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 Kapitel 232-233

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BeitragThema: Kapitel 232-233   Do Feb 09, 2012 7:11 am

232. Kapitel Ein misstrauischer und kritischer Orden


Die Runde starrte mich ungläubig an bis sich die erste zu meinem Erstaunen fing und mich fragte:

„Crm….möchtest du etwas zu trinken? Einen Tee?“, kam es von Molly stockend und ich nickte leicht, blickte dabei in die Runde, denn auch Remus sah mich mit großen, ungläubigen Augen an und fuhr sich immer wieder durch sein Haar.

Wie es schien hatte er gehofft, dass ich nicht kam, weil ich nicht aus Hogwarts raus kam, weil dies unmöglich wäre oder dergleichen. Es fehlte Tonks, wie ich zur Kenntnis nahm, denn es waren nur die Weasleys die alle sehr schockiert blickten, Moody der ein sehr selbstgefälliges Lächeln trug, Shacklebolt der mich aus skeptischen Augen begutachtete und diese total konfuse Dame anwesend.

Wie schön, dass der schwarzhäutige, kahlköpfige Mann meinen Anschlag unbeschadet überstanden hatte und schon wieder heil und gesund am Ränkeschmieden teilnehmen konnte.

„Professor McGonagall! War oder ist es nicht wagemutig, wenn alle drei Professoren, die einander vertreten Hogwarts auf einen Schlag verlassen?“, blieb ich ganz souverän ruhig, als ich sprach und sorgte für eine spürbare erstaunte Ungläubigkeit, während die Tasse von Molly klimpernd in die Stille hinein vor mir zum Stehen kam, ob meiner Kaltschnäuzigkeit und beherrschten Art denn wie es schien konnte mich nichts aus der Ruhe bringen, wie es dieser erlauchten verschwörerischen Runde sehr wohl auffiel.

„Das sollte nicht ihre Sorge sein, Miss Granger!“, schien sich die alte Dame zu fangen, da sie ihr Kinn reckte um dann weiter barsch zu sprechen: „Aber die wichtigste Frage ist die, wie sie es WAGEN können, Hogwarts des Nachts alleine zu verlassen!“

„HIHIH, ruhig Blut Professor, ich kann ihre….Aufregung verstehen! Trösten sie sich mit dem Wissen meiner Volljährigkeit….das ist wohl alles was ich ihnen bieten kann, denn ich werde ihnen weder sagen noch helfen, oder sonst etwas tun, das mich zukünftig daran hindern könnte das Schloss zu verlassen. Wie gesagt, wie ich das mache bleibt mein Geheimnis! Und eigentlich sollte ich sauer sein! Ich wurde verraten….von ihnen allen, das sie mich in eine Falle laufen lassen mit der Professorin, tse tse tse! Weiß es Dumbledore schon?“, zeigte ich nun meine Verärgerung, weil ich mich jetzt mit McGonagall auseinandersetzten musste deutlich als ich sie alle mit einem bösen Blick der Reihe nach taxierend Maß.

„Das ist, das ist unerhört…..!“, begehrte die alte, grauhaarige Dame leicht krächzend auf.

„SOOOOOO!!!! ist das nicht Hermione, die Professorin hatte Fragen, wegen dem Professor und wir haben da etwas angedeutet und sie durfte nur bleiben unter der Voraussetzung des Versprechens dich nicht zu strafen, oder das sie zukünftig versucht dich daran zu hindern das Schloss auf deinen Wegen zu verlassen! Sie hat versprochen so zu tun als wäre dein erscheinen hier nie passiert! Nicht wahr, Professor McGonagall? Sie haben es uns geschworen!“, kam es von Remus ernst, bestimmt und sehr eindringlich und ich sah wie die Weasleys alle synchron nickten, auch die Twins, was der Grund war das ich es vertrauensvoll glaubte.

„Ist das so? Sie werden akzeptieren, dass ich mich frei bewegen kann?“, fragte ich mehr als skeptisch und hob fragend eine Braue, während ich an meinem heißen Tee nippte, was nach der Zeit draußen gut tat.

Ich harrte schweigend McGonagalls Entscheidung entgegen, schließlich war es noch etwas anders dies mir gegenüber zuzugestehen und das wusste ich und so wartete ich und konnte sehen, das das Schweigen die anderen unglaublich nervös machte, es schien sie meine innere Ruhe und Überlegenheit enorm zu verunsichern, was mich fast kichern ließ, selbst die Twins hielten sich erstaunlich zurück und sahen fast nur auf die Tischplatte, während Moodys Auge die ganze Zeit wie irre kreiste.

„JA!“, presste dieses Eingeständnis die Professorin schwer durch ihre schmalen, missbilligenden Lippen, aber das war mir erst mal genug, denn wenn sie mal so ein Eingeständnis laut aussprach, dann würde sie sich daran halten und wenn sie daran erstickte und so richtete ich mich noch ein Stück weiter auf und lächelte befriedigt. aber auch sehr kalt in die Runde.

„Ja, wenn das so ist, dann bin ich sehr erfreut sie hier zu sehen, Madam!“, kam es locker von mir und damit nahm ich ihr jetzt gerade wieder die Sprache und sie schnappte laut nach Luft. Generell erschien sie mir recht blass, über meine saloppe Unverfrorenheit.

„Ich bin ja nicht zum Vergnügen hier, nicht wahr! Eigentlich gehöre ich in ein Bett! Wir sollten zusehen, dass alle offenen Fragen geklärt werden, wofür ich ja extra hier bin! Harry und ich haben uns abgesprochen, er hat mir gesagt, was ich sagen darf und was nicht! Und ….bevor sie aufschreien Professor, Harry ist nicht hier und keine Angst, er würde die sicheren Mauern von Hogwarts nie verlassen, aber ich bin nicht so wichtig, wie ER! Deshalb werden sie lernen darüber hinwegzusehen, wenn ich die Schule verlasse! Also, bitte keine Sorge! Wir sind nicht blöd!“, kam ich ihrem Einwurf zuvor und servierte ihr meine Forderung unmissverständlich und sah aber auch das perplexe Zusammenzucken der Versammelten, als ich mich „als nicht so wichtig wie Harry“, bezeichnete!

„Nun Moody, sind sie zufrieden das ich hier bin!“, schaute ich nun zu dem Mann mit dem knittrigen Gesicht, dem wirren grau roten Haar und dem wild rotierenden Auge.

„Ja!“, brummte er tief, aber er erschien mir als der am wenigsten überraschte, ich glaube dieser Mann könnte mich mögen.

„Gut, dann will ich doch mal alle glücklich machen! Ich weiß es nicht, ob ich es schon mal gesagt habe als ich hier war, aber Harry und ich haben Professor Dumbledore im Beisein der werten Professorin McGonagall das magische Versprechen abgerungen, dass Harry allein über seinen Aufenthaltsort in den Ferien bestimmen kann und sich niemand sorgen muss, da ein Blutschutz und der Fidelius und noch viele andere, schützende Zauber über unserem Versteck liegen! Können sie das so bestätigen, Madam?“, blickte ich auffordernd zu der argwöhnischen, steifen und kerzengerade dasitzenden McGonagall.

„Ja, das ist korrekt!“, kam das Eingeständnis knapp von ihr und sie presste ihre Hände in ihren Schoss.

„Zufrieden, Moody?“, fragte ich nun süßlich und legte den Kopf provokant schief und er schenkte mir nur ein wölfisches Grinsen das ich sonst nur den Wölfen zutraute sagte er aber sonst nichts, wie es schien war es ihm genug zu wissen, das uns weder Dumbledore noch sonst wer in den Ferien fand.

„Das heißt nicht, dass es euch auch bei einem Angriff effektiv schützen kann, ich sage nur Kingswear!“, reagierte Remus auf meine Frage die nicht an ihn gegangen war, aber wie gesagt, Moody lächelte nur noch immer geheimnissvoll.

„Haha, Remus, nichts ist derart sicher, auch Hogwarts nicht! Aber selbst wenn, sähe ich einen Angriff in den Ferien gelassen….“, meinte ich kalt, was einige laut nach Luft schnappen ließ.

„Warum?“, wollte Bill argwöhnisch wissen als er sich gefangen hatte.

„Wofür gibt es Portschlüssel? Und auch hier komme ich der Frage zuvor, es liegt auch ein Apparierschütz über dem Gebäude und seiner unmittelbaren Umgebung!“

„Portschlüssel!“, krächzte Molly erschrocken und ihr großer Busen bebte, während Shacklebolt sich das ganze emotionslos besah aber die ganze Zeit eine gerunzelte Stirn zur schau trug die ihm bestimmt nachher noch Kopfschmerzen bescheren würde.

„Ihr habt an alles gedacht?“, resümierte Remus desillusioniert und selbst Arthur wackelte mit seinem Kopf bedächtig hin und her.

„Aber Portschlüssel sind verboten und müssen vom Ministerium registriert und genehmigt werden!“, warf der bisher stumme Shacklebolt überlegt ein und ich rollte zusammen mit Moody die Augen, wie schön dass wir uns einig waren.

„Ich denke meistens an alles! Und ja, Portschlüssel müssten registriert werden, aber wenn die Kacke am Dampfen ist sollte es egal sein!“, verfielen die „Erwachsenen“ in ein betroffenes und brütendes Schweigen und die Twins funkelten mich amüsiert an, denn die Show gefiel ihnen wie es schien sehr.

„Apropos Kingswear, ich will mal nicht so sein und euch zeigen, dass wir mehr wissen und sehen, aber auch hören als ihr alle denkt!“, erhielt ich die gesamte gespannte Aufmerksamkeit nach der kurzen Pause wieder.

„Nun, ich freue mich wirklich Mr. Shacklebolt, dass sie den Dolchwurf überlebt haben und derart schnell davon genesen sind!“, harrte ich nach meinen schicksalhaften Worten auf den Sturm der Empörung und Entrüstung, schließlich war dies eine Information die weder die Zeitung hatte und wohl erst recht nicht wir Schüler, dennoch regte sich erstmal nichts in der tödlich ruhigen Küche bei meiner Offenbarung.

„Und ich soll ihnen von allen sagen, dass wir uns freuen, dass sie heile davongekommen sind, denn Nott kann sehr gefährlich sein“!“, fletschte ich meine Zähne und grinste wirklich fies, da ich wusste das der gute Nott maskiert gewesen war, aber der Körperbau sprach wie ich fand für sich, derart lang und hager war sonst keiner, Inzucht unter den Reinblütern, sag ich da mal nur.

„WO…Woher?“, „Das ist unmöglich!“, „Das weiß niemand!“, „Wirklich niemand!“, „Sind sie dort gewesen, Miss Granger?“, blieb ich seelenruhig und die Twins kicherten in einer Tour und tuschelten aufgeregt hinter vor gehaltener Hand über die geröteten, oder sehr blassen Gesichter der versammelten misstrauischen, zweifelnden und argwöhnischen Truppe.

„Ruhe, seid doch mal ruhig und lasst Hermione reden!“, brüllte nun Arthur entnervt und fuhr sich stöhnend und frustriert über die wie es schien schmerzende Stirn, armer Mann.

„Also, der Reihe nach….natürlich war ich nicht da!“, log ich eiskalt und erwiderte Blick für Blick standhaft „Wie überhaupt, ich denke nicht das irgendwer wusste, was oder wo Kingswear war vor dieser Nacht! Aber ich wollte ihnen nur zeigen, dass wir viel wissen und über gute Kontakte verfügen! Aber wie immer sind diese schützenswert!“, war ich gewillt diese Information den Patils anzuhängen, aber noch schien es nicht nötig mit Namen zu kommen. Langsam legte sich ein betroffenes Schweigen über die Leute und ich fuhr fort.

„Ich weiß, dass ihr mehr wollt…nur wo anfangen! Wir sehen nicht in Dumbledore den „Bösen“, wirklich nicht, aber wir sehen in ihm einen alten Mann, der Fehler begeht! Unverzeihbare Fehler….lasst mich reden, stellt bitte später die Fragen! ……Viele Fehler, nicht an mir! Obwohl bei mir auch, wenn man an meine Eltern denkt, aber ich will dem guten Mann nicht die ganze Last der Welt auf die Schultern laden, das wäre unfair, aber er hatte die Verantwortung für Harry und nun da hat er auf weiter Spur kläglich versagt und sie Madame, wissen dies, seit dem Gespräch im Büro des Direktors, wissen Sie, dass ich die Wahrheit sage, das Dumbldore es nicht abgestritten hat als Harry es ihm vorwarf?! Nicht wahr?!“, strich ich mir nun eine vorwitzige Strähne aus den Augen, die sich aus meiner Frisur gelöste hatte und legte mir zurecht was ich sagen wollte und meine Zuhörer gaben mir die nötige Zeit.

„Harry hat sich einverstanden erklärt, dass ich euch einen Teil darlege, denn sein Misstrauten, oder aber auch fehlendes Vertrauen ist bergründet in seiner Kindheit! Einer Kindheit, die keine schöne war. Das Dumbledore Harrys Schutz wollte, stellen wir alle nicht in Frage, aber warum musste Harry leiden für seinen Schutz? Das sehe ich anders, was ist das für ein Leben….Harry hat die ersten Lebensjahre im Schrank unter der Treppe verbracht….“, jetzt stieß Molly ein ersticktes Keuchen aus das fast in eine betroffenes Wimmer überging, das ich großzügig überging, während die anderen einfach sprachlos geschockt schwiegen und die RedDevils beschämt wegsahen, denn hierbei war selbst den beiden das Lachen vergangen „…und damit meine ich, er kam erst raus als er 11 war, denn der Brief, der an ihn adressiert war aus Hogwarts, der war dann doch den Dursleys zu peinlich!“, schluckte ich und trank eine Schluck Tee nach diesen Worten und fuhr dann erst weiter fort:

„Nicht das sie jetzt denken, sie hätten Harry total misshandelt, das nicht, hier eine Ohrfeige, da ein Klapps auf den Po, aber keine wirklichen Schläge, aber eine Frage an einen Vater, macht es das besser, Mr. Weasley? Nun, ich denke nicht, gerade die psychische Gewalt kann oft noch bösartiger sein! Harry war entweder in seinem Schrank, der Schule oder half im Haushalt…..ich hoffe, ich muss nicht mehr ins Detail gehen um zu erklären wie Harrys Leben aussah. Ich würde es ja mit dem Muggelmärchen „Aschenputtel“ vergleichen, nur mit einem männlichen Protagonisten in der Hauptrolle….“, ließ ich eine kurze Pause einkehren, damit meine schicksalhaften Erklärungen sackten konnten.

Remus blickte wie ein geprügelter Hund, dessen Schultern grambeugt hinab sackten, dann barg er sein Gesicht verzweifelt tief in den Händen und selbst die Twins blickten mich ernst und traurig an, jetzt war jeglicher Schalk aus ihren Augen gewichen, da selbst sie nicht genau gewusst hatten, was Harry alles erlebt hatte.

Das hatte in vollem Umfang nur ich gewusst und als nächstes in gemäßigter Form Ron, aber wir hatten immer geschwiegen, darüber, IMMER! Bis jetzt!

Moody verkniff seinen schiefen Mund zu einem dünnen, wütenden Strich und die Weasleys sahen alle total fertig aus, während McGonagalls Augen ärgerlich blitzen.

„Ich sage nun dasselbe wie damals zu Albus, dass ich die Familie Dursley als nicht geeignet ansah Harry Potter aufzunehmen, aber er ließ sich nicht umstimmten! Ich sah sie als die schlimmste Form von Muggel an, die man sich vorstellen kann! Spießbürger! Engstirnige, wenig nette Menschen! Aber ich habe seinen Versicherungen vertraut, dass es dem Kind gutgeht! Dass er achtgibt!“, versuchte sie zu erklären, als sie diese harschen, verbitterten Worte ausstieß.

„Das er sich kümmert, er sich um James und Lilys Kind vertrauensvoll sorgt!“, klang sie nachtragend und ballte ihre dünne, alte Hand zu einer wütenden Faust, das ihr Vertrauen missbraucht worden war, trotz all ihrer Befürchtungen und Bedenken, die sie laut geäußert hatte, musste so etwas schon schmerzen und einen in seinem blinden Vertrauen erschüttern.

„Das haben sie Harry und mir schon einmal gesagt und wir glauben ihnen, aber es macht das Unrecht nicht ungeschehen! Harry möchte noch das sie wissen , das er in dem Glauben aufwuchs das seine Eltern Säufer waren, die zu blöd waren ein Auto zu fahren, er wurde von seiner „Familie“ sehr klein gehalten, das hat selbst Hagrid miterlebt als er ihn abholte und auch er war darüber sehr aufgebracht und erzürnt! Auch mit allem was Geld gekostet hätte, sprich Kleidung und, und, und über Geschenke zu Feiertagen sollten wir nicht beginnen zu reden,…! Die ersten Geschenke, die er erhielt, waren die zu Weihnachten in seinem ersten Jahr in Hogwarts!“

„Das ist schlimm, aber….“, wollte mich Moody harsch unterbrechen.

„Ja,… nicht unterbrechen! Ich sage das jetzt NICHT, weil Harry Mitleid will, das hat er gar nicht nötig, er hätte das nie erzählt, er will das nicht, das es andere wissen, er hat nur gemeint, ihr würdet keine Ruhe geben, wenn ihr nicht Sachen wisst….die erklären, warum wir Dumbledore nicht für unfehlbar halten! Harry will das ihr versteht, warum er sich ab jetzt standhaft weigert zu den Dursleys zu gehen, aber auch nicht auf Dumbledore setzten will, da dieser 11 Jahre lang kein einziges Mal nach dem rechten geschaut hat….warum, sollte er es jetzt tun? Harry ist sicher dort, wo er ist!“, kam es eindringlich aber auch kompromisslos von mir.

„Aber woher ihre sonstige Abneigung dem Direktor gegenüber, vor allem ihre Anspielungen als sie das erste mal zu einem Ordenstreffen kamen? Ich habe noch nie gesehen, dass jemand Albus derart schnell in die Schranken weißen konnte!“, offenbarte mal auch McGonagall wieder, das sie mir mehr als skeptisch gegenüber war.

„Fragen….so viele Fragen!“, wisperte ich zynisch und mein Blick glitt zu dem misstrauischen Moody, der mich keine Sekunde aus den Augen ließ und ich tippte mir verspielt auf die Unterlippe, als ich ihm ein kesses Lächeln schenkte.

„Das ist schwer, denn ich trau euch nicht….nur nicht aufregen! Ich kann euch nicht Dinge über gewisse Personen sagen und damit meinen Vorteil aus der Hand geben, ich hoffe, ihr erkennt meinen Versuch euch mein Schweigen zu erklären an, das müsste ich nicht! Wir wissen viel…und auch wenn ihr denkt, ihr seid die „Erwachsenen“, so wissen wir doch mehr! Und es ist immer gut viel zu wissen! Sehr viel, aber so kann ich nur sagen, „es ist nicht immer alles so wie es scheint!“, Harry ist nicht der strahlende Auserwählte, ich bin nicht die regelgetreue Streberin, Ron ist nicht der brave Sohn und Dumbledore, ist nicht der liebe, alte Opa den er gibt und sie meine Lieben sind nicht die treuen vertrauensvollen und gutgläubigen Mitglieder des Ordens!….es sind die wenigsten Personen das was sie vorgeben zu sein!“, sprach ich kryptisch, denn wirklich ins Vertrauen zeihen, konnte ich diese Menschen noch nicht.

Ja, sie zweifelten, aber sie misstrauten Dumbledore noch nicht!

„Das klingt aber sehr abgeklärt….“, kam es sehr trocken von Remus.

„Aber deswegen ist es nicht weniger wahr!“, warf ich ernst ein und erntete betretene Gesichter über meine gefühllose Art mich zu geben.

„Ich weiß, dass ihr für diese Behauptung Beweise möchtet, Beweise die wir haben, aber die kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht aus der Hand geben!“, erklärte ich ruhig und kalt und lehnten mich zurück.

„Warum nicht?“, kam es indigniert von Molly und sie hatte noch immer eine ungesunde Blässe.

„Weil sie dann ihre Druckmittel Albus gegenüber verlieren würde!“, kam es schnarrend von einem weitsichtigen Moody der die Arme vor dem bulligen Körper verschränkte.

„Korrekt, ich bin nicht bereit die Vorteilte, die wir ihm gegenüber in der Hand haben aus meiner Hand zu geben!“, erwiderte ich Moodys sezierenden Blick forsch und hielt ihm eiskalt stand.

„Du meinst Erpressung!“, kam es entrüstete von Remus, der sich hochaufrichtete und ich lehnte mich nur noch entspannt auf meinem Stuhl zurück.

„Wie schmutzig! Ich würde Überredung bevorzugen!“, kicherte ich wirklich erheitert und erntete wieder entsetzte und betretene Blicke bei meiner Skrupellosigkeit meine Karten geschickt auszuspielen.

„So schlimm?“, wollte Bill interessiert wissen, was wir an Fakten in der Hand hatten und ich zuckte wage die Schultern.

„Vergiss nicht, Dumbeldore ist uralt ….115! Da kann einiges Haften blieben!“, hob ich spöttisch meine Augenbrauen.

„Was behaupten sie da, Miss Granger?“, wollte nun McGonagall sehr steif Wissen und ihre Stimme stieg einige Oktaven höher.

„Nichts….aber sagen sie mir Professor McGonagall, warum sie an unserem werten Direktor zweifeln und sich hier eingefunden haben?“, wollte ich wissen, was zu Folge hatte, das sie mich konsterniert über ihre Brille hinweg ansah, aber sich dann doch entschloss zu sprechen:

„Chrmm…nun, Miss Granger, sein merkwürdiges Verhalten seit dem er vom Tode von Gellert Grindelwald erfahren hat, gab den endgültigen Ausschlag! Er hat darüber nie gesprochen, aber das ihn dessen Tot derart mitnimmt finde ich befremdlich, schließlich kannte Albus diesen nur aus dem Duell, aus dem er als Sieger hervorging! Aber sein Verhalten ist für mich nicht nachzuvollziehen. Er sitzt die ganze Zeit in seinem Büro und sinniert….aber warum? Sie sehen, ich Verstehen einiges nicht, auch was mit seiner Hand passiert ist! Aber Albus weigert sich mich…uns ins Vertrauen zu ziehen und da dachte ich, sie können uns vielleicht einige Erklärungen liefern…deshalb bin ich bereit diesen ungewöhnlichen Weg zu beschreiten, wenngleich ich betonten möchte, sehr gegen meinen Willen und meine Überzeugung!“ Oh, die Gute wusste gar nicht wie gut ich ihr alles erklären könnte, arch…, der normale, magische Bürger nahm an, dass sich die beiden mächtigen, magischen Kontrahenten nicht gekannt hatten, nun, das Gegenteil war der Fall …zu komisch, aber noch war nicht die Zeit für diese Enthüllungen gekommen.

„Ja und ja, ich könnte sie über das eine wie das andere wohl Informieren, aber ich werde zu diesem Thema nicht mehr sagen!“, sah ich Moody intensiv an und er sah mich nicht weniger intensiv an, als ich ihm ein kesses Blinzeln schenkte, das ihn minimal zurückzucken ließ, schien es so als würde ich mittlerweile fast jedes Blickduell gewinnen können.

„Du wirst uns mehr geben müssen, Hermione, um Albus zu misstrauen, denn wir hintergehen ihn ja schon genug…indem wir dich hier treffen, eine Schülerin von ihm und ihm dies verschweigen!“, drang Remus inbrünstig in mich und ich stöhnte enerviert auf.

Was könnte ich sagen? Albus Abstammung? Seine Geschwister? Gellert? Da dieser tot gewähnt wurde….Dumbledores schwarzmagischen Aktivitäten, die Heiligtümer? Das alles konnte ich nicht erwähnen, oder was er in Little Hangleton getan hatte…ich wusste so viel und konnte nur so wenig kundtun.

„Geht klar….aber nur unter der Bedingung, dass ich an euch einen klitzekleinen Zauber ausführen kann!“, bat ich und hörte mir erstmal das empörte Aufbrausen an, das auf meine Worte folgte.

„Klar Hermione, mach ruhig an uns, WIR vertrauen DIR!“, erschallte ein zweifacher Singsang der Twins und sie zwinkerten mir verschwörerisch und wissend zu welchen Zauber ich sprechen wollte und der an ihnen total unnötig war, da sie ihn schon trugen.

Also tat ich es ohne zu zögern und warf ihn nach ihrem Einverständnis nochmal auf sie, um den anderen zu zeigen, dass dies jetzt nicht wirklich etwas schlimmes war, unterdessen beobachtete der Rest unser Vorgehen sprachlos und Molly schluckte schwer, verkniff sich aber wacker eine Bemerkung, bis sie es nicht mehr aushielt.

„Fred, George, ihr könnte doch nicht…..!“, rief Molly erregt und schlug mit der flachen Hand krachend auf den Tisch.

„Wir können und haben gerade Mum und ist nix passiert!“, meinte Fred gleichgültig.

„Was ist das für ein Spruch!“, kam es aufgeregt von McGonagall.

„Eine Erfindung von mir, Madame!“, wollte ich darüber nicht lügen.

„Dann mach hin Granger, wir haben nicht ewig Zeit!“ brummte ein schlecht gelaunter Alastor, der sich hatte überzeugen lassen. Offenbar schien er wenn, immer schnell seine Entscheidungen zu treffen und so blickte ich alle reihum nacheinander an und erhielt von dem dunkelhäutigen Shacklebolt ein wiederstrebendes Nicken, sowie ein sehr zaghaftes von den restlichen Weasleys und ein sehr knappes von McGonagall als ich meinen „credere tacientiae“ Zauberspruch vollzog und alle Namen die mir einfielen dranhängte, die ich leise wispernd und unverständlich für die neugierigen und lauschenden Ohren von mir gab.

Die Namensliste war schon ganz schön lang geworden und so dauerte es etwas und ich bemühte mich so leise und undeutlich zu wispern, das nichtmal Remus etwas verstehen konnte mit seinen Wolfsohren, man konnte ja nie wissen…

„So, da ich gedrängt werde auf die Schnelle! Albus, tut viel damit seine Vergangenheit im Nebel des Vergessens verschwindet….wer weiß von seinem Vater, wer von seiner Mutter, wer von seinen Geschwistern! Wer, das er in Godric´s Hollow gelebt hat?“, ließ ich das sacken und konnte sehen, das alle etwas konsterniert waren.

„Geschwister???“, krächzten McGonagall, Moody und Arthur und Molly gleichzeitig.

„Ihr kennt Aberforth? Den Wirt des Eberkopfes“, fragte ich und erkannte, dass dies wie gesagt schon wirklich nicht viele wussten, ich aber gezeigt hatte, das ich wie ich behauptete wirklich mehr wusste, da Shacklebolt und Bill ehrlich erstaunt wirkten, nur die Twins versuchten auch überrascht zu wirken und alberten rum, aber sie kannten das ja schon.

Doch ihr schauspielerisches Talent stand nicht zur Diskussion, nur Remus sah so aus als hätte, obwohl er ein Mitglied des ersten Ordens gewesen war, nicht gewusst das Aberforth mit Dumbledore verwandt war.

„Du kennst Aberfroth und weißt, dass er Albus Bruder ist? Er war schon beim ersten Mal ein Mitglied des Ordens“, schnarrte Moody als Antwort und stellte gelichzeitig eine Frage.

„Ich sag doch, ich weiß viel, aber sagt mir, kennt ihr seine Schwester?“, senkte ich verschwörerisch meine Stimme.

„Albus…eine Schwester!“, „Unmöglich!“, „Nein, er hat keine Schwester!“, „Das müsste ich doch wissen!“, redeten alle durcheinander.

„Oh, doch, die Dumbledores waren drei Geschwister mit einer Schwester, Ariana!“, beharrte ich auf meinem Wissen.

„Wie kommst du darauf, Hermione?“, kam es mit Ruhe und Bedacht von Arthur.

„Weil es so ist, aber ich will allen zugutehalten, das Ariana unter tragischen Umständen mit 14 Jahren verstarb und Albus alles tat um es jeden Menschen vergessen zu lassen, das es eine Ariana Dumbledore gegeben hatte! Und nein, sie war nie in Hogwarts, aber es gab sie…zwei Menschen wissen noch von ihr….aber wie so oft, kann ich diese zu diesem Zeitpunkt nicht benennen, aber ich könnte wenn es nötig ist! Doch den dritten, der noch von ihr weiß, könnte ihr euch ja denken…“, bezog ich mich auf Bathilda Bagshot und Elphias Doge, der Freund aus der Schule der noch lebte und der Albus auf seine Weltreise begleiten wollte und der auch seit kurzem wieder ein Mitglied des Orden des Phönix war, aber ich wollte mir diese Namen noch nicht entlocken lassen.

Und das Aberforth von seiner Schwester wusste, war ja wohl klar und so erntete ich ein ungläubiges, betroffenes Schweigen. Moody wirkte zum ersten Mal wirklich sprachlos und übertölpelte sowie auch Kingsley derart betroffen wirkte, dass er seinen, wie es schien schmerzenden Nacken schwer massierte, unterdessen erinnerte mich Molly gerade extrem an einen Fisch mit ihrem weit offenem Mund der hektisch nach Luft schnappte.

„Aber etwas anders, ihr kennt seine Mutter Kendra, eine Muggelgebürtige Hexe, die ebenfalls unter tragischen Umständen mit gerade mal 48 Jahren von uns ging! Wusstet ihr nicht, dass er nur ein Halfblood ist? Nun, oder von seinem reinblütigen Vater Percival Dumbledore, der in Askaban verstarb, nachdem er Muggel angegriffen hatte und als Mörder und Muggelhasser verurteilt wurde! Wenn ihr das alles nicht wisst, kennt ihr Albus Dumbledore nicht!“, schenkte ich der überrumpelten Runde einen überheblichen Bick und lehnte mich arrogant zurück, hob meine Tasse an und nippte an meinem bereits kalten Tee, während die Twins versucht waren mir zu applaudieren, strahlten ihre braunen Augen vor Schadenfreude.

„Das glaub ich nicht!“, hauchte McGonagall ungläubig. „Albus Vater in Askaban!“, presste sie wieder ihre Hand schmerzhaft aufs Herz, als täte es weh.

Moody sah mehr als nur verkniffen durch die Gegend und sein magisches Auge rotierte wild, wenngleich er versuchte sich nichts anmerken zu lassen wie überrascht er war.

„Und du weißt das alles…woher!“, zeigte mir Bill sein ungläubiges Gesicht, dabei wirkte er leicht überfordert zu ergründen, wie ich an diese Informationen gekommen sein könnte.

„Ich lüge nicht, ich würde sogar diese Fragend betreffend Veritaserum nehmen!“, bot ich überheblich an.

„Wie war es Dumbledore möglich dies zu ….untergraben? Im Ministerium weiß niemand davon, das…das sein Vater in Askaban war als ……Muggelhasser, schließlich ist Dumbledore doch als Muggelfreund bekannt und berüchtigt!“, warf der schwarzhäutige Mann hoffend ein, als würde er sich an einen Strohhalm klammern. „Sie sind sich sicher, Miss Granger?“, klang er wirklich hoffnungsvoll und ich kicherte ironisch auf:

„Würde ich sonst ihnen anbieten das Serum zu nehmen, aber ich hab sogar schriftliche Beweise, wenn es das ist. Man kann die Vergangenheit nie vollständig auslöschen, so sehr man sich auch bemüht und das sollten gerade sie als Ministeriumsangestellter wissen!“

„Wie meinen?“, runzelte er die Stirn und strich sich über seine Glatze und ich bemerkte, das alle an meinen Lippen hingen, auch Remus, der sich nun die schmerzenden Schläfen rieb und ich wusste, ich musste ihnen zu meinem Leidwesen mehr geben.

„Sie sind kein Unsäglicher? Aber bitte, ich will ja nicht so sein! Die Halle der Archive, sagt die ihnen was?“, warf ich wie einen Happen erneut etwas in die Runde.

„Die gibt es wirklich?“, rief Bill laut aus und ich nickte.

„Klar, wie gesagt, Harry, ich und die anderen, wir kennen wohl ja die Mysteriumsabteilung recht gut! wenngleich wir keine „Unsäglichen“ sind!“, war ich der geborene Zyniker.

„Sie hatten doch gar keine Zeit damals….“, kam es zweifelnd von Moody als er mich skeptisch unter die Lupe nahm.

„Oh, ich würde das so nicht sagen!“, murmelte ich und dachte nicht im Traum daran von meinem Einbruch zu sprechen damals an Weihnachten.

„Und was steckt hinter dem Ganzen, wenn es denn stimmt? Du weißt es, oder?! Was will Dumbledore verschweigen?“, wollte Bill ungestüm und ungeduldig wissen.

„Natürlich weiß ich es! Aber das fällt wieder darunter, dass ich nicht alles sagen kann und will!“, legte sich wieder Stille über den Raum und ich überlegte, während ich mir ihre Mienen besah und den Ausdruck ihrer Augen versuchte einzuschätzen, ob ich noch ein bisschen was zu sagen hatte, oder nicht, dann entschied ich mich dafür.

„Aber gut, ich verrate euch noch was! Der Gute ALBUS hat wirklich sein Möglichstes getan, seine Vergangenheit vollkommen auszumerzen, es war eine aufwendige Heidenarbeit hinter das zu kommen! Der Direktor ist gründlich in dem was er tut! Wirklich, Hut ab, schade, das Aberforth noch lebt, als einziges Mahnmal der unschönen Vergangenheit!“, kicherte ich affektiert und ließ sie überlegend zurück was ich mit den letzten Worten meinen könnte.

Ich weiß, ich war böse, aber nett war ich schon lange nicht mehr. Nun raffte sich zum ersten mal wirklich McGonagall auf und nahm mich wieder gefasst ins Visier und räusperte sich bestimmt:

„CHRmmm….Nun mal weg von Albus, Miss Granger können sie mir sagen, woran das veränderte, unnormale Verhalten so vieler Schüler liegt?“ Jetzt war ich ja versucht zu lachen, aber ich verkniff es mir heldenhaft, entschied ich mich schnell für die Wahrheit, denn sie wusste ja jetzt schon genug, darunter das ich, obwohl Schule war, verbotenerweise hier war.

„Klar….ich hoffe, ihnen sagt immer noch die DA etwas, nun, mittlerweile dürfen sich viele Schüler als Mitglieder bezeichnen, wir trainieren ….praktische Übungen, nichts verbotenes! Ich hoffe nicht das sich die Lehrerschaft einmischen will?“, legte ich provokant meinen Kopf schief und sah sie intensiv an.

„Ist dies so? Und nein, ich denke nicht, wenn sie sagen es geht mit rechten Dingen zu! Uns ist nur aufgefallen, dass seit Samstag, Sonntag eine erstaunliche Masse an Schülern für Stunden verschwindet, wie wollen sie so etwas kontrollieren!“, wankte sie zwischen Skepsis und Hoffen.

„Von wie vielen Schülern sprecht ihr?“, wollte Remus neugierig wissen und mischte sich in die Diskussion ein.

„30 Fast 40, würde ich sagen, Miss Granger?“, antwortete sie flott und mir war es recht das sie nicht wussten wie viele es wirklich waren.

„Ja, kommt wohl hin!“, blieb ich ungenau und war mir bewusst, das Moody mir gerade einen mehr als ungläubigen Blick zuwarf und ich schenkte ihm wieder ein halbes Zwinkern was doch glatt dafür sorgte, das sich einer seiner Mundwinkel fast spöttisch hob, glaubte er der Zahlenangabe also nicht wirklich, wo er recht hatte wir hatten das Doppelte.

„40!“, „Was?“, „So viele?“, „Aus allen Häusern?“, „Das ist ungewöhnlich!“, sprudelte es überschäumend und hektisch aus vielen Mündern.

„Nein nicht aus alles Häusern! Wie wir das machen? Nun die Schüler strukturieren sich selbst in Gruppen und Teams, es läuft sehr gesittet!“, erklärte ich der Professorin doch freizügig, das wir das nicht ewig ohne Wissen der Lehrer würden durchziehen können war uns sehr wohl bewusst gewesen.

„Was bringt ihr ihnen bei, die Unverzeihlichen?“, kam es böse, fast misstrauisch von Moody und ich kicherte wirklich amüsiert los, hatte und doch Er und auch wenn es sein Double war die Unverzeihlichen selbst vorgeführt.

„Das wäre es, nicht wahr? Aber nein, Patronus, Stupor und Co. es ist eine DA, eine Defensive Allianz keine Offensive!“, log ich ja nicht mal, dafür hatten wir die BraterLugo. „Und nach Kingswear wollten viele lernen sich aktiver als durch den Lehrstoff zu schützen, auch festigt es den Zusammenhalt der Schüler! Nur die Slytherins sind davon ausgenommen!“, bot ich an und log jetzt wie gedrückt, dennoch ging es mir mehr als leicht über die Lippen.

Und wenn ich zugab das die Slytherins nun dabei waren, würde das nur weitere Fragen aufwerfen, auf die ich keine Lust hatte, also verschwieg ich es einfach erstmal, sie hatten ja schließlich auch nicht bemerkt wie viele Schüler wirklich dabei waren.

„Müssen wir dank ihnen Professor, nun mit einem Verbot rechnen?“, wandte ich mich brüsk und anmaßend an die alte Dame.

„Was nein, ich finde so etwas gut, aber warum derart heimlich?“, fragte sie wirklich interessiert aber auch abgelenkt aufgrund der Fülle an Informationen.

„Weil es die Entscheidung der Schüler ist, vielleicht würden einige wieder zurücktreten wegen ihrer Eltern oder anderer Ressentiments. Öffentlichkeit hat immer etwas mit Stellungnahme zu tun, deshalb hoffe ich, dass sie diese nicht fordern, sondern uns helfen, dieses Geheimnis zu schützen, Madame!“, versuchte ich es auf ihre Bedürfnisse einzugehen und wie es schien machte ich es gut, denn ich sah wie sie langsam aber dann doch bestimmt nickte.

„Hat Kingswear die Schüler so erschüttert?“, wollte Bill leise wissen, er wirkte sichtlich überfordert.

„Ja und nein, ich denke jedes Jahr erschüttert die „Schüler“ auf ein Neues, auf andere Art! Aber zum Beispiel Neville hat dank Kingswear seinen inneren Gryffindor gefunden, in jeder Hinsicht!“, fügte ich ihn als Beispiel an, denn das er sich in vielerlei Hinsicht verändert hatte, war sicher auch McGonagall schon aufgefallen, aber ich sah seinen beeindruckenden Patronus vor mir und wusste er war ein wahrlicher Gryffindor mit dem prächtigen Löwen.

„Das stimmt, viele Schüler sind besser geworden, gerade im Unterricht darunter auch Mr. Longbottom!“, erklärte McGonagall geschäftig.

„Da sehen sie es!“, wandte ich zufrieden ein und konnte mir ein selbstgefälliges Grinsen nicht verkneifen.

„Sind Ron und Harry deshalb besser geworden?“, wollte Molly vorsichtig wissen.

„Ja, Miss Granger, die Frage ist mehr als Berechtigt, denn die Leistung von Mr. Potter und Mr. Weasley hat sich exorbitant verändert und vor allem verbessert!“, hatte McGonagall zu alter Größe gefunden und klang schnoddrig wie eh und je.

„Bestimmt tut ihnen das Training gut, aber es sind die Ferien, die sie bei mir verbringen dürfen! Harry stehen bei mir seine Bücher offen und frei zur Vergnügen. Ich sperre sie nicht weg, er kann seine Arbeiten erledigen, lernen und üben, anders als bei den Dursleys die seine Lehrmateriealien weg gesperrt haben. Harry hat einen großen Wissensdurst, den er nun stillt und Ron tja, dem bleibt gar nichts anders übrig als mitzulernen, wobei….ich sollte gerecht sein, Ron aber auch Harry haben begriffen, dass sie nicht für andere lernen, sondern nur für sich und es ihnen helfen kann, unsere Abenteuer lebend zu überstehen! Daher der unerklärliche Eifer! Harry hat täglich, die Blitznarbe die ihn daran erinnert und Ron, nun seit dem Ministerium muss er nur auf seine Arme starren und er weiß, um was es geht! Somit hat das und der Tod von Sirius die beiden erwachsen werden lassen!“, sorgten meine ehrlichen und offenen Worte für Verständnis und fielen auf einen nährenden Boden. Ich liebte es zu manipulieren.

So sagte ich aber besser nichts über die Zeichen die auch meinen Körper für den Rest meines Lebens zeichnen würden und nie mehr weggehen würden, da war die Narbe von Boles Messer, das Zeichen der Malfoys an meinem Bauch das in meine Haut gebrannt war und das Zeichen des Lords in meinem Nacken, ja als rein und unbefleckt ging ich wohl wirklich nicht mehr durch.

„Wow, das hätte ich so nicht gedacht!“, meinte nun Arthur, strahlte mich aber erfreut an.

„Oh, da fällt mir ein ich soll mich ganz herzlich von Harry und Ron für die Geschenke bedanken, wir haben uns über die Gaben sehr gefreut und vor allem die Schachfiguren werden in regelmäßigen Gefechten gemeuchelt! DANKE!“, neigte ich mein Haupt vor Arthur, dass dies eine sehr reinblütige Geste war, war mir zu meinem Leidwesen bewusst, aber ich konnte dieses Verhalten nicht mehr unterdrücken, dafür war mir das Ganze zu sehr in Fleisch und Blut übergegangen. Es führte wieder zu einigem runzeln der Stirn, oder dem heben der Braue, aber niemand sagte etwas, war es wohl viel was ich ihnen heute zugemutet hatte.

„Und auch dir Remus, soll ich sagen, das sich Harry sehr über deinen Brief gefreut hat, aber er bittet dich, das was ich heute erzählt habe nicht weiter zu kommentieren, da er diese Erinnerungen hinter sich lassen möchte, weil die Vergangenheit nicht mehr wirklich zu ändern ist!“, schenkte mir Remus daraufhin einen betretenen Blick, nickte dann aber brüsk.

„Ich hoffe, ich kann auf sie alle und vor allen auf sie Professor McGonagall zählen….bedenken sie, ich habe sie schon vor der Tür gehört und noch bevor mich Moody sah, hätte ich umkehren können. Das ich mich gezeigt habe, wobei ich mich verbotenerweise aus Hogwarts gestohlen haben, das ich mich ihnen gestellt habe, hat damit zu tun, dass ich ihnen zeigen wollte, dass ich ihnen vertraue! Ich hoffe wirklich, dass es nicht ungerechtfertigt war! Und ich hoffe inbrünstig, dass sie mir so weit glauben, dass das Offensichtliche nicht immer das richtige ist und man sich nicht immer drauf verlassen kann, denn vieles ist nicht so wie es scheint!“, betonte ich noch einmal eindringlich und erhob mich, lege mir den Mantel über, als sich auch die Professorin umgehend erhob, schloss ich gerade meine Schließe und meinte:

„Bleiben sie ruhig Professor, reden sie noch mit den anderen! Mein Abend ist noch nicht vorbei, denn ich muss noch wo hin! Sie müssen mich nicht nach Hogwarts begleiten!“

„Aber…aber es ist gleich Mitternacht!“, schaute nicht nur sie mich mit offenem Mund an und wirkte bar entsetzt das ich noch nicht zurück wollte.

„Professor bitte, sie wissen selbst wie lange die Schüler manchmal aufbleiben….ich denke ab zwei, drei Uhr bin ich wieder im Schloss, keine Bange!“, wedelte ich lästig durch die Luft.

„Aber das ist doch viel zu gefährlich!“, rief Remus erregt.

„Sie machen das wirklich nicht zum ersten Mal, oder?“, zog Moody seine Schlüsse sehr emotionslos und ich nickte nur als er sachte aber mit einem höhnischen Lächeln auf den Lippen dasaß.

„Arch….Leute, ich sag euch hier viele wichtige Sachen und jetzt das, muss ich mich wieder rechtfertigen!? Es gibt nichts, dass ich mehr hasse! Professor, muss ich jetzt damit rechnen das sie jede Nacht vor dem Gryffindorturm als süßes Kätzchen sitzen, um zu beobachten, ob ich brav in der Schule bin, des Nachts!“, wurde ich laut als sich McGonagall wie gefällt auf den Stuhl setzte. Sie reckte nach kurzer Zeit ihr Kinn arrogant in die Höhe und maß mich kalt, bevor sie ansetzte zu antworten:

„Nur wenn sie mir versprechen, dass sonst kein anderer Schüler das Schloss verlässt, zu keiner Zeit!“, zeigte sie sich unnachgiebig, aber mich verwundete schon dieses Eingeständnis enorm.

Wie es schien hatten sie meine Hinweise wirklich verunsichert und ihr Vertrauen erschüttert, das sie versuchte mir wirklich entgegen zu kommen, wow… die Dame hatte es in sich mich zu überraschen!

„Ich hoffe, dass sie nicht erwarten, dass ich das für alle verspreche, denn ehrlich, das kann ich nicht! Aber ich kann ihnen versprechen, das ich niemandem dabei helfen werde das Schloss egal ob Tag oder Nacht zu verlassen, und ins besonderen weder Harry noch Ron! Zufrieden!“, hob ich meine Recht und legte sie versprechend und ehrenhaft auf mein Herz, darauf nickte auch sie und meinte dann laut:

„Auch ich verspreche dies, sie weder aufzuhalten noch zu bespitzeln, noch zu verraten!“, legte nun auch sie ihre Hand aufs Herz und versprach es mir ernsthaft, somit wandte ich mich ab und wollte die Küche grußlos verlassen.

„Warte….“, rief Remus und ich blickte nur über meine Schulter.

„Was machen wir wenn wir wieder reden möchten?“

„Schreib Harry wieder ein PS. dann sollte es möglich sein…oder, ich mache es IMMER möglich!“, verließ ich mit einem beeindruckend weit flatternden Mantel die Küche und eilte ins Cottages.
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BeitragThema: Re: Kapitel 232-233   Do Feb 09, 2012 7:11 am

233. Kapitel Erholsame Dreisamkeit


So schnell konnte man gar nicht schauen, wie ich die Tür des warmen, gemütlichen Cottage hinter mir zuschlug und ich mir den Mantel bestimmt herunterriss und in meinem Einteiler vor dem knisternden Feuer im Kamin des Wohnzimmer zum Stehen kam und mir das große Landschaftsbild vor dem Safe mit schiefgelegten Kopf besah!

Der Krach einer aufschlagenden Küchentür ließ mich herumwirbeln und Dobby sah mich mit großen Glubschaugen an, nur um sich dann übergangslos euphorisch auf den Boden zu schmeißen.

„Miss Hermione, sind da, wie schön sie zu sehen...“, quietschte er freudig und unterwürfig, dabei schlackerten seine Ohren aufgeregt, bis er plötzlich innehielt und mich skeptisch musterte.

„Aber, müsste Miss Hermione nicht in Hogwarts sein?“, klang der Tadel durch, während er sich wieder von den Holzdielen hochrappelte.

„Dobby, halt den Mund!“, bat ich noch nicht mal allzu böse und der Elf klappte sofort den Mund betroffen zu und sah mich indigniert an.

„Jetzt schau nicht so…traurig! Du bist ab jetzt in einem Haushalt in dem du lernen solltest so wenig Fragen wie möglich zu stellen!“, zeigte ich mich geduldig und ging auf ihn ein, was er sehr wohl erkannte, worauf er sich entschied und ein entschlossener Ausdruck in seiner Miene Einzug hielt.

„Möchte, Miss Hermione etwas zu trinken?“, fragte er somit leiernd und entschied, dass er sich nach unsern Wünschen richten würde, was mich zufrieden nicken ließ.

„Ja, mach mir bitte einen Grog!“, bat ich relativ freundlich, denn ich hatte Lust auf etwas schärferes und etwas Warmes und Dobby zog freudig von dannen um meinen Wunsch schnell zu erfüllen.

Kaum war er gegangen, machte ich mich fix dran die Schutzbanne zu lösen und den Safe zu öffnen, um schnell das kleine Bildnis welches Albus und Gellert in ihrer Jugend zeigte an mich zu nehmen.

Danach schloss ich wieder die Metalltür des Safes und sperrte die nach schwarzer Magie pochenden Relikte des Lords wieder sicher ein. Das große Landschaftsbild schwang wieder an Ort und Stelle, während ich mich gespannt auf die Couch setzte und das kleine Foto in dem dunklen, schlichten Rahmen in Händen hielt.

Aus der sich bewegenden Fotographie winkte mir Gellert gutgelaunt strahlend und blendend aussehend zu und auch Albus wirkte mit seinem entrückten Blick, den er Gellert schenkte, schwer verliebt. Dieses Bild erklärte mehr als tausend Worte.

Tragisch dachte ich und strich ich über die lachenden, freudestrahlenden und lebensfrohen Gesichter der beiden blutjungen Männer in den dunklen Roben mit dem eingestickten Zeichen der Heiligtürmern darauf und dachte über ihr doch langes, aber einsames Leben nach, denn auch wenn Dumbledore sein Leben in Freiheit geführt hatte, so war er doch nicht weniger einsam gewesen als der weggesperrte Mann in Nurmengard!

Tja, das Schicksal war wahrlich wankelmütig in seiner Gunst.

Dobby hüpfte ungestüm herein und ich legte das Bildnis verkehrt herum auf das Leder der Couch, damit der Elf nicht das Bild sah, denn er musste nicht alles wissen, wie ich fand. Er stellte die heiß dampfende Glastasse vor mir ab und reichte noch kleine Knabbereien dazu Ich musste schmunzeln, den Twins schien es hier gut zu gehen, derart umsorgt von einem aufmerksamen Hauself, das würden die zwei bestimmt weidlich ausnützten.

„So sag, Dobby, wie kommst du mit den Red Devils zurecht?“, fragte ich ihn interessiert und musterte ihn dabei gespannt.

„Oh, sie sind wahre Teufel! Die Herren Forge und Gred!“, zeigte sich Dobby diensteifrig und glückselig bei dem breiten, strahlenden Grinsen das einem Angst machen konnte. Wie es hier unter diesen Drein zugehen mochte? Das arme Baby!

„Och, nee, sag mir nicht, das sie haben dir befohlen haben, sie so zu nennen!“, tat ich mir Leid, denn mit dem Scheiß hatten sie vor Jahren angefangen und erst im letzten Jahr damit aufgehört, das sie jetzt diesen Unsinn Dobby beibrachten war zum Haare raufen, weil sie ihre Namen absichtlich verhunzten.

„Natürlich… NICHT! Wir haben ihn gebeten uns so zu nennen!“, kicherte Fred böse und löste ein erschrockenes Quieken bei dem überraschten kleinen Elf aus, der auf die zwei Scherzkekse zustürmte und ihnen diensteifrig ihre Mäntel abnahm, aber nicht bevor er sich mit ihnen auf merkwürdige Art und Weise abschlug, wie ich mit ungläubigen Augen mitverfolgte.

Es sah aus wie aus den Ghettofilmen aus Amerika, eine wüste, aber ganz bestimmte Abfolge und Aneinanderreihung von verschlungenem Händegeben. Schön zu sehen, dass die sich verstanden, denn es würde es ihnen wirklich erleichtern ein Baby zu umsorgen, konnte auch Harrys Ideen durchaus mal gut sein und somit waren Fred und George nun nach mir heimgekommen.

„Aber warum das denn, ihr hattet diesen Unsinn doch mal so schön vergessen!“, beschwerte ich mich nörgelnd, worauf ich aber gekonnt von ALLEN ignoriert wurde.

„Bringst du uns auch so ein Getränk , Dobby?“, bat George nett und Dobby trollte sich frohgemut in die Küche, während sich die beiden Red Devils mir nährten und sich rechts und links von mir setzten.

Ich rettete das Foto geistesgegenwärtig in letzter Sekunde und legte es sicher auf meinen Schoss und die beiden sahen mich stumm und abwartend an, bis Dobby kam und die heißen Getränke vor uns abstellte, aber als er die lastende, stille Stimmung bemerkte, zog er sich verbeugend zurück und ließ uns allein.

„So, du hast den Orden recht kopflos zurückgelassen!“, grinste mich nun Fred dämonisch an und prustete in seine heiße Tasse, kurz nachdem die Tür zur Küche zuging.

„Oh, ja Schönste, es wird nichts mehr sein wie Früher!“, meinte der andere Rothaarige verschwörerisch und ich schmunzelte über ihre Art wieder einmal die Sache anzugehen.

„Wie meint ihr das? Was haben sie beschlossen?“, fragte ich doch gerne nach als auch ich nach meinen Glas griff und wir uns huldvoll übertrieben zuprosteten zu meiner gelungenen Vorstellung im Orden.

„Zuerst, bevor du kamst und Dumbledore schon weg war, wollten sie einen genauen Rapport zum „unheimlichen“ Treiben von Snape, da ging es hoch her, lass dir das gesagt sein, Schönste!….weil wir blöden Trottel nix liefern konnten, außer einem Besuch in der Knockturn Alley, wo er die magische Apotheke aufgesucht hat….was er als Tränkemeister durchaus dürfen sollte, da halt nun die Auswahl an Gift und Co in dieser wesentlich besser und größer ist als in ihrer braven Schwester in der Diagon Alley.“

„Nein, das hat sie nicht wirklich befriedigt….Bill verkündete dann, dass er öfters beobachten kann, das Snape Sonntages spät, so ab 20 Uhr, im Manor vorbeischaut. Wie es scheint isst er dann öfters mit Malfoy Senior, aber nach zwei, drei Stunden geht er dann wieder aus dem Herrenhaus und appariert vor die Tore Hogwarts. Dann haben wir ihnen mit Bill zusammen erzählt, dass wir sagen können das er gut einmal die Woche so ab 23 Uhr, oder später aus dem Schloss eilt, um vor der Grenze zu apparieren, damit er wohl zu einem Treffen der DeathEater geht. Wobei er aber jedes dieser Treffen auch bei Dumbledore und in der Ordenssitzung angegeben hat. Es zermürbt sie, dass Snape wie es scheint brav und vertrauenswürdig ist…sag uns Schönste, wie oft geht die Fledermaus zu dem bösen Lord wirklich?“, blinzte mich George übertrieben gutgläubig und lieb an und ich kicherte belustigt auf derart spöttisch wie er fragte.

„Augenblicklich? Zu Lucius jeden zweiten Tag und zum Lord? Zwei, drei Mal die Woche. Er wirkt sehr missgelaunt und eingespannt….“, erklärte ich und die beiden anderen kicherten bösartig, worauf ich leidend mit den Augen rollte.

„Dein SEVERUS, ist wirklich zu geschickt. Man bekommt wirklich nichts mit. Ich denke mal, wenn er nicht wüsste, dass wir an seinen Fersen hängen, hätten Bill und Co. nicht mal den blassersten Schimmer, dass er Malfoy Manor regelmäßig beehrt. Er ist gut, aber so richtig!“, zeigte sich Fred schwer beeindruckt und trank nun eine Schluck und ich auch, auf Severus und sein Geschick.

„Dann haben sie ja überlegt, ob du kommst oder nicht und tada, tada du warst auf einmal da!“, krähten sie schrecklich schief im Chor und grinsten mich verschlagen an und schlugen sich in meinem Rücken kindisch ab, es schien ihnen Spaß zu machen alle anderen derart zum Narren zu halten.

„Ein wirklich erhebender Anblick, du siehst in dem Ding zum Anbeißen aus!“, schlug Fred seine Zähne laut klappernd aneinander und ich gab ihm belustigt einen Klapps auf den Arm, glitzerten seine Augen vor übermütigen Schalk .

„Und als du weg warst, bam...bam…da ging´s rund! Aber so richtig, du verstehst es Unfrieden und Misstrauen zusähen! Aber so richtig!“, erklärten sie im Chor weiter da sie es irre komisch fanden wie es schien.

„Ja unglaublich, das hättest du wirklich live erleben müssten, unsere Löwenmama war hin und weg. Sie schient sehr sauer auf den guten alten Dumbels zu sein, das er Harry bei den Dursleys gelassen hat und nie sorgend nachgesehen hat! Trotz ihrer Einwände! Das gefällt der Guten so gar nicht!“, erklärte George, während Fred zustimmend nickte und von seinem Grog trank, dann übernahm er:

„Du hättest Mum sehen sollen, wie ein Nashorn, oder ein wütender Erumpent! Fast stieg eine Dampfwolke aus ihren Nüstern auf, als du weg warst. Sie sind sauer auf Dumbledore und können etwas nachempfinden wie Harry sich fühlt, oder was Harry erlebt hat, wenngleich Mum zugab das sie schon immer dachte was für ein armer, dünner Junge, aber sie der nackten Wahrheit, der Vernachlässigung, die aus Harrys Erscheinung gesprochen hatte, nicht ins Auge sehen wollte! Sie hat angefangen zu weinen! Meinte, das sie schlechte Menschen wären, wenn sie so etwas offensichtliches nicht sähen und noch schlimmer darüber hinwegsähen!“ Unterdessen schwieg George, wie es schien wirklich berührt, da er sehr wohl zeigte, dass sie sich meine Aussagen zu Herzen nahmen.

„Jupp, aber nicht nur Mum, auch Vater war sehr in sich gekehrt und als Remus ihn ansprach, hat er ihn angefahren und gemeint! Das ab jetzt die „Kinder“, damit meinte Arthur also Ron, Harry und dich in Ruhe zu lassen sein, das es verständlich wäre, das ihr den „Erwachsenen“ nicht traut, das würde er auch nicht mehr tun, wenn man ihm das alles angetan hätte! Und das der Orden nun genau würde aufpassen müssen was sie mit dem fragilen Frieden den du, Hermione, uns bietest, tun will! Er war sehr bestimmt und hat fuchsteufelswild in die Runde geschaut…so kenn ich Dad gar nicht!“, plapperte Fred sehr erregt weiter, er schien das alles sehr spannend zu finden und ich musste sagen, diese Informationen waren es auch. „Er war schrecklich ernst und hat gezeigt wie er denkt!“

„Ein falsches Wort, oder eine falsche Tat und ihr würdet euch von uns, dem Orden abwenden! Das kam von Kingsley und er hat dabei McGonagall fest im Auge gehabt, sodass sie beinahe klein geworden ist, da es fast wie eine zukünftige Anschuldigung geklungen hat, das sie versuchen könnte euch Probleme zu bereiten, wobei ich fand, sie sah die ganze Zeit nur schrecklich alt aus, hab sie selten derart zermürbt gesehen!“, führte George nun sehr ernst aus und strich sich eine verirrte rote Strähne aus der blassen Stirn.

„Schau nicht derart zweifelnd, Schönste! Sie hat sofort diese beleidigende Anschuldigung brüsk und unwirsch von sich gewiesen und meinte: „Bitte, das habe ich nicht vor! Ich will Harry Potter nicht verlieren, oder auch die anderen…es ist eine enorme Leistung was sie an den Schülern tätigen, die Veränderung ist exorbitant! Und glaubt mir, so schwer es mir fällt als Lehrerin diese Verstöße und Vergehen gegen die Schulordnung zu tolerieren, werde ich es tun müssen, wenn wir, wenn ICH nicht einen großen Fehler begehen will! Das will ich nicht und das werde ich nicht! Und ich nehme Miss Granger durchaus ernst, sie war bisher immer ein verlässliches, ernstes und loyales Mädchen, dem man vertrauen konnte und wenn Harry Potter es tut….wird uns nichts anders übrig bleiben. Albus darf davon unter allen Umständen nichts erfahren, das wäre fatal!“ Das war total krass. Ich hätte NIE, nie und nimmer gedacht, dass sich der alten Drachen derart verbiegen könnte! Aber sie tut es, ich schwöre, ich dachte, die lässt dich auflaufen, spätestens in Hogwarts! Aber nein, ich glaub wirklich ihr habt einen neuen Verbündetet vor Ort!“, wisperte ein zum Schluss sehr aufgeregter Fred und stubbelte ungläubig durch sein Haar.

„Boah, ich auch, ehrlich Hermione, aber sie meint das todernst. Als Moody zweifelnd meinte ob sie das wirklich ernst meint und DIR, Schönste, freie Hand lassen will, meinte sie knapp und einfach „JA, ich muss!“, bekamen sich die Twins gar nicht mehr ein als sie berichteten und ich grinste zufrieden, denn das lief perfekt.

„Und Moody, den hast du ja eh im Sack, der alte Haudegen konnte die Augen nicht von dir lassen, Schönste! Er hat nichts mehr speziell zu dir gesagt, aber die Art wie er mit dir kommuniziert zeigte wie wir finden, dass er dir aus der Hand frisst! Ich glaube er mag deine Art, die Dinge anzugehen, du hast ihn gehabt als du zugegeben hast, das es die Scheißegal ist ob du eine Genehmigung für einen Portschlüssel brauchst oder nicht“, kicherte George nun wieder wirklich richtig fies, aber es stimmte ich hatte auch das Gefühl gehabt, das Moody nicht daran zweifelte das Harry bei mir nicht sicher wäre.

„Sehr schön! Hab ich nicht zu viel verraten?“, harkte ich nach und sah die Twins fragend an.

„I wo, wo denkst du hin! Du warst gefährlich kryptisch, keine Sorge!“, zogen sie mich gefährlich auf und legten beide vertraulich ihre Hände auf meine Schenkel und drückten zu, auf das es mich kitzelte und ich laut auflachte, denn es tat gut bei den ungezwungenen Twins zu sein.

„Aber nun sag uns was dich beschäftigt! Es scheint viel geschehen zu sein, du bist seit Asow bedrückt, was ist im Manor passiert!“, harkten sie wie gewohnt beharrlich und neugierig nach und ich wusste, den beiden würde ich nicht entkommen, verdammt! Dass die beiden aber auch immer derart viel sahen.

„Nichts …Schlimmes! Ich bin nur deprimiert das es zwischen Lucius und mir nicht gut läuft…ich mache mir Sorgen!“, wagte ich zum ersten mal meine Nöte in Worte zu fassen und versuchte doch auszuweichen.

„Wie läuft es zwischen Draco, dir und… Snape?“, blieben sie erstaunlich ernst und beim dem mr unangenehmen Thema.

„Gut, sehr gut, ich genieße Draco wie Severus, aber…“, tat ich das lapidar und leichtfertig mit einer wegwerfenden Geste ab.

„Es ist Lucius, der dich beschäftigt?“, kam es von beiden gleichzeitig gleich besorgt.

„Ihr seid gemein!“, hielten beide meine Hände eindringlich fest und sahen mich verbissen an.

„Was hat er getan?“, blickte mir nun George besorgt ins Gesicht und seine Augen zeigten mir, dass sie mich nicht gehen lassen würden. Die Twins konnten stur sein wenn sie wollten, aber wie, zu meinem Leidwesen.

„Er war und ist sauer auf mich….was hat er getan…nichts was er nicht schon vorher gezeigt hätte, das er ein böser und harter Mann ist!“, stöhnte ich gequält auf und zog an meinen Händen um mich aus ihrem Klammergriff zu befreien.

„Aber das magst du doch, du stehst auf die Bad Boys dieser Welt!“, versuchte es Fred ins lächerliche zu ziehen.

„Was hat er dir wirklich angetan?“, drang George unbeirrt weiter in mich und ich fragte mich, wie ich es fand, dass es Lucius genoss mich zu schlagen?

Konnte ich das verschweigen, vor allem da beide gute Freunde von Draco waren, was immer er sagen würde, das waren die Zwei für ihn mittlerweile „Freunde“, sie könnten ihn fragen und er würde vielleicht sogar wirklich antworten.

War es da nicht besser wenn ich es selber sagte, jetzt, wo wir alleine waren, denn vor Harry, Ron oder den Mädels, oder auch Blaise, wollte ich es nicht ausbreiten, niemals und unter keine Umständen.

„Und denk nicht wir lassen dich eher gehen! Du wirst reden!“, drohte mir Fred spielerisch ernst und schon wurde ich relativ grob herumgerissen und auf ein Kissen im Schoss eines Twins gedrückt, während der andere meine Beine unprätentiös hochzog und begann mir meine Stiefeletten abzustreifen und sie gleichgültig durch den Raum schmiss.

Ich sparte mir die Mühe und wehrte ich mich nicht allzu sehr, da ich wusste, sie meinten es nicht böse und so ließ ich mich fallen, genoss es das der eine meine Füße gekonnt massierte und meine Ballen knetete und der andere oben meine Schläfen sanft rieb. So schloss ich seufzend die Augen und genoss einfach nur die mir guttuende Behandlung in dieser friedlichen Umgebung.

„Es ist wie früher Schönste, niemand wird etwas erfahren, kein Harry und vor allem kein Draco, versprochen!“, kam es sehr überzeugend von George, als wollte er meine Zunge lösen und wüsste nur zu genau, was mich hemmte und zur gleichen Zeit glitten seine Finger über meine Stirn, wischten dabei über meine Schläfen und massierte die Falten weg.

„Ihr gebt nicht auf, oder?“, fragte ich hoffnungsvoll zaghaft.

„Wir?“, „Nein!“, „Nie“, „Wo denkst du hin?“, „Wir doch nicht!“, erklärten sie ernst, darüber lachte ich auf unter ihren flinken und kündigen Händen.

„Arggghhhhh!“, stöhnte ich leidend, aber nicht wissend ob es nach Rita und Co. nicht genau das war, was ich brauchte, eine Aussprache über die Dinge die mir in der Seele brannten, schließlich war in der letzten Zeit einfach zu viel zu schnell passiert!

Sie sagten Beide nichts und gaben mir Zeit, denn dafür kannten sie mich zu gut und wussten, ich wog meine Entscheidung ab.

„Lucius, ist und bleibt Lucius, er war mehr als sauer… er ist unglaublich wütend! Wie nicht anders zu erwarten, nach dem was ich alles getan hab um ihn effektiv in den Wahnsinn zu trieben. Ich war stur, habe ihm seit Weihnachten wo es ging die Stirn geboten, denn ich lasse mich nicht klein kriegen von ihm, niemals. Er ist noch immer zornig! Was hat er getan…nun er hat mich ….aber das dürft ihr niemanden sagen und Draco, der… der weiß es eh! Also, er hat mich gestraft und dabei….ausgepeitscht!“, schloss ich nach meiner Aussage die Augen, aber die Twins hatten wohl mit dergleichen gerechnet und machten einfach weiter, schwiegen, was ungewöhnlich für die beiden war und sagten nicht sofort etwas empörtes auf meine Offenbarung.

„Und was nimmt dich daran mit?“, wagte es Fred nach einiger Zeit vorsichtig zu fragen, zeigte aber auch, dass er nicht verstand was mich daran knabbern lassen sollte, denn er wusste, körperliche Schmerzen tangierten mich herzlich wenig und das ich für mein Handeln Konsequenzen tragen musste, nahm ich sonst auch so hin und akzeptierte es.

„Die Schmerzen, nein, das kann ich mir nicht vorstellen!“, wandte da auch schon George erkennend ein und sie zeigten, das sich mich wirklich zu gut kannten.

„Nein, nichts dergleichen, was stört mich? Dass er es konnte? Nein, nicht wirklich, dass es ihm vielleicht gefallen hat? Etwas, aber was mich wirklich stört, ist, das ich mich nicht im Griff hatte und ihm die Genugtuung ließ das ich geschrien hab, mein Stolz hat erheblich gelitten!“, grollte ich tief und ballte die Hände zu Fäusten und meine Nägel bohrten sich mal wieder in mein Fleisch.

„Du bist zu köstlich Schönste, was dich stört ist nicht das dir jemand wie es schien die Haut vom Fleisch zieht auf das selbst du schreist, nein, sondern das du dabei Töne von dir gibst?“, meinte Fred mehr als zynisch und schüttelte ungläubig den Kopf über mich.

„Du bist noch ganz dicht!“, erklärte auch George besorgt.

„Ja, danke, das wollte ich hören. Nun, es ist auch und das ist das Schlimmste, ich vermisse den anderen Lucius und jetzt nicht, weil ich seine Aufmerksamkeit mochte….sondern weil ich ihn einfach vermisse! IHN! Arrrh…. das erklärt es nicht annährend! Vielleicht…ach, ich mag einfach nicht wie es jetzt ist…“, zeigte ich mich frustriert und schlug die Fäuste an meiner Seite in die Couch.

„Doch wir verstehen dich schon, verzwickt!“, meinten sie wieder als sich verstehendes Doppel.

„Jupp, reichlich ungut! Aber vergiss Draco und Snape nicht!“, wagte sich George wagemutig vor.

„Was willst du damit andeuten!“, wischte ich seine Hände genervt von meiner Stirn und stütze mich an meinem Ellenbogen auf.

„Nichts…nur das du sie nicht vergessen solltest, wenn du an Lucius denkst!“, meinte er mit ernstem Blick und noch ernsterer eindringlicher Stimme, klang es in meinen Ohren zweideutig.

„Und jetzt bleib liegen!“, kommandierte Fred von meinen Füßen und ich gab mich geschlagen, legte mich zurück und versuchte zu verstehen was sie mit dieser Aussage meinten.

„Mach dir nicht so viele Gedanken, das mit deinem Familienoberhaupt und dir wird sich schon wieder einrenken!“, versuchte mich Fred schon wieder zu beschwichtigen.

„Ja, als könnte er dir lange wiederstehen, aber er ist ein Patriarch!“, wandte George ein und rieb wieder in sanften, beruhigenden Kreisen über meine Haut.

„Eben, du sprichst hier von Lucius, Eisklotz, Malfoy!“, kicherte ein amüsierter Fred, den ich nicht sah, aber umso besser hörte.

„Er kann mir ruhig wiederstehen, er soll nur wieder er sein! Okay, mich nervt das dieser Mann nie zeigt, wer er wirklich ist, denn das wüsste ich zu gerne! Mal nett, mal böse, mal freundlich, mal fies oder er ist aufmerksam und dann wieder gemeingefährlich, oder er gibt den charmanten um dann brutal zu sein! Er ist verwirrend und zeigt wirklich nie wer er wirklich ist!“, zeigte ich meine eigene Verwirrung über Lucius offen.

„Vielleicht kann er das nicht?“, meinte da Fred zusammenhangslos auf einmal sehr gewichtig und überlegt.

„HÄ, wie meinen?“, kam es patzig von mir.

„Na, wie ich sage, vielleicht weiß er es selbst nicht?“, zuckte Fred die Schultern und ich hatte meinen Kopf erhoben um ihn anzusehen und ließ mir seine weisen Worte durch den Kopf gehen.

„Ja, stimmt, wahrscheinlich hat er sich hinter all seinen Masken verloren!“, sinnierte George ebenfalls und zog mich wieder an meinen Schultern zurück.

„mhm, vielleicht, das macht es aber nicht leichter…oder gar besser!“, knabberte ich überlegend an meiner Unterlippe, dann verschob ich den Gedanken, aber vergessen wollte ich ihn nicht und gab den Twins aber recht, denn es stimmte, vielleicht hatte er sich verloren und fand sich nur schwer wieder.

Meine Gedanken wurden unterbrochen als Fred zu dem umgedrehten Bild griff das auf dem kleinen Tisch lag.

„Darf ich…was ist das!“, fragte er, darauf wedelte ich nur gleichgültig mit der Hand, worauf er es umdrehte und es sofort erkannte als das Foto welches ich ihnen nach meinem Ausflug zu Bathilda gezeigt hatte.

„Gellert sagte mir, das er hinter dem Bild einen Brief versteckt hat, den ihm Albus kurz nach Arianas Tod geschrieben hat! Er hat ihn aufheben wollen und ihn deshalb dort verborgen. Ich will ihn lesen!“, erklärte ich und Fred machte sich sofort an die Arbeit und löste die Ösen, die das Bild in dem Rahmen hielten und hob den Deckel an und da sah man schon einen alten, vergilbten Brief, der klein gefaltet war und er hob ihn fast ehrfürchtig an und reichte ihn mir, schloss den Deckel des Fotos wieder und legte es auf den Tisch, während ich im Schoss seines Bruder liegen blieb und nun das Blatt auffaltete und liegend las.

„Gellert: Deine Überlegung, dass die Herrschaft der Zauberer zum Wohl der Muggel ist - das, denke ich, ist der entscheidende Punkt. Ja, es wurde uns Macht verliehen, und ja, diese Macht gibt uns das Recht zu herrschen, aber sie bringt uns auch Verpflichtungen gegenüber den Beherrschten. Wir müssen diesen Punkt unterstreichen, er wird der Grundstein sein, auf dem wir bauen. Wo man sich uns widersetzt, was gewiss der Fall sein wird, muss dies die Basis all unserer Gegenargumente sein. Wir übernehmen die Kontrolle für das Größere Wohl. Und daraus folgt, dass wir dort, wo wir auf Widerstand stoßen, nur die Gewalt einsetzen dürfen, die notwendig ist, und nicht mehr. Las uns ehrlich sein, mein Lieber! Das war dein Fehler in Durmstrang! Aber ich will mich nicht beklagen, denn wenn man dich nicht rausgeworfen hätte, hätten wir uns nie getroffen…..und was auch immer Geschah in meinem Elternhaus, ich werde mit dir kommen, warte auf mich…lass uns zusammen gehen! Dein Albus"

(Der Brief ist aus dem Original von JKR entnommen, nur ab den ersten drei Punkten am Schluss… ist von mir frei erfunden worden!)

Ich hatte laut gelesen und war mehr als ergriffen nun den schriftlichen Beweis zu haben, das alles was Gellert oder auch Bathilda und Co. erzählt hatten wahr war! Es stimmte alles, denn hier hatte ich es schwarz auf weiß und das war auch Albus Dumbledores Schrift, verdammt!

Bei allen Göttern und Göttinnen dieser Welt, er gehörte uns, aber so was von!

Nun schwiegen auch die Twins sehr ergriffen und betroffen, ob dieser doch sehr eindeutigen Worte, die seine dunkele Gesinnung mehr als nur offenbarten. Den das war der wahre Dumbledore gewesen, nicht der den er immer spielte!

Niemand konnte sich derart wandeln ohne total zu schauspielern und das was mich an seiner edlen Gesinnung zweifeln ließ, war sein Wille der absoluten Verleugnung! Gegenüber allen, warum sonst hätte er sonst Ariana im Schatten des Vergessens verschwinden lassen sollten?

Nein, das tat niemand der nicht doch noch immer schwarz im Herzen war und auch nicht immer noch derart manipulativ dachte. Ein Mensch wie Harry würde nie auf diese Idee kommen, seine Vergangenheit auszumerzen, ein Mensch wie ich schon und deswegen wusste ich sicher, das Dumbledore nicht der war den er seiner Umwelt vorspielte!

Dies war ein enorm wichtiger Schritt zu wissen, dass Gellert nicht gelogen hatte und ehrlich zu mir gewesen war.

„Wow, der gute Direktor hatte es wirklich faustdick hinter den Ohren! „Das Recht zu herrschen!“, oh ja und was hast du nun damit vor?“, wollte George neugierig wissen und schüttelte verächtlich den Kopf.

Da ließ ich den Brief sinken und Fred nahm ihn mir ab und legte ihn vorsichtig auf den Tisch als ich schnaubte und antwortete;

„Erstmal nichts, mir war nur wichtig zu wissen, dass alles stimmt und nicht alles erstunken und erlogen ist!“

„Du wirst das Richtige mit diesem Wissen tun!“, kam es überlegt von George, um nach einer kurzen Pause sehr effektiv das Thema zu wechseln:

„Klar verständlich, sag mal wie läuft es mit dem Korsett…?“

„Jupp, sprengt sie es schon!“, kicherte Fred belustigt fies und blähte die Backen wenig nett dick auf.

„Hey, das ist von euch, es funktioniert hervorragend. Ich glaube, jetzt kann es jeder schnüren, nur wir müssen bald auf das zweite Korsett umsteigen und bevor ich es vergesse, das Baby hat getreten! Aber wie und ich musste es auch antatschen!“, verzog ich verächtlich meinen Mund.

„Oh, das ist wohl gar nicht dein Metier oder?“, blinzelte George amüsiert zu mir runter und strich mir in einer unendlich zärtlichen Geste eine verirrte, lockige Strähne aus dem Gesicht.

„MH…ein Baby bekommen, nein nicht wirklich, ich mein! Ich hatte mit so was noch nie etwas zu tun anders als ihr!“, begehrte ich erklärend auf und beide grinsten sehr dreckig, so konnte ich nun auch Fred sehen, da er sich weit zu mir vor beugte.

„Süße, du tust genug um selbst eins zu bekommen!“, legte sich Freds Hände sehr frech auf eine sehr intime Stelle von mir, aber ich lachte nur über seine forsche Art und meinte dann:

„Ja, aber ich tu auch viel dafür, dass es nicht zur Entstehung von einem ES kommt!“

„OH ist sie nicht romantisch, ein ES?“, „ZU putzig Hermione, zu putzig! Das sag ich Harry, „Du Harry, herzlichen Glückwunsch zu deinem ES!“, „Zum Brüllen, Fred!“, lachten nun beide über mich was wenig nett war.

„HAhahha…sie ist nun in der 25. Woche und ihr Bauch ist gut zu sehen, aber sie hält sich an die Vorgabe und hat bisher nur 4,8 Kilo zugenommen, aber wie gesagt, verstecken lassen ohne das Korsett würde er sich nicht mehr!“, überging ich das Thema, das ich nicht einfühlsam genug wäre.

„Na, mach dir keine Sorgen, alle Trankzutaten und dergleichen haben wir schon so gut wie besorgt und auch um den Rest, wie die Babysachen und so kümmern wir uns, wenn wir für die Tränke alles haben, sollen wir es euch schicken oder sollen wir brauen?!“, fragten sie nach.

„Schickt es uns, wir brauen!“, wies ich an, denn sie taten schon genug, dann fuhr ich fort: „Nun, es ist Harrys Kind, ich glaube nicht, dass er es verkraften würde, wenn bei der Geburt Mutter oder Kind sterben!“

„Ist das deine Sorge?“, wollte George dann ernst wissen.

„Ja, das ist schon eine Sorge…gerade da ich so was noch nie gemacht habe!“, schloss ich die Augen und genoss es einfach da zu liegen und nicht allein zu sein und mit ihren offen reden zu können. Den ehrlich das war eine große Sorge von mir, schließlich töte ich in meinen Ritualen nur da ging es nur um den Tot und das töten, also ein ziemlich eingleisiges Ziel mit eindeutigen Ausgang. Bei einer Geburt sah es anders aus, da ging es um das Leben und wie gesagt, meine Spezialität war der Tod.

„Setz dich nicht derart unter Druck, Frauen bringen Babys minütlich zur Welt und glaub mir eins, sie kommen meist ganz von alleine rausgerutscht!“, wieherte Fred los und ich rollte die Augen.

„Das weiß ich auch, dass es das natürlichste von der Welt ist, aber wir leiten die Geburt ein. Ich hab mich nun schon mit der Materie beschäftigt…Blut und nichts als Blut und die Nachgeburt, die komplett sein soll! Klar, man beschäftigt sich nur damit….pressen und Schwuppes ist da ein schreiendes Kleinkind, aber da unten geht es noch weiter, da ist es nicht mit „es ist da!“, vorbei! Da geht es noch wirklich weiter…leider!“, jammerte ich und tat mir leid, Himmel, das war nervend, aber es tat gut einmal seine Befürchtungen offen auszusprechen und ganz ehrlich, ich hatte NIE, nie in diesem Leben mich einmal als Ärztin, Heilerin oder Hebamme gesehen.

Dieser berufliche Zweig interessierte mich derart peripher, dass ich es gar nicht in Worte fassen konnte, wie egal mir das war!

„Du wirst das toll machen wirklich, aber so leid es mir tut das zu sagen, du bist die einzige die kalt und rücksichtlos genug ist um in der Situation die Kontrolle zu behalten! Draco könnte es auch, aber da du da bist, ist er glaube ich Malfoy genug dich vorzuschieben!“

„Klar warum, mehr tun wenn er nicht muss!“, verzog ich mein Gesicht und stimmte voll und ganz zu, da spielte Draco den Macho.

„Aber ich verspreche dir was Schönste, wir helfen dir! Bei Ginny waren wir zwar erst so vier Jahre alt, aber wir haben gespickt was das Zeug hielt und wir sind nicht umgefallen!“, grinste Fred böse und zeigte mit der Erzählung mal wieder was für kleine Teufelchen die zwei schon immer gewesen waren.

„Ihr seid die besten, also zweifelt ihr das Astoria als meine Assistentin durchhält?“, warf ich ein.

„Nun, wenn es nicht ihre Schwester wäre würde das kleine Biest durchhalten, aber ich weiß nicht, sie liebt Daphne und wenn es nicht schön wird…sie kann nur überraschen!“, warf George überzeugt ein, währenddessen knabberte ich unwohl an meiner Unterlippe ich hasste das Thema.

„Sag, was drückt dich noch?“, harkten sie weiter nach, ach sie kannten mich zu gut, leider, oder?

„Harry und Draco beide nerven, mit dem KIND! Nur weil ich keine Luftsprünge mache!“, zeigte ich mich ärgerlich und verschränkte die Arme vor der Brust, während ich noch immer lag.

„Was erwartest du Schönste? Harry liebt dich! Du schaffst es bestimmt ihn mit deiner umreißend charmanten Art zu verunsichern, vor allem da Harry selbst dem Ganzen gar nicht derart freudestrahlend gegenübersteht…er liebt Daphne! Aber er weiß ein Kind passt grad gar nicht! Ich glaube nicht das er sich schon mit dem Gedanken ein Daddy zu sein angefreundet hat!“, kam es sehr ernst von Fred und das überraschte mich, da Fred sonst immer der lustigere und leutseligere war.

„Harry wird kein schlechter Vater sein!“, sprang ich sofort in die Bresche, aber da hob George die Hand und legte sie auf meinem Mund.

„Schsch…das sagt keiner, er wird immer ein aufopferungsvoller Mann sein, der von Pflichtgefühl durchdrungen ist! Aber das macht noch lange keinen liebenden Vater! Er hat sich immer nach Eltern gesehnt, dann nach Freunden, dann nach einer Freundin und dann nach einer Frau aber den Weg sich schon nach Kindern zu sehen, den hat er noch nicht zurückgelegt gehabt!“

„Verständlich, wenn man bedenkt, was für ein Schicksal auf seinen Schultern lastet!“, warf Fred ein.

„Also Schönste, mach es unserem Helden nicht zu schwer mit deiner Ablehnung, denn zu dir sieht der junge Mann, auf! Also mach hin und zeig Akzeptanz!“, zeigte sich, das auch die Twins mehr als erwachsen geworden waren und bliesen mir gefährlich den Marsch.

Oh, ich erkannte einen Anschiss, wenn ich einen bekam und die zwei hatten Recht und waren die wenigen, die es wagen konnte so mit mir zu sprechen, aber ich erkannte die wahren Wahrheit in ihren Worten und nickte geläutert.

„Auch der Mutter gegenüber, Daphne weiß, dass sie noch lange nicht den Platz in Harrys Verständnis einnimmt den du innehast! Das weiß sie und sie ist schlau genug nicht dagegen anzugehen, das würde ihr nicht bekommen! Und sie weiß, dass ihr ein Fehler unterlaufen ist! Mach es den beiden nicht zu schwer! Dafür ist ihnen deine Meinung zu wichtig!“, setzten sie mir ruhig auseinander, aber auch unmissverständlich, dann schwiegen wir danach und ich sinnierte und entschloss mich auf die Twins zu hören, wenn sie denn schon mal ernst waren, dann meinten sie es auch so und ich durfte nicht zu arrogant werden und denken das alles was ich dachte oder empfand sei das einzige wahre, denn das war es nicht immer.

So kämpfte ich mich nun mit ihrer Hilfe hoch und sah sie lächelnd an, dann lehnte ich mich zuerst zu Fred und küsste ihn innig auf den Mund, was er gerne mit einem frechen Grinsen auf den Lippen erwiderte und da wurde ich schon an den Schultern gepackte und weggezogen und so schnell konnte ich gar nicht schauen, lagen schon Georges Lippen fordernd auf meinen und er küsste mich etwas ungestümer als sein Bruder.

Als wir an der Tür standen und sie mir in den Mantel halfen fiel mir noch was ein:

„Sagt mal, wie geht es eigentlich Lee? Lee Jordan?“

„Oh, dem alten Haus gefällt es noch immer bei uns. Die Wohnung hat er sich schön her gerichtet und seine nigelnagel neue Freundin beehrt ihn oft!“, kam es sehr trocken und wenig erfreut von Fred und George sah mir stur in die Augen, was mich die Stirn runzeln ließ, was für ein eigentümliches Verhalten.

„Was für eine Freundin!“, fragte ich brav und da rollte George auch schon geschlagen mit den Augen als würde ich das Falsche fragen denn da keifte Fred schon erbost los:

„ZU fassen oder nicht? NEE ich nämlich auch nicht! Angelina….ja die Schlampe hat sich nun an Lee gehängt, wo sie George nicht bekommen hat, aber bitte, sehe ich aus wie ein Idiot? Die hat doch Lee nur genommen um wenn Goerge nur das leiseste Interesse zeigt beim ihm auf der Matte zu stehen!“, giftete Fred leicht hysterisch und da verstand ich meinen Fauxpas, das ich genauer nachgefragt hatte, auwa….armer George, er konnte einem leidtun, da Fred ja nie eifersüchtig war.

Das glaubte ich zwar nicht ganz aber nun gut, den Lee sah gut aus und Angelina passte zu ihm, aber da mischte ich mich nicht ein, aber da winkte George auch schon ab und zog Fred in einen verlangenden Kuss als dieser Luft holte um dann weiter zu schimpfen aber da vergaß er es dann und ich lachte über die beiden wirklich herzlich!

So verabschiedete ich mich und verließ das Cottage wieder, schade, denn ich hatte mal wieder gemerkt, wie wohl ich mich hier fühlte und das ich die Twins vermisste.
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