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 Kapitel 242-243

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 242-243   Do Feb 09, 2012 7:23 am

142. Kapitel Draco vs. Hermione


Ich hatte mich mit großem Interesse an die Vorbereitungen beim Training und beim Üben hingegeben, da ich die in diesem Stil beinhalteten Ursprünge der hier einstudiert Bewegungsablaufe elementar interessant fand, lagen diese Bewegungsabläufe dem kämpfender Tiere zugrunde, wie zum Beispiel, die Bewegungen von den Affen, Löwen, Krokodilen, Krabben, Vögeln und Drachen.

Dies waren aber nur ein paar Beispiele von mehreren hundert Möglichkeiten.

Im Bokator ließ sich jeder Teil des Körpers als Waffe einsetzten. Egal ob Finger, Hände, Ellenbogen, Knie, Füße, Zähne oder Schultern, alles war erlaubt, auch das Schlagen mit dem Kopf und das liebte ich.

Die Techniken hier enthielten sowohl Schläge, Stöße, Tritte, Packen, Verdrehen und Blockieren sowie das Kämpfen am Boden, aber es gab auch das Kämpfen mit den Waffen wie Stöcken oder Schwertern.

Dieser Stil war so unbeschreiblich vielseitig.

Wobei wir heute auf Waffen verzichteten und uns gerade aufs äußerste gespannt wie die Tiere auf lauer Stellung umschlichen und belauerten. Wir achteten auf jede Regung des Gegners, bereit zu reagieren und agieren, dabei schoss das Adrenalin vorfreudig durch meine Venen, ich war bereit zuzuschlagen.

Ich hatte das bestimmte Gefühl, dass ich die Spannungen die ich seit Mould-on-the-Would in mir trug mit einem richtigen Kampf in mir abbauen könnte.

So umkreisten wir uns immer noch bis Draco übergangslos zum Angriff ansetzte und in einer geschmeidigen und schnellen Bewegung einer Schlange gleich bösartig und ohne Skrupel bösartig zuschlug und auf mich rasant zukam.

Dabei holte er mit seinem Oberkörper schwungvoll aus. Er schloss seine rechte Hand zur Faust, holte mit seinem Arm weit aus, um mir mit Wucht ins Gesicht zu schlagen. Sein Ziel war mein Kinn, aber ich hatte mit dergleichen von seiner Seite weitsichtig gerechnet und so wich ich gekonnt aus, indem ich mich reaktionsschnell weit zurücklegte, in ein geschmeidiges Holzkreuz ging und dann wegsackte.

Ich zuckte flott einen guten Sprung zurück, um geschwind etwas Abstand zwischen uns zu bringen, da sein ungebremster Schwung dafür sorgte, das er leicht überdrehte und dann herumwirbelte um mich übergangslos weiter zu bedrängen.

Daraufhin versuchte ich ihn zu locken, in dem ich ihn in den offensiven Part drängte.

Aber es wirkte so oder so, als hätte auch Draco eine Rechnung mit mir offen, denn er ging sofort dazu über ohne Pause mir mit einem Kick nachzusetzten. Er sprang auf mich zu und holte mit seinem rechten Fuß aus, um den Roundhouse-Kick, der auf meinen Kopf zielte, schonungslos anzubringen.

Sein Oberkörper rotierte und er spannte sich überall am Körper an, streckte sein Bein vom Oberschenkel bis zum Fuß gespannt durch und zog in einer Geraden durch, hielt unbarmherzig auf meinem Kopf zu und ich entschied bei der Geschwindigkeit des Kampfes das die richtige Erwiderung in der Defensive für mich lag und sprang mit einem Überschlag rückwärts aus dem Weg.

Somit verfehlte sein Spann meinen Kopf um Haaresbreite. Ich fühlte noch den Lufthauch des Schlages, der mich fast getroffen hätte.

„Hört auf zu spielen, legte los!“, peitschte Severus Stimmte wütend und genervt durch die Luft und ich zuckte bei der Rüge zusammen.

Er hatte ja recht, denn ich spielte mit Draco, da ich tänzelnd leicht auswich und nur immer ihn kommen ließ, bis ich mich entschied einzusteigen und ihn einem Raubtier gleich spontan und übergangslos anzufallen.

Er war noch in der Drehung des Kicks und er stellte in dem Moment gerade erst seinen Fuß wieder auf den Boden ab, als ich schon bei ihm war um ihn anzugreifen.

Aber auch er reagierte blitzschnell.

Er hob seinen rechten Arm um mich geistesgegenwärtig abzuwehren, aber da fing ich diesen rasch mit einem festen Griff ab und ergriff seinen rechten Arm und klemmte ihn mir in einer geschmeidigen Bewegung unter meinen linken Arm.

Somit fixierte ich den gestreckten rechten Arm von Draco, um dann grob von unten kommend die Finger meiner anderen, der rechten Hand, um sie in seinen Hals zu rammen und seine Kehle in einem schmerzhaften Griff zu fixieren.

So konnte ich die dünne, knorpelige Röhre unter meine Fingern fühlen, ebenso wie Draco schwer schluckte, bis er gequält röchelte, dann zog er eine leidende Grimasse und er schaffte es nur sich zu befreien, weil ich meinen festen Griff löste, da er mir wenig freundlich, einfach grob und mit seinem ganzen Gewicht auf den Fuß oder besser gesagt, auf meinen Spann trat.

Iich stieß zischend die Luft aus bei dem Schmerz, der meinen Fuß hinaufkroch. Er befreite sich ruckartig und grob und wich sofort zurück.

Aber so wollte ich ihn nicht entkommen lassen und setzte ihm kalkuliert nach, da er mich nun aus wütend blitzenden sturmgrauen Augen festnagelte. Er wusste, ich hätte seinen Kehlkopf ganz leicht mit dem Griff brechen können, aber selbst so dürfte sein Hals von dem harten, unnachgiebigen und festen Griff an dieser empfindsamen Stelle noch sehr schmerzen.

Er war bei seiner Abwehr leicht, um nicht zu sagen, minimal in die Knie gegangen, als ich auch schon plötzlich schwungvoll Anlauf nahm und rasant auf ihn zukam, dann setzte ich zum Sprung an und spannte meine gesamte Muskulatur an.

Ich zog mein linkes Knie an und bewegte mit Schwung meinen Körper in die Luft, dabei nützte ich seinen Oberschenkel als dankbares Trittbrett um meine Offensive zu starten.

Ich überrumpelte Draco mit meiner rasenden Geschwindigkeit, obwohl er sehr wohl eine Abwehrhaltung eingenommen hatte und seine Hände zur Faust geballt waren, aber somit flog ich durch die Luft und jetzt stand ich auf seinem Oberschenkel und meine linke Hand hatte sich auf seinem Kopf gelegte, um mich abzustützen, damit ich im Luftflug und Schwung mein rechtes Bein rasch um seinen Kopf legen konnte. Ich wickele ihm schraubstockartig mein Bein um den Hals. ich

Nur ein Sekundenbruchteil später saß ich auf Draco´s Schulter und holte mit meinem rechten Ellenbogen aus und ließ ihn ungebremst senkrecht auf Dracos Kopf sausen, was ihn unverzüglich in die Knie zwang.

Als ich den dumpfen Schlag aufkommen hörte, Knochen auf Knochen und als er schmerzhaft aufschrie, löste ich noch im Fall meine Umklammerung und glitt von seinem Kopf, um auf der Matte aufzukommen und eilte hinweg von ihm.

Während er keuchend in die Knie ging und auf dem Boden abrollte, sah auch er schnell zu, dass er von mir wegkam und rappelte sich trotz Schmerz umgehend wieder auf die Beine, dabei wirkte sein Blick leicht benebelt.

http://fightmash.com/?tag=bokator

Ich nützte seine angeschlagene Situation knallhart aus.

Sein Schädel musste dröhnen von meinem harten Schlag und so holte ich aus, auf das ihn mein doppelter Ellbogenschlag traf, den ich mir vom Kickboxing auslieh, schließlich war das Muay-Thaiboxen aus dem Bokator entstanden.

Dieser Schlag erinnerte sehr das an das letzte Training von Severus und meinen Jungs.

Ich eilte auf ihn zu, ergriff sein zur Abwehr erhobenes Handgelenk und schaffte es ihn in rasender Geschwindigkeit meinem rechten Ellenbogen auf das Kinn zu hauen, aber leider zuckte er im letzten Moment doch noch zurück, da er die Schlagkombination nur zu gut kannte, sodass ich sein Kinn fast nur noch streifte und als ich durchzog um beim zurückzeihen meins Armes wieder seinen Kopf zu treffen, tropfte das Blut von seinem Kinn und verlieh ihm ein wildes Aussehen.

Aber leider war es so, dass wenn man den nachträglichen Stoß führen wollte, die rechte, untere Seite meines Körper schutzlos offen dalag und diesen Moment wusste Draco auszunützen und so schlug er mir seinen linken Unterarm voll und mit ganzer Wucht in die Rippen.

Ich stöhnte schmerzhaft auf bei diesem kraftvollen und harten Schlag, dann keuchte ich auf und sofort ließ ich sein Handgelenk los und brach den Angriff nach Luft ringend ab und suchte mein Heil in der Entfernung.

Er hatte mich sehr gut an der Seite getroffen, weswegen ich nun ein starkes Stechen fühlte.

Ich vermutete, dass er mir die Rippe angeknackst hatte, da der Schmerz enorm war den ich verspürte, aber dafür hatte ich keine Zeit und verdrängte Schmerz und Atemnot und macht weiter.

Ich sah aber mit Befriedigung, dass auch seine Haut an seinem Kinn aufgeplatzt war, wenngleich ich ihn dort leider nicht mit voller Wucht getroffen hatte und die Beule an seinem Hirn befriedigte mich sehr.

Er schien gerade Kraft genug gesammelt zu haben, denn ich konnte gar nicht so schnell reagieren, wie er nun auf mich zuschoss und relativ nah vor mir stand, um sich dann wuchtig vom Boden abzustoßen.

So war sein ganzer Körper wie eine Sprungfeder gespannt, ebenso wie sein rechtes Bein, das kraftvoll durchgestreckt war. Sein Leib war nun komplett in der Luft, nur sein linkes Knie zog er jetzt erst rasant im hohen Flug an, um es mir kraftvoll in meinen Magen unterhalb meines Brustkorbs hinein zu rammen, was mir die Luft geräuschvoll herausdrückte, dabei stützte sich seine linke Hand auf meiner Schulter ab.

Er hatte zu selben Zeit im Flug seinen rechten Arm hochgerissen und da er mich sowieso um Haupteslänge überragte, fiel es ihm leicht, mir seinen rechten Ellenbogen in derselben Sekunde als mich sein Knie traf, von oben kommend auf meinen Schädel zu schlagen.

Sein Schlag stauchte mir meinen Kopf regelrecht zusammen, als er mich dröhnend traf und ich geschlagen wegknickte, dann blinzelte ich da ich Sternchen sah.

Somit traf er zwei Stellen gelichzeitig in einer einzigen Aktion, einmal meinen Magen und dann meinen Kopf, was mir kurzzeitig die Sicht raubte und mir sofort Übel wurde. So taumelte ich benommen weg und ging in die Knie. Ich war kurzatmig und versuchte meinen schmerzenden Kopf zu schütteln um ihn wieder klar zu bekommen.

Es wirkte als schaffte es Draco sich zu überwinden und zeigte mir mal wie kräftig und stark er sein konnte, denn das er mir körperlich genauso wie Severus und Lucius überlegen war, das wusste ich, aber bisher hatte er sich immer noch etwas zurückgehalten und da wir hier auf alle Hilfsmittel verzichteten, konnte ich an sich nur unterliegen.

Aber das hieß ja nicht das ich kampflos aufgab, da brodelte in mir mein Stolz mit meinem Ehrgeiz und so verdrängte ich den betäubenden Schmerz, rauschte das Adrenalin in mir, als ich spürte, wie er wieder wie ein sich anschleichendes Tier auf mich zuhielt und ich sah immer noch leichte Sterne, während ich mich umgehend hochrappelte und versuchte nicht zu wanken.

Er überrumpelte mich, indem er spontan seine Arme grob um mich schlang, diese unterhalb meiner Arme um meinen Oberkörper legte und in meinem Rücken brutal verschränkte. Er quetschte mich und er presste mir die Rippen schmerzhaft zusammen, bis sie fast zu laut unter seinem Griff knackten.

Ich schrie schmerzhaft auf, da meine angeschlagene Rippe lautstark gegen diese Griff protestierte, aber er gab nicht nach und nun lag mein Oberkörper gegen seine Brust gepresst und ich wusste, er ging minimal ins rechte Knie und streckte nun sein rechtes Bein ganz durch, spannte sich an, um aus dieser Bewegung den ganzen Schwung zu holen um meinen Körper hochzuheben, dann riss es mir meine nutzlosen Arme hoch, als er mich derart umklammert in Höhe riss und den Schwung nutzte, auf dass er sich mit mir voran fallen ließ.

So glitten seine in meinem Rücken verschlossenen Hände wie bei einer Hebelwirkung von oben nun im Fall begriffen von meiner Wirbelsäule hinab in die kleine Kuhle zwischen meinem Rücken und meinem Po, damit beim Aufprall seine Hände nicht durch meinen Körper gequetscht werden würden.

Wir knallten laut und ungebremst auf dem Boden auf und er begrub mich unerbittlich unter seinem sehr viel größeren Leib und damit war ich einer beschissenen Position.

Meine Chancen waren bei einem derart körperlich übergelegenen Gegner auf den Boden gleich null. Außerdem trieb mir der wuchtvolle Aufprall wieder jegliche Luft aus den Lungen, auch mein Schädel prallte unsanft auf und ich sah schon wieder Sterne, Himmel taten mir die Knochen weh.

https://www.youtube.com/watch?v=i9K4Ph8zdrE&feature=related

Ich hörte dumpf mit meinen belegten Ohren wie Severus meinte:

„Da dies hier, an sich ein sehr ausgeglichener Kampf war, machen wir nun Schluss, sonst schaffe ich Miss Greengrass nicht mehr!“ Draco hob seinen Kopf, der bisher an meiner Schulter gebettet gelegen hatte und grinste mich teuflischen an, wobei das trocknende Blut an seinem Kinn und der Schweiß an seinem Haaransatz ihm ein wildes und ungezähmtes Aussehen gaben.

„Und ergibst du dich?“, hauchte er seidig und ich sah, das er hoffte, dass wir unsere Unstimmigkeiten belegt hatten und da ich verloren hatte, würde ich mich doch glatt seinen Wünschen fügen und somit würgte ich meine saure Galle hinab und nickte, während er mir belustigt in die Augen sah.

„Sag es Liebling, sag mir, das du dich mir ergibst, Hermione!“, wisperte er verrucht leise an meinem Gesicht und sein heißer Atem strich über meine schweißnasse und erhitzte Haut und ich fand es wirklich vermessen, dass er dies vor allen tat.

Da es ihm sichtlich gefiel mich gerade derart vor allen zu unterdrücken und zu unterwerfen, ja auch bei Draco durfte man nie vergessen, dass er ein gebürtiger Malfoy war, arrogant und anmaßend bis in den kleinsten, beschissensten Knochen seines Körpers.

„Ist ja gut Draco, du hast gewonnen, nun zufrieden?“, atmete ich schwer keuchend als ich seinem Wunsch nachkam und vor ihm genervt kapitulierte, dann zierte ein gemeingefährliches und ekelerregendes, zufriedenes Grinsen seine Züge.

„Könnt ihr das nicht in eurem Zimmer klären, Draco!“, zischte es da böse und Severus ungeduldiges Gesicht erschien in meinem Sichtfeld, als er sich über uns beugte und Draco sein Haar mit einer schwungvollen Geste aus dem Gesicht fegte und Severus frech angrinste.

„Na klar, da Hermione heute mit zu mir kommt!“, rollte ich bei derart viel Machotum nur mit den Augen und Severus tat es mir gleich, aber alle anderen beobachteten unsere kleinen Machtspielchen misstrauisch.

Als ich anfing Draco von mir zu Schupsen rollte er lasziv von mir und da reichte mir aber Severus schon seine Hand. Er hielt sie mir auffordernd hin und ich ergriff sie und er zog mich leicht hoch, aber dann keuchte ich wieder auf, denn meine angeknacksten Rippen taten doch schon sehr weh.

Auch strich ich mir über die große Beule an meinem Kopf, die sich rasant entwickelte. Das einzig gute war, als mein Blick zu Draco ging, das er sich nicht weniger schmerzhaft seinen Schädel rieb wo ich ihn auch voll getroffen hatte.

„Du warst zu involviert! Du musst gleichgültiger Draco gegenüber im Kampf agieren!“, zuckten meine Augen zu Severus, der mich gerade flüsternd rügte und ich nickte schuldbewusst wissend, dass er vollumfänglich recht hatte!

„Du kommst morgen zu mir!“, klang es nicht wie eine Frage, eher wie ein Befehl und ich nickte nur wieder, aber auch nichts sagend und begab mich ebenso wie Draco in Daphnes Hände und ließ mich heilen, denn wirklich Dracos Schläge hatten es in sich.

Als Daphne mich heilte, sah ich zu wie eine nervöse Astoria sich aufwärmte.

Die zwei Mädels kämpften ja erst seit diesem Sommer und dazu kam das Astoria jünger war als wir, aber sie machte ihre Defizite mit einer gewissen Begeisterung wett, da sie begabter im körperlichen Kampf war als Daphne. Sie hatte wirklich ausbaufähiges Potential.

Astorias Hauptunterschied der Stile zu dem Jiu-Jitsu ihrer Schwester Daphne war, dass hier versucht wurde den Gegner ohne ernsthafte Verletzungen auf den Boden zu bringen. Astorias Ninjutsu war darauf ausgereichtet den Gegner kampfunfähig zu machen, was schmerzhafter und gefährlicher war.

Sie war letztens als sie in Daphnes Körper gesteckt hatte, nicht damit zurechtgekommen den Schalter umzulegen und hatte Angst gehabt Severus könnte von ihrem Stil her Rückschlüsse auf sie ziehen, da sie nicht derart leicht im Stil wechseln konnte wie Severus, Lucius, Draco, ich oder auch noch Blaise.

Warum Ninjutsu?

Es hatte sich halt erwiesen das Astoria Waffen mochte, gerade diese Flugwaffen hatten es ihr angetan. Da kam aber auch dieses scheiß Bo her, dieser blöde Stock, den ich gar nicht mochte, aber so was von nicht, doch Astoria konnte mit ihm umgehen!

Aber ihr lagen die Waffen, sie liebte die Wurfklingen, die sogenannte Shuriken, aber Severus konnte ja schlecht gegen fliegende Sterne und dergleichen Kämpfen, also war sie die einzige außer Blaise, die sich den Probekampf mit Waffen erbeten hatte und zu unser aller erstaunen hatte er es ihr zugestanden. Wobei die Schwerter stumpf waren und nicht scharfkantig wie sie in Wirklichkeit wären.

Und somit stand Astoria mit zurückgezurrtem Haar und einem Katana in der Hand vor Severus, der auch sein Haar wie gewohnt zurückgebunden hatte. Sie maßen sich gegenseitig aufs äußerstes konzentriert und gespannt, während sie sich mit erhobenen Schwertern gegenüber standen.

Das Katana war durch seine runde Form des Schwertes ganz anders einzusetzen als die Schwerter des europäischen Kontinents.

Die Hiebe waren anders zu führen, als in abendländischen Schwerttechniken und eher als geschmeidige Schnitte zu sehen, Somit trug man im Kampf der gebogenen Form der Klinge Rechnung.

Astoria stand vor Severus und hatte den Schwertknauf beidhändig umklammert. Dann war es soweit und sie stürmte enthusiastisch auf Severus zu und hob dabei das Schwert über ihren Kopf um Schwung für ihren Streich zu holen. Sie zögerte nicht und er stand seelenruhig dem Angriff gegenüber, wartete!

Dann zog sie in einer von oben kommenden, senkrechten Bewegung ihr Schwert auf ihn nieder und er parierte mit einer waagrechten Abwehrbewegung seines Schwertes. Lautstark klirrten die beiden Metallklingen aneinander.

Sie knickte etwas mit ihren Knien ein, hielt der Vibration des Schwertes aber erstaunlich gut stand und so glitt Astoria mit einem leicht gebückten Körper geschmeidig leicht zur Seite. Als sich die Klingen kreuzten und dank der runden Form des Schwertes, wirkte es eher wie eine schneidend-ziehende Bewegung um einen sauberen tödlichen Schnitt zu setzten, aber jetzt konnte wir zusehen wie das Metall gegeneinander geführt wurde und laut klirrend voneinander abglitt.

So war Severus Katana in die Höhe und Astorias Schwert nach unten gegangen.

Jetzt zeigte sich das Astoria den Schwerpunkt der japanischen Schwertbeherrschung verstanden hatte, denn er lag auf der Schnelligkeit und der Präzision, nicht auf der Kraft und Ausdauer.

Da es klar war das der Schwertkampf der beiden nicht lange gehen würde, weil im Regelfall der erste Schnitt über Leben und Tod entschied und Severus ihr überlegen war, hielt sie sich trotzdem gut. Aber so ausdauernde Kämpfe wie wir Muggel sie häufig im den asiatischen Filmen sahen, waren reine Erfindung.

Natürlich war ein Kraftaufwand nötig, da es galt Knochen zu durchdringen, trotzdem war hier aber das Schwertführen an sich im allgemeinen von Lockerheit bestimmt.

Übergangslos griff nun Severus an und setzte die Offensive nach diesem Prinzip fort, da er mit seinem erhobenen Schwertarm einfach ausholte und bevor Astoria überhaupt in der Lage war zu reagieren, haute er ihr das sumpfe Katana auf den Schädel, dass sie bestimmt Sternchen sah.

Aber ich oder auch wir erkannten das er nicht zu fest zuschlug, sonst wäre sie danach ohne Bewusstsein gewesen, aber sie keuchte auf, während das Blut aus der Platzwunde aus der Stirn lief und sie unmittelbar auf ihren Vierbuchstaben landete und leicht schielend den Kopf schüttelte.

Natürlich wäre in einem realen Kampf ihr Schädel höchstwahrscheinlich gespalten worden, aber so blutete sie nur etwas.

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(schwerter)

Es war nicht verwunderlich das Severus sie derart schnell geschlagen hatte, aber sogleich rappelte sich die Kleine schon wieder zäh auf die Beine und wischte sich mit dem Handrücken das Blut aus dem Gesicht und sah fuchsig durch die Gegend.

Severus konnte sich ein spöttisches und höhnisches Grinsen echt nicht verkneifen, als er sein Katana und ihres Verschwinden ließ.

Nun deutete Severus mit einer aggressiven vorgehenden Bewegung seines Körpers einen Angriff an, dem sie trotz ihrer Beeinträchtigung sofort versuchte auszuweichen und tänzelte unruhig zurück, während sie in ihrem Hosenbund am Rücken ihr Shirt anhob und ihr Tanto, ein kurzes Messer das auch ähnlich dem Katana präpariert und somit stumpf war, fand und herauszog.

Sie wirbelte in einer schnellen Rotation ihres Körpers im Kreis und machte sich klein, um unter Severus erhobenen Händen zu kommen und er reagierte zwar rasant, aber an sich eine Millisekunde zu langsam, sodass wir zusehen konnten wie das Messer ihn sonst an seinen Bauchmuskeln erwischt hätte. Zwar wäre es nur ein waagerechter Schnitt über seinen Bauch gewesen, also nichts Tiefes und nichts Schlimmes, aber das hätte sie geschafft.

Sie wollte ihm gleich weiter zusetzen und stand ihm nun mit gezückten Messer gegenüber und versuchte auf seinen Magen zu zielen, worauf er gezielt, einem Raubtier gleich, mit einem Schlag ihr rechts Handgelenk aus der Luft fing und damit ihren Angriff mit den Messer auf sich ausbremste und in einem rasanten Bewegungsablauf ihr Handgelenk mit der anderen Hand umgriff, seinen Arm unter ihren zog und sie somit schwungvoll nach vorne auf die Matte riss.

Er streckte ihren Arm durch und drückte seine Hand auf ihre Schulter was ihren gesteckten und überdehnten Arm auf den Boden zwang und da schlug er ihr auch schon mit seinem Knie das Messer aus der Hand.

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(messer)

Dann ließ er sie übergangslos los und tänzelte zurück, während sie sofort ehrgeizig zusah, dass sie auf die Beine kam. Sie präsentierte eine verbissene Miene und auch trotz der überzerrten und gereizten Muskeln in den Armen und dem getrockneten, vom Schweiß verwischten Blut auf ihrer Stirn, ließ sie sich nicht abhalten.

Sie zeigte ihren unbändigen Kampfeswillen indem sie unverzüglich in den Angriff ging, um mit einer schnellen Schlagkombination anzugreifen, so war ihr Arm ganz gerade gestreckten und sie holte aus und ließ ihren Oberkörper rotieren.

Ihre Hand hatte sie hier nicht zu einer Faust geballt, sondern straff bis in die Fingerspitzen gerade durchgestreckte. Sie schlug zu und hielt auf Severus Kopf zu, aber er blockte gekonnt mit seinem Arm ab, dennoch führte sie die Attacke weiter, da sie den gleichen Schlag auf der Stelle und aus dem Schwung heraus mit der andren Hand geschmeidig ausführte, aber auch hier hielt ihr Severus seinem Unterarm schnell und gekonnt entgegen, mit dem er hart abblockte.

Sie zeigte ihr Engagement und wie sie sich involvierte indem sie ihr Bestes gab, aber gegen Severus war es irgendwie logisch, dass es nicht lange dauern würde, das sie ihm kontra bieten konnte und so ließ er geschickt ihren Arm an seinem entlanggleiten, um ihn dann übergangslos beim Ellenbogen einzudrehen.

Er zog ihren linken Unterarm unter seine Achsel und fixierte ihn hier, hielt ihn fest eingeklemmt und so hebelte er nun rasant mit seiner Faust von unten drückend ihren linken Oberarm des selben Arms brutal hoch, auf das es ihre linke Schulter hochhob, überdehnte und streckte, dann knackte es auf einmal erbärmlich laut, als er ihr die Schulter rücksichtslos, roh auskugelte und ihr Gelenk aus der Pfanne sprang.

Astoria quittierte diese brutal Aktion mit einem schrillen Schrei mit Augenrollen, um dann bewusstlos zusammenzusacken.

Severus hielt sie nicht, oder behinderte ihren Fall. Er ließ sofort von ihr ab und sie schlug somit ohnmächtig auf dem Boden auf und blieb reglos lieben. Sofort eilten Blaise und eine erschreckt wirkende Daphne besorgt auf sie zu, somit zeigte Severus mal wieder beeindruckend wie gut und routiniert er in so was war.

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(nahkampf)

Ja, er liebte es sanft zu uns zu sein, ging es mir ironisch durch den Kopf und ich sah die sorgenvollen Blicke von Harry und Ron, die leidend zu der bewusstlosen Astoria blickten, die arg zugerichtet aussah.

Immer noch stand ihr Arm in einem absonderlichen Winkel ab und ihr blutiges Gesicht wirkte mehr als bleich, während die besorgten Blicke der Jungs zu Daphne streiften, die sich um ihre Schwester kümmerte. Man konnte ihnen ihre Gedanken und Nöte um das Baby von der Stirn ablesen.

Ja, Severus würde sehr rücksichtsvoll mit Daphne umgehen, troffen meine Gedanken vor Sarkasmus!

Als sich Severus straffte und uns ansah, da blieb sein dunkler Blick auf Daphne liegen.

„Ich hoffe, dass sie sich das nächste Mal besser schlagen Miss Greengrass, ihre Schwester hat wenigstens den WILLEN gezeigt sich zu wehren!“, zischte er und nickte uns dann knapp zu, um umgehend zu entschwinden, seine Augen lagen auffordernd auf mir und waren somit das letzte was mich daran erinnerte, dass er mich morgen erwartete.

Wie liebte ich es doch immer der geartet fremdbestimmt zu werden.

Nachdem wir Astoria wieder einigermaßen hergerichtet hatten, zogen wir uns zurück. Ich war aber noch immer auf Draco sauer wegen seiner Art mir zu befehlen und auf Severus auch und ja, ich war eine Zicke, aber die Unterstellungen nach dem Essen im Manor hatten bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht, was sollte das!

Ich kämpfte mit allen Mitteln dagegen an mit Lucius im Bett zu landen und das war der DANK?

Misstrauen?

Na, danke aber auch!

Dann auch noch Dracos besserwisserische Art mit „Haben wir dir es nicht gesagt, das Lucius so sein kann…“ und der Ausdruck in seinen grauen Augen sagte auch: „Hast du es nicht selbst erlebte in den Kerkern, wie er sein kann?!“

Ja und ja, aber das musste mir keiner sagen und Entschuldigung, dass ich darüber entsetzt war, das Lucius es derart genoss das zu tun was er tat!

Ich akzeptierte ja viel, aber das Lucius es auch noch lustvoll tun musste, wenn er Menschen einschüchterte oder tötete, das war halt etwas was mich wirklich mitnahm!

Ich meine, meine Inferi waren auch so eine Sache, aber ich bevorzugte den schnellen Tot, zwar waren meine Kinder auf Erden wandelnde Untote, aber ihre Seelen waren zumindest in der Anderwelt mehr oder weniger befreit.

Ich mochte es halt einfach schnell und sauber!

War das derart verwerflich, dass ich es nicht auch noch genoss?

Und somit schlug ich den Weg zum Gryffindorturm ein und erntete betretene und verwirrte Gesichter, das ich es augenscheinlich vorzog mit Harry und Ron zu gehen und ließ einen sichtlich pikierten Draco in meinem Rücken zurück.

Er konnte es sich genauso abschminken wie Severus, der dachte, dass ich Morgen wie ein Hündchen auf seiner Matte stehen würde!

Ich war kein Spielzeug!



Jetzt kam erst mal der nächste Tag und damit der Unterricht, zwar war unter uns ein Thema wie grob Severus Astoria fertig gemacht hatte, aber das war zu erwarten gewesen, denn die beiden waren nur wegen Daphne ängstlich!

Daphne würde morgen erneut dran sein und das besorgte sie. Es war ein weniger schöner Gedanke, aber etwas womit ich mich noch nicht beschäftigte, denn heute war der Tag an dem Harry Slughorn einfach mal ganz treu doof auf die Erinnerung ansprechen wollte und so harrten wir der Ende der Stunde gespannt entgegen und Harry war extrem langsam, während wir schon gingen und ihn im Tränkeklassenzimmer zurückließen.

„Meinst du, er bekommt was aus dem Dicken raus?“, brachte es Ron punktiert auf das Tablett als wir die Treppen erklommen um zum Mittagessen zu kommen.

„Neee, der ist zu verbohrt! Aber keine Ahnung, es ist die Holzhammermethode, aber wir haben nichts gegen Slughorn in der Hand! Wenn ich mir Dumbledore in seinem Büro sitzend vorstelle, wie er sich seinen Bart krault, ärgere ich mich schon wieder, das er das auf den Schultern von Harry ablädt!“, verzog ich angewidert die Mundwinkel.

„Wo du absolut recht hast! Als könnte er es nicht besorgen, aber nein, wir haben ja sonst nix zu tun!“, kam es säuerlich von Ron und er fuhr sich wütend durch sein rotes Haar.

Und so warteten wir und warteten…. zum Schluss war das Essen vorbei und wir standen noch immer wartend vor Zauberkunst und warteten, dass uns Flitwick einlassen würde und Harry war noch immer nicht zurück!

Als er mit einer fürchterlichen Laune und eindeutig in einer schwarzen Magiewolke umhüllt auftauchte, bekam man fast Angst vor ihm und unsere Klassenkameraden, die zum Glück fast alle auch DA Mitglieder waren, enthielten sich wohlweißlich eines Kommentars zu Harry.

Selbst die Slytherins hielten ihren Mund, auch wenn, wie gesagt, zwei Mädels von denen nicht zu uns und in der DA gehörten, aber bei Harrys Gewitterwolke wirkte es nicht ratsam etwas zu sagen.

Daphne warf ihm einen beunruhigten Blick zu und auch Draco lüpfte eine elegant geschwungene Braue minimal besorgt, als Harry immer näher kam und dann plötzlich relativ grob und unsanft meinen Nacken packte und mich fest an seine Brust zog.

Ich mochte ja nicht wissen, was alle dachten und die Connection und Daphne im Besonderen bei dieser Aktion.

„Beruhig mich!“, wisperte er drängend an mein Ohr und er zog meinen Kopf unbarmherzig an seine Schulter und ich legte schnell die Arme um ihn und streichelte seinen Rücken in sanften Kreisen, wissend, dass er kurz vor einer Explosion stand.

„Es lief nicht gut?“, wisperte ich ärgerlich zurück und er knurrte nur böse auf, aber ich konnte fühlen das es ihn langsam beruhigte. „Wo warst du?“

„Draußen, ich musste Dampf ablassen, ich dacht ich platze!“, kam es rau dank der aufgekratzten Erregung von ihm.

„Sorry, aber du dampfst immer noch schwarze Wolken!“, kicherte ich sehr leise und ich hörte ihn schnaufen.

„Du hättest mich vorher sehen sollen, manchmal denke ich wirklich, ich hab mehr vom Lord als mir lieb sein sollte! Woher meinst du kommt es, dass es auf einmal derart intensiv da ist?“, sprach er nur um sich abzulenken.

„Mhm….vielleicht, weil du diese Seite akzeptierst und nicht mehr wegsperrst? Seit dem du im Cottage bist, bist du sehr viel kräftiger und machtvoller in deiner Magie geworden! Du hast wohl immer viel Kraft aufgebraucht diese Seite permanent wegzusperren in den letzten Jahren und partout nicht zuzulassen!“, warf ich ein, dabei presste er sein Gesicht an meinen Kopf und sagte nichts, ließ sich durch den Kopf gehen, was es hieß das er begann sich als Ganzes zu akzeptieren!

Alle guten aber auch schlechten Seiten an sich, man musste akzeptieren das Harry nicht allein in seinem Körper war!

„Ist ja auch egal! Slughorn ist ein Idiot sondergleichen!“, überging er nun diese trüben Gedanken und wandte sich dem Ärgernis zu.

„Erzähl!“, legte ich nun meinem Kopf in seine Halsbeuge und bettetet mein Haupt an seiner Brust, als wir uns umschlugen hielten und leise wispernd unser Gespräch führten.

So waren wir uns der Blicke aller in diesem Gang durchaus bewusste, wie wir vor ihnen vertraut kuschelten und wisperten.

„Mh…ich bin eingestiegen wie Tom und fragte, ob er mir sagen könnte was Horcruxe sind. Er hat mich gleich ganz durchdringend angesehen. Er wusste sofort, dass mir Dumbledore die manipulierte Erinnerungsszene gezeigt hat. Er hat gekünstelt gelächelte und abgewiegelt, dass er darüber nur das wisse, was ich schon gesehen hätte! Dabei hat er geblinzelt wie eine Eule und ist dann davongelaufen an sich lächerlich, hätte nie gedacht, dass er derart gut zu Fuß ist! Ich weiß echt nicht, wie ER sich das vorstellt, dass ich die Erinnerung bekomme? Das ist doch irre, ich bin so sauer geworden auf den Alten, dass ich raus musste um nicht zu explodieren! ….sag mal Schönste, fühlst du dich auch oft so, dass du am liebsten alles umbringen würdest? Dieses schauspielern und unechte Lächeln und so gekünstelt tun, als wäre ich ein Idiot ist dermaßen anstrengend und nervend das ich nicht wusste, ob ich das Schauspiel aufrecht erhalten kann, der liebe Harry Potter zu sein!“, troff seine Stimme vor Ekel.

„SCHSChsch…. Harry, keiner ist perfekt und ja, ich würde am liebsten oft mit allem kurzen Prozess machen aber höchstwahrscheinlich wäre ich dann sehr schnell allein auf der Welt!“, kicherte ich böse und das schien auch Harry etwas zu amüsieren, denn er barg sein Gesicht nun in meinem Haar und unter meine Händen erbebte seine Rücken, wie es schien lachte er über die traurige Vorstellung!

Dann löste sich auch langsam die aufgestaute Energie, die sich bisher hartnäckig an ihm gehalten hatte und er löste seinen festen Griff von meinem Genick und legte den Kopf in den Nacken und lachte laut und befreit auf und allen DA Mitglieder war bewusst, dass ich Harry gerade auf die ein oder andere Weiße begütet hatte und ich sah viele die beruhigt aufatmeten, das Harry sich wieder gefangen hatte!

Vor allem die BL Mitglieder hatten Sorge gehabt, schließlich wussten sie, dass Harry begeistert die Schwarze Magie anwandte und somit durchaus nicht ungefährlich war.

Jetzt trat auch ein sichtlich erleichterter Ron zu uns und klopfte aufmunternd auf Harrys Schulter, mied aber sehr weiße und weitsichtig das Thema Slughorn, als ich anders als Harry den sehr unglücklichen und traurigen Blick von Daphne einfing, die unsere Gruppe maß.

Ich konnte mir vorstellen, dass sie gerne Harry halt gegeben hätte, um ihn zu erden, auf das er sich wieder fand, nachdem er die Kontrolle verloren hatte.

Es war wirklich nicht einfach für uns das wir nicht zu den Menschen gehen konnte wie wir wollten, dabei schob ich bewusst beiseite, dass Harry sich in seiner blinden Hilfsbedürftigkeit nur mir zugewandt hatte und keinen Blick auf Daphne verschwendet hatte.

Ich hoffte nur Daphne bekam das nicht in den falschen Hals….als sie nämlich meinen suchenden Blick bemerkte, riss sie ihr Kinn arrogant hoch und blickte mit einem verschlossen Ausdruck in den hellgrünen Augen weg, während Draco ruhig meinem Blick begegnete, nur mit der Sorge behaftet, ob wir alles im Griff hatten, aber hier anders als bei dem Thema seinem Vater betreffend nicht mit einer zweifelnden Aussage in den grauen Augen.

Oh, ja Draco wusste was Harry für mich war und es war schön und beruhigend zu sehen, das er wirklich nur seinen Vater als Gefahr und Gegner erkannte, denn wenn er hier bei Harry oder dergleichen anfangen würde auf nie eifersüchtig zu spielen, würde ich wohl im Dreieck hüpfen!

Aber Daphne….nun, sie war eine hormongesteuerte Schwanger, die es wahrlich nicht leicht hatte, vor allem kam sie nicht gegen die Jahre an, die Harry und mich verbanden und dann das er mir absolut vertraute und auf mich baute, er mich wirklich als seine Familie sah, seine Schwester.

Natürlich war nun Daphne mit dem Baby seine zukünftige Familie, aber ich gehörte Harry´s Ansicht nach auf immer dazu. Ich war ein Teil seiner Familie und er würde Daphne erst im Sommer heiraten und ich hoffte dann hätte sie die Gewissheit und die Bestätigung, dass Harry nur ihr gehörte.

„Meine Herrschaften, kommen sie, der Unterricht beginnt!“, quiekte plötzlich der Professor als sich die Tür magisch für uns öffnete aus seinem Klassenzimmer und wir eilten hinein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 242-243   Do Feb 09, 2012 7:24 am

243. Kapitel „Wir haben ein Problem….“


Kurz nach dem Abendessen eilte ich noch zu Orange und schickte meine Eule zu Severus, um ihm mitzuteilen, dass ich heute Abend nicht kommen würde, da Harry, Ron und ich etwas wegen Slughorn zu besprechen hätten, was wichtig wäre in Bezug auf Dumbledore und ich entschuldigte mich auch schon mal, dass ich morgen nicht würde am abendlichen Training teilnehmen können, da ich einen Termin außerhalb von Hogwarts hätte, was natürlich gelogen war, aber es musste sein.

Und so verbrachte ich einen für ziemlich ruhigen Abend mit den Jungs. Wir besprachen wie wir weiter vorgehen wollten und überlegten schon ob wir Slughorn kidnappen sollten um ihm Veritaserum einzuflößen, oder um ihn durch Folter zum Reden zu bringen, oder dergleichen, dabei wurden die Vorschläge immer abstruser, wagemutiger und unrealistischer und so zogen wir uns alle früh zurück.

In Hinblick auf das was morgen kam, hätte ich am liebsten mal wieder die Option gewählt am nächsten Morgen gar nicht aufzustehen, aber da ich leider im Wahrsagen eine Niete war, wusste ich nichts von meinem mich wieder verlassenden Glück und war so hohl und stand viel zu früh auf und joggte mit allen auf das wir fit blieben.

Der Tag verlief wie so oft und war an Tristes nicht zu überbieten!

Wirklich, ich kämpfte oft mit der Müdigkeit, die mir auch noch in den Gliedern steckte, als ich in Draco´s Räumen stand und er mir kalte Blicke zuwarf, da ich ihn abserviert hatte die letzten Tage und mich beharrlich weigerte in sein Bett zukommen.

Aber was erwartete er sich denn, nachdem er mir derart wenig traute, somit trieb Lucius mal wieder einen Keil zwischen uns, aber mein und sein Stolz verhinderte, dass einer den ersten Schritt tat, also so maß ich ihn nicht weniger stur als er mich.

Gerade als er seinen Mund öffnen wollte um etwas zu sagen, klopfte es und dann ging seine Tür auch schon auf und Daphne, Astoria und Blaise kamen herein. Was mich veranlasste Daphne sofort mit mir ins Bad zu winken und so wandte ich mich ohne ein weiteres Wort zu Draco ab und machte mich im Bad dran mich vor Daphne ohne Scheu zu entkleiden, was sie dann auch tat.

Dann zückte ich die Phiolen, trat zu ihr und riss ihr übergangslos ein paar Haare aus, um es in den braunen Schlick der Phiolen zu werfen, worauf es in dieser brodelte und blubberte.

Es war wirklich gut das wir derart viel brauten und diesen wichtigen Trank auf Vorrat hatten, schließlich ermöglichte er uns doch erstaunlich viel!

„Ähm…Hermione, entschuldige, wenn ich frage, aber was hatte Harry …gestern?“, kam es erstaunlich sicher von der sanften Daphne, die nur noch im Korsett vor mir stand und ich grinste fies, weil sie zeigte das sie bohrend eifersüchtig war, was an sich wirklich süß war.

„Nichts, Harry brauchte eine starke Schulter um Dampf abzulassen, warum fragst du ihn nicht, wenn ihr wieder eine Nacht im Raum der Wünsche seid?“, blickte ich sie eindringlich an und stellte dann den übelkeitserregenden und zähflüssigen Trank auf die Ablage und verstaute die andere Phiole.

„Nein, das will ich nicht, dann denkt er, ich vertrau ihm nicht und Harry ist in der Beziehung nicht einfach!“, kam es weitsichtig von ihr und somit zeigte sie mir, sie kannte Harry und seine Eigenarten dabei wrang sie aber ihre Hände unwohl während sie vor mir stand.

„Ah, aber mich kannst du fragen?“, legte ich den Kopf schief und sah sie fragend an.

„Hermione, nicht das du denkst, ich trau Harry nicht…oder dir! Aber ich fühl mich immer wie auf einem Abstellgleis, unfähig in allem und hässlich und fett noch dazu!...sieh dich dagegen an! Kein Wunder das er zu dir geht!“, deutete ihr Finger anklagend auf mich und meine nackte Erscheinung.

„Was willst du mir oder auch uns unterstellen!“, grollte ich etwas, auch wenn ich wusste, dass sie es gar nicht so ausdrücken wollte, sollte sie mit derartigen Aussagen vorsichtig sein und da wurde sie auch etwas blass um die Nase und presste ihre Hand auf ihren flachgezurrten Bauch.

„Entschuldige, nicht das was du jetzt rein interpretierst….er geht nicht wegen…schluck, wie komm ich da jetzt wieder raus? Also, ich wollte euch nicht unterstellen, dass er auf körperliche Weise Trost bei dir sucht! Okay?!....aber er geht immer nur mit seinen Problemen zu dir, nie zu mir!“, meinte sie verzweifelt und knabberte dabei unwohl auf ihrer Unterlippe und sie konnte einem leidtun, leicht war es ja nicht, ein Verlobter, der nur ein geheimer war, der nicht öffentlich zu ihr stehen konnte und dann auch noch von ihm schwanger, was auch keiner wissen durfte!

Kein Wunder das sie in Selbstzweifeln verging.

Aber Harry hatte uns gebeten Daphne aus allem raus zu halten, was sie und somit das Baby aufregen könnte. Er verging vor Angst um sie und ihr gemeinsames Kind, daher wollte er das sie sich nicht unnötig aufregte und das war Harrys Entscheidung und wir hielten uns an seine Bitte, selbst Draco hatte dem zugestimmt.

Es gab schon genügend Gefahren für Daphne und das Kind, auf die Harry und auch wir wenig Einfluss hatten, da wollte er wenigstens die klein halten, die wir kontrollieren konnten.

„Daphne, diese „Probleme“ wie du sie so schön bezeichnest, sind ernsthafter Natur und das ist viel was dir Harry nicht sagen kann, will und muss! Bedenke, er hat eine Aufgabe und desto weniger darüber wissen, desto besser und bevor du jetzt wiedersprichst, höre zu…. Gerade DU, die du eine Schwachstelle für Harry bist, sollte von seinen Aktivitäten weniger bis gar nichts wissen! Du bist seine Frau, ja seine Partnerin! Aber das andere ist Business sonst nichts, halt dich da raus, du willst doch das Harry auf sich achtet und gedanklich nicht bei dir und dem Baby ist, wenn er auf Missionen geht! Das wäre störend, freu dich, dass er mich hat! Ich werde für ihn immer nur das Beste wollen! Und warte es einfach ab, wenn die Gefahr für euch, für dich und uns alle irgendwann vorbei ist, wird er es dir sagen, doch jetzt, belaste weder dich noch das Baby damit, das wünscht sich Harry!“, ich glaubte nicht das Daphne es gut finden würde, das Harry mich darum gebeten hatte, wirklich lernen zu wollen wie man tötete!

Und vor allem, wen wir ins Ziel gefasst hatten, sie wäre schockiert.

Gut, sie würde es akzeptieren, aber die Diskussion konnte Harry wahrlich nicht gebrauchen, schließlich kämpfte er doch selbst in seinem Inneren genug mit seinem Gewissen das vor sich zu rechtfertigen, da musste er sich nicht noch vor Daphne rechtfertigen.

Vor allem sah es Harry so, dass er schon genug Ziel für alle möglichen oder unmöglichen Parteien in diesem Krieg war, da musste er nicht noch seiner Frau alles sagen und sie noch mehr zu einem möglichen Ziel zu machen.

Hinzu kam das sie zwar verständig und mitfühlend war, das hatte sie schon gezeigt, das ihr das Wissen gleich war, das Harry einen Horcrux in sich trug, aber Harry war dies halt noch lang nicht gleich! Und ihr Verständnis und ihre Stärke wollte er nicht überstrapazieren.

Ja er, war schwierig und wer wollte es ihm verdenken?

Hinzu kam, dass Daphne nicht der Typ dafür war alles so wie ich, gut zu heißen was mit Gewalt einherging, wobei sie genug Slytherin war es als gegebene Tatsache zu akzeptieren, aber sie würde es nicht schön finden, das IHR HARRY das tat und somit hatten Harry und Ron beschlossen, dass das jagen nur ich mit ihnen üben sollte!

Draco würde davon erfahren, wenn es soweit war und Harry bereit wäre, aber vorher niemand.

Geheimnisse wohin man sah, es war frustrierend.

„Arch… Hermione, das weiß ich doch, du tust sooo unendlich viel! Aber ich komme mir gegen dich derart unzulänglich für Harry vor, wie ein Klotz am Bein! Es ist nicht leicht für eine Partnerin zu sehen, das der Verlobte mit seinen Sorgen nie zu einem Kommen wird oder kann, sondern nur zu seiner „Schwester“ damit geht!“, meinte sie nun resigniert und mit einer Spur trotz in der Stimme.

„Du bist eingeschnappt, weil er dir keinen Blick zugeworfen und dich somit gar nicht in Betracht gezogen hat!“, fasste ich kalt zusammen und da warf sie mir nun einen ertappten Blick zu und ich schmunzelte, weil es ihr sichtlich unangenehm war, dass ich sie dermaßen leicht durchschaute.

„Schau nicht so, du bist in deiner Eifersucht herrlich leicht zu lesen, Daphne! Damit wirst du Leben müssen, weder Harry noch Ron sind besonders einfühlsam oder taktvoll und werden es höchstwahrscheinlich in ihrem Leben auch nie mehr sein!“, tadelte ich sie offen und wies sie auf das offensichtliche hin.

Wobei Harry wohl einfühlsamer oder zumindest was Gefühle betraf feinfühliger sein konnte als Ron, der, wie man ja an seiner Aktion mit den Armbändern sah, oft ein Brett vorm Kopf hatte.

„MHm….ja, ich weiß, aber gefallen muss es mir nicht!“, reckte sie ihr Kinn in die Höhe und sah mich ernst an.

„Solange du es nicht zeigst!“, war ich mal wieder sehr gefühlsarm und bestimmt und sie nickte nur geschlagen, dann drehte sie mir den Rücken zu, auf dass ich ihr Korsett lösen konnte.

„Das werde ich nicht …versprochen!“, meinte sie stockend da ich begann die Schnüre zu öffnen und sie keuchte befreit auf, als die Schnürung nachgab und sie nicht mehr brutal eingezwängt wurde.

So griff ich nun wortlos nach dem Schlamm des Vielsafttranks und stürzte ihn Todesmutig hinab und während ich tapfer gegen den Brechreiz ankämpfte, setzte die Veränderung ein und mein Körper verwandelte sich in den von Daphne!

Dabei schoss der unwohle Schmerz der sich verformenden Knochen und Glieder durch meinen Körper.

Wir hatten die Entscheidung getroffen, dass wenn es notwendig war, ich ab nun diesen Part übernehmen würde- Letztens hatte es Astoria machen müssen da wir gehofft hatten, sie könnte Severus überzeugen, was ihr leider misslang.

Wir wussten ich konnte es besser, aber ich durfte als nicht zu gut im Kampf erscheinen und darin war unsere Sorge gewesen, das Severus mich an meinem Stil erkennen könnte, aber was letztens gewesen war, durfte nicht noch mal passieren, denn das war zu auffällig gewesen. Somit würde ich mal wieder versuchen müssen einen Oscar gewinnen zu wollen mit meiner Vorstellung.

Astoria war mit dem Körper ihrer Schwester nicht zu Rande gekommen und wir wussten zwar um die Risiken, die mit der Wandlung in eine Schwangeren einhergingen, aber was blieb uns den anderes übrig?

Ja, ich spürte es sofort, dass ich nicht mehr ich war, als ich den Kopf hob und in das hübsche Gesicht von Daphne im Spiegel blickte. Das dies nicht mehr mein Körper war, fühlte ich viel deutlicher als an Halloween, als wir schon mal die Körper getauscht hatten.

Wie jeder wusste, war eine Auswirkung des Vielsaftranks das man alle Gebrechen und sonstigen Dinge vom neuen Körper übernahm, so hatte ja auch Barty Crouch jr. als Professor Moody, dessen fehlendes Bein und Auge, eins zu eins übernommen und so war ich nun wirklich und unübersehbar schwanger!

Ein Graus für mich sondergleichen.

Ich starrte geschockt auf den wahrlich riesigen Bauch und den enormen Busen, den ich nun hatte. Wenn man bedachte das mein Bauch vor ein paar Sekunden noch flach wie eine Flunder und knallhart durchtrainiert gewesen war und jetzt gerundet wie ein großer Kürbis sich weit nach vorne wölbte, stand mir der Horror im Blick geschrieben!

Ich starrte nur vollkommen fassungslos auf das sich mir bietende Bild im Spiegel und meine Hand sackte ungläubig zu dem prallen Bauch und legte sich auf ihn und nun verstand ich, was Astoria meinte und schluckte unwohl….als ich spürte wie sich wirklich ein kleiner Fuß in meinen Inneren regte und gegen meine Bauchdecke trommelte, da wurde mir fast schwindelig vor Übelkeit.

Die Erkenntnis, was die Magie mit ihren Tränken alles schaffte, war an sich immer wieder beeindruckend, so simulierte der Trank einem wirklich, das dort ein Baby drinnen war!

Es war extrem spannend in der Theorie wohlgemerkt, denn nun in dem Moment, war ich wirklich eine exakte Kopie meines Gegenübers und ja, man musste wirklich das Gleichgewicht neu finden, schließlich lag mein Mittelpunkt jetzt ganz wo andres, aber in so etwas war ich wie zu erwarten gut.

Andres als Astoria, fasste ich mich hier schneller, indem ich kurz unter Daphnes musternden Blicken die Augen schloss und mich vollständig auf die Verwandlung einließ und eines mit meinem neuen Körper wurde.

Ich akzepteiere in einer widerwilligen Symbiose gleich sogar den tretenden Fremdkörper des Babys in meinem Körper.

Diese Magie war unfassbar, dass sie mir eine Kopie des Babys von Harry und Daphne in meinem Leib projizierte, da alle natürlichen Merkmale eins zu eins übernommen wurden und weil Mutter und Kind in der Schwangerschaft halt nun mal eins waren, war ich nun schwanger!

Ich fasste es mit dem Verstand nur schwerlich, aber ich bekämpfte jeden Widerwillen oder meine sonstigen überschäumenden und ablehnen Gefühle und wurde mal wieder erstaunlich kalt in meinem Denken!

Ich verstand nun Astoria soooo unendlich gut, denn ich war kurz davor panisch zu werden, als ich mir dann doch bewusst wurde das ich mein Inneres und meinen Körper ab jetzt, eines zu eins, mit etwas anderem Teilte!

Etwas Lebenden und das schlimme war, ich wusste nicht ob ich das mochte, die Tritte!

Hinzu kam, das ich nun auch verstand was Astoria hatte sagen wollen mit den Schmerzen in den Händen und dem Kreutz, denn es stimmte, aber es war nicht schlimm, eher ein latenter, anhaltender Schmerz, der Daphne bestimmt noch lange nicht mehr auffiel.

Aber jemanden, der von jetzt auf gleich in eine sechsmonatige Schwangerschaft hineinkatapultiert wurde, der fühlte halt anderes. Es war ein befremdliches Gefühl mit derart vielen Wehwehchen und Einschränkungen konfrontiert zu sein.

Ich faste mir unwohl an den Brustkorb unterhalb meiner Brüste, da ich spürte wie das Kind oder besser die Gebärmutter schob meine Organe hoch und drückte somit dagegen und ich fühlte fast sofort die Atemlosigkeit, die damit einher ging.

Ich kämpfte hart um die Akzeptanz der Verwandlung.

Es war ganz anders als sonst, wenn ich mal einen Vielsafttrank genommen hatte, aber sich in eine Schwangere zu verwandeln war wohl nicht so ohne.

Der geartet hatte Astoria nicht mal so sehr versagt, wenn selbst ich zu kämpfen hatte diese Änderungen an meinem Körper zu akzeptieren, aber dann schüttelte ich mich nun resolut und als ich die Augen öffnete, erschreckte ich Daphne fast zu Tode und mich gleich mit!

Mir leuchteten meine „white-eye-effect“ Augen unheimlich, grell-weiß strahltend entgegen. Meine weißen Augen traten sichtbar krass aus meinen Augenhöhlen und Daphnes panischer Blick begegnete mir im Spiegelbild, als sie mich mit purem, blanken Horrer ansah.

Ja, ich konnte mir vorstellen, dass es sie schockierte ihr eigenes Gesicht mit leuchtend weißen Augen zu sehen und ich warf ihr zwar einen tadelnden Blick im Spiegel zu, aber sie erkannte nicht das ich sie fokussierte, da meine Augen wie gesagte, weder Pupille noch Iris aufwiesen und so gab ich es auf mich auf Daphne zu konzentrieren und richtete mein Augenmerk auf mich, um die Herrschaft über diesen neuen Körper, aber auch mein eigenes Sein zu erreichen.

Also schloss ich konzentriert die Augen und wie es schien, unterdrückte der Vielsafttrank nicht alles vom Wirtsträger und wie es aussah, brachte mich das Baby etwas aus dem Gleichgewicht in mehr als körperlicher Hinsicht, wenn ich die Kontrolle über mich verlor und mein neues Wesen selbst durch den Vielsaftrank zu Tage trat.

Ich verkrampfte die leicht schmerzenden und minimal geschwollenen Finger von Daphne und ihre akkurat gefeilten Nägel bohrten sich in meine Handflächen, während ich tief und bedacht einatmete und wie so oft, half mir der körperliche Schmerz, den ich mir selbst bereitete mich zu fangen und meine Selbstkontrolle wieder zu erlangen!

So öffnete ich nun wieder die Augen und konnte fasziniert zum ersten Mal beobachten, wie die milchig, weißen Augen flackerten um dann meine eigenen braunen, intensiv starrenden Augen wieder freizugeben.

Ich hörte Daphne in meinem Rücken erstickt keuchen und sie hielt sich ängstlich an der Kehle fest, weil ich es nun schaffte ihren Blick mit meinem zu fesseln, da sie ihm nun gebannt im Spiegelbild begegnete.

Als es erneuter in meinem Blick flackerte und erst dann ihre Augenfarbe kam und meine braunen von einem hellen Grün verdrängt wurden, herrschte eine geschockte Stille im Bad, bis ich die Stimme erhob und mich nun langsam drohend zu Daphne umwandte, dabei fasste ich mich erstaunlich schnell.

„Du wirst darüber niemals ein Sterbenswort verlieren und das will ich magisch!“, wisperte ich böse und sie nickte nur ängstlich und schluckte sichtlich schwer, während sie mir mit ihrem dünnen, weißen Seidenleibchen und ihrem Schulrock gegenüberstand und ich mich drohend zu ihr umwandte. Dann zückte sie zitternd ihren Stab und hielt ihn in die Luft:

„Ich, Daphne Greengrass schwöre, das ich niemals jemandem, egal ob Harry oder sonst jemandem, sagen werde, das ich die „weißen Augen“ von Hermione sah!“, wisperte sie atemlos gehetzt und sah mich ängstlich an, während aus ihrem Zauberstab der graue Rauch brach und sich um ihre Hand wandt und magisch ihren Schwur besiegelte, wie damals bei Mrs. Edgcombe.

„Sehr schön und nun vergiss es selbst, es ist bedeutungslos… wenn du willst, eine Krankheit! Nicht wichtig! Und nun hilf mir, leg mir dieses Ding an!“, befahl ich und hielt mir nun das Korsett vor den gewölbten Bauch.

Wir sprachen nichts mehr, da sich eine gespannt Stille über uns gelegte hatte und Daphne half mir mich gewaltsam in dieses Ungetüm zu zwängen, wobei auch ich tief einatmete. Es war wirklich eine Herausforderung diese Aktion mit etwas in seinem Bauch über sich ergehen zu lassen.

Aber dann saß das Ding endlich und ich war angezogen und verließ mit Draco, Blaise und Astoria das Zimmer und wir ließen eine leicht blässliche Daphne hinter uns zurück. Es ärgerte mich unermesslich, das sie es gesehen hatte, denn Harry und Co. wussten von meinen „Effect“ nichts und nur Draco, Severus, Lucius und der Innere Kreis der DeathEater hatten eine Ahnung von dieser Eigenart, aber bis auf meine Familie brachte es niemand mit der Nekromantie in Verbindung und so sollte es auch bleiben.

Aber bestimmt hatte es Daphne nicht nur mitgenommen die Weißen Augen zu sehen, sondern sie noch aus ihrem Gesicht, ja es sah gruselig aus und wirkte unheimlich, aber in ihrem Gesicht mit den weichen, femininen Zügen wirkte es noch mehr extrem falsch und deplatziert!

Das wusste ich alles selbst, denn auch mich schockte es immer wenn mir die Augen aus meinen eigenen Zügen unwirklich entgegenleuchteten, aber ich hatte mich daran mehr oder weniger gewöhnt und dank Gellert hatte ich mich damit abgefunden, aber ich war auch nicht unbedingt stolz darauf, überhaupt nicht!

Aber, so ungern ich es auch zugab, es gehörte halt zu mir und ich hatte es nach Gellerts Eröffnung schon begonnen zu akzeptieren, weil es nun ein Teil von mir war, der unabänderlich zu mir gehörte, aber meine Mitmenschen und meine Umgebung würden das wohl etwas anderes sehen und Daphnes Reaktion war noch dezent, um nicht zu sagen sehr gemäßigt gewesen in ihrem Schock.

Sie war eine Slytherin, gewohnt zu gehorchen und brav zu tun was man verlangte.

Ich freute mich, dass sie meinen Wunsch nach dem Eid sofort erfüllt hatte, aber ich würde mir später Gedanken über Daphne machen.

Nicht alle würden derart ruhig und besonnen reagieren, ja… ich rechnetet mit einem sofortigen, größeren Aufschrei der Entrüstung, auch wenn niemand wirklich wissen würde was es bedeutete…was wiederum auch besser war, für ihren aber vor allem für meinen Seelenfrieden.

Das war ein Thema das absolut niemanden etwas anging. Doch das Daphne nicht gleich in schreiende Panik verfallen war, nur geschockt gewesen war, zeigte mal wieder das sie mit vielem umgehen konnte, wenn der erste Schock vorüber war, was gut war, denn diese Eigenschaft würde sie an Harrys Seite noch zu genüge brauchen.

Ich ging durch die düsteren Gänge von Hogwarts Kerkern und fühlte eine gewisse Beklemmung in mir aufsteigen, da ich wusste Severus in einem Kampf gegenüber zu stehen in einem anderen, fremdartigen Körper, mit der Einschränkung nicht im Ansatz so agieren zu dürfen wie ich könnte, war nicht leicht, aber gleichzeitig wusste ich auch, ich konnte es und ich würde alles tun, um nicht zu gut zu erscheinen!

Ich würde ihn in die Irre führen.

Ich hoffte, dass wir es schaffen würden ihn auch die nächsten Male ablenken zu können und das wir nicht nochmal den Vielsafttrank brauchen würden, aber wenn er Daphne jetzt testete, würde es wohl reichen und er würde Ruhe geben, zumindest hoffte ich das von ganzem Herzen.

Vor Severus Räumen warteten schon Ron und Harry auf uns. Harry sah mich intensiv an und lächelte dann sanft, um meine Hand zu nehmen, dann gelangten wir alle in die Räumlichkeiten unsers Lehrers.

Als wir eintraten war Severus schon im Raum und wartete mit Leichenbittermiene auf uns und ich musste darauf achten ihn nicht zu fordernd anzusehen, da dies hier die zurückhaltende Daphne war und nicht ich, das Biest, wie er mich immer dermaßen respektvoll und freundlich titulierte.

„Severus, du weißt ja, dass Hermione weg ist, aus der Schule! Frag mich nicht was sie treibt, du kennst sie!“, kam Draco jeder Frage zuvor und spielte auf meinen Brief an, aber trotz allem hörte ich Severus Reaktion.

„Biest!“, murrte Severus in seinen nicht vorhangen Bart und zuckte gleichgültig die Schultern.

Und so begannen wir uns aufzuwärmen und Severus drehte seine Runden um dem ein oder anderen Tipps zu geben, bis sein Kopf lauschend in die Höhe ruckte und er uns mit einem lauten Klatschen seiner Hände, die er fest zusammenschlug zum Einhalten brachte, worauf wir sofort wie befohlen verharrten.

Severus stand reglos in der Mitte des Raumes, während wir sahen wie er angestrengt zu lauschen schien und dann öffnete er seine dunklen Augen und sah uns mit seinen durchdringenden Blick kalt an und meinte unmissverständlich scharf:

„Sie werden jetzt absolut ruhig sein! Setzten sie sich wo sie auch gerade stehen auf den Boden und wagen es am besten nicht einmal zu atmen und unterlassen sie es zu zaubern!“, befahl er barsch und schon schnipste er und stand in seiner gewohnte schwarzen Lehrerkluft vor uns, worauf er seine Haare auch schon öffnete und diese ihm wie ein dunkler Vorhang vor das Gesicht fielen.

„Professor, was ist?“, wagte sich Harry todesmutig vor, während wir anderen schon brav auf die Matten sanken.

„Dumbledore, er kommt!“, antwortete er Harry sogar vernünftig, bevor er durch die Tür verschwand und auch Harry, dank der Information, wortlos und gehorsam zu Boden sank.

Es hatte sich derart viel verändert in dem Verhältnis aller zu und untereinander das es beängstigend war. Harry, der wortlos und fast sofort und genau auf das hörte was Severus verlangte, das war früher undenkbar gewesen.

Wir verstanden die Wichtigkeit seine Anweisung, denn was würde passieren wenn Dumbledore uns hier fand?

Nichts Gutes, vor allem da der Alte eh schon an mir zweifelte vor allem aufgrund seines Wissens um meine Zugehörigkeit zu den Malfoys!

Somit musste wenigstens Severus Tarnung dem Direktor gegenüber unbedingt und unter allen Anstrengungen aufrecht erhalten werden, aber wenn er uns alle hier anträfe, wäre alles dahin und daher regten wir uns nicht und rührten uns kein bisschen.

Wir sahen uns nur alle unwohl an und lauschten, konnten aber leider nichts hören, dennoch fiel kein Wort, noch wagte nur einer von uns auch nur laut zu atmen, an sich ein irre komisches Bild, wir alle auf den Matten verstreut und verharrend, nur damit der Direktor nicht mitbekam was unter seiner Nase vorging.

Wir warteten bewegungslos, bis Astoria eine imaginäre Uhr andeutete und mich dran erinnerte, dass ich bald würde den nächsten Trank trinken müssen und ich nickte, zückte sofort die zweite Phiole, aber noch nicht bereit jetzt schon zu trinken, solange Severus noch nicht da war und so verharrte ich wartend, denn warum sollte ich Zeit verschenken. Nein Timing war alles!

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Die Trainierenden ächzten und keuchten bei den Übungen als ich abrupt innehielt, denn meine Schutzzauber schlugen an und warnten mich, dass jemand vor meiner Tür wartete.

Als ich die Augen schloss um mich zu konzentrieren, nahm ich Dumbledores magische Signatur wahr und zauberte mir im gleichen Moment meine Kleidung an, während ich den „Schülern“ auftrug sich zu setzten und ruhig zu verharren.

Das Wunder war gering, das Potter und Nervensäge Nummer eins nachfragen musste was war, aber besser ich sagte es ihnen und erzielte damit ihre kompromisslose Kooperation, als wenn ich schwieg, also sagte ich es bevor ich die Tür schloss und meine Bürotür sowie meine Regal Tür magisch aufschwingen ließ, damit der Direktor ungehindert zu mir in mein Wohnzimmer eilen konnte.

„Severus….sie und ich, wir haben ein Problem!“, ja das hatten wir tatsächlich, wenn der werte Herr Direktor sich berufen fühlte mich bei meinem Vornamen anzusprechen, dachte ich ärgerlich.
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