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 Kapitel 186-187

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 186-187   Do Feb 09, 2012 6:22 am

186. Kapitel Moral eines echten Gryffindors


Dracos Sicht

Heute war mal wieder Montagnachmittag und damit war ich auf dem Weg zu „Contino Industries“. Gerade eilte ich meinem ersten nötigen Termin an diesem Tag entgegen, unterdessen erfüllte es mich immer wieder mit Freude und Stolz zu sehen wie weit ich es in kurzer Zeit gebracht hatte.

Ich betrat mein großzügiges Büro, das im obersten Stockwerkt auf der Rückseite des Gebäudes lag und so den Ausblick auf die magisch erschaffene Illusion der grünen Landschaft hatte. Der Tür gegenüber befand sich eine große Fensterfront, die für viel Licht in dem sowieso sehr hell gehaltenen Raum sorgte. So wie die komplette Chefetage war auch mein Büro mit sehr edlem, weißem, poliertem Marmor ausgelegt, auch der weiße, klassizistische Stuck an der Decke trug zum dezenten Mix von Vergangenem und Neuem bei..

Ich hatte lange überlegt, ob ich meinen Schreibtisch mit Blick auf die Tür zu meinem Büro stellen sollte, ganz klassisch und mir aber damit den herrlichen Ausblick verwehren sollte, doch dann hatte ich entschieden die Möbel so zu stellen wie es mir passte und nicht, wie es vielleicht üblich war. Der Raum war im Ganzen rechteckig geschnitten, die Eingangstür lag mittig an einer der beiden längeren Seiten.

So befand sich mein großer, schlichter, moderner Schreibtisch aus edlem Zebrano Holz, das stark und fein gemasert war, auf der linken Seite, stand quer zur Fensterfront, sodass ich sowohl in den Raum blicken konnte, als auch den Blick ins Freie hatte. Er hatte eine sehr dicke, zwei Meter lange und über ein Meter breite Tischplatte, die nicht auf einfachen Tischbeinen ruhte, sondern an den kurzen Seiten einfach auf zwei weiteren Holzplatten lag. Er war sehr modern und schnörkellos. Dazu hatte ich einen sehr bequemen, weißen, hohen Lederstuhl für den Schreibtisch ausgewählt, einen klassischen Chefsessel, würde man wohl sagen.

http://www.thilomayr.de/tische/popup_01.html

Auf der anderen Seite des Zimmers, genau auf gleicher Höhe stand ein Konferenztisch in gleicher Bauweise, der Platz für 8 Personen bot. Die Stühle waren besonders pfiffig, konnte man sie doch so gut wie komplett unter dem Tisch verschwinden lassen. Sie waren ebenfalls aus edlem Zebrano sehr kantig und modisch, im geraden Stil des Tisches gehalten. Die Rückenlehnen und Armlehnen hatten die gleiche Höhe. Auch die Stühle hatten keine profanen Stuhlbeine, sondern sowohl Armlehnen als auch Rückenlehne gingen bis zum Boden weiter, bildeten dort eine U-Form auf der der Stuhl stehen konnte.

Auf jeder Seite befand sich an der Wand hinter den Tischen eine hüfthohe, sehr progressiv und neumodisch gehaltene Anrichte aus Zebrano, die durch Türen in weißem Milchglas aufgelockert wurden. Auf der Anrichte hinter meinem Schreibtisch befand sich sowas wie eine kleine Bar, während die Anrichte hinter meinem Konferenztisch mit einer dunkelgrünen Glasschale und einer dunkelgrünen, hohen, runden Vase dekoriert war in der sich immer frische schwarze Callas befanden, für die meine Assistentin sorgte.

Direkt gegenüber der Eingangstür befand sich eine gemütliche Sitzecke, in der Abschlüsse begossen werden konnten oder wo ich mit Markus Platz nah, wenn wir die aktuellsten Ereignisse besprachen. Der Platz war der beste im ganzen Büro, hatte man doch den schönen Blick ins Freie mit Blick auf die mystischen, grünen Feenhügel Irlands und die hellen Sonnenstrahlen fielen durch die großen Fenster schön herein und tauchten alles in sehr helles Licht. Die Sitzecke bestand aus vier sehr trendigen, originellen, breiten, weißen Ledersesseln deren Rückenlehne lediglich so hoch wie die Armlehnen war. Sie waren bequem und sehr schön, wie ich fand, zwischen ihnen befand sich ein Tisch aus schwarzem Glas, der in gleicher Form gestaltet war wie der Schreibtisch und der Konferenztisch aber unter der Tischplatte noch drei Schubladen aus Zebranoholz hatte.

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Den einzigen großen Farbklecks bildete ein großer, quadratischer, tiefdunkelgrüner, nicht zu hochfloriger Teppich auf dem weißen Marmor, der sich unter den Sesseln und dem Couchtisch befand und gegen den sich die weißen Sessel sehr schön abhoben. Ich hatte bewusst alles so modern gehalten und auch so viel weiße, helle Farben gewählt. Mir war bewusst das es meinem Vater, der das Alte liebte, nicht so sehr gefallen würde, aber mir, mir gefiel es sehr gut, gerade dieses stark gemaserte, aber noch recht helle Holz dieses originelle Zebrano , das zudem auch sehr edel und teuer war, aber halt eben nicht alt war, schließlich wollte ich in allen Bereichen neue Wege gehen.

Mein Büro gefiel mir ausnehmend gut, war es doch sehr klar, strukturiert und innovativ eingerichtet, jedoch trotzdem einladend. Die wenige Zeit, die ich momentan hier verbrachte, konnte ich es kaum genießen, aber wenn ich später hier wirklich täglich arbeiten würde, war mir eine angenehme und klare Atmosphäre sehr wichtig.

Ich ließ mich hinter meinem Schreibtisch nieder, nahm mir die Post vor, die mir meine Assistentin auf die große, weiße Lederunterlage gelegt hatte. Bis zu meinem ersten Termin war noch etwas Zeit und ich ahnte schon, dass mich der Termin heute einige Nerven kosten würde. Aber was kostete mich in letzter Zeit schon keine Nerven, konnte ich nur darüber schmunzeln, denn selbst meine Familie trieb mich dieser Zeit hin und wieder an den Rand des Wahnsinns.

Das Hermione erneut mit Severus ins Bett stieg, störte mich nicht weiter, denn ich hatte wirklich gelernt darüber zu sehen, dafür war ich mir ihrer Gefühle viel zu sicher um mich weiter auf zu regen und so lange sie nicht vergaß das ich ihr Freund war, der auch das Recht auf Zeit mit ihr hatte und an erster Stelle für sie stand, sollte sie in der Hinsicht mit Severus doch tun war immer ihr beliebte.

Unsere Beziehung war gestärkt und harmonischer wie sie sehr lange nicht gewesen war und wir schafften es immer mehr unser schweigendes Verstehen zu perfektionieren. Wir waren ein gutes Team, auch wenn ich mir klar war, langsam wurde sie ungeduldig, wollte wissen was ich so großes plante, was ich durchaus verstand, schließlich hatte sie schon das ein oder andere Informationshäppchen erhaschen können, was ihre Neugierde noch weiter steigerte. Doch sie würde noch etwas warten müssen, bis ich bereit war ihr dies hier alles fulminant zu präsentieren, ihr es vielleicht sogar als Chefin an meiner Seite zu Füßen zu legen, je nachdem wie sich die Situation weiter entwickelte.

Ich war froh die Werwölfe los zu sein, aber das hieß ja nicht, dass ich keine Aufträge mehr vom Lord bekam, nein, ich war trotzdem eingespannt, hinzu kam, das Vater mich mitnahm, damit ich weiter lernte und ihn würdig würde vertreten können, wirklich der Vertreter der Rechten und Linken Hand sein würde. Außerdem nahmen mich die Pflichten in Hogwarts als Chef des Hauses, Prefects und Quidditchkapitän ein, sowie das Training mit den anderen als auch das im Raum der Wünsche. Da blieb mir wahrlich nicht viel Zeit für das Projekt das mir am meisten am Herzen lag, die „VenetosTesores“, dabei war gerade dort noch so viel zu erledigen. Die Arbeiten an der Höhle Schritten kontinuierlich, aber leider langsam voran und auch das Anwerben neuer Mitglieder, aber bis wir soweit waren das wir richtig in Aktion treten könnten, würde es noch dauern. Ganz anders sah es mit „Contino Industries“ aus, wie ich jetzt zufrieden wieder bestätigt bekam, denn die neusten Zahlen, die mir Markus schon hingelegt hatte, sahen sehr gut aus, egal in welchem Bereich der weitverzweigten Firma.

Ich war mit meinen Aufgaben durch und sah beim Blick auf die Uhr, dass mein erster Gast für diesen Tag auch jeden Moment erscheinen würde. Wenig später führte ihn Audrey herein, schließlich hatte sie ihn unten als meine Empfangsdame abgefangen und geleitete ihn hinauf.

Nun saßen wir uns an dem großen Konferenztisch gegenüber. Er schien sichtlich nervös und unruhig, was mich verwunderte. Nach der kurzen Begrüßung hatten wir uns schweigend gesetzt und eigentlich hatte ich angewiesen das er berichten sollte, doch er schwieg weiter, mir wurde das hier echt zu bunt, ich hatte ja nicht ewig Zeit und daher fragte ich leicht genervt:

„Also, wird das noch was? Ich habe beobachten können wie ihr in Hogsmeade wart, du schienst Erfolg bei der Weasley zu haben, was hast du weiter in die Wege geleitet? Du hast zwar noch Zeit, aber wie du schon weißt, wäre es gut, sie für uns zu gewinnen bevor sie die Schule verlässt, am besten vor Beginn ihres 6. Schuljahres!“, plante ich weit voraus und wollte auch nach meinen Abschluss meinen Einfluss weiter in Hogwarts haben und gerade jemanden dann schon in Gryffindor zu haben wäre… wunderbar! „Was interessiert dich so an Ginny?“, stellte er mir frech eine Gegenfrage, statt zu antworten, darüber war ich überrascht.

Ich grinste breit und lehnte mich zurück, erwiderte dann kalt, mit verschränkten Armen:

„Dies, Wood, hat dich nicht zu interessieren. Sie ist wichtig, ich will das sie den „VenetosTesores“ beitritt, mehr brauchst du nicht zu wissen!“

„Ihr geht es nicht gut!“, wandte Wood sichtlich besorgt ein, aber mein Gott, das hatte mich doch nicht zu interessieren, mal abgesehen davon das ich es schon wusste und das mit ein Grund war gerade jetzt zu zuschlagen. Jetzt war sie empfänglich für Aufmerksamkeit von außen, war für Ablenkung genauso empfänglich und so konnte gerade jetzt Wood gut an sie heran kommen.

„Und warum sollte mich das interessieren? Also, berichte endlich, was hast du noch unternommen um sie an zu werben?“, zischte ich kalt. Noch hatte ich zu dem jungen, rechtschaffenden Mann vor mir nicht den rechten Zugang gefunden, war er soooo Gryffindor.

„Ich habe ihr nach dem gewonnen Quidditchspiel eine Karte geschickt, ihr dazu gratuliert und für den schönen Nachmittag gedankt!“, gab er verzagt, aber jetzt fast brav Auskunft, doch anscheinend ließ er sich immer noch alles aus der Nase ziehen, also wies ich barsch an: „Und weiter? Lass dich doch nicht dauernd bitten!“, hörte man meine Ungeduld.

„Sie hat mir geantwortet, hat sich bedankt, hat den Nachmittag noch mal erwähnt und vom Spiel geschrieben, wie sie die Slytherins fertig gemacht haben! Ich denke, sie zeigt zumindest Interesse mit mir in Kontakt zu bleiben!“, erklärte er resignierend, offensichtlich war die Frage was mich an der kleinen Weasley interessierte nicht alles was ihm beschäftigte gewesen, denn er wirkte unglücklich und unzufrieden.

Aber bei dem Gedanken, das sie sicher überschwänglich geschrieben hatte wie die Slytherins verloren hatten, musste ich innerlich schmunzeln, denn auch wenn Gryffindor als Mannschaft sicher überlegen gewesen war, so hatten den Sieg Potter und ich doch untereinander ausgemacht, doch anders als sonst, als in den Jahren zuvor, in denen wir uns einen harten Kampf geliefert hatten, hatten wir diesmal Vor- und Nachteile eines Sieges der Slytherins oder Gryffindors abgewogen und entschieden, das es für die Stimmung in der Schule besser war wenn Gryffindor gewann. So hatte ich Potter den Schnatz fangen lassen. War dies von vornherein ein abgekartetes Spiel gewesen, was so falsch war das es fast weh tat.

Zu herrlich, diese Absprache, wenn das die Oberlöwin von Gryffindor wüsste…der Gedanke erheiterte mich wirklich, legte sie doch so viel Wert darauf das ihr Haus den Pokal wieder holte und auf Fairness war sie schließlich ganz versessen.

„Dann läuft es doch sehr gut Wood, sei zufrieden, ich bin es jedenfalls. Weasley ist auf dich angesprungen, jetzt halte oder und vertiefe den Kontakt und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wirst du sie endgültig anwerben!“, lobte ich kalt, wies ihm das aber auch gleich an, doch der Unmut zeichnete sich jetzt sehr deutlich in seiner Miene ab.

„Ich finde es nicht richtig, ihr etwas vor zu machen, damit sie mir vertraut und euch beitritt!“, eschauffierte er sich und bekam einen roten Kopf, wie früher beim Quidditch wenn er sich zu sehr reinsteigerte.

„Du meinst uns, beitritt, du gehörst auch zu uns, vergiss das nicht!“, wagte ich es ihn dezent daran zu erinnern was er getan hatte und nun ebenfalls zu den „VenTes“ gehörte, verdammt…ermahnten ich mich gleich wieder „VenetosTesores“, hatten mich Adrian und Markus echt kirre gemacht.

„Jaja, aber ich… belüge sie!“, wandte er energisch und aufgebrachte ein, der stellte sich vielleicht an, typisch Gryffindor mal wieder mit ihrem Moralempfinden, da war ich mir sicher das ihm gerade das mächtig im Weg stand, vor allem bei ihm konnte es fast nichts anderes sein, da er so gradlinig und ehrlich war.

Doch ich musste ihm deutlich machen wem seine Loyalität zu gehören hatte und dass seine zwar ehrenwerten, aber durchaus hinderlichen und im Krieg unangebrachten Moralvorstellungen hier nicht hin passten:

„Nein, tust du nicht, dir gefällt sie, das habe ich doch gesehen. Du stehst dir selbst im Weg. Du bist überzeugt von deiner Entscheidung uns bei zu treten, oder?“

„Ja, die Entscheidung war richtig und gut!“, klang er etwas bockig, wurde aber bei der Erkenntnis ruhiger.

„Siehst du, wo also ist dein Problem diese Entscheidung vor ihr so zu vertreten, das sie dir folgen will?“, fragte ich nonchalant und sah ihn abwartend an. Mir war klar, bei ihm würde ich am schnellsten Respekt erlangen und weiter kommen, wenn ich ihn überzeugte, mit kalten Befehlen kam ich bei ihm nicht weiter, dann würde ich jedes mal wieder solche nervigen Gespräch führen, aber wenn sich ihm erschließen würde das sein Verhalten bei weitem nicht so verwerflich war wie er sich das einredete, dann würde ich gut mit ihm arbeiten können und so biss ich diesmal in den sauren Apfel und führte geduldig dieses nervige Gespräch mit ihm.

„Ich spiele mit ihren Gefühlen, spiele ihr doch etwas vor wenn ich vorgebe ein privates Interesse an ihr zu haben, dabei versuche ich nur sie an zu werben….!“, klang er selbst in meinem Ohren unsicher und skeptisch, unterdrückte ich mein Schmunzeln, Gefühle wenn sie denn da waren, konnten so was von hinderlich sein, wenn man sich selbst so unsicher war.

„Mir ist es egal warum du es tut, du gehörst jetzt zu uns, sie ist dir sympathisch, dann solltest du doch froh sein das du sie in eine Lage bringen kannst, die für sie viel sicherer ist als alles andere was sie wählen könnte. Ich weise dich doch nicht an sie zu verführen oder ähnliches wobei ich deinen Worten entnehme, das genau das dein Problem ist, das du sie am liebsten verführen würdest, wenn dir deine Moral nicht im Weg stände. Tu einfach was man dir aufträgt, sei froh, dass es eine so angenehme Pflicht für dich ist, genieße es! Denn eines sei dir gewiss es werden noch andere Aufträge folgen die dir nicht zusagen werden und wenn du privat mehr Kontakt mit ihr haben willst, als zur Erfüllung deiner Aufgabe nötig, dann spricht dem doch nichts entgegen, Hauptsache du gefährdest unsere, meine Ziele damit nicht und das ist, das sie uns beitreten soll! Also, reiß dich zusammen und schieb deine Moral mal etwas weg, für den guten Zweck! Außerdem würdest du jetzt doch auch ohne meinen Auftrag weiter den Kontakt zu ihr suchen, also spielst du ihr doch nichts vor, sondern bist wirklich an ihr interessiert!“, Erklärte ich ihm erst recht logisch was für Vorteile es doch bringen würde wenn die kleine Weasley uns betrat, schließlich bedeutete es auch Schutz für sie, einen Schutz, von dem ich überzeugt war, das er Orden ihn nicht bieten konnte.

Das er deutlich Interesse an ihr hatte, war mir klar, aber warum er sich da selber so im Weg stand, blieb mir schleierhaft, denn wenn er sie ehrlich wollte, weil er sie wirklich mochte, dann war doch nichts Verwerfliches daran. Er musste eindeutig mehr tun was er für richtig hielt, ahnte ich doch, sein Problem kam aus einer ganz anderen Richtung als das die kleine Rothaarige IHN, den Quidditchstar, abweisen würde.

„Als ob du nicht deine ganz persönlichen Ziele hättest, Malfoy! Und ich will sie nicht verführen!“, formten sich seine Hände zu aggressiv geballten Fäusten und seine Zähne knirschten als er sie fest zusammenpressten.

„Und warum?“, grinste ich ihn gehässig an.

„….weil sich das nicht gehört …..außerdem…..sie ist viel zu jung!“, presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, da hatten wir also den Grund für die Verstimmung gefunden und ich hatte es mir doch gedacht, sein Anstand stand ihm auch da im Weg, oder war es die Angst was andere über ihn sagen würden?

„Wer sagt das?“, wollte ich daher indigniert wissen, was sollte dann man bei Hermione sagen? Erlaubte ich mir eine gewisse zynische Erheiterung.

„Die Moral!...sittliche Werte!“, kam es von ihm wie von einem Moralapostel und ich rollte genervt mit den Augen, auch wenn ich es geahnt hatte.

„Also ich hoffe nicht das mir eine verstockte Jungfrau gegenüber sitzt, Wood, aber mal im Ernst FÜNF JAHRE das ist doch kein Unterschied, zumindest nicht in dem Alter in dem ihr jetzt seid! ICH BITTE DICH!“, war ich sehr verächtlich zu ihm, aber Bitte, mir stand Hermione immer wieder vor Auge und echt, was hätten dieser Hund Back und Severus da jetzt sagen sollen? Und was erst bei Vater, der noch älter war und sehr ernsthaft um sie warb. War Wood bei meiner abfälligen Rede eher blass geworden, aber echt, die anderen könnten Hermiones Väter sein und Woods Altersunterschied war lachhaft.

„Du findest es nicht …verwerflich?“, konnte er die Neugier aus seinem Ton nicht fernhalten oder verhehlen und wirkte dadurch sehr interessiert.

„Wenn deine Interessen an dem jungen Ding ernsthaft sind und du sie nicht nach dem ersten Mal wieder aus deinem Bett schmeißt, sondern bereit für eine Beziehung bist, nein, warum nicht! Da fände ich es eher dämlich sich selbst davon abzuhalten, wenn selbst der blindeste sieht das die Anziehung nicht einseitig ist, aber wie gesagt, das ist Beiwerk, deine Aufgabe ist eine andere!“, kam ich mir manchmal echt wie ein billiger Kuppler vor.

Nun schwiegen wir, da er regelrecht über meinen Worten zu brüten schien und ich hoffte, dass das Thema dann damit endgültig beendet war und er in Zukunft einfach nur noch Fortschrittsberichte liefern würde, denn auf seine nervigen Gewissensbisse und diesen Beziehungskram hatte ich echt keine Lust und auch keine Zeit dafür.

So stolz ich auch darauf war das ich alle Häuser vereinte und mir die ersten Anwerbungen auch Spaß gemacht hatten, als ich sie noch selber machte und somit langsam alles ins Laufen kam, so genervt war ich auch manchmal.

Ich war stolz darauf viele Gryffindors in meinen Reihen zu haben, aber die meisten von ihnen brachten zu Anfang ein Problem mit sich, die mussten immer diskutieren. Sehr selten konnte man bei ihnen einfach einen Befehl geben der ohne weiteres Hinterfragen ausgeführt wurde, erst mit der Zeit gewöhnten sie sich daran sich in hierarchische Strukturen ein zu fügen, doch bis sie das taten, waren sie oft so angstengend wie Wood jetzt.

Da waren meine Slyhterins, die eine starre Herrschaftsstruktur von je her gewöhnt waren doch ganz anders gestrickt, wobei natürlich auch die große Selbstständigkeit der Gryffindors ihre Vorteile hatte und nicht jeder Gryffindor hatte mit Autorität ein ausgeprägtes Problem. Manche schafften es sehr gut sich unter und ein zu ordnen. Das positivste Beispiel in dieser Hinsicht war wohl Percy Weasley, der hart daran arbeitete sein Verhalten so zu perfektionieren das er in jeder neuen politischen Situation unersetzbar war. Er hatte, seit dem er uns beigetreten war, immer widerspruchslos meine Anweisungen befolgt, wusste er doch um die guten Ziele, die wir hatten und er erledigte alles pflichtgetreu und zur vollsten Zufriedenheit.

Er hatte mich wirklich erstaunt, aber sogar Potter, der eindeutig das Potential hatte ein Anführer zu werden, schaffte es bedingt sich meiner Autorität zu fügen, was ich als großen Erfolg sah. Je weiter der Krieg voran schritt, desto mehr verschwammen die Eigenschaften, die die Häuser angeblich mit sich brachten, denn sie veränderten uns alle, aber Wood hier, musste wirklich über seinen Schatten springen. Mir war egal ob er ein romantisches Interesse an der kleinen Weasley hatte oder nicht, er hatte einen Auftrag und den musste er erfüllen, ob er außerhalb dessen mit ihr anbandelte, war mir egal, solange er nicht seinen Auftrag damit gefährdete und die Kleine verschreckte.

„Erledige einfach deine Aufgabe, auf solche Diskussionen habe ich keine Lust und ich habe auch keine Zeit dafür! Ich denke du bist alt genug, das du selbst herausfinden wirst, ob du mit ihre was Anfang willst oder nicht!“, beendete ich das für mich leidige Thema.

Als es selbstbewusst an meiner Tür klopfte und ich „Herein“ rief, öffnete sie sich und offenbarte den hellbraunen Haarschopf von Adrian.

„Oh, du bist nicht allein…..Hallo Wood, ich wollte mich noch mal bedanken das du Katie das Päckchen und den Brief von mir überbracht hast und ich habe gehört, du hast die Zeit doch wirklich gleich genutzt um bei der kleinen Weasley vor zu tasten ob sie zu uns passt, sehr schön!“, grinste er schelmisch und warf seinem Ehemaligen Quidditchkontrahenten einen zweideutigen Blick zu, schien es als hätte Katie ausführlich das Thema Wood und Weasley in ihrem Brief behandelt.

„Ich hab das nicht für dich getan, Pucey, sondern für Katie, weil ich weiß, dass sie dich vermisst, aber ich werde nie verstehen, was sie an einem Slytherin findet!“, zischte er in guter, alter Manier, wenn er einen ehemaligen Gegenspieler sah, war er einfach typisch Gryffindor und ich lehnte mich entspannt in meinem bequemen Stuhl zurück.

Adrian wollte spitz erwidern, aber da ging die Tür einfach auf, etwas was ich gar nicht mochte, sich aber wenn nur einer traute und so war es auch Markus, kam dieser selbstherrlich in mein Büro und an der Hand, ja, ich dachte ich müsste gleich brechen, Händchenhaltend mit Alicia.

„Hallo alle zusammen!“, grinsten die zwei frisch Verlobten meiner Ansicht nach, dämlich durch die Gegend.

Als Alicia Wood sah lief sie mit einem hohen quieken auf ihn zu, um ihn ihren ehemaligen Kapitän freundlich zu begrüßen und zu umarmen, was Marcus ehemals gutgelaunt erhobenen Mundwinkel einen Dämpfer verpassten und sie herabsanken, schließlich war er gar nicht eifersüchtig.„Schön, dass du auch endlich zu uns gehörst, Oliver! Ich freue mich so, jetzt ist fast das ganze Team da, nur George und Fred fehlen, leider! Aber nun….sag, wie läuft´s mit Ginny Weasley, hast du sie schon erfolgreich angeworben?“, sprudelte es aus ihr heraus einem Geysir gleich, waren diese Löwen aber auch immer Klatschtanten, nur Hermione konnte schweigen, aber wie, manchmal etwas zu sehr, wusste ich, das sie gerne viel verschwieg.

„Nein…!“, meinte Wood nun und zierte sich etwas und fuhr sich verzweifelt durch sein Haar.

„Hey, drängt nicht so, er war erst einmal da und hat mit ihr geredet, außerdem ist sie noch nicht aus der Schule raus, etwas Zeit hat es noch!“, rief Adrian gut gelaunt und lümmelte sich auf meiner Besuchercouch.

„Natürlich, aber ich sehe doch wie Woodyboys Augen leuchten, da ist eindeutig mehr im Busch!...ich glaub er steht auf Rot!“, konnte Markus nicht aus seiner spottenden Haut und musste Wood, wie in guten alten Zeiten, ärgern was bei diesem wütend die Augen aufblitzen ließ, worauf Alicia zu Markus herum wirbelte und ihn anfuhr.

„Wirst du wohl aufhören Markus, du bist hier nicht auf den Quidditchfeld!“, drohte sie ihm mir erhobenen Zeigefinger und aufbrausendem Temperament, zog mein großer böser Dreivierteltroll doch glatt den Kopf ein als ihn seine Liebste so anfuhr.

„Danke Alicia, aber deinem großen Troll von Verlobten kann ich selbst noch sagen wo er sich seine Giftigkeit hinschieben kann!“, zischte Wood durch zusammengebissene Zähne.

„Oh, Woodyboy, kannst du das?“, kam es wenig freundlich von Markus und er meinte auch noch: „Endlich gefällt ihm mal ein Mädel, auch wenn´s Rot ist, ich mein …bitte, wir haben uns schon sorgen gemacht, ob er vielleicht falsch gepolt ist!“ Jetzt grinsten sich Adrian und Markus böse an, als Wood wirkte als würde er gleich explodieren.

„MARKUS!“, keifte Alicia.

„Darf ich ihn schlagen!“, wirkte Wood gerade regelrecht bedrohlich als Markus sich straffte und die Brust reckte, während er den taktischen Fehler beging und in Alicias Augen sah und dann zusammensackte als wenn jemand in einen Luftballon gestochen hätte.

„Markus, jetzt lass dich von den zwei Löwen nicht so fertig machen!“, eschauffierte sich Adrian das Markus nichts sagte, nachdem ihm seine Verlobte so über den Mund gefahren war und ich beobachtete nur amüsiert den Schlagabtausch, schließlich war ich von Spinnet und Markus echt nichts anderes gewöhnt und Adrian, der gerade auf Macho machte wurde zum kuschenden Schmußebären sobald seine Bell einen Schmollmund zog, aber solange er sich erfolgreich einredete andres als Markus zu sein… Bitte! Ich amüsierte mich noch, als es zaghaft an der Tür klopft. Und ich rief:

„Ja!“, trat eine Stille eine und die Tür öffnete sich und Angelina erschien im Türrahmen. Die schwarze Schöne sah gut aus und als sie Wood sah trat sie beschwingt ein und begrüßte ihn freudig.

„Hallo, Oliver, na eingelebt?“

„Hmpf!“, war sein eloquenter Kommentar.

„Was, hat unsere STAR seine Worte verloren….?“, zog ihn Adrian weiter auf.

„Und das nur wegen einem kleinen, jungen Mädel! Das die Beine breit machen soll!“, konnte es Markus nicht lassen, als sich die beiden Mädels alarmiert ansahen, umfasse Angelina Woods Arm und Alicia ging zu Markus und boxte ihn weniger sanft in die Seite.

„Hör sofort auf so abwertend von Ginny zu reden!“, brüllte Wood los, war doch dies genau seine Sorge, das Alter und da wusste ich, hier würde ich eingreifen müssen, als mir Adrian zuvorkam und lapidar meinte:

„Katie ist auch jünger als ich es bin!“ Er zuckte gleichgültig die Schultern.

Jetzt reichte es mir aber und ich haute wortwörtlich auf den Tisch.„Jetzt hört mal auf, das ist ja schlimmer als in Hogwarts, ihr seid hier weder Slytherins, noch Gryffindors, sondern alle ein Team und ihr sollt euch nicht untereinander anfeinden. Lernt endlich mal über dieser Trennung zu stehen!“, donnerte ich los, das war ja nicht auszuhalten.

„Genau, das sehe ich auch so, hör nicht auf die zwei Idioten!“, war Spinnet zuckersüß und meinte nun ernsthaft zu Wood, der angestrengt atmete während ihm Angelina von der Bar einen Drink brachte, nachdem sie mich mit einem eindeutigen Blick um Erlaubnis gebeten hatte, die ich ihr doch gerne erteilte.

„Lass dich nicht ärgern! Ist doch schön wenn dir Ginny gefällt, sie ist echt voll nett und hübsch ist sie auch! Was hältst du davon wenn du ihr zu Weihnachten Quidditchkarten schenkst? Das ist relativ unverbindlich, denn an zwei Karten dürftest du mehr als leicht kommen, als Profi! Du könntest ihr und ihrer Begleitung eine anschließende Führung anbieten? Und sehen wie sich das ganze entwickelt, sie ist nicht dumm und dank ihrer Brüder sehr wohl gereift!“, schlug sie ihm vor. Mir gefiel es an sich sehr gut wie Angelina die Dinge anging, hatte sie wohl auch deshalb so viel Erfolg beim Werben von neuen Mitgliedern, offensichtlich war sie gut in dem was sie tat.

„Eben Oliver, da gebe ich Angelina echt Recht, anderes als diese Idioten hier sagen, musst du ja nicht gleich mit ihr ins Bett und ein richtiges Date ist es auch nicht, hilft aber das du sie kennenlernst! Bei zwei Karten könnte einer ihrer Brüder, ihr Vater oder eine Freundin mitkommen, dann wäre es flexibel und dann kannst du schauen ob da Gefühle sind!“, erklärte Alicia ihren Plan und maß meine Schlangen mit einem Blick der eindeutig sagte, ein Ton von euch und ihr seid Tod.

„Seit ihr jetzt fertig damit, ja? Ich hab noch zu tun und daher, diskutiert doch draußen weiter, nur dich, Angelina, würde ich gerne noch sprechen!“, schmiss ich sie alle genervt raus, denn dieses Geplänkel über Woods Gefühlswelt nervte mich enorm und raubte mir außerdem die Zeit, die sowieso schon knapp war und außerdem penibel verplant.

Brav verabschiedeten sich alle geschwind, die Männer wie auch Alicia, die der zurückgebliebenen einen verzagten Blick schenkte und so blieb nur Angelina wie angewiesen zurück, stand noch immer vor dem Konferenztisch, an dem ich gemütlich saß und fragte nun:

„Was kann ich für dich tun?“

„Du lässt die Weasleyzwillinge jetzt in Ruhe?“, fragte ich kalt nach und maß sie abwartend, erhob mich währenddessen und ging durch den Raum zu meinem Schreibtisch.

Sie nickte langsam und antwortete:

„Ja, tue ich, wie du mir hast ausrichten lassen, aber verstehen tue ich es nicht, sie würden gut zu uns passen!“, vertrat sie ihre Meinung und kuschte nicht zurück, war sie eine Macherin, genauso als die die Führungsrolle als Kapitän bei den Gryffindors für ein Jahr innegehabt hatte, gefiel mir was ich sah.

Ich wandte mich schnell um, funkelte sie an und antwortete: „Das lass meine Sorge sein, sie sind tabu, du bringst nur Ärger, wenn du zu ihnen gehst. Sie stehen unter meinem ganz persönlichen Schutz, deshalb wirst du nie wieder versuchen sie an zu werben! Verstanden?“

„Ja!“, gab sie kleinlaut zurück, ich war wirklich bösartig und aufgebracht gewesen und hatte sie wohl eingeschüchtert, auch gut, dann würde sie sich meine Anweisung wenigstens zu Herzen nehmen.

„Gut, du kannst gehen!“, entließ ich sie und sie verließ schnell mein Büro. Seit dem ich angewiesen hatte, das man Angelina sagen sollte, sie solle die Twins in Ruhe lassen, hatte ich zwar keine Post mehr von Fred bekommen in der er sich beklagte oder ihren Tod forderte, aber in diesem Punkt wollte ich auf Nummer sicher gehen und Angelina verdeutlichen das die Anweisung weiter und unumstößlich galt. Ich mochte die Twins, aber mich mit ihren Beziehungsproblemen zu beschäftigen, darauf hatte ich wirklich keine Lust also schob ich dem ganzen einfach einen Riegel vor, war besser für meine Nerven.

Ich ließ mich an meinem Schreibtisch nieder. Nachdem mich gestern ein Brief von Vater erreicht hatte, hatte ich heute noch mehr Termine als geplant. Er hatte mir mitgeteilt, dass es an Weihnachten im Manor einen Ball geben würde, für den ich nun noch einiges besorgen musste. Außerdem fehlten mir noch ein paar Dinge, die ich für Hermiones Weihnachtsgeschenk brauchen würde.

Nachdem Vater mich an ihrem Geburtstag ausgestochen hatte, im wahrsten Sinne des Wortes, würde ich nicht wieder die Gefahr eingehen ihr etwas zu schenken das er ihr theoretisch auch schenken konnte und auch wenn die Gefahr bestand, das Severus auf eine ähnliche Idee kommen könnte, die Fähigkeiten hätte er jedenfalls, aber ich war mir sicher, sein Interesse war nicht so romantischer Natur das er auf diese Idee kommen würde. Er war dafür zu pragmatisch, bei ihm konnte sie froh sein wenn er ihr ein schönes Weihnachtsfest wünschte, aber ein Geschenk? Wohl eher nicht, wir hatten von ihm auch nur äußerst selten etwas erhalten, da überlegte ich, ja….ich glaube… mein letztes Geschenk hatte ich beim ersten Weihnachtsfest, nachdem ich nach Hogwarts ging, erhalten.

Ich war lernfähig und so würde ich ihr nie wieder etwas schenken, das auch Vater ihr schenken könnte und ich somit mit ihm in dem Punkt verglichen werden konnte. Sie hatte zwar mehrfach beteuert, das der Stiefeldolch ihr sehr gefiel, was ich ihr auch glaubte, schließlich hatten wir ihn ja sogar bei dieser sehr spannenden Jagt noch am gleichen Abend ausprobiert, aber trotzdem war Vaters Dolch so bedeutungsvoll gewesen, das wusste sie auch und das passte mir gar nicht.

Ein unschätzbar wertvolles Erbstück, das für einen Zweig der Magie genutzt werden konnte, der sie extrem ansprach, ja auch sein Geschenk war sehr passend gewesen, wie ich leider eingestehen musste, aber genug davon… so einen Fehler würde ich nicht wieder machen.

Nach Vaters Brief war mir jedenfalls die Idee gekommen, selbst wenn ich ihr Weihnachten keinen Schmuck schenken würde, wäre der Ball doch die passende Gelegenheit ihr ein Collier um den Hals zu legen, denn das sie vor nicht Eingeweihten den Smaragdschmuck mit dem Wappen der Malfoy tragen würde, das sah ich nicht.

Aus diesem Grund hatte ich gleich noch einen Termin bei einem hervorragenden Goldschmied in London, bei dem ich ein opulentes Diamantcollier kaufen wollte, falls er ein schönes Stück da hatte, ansonsten würde ich eines in Auftrag geben.

Ich sah es schon vorfreudig vor Augen, wie sie in einem sehr schönen Kleid, das vielleicht genauso schön verspielt sexy war wie das was sie auf dem Ball des Ministeriums getragen hatte, vor dem Spiegel in ihren neuen Räumen, was mich leicht ärgerte, ich aber von mir schob, stand und ich ihr sanft das Geschmeide um den Hals legte. Ich konnte mir vorstellen wie es in ihren Augen begeistert funkeln würde, sah das Glänzen ihrer Augen jetzt schon vor mir und freute mich wirklich darauf ihr diese Freude zu machen.

Es würde ein rauschendes Fest werden und anders als beim Ball des Ministeriums, auf dem ich nur einen Tanz mit ihr tanzen durfte, würde ich sie dieses Jahr den ganzen Abend an meiner Seite haben, darauf freute ich mich wirklich.

Dracos Sicht ende

Hermiones Sicht
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BeitragThema: Re: Kapitel 186-187   Do Feb 09, 2012 6:23 am

187. Kapitel Neue Bücher


Mittlerweile spürte man regelrecht die Unruhe die das Schloss ergriffen hatte, alles war nervös und aufgeregt, Weihnachten und die damit verbundenen Ferien nahten unweigerlich und auch unsere kleine, vertraute Gruppe konnte es gar nicht erwarten das wir Hogwarts für fast 3 Wochen verlassen konnten. Am 20. Dezember würde es so weit sein und wir mussten erst zum 6. Januar wiederkehren. Die Aussicht uns dann nicht mehr verstecken zu müssen war für uns alle eine Wohltat.

Auch für mich eine war es eine aufregende Vorbereitungszeit, aber mehr unter Anbetracht was noch alles auf mich zukam, schließlich musste ich darauf achten das mir nicht durchrutschte.

Mal wieder passierten ein, zwei Dinge zufiel auf einmal, erstens verkündete Slughorn verkündete das er eine Weihnachtsparty zwei Tage vor Ferienbeginn veranstalten würde und Harry und ich erhielten hochtrabend einen handschriftliche Einladung von ihm, dem alten Walross ,überreicht, zweitens ereilte mich der Ruf des Lords der mich beständig in meinem Nacken juckte, dabei fragte ich mich ernsthaft wie er sich dies am helllichten Mittag vorstellte.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich dafür nicht eine Lösung finden würde. So zeigte ich zur Verwunderung meiner Klassenkameraden und dem Professor eindrucksvoll, das mir mehr als übel war, woraufhin er mir den Rat gab mich auf mein Zimmer zurückzuziehen und mich auszuruhen. Mir war nichts zu peinlich, daher hatte ich mir aus Ermangelung von etwas einfallsreicherem eine Kotzpastille der Twins zugeführt und mich ekelerregend und sehr widerlich, aber wohl kalkuliert auf den Tisch vor mir erbrochen, was demütigend. aber nötig war. Während ich immer noch Tränen in den Augen hatte und mittlerweile trocken würgte, beseitigte Harry mit einem Wisch die Sauerei und sprach einen Reinigungszauber über mich, was mich dankbar zurückließ, denn ich war nicht wirklich begeistert.

Ich hatte Harry als Begleitung erhalten, da ich zu Slughorn meinte, das ich nicht in die Krankenstation müsste aber hinlegen das wäre es. Harry zeigte sich besorgt, bis er sah wie ich die Gegenpille einwarf und ihm erklärte das ich Gas geben musste, da mich der Lord erwartete, jetzt war er überrumpelt und meinte im O-Ton, „Was DER denn um DIE ZEIT wollte?“, tja, wenn ich das wüsste wäre ich auch froh gewesen, stattdessen eilte ich hoch und holte die zwei kleinen Bücher in dem Wissen das ich diese beherrschte und raste nach dem erschaffen meines „geminio“ wieder zu Harry , warf mir im Lauf noch meinem Mantel über und rannte weiter.

Harry versprach im gehen noch Draco und Co. über meinen Verbleib zu informieren, dann war ich schnell hinweg und im Geheimgang verschwunden, auch wenn das Klopfen in meinem Nacken nur ein beständiges, nicht schmerzhaftes Kribbeln war, zeigte es doch, dass mein Lord mich erwartete und ich lieber zusehen sollte ihn zu befrieden und nicht aufgrund allzu langer Wartezeit gegen mich aufzubringen.

Also eilte ich geschwind in den Wald und kam so flott ich konnte im Dark Manor an und huschte als schwarzer Streifen die Gänge entlang, hechtete mehr unelegant in den Thronsaal und rauschte weiter, nahm nur am Rande wahr das mal wieder keiner Anwesend war, aber um dieser Uhrzeit auch wohl nicht verwunderlich wie ich mir eingestand. Ich holte noch einmal tief Luft, bevor ich die Tür zu dem kleinen Salon öffnete und in einen demütigen Knicks versank!

„Na Endlich! Ich schätze es nicht zu warten!“, umwehte es mich klirrend kalt und diese Aussage hatte ich wohl erwartet, daher erwiderte ich nichts, wusste ich doch jede Erklärung wäre eine Ausrede, also schwieg ich und erwartete ergeben mein Urteil.

„Nun komm schon und mach die Tür zu, ich habe dich nicht gerufen um auf deine dunkle Gestalt zu starren!“, kam ich seinem ungeduldigen Befehl umgehend nach, eilte zu ihm, blieb an meinem Sessel stehen und ich sank darauf waagemutig nieder, als ich es wagte in dieses bleiche, totenkopfähnliche Gesicht zu sehen, das dank der Schlangennase verunstaltete wurde und sah wie er eine entsprechend auffordernde Geste machte.

„Wie bist du dem Unterricht entkommen!“, schien er Milde walten zu lassen, in dem Wissen das ich noch im Unterreicht gewesen war, fühlte ich mich als wäre dies ein Test gewesen wie lange ich brauchen würde zu erscheinen.

„My Lord, ich hatte Slughorn und hatte den Einfall ein WürgeToffee der Weasley Twins zu nehmen und haben mich erbrochen, wodurch ich die Erlaubnis erhielt zu gehen und nun hier bin ich!“, erzählte ich demütig.

„Profan und Widerlich, aber effektiv!“, meinte er abschließend kalt.

„Danke My Lord!“, zog ich das Haupt ein.

„Meine Bücher!“, zischte er kalt und ich beeilte mich das Quarz- und den Oktavband schnell hervorzuholen und sie unversehrt auf dem Tischchen abzuleben, was er gnädig nickend zu Kenntnis nahm.

„Ich setzte dich hiermit in Kenntnis, dass du nachdem wir uns alle am 21. Dezember im Gewölbe treffen zu erscheinen hast und das mit allen drei Büchern die die von mir hast. Danach wirst du mich begleiten, du solltest vorberietet sein das Ritual zu vollziehen, das setze ich voraus!“, erklärte er kalt und versuchte ich mir mein Erstaunen nicht anmerken zu lassen? Würde er mir nochmal Bücher mitgeben? Wow! Was hatte er vor, jetzt stand ich vor einem Rätsel!

„Ich hoffe doch das Hogwarts einen gewissen Standard gehalten hat und du weißt, was das „AlbanArthuan“ oder auch als „YULE“ bezeichnete Hochfeste ist. Was für ein wichtiger Zeitpunkt es ist und was für eine besondere Bedeutung es hat….?“, nickte ich sofort, da ich über dieses für die Kelten wichtiges Fest durchaus Bescheid wusste, bei dem des Wiederkehrenden Lichts gedacht wurde. So langsam sickerte erst die Bedeutung in meinen Geist und ich wusste sooo viele Möglichkeiten welches Ritual meinem Herrn und Meister durch den Kopf ging, gab es nicht und er wollte das ich ein Ritual durchführte.

Ich wusste, da gab es viele Regeln und auch Kleidervorschriften, also sollte ich schon so erscheinen, daher wurde meine Augen groß und ich sah sein dämonisches Grinsen als er mich kalt maß und mir eine Gänsehaut bescherte, weil er emotionslos hallend sprach:

„Ja, ich erwarte das du jede Vorkehrung vorher triffst auf das wir umgehend dann mit den Ritus beginnen können!“ So beantwortete er meine Frage und ich wusste das würde meinen Männern gar nicht gefallen, aber da würden sie wie ich wohl durch müssen.

Er wedelte er mal wieder gebieterisch mit seiner Hand und mir verschlug es regelrecht die Sprache, als zwei unglaubliche Prachtbände zu ihm geschwebt kamen, da konnte man den Folianten mit den Opalen, der in der Holzkiste bei Severus lagerte, vergessen. Ich kämpfte mit meiner gleichmütigen Haltung auf das mir nicht der Sabber aus dem Mund lief, denn hiervon war ich gebannt und der Lord schien, als ich es nur schwer schaffte meinen Blick zu lösen, erheitert über meinen Eifer, daher glühten seine rotglänzenden Augen eigentümlich, was mein Herz rasen ließ.

„Mudblood, du bist zu amüsant! Hier…nimm, beide musst du können….das eine, ist ein Band für das Zelebrieren des Requiems des „Mortbeten“, nimm!“, hauchte seine Stimme eisig über mich hinweg, dabei vibrierte alles in mir, das ich jemals so ein unbeschreibliches Buch in Händen halten würde war überwältigend. Als ich mich vorbeugte und das schwere Buch, das gut vier Kilo sein Eigen nannte nahm, dessen Edelstein-Prunkeinband mit Rundum-Echtvergoldung und aufwändigen Edelsteinfassungen mit goldenen Ornamenten im gotischen Stil geschmückt, war ich gefangen, denn es war einfach herrlich anzusehen. Insgesamt wurden 32 echte Zuchtperlen und 18 echte, handgeschliffene und kolorierte Bergkristalle verwendet, so blendete mich die Pracht fast. Zwei zusätzliche Buchschließen mit jeweils 2 rot kolorierten Bergkristallen sowie der 3-seitiger, patinierter Goldschnitt rundeten das beeindruckende Gesamtkunstwerk ab.

Aber auch die "Elfenbeintafel" im gotischen Stil in der Mitte des Vorderdeckels beeindruckten sehr.

http://www.prachteinband.de/einband1001.shtml

Man sah dem Buch sein Alter an, da die Vergoldung patiniert, also stark gealtert war, sodass das Gold eher matt wirkte, außerdem konnte man kleinere Gebrauchsspuren erkennen. Auch der 24-Karat Rundum-Goldschnitt war patiniert. Sie dem ich das Buch in Händen hielt, stand mir wenig Intelligent mein Mund offen, das einzige was ich denken konnte war es wurde ERNST, es würde nie wieder einen Weg zurück geben, nie wieder, das was nun kommen würde, wäre endgültig, wie ich nur zu gut wusste. Er bereitet mich erstaunlich geduldig darauf vor diesen endgültigen Schritt unter seiner Ägide zu gehen, fühlte ich verschiedene verwirrende Gefühle in mir aufwallen!

„Und dieses zweite Buch, Mudblood ist eine sehr, sehr kostbare Sammlung von Defixitionstafeln, oder auch ordinär Fluchtafeln genannt! Gehe sorgsam damit um!“, war auch dieser Prunkband Rundum-Echtvergoldung mit Filigran und aufwändigen Edelsteinen geschmückt.

Insgesamt 180 echte Zuchtperlen und 76 echte Edelsteine (Rubine und Saphire einfacher Qualität, Turmaline, Chromdiopside, Aquamarine, Iolithe, Citrine, Tigeraugen, Amethyste, Phrenite, Mondsteine, Rauchquarze, Bergkristalle, Karneole uvm.) wurden verwendet, was mich sprachlos machte, hatte ich solche Bücher auch in Lucius kleiner exquisiter Bibliothek gesehen, aber nur wenige Bücher und bei den Blacks gar nicht und der Lord schien diese Raritäten zu horten, darüber traten mir fast Tränen in die Augen, bitte.

Defixitionstafeln und ich sollte wirklich die Ehre haben, so etwas wertvolles zu verwahren, ich war so erschüttert, das ich es gar nicht sagen konnte, das war unglaublich, diese Tafeln stammten aus den Anfängen des römischen Reichs, waren somit uralt und verdammt selten.

Der Prunkband hatte zwei filigrane Buchschließen und jeweils 2 blauen Iolithen und einem roten Korund. Der Rundum-geführte Goldschnitt auch an den innenliegenden "Elfenbeintafeln" war unglaublich auch die zwei Elfenbeintafeln in der Mitte des Vorderdeckels und im Rückendeckel warn herrlich anzusehen.

http://www.prachteinband.de/einband0901.shtml

Ich blickte zu meinem Lord mit wohl glasigen Augen auf und wusste meine Freude gar nicht in Worte zu fassen. Würde ich dank des Lords ein riesiges Wissen auf einem fast unbekannten Gebiet der Magie anhäufen, es war gigantisch.

„My Lord sehen die glücklichste Dienerin aller Zeiten vor euch, ich bin überglücklich das ihr solches Vertrauen in meine Fähigkeiten habt, ich werde euch nicht enttäuschen!“, erklärte ich inbrünstig und wirklich ernst gemeint, denn was ich in Händen hielt haute mich um.

„Das wäre auch besser für dich!“, überging ich die bösartige Drohung, denn ich würde ihn nicht enttäuschen eher überraschen, nahm ich es mir vor! Würde doch mein Versagen so oder so meinen Tod bedeuten.

„Was für Schätze ihr besitz My Lord, …darf ich sie schrumpfen?“, wollte ich zaghaft wissen und er nickte wohlwollend das ich erst gefragt hatte.

„Ja, darfst du und du darfst auch gehen, ich habe dich nur dazwischen genommen!“, glich es einem Rausschmiss, aber mir war es recht, daher ging ich ehrerbietig rückwärts aus dem Raum und sah das ich wieder in die Schule kam, schließlich war mein Unterricht noch nicht beendet war, sodass ich Schutz in Severus Wohnzimmer suchte, meine Prachtbände zückte und versuchen könnte jemanden mit dem gut 10 Kilo schweren Dingern jemanden zu erschlagen, verwunderte es wenig das die Tafeln schwer waren und bei dem Mortbetenbuch nun das war echt dick. Zum Glück kannte ich die ganzen Ausdrücke und wusste was mich erwartet wenn ich die Schließen öffnete und mich dem geballten Wissen, mit der Unterwelt, auseinandersetzte, daher vergaß ich alles um mich herum, aber total, das ich seit dem Severus und ich diese eine schöne Nacht zusammen verbracht hatten nicht mehr hier gewesen war, verdrängte ich und gab mich dem geschriebenen Wort hin. Dass ich wieder ohne Gedanken meine Schuhe abgelegt hatte und meine Beine unter mich geschoben hatte, nahm ich gar nicht wahr, da ich Blatt um Blatt gierig verschlang. So bemerkte ich auch gar nicht wie die Zeit voranschritt!

Ich war total versunken, bis ich aus meiner Trance gerissen wurde, da sich eine blasse, strake Hand um den schweren, echten Goldeinband legte und mir das Buch bestimmt aus der Hand zog, was mich entsetzt aufblicken ließ und ich bemerkte wie sich Severus leger gekleidete Gestallt neben mir niederließ. Er klappte wie nebenbei das Buch zu, legte es vor sich auf den Tisch legte und packte mich bestimmt an der Schulter um dann einfach mich in einen stürmischen Kuss gefangen zu nehmen. Offensichtlich war seine Geduld sichtbar an einem Punkt angelangt wo es kein Zurück mehr gab, erwiderte ich noch immer leicht umnebelt aufgrund der Informationen die ich gerade lesend erhalten hatte diesen fast animalischen Kuss, als er immer stürmischer und fordernder wurde.

Diesmal ging es Schlag auf Schlag, ging wohl unser dynamisches Temperament mit uns durch als er mir meine Bluse ungestüm aufriss und seine Hände fahrig über meinen erhitzten Leib wanderten, er versuchte mich auf der Couch unter sich zu begaben, wobei auch ich mich immer wilder zeigte und gebärdete, auch sein Hemd bald nur mehr in Fetzen von seinem Körper hing und er mir einfach meinen Schulrock kurzentschlossen hochschob um mir mein Höschen in einem Rutsch ungeduldig hinunterzuziehen. Ich konnte es selbst fast nicht erwarten Severus endlich wieder zu spüren, verzehrte mich unweigerlich eine nicht zu benennende Sehnsucht und so versuchte auch ihn so schnell als möglich von seiner störenden Hose zu befreien, wirkten wir leicht gehetzt.

Ich schaffte es gerade noch nur seinen steinharten, großen Schwanz zu fassen was ihn heiser auf keuchen ließ, als er sich schon zwischen meine gespreizten Beine legte und ohne innezuhalten in mich eindrang, unterdessen hatte er seine Hose noch immer an und ich konnte nur noch „Arrrr….“, ausrufend als er sich endlich wieder in mir versenkte, schmerzte es mich kurz, war es aber ein süßer Schmerz, daher krallten sich meine Nägel grob in seine Schultern und fügten ihm wohl schmerzhafte Schrammen in meiner Lust ihn zu fühlen zu. Nun begann ich blind vor Lust einfach halt suchend ihn weiter fest zu umklammern und er nun fing an meinen Mund zu erobern, während er immer wieder hart und ausdauernd in mich stieß, wobei ich mich fest gegen ihn stemmte, ihm meine Hüften begehrlich entgegen hob, auf dass ich ihn tief in mir aufnahm. Ich war mehr als bereit von Severus genommen zu werden, währenddessen waren seine Augen verdunkelt von Leidenschaft, da er sich mit Eifer immer wieder in mich trieb.

Mich überrollte mein Höhepunkt so überraschend schnell in einem ersten, rauschenden Orgasmus das mir Severus, als ich mich aufschreiend und heftig zuckend unter ihm wand, nur einen lustverhangen Blick schenkte um mich dann weiter in einem festen, harten fast passionierten Rhythmus weiter zu nehmen.

Obgleich er, als sich meine Muskeln um ihn verkrampfend zusammenzogen, sich meiner Lust genießend hingebend die Augen geschlossen hatte und laut aufseufzte, war er wohl noch nicht bereit das Vergnügen zu beenden und er bereitete mich somit auf eine zweite Runde vor, indem er einfach weitermachte, was ich doch mit einem Lächeln gerne zuließ. Nachdem ich wieder zu Atem gekommen war, vergrub ich meine Finger in seinem seidigen, dichten, schwarzen Haar und zog ihn gierig zu meinem Lippen, um wieder in seinen Küssen zu ertrinken, während er sich weitere heftig in mir bewegte, schließlich war Severus wenn wir uns vereinigten noch nie sanft gewesen, immer tatkräftig und gewaltig.

Er schaffte es mich dank seiner tiefen, herben Stöße wieder zu stimulieren, trieb er mich unbarmherzig weiter und mein Atem kam nach kurzer Zeit wieder abgehackt von mir. Meine Hände wanderten begehrlich zu seinem Po, um ihn bestimmt an mich zu ziehen als ich Severus in die geöffneten Augen sah und atemlos befahl:

„Fester….Sev…rus, härter!“

Das ließ er sich nicht zweimal sagen und versenkte sich nun immer wilder, vehementer und noch ungestümer in mir, bis ich ihm meine Brüste wollüstig in einem Hohlkreuz entgegen drückte und wir dann beide lautstark zu unserm gemeinsamen Höhepunkt fanden. Wir brachen ermattet mit schweißglänzenden, dank der Leidenschaft halb ausgezogenen, Körpern zusammen. Ich konnte es nicht fassen, das wir immer soooo verroht und animalisch vögelten, wer hätte gedacht das der Professor im Bett immer so abging, wusste ich, das alle Schülerinnen anderes von ihm denken würden, könnten sie sich nur Severus eine Sekunde so leidenschaftlich vorstellen wie er mich gerade genommen hatte.

Er verharrte in mir, schien es auszukosten mir wieder so nah zu sein und ich spürte wie sich sein Herzschlag langsam beruhigte, auch er wieder zu Atem kam als er sich plötzlich auf seine Arme zog, mir intensiv ins erhitzte Gesicht blickte, konnte ich nicht verhindern das mir ein gesättigtes, zufriedenes Lächeln entwischte und er mich mit seinen schwarzglänzenden Augen inbrünstig ansah, während er lässig eine schwarze Augenbraue hob.

„Zufrieden?“, grinste er mich teuflisch an während ihm sein langes Haar ins Gesicht fiel und ich mich begann unter ihm wie eine Katze zu räkeln da er immer noch in mir war, erstaunlich dick um genau zu sein.

„mHmh“, gab ich ein wolliges Geräusch von mir und schloss nun meine Arme lüstern um seinen durchtrainieren wohldefinierten Oberkörper und er ließ es zu, was mich wirklich überraschte, zumal er sich auch noch zu einem Kuss herabließ, obgleich alles vorbei war und mir noch die Freude machte meine Brüste etwas zu streicheln. Ich bewegte mich ganz automatisch und ging mit meinem Becken vor und zurück, worauf er sich leicht schmunzelnd aus dem Kuss löste und mich spöttisch ansah.

„Du bist auch nie zufrieden, oder, etwa unersättlich?“, fragte er reichlich süffisant.

„Ich dachte ich bin eine Malfoy, die kennen das Wort zufrieden gar nicht!“, konterte ich gekonnt.

„Biest, aber bedenke, ich bin ein alter Mann und brauche Zeit!“, hauchte er tief.

„Mhm…also ich weiß nicht so alt bist du auch noch nicht und…. nach so viel Zeit brauchen fühlt sich das nicht an!“, spielte ich auf das begierig an was ich noch in mir fühlte, als er den Kopf schüttelte.

„Für so was hast du doch Draco!“ Darüber lachte ich rau auf und er verschloss meinen Mund wieder begierig mit seinem. So überzeugte ich ihn nach einiger Zeit doch noch und wir kamen noch einmal, nachdem er sich wieder heftig in mich stieß und ich dachte ich müsste unter seinen nachdrücklichen Stößen zerreißen, gemeinsam zu einem berauschenden Orgasmus und als er sich schließlich erschöpft von mir rollte und auch ich dem Rasen meines Herzens nachspürte, wusste ich, das ich morgen nicht mehr würde sitzen können so wund fühlte ich mich unten an, aber ich hatte es ja nicht anders gewollt. Mal wieder trugen mein, wie sein Körper eindeutige Zeichen unserer stürmischen, leidenschaftlichen und wenig zärtlichen Verneigung. Ich hatte blaue Flecken und Striemen zuhauf, aber ich fühlte mich wohl und herrlich befriedigt. War der Sex mit Severus immer eine heftige Angelegenheit, aber dafür auch umso befriedigender.

Schließlich richteten wir danach unsere Klamotten, die doch recht mitgenommen aussahen und er schenkte uns einen Gewürzwein ein, erinnerte sich anscheinend das mir der besonders gut geschmeckt hatte und setzte sich dann gemütlich, aber zu meinem Erstaunen, zu mir auf die Couch und zog mich halb liegend auf seine Brust. Ich war durchwegs überrumpelt was Severus mir damit sagen wollte, dass er mich nicht hochkant wie gewohnt hinausschmiss und es zu genießen schien das wir das nun geteilt hatten, als er das erste Wort ergriff das seit seinem Eintreffen und unserem leidenschaftlichen Ausbruch geschehen war, währenddessen strich er mir auch eine Locke fürsorglich hinters Ohr.

„Defixitionstafeln interessantes Thema, schönes Buch…vom Lord?“, meinte er interessiert und spielte mit meinem Haar.

„Ja, Ja und JA!“, antwortet ich und schmiegte mich in seinen Arm, fühlte noch immer meinen gebrauchten, benützten Körper nach und ließ nun nonverbal mein Glas zu mir schweben um mir einen genüsslichen Schluck zu gönnen, so konnte mir das gefallen, wie ich mir eingestand. Jetzt behandelte Severus mich zum ersten Mal mit Respekt und Anstand und ich fühlte mich nicht wie eine Schlampe die ihre schuldige Aufgabe an ihm erledigt hatte, sondern eher bestätigt, dass es für ihn schön gewesen war wie auch für mich. Aber ich gab mich nicht dem Irrglauben hin, dass dies mehr bedeutete als es war, denn das war es wirklich nicht.

„Ich will´s gar nicht wissen, oder?“, erkannte er haarscharf das ich nichts sagen würde.

„Ja!“

„Brauchst du für die zwei Protzdinger auch eine Truhe?“, klang er herrlich gehässig.

„Ohja, das wäre toll Severus, wenn du so was hättest! Wenn den Büchern was passiert würde er mich wohl umbringen!“, meinte ich das todernst und Severus sah es wohl ähnlich.

So verging die Zeit, aber wir ließen uns nicht stören und ich lag halb auf ihm und streichelte über seine Brust in kreisenden Bewegungen, währenddessen zwirbelte er immer wieder eine Locke von mir, während wir tranken, genoss ich die ungewohnte Ruhe mit Severus. Schließlich ließ er magisch von wo auch immer eine metallische Truhe zu uns schweben, die einen gebogenen, runden Deckel hatte. Das dunkelgraue, matte Metall mit getriebenem Dekor von stilisierenden Zweien und Blüten, war damit von außen aufwendig geschmückt und im Inneren mit einer bronzefarbenen Mennige ausgestrichen. Es war eine herrlich, schöne Truhe.

http://www.hampel-auctions.com/de/archive/g37/71694/

Jetzt zog er selbstsicher meine Hand zu sich und ritzte mich mit seinem Zauberstab, indem er einen kleinen Schnittfluch sprach, blickte mir aus den Augenwickeln abwartend entgegen und ich lächelte nur und beobachtete wie er die Banne gekonnt sprach und mit meinem Blut absegnete, zuletzt tropfte mein noch warmes Blut auf die Metallkiste, doch dann sprach er danach noch fürsorglich einen „episkey“ auf meinen Schnitt und ich legte dann gewissenhaft die wertvolle Fracht hinein, schloss die Truhe bestimmt und lächelte ihn dankbar an.

„Danke Severus, das ist …“, schmiegte ich mich wieder an seine Brust als die Tür lautstark aufschlug und ich zusammenzuckte, aber Severus Arm hielt mich weiter umschlungen und so lehnte ich immer noch an seiner Brust, als ich das empörte Luftschnappen wahrnahm, das mich doch fatal an Draco erinnerte.

Ich wollte mich resolut aus Severus Umarmung winden, aber er legte mir seine Hand bestimmt in den Nacken und hielt mich hart an Ort und Stelle. Ich nahm wahr, hörte es nur, da ich durch Severus Klammergriff nichts sehen konnte, ich mein Gesicht nicht wenden konnte, wie Draco in Severus Sessel platznahm, aber bis jetzt nichts gesagt hatte doch Severus hatte genauso wenig gesagt.

„Severus, wie ich sehe hast du einen vergnüglichen Abend!“, troff der Sarkasmus aus Dracos Worten und augenblicklich war ich dankbar, dass ich mein Gesicht an Severus Brust verstecken konnte, weil ich mir gerade bildhaft ausmalte, wenn Draco eine halbe Stunde früher gekommen wäre, hätte er uns lebhaft in Action Inflagranti erwischt und das wollte ich bestimmt nicht. Ich wollte nicht, das er sah wie ich mit Severus schlief, beziehungsweise es nicht schon wieder sah, denn ich wollte nicht wissen, ob er sich nicht berufen fühlen würde auszurasten oder mitzumachen, schließlich traute ich meiner Familie alles zu. Es war mir unangenehm das Severus zum ersten mal so dazu stand was wir taten! Vor Draco …warum?

„Draco, schön dich zu sehen, und ja danke, ich hatte schon einen vergnüglichen Abend, das ist korrekt!“, rieb er es Draco regelrecht unter die Nase, worauf ich dieses abfällig Schnauben hörte.

„Das sehe ich!“

„Was wolltest du, Draco!“, wurde ich noch immer niedergedrückt, während Draco sprach als wäre ich nicht da und Severus änderte daran nichts, nein, er übertrieb es meiner Ansicht nach noch. „Kann ich dir einen Gewürzwein anbieten?“, dachte ich, ich hörte nicht richtig als Draco auch noch die Frechheit besaß anzunehmen.

„Ich wollte dich Fragen, ob du dich dazu herablassen könntest als Linke Hand dafür zu sorgen, dass mein Haus in der Diagon Alley sicher ist. Ich hab da was läuten hören das die Lestranges Spaß suchen und die Twins hochnehmen wollen, denke ich, dass dein Wort mehr zählt als meines!“, war er pragmatisch und seine Sorge die Twins zu schützen, schaffte es sofort mein schlechtes Gewissen anzukurbeln, passte es mir gar nicht, dass sie mich beide so behandelten.

„Natürlich, es ist inakzeptabel wenn sie Familien Vermögen zerstören wollen, ich kümmere mich darum!“, löste sich seine starre Hand und er begann mir über mein Haar zu streichen, fehlte mir doch nun der Anlass noch meinen Kopf zu heben.

„Danke Severus!“, hörte man, dass es Draco wirklich etwas bedeutete, das Severus seinen Einfluss gelten machen würde.

„Dann muss ich nun los!“, entließ er mich aus seinen Armen und ich richtete mich auf, achtete darauf das mir meine Haare ins Gesicht hingen, unterdessen rauschte mein Liebhaber so schnell konnte man gar nicht schauen als schwarzer Schatten in die Dunkelheit der Nacht und Draco saß mir mit lässig überschlagenen Beinen gegenüber und betrachtete ruhig die Truhe, die vor uns auf dem Tisch stand.

Es breitete sich ein Schweigen über uns aus, das ich als unangenehm bezeichnen wollte, aber Draco saß mir mit schiefgelegten Kopf gegenüber und sah mich unleserlich an, an sich völlig emotionslos, erhob er sich nun langsam und ich blickte abwartend auf ihn als er mir seine Hand hinstreckte.

„Kommst du mit! Es ist ja nun noch nicht so spät erst nach zehn und er ist ja jetzt weg!“, klang er ganz ruhig und selbstsicher und ich hatte einen Kloss im Hals, nickte nur, stand auf, nahm aber seine Hand nicht, sondern hob die nun schwere Truhe an, obgleich ein Zauber auf ihr lag, die sie leichter machte und trug sie zum Regal, schob sie gleich in die Nähe meiner Holztruhe und räumte das unter Dracos aufmerksamen Augen weg.

Nachdem ich dies erledigt hatte trat ich zu ihm und er war so frei und legte mir sanft gar zärtlich meinen Mantel um und ich griff nun seine Hand, ging mit ihm einträchtig zum Gemeinschaftsraum, währenddessen war die Stimmung die herrschte nicht zu greifen nur mein Gewissen wollte nicht schweigen, da er so beherrscht und ruhig blieb, nun da Severus so eindeutig Stellung bezogen hatte, warum?

Warum war Severus so weit gegangen, das er mich nicht losließ, mich an sich gepresst hielt?

Sollte das so etwas wie ein Revier Kampf sein, in der Art, wenn sie hier in meinen Räumen ist, gehört sie mir? Ärgerte es mich, oder bescherte es mir ein wohliges Kribbeln?

Eine gute Frage, vor allem bescherte es mir ein schlechtes Gewissen, schließlich war ich eigentlich nicht so gestrickt, mit allem, was nicht bei drei auf den Bäumen war mit ins Bett zu hüpfen, ich konnte es, wenn es nötig war, wusste ich, sähe ich es an als wäre es ein Job, aber im privaten hatte mir immer einer gereicht, aber seit dem ich dieser Familie angehörte, war ich mir da nicht mehr sicher, dass einer reichte!

Wir erreichten den Gemeinschaftsraum in dem es noch gut zuging und wir begaben uns zur Connection und ich erledigte etwas was mir noch siedend heiß eingefallen war, daher setzte ich mich neben Blaise und war froh auf andere Gedanken zu kommen.

„Du musst noch organisieren, das die Mädels nicht nach Hause gehen!“, wisperte ich dem dunkelhäutigen Schönling zu und er grinste mich mit sehr weißen Zähnen an.

„Schon erledigt, Schönste, du musst nicht immer an alles denken! Ist schon erledigt auch Ostern und den Sommer hab ich mit ihrem Alten klar gemacht!“, sahen uns die Schwestern mit riesigen Augen an und wir begannen zu lachen, selbst Draco kicherte verhalten als ich meinte:

„Glaubt ihr wirklich wir lassen euch da wieder hin?“ Jetzt konnte man die Erleichterung in ihren Augen mehr als nur aufblitzen sehen, es wirkte als fiele ihnen ein Stein vom Herzen, vor allem Daphne schloss sogar erleichtert ihre Augen.

„Blaise, was läuft nun mit Parkinson und Nott?“, fragte ich leise forschend nach und sah wie Draco die Ohren spitze.

„Klar, sie bleiben als eine der wenigen Slytherins in Hogwarts, hab es so eingefädelt, mal sehen was sich ergibt wenn die zwei so gut wie alleine sind!“, grinste er sehr fies und ich erwiderte es teuflisch, freut es mich das Blaise an alles dachte und bemerkte Dracos fragenden Blick.

„Was, Draco, ein bisschen Hilfe hat noch nie geschadet!“, schüttelte er nur amüsiert lächelnd den Kopf. Als sich Astoria bemerkbar machte indem sie sich räusperte.

„Sorry, Hermione aber ich hätte mal eine Frage…..haben wir das richtig verstanden du hast unsere angeheirateten Stiefmutter die Haare abgeschnitten?“, wollte sie taff wissen.

„Nein, ich habe ihr die Haare geschoren!“, trat ein sardonisches Grinsen auf meine Züge und die Mädels erwiderten es mit einer tiefen Herzlichkeit.

„Und wie war es?“, wollte die gute Astoria mit einer guten Portion Giftigkeit wissen.

„Herrlich, sie hat gekreischt und geschrien als würde der Lord den Crutio auf sie anwenden, sehr unwürdig, sehr peinlich!“, war ich kalt und selbst Draco schien verklärt bei dem Gedanken was ich getan hatte.

„Oh, da fällt mir noch was ein, ein paar Gryffindors wollten heute auf den Gang mit McGonagall reden, das war zu komisch es zu beobachten, sie sahen aus wie Fische auf den Trockenen, aber du solltest aufpassen, Schönste, dein Name fiel und der von Potter….McGonagall wurde recht ungehalten als diese kleinen Petzen nicht weitersprechen konnten, sie war sehr misstrauisch!“

„Erfreulich zu sehen, dass mein Zauber wirkt,….aber verdammt, ich hasse die Tratscherei der Gryffindors!“, zischte ich giftig. War mir nur leider zu bewusst das ich ab morgen wohl die Alte an meinem Hintern kleben hätte, was für Aussichten, verzog ich ärgerlich mein Gesicht und überlegte wie ich den kleinen Petzen aus Gryffindor benehmen und vor allem schweigen beibringen könnte.

Wir quatschen noch etwas, aber dann wollte Draco sichtlich ins Zimmer und wir gingen gemeinsam unter den Aufmerksamen Beobachtung derer die noch wach waren!
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