache mir Sorgen?!“, tja, als ob das was Neues war, machten wir uns doch alle Sorgen wegen dem ein oder anderen! So wartete ich ab was er noch sagen würde.

„Daphne, sie wirkt so traurig und etwas unsicher, nicht mehr so selbstbewusst und blass ist sie auch. Sie scheint so kraftlos und müde, meinst du sie ist krank! Wenn wir zusammen sind, meint sie immer nur alles wäre in Ordnung, aber selbst heute konnte sie nicht bleiben, hat irgendeinen Schwachsinn von wegen Lerngruppe vorgeschoben und sie kann die Mädchen nicht vertrösten!“, klang er total verzweifelt und ich hatte ihm damals von dem Zusammenprall im Slytheringemeinschaftsraum nichts erzählt, in dem Wissen das ich dann dieses Drama hier hätte, was hatte Daphne nur? Ich wusste, dass die Mädchen nichts mehr wagten, sie warfen ihr zwar scheele Blicke zu, aber sie wagten es nicht mehr sie offen anzugehen.

Also stöhnte ich leidend auf:

„Harry, ich erzähl dir nun was, vor einiger Zeit gab es einen kleinen Zusammenstoß bei den Slyhterins, sie haben Daphne aufgrund ihrer neuen Stellung bei Draco angemacht und ihr etwas das Leben schwergemacht, ….schau nicht so wild, sonst sprech ich nicht weiter…und nein, ich habe mich darum gekümmert! Ich habe sie mir gekauft, glaub mir, die rühren Daphne nicht mehr an…und ja, bevor du fragst, auch Draco hat sich als er kam, auf Daphnes Seite gestellt und ihnen den Marsch geblasen, also ruhig Blut!“ Während ich sprach trat ein besorgter Ausdruck in seine Miene und er biss sich auf seine Lippe.

„Ja…aber…was ist dann nun…?“, überlegte er besorgt, tja, war es nur eine Vermutung von mir.

„Versteh, ihr Stand ist trotzdem nicht leicht in Slyhterin, sie sind eine verschworene Gemeinschaft und wenn man sich so abgrenzt wie Daphne, sie ist die einzige die die Erlaubnis hat auswärts zu schlafen, für zwei Nächte in der Woche!“, erklärte ich und erntete einen ungläubigen Gesichtsausdruck.

„Wie bitte, was heißt Erlaubnis?“, echote er sprachlos, tja, ich sag´s ja immer, in Slytherin herrschten andere Regeln.

„Harry, du kannst es da unten nicht mit unserem Haus vergleichen, Draco ist der Chef und wenn Draco es nicht wäre, dann hätte ein anderer die Führung. Ohne Erlaubnis vom Boss geht da unten gar nichts! Ich weiß es ist schwer zu verstehen, aber da die meisten Reinblüter sind, sind sie daran gewöhnt, kennen es nicht anders, gerade die Slytherins, deren Familie seit Jahr und Tag nach Slytherin kommen! Und da gibt es dann die subtilen Strafen, wie die neidischen und schneidenden Blicke aller! Aber ich weiß nicht was sie in letzter Zeit hat, bestimmt wird es ihr nach Weihnachten besser gehen, wenn sie deinen Ring trägt!“, versuchte ich Harry zu trösten der sehr bedrückt wirkte, während er das alles zu verstehen versuchte.

„Das kann ich nicht glauben, dass die Schlagen sich das alles gefallen lassen! Warum?“, sah er regelrecht entsetzt aus.

„Das Harry, habe ich dir versucht zu sagen, stell dir vor in Gryffindor wäre es ähnlich, ich hätte den Himmel meines Lebens, glaub das mir, dir, uns… würde es alles schrecklich erleichtern uns so frei bewegen zu können wie wir möchten, darum beneide ich Draco sehr! Es geht Daphne nicht schlecht, aber um wieder mehr dazuzugehören hat sie sich der Lerngruppe angeschlossen und versucht noch unauffälliger zu agieren als vorher! Das ist der Grund warum sie heute Abend nicht geblieben ist! Und glaub mir, sie tut das nicht um dich zu ärgern, aber so wie ich sie kenne denkt sie sie muss dich schützen, damit keiner neugierig wird und so verzichtet sie halt freiwillig! Du kennst sie!“, zuckte ich entschuldigend die Schultern.

„Ja, leider, alles was du sagst gibt einen schrecklichen Sinn, leg aber bitte diese Lerngruppe auf Montag um, damit uns diese zwei Nächte bleiben!“, bat er mich innbrünstig und ich nickte.

„Das sollte kein Problem sein, morgen werde ich das Regeln!“, versprach ich ernsthaft, das sollte schnell gehen. „Aber Harry, sonst läuft es doch gut zwischen euch, oder?“

„OH, es läuft wunderbar, sie liebt mich und ich sie und wir wissen es beide, wir geben uns extrem viel! Die Umstände sind schwer, wie du selbst gerade erklärt hast, Schönste, aber sie ist das was ich immer wollte und sie hat das auch zu mir gesagt!“, strahlte er nun gelöst und ich freut mich einfach das er so glücklich war, zog er mich nun in seine Arme und umarmte mich liebevoll, als wir ungewollt hinweg dämmerten da das Training anstrengend gewesen war und heute nichts mehr anstand, erlaubten wir uns das!



Dann kümmerte ich mich die Tage darum, das alles umgesetzt wurde wie Harry und ich es besprochen hatten, was Daphne gleich wieder mehr strahlen ließ, schließlich tat es den beiden gut Zeit miteinander zu verbringen, so war dies doch sehr verständlich bei einem jung verliebten Paar.

Ginny war zu unterhaltsam, weil sie den Propheten regelmäßig nach Informationen über Wood absuchte und wenn sie etwas über seinen Verein oder auch über ihn und ein Spiel fand, bekam sie einen verklärten Blick und war ganz stolz, weigerte sich aber mit Lav, Pav und den anderen Tratschtanten darüber zu reden. Sie erfand das Wort Verschwiegenheit neu, was mich mehr als nur positiv begeisterte, hatte sie ihnen nicht mal verraten, dass er für sie nicht Wood, sondern Oliver war.

Außerdem hatten mir auch die Twins einen Brief zukommen lassen in dem sie erzählten was in der letzten Ordenssitzung rausgekommen war und das Ginny nichts mehr an Molly schrieb, sich weigerte etwas zu erzählen. Desweitern informierten sie Draco und mich das der Orden Severus ähnlich Lucius unter Aufsicht gestellt hatten, nur das diese Entscheidung nicht Dumbledore getroffen hatte und das sie zusammen mit Bill eingeteilt waren um Severus zu beschatten. Sie schrieben auch, dass sie vereinbart hatten, dass Severus ihnen sagte was sie dem Orden erzählen durften, darüber lachten wir uns im Raum der Wünsche schlapp, wie lustig es doch war, das wir alles wussten, war es zu komisch, wie die Twins und Severus den Orden an der Nase herumführen würden!
Nach oben Nach unten
 
Kapitel 182-183
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Ludwig Revolution: Kapitel 15 & 16
» Seelen: Kapitel 26 - 28
» Seelen: Kapitel 47 - 49
» Bis(s) zum Morgengrauen Kapitel 5 - 6 | Seite 92 - 136
» Chobits: Kapitel 01 - 02

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
When Hermione Fights :: When Hermione Fights :: Kapitel 176-200-
Gehe zu: