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 Kapitel 248-250

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 248-250   Do Feb 09, 2012 7:28 am

248. Kapitel Out of Control!


Ich kam mir wie ein rituelles Opferlamm vor!

Mir was bewusst, Lucius sah mich zum ersten mal derart unbekleidet und nackt, wenngleich er schon meine Brüste im Park des Manors geküsst, oder eher gebissen hatte, so hatte er doch so gut wie nichts in der Dunkelheit des Gartens gesehen und ich wollte mich sofort mit meinen Händen vor seinen Blicken bedecken.

Ich fühlte mich absolut nicht wohl und schrecklich gedemütigt, als ich Lucius gierigen und lüsternen Ausdruck in den Augen bemerkte. Sofort zuckten meine Hände gegen die Widerstände der beiden Frauen in die Höhe und ich legte meine Arme in einer schützenden Geste um mich.

Dies kommentierte Lucius mit einem bitterbösen Blick und stieß wütend mit seinem Gehstock auf den Boden auf.

Dieses erschreckend laute Geräusch in dem ansonsten Stillen Separee ließ nicht nur mich, sondern auch die Frauen zucken, was dazu führte, das die wunderschöne, schlanke, dunkelhäutige Frau umgehend reagierte und mit ihren Händen meine Handgelenke bestimmt ergriff und sie fest und beharrlich von meinem Brüsten zog.

Ich starrte sie mit offenem Mund empört an, da mich die ganze Situation überforderte, aber dann fiel sie über mich her und legte ihren Mund übergangslos an eine meiner hellen Knospen und begann zu saugen und knetete mit der anderen Hand meine andere Brust gekonnt.

Ich war völlig überrumpelt und absolut sprachlos, während ich mit wirklich mehr als verrutschter und gefallener Maske halbausgezogen mit weitbauschendem, weißen Kleid zu meinen Knien auf der schwarzen Matratze kniete.

Den gleichgültigen, unberührten und emotionslosen Blick konnte ich schon lange nicht mehr aufrecht halten.

Ich starrte ungläubig auf den gesenkten Kopf von dem Mädchen, starrte sie, die meine Brust mit Zähnen, Zunge und Lippen bearbeitete, unfähig etwas anderes zu tun, entsetzt an.

Ich war so überrumpelt, geschockt und starr, das ich nichts anderes fertig brachte selten blöd und schwachsinnig aus der Wäsche zu schauen.

Anders als mit dem körperlichen Schmerz, als Lucius mich im Verließ im Manor gestraft hatte, konnte ich mit dieser Manipulation und der emotionalen Boshaftigkeit gerade gar nicht umgehen.

Wie so oft kam ich an Grenzen, die ich noch nicht überbeschritten hatte und die mich vor neue Herausforderungen stellten und ich wusste nicht, wie ich das immer alles schaffen sollte, schließlich war mir zu meinem Leidwesen, Lucius doch noch um Längen voraus.

Wenn man so wollte, hatte ich meinem Lehrmeister und Mentor in emotionaler Kälte, Kalkül, Manipulation und Grausamkeit gefunden.

Als mein entsetzter Blick zu Lucius ging, erkannte ich, dass seinen Gesichtsausdruck einen enorm zufriedener, gehässiger Zug zierte.

Als ich die weiche, zarte Zunge, sowie die kleinen, kratzenden und knabbernden Zähnen an meinem empfindsamen Fleisch fühlte, war ich regelrecht vor Schock gelähmt und mir nur zu bewusst, das Severus und Lucius wie gebannt nicht den Blick von uns nehmen konnten und an jeder Bewegung von uns Frauen klebten, als mich jetzt auch die blonde Frau von hinten hielt.

Ich war abgelenkt.

Es war zu viel.

Es stürmten zu viele Reize auf mich ein und das Gewölbe hatte mich schon immer schwach gemacht und auch das mit Draco und der kleinen Rothaarigen hatte mir zugesetzt. Jetzt dieser tätliche Angriff, mein Hirn hatte sich verabschiedet.

Es war für mich ungewohnt, aber ich fühlte zu viel und zu intensiv für meine Verhältnisse.

Lucius hatte das mehr als geschickt eingefädelt, da mich seine Bösartigkeit Draco betreffend kalt erwischt hatte, das er das Mädchen wirklich heute in die Halle schickte war mir logisch erschienen, aber das er sie wirklich Draco gab, das hatte ich in meiner bescheuerten Arglosigkeit nicht in Betracht gezogen. Wie naiv und gutgläubig ich doch war. Ich hätte mich dafür Ohrfeigen können.

Ich ärgerte mich über mich selbst, aber da spürte ich wieder die fordernden Hände und Finger einer Hand, die in meine andere Knospe zwickten, worauf ich zischend die Luft durch die Zähne zog.

Mich hatte erst dieser abrupte Schmerz wieder aus meiner Trance geholt und ich blinzelte erschrocken, da ihre Bemühungen nicht erfolglos blieben. Ein leichtes Kribbeln setzte ein und meine Brustwarzen versteiften sich ganz ungewollt, auch wenn ich nie jemals so etwas in Betracht gezogen hatte, stieß ich entsetzt die Luft aus und keuchte geschockt auf als ich mir dessen bewusst wurde.

Das wollte ich nicht!

Nicht vor den Beobachtern, nicht in diesen Räumen, nicht mit diesen Protagonisten….ich stand nicht auf Frauen….ich wollte das nicht!

Ich ekelte mich selbst vor mir und verachtete mich für meine ungewohnte Hilflosigkeit, denn ich wollte immer noch weg, als ich ein Geräusch vernehmen konnte, was ich zuerst nicht einzuordnen wusste, aber dann fühlte ich auf einmal, das die Blonde meinen Reißverschluss auf meiner Seite geöffnet haben musste, da mein weites, sackartiges Kleid über meine Hüften rutschte und ich nun nur noch mit meinem Slip bekleidet da kniete.

Die Seide meines Kleides fiel um mich auf die Matratze, wie ein cremefarbenes Blütenblatt.

Nach einem überforderten Blick zu Severus, der sich aber nicht regte und mich genauso schweigend anstierte wie Lucius, wusste ich, Hilfe würde mir von ihm nicht zuteilwerden.

Ich war wie immer allein!

Also würde ich mich selber wehren müssen, fand ich meinen Mut dann doch wieder, daher packte ich grob in den krausen Schopf der Frau vor mir und zog mit einem festen, harten Griff ihren Kopf grob von meiner Brust weg und mein harter erregter Nippel, sprang aus ihrem saugenden Mund, der nun feuchtglänzend im Licht dunkel von ihrem Speichel schimmerte und ich hörte das Stöhnen der Männer im Hintergrund, als sie das sahen und genau beobachteten.

Sogleich ließ die Frau auch von meiner anderen Brust ab, da ihre Hand zu ihrem Haar zuckte, das in meinem schmerzenden Griff war und sie wimmerte leidend auf.

„Hör auf damit!“, hauchte ich böse, als ich aber spürte, wie kleine, zierliche Hände mich von hinten umfassten und nach vorne langten, um meine Brüste erstaunlich gierig zu umfassen um sie fest zu kneten.

Die Fingerspitzen zwickten meine Knospen schmerzhaft und ich knurrte wütend auf, während ich die Frau vor mir fest im Griff hielt und mich die Blonde von hinten ärgerte.

„Genieße es, Draco wird es nie erfahren!“, meinte Lucius nun rau zu mir und ich blickte ihn böse an, während ich einen kalkulierend Blick zu Severus warf der noch immer reglos dasaß. Die Frau in meinen Armen schmerzhaft wimmerte, da ich nicht zärtlich war.

Wütend verkrallten sich meine Finger in ihrem Haar bei diesen Worten. Das meinte Lucius jetzt nicht ernst, oder?

Und Severus Ernst konnte es doch auch nicht sein, nichts auf Lucius provokante Worte zu sagen, warum tat er nichts?

„Wenn das deine Sorge ist, werde ich dich beruhigen und werde es dir sogar Versprechen, Draco wird hiervon nichts erfahren!“, machte mich Lucius sprachlos und selbst Severus warf ihm nun einen interessierten Blick zu, aber ich sah nur die pure, unverfälschte Begierde, Sinnlichkeit und Lust in seinem Blick und war so was von perplex!

Diese bescheuerten Hände an meinen Brüsten lenkten eindeutig ab und als sie noch begann in meinen Nacken zu beißen und zu lecken, war es aus.

Ich keuchte erschrocken auf, wollte wegzucken, als sich die dunkle Schönheit von mir löste und meine Finger aus ihrem Haar befreite.

Als ich das bemerkte und wütend knurrte, machte sie sich wieder mit ihrem Mund über eine meiner Brüste her, während die Blonde eine Hand fordernd an meiner Seite hinabwandern ließ.

Die aufziehende Gänsehaut konnte ich nicht verheimlichen, leider..

So machten sich nun beide Mädchen daran mich zu „verwöhnen“ und dies nach allen Regeln der Kunst.

Ich schüttelte den Kopf, um meine sieben Sinne zu behalten.

Nein, ich wollte das nicht und nicht vor Publikum, wie pervers und abartig….da wäre mir ja noch Severus lieber!

Ich wehrte noch immer mit meinen Händen die streichelnden, küssenden und leckenden Frauen ab, aber wenn ich es schaffte einer widerspenstigen Hand Herr zu werden, gewann die anderen an Boden!

Zu viele Hände, Finger, Arme und Münder, es war als würde ich mich gegen Tentakel wehren.

Ich versuchte mich von der Matratze zu kämpfen, doch immer wenn ich den Rand erreichte, zog mich eine von ihnen auch schon zurück und ich schien so in meinem Schock gefangen, das ich es nicht mal schaffte mit voller Kraft zu kämpfen oder meine reichhaltige Kampferfahrung einzusetzen um mich frei zu kämpfen.

Das alles hier, zu sehen was Draco tat, Lucius Bösartigkeit und Severus Untätigkeit raubten mir schier die Kraft mich zu wehren.

Es war chaotisch, ein Kampf aus Händen, Füßen und Haaren.

Ich wusste gar nicht, wo oben noch unten war und ich fühlte mich erstaunlich gehemmt, während mich die Panik immer mal wieder in Wellen überrollte. Ich gewann nur langsam an Boden, da ich es nach und nach doch schaffte meine Stärke, Kraft und Ausdauer aufgrund des Trainings spielen zu lassen und wieder zu erlangen.

Ich schaffte es diesen schockierten und mich betäubenden Nebel etwas zu lichten.

Doch dann fühlte ich es ganz klar, das mich Magie erfasste und ich schrie erschrocken und wütend auf, denn von jetzt auf gleich lag ich zum ersten Mal wirklich komplett auf der Matratze.

Mich hatte etwas magisch umgeworfen, da ich wie es schien die Oberhand gewonnen hatte und mich befreit hätte, ich konnte mir schon denken wer gegen mich einen Zauber gewirkt hatte.

Als ich die weiche Konsistenz der Unterlage fühlte, dankte ich Lucius, das er mir ganz deutlich zeigte, er würde mich nicht gehen lassen, egal was ich tat und die Panik kroch mir erneut in die Kehle, dabei hatte ich gar nicht bemerkt, das die Blonde nun über mir war.

Nun fiel blondes Haar zu mir herabfiel und streichelte meine Haut, da sie sich daran machte meine Brüste zu liebkosen, zu berühren, zu streicheln, während sanfte, hauchzarte Hände meine Schenkel entlang strichen und diese federleicht erkundend über meine Haut fuhren.

Ich wimmerte nun mehr.

„Neineeee…das….aufhören…!“, biss ich mir auf die Lippe als das unvorstellbare passierte und auch mein Slip von seinem angestammten Platz verschwand und ich nun gleich vollständig entblößt dalag.

Jetzt versuchte ich hoch zu rucken, aber da stellte ich fest, dass ich meinen Rücken nicht von der Matratze lösen konnte. Nun fühlte ich mich komplett ausgeliefert, verdammt!

Ich wurde vor Lucius entblößt, ging es demütigender oder erniedrigender?

Oder unanständiger?

Die Schwarzhäutige zog mir mein Höschen langsam und lasziv von den Hüften, so durfte ich im Hintergrund das lustvolle Grollen von zwei Männern hören.

Erneut zuckte mein leicht panischer und hektischer Blick zu Lucius, zum ersten Mal war ich vor ihm komplett nackt!

Ich war regelrecht paralysiert und stand neben mir, konnte mit dem was hier passierte so rein gar nichts anfangen. Ich versuchte mich zu rühren, aber nicht nur die Magie auch die Frau über mir hielt mich und meine Handgelenke feste, als ich mich hin und her wandt und noch war auch der da dieser blöde Zauber, der meinen Rücken auf die Unterlage band, nicht vollständig verschwunden.

Jetzt machte die Blonde kurzen Prozess und kletterte auf mich, um mich besser kontrollieren zu können da ich mich noch immer sträubte. Sie spreizte dabei ihre Beine und saß nun nackt auf meinem Bauch, während sie sich nach vor beute, um über meine Brüste zu lecken, zu knabbern und zu küssen!

Ich konnte nicht fassen, dass nun eine nackte Frau über mir kniete und mich mit ihrem Körper gefangen hielt. Abgehackt konnte ich meinen rasselnden Atem hören und wollte nicht, dass das Lucius und Severs sahen.

Sie sollten das nicht mit mir machen und ich sollte das nicht mit mir machen lassen, aber ich war weit weg, denn die Panik war bei mir und ich war fassungslos.

Als ich entsetzt spürte, wie die Schwarze versuchte meine Beine auseinander zu zwängen, die ich aber nicht spreizen wollte, kämpfte ich verbissen gegen sie und meine Hände ballten sich zu Fäusten. Ich vernahm Lucius Stimme, dass er etwas sagte, was ich aber nicht verstand, da das Blut laut in meinen Ohren rauschte. Hektisch, in Panik stieß die Luft aus, weil sie nicht nachgab.

Da die Schwarzhäutige nun mit mehr Vehemenz daran arbeitete meine Beine zu öffnen, spürte ich plötzlich wie hier wieder die Magie mithalf und da erreichte Lucius nun etwas was ich mir bei der Prügelstrafe versagte hatte und ihm nicht gelungen war mir abzuringen, ich bettelte leidend.

„Nein, BITTE nicht!“, hauchte ich entsetzt, aber da war es schon zu spät.

Ich lag weit offen und ungeschützt vor den Männer und presste gedemütigt die Augen zusammen, denn da spürte ich etwas, was ich nie hatte haben wollen und schrie gepeinigt laut auf.

Ich bäumte mich soweit auf wie konnte, aber das blonde Mädchen, das meinen Oberkörper ungerührt bearbeitete, hielt mich an der Schulter fest, als ich einen kleinen Mund an meinem weit geöffneten Zentrum spüren konnte.

Ich fühlte wie eine kleine, geschickte und flinke Zunge damit spielte. Jetzt riss ich verzweifelt die Augen auf, doch fast sofort verdrehte ich sie verzweifelt, um sie dann gepeinigt zuzupressen.

Ich konnte echt nicht glauben und fassen was hier gerade mit mir passierte und ich wünschte mich meilenweit weg. Mein Sein versuchte mich ganz weit weg zu drängen, fast war es mir als würde ich mich abspalten.

Ich fühlte zu viel und zu wenig.

Ich stieß ein wimmern aus, diese stetige und nie nachlassende Bestürmung meiner Sinne von den leckenden und saugenden Mündern der Mädchen und dem Wissen, das Lucius und Severus alles mit Argusaugen beobachteten, war verwirrend und beängstigend.

Als dann auch noch plötzlich ein schmaler Finger in mich eindrang, war es um mich geschehen und ich verkrampfte total. Ich konnte meinen Unglauben nicht mehr in Worte fassen und ein klägliches Keuchen entkam mir über die inzwischen blutig gebissenen Lippen.

Zwei Frauen bearbeiteten mich mit allem was sie zu bieten hatten und Lucius und Severus sahen dabei zu!

Da schrie ich wieder verzweifelt und wütend auf, als ich meinen Rücken wölbte um den intensiven Gefühlen und Empfindungen zu entgegen, die diese Hände, die Finger, die Zungen, die Lippen auf und in mir auslösten.

Es war eine absolute Reizüberflutung in meinem heillos überforderten Geist.

Ich wollte sie immer noch von mir stoßen, fand mich aber schwächer vor als jemals zuvor, da mich Lucius absolut erschreckte. Mich machten meine ungewohnten Emotionen ganz schwindelig und mein Wiederstand gegen das unausweichliche erlahmte, es war sinnlos sich zu wehren…..

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Dass das ganze dermaßen ausufernd enden würde, hatte ich nicht vorausgesehen, wahrlich nicht, aber abgeneigt war ich nicht, wenn ich ehrlich war, hatte ich das hier noch nie so genossen wie heute und ich war dankbar das Draco im Gewölbe beschäftigt war, sonst wäre das hier wohl nie geschehen.

Lucius saß sehr gespannt und angespannt neben mir, hatte seine Hände zu Fäusten geballt und beobachtete die drei Frauen vor uns gebannt und fasziniert, aber auch mich ließ der Anblick der sich sträubenden Hermione, die aber dennoch ihre minimale Erregung nicht verbergen konnte, nicht kalt.

Es war göttlich gewesen ihren verbissenen Kampf und ihre langsame Kapitulation und Aufgabe gegen das unvermeidliche zu beobachten und hautnah zu erleben, wie das schwarze Mädchen zuerst ihre Brüste bearbeitete.

Dabei war sie völlig aus dem Konzept geraten. Man hatte mehr als gesehen, das sie gedanklich weit weg von der Möglichkeit war so etwas jemals zu tun. Panik und ein gewisses Grauen hatte in ihren Augen gelegen, aber seitdem die geschmeidige, garzellenartige, dunkelhäutige, junge Frau sie mit ihrem Mund an ihrer intimsten Stelle verwöhnte, blickten die Augen des Biestes ganz glasig und verhangen durch die Gegend.

Auch wenn sie noch immer versuchte sich vehement gegen ihre Lust zu wehren, schaffte sie das nicht. Sie hatte ihre Beine nicht öffnen wollen, ihre Scharm, Verlegenheit und Scheu zu erleben war zu süß und verführerisch gewesen.

Lucius, der das Biest das erste mal derart unbekleidet sah, war in seinem Willen und Entschlossenheit nicht aufzuhalten und hatte dem Mädchen befohlen nicht aufzugeben.

Sie hatte dann mit Kraft und minimaler Hilfe von Lucius Zauberstab geschafft Hermiones Beine auseinander zu zwängen und sich schnell daran gemacht sie mit ihrer rosigen Zunge inbrünstig zu lecken, was die Gegenwehr des Biestes hatte unkontrolliert werden lassen, da sie aufschrie und bockte, was aber die blonde, nackte Frau zu unterbinden wusste und sie an den Schultern hinabdrückte.

Sie schien völlig die Kontrolle zu verlieren, als die Schwarzhäutige auch noch einen Finger in sie einführte, um nach einiger Zeit auch eine zweiten hinzuzunehmen und nicht inne hielt, wobei sie sie auch weiterhin unvermindert mit der Zunge verwöhnte.

Ich beobachtete fasziniert den ewigen Kampf der drein Frauen, denn das es ein Kampf war, war unschwer zu übersehen.

Es hatte wirklich nichts mit echter Lust zwischen ihnen zu tun, aber es war ein erotisches, erregendes Schauspiel und ein denkwürdiges und wollüstiges Bild, das sie abgaben, das nur Lucius Grausamkeit und Unbeugsamkeit entsprungen war.

Es war alles inszeniert, dafür kannte ich den blonden erregten Pfau an meiner Seite zu genau. Ich wusste nicht genau warum das Biest derart an der Fensterscheibe gefesselt gewesen war, bis ich es verstanden hatte, denn Draco war in der Mitte des Pöbels und besorgte es einem sehr jungen Mädchen auf gewohnt brutale Art und Weiße unter dem Pulk.

So wusste ich aber auch, dass sie wusste, dass so etwas schon mal vorgekommen war, was machte Dracos Tat so derart besonders für sie, oder auch für Lucius?

Für sie, vielleicht das sie es noch nie hatte mit ansehen müssen, aber für Lucius, es blieb mir ein Rätsel.

Lucius, der nicht eine Sekunde seine Augen von seiner Beute gewandt hatte, schien mit ihrer erstaunlich schlecht versteckten Reaktion der Ungläubigkeit und des Entsetztens mehr als zufrieden und befriedigt zu sein.

Und was er dann gefordert hatte, hatte mich etwas überrumpelte, aber ich gab es zu, ich war ebenfalls bösartig genug nicht einzugreifen!

Denn er tat ihr nicht weh…er demütigte sie, aber nicht mehr. Er hielt sein Versprechen Draco gegenüber das Biest nicht anzurühren und so haarspalterisch wie Lucius oft war, zwang er sie ja auch nicht, sonder die Mädchen und so hielt er sich in seinen Augen sicher auch in dem Punkt an sein Versprechen an Draco!

Sollte sie ruhig sehen aus welchem Holz Lucius geschnitzt war und ganz ehrlich, mir gefiel die Show, die ihr sichtlich gar nicht behagte.

Ich kannte das Biest sonst nur rücksichtlos und forsch in ihrem Auftreten.

Aber jetzt wirkte sie gerade enorm gehemmt und unsicher, aber ihr Blick haftete die meiste Zeit auch konfus an Lucius. Wie es schien behagte es ihr gar nicht, das er sie so sah, denn ich kannte jeden Zentimeter ihres herrlichen Körpers und ergötzte mich gierig an ihrem erotischen Anblick.

Sie erreichte wiederstrebend einen erzwungenen Höhepunkt mit einem spitzten, widerwilligen und unfreiwilligen Schrei der Kapitulation und Resignation darüber, unter der permanenten und vehementen stimulierenden Penetration der beiden Frauen zusammenzubrechen.

Sie zuckte und bebte zitternd unter den sich windenden und aalenden Körpern der anderen beiden Frauen.

Als der erzwungene Akt beendet war und sich die blonde wie die schwarzhäutige Frau flott von ihr zurückzogen, gaben sie den Blick auf eine erschlagen wirkende, vollständige entblößte und erschöpft Hermione frei, die auf der harten, schwarzen Matratze lag und mehr als verloren wirkte.

Es schimmerte ihre weiße Haut krass von der dunklen Oberfläche wieder. Man erkannte das verschnörkelte und geschwungene „M“ auf ihrem Bauch und die ein oder andere kleine Narbe und Unebenheit von den Schlachten und Kämpfen die sie gefochten hatte.

Aber gerade dieses unperfekte machte sie nicht weniger schön oder begehrenswert, eher noch mehr, steigerte es doch noch ihre Anziehungskraft, da sie und ihr Körper eine wechselhafte Geschichte erzählten mit vielen Ecken und Kanten.

Es legte sich eine bleierne Stille über den Raum. Ich warf einen taxierenden Blick zu Lucius, während dessen Blick noch immer wie gebannt auf dem nackten und wehrlosen Biest lag. Er wirkte wie weggetreten, derart bannte ihn ihr verführerischer Anblick.

Man hörte man nur das abhakte, hektische Atmen von den sich hier versammelten Personen, als ich meine Ohren spitzte.

„Was macht ihr nur mit mir!“, glitt wie ein Windhauch ihre Stimme durch den Raum und klang dabei schwach wie noch nie.

Ihre Worte waren fast zu leise das man sie verstehen konnte, aber aufgrund der bleiernen Stille, konnte wir sie vernehmen und da geschah etwas das was mehr als erstaunlich war, noch nie war dies passiert und mit dem hätte ich nie gerechnet bei dem Biest.

Denn noch nie hatte sie derart tief blicken lassen, weder bei Lucius, unten im Verließ, noch als ich die Kontrolle über mich verloren hatte und ich mich ihr gewaltsam aufdrängt hatte. Und so unglaublich es klang, aber bei diesen verzweifelt, gehauchten Worten rann eine einsame, einzelne und verlorene Träne über ihre bleiche Wange hinab!

Das Zeugnis für unsere Schlechtigkeit und Abartigkeit, das zeigte, dass selbst das Biest es nicht mehr schaffte ihre starr sitzende Maske aufrecht zu erhalten, etwas was mich, so ungern ich es zugab, wachrüttelte.

Diese eine einsame Träne glitzerte einem Tautropfen gleich wie ein Mahnmal auf ihrer makellosen Wange, mehr kam nicht.

Sie brach nicht in Tränen aus, oder begann zu weinen, aber gerade das legte erst Recht unwiderlegbar dar wie sehr sie das Geschehen erschütterte!

Da raffte sie sich schwer wie eine alte Frau auf und drehte sich in einer gebrochenen, ungelenken Bewegung in eine embryonale Stellung, zog die Beine schutzsuchend an sich. Sie musste sich sehr nackt fühlen, viel mehr als nur von der Körperlichkeit her gesehen, schließlich rollte sie sich zu einer Kugel zusammen.

So lag sie mit dem nackten Rücken zu uns, mit der Narbe des Messer welche ihr Bole verpasst hatte und die gut zu sehen war. Ihr langes, braunes Haar breitete sich aus und gab einen schönen Kontrast zu ihrer blassen Haut.

Sie wirkte wie ein viel zu kleines Kind auf der runden, viel zu großen Matratze, was mich unwohl auf knurren ließ. Ich wollte das Biest nicht derart zerbrochen sehen und deshalb erhob ich mich bestimmt, als ich hörte wie Lucius wütend zischte:

„Verschwindet!“ Sofort eilten die Frauen bei seinem aggressiven und gereizten Ton aus dem Raum, während sich Hermione gar nicht rührte, da sie wie tot darniederlag.

Sogleich zauberte ich meinen großen, dunklen Mantel aus dem Nichts und in einer einzigen, aufbauschenden, geschmeidigen und dramatischen Bewegung flatterte der schwarze Stoff durch die Luft und senkte sich gleitend auf Hermione nieder.

Er bedeckte sie und ihre Blöße tragisch, denn es erinnerte an ein Totentuch, das über ihr ausgebreitet wurde, da sie sich dermaßen klein machte das man auch ihr Gesicht und Haar nicht mehr unter den Stoff ausmachen konnte und dann knurrte ich unwirsch zu Lucius:

„Bist du nun zufrieden, Lucius?“ Es ließ mich nicht kalt, da ich noch nie gesehen hatte wie sie weinte und wenn es nur eine einzelne Träne war, aber diese einsame, glitzernde, verirrte Träne hatte mich enorm berührt, da sie derart viel Aussagte und gerade sie, das Biest, ließ doch sonst nie etwas zu oder zu nah an sich ran, was einem Gefühl gleich oder nahe kam.

So beugte ich mich besorgt zu ihr hinab, zog sie, das kleine Bündel schwarzen Stoffs, bestimmt auf meine starken Arme und da sie viel zu leicht war, stellte dies kein Problem dar und so drehte ich mich mit meiner leichten Last auf den Armen brüsk um und wurde noch im Gehen unsichtbar.

Lucius wagte es nicht uns aufzuhalten und als ich das Separee hinter mir ließ und in das grölend und johlend laute Gewölbe trat, erreichte ich schnell den Punkt, der es ermöglichte zu apparrieren und das tat ich sofort und umgehend!

In meinem Raumen angelangt trug ich sie sofort in mein Bett, ließ ihr den Mantel und legte mich neben sie. Sie schlief nicht, sondern rollte sich nur wieder zu einer kleinen Kugel zusammen.

Wir sprachen kein Wort, während ich lange auf den Betthimmel starrte und der Schlaf nicht wirklich zu mir kommen wollte. Ich hörte erst spät wie ihr Atem gleichmäßig wurde und erst dann erlaubte ich mir, dass die Müdigkeit siegte und ich ihr in den Schlaf folgte.

Als ich erwachte, war ich gar nicht lange genug wach, da überraschte sie mich am Morgen, indem sie mich aus erstaunlich klaren und harten Augen anblinzelte und dann zusammenhangslos, aber dafür sehr inbrünstig meinte:

„Severus, schlaf mit mir, lass mich die blonde Pest vergessen!“ Sie forderte es unmissverständlich und presste ihren nackten Körper willig an meinen und diese Bitte war doch eine, die ich ihr nur zu gerne erfüllte.

Jetzt wirkte sie wieder wie das Biest das ich kannte!

Eines musste man dem Biest zugutehalten, wie es schien regenerierte sie sich enorm schnell, bewundernswert…..

Severus Sicht ende

Draco Sicht

Ich wusste, Vater war ein gemeingefährlicher und skrupelloser Sadist, aber bisher hatte sein Sadismus zumindest vor mir größtenteils Halt gemacht, daher fragte ich mich, was ihn nun dazu trieb seine Niedertracht auch an mir auszuleben, denn bitte, wir waren uns was unsere Einstellung Frauen gegenüber anging sehr ähnlich.

Das, was ich gerade hatte tun müssen, hießen wir beide nicht gut, ja verabscheuten es, doch er hatte trotzdem mir mit einem diabolischen Grinsen auf dem Gesicht verkündet, dass er ein „Geschenk“ für mich hätte und ich doch mit den Lestranges gehen sollt, sie wüssten worum es ginge.

Mir hatte nichts Gutes geschwant und das hatte sich dann ja auch bewahrheitet. Ich hatte eine Vermutung was ihn zu diesem Geschenk getrieben hatte: Hermione!

Doch noch erschloss sich mir nicht, warum er das getan hatte oder was er damit hatte bezwecken wollen, außer, dass ich annahm, das er sie hatte aus dem Separee heraus zusehen lassen.

Ich hatte es geschafft mich aus der Halle loszueisen, von den Lestranges weg zu kommen und jetzt wollte ich nur noch zurück nach Hogwarts, eine heiße Dusche nehmen, mir einen Drink gönnen und das alles hier hinter mir lassen, aber zuvor wollte und musste ich noch nach Hermione schauen.

Ich ging also direkt ins Separee, in dem ich sie mit meinem Vater und Severus vermutete, doch ich fand nur meinen Vater dort vor. Er saß kerzengrade und steif da, einen Drink in der Hand und nahm von diesem hin und wieder einen abwesenden Schluck. Ich war mir sicher, irgendwas war nicht so gelaufen wie er sich das vorgestellt hatte, doch was ihn derart grübeln ließ, konnte ich nicht herausfinden.

Doch dann sah er ruckartig auf und blickte mich aus seinen dunkelgrauen Augen durchdringend an. Er nagelte mich mit seinem Blick geradezu fest, bevor ich es schaffte unbemerkt zu verschwinden.

Doch dann änderte sich der Ausdruck in seinen Augen. Von einer Sekunde zur nächsten trat ein bösartiges Glimmen in seinen Blick, das mich frösteln ließ und als sich dann noch ein verbittertes, aber breites und zynisch wirkendes Grinsen auf seinen Zügen ausbreitete, fühlte ich mich sehr unbeholfen in der Gegenwart meines Vaters.

„Und, hat dir mein Geschenk, die kleine Smudgley, gefallen!“, hauchte er widerwärtig böse und ich verkrampfte total, als ich seine Worte verstand und meine Augen wurden große, bevor ich vollkommen perplex fragte:

„Das Mädchen?" Das Grinsen von Vater wurde regelrecht gemeingefährlich und er prostete mir spöttisch mit seinem Drink zu.

Mir war klar gewesen, das er mir das Mädchen „aufgedrängt“ hatte, aber die Hintergründe oder Zusammenhänge hatten sich mir nicht erschließen wollen, schließlich wusste ich auch viel zu wenig darüber was bei Hermiones Auftrag vor einigen Wochen passiert war, aber als ich den Namen des Mädchens hörte, machte es sofort klick.

„Ja, das Mädchen, das Hermione gerettet hat, die kleine, rotblonde!“, spielte er auf mein „Opfer“ an, die mir heute zu Diensten hatte sein müssen, mein „Geschenk“, toll, das ich Hermione verdankte, da sie nicht wollte das ER, Vater das Kind zu Tode folterte, dafür wurden wir gefoltert, zwar anders, aber nicht weniger bösartig.

„Oh, ja danke, es war…..nett! Vater du entschuldigst mich….“, aber er winkte nur lässig ab und trank gedankenverlorenen einen weiteren Schluck und wirkte nach dieser Spitzte schon wieder geistig abwesend, während ich zusah das ich Land gewann.

Nun, ich war gerade ja nicht weniger in Gedanken versunken. Mich plagte kein wirkliches schlechtes Gewissen. Ich hatte getan was ich tun musste, um nicht selbst eine harte Strafe zu erhalten. Das Mädchen, das ich durchaus als bemitleidenswert empfand, war wahrscheinlich noch ein oder zwei Jahre jünger gewesen als ich.

Sie war hübsch gewesen und wie mir bewusst war, Jungfrau, aber hatte ich deswegen nun ein schlechtes Gewissen?

Ich horchte in mich hinein, nein, ich hatte die Wahl gehabt, sie oder mich und bitte, wenn, dann stand ich mir immer näher. Ich verabscheute wohl das ich es hatte tun müssen, war aber kalt und pragmatisch genug um klar zu sehen, wir waren im Krieg und in diesem gewannen immer nur die Stärksten.

Schwäche war ein Todesurteil und ich würde mir Schwäche nicht leisten, niemals.

Ich kehrte somit etwas schlauer nach Hogwarts zurück, wollte aber diesen Abend einfach nur noch beenden, das ich ihn vergessen würde, bezweifelte ich.

Dracos Sicht Ende

Hermiones Sicht

Nachdem Severus und ich miteinander geschlafen hatten fühlte ich mich wie neugeboren, da er die sanften Berührungen der Frauen erfolgreich verdrängt hatte und das in jeder Beziehung, somit stellte ich mich unter die Dusche und genoss es, das das warme Nass über meine Haut spülte.

Ich dachte nach und wusste, dass Severus sich im Gewölbe auch nicht mit Ruhm bekleckert hatte, aber das war Severus, so war er gestickt, nur wenn Lucius übertreiben und endgültig zu weit gehen würde und ich in Gefahr wäre mein Leben zu verlieren, erst dann würde Severus gegen Lucius eingreifen.

Oder wie zum Schluss erlebt, wenn er wohl befürchten musste das Lucius mich brach, aber bis dahin würde er wohl immer sein Vergnügen und Lucius Wünsche meinem Schutz, vor Lucius vorziehen.

Solange das aber nicht geschah, würde Severus totale Loyalität und absolute Treue Lucius gehören und nur ihm!

Severus war ein prinzipientreuer Mann und damit würde ich lernen müssen zu leben.

Es gab etwas was diese beiden Männer verband, was sie mir nie erzählen würden, aber mir war bewusst und gegenwärtig, dass sie zusammen funktionierten wie eine Einheit. Sie verstanden sich blind.

So stellte ich mir die Frage, warum wollte ich Lucius, aber auch Draco durch Severus vergessen?

Weil es mich krank machte geistig vor Augen zu haben wie Draco seiner verachtenswerten Pflicht im Gewölbe nachkam und dann noch gerade bei der Kleinen, die ich gerettet hatte!

Das setzte mir schrecklich zu, so ungern ich mir dies auch eingestand, es tat weh!

Außerdem war die Stimmung zwischen Draco und mir in den letzten Wochen sowieso angespannt gewesen und auch das wegen Lucius, das war mir sehr bewusst, denn wir hatten uns nur gestritten wenn es um Lucius und den Auftrag gegangen war, den ich hatte mit ihm erledigen müssen.

Aber Draco so zu sehen, das berührte mich ungewohnt tief, etwas das nicht schmerzen durfte, was ich mir eigentlich verbieten sollte!

Aber es sagt ja keiner, dass ich es nicht schaffen würde diese Wehleidigkeit zu überwinden. Mir würde mit der Zeit alles weniger dramatisch, oder schlimm erscheinen, redete ich mir beharrlich gut zu.

Doch Lucius, bei dem zu erleben, was er immer wieder ersann um mich zu demütigen und zu unterjochen, war inspirierend und sehr kreativ, das musste ich ihm neidlos anerkennen, denn er war überraschend phantasiebegabt oh, war er böse!

Sehr böse, aber an mir sollte er sich die Zähne ausbeißen.

Gut, ich hatte ein wenig die Contenance verloren als die Frauen sich an mir vergangen hatten und sie nach getaner Arbeit von mir wichen, da war ich mir unglaublich benützt, gedemütigt und erniedrigt vorgekommen, aber die Nacht an Severus Seite hatte mir genug Zeit gelassen das hinter mir zu lassen!

Ich hatte diese Peinlichkeit erlebt und mir eine Schwäche gestattet, Stärke zeigte ich nun, indem ich mein Versagen akzeptierte und daran wuchs! Es als einen Lernprozess sah und daraus meine Lehren zog!

Ich wurde immer härter und gleichgültiger, desto mehr man mir antat. Ich würde gar nichts anderes zulassen, fasste ich meinen Entschluss, während ich mich mit der Seife wusch und alles abschrubbte was mich an das Gewölbe hätte erinnern können.

Das elementarste und wichtigste was ich als Lehre daraus zog, war dass ich nicht wieder derart wehrlos und ausgeliefert sein wollte, also sollte ich nicht in Selbstzweifeln und Selbstmitleid versinken, sondern daran arbeiten besser zu werden, um mich nie wieder übertölpeln zu lassen, aber ich war noch jung, da gehörte es dazu Fehler zu begehen und aus ihnen zu lernen!

Nie wieder würde ich zulassen, das Lucius mich so überrumpeln kann und erst jetzt fiel mir auf, das mir sogar entgangen war meinen Zauberstab aus meinem Halfter zu ziehen, bevor er und die Frauen mich so festhielten, sodass ich ihn nicht mehr ziehen konnte. Ich wusste, im Duell war ich ihm sicher nicht überlegen, aber ich würde mich wehren, nicht mehr mit mir machen lassen was er wollte, wie eine hilflose Puppe, oh, das erlebte nagte sehr an mir und das ich versagt hatte.

Ich weiß, ich klang und klinge furchtbar desillusioniert und gehe zu schnell darüber hinweg, aber ich glaubte nicht daran, dass es mir half mich gehen zu lassen. Ich würde all diese unschönen Erlebnisse wegschließen und sie schlicht und einfach akzeptieren, denn vergessen war keine Option.

Wer das Vergessen suchte, war schwach und nur wer sein Schicksal annahm, konnte über sich hinaus wachsen.

Und mir war auch bewusst, dass ich Draco mehr als nur vergeben musste und das auch würde, erstens da es nicht seine Schuld war, er auch nur ein Opfer und Spielball seines Vaters war und zweitens, ich würde Lucius damit nur noch mehr ärgern, auf dass er nichts zwischen Draco und mich oder auch Severus und mich bringen konnte, somit musste ich vielleicht über einiges Hinwegsehen, aber immer noch besser als Lucius Genugtuung zu gönnen!

Ja, dies wäre eine fader Kompromiss, aber immer noch besser als gar keiner und das es im Leben wunderbar rosig verlief, von dieser Kleinmädchenträumerei hatte ich mich schon vor langer Zeit verabschiedet.

Lucius wollte also wirklich so richtig spielen, das konnte er haben. Ich würde viel dafür geben ihn in den Wahnsinn zu treiben, beschloss ich, worauf ich unter dem tropfenden Wasser der rauschenden Dusche ein leicht irres Lachen hören ließ und mir beschwingt über meinen geschändeten Körper fuhr. Ich fühlte mich in ihm erstaunlich wohl und so hakte ich diese unselige Geschichte ab.

Ich stellte mich gewohnt gefasst meinen Aufgaben und damit auch dem Tag.

Zumindest dachte ich das in meiner absoluten Ignoranz und Arroganz.

Im Nachhinein frage ich mich wie es kam, das Lucius wirklich immer derart ungestraft durchkam und mir aber immer meine Grenzen unbarmherzig aufgezeigt wurden und mir ein gewaltiger Strich durch die Rechnung gemacht wurde.

Da wollte wohl jemand, dass ich demütig war und ja, wie so oft musste ich mir eingestehen, das nichts so lief wie es von mir ersonnen worden war.

Ich verließ Severus Wohnraum, nachdem er sich schon auf den Weg zur Halle begeben hatte, was mir recht war, denn so hatte ich ihn nicht noch einmal in die Augen sehen müssen, oder noch schlimmer, etwas zu ihm sagen müssen, was dazu geführt hätte, das ich zugab, das ich die Kontrolle verloren hatte und mich verletzlicher gemacht hatte als durch alles was man mir bisher angetan hatte.

Ich lief in meiner Schuluniform die Kerker entlang und war gerade im Begriff zur Eingangshalle hinaufzusteigen um zum Frühstück zu gehen, wenngleich ich absolut keinen Hunger verspürte so war mir doch klar, dass ich einer Tasse Kaffee, arch was….einer KANNE Kaffee brauchte, der ich gewiss nicht abgeneigt war, als mir eine verspätete Hufflepuff entgegeneilte.

Ich blickte auf und durfte miterleben wie die kleine, rothaarige Zweitklässlerin den Blick erwiderte, zuerst blass wurde um dann regelrecht käsig auszusehen um dann unvermittelt den Mund aufzureißen und begann laut zu kreischen, während sie herumwirbelte und mit Volldampf hektisch zurückrannte, zu ihrem Haus, als wäre der Teufel persönlich hinter ihr her, dabei plärrte sie wie irre.
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BeitragThema: Re: Kapitel 248-250   Do Feb 09, 2012 7:29 am

249. Kapitel „Von allen guten Geistern verlassen“


Aus reiner, reflexhafter Vorsicht zog ich den Zauberstab und schockte das rennende und sichtlich panische Mädchen, darauf brach sie übergangslos zusammen und fiel wenig nett ungebremst auf den harten Steinboden, während ich mich total ruhig und überlegt umsah und über meine instinktive Reaktion selbst erstaunt war.

Ich war wirklich dankbar, dass Salazar Slyhterin drauf verzichtet hatte in den Kerkern diese verräterischen und tratschenden Gemälde aufzuhängen, denn hier gab es vorwiegend nur steinerne Statuen und Wandteppiche, aber fast keine Gemälde, nur im Hufflepuffteil, der allersten Etage des weitläufigen Gewölbekellers des Kerkers, die noch hell, sehr sauber und freundlich waren, da auch hier die Küche untergebracht war, waren einige, wenige Gemälde zu finden.

So zum Beispiel hing dort das Stillleben, das eine Obstschale mit Früchten zeigte, das einen Zugang zur Küche bildete. Im Vergleich waren die unteren Gewölbe, das Reich der Schlagen, sehr viel weniger freundlich und einladend gestaltet.

Wie gesagt, war der Zugang zum Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs im selben Korridor wie der Zugang zur Schulküche.

Ging man an den großen Stillleben vorbei, kam man zu einem Stoß großer Fässer und um in den Gemeinschaftsraum zu gelangen, musste man im Rhythmus von „Helga Hufflepuff“ gegen das zweite Fass von unten in der Mitte des Stapels klopfen.

Falls man im falschen Takt, oder gegen das falsche Fass klopfte, platzte einer der oberen Fassdeckel auf und übergoss den „Eindringling“ mit Essig.

Dies hatten Harry, Ron und ich beobachtet, als wir unter dem Tarnumhang mal in die Küche gewollt hatten und waren dem unglücklichen Hufflepuff gefolgt, der noch einen Versuch gebraucht hatte, um in sein Haus zu gelangen.

Nach dem man das Fass hinter sich ließ führte ein steiler, erdiger Gang ein kurzes Stück nach oben und direkt in einen gemütlichen Raum mit gelben Wandbehängen und dicken, komfortablen Sesseln.

Über dem mit geschnitzten Dachsen verzierten Kaminsims hing ein Porträt von Helga, das sie mit ihrem Trinkpokal zeigte, ein Stück, das wir begehrten und dem wir zu unserem Leidwesen immer noch nicht näher gekommen waren.

Auch dieser Gemeinschaftsraum war hell und freundlich mit kleinen runden Fenstern, die sich auf der Erdgeschosseben des Schlosses befanden und trotz der niedrigen Fenster machte der Raum einen sonnigen Eindruck.

Zu den Schlafsälen kam man durch kleine, unterirdische Tunnel, deren Türen rund waren und so aussahen wie Deckel von Fässern.

Herrlich, hier lebte man das Wort Dachs wirklich aus.

Ich hatte mir mal mit den Jungs die Aufgabe gesetzt, dass wir wissen sollten wo die anderen Häuser lagen und wie man hineinkam, nur bis zu den Raben hatten wir es noch nicht geschafft, aber da mangelte es uns nur an Zeit, nicht an Können.

Aber jetzt sah ich wieder auf das bewusstlose, geschockte Mädchen und da passierte das was immer in ungewöhnlich und erstaunlichen Situationen passierte und das war, das ich einfach nur noch kalt reagieren und agieren konnte und gerade nach gestern Nacht war ich noch mehr gestählt, nie wieder eine menschliche Regung zulassen zu wollen und so ratterte mein Verstand was das kleine Hufflepuffmädel derart erschrocken haben könnte auf das sie derart panisch reagierte, das sie wie der Teufel vor mir flüchtete, bis mir die logische Erkenntnis dämmerte.

Und als ich mir sofort meinen Handspiegel heraufbeschwor, bestätigte es meine unliebsame Vermutung, das mal wieder das Schicksal es besonders grausam mit mir meinte, da mir meine „white-eyes“ entgegen leuchteten und ich verdammt die Lider schloss, denn das konnte doch nicht wahr sein!

Kein Wunder, dass das Mädchen tausend Tode gestorben war.

Ich sah furchtbar grausig aus, erkannte ich, während ich schon zu dem auf den Bauch gestürzten Mädchen eilte und mich bückte, um sie herumzudrehen. Ich handelte schnell und rein intuitiv und wagte mich zum ersten Mal nach meinen Eltern an eine „obliviate“ und löschte gezielt aber auch schnell die Erinnerung an mich mit den „Weißen Augen“ und ich beeilte mich, damit mich nicht noch jemand sah wie ich das Mädchen verhexte, an sich war ich sehr flüchtig und wenig einfühlsam wie ich vorging, aber das war gerade zweitrangig, denn ich musste hier weg.

Ich eilte danach schnell weg und ließ sie einfach bewusstlos dort liegen wo sie zusammengebrochen war.

Ich lief und lief….ich legte während der Flucht einen Tarnzauber auf mich, während ich die Kellergewölbe entlangeilte und stoppte erst, als sich die Statue der Hexe in meinem Rücken schloss. Erst dann wagte ich es wieder auszuatmen.

Was geschah hier wieder einmal?

Ich lernte diese Augen zu hassen, als ich verzweifelt zu Boden sank und versuchte wieder Luft zu bekommen. Mich streifte nur flüchtig ein schlechtes Gewissen um die Sorge ob das Gedächtnis des kleine Mädchens intakt war und keinen dauerhaften Schaden genommen hatte ob meiner rabiaten Art ihr Gedächtnis zu behandeln, da ich darum kämpfte mich innerlich komplett zu beruhigen, leider funktionierte es nicht.

Es war als wenn es seit dem ich bemerkt hatte, dass ich wieder diese scheiß „weißen Augen“ hatte, die Kontrolle über mich immer mehr verlor!

Ich verstand das nicht.

Woher kamen sie? Warum jetzt?

Und ohne, dass ich es bemerkt hatte waren sie gekommen. Das war gefährlich, denn ich war leicht panische, wie ich bemerkte, obwohl ich mich total beruhigte, meinem sich verlangsamenden Herzschlag lauschte, der konstant abnahm an Geschwindigkeit und wie mein Blut ruhiger durch meine Adern rauschte und mein Atem sich normalisierte, dennoch war mein Geist noch immer in hektischer Aufruhr.

So nahm der schmerzhafte Druck in meinem Inneren leider zu und der starke Magenschmerz wie letztens kehrte wieder. Es presste mir regelrecht die saure Galle die Speiseröhre hoch und mir wurde speiübel, als ich spürte wie mir immer schwindeliger wurde, verstand ich gar nichts mehr.

Was geschah hier mit mir?

Seit Ritas Attacke fühlte ich ab und an den Verbindungen zu meinen Inferi nach und alles war gut, was sollte das?

Warum entglitt mir gerade die Kontrolle?

Ich blinzelte hektisch, als mir der kalte Schweiß ausbrach und ich mir keuchend und fahrig über die nasse Stirn wischte und schwer die Säure hinabschluckte.

Ich musste hier raus, denn ich fühlte mich schrecklich beengt. Mir war es als würde ich ersticken in diesem finsteren Durchgang und gleichzeitig wusste ich nicht was zu tun war.

Ich fühlte mich sehr hilflos!

Und da erkannte ich, dass es vielleicht auch eine Auswirkung nach dieser denkwürdigen Gewölbenacht war und sie mich doch mehr erschüttert hatte als ich mir unter der Dusche hatte eingestehen wollen?

Denn es war die einzige Erklärung, die mir einfiel, das etwas was es schaffte mich genug zu verunsichern und zu beunruhigen das ich vielleicht tief in meinem Inneren doch mehr davon getroffen worden war, als ich mir eingestehen wollte, meinem Stolz meinem Ego gegenüber und sich jetzt mein Unterbewusstsein sehr wohl einen Weg suchte um mir zu zeigen, wie scheiße es mir ging?

Das war jetzt nur eine Theorie, aber mir war gerade alles lieb was erklären könnte warum ich auf einmal wieder keine eigenen Augen mehr hatte.

Aber auch egal, denn ich gestand mir etwas ein, ich brauchte HILFE.

Ich war überfordert und ich wusste wer helfen konnte, das Problem war nur, mir war total schwindelig und ich wusste nicht, ob ich es schaffen würde zu ihm zu gehen!

Und ich wusste nicht, ob es die richtige Entscheidung war zu ihm zu gehen oder die Falsche aber es war die einzige die mir einfiel!

Da ich aber auf keine Hilfe von Freunden warten mochte, oder auch konnte, zog ich mich entschlossen von dem dreckigen und steinigen Lehmboden hoch und krallte meine Nägel stur wie ich war, in den nasskalten Stein der Wand, als ich den ein oder anderen Nagel splittern und brechen fühlte, als mir wieder dermaßen schwindelte, Himmel …das ich fast den Stand verlor.

Ich wäre fast hingefallen, als mir dunkel Punkte vor den Augen erschienen, aber die Hoffnung das ich wieder auf wundersame weiße wieder normal aussehen würde, begrub ich mal gleich und kämpfte mich stur vorwärts, wissend, ich durfte mich nicht entdecken lassen. So kämpfte ich mich mühsam nur durch reine Willenskraft getrieben vorwärts und schaffte es bis in den Wald und sog die kühle Luft in meine Lungen.

Dickköpfig und gewissenhaft, wie ich war, verschloss ich noch stur den Zugang, bevor ich auf dem grasigen Boden zusammenbrach und wenig schmeichelhaft Galle hochwürgte.

Ich tat mir leid, reichte nicht das was mir Lucius immer antat, oder zumutete?

Warum auch jetzt das noch?

Ich war gestraft, so oder so und so raffte ich mich schmerzhaft hoch, auf dass ich kniete und konzentrierte mich um mein Ziel zu fokussieren und apparierte umgehend!

Als ich kniend ankam, machte ich gleich wieder dort weiter wo ich aufgehört hatte und übergab mich inbrünstig und mit Hingabe bis wirklich nur noch grüne Galle hochkam und ich schon Angst hatte aufzusehen in der Sorge, zu viel Aufmerksamkeit zu erregen mit meiner erbärmlichen Würgerei.

Ich biss mir verzweifelt auf meine schweißnasse Oberlippe und schmeckte den schalen, bitteren Geschmack in meinem Mund, während ich mir Mut machte um mich auf die Beine hievte und den Schmerz rasant in meine Glieder fahren fühlte, aber ich war und blieb stur und zog mich mehr als das ich ging die Stufen hinauf, keuchte dabei wie eine altersschwache Dampflok.

Nachdem ich es stark zitternd geschafft hatte die Tür magisch zu öffnen und sie hinter mir zuschlug, brach ich wieder zusammen und blieb erschöpft liegen und keuchte atemlos, während ich mir die Hände auf den schmerzenden Magen legte und wimmerte.

Ich verstand nur Bahnhof und das machte mich noch mehr fertig als alles andere.

Ich lebte gerade nur noch in meinem eigenen Leid das mich beherrschte und mir ging es sekündlich schlechter. Ich glaubte es nicht, aber mir ging es mehr als abgrundtief schlecht, aber so richtig.

So gründlich schlecht war es mir nicht mehr seit Weihnachten gegangen, als ich mit dem Lord in der Höhle gewesen war und mir die Inferiarmee unterworfen hatte und dabei mein Leben riskiert hatte, aber gerade jetzt spürte ich, wie mein Bewusstsein dabei war mir immer mehr zu entgleiten, als ich hörte wie sich endlich jemand schlürfend nährte.

„Hermione??? Sind sie das, was ist passiert!“, hörte ich die besorgte Stimme von ihm, als er sich beschwerlich zu mir kniete und mich schwer umdrehte, auf das er mir ins Antlitz sehen konnte.

Dann bemerkte ich dunkel, wie er erschrak, als er zum ersten Mal wirklich und wahrhaftig den „wihte-eye-effect“ sah, den er mir nur erklärt hatte, aber leibhaftig gesehen hatte er ihn auch noch nie und so starrte er mich entsetzt an, während ich mein Gesicht zu einer Fratze verzog, weil mich wieder eine Schmerzwelle überrollte und da keuchte ich rau auf.

„Wo sind die Inferi….wo???“, brüllte er auf einmal energisch und schüttelte mich grob an den Armen und ich blinzelte trübe, während er mich brutal und erstaunlich kräftig hin und her schlackerte. Ich musste kurz weggetreten sein, denn ich hatte gar nichts mitbekommen und meinte nun auch schleppend:

„Ähhhh, wähhh!“ Ich wollte seine Hände wegschlagen, denn jede Berührung verursachte mir noch mehr Leid, aber er ließ nicht locker.

„Reißen sie sich gefälligst zusammen! Ich befehle ihnen mir sofort zu zeigen wo ihre Inferi sind!“, brüllte er nun ungeduldig und ungehalten der Ton tat in meinen empfindsamen Ohren weh und ich verzog meine Miene leidlich.

Er drang noch nicht wirklich durch den Nebel zu mir durch, doch dann bekam ich eine ordentliche Ohrfeige, die kurzzeitig den Nebel vertrieb und mir wieder Klarheit bescherte und ich biss mir auf meine Zunge um im hier und jetzt zu bleiben.

„Gell….Gellert!“, stotterte ich und da entriss er mir ungeduldig meinen Zauberstab, den ich bisher umklammert gehalten hatte und ich wusste in dem Moment, jetzt war ich ihm ausgeliefert, aber es war mir wirklich egal, denn mich beschäftigte mein Zustand viel mehr.

Ich hoffte nur das ich nicht falsch lag und ich ihm hoffentlich etwas trauen konnte, wobei ich nicht wirklich wusste, ob er vertrauenswürdig war, aber ich war zu schwach um wirkliche Gewalt oder Kontrolle über Gellert zu haben.

Doch dann zauberte er auch schon rasch und mein Körper erhob sich und ich schwebte in der Luft, während er mich unter einem Arm fasste und die Tür schnell öffnete und mit mir vor den Vorbau meines Elternhauses trat und die Schutzzauber verließ, die ihn bisher hier gehalten hatten.

Jetzt schwebte mein Körper schwerelos neben dem alten Mann her.

„Sie apparieren nun meine Gute, konzentrieren sie sich, bringen sie uns zu ihren „untoten Kindern“, danach können sie ohnmächtig werden, oder was auch immer, aber das müssen sie noch schaffen!“, befahl er mir strikt und ich nickte schwer, immer noch in der Luft neben ihm schwebend und tat wie mir befohlen und hörte nur noch der Stimme nach, zu meinen Inferi.

Ich sammelte jede Kraftreserve, die ich noch zu bieten hatte, wissend wenn ich noch eine Chance haben wollte zu leben, dann sollte ich mich anstrengen und dann tat ich es!

Es zerrisse mich fast vor Anstrengung als ich den Schlauch spürte in den wir gepresst wurden, aber ich biss mir die Lippen erneut blutig als ich beharrlich an meinem Ziel festhielt und nicht aufgab das angestrebte Ziel zu erreichen.

Und als es ploppte, apperierten wir Seit-an-Seit und bevor ich unsanft aus der Luft zu Boden ging und unsanft mit dem Steinboden Bekanntschaft machte, sah ich noch, das ich es unglaublicher weiße direkt an dem See geschafft hatte anzukommen.

Somit hatte ich die erste Hürde, die der Lord eingebaut hatte, umgangen aber der Ruf meiner Inferi schien stärker zu sein oder auch mein Band zu ihnen, oder vielleicht die uns verbindende Magie, als das mich dieses Hindernis aufgehalten hätte.

Es interessierte mich nicht wirklich, denn nun sackte auch mein Kopf kraftlos zu Boden, ich war einer Ohnmacht nahe.

Unglaublich was Magie alles konnte, dachte ich nur kurz belustigt mit Galgenhumor.

Wie zu erwarten kam wieder einmal nicht die erlösende Ohnmacht, nur eine gewisse teilnahmslose Gleichgültigkeit über mich, aber ich bekam erneut alles mit, so auch das Gellert mit meinem Zauberstab Licht an die hohe Höhlendecke zauberte und sich rasch umsah und einschätzte wo er sich befand.

Er agierte agil und erstaunlich flott für sein Alter, als er den tintenschwarzen See skeptisch maß, um mich dann mit einem bestimmten Wisch mit meinem Zauberstab an den Rand des Wassers zu levitieren.

Ihm gingen die Zauber erstaunlich leicht von der Hand wenn man bedachte, dass er über 50 Jahre ohne Magie gelebt hatte.

Aber daran sah man auch die ihm innewohnende Stärke. Er war ein sehr machtvoller und starker Magier.

Wie ich am Rande meines Bewusstseins bemerkte, lag mein Wohl nur noch in der Hand eines der gefährlichsten und bösartigsten Männer auf der Welt, der von mir bis jetzt in meinem Haus gefangen gehalten worden war, nicht wirklich beruhigend, aber mir war das gerade so was von egal, da ich wieder würgte und mein Körper krampfte. Ich wusste nicht ob ich ihm vertrauen konnte, aber eins wusste ich, er war neben dem Lord der einzige, der in der Lage war mir zu helfen und der wusste was zu tun war, denn ich wusste es nämlich nicht!

Ich trat kurz weg und nur durch einen scharfen, brennenden, plötzlichen Schmerz, der in mein Handgelenk schoss, fand ich wieder abrupt zu mir.

Dann stöhnte ich gepeinigt auf, blinzelte blind und sah schließlich verschwommen wie im schwachen Schein das blitzende Metall eines heraufbeschworenen Messers kalt funkelte und konnte sofort das metallische Blut von mir riechen.

Er hatte mich geschnitten.

Als Gellert jetzt unsanft an mir zerrte und schob, spürte ich, wie meine angeschnittene, vom klebrigem Blut verschmierte Hand in das kühle, dunkel Nass des Sees tauchte und ich stöhnte wieder gequält auf, als es in der Wunde brannte, weil mein Blut in das undurchsichtige, kalte und finstere Wasser floss.

Während sich das Rot meines Lebenssaftes mit dem dunklen schwarz des Wassers mischte, fror ich auf dem unebenen und steinigen Boden und zitterte unkontrolliert, sodass meine Zähne laut aneinander schlugen was deutlich in der Höhle wiederhallte.

Außerdem hörte ich das Plätschern des sich immer stärker bewegenden und wogenden Wassers das an die Ufer schlug und nahm nur am Rande wahr, das Gellert sich eben selbst erschöpft und keuchend neben mir auf den Boden niederließ und zur Ruhe kam. Auch für ihn war diese Aufregung und Anstrengung ungewohnt, trotzdem hielt er sich weitsichtig und bedacht vom Wasser fern.

Während ich in den See blutend noch immer dalag und spürte, wie der betäubende Druck aus meinem Inneren und die permanente Übelkeit in mir langsam wichen, fühlte ich mich immer noch schwach, krank und ermattet, aber nicht mehr als würde ich gleich sterben!

Gellert hatte mich gerettet, mit was oder warum oder gar welchen Methoden, was auch immer er da getan hatte, er hatte mir mein Leben gerettet!

Wie er darauf kam, dass die Inferi mein Blut brauchten?

Aber egal, es war das richtige gewesen, denn er hatte mein Leben gerettet, das nur noch an einen seidenen Faden gehangen hatte und das von einer Sekunde auf die nächste, wie ich erschrocken wahrnahm. Es war knapp gewesen, bedenklich knapp, das passierte wenn man mit Dingen spielte, die man nicht wirklich in seiner Gesamtheit einschätzten konnte.

Das war mein letzter selbstkritischer Gedanke, bevor ich zu meinem eigenen Entsetzen vollkommen erschöpft einschlief.

Ja, ich weiß, wieder passierte es, dass ich die Kontrolle verlor, aber ich war so derart kaputt und total ausgelaugt, das ich das Bewusstsein verlor.

Mein Körper gab einfach den Verlagen nach Schlaf und Erholung nach, als mich der bisher permanente, anhaltende und wachhaltende Schmerz verließ und ich verblieb schutzlos auf Gedeih und Verderb Gellerts Gnade ausgeliefert.
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BeitragThema: Re: Kapitel 248-250   Do Feb 09, 2012 7:30 am

250. Kapitel Missing-Vermisst


Ich erwachte mit einem Paukenschlag und fuhr mit wild pochendem und rasendem Herzen hoch, worauf ich hellwach und glasklar wahrnahm, dass ich auf der Couch in dem lichten und freundlichen Wohnzimmer meines Elternhauses war.

Doch dann wurde mir auch schon alles wieder gegenwärtig.

Mir stockte erschrocken der Atem…..die Augen, der Schmerz, Gellert, die Höhle, das Messer, das Blut, das schwarze Wasser…die Inferi, der schmerzhafte Todeskampf, meine Ohnmacht!

Gellert mit meinem Zauberstab!

Mein Zauberstab, dachte ich leicht panisch und sofort fühlte ich hektisch danach, aber ein glucksendes Geräusch ließ mich abrupt innehalten, als ich zu meiner Verblüffung bemerkte wie ein belustigter und spöttischer Gellert in dem Sessel meines Vaters thronte und mich zahnlos lächelnd, höhnisch angrinste und mit meinem Zauberstab verspielt vor meinem Gesicht rumwedelte.

„Suchst du denn, Hermione?“, kam es süffisant von dem dürren, alten Mann und ich ließ mich übergangslos wieder auf die Couch fallen, da mir wieder leicht schwindelig wurde, aber egal was Gellert versuchen würde, ich hatte noch immer meinen Schulzauberstab, in meinem unsichtbaren Holster und somit war ich nicht wehrlos, was mich doch glatt beruhigte und mich wieder freier atmen ließ!

Wie gut, das ich immer derart weitsichtig plante, wenn ich mal klar im Kopf war!

Aber ich wollte mich auch überraschen lassen was er, Gellert, plante, denn es war ja schon überraschend, dass er mich nicht hatte ausbluten lassen…. beziehungsweise, nicht in der Höhle zurückgelassen hatte und mich wie es schien hier fürsorglich versorgt hatte!

Also wollte ich mal nicht so sein und versuchen zu vertrauen.

Hinzu kam, dass mir schon wieder speiübel war, somit hatte ich die Sorge und die furchtbare Vermutung, dass meine Augen noch immer weiß waren.

„Derart kraftlos? Hier trink was….!“, dabei hörte er sich nicht wirklich besorgt an, eher interessiert fragend und dann ließ er magisch die dampfende Tasse Tee zu mir schweben, die ich ergriff zwar noch immer liegend, hangelte ich nach dem heißen Gefäß, aber wie es schien, machte es ihm Spaß endlich wieder zaubern zu können, was er weidlich ausnützte.

„Was ist passiert? Ich verstehe nicht….?“, gab ich offen irritiert zu und er brach in schallendes, leicht irres Gelächter aus als ich stockend nachfragte, nachdem ich an dem warmen wohltuenden Getränk genippt hatte, das es tatsächlich schaffte die Kälte in meinem Inneren etwas zu vertreiben und es schaffte außerdem, dass ich das leichte Zittern, das meinen Leib ab und an schüttelte, nun unterdrücken konnte.

„Das glaub ich Ihnen, Hermione. Was haben sie letztens nicht verstanden, dass sie das übersehen konnten?“, schüttelte er betrübt über meine Dummheit sein Haupt und sah mich tadelnd aus seine strahlend blauen Augen an, aber ich stand total auf dem Schlauch und nahm nochmal einen Schluck und überlegte was ich übersehen hatte, denn ich hasste es Fehler zu machen und sie nicht zu sehen.

„Keine Idee? Schade, also …ich gebe es zu, ihr Fall… dieses Phänomen ist extrem selten und mehr als mäßig dokumentiert…mhm…vielleicht…vielleicht, sollte ich Aufzeichnungen von und über diese Erscheinung machen. Ich glaube mich zu erinnern, dass der letzte aufgezeichnete Fall sich im Jahr 1531 ereignete und wie gesagt, die Erzählungen in den Büchern die ich mal besaß waren mehr als lückenhaft und schlampig. Sie ließen extrem zu wünschen übrig…was diesen „Effect“ betraf! Daher gebe ich es zu, auch ich weiß nicht alles und das was passiert ist, …ich wusste nicht, ob ich richtig lag! Aber sagen wir mal so, meine Intuition war wie meist korrekt!“, kam es erschreckend überheblich und arrogant von dem hutzeligen Alten und ich schaute ihn mit großen ungläubigen Augen an während er schon sehr fies grinste.

„Schließlich leben sie noch!“, meinte er abschießend, na bravo, das war doch mal eine Alternative, was wenn er sich geirrt hätte?

Diese Garde bestehend aus Dumbledore, dem Lord und Lucius sowie Gellert, waren doch alles Männer des gleichen Schlages selbstverliebt, hochmütig und hochtrabend, an sich nicht auszuhalten, aber sie waren gut, das musste ich ihnen zähneknirschend zugutehalten.

„Erklären sie es mir, Bitte!“, bat ich nun recht freundlich und sah wie er lässig die Beine überschlug, es sich in dem breiten Sessel bequem machte und sich über seinen kahlen, stoppeligen Schädel strich.

„Nun, um weit auszuholen, würde ich es so beschreiben, jemand der ein Nekromant geworden ist, erschafft Inferi, lenkt diese und beherrscht deren Körper absolut. Die Inferi haben keine Gefühle, keine Empfindungen und Gedanken! Die Inferi existieren nur um ihrem Herrn und Meister zu dienen. Sie sind seelen- und willenlose Geschöpfe!“ Ich wagte es nicht seine weitschweifende Erklärung zu unterbrechen, denn Gellert hörte sich selbst gerne reden, auf der anderen Seite war ich viel zu groggy es zu tun und lauschte daher den Dingen, die ich schon wusste, währenddessen trank meinen Tee aus.

„Nun, wie ich ihnen sagte, Hermione, SIE sind etwas Besonderes. Es ist Segen und Fluch zugleich! Sie wissen vom letzten Mal als wir miteinander sprachen, WAS SIE NUN SIND und das sich für sie vieles Verändert hat, dank des „Effects“! Wie sie wissen, dass der „Effect“, wenn ich es so sagen darf, fantastisch und fabulös ist, einfach herrlich, einzigartig und faszinierend und ihrem fragenden Gesichtsausdruck zu entnehmen, wissen sie nicht ob er noch anhält! Dran müssen sie arbeiten, denn ja, sie sind Weiß!“, rügte er mich aber er schien absolut glückselig das ich sein Versuchskaninchen sein könnte und ich rieb mir intuitiv über die schmerzenden, noch immer in weiß erstrahlenden, Augen und ärgerte mich fürchterlich, das ich es nicht einschätzen konnte wann ich so aussah und wann nicht, denn das war gefährlich, verdammt. Ich hasste es etwas nicht kontrollieren zu können, das ging nicht!

Aber wie sich jemand darüber so sehr freuen konnte, dass es mir scheiße ging, das ging mir auch nicht in den Kopf. Er wirkte wie ein Kind das ein Bonbon geschenkt bekommen hatte…Moment, linste ich durch halbgeöffnete Lieder, klar er erinnerte mich an Dumbledore, wenn dieser eines von den bescheuerten Drops lutschte und dabei verkündete das Gryffiondr wieder den Hauspokal gewann.

Dann unterbrach er meine Gedanken weil er weiter sprach:

„…..aber das muss ich ihnen wohl nicht wirklich sagen, oder? Also, was jetzt genau war und mit ihnen passiert ist, das wusste ich ja auch nicht, aber ich vermute aufgrund meiner langen Studien, das bei IHNEN es nicht nur eine Einweg Verbindung zu den Inferi ist, wie bei normalen Nekromanten, wie mir, oder ihrem komischen Lord! Sondern sie müssen es sich mehr wie eine Symbiose vorstellen, die zwischen ihnen und ihren Inferi herrscht! Wer allerdings, nun von ihnen Parasit und Wirt ist, bleibt mal dahingestellt! Das heißt also im Umkehrschluss, SIE nehmen nicht nur von den Untoten, SIE müssen auch geben, sonst werden ihre Inferi ungemütlich….sie haben gerade keine eigen erschaffenen Inferi auf der Erde, nur die übernommenen des Lords?“, fragte er gewichtig und sah mich interessiert blinzelnd an und ich starrte ihn nur sprachlos dämlich an …Symbiose, Parasit, Wirt!!!!!

Reichte nicht das was er mir letztens eröffnet hatte?

Die Erkenntnis was ich nun war?

Ich erinnerte mich wieder an die Episode in meinem Leben als ich den Vielsaftrank genommen hatte um Daphne zu imitieren und wie ich aufgrund der besonderen Umstände, da ich eine Schwangere wurde, die Kontrolle über meinen sich magisch verändernden Leib verloren hatte und Daphne meinen „white-eye-effect“ live und in Farbe miterlebte hatte.

Auch hier hatte mich etwas aus dem Konzept gebracht, daher musste jetzt noch mehr kommen und so schüttelte ich leicht benommen auf seine Frage, ob ich eigene Inferi hätte, verneinend den Kopf, aber vor allem war es nur logisch, dass man mal wieder nichts umsonst bekam, Einweg-Zweiweg, was kam als nächstes?

„Gut! Das ist gut, denn sie müssen sich gewiss sein, das ein von ihnen geschaffener Inferi noch einmal etwas ganz anders sein wird als diese Übernommenen! Das haben sie ja auch gemerkt, als sie meinen Inferi in Nurmengrad vernichtet haben! Also wählen sie mit bedacht und Vorsicht, sollten sie sich gezwungen sehen einen Inferi zu erschaffen oder diesen zu vernichten! Aber um explizit auf das Geben zurückzukommen, lassen sie mich das Ausführen: Ein Nekromant hat keine konstante Verbindung zu seinen Dienern. Weshalb?! Eben weil er nicht über dieses verbindende Band verfügt, was sie Hermione an ihre Untoten kettet, denn sie sind anders Hermione und jetzt haben wir gelernt, es reicht nicht das sie ab und an ihre Fühler ausstrecken und dem Wohlbefinden ihrer „Kinder“ nachfühlen, denn sie möchten mehr von ihnen, mehr Aufmerksamkeit und wenn sie so wollen auch eine Belohnung, das sie sich auf sie eingelassen haben und ihnen zur Verfügung stehen, obwohl sie sie nicht erschaffen haben …Blut, ihr Blut! Das war ein Warnschuss, das eine Vernachlässigungen ihrer Plichten ihren übernommenen Inferi gegenüber inakzeptabel ist!“, rutschte er vor Aufregung ganz unruhig auf seinem Sessel hin und her und sah mich begeistert an, während er mir aber einen sehr ernsten Blick schenkte.

„Bitte!!! Sie wollen mir sagen, ich muss ihnen öfters mein Blut geben?“, hauchte ich entsetzt und langsam wurde mein Geist wacher, denn mir fielen die Worte des Lords ein, das wenn etwas wäre, ich zu ihm kommen sollte?!

Jetzt musste ich vorsichtig sein gegenüber meinem Lord, wenn ich schwieg und er hatte mehr Informationen in seinen Büchern über diesen „white-eye-effect“ und verfügte über Gellerts wissen, könnte ich, wenn ich nicht zu ihm ging in mein Verderben rennen, aber wenn ich sprach und er wusste nichts davon ebenso, verdammt!

Was für eine vertrackte Situation!

Wo war mein Glück, wenn ich es brauchte?

In dem Moment unterbrach Gellert meine leicht panisch anmutenden Gedanken indem er meine Frage beantwortet:

„OH ja, aber es dürfte ein Blutritual einmal im Monat reichen, bedecken sie dies, sie müssen nicht direkt ihr Blut als Opfergabe an die Inferi persönlich geben, aber sie sollten nicht zu lange warten, wobei ich denke, dass es sehr extrem war, was da diesmal passiert ist! Was ist bei ihnen geschehen, bevor das passierte? Sie wissen, dass sich Nekromanten immer zu 100 Prozent im Griff haben müssen? …ja, wirklich! Sind sie sich dessen wirklich und vollumfänglich bewusst? Sie sind die Herrscherin über gefühllose Wesen, zu viele Gefühle von ihrer Seite sind für diese „Parasiten“ das größte, sie Hermione, haben ihre Menschlichkeit wissend zu einem Gutteil hergegeben! Den Luxus sich Gefühle jederzeit in jeglicher Intensität hingeben zu können, haben sie aufgegeben. Machen sie sich das bewusst! Vergegenwärtigen sie sich ihr jetziges Dasein mit all seinen Anforderungen! Mich würde brennend interessieren, was war passiert, auf das sie sich derart angreifbar gemacht haben?“ Toll, ganz toll, drang er sehr ernsthaft und unnachgiebig in mich während ich ganz ergriffen war, als ich erkennen musste, dass ich mir den ganzen Schrott selbst eingebrockt hatte, weil ich mich von Lucius, Draco und Severus derart im Gewölbe hatte schocken lassen.

Lucius, dieser Pfau hätte es fast geschafft mich zu töten mit seinen perfiden Machtspielchen!

„Probleme, zwischenmenschliche Probleme?“, warf ich leise abwehrend ein, als ich zu meinem Leidwesen erkannte, wie viel auf dem Spiel gestanden hatte.

„Schlecht, ganz schlecht! Aber das haben sie wohl am eigenen Leib sehr intensiv erfahren! Intelligent zu mir zu kommen, sehr schlau!“, zeigte er sich großkotzig und seine schmale Brust schwoll regelrecht an, als er sich wichtigmachte und da machte er auch schon einfach weiter:

„Wie gesagt, sie sind in der bemitleidenswerten, aber auch beneidenswerten Lage auf mehr als nur die Hülle dieser Wesen zugreifen zu können, aber wie immer, ist nichts umsonst auf dieser Welt! Alles hat seinen Preis!“, schloss er seine melodramatischen Ausführungen und ich schloss erschöpft und ergeben die Augen, ganz toll.

Ich war eine Geißel meiner Geißel, aber mal ehrlich, woher hätte ich auch wissen sollen, das ich mit diesem scheiß, kotz „Effect“ gestraft sein würde?

Eben, das war ein Element, das ich wirklich nicht in meinen Planungen hatte mit hineinrechnen und berücksichtigen können, minimal… das was in die Hose geht ja, aber das es dermaßen bombastisch daneben gehen würde, nein, eigentlich nicht wirklich!

Es traf alle 500 -1.000 Jahre einen Nekromanten, woher hätte ich erahnen sollen, das es mich traf?

Eben, so viel Glück konnte kein Mensch in sich vereinen!

Wobei, das was ich durch den „Effect“ gewonnen hatte, war es wert, jammern half da wenig, wie ich nun knallhart kalkulierte. Dann erinnerte ich mich an mein erstes Gespräch mit Gellert über meine Augen und wie er mir erzählt hatte was es bedeutete nun etwas ganz „Besonders“ zu sein und ja, es war positiv eine solche Macht zur Verfügung zu haben und darauf zurückgreifen zu können und das das nicht umsonst war, hätte ich mir fast denken können, aber wenn der Preis ein Gutteil meiner Gefühle wäre, auch schon egal!

Da kam mal wieder der strafende Pragmatismus über mich und ich stöhnte leidend, wie bescheiden konnte noch alles werden.

„Das heißt, sie meinen wenn ich ihnen, diesen, meinen Inferi genügend Aufmerksamkeit und ab und an ein Blutritual schenke, dann kommt so was nicht mehr vor?“, harkte ich noch immer schlapp nach.

„Keine Ahnung!“, schoss er ohne Zögern zurück.

Ich stöhnte darauf leidend auf, worauf er sich aber räusperte und weiter argumentierte:

„Rmmmm…ABER, ich denke, wenn sie einmal im Monat den günstigsten Tag berechnen an dem die Grenzen fließend sind zwischen Jenseits und Diesseits, wäre dies eine gute Voraussetzung um das Ritual regelmäßig und am effektivsten abzuhalten, dann sollte das reichen.“ Na bravo, als hätte ich sonst nicht genug zu tun, jetzt durfte ich auch noch einmal monatlich die anbetende Opfergabe spielen, aber das war ja so unglaublich klar gewesen, verkrampften meine Kiefermuskeln.

Das musste man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich starb fast, weil mich meine übernommenen Inferi umbrachten, das war so was von absurd, das mich diese Offerte fast schon wieder lachen ließ aber wohl eher vor Hysterie.

Jetzt kam mir erneut die Erinnerung an die Episode mit Daphne im Bad, als ich den Vielsafttrank zu mir genommen hatte, diese extreme Reaktion, dass ich die „weißen Augen“ vor ihr bekommen hatte.

Wie es schien war nicht nur wie ich bisher vermutet hatte, die Wandlung in eine Schwangere für mich der alleinige Grund gewesen die „Kontrolle“ zu verlieren, sondern auch das mir meine Inferi gezeigt hatten, das ich mehr tun müsste, das sie mir entglitten und das sich die Grenzen verwischten, als mir meine Gefühle entglitten waren, als ich das Baby in mir gespürt und mich dies enorm verunsichert hatte, aber ich hatte den Warnschuss nicht als das erkannt was er war. Das würde nicht wieder passieren, so viel stand fest.

„Ich hätte eine Frage, ….meine zukünftig von mir erschaffenen Inferi, können dies dort auch passieren? Also das diese mich fast mit ihren Forderungen töten? Oder sind sie anders?“, warf ich überlegend ein, währen ich meinen Nacken im Liegen versuchte zu entspannen indem ich den Kopf und weit nach links und rechts drehte und versuchte die Verspannungen zu vertreiben, wobei meine Gelenke laut knackten. Ich stöhnte leise auf, denn ich war total verspannt, schon schmerzlich verspannt..

„Ja, sie sind ihnen gegenüber…loyaler, wenn sie so wollen. Die brauchen kein Futter, auch wenn sie ihnen viel mehr verbunden sind als bei einer normalen Nekromanten Inferi Verbindung, aber die Trennung tut deshalb auch mehr weh!“, gab er mir ein fast mitleidiges Lächeln, das nahezu sanft wurde, als ich mir schmerzhaft über die Schläfen rieb, wobei ich diese Nachricht relativ gut fand, denn ich würde nun immer sehr genau abwägen ob und wann ich einen Untoten erschuf.

Dann begann Gellert wieder zu sprechen und fordertet so meine Aufmerksamkeit.

„Ich möchte noch auf etwas hinweisen, IHR DARK LORD, wie sie immer so schön sagen, er hat ihren Tod sehr bewusst einkalkuliert und damit auch zu 90 Prozent gerechnet, denn ein normaler Nekromant hätte nie und nimmer derart viele Inferi auf einmal übernehmen können, unmöglich, er wäre dabei gestorben, bei dem Versuch, mit hoher Wahrscheinlichkeit…aber selbst wenn nicht, dann spätestens jetzt! Das Blut eines normalen Nekromanten wäre zu schwach gewesen, um die hungrige Inferimeute zu zähmen. Sie haben nur überlebt, da sie dieses außergewöhnliches Exemplar sind, das sie sind, Hermione! Aber das konnte dieser Lord ja nicht wissen! Er dachte, sie würden sterben bei der Aktion, das sie überlebt haben, wird ihn sehr geschockt haben!“, wedelte er affektiert und wichtigtuerisch mit seiner Hand durch die Luft und ich keuchte auf und erkannte wie recht er hatte, auch hier war ich nur knapp dem Ende entgangen, wie er mir gerade schonungslos offenbarte.

„Wirklich!“, na das war doch mal eine Information, da hatte ich dem Lord bestimmt überrascht, dass ich nicht ins Gras gebissen hatte, aber auf der anderen Seite war er bestimmt erfreut über mein Überleben, doch warum hätte er mir sonst die Bücher gegeben und mich auf das Ritual vorbereitet, kam es mir verspätet in den Sinn?

„Aber er hat mir Bücher gegeben über dieses Thema, sehr viele!“, betonte ich.

„Ich sage ja nicht das er sie töten wollte, sondern nur das die Wahrscheinlichkeit das sie überleben sehr gering war und das war ihm mit Sicherheit bewusst!“, meinte Gellert überlegt, während mir aber einfiel das der Lord kein rein menschliches Wesen mehr war, aufgrund der Horcruxe und dem trinken des Einhornblutes und vielem mehr hatte sich der Lord entmenschlicht.

Ich war mir sicher, er hatte etwas an mir „geschmeckt“ was ihn neugierig gemacht hatte, wobei ich mir auch sicher war, dass ihn mein Überleben nur zweitrangig interessierte!

Wie auch immer, es war wirklich interessant, denn in den Büchern waren die Rituale wirklich immer nur für eine begrenzte Zahl an Inferi angegeben gewesen, aber ich in meiner unendlichen Verblendung jede Aufgabe zu bestehen die sich mir darbot, hatte darüber hinweggesehen und stoisch meinem „verderben“ ins Antlitz geblickt und nun, ich hatte überlebt und wusste jetzt, dass ich dafür den Preis zahlte!

Sagte ja keiner, dass Hochmut nicht vor dem Fall kam!

„Aber nun zu etwas anderem, Hermione! Diese Augen, sie müssen darüber die Kontrolle und die Macht erhalten es zu steuern! Es ist elementar, das sie sich davon nicht beherrschen lassen, sondern ES beherrschen, es ihren Willen unterwerden und dies auch zum Ausdruck bringt, nicht anders herum!“, erklärte mir Gellert kalt.

Ich riss meine Augen weit auf und fokussierte ihn und ich wusste, er sprach die Wahrheit, das war mit das größte Problem, wenn ich an das kleine Mädchen dachte, das fast der Schlag getroffen hatte als sie mich gesehen hatte.

„Ja, wie denn? Ich meine, ich hab ja nichts gemacht!“, perlte es frustriert aus mir und ich schüttelte mich ärgerlich.

„Doch, habe sie! Sie haben sich, wie nannten sie es? Sie haben sich von ihren zwischenmenschlichen Problemen leiten lassen und nun, dadurch angreifbar gemacht….hier, sie müssen hier ihre Mitte finden und diese Konstant halten, im Guten wie im Schlechten und auch bei Ruhe oder Sturm!“, fasste er sich bei seinen überlegt klingenden Worten an die Mitte der Brust und sah mich eindringlich an und ich setzte mich vorsichtig auf, zog meine Beine an und atmete langsam, während ich versuchte diese besagte Mitte zu finden.

Ich nahm seine Hilfestellung sofort an und so meditierten wir zusammen, ich übergab ihm vertrauensvoll die Führung und ließ mich von ihm willig unterweisen, wie ich langsam aber sicher unter seiner leisen leitenden Stimme meine Mitte fand, dabei sprach er sanft und extrem weise, während ich losließ und die Kontrolle absichtlich abgab.

Ich schob alles ganz weit von mir… die Familie, die Schule, den Lord, alles wurde unwichtig, nur noch ich existierte und ich bemerkte verblüfft, als ich immer mehr eins mit mir wurde, ohne Zweifel oder zu Hadern, ich akzeptierte mich vollkommen als Ganzes!

Ich fühlte, wie sich meine Atmung und mein Herzschlag verlangsamten, auch daß der Schwindel und die Übelkeit immer mehr nachließen um zu verschwinden, als der Moment kam, als ich wirklich zum ersten Mal bewusst wahrnahm und bestimmen konnte, das ich gerade wirklich die „weißen Augen“ hatte!

Ich war froh nun das Gefühl bestimmen zu können, wie es sich anfühlte, wenn ich so aussah!

Es war minimal anders zu meinem sonstigen Sein, aber da war eine gewisse, andere Wahrnehmung, die ich bisher noch nicht zur Kenntnis genommen hatte in meinem Bewusstsein.

Es war als würde es an den Rändern kratzen und mir einen anderen Blick auf meine Umwelt ermöglichen und da erkannte ich, dass es ein weiter Weg sein würde zu erforschen was es überhaupt hieß das zu sein, was ich ab jetzt war!

Mir eröffnet sich nicht nur einen neue Sichtweise auf meine Umgebung, sondern wohl auch eine Sicht auf eine ganz neue Welt!

Ich wusste nicht wie lange wir dasaßen und einfach nur uns suchten und fanden, aber es dauerte nicht lange bis ich vollkommen erschöpft und ausgelaugt in die Kissen sackte und wieder wegdämmerte, dann hörte ich ein leises Rascheln, als eine Decke vorsichtig über mich ausgebreitet wurde, dies war das letzte was ich bemerkte, bevor mich die Dunkelheit umfing.



Der nächste Morgen begann zeitig, da ich wieder mit einem Schlag erwachte, aber wenigsten fühlte ich mich wieder menschlich und nicht wie ausgekotzt.

Ich war auf der Couch aufgewacht und hatte mir keine Hektik angetan, da es wohl eh schon egal war, weil ich schon viel zu lange weg war, aber ich brauchte diese Zeit für mich. Diese Nahtoderfahrungen gingen einem immer erschreckend nahe und so konzentrierte ich mich nur auf mich und hatte tief in mich gehört und versucht mit mir eins zu werden, um mich, meinen Geist und meinen Körper, einer perfekten Kontrolle zu unterwerfen.

Ich hatte auch dieser Verbindung nachgefühlt zu meinen liebevollen, freundlichen und netten „Kindern“, hatte diese wohl vorgefunden, nach meiner gestrigen Ausblutung, wie ich ironisch dachte und hatte mich dann wider auf mich konzentriert, bevor ich es wagte und aufstand.

Dann begab ich mich in mein altes Zimmer, um mich in meinem Badezimmer herzurichten und all das was mir anhaftete abzuwaschen und danach fühlte ich mich wirklich fast wie neugeboren, aber ich wagte bis zum Schluss nicht den Blick in den Spiegel, nicht wissend wie ich aussehen würde. Hatte alles geholfen, oder nicht?

Meine Inneres sagte mir, ich war wieder normal, aber ob ich das glauben konnte?

Ich war verunsichert!

Aber ich war kein Feigling, durchzuckte mich Verachtung über mich selbst das ich haderte und so stand ich denn dann entschlossen vor dem Becken und krallte meine Finger in den Porzellantisch, als ich meinen Kopf hochhob und meine Augen aufriss und ich zwei braune Augen erkennen konnte, die mich aus meinem Gesicht durchaus erleichtert ansahen.

Offenbar hatte mich mein Gefühl nicht getrogen, somit zierte meine Züge nun ein zufriedenes Lächeln, wenngleich es traurig wirkte.

Als ich wieder frisch, fromm und frei hinunter kam, roch ich schon am Kaffee das Gellert jetzt auch wach war.

„Guten Morgen, Sonnenschein!“, ertönte es gutgelaunt, spöttisch und zynisch von ihm und ich nährte mich vorsichtig. „Wieder alles im normalen Augenschein!“, kicherte er hämisch und schien sich herrlich auf meine Kosten zu amüsieren, indem er auf meine nun normalen Augen sehr subtil anspielte. Er erinnerte mich in seiner krummen Haltung, aber seiner agilen Gesinnung, fast an einen giftigen Gnom.

„Was beschäftigt sie, Hermione?“, fragte er, nachdem ich stumm Platz genommen hatte. Er war nun ernster und während ich an dem dunkeln, aromatischen Getränk nippte, sagte ich noch nichts und seufzte bevor ich antwortete.

„Die Sorge zu fragen, wie lange ich schon hier bin!“, murmelte ich betrübt.

„Verständlich, aber unabänderlich….um zu antworten. Sie kamen gestern Morgen hier an, also jetzt etwas über 24 Stunden!“, verzog ich bei der Aussage leidend das Gesicht.

Toll, wie erklärte ich jetzt, ein verschwinden von über 24 Stunden und wir nährten uns dem Mittag, hoffentlich war ich in der Schule nicht schon aufgeflogen, aber erinnernd an die Aussage von Gellert, das meine Gefühle schuld an der Misere waren, versuchte ich das ganze relativ kalt zu behandeln und zu handhaben!

Es kam wie es kommen würde und dann würde ich weitersehen, machte ich doch mal gleich meine Entspannungsübung, während vor mir ein Toast landete und ich die Nase rümpfte.

„Sie sind schon zu dünn, Hermione, sie sollten essen!“, klang es in meinen Ohren nicht wirklich wie eine Bitte und ich sah skeptisch zu seiner klapprigen Erscheinung.

„Schmeichelhaft, wie eh und je, Gellert, man könnte meinen sie sorgen sich um mich! Wollen sie nun Opa spielen!“, war ich relativ giftig, aber er lachte nur darüber und schob mir noch den Honig hin.

„Oder aber, sie erkennen wie spannend und wertvoll ich ihre Person finde!“, bot er ironisch an und ich sah den Kern der Wahrheit hinter seinen Worten durchaus, dass dies ein Grund sein könnte, das er mir geholfen hatte, denn das er sich berufen fühlte seine nett, menschliche und hilfsbedürftige Seite zu finden, daran glaubte ich nicht im Traum.

„Ein besorgniserregendes Kompliment und eine beängstigende Offenbarung ihres kranken Geistes! Aber der Hoffnung von ihnen, nur aufgrund der Nächstenliebe gerettet geworden zu sein, gab ich mich nie hin!“, giftete es sarkastisch über meine verächtlich verzogenen Lippen.

„Sie sind eine Zynikerin, Sonnenschien! Aber wohl wahr, auf dieser Welt wird selbstloses Handeln eindeutig überbewertet, nicht wahr!“, grinste er teuflisch fies aus seinem alten, verwelkten und verlebten Gesicht, aber die hellen Augen strahlten erstaunlich intelligent als er die Tasse hob und trank.

„Hat sie wirklich nur meine Person daran gehindert die Flucht zu ergreifen?“, fragte ich ihn interessiert, denn seine Beweggründe interessierten mich wirklich, während ich mir den Toast brav wie ich war herrichtete.

„NEIN, ich sagte ihnen schon und ich meinte das durchaus ernst! Warum sollte ich fliehen, hier ist es schön! Warum, oder für was sollte ich kämpfen? Und ich vertraue ihnen insoweit, dass sie mir meine Rache zugehstehen….was will ich mehr!“, und dann schob er mir meinen Zauberstab ostentativ über die Theke rüber und ich blickte wirklich erstaunt auf den hellen, weißen und gebogenen Holzstab hinab der nun griffbereit neben mir lag.

„Erstaunlich!“, kommentierte ich diese Aktion und lächelte leicht, aber er zuckte nur lässig die schmalen Schultern, als er weitersprach:

„Und außerdem interessiert mich ihr Phänomen wirklich sehr. Ich glaube wirklich, ich schreibe darüber eine Abhandlung!“ Er strich sich über die fahle, stoppelige Wange und wirkte verklärt, solange es ihn beschäftigte, bis er mir plötzlich intensiv in die Augen blickte und meinte dann:

„Natürlich alles anonym und ohne Namen!“

„Das würde ich ihnen auch raten!“, drohte ich ihm gespielt und zog meinen Zauberstab zu mir, da ich glaubte, das „mein Phänomen“, wie er sich ausdrückte, sehr viel mehr mit meiner Rettung durch Gellerts Hand zu tun hatte, als er sich gerade anmerken lassen wollte.

Ich war spannend, einzigartig und interessant für ihn, das hatte mich gerettet, sonst nichts!

Dankbarkeit, weil ich ihn befreit hatte und ihn nun hier gefangen hielt? Nein, wohl eher nicht!

Immer noch mein Blick gedankenverloren auf meine Stab, aber ich behielt Gellert versteckt durch gesenkte Lider genau im Auge und dachte, so etwas wie trauriger Wehmut in seinem Blick zu sehen als ich den Zauberstab wieder an mich nahm und ihn endgültig wegsteckte, aber jedes Wort über einen Zauberstab in seinen Händen war überflüssig.

Ich konnte ihm keinen dalassen, es ging nicht!

Die Gefahr, dass er Dumbledore oder dergleichen suchte und fand war einfach zu groß und ich glaubte auch so etwas wie resignierte Akzeptanz zu sehen, das er keine Zauberstab erhielt, da er selbst wusste, immer könnte er nicht der Versuchung wiederstehen und das falsche tun.

„Ich danke ihnen Gellert und ich habe selten Schulden, somit haben sie bei mir etwas gut, aber überlegen sie gut was sie von mir wollen, wenn es so weit ist, denn meine Dankbarkeit ist ihnen gewiss!“, zeigte ich mich nicht zu dankbar. Unter unseresgleichen war dies verpönt und wenn ich eines war, dann lernfähig.

„Habe nichts anders von ihnen erwartet, Sonnenschein!“, gab er überzeugt von sich, als ich genervt stöhnte und er mir nur ein zahnloses Lächeln schenkte.

„Warum denken die Menschen, dass sie mir alle Spitznamen aufs Auge drücken müssten!“, tat ich leidend, worauf Gellert über mein Leid sichtlich amüsiert gluckste.

„HEhehehe…warum andere es tun? Aber bei mir sind es ihre Augen, sie sind für mich „Wie ein Licht in dunkler Nacht“ und deshalb sind sie mein Sonnenschein!“, funkelte er mich derart spöttisch strahlend an, das es mir eiskalt den Rücken hinabrieselte.

Er schien beseelt von mir und meiner Einzigartigkeit zu sein. Oh, Gellert, so freundlich es auch von ihm war mein Leben zu retten, war er Beileibe für mich nicht harmlos, denn er war ein gefährlicher und mächtiger Mann, somit sollte ich vorsichtig sein.

„Aber wenn sie so viele andere Namen haben, Hermione, dann sehen wohl viele etwas anderes in ihnen, so greifen sie auf besondere Merkmale zurück, die sie ausmachen, oder spielen genau damit rum!“, fabulierte er versonnen und ich dachte mir, wie mich die mir nahestehenden DeathEater „Püppchen“ schimpften oder die Connection „Schönste“ oder auch Severus und Lucius „das Biest“ und nun strafte mich Gellert mit „Sonnenschein“!

Aber seine Erklärung für Sonnenschein, war erschreckend!

ICH „sein Licht in dunkler Nacht“, wie poetisch aber auch aussagekräftig.

Es war zynisch, passte aber zu meinen Erschaudern wirklich großartig. „Sonnenschein“, weil meine Augen weiß und hell in der Dunkelheit leuchteten wie eine Sonne, wobei das mit dem Hintergrund den sie verkörperten nun wirklich nicht passte und ja, ich hatte ihm auch auf andere, viel profanere Weise die Sonne wiedergegeben, indem ich ihn aus seinem Gefängnis befreit hatte.

Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch, als er mich sachte an der Hand berührte und den Kopf schüttelte, was mich indigniert die Stirn krausziehen ließ, denn ich mochte Berührungen nicht wirklich gerne.

„Sie können noch nicht zurück nach Hogwarts, Albus würde es durschauen. Sie sind noch zu labil, das wissen sie!“, führte er sehr treffend aus und ich wiedersprach nicht, da es stimmte, zwar fühlte ich mich wesentlich besser, aber diese Nahtod Erfahrung, die ich mal wieder hinter mir hatte, haftete mir noch an.

So leid es mir tat, man steckte dergleichen nicht einfach so weg und ich wusste, Albus Dumbledore dürfte nie erfahren was ich nun war!

„Kommen sie, sie waren doch letztens so neugierig aufs Kinderkrieg en, also habe ich mir erlaubt, ihr Heim etwas zu durchsuchen und so fand ich einige interessante Videos…..“, lotste er mich ins Wohnzimmer.

Was soll ich sagen, oh ja, Gellert schaffte es mich gründlich abzulenken, denn es war unsagbar peinlich, aber auch hoch interessant, trotzdem starb ich jetzt einen anderen Tod und zwar den der abgrundtiefen Scham.

Das erste Video ging ja noch, denn es war ein medizinisches Geburtsvideo und zu meinem Entsetzten und erstaunen hatte es Gellert geschafft den Fernseher zu programmieren und eine aktuelle Sendung aufzunehmen.

Alles in allem war es hochinteressant und für mein zukünftiges Unterfangen eine Hebamme zu mimen enorm hilfreich. Ich lernte unglaublich viel über das Kommende. Es würde eine dreckige, schweißtreibende, blutige und schleimige Angelegenheit werden, soviel war klar.

Aber der Clou kam als er ein Video einlegte und mich der Schlag traf, da ich nun meiner eigenen hochwohlgeborenen Geburt beiwohnte und meine Mutter stöhnend und leidend sah. Das wollte ich eigentlich nie in diesem Leben sehen, wie ich mich auf die Welt kämpfte und vor allem Dingen nicht zusammen mit Gellert, wobei mir meine Eltern nie gesagt hatten, das sie diesen Moment gewagt hatten auf Film zu bannen.

Gellert amüsierte sich köstlich auf meine Kosten und ließ nicht zu das ich es ausschaltete und ich verging vor Unwohlsein.

Ich meine, meine Mutter war fast nackt und ich komplett, als ich kam und das schockierenste war, als ich kam, waren meine Eltern so offen und ehrlich in ihrer Freude das es schmerzte, wissend das ich meine Eltern aus meinen Leben ausradiert hatte wie lästiges Getier.

Ununterbrochen flackerte es in meinem Geist unruhig und meine Gefühle brodelten über, als Gellert schimpfte wie ein Rohrspatz, das meine Augen flackernd wechseln würden und das das so nicht ginge und so übte er wieder mit mir die Ruhe und die absolute Kontrolle über mich und mein Sein zu erhalten.

Aber zusammen war es ganz schnell wieder weg. Göttin sie Dank. Und gut war es auch, da ich nun die kleinen, sehr feinen Sinne spürte, die mir sagten, wann die Augen wechselten. Ich lernte ein wenig mehr mit meinem „Leiden“ zu leben und es zu kontrollieren.

„Sie sind noch immer labil und instabil, aber sie waren ja auch mehr Tod als Lebendig gestern…äußert schlau von ihnen immer eine gute Auswahl an Tränken dabei zu haben!“, hörte ich mir gerade Gellerts Weisheiten an, nach der ganzen Aufregung und ich hörte das zum ersten Mal das er mich anscheinend durchsucht hatte.

„Ja, sie schauen erstaunt? Nun, sie mussten viel Blut lassen, deshalb will ich auch, dass sie essen, denn der Blutbildungstrank kann nicht nur helfen und alles tun. Sie selbst müssen auch was tun!“, stand er entschlossen auf und machte uns Essen, während ich sehr konfus auf der Couch saß und darüber nachdachte wie komisch und unwägbar doch das Leben war, wenn mir mal jemand gesagt hätte, das ich mir meine Geburt zusammen mit Gellert Grindelwald ansehen würde, den hätte ich in die Klapse gebracht.

Es zog sich, so brachte er mir noch das Blutritual bei, von dem er sagte, er könnte sich nach schwerem sinnieren und nachdenken daran erinnern, da er sich früher immer gefragt hatte, was dieses Ritual in seinen Nekromantiebüchern sollte, da es sinnlos erschien, aber mit mir machte es Sinn.

Doch leider lernte ich schnell und so gingen die Stunden langsam dahin und erst spät durfte ich gehen. Jetzt verstand ich, wie diktatorisch Gellert seine Armeen geführt haben musste, da er mich getrietzt und gedrillt hatte für das kommende, er war ein herrischer Meister.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Ich stand gerade hochaufgerichtet und in tiefsten Schwarz verhüllt vor meinem Haus und hielt ihnen an einem Dienstag, nach dem Abendessen, um genau zu sein und einer vorhergehenden enervierenden Diskussion mit einer erregten und empörten Professorin, die mich um ein enorm lästiges Gespräch gebeten hatte, eine Strafpredigt die sich gewaschen hatte.

Einige unglaublich dumme Idioten aus der Zweiten hatten sich einen selten dämlichen Streich in den Gewächshäusern ausgedacht und auch noch die Unverfrorenheit besessen sich erwischen zu lassen. Wie verblödet konnte man sein?

Ja, das fragte ich mich doch tatsächlich auch, wo war die Raffinesse, das Geschick, eben genau darauf zu achten, das gerade das nicht passierte, auf das man aufflog wenn man etwas verbotenes Tat!

Denn mal ehrlich, was kümmerte oder tangierte es mich, das Sprout die Hälfte ihrer Feuersamen Buschen verloren hatte?

Dieses rötlich-leuchtende, stachelige und extrem heiße, magische Gewächs war selten, das ja, aber für nur wenige, relativ unwichtige Zaubertränke zu benützten, also nichts für die Zaubertränke, die ich als elementar wichtig ansah.

Natürlich war es eine beliebte und effektive Beigabe für unsinniges Zeug wie Schönheitspflege und besonders für ein Produkt gegen das Zunehmen und effektiv bei der Hilfe beim Abnehmen, etwas was ich Sprout durchaus zugestehen wollte, dass es ihr half, ihre mehr als in die Breite gegangene Form zu schmälern….fletschte ich angewidert von ihrer Figur die Zähne, als sie mir bildlich im Geiste gegenwärtig wurde.

Ich konnte sehen wie mein Patensohn wie der Krösus persönlich in seinem Sessel vor dem Kamin saß und kalt zu den Delinquenten funkelte, aber sich ansonsten raushielt, während ich mal wieder alle daran teilhaben ließ, wie streng mit Idiotie in Slytherin umgegangen wurde.

Ich hatte meine Hände unter meinem weiten Mantel versteckt und ragte hoch auf, als ich ruhig die Strafe für totale Dummheit verkündete:

„Und sie meine beiden Herren, haben es verbrochen, das Haus Slytherin, mit ihrer absoluten Unfähigkeit, schändlich lächerlich zu machen. Sie werden mir detailliert, genau in einem Aufsatz aufzeigen, was sie falsch gemacht haben! Was sie besser hätten machen müssen, wodurch ihr „Streich“, der ein vorsätzlicher Vandalismus ist, von vornherein zum Scheitern verurteilt war und wo sie hätten anders vorgehen müssen! Denn Rache zu üben, um Professor Sprout zu ärgern, weil diese sie hat Nachsitzen lassen, ist als Motiv selten dämlich, wenn sie denn nicht erwischt werden wollen!“, wütete ich beherrscht und konnte sehen wie einige ältere Schlangen ihre Köpfe einzogen, als ich punktuiert mit kristallkalter Stimme sprach und meine kalte Wut über ihre Versagen sich fast manifestierte. Ich hasste Dummheit!

Ich weiß, ich sollte nicht fordern, auf das sie erkannten was sie besser hätten machen sollen, sondern sagen, dass sie es nicht hätten tun dürfen, aber mal ehrlich, ich sollte sie auf das Leben vorbereiten nicht auf den Kindergarten….also, erwartete ich glänzendes…na…. zumindest erwartete ich ein gewisses Maß an Intelligenz!?

War das zu viel verlangt? Wie es schien, zu meinem unsäglichen Leidwesen, leider ja!

„Arch, und natürlich Nachsitzen, einen Monat lang, jeden Sonntag bei Filch. Er wird sich freuen Hilfe beim Putzen zu haben….“, sprach ich mein erbarmungsloses Urteil über diese, für unser ruhmreiches Haus peinlichen Volltröten.

Als gerade Draco sehr fies grinsend etwas anmerken wollte, wurde er jedoch abgelenkt, denn selbst ich war überrascht über das was nun geschah, wenngleich ich es mir nicht anmerken ließ und in absoluter Gleichmut verharrte, als eine silberige Erscheinung mit unglaublichem Karacho in den Gemeinschaftsraum schoss.

Dann bildete sich der Patronus langsam aber sicher aus und ein erstaunlich großer Kodiakbär stand durchsichtig, silbrig leuchtend vor uns und riss sein riesen Maul auf und brüllte ohrenbetäubend auf Draco ein:

„WO ist SIE?“ Trotz der Lautstärke ließ Draco zu meinem stolz seine ausdruckslose Miene keine Sekunde fallen, aber in seine Augen flackerte es kurz unruhig auf, als er einen kurzen fragenden Blick zu mir warf und ich fast unmerklich die Schultern zuckte, dabei wirkte ich wie immer unbewegt, als mir rasant bewusst wurde, das ich das Biest seit gestern in der Früh, als sie meinem Bett entstiegen war, nicht mehr gesehen hatte.

Weder im Unterricht, da hatte es von Seiten der Gryffindors geheißen, sie ließe sich entschuldigen, da sie krank war!

Hierzu hatten Potter und Co. mir eine schriftliche Entschuldigung von McGonagall vorgelegt, was mich weniger interessiert hatte, schließlich dachte ich mir schon, dass sie das Geschehen erst in Ruhe verdauen wollte und ich wollte ihr diese Zeit zugestehen, aber wie es schien war dem nicht so.

Wie dieser überraschend erstaunliche Patronus von dem Wiesel zu erkennen gab, denn auch heute war sie nicht zu den Mahlzeiten erschienen. Ich hatte die Sechstklässler an diesem Tag nicht in Verteidigung gehabt, aber wie es schien war sie auch bis jetzt nicht zurückgekehrt. Beunruhigend, denn wenn sie einen Auftrag erhalten hatte, war die Frage ob ihr etwas zugestoßen war.

Was verdammt ärgerlich wäre!

Ich hätte ja ob der Absurdität und Obskurität der Situation ironisch laut gelacht, aber es war zu ungewöhnlich, denn das Biest wusste sehr genau, wie wichtig die Tarnung war, gerade vor einem misstrauischen Dumbledore.

Sie würde nicht leichtfertig handeln, somit musste etwas geschehen sein, jetzt hieß es nur rausfinden, wie, wo, was …..und am besten schnell.

Wie so oft war es totenstill unter den Slytherins. Ja. dieses Haus hatte es mit am schwersten wie ich gerne zugab, schließlich war auch ich ein Bewohner des Hauses gewesen, gebunden an starrte Regeln und erst in meinen letzten beiden Jahren der Beherrscher des Hauses.

Aber ich konnte auch beobachten wie Draco Blick entschlossen hochruckte während er langsam und ruhig aufstand, dabei sahen sich die Greengrassschwestern besorgt an und richteten sich nervös auf und Zabini war sofort neben Draco getreten und wartete auf Anweisungen.

Als erstes trafen sich die sturmgrauen Augen von Draco und meine tiefdunklen in einem stummen Duell und dies alles unter der Aufmerksamkeit der Schüler. Hier zeigte sich mal wieder, dass wir Draco hervorragend ausgebildet hatten, denn er übernahm die Leitung und verteilte die Aufgaben ohne großes Überlegen und dennoch sehr strukturiert:

„Blaise, du schickst deinen Patronus und informierst den Sender, das wir nichts vom Verbleib der Schönsten wissen, erbitte aber genauere Informationen….zum Beispiel , wäre es schön zu wissen, wann und wer sie zuletzt gesehen hat!“, fauchte er zum Schluss giftig und ich wartete interessiert ab was er noch befehlen würde.

„Daphne, du bleibst hier und achtest das alle hier still halten und wirst die Informationen auswerten, die über die Patroni kommen. Blaise nachdem du auf den Patronus geantwortet hast, gehst du zu den Ravenclaws und befragst deine DA Kollegen, ob diese etwas wissen. Astoria, du gehst zu den Hufflepuffs….Sev… Professor Snape?“, hatte er bisher sehr befehlend gesprochen, doch nun wandte er sich im letzten Moment höflich an mich und ich wandte ihm meine kalte Aufmerksamkeit zu.

„JA, Mr. Malfoy!“, schnarrte ich abwartend, während ich ihn mit schiefgehendem Kopf von oben herab maß.

„Würden sie mir den Gefallen erweisen und zu meinem Vater gehen?“, fragte er gerade heraus aber mit gebotener Höflichkeit und Distanziertheit.

„Findest du das klug?“, fragte ich nun vertraulicher und intimer, indem ich ins Du überging, aber das erschien mir gerade angebracht und hob skeptisch eine Braue.

„Nein, nicht wirklich….aber was sollen wir tun. Ich werde in die Alleys gehen, dann noch einen Ort besuchen und wenn dort nichts ist, oder mich ein gegenteiliger Patronus erreicht, das wir sie gefunden haben, gehe ich zum Rudel!“, bestimmte Draco geschäftig und ich neigte zustimmend meine Haupt, meinte nur noch:

„Dann werde ich der Höhle und dem Dark Manor auch einen Besuch abstatten….!“

„Das wäre phantastisch, sie Professor, können ein plötzliches Auftauchen besser rechtfertigen…als ich! Aber auch alle hier in Hogwarts sollten versuchen den Grund nicht offen anzusprechen WAS oder auch WEN wir suchen!“, meinte Draco mit befehlsgewohnter Stimme zu niemand bestimmtem im Raum, noch bevor ich schon herumwirbelte und mit aufbauschenden Roben geschäftig davoneilte.

Alles war gesagt und ich hasste Zeitverschwendung.

Draco folgte mir auf dem Fuß, aber sprechen taten wir nicht mehr während wir die Kerker entlang eilten. Wir trennten uns, nachdem wir den Geheimgang hinter uns gelassen hatten, doch bevor ich apparierte, hielt mich dann doch noch Dracos Stimme auf.

„Severus? ….Ist etwas im Gewölbe passiert?... Was ich wissen sollte?“, stockte er kurz unsicher und da blickte mich Draco erstaunlich gefasst an, worauf ich abwägend eine Braue hob, was sollte ich auf diese Frage sagen, aber ich entschied mich ernsthaft und nicht zynisch zu antworten, denn Draco hatte es gerade schwer.

„Du weißt selbst, was sie gesehen hat…DICH, das Mädchen…das war von Lucius gewollt und geplant! Wie du dir denken kannst, tut dein Vater nichts ohne Grund! Vielleicht, sagt dir der Name des Mädchens etwas, Smudgley?“, trat ein resignierter und akzeptierender Glitzern kurz in die grauen und schon so alt aussehenden Augen von meinem Patensohn als er zu erkennen gab, dass er es schon wusste, wer das Mädchen war und das dies auch eine Bösartigkeit Hermione gegenüber gewesen war und nicht nur ihm gegenüber, denn schließlich hatte sie das Mädchen vor Lucius Folter gerettet, sie aber so direkt in Dracos Arme gegeben.!

Und so nickte ich ihm einhellig zu, auf dass er erkannte was dort gestern wirklich passiert war im Gewölbe und sich der vollumfänglichen Bösartigkeit bewusst war! Aber so umging ich auch die Antwort auf die Frage, was noch vorgefallen war, etwas was uns alle nicht mit Ruhm bekleckerte und das nicht an mir war ihm zu erzählen.

„Wann hast du sie zuletzt gesehen!“, fasste er sich gewohnt schnell und war wünschenswert kühl als ich ihm zugestand, hervorragend mit der Situation umzugehen, beherrscht und kalt, abwägend.

„Gestern Morgen, ich hatte sie nach der Feier bei mir! In der Früh ging ich eher zum Frühstück, sie sollte nachkommen!“, gab ich offen Auskunft, denn ihre Zugehörigkeit zu mir stand nicht zur Debatte oder Diskussion.

„Dann hat es dich nicht gewundert, dass sie nicht im Unterricht, noch beim Essen war?“, kam es nun konsterniert von Draco und er sah mich verblüfft über mein ungewöhnliches Zugeständnis an sie an.

„Dich doch auch nicht, oder?“, gab ich unbeeindruckt kalt Konter und zuckte mit den Schultern.

„Nein! Nach dem Gewölbe…nein, letztens war schon schlimm für sie, das jetzt??? Ich wollte ihr Zeit geben!“, wandte er leise erklärend ein, was mich veranlasste ein zynisches Lächeln zu zeigen, da ich ähnlich gedacht hatte, was ich aber nie zugeben würde.

Worauf er mir unter der kühlen, sternenklaren Nacht zunickte, schließlich alles war gesagt.

So war dies das Signal zum Start, denn jetzt zählte jede Sekunde, es war in Wirklichkeit schon verdammt spät, wenn man die Zeit ihres Verschwindens berücksichtigte, aber unter Druck arbeitete ich erst recht gut und so sollte es schnell gehen, mein erstes Ziel…der Dark Lord!

Ich eilte wie so oft verhüllt und vermummt die eisigen und verwaisten Gänge entlang, von Korridor zu Korridor, um den kalten Thronsaal zu erstürmen und besah mir wie der Lord gerade ein Schwätzchen mit Avery und Nott hielt.

Wie es schien war er nicht wirklich mit der Leistung von beiden zufrieden, zumindest sagten mir dies die verzehrten und lauten Schreie, die von den Wänden wiederhallten. Die Bestrafung für Versagen, war der Crutio und dieser bereitete dem Meiser enorme Befriedigung, da dieser dunkle Zauber Glückshormone freisetzte…aber das passierte auch erst, wenn man den Fluch exzessiv über einen längeren Zeitraum betrieb, wobei es kräftezehrend und anstrengend war diesen Fluch immer wieder mit konstanter Stärke zu wirken, nur brauchte man sich der geartet keine Gedanken um den Dark Lord zu machen.

Es fiel ihm mittlerweile mehr als leichte, da er schon längst süchtig nach dieser Art der Befriedigung war.

Aber bei dem Pack, das er um sich sammelte, kein Wunder, da wäre jeder versucht sich mit einem Fluch an ihnen abzureagieren, wie ich biestig und sarkastisch überdachte, während sich Avery am Boden wandt und ich mir das mitleidlos besah. Sie hatten es verdient, diese Kretin, lag Nott schon in seinem erbrochenen, wie erbärmlich.

Als der Lord meiner Ansichtig wurde, brach er sein Tun überganslos ab, um mich mit seinen roten, glutvollen Augen gefangen zu nehmen in denen die Gier und die Lust stand.

„Severusssss?“, zischte es täuschend süßlich von ihm, während ich ihm meine knappe Reverenz erwies. Er war sichtlich nicht erbaut mich zu sehen und wegen mir seine Züchtigung vorzeitig abzubrechen.

„My Lord!“, kam es gleichgültig aber respektvoll von mir.

„Was verschafft mir die Ehre?“, wollte er gespielt süffisant wissen, wobei er seinen nackten Schädel provokant schieflegte.

„Ich wollte nur einige der wertvollen und bestellten Tränke bringen und euch zur gelungen Feier im Gewölbe beglückwünschen, Lucius hat es gefallen!“, ging es mir leicht über die verlogenen Lippen.

„AHA, unser Genießer, das hören wir gerne!“, säuselte er seidig süß, während er sich über seine schmalen und blutleeren Lippen leckte.

„Verschwindet ihr nichtsnutziges Pack und das schimpft sich auch noch mein Innerer Kreis….nur Versager!“, blieb er sitzen, trat aber von seinem Thron aus mit einem Fuß nach dem vor sich hin bibbernden, gekrümmten Menschen, die kaum mehr geradeaus sehen konnten vor Schmerz.

Aber diese Speichellecker erkannten eine Chance auf Flucht, wenn sie sich bot und so rafften sie sich hektisch schnell auf ihre Knie und robbten so schnell es ihnen möglich war wimmernd über den harten, schwarzen Marmorboden davon.

„Verachtenswert!“, perlte es bösartig von dem schlangengesichtigen Mann vor mir, während er ihnen angewidert nachsah.

„Wohl wahr, wohl wahr, Herr! Habt ihr noch besondere Wünsche wegen Hogwarts?“, griff ich in meine Manteltasche und holte einen Satz Tränke heraus, den ich immer bei mir Vorrätig trug, wissend das ich immer auf alles vorbereitet sein sollte und reichte ihm die wertvolle Fracht.

„Nein, es ist alles gesagt, ich denke Draco und das Mudblood werden nicht enttäuschen… beziehungsweise es wäre ihnen zu raten.“, drohte er unverhohlen und damit wusste ich, der Lord hatte das Biest nicht gerufen!

„Natürlich, ich achte darauf, dass alles wie von euch gewünscht geschieht!“, verneigte mich leicht und als er nichts Gegenteiliges sagte, drehte ich um und eilte wieder aus dem Manor.

Es war immer gut gegenüber dem Lord derart wenige Wörter zu verlieren, denn zu viel Interesse wäre kontraproduktiv, also hielt ich mich zurück, außerdem schaffte es das wenigste mein mageres Interesse zu erwecken, sodass ich mich zu mehr Worten würde herab lassen und so würde es nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn ich zu viel sprach.

Auf dem Weg zur Höhle tat sich nicht viel. Sie war wenig besucht und einige zwielichtige Gestalten langweilten sich. Ich durchlief die weit verzweigten Gänge der Höhle und lauschte aufmerksam, hörte mich interessiert um, aber auch hier gab es weit und breit kein Anzeichen von dem nervenden Weib, das sich auch das Biest schimpfte und nichts als Ärger und Arbeit verursachte.

Ich tarnte meine Neugierde hier, indem ich die Frauen einen Tag zu früh aufsuchte und mich deren Blessuren annahm. So hatte es einige wieder einmal hart getroffen, also erfuhr ich am Rande von Mulciber, das wir eines der älteren Mädchen verloren hatten, was ärgerlich war, da wir für sie einen Ersatz finden müssten und hier würde Mulciber aktiv werden müssen.

Wahrscheinlich hatte es Bellatrix mit ihren Torturen mal wieder übertrieben, aber ich wartete immer ein, zwei Tag bis ich kam, wegen der natürlichen Auslese, oder auch Selektion genannt, denn Nachschub war in Maßen durchaus erwünscht.

Die Frauen und Mädchen sahen schlimm aus. Als ich das Mädchen erkannte, das mit ihrem hellen rotblonden Haar hervorleuchtete, eilte ich zu ihr, konnte mich jedoch nicht als erstes um sie kümmern.

Das Mädchen lag wie erschlagen auf ihrem Strohlager und stierte tranceartig vor sich hin. Sie war eindeutig in einem Schock gefangen, unter Anbetracht was sie gesehen hatte und jetzt auch noch selbst erlebt hatte, war es verständlich, aber mein Mitleid war schmal gebaut, entweder sie schaffte es über ihr Selbstmitleid hinaus, oder sie verreckte hier elendig, nur die Starken schafften es hier zu überleben nicht die Schwachen.

Mich akzeptierten die Frauen hier wiederwillig, aber ihre Augen zeigten ihren absoluten Hass, ihre abgrundtiefe Verachtung, ihre ohnmächtige Wut, ihre totale Verzweiflung über ihr Unvermögen etwas an der hoffnungslosen Situation zu ändern in der sie sich befanden!

Sie waren Gefangene, Sklaven….sie wurden unterjocht und hatten keine Hoffnung auf Rettung!

Aber selbst hier hatte sich eine Hierarchie gebildet, stellte ich spöttisch amüsiert fest, als ich mich mit der schwarzhäutigen Schönheit von Gestern auseinander setzten musste, die die Tränke entgegennahm um sie dann gewissenhaft zu verteilten. Sie waren nicht nur für den Schutz gegen eine Schwangerschaft, sondern auch Schmerz- und Heiltränke.

Sie lotste mich zu den am stärksten verletzten Frauen, von denen sie wusste, dass sie nicht ohne explizit, magische Hilfe wieder hergestellt werden konnten. Hier in den Gefangenquartieren wurde immer stark ausgesiebt welcher Fall notwendig war und welcher nicht, da sie wusste, ich hasste es meine kostbare Zeit zu vergeuden.

Ich beeilte mich. Zu meinen Kranken gehörte auch das kleine Smugdley Gör. Sie war nach Draco noch etwas rumgereicht worden, wie es schien und war wirklich nicht ohne Verletzungen aus der Geschichte rausgegangen, aber ich arbeitete rasch, routiniert und schnell und verließ nach einer halben Stunde die Höhlen, wissend das das Biest keinen Fuß auf diesen Boden gesetzt hatte, was für eine Zeitverschwendung.

Als ich mein nächstes Ziel anvisierte und ins Manor apparierte, wurde ich schon von einer aufgeregten Elfe empfangen, von dieser erfuhr ich, das Lucius seit dem Gewölbe auf Geschäftsreise war.

Eine Reise, die ihn über Frankreich bis nach Bulgarien führen würde. Dies war eine straff geplante Reise von 2 Tagen und er würde aber heute schon in einer Stunde da sein, was mir wiederum zeigte, dass das Biest auch auf Nachfrage bei dem Elf nicht im Manor gewesen war und somit sah ich zu aus dem Manor zu verschwinden, bevor die Obernervensäge Mr. Wichtig, Lucius eintraf und mich mit seinen weitschweifigen, völlig uninteressanten Erzählungen halb zu Tode nerven würde.

Bevor er mich langweilen konnte damit wie toll er doch war und was für unglaublich tolle Geschäfte er abgeschlossen hatte. Als bräuchte der Mann noch mehr Geld, rollte ich geschlagen mit den Augen, gedanklich meinen eitlen Geck von einem Pfauen verteufelnd.

Darauf konnte ich verzichten und so verbot ich dem Elfen vehement jedes Wort über mein Erscheinen und da reagierte der kleine freche Elf mit einem wissenden Lächelnd, denn er war schon ewig in diesem Haus beschäftigt und kannte die Familienangelegenheiten, -Beziehungen und –Verhaltensweisen bestens, nickte nur gehorsam und sagte mir Verschwiegenheit zu.

Vertrackte kleine Wesen, diese Elfen und dieser hier wusste nur zu gut um die besondere Beziehung zwischen Lucius und mir.

So kehrte ich knapp eine Stunde nach meinem jähen Aufbruch zurück und rauschte eilends nach Hogwarts und in den noch immer stockstarren aber vollen Gemeinschaftsraum der Slytherins zurück, da die anwesenden Schlangen unsere Interaktion und Kommunikation genauestens mit Argusaugen beobachtet hatten, waren sie in ihrer Neugier gefangen, aber wohl auch schockiert, denn die Ernsthaftigkeit war wohl sogar ihnen nicht entgangen.

Ich betrat effektvoll den Raum und sah sowohl die Greengrassschwestern auf der Couch, wie auch Zabini, während aber der schwarzhäutige Junge erregt hin und hereilte, wie ein nervöses Etwas, aber auch die sitzenden Mädchen wirkten nicht wirklich ruhig, sondern sehr gespannt und sahen besorgt hin und her, auch als mich Zabini sofort bemerkte:

„Professor endlich, Draco ist noch nicht da, vom Turm kam auch nichts mehr, sie ist noch nicht da! Ravenclaw weiß nichts, aber Astoria hat Hannah Abbott von den Hufflepuffs hierher geschleift, schauen sie bitte nicht so, es war wichtig und wir haben unser Gespräch geschützt, Hannah hat gut reagiert…im Nachhinein betrachtet!....“, sprudelte sein Statusbericht aus ihm, bis er stockte und sich wohl gewahr wurde wen er vor sich hatte.

„Wie meinen, reden sie weiter!“, zeigte ich meine Ungeduld und schuf für uns eine gewisse Privatsphäre, musste ja nicht jeder mithören und deshalb hatte er bestimmt auch geendet.

„Ja, Professor natürlich Entschuldigung, also wir…nein, ich habe Abbott zutritt zugestanden, damit sie ihre Geschichte erzählen konnte! Natürlich auch durch Zauber geschützt! Die Slytherins wissen nichts! Es ist so, dass sie Abbott zwar nichts weiß, speziell über die gesuchte Person, aber sie wusste etwas Ungewöhnliches zu erzählen. Gestern, am Morgen, fand eine Hufflepuff auf dem Weg zum Frühstück, eine kleine Zweitklässlerin im ersten Untergeschoss des Kerkers, kurz vor den Treppen, bewusstlos auf! Sie ist eine aus der DA und handelte richtig, denn sie verzichtete darauf einen Lehrer zu informieren, sondern holte Hannah, die noch im Gemeinschaftsraum war. Einige Jungs haben geholfen das Mädel hineinzutragen und sie hat sie mit dem „enervate“ erweckt. Das Mädchen konnte sich nicht erinnern! Hannah meinte, dass sie Anzeichen zeigte einem hastigen Obliviate unterworfen worden zu sein, sie entschied sich dann aber nichts zu tun, oder zu unternehmen, da es dem Mädchen gut ging. Ihr fehlten nur einige Minuten und auch ansonsten wirkte ihr Geist in Ordnung. Sie war nur leicht verwirrt und hatte einige Schrammen wegen des Sturzes! So hat sie das Mädchen routiniert versorgt und dann befohlen, dass die, welche Zeugen des merkwürdigen Vorfalls waren und zum Glück alles DA Mitglieder sind, schweigen sollen! Woran sich bis jetzt alle gehalten haben. Ihr Haus hat seit einiger Zeit etwas Angst vor Abbott und sie gehorchen ihr…Huffelpuffs halt! Abbott, sie wusste schon das Hermione fehlte, da ihr ihr fernbleiben verdächtig erschien, weshalb sie dachte, das könnte im Zusammenhang stehen und hat es deshalb erst recht unter den Teppich gekehrt, aber sie hat keine Ahnung was Hermione veranlasst haben könnte an einer kleinen Hufflepuff einen Obliviate auszuführen!“, erklärte mir Zabini knapp und zackig so wie ich es wünschte und ich musste sagen, Potter und Co. lieferten in der DA augenscheinlich gute Arbeit!

Wenn sie derart die Häuser unter Kontrolle hatten und die Stellvertreter von ihnen wiederum die Mitglieder ihrer Häuser derart beherrschten, dass ein Obliviate vor der Lehrerschaft und Dumbledore verschwiegen wurde, waren sie wahrlich erfolgreich.

Erstaunlich, aber natürlich fragte ich mich auch, was Hermione getrieben haben könnte zu einer solchen Maßnahme zu greifen. Wie schien war etwas Unvorhersehbares passiert und die kleine Schülerin hatte etwas gesehen was sie nicht sehen sollte, wenn sie sich gezwungen sah es zu löschen.

„Wurden weitere Patroni geschickt?“

„Nur Draco hat verschlüsselt geschickt, das in der Diagon und Knockturn Alley und bei den Twins im Cottage nichts war. Er ist nun bei den Wölfen…was aber dauert, wie es scheint….“, wurden wir unterbrochen als wieder der Bär rasant erschein und laut brüllend vor Blaise hielt:

„Sie ist wieder DA!“ Dies war mein Startschuss auf dem Fuße herumzuwirbeln und den Ausgang anzustreben, denn da hatte jemand etwas zu erklären.

Sofort erfasste mich eiskalte, klirrende Wut, während Blaise schon begann eine Nachricht an Draco mit seinem Patroni zu senden.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht
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