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 Kapitel 190-191

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 190-191   Do Feb 09, 2012 6:24 am

190. Christmas Shopping

Hermiones Sicht

Es war mal wieder soweit, ich musste und wollte ausbrechen, gerade hielten mich Mauern im allgemeinen nicht zu lange, wie ich mir belustigt eingestand und deshalb machte ich mich am späten Nachmittag auf die Socken um mich in die Diagon Alley zu begeben.

Ich kleidete mich warm aber wie es sich ja wohl jetzt für mich gehörte in ein Kleid, auch wenn es nur ein dickes, warmes Strickkleid war, über das ich meinen schönen Mantel zog, meine hohe Stiefel dazu kombinierte, alles was sonst noch gegen die Kälte schützte wie Schal und Handschuhe anzog, nur um mir dann meinen Umhang über zu werfen.

Auch diesmal achtete ich darauf das mal wieder keiner wusste wo ich war, da es der Sinn des Ganzen Weihnachtsfestes und seiner Geschenke war das keiner wusste was er bekam und so wollte ich weder, das die Jungs noch meine Männer wussten, das ich mir die Mühe für sie machte mich auf den Weg zu machen um sie zu beschenken.

So kam ich an einem rauen, stürmischen Wintertag im Dezember in der schon nachtmittäglichen Dunkelheit des Tages an und es schüttelte mich in meinen Pelzbesetzten Mantel den ich mir enger um die Schultern zog. Mit meinen Händen, die in langen, engen, schwarzen Wildlederhandschuhen steckten strich ich mir das kurzes, blonde Haar meines Bobs aus der Stirn, als mir der Wind ein paar Strähnen hineinblies.

Ich wusste, ich war als Hermione besser geschützt vor den Unwägbarkeiten des Lebens, aber als Herminone, die Schülerin sollte ich mich lieber nicht außerhalb der Schule erwischen lassen während ich eigentlich in der Schule zu sein hatte, also war ich mal wieder zu Minna geworden, lag mir trotz allem diese Verwandlung die ich als ausreichend einstufte.

Ich beobachtete, dass trotz des Wetters und der prekären Lage, dank der vorweihnachtlichen Festtagszeit die Gasse gut besucht war. Jetzt hetzten die Mütter und Ehefrauen gut bepackt die Gasse entlang und die roten Bäckchen leuchteten von dem kalten Wind in der Dunkelheit. Überall standen bewegliche Stände, die Glühwein und Punsch anboten, oder auch Kastanien, die frisch geröstet wurden. Herrlich waren die Gerüche in der Gasse, so stimmungsvoll weihnachtlich und regten an zu bleiben, zu verweilen und zu kaufen, da vergaßen auch die normalen Hexen und Zauberer das Grauen das gerade in unserer Welt herrschte und gaben sich dem freudigen Gefühl des anstehenden Festes hin.

Also machte auch ich auf die Läden unsicher zu machen, kaufte ein wie verrückt und war erstaunlich entscheidungsfreudig in meinen Einkäufen, mochte ich es doch gar nicht etwas lange unnötig in die Länge zu ziehen, daher fand ich vieles was ich suchte und ging zielstrebig als erstes in die Knockturn Alley um hier meine Suche flott zu beenden.

Hier war der Unterschied zur fröhlichen und geselligen Diagon Alley mal wieder enorm, so völlig anders war es an diesem verbotenen Ort als würde nicht ein Fest anstehen, wie immer war die Gasse dreckig, vermüllt und düster, doch es hätte für mich nicht anregender sein können hier entlang zu steifen, es war herrlich. Ich stutzte jedoch als ich da vorne….tauschten mich meine Augen? Nein, ich sah richtig…..was sollte das? Konnte ich sehen wie dort hinten Remus entlang schlich bei einem Haufen Werwesen, war das da Steven, der Werwolf aus meinem Trupp? Okay, was ging hier vor? Seit wann war Remus ein Mitglied des Rudels?

Schnell stürzte ich mehr, als das ich ging in die magische Parfümerie und nebelte mich wüst mit Duftsprays ein, um dann eins zu erstehen, das gar nicht mal schlecht roch, verband ich, das Nötige mit dem Vergnügen, verdammt. So versuchte ich mein natürliches Aroma von Remus fernzuhalten, denn vielleicht bedeutetet es das Remus in der Knockturn Alley war auch noch das Lucius schon wieder hier rumgeisterte, er ihn beschattete oder das Remus wirklich die Nähe zum Rudel suchte? Fragen über Fragen aber auf die Schnelle wohl keine Antworten!

Verdammt, das konnte für mich gefährlich werden, wenn Greyback darauf beharrte mich ohne Maske zu sehen, hinzu kam mein Duft und meine Stimme, Remus würde mich erkennen…..daher musste ich sofort von der Straße verschwinden und da viel mir nur ein Zufluchtsort ein, ich musste zu den Twins. Ich eilte nach einem schnellen Blick, ob die Luft rein war, die Gasse runter zum Haus der Twins, betrat es unbehelligt über die verbotene Seite, da sich mir die Schutzzauber von alleine öffneten und huschte hinein, lehnte mich nach diesen turbulenten Gedanken in meinem Hirn an die Tür.

„Was tun sie hier, ich kenne sie nicht?“, blickte mir ein furchtsamer, aber auch aggressiver dunkelhäutiger Lee Jordan entgegen, seine Rastalocken standen wirr von seinem Kopf ab und wippten bedrohlich. Ganz langsam hob ich meine Hände um ihn zu zeigen, dass von mir keine Gefahr ausging.

„Könntest du einen der Twins holen?“, bat ich lieblich und er sah mich sehr, sehr skeptisch an, reagierte aber auf meine Forderung toll indem er einfach seinen Patroni erschuf und ihn schickte, mich aber nicht einmal aus den Augen ließ. Damit war ich zufrieden, das er sich zu helfen wusste und sich nicht übers Ohr hauen ließ, aber ich hatte schon immer gedacht das er ein taffer Junge war. Sofort wurde die Tür lautstark aufgerissen und zwei Twins stolperten eifrig rein, da sie so viel Gas gaben was mich lächeln ließ, bis sie bei Lee stehen blieben und mich skeptisch musterten.

„Wir übernehmen Lee, geh vor, es geht zu wie im Irrenhaus!“, meinte George aber auch er hielt wie Fred seinen Stab auf mich gerichtet und Lee sah sie besorgte an als ich meinte:

„Eichhörnchen….sammeln Nüsse und ihr wohl Galleonen, wenn das Geschäft so gut läuft!“, war mir echt nichts blöderes eingefallen, was aber dazu führte, das Fred und George sofort ihre Zauberstäbe wegsteckten und sie ein erleichtertes Grinsen zur Schau trugen.

„Geh ruhig Lee, das da ist eine alte Freundin von uns!“ Er war zwar unsicher, tat aber wie ihm geheißen und verkniff sich heldengleich jede Frage.

Als die Türe zufiel, umfingen mich sehr schnell vier starke Arme und ich spürte zwei überdrehte Twins, die mich überschwänglich auf die Lippen küssten, sie bekamen sich gar nicht mehr ein, war es zu lange her, das wir uns gesehen hatten.

Ich löste mich kichernd:

„Sagt mal seid ihr stark?“, befühlte ich wohlwollend ihre gestählten Oberarme.

„Aber immer doch Schönste, nur weil du Feldwebel nicht da bist, oder der Drillsergant, hören wir doch mit dem Training nicht auf….!“, erklärten sie stolz grinsend.

„Was denkst du von uns? Das wir faul sind?“, dabei hoben sie spielerisch empört die Hände.

„George, die hält uns echt für faul, das ist….das ist…!“, erklärte Fred empört.

„Nicht, in Ordnung Fred!“, schüttelte George grinsend den Kopf.

„Ja, genau das wollte ich sagen, Schönste das ist gemein!“, feixten sie weiter, währenddessen verdrehte ich nur rollend die Augen und wusste in dem Moment was mir fehlte und abging, die Leichtigkeit des Seins, die die Red Devils selbst in solchen Momenten versprühten.

„Sorry, Devils!“, zu mehr konnte ich mich echt nicht durchgingen, oder dann doch noch: „Ähm, Lee, hat cool reagiert!“

„Ein Lob, das geht runter, wie das „GUT GEMACHT“ von Snape!“, ergriff Fred theatralisch sein Herz und flatterte übertrieben mit den Wimpern und ich schaute fragend, ein „gut gemacht“ von Severus? Wow, ich wusste ja die Sache wegen der Beschattung und was die Twins für eine Rolle gespielt hatten, aber diese Worte aus Severus Mund, wurde der Gute weich!? Jetzt war ich versucht hysterisch zu kichern, damit könnte ich ihn aufziehen, nahm ich es mir bei gegebener Gelegenheit vor!

„Lob von mir?“, fragte ich danach grinsend arrogant.

„Ja, wer glaubst du denn gibt Lee die ganzen Weisheiten weiter die wir von euch hoch wohl geborenen Abstauben können?“, erklärten die Twins blasiert und amten Draco nach. Zu herrlich was für einen Blick sie drauf hatten, eine perfekte Imitation.

„Eben, du glaubst doch nicht, dass wir Lee hier wohnen lassen, ohne das er die Chance hat sich zu verteidigen“, erklärten sie weiter hochmütig, als ob ich sowas von ihnen denken würde…

„Klar ihr habt Recht, letztens war es ja wohl recht knapp!“, warf ich ein und spielte auf die Lestranges an, aber das schienen sie nicht zu wissen.

„Wie meinst du das?“, fragte George besorgt und da fiel mir ein, wir hatten es ihnen nie geschrieben.

„OH, als eure Fenster beschmiert waren vor einigen Tagen hat dies Draco gesehen, er meinte, das wären die Lestranges die es auf euch abgesehen hatten und da hat er Severus gebeten sich darum zu kümmern, das Malfoygut geschützt bleibt und nun, Severus ist Severus!“, erklärte ich schulterzuckend.

„Und damit hat er uns gerettet!“, bekam Fred riesige Augen.

„WOW, wie irre!“, kam es wie aus einem Mund von den zweien, gefolgt von:

„Ja, voll Krass!“, wirkten sie ungläubig das der Schutz von uns für sie sooo wirkungsvoll funktionierte.

„Wenn ich daran denke, wie schnell er ging, als er die Information erhielt….könnte ich mir zusammen mit den zwei Wörtern die er euch geschenkt hat denken, das das seine Art ist DANKE zu sagen, dass ihr ihn deckt!“, erklärte ich grinsend, ja das passte wohl. Verstand ich zum ersten mal was Severus getrieben hatte, es zu tun, den nur weil Draco darum bat, tat Severus noch lange nichts, aber mit diesen Informationen bekam das ganze mehr Hintergrund.

„Tja, also unter den Umständen immer wieder gerne, wobei es selbstverständlich war!“, fasste es George zusammen.

„Aber sag Schönste, warum bist du hier als…das da!“, sah ich deutlich die Neugier in Georges Blick.

„OH, nun das ist Minna, jetzt lernt ihr sie auch mal kennen!“, schüttelte ich meinen Kopf und präsentierte mich ihnen dramatisch.

„WAS!“, schrillte es simultan in meinen Ohren, auwja, tat das weh.

„DIE NUTTE!“, war ich taub, aber so was von, daher schüttelte ich meinen Kopf um wieder etwas zu hören, währenddessen starrten sie mich an wie eine FataMorgana.

„Ich bin zu teuer für euch Jungs, also bitte keine falschen Hoffnungen! Außerdem bin ich nicht mehr in diesem Gewerbe!“, konnte ich es nicht lassen und lachte dann schallend los.

„Also echt, das Severus auf Minna abgefahren ist versteh ich, man erkennt dich minimal, du bist noch du, aber doch auch nicht, ich glaub, der hat schon länger auf dich gestanden!“, brummte Fred tief als er sich wieder gefangen hatte und mich brütend betrachtete.

„ZU gütig!“, zeigte ich ihnen breit die Zähne, als ich über seine Worte nachgrübelte, hatte Severus vorher schon für mich eine Neigung entwickelt? Gute Frage, aber wie ich vermutete würde viel passieren müssen, auf das ich darauf eine Antwort von Severus bekommen würde

„Nicht, dass wir uns nicht freuen MINNA, sag uns, was verschafft uns die Ehre?“, horchten sie mich weiter aus, aber bitte, gut.

„Remus?“, war ich trotzdem kurz angebunden, das reichte doch wohl als Erklärung.

„HÄÄÄ….was hat Remus damit zu tun?“, wohl doch nicht, sie blicken reichlich verwirrt drein.

„Er ist DA draußen und ich wollte nicht, dass er mich erkennt!“, erklärte ich leicht genervt, heute waren sie wohl langsamer als sonst…

„Verständlich, als Wolf hat er ein gutes Näschen!“, tippte sich Fred ganz schlau nach dem Spruch an die Nase. Na endlich, langsam wurde ich wohl doch so sarkastisch wie Severus, kam es mir schmunzelnd in den Sinn, aber bitte, die Twins waren auch schon mal schneller von Begriff gewesen.

„Sagt mir lieber, ist er für Lucius eingeteilt oder Tonks und was macht Remus bei den Wölfen?“, horchte ich sie weiter aus, denn heute wollte ich nicht wieder auf Lucius treffen, denn bei den Erinnerungen an das letzte Treffen wurden mir die Knie wieder weich und ich wollte erst recht nicht an den Traum danach denken.

„Oh, hat er es geschafft?“, wollte George wissen und ich machte große Augen.

„Hat Draco es dir nicht gesagt, das Remus seit den Sommerferien versucht einen Platz in Greybacks Rudel zu erringen, wenn du sagst, er ist bei den Wölfen hat er es endlich geschafft!“, erklärte George ruhig.

Verdammt, verdammt, verdammt, wenn ich aufflog gab es nicht viele Möglichkeiten die mir bleiben um Remus mundtot zu machen. Und nein, Draco hatte mir nichts gesagt, konnte ich mir schon denken, warum! Er wollte mir dadurch zeigen, das er mich als gleichwertiges Familienmitglied anerkannte und er mich erst retten, oder einweihen würde, wenn die Situation eskalierte, aber solange darauf vertraute das ich selbst dahinter kam und wusste mit der Lage umzugehen.

Ich wusste gerade nicht ob ich mich freuen sollte das er es mir zugestand absolut dazuzugehören, oder ob ich schnippisch sein sollte? Entschied ich mich, dass ich mich geehrt fühlte und schüttelte benommen mein kurzes Haar.

„Was ist Schönste, du bist ganz blass!“

„Was ist? Hallo, wo habt ihr nicht aufgepasst, ich leite mit Greyback das Rudel, als Vertreterin der DeathEater, ich gehe da ohne Maske hin, Greyback hasst die Maske, was soll ich mit Remus machen, wenn er vor mir steht? Ihn Killen?“, fauchte ich erregt.

„Beruhige dich Schönste, also mal langsam, Remus ist nie beim Rudel vor, während und nach dem Vollmond, kannst du deine Termine nicht so legen?“, brachte George wieder eine Struktur in meine Gedanken, schließlich hatte ich doch schon überlegt, ob ich es wirklich können würde Remus eiskalt zu beseitigen.

„AOH, du hast recht, ER bevorzugt das ich kurz vor dem Mond komme! Und wenn Remus nie da ist…..aber trotzdem ist das Scheiße!“, wandte ich wenig erfreut ein, die Situation war gelinde gesagt… scheiße.

„Wenn …musst du abwägen, Harry ist es bestimmt wichtiger das du lebst!“, kam es kalt von Fred und er hopste auf die Tischplatte und baumelte mit den Beinen lässig in der Luft..

„BITTE?“, wollte ich nur nachfragen, auf das ich mich nicht verhört hätte.

„Es stimmt Schönste, wenn Remus dich an den Orden verpfeifen würde, wäre das Fatal, Dumbledore könnte dich aus der Schule schmeißen, dir das Ministerium auf den Hals hetzen, Remus weiß worauf er sich als Spion einlässt, genauso wie wir es wissen. Zwar würden es die Anderen versuchen zu verhindern wenn rauskäme das wir sie ausspionieren, aber Moody würde versuchen uns zu töten! Kennen wir die Gefahr!“, sprach er da voll und ganz die Wahrheit.

„Ist Spionage ein dreckiges Geschäft, nicht wahr Schönste!“, stimmte George freudlos zu.

„Ihr habt ja recht, gut, dann soll es so sein, wenn er mich sieht!“, waget ich mich zu fragen wo das alles enden sollte! Das ich bereit war es im Notfall zu tun und mir meine Freunde dazu sogar emotionslos rieten.

„Sagt mal kommt Draco oft zu euch“, trieb mich die Neugierde, schließlich wollte ich noch immer mehr über seine ominösen Pläne herausfinden.

„Klar, fast einmal im Monat, immer Montags!“, hatte ich schon mal mehr Informationen wo er so oft hin verschwand, verwunderte es mich und ich sah sie skeptisch an.

„WAS zum Teufel redet ihr einmal im Monat?“, hakte ich daher nach.

„Über Gott und die Welt, die Arbeit, das Geld, ….Quidditch…den Orden! Alles!“, schien das Verhältnis zwischen ihnen wirklich eng geworden zu sein.

„Das ist schön, das freut mich, auch das der Laden so gut geht, Jungs!“

„Jupp, Mum, hat vielleicht blöd geschaut sie war vor ein paar Tagen mit Dad hier und den Ansturm erlebt hat, die war Platt aber so richtig!“, erklärten jetzt beide richtige Stolz, auch wenn sie versuchten es nicht so zu zeigen.

„Ihr seid zu gemein, sagt mir bitte nicht, dass ihr euch in diesen scheußlichen, bunten Drachenlederanzügen präsentiert habt?“, verdrehte ich die Augen, denn die Dinger waren meiner Ansicht nach echt hässlich.

„Das ist echtes, sauteures Drachenleder!“, verteidigten sie sich leicht beleidigt.

„Ja, Fred, aber das ist eine farbliche Geschmacksverirrung!“, deutete ich auf den Pinken und den neongrünen Anzug, der sich mit den roten Haaren von ihren verteufelt biss.

„Du hast halt keine Ahnung von Mode, PUPPE!“, zischte Fred und fuhr sich beleidigt über seine Weste und George grinste bösartig.

„Ich find dich heiß, Fred!“, zuckte Freds Kopf hoch und er schenkte seinem Bruder einen sengend heißen Blick.

„Boah….ich muss weiter, ich hab nur heute Zeit alles zu besorgen, hoffentlich sind die Wölfe weg!“

„Wir bieten gerne immer Asyl und Obdach!“, grinsten die zwei Chaoten mich an und gaben mir noch einen Abschiedskuss bevor ich ging um weiter meine Einkäufe tätigte, jetzt wagte ich mich wieder auf die Straße.

Ich schlenderte an den Auslagen der Geschäfte vorbei, hatte noch immer keine brillante Idee wie ich meine Männer würde beschenken können. Was schenkte man jemandem der in Geld schwamm, der sich wann immer er wollte genau das kaufen konnte was ihm gerade gefiel und der eigentlich alles besaß? Jemandem der wunschlos glücklich sein konnte!

Ich war für Lucius schon viele Ideen durch gegangen. Ein Buch für seine so einmalige Sammlung, doch welches sollte ich wählen bei dem ich sicher sein konnte, das er es nicht schon besaß?

Für Draco, das war schwer, mir wollte nicht so recht etwas einfallen, schließlich sollte es für ihn besonders privat sein, aber auch er hatte alles was sein Herz begehrte.

Ich stand gerade vor den Schaufenstern eines Buchantiquariats, besah mir die herrlichen Auslagen und überlegte eigentlich, ob ich hinein gehen sollte und mich nach einem Geschenk für Lucius umsehen sollte, als mir eine spontane Idee für Severus kam. Ja, das war gut, breitete sich ein zufriedenes Grinsen auf meinen Zügen aus, denn eins war klar, Severus war fast noch schwieriger als meine beiden Eisprinzen, aber nun, es würde einige Arbeit bedeuten, aber es war perfekt für ihn, also harkte ich ihn in Gedanken schon mal ab.

Fehlten noch Draco und Lucius, ganz zu schweigen von Ron und Harry, für die ich aber Ideen hatte, die sich schnell würden umsetzten lassen, genauso für die Mädels und Blaise, sowie die Twins, wusste ich wo ich ihre Dinge besorgen konnte und hatte dies dann auch recht schnell erledigt und zu meinem Glück auch noch ungesehen, da alle zu sehr mit sich beschäftigt schienen um einer einzelnen Person zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, außerdem sah ich zum Glück keinen Remus mehr.

Kopfzerbrechen breiteten mir wirklich nur noch meine beiden blonden Schönlinge. Mein Blick fiel auf das edle Schild des kleinen Juweliers bei dem Harry Daphnes Verlobungsring erstanden hatte und mir wurde klar, das einzige was wirklich angemessen war, war etwas das ein Einzelstück war, niemals würde ich ihnen etwas schenken das ein anderer auch tragen oder besitzen könnte.

Mir kam eine Idee, doch dafür würde ich die Winkelgasse verlassen müssen und in die Muggelwelt gehen. Ich hatte mich an ein kleines, edles, altehrwürdiges Antiquitätengeschäft erinnert, dass mein Vater mit mir, mal besucht hatte als er etwas ganz Besonders für meine Mutter zum Hochzeitstag gesucht hatte. Ich war mir sicher, Draco würde niemals so tief in die Muggelwelt eintauchen und dort einkaufen gehen, bei Lucius hingegen war ich mir nicht mehr so sicher, nachdem er mich in dieses Restaurant ausgeführt hatte…so machte ich mich auf den Weg, schließlich hatte ich ansonsten alles schon zusammen und disapparierte.

Ich kam in eine kleine Seitengasse der Bond Street im Stadtteil Mayfair in London an, die einer der treuesten Einkaufsstraßen der britischen Metropole war. Sie beherbergt mehr elegante Ladengeschäfte mit luxuriöser Designer-Ware, Parfum, Schmuck, Kunst und Antiquitäten Londons, sowie Hoflieferanten der königlichen Familie (Royal Warrant Holders) als irgendeine andere Straße der britischen Hauptstadt.

Genau genommen existiert die Bond Street als solche allerdings nicht, teilte sie sich doch in die New Bond Street und die Old Bond Street. Ich strebte aus einem düstern Hauseingang, zur Burlington Arcade, diese hübsche Regency-Passage, deren ionische Arkaden sich mit zierlichen Erkerfenstern abwechselten, hatte es mir schon immer angetan, auch gefielen mir die Aufseher, die in Gehrock und mit Zylinder die Eingänge zur Passage bewachten. Hier war die Auswahl mit 41 eleganten Juwelier und Schmuckgeschäften riesig, doch ich strebte auf das mir bekannte Geschäft zu, schließlich hatten mich als Kind schon die ausgelegten Diademe und Tiara´s, die es hier zuhauf gab, fasziniert.

TOURISM

http://www.burlington-arcade.co.uk/

Ich stand vor dem kleinen, besonderen Geschäft, sah die Fassade, die denen der anderen Rechts und Links so glich und sich kaum abhob, daher wurde sie von einem braunen dunkle Rahmen aus Holz dominiert. Hier gab es nur das Beste vom Besten und ich wusste, dieser Händler hier führte ausschließlich Einzelstücke, doch sie besaßen fast immer auch noch eine Geschichte, die mal auf alten Landadel zurück ging, auf Künstler oder auch einfach eine besondere Entstehungsgeschichte hatte oder aus anderen Gründen besonders war.

Selbstbewusst betrat ich das kleine Geschäft, der leicht steif wirkende, altmodisch gekleidete, ältere Herr hinter der Theke musterte mich kritisch, schien wohl zu überlegen was diese sonderbare Person in seinem Geschäft suchte, schließlich trug ich noch immer meinen langen schwarzen Samtumhang mit Pelzbesatz und er überlegte wohl ob ich mir seine treuen Einzelstücke überhaupt würde leisten können, aber keine Sorge, wenn ich eines hatte dann war es Geld.

Doch davon ließ ich mich nicht abschrecken, grüßte ihn betont freundlich und sah mich kurz um, erspähte zufrieden die schön drapierten Stücke in den Vitrinen und war mir sicher, hier würde ich das Richtige finden. Ich trat an den Verkaufstresen heran, der auch noch einige Stücke enthielt, dann erklärte ich sehr freundlich und ruhig, dass ich etwas für zwei Herren suchen würde, fügte die Details hinzu, die mir wichtig waren, denn ich wollte etwas, das durch seine Geschichte eine Verbindung zu meiner Familie hatte, wie auch immer die aussehen würde, aber mein Gegenüber enttäuschte mich nicht. Mit einigen Details, die ich ihm gegeben hatte, konnte er aus seinem großen Sortiment wirklich etwas finden das Perfekt zu meiner Familie passte und zu ihrer Geschichte.

Ich fand schnell etwas für beide und zahlte mit der Plastikkarte von Gringotts, somit erhielt sie ihren ersten Einsatz, dabei fand ich es zu amüsant, dass sie sich das Verfahren ähnlich einer Kreditkarte abgeschaut hatten und es mir somit ermöglichten auch mein Vermögen in der Muggelwelt verwenden zu können.

Der Mann hätte nicht selten dämlich geschaut wenn ich ihm Galleonen auf den Tisch gelegt hätte, trotzdem wirkte er leicht verstört, das ich die horrende Summe ohne mit der Wimper zu zucken und ohne zu feilschen auf den Tisch legte und zahlte, aber bitte, hierbei würde ich nicht handeln, denn ich war mir sicher, die Stücke die ich ausgesucht hatte, waren das Geld wert, außerdem hatte er mich wirklich gut beraten. Ich war voll und ganz zufrieden und mir sicher das Lucius und Draco sich freuen würden.

Eilte ich zurück zur Schule, morgen würden wir wieder Unterricht haben und es war spät geworden und ich müsste die Geschenke noch einpacken, wollte ich das doch selbst erledigen, würde mein Abend gut gefüllt sein.

Hermines Sicht ende

Severus Sicht

Nach dieser erhellenden Information von Dumbledore bezog ich am nächsten Tag Aufstellung vor der Großen Halle und geisterte wie ein Rachegott durch die Gänge, bis ich sie endlich sah wie sie vom Turm mit den „Plagegeistern“ herabstieg. Als sie mich bemerkten, musste mein mörderischer Ausdruck auf meinen Gesicht sie aufschrecken, da sie sofort entsetzt stehen blieben, da ich nur provozierend meine Hand erhob und das Biest mit einem einzigen Fingerzeig drohend zu mir rief war sie sofort auf der Hut, aber schließlich hatte dieses heimtückische Biest meiner Ansicht nach zu viele Geheimnisse, die sie verbarg, wenn sie soooo reagierte. Ich wollte für sie hoffen, dass sie mich überzeugen konnte, wenn nicht würde dieser Tag und die kommende Nacht für sie sehr unangenehm werden.

Sie schickte Potter und Wiesel bestimmt weg und diese gehorchten, was mich noch immer überraschte, aufs Wort und gingen widerspruchslos, während ich auch schon in eine Fensternische zurückwich und die Zauber legte, wobei sie mit einem fragenden Blick zu mir trat.

Jetzt stand sie in der engen Fensternische an die Wand gedrängt und ich hatte mich links und rechts von ihr mit meinen Händen an die Wand drohend aufgebaut, nahm sie gefangen und blickte vernichtend auf sie nieder. Sie sah mir mit einem abwartenden Blick entgegen, blieb ansonsten aber ruhig und sagte nichts, dabei hätte ich fiel dafür gegeben ihr diese Maske vom Gesicht zu wischen.

„Du warst als Minna unterwegs?“, raunte ich in einem bedrohlichen Tonfall und ich bemerkte sehr wohl, dass sich eine vorsichtige Aussage in ihrem Blick spiegelte.

„Ja, war ich!“, hatte sie die Kurve gekratzt und nicht gelogen, wenngleich sie hatte überlegen müssen, daher hob ich meine Augenbraue abwägend und meinte mit bösartiger Ironie:

„Reichen Draco und ich nicht?“ Dies zischte ich wütend, hatte mich bei diesen Worten nah an sie gedrängt und ließ nicht mehr viel Platz zwischen uns, während ich ihr dies bösartig ins Ohr hauchte.

„Bitte, du bist genauso schlimm wie Lucius?“, meinte sie nur kalt und ihre abgebrühte Reaktion war schlichtweg erregend.

„Bin ich? Wieso?“

„Weil er das selbe mehr oder weniger gefragt hat?“, gab sie es offen und sofort zu, dass sie Lucius als Minna getroffen hatte, obgleich ich nicht gefragt hatte. War sie ein gerissenes Biest!

„Tja, was soll man auch denken wenn du in diese Kaschemme als MINNA gehst? Da frage ich mich, was du da zu suchen hattest und warum du IHN da getroffen hast?“, klirrten meine Worte wie Eis die ich in ihr Ohr hauchte und ich durfte fühlen wie ein kleiner Schauer ihren Leib durchlief.

„Ich wollte nur eine Kleinigkeit Trinken und bitte, ich kann ja schlecht als ICH durch die Straßen schleichen….und das ich Lucius in die Arme laufe, bitte…bin ich Trewaleny!“, kam es nun boshaft gehässig von ihr, war es doch immer ein Vergnügen mit ihr zu reden.

„Ihr wart Essen?“, überging ich ihren Einwurf.

„Das war Lucius spontane Idee und es war süperb!“, erwiderte sie und reizte mich damit weiter.

„War es das…..“, knurrte ich nur tief und wusste, seit dem ich die Information hatte wo sie sich wieder herumtrieb, was ich mit ihr tun wollte wenn ich ihrer Habhaft werden würde, egal wo, würde sie mir nicht entkommen und so löste ich meine Hände von der Steinmauerer und glitt mit ihnen gekonnt unter ihren Umhang zu ihren Oberschenkeln und fuhr den Schulrock hinauf. Sie riss, als ich ihre Hüften begehrlich umfasste, geschockt die Augen auf.

„Severus, was hast du vor?“, hauchte sie leise, als ich ihr bedeutete sie solle sich umdrehen, runzelte sie unwillig die Stirn.

„Bitte, das ist jetzt nicht dein ernst???? Wir sind im Eingangsbereich….vor der Großen Halle!“, zeiget sie sich empört und bekam rote Wangen.

„In einer Nische, die ich magisch geschützt habe, genau und nun dreh dich um!“, war ich betont ruhig aber fordernd.

„Und wenn ich nicht will?“, gab sie trotzig zurück.

„DU wirst wollen, nun dreh dich um!“, versenkte sie mein fordernder Blick und als sie sich nervös über die Lippe leckte knurrte ich nur auf und sie tat geschwind wie von mir gefordert, also setze ich meine Hände neu an, glitt von ihren gut verpackten Brüsten zu ihrem Rücken, den ich vordrückte bis sie gebückt vor mir stand und die Hände an der rauen, harten Steinwand abstützte. Sie streckte sich mir entgegen, war kein wirklicher Wiederstand von ihrer Seite vorhanden, dann schlug ich ihren Rock hoch und zog ihre wollene Strumpfhose für den Winter und ihren Slip hinunter, somit hingen diese störenden Hindernisse nun in ihren Kniekehlen, woraufhin ich mich an meiner Hose zu schaffen machte, schließlich war ich schon bereit für sie, musste man dieser Frau zeigen, dass sie mehr als ausgefüllt war.

Jetzt umfassten meine Hände ihre blanken Hüften und ich strich über ihre Pobacken und konnte sie nun murren hören.

„Severus,….das ist so….!“, positionierte ich mich hinter ihr und drückte mich in sie, spürte wie ihre Spalte nachgab und ich sachte eindringen konnte, dennoch war sie nicht vollkommen trocken, aber wirklich erregt war sie auch noch nicht, da unterdrückte ich ein wohliges Stöhnen als mich ihre heiße Enge umschloss und raunte nur rau:

„Verdorben! Sind wir das nicht alle! Und du musst lernen zu wissen, dass Minna nicht mehr existent ist! Verstanden!“, stieß ich zu und erntete einen spitzen, empörten, aber mühsam unterdrückten Schrei. Dabei schlossen sich kurz vor Vergnügen meine Augen, während ich es auskostete meine gesamte, harte Länge in ihr versenkt zu haben, aber dabei auch meiner Aussage Ausdruck zu verleihen, schließlich war es ein Genuss sie zu spüren.

Ich löste meine Hände von ihren Hüften und strich über ihren bekleideten, vor mir gebeugten Rücken bis zu ihrem Genick und ich wusste durchaus, als ich die leisen Stimmen der nahen Halle hörte, dass es sehr unerhört war, das ich, ihr Professor sie nun an einem öffentlichen Ort vögelte.

Aber es war auch klar, dass es mir egal war, währenddessen wandt sie sich leicht unter mir, schien es selbst nicht erwarten zu können das ich loslegte was ich dann doch tat und mich vehement aus ihr zurückzog um dann zuzustoßen. Musste ich meiner Aussage doch auch Taten folgen lassen.

Severus Sicht ende

Hermines Sicht

Hatte Severus nach der Nachricht das ich Lucius unabsichtlich getroffen hatte es sich nicht nehmen lassen sich zu holen was er wollte, sodass ich in der Früh dastehen durfte und mich von ihm durch ficken ließ, vor der Großen Halle, kurz vor Ende des Frühstücks, auf das alle auch noch an uns vorbei gehen würden. War dies seine ureigene Art mir sein Missfallen zu zeigen und mir nachträglich sehr eindringlich ins Gedächtnis zu rufen, das ich nur der Familie gehörte, als würde ich das vergessen können.

Es war total abgedreht das er das tat, dennoch keuchte ich, als ich sein hartes Glied wieder tief in mir fühlte, dann packten seine Hände mittlerweile meine Hüften schraubstockartig, seine Finger bohrten sich roh in mein Fleisch und würden wieder mal blaue Flecke hinterlassen. Als er zustieß, drückte ich mich schwer mit meinen Armen von der Wand ab, da er ganz schönen Druck aufbaute, dabei trieb er mich in den Wahnsinn, eine verbotene Lust überschwemmte mich gerade war diese verpönte, verbotene Situation etwas was mich unerwartet heiß machte und mich sehr ansprach, daher genoss ich es fest und hart von Severus genommen zu werden.

So fanden wir dank dieses außergewöhnlichen Momentes schnell zu einem Höhepunkt, dabei schwappten die Wellen des Orgasmus über mich hinweg, während ich einige Mitschüler der unterschiedlichsten Klassen an unserer verzauberten Nische vorbeigehen sah und mir vorstellte was sie sagen würden, wenn sie uns so eindeutig dastehen würden sehen können. Wenn sie sehen würden, wie unser werter Lehrer mich von hinten nahm, da kam mir ein tiefes, seliges Stöhnen über die Lippen, als ich begann zu zittern und Severus verharrte, während er sich heldenhaft jeden lauten Ton versagt hatte, zeigte er wie gut er sich unter Kontrolle hatte da er verhalten aber tief in mir kam, klopfte er mir danach abwertend auf meine Flanke als wäre ich ein Pferd.

„So sollte ein Morgen immer beginnen!“, meinte Severus spöttisch und glitt aus mir, als ich noch vornübergebeugt dastand und nach Luft schnaubte, zog er sich an und säuberte mich was mich dazu veranlasste meine Stumpfhose und meinen Slip wieder hochzuziehen und ihm einen undefinierbaren Blick zuzuwerfen.

„Jetzt sollte dies wohl geklärt sein, daher erwarte ich zukünftig, das du mir jedwede in diese Richtung geartet Informationen gibst….nicht das ich wieder vor Dumbledore wie ein Idiot dasitze!“, wies er mich kalt fast schon unfreundlich an und ich nickte nur brüsk, wandte mich harsch ab, schließlich hatte ich meine Schuldigkeit getan, kam in meinen Inneren ein ungutes Gefühl auf, das er mich abservierte.

Ich trat schon aus der Nische, sah aus den Augenwickeln Harry und Ron gerade aus der Halle kommen, als sich eine blasse Hand um meinen Oberarm von hinten klammerte und mich wieder ruckartig in die Nische zog, davon wurde ich überrumpelt.

„Ich habe dich noch nicht entlassen!“, wisperte er gefährlich als sich seine so bösen Lippen auf meine legten und er mich verlangend küsste, aber so richtig und ich es vorbehaltlos erwiderte, war der Fick zwar hart und schnell gewesen, aber jetzt zeigte mir der heißblütige Kuss, das ich nicht Minna war, ein wohl delikates Thema, daher war ich froh, das Severus sich dazu herabließ, wusste das dies etwas Besonderes war was er mir gerade zugestand. Als er mich losließ schenkte er mir ein sardonisches Lächeln.

„Ich freue mich gleich dir in meinem Unterricht gegenüberzustehen!“, höhnte er böse und ich biss mir auf die nun benützten Lippen, das stimmte, wir hatten gleich Unterricht bei Severus zusammen mit Draco und allen anderen, das hatte er mit Absicht getan und ich hatte gar nicht so weit gedacht, war dieser Mann eine wandelnde Bösartigkeit.

Als er mich nun gehen ließ und selbst so gut wie unsichtbar von dannen ging, erwarteten mich Harry und Ron mit schwer zu lesenden Gesichtsausdrücken. Ron hatte wohlweißlich die Arme im Rücken verschenkt und schluckte sichtlich schwer sodass sein Adamsapfel stark hervortrat und Harry funkelte mich aus smaragdgrünen Augen unentschlossen an.

„So weit geht es schon?“, kam es vorsichtig von Harry und ich blickte ihm mit erhobenem Haupt ins Gesicht, doch bevor ich antworten konnte hörte ich ein Wimmern, das sowohl Harry als auch mich herumfahren ließ.

„Ron….?“, fragte Harry besorgt.

„Ich…ich, bekomme das nie mehr aus meinem Kopf, S…Sn…Sna…Snape, und du….hier…oder, sag das ich da zu viel phantasiere? BITTE!“, jammerte er erbärmlich aber sehr leise und ich schloss die Augen, was für Harry Bestätigung genug war.

„Seit wann, seid ihr euch wieder so…Nah?“, zischte er, dabei bemerkte ich sehr wohl, dass Harry bemüht ruhig atmete und versuchte es sichtlich gelassen zu nehmen.

„Schon länger?“, erklärte ich lapidar, darauf schlug sich Ron lautstark auf die Stirn.

„Was ist mit Malfoy?“, harkte Harry hart nach.

„Er weiß es, er akzeptiert es!“, war ich genauso hart und unbeugsam.

„Ja…aber ihr könnt doch nicht, HIER…das ist…ekelhaft, das ist unmöglich, bitte, bitte, bitte ihr habt es hier nicht…..getrieben?“, wisperte er das letzte Wort, gehetzt und blickte mich panisch aus blauen Augen an und war erschreckend weiß im Gesicht. Ich wollte nicht lügen, aber Ron sah aus als könnte er in Ohnmacht fallen, also ließ ich mich herab und meinte nur:

„Nein, NIE!“ Da bekam Harry einen Hustenanfall, weil er meinen Ton und Blick richtig deutete und herauslas das ich log, aber Ron schien befriedigt in seiner Traumwelt und keuchte erleichtert auf.

„Puh….nur geknutscht, oder?“, als wäre das besser, rollte ich wirklich mit den Augen.

„JUPP!“, nickte ich peinlich berührt, da Harry sich nicht mehr wirklich ein bekam und er eher wirkte als würde er gleich ersticken, weil er die Lippen so fest aufeinander presste. Wir machten uns auf die Socken, denn auch wenn Severus nun befriedigt den Unterricht beginnen würde, war ich mir sicher, dass er ein Zuspätkommen nicht dulden würde, also hetzten wir weiter als Harry langsamer wurde und mich am Umhang festhielt und ich etwas zurückfiel und er mir zu raunte:

„Ron will es nicht wissen und nicht sehen, aber ich will schon lange nicht mehr meine Augen vor Tataschen verschließen! Deshalb,… Snape war echt so versaut es mir dir hier offen zu trieben, oder?“, wollte er eine Bestätigung und ich nickte nur und er rollte leidend aber ergeben mit den Augen.

„Ich hoffe echt du weißt was du da tust, Schönste! Bei allen drein!“, spielte er auch auf die Episode mit Lucius an. Wusste Harry ja alles, was gut war, oder auch nicht, war ich mir in dem Moment nicht sicher! Aber ich freute mich insoweit, das ich wusste ich konnte offen sein zu ihm!

„Ich auch Harry, ich auch!“, stöhnte ich gequält aber auch befriedigt auf, war ich wohl nicht weniger versaut wie Severus.

Hermiones Sicht ende

Dracos Sicht
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BeitragThema: Re: Kapitel 190-191   Do Feb 09, 2012 6:25 am

191. Kapitel Slugparty

Dracos Sicht

Der Tag war bisher nicht wirklich spannend gewesen, Hermione hatte beim Frühstück gefehlt, nur Potter und Wiesel waren in die Halle geschlichen und hatten immer wieder zurückgeschaut um dann schweigend ihr Essen einzunehmen, aber auch Severus hatte gefehlt und ich vermutete stark, dass es da durchaus einen Zusammenhang gab, aber eigentlich war mir das egal was die beiden trieben.

Schien sich mein Verdacht dank meiner Beobachtungen während eines sehr amüsanten Vormittages zu bestätigen der sich vorsetzte als ich beim sehr langweiligen Mittagessen mir jetzt schon die Zeit damit vertrieb, zu beobachten was Potter und Wiesel trieben, dabei wirkte der Rotschopf seit den ersten Unterrichtsstunden des Tages leicht abwesend und durch den Wind, als würde ihn etwas strak beschäftigen und immer wenn sein Blick Hermione oder Severus streifte, erleuchtete seine sonst blasse Haut in einem satten, ungesunden Rotton, daher war ich gewillt mich zu fragen was da vorgefallen war?

Aber so beobachte ich nun wie Potter alleine die Halle verließ und der leicht schrägen, heute aber weniger verträumt als vielmehr traurig aussehenden Luna Lovegood aus Ravenclaws folgte, was wollte er denn von der?

Naja, war ja auch egal. Ich sah das Hermione nun ebenfalls alleine die Halle verlassen wollte, da Weasley mit seiner Schwester heiß diskutierte.

Ich folge Hermione in einigem Abstand in die Eingangshalle, mir kam die Idee, dass wir vielleicht den Rest der Pause irgendwo in einer dunklen Ecke gemeinsam, küssend verbringen könnten, während sie sich in Richtung der Unterrichtsräume wandte.

Aus den Augenwinkeln bekam ich mit, dass Potter die spleenig Ravenclaw an Abgang zu den Kerkern abgefangen hatte und mir ihr redete. Sie nickte gerade eindeutig und lächelte auf einmal strahlend regelrecht glückselig und auch Potter nickte lächelnd, was sie wohl zu bereden hatten? Ich wollte gerade zu Hermione aufschließen und ihr zu zischen wo ich sie zu sehen wünschte, als ich sah, dass ein großer, blonder Gryffindorsiebtklässler zu ihr trat.

Moment mal, das war doch der Typ der Sie… beziehungsweise Daphne in ihrem Körper, an Halloween schon so unschön an gegraben, begrapscht hatte und sie hatte küssen wollen, was wollte der denn von ihr. Augenblicklich war ich angespannt und absolut aufmerksam, trat leise und langsam näher an sie heran, sah aber schon aus einiger Entfernung, dass das kein freundliches Gespräch war.

Ich vernahm nun Hermiones kalte Stimme wie sie sagte:

„Lass es McLaggen, nur weil Harry mit Luna zu Slughorns Party geht, heißt das noch lange nicht das ich frei bin oder bewahre, mit dir dahin gehen will, also hör auf mich zu fragen!“

Das hatte Potter also mit der kleinen aus Ravenclaw abgemacht, das er sie auf die Party mitnahm, nun gut, sogar mir war aufgefallen das Longbottom und sie sich wohl schon wieder getrennt hatten, aber warum kümmerte sich dann Potter um sie?

Er hatte doch Daphne und Gnade ihm Gott, wenn er diese betrügen oder sie verletzten sollte, denn mal ehrlich, da war mir Daphne dann doch näher als Potter. Ich würde mich nicht einmischen, aber Daphne war nicht um sonst eine Slytherin, aber ich wollte ihm mal zugutehalten, das er mit Sicherheit einen guten Grund hatte sein Schauspiel da nicht weiter zu spielen und mit Hermione hin zu gehen, sondern mit Lovegood, da kam wohl sein innerer Gryffindor heraus. Es ärgerte mich, schließlich machten sie doch immer die Probleme der anderen zu ihren!

Aber ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf das Gespräch vor mir, dieser McLaggen kam Hermione gerade eindeutig zu nahe. ER war an sie heran getreten und hatte nun ihre Oberarme ergriffen, wollte wohl auf sie einreden und obwohl ich ihren absolut kalten und bösen Blick sah, mir klar war sie würde sich jede Sekunde vehement zu Wehr setzten, schien sie schwer mit sich zu Ringen ihn nicht auf der Stelle tot zu hexen, trotzdem konnte ich nicht anders als auf sie zugehen. In mir kochte es, dieser Arsch hatte nicht das recht sie so an zu fassen, das war meine Freundin, niemand ging sie so an.

Ich hörte McLaggen der nun sagte:

„Mensch Granger, nun hab dich doch nicht so, du wirst doch keine bessere Begleitung finden als mich, das wissen wir doch beide!“, klang er schrecklich versnobt und einschleimend.

„Ich warne dich nur ein mal McLaggen, lass mich los, ansonsten kriegst du einen Fluch ab, der deine schlimmsten Albträume wahr macht!“, zischte sie leise, kalt und sehr bedrohlich, würde ich auf sie hören, wusste ich doch sie spaßte bei so etwas nie.

Dieser Idiot schien kurz abgelenkt, überlegte wohl sichtlich sich zurück zu ziehen, da Hermione schon drohend ihren Zauberstab gehoben hatte, doch er reagiert für mich nicht schnell genug, denn nun schritt ich ein.

„Was soll das, was ist denn….?“, fragte ich laut und kalt.

Doch ich wurde unterbrochen als hinter mir eisig und sehr autoritär auf ein mal Potter erklang:

„Lass Hermione los McLaggen, oder willst du wieder eine gebrochene Nase, sei dir sicher, Hermiones Schlag ist ziemlich hart und ihre Drohung würde ich auch erst nehmen!“

Dann zischte er böse: „Malfoy, was willst du hier, verzieh dich, das geht dich nichts an! Hermione ist meine Freundin, außerdem ist sie für dich doch eh nur ein Mudblood? Nicht wahr!“ Dabei fletschte Potter drohend seine Zähne und hey, beeindruckend wie sich der Junge schlug, neigte ich mein Haupt.

In der Zwischenzeit war dieser McLaggen wirklich zurück gewichen und Hermione grinste böse.

„Da hast du noch mal Glück gehabt McLaggen, denn ich hätte liebend gerne dafür gesorgt, dass du lange keine Frau mehr anbaggern willst, die nichts von dir will!“, erklärte sie völlig emotionslos kalt.

Potter hatte sich mittlerweile mit verschränkten Armen drohend vor McLaggen und neben Hermione aufgebaut, doch ich würde nicht abziehen bevor das hier nicht geklärt war.

Erneut giftete er mich an:

„Verzieh dich Malfoy, hast du keine Ohren, hörst du schlecht? Das geht dich nichts an!“

Ich setzte ein gezielt arrogantes und blasiertes Gesicht auf, sah ihn von oben herab an, was schon schwer war, da Potter mir an Größe nicht unterlegen war und erklärte eingeschnappt:

„Ich bin Perfects, mich geht das durchaus etwas an! Außerdem lasse ich mir den Spaß das zu beobachten bestimmt nicht verwehren!“

McLaggen starrte noch immer abwägend Hermione an, die nun ihren Zauberstab anhob und wohl ihr Gegenüber schocken wollte, der eindeutig etwas eingeschüchtert wirkte von Potters so plötzlichem Eingreifen.

„Verzieh dich McLaggen, oder ich vergesse mich noch! Was verstehst du nicht?“, zischte Hermione nun erregt.

Endlich tat er wie geheißen und verzog sich, konnte es jedoch nicht lassen im Weggehen sich noch ein mal um zu wenden und mit breitem Grinsen an Hermione gewandt selbstverliebt zu rufen:

„Du wirst schon noch zusagen Granger!“

Mit gezücktem Zauberstab wollte ich hinterher, den wollte ich mir kaufen, niemand sprach so mit ihr, niemand behandelte eine Malfoy so, ich kochte innerlich was fiel diesem eingebildeten Idioten ein, doch Potter zischte:

„Lass ihn Malfoy, du folgst mir jetzt, unauffällig, aber plötzlich!“

Er hatte ziemlich autoritär geklungen und das mir gegenüber, so kannte ich ihn gar nicht und war noch baff als er sich ruckartig umwandte, seine Hand auf Hermiones Schulter legte und die beiden kurz etwas besprachen, dann wandte sich Hermione um, schenkte mir ein kurzes Lächeln und verschwand mit relativ schnellen Schritten in Richtung unseres Unterrichtsraumes für die nächste Stunde, doch Potter wandte sich um und strebte zielstrebig den nächsten Korridor an.

Ich sah mich kurz um, auch hier war niemand mehr und folgte ihnen dann, zwar ließ ich mir von ihm nichts befehlen, aber ich war neugierig was er zu sagen hatte und auf ein privates Pläuschchen mit Potter wartete ich schon länger, hatte noch ein paar Fragen wegen Daphne an ihn. Ich sah, dass er in einen Gang abgebogen war an dem einige ungenutzte Klassenzimmer lagen und eine der Türen offen stand. Schnell trat ich auf diese Tür zu, ging in den Raum hinein und schloss die Tür hinter mir.

Im Raum erwartete mich Potter mit ungehaltener Miene und vor der Brust verschränkten Armen.

„Was willst du Potter?“, fragte ich genervt.

„Dich an deine Worte erinnern, Malfoy, erst denken, dann handeln! Verdammt noch mal, willst du das wir wegen deinen scheiß Besitzansprüchen auffliegen? Wir wissen doch alle, das Hermione zu dir gehört und reiß dich am Riemen. Ich kümmere mich schon um sie, mal abgesehen davon, dass sie das auch sehr gut selber kann. Wir wissen doch beide, McLaggen hatte nie eine Chance gegen sie, den hätte sie schneller kastriert als er Piep sagen kann!“, erklärte er hart und arrogant und ich musste zugeben, er hatte ja recht, aber wenn jemand sie so anging, setzte es bei mir aus, außerdem mochte ich den schleimigen Typen nicht, da sah ich noch lieber wie die Lestranges sie ärgerten und anbaggerten als der Idiot.

Ich tat nun etwas, das ich noch von einiger Zeit niemals für möglich gehalten hatte, ich gab Potter Recht und sagte:

„Du hast ja Recht, das ist der einzige Punkt, an dem ich immer eingreifen will, aber das sie es selber schaffen würde, ist mir sehr bewusst! Auch wenn es für mich nur halb so befriedigend ist wie ihm persönlich die Nase zu brechen!“

„Was ist mit Snape?“, wollte er wissen und ich stockte blickte ihn fest an und hob indigniert mein Augenbrauen.

„Wie meinen?“

„Das was ich sage! Wie kannst du bei McLaggen so ausrasten wo absolut nichts passiert, aber bei Snape so vollkommen darüber stehen, wo wir wissen, dass er sie….er sie…“, erstaunte es mich das sie es wussten, das Hermione wieder in den Armen von Severus gelandet war, hatte sie es ihnen gesagt ging mir die Frage im Geist herum, tat Potter sich sichtlich schwer es auszusprechen, na.. da würden wir ihn doch mal schocken, freute ich mich diebisch was für ein blödes Gesicht er gleich machen würde, unterbrach ich ihn:

„Er sie fickt?“, zuckte Potter wirklich zusammen und sah mich mit großen Augen an, schluckte er schwer und nickte dann unglücklich.

„Ja!“

„Familiengeheimnis, es ist so, damit kann ich leben, daher steht Severus nun mal nicht zur Diskussion oder Disposition, sie gehört zu uns und jeder erhält das was er von ihr braucht und will….so sind wir halt! Sag mir lieber woher ihr es wisst!“

„Zufall!“

„Potter!“, knurrte ich böse und ich sah wie er sich geschlagen gab.

„Heute in der Eingangshalle, hat er sie….also…nun, wir kamen raus als sie sich aus der Ecke stehlen wollte als er sie zurückgezogen hat….und nun, ich hab sie gefragt und sie hat es zugegeben!“, war es ihm sichtlich unangenehm und peinlich, daher fuhr er sich durch sein wirres Haar, aber auch ich musste die Information erstmals verdauen, er hatte mit ihr an einem öffentlichen Ort einen Quickie?

Nun verstand ich wenigstens Wiesels verhalten gegenüber Severus und Hermione, gingen ihn wohl zu viele Bilder im Kopf herum, drüber schmunzelte ich als ich mir vorstellte wie Hermione dank der verbotenen Situation bestimmt abgegangen sein dürfte, schließlich kannte ich mein kleines, verdorbenes Mudbood gut genug.

„Warum sollte sie auch Lügen, sie tut nichts von mir verbotenes, also sei nicht so peinlich berührt Potter, aber sie kommt immer wieder zu mir, aber pass trotzdem gut auf sie auf, denn jeder andere der ihr blöd kommt könnte einen „avada“ von mir bekommen, verstand!“

Potter wirkte gleich versöhnlicher und antwortete mir: „Ich verstehe das wirklich, aber du kannst sie wenigstens fast jeden Abend sehen und glaub mir, wenn ihr damit Leben könnt, werde ich mich nicht einmischen, solange Hermione glücklich ist! Aber denk in solchen Situationen doch einfach mal wieder an unseren Deal, ich passe auf dein Mädchen auf und du auf meins, was du ja, wie ich gehört habe auch gut tust, jedenfalls hat mir Hermione von dem Zwischenfall im Gemeinschaftsraum erzählt!“

Oh ja, das war lustig gewesen, wie Hermione die anderen Schlangen geschockt hatte, aber es war auch zu schön gewesen mit zu spielen, was ich ohne das wir reden mussten auch gut tat. Doch das Potter gerade jetzt auf diesen „Deal“ ansprach, beziehungsweise es war eher ein dummes Versprechen was er mir am Ende der Ferien abgerungen hatte, nämlich das ich ein Auge auf Daphne haben würde, was ich, da sie eine der Meinen war und auch noch zu meinem engsten Kreis gehörte, sowieso getan hätte, aber das brauchte ich ihm ja nicht sagen und so hatte ich zugestimmt. Ja, er hatte angeboten, er achtete dafür auf Hermione, obwohl wir beide wussten, wenn es eine gab auf die man in der Hinsicht nicht achten musste, dann war es Hermione, aber seine Sorge um Daphne verstand ich durchaus.

„Keine Angst, auf deine Kleine passe ich schon auf, obwohl ich denke, das bräuchte ich nicht mal, Hermione hat die Slytherins ganz schön im Griff und hat ihnen deutlich gemacht, das Daphne tabu ist!“, erklärte ich noch immer leicht erheitert bei der Erinnerung an die Situation und damit meine Führung über die Slytherins hin und wieder mit ihr zu teilen, hatte ich absolut keine Probleme, schließlich passte sie so gut in meine Pläne und zu mir.

Doch ich hatte ja noch ein anderes Thema, zu dem ich Potter noch befragen wollte und wo ich ihn schon mal alleine vor mir hatte ergriff ich meine Chance.

„Du willst ihr den Antrag an Weihnachten wirklich machen?“, hob ich eine Braue.

Hermione hatte mich angewiesen mit nicht ein zu mischen, das würde ich auch nicht tun, aber nachfragen wollte ich schon und warum er das tat, das interessierte mich einfach.

Potter nickte nur knapp und ich fragte weiter: „Dir ist klar was Hermione alles tut um das zu ermöglichen, du weißt das sie Greengrass in ihr Team geholt hat um sie unter Kontrolle zu haben?“Auch jetzt überraschte er mich als er nur kalt sagte: „Jupp!“, hatte Hermione ihn tatsächlich eingeweiht was sie veranstaltet hatte, war mir das nicht klar gewesen und bestätigte aber das Potter noch abgebrühter geworden war als von mir erwartet.

„Aber warum so schnell Potter, sie ist eine Slytherin und ihre Eltern DeathEater, stört dich das gar nicht?“, fragte ich wirklich gespannt und wollte abtasten wie ernst es ihm war.

Doch seine kalte Antwort überraschte mich: „Na und, das hat sie doch nicht entschieden und es gibt schlimmeres als eine Slytherin zu sein. Außerdem ist meine beste Freundin auch eine DeathEaterin und trotzdem stehe ich zu ihr. Glaubst du wirklich ich lasse mich von sowas noch abhalten Malfoy? Und warum nicht jetzt, denn selbst du musst doch zugeben, von euch allen habe ich die schlechtesten Chancen das alles zu überleben!“ Wow, ich hatte nicht gedacht das er mir das so auf die Nase binden würde und sich seiner Lage so kalt klar war, denn ich sah weder in seinem Blick, noch hörte ich in seiner Stimme Angst, Zögern oder sonstige Schwäche, er klang einfach kalt und desillusioniert, schien er nichts zu erwarten.

„Nein, nicht wirklich!“, antwortete ich genau so kalt.

Potter nickte und antworte: „Gut, dann haben wir´s ja, reiß dich einfach zusammen!“

Ich war baff, denn mit diesen Worten rauschte er an mir vorbei und ließ Mich, Draco Malfoy einfach stehen, Potter wurde wirklich dreist und wie ich zugeben musste sehr selbstsicher, aber andererseits zeigte das doch, das sowohl Hermiones, als auch Blaises, Daphnes und meine Lehrstunden an ihm Wirkung zeigten, was ich sehr zufrieden wahr nahm.

Dracos Sicht ende

Hermiones Sicht

Ich tat mir unsäglich Leid, warum?

Warum war ich im Slugclub?

Eine gute Frage? Ja, genau das Walross hatte nicht locker gelassen und wer einmal drin war konnte nur von ihm rausgeschmissen werden und Harry hatte ja noch die Anweisung von Dumbledore Slughorn nah zu sein, also auf ins Gefecht, auch wenn es mir doch nur unsägliche Langeweile einbringen würde, durfte ich mich nicht gehen lassen und legte wie immer viel Wert auf meine äußere Erscheinung und so kleidete ich mich sorgfältig!

Ich hatte ein grünes, sehr figurbetontes, knielanges und komplett gerafftes Kleid ausgesucht. Das Grün hatte mir einfach gefallen und ich musste zugeben, es erinnerte mich an meine Männer, zudem passte die Kette von Lucius wunderbar dazu. Das Kleid hatte nur breite Träger, einen, durch die Raffung leicht asymmetrisch fallenden, eckigen Ausschnitt sowohl vorne als auch hinten. Es saß verführerisch eng und mir was bewusst, dass ich darin sehr sexy aussah, zudem schillerte der Seiden-Satinstoff verführerisch. Dazu hatte ich, schlichte, spitze, hohe, dunkelgrüne Satinpumps kombiniert und mir um die Schultern eine kleine, cremeweiße Pelzstola gelegt, die nur mäßig wärmte, aber wozu gab es die Magie, dank derer ich auch jetzt im tiefsten Winter ein so luftiges Kleid tragen konnte. Meine Haare hatte ich nur etwas in Form und „Ordnung“ gebracht, trug die Locken aber offen.

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Die anderen würden mal wieder Augen machen, das war mir klar, doch ich hatte mich langsam wirklich daran gewöhnt solch luxuriöse Kleidung zu tragen und fühlte mich ehrlich gesagt wohl darin.

Ich freute mich schon darauf in diesem Aufzug später zu Draco zu gehen, der mich sicher bewundernd empfangen würde und dem sehr wahrscheinlich auch die Farbe des Kleides gefallen würde. Doch jetzt hieß es erst mal auf in den Kampf und die zu erwartende erbärmliche Tristes, die mich in den nächsten Stunden langweilen würde! Überleben war das Motto, da kämpfte ich doch lieber mit ein paar Werwölfen als zu eine Slugparty zu geben, aber ich kam ja nicht da Drumherum und so tat ich mir leid, dabei versuchte ich nicht zu sehr wie Severus zu klingen, denn selbst in meinen eigenen Ohren hörte ich mich erschreckend nach ihm und seiner sarkastischen Gesamteinstellung zum Leben an, aber ich stöhnte trotzdem kurz leidend auf, schließlich hatte ich keine wirkliche Lust.

Da schritt ich fertig hergerichtet, in den vollen Gemeinschaftsraum und blickte mich suchend um, als ich Ron sah, der mir kess zu grinste und sich sofort erhob.

„Du siehst fantastisch aus Schönste, wenn willst du verrühren?“, raunte er mir vertraulich zu und zeigte ein freches Strahlen als ich rau auflachte und nicht auf seine Schmeichelei einging.

„Ist Harry schon los?“

„Jupp, er muss ja noch Luna von ihrem Turm abholen…soll ich dich bis zu Slughorns Räumen begleiten?“, fragte er für Ron erstaunlich höflich und aufmerksam nach, für mich war seine Wandlung immer noch erschreckend, aber Blaise hatte ihn in der Hinsicht voll und ganz unter seine Fittiche genommen, was man wirklich merkte. Da konnte man verstehen, das die Mädchen von Hogwarts ganz scharf auf Ron mittlerweile waren.

„Nein, lass mal, mach dir einen schönen Abend wenn du schon nicht eingeladen bist, aber lass dir gesagt sein Ron, ich würde gerne tauschen!“, stieß ich einen abgrundtiefen, leidenden Seufzer aus, der es schaffte Ron zum Lachen zu bringen. Ich glitt unter den wie meist neugierigen Blicken der Gryffindors aus dem Raum, waren doch erstaunlich viele eifersüchtig oder daran interessiert ein Mitglied des Slugclubs zu sein, was aber bei mir auf Unverständnis stieß, was man sich davon versprechen sollte? Doch ich musste zum Glück nicht alles verstehen, aber schließlich gehörten sie auch nicht dem viel exklusiveren Club an, zu dem ich mich zählen durfte, meiner Familie.

So kam ich die sich bewegende Treppen hinunter, als ich auf der untersten Stufe diese Nervensäge von McLaggen stehen sah wie er in einem dunklen, gutgeschnittenen Anzug dastand und sein dunkelblondes, lässig bis in den Nacken reichendes Haar verwegen zurückwarf und mir begehrlich entgegensah, dabei kam ein unweigerliches Gefühl der Lächerlichkeit in mir auf, was bildete sich dieser Jüngling ein was er mir bieten könnte? Hörte ich mich in Gedanken schrecklich arrogant und eingebildet an, aber bitte, meine Familie färbte so was von ab, da war es unumgänglich diesen Wesenszug zu entwickeln. Und bitte, ich hatte Lucius, dagegen hatte diese kleine Nervensäge doch wohl gar nichts zu bieten, schon gegen Draco würde er total verblassen und Severus erst.…

Wenn Severus das mitbekam würde es Ärger geben, aber richtigen, wollte ich ihm zugestehen, das er noch giftiger reagieren würde als Draco, wenn er die stümperhaften um nicht zu sagen lächerlichen anmach Versuche von dem Jungen miterleben würde. Innerlich musste ich kichern, zu gut, das Lucius davon niemals etwas mit bekommen würde, denn er würde noch schlimmer reagieren als Severus, würde er es wissen, müsste McLaggen wohl ernstlich um sein Leben fürchten und ich war mir sicher, er würde keinen schnellen Tod haben, dafür hatte Lucius zu spezielle Vorlieben.

„McLaggen, wann checkst du, das ich nichts von dir will? Ich habe Harry!“

„Granger…..darf ich Hermione sagen?....also das weiß ich doch, ich wollte mich entschuldigen und was ich hier will nicht, ich bin auf dem Weg zur Party, wie du?“, zuckte er unschuldig die Schultern, aber ehrlich dachte der ich wäre auf einer Brennsuppe daher geschwommen? Kam er nun mit der unbedarften, trotteligen und treudoofen Nummer, darüber schüttelte ich ungläubig den Kopf und schlug den Weg zu Slugs Räumen ein und er heftete sich ungefragt an meine Fersen. Wie eine Schmalzfliege, wo war der Fliegenklatscher wenn ich ihn brauchte, fand ich ihn einfach nur dreist?

Glücklicherweise trafen wir auf dem Weg auf Luna und Harry. Harry, der gelernt hatte ganz Gentleman zu sein hatte Luna seinen Arm gereicht und führte sie selbstbewusst an seiner Seite, selbst wenn sie äußerst interessant gekleidet war, um es mal vorsichtig aus zu drücken. Sie trug ein rosa grün schillerndes, blindmachendes Kleid, das bis zu den Knien ging, einen weiten Rock und einen mehrlagigen Tüllunterrockt hatte, der ebenfalls rosa war. Das Oberteil war schlicht, hatte einen U-Boot ausschnitt und war ärmellos, aber die schwarze, blickdichte Strumpfhose, die war der Brüller, unglaublich, hatte sie nur einmal in den Spiegel gesehen?

Dazu trug sie ihre alltäglich Radischenohrringe und ihre Butterbier-Korken-Kette. Sie sah sehr eigen aus, aber gut, das was Luna.

Jetzt hörte ich Harry, der McLaggen hinter mir sehr wohl wahrgenommen hatte:

„Hermione Schönste, du siehst fantastisch aus, eine Augenweide…..!“, zwinkerte er mir mit einem Auge lässig zu und zog zu McLaggen eine Augenbraue drohend hoch, während er mir das Kompliment machte.

Luna schenkte mir ein fröhliches, etwas verträumtes Lächeln und begrüßte mich mit den Worten:

„Oh, Hermione, ich hoffe, dich stört es nicht das Harry mich eingeladen hat. Ich freue mich so dass er das getan hat, die Ablenkung kann ich gut brauchen, wegen…!“ Ihre sanfte Stimme war leiser geworden und da wirkte sie auf einmal gar nicht mehr verträumt, eher ungewöhnlich ernst, ich konnte mir schon denken was sie sagen wollte, die Trennung von Neville hatte sie sehr getroffen, auch wenn sie sich Mühe gab es nicht zu zeigen und ihre Beziehung nur kurz gewesen war, aber ihr hatte er offensichtlich etwas bedeutet.

Ich nickte freundlich und schenkte ihr ein nettes Lächeln.

„Schon okay Luna, komm, wir schauen das wir einen schönen Abend haben!“, meinte ich leutselig, ich versuchte während wir weiter gingen McLaggen ab zu hängen, aber er blieb hartnäckig an unseren Fersen.

„Granger, Hermione, wenn du auf diesen ganzen Schmarrn stehst, ich kann das auch, genau wie Potter!“

Das nervte, aber so was, wütend wandte ich mich um und funkelte ihn an.

„Du hast ja keine Ahnung wovon du redest McLaggen, benehmen hast du jedenfalls nicht, sonst würdest du aufhören mich zu nerven. Ich gebe dir jetzt einen letzten wirklich gut gemeinten Rat, mach einen riesen Bogen um mich, ansonsten wirst du es bitter bereuen, glaub mir!“, zischte ich bösartig, denn ich wäre sein kleinstes Problem.

Und mal ehrlich, um mit Umgangsformen spielen zu können, musste man sie genau kennen, sich in ihnen sicher sein und selbst wenn ich manchmal noch lernte, so hatte ich doch die besten Lehrmeister und Harry mit Draco und Daphne auch, damit würde so jemand wie McLaggen nie mithalten können, auch wenn er ein Reinblut war. Ich grinste bei dem Gedanken, denn ich musste auch zugeben, meine Männer dehnten die guten Umgangsformen manchmal schon sehr weit aus, aber sie konnten es sich ja auch leisten, ganz im Gegensatz zu der Schmeißfliege an meinen Fersen.

Ich hatte die Arme vor der Brust verschränkt und funkelte ihn wirklich kalt und böse an, aber es war doch wahr, dass Draco ihn am liebsten zusammen Schlagen wollte, war noch das harmloseste was ihn erwarten könnte, außerdem nervte er mich einfach schrecklich in seiner unangebrachten Arroganz. Sein Blick ging währenddessen zu Harry, der nicht weniger wütend und kalt drein blickte als ich, ballte sich unsere Macht sehr wohl, da wir wirklich sauer waren, konnte man es nun spüren. McLaggen sah uns aus großen Augen an und schien wohl zu verstehen, dass wir nicht scherzten, denn er nickte nur leicht und rauschte dann mit schnellen Schritten an uns vorbei, doch ich fürchtete, dass es das trotzdem noch nicht gewesen war, vertraute ich doch immer auf meine Instinkte.

Luna warf leise in die Stille ein:„Gut, das wir Freunde sind!“ Wo sie wohl recht hatte, mich zum Feind zu haben, oder auch Harry, war nicht ratsam.

Als er gegangen war, entspannte sich die Stimmung recht schnell und Luna plapperte nun munter weiter:

„Also wenn ich´s nicht besser wüsste, würde ich sagen er hat zu viele Schickschlupfe im Kopf, weißt du Hermione, die bringen einen dazu dumme Dinge zu tun und das er sich immer wieder an dich heran macht, ist doch wohl dumm, da du vergeben bist, oder? Du hast doch einen Freund, selbst wenn der nicht mit dir zu Party gehen kann, schade eigentlich, ich find ihn ganz nett!“, verschlug es mir die Sprache, schließlich kam es rüber als würde sie nicht von Harry sprechen der direkt neben ihr, ihren Arm haltend stand, sondern über jemand ganz anderen, deshalb verengten sich meine Augen misstrauisch, dieses Mädchen war schon immer seltsam gewesen und sie sah viel, für meinen Geschmack gerade zu viel.

Sie sah mich bedeutungsvoll an erwiderte meinen intensiven Blick standhaft und ich fragte mich ernsthaft, ob sie von Harry gesprochen hatte, oder von dem, den ich vermutete? Aber andererseits, sie konnte nichts Konkretes wissen, sie konnte nicht von Draco wissen, wir waren zu vorsichtig, also hatte sie sicher von Harry gesprochen, dieser hatte bei Luna´s Worten geschmunzelt und antwortete nun:

„Dann lasst uns mal gehen!“ Er schien weniger besorgt und ich schob die Gedanken von mir, war ich mir sicher, selbst wenn sie etwas wüsste, würde Luna nicht reden und schließlich kam es darauf an. War schweigen manchmal auch eine gute Alternative.

Ich nickte nur zustimmend und wenig später betraten wir zu dritt die schon gut besuchte Party von dem Walross. Der Raum war für meinen Geschmack viel zu überladen mit Tüchern und halb durchsichtigen Vorhängen geschmückt, regelrecht überladen. Vor jedem der bodentiefen Fenster hingen die pastellfarbenen Vorhänge und auch an der Decke hingen diese Stoffbahnen, sodass alles eher wie ein einziges großes Schleierzelt, als ein Raum wirkte. Zwischen den Gästen wuselten Schüler in weiß-schwarzen Fracks herum, die silberne Tabletts vor sich trugen auf denen sich allerlei Getränke oder Häppchen befanden, die sie fleißig an die Gäste verteilten. Ich erblickte da hinten Neville, der eine dieser Dienerlivrees trug und konnte über das Schicksal mal wieder nur staunen, wirklich toll, arme Luna.

Ich tat mir wirklich leid, als ich die Leute alle sah, sicher waren spannende Gäste dabei, doch nicht wirklich für mich, denn ich musste zugeben, seit dem ich wirklich vollwertig zu den Malfoys gehörte, langweilte mich alles was nicht zu den Kreisen gehörte die mir nützlich sein konnte und ich war mir sicher, so stolz Slughorn auch auf seine Verbindungen war, die wirklich wichtigen Leute kannte er nicht. Eine Party die Lucius gegeben hätte wäre sicher deutlich spannender für mich gewesen, aber nun gut, Augen zu und durch.

Wir stürzten uns ins Getümmel. Oder besser stürzte sich Slughorn auf uns! Himmel Herrgott, war der Mann nervig! Leider hatte ich es nicht geschafft mich schnell genug von Harry und Luna loszulösen, daher war es jetzt zu spät.

„Mr. Potter, Miss Granger und äh…Miss???“, kannte er Luna nicht und sah sie fragend an und hielt seine Hände an seinen braunen Revier seines langen, bronzefarbenen Mantels fest, dazu hatte er auch noch eine goldgemusterte Weste darunter an und wirkte wie immer überladen, doch letztendlich war er ganz der große, joviale Gastgeber.

„Lovegood!“, stellte Harry höflich Luna vor und der Professor nickte nur abwesend. Legte er jetzt erst richtig los.

„Mr. Potter, darf ich ihnen Eldred Worple vorstellen? Er ist ein ehemaliger Hogwartsschüler, und ein sehr geachteter Schriftsteller der magischen Gesellschaft, spezialisierte auf authentische Abenteurergeschichten. Wenn ihnen das Werk die „Blutsbrüder“ etwas sagt, dies ist sein Werk!“, oh, ja sagte es mir durchaus etwas, liebten Pav und Lav die Geschichten des Romanautors Worple, der in diesem Werk seine Zeit bei den Vampiren beschrieb. Es war aber nicht von der Hand zu weißen das er anders als Gilderoy Lockhart wirklich eigene Erfahrungen mit diesen Wesen gesammelt hatte.

Ich sah das Worpel, der in seinem Rollkragenpullover und eine langen, schwarzen Gehrock neben Slughorn stand schon ganz aufgeregt war mit Harry sprechen zu dürfen und das wohl deswegen sein schwarzer Schnurbart aufgeregt zitterte.„Mr. Potter erfreut, sie sollten mir unbedingt ihre äußerst interessante Lebensgeschichte erzählen, was halten sie davon wenn ich eine Harry-Potter-Biographie über sie schreibe…..!“, schaltete ich auf Durchzug, da ich mir lebhaft vorstellen konnte was gerade für mordgelüste durch Harrys Geist zogen, als er sich das salbungsvolle Gequatsche anhören musste, damit er sich zu einem Interview über sein Leben hinreißen ließ, unterdessen stand Slughorn mit stolz geschwellter Brust da!

Mein Blick fiel wie von selbst auf den Begleiter von dem Autor, mutete dieser komisch an, war seine Ausstrahlung eine undurchsichtige, daher legte ich den Kopf schief, während ich ihn überlegend maß und zu meiner Verwunderung bemerket er meinen überlegenden Blick und tat provozierend das gleich wie ich, was mich indigniert die Braue heben ließ, bis ich wieder zuhörte was Harry gerade gesagt bekam:

„Damit sie sehen, das ich nur Wahrheiten schreibe, habe ich hier auch einen echten Vampir mitgebracht darf ich ihnen SANGUINI vorstellen!“, schwelgte seine Stimme vor stolz als er die Identität des Besuchers lüftete und einige in der näheren Umgebung furchtsam aber auch extrem Neugierig die Luft anhielten, dabei hatte Harry für das Ganze nur ein abschätziges Lächeln übrig.

Ich war augenblicklich angetaner, trug dieser große Vampir schwarze Hosen und einen überlangen Gehrock mit silbernen und schwarzen Streifen, wirkte extrem bleich und hohlwangig und damit trat seine schwarze Haarfarbe extrem krass hervor, war ihn fesselnd machte, schließlich hatte ich noch nie einem solchen Exemplar gegenübergestanden. So wirkte der Blutsauger missgestimmt, da sich nun die jungen Hexen neugierig um ihn scharrten wie eine Ausstellungspuppe und ihn gespannt maßen, durfte wie es schien er sie nur beäugen und musste er sich mit den von den Hauselfen angebotenen Blut-Pastetchen abspeisen lassen, die er sich lustlos in den Raubtiermund schob, dabei verfolgte er sichtlich gelangweilt das geschehen.

Versuchte nun Harry sich aus der Bredouille zu boxen, wobei ihm Luna zu Hilfe eilte, indem sie mal wieder abstruse und äußerst amüsante Theorien zum Besten gab, so zum Beispiel das Rufus Scrimgeour ein verkappter Vampir war, was dazu führte das Sanguini in ein unvampirhaftes, lautes Lachen ausbrauch was sehenswert war. Sie fuhr fort, dass auch die Auroren die sogenannte Rotfang-Verschwörung planten. Ihr Name Rotfang kennzeichnet hierbei ihre niederträchtigen Waffen: sie kombinieren angeblich schwarze Magie, mit Zahnfäule und können durch finstere Machenschaften + Zahnweh, viele erfolgreich in die Knie zwingen, da war es nun an mir beinah in ein Lachen auszubrechen und ich suchte schnell das Weite.

Ich angelte mir von Nevilles Tablett eine Glas Champagner und nahm eine Schluck, dabei begutachtete ich den Vampir aus der Entfernung, während auf der andren Seite des Raumes nun die hauseigene Fledermaus die Party betrat und zielstrebig auf Sanguini zu eilte, der endlich etwas wie Interesse zeigte, als Severus begann auf ihn einzureden. Ich nährte mich vorsichtig und durfte hören wie sie sich auf Latein unterhielten, darüber war ich erstaunt, aber ich verstand was sie sprachen!

Damit zog Severus die Aufmerksamkeit auf sich das er es wagte, und dann auch noch wie selbstverständlich konnte, sich mit dem Vampir auf Augenhöhe zu unterhalten, hielt doch die meisten die Furcht zurück! War dies nicht mein Grund, einzig der, das ich dann wieder unerwünschte Aufmerksamkeit auf mich ziehen würde, da hielt mich die Vernunft zurück, dachte ich mürrisch, das einzige was interessant war versagte ich mir und ging weiter, konnte ich in dem Moment die Blicke von dem Vampir und Severus sehr prickelnd in meinem Rücken fühlen, offensichtlich gefiel Severus was er sah und was dem Vampir fesselte? Das war die Frage, nicht wahr?

Zu ärgerlich, jetzt steuerte McLaggen wieder zielstrebig auf mich zu und ich schwenkte um, eilte weiter, nützte diese lächerlichen Tücher und Stoffbahnen um in ihnen zu verschwinden, landete bei Harry, der aus einem der zugehangen Fenster schaute, also hatte er sich erfolgreich lösen könne, aber er hatte wie es schien Luna verloren.

„Hermione, du wirkst gehetzt?“, stellte er sachlich fest. Ich blickte auf den schicken, in einem schwarzen Anzug mit einer grünschillernden Krawatte steckenden Harry, die seine Augen unheimlich toll betonte, offensichtlich wollten er wie ich wohl eine Aussage zu unserer Zugehörigkeit zu den Schlangen zeigen, in dem wir beide Grün trugen.

„McLaggen, aber hier werde ich ihm keine reinschlagen können, was würden alle von mir denken, man nervt der Typ!“, erklärte ich genervt und sah mich vorsichtig durch den Vorhang lukend um.

„Und gefährlich ist es auch, Snape ist nun da!“, hatte Harry seit kurzen seine Augen überall und behielt alles im Blick. „Er beobachtet dich konstant, auch wenn er es wie gewohnt zu verstecken weiß!“, wisperte Harry nun.

„Na wunderbar!“, blickte ich auf eine Hand die versuchte den Vorhang erneut wegzuziehen und eilte weiter, ließ einen verdutzten Harry stehen, als ich vor dem verrückten McLaggen floh. Ich wusste das dieser nun eine Standpauke von Harry zu erwarten hätte, das nächste Training der DA würde für ihn unangenehm werden, dafür würde ein wütender Harry sorgen.

Plötzlich ergriff jemand meine Hand und ich wurde ruckartig hinter einen der Vorhänge gezogen. Ich musste nicht lange aufsehen, schon an seiner Hand hatte ich ihn erkannt wer jetzt breit grinsend vor mir stand, leise schimpfte ich:

„Draco, was willst du denn hier! Du bist doch nicht eingeladen, Slughorn ist da total snobby!“

Er ging nicht darauf sein, zog mich stattdessen an sich und gab mir einen sanften Kuss auf die Stirn.

„Ich lasse mir dich im Partyoutfit doch nicht entgehen, mein Mudblood, so eine Freude verwehre ich mir doch nicht!“, brummte er tief auf.

Währenddessen glitten seine Hände über mein enges Kleid, fuhren meine Konturen nach und blieben schließlich auf meinen Hüften liegen. Ich schüttelte leicht gespielt verärgert den Kopf, doch er grinste nur unverschämt breit, ließ mich nicht zu Wort kommen, sondern drängte mich weiter in die Fensternische bis ich an der Wand stand, dann begann er mich fordernd und leidenschaftlich zu küssen.

Ich erwiderte den Kuss, wenn auch nur zögerlich, doch er schmeckte so gut und die Inbrunst mit der er mich küsste, überwältigte mich einfach mal wieder. Einerseits war mir danach mich von dieser stink langweiligen Party mit einer kleinen Knutscherei mit Draco ab zu lenken, andererseits war das hier gefährlich, würden wir entdeckt werden und so versuchte ich ihn leicht von mir zu schieben, aber der Reiz des Verbotenen, nun dem konnte ich mich wie immer nicht entziehen. Doch schließlich löste er sich aus dem Kuss und schmunzelte, erklärte:

„Jetzt schalt doch mal den Kopf aus Hermione, meinst du ich küsse dich hier, ohne dafür zu sorgen das uns keiner findet?“ Darüber schmunzelte ich, dieser schlimme Finger!

So küsste ich ihn daraufhin, bis der Vorhang aufglitt und eine schwarze Gestallt hinein glitt, da riss ich die Augen auf und durfte sehen wie sich eine Hand auf Dracos Schulter legte und festzudrückte, während noch Dracos Mund auf meinem lag, also lösten sich seine Lippen langsam von mir und er knurrte nur ein Wort:

„Severus!“, musste man Draco zugestehen das er sehr ruhig blieb und spärlich überrascht wirkte.

„Mitkommen, Draco!“, murrte Severus und behielt seinen Griff bei als sich Draco von mir löste nur noch lässig hauchend in mein Ohr meinte „Bis später, ich warte!“ und durch das Schleierlabyrinth ging und beide Männer, die mich nun nicht mehr beachteten, entschwand. Ich wunderte mich nicht das Severus trotz Schutzzauber uns gefunden hatte, schließlich war er einfach gut, oder gar der Beste?

Es verging einige Zeit, in der ich erfolgreich den Kontakt zu McLaggen mied, dafür endlich mit den Vampir sprechen konnte, daher stellte ich mich ohne Scheu auf Latein vor und begrüßte ihn wie ich einen Reinblüter begrüßen würde, ohne ihm die Hand zu reichen, sondern führte die Hand an mein Herz und neigte das Haupt. Er nahm dies wohlwollend zu Kenntnis und begann dann ein Gespräch mit mir, dabei war seine Stimme unglaublich einlullend und verführerisch, schließlich war die Stimme eines der stärksten Instrumente die ein Vampir besaß um sein Opfer einzuwickeln und es von ihm abhängig zu machen.

Man musste sich nur konzentrieren um es auszublenden, darin war ich einfach zu geübt, in der Okklumentik, als das ich dem auf den Leim gehen würde. Er bemerkte dies und zog fragend eine schmale dunkle Braue hoch und ich schenkte ihm lediglich ein zynisches Grinsen, denn jetzt keimte sein Interesse an mir erst richtig auf, da ich nicht wie eine der kindlichen Schülerinnen wirkte, sondern tja, wie?? Wie etwas Geheimnisvolles!

So ging mein Plan auf und er bot mir den größten Schutz vor Belästigungen, da sich niemand zu uns traute, auch McLaggen nicht, zu dem verstanden auch die wenigsten genügen von dem Latein um eine Unterhaltung zu führen wie wir es taten, deshalb entwickelte sich der Abend gerade sehr spannend für mich. Er erklärte mir, dass seine Clan in Rumänien ansässig sei, er aber augenblicklich London vorzog, böte es doch mehr Zerstreuung da die Zeit hier schneller voranschritt als in der tristen Abgeschiedenheit des transsilvanischen Hinterlandes.

Sah ich sehr wohl die überraschten Blicke meiner Umgebung auch Slughorn warf mir taxierende Blicke zu, aber mir gefiel wo ich war und so hatte ich Severus Platz eingenommen. Außerdem hätte mich sonst die Langeweile und der Ärger mit McLaggen, den ich nicht hätte vermeiden können, mehr in den Mittelpunkt gerückt als das Gespräch mit dem Vampir, also hatte ich meine Vorsicht dahingehend aufgegeben.

Als Worple sich zu uns gesellte traute sich auch McLaggen her und trieb mich in die Verzweiflung, da er mir eine Hand über die Schulte legte und ich nur aus Höflichkeit unsrer Gesprächspartner gegenüber nicht aufbrauste, aber sachte versuchte mich aus seiner Umklammerung zu winden, bis sich hinter diesem eine schwarze Gestallt namens Severus auftürmte und auf den Jungen mit einem unheilverkündenden Donnerwetter hinab starrte, da dieser eindeutig nicht die Augen von mir ließ.

„Mr. McLaggen, begleiten sie MICH!“, forderte Severus bösartig zischend, sah dieser perplex aus und tat etwas sehr dummes indem er antwortet:

„Ja, aber Professor ich bin gerade im Gespräch!“

„Genau Mr. McLaggen und zwar mit mir, aber nicht hier!“, drang der Blick aus diesen tiefschwarzen Seen tief ein und da schien es auch das McLaggen erkannte, dass er den bescheuertsten Fehler überhaupt beginn und das diskutieren nach dem Warum nicht das Beste war, was er tun konnte und mit hängendem Kopf von mir abließ und wiederstrebend ging!

Bei Severus nahm man seine Strafen und seine Anordnungen hin und schwieg, sonst wurde es nur noch schlimmer! McLaggen hingegen war wie erwartet ein Dummkopf.

Also entschuldigte ich mich höflich aus der Gesprächsrunde und folgte den beiden, da mich hier die Neugierde trieb und auch der Gedanke, dass ich es verhindern sollte, das Severus den dummen Jungen umbrachte!

Ich fand sie in einer verstecken, dunkeln Nische in dem ansonsten menschenleeren, zugigen Flur und lauschte, konnte aber nichts hören, sah nur um die Ecke linsend das Severus unverwandt in die blassblauen Augen von McLaggen starrte. Als ich dessen schmerzverzehrtes Gesicht wahrnahm fiel es mir wie Schuppen von den Augen, Legilimentik, Severus verwendete es gegen einen Schüler, Himmel er machte aber auch vor nichts Halt!

Wusste Dumbledore, beziehungsweise ahnte er was Severus alles bereit war zu tun? Ich mochte es bezweifeln! Aber ich fand es im Grunde nur erheiternd wenn es mich auch ärgerte das alle dachten ich käme mit einem Hänfling wie McLaggen nicht klar, was dachten die?

Und genau dieses Eingeständnis, das sie mich wie es schien für Unfähig hielten alleine klarzukommen ließ mein Blut brodeln.

Also trat ich in die Nische und baute mich neben ihnen auf, was Severus veranlasste mir von oben her einen fragenden Blick zuzuwerfen:

„Was bezweckst du damit?“, bedeutete er mir wortlos zu warten, schien er noch mitten im Zaubern zu sein, um des hirnlosen Jungen willen schwieg ich, wollte ich ja nicht zu verantworten haben das er nur noch mit Mus als Hirnmasse zukünftig gesegnet sein sollte, waren solche in den Geist eindringenden Zauber immer komplex und mal ehrlich, der gute McLaggen hatte nicht gerade viel Hirn auf das er guten Gewissens hätte verzichten können.

Dann war er endlich fertig, worauf der Junge blinzelnd aber blicklos vor sich hinstarrte und dann wie eine gelenkte Marionette abdrehte und wieder auf die Party ging, wow….echt, gruselig….

„Warum Severus, pfuscht du in den Gedanken eines Schülers rum?“, schimpfte ich auch schon los als ich mich im Fokus seiner Aufmerksamkeit wiederfand und sah wie er seine gemeinen Lippen zu einem Strich zusammenpresste, dabei wirkte er ansonsten sehr kühl.

„Sei froh, dass ich es war der seine Gedanken gelesen hat, hätte Lucius das getan, würde er jetzt wohl als Eunuch durch die Gegend rennen, ich hingegen habe ihm nur den Gedanken eingepflanzt das er sich unter allen Umständen von dir fern zu halten hat!", knurrte er bedrohlich leise und mir rieselte eine sanfte Gänsehaut die Wirbelsäule hinab als ich ihm stumm zustimmte, trotzdem fand ich es aber nicht gut, da es nicht nötig gewesen wäre! Stand meine abneigende Haltung wohl in meinen Augen, da er auf einmal ganz dicht an mir war und mir zu zischte:

„Du gehörst uns, dich hat keiner so an zu sehen, an zu gehen, zu berühren oder auch nur so über dich zu denken wie dieser Kreatin......!", wurden meine Augen regelrecht riesig, was passierte hier? Durfte ich nie vergessen das Severus auch zu einem Teil ein Malfoy war der eben auch nie, wirklich nie Eifersüchtig war! Auch wenn es mich erstaunte, das er sich über die unreifen Gedanken eines Teens so eschauffierte. Ich sollte wirklich darauf achten, das Severus und Lucius nichts über Victor erfuhren! Ließ ich meiner Wut freien Lauf, das er mir nichts zutraute.

„Das musst du nicht betonen mein Lieber Severus, das ist mir selbst bewusst, auch möchte ich es gar nicht, aber ich bitte zu respektieren, das ich meine Probleme immer selbst gelöst habe und dazu durchaus heute noch in der Lage bin…ich bin kein hilfloses kleines Mädchen, das dich für so etwas bräuchte!“, wandte ich mich arrogant ab und rauschte wieder auf diese unselige Party und hatte einen wütenden Severus zurückgelassen, der als Lehrer in einer Schule sehr weit ging, indem er auch nun die Gedanken der Schüler manipulierte, konnte er nicht verleugnen was er war ein skrupelloser Mann und eiskalter DeathEater.

Da landetet ich nun wieder bei Harry, der mir erstaunlich missgestimmt entgegen funkelte und sein Glas schnell trinkend leerte, also hob ich fragend eine Braue.

„Ich hab sie beobachtete und belauscht?“, ging meine Augenbraue extrem hoch.

„Ja, Schönste, Snape hat Malfoy angemacht, das es unverantwortlich ist das sich dieser auf die Party uneingeladen einschleicht und dann dort mit dir hinter einem Vorhang knutscht…..!“, war ich verwundert da ich dachte Draco und Severus wären nicht so leichtgläubig sich belauschen zu lassen, klimperte ich ungläubig mit den Wimpern.

„Oh, nee, ich war unterm Tarnumhang, den hab ich doch immer dabei, wollte einfach mal wissen, was die zwei so reden! Und ganz ehrlich Schönste, es hat mir nicht gefallen, dein Malfoy hielt es dann für nötig zu Snape zu sagen: „Aber du darfst sie vor der großen Halle vöglen, oder wie?" stell dir das vor?“, zeigte er das er von dem Gespräch herzlich wenig hielt, aber er war noch nicht fertig und ich hatte bis jetzt keinen Ton gesagt nur seiner aggressiven Ansprache gelauscht.

„Snape war dann gewohnt arrogant, meinte das seine Schutzzauber auch besser als Malforys sein, und jetzt kommt der Oberhammer er meinte „wenn du sicher sein kannst, das dich wirklich niemand entdeckt, werde ich dich nicht hindern!!!!“, Hallo, warum Hermione? Himmel und dann meinte er noch: „aber das gerade war dumm, der Vampir ist ein schwarzmagisches Wesen, der kann durch die einfacheren Zauber hindurch sehen! Und er ist wie zu erwarten an ihr Interessiert, scheint ihre Aura für ihn spannend!", wie eingebildet reden die denn von dir, weißt du was die Antwort von dem Frettchen war „Jedenfalls wird sie heute Abend zu mir kommen!", toll! So viel Arroganz und Aufgeblassenheit auf einmal treiben mir die Galle hoch! Das ist zum Kotzen!“, eschauffierte er sich regelrecht und reckte die Brust raus und ärgerte sich königlich!

„Harry beruhige dich….die Symbiose und Struktur zwischen meinen Familienmitgliedern, die wirst du bestimmt in dem Leben nicht mehr verstehen, und ja ich gebe es zu, ich wohl auch nicht immer! Aber warum regt dich das so auf! Sie sind meine Familie, ich mag sie!“, verstand ich es wirklich nicht.

„Es ist respektlos!...abwertend!“

„Aber Harry, ich fühle mich nicht beleidigt, eher belustigt, lass es gut sein, bitte! So sind sie….solange ich damit leben kann, sollte es gut sein und nun….entschuldige mich, ich gehe jetzt! Mir reicht´s für heute, ich brauche jetzt Entspannung und das alles hier ist doch unter meiner Würde!“, wollte ich diesen Abend beenden, entschwand ich genauso arrogant wie ein Malfoy schnell und warf einen Blick auf Severus, der nun von Slughorn geplagt wurde und erfreut mich an seinem Leid und eilte in die Kerker, ließ die schlechte Party hinter mir und ging zu Draco.
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