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 Kapitel 417-418

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 417-418   So Okt 13, 2013 9:20 pm

417. Kapitel Deal with the Devil


„Nicht, solange sie eine schlechte Kopie von dir ist!“, brauste ich gehässig auf und er warf das aristokratische Haupt affektiert in den Nacken und lachte dunkel auf, wegen meiner empörten Ablehnung.

„Seit wann stört dich mein Aussehen?“, raunte Lucius pretiös zu mir, darüber schnaubte ich nur abfällig auf.

Noch während er diese aufreizende Frage stellte, lösten sich die starken Kordeln, welche die Vorhänge bisher zurückgehalten hatten und schon waren wir von der Außenwelt abgeschottet.

Selbst die Geräusche der Menge drangen nur noch gedämpft zu uns durch. Soeben hatte uns unser Gastgeber von der Gesellschaft getrennt, ohne dass es dem Biest aufgefallen war, zu abgelenkt von unserem Gespräch und meinen verboten versteckten Fingern, die sie erregten.

„Ihr spinnt doch!“, brauste sie aber dann doch atemlos und ungehalten auf.

„Schsch…“, sprach Lucius in diesem Moment schon den Finite auf sie.

Sofort fielen die Zauber der Verwandlung von ihr und sie verlor Stück für Stück das Aussehen von Abraxina und die Richtige, die echte Hermione, mit lockigem, braunem Haar und so feurigen, braunen Augen kam zum Vorschein, dabei verzog sie schmerzlich über die Rückverwandlung das Gesicht und schnitt eine Grimasse.

„Autsch… verdammt!“, fing sie missmutig an und wand sich unter uns wie ein windiger Aal.

„Vertrau mir, es passiert… nichts…“, raunte ihr Lucius erstaunlich ernsthaft zu.

Darüber rückte meine schwarze Braue in die Höhe, denn das würde interessant werden. Ich würde abwarten, somit war ich bis zum Äußersten gespannt, denn bisher war ich ihnen noch nie so nah gewesen, wenn sie sich in einer derart kompromittierenden Situation befanden.

Ich war sehr interessiert, was ich neues herausfinden würde über Lucius‘ und Hermiones wirkliche Beziehung zueinander, und das mal nicht verdeckt oder geschönt durch ihre Spielchen, die ich in den letzten Tagen miterlebt hatte, die mir aber schon viel offenbart hatten. Ich war bereit, es weiter zu treiben, um mich zu amüsieren, aber auch um mehr zu erfahren. Nachdem sich das Zelt geschlossen hatte, kamen die geballten, aphrodisierenden Gerüche doppelt so stark zur Geltung und legten sich wie ein Tuch über unsere Empfindungen.

Gerade unter Anbetracht, dass Lucius meiner BITTE nachgekommen war und dafür gesorgt hatte, dass ich nun das echte Biest vor mir hatte, konnte es weiter gehen, denn nun sagte mir die Situation sehr zu.

Ich wusste, wie ich sie effektiv ablenken konnte, denn das Bösartige von mir war, dass ich meinen Finger absichtlich nicht stillhielt. Das war eine Tatsache, die sie sehr zu belasten schien, denn sie kam zu keiner klaren Entscheidung, ob sie Lucius vertrauen sollte. Die ganze Zeit über glitt mein Finger in einem stetigen Rhythmus aus ihr, um dann wieder in sie zu fahren. Mittlerweile lag auch mein Daumen auf ihrer Perle und stimulierte sie federleicht. Ein Fakt, der sie immer wieder scharf Luftholen ließ und ihr die Röte ins echte Antlitz trieb.

„Aber…!“, wollte sie stur einwenden, als Lucius etwas von ihr zurückglitt, dabei auf die Knie ging und sich dann neben dem Diwan niederließ, als würde er sich dezent zurückziehen.

Sie blinzelte noch perplex, während er sie sanft auf die Liege legte, oder eher drängte und drückte. Sofort griff er zu ihrer halbgeleerten Flöte, die zu kippen drohte und nahm sie ihr geschickt ab. Bevor sie weiter protestieren konnte, drehte er das Glas langsam und sie quietschte überrascht auf:

„Ahhh, was… Lucius!“

Er hatte das prickelnde Nass über ihr freizügiges und tiefes Dekolleté gegossen. Ich beobachtete fasziniert, wie sich die feuchte Spur der blubbernden Flüssigkeit ihren Weg zu ihrem Bauchnabel durch die Pfauenfedern bahnte.

„Severus, das…“, rief sie wirr, aber schon senkte er das Haupt bedächtig und leckte die Spur zwischen ihren Brüsten lasziv mit seiner Zunge nach und sie stöhnte hilflos, tief auf, während wir ihr die Sinne schwinden ließen.

Sie wirkte über unser Bombardement auf ihre Sinne überfordert und nicht mehr vollkommen Herr der Lage und da spielte der verteufelte Kakteenchampagner, den wir ihr in Massen verabreicht hatten, durchaus eine Rolle. Mir war gegenwärtig, dass sie diesen doch sehr kräftigen und ungewöhnlichen Champagner nicht im Übermaß vertragen konnte, aber wir hatten ihr genug gegeben, dass ihre Hemmungen fielen und sie zuließ, was sie sowieso begehrte.

Dies alles, wie er sie nun mit seiner Zunge und seinen Lippen verwöhnte, beobachtete ich mit funkelnden, interessierten Augen. Es war ein durchwegs erotisches Bild, was sie abgaben. Ich verfolgte, wie er geschickt nur die freie Haut ganz sanft berührte, aber nicht die Federn verrückte oder verschob. Er berührte sie gar nicht richtig, fand ich, nur ganz vorsichtig und sanft.

Jetzt packte mich der Wille, nicht hintenan zu stehen, denn seinen Künsten wollte ich in Nichts nachstehen. So bemühte ich mich noch mehr, nahm einen zweiten Finger dazu. Ein fast schon diabolisches Lächeln lag auf meinen Zügen, während sie sich unter uns und ihren Gefühlen hilflos wand. Sie war uns regelrecht ausgeliefert und auch Lucius‘ maliziöses Grinsen trug nicht dazu bei, diese angespannte, aufgeladene Atmosphäre zu lindern, während wir sie beide gekonnt verführten.

Als die nicht mehr ganz funktionstüchtige Hermione erbebend und zitternd ihren Rücken durchbog und haltlos keuchte, passierte etwas, das dafür sorgte, dass ich fast den überwältigenden Orgasmus des Biestes vergessen hätte, als meine Finger von ihren Wänden umschlossen wurden. Denn was gerade passierte kam unerwartet und war in seiner Tragweite für mich doch sehr außergewöhnlich zu erleben.

Lucius beugte sich in diesem Moment rasant vor, fasste in derselben Sekunde, in der sie ihr Höhepunkt überrollte, in ihr Haar und legte seine Lippen verlangend auf ihre.

Er kniete noch immer vor dem Diwan und ich konnte genau zusehen, wie er sie hingebungsvoll, leidenschaftlich und fordernd küsste. Ihre Hände krallten sich in seine Schultern, wie um ihn wegzustoßen, oder zu sich zu ziehen, das sei dahingestellt.

Auf alle Fälle war dies ein einmaliger Anblick, der mich vollkommen fesselte und fast dafür sorgte, dass ich vergaß, sie bis zum Ende zu fingern, aber ihre Hüften bockten in diesem Moment unkontrolliert fordernd hoch und ich nahm meine Tätigkeit, sie zu befriedigen, wieder auf.

Wie gebannt lag mein Augenmerk auf diesem für mich einmaligen Bild!

Er küsste sie! Er küsste sie richtig und das vor mir! Das erste Mal, dass ich Zeuge wurde, dass er küsste, so richtig, sehr zärtlich, sehr liebevoll und hingebungsvoll.

Ich hätte nie in meinem Leben erwartet, dass er zu dergleichen fähig wäre, dass Lucius Malfoy jemanden zart küssen könnte, aber er konnte und sie erwiderte den Kuss nicht weniger eindringlich, als sie ihren Höhepunkt in diesen Kuss hinein stöhnte, um dann, nachdem ihr ganzer Körper verkrampfte und kontrahierte, erschöpft zusammenzusinken.

Erst da, als sie erschöpft zusammensackte, löste Lucius besinnlich langsam seine Lippen von ihrem nun benutzten und geröteten Mund.

Sie selbst hatte die Augen geschlossen und wirkte absolut ermattet, als auch ich mich aus ihr zurückzog und meine mit ihrer Lust benetzten Finger unter den Falten ihres Kleides hervorzog. Dies geschah unter Lucius‘ mehr als verlangendem und nach mehr hungerndem Blick. Provokant schob ich mir unter Lucius‘ gierigen Blicken beide Finger in den Mund und kostete aufreizend von ihnen.

Ich genoss es fast schon zu sehr, dass er ein neidvolles Funkeln in seinen sturmgrauen Augen nicht unterdrücken oder gar verhehlen konnte. Ich schmeckte ihre süße Schärfe und wünschte mir auf der Stelle mehr, um meine eigene Lust umgehend an ihr zu stillen.

Unterdessen legte sich eine gewisse, unnennbare Spannung über uns und keiner von uns wagte es auch nur im Ansatz, diese Stille zu brechen. Während sie ruhig mit stoisch geschlossenen Augen dalag und verharrte, schien es, als würde sie schlafen. Lucius‘ Blick lag nachdenklich, fast wehmütig auf ihr und ich hielt mich zurück und beobachtete alles, bevor er sich urplötzlich aufrichtete und damit den Zauber des Momentes brach.

Dabei strich er sich sein legeres Hemd glatt und fegte betont gleichgültig die langen, weißblonden Strähnen, die sich aus dem Zopf gelöst hatten, aus dem herrschaftlichen Gesicht, bevor er den Zauberstab aus seinem Gehstock zog um zu zaubern.

Erst dann hoben sich die schweren Vorhänge wieder an und entließen die von Sex, Berauschung und Erregung geschwängerten Düfte aus dem Zelt.

Umgehend erkannte ich, was er getan hatte. Er hatte einen Verschleierungszauber speziell auf dieses Zelt gelegt, sodass sich Hermione nicht mehr in Abraxina verwandeln musste, solange sie auf dem Diwan blieb.

Noch immer war kein Wort gefallen und Lucius entschwand schon. Er wandte sich vehement, den nun schon merklich weniger gewordenen, noch anwesenden Gästen zu. Es war schon weit nach zwei Uhr nachts, das Fest neigte sich dem Ende zu und ich entspannte mich etwas und sah auf sie hinab.

Hierbei genoss ich es, sie vor mir befriedigt daliegen zu sehen.

Ich betrachtete ihre geröteten Wangen, den rosigen Schimmer ihrer Haut, ihre geschwollenen Lippen und das leicht zerzauste Haar. Alles in allem war sie ein verboten verruchter Anblick.

Natürlich bemerkte ich am Rande, wie Lucius mehr oder minder die Gesellschaft auflöste und seine Gäste mal mehr mal weniger charmant hinauskomplimentierte aber egal wie, immer erfolgreich, und so lag mein Augenmerk wieder auf ihr.

Ich konnte nach all diesen Sinneseindrücken nicht über meine eigene Erregung hinwegsehen und große Lust mich zurückzuhalten hatte ich auch nicht.

Nach einem Blick bemerkte ich, dass die Elfen schon die Zelte verschwinden ließen, bis nur noch unser Zelt übrig war. Warum sollte ich mich zurückhalten, wo wir nun wirklich alleine waren, aber das hatte ich auch nicht vor.

Ich selbst befand mich in einer fast übermütigen Stimmung und ich hatte Lucius‘ Bitte zu Anfang des Festes nicht vergessen. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte, aber er war mir gerade nicht wirklich wichtig, denn während ich sie versunken betrachtete, erinnerte ich mich an eine Begebenheit vor langer Zeit als sie bei mir einmal etwas getan hatte und heute war der Tag, um ihr dies zurückzugeben. Ein teuflischer Funke hielt in meinen Augen Einzug, den sie zu ihrem Leidwesen nicht bemerkte, da sie die Augen noch immer vertrauensvoll geschlossen hielt.

Augenscheinlich war sie doch von den Rauschmitteln beeinträchtigter als ich bisher angenommen hatte, denn sie war wirklich in einen kleinen Schlummer abgedriftet. Tief und fest schlafen tat sie nicht, sie sperrte nach eben nur die ganze Welt entschlossen aus ihrer Wahrnehmung aus, so war es bestimmt leichter für sie.

Aber noch stand die Befriedigung meines Verlangens aus und deswegen glitten meine Hände zielstrebig und auch begehrlich zu ihrer nackten Haut, zwischen ihre Brüste. Ich packte recht unsanft dieses Büschel nervender Federn und zog es ungeduldig, grob auseinander, dabei riss das schmale Bändchen, welches die Federbänder auf Höhe ihrer Brüste an Ort und Stelle gehalten hatte, doch das war mir egal.

„Hey, Severus, spinnst du?“, fauchte sie sofort und ruckte hoch, weil ihr Busen nun frei lag.

Sie starrte mich vorwurfsvoll, wenngleich auch etwas glasig an, als sie auf ihren entblößten Busen sah und mehrfach blinzelte, da ich sie aus ihrem Schlummer gerissen hatte.

Sie atmete rasch, hob ihren Kopf und ihre Schultern von den weichen Kissen und ihr hektischer, unwohler Blick ging umher. Ganz eindeutig suchte sie Lucius, aber ich dirigierte sie sofort mit Druck und Entschluss nach hinten, sodass sie sogleich vor mir ausgebreitet auf dem Diwan lag und ich über ihr schwebte.

„Schschsch… er ist nicht da!“, beruhigte ich sie mit einer sonoren, tiefen Stimme.

„Severus, was hast du vor?“, hauchte sie irgendwie unsicher und sie klang leicht benebelt, weniger klar und fokussiert als sonst.

„Nichts Schlimmes… versprochen!“, versprach ich intuitiv. „Ich will dich… ich brauche dich!“, stieß ich dann doch aufrichtig hervor und daraufhin musterte ich sie durchdringend. „Erinnerst du dich an meinen Geburtstag?“, wisperte ich eindringlich, noch immer über sie gebeugt, als sie vorsichtig nickte und anscheinend sofort wusste, worauf ich anspielte. Sie leckte sich nervös über die roten Lippen.

„Gut, das ist gut…“, flüsterte ich doch leicht atemlos und sie wartete geduldig, während meine Finger gekonnt über ihre steifen Brustwarzen strichen und sie stimulierten, was sie leise keuchen ließ. „…denkst du, … du würdest für mich… dasselbe tun?“, raunte ich ihr durchaus fordernd zu und wusste, es bedeutete mir viel, was sie nun sagen und wie sie sich nun entscheiden würde.

Ich war sehr angespannt, dabei verwoben sich unsere Blicke. Es war wie ein innerer Kampf, der sich hier abspielte und der offenbarte, wie wir zueinander standen.

Wenngleich ich mir nichts anmerken zu lassen versuchte, war ich angespannt, bis sie langsam und zaghaft nickte. Daraufhin entkam mir ein leises Seufzen.

Damit überraschte sie mich, mit ihrer doch sehr raschen Kapitulation, vor allem aber ihre nächste Tat ließ mich fast wanken, da sie die Hände vertrauensvoll an den Handgelenken zusammenführte und sie willig über ihren Kopf hob.

Sie legte sie auf die Rundung des Diwans und ich kam ihrer stummen Aufforderung rasch mit einem nonverbalen Zauber nach, um ihre Handgelenke zu fesseln und sie über ihren Kopf zu fixieren.

„Danke!“, flüsterte ich eindringlich rau von einer Gefühlsregung erfüllt, die ich so nicht deuten konnte und die mir bis dahin auch fremd gewesen war.

Ganz plötzlich wurde mir ihr Blick zu intensiv und ging mir zu nah und schon hatte ich das schwarze Seidentuch in der Hand, das ich soeben herbeigezaubert hatte und hielt mich an die Vorgabe, was sie damals bei mir auch getan hatte, weswegen ich mich nun langsam vorbeugte, um es ihr umzulegen. Jetzt flackerte sehr wohl etwas wie die Sorge vor der eigenen Courage in ihren braunen Augen, die mich nicht so klar ansahen wie sonst, eher etwas schlaftrunken und benebelt, aber sie knabberte nur unruhig an ihrer Unterlippe, gab keinen Ton von sich, als sie den Kopf anhob und sich von mir ihre Augen verbinden ließ.

Sie protestierte nicht dagegen und steigerte damit mein Verlangen nach ihr ins Unermessliche.

Sofort senkte ich meinen Mund begehrlich und verschloss den ihren mit einem stürmischen Kuss und ließ die Erinnerung an meinen Geburtstag, an dem sie dies hier mit mir in meinem Bett in Hogwarts veranstaltet hatte, aufleben.

Ich ließ ein neues, volles Glas zu mir schweben, das ich geschickt mit meiner Hand aus der Luft griff und löste mich gleichzeitig leicht atemlos aus dem leidenschaftlichen Kuss.

Ich bot dem Biest, welches durch das schwarze Satinband auf mich angewiesen war, einen Schluck von dem erfrischenden Nass an und sie nippte durchaus lechzend an dem kühlen Champagner, der etwas überschwappte und ihr an den Mundwinkeln hinabfloss. Die Tropfen suchten sich eine Spur über ihren Hals und sammelten sich in ihrer Halsbeuge, an der ihr Puls sichtbar stark hämmerte.

Sogleich senkte ich mein Haupt, mein tiefschwarzes Haar umspielte ihre nackten Schultern, als ich mit meiner Zungenspitze eintauchte, um den Champagner verlangend aufzulecken und gleichzeitig über diese empfindliche Stelle zu gleiten, was sie tief aufstöhnen ließ.

Danach richtete ich mich wieder etwas auf, blickte mit glutvollem Blick auf sie hinab und träufelte ein wenig des kühl blubbernden Getränks auf ihre entblößten Brüste. Gleichgültig warf ich danach das leere Glas weg und stürzte mich regelrecht hungrig auf ihre steilaufgerichteten Brustwarzen und spielte mit diesen.

Ich attackiere sie mit meinen Zähnen und Lippen, knabberte an ihnen und liebkoste unermüdlich ihre zarte Haut. Sie schmeckte köstlich und ich genoss ihren Geschmack, während ich gekonnt meine als auch ihre Erregung kontinuierlich steigerte, dabei gab ich mich heute dem Müßiggang hin und erlaubte es mir, ausnahmsweise sehr geduldig zu sein.

Sie rekelte sich genüsslich unter mir, bevor ich mich von diesem köstlichen Genuss trennte, um noch tiefer zu gleiten, dabei zog ich ihren vorne glatten und hinten so federigen Rock ungeduldig nach oben und enthüllte ihre unbekleidete Scham.

Vorfreudig sah ich auf sie nieder.

„Spreiz die Beine… weiter!“, befahl ich heiser und rau.

Sie stieß nur ab und an wimmernde Laute aus und tat umgehend, wie ich verlangte. Ungeduldig tauchte ich ab und öffnete ihre Schenkel noch etwas weiter, strich mit meiner Zungenspitze bedächtig über ihre weiches Fleisch, verwöhnte mein Zeichen auf ihrem Oberschenkel und küsste nun sanft ihre zarten Innenschenkel. Erst später traf meine Zunge auf ihre offengelegte Mitte, die schmalen, glänzenden Lippen, die leicht geschwollen waren. Sie stöhnte leise, während ich ein gemächliches Tempo anschlug. Sie war von vorher noch ganz nass und duftete intensiv, scharf und würzig. Tief tauchte ich mit meiner Zunge in sie ein.

Ich genoss ihren mir so bekannten Geschmack, während ich sie vorbehaltlos verwöhnte. Erst kurz dann immer länger leckte und küsste ich etwas fester ihren Kitzler, schleckte die ganze Spalte ab, züngelte sie. Sie stöhnte ungehemmt und meine Hände umschlangen ihren Oberschenkel, um sie an Ort und Stelle zu fixieren, da sie sich zügellos unter meinem Mund hin und her wand. Aufreizend glitt meine Zunge leicht zwischen die weichen Lippen. Ihr süßer Duft wurde stärker und ich stürmischer. Nun glitt meine Zunge über ihre Perle, um dann rau durch ihre samtigen Falten zu stoßen. Ich glitt tief zwischen die Lippen, wurde von feuchter Hitze empfangen und hörte sie scharf die Luft einatmen.

Das war gut. Immer weiter trieb ich sie, während ich meine Zunge in dem engen Loch etwas rotieren ließ. Sie seufzte daraufhin wollüstig auf und ich leckte dann über die gesamte Spalte, saugte mich am oberen Ende fest, was sie erstickt nach Luft schnappen ließ, dann wanderte ich zurück, um immer wieder tief in ihr zu versinken.

Sie stöhnte verzückt auf und rekelte sich genussvoll. Jetzt schien sie alle Hemmungen verloren zu haben, aber auch die Tatsache, wo wir uns befanden, hatte sie offenbar vergessen. Ich blickte hoch und machte aus, dass ihre Nippel noch immer steil und steif aufgerichtet waren und sie an ihren Fesseln zerrte, ein Umstand, der mich zufrieden, diabolisch grinsen ließ.

Ich hörte nicht auf, ihr enges, heißes Loch zu verwöhnen, ließ immer wieder meine Zunge darin kreisen, dadurch ruckte ihr Becken ab und an unkontrolliert hoch. Sie stöhnte und atmete immer schneller.

Ich ließ mir Zeit, während ich sie ausgiebig erkundete und leckte, dann riss ich plötzlich meine bisher geschlossenen Augen auf und suchte von meinen Instinkten gleitet die Umgebung ab.

Meine Sinne gingen auf Wanderschaft, wenngleich ich mich nicht in meinem Tun hindern ließ, da ich IHN spürte.

Mein Gespür sagte mir, dass wir nicht mehr alleine waren und dann machte ich IHN schon aus. Verborgen in der Dunkelheit stand er in einiger Entfernung vor uns und ich konnte erahnen, wie er uns angespannt beobachtete, wie er das aufreizende Bild in sich aufnahm. Ich kniete zwischen ihren weit gespreizten Schenkeln, um sie zu verwöhnen, während sie gefesselt und mit einer Augenbinde versehen willig vor mir lag.

Erst jetzt, nachdem er meinen Blick eingefangen hatte, trat er so weit aus der Dunkelheit, dass ich ihn zumindest schemenhaft ausmachen konnte. Als nächstes konnte ich erkennen, dass er mir sehr sachte zunickte und damit ein Zeichen gab, dass er wusste, dass mir seine Anwesenheit mehr als bewusst war und es war wie ein Signal, dass ich ruhig fortfahren sollte.

Als hätte er mir so etwas sagen müssen, pfff, dieser Pfau, dafür brauchte ich wahrlich nicht seine Erlaubnis, oder Aufforderung, aber ich senkte wieder das Haupt tiefer und intensivierte meine Bemühungen, um sie zu befriedigen.

Gerade knabberte ich an ihrer gereizten und geschwollenen Perle, was sie wimmern ließ, als ich plötzlich bemerkte, wie Lucius auf uns zusteuerte, seine Deckung aufgab. Hermione reckte soeben genüsslich ihren Kopf nach hinten und blickte blind durch die Binde über ihren Kopf zu ihm, während ich meinen Blick hob und sich seiner in meinen bohrte. Ich dachte so viel in seinen sonst so leeren Augen lesen zu können. Währenddessen leckte ich weiter, obwohl sein beobachtender Blick genau auf dem lag, was meine Zunge tat, während ich den warmen Saft, der immer üppiger floss, aufnahm.

Sie schmeckte gut. Begleitet wurde dies von Hermiones heiseren Lauten, bis ich ein letztes Mal sehr lasziv und aufreizend über sie leckte, wobei sie laut aufstöhnte und sich nicht zurückhielt.

„Ahhhh…!“, verhallten ihre unartikulierten Töne im Park.

„Ich störe wohl!“, verkündete Lucius‘ eindringlicher Blick eindeutig, doch sprach er es nicht laut aus, während ich mich von ihr löste und seine Musterung über mich ergehen ließ.

„Ja!“, erklärte mein ernst aussehender Ausdruck, doch mein Blick hing fest an dem von Lucius, bis er knapp nickte.

Somit richtete ich mich vollständig auf und plötzlich musterte Lucius sehr durchdringend und intensiv meine Lippen.

Ich blinzelte ihn an. Es war selten, dass er mich derart gebannt anstarrte. Kurzzeitig war ich irritiert, bevor er sich in Bewegung setzte, bis er abrupt neben mir stehen blieb. Was dann kam war absolut unerwartet, aber allzu sehr verwundern tat es mich dann doch nicht.

Lucius fasste mich mit seinen eleganten, schlanken Fingern fest am Kinn, um sich als nächstes geschwind zu mir zu beugen. Ich verbot mir den Impuls, vor ihm zurückzuweichen, schlussendlich würde ich nie Schwäche vor ihm zeigen, wenngleich ich noch nicht ganz durchblickte, was er vorhatte.

Im ersten Moment dachte ich, er würde vor mir haltmachen, doch er kam beständig näher, bis er mir nah genug war, um ganz langsam, lasziv mit seiner Zungenspitze über meine nach Hermione schmeckenden, feuchten und glänzenden Lippen zu streichen. Ich fühlte seinen warmen Atem aufreizend über meine Lippen streichen, als er von ihnen kostete, dann vernahm ich sein ganz leises Aufseufzen. Ich schloss ergeben die Augen und ließ ihn weiter gewähren.

Ich fühlte seinen warmen Lippen nach, die nun auf meinen lagen und mich ganz sachte berührten… sie küssten mich regelrecht sanft und ich fragte mich, wie ich das finden sollte, doch es dauerte nicht zu lang.

Denn mit fast so etwas wie Bedauern, weil er dem Biest nicht derart nah kommen konnte wie ich, löste er sich anschließend sehr aufgewühlt von mir. Als ich ihn wieder anblickte, konnte ich den tobenden Sturm in seinen Augen lesen.

In rasanter Abfolge lief alles was ich die letzte Zeit erlebt hatte noch mal vor meinen Augen ab. Da war Lucius, der sie küsste, Lucius, der ihr gegenüber offen und ehrlich zugab, „dass er nicht mit ihr spielte!“, Lucius, der sich leise vor mir eingestand, „dass er nicht alles hatte“ als sie gegangen war, weil er ihr Geschenk verschmäht hatte, dann der Lucius, der am Frühstückstisch mehr als mitgenommen gewirkt hatte. Alles in allem war dies nicht der Lucius, wie ich ihn kannte und das war es, was mich beunruhigte.

Wenn Lucius nicht einzuschätzen war, war er ein brandgefährliches Monster, das man entfesselte. Er war unberechenbarer als der Lord und daran schuld war nur sie, weil er mit dem was sie in ihm auslöste nicht umzugehen verstand.

Deswegen entschloss ich mich abrupt. Ich richtete mich schließlich noch weiter auf, wandte mich wieder Hermione zu und drehte sie kurzerhand auf den Bauch. Sie selbst hatte von alldem nichts mitbekommen, sodass sie nur zu gerne mitging. Es war ihr vertraut, denn schließlich fanden unsere Zusammenkünfte oft in dieser Position statt. Sie kam dabei immer auf ihre Kosten. Als sie vor mir kniete offenbarte sich wieder die aufwendige Pfauenschleppe, denn nur im vorderen Teil war der seidige blaue Stoff. Darüber schüttelte ich fast belustigt mein Haupt.

Ich zog ihre noch immer umhüllten Hüften bestimmt in die Höhe. Bisher hatte sie ihr Kleid nicht verloren, denn ich hatte den Rock vorher nur hochgeschoben gehabt. Nun kniete sie richtig vor mir, die Hände noch immer gefesselt, aber so platziert, dass sie sich auf die Wölbung der Liege stützen konnte. Zusammen mit den verbunden Augen gab sie ein einmaliges, williges und ausgeliefertes Bild ab.

So glitt nun auch ich mit meinen Knien vom Diwan und trat etwas zurück, ließ meinen überlegenden, aber auch auffordernden Blick zu Lucius gleiten, der wieder etwas zurückgewichen war und uns mit glühendem Interesse beobachtete.

Seine Haltung war weniger entspannt als ich vermutet hatte. Er schien völlig angespannt, ballte die Hände abwechselnd zu Fäusten, rang sichtbar um Beherrschung und kurz fragte ich mich, warum er es sich überhaupt antat, uns zuzusehen.

Dann rief ich mir wieder diesen so sanften und gefühlvollen Kuss der beiden in Erinnerung, diesen einen Kuss, der so viel aussagte!

Der mir, der ich Lucius kannte, so viel mehr erzählte, als alles was Lucius in den letzten Wochen angedeutet oder impliziert hatte, dieser Kuss, der mir die Wahrheit zeigte.

Vielleicht war es nicht ihr erster Kuss gewesen, aber es war der erste, den ich gesehen hatte und ich wusste, Lucius hatte dies nicht ohne Grund vor mir getan!

Er hatte gewollt, dass ich miterlebte, was er tat. Er hatte gewollt, dass ich wusste, was er bei ihr zu tun bereit war!

Er war ein Manipulator, der selbst manipuliert worden war und zwar von ihr, dem Biest!

Lucius hatte sich unwiederbringlich in ihrem Netz verfangen und war nun sprichwörtlich verloren, auch wenn er es vehement abstreiten würde. Sie bedeutete ihm jetzt schon viel zu viel. Sie war der erste Mensch auf diesem Planeten, der es geschafft hatte, durch seine Mauern zu dringen und so etwas wie Gefühle oder Emotionen in ihm zu erzeugen!

Das war einzigartig!

Ich hatte es für unmöglich gehalten, dass der Eisklotz, Lucius Malfoy, zu einem Menschen mit Emotionen mutieren könnte, selbst wenn er in Bezug auf sie schon im letzten Jahr sehr eigenwillige Anwandlungen gezeigt hatte, hatte ich nie erwartet, dass seine Veränderung so weitreichend sein würde!

Aber ihr gelang es schließlich immer wieder, das Unmögliche möglich zu machen.

Das Schlimmste war, ich ahnte, dass es ihr ähnlich ging, dafür war der Kuss zu innig, zu intensiv, zu hingebungsvoll und zu aufopfernd gewesen, als dass sie nicht auch gefangen und angetan von ihm war.

Ich wusste, wie sie Draco küsste, doch das hier hatte anders gewirkt. Sie hatte sich diesem Kuss hingegeben, aber ich hatte das Gefühl gehabt, sie schmolz richtiggehend dahin.

Nur, sie war sie, sie war das Biest!

Sie würde mit ihrem Verstand nie nachgeben, denn sie hatte sich für Draco entschieden und würde nun lieber sterben als ihre Meinung zu ändern. Man musste Lucius‘ Willen und Wunsch, sich selbst zu geißeln, bewundern!

Das war eine Gemütsregung, die absolut nicht zu ihm passte! Somit sollte man ihn doch eher als Trottel bezeichnen, weil er sich das antat. Wahrscheinlich war das passender, denn er wusste, dass er sie heute Abend nicht haben würde, da sie sich ihm nicht freiwillig hingeben würde. Also was trieb ihn dazu, trotzdem zu bleiben, aber sich wirklich zurückzuhalten?

Er folterte sich doch nur selber und auch wenn er ein Sadist war, masochistische Züge hatte ich noch nie an ihm beobachtet.

Mein musternder Blick lag noch immer auf ihm. Ich verfolgte seinen inneren, ungewohnt offenen Kampf, den er vor mir austrug. Er kämpfte sehr um seine Contenance, sich nicht einfach auf sie zu stürzen. Schließlich zückte ich meinen Zauberstab und zerschnitt mit einem Schneidefluch am Rücken ihr Kleid. Wie die Federn eines Pfaues, der sein Rad schlug, fielen auch die Federn des Kleids dramatisch hinab, breiteten sich malerisch um sie aus und gaben den Blick auf ihren nackten Po frei. Sie erschauderte in ihrer ausgelieferten Haltung, als die etwas kühlere Nachtluft ihre erhitzte Haut traf.

Ihr Anblick war himmlisch, wie sie derart bereit und willig vor mir oder auch uns kniete. Meine Hände glitten fordernd über Hermiones Rücken und Po, kneteten ihn fest. Ich ließ spielerisch eine Hand auf die nackte Haut ihres Hinterns sausen, sodass es in der angespannten Stille des Gartens laut klatschte. Sie stöhnte bei meiner aufmerksamen Behandlung leise auf und doch war es wie ein Signal.

Es war kein fester Schlag, nicht zu vergleichen mit Lucius‘ Bestrafung, als er ihr einst den Hintern versohlt hatte.

Unterdessen hing mein bedeutungsschwerer Blick unentwegt an Lucius und während er förmlich gebannt zu mir zurückstarrte hob ich schweigend eine dunkle Braue, um dann auffordernd hinab zu Hermione zu blicken.

Sie würde es nie erfahren!

Severus Sicht Ende

Lucius Sicht

Meine Augen wurden groß, ich konnte nichts dagegen tun, denn das konnte Severus nicht ernst meinen!

Bot er sie mir gerade tatsächlich ernsthaft an?

Das… das würde sie ihm nie verzeihen, wenn sie es erfahren würde! Was ging in seinem Hirn vor? Er war in meinen Augen nicht gerade für seine Großzügigkeit bekannt. Was bewog ihn zu einem derart vermessenen Angebot?

Dem Angebot, sie mit mir zu teilen, gemeinsam, oder was wollte er mir sagen?

Jetzt unterstrich er seine bisher schwammige Aussage mit einer eindeutig auffordernden Handgeste, die nun gar keine Spekulationen mehr zuließ, dass er mir anbot, mir zu nehmen was ich mir wünschte. Natürlich schluckte ich schwer, schloss die Augen gequält und kämpfte mit meinen Empfindungen, die so ungewohnt waren, dass es fast wehtat, aber auch mit meiner Erregung.

Sie und Severus derart leidenschaftlich vereint zu erleben, die Erinnerung daran, als sie ihren Orgasmus an meinen Lippen ausgelebt und ungehemmt in meinen Mund geschrien hatte, umnebelten mein Hirn und machten es mir schwer, das Richtige zu tun.

Dazu kamen noch die Erinnerungen an den Morgen in meinen Räumen, als sie mit dem Rücken auf mir gelegen und ich sie nur mit wenig Mühe zum Höhepunkt gebracht hatte. All diese Bilder trieben mir regelrecht den Schweiß auf die Stirn und steigerten meine Erregung ungemein.

Mir kamen meine eigenen Worte in den Sinn, als uns dieses unerträgliche Weib belästigt hatte und fast die Stimmung in unserem Zelt zerstört hätte. Mit meinen wohlgewählten Worten hatte ich es geschafft, sie zu besänftigen.

„Sie… sie… jede ist unwichtig, vergiss sie alle! Nur du bist von Bedeutung!“ Das hatte ich ihr ins Ohr gewispert und sie war an meiner Brust erschauert, aber auch liegengeblieben.

Bei allen Magiern!

Ich hatte meine Worte zu meinem Leidwesen tatsächlich absolut ernst gemeint, wie ich gerade mit Schrecken erkannte.

Aber die ganzen lasterhaften und wollüstigen Erinnerungen halfen nicht dabei, dass ich ruhiger wurde, hinzu kam, dass ihr Anblick und das was Severus mit ihr getan hatte dafür sorgten, dass meine Erektion hart und schmerzhaft gegen meine gerade eindeutig zu engen Hosen drückte. Ich schloss regelrecht gequält die Augen, um durchzuatmen, doch als ich sie wieder aufschlug nahm ich sogleich diese verführerische und willige Frau wahr, die ihren Rücken bog und verdammt sinnlich aussah. Es war erhebend, zu erleben, wie sich das zerschnittene Pfauenkleid um sie bauschte und dies ließ mich stockend atmen.

Schließlich verlor ich meinen Kampf fulminant!

Ich wollte sie, ich brauchte sie, ich musste sie haben!



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BeitragThema: 418. Hangover   Do Okt 17, 2013 9:17 pm

418. Kapitel Hangover


Ich trat entschlossen auf sie zu, stand nun hinter ihr und ließ meine Hände vorsichtig, fast ehrfürchtig über ihre zarte Haut gleiten. Dann schloss ich genießend die Augen, während meine Hände begierig über ihre Hüften glitten, ihren schmalen Rücken hinauf, ungeduldig nach vorne zu ihren perfekten Brüsten, die meine Hände ausfüllten und direkt zu ihren harten Knospen. Ich knetete sie sanft und labte mich daran, einfach ihre weiche Haut zu berühren, zu fühlen.

Letztendlich beugte ich mich eifrig über sie und begann, den Lauf ihres Rückgrates mit meiner Zunge zärtlich nachzufahren, kostete ihren exquisiten Geschmack, daraufhin erzitterte sie unter mir, stöhnte sinnlich auf und warf ihr Haupt lasziv in den Nacken.

Sie hatte bei meiner ersten Berührung leise aufgeseufzt. Ein Geräusch, das mir durch und durch ging und am liebsten hätte ich dies auch vor Wonne getan.

Doch auf einmal erstarrte sie urplötzlich unter meinen sie verwöhnenden Händen und ich hielt sofort inne und ließ meine Hände an Ort und Stelle ruhen.

„Sev… Severus…?“, fragte sie hörbar unsicher und stockend.

Ihr Ton drückte ganz untypische Verunsicherung aus, aber ganz offensichtlich kamen ihr meine relativ unbekannten Hände auf ihrem Körper fremd vor. Diese vorsichtig gehauchte Frage schaffte es doch glatt, meine Gier zu durchbrechen und meine Leidenschaft zurückzudrängen.

Sie wollte mich nicht! Sie wusste es nicht mal!

Sie dachte, das hier tat Severus. Sie würde nie mit mir so schlafen, wie mit ihm. Aber dies war genau das was ich begehrte, anstrebte und brauchte. Sie sollte wissen, dass sie mit mir schlief und mit sonst niemandem!

Nur mit mir!

Ich rang mit der Entscheidung, ob ich mich ihr wirklich zu erkennen geben, doch noch zurücktreten oder ob ich nicht doch diese Chance nutzen sollte, es endlich zu tun.

Denn es wäre endlich eine Möglichkeit zu testen, wie weit meine Fixierung auf sie reichte.

Es würde die Grenzen wieder gerade rücken, denn vielleicht war sie nur ein Strohfeuer. Hiernach, wenn ich es denn durchzog, könnte ich erkennen, ob dieses eine Mal dafür sorgen würde, dass mein ungesundes Begehren gestillt und ich wieder der normale, der gewohnte Lucius Malfoy sein würde!

Oder eben nicht!

Ich haderte hart mit mir, ob ich das Richtige tat, wenn ich sie einfach ohne ihr Wissen nahm, denn wehren konnte sie sich nicht und sie war in ihrer Unwissenheit mehr als willig und bereit. So erzitterte sie wieder lustvoll unter meinen Berührungen und ihre Knospen verhärteten sich noch mehr, während ich sie intuitiv weiter zu verwöhnen begann. Leicht kniff ich in ihre rosigen Knospen und entlockte Hermione einen kehligen Ton, der tief in mich drang.

„Sev… Severus?“, kam es wieder hörbar vorsichtig von ihr.

„Ja? Was ist?“, hauchte er zu meiner Verwunderung plötzlich durchaus atemlos neben mir, denn auch ihn schien die erotische und verführerische Situation nicht kaltzulassen.

Aber dass er sich insoweit einmischte, um mich zu decken, war erbaulich, wenngleich auch unerwartet.

„Du bist da… gut… gut!“, wisperte sie heiser.

Offenbar beruhigte sie seine Stimme und die Bestätigung seiner Anwesenheit sorgte dafür, dass sie sich wieder sofort entspannte und anfing, sich sicherer zu fühlen, an sich ein Fehler ihrerseits, so vertrauensselig und gutgläubig zu sein und dies nahm mir fast schon die Entscheidung ab, denn das tat sie nicht wegen mir.

Ich ließ mit großem Bedauern und noch größerer Wehmut von ihr ab.

Ich entfernte mich rasch von ihr, als hätte ich mich verbrannt und wich rasant in die Schatten der Bäume zurück. Natürlich bemerkte ich Severus‘ konsternierten Blick, seine Gabe verschmäht zu haben, doch achtete ich nicht auf ihn, sondern nur auf sie.

Es wäre nicht richtig gewesen ihr gegenüber!

Dennoch wagte ich es nicht, den Blick von ihr zu wenden, bemerkte aber, wie er mich lauernd und misstrauisch musterte. Meine Stirn verzog sich, ein missbilligender Ausdruck trat in meine Augen, denn es passte mir gar nicht, dass er dachte, was auch immer er gerade dachte, erkannt zu haben!

Er wusste gar nichts!

Als er meine unvorstellbare Entscheidung akzeptierte, dass ich nicht annahm und seine Großzügigkeit ausschlug, zuckte er sichtbar mit den schwarzgewandeten Schultern, um nun wieder selbst bestimmt zu ihren Hüften zu greifen. Im selben Moment löste sich seine Kleidung in Nichts auf und man konnte immer nur wieder sagen, was für ein fabulöser Zauberer Severus war, aber schon ertönte ein erstickter Laut von ihr, als er mit seiner Hüfte vorstieß und von ihr endgültig Besitz ergriff.

Gerade so, wie er es mir zuvor angeboten hatte, es mit ihr zu tun, tat er es nun. In dem Moment ballte ich wieder die Hände zu Fäusten, sodass sich meine Nägel brutal und rücksichtslos in meine Handflächen bohrten. Der Schmerz half etwas gegen die in mir wütenden Emotionen, die gar ungewöhnlich für mich waren!

Zu beobachten, wie Severus das bekam, was ich begehrte, tat unglaublich und unerwartet weh!

Es war ein sehr unwillkommenes und unbekanntes Gefühl!

Wenn ich nicht abgelehnt hätte, wäre ich nun der, der sich tief in ihr vergessen könnte!

Augenscheinlich hielt Severus sich nun nicht mehr zurück. In ihm schien es zu brodeln, denn soeben löste er mit einer unwirschen Geste ihre magischen Handfesseln und zog sie an ihrem lockigen Haar ungeduldig zu sich. Sie kam ihm entgegen, presste ihren Rücken an seine Brust und damit präsentierte er sie mir in seinem bösartigen Humor von vorne, in all ihrer Pracht.

Mit den erregten Brüsten, streckte er sie mir entgegen, bis sie mit ihrem Rücken ganz eng an ihm lag. Er dirigierte ihren Kopf an seine Schulter, um dann ihren Mund stürmisch zu erobern, während er seine andere Hand von ihrer Brust, die er recht fest geknetet hatte, zu ihrem Bauch wandern ließ, wo er wohlweislich aufreizend über das Zeichen meiner Familie strich. Dabei stieß er immer wieder von hinten in sie!

Was für ein Anblick!

Sie mit den verbundenen Augen, an ihn gelehnt, eine Hand krallte sie gerade in sein Haar und hielt seinen Kopf, damit sie ihn ebenfalls inbrünstig küssen konnte, so wie er ihr Haupt hielt. Dies schaffte es, mich durchaus neidisch werden zu lassen.

Severus hielt nun gezielt mit seinen Fingern vorne auf ihre erogenste Zone zu, um sie mehr als gekonnt zum Höhepunkt zu treiben, darum bäumte sie sich regelrecht wild auf und keuchte atemlos an seinem Mund.

Nun gab er ihr Haar frei und sie sackte sofort entkräftet nach vorne, sodass er ihre Hüften fest mit beiden Händen umfassten konnte, um somit noch fester und vehementer in sie zu stoßen.

Das war der Moment, in dem ich mich eilig umdrehte, um rasch vor dem einvernehmlichen Keuchen und lauten Stöhnen das Weite zu suchen.

Ich war sehr aufgewühlt, weil ich soeben freiwillig verzichtet hatte, dabei achtete ich nicht darauf, wohin mich meine Füße trugen. Zu meinem eigenen Schrecken kam ich nach einiger Zeit ausgerechnet unter der Trauerweide zum Stehen, die Weihnachten der Schauplatz meines zu ungestümen Verhaltens gewesen war. Hier wurde ich unweigerlich von unwillkommenen Erinnerungen überschwemmt.

Gedankenverloren stützte ich mich mit einer Hand an der rauen Rinde des Baumes ab und atmete tief durch. Hatte ich das Richtige getan?

Natürlich, was für eine bescheuerte Frage!

Severus hatte das Falsche getan, indem er sie mir selbstherrlich angeboten hatte!

Aber hätte ich nicht vielleicht doch annehmen sollen?

Momentan haderte ich mit meinem ungewohnt eindringlichen Gewissen. Es war schwer, das auszuschlagen was man begehrte! Sehr schwer, wie ich gerade leidlich erkennen und erleben musste!

Aber es war nötig, für uns!

Für sie und mich. Sie hätte mir, wie auch ihm und sich selbst nie vergeben können und so funktionierte das hier schon lange nicht mehr!

Warum war alles so schrecklich kompliziert?

Ich seufzte gepeinigt auf und boxte frustriert zum Schluss hart mit meiner rechten Faust gegen den Baum, verdrehte die Augen wegen des stechenden, aber wohltuenden Schmerzes, der ein wenig meine lastende Erregung verdrängte.

Das führte doch alles zu Nichts… verdammt!

Mit einem verächtlichen Blick ließ ich diese vermaledeite Weide hinter mir, nachdem ich mir widerwillig in Erinnerung gerufen hatte, wie ab hier alles eigentlich den Bach runtergegangen war. Aber anders als damals, hatte ich heute richtig gehandelt!

Wie unglaublich toll!

Nur ob es mir weiterhelfen würde, wagte ich stark zu bezweifeln! Edelmut und Heldenmut wurden im wahren Leben nicht wirklich belohnt!

Schlussendlich würde sie nie davon erfahren!

Ich stoppte abrupt und runzelte verwirrt die Stirn. Ein Ruf?

Das kam unerwartet und ich fühlte dem was ich spürte nach und eilte rasch weiter, wieder zurück zum Pavillon.

So fand ich sie nach wie vor unter dem orientalischen Zeltdach vor. Hermione lag vollkommen befriedigt und nackt auf dem leuchtenden Diwan und schlief tief und fest, während Severus daneben stand und sich gerade sein Jackett akkurat gerade zog.

„Gut, dass du kommst…“, murrte er misslaunig. Unter Anbetracht, was für Genüsse und Befriedigungen er gerade erlebt hatte, rief dies Unverständnis in mir hervor.

„Du lässt sie so liegen?“, fragte ich pikiert, dabei deutete ich auf die benutzte, junge Frau und sein Augenmerk ging mit einem unleserlichen Blick zu ihr.

„Dafür bist du doch da, du kannst es so gut, … sie zu Bett bringen… wenn du dir sonst schon alles versagst!“, schnarrte er verächtlich und irgendwie zynisch.

Er verspottete mich ganz ohne Zweifel. Wobei er mit Sicherheit nur zu überspielen versuchte, dass er es aus seiner Warte nicht nachvollziehen konnte, warum ich abgelehnt hatte und alles was Severus nicht einschätzen konnte, war ihm suspekt. Aber trotz allem fand ich, dass er sie zu sehr benützt hatte und sie nicht gut genug behandelte. Oder machte er das absichtlich vor mir? Um was zu erreichen? Um mich zu reizen, oder zu sehen, wie ich darauf reagierte?

Severus tat nie etwas ohne Grund!

„Pfff!“, kam es abwertend von mir.

„Aber wie auch immer, du weißt, ich muss weg. Wenn Mulciber ruft, dann hat es einen Grund! Einen Unschönen meist“, entgegnete er seelenruhig, darüber wedelte ich huldvoll mit meiner Hand.

„Ja, ja, dein Charity-Projekt… ich weiß, entschwinde und rette ein junges, unwichtiges und unbedeutendes Mädel vor dem Tod!“, ätzte ich böse sowie sarkastisch zurück.

„Lucius, lass deinen Frust nicht an mir aus… und auch nicht an ihr!“, drohte Severus wenig subtil, aber mit einem sehr eindringlichen Blick, bevor er in seiner unnachahmlichen Art und Weise von dannen rauschte.

Ich beachtete ihn nicht weiter, sondern schnippte herrisch mit den Fingern und schon erschien ein demütiger Elf, der mir eilfertig eine Decke reichte, die ich sofort über ihr in einer gewissen Dramatik ausbreitete, um ihre Blöße fürsorglich zu bedecken.

Ich ließ ihn gehen, stand nun alleine im Garten bei ihr. Der Sex, der lange Abend, der von uns in Massen verabreichte Alkohol, die berauschenden Mittel, das alles war wohl zu viel für sie gewesen, denn sie schlummerte selig und vertrauensvoll.

Es war wirklich zu einfach gewesen, sie betrunken zu machen!

Ich mochte glauben, es war ihr gar nicht aufgefallen, dass sie keine Sekunde ohne Glas gewesen war. Entweder Severus oder ich hatten stets für unermüdlichen Nachschub gesorgt. Ich war mir sicher, sonst wäre dieser Abend nicht derart lasterhaft und sündhaft verboten verlaufen.

So beugte ich mich interessiert zu ihr, um ihr die wirren Locken aus dem erhitzten Antlitz zu streichen. Am meisten hätte ich sie nun auf den geschwollenen Mund küssen wollen. Als ich ein leises Seufzen von ihr vernahm, fackelte ich nicht lange, hob sie mit der Decke auf meine Arme und trug sie forschen Schrittes zurück ins Manor. Dabei amüsierte es mich selbst, wie oft es in letzter Zeit vorkam, dass ich sie trug. Wir setzten ihr ganz schön zu!

Während ich die Stufen ohne Probleme mit meiner leichten Last erklomm, flatterten plötzlich ihre Lider und sie fokussierte mich schwer mit müdem, benebeltem Blick aus vollkommen befriedigten Augen.

„Lucius? Was haben wir… was? Ahhh…“, wisperte sie erschrocken und verwirrt, bevor sie die Augen zusammenpresste und wieder einschlief, oder was auch immer, denn ihr Kopf landete schlaff an meiner Brust und ich musste schmunzeln.

Wie es schien, wusste sie nicht mehr sicher, was passiert war und war unsicher, was zwischen uns geschehen war, denn höchstwahrscheinlich hatte sie mich in ihrem Unterbewusstsein doch erkannt und gespürt, dass es meine Hände auf ihrem Körper gewesen waren, wenn auch nur für bedauerlich kurze Zeit. Es würde spannend werden, zu erleben, was sie heute nach dem Aufstehen von dem zügellosen Abend noch wusste!

Aber immer wieder wenn ich in ihr ungeschütztes, schlafendes Antlitz blickte, war ich irgendwie froh, dass mein Gewissen heute Abend rein geblieben war!

Was aber nicht bedeutete, dass ich mir keinen Spaß aus ihrer Unwissenheit machen würde!

Vorsichtig legte ich sie ins Bett und hauchte ihr zum Abschied einen ganz zarten Kuss auf den Mund, bevor ich entschlossen in meine eigenen Gemächer ging!

Lucius Sicht ende

Dracos Sicht

Am nächsten Morgen, als es für mich zum Frühstück ging, hatte ich immer noch diese sinnlichen, erotischen und exotischen Bilder der letzten Nacht vor Augen, deswegen war ich nicht wirklich guter Dinge, als ich den Salon betrat. Aber nach den Erfahrungen der letzten Zeit, lag über mir eine neue Ruhe sowie eine gewisse Distanz, die es mir leichter machte, mich dem hier zu stellen.

Was erwartete mich hier?

Offenbar gingen sie sich nicht mehr an die Gurgel, die Eiszeit war beendet!

So fand ich Vater gewohnt gebieterisch am Frühstückstisch vor. Er wirkte frisch wie eh und je, daneben saß auch Severus, der sich wie gewohnt hinter der Zeitung verkrochen hatte, doch die Atmosphäre konnte ich gerade nicht wirklich greifen.

„Guten Morgen!“, grüßte ich betont nichtssagend höflich und ließ mich auf meinem Platz neben Vater, der absolut nicht überrascht wirkte, dass ich da war, nieder. Bestimmt wusste er längst von meiner Rückkehr.

„Guten Morgen, Draco! Willkommen zurück, wie schön! Ich hoffe, du hast die Tage bei den Veela in vollen Zügen genossen und den Auftrag zur Zufriedenheit erfüllt!“, begrüßte er mich hintersinnig und ein kurzes, süffisantes Lächeln umspielte seine Züge, bevor er entspannt von seinem Kaffee trank.

Er schien absolut reinen Gewissens zu sein, obwohl er mich ohne Warnung in dieses Geiernest gestoßen hatte.

„Danke, Vater, es lief bestens. Die Veela werden sich raushalten!“, antwortete ich deshalb auch nur knapp. Was gab es sonst zu sagen?

Ich griff nach dem Kaffee und schenkte mir ein, um irgendetwas zu tun. Genüsslich spürte ich dem herben Geschmack des Kaffees nach und wusste seine Note mehr als zu schätzen, endlich wieder etwas Ordentliches, dieses naturverbundene war wahrlich nicht meines!

„Ob dies der Lord auch als „bestens“ ansieht?“, zweifelte Vater sofort und holte mich aus meinem Genuss und ich war gewillt, mit den Augen zu rollen, denn das könnte durchaus stimmen, aber gleichzeitig hatte auch Vater im ersten Krieg nicht mehr vorweisen können als ich heute und damit würde es dem Lord genügen müssen.

„Wirklich? Warum nicht? Das hat er bei dir auch getan… damals…!“, warf nun Severus zweifelnd mit erhobener Braue ein, nachdem er die Zeitung hatte sinken lassen und ich hob meine Braue, denn es war unerwartet, dass Severus zu meiner Ehrerhaltung herbeieilte, aber er tat es und ich war mehr als willig es anzunehmen.

Ja, ich hatte mich eindeutig verändert!

„Ja, er hat nicht mehr geschafft als wir…“, kam es daraufhin provokant von Vater, als Severus raschelte und ihm einen langen Blick über das Papier hinweg sandte.

Und Severus hatte recht, ich wollte über alles was bei den Veela passiert war nicht reden. Nach der Verhandlung und meinem Gespräch mit Zorica wusste ich deutlich genug, was mit Vater und Yakor damals geschehen war, da wollte ich keine Erklärungen mehr abgeben und dass er mich nicht gewarnt hatte, war schon irgendwie typisch Vater und doch würden mich seine Beweggründe interessieren.

Auf der anderen Seite musste ich zu meinem Leidwesen eingestehen, dass ich nachvollziehen konnte, warum Vater über diesen Vorfall nicht gesprochen und sich ausgeschwiegen hatte!

Wer sprach schon gerne über dergleichen?

Aber eine kleine Warnung wäre nett gewesen. Zwar waren die Gedanken, Vater gehörig die Meinung zu geigen, wenn ich heimkam, mir lange im Kopf rumgespukt, aber der Tag im Wald und am Bach hatte mir genügend Zeit gegeben, nachzudenken und mir war in meinen Überlegungen bewusst geworden, wenn Vater davon ausgegangen war, dass Yakor Rache an mir nehmen könnte, hatte er als Taktiker sicher gehofft, dies könne mir zum Vorteil in meinen Verhandlungen gereichen.

Dies zeigte, er hatte genug Vertrauen in mein Können, dass er dachte, ich konnte mir aus solchen Situationen selbst helfen, das war seine Art, mir sein Vertrauen auszusprechen!

Er war nie ein behütender Vater gewesen, ein schützender in Maßen, ja, aber auch nur auf Leben und Tod, alles andere war seiner Ansicht nach nötig, sodass ich erwachsen und ein Mann wurde!

Ich antwortete nicht und schob mir ostentativ den Löffel mit Müsli in den Mund, also machte ich eine gute Miene zum bitterbösen Spiel und wartete auf meine Freundin, während ich weiterhin schweigend zu frühstücken begann.

Unfassbar, aber wahr, mein Wunsch nach Stille wurde von beiden akzeptiert und sie redeten nicht weiter, sondern widmeten sich ihren Tellern, Tassen und Papieren.

Ich war gerade dabei mein Toast zu buttern, als sich hinter mir erneut die Tür öffnete.

Verhalten lächelnd, aber auch gespannt wandte ich mich ihr entgegen. Ich betrachtete ihre Erscheinung, ihre lockigen Haare, die sich in gepflegten Wellen auf ihren Rücken ergossen und einige Strähnen, die weit über ihre Schulter bis zu ihrer Brust reichten, fielen verspielt herab.

Es traf mich fast ein Zauber, wie konnte ich so doof sein, sie mit der gewöhnlichen Wena zu hintergehen, wenn ich, während ich Hermione ansah, einfach wusste, dass ich sie wollte.

Sie strahlte so viel Selbstsicherheit, Überlegenheit und Eleganz aus. Sie wirkte gegen die kindliche Wena wie eine erwachsene Frau.

Als mein Blick zu ihren Augen ging, stutzte ich, denn sie erschien unerwartet unsicher, wie ihr Blick über uns als Gruppe streifte, kurz bevor sie mich wahrnahm und sich kurz Unglauben in ihrer Miene offenbarte.

„Draco, du bist wieder da…“, hauchte sie etwas überrumpelt, dabei klang sie etwas heiser und nach gestern Nacht und dem was ich hatte beobachten können, glaubte ich ihr sogar, dass sie gar keine Zeit gehabt hatte, mich zu vermissen!

Darüber entwischte mir ein überhebliches Lächeln, aber sie erwiderte soeben mein Lächeln sogar recht ehrlich. Ich fragte mich allerdings, ob sie lächelte, weil sie Vater sah, oder sich wirklich über meine Rückkehr freute.

Sogleich schallt ich mich innerlich, denn ich musste anders agieren, ich musste gelassener sein und so erhob ich mich und ging auf sie zu.

„Ja, endlich und ich bin froh, wieder bei euch zu sein!“, wählte ich meine Worte mit Bedacht und war rasch bei ihr und hauchte ihr absichtlich nur einen Kuss auf die Stirn. Dabei war ich mir der sengenden Blicke der beiden anderen bewusst. Als sie sich von mir löste, war sie offenbar erstaunt wegen meiner freundlichen Art ihr zu begegnen. Das hatte sie nach meinem Heuler wohl nicht erwartet, aber ihr Brief hatte viel für mich geändert.

„Guten Morgen!“, grüßte sie damit nur mich und betont gutgelaunt.

So überraschte sie nun mich, denn sie ging nicht weg, sondern näher zu mir und stellte sich auf die Zehenspitzen, legte mir die Hände in den Nacken und strich sanft mit den Fingerspitzen über das eingravierte H!

Dies war eine Aktion, die mich verwirrte, denn das tat sie selten, danach gab sie mir einen zarten Kuss auf den Mund und ich musste mich eisern beherrschen, nicht unter ihrer Berührung zu erzittern.

Denn ihre Berührung ging mir durch und durch und ich hatte es vermisst, ganz anders als bei der Veela!

Aber dass sie es dann auch noch derart demonstrativ vor den anderen tat, war schlicht und ergreifend eine Wohltat!

Soeben verwünschte ich mich und meinen Schwanz, den ich an dem Tag im Wald nicht unter Kontrolle gehabt hatte. Wobei ich mir sogleich wieder ins Gedächtnis rief, dass auch sie mich in mehreren Themen hinterging oder sie mehr oder weniger verschwieg. Ich musste mir das schlechte Gewissen abgewöhnen, man tat was man tat und hatte mit den Konsequenzen zu leben, Punktum!

„… und willkommen zurück!“, hauchte sie einfühlsam, als sie sich wieder löste, mir tief und entschlossen in die Augen sah. Es war, als ob sie in ihnen etwas suchen würde.

„Ich hoffe, dir geht es gut!“, erklärte sie ehrlich besorgt, während sie sich in Bewegung setzte und sich nun auf den Stuhl neben mir niederlassen wollte, doch ich konnte gar nicht antworten.

„Aber ja…“, setzte ich an, als ich auch schon unterbrochen wurde.

„Werden wir denn gar nicht mehr begrüßt?“, fiel mir Vater mit einem Ton, den ich so gar nicht einordnen konnte, ins Wort. Dabei suggerierte seine Frage eher, „warum werde ich nicht begrüßt?“ und mein Kopf fuhr heftig zu ihm herum, denn ich hatte unsere zwei Beobachter total vergessen.

„Draco, du solltest aufrücken, ich wünsche, dass Hermione heute an meiner rechten Seite sitzt!“, befahl er unmissverständlich, worauf ich nur noch irritiert zwischen den beiden hin und her blicken konnte. Gerade fühlte ich mich gefährlich gedemütigt und vor den Kopf gestoßen.

Aber man könnte es fast als einen permanenten Dauerzustand bezeichnen. Vielleicht war es gut, um keinen Höhenflug zu bekommen, aber ich hatte wahrlich gelernt, denn wirklich etwas bedeuten tat es mir nicht, es war nicht wichtig und nur eines seiner Spielchen und so ersparte ich mir sogar so etwas wie ein abfälliges Schnauben, sondern überließ Hermione diesen Platz.

Während Hermione mitten in der Bewegung erstarrte, rollte sie gut sichtbar mit den Augen wegen der Spielchen, die Vater wieder sogleich zu spielen anfing und ich selbst verzog innerlich leidvoll die Miene und wünschte Vater dezent auf den Mond, aber blieb ansonsten unleserlich.

Sie selbst verharrte noch immer, wie sie sich gerade hatte hinsetzen wollen und blickte geradezu überrumpelt, aber dann auch tadelnd zu Vater. Severus hatte sich inzwischen zurückgelehnt, die Arme verschränkt und schien das Schauspiel zu genießen, dabei war sein Blick auf ihre angespannte Halsmuskulatur gerichtet, die sichtbar arbeitete.

Schließlich entschied ich mich, den tadellosen Sohn zu mimen, indem ich Hermione höflich den Stuhl zurecht rückte.

Was wollte Vater damit aussagen? Dass nun mehr zwischen ihnen war? Dass sich meine Sorgen und Albträume bewahrheitet hatten? Dass gestern Abend doch mehr passiert war?

Wie kindisch war das denn? Selbst ich konnte die minimalen Schatten unter ihren Augen ausmachen. Sie war betrunken gewesen sonst nichts!

Mir kam aber auch in den Sinn, dass Vater in den letzten Sommerferien schon einmal so reagiert hatte, Hermione an seiner Seite hatte sitzen lassen und in mir kamen ungute Erinnerungen wieder hoch, wie eng sie damals miteinander gewesen waren.

Auch Hermione schien wegen dieser Forderung überrascht und ein wenig verärgert zu sein, sie ließ sich dann sichtbar verstimmt auf meinem Platz nieder, sah mich jedoch an. Als ich neben ihr Platz nahm, schenkte sie mir ein flüchtiges, irgendwie flackerndes Lächeln.

„Was soll das, Lucius?“, wandte sich Hermione nun hörbar perplex und ich glaubte, auch etwas Unwillen in ihrer Stimme herauszuhören, an Vater.

Vater schien es nicht für nötig zu halten, zu antworten, sondern überging ihre Frage nonchalant und gewohnt hochmütig, stattdessen ergriff er Hermiones auf dem Tisch liegende Hand, hob sie galant an und ich konnte nur total interessiert beobachten, wie er sein Haupt neigte, Hermione währenddessen stets intensiv anblickte und ihren Handrücken chevaleresk an seine Lippen führte.

Das war ein Anblick, der mich wieder in den Park zurückschleuderte, als er gestern ihren Puls derart erotisch geküsst hatte und so schluckte ich schwer, aber immer noch mehr als beherrscht. Vater provozierte gerne.

„Guten Morgen, kleine Lady. Ich hoffe, du hast gut und erholsam geschlafen, wo du doch so müde warst!“, begrüßte er sie doppeldeutig, mit absolut ungewohnt sanfter und gefühlvoller Stimme, was mich noch perplexer und sie etwas steifer werden ließ.

„Oh ja, danke, Lucius, sehr gut! Wenngleich ich das nächste Mal dem Kakteenchampagner entsagen werde!“, erwiderte Hermione nun erstaunlich zuvorkommend und schrecklich süßlich, aber ich hatte das unbestimmte Gefühl, ganz auf der Höhe war sie nicht.

Als ich argwöhnisch verfolgte, wie sie Vater betont freundlich anlächelte, hatte ich das Gefühl, einen Schwinger in den Magen zu bekommen, denn er lächelte ungewohnt offen zurück, doch trotzdem hielt ich mich eisern an meine neue Gelassenheit und nippte an meinem Kaffee.

„Der Katertrank hat geholfen, nehme ich an!“, warf Vater nun spottend ein, worauf ich beobachten konnte, dass Hermiones Züge kurz zu entgleiten drohten, doch dann saß die Maske wieder. Sie nickte nur brüsk und trank selbst gierig von ihrem Kaffee.

„Naja, so ganz nicht, das ist echt tückisch, das Teufelszeug!“ Sie klang erstaunlich ehrlich und strich sich mit der anderen, ihrer freien Hand leicht fahrig über ihre Schläfe.

Sie gestand also ein, dass der Trank nicht vollkommen gegen ihren Rausch ankam, sie schien noch leichtes Kopfweh zu haben und ich hatte den Verdacht, dass es in ihrem Kopf gerade rattert, da sie sich verdächtig auf die Unterlippe biss.

Was beschäftigte und verunsicherte sie?

War es meine unerwartet frühe Wiederkehr und Gegenwart? Denn selbst wenn sie nicht zum Äußersten gegangen waren, war für mich erkennbar, dass sie Emotionen investierte. Bei mir war es nur schnöder Sex gewesen und keine Sekunde hatte ich mich emotional auf Wena eingelassen, aber vielleicht interpretierte ich zu viel in Hermiones Verhalten hinein.

„Hermione? Hast du einen Filmriss?“, versuchte ich ihre Aufmerksamkeit zu erhalten, während Vater noch immer ihre Hand vertraulich hielt, sie einander in die Augen blickten.

„Wassss…?“, wollte sie verwirrt erfahren und zog an ihrer Hand, aber er gab sie natürlich nicht frei.

Doch Lucius ließ zu, dass ihre Hände auf den Tisch sanken, als Hermione sich nun zu mir wandte und mich fragend anblickte. Auch ich musterte sie eindringlich, dabei glitt mein Blick auch kurz von ihrem Gesicht weg und ich registrierte, dass sie die Kette, die ihr Vater einst geschenkt hatte, den feinen, kleinen goldgefassten Smaragd, wieder trug. Das war wahrlich kein gutes Zeichen, wirklich nicht. Hermione hatte seit Weihnachten diese Kette nicht mehr getragen, seit sie sich mit Vater zerstritten hatte und selbst nach ihrem Date vor kurzem hatte sie sie nicht wieder angelegt, aber nun trug sie die Kette wieder, das traf mich völlig unvorbereitet und unerwartet sehr tief.

Diese Tatsache offenbarte mir, was auch immer passierte, ging eindeutig nicht nur von Vater aus, nein, auch Hermione musste darauf eingestiegen sein, sonst würde sie sein Geschenk nicht wieder tragen.

„Naja… das Fest war recht feuchtfröhlich… aber nein…“, wiegelte sie ab und da warfen wir drei Männer uns gleich verständige Blicke zu, dass es so war wie ich annahm. Sie konnte sich nicht mehr an alles erinnern was passiert war. Sie hatte einen Riss, war aber zu eitel, um es uns gegenüber einzugestehen.

„… und was ist hier los?“, fragte ich sie schlicht, fast schon furchtsam vor der Antwort und deutete auf ihre Hand, die noch immer von Vater gehalten wurde.

„Lucius und ich haben Frieden geschlossen, MEHR ist NICHT!“, antwortete sie verstehend was ich meinte und nur schulterzuckend, aber zum Ende hin doch eindringlich.

Doch ich bemerkte genau, dass sie irgendwie unsicher wirkte, als ihr unsteter Blick von mir wegflatterte, zu Severus hin, der ein gemeingefährliches, aber nur angedeutetes Schmunzeln offenbarte, das wirklich alles bedeuten konnte und ihr auch anscheinend nicht bei der Beantwortung der offenen Frage, die in ihren Augen stand, helfen würde.

Der Frage, ob mehr war oder nicht?

Vater hielt noch immer ihre schmale Hand und ließ kreisend seinen Daumen über ihren Handrücken streichen. Schon allein diese kleine, intime und sehr zärtlich anmutende Geste fuhr mir wie ein riesen Schock durch die Glieder, sodass mir schlecht wurde!

Aber ich blieb gelassen und spießte mit der Gabel mein Rührei, welches ich nach dem Verzehr des Müslis auf meinen Teller gehäuft hatte, auf und genoss es, Geschmack auf der Zunge zu haben.

„Frieden geschlossen?“, fragte ich daher auch skeptisch, nachdem ich geschluckt hatte und blickte nun Vater an, der sich schrecklich selbstgefällig auf seinem Stuhl zurücklehnte und weiter die Hand MEINER Freundin mit brutaler Selbstverständlichkeit, die mir sehr sauer aufstieß, hielt, während er mir einen undeutbaren Blick schenkte.

Bedeutete Frieden schließen, miteinander schlafen?!

Sollte das passiert sein? Mit Hermione? Gestern? Meiner Freundin, die ich selbst betrogen hatte!

Um der Magier willen, war das vertrackt und kompliziert, verwirrend und verletzend!

Gerade wieder hier zu sein und sie leibhaftig miteinander turteln zu sehen, machte alles irgendwie schwieriger und ich fragte mich momentan, warum alles immer so heikel und diffizil sein musste!

Aber gleichzeitig spürte ich in mir den Kampfgeist erwachen und ich wollte es Vater nicht zu leicht machen und so neigte ich leicht mein Haupt, wie in sanfter Zustimmung.

„Freu dich doch, Draco, wir bekriegen uns nicht mehr, endlich kann Frieden in der Familie einkehren!“, sprach Vater eindringlich und legte eine sinnige Kunstpause ein, in der ich ihm am liebsten eine saftige Faust ins Gesicht gerammt hätte. „… und du weißt, außerhalb spitzt sich alles immer mehr zu, wir müssen eine Einheit bilden!“, erklärte Vater schrecklich von oben herab und so blasiert, dabei gab er mir mit einem eindeutigen Blick zu verstehen, dass für ihn dieses leidliche Thema nun beendet war.

„Das freut mich…“, verkündete ich süßlich.

Einen Augenblick verharrte sein messerscharfer Blick noch auf mir, bis ich nachgab und wegblickte, dann fuhr er unberührt fort, als hätte er mir gerade nicht den Mund verboten und meine Kiefer mahlten verärgert, aber wenigstens hatte ich ihm nicht das letzte Wort gelassen.

Vater griff nun ganz plötzlich in seine Gehrocktasche und zog ungerührt etwas hinaus, währenddessen war sein Blick ekelerregend sanft auf Hermione gerichtet, die aber stur auf ihren Teller blickte und mit ihrer Gabel ihr Rührei hin und her schob. Schließlich legte er das kleine Etwas, das sich als eine Schatulle herausstellte, auf den Tisch und schob es zu ihr.

„Kleine Lady, dies solltest du heute Abend tragen, das würde das Ensemble komplettieren…“, verkündete er mit völlig ungewohnter Stimme, während Hermione das kleine Kästchen nahm und gespielt neutral öffnete.

Ich konnte ein paar kleine, sehr elegante Ohrringe ausmachen. Es waren grüne Smaragde in einer aus Weißgold gefertigten Fassung, die wirklich genau wie ihr Kettenanhänger war. Für Vaters Geschmack war dieser Schmuck schon erstaunlich zurückhaltend und schlicht und schien eher für den Alltag gedacht zu sein.

„Hihihi… Hahaha…“, fing Hermione zu meiner Verwunderung an, leise und rau zu kichern, wobei Vater eine seiner hellen Brauen konsterniert lüpfte.

Dabei hatte ich das Gefühl, sie kicherte nur um etwas zu überspielen, denn ihre kurz eher vor Schock als vor Freude geweiteten Augen waren mir nicht entgangen. Severus war keine Hilfe, denn er beobachtete alles nur mit verschränkten Armen und starrer Miene.

„Was?“, fragte Vater da auch schon ungewohnt involviert wegen ihres Verhaltens.

„Oh nichts, Lucius, aber womit habe ich DAS denn verdient?“, vibrierte noch immer Hermiones Stimme vor Amüsement und Vaters Augen glitzerten, nachdem sie ihn derart verrucht oder besser auch doppeldeutig fragte und hierbei bestätigte sich wieder meine Annahme, wie Hermione mit Situationen umging und wie Wena oder auch andere Frauen darin handeln würden.

Sie zog sein Geschenk eher ins Absurde, andere hätten eventuell beschämt oder aber erfreut reagiert, aber sie tat es als Lächerlichkeit ab.

„Sagt es dir nicht zu? Ich denke, du hast es verdient, ganz sicher!“, kam es auch schon reichlich verschnupft, aber auch überzeugend von Vater und ich verfolgte, dass es sogleich noch mehr in Hermione zu arbeiten begann.

Was implizierte er hier, das ihr so Kopfzerbrechen bereitete?

„Würde ich sonst die Kette tragen?“, fragte sie wieder gespielt kokett, spielte an ihrem Kleinod herum und ging nicht darauf ein, dass er meinte, sie verdiene das Geschenk, dann schloss sie den Deckel wieder.

„Aber meine Frage bleibt, womit habe ich ein Geschenk verdient? Ich habe nichts… absolut nichts getan, um von dir beschenkt zu werden!“, betonte sie inbrünstig.

Natürlich ging es ihr darum, mich zu überzeugen, dass ich mir keine Sorgen machen musste, also spitzte ich die Ohren. Ich verstand sofort und Severus auch, der schnell seine Tasse anhob, um sich und seine Miene dahinter zu verbergen. Sie wollte mir zweideutig mitteilen, dass da nichts gewesen war, aber fast klang es auch so, als wolle sie sich selber davon überzeugen.

Während Vater missmutig die Stirn wegen ihres Versuches kräuselte, blickte sie ihn unverwandt an. Das war also Hermiones Art, mir vor allen zu bestätigen, dass sie, anders als ich, standhaft geblieben war, egal was Vater für eine Show hier abzog und der Steinklumpen in meinem Magen wurde bedeutend leichter, was sie betraf, und bedeutend schwerer, was meine Schuld anging.

„Liebes, du hast mir wundervolle Tage geschenkt, die einem Urlaub gleichkamen und gleichzeitig hoffe ich noch immer, dass unser kleines Arrangement im 2. Stock von Dauer sein wird. Ich genieße es, die Klinge mit dir zu kreuzen! Nur dafür diese kleine Aufmerksamkeit… außerdem, waren die Ereignisse nicht denkwürdig?“, erklärte er sich nun kavalierhaft aber trotz allem mehr als ungewohnt.

„Hermione, möchtest du ein paar Erdbeeren? Ich weiß doch, wie sehr du unsere Beeren magst!“, bot er sehr umsorgend an und überspielte die kurze Stille und reichte ihr sogleich die kleine Kristallschale mit den roten Beeren, die sie dankend ergriff.

Dracos Sicht Ende



Info:
Ab dem Moment in Kapitel 417, in dem Lucius Severus küsst, setzt ein OS an, den wir für Lilo zum Dank geschrieben haben, mit dem Titel: "A winner takes it all!"

Vielleicht könnt ihr euch nun denken, welche andere Richtung der OS eingeschlagen hat und wie verrucht die Story, ab da weiterging:

„Lucius fasste mich mit seinen eleganten, schlanken Fingern fest am Kinn, um sich als nächstes geschwind zu mir zu beugen. Ich verbot mir den Impuls, vor ihm zurückzuweichen, schlussendlich würde ich nie Schwäche vor ihm zeigen, wenngleich ich noch nicht ganz durchblickte, was er vorhatte…“

Jajaja… es geht hot, aber auch ganz anders als in WHF weiter, lach… ich denke, man kann sich denken, was dies für ein OS geworden ist und nein, wir haben nicht vor ihn zu posten! Wir haben uns sehr genau überlegt, warum Lucius hier das Angebot nicht annimmt, aber wie heißt es so schön „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, noch war nicht die rechte Zeit… sorry!

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Kapitel 417-418
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