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 Kapitel 499-500

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 499-500   Di Feb 17, 2015 8:51 pm

499. Kapitel Ein Geschenk in Ehren kann niemand verwehren

Severus Sicht

„Wen bringen Sie mir hier, Professorin?“, begrüßte ich die Eindringlinge in mein neues Reich widerwillig und warf eine kalkulierende und studierende Musterung auf das Porträt des schlafenden Dumbledore.

Es war alles seine Schuld, eindeutig!

„Schüler, die sich offensichtlich ihren Professoren gegenüber zu viel herausnehmen. Eine Liederlichkeit, unter der Hogwarts seit zu langen Jahren leidet und ich bin mir sicher, dass Sie es nicht gutheißen, wie man sich mir, uns gegenüber als Respektsperson gebärdet!“, fabulierte die Furie vor mir und ich zwang mich dazu, still bis 10 zu zählen, um nicht umgehend die mühsam aufrecht erhaltene Geduld zu verlieren, während ich mit so etwas wie aufgebender Wut auf das Grüppchen vor mir starrte.

Machten die das alle um mich zu ärgern?

„Wohl an… wie ich sehe… Mr. Potter, Mr. Weasley, Miss Granger…“, setzte ich trügerisch sanft an und innerlich fragte ich mich schon, wie man derart unvernünftig handeln konnte.

Hatten sie noch nie etwas davon gehört, sich unauffällig im Hintergrund zu halten? Was war daran so besonders schwer?

Wollten sie mich zur Weißglut treiben? Sahen die das als Hobby, oder vielleicht als Sport? Ich meine, wirkte ich wie jemand, der sich ärgern ließ? Eine unwirsche Bewegung später hingen mir einige schwarze Strähnen ins Gesicht und verhinderten, dass man den sonst gut kaschierten, aber jetzt mörderischen Ausdruck nicht mehr sehen sondern nur noch erahnen konnte, der in meinen Augen aufloderte.

„Ich wollte die drei bestrafen, aber sie… sie, Miss Granger hier…“, würgte sie an dem Wort, als würde sie an dem Namen des Biestes ersticken und ich verbiss mir das gehässige Grinsen, das auf meinen Lippen Einzug halten wollte. „…wünschte, Sie mit einzubeziehen, Direktor“, setzte sie empört hinterher und ich gratulierte Hermione zu ihrem anscheinend noch gerade so eben auftauchenden Verstand.

„Mhm… wohl an“, zwang ich mich weiterhin zur Ruhe und schob nun doch meine Haare aus meinem Antlitz, doch bevor ich fortfahren konnte, legte Alecto weiter in ihrer viel zu hohen Tonlage los.

„Sie sind doch viel zu beschäftigt um sich mit dergleichen Nichtigkeiten wie Strafarbeit herumzuschlagen, Sir“, versetzten mir ihre anmaßenden Worte, dass sie zu wissen dachte, wofür ich Zeit hatte, oder eben nicht, einen Stich der Wut.

Was fiel dieser Impertinenz von einem Weib überhaupt ein? Ich konnte tun und lassen was ich wollte. Meine Hände wollten sich zu wütenden Fäusten ballen, weswegen ich sie eben mit umso mehr Bedacht vor mir auf den Tisch legte. Dabei standen Potter und Weasley sichtlich unwohl rum, da sie sich schon denken konnten, was ich absolut nicht ab konnte. In dieser Zeit versuchte Potter, bemüht unauffällig den Raum zu scannen.

Versuchte, war hier das Wort des Tages. Es gelang ihm unter meinem scharfen Blick nicht, dies unbemerkt zu tun. Er wirkte bei dem Versuch wie ein Elefant im Porzellanladen, wie er vor allem das schlafende Portrait von Dumbledore anstierte. Es war nicht zu übersehen. Das musste allen auffallen.

„Sie denken, Sie wissen, wie ich meine Zeit einteile?“, fragte ich betont neutral nach, mich nun Carrow zuwendend, woraufhin sie mit großen, kugeligen Augen zu mir sah und Hermione fast ein Lachen entwischte, denn auch sie wusste sehr gut, was mich gegen die Frau aufbrachte.

Niemand, absolut niemand schrieb mir vor, was ich zu tun und zu lassen hatte.

Doch dumm wie sie war, begann diese affektierte Nudel auch schon wieder zu plappern. Man konnte nicht behaupten, dass sie wusste, wann es besser war, zu schweigen! Der aufziehende Kopfschmerz hinter meinen Schläfen war somit wahrlich kein Wunder.

„Das ist nicht ganz korrekt, denn natürlich weiß ich, dass Sie Ihren Aufgaben immer zu 100 Prozent gerecht werden, Sir, aber Sie müssen sich nicht mit diesen lästigen Schülern herumschlagen. Auch ich stehe für eine harte Hand und möchte Ihnen helfen!“, lächelte Alecto versonnen zu mir hinauf und mir entwich ein Schnauben der abfälligen Sorte.

„Tun Sie das?“, durchbohrte ich sie mit meinem so düsteren Blick, bis selbst sie in ihrer Blindheit ein wenig zusammensank und mich unwohl musterte. „Nur dank Ihnen hatte ich heute Morgen einen weniger erfreulichen Besuch von Professor McGonagall und so sehr ich es durchaus nachvollziehen kann, dass Sie mit harter Hand durchgreifen wollten, zum Beispiel gestern Nacht, so wünsche ich eben, in jede Bestrafung mit einbezogen zu werden“, hauchte meine ölige Stimme durch den Raum und selbst der größte Dummkopf musste bemerken, dass meine engelsgleiche Geduld rapide dem Ende entgegensteuerte.

Und wenn man meine miese Laune, seitdem ich zu diesem Posten verdonnert worden war, mit einrechnete, war ich noch regelrecht zahm. Wie gesagt, Minerva hatte mich heute Morgen, viel zu früh, am frühsten Morgen wohlgemerkt, mit ihrer unerwünschten Anwesenheit beehrt und hatte sich bitterlich über Alecto beschwert.

Sie hatte mir alles bis ins kleinste und vor allem unwichtigste Detail beschrieben, wie sie eben den jungen Creevey zu später Stunde unerlaubterweise auf den Fluren in einem desolaten Zustand angetroffen hatte und das Biest, das ebenso unerlaubt unterwegs gewesen war wie der andere, im freundlichen Gespräch mit unserer Alecto Carrow. Sie war auch so frei gewesen, mir detailliert zu erzählen, dass Alecto eine blutige Nase gehabt hatte und Hermione eine blutverschmierte Faust. Tja, Minerva hatte sich nicht gescheut, mir genau darzulegen, wie Hermione es gewagt hatte, auch sie mit einem Befehl gleich wegzuschicken und zu meiner milden Verwunderung, war McGonagall dieser Aufforderung sogar nachgekommen.

Das hätte ich zwar nie und nimmer erwartet, umso positiver war ich gestimmt, dass sie es doch getan hatte, vor allem da ich annahm und wusste, dass Hermione mehr als nur leicht mit Alecto fertig werden konnte, wenn sie nicht gezwungen war, den schrecklich unechten Schein aufrecht zu erhalten. Doch auch Minerva war immer wieder für eine große Überraschung gut, eindeutig, aber dumm war diese Frau auch noch nie gewesen. Dafür war sie nervig und rechthaberisch und typisch Gryffindor und palaverte die ganze Zeit von Verantwortung, Einsatz und Ehrgefühl und dass wir die Schüler besser vor dem Geschwisterpaar schützen müssten. Und so ganz nebenbei kreischte sie die ganze Zeit auch noch Dumbledore an, dass er endlich aufwachen möge um mit ihr zu reden und Stellung zu beziehen. Ein Gefallen, den er ihr natürlich mal wieder nicht tun wollte! Leider auch mir nicht und wer badete daher ihre miese Laune aus? Eben, ich, und das schon am frühen Morgen. Es war eine Schande, ohne gleichen!

„Sie, was?“, stockte diese nervige Carrow gerade, was meinen Wunsch betraf, und riss mich aus meinem Leid. „Jeden?“, krächzte sie weniger schmeichelhaft für sich und ich fragte mich noch leidender, ob ich absichtlich von so unfassbar vielen Idioten umgeben war.

Natürlich, ich meine, ich war kein netter Mann, noch ein guter, aber das hier… also, das… das konnte keiner verdient haben?

„Sie hören gar recht. Da ich gewillt bin, in naher Zukunft die Bestrafungen zu erweitern, muss ich über jedwede Missetat in Kenntnis gesetzt werden, wobei ich hoffe, dass Sie zu selektieren verstehen“, sprach ich gekünstelt und was sollte ich sagen, ihre Reaktion bestätigte mich in meiner Annahme, dass da nicht viel Hirn in dieser Frau vorhanden war.

„Sir?“, echote sie nur sprachlos und gaffte mich selten doof an.

„Ja, ich hoffe Sie haben verstanden, Professorin, dass niemand hier Strafen ausspricht oder ausübt, die ich nicht zuvor abgesegnet habe! Alles muss in geordneten Bahnen verlaufen. Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie einen Katalog zusammenstellen, wie Sie sich Strafe und Bestrafung vorstellen, damit würden Sie mir tatsächlich dienlich sein“, kam ich einer spontanen Idee nach, womit ich dieses Weib zu beschäftigen wissen würde. „Und ich hoffe, wir sind uns einig, dass ich Steigerungen bevorzuge und nicht nur stets einen Fluch lesen möchte“, während ich sprach, verbiss sich das Biest ganz eindeutig ein Lachen, denn nicht nur in ihren Ohren hörte sich dies nach einer wirklichen Strafarbeit an. Es war auch eine und selbst Potter und Weasley erkannten es und bissen sich auf ihre Lippen.

„Si… Sir?“, stotterte Carrow unsicher und ungläubig, bevor sie einen anklagenden Finger zu dem Trio hob und auf sie deutete. „Und was passiert nun mit diesen Dreien?“

„Oh, keine Sorge, ich werde es genießen und es wird mir eine Freude sein, ihnen zu zeigen, was es bedeutet, der Obrigkeit nicht mit dem gebührenden Respekt zu begegnen“, erklärte ich rundherum und studierte die Delinquenten vor mir mit einem stechenden Blick und alles an meiner Haltung fragte, ob sie es wagte, an mir und meinem durchsetzungsstarken Können zu zweifeln.

„Ohhh… ohhh, ja, Sie können das natürlich noch besser, Sir“, hauchte Alecto plötzlich verzückt und in ihren Augen funkelte es begierig. „Man hört allgemein hin, dass Sie Potter nicht mögen.“

„Professor Carrow, ich denke, dass es mir als Schulleiter nicht zusteht, jemanden zu mögen oder nicht, ich bin unparteiisch“, sprach ich heroisch, wobei Potter kurz vor einem wenig angebrachten Hustenanfall stand.

„Aha“, lag ein fast schon irres Grinsen auf dem hässlichen, so runden Antlitz. Anscheinend vertraute sie auf meine Aussage, da sie diese auf Potter und nicht auf das Biest bezog, bevor sie dann doch ihren Blick auf Hermione lenkte und sich ihren Teil dachte. „Natürlich, wie Sie wünschen, Sir“, presste sie dann widerwillig heraus und wandte uns abrupt den Rücken zu.

Und zu meiner großen Verwunderung schafften es diese drei Nervensägen, einmal in ihrem Leben den Mund zu halten und zu warten, bis Alecto ihren fetten Arsch aus meinem Büro geschwungen hatte. Ich warf ihnen finstere bis düstere Blicke zu und durfte erleben, wie sich Weasley unter diesen wand, während Potter versuchte, so zu tun, als würden ihm diese Blicke nicht gelten und das Biest schoss den Vogel ab, da sie mir verwegen zuzwinkerte.

„Könnte ich erfahren, wie es sein kann, dass ihr es nicht mal versucht, unsichtbar zu sein? Ist das wirklich zu viel verlangt?“, lag irgendwie Resignation in meinem Ton, der mir selbst in dieser Sekunde gar sehr missfiel, aber gerade dies zeigte, zu meinem Erstaunen, bei den Delinquenten mehr Wirkung, als wenn ich gewütet hätte, da sie mich soeben mit schuldbewusster Miene ansahen. „Potter, gerade Sie sollten am besten nur noch mit Tarnumhang durch das Schloss laufen und Sie, Weasley, sollten aufpassen, dass er sich verdammt nochmal immer zurückhält“, brauste ich dann doch am Ende meiner zu langen Geduld wütend auf und donnerte mit meiner Hand auf den altehrwürdigen Schreibtisch vor mir, was zumindest zwei von diesem Trio zusammenzucken ließ.

„Sir… ich… wir…“, fing Potter stockend mit seiner Verteidigung an.

„WAS?“, fauchte ich ihn an, als ich zu meinem großen Unwillen nun ebenfalls unterbrochen wurde.

„HARRYYYYY, mein lieber Junge… endlich!“, erwachte Dumbledore mit einem Schlag aus seinem gespielten Schlaf und wenigstens durfte ich erleben, dass Potter noch unglücklicher darüber aussah, nun von dem Alten angesprochen zu werden als von meiner Person. „Was hast du hier nur verloren, lauf weg und eile dich…“, zuckte eine meiner dunklen Brauen in die Höhe.

„Bitte?… WAS?“, fasste Potter unserer aller Frage recht gekonnt in zwei Wörtern zusammen.

„Ja, du hättest nie hierher zurückkommen sollen und dürfen“, bekräftigte das Portrait des ehemaligen Schulleiters inbrünstig.

„Hätte ich nicht? Was hätte ich denn sonst machen sollen?“, fragte Potter jetzt recht forsch nach und studierte das Gemälde mit hartem Blick, während ich mich zurücklehnte und abwarten wollte.

„Meiner Erbschaft nachgehen“, zögerte Albus auch mit keiner Sekunde und seine Augen bohrten sich in die von seinem Auserwählten.

„Hä?“ Tja, der anscheinend keinen Schimmer hatte, was von ihm erwartet wurde und ich verdrehte meine Augen. Albus war selbst schuld an seinem Schlamassel, wenn er keine konkreten und direkten Anweisungen erteilte.

„Was ich euch hinterließ, sollte euch führen“, kam es gewohnt kryptisch von dem Verschiedenen und kurz kämpfte ich gegen ein gehässiges Grinsen an, denn die Blicke, die sich das Trio bei dieser Aussage zuwarf, waren urkomisch.

„Ach, was Sie nicht sagen, Sir, das war aber für diesen Hinweis ein wenig sehr kryptisch“, erklärte nun Potter und ich hätte am liebsten laut „Ja“ gerufen.

Aber so führte ich nur die Finger meiner linken Hand an meinen Mund und überspielte mein Amüsement, da er dasselbe Wort wie ich in meinen Gedanken über Dumbledore verwendet hatte und eben dieser Vorwurf schien unserem ehemaligen Schulleiter so gar nicht zu schmecken, derart säuerlich, wie er eben seine Züge verzog.

„Bitte, gerade SIE weiß, dass es hier zu gefährlich ist… mit den Carrows und dem Sturz des Ministeriums“, beschwerte sich Dumbledore plötzlich inbrünstig und deutete anschuldigend auf das Biest, das übertrieben mit ihren Augen rollte.

„Was ich nicht alles weiß, ALBUS“, schaltete sie sich nun ein, was dazu führte, dass Dumbledore regelrecht zu explodieren schien, ein Wunder, dass das Bildnis nicht in Flammen aufging.

„Du kleines Miststück“, raunzte er ungehalten und jetzt ruckten beide Augenbrauen von mir in die Höhe.

Interessant, so hatte ich ihn noch nie erlebt, zu keiner Zeit, ganz gleich ob als Schüler, oder als Professor, schlicht nie. Aber es war schön zu sehen, dass das Biest gewohnt gekonnt alle an ihre Grenzen trieb, ganz gleich wen.

„Immer wieder eine Freude, von Ihnen beachtet zu werden“, kam es schrecklich lässig von ihr und sie strich sich lasziv eine Locke aus der Stirn. Ich konnte erleben, wie er mit anklagendem Zeigefinger auf sie deutete. „Wobei die Ruhe war zu schön“, konnte sie es nicht lassen, ihn weiter zu reizen.

„Kanaille“, stieß er sofort aus und man konnte richtig mitverfolgen, wie er sich wünschte, aus dem Gemälde heraustreten zu können, um ihr den Hals umzudrehen.

„Bitteeeee“, hauchte sie gespielt berührt. „Sie wollen doch Ihr Gesicht nicht vor Ihrem Schützling, oder Ihren Kollegen verlieren. Es sollte wirklich besser unter uns bleiben, wie exzellent wir uns doch verstehen, nicht wahr, Albus“, schüttete sie eiskalt ihren Hohn über ihm aus und es war gut, dass er tot war, denn augenblicklich wirkte er, als stünde er kurz vor einer Implosion.

„Scheinheilig bis dort hinaus, unerträglich in ihrem Hochmut, arrogant, dass es wehtut und heuchlerisch bösartig“, keifte er weiter und sie kicherte affektiert, während nun mittlerweile alle Gemälde wach waren und sichtbar geschockt den Schlagabtausch verfolgten, von Potter und Weasley ganz zu schweigen. Selbst mich überraschte die Vehemenz ihres Disputes, der Untiefen erreichte, die ich Albus nie zugetraut hätte.

„Kann ich nur zurückgeben, Sie Pharisäer“, giftete sie ohne Scheu und wenig um Worte verlegen zurück.

„Warum habe ich nur auf Gellert gehört und Sie fieses, kleines, impertinentes Wesen wieder aus dem Reich der anderen Seite entlassen? Warum habe ich das nur getan? Ich muss geistig umnachtet gewesen sein“, zeigte sich Albus am Ende seiner Kräfte und wedelte wütend mit seinen Händen herum.

„Gute Frage, das beschäftigt mich selbst noch heute. Wo Sie es doch so genossen haben, zu sehen, wie ich am Boden war und es Ihnen durchaus anzumerken war, dass Sie überlegt haben, mich dort zu lassen“, offenbarte sie einen Teil ihrer Geschichte, die mich mit tief gerunzelten Brauen zurückließ.

Albus war durchaus ein Mann, der nicht nur Gutes tat, mir war das nicht fremd, denn das kannte ich von ihm schon aus meiner eigenen Schulzeit, dass er mit zweierlei Maß gemessen hatte. Die Marauder, die alles machen durften und ich, der nichts durfte. Aber Weasley und vor allem Potter wirkten so, als würde sie an Dumbledore nichts mehr überraschen können und das fand ich spannend.

„Von mir aus hättest du dort verrotten können“, schoss er derart erfüllt von Bösartigkeit zu ihr zurück, dass ich beinah sprachlos war und weiterhin nur beobachten konnte und wollte. Es war unterhaltsamer als alles, was ich in letzter Zeit in meinem unendlich tristen Leben erlebt hatte. „Und… nur… nur wegen ihm und das wissen Sie, nur wegen ihm… Sie eingebildetes Gör, das wissen Sie, nur zu gut“, stockte er zum Ende hin immer wieder bewegt, derart nahm ihn das Thema mit.

Und ich war nach der Aktion in den Katakomben nicht doof genug, um nicht zu erkennen, dass er von dem anderen alten Mann, von Gellert Grindelwald, sprach. Unterdessen verhöhnte ihn Hermione mit einem übertrieben tiefen Knicks.

„Ging das bei euch immer so ab?“, wollte nun Potter sehr salopp erfahren und unterbrach diese bewegende Auseinandersetzung fulminant.

Wobei, wenn ich ehrlich war, ich fragte mich soeben dasselbe. Es war durchaus unterhaltsam, was sie hier ablieferten, selbst die Portraits schienen gebannt zu sein. Niemand von uns kannte den großen und einzigartigen Albus Dumbledore so, so vollkommen losgelöst in seinem nicht zu überspielenden Hass.

„Ohhh, Harry, mach endlich die Augen auf. Das Wesentliche ist, dass dieser Kanaille nicht zu trauen ist… der VERLOBTEN von Lucius Malfoy! Und Draco… Draco Malfoy ihren Freund hintergeht sie damit auch… schämen, schämen solltest du dich Mädchen… abgrundtief!“, sprach er inbrünstig weiter, während sich das Biest die Backen aufblies und nun die Luft lautstark ausstieß.

„Warum? Warum sollte ich, Albus? Weil mich Lucius in eine Verlobung zwingt? Eine Verlobung, die ich nicht will?“, konterte sie verächtlich und wedelte nun ihrerseits mit ihrem Ring durch die Gegend.

„Genau, weil du Unschuldslamm an dieser Situation schuldlos bist, wer´s glaubt“, spuckte er regelrecht entrüstet aus und plötzlich kam Leben in sie, indem sie auf das Bild zustürmte und erst ihr rothaariger Freund konnte sie abhalten, weil er sie in letzter Sekunde an der Schulter packte.

„Albus“, murrte sie so knurrig, dass anscheinend Weasley zweifelte, ob sie sich beruhigen würde und sie einer Intuition folgend festhielt. „Was, Ron? Angst, dass ich das scheiß Gemälde zerschneide?“, fauchte sie so wütend, dass man aufrichtige Sorge um das magische Artefakt haben musste. Vor allem entging uns allen nicht, dass ihre Hand sehr wohl zu ihrem an ihrem Bein versteckten Dolch zuckte.

„Wäre Ihnen und Ihrer Laune durchaus zuzutrauen, Miss Granger“, erging nun ich mich in meinem Sarkasmus und wahrte die verloren gehende Norm des Respektes in diesem heiligen Büro. „Aber wie auch immer, dann möchte ich Sie doch bitten, davon Abstand zu nehmen“, befahl ich trotz des neutralen Tons sehr nachhaltig, denn der besorgte und entsetzte Blick aller Kollegen, ob dieser Drohung, ruhte sorgenvoll auf mir.

„Ohhh, das trifft mich jetzt schwer“, spottete sie erregt über mich und meine Augen verdüsterten sich schlagartig. „Was hält mich ab, ihn zu schnetzeln?“, fragte sie aufmüpfig und meine bisher nachgiebige und gutmütige Seite verpuffte schlagartig.

„Meine Herren, es wäre angebracht, uns nun alleine zu lassen“, sprach ich hart und durfte zu meiner Freude erleben, dass die Jungs sichtbar die Schwänze einzogen.

„Autsch, jetzt hast du ihn verärgert“, wisperte Potter sofort leise zu ihr und ich konnte ihm zu meinem Leidwesen nur Recht geben.

Man bedrohte kein Bild, das sich nicht wehren konnte. Über meine Aussetzer ihm gegenüber sah ich großzügig hinweg, aber auch der war nur verbaler Art gewesen, alles andere waren Lappalien im Vergleich zu dem, was sie vorhatte.

„Geht“, wisperte sie schließlich zu ihren Kumpanen, worauf sich die beiden auch schon wenig heldenhaft abwandten, um rasch zu verschwinden.

„Harry, mein Junge, so warte doch“, rief Albus plötzlich inbrünstig, als er bemerkte, dass er nun seines Auserwählten wieder verlustig ging, aber ich überging Albus aufgeregtes Hineinrufen wie selbstverständlich.

„Oh, und Mr. Potter, Mr. Weasley, falls jemand nachfragen sollte, sie werden zur Strafe wegen Missachtung des Respektes und der Höflichkeit gegenüber dem Lehrstuhl dazu verdonnert, die nächsten Abende in meinem privaten Labor zu verbringen. Dort können sie wenigstens etwas Sinnvolles tun und an ihrer Kampftechnik arbeiten“, verkündete ich streng, worauf kurz ein erleichtertes Lächeln über die Gesichter der Jungen huschte, weil sie derart gut aus der Sache herauskamen. Wobei ich mir ein fieses Grinsen verkniff, da ihnen noch nicht gegenwärtig war, was für eine neue und so schön schmerzhafte Technik ich für sie ausgesucht hatte und mich schon darauf freute, sie unter mir leiden zu lassen.

Wie naiv sie doch immer noch waren. Es könnte niedlich sein, wenn es in unserer Zeit nicht absolut dämlich wäre. Aber was erwartete ich?

„Jawohl, Sir“, entgegneten sie nämlich fast zu erleichtert, bevor sie die Tür hinter sich zu donnerten und mich mit ihr allein ließen.

Sie schien es nicht zu stören, dass wir nun fast, bis auf die uns beobachtenden Gemälde, alleine waren und starrte mich mit einem durchaus als aufreizend zu bezeichnenden Blick an. Sie wartete darauf, ob ich sie wirklich vor den Bildnissen rügen würde. Wir musterten uns lange, ohne weitere Worte, bis sich auf einmal jemand einmengte, von dem ich es nicht erwartet hätte:

„Das ist also das Mudblood, wie es leibt und lebt und das es Ihnen so angetan hat, Snape?“

„Mr. Black“, „Phineas“, „Himmel und alle Magier nochmal“, „Das dürfen Sie so nicht sagen“, beschwerten sich sofort die anderen Schulleiter. „Hören Sie auf, diese Diskriminierung zu verwenden“, prallten ihre Appelle an dem spitzbärtigen Mann ab, wie nochmal was und er blickte auf seine Fingernägel.

„Dem kann ich nur applaudieren“, kam es zynisch von Dumbledore, der augenscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben vollständig mit Black einer Meinung war. Es musste immer ein erstes Mal geben, dachte ich noch zynisch, bevor ich entschlossen auf den Tisch schlug.

„Ich verbiete mir ihre Einmischung, meine Damen und Herren“, grollte ich finster und stand langsam auf.

„Ohhhh, spielen wir nun Direktor und unartige Schülerin?“, konterte sie biestig und meine Augen verengten sich zu gefährlichen Schlitzen. Nur weil sie anderen auf der Nase rumtanzte, bedeutete das nicht, dass sie sich dies auch bei mir herausnehmen konnte.

„Hermione, was soll das? Wo warst du? Du hättest nach deinem Disput mit Bellatrix schon viel eher wieder hier sein müssen“, forderte ich vehement zu erfahren und sie rollte übertrieben mit den Augen und lief nervös im Raum auf und ab, wenngleich ich nicht wusste, was sie unruhig machte.

„Ach, das hast du mitbekommen? War Lucius schon petzen?“, fragte sie gehässig und hielt nicht inne, bevor ich meinen Kopf schüttelte und meine langen Haare mein Kinn berührten.

„Lucius? Nein, nicht bei mir, ich habe besseres zu tun, als ihm ständig hinterherzurennen oder ihn zu empfangen. Aber natürlich macht in unseren Kreisen eine derartige Auseinandersetzung durchaus seine Runden“, erklärte ich dann doch geduldig und ließ sie zu keiner Sekunde aus den Augen.

„Oh“, hauchte sie und warf mir einen kurzen, unsteten Blick zu.

„Ja, oh, und eure Streitereien tangieren mich wahrlich peripher! Das ist Kinderkram!“, gab ich abfällig zurück, während ich sie weiter in ihrem Streifzug beobachtete.

„Mit dem du dich natürlich nicht abgibst“, beendete sie so gut wie meinen Satz und ich neigte zustimmend mein düsteres Haupt, da sie es regelrecht ausspuckte, dass ich Lucius machen ließ.

„Sprich nicht so mit mir“, warnte ich seidig. „Und vor allem, wahre den Schein vor allen anderen und vor allem vor den Carrows und daher meine Frage: Was sollte das des Nachts mit Alecto?“, presste ich zwischen missbillig verzogenen Lippen hervor.

„Ja, ich weiß, sorry wegen Minerva, aber maaaan, dieses Weib hasst mich und ich sie!“, kam es recht fahrig von ihr und sie wirkte nicht so souverän wie sonst, weshalb ich mein Beobachtung von ihr zu keiner Sekunde abbrach. Was ging hier vor sich?

Erst seitdem sie völlig im Büro war, als sie auf das Gemälde zu gerast war, verhielt sie sich komisch und sonderbar!

„Das bringst du mit erstaunlich vielen Leuten zustande“, setzte ich somit spöttelnd hinterher und sie fuhr ungehalten zu mir herum.

„Schenk dir deinen Sarkasmus, Severus“, brauste das Biest auf und meine Braue ruckte weit in die Höhe.

„Deine Laune lässt wirklich zu wünschen übrig. Was ist dein Auftrag?“, forschte ich weiter und bemerkte ihr durchaus merkwürdiges Verhalten in meinen Räumen, als würde sie etwas suchen und es nicht recht finden.

„Wie kommst du darauf?“, fragte sie etwas selbstvergessen.

„Ohne Grund hat der Lord nicht gerufen und auch wenn ich nicht da bin, ich bin nicht uninformiert“, gab ich durchwegs arrogant von mir, während uns die Portraits gespannt beobachteten.

„Also hast du doch mit Lucius geredet“, meinte sie anklagend und strich mit den Fingerspitzen über den Kaminsims.

„Hermione“, warnte ich knurrig.

„Was? Warum soll ich es nochmal sagen, wenn du es schon weißt?“, kam es aufmüpfig von ihr.

„Ich würde nicht fragen, wäre ich vollständig im Bilde und nein, ich habe nichts von Lucius gehört. Der tummelt sich genüsslich im Ministerium und ich weiß es nicht zu schätzen, derart hinterfragt zu werden“, maßregelte ich weiterhin.

„Ich auch nicht, ich soll die Schüler ausspionieren und herausfinden, wo die Muggelgebürtigen hin verschwinden, wenn sie abhauen. Das Ministerium zeigt einen deutlichen Schwund und der Lord hofft, dass die Kinder wissen, wo ihre Eltern hin verschwinden“, gab sie zerknirscht Auskunft.

„Flüchtige?“, hakte ich mit hochgezogener Braue nach.

„Ich weiß nicht, was sich der Lord hiervon verspricht“, kam sie auf mich zu und stockte abrupt.

„Was wohl? Er hat mich als seinen Spion im Orden verloren und für ihn wäre es hinderlich, wenn sich ein Widerstand bildet und wenn der Orden hier seine Hände im Spiel hätte, wäre es schlecht für ihn… aber sollten die Leute nur kopflos flüchten, könnte es ihm nur recht sein“, erklärte ich schnarrend.

„Was soll ich ihm sagen? Ich meine, es ist nicht so, als würden meine Kameraden mir ihr Herz ausschütten“, gab sie zu bedenken und natürlich hatte sie recht. Sie war nie beliebt gewesen und würde es erst recht nicht mehr werden.

„Was erwartest du von mir? Dass ich dir sage, was du dem Lord aufschwatzen sollst?“, wollte ich nun sehr verhalten erfahren und überkreuzte meine Arme vor meiner schwarz verpackten Brust.

„Nein, lass mal, ich werde mir schon was ausdenken, was ihn milde stimmt“, winkte sie ab und machte eine lässige Geste.

„Zum Beispiel, indem du Bellatrix die Schulter auskugelst? Oder Alecto die Nase brichst?“, parierte ich süffisant und ließ dabei meinen Vorgänger keine Sekunde aus meinem Blick, weswegen ich sah, dass ihm nun die Brille weit die Nase herab rutschte. Ich war nicht entsetzt, eher milde amüsiert und ich hatte mir fest vorgenommen, mir die Erinnerung von Lucius zu besorgen, koste es was es wolle.

„Wenn du das so formulierst, klingt das etwas weniger gut“, murrte sie wenig begeistert und warf mir ab und an unstete Blicke zu. Irgendwie wirkte sie vollständig abgelenkt.

„Ich bin entsetzt“, „Dieses Mädchen?“, „Sie wirkt so zart und fein“, „Das hat sie nicht wirklich getan“, „Eine Lehrerin angegriffen und verletzt“, echauffierten sich die Ehemaligen.

„Tja, meine Damen und Herren, sie sehen es nun selbst, bisher glaubte mir niemand“, murmelte Dumbledore betrübt. Er konnte einem wahrlich leidtun, aber wenn ich ehrlich war, tat ich mir selbst mehr leid. Ich warnte vor dem Biest bedeutend längere Zeit als er.

„Die Frage ist immer noch, wo warst du am Tage deines Geburtstages?“, betonte ich meine für mich so ungewöhnliche Frage und durfte erleben, wie sie sprachlos zu mir herumfuhr und mich mit offenem Mund anstarrte.

„Och ne, ist das nicht völlig gleich?“, meinte sie dann abwägend, nachdem sie sich wieder gefangen hatte.

„Hermione“, warnte ich seidig.

„Als hätte dich jemals bisher so ein Tag groß tangiert“, begehrte sie regelrecht verzweifelt, aufgrund meines ungewohnten Interesses, auf.

„Nun ja, das tut es eher weniger, aber ich denke, du hast dem ein oder anderen mit deiner Abwesenheit vor den Kopf gestoßen“, gab ich zu bedenken und sie schnaubte mehr als abfällig.

„Ach, hat sich Lucius beschwert?“, kam es nun auch schon spitz von ihr.

„Dafür, dass du nichts von ihm willst, schwirrt dein Geist beständig um ihn“, meinte ich bösartig in meiner Süffisanz.

„Arrr… heute ist ein Scheißtag“, gingen meine Brauen in die Höhe, sie übertrieb maßlos.

„Ausdruck“, mahnte ich daher streng.

„Du mich auch, Severus“, konterte sie wenig manierlich und ich war mir der gespannten Mienen der Bilder durchaus gegenwärtig. „Wenn ich heute noch nachträglich Geschenke bekomme… kotze ich… oder verfluche denjenigen!“, verkündete sie soeben inbrünstig und ich lüpfte abwägend eine Braue.

„Oh… in Ordnung“, murmelte ich leise. „Wie du wünschst“, erhob ich mich schlussendlich mit wehenden Roben aus meinem Stuhl.

„Was… was? Du… du hattest was für mich“, meinte sie durchwegs ungläubig und ich wusste nicht, ob ich beleidigt sein sollte, oder nicht.

„Du willst es nicht“, tat ich somit von oben herab kund und schritt von dem Podest, auf dem mein Schreibtisch stand, herab.

„Du hattest wirklich was für mich?“, fragte sie nun so vollkommen ungläubig, dass ich mich entschied, ernsthaft verschnupft zu sein.

„Ja“, erwiderte ich sehr leise und das schien sie eiskalt zu erwischen, weswegen sie mich plötzlich ganz aufmerksam musterte und ihren Kopf hin und her schüttelte.

„Was… sag schon Severus“, drang sie von einer Sekunde zur nächsten sehr interessiert klingend in mich und trat auf mich zu, während ich weiterhin meine Arme verschränkt vor mir hielt.

„Warum sollte ich? Du willst es nicht!“, erklärte ich rundherum und reckte mein Haupt unversöhnlich in die Höhe.

„Bitte“, versuchte sie es erneut, diesmal insistierend, bevor sie sich herabließ zu jammern: „BITTTTEEEEEEE!“ Das war doch mal erheiternd. Während ich sie weiterhin mein gestrenges Antlitz sehen ließ, ließ sie sich weiter hinab als ich erwartet hätte. „BITTE.“ Nun versuchte sie es mit einem tiefen Wimpernaufschlag und ich ahnte, dass das ewig so weiter gehen würde, wenn ich nicht reagieren würde und so seufzte ich sehr tief.

„Ein eigenes Zimmer im Turm“, stieß ich nun leidlich aus, aber mit der Reaktion hätte ich nie und nimmer im Leben gerechnet, denn kurz taumelte sie ein Stückchen von mir zurück.

„Nicht dein Ernst?“, hauchte sie ergriffen und sprachlos, aber auch sichtbar unsicher, ob das mein Ernst gewesen war, oder ob ich nun versuchte, sie aufzuziehen, während ich ihren Blick stoisch erwiderte und gar nicht ihre fast schon beleidigende Frage mit einer Antwort wertschätzte. Als würde ich, gerade ich, jemals Dinge sagen, die ich nicht so meinte.

„Das… das ist dein Ernst, Severus“, stieß sie atemlos aus. „Her damit!“

„Ich dachte, du willst kein Geschenk“, beschied ich mit einem überlegenen Lächeln.

„Her damit“, bekräftigte sie nochmals fordernd und nun hörbar mit Gier in ihrer Stimme.

Plötzlich schlug meine negative Stimmung um, denn ihr Verhalten ließ mich generös auflachen, weswegen sie eindeutig überfordert war. Ich konnte nicht wissen, was in ihr vorging, aber es wirkte so, als würde es in ihr arbeiten, bis sie auf einmal mit wiegenden Hüften auf mich zuhielt.

„Miss Granger, der Unterricht beginnt gleich zur nächsten Stunde“, erklärte ich kühl, mit skeptisch erhobener Braue.

„Wer sagt, dass wir langsam sein müssen?“, fragte sie wispernd, als sie vor mir hielt und eine Hand auf mein mit Knöpfen gespicktes Revers legte. All dies passierte unter den so aufmerksamen Blicken der verblichenen Schulleiter.

„Was lässt dich annehmen, dass das Angebot noch steht?“, konterte ich drakonisch und nun hob sie eine Braue und wog kurz ab, da sie sich nun noch näher zu mir neigte, um eben nicht diese ganzen neugierigen Ohren an unserem Gespräch teilhaben zu lassen.

„Selbst wenn nicht, und du diese Gabe zurückziehst, bin ich dir dankbar“, rang sie sichtbar nach Worten. „Da du mir so was… so was für mich total „Besonderes“ wie einen eigenen Raum in dem Irrenstall geben wolltest… und naja… das lässt mich ganz schwach werden“, raunte sie leise und alles was sie kundtat, meinte sie aufrichtig.

Severus Sicht Ende

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BeitragThema: 500. Einsicht   Di März 03, 2015 8:00 pm

500. Kapitel Einsicht

Hermiones Sicht

Ich wusste, dass wir in seinem Büro an einem mehr als delikaten Ort standen, vor allem hatte mich dieser vollkommen verunsichert, schon erstaunlich, wie ein Ort das schaffen konnte. Es war seltsam, so ähnlich wie im Raum der Wünsche und doch völlig anders, nur unter den Augen von Albus und Co. wäre nicht der rechte Moment, dem nachzugehen und Severus‘ Überraschung für mich hatte mich so derart überrumpelt, dass ich an nichts anderes mehr denken wollte als an Severus.

Ich fand die Idee seines Geschenkes so wunderbar passend und schlicht, dass ich hin und weg war. Als ich ihm das gestanden hatte, war ich unter dem Getuschel der Tratschen an den Wänden trotzdem sehr nahe an ihn heran getreten, da ich fand, dass sie nicht alles hören mussten.

Nach meinen Worten glomm etwas in den dunklen Tiefen seiner Augen auf, das mich veranlasste, vor ihm zurückzuweichen, aber da packte er mich abrupt am Nacken und zog mich recht grob Richtung Ausgang.

„Was?“, „Was passiert hier?“, „Was hat sie gesagt?“, „Was wird das?“, „Snape“, riefen die Portraits, während ich unter seinem Griff leicht gebeugt hinter ihm her taumelte und nur bemerkte, dass die Tür hinter uns mit einem lauten Knall zufiel und wir am Absatz der Treppe zu seinem neuen Heiligtum standen und der Greif seine Schwingen über uns ausbreitete.

Kurz fragte ich mich, ob das sein Ernst war, aber da seine Hände gierig über meinen Rücken hinab zu meinem Po glitten, war ich mir sehr sicher, dass er auf mein Angebot eingehen wollte. Gerade hob er mich ohne Umschweife in die Höhe und drückte mich in eine kleine Nische, in der über uns eine Fackel brannte. Ich schlang meine Beine bereitwillig um seinen Körper und erwiderte den Kuss feurig.

Zu meiner eigenen Verwunderung war ich von einer Sekunde zur Nächsten mehr als feucht. Stöhnend vergrub ich das Gesicht in seiner gut verpackten Schulter und verstärkte den Klammergriff meiner Beine um seine Körpermitte, die mir auch signalisierte, dass er absolut nicht abgeneigt war. Ich spürte eine mehr als harte Beule unter mir. Sie drückte direkt an meine Scham und ließ ihn leise in den Kuss stöhnen.

Es war verwunderlich, dass er sich so gehen ließ, in der Nähe dieser Nervensägen, aber er selbst schien jetzt nicht länger warten zu wollen, weswegen er begann, mit geübten Griffen seine Hose zu öffnen. Geschickt berührte er mich zwischen meinen Beinen und ließ mein Höschen verschwinden, was mir einen kleinen Schrei entlockte, da der Stein verdammt kalt war, aber seine Finger drangen tiefer und tiefer vor und ließen mich vergessen, wo wir wirklich waren.

„Da ist jemand aber schrecklich feucht“, verkündete er auf einmal leise und löste sich etwas von mir.

„Und da ist jemand schrecklich hart“, raunte ich ihm etwas atemlos zu, während ich meine Hand zwischen uns zwängte und sie auf seine schon freiliegende Erektion legte.

Er kaschierte sein höhnisches Lächeln, indem er seine Lippen stattdessen auf meinen Hals senkte. Ich spürte seinen kräftigen und drahtigen Körper an meinem. Der Duft seiner Haut machte mich schwindlig, während uns das verbotene Tun, was wir gerade im Begriff waren zu tun, regelrecht umtoste.

Als seine Lenden gegen mich drängten, nahm ich deutlich wahr, wie erregt er war und ich registrierte durchaus, wie willig ich wiederum war. Mein Unterleib schien in der Hitze seines Körpers zu zerfließen. Ein köstliches Ziehen, das mich alles vergessen ließ, was mich die letzten Tage beschäftigt hatte, fuhr von meinem Hals über die Spitzen meiner Brüste bis zwischen meine Beine.

Meine Brustwarzen waren so hart, dass jede Berührung über meine brave Schulbluse mich fast schmerzhaft erzittern ließ. Auch Severus entging meine Verfassung nicht und er schmunzelte wissend, als er mit seinen kundigen Fingern unter meine Bluse fuhr und quälend langsam mit dem Daumen über meine harte Brustwarze rieb und dabei den Stoff des BH´s zur Seite schob.

„Ich sollte das nicht tun“, knurrte er widerwillig, warf einen Blick durch den Flur und schaute auf den Greif.

„Aber du wirst es tun“, keuchte ich lustvoll auf, als er sich mit einem einzigen Stoß zielgerichtet und vor allem tief in mich trieb.

Unvorstellbar, aber wahr, der Schulleiter von Hogwarts vögelte mich vor seinem Büro, auf dass mir hören und sehen verging und wir bemühten uns, es nicht zu laut werden zu lassen. Bei den Bildern war ich mir nicht sicher, ob sie nicht lauschten.

Während ich dem Genuss nachhing, derart kraftvoll von Severus an den Rand der Selbstbeherrschung getrieben zu werden, verkrallten sich meine Hände in seinen Roben, zuerst bewegte er sich langsam, nur um immer schneller zu werden und als die Sterne hinter meinen Augen nach einem relativ kurzen Intermezzo aufblitzten, ließ er mich durchwegs befriedigt zurück. Er selbst hatte etwas Farbe bekommen und schob sich soeben die unordentlichen Haare aus dem etwas erhitzten Antlitz und während ich mich eilig wieder herrichtete, war sein unleserlicher Blick auf die geschlossene Tür gerichtet.

„Die Tür zu deinem neuen Zimmer geht von dem Gemeinschaftsschlafzimmer der Mädchen deines Jahrganges ab“, erklärte er nun vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, als ich stoppte und erstarrte. Er gab mir das Zimmer, deshalb breitete sich ein sehr großes Grinsen auf meinen Zügen aus.

„Warum? Auf einmal doch?“, wollte ich provokant erfahren. Nur weil ich mich zu bedanken verstanden hatte? Er konnte sofort den zweideutigen Ton meiner Frage zuordnen und schüttelte fast schon beleidigt sein so schwarzes Haupt.

„Oh, du meinst, weil du so gütig warst, es mit mir zu treiben?“, lag purer Zynismus in seiner Stimme.

„Ja“, meinte ich recht trocken und schob meinen Rock zurecht.

„Nein, ich hätte es dir so oder so gegeben, denn Tarnung ist alles“, erklärte er schnarrend und ich machte regelrecht große Augen.

„Oh… Severus, dir bekommen die Typen da drinnen nicht“, meinte ich versucht salopp und deutete auf die Tür, woraufhin er abfällig schnaubte. „Aber ich sage artig danke. Ich freue mich sehr darüber, nur eine Frage, wie komme ich da rein und wieder raus? Es sollen doch nicht alle mitbekommen, oder?“

„Nicht jeder kann deine Türe sehen. Du wirst es erkennen, wenn du in den Schlafsaal gehst. Du hast zwei weitere Türen in deinem Zimmer. Eine Tür zu einem extra Badezimmer und eine andere, die in den Geheimgang führt, der den siebten Stock mit dem Kerker verbindet“, war er nun wieder völlig in seiner Rolle und faltete seinen schwarzen Umhang über seiner Brust.

„Das hört sich gut an und womit habe ich das nun verdient?“, strich ich mir einige sehr lockige und störende Strähnen aus meinem rosigen Antlitz.

„Es ist eine sinnvolle Idee“, gab er mürrisch kund und trat langsam an mir vorbei zu seinem Büro.

„Aha, so nennt man das also, soll ich heute Abend kommen?“, fragte ich, nachdem ich nun schon so eindrucksvoll beschenkt worden war.

„Du hast nun Unterricht“, wandte er sehr entschieden ein.

„Sagt mein Direktor und soll ich kommen?“, verkündete ich mit einem kecken Zwinkern.

„Das kann ich noch nicht sagen, ich habe ein Treffen“, warf er mir einen durchdringenden Blick über seine Schulter zu und ich schüttelte eilig meinen Kopf.

„Ohhh, verstehe, lass mich raten! Blond, eitel, schrecklich arrogant und eingebildet und…“, wallte fast sofort wieder eine unerwartet große Wut in mir hoch.

„Stopp, ich habe es verstanden und ja… soll ich ihn von dir grüßen?“, warnte er eilig und schenkte mir ein schneidendes Grinsen.

„Bloß nicht“, winkte ich ihm zum Abschied und rannte die Wendeltreppe hinab.

„Wo warst du?“, schmissen sich die Jungs mit Schwung neben mich auf die Bank, um sich ihr Mittagessen zuzuführen und ich schnaubte in den Becher vor mir.

„Wo wohl?“, grummelte ich nach dem Intermezzo mit Severus in mein Essen und spießte das Fleisch recht grob auf die Gabel auf.

„Was hast du so lange bei ihm gemacht?“, flüsterte Ron wissensdurstig zu mir und ich verzog meine Züge, denn dass er das wirklich hören wollte bezweifelte ich stark.

„Was wohl?“, entgegnete ich in Ermangelung einer besseren Antwort, dabei rollte ich mit den Augen, weshalb selbst Ron daraufhin malerisch gespielt zu würgen begann.

„Er meinte nicht deine Zeit bei Snape…“, schüttelte sich auch Harry. „Wir meinen die Tage, die du spurlos verschwunden warst“, zeigte sich Harry in seinem neuen Sarkasmus, der ihm ja so gar nicht zu Gesicht stand.

„Geheim, geheim“, murrte ich und weinte beinah der Leichtigkeit der Twins hinterher, als mich die Jungs wieder ins Hier und Jetzt zurückholten.

„Sag mal, verarschen kann ich mich selbst“, „Und ich mich gleich mit“, kam es von Ron und Harry abwechselnd in vorwurfsvollem Ton und ich legte manierlich mein Besteck beiseite, denn der Appetit war mir vergangen.

„Könnt ihr nicht akzeptieren, dass ich nicht darüber reden will? Mich interessiert eher, wie du, mein lieber Harry, derart bescheuert mit Alecto zusammenrauschen konntest“, fragte ich akzentuiert.

Unterdessen dachte ich an das, was gerade in Severus‘ Büro, oder eben vor dem selbigen passiert war und was mir eigentlich gut getan hatte, aber die Erinnerungen an die letzten Tage waren nicht schön. Ich wollte nicht schon wieder an Bellatrix denken, oder an mein Gespräch mit Gellert. Das alles waren nicht wirklich erhebende Themen.

„Oh, das geht erschreckend einfach, leider“, meinte er plötzlich ziemlich bedrückt und ließ die Schultern hängen.

„Das mit Dennis macht seit heute Morgen die Runde“, verkündete mein Gegenüber auf einmal und ich blickte auf.

„Mhm…“, wandte ich mich halb zu Neville, der sich uns gegenüber breit machte und mir fordernde Blicke sandte.

„Sag mal, spinnen die total?“, unterstrich Neville seine Frage mit einer Handgeste, indem er vor seinem Gesicht mit der Hand auf und ab fuhr. Ich konnte ihn verstehen. Alecto und Amycus waren wirklich nicht die hellsten Leuchten unter uns und so stöhnte ich leidend.

„Ich habe es gesagt und Se… Snape auch, jeder hat rechtzeitig in den Gemeinschaftsräumen zu sein, nur dort ist man sicher in diesem Jahr“, entgegnete ich unglücklich, während die Jungs nicht weniger gespannt wirkten, was ich zu erzählen hatte.

„Sagst du. Es macht auch die Runde, wie du McGonagall weggeschickt hast“, beugte sich Neville neugierig weiter vor und Harry als auch Ron überließen ihm großmütig diese Rolle.

„War besser so, denn ich kann ohne die Professorin im Rücken besser agieren“, erwies ich dieser Nervensäge die Ehre, ihm aufrichtig zu antworten.

Aber Neville hatte schon zu viel von mir mitbekommen als dass es nötig wäre, ihn zu belügen. Angefangen mit dem Fiasko im Wald mit Lavender, über das Ereignis in den Katakomben in Irland, als Gellert und ich mein Ritual abgehalten hatten und jetzt wurde ich von ihm belohnt, indem er mir zustimmend zunickte.

„Colin ist aufgelöst“, warf Neville mitfühlend ein, daraufhin hob ich nur die Schultern. Ich hatte getan was ich konnte und das war schon fast zu viel gewesen.

„Im Büro war es herrlich, wie Snape die Carrow hat auflaufen lassen“, kam es nun gut unterhalten von Ron.

„Das kann er aber nicht immer“, mahnte ich leise. „Es passiert sehr viel, sehr schnell“, gingen meine Augen zum Lehrertisch und der eigentümlichen Stimmung, die dort herrschte.

„Sind wir denn dann hier noch sicher?“, wollte Ron flüsternd von mir erfahren.

Auf einen Schlag war er sehr ernst und seine vorhergehende, gute Laune war verschwunden. So starrte ich ihn lange an. Anscheinend hatte Albus‘ Mahnung an Harry uns alle zum Nachdenken gebracht und zu meinem Leidwesen musste ich dem alten Querulanten recht geben. Es wurde immer gefährlicher, auch in Hogwarts.

So schüttelte ich nur in Unwissenheit meinen Kopf und blickte eilig durch die Halle und konnte sehr viele, sehr unfreundliche Blicke wahrnehmen, die nur mir galten und die mir den Appetit zusätzlich vergälten.

„Was haben sie?“, wollte ich unwohl wissen und wollte die Antwort doch nicht hören, während mir Neville lange Blicke über den Tisch sandte.

„Das fragst du nicht im Ernst, oder?“, kam Rons eher rhetorische Frage ungläubig von ihm.

„Hallo, die BL-Mitglieder sind alle gefährlich traumatisiert“, gab Harry relativ scharf von sich und ich musterte ihn über mein Glas hinweg nachdenklich, nachdem ich mich zu ihm umgedreht hatte. Warum hatte ich angenommen, dass es einfach werden würde, nach Hogwarts zurückzukehren?

„Was hast du mit uns gemacht?“, beugte sich nun auch Neville zu mir über den Tisch und wirkte aufrichtig bewegt, dabei ging seine Hand zu seinem geschundenen Hals, den eine feine Narbe zierte, worauf ich mich unwillig schüttelte.

„Sorry, Schönste, aber das muss allen erlaubt sein, danach zu fragen, was da genau passiert ist!“, entgegnete Harry ernsthaft und ich plusterte die Backen auf.

„Was da passiert ist? Jetzt hört mal zu, sie haben nur die Realität gesehen, die ihnen droht, wenn sie versagen, schlicht und ergreifend, verstanden?“, verkündete ich harscher als ich eigentlich wollte, denn ich wusste, dass ich zu hart gewesen und zu risikofreudig an die Sache gegangen war. Aber jetzt wieder darüber zu reden und mich zu rechtfertigen widerstrebte mir gar sehr.

„Realität“, krächzte Neville und legte seine Hand vollständig an seinen Hals während ich die Schultern hob. „So wie deine Realität, als du in Irland auf dem Boden lagst und fast verblutet bist? Meinst du das?“, holte er zu einem nächsten Schlag aus und nun war es an mir, nicht zusammenzuzucken und meine Hand auf meinen Bauch zu legen, aber ich widerstand dem Drang heroisch.

„Ach, du warst damals auch da?“, meinte ich recht forsch und wusste doch, dass er da gewesen war, aber vielleicht ließ er sich so ablenken.

„Ja, und ich wünschte, ich hätte es nicht gesehen, aber ich habe es und anders als so einige andere hier habe ich dein Leid miterlebt“, erklärte er leise und man konnte sein Mitgefühl, was er mit mir hatte, von seinen Zügen ablesen. Ich schluckte unhörbar trocken, als er fortfuhr: „Aber ich versteh dich nicht, denn Ich finde es heftig, dass du uns auch so was zumutest. Was soll das? Niemand von ihnen hat dir etwas getan.“

Bei seinen harten Worten wallten in mir wieder die Gefühle hoch, wie sie sich alle in mein Leben mengten, wie sie tratschten und tuschelten und mich immer in Frage stellten. Doch bevor ich ihn anfahren konnte, wurde ich aufgehalten.

„Beruhigt euch, ihr zwei“, schaltete sich nun der besonnen wirkende Ron ein und senkte seine Hände. „Keinen Streit, das bringt gar nichts.“

„Deine Schwester hätte unter den Opfern sein können. Du bist nur so ruhig, weil sie gut durchkam“, begehrte mein Kritiker auf und ich nestelte an meinem Rock rum. Dass ich weit über das Ziel hinausgeschossen war, wusste ich selbst am besten und das Vertrauen, was mir die Jungs entgegenbrachten, machte mich selbst immer noch sprachlos. Früher wäre es unmöglich gewesen, so etwas von ihnen zu bekommen, aber jetzt, jetzt war es eine Verständlichkeit zwischen uns.

Sie vertrauten mir und ich vertraute ihnen! Bedingungslos!

„Neville, das ist eine bodenlose Unterstellung“, gab Ron weiterhin erstaunlich ruhig zurück. „Ich habe Hermione vertraut und an sich ist mein Vertrauen nicht enttäuscht worden. Ihr seid immer noch da und gerade nervt ihr ehrlich“, verkündete mein Freund vehement und schob sich ein Stück Pie in den Mund.

„Autsch“, kommentierte Harry schrecklich trocken, wobei Neville der Mund weit aufging.

„Ich war bei Gellert und den Twins“, warf ich völlig aus dem Zusammenhang gerissen ein, um abzulenken. Sie sollten nicht wegen mir streiten. „Und ich war noch in Sirius‘ altem Haus“, neigte ich leicht mein Haupt und Ron sowie Harry verstanden sofort, dass ich ihnen sagen wollte, dass ich auch mit Moody gesprochen hatte. Doch egal was Neville alles mitbekommen hatte, von Moody wusste er noch nichts und so sollte es bleiben.

„Okay, durchaus nachvollziehbare Wege“, überwand Harry als erster seine Überraschung und kam mir entgegen, nachdem ich mit der Sprache rausgerückt war, was ich getrieben hatte.

„Ich verstehe nur die Hälfte“, ließ uns Neville wissen, wurde aber von uns leger übergangen. „Aber wie gesagt, wir sind ja nur Handlanger. Wir müssen ja nicht alles wissen“, hob er gespielt betrübt die Hände und ich rollte mit den Augen über seinen Zynismus. „Aber bitte doch“, murmelte ich wütend, während mir die Schüler weiterhin scheele Blicke zuwarfen und vor allem die gebeutelten Mitglieder der BL.

Okay, ich fühlte mich schlecht und langsam, aber sicher fragte ich mich selbst, ob ich aus Übermut nicht ein wenig über das Ziel hinausgeschossen war und sie eine Entschuldigung verdienten. Aber woher zum Teufel hätte ich auch wissen sollen, dass Hogwarts so voller nekromantischer Magie war, zusammengehalten von einem SoulGatherer?

Nachdem ich im Büro des Schulleiters gewesen war, hatte mich dort viel zu viel Magie abgelenkt, sodass ich mich gar nicht richtig mit Albus hatte streiten können. Ich war aufrichtig dankbar gewesen, als Severus uns raus auf den Flur gezogen hatte, da mich die Gefühle zu überwältigen gedroht hatten.

Hogwarts hatte gar viele Geheimnisse!

Aber eben, das alles hatte ich nicht wissen können. Jetzt wusste ich es und wusste ebenfalls, dass es gewagt gewesen war, die anderen als Versuchskaninchen zu missbrauchen, nur um mein Dasein besser zu erkunden und zu erforschen. Das ging gar nicht. Ich hatte gelernt, dass ich nicht mehr unschuldige Personen mit in meine unschönen Belange mit hineinziehen sollte, soviel stand wohl fest.

„Ich habe über Dumbledore nachgedacht…“, fing nun Harry wie aus heiterem Himmel an und Ron und ich lauschten gespannt, während Neville so erstaunlich freundlich war, sich anderen zuzuwenden. „Er ist und war schon immer ein Querkopf gewesen, seine Erbschaft…“, fehlten anscheinend Harry die Worte und er wedelte mit seinen Händen unwillig durch die Luft.

„Ist der Brüller“, grummelte Ron mürrisch. „Wobei ihr beide zusammen noch krasser wart“, galt nun sein Blick mir und ich wusste nicht, ob ich geschmeichelt sein sollte, bei Rons bewunderndem Ausdruck.

„Ja, war wirklich ungewöhnlich, Dumbledore derart ungehalten zu erleben“, kommentierte Harry sparsam. Er mochte den Alten gerade wirklich nicht.

„Harry, der war nicht ungehalten, der war fuchsteufelswild“, kicherte Ron reichlich unpassend.

„Hört mir mit dem alten Knacker auf“, murrte ich düster und musste sofort wieder an diese spannungsgeladene Umgebung denken, die das Büro für mich darstellte und da meinte ich jetzt nicht Albus, der mich nervte, oder Severus, der einem düstere Blicke über seinen Schreibtisch sandte, sondern diese knisternde Magie, die nur ich wahrzunehmen schien.

„Dumbledore hin oder her, so leid es mir tut, hat er Recht. Wir müssen die restlichen… äh… Gegenstände suchen… irgendwie…“, flüsterte Harry nun so leise, dass ich ihn kaum verstand.

„Wo? Und wie?“, fragte ich leise zurück.

„Wenn ich das wüsste, erst mal hier, wenn wir schon hier sind!“, bot er hilfesuchend an und machte eine allumfassende Geste.

„Dann so“, bestimmten wir drei, bevor wir wieder unterbrochen wurden.

„Harry… Harry… Ron… Hermione… Hallo“, riss uns eine unsichere Stimme aus unserer Besprechung und meine Augen verengten sich, denn das da hinter mir war Pansy, zusammen mit Ernie, der weniger glücklich zu mir sah. Sofort kamen mir wieder die sonderbaren Begebenheiten mit Pansy und Harry in den Sinn, die mir gar nicht gefielen.

„Was wollt ihr?“, grummelte ich auch schon unfreundlich los und konnte den Blick nicht von Pansy lassen, die mir gerade zu innig zu Harry starrte.

„Pansy“, meinte er schon verständig und meine Augen verengten sich noch mehr zu misstrauischen Schlitzen.

„Es ist gleich eine Versammlung“, raffte sich Ernie auf, zu verkünden und meine Braue schoss in die Höhe.

„Von was?“, meinte ich aufrichtig verwirrt.

„Äh, Vertrauensschüler! Wir sind immer noch welche“, kam es recht trocken von Ron. „Das hast du letztens in deiner fulminanten Aufzählung vergessen.“

Eine Aussage, die Harry losprusten ließ, dabei versuchte er, nicht an seinem Lachanfall zu ersticken.

„Was?“, fragte ich noch immer perplex in die Runde und verpasste Ron einen recht zarten Klaps auf den Hinterkopf. Ich wusste, was er für eine Aufzählung meinte und ich hatte schon gefunden, dass das reichte und tatsächlich verdrängt, dass ich noch mehr Pflichten hatte.

„Ist dir gar nicht aufgefallen, dass du keine Schulsprecherin wurdest?“, wollte nun Harry relativ einfühlsam erfahren und legte seine Hand auf meinen Arm, während ich blicklos vor mich hinstarrte, denn es stimmte, ich hatte es vergessen.

Schulsprecherin, nein, daran hatte ich zu keiner Sekunde meines Lebens mehr gedacht. Zu einer Zeit, als ich noch ein Techtelmechtel mit Cedric Diggory unterhalten hatte, mochte das erstrebenswert erschienen sein, aber das war so was von ein anderes Leben, dass es weh tat, überhaupt daran zu denken.

„Nein, war mir nicht bewusst“, bekannte ich kleinlaut, als ich zusammen mit Ron aufstand um Pansy und Ernie zu folgen.

Uns schlossen sich die anderen Vertrauensschüler, beginnend ab der fünften Jahrgangsstufe, an. Ich versuchte, rauszufinden, wer Pansy und Ernie als Vertrauensschüler ersetzt hatte. Als wir den Raum erreichten, machte ich aus, wer ihnen nachfolgte. Tracey Davis ersetzte Pansy, Pureblood gegen Pureblood. Ernie wurde von Roger Malone, einem Halfblood, ersetzt, in Ermangelung eines Reinblutes bei den Hufflepuffs. Das einzig Gute war, dass sowohl Roger als auch Tracey Mitglieder der DA waren, damit konnten sie gut mit den anderen Vertrauensschülern zusammenarbeiten, da diese allesamt zu uns gehörten. Somit würde keine große Unruhe in unsere vertraute Struktur kommen.

„Pansy, warum schaust du mich so an?“, fragte ich sie plötzlich, während alle platznahmen und Draco sich wie selbstverständlich neben mir niederließ und Ron auf meiner anderen Seite Stellung bezog. Dabei schien sie unter meiner Frage noch kleiner zu werden, wobei sie zusammen mit Ernie an der Stirnseite Stellung bezog, um die Versammlung zu leiten.

„Ich… also ich, was?“, stotterte sie sprachlos und blickte hilfesuchend zu Draco, der die Schultern hob und der mir auch Blicke zuwarf, die aussagten, dass er von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, was Pansy für Probleme hatte.

„Mannnn Hermione, willst du gerade in letzter Zeit blind sein?“, fuhr mich Padma übergangslos an und ich hob nur sachte eine Braue und bedeutete ihr, dass sie ruhig sprechen sollte, da ich wirklich nicht wusste, was Pansy veranlasste, vor mir zu kuschen wie ein verängstigter Hund.

„Sie denkt, sie macht dir deinen Platz streitig“, servierte mir Hannah regelrecht genüsslich und ich machte große Augen.

„Padma“, reagierte nun Pansy ungehalten und funkelte nun gar nicht mehr verschüchtert zu Padma, die ihr doch tatsächlich die Zunge rausstreckte, während ihr Pansy völlig unverblümt den Mittelfinger zeigte.

Okay, anscheinend löste tatsächlich nur ich diese Unterwürfigkeit bei dem ein oder anderen aus. Ein Blick zu Ron und sein Nicken bestätigten mir, dass es stimmte und er es ähnlich sah.

Und das ließ mich reagieren, bevor das hier weiter ausarten konnte. So stand ich mit einem Ruck auf und schaffte es mit dieser unerwarteten Aktion, dass alle perplex zu mir starrten und verstummten. Es war soweit, ich hatte mich entschieden und so erhob ich meine Stimme, während selbst Draco mich mit einer gewissen Skepsis von der Seite musterte.

„Okay, okay, hört mir mal bitte alles zu, das ist vielleicht jetzt für die DA-Mitglieder verwirrend, aber die anwesenden BL-Mitglieder können damit vielleicht etwas anfangen“, rang ich kurz mit mir, denn leichtfallen würde es mir nicht, so oder so.

„Ich entschuldige mich“, erklärte ich nun entschieden und betonte jedes Wort mit Inbrunst, um meine Aufrichtigkeit zu unterstreichen. Dabei war meine Miene unleserlich, es fiel mir schwer genug, mir dieses Eingeständnis ihnen gegenüber abzuringen, aber selbst ich erkannte noch, wann es angebracht und von Nöten war, sich zu einem Fehler zu bekennen.

Die Gesichter von Hannah, Padma und Co. waren Gold wert. Sie schienen mich für eine Erscheinung zu halten, während Draco mit verschränkten Armen zurücksank und sein Gesichtsausdruck signalisierte durchwegs Zufriedenheit über den Weg, den ich einschlug. Auch Ron wirkte sprachlos über meine Tat, aber auch er schien nicht abgeneigt und hielt sich vollständig zurück.

„Chrm… ja, also letztens lief alles etwas aus dem Ruder…“, erklärte ich schweren Herzens mit versteinerten Zügen als mir regelrecht die Worte ausgingen, während die zwei Neuen aus der DA und Antony sichtbar verstört durch die Reihen sahen und absolut nicht verstanden, wofür ich mich zum Teufel entschuldigte, aber sie waren schlau genug, jetzt nichts zu sagen.

Und als ich noch immer um weitere Worte kämpfte, rettete mich mein Freund, indem Draco leicht überheblich anfing, neben mir Applaus zu spenden, eine Aktion, die mich am liebsten veranlasst hätte, ihm nun die Zunge rauszustrecken.

„Was?“, fuhr ich ihn an, da er derart selbstgefällig aus der Wäsche blickte.

„Einsicht ist der Weg zur Besserung!“, erklärte er arrogant bis dorthinaus und ich stöhnte leidend. „Ich nehme an, als du verschwunden warst, hat dir der ein oder andere den Kopf gerade gerückt. Sag mir, wem ich eine Flasche guten Wein schicken darf“, gab er kund und ich verzog die Mundwinkel. Dass Draco über meine Aktion nicht glücklich gewesen war, das hatte er mir schon im Raum der Wünsche mehr als deutlich gezeigt, dass er aber gerade so dick auftragen musste, verärgerte mich über alle Maßen, vor allem, da die anderen plötzlich anfingen, in den Applaus mit einzusteigen, wobei er bei den Gesichtsausdrücken von Hannah und Padma eher hohl und höhnisch in meinen Ohren ankam.

„Du kannst so ein Volltrottel sein, Draco“, fauchte ich ihn daher auch ungehalten an, was ihn nicht wirklich zu beunruhigen schien, während Ron eine Geste zu Draco tat, dass er aufhören möge, mich zu reizen.

„Immer wieder gerne, Liebling“, kam es zu zynisch von Draco, der nur milde lächelnd eine Augenbraue hob. Anscheinend wollte er nicht auf Ron hören.

„Nicht mehr Stiefmama?“, fragte ich ätzend, was Draco mir einen affektierten Kussmund zuwerfen ließ.

„Moment“, mahnte jetzt Hannah wieder ernst und unterbrach uns, fast war ich versucht, ihr zu danken. „Warum machst du das hier und nicht in der BL?“, fragte Hannah und Padma wedelte mit den Händen zu den unwissenden, da Tracey, Roger und Antony ziemlich dämlich dreinblickten.

„Guter Ansatz, Hannah“, gab ich ihr eilig recht und deutete auf die Gruppe. „ Aber ich will aufrichtig sein, denn ich habe keinen Schimmer, ob ich da sein kann und nein, ich drücke mich nicht, das ist nicht meine Art“, kam ich Hannah zuvor, die schon ihren Mund im Protest geöffnet hatte. „Ich vertraue darauf, dass ihr es den anderen erzählt… Ich würde jeden einzelnen um Verzeihung bitten, wenn ich vor Langeweile sterben würde, da das aber nicht der Fall ist, muss das hier reichen“, ging mein Blick wie von selbst zu Ron und er hob seine rote Braue und erwiderte meinen Blick mit einer Frage in den Augen, was ich wollte. „Und was mir auch noch wichtig ist, weder Harry noch Ron hatten damit etwas zu tun, das war nur ich“, hob ich meine Hand, die ich auf die Tischplatte gelegt hatte, da ich mich ein wenig über den Tisch beugte, denn Draco legte gerade seine auf die meine, aber damit konnte ich gerade nichts anfangen.

„Schönste“, wisperte Ron gerührt, aber auch sichtbar ergriffen, als Draco seine Stimme erhob.

„Das wissen sie“, meinte Draco daraufhin ruhig zu mir, denn meine Zurückweisung gefiel ihm gar nicht und kurz huschten meine Augen zweifelnd zu ihm, als mich das zustimmende Nicken aller BL-Mitglieder überzeugte, dass Draco Recht hatte.

„Genau, das wissen wir, wofür das aber alles gut war, wissen wir nicht“, nuschelte Padma ungläubig, während ich ihr scharfe Blicke sandte.

„Was, Padma hat doch Recht, wissen wir auch nur im Ansatz, warum wir da durch mussten?“, kam es mal wieder enervierend von Hannah und ich war gewillt, sie gleich wieder in den Raum der Wünsche zu schicken, bis ich mir ins Bewusstsein rief, dass sie mir nie wirklich etwas getan hatte, anders als so viele andere und so schüttelte ich nur sachte mein Haupt. Sie meinte es nicht böse.

„Seid doch froh darum, nicht alles zu wissen“, mahnte ich milde.

„Das sagst du ständig“, beschwerte sich Ernie zu meiner Überraschung und ich blinzelte, wobei mein Blick zu seiner Partnerin schwenkte und ich raffte mich auf.

„Ja, und ich meine es auch so… macht daraus was ihr wollt“, erklärte ich entschieden. „Aber jetzt möchte ich etwas zu Pansy sagen, nämlich dass ich gar keine Zeit hätte, den Posten der Schulsprecherin zu bekleiden und Sev… äh… unser Schulleiter niemals zu diesen Zeiten jemand anderem als einem Pureblood diese Stellung hätte geben können und ein Slytherin musste es auch sein, aber da Draco ebenfalls so wenig Zeit hat wie ich, ist seine Wahl mehr als verständlich und auch noch sehr sinnig. Fühle dich geehrt, aber sei dir deiner schweren Aufgabe in diesen besonderen Zeiten stetig bewusst. Ich bin froh, dass du in der BL bist, dass ihr beide dort seid, es wird euch helfen, dieser schwierigen Aufgabe gerecht zu werden. Der Schulleiter hat euch nicht umsonst diesen Platz gegeben“, erklärte ich ausschweifend, während die Versammelten an meinen Lippen hingen und als ich kurz stoppte, erhob sich zu meiner kurzen Verwunderung nun auch Draco in einer geschmeidigen Bewegung und hob nun selbst die Stimme.

„Da gehen Hermione und ich völlig d´accord, ihr beide habt eine wichtige Stellung. Ihr müsst euer bestes geben um auf die Schüler einzuwirken, des Nachts nie herauszugehen. Es ist anders als alle Jahre davor. Es ist elementar wichtig, dass das verinnerlicht wird“, gebot Draco mit Nachdruck. Die Reaktionen auf Dracos Aussage waren durchaus anschaulich, denn der Unmut, der Unwille, aber auch die Angst waren in ihren Gesichtern abzulesen.

„Die Carrows werden sich nicht scheuen, den Cruciatus an den Delinquenten zu verwenden, aber sie könnten noch weiter gehen“, schaltete ich mich nun wieder ein und kam indirekt auf die Nacht zuvor zu sprechen und auf dass, was Dennis widerfahren war.

„Wie sollen sie noch weiter gehen?“, entgegnete Hannah sichtlich überfordert und auch Padma und Co. blickten gebannt zu uns.

Draco und ich hatten gewohnt herrisch die Diskussion an uns gerissen. Auf diese Frage hin sahen wir uns an und wussten sehr genau, wie das gehen könnte und als Draco mir zunickte, übernahm ich wie von ihm gewünscht. Schlussendlich erinnerte mich das an unsere Anfangszeit, als wir uns noch fanden und er wie auch ich wussten, dass das für Pansy unangenehme Erinnerungen heraufbeschwören würde.

„Sie könnten von den Schülern fordern, ihre Kameraden zu züchtigen“, erklärte ich rundherum sehr knapp und versuchte, nicht zu offensichtlich zu Pansy zu sehen, die gerade ganz blässlich anlief und auf ihre Hände starrte.

„WASSS?“, rief Padma, während sich Pansy in Erinnerung an den Cruciatus, den ich ihr auf Dracos Befehl hin aufgezwungen hatte, immer nervöser wurde, denn gerade biss sie auf ihre Unterlippe.

„Beschissene DeathEater“, knurrte Hannah wütend, aber die Stimmung war von einer Sekunde zur Nächsten sehr mies, denn Sorge nistete sich deutlich in die Vertrauensschüler ein, da sie erkannten, wie wichtig sie von Stund an waren.

„Deshalb müsst ihr besonders eng mit der BL und DA zusammenarbeiten, um die Schüler zu schützen. Die Lehrer werden genug damit zu tun haben, die Carrows aufzuhalten“, mahnte Draco befehlsgewohnt, dabei zeigten seine durchdringenden, grauen Augen eine strenge Härte.

„So hätte ich mir das nie vorgestellt, das ist wie im Knast“, murrte Antony vorwurfsvoll und fuhr sich durch sein Haar.

„Aber ab nun der Alltag hier, haltet euch vor Augen, dass es nur schlimmer werden wird“, bekannte ich gerade freudlos.

Und damit lösten wir uns auf, oder besser Draco und ich sahen zu, den anderen zu entkommen, da diese wirklich noch ziemlich entsetzt und konfus erschienen, aufgrund der Verantwortung, die ab nun auf sie zukam und Ron schien gewillt zu sein, ihnen zu helfen, da er uns bedeutete, zu verschwinden.

Ich folgte Draco hinab in die Kerker, dabei war es ein eigentümliches Gefühl, durch dieses kalte Hogwarts zu laufen, das seine Gemütlichkeit langsam, aber sicher verlor. Es gefiel mir ganz und gar nicht.

Hermiones Sicht Ende

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