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 Kapitel 119-120

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 119-120   Do Feb 09, 2012 3:57 am

119. Kapitel Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?


Ich blickte nun in die Ecke, wo sich eine schwarzgewandete Person, wie so oft, im Hintergrund hielt!

„Übersehen, dich alle so, Severus?“, fragte ich belustigt nach, was ihn veranlasste hervorzutreten und sich mir gegenüber in dem anderen Sessel geschmeidig niederzulassen.

„Wenn ich es will, ja, es ist doch oft so viel angenehmer mit den Schatten zu verschmelzen, nicht?“, legte er den Kopf bedächtig schief und sein ruhiger Bariton erfüllte den Raum, sein Blick schien mich zu durchbohren während er mich so abwägend maß, das er es wusste und die anderen beiden es auch vermuteten, war mir klar, aber dieses Katz und Maus spiel gehörte halt nun einmal bei uns dazu, wir brauchten auch Spaß.

Nun schlug er seine, in schwarzen Hosen steckenden, Beine lässig übereinander und legte seine Hand überlegend an sein Kinn und fragte dann:

„Mal rein hypothetisch…meinst du Narcissa hätte eine Chance zu überleben?“, meinte er sehr ernst und ich spielte, doch bitte, wenn meine Rolle perfekt und so legte ich mir eine Hand auf meine Brust und rief:

„Ja, woher soll ich denn das Wissen? Du warst bei ihr, ich bin so neugierig was ist denn nur passiert?“, zeigte ich mein Erstaunen, meine Neugier und mein Interesse und es geschah etwas, was ich bei Severus noch nie erlebt hatte, er lachte auf, sehr trocken, aber er lachte, mein Schauspiel schien ihm zu gefallen und ich machte große Augen.

„Was…das kann doch nicht dein ernst sein Severus, das es dich amüsiert, das Narcissa im Krankenhaus liegt!“, tadelte ich ihn nun und er schüttelte noch immer grinsend den Kopf, so erheitert hatte ich ihn noch nie gesehen.

„Du willst also wissen was passierte….mhmh?“, fragte er da sanft und schmunzelte sehr und ich nickte auffordernd: „Nun, wir gingen die Diagon Alley entlang, das habe ich auch Lucius und Draco schon geschildert als Narcissa von einer älteren, hässlichen Hexe attackiert wurde, da ich etwas weiter war, hat mich erst Narcissas Ausruf darauf aufmerksam gemacht, dass da was passiert. Als ich sie erreichte, ging sie gerade unsanft zu Boden, die Angreiferin floh in die Knockturn Alley, einige Aufsichts Auroren waren, wie ich, auf das Geschehen aufmerksam geworden und verfolgten die Hexe in die Gasse…. Ich erhielt Hilfe, da es Narcissa schlecht zu gehen schien, sie hatte einen bösen, dick angeschwollenen Kratzer im Gesicht!“, fuhr er mit seinem Finger von seiner Wange bis zum Halsansatz nach, um es mir bildlich zu zeigen und ich schaute ihn interessiert an, denn das war ich auch, da ich wissen wollte wie es weitergegangen war. „Sie hat einen Ausschlag bekommen, ihr wurde schlecht, man kann eindeutig sagen, dass sie vergiftete wurde, es kam fast zu einem Aufruhr als man uns erkannte, ich habe es nur am Rande wahrgenommen, aber mir kam es so vor als hätte Miss Sekeeter sich auch die Ehre gegeben! Die Auroren schotteten uns ab…..“, hier unterbrach ich ihn, da ich mich erhob und für uns beide Wasser holte und es ihm reichte, was er dankbar nahm, nun setzte ich mich wieder und fragte:

„Hast du ihr geholfen?“

„Was heißt geholfen, ich habe ihr ein, zwei Tränke, die ich griffbereit hatte, verabreicht, da sie sich laut kreischend vor Schmerzen auf den Boden gewunden hat. Als endlich einer der Auroren mit einem Transportportschlüssel kam, der uns ins St.Mungos befördert hat, hatte sie zumindest einen Schmerztrank von mir bekommen. Was für Dilettanten, Hermione begebe dich niemals freiwillig in die Hände dieser Berserker, kein Feingefühl, kein Hirn!“, schimpfte er in einem fort, schien nicht so als wäre er von den Heilern angetan, dachte ich amüsiert „….sie haben sie mir abgenommen als sie sich gerade übergeben hat, wussten bis ich ging aber nicht was sie vergiftet hat. Das weiß ich auch noch nicht, da der Bezoar, den sie ihr verabreicht haben, nicht gewirkt hat…und nun meine gemeine Frage, als dein hochverehrter Professor…mit was würdest du jemanden vergiften?“, fragte er lauernd, aber auch mit einem Hauch tiefschwarzem Humor und seine schwarzen Obsidianen funkelten mich an. Ich zog meine Unterlippe überlegend durch meine Zähne, nun würde der zweite Punkt zur Sprache kommen warum ich dieses Gift gewählt hatte.

„Eine gute Frage Professor Snape, über die man nachdenken sollte….“, ging ich auf das Spiel ein und zog meine Beine unter mich „…was würde ich rein hypothetisch nehmen, versteht sich, mhmh….“, legte ich den Kopf schief und klopfte mit meinem Zeigefinger auf meiner Sessellehne und ich sah wie die sonst so glatte Maske von Severus leichte Risse bekam, als ich so angestrengt nachdachte und dabei ein Lächeln zeigte „Ja, jetzt weiß ich es…ich würde von vornherein ausschließen, das etwas so offensichtliches wie ein Bezoar wirkt, den das wäre ja kontra produktiv, nicht wahr, welches Gift wirkt so, genau… der Bezoar wirkt an sich nur gegen alle pflanzlichen Toxine als Heilmittel, da er diese Giftstoffe absorbiert? Aber wir dürfen ja nicht aus den Augen verlieren, dass das St.Mungos und so begabte Tränkebrauer, wie auch sie einer sind, mein werter Herr Professor Snape, auch über ein gewisses Repertoire an Gegengiften in ihren Vorratsschrank verfügen, zum Beispiel gegen gängige Schlangengifte und dergleichen, also das führt uns dann zu der Überlegung….auf was sind sie nicht vorbereitet und da gibt es ein Viech, was mir da so sprunghaft einfällt…“, musste ich echt kämpfen um nicht in ein lautes Lachen auszubrechen und so sah ich ihn beobachtend unter meinen gesenkten Lieder an und er unterbrach mich.

„Miss Granger, kommen sie doch nun endlich auf den Punkt, immer so ausschweifend wie in ihren ellenlagen Aufsätzen, die vor Querverweisen nur so strotzen!“, zog er mich auf und ich schob die Unterlippe verletzt vor und zog einen Schmollmund, ich mochte meine Querverweise.

„Nun, dann sagen sie es mir doch, Professor!“, meinte ich hämisch und ich sah wie er genervt die Lippen aufeinanderpresste und so stöhnte ich mitleidig „…nagut, ich sage es mal so, da fällt mir nur der Skorpion ein….“, gab ich mein Wissen kund, was dazu führte das Severus die Stirn unwillig runzelte.

„Aber das kann nicht sein!“, unterbrach er mich mit überlegter Stimme.

„Und warum nicht?“, wollte ich wissen.

„Vielleicht wissen es die meisten nicht, aber deshalb besitzt auch fast keiner etwas anderes als ein Gegenmittel für Schlangengift oder Spinnen, da Skorpione nicht tödlich sind, schon nicht für Erwachsene!“, stieß er über mich ein verächtliches Schnauben aus und ich kicherte auf.

„Severus, traust du dem Wissen, deiner Schülerin so wenig…tsetse…also wirklich, es gibt sehr wohl 25 Arten, die sehr wohl tödlich sind….sag mir, konnte Narcissa noch sprechen oder hatte sie auch schon eine verschwommene Sicht als du gingst?“, fragte ich wissend nach.

„Das meinst du ernst oder, du Biest! Du….der Angreifer, hat an alles gedacht, es gibt auf die Schnelle kein Gegengift?“, forschte er beherrscht nach.

„Aufgrund deiner Erzählungen ist dies meine fachmännische Einschätzung, mein Lieber!“, gab ich kund und schmunzelte leicht.

„Woher weißt du so viel über diese Tierart?“

„Ich fand sie faszinierend, so effizient, und anders als Schlangen, in der Fachwelt so unterschätzt, was ihr Toxin angeht, aber du siehst, Narcissa scheint das Glück gehabt zu haben, noch an solch einen Fachmann gekommen zu sein, wie ich einer bin!“, meinte ich zynisch.

„Och, ich kann mich ja auch irren, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren! Wie geht es denn weiter?“, legte er nun die Fingerspitzen wie im Gebet aneinander und behielt mich taxierend im Auge.

„Also, wenn das Sehen und Sprechen betroffen ist, geht es schnell, dann kommen nur noch unkontrollierte Muskelkrämpfe, erhöhter Blutdruck, schnelle Herzfrequenz, folglich Kreislaufkollaps, „BUUMM““, schlug ich in meine Hände aneinander „Exitus“!“, war dies meine fachliche Aussage und so lehnte ich mich wieder in die Polster zurück, zeigte mich sehr unbeeindruckt von meinem Tun.

„Beeindruckend, hochdosiert? Müsste das Toxin…, Wartezeit…minimal? Was???...Vielleicht 10 Stunden, maximal…20?“, versuchte er die Symptome mit den Gift und der Art in die Gleichung zu bringen und ich schüttelte den Kopf und nickte, als er den Kopf überlegend hin und her wiegte.

„Personenabhängig, aber hochdosiert, min. 5 Stunden, max. 20!“, gab ich Auskunft und er sah mich erstaunt an.

„Warum?“, fragte er mich nur dieses eine Wort und sah mich lauernd an.

„Ich weiß nicht, was du meinst?“, zischte ich leise.

„Ach, bitte Hermione, wenn es dir so wichtig ist, schwöre ich, das ich nichts sagen werde!“, legte er seine Hand mit den langen, schlanken Fingern auf die rechte Seite seiner Brust und hielt sie ans Herz. „Aber ich würde die Gründe gerne wissen, okay, bis auf die Tatsache das sie zwei fehlgeschlagenen Versuche gestartet hat dich von der Bildfläche zu wischen, aber mal ehrlich, der erste ging schon an dich, gut, der zweite war hinterhältig und hätte ins Auge gehen können, aber was noch? Ich glaube zu sehen, das dich noch etwas anderes treibt, BEFRIEDIGE bitte meine Neugier!“, bat er da inbrünstig, sodass es sehr zweideutig klang, als würde ich ihn sonst nicht befriedigen, eher reizen und das würde ich ihm, nach heute Morgen am Tisch, sogar unterschreiben.

So zuckte ich die Schultern und gab seiner Bitte nach, denn dass wir es heute Morgen ziemlich auf die Spitze getrieben hatten, dem konnte ich nur zustimmen, denn die Zweideutigkeit hinter seinen Worten verstand ich sehr wohl.

Aber erregt und gefallen hatte es mir trotzdem, zu was für einen Art Mensch machte mich dies, wagte ich mich ängstlich zu fragen? Da beschäftigte es mich weniger, das ich bald eine Tote mehr auf meiner Strichliste stehen haben würde. Oh, man momentan ich war echt nicht nett,…wie sagte Severus immer, ein Biest, wo er wohl recht hatte und da sah ich seine Mimik, die eine leichte Ungeduld zierte und so fing ich an:

„Nun, das wird dir nicht gefallen, Severus!...Sirius, sie war es die Kreacher damit beauftragt hat zu lügen, das hat mich schon damals auf die Spur gebracht, das wir da noch eine offene Rechnung haben, die nun endgültig beglichen ist! Sie hat Harry den Paten genommen.“, hatte ich noch nicht ausgesprochen, als er schon bei mir war, vor dem Sessel kniete und somit mit mir Blickkontakt hielt auf selber Höhe war wie ich. Ich blickte in die so selten zu lesenden, schwarzen Augen, die nun für meinen Geschmack schon fast zu viel lesen ließen, da er mich aufgebracht anfunkelte und seine Hände rechts und links von mir auf die Lehne legte, sich bedrohlich hoch aufrichtete mit seinem Umhang, der sich weit ausbreitet, wirkte es als würde er seine Flügel öffnen. Und so lehnte ich mich weiter zurück, tief in den Sessel hinein, um etwas Abstand zwischen uns zu bekommen.

„Was war das zwischen dem Köter und dir?“, knurrte er da nur.

„Was, gute Frage! Vor allem das du das immer wieder fragst, Severus…aber nun gut, nichts von Bedeutung, für mich zumindest, wie du weißt! Aber ich wollte auch meine Rache für Harry, da Narcisssa ihm den Paten genommen hat, stell dir vor Severus, ich denke nicht immer an mich und meine Befindlichkeiten!“, erklärte ich ihm und sah ihm unerschrocken in die feurigen Augen.

„Kaum zu glauben!“, flüsterte er da heiser und ich spürte wie ein Kribbeln in meinem Bauch einsetzte, als sein rauchiger dunkler Bariton den Raum erfüllte „…das du nicht nur an dich denkst? Sehr schwer!“, knurrte er nun fast und ich sah in das, mir seit vielen Jahren bekannte, Gesicht, das so kontrastreich war, aufgrund der dunklen Haare, die es umgaben und ich war versucht den Vorhang mit meiner Hand zurückzustreichen, was ich mir natürlich verbot, aber meine Augen huschten da doch hin, als ich mir leicht nervös über die trockenen Lippen leckte.

„Und Hermione, wieder irgendwo verletzt? Denn als das Chaos ausbrach und die Auroren die Verfolgung der Flüchtigen aufnahmen, kam es nach meinen Informationen zu einem heftigen, grässlichen Kampf, in dem es auf beiden Seiten viele Opfer und auch sehr viele Verletzte gab, schockierend nicht!“, flüsterte er fast.

„Ich bin absolut entsetzt, Severus!“, legte ich mir meine Hand aufs Herz und sah ihn mit großen, runden Augen an, das machte Spaß.

„Soll ich dir wirklich glauben, oder dich nicht doch untersuchen, ich weiß das du gerne etwas verschweigst?“, meinte er lauernd.

„Ich bitte dich, ich würde doch nie lügen!“, tat ich gespielt beleidigt.

„Glaubst du Lucius findet es lustig, dass seine Frau so öffentlich… verstarb?“, fragte er nun und hatte meine Oberarme mit seinen Händen umfangen und hielt mich nun gefangen, aber ich zeigte ihm nur ein strahlendes Grinsen, als ich nun nickte und begann:

„Oh, ja was hätte den armen Witwer Lucius Malfoy schlimmeres wiederfahren können, das seine so innig geliebte Frau, so öffentlich in der Diagon Alley, vor aller Augen, von einer Angreiferin vergiftet wurde und die Heiler in St.Mungos können alle bestätigen, das die gute, liebe Mrs. Malfoy so rein wie ein Baby, ohne ein sie verschandelndes Dark Mark, von dieser Erde verschied. Nun hat der trauernde Witwer, Mr. Malfoy, ein Problem, wer außer den DeathEater könnten den Tod seiner Frau gewollt haben, da er doch so sehr auf der Seite des Ministeriums und hinter Fudge steht. Dies hat er nun mit dem Tode seines, über allem geliebten Eheweibs bezahlt! Der arme, bemitleidenswerte Lucius Malfoy, ein aufrechtes Mitglied unserer Gesellschaft, dies festigt die Stellung von ihm, wo sich doch einige Fragen wo er steht, und selbst der Dark Lord wird trotz Bellas Gekreische erfreut sein, da seine rechte Hand nun durch diesen tragischen, alles überschattenden Tod von Narcissa, nun so eine eindeutige Position in der Öffentlichkeit beziehen kann. Schockierend, nicht wahr, wenn man das mal durchspielt, Lucius sollte wenn mi….der Angreiferin, dankbar sein, da ihm dieses Manöver nicht nur die Freiheit gibt, sondern auch noch großes Ansehen einbringen wird!“, zeigte ich einen zutiefst befriedigenden Ausdruck.

Ich konnte einige Emotionen in den Augen lesen, die er unverwandt auf mein Gesicht hielt, als er den Kopf überlegend schieflegte.

„Du hast, wie immer, nichts den Zufall überlassen, sehe ich das richtig. Lucius wird sich wohl am Ende des Tages noch bei dir bedanken müssen!“, erkannte er klar, als er weiter sprach. „Aber was sollte das heute bei Tisch? Das ist gefährlich, und ich spreche jetzt nicht nur über Lucius, auch ich bin nur ein Mann! Ich achte Draco sehr und weiß, mit ihm ist mittlerweile nicht mehr zu spaßen, aber was glaubst du haben wir gedacht, als wir euch hören müssten! Selbst Lucius hatte es schwer und das will was heißen!“

Ich blinzelte über den abrupten Themawechsel und sah ihn an wie der geborene Unschuldsengel, der ich nicht war. „Ich weiß gar nicht was du meinst Severus, ihr seid doch so beherrschte Männer!", warf ich ihm einen verschämten Blick von unten aus den großen Augen zu und klimperte kokett mit den Wimpern.

Severus warf mir eine abwertenden Blick zu und stieß sich schwungvoll von den Sessellehnen ab, fuhr sich ungehalten durch die kinnlangen Haare, es wirkte als würde ich ihn in den Wahnsinn treiben, seine Beherrschung bis zur dehnbaren Grenze überreizen, er drehte mir den Rücken zu und herrscht mich aufgebracht an:

„Mein Gott Hermione, jetzt spielt hier nicht die Unschuldige, du weißt genau was ich meine. Was hast du dir dabei, was habt ihr euch, dabei gedacht uns so unter die Nase zu reiben, das er dich im Salon nebenan fickt? Außerdem, was ist mit deiner Ansage, dass du vor meinen Augen nicht mehr mit Draco machst als einen Stirnkuss? Hast du das etwa vergessen? Du wolltest mir eure Beziehung nicht unter die Nase reiben!", dann dreht er sich wieder schwungvoll zu mir um und nachdem ich mich ein wenig wieder aufgerichtete hatte, musste ich schon wieder zurückweichen, den er stützte sich wieder auf die Lehne und kam mir sehr nah, beugte sich über mich, ich schien ihn gerade sehr zu ärgern.

Okay, da hatte er recht, verdammt, das hatte ich vergessen. Ich hatte ihm versprochen, ihn nicht mit meiner Beziehung zu reizen, aber hey was erwartete er, das ich Draco für immer ignorierte? Ich hatte leben wollen, Draco spürten, was bildete er sich ein, ich würde über diesen Gedanken sauer und etwas unbeherrscht, ließ mich von dieser Stimmung packen.

„Ich wollte das Leben spüren, dass kann mir doch wohl keiner verdenken nach dieser Nahtoterfahrung, oder?“, fuhr ich ihn herausfordernd an, woraufhin er nur abfällig schnaubte.

Ich fuhr fort: „Bist du etwa sauer, weil ich meine Meinung geändert habe, oder ist das nicht eher aufgestaute Lust, die da aus dir spricht, der Frust, dass du mich nicht haben kannst!" Er zischt böse: „Du kleines Biest…“, beug sich noch weiter vor, ohhh, das war interessant das er sich so reinsteigerte…

Und ich fuhr fies grinsend fort, es machte mir gerade Spaß ihn zu reizen, auch wenn es gefährlich war.

„Oh, hat es dir etwa nicht gefallen zu hören wie ich meinen Spaß hatte, dass er es schafft mir einen wahnsinnigen Orgasmus zu verschaffen! Du glaubst gar nicht, wie befriedigend das war, nachdem was er am Tisch mit mir gemacht hat.“

Er kam mir noch näher und grummelte wütend: "Nein, es hat mir ganz und gar nicht gefallen. Ich hätte dich am liebsten gleich zurück in den Salon geschleift und dir gezeigt, dass ich mit Draco schon lange mithalten kann, du steht doch sowieso nicht auf Männer deines Alters, nicht wahr, sonst hättest du dich wohl kaum von diesem verlausten Köter durch seine Bibliothek vögeln lassen...." Es glitzerte gefährlich und aggressiv in seinen Augen. Sein Blick schien mich geradezu zu röntgen, mich aus zu ziehen, wodurch mir ziemlich warm wurde, um nicht zu sagen heiß, auch weil ich daran denken musste, dass Severus uns, Sirius und mich, an diesem so befriedigenden Abend beobachtet hatte.

„Ach, du hast uns also doch beobachtet, interessant und hat es dir gefallen was du gesehen hast, hat es dich erregt, mein Lieber? Wenn Sirius etwas konnte, war es mich zu befriedigen!“ spielte ich weiter und das schien Severus erst recht aufzubringen. Er zischte mich erregt an: „Du willst wissen was ich gesehen habe, ja, und ob es mir gefallen hat? Schön, ich werde dir zeigen was ich gesehen habe!“ Es grollte tief aus seiner Brust und so wie er nun aussah, wusste ich nicht ob ich es zu weit getrieben hatte, er wirkte sehr wild und entschlossen.

Er packte mich fest und grob an meinen Oberarmen und ich zischte schmerzhaft auf, als er mich brutal aus dem Sessel hoch riss, um mich dann in einer blitzschnellen Bewegung umzudrehen und mich auf die Knie zu stoßen. Er schmiss mich regelrecht, nun verkehrt herum, auf die Sitzfläche des Sessels.

Ich stand immer noch leicht neben mir, als ich nun auf der Sitzfläche mit meinem Knien kauerte und da fühlte ich augenblicklich Severus, der hinter mir ein Knie auf den Sessel schob, dann das andere auch auf die Sitzfläche hob und nun direkt hinter mir kniete. Ruckartig und rabiat griff er mir an die Hüfte und zog mich unbarmherzig an sich, dann fuhren seine Hände wieder zu meinen Oberarmen und ergriff sie grob. Er zog meinen Oberkörper unbarmherzig nach oben und drückte mich noch weiter auf und in den Sessel, drückte mich nun fast schon gegen die Sessellehne. Sein grober, plötzlicher Überfall hatte mich so unvorbereitet getroffen, dass mir kurzzeitig die Luft weg geblieben war, als er mich brutal umgedreht hatte, doch nun fand ich ganz langsam wieder zu mir.

Er war nun hinter mir, wie damals Sirius und griff richtig fest zu, ich fühlte durch das dünne, weiße Spitzenkleid seine Finger, die sich regelrecht in mich bohrten. Dann ließ er los, strich mit seinen Händen nach vorne und er knurrte tief und drohend, als er kurz und fest meine Brüste ergriff, was mich erschrocken aufkeuchen ließ, sie dann jedoch wieder los ließ und sie Hände wieder besitzergreifend auf meine Hüfte legte. Tief grollend sagte er: „Du willst meinen Schwanz doch nur wieder hier spüren!“ Währenddessen hatte er eine Hand fordernd auf meine Mitte gelegt, war nicht mal zwischen meine Beine geglitten mit der Hand, sondern hatte mich dort einfach fest ergriffen und meinen Po so unbarmherzig an seine Erektion gedrückt.

Okay, er machte mir nun doch Angst, er hatte mich schon einmal genommen auf brutalste Art und Weiße, warum reizte ich auch diesen so gefährlichen Mann immer bis zur Weißglut? Kam meine Reue etwas späte, wie ich mir in meiner brutalen Offenheit mir selbstgegenüber eingestand. Mir brach bei dem Gedanken was er tun könnte, der Angstschweiß aus, ich fühlte mich wie erstarrt.

Er merkt, wie ich mich vor Angst versteifte. Ich wurde hart wie ein Brett, als er seinen erregten Unterkörper weiter begehrlich an mich presste, sich an mir rieb, aber von seiner forschen, groben Art war ich gar nicht angetan und ich wimmerte:

„Nein, Severus bitte nicht….so“, wisperte ich ängstlich.

Ich fühlte, wie er erstarrte um seine hektischen Bewegungen einstellte, seine Hand von meiner Scharm löste und mir sanft auf den Rücken legte. Ich spürte, wie er behutsam und zärtlich, langsam meine Haare über meine Schultern nach vorne strich, dann spürte ich seinen heißen Atem in meinem Nacken. Auf das nächste war ich wirklich nicht gefasst, denn nun küsst er mich, an dieser für ihn freilegenden Stelle, biss mir leicht mit einem tiefen grollen in den Nacken und ich spürte seine Zähne, wie sie sich in meine Haut gruben und sie hielten und musste zu meiner abgrundtiefe Schande gestehen, dass ich nun für ihn sofort feucht wurde. Es beschämte mich, aber er traf gerade genau die richtige Stelle. Ich betete, dass er darauf verzichten würde das zu überprüfen, aber ich war an dieser Stelle echt extrem sensibel, verdammt aber auch! Ich wimmerte auf und biss mir nun schockiert über mich in die Faust, die ich in meine Mund stopfte, und so versuche alle Töne zu unterdrücken, ich kniff verzweifelt die Augen zusammen.

Ich konnte es nicht fassen, wie empfänglich ich für diese drei Schlangen war, es gefiel mir, wie er meinen Nacken, meinen Rücken und meine Schultern liebkoste. Aber vor allem brachte er mich aus dem Konzept, denn so sanft, schon eher zärtlich, überrumpelte er mich total, als er nun zu sprechen begann und ich wieder erstarrte, da ich seine tiefe dunkle, Stimme hörte, die mir schon vorhin durch Mark und Bein gegangen war.

„Ich habe euch damals beobachtet, ich konnte sehen wie er deine Brüste ausgepackt hat und dich von hinten hart rangenommen hat und oh ja es hat dir gefallen, das dieser tollwütige Hund sich an dir ausgetobt hat!“, hauchte er nun heißer in mein Ohr, in das er nun etwas fester biss, was mich in meine Faust wimmern ließ und ich fühlte wie er mit seinen Händen wie eine Feder über meine Seiten strich und hinunter zu meinem Po und zu den Oberschenkeln und dann wieder hoch. „Und weißt du noch was, du hinterlistiges, durchtriebenes Biest? Heute Morgen wäre ich liebend gerne zu dir und Draco geeilt und hätte ihn von dir runter gezogen und dann hätte ich dir mal gezeigt was es heißt, wenn ich dich durch Sonne und Mond ficke!“, unterstich er seine Worte indem er seine harten, zum Glück noch gut verpackten, prallen Schwanz nun an meinem Hintern rieb und mich wieder begehrlich in den Nacken biss, was mich veranlasste hektisch ein und auszuatmen.

„Bitte Severus lass das…..bitte, du hast versprochen das nicht zu tun!“, bat ich ihn verzweifelt, ich war innerlich zerrissen. Ich konnte und wollte nicht mit ihm ins Bett, nein wirklich nicht, oder doch? Nein, ich wollte nicht, können würde ich schon! Aber mein Schoss pochte schmerzhaft, toll ich war auf 180 und Draco war nicht da, fantastisch, so eine Schlampe war ich nicht, wollte ich nicht sein.

„Bitte Severus, Bitte Severus….!“, äffte er mich aufgebracht nach, richtete sich abrupt in meinem Rücken auf entließ meine Rücken von seinen liebkosenden Lippen, und ich fühlte noch einmal seine, so verheißungsvolle, Erregung an meinem Po und dann hörte ich wie er mit einem entnervten Schnauben sich endgültig erhob.

„Hermione, ich warne dich eindringlich ich bin ein Mann,….hör auf mit dem Feuer zu spielen, verdammt! Wenn das so weiter geht, ist mir mein Versprechen egal, dann kann ich für nichts mehr garantieren...dann wird mir alles egal sein. Denn dann werde ich so lange weiter machen bis du mich auch willst und du weißt sehr genau, das ich das schaffen würde, das du darum bettelst für mich die Beine breitmachen zu dürfen und das weißt du ganz genau, dass ich das könnte!“, blickte er mich unglaublich arrogant an, als ich mich langsam aufrichtete und hochzog, während er nun hinter mich trat und mich am Arm packte und mir aus meiner unbequemen Stellung half.

„Und wetten, wenn ich jetzt Draco imitieren würde und dir unter dein Kleid fahren, das ich dich jetzt schon feucht vorfinde?“, fragte er schrecklich lasziv. Ich wollte ihm meine Ellenbogen entreißen, aber er hielt ihn weiter fest, unglaublich, dass ich in der Umgebung dieser drei immer so machtlos erschein, hingegen den blutigen Kampf mit den Auroren suchte? Das verstehe mal einer! Ich bekam kein Wort heraus, aber das brauchte ich auch nicht, denn er sprach schon weiter, grinste fies und arrogant dabei: „Keine Sorge, mein kleines Biest, ich brauche solche Spielchen nicht um zu wissen, dass du bereit für mich wärst, dein Blick gerade, als ich es erwähnt habe, hat gereicht um es mir zu zeigen!“

Klappte mir bei seiner Unverschämtheit fast der sprachlose Mund auf, wow, er drehte echt gerade auf, ließ er mich nun los und ging ganz langsam auf die Tür zu.

„Ach Hermione, ich glaube du hast keine Ahnung, wie viel Glück du gerade hast!“, warf er mir lapidar über seine Schulter zu und ich blickte auf seinen schwarzen Rücken und schluckte echt schwer, ja das glaubte ich ihm von ganzem Herzen, das ich zum ersten mal nach langer Zeit wieder Glück hatte. Dass er sich so zusammennehmen konnte, wenn er den wollte, denn so hart und taff ich immer erscheinen mochte, ich war es nicht immer und Severus körperlich so nah zu sein, erregte mich sehr, aber es ängstigte mich auch sehr. Fast als hätte ich dank der Situation damals eine kleine Sperre in meinem Hirn, das sich ängstlich anschaltete, sobald Severus mich so berührte, mir so nahe kam und so etwas von mir forderte.

Mein Herz raste immer noch, vor Angst, ja leider, muss ich mir dies eingestehen, ich ängstigte mich vor dem was kommen würde, wenn er weitergehen würde. Das Problem war nur, ansonsten fühlte ich mich in seiner Gegenwart sehr wohl, was dann auch immer meinen Spieltrieb anstachelte, doch leider war nicht bereit den Preis zu bezahlen, wenn das Spiel aus dem Ruder lief.

„Überleg dir gut wenn du mit mir spielen willst Hermione, ich lasse mir das nicht so gefallen wie Lucius! Ich bin kein aufgeblasener Malfoy, der ewig herumschleicht, taktiert und dann zuschlägt, ich nehme mir einfach was ich will, das weißt du! Besser als jeder andere!“, warnte er und drohte mir gleichzeitig mit der Hand an der Türklinke und ich konnte das schnelle, harte Schlagen meines Herzens in meine Brustkorb unangenehm pochen hören.

Jetzt drehte er sich wieder zu mir und fasste mich intensiv ins Auge und ich versuchte seinen starren, fokussierenden Blick standzuhalten, als er wieder sprach:

„Ich spiele keine „entnervenden“ Spiele wie die beiden pfauenhaften Gockel, verdammt!“, und da sah ich, als er dies so verachten ausspukte, in dem Glimmen seiner Augen, das die Gefahr für mich, das er sich wirklich bis zum Schluss würde zurückhalten können, noch nicht gebannt war. Ich sah, wie seine Hand an der Klinke verkrampfte, die Adern bläulich unter seiner weißen Haut hervortraten und seine Augen über mein weißes Kleid wanderten und da war es aus bei mir, ich drehte mich um und floh. Wie feige, wie demütigend, aber ich konnte nicht mehr, ich floh vor Severus, ließ ihm zumindest diesen Triumph über mich, dass er mich dazu gebracht hatte vor ihm die Flucht zu ergreifen und das schaffte eigentlich keiner, da ich mich immer allen Schrecken stellte.

Und er war noch im Raum an der Tür, als ich leicht kopflos herumwirbelte und die Schlafzimmertür aufriss und hinter mir zuschlug und an der nun geschlossenen Tür zu Boden sank, nun mit dem Rücken am harten Holz der Tür dasaß und meine Knie mit meinen Armen umschloss. Ich war wütend, aber wie, ich musste mit Gewalt mein Zittern unterdrücken, er bedrängte mich, na gut, ich hatte ihn gereizt, aber ich war gerade so gut draufgewesen! Ich hatte Narcissa erfolgreich vergiftet, ihm aufgezeigt wie wertvoll ihr Tod für die Familie war und ich hatte erfolgreich einen harten Kampf standgehalten und war unerkannt entkommen. Und er, er verdarb mir meinen Sieg und meine Freude mit seiner drängenden, unbefriedigten Art, nur weil er nicht zum Schuss kam? Das war unfair, gut, es war auch nicht fair was ich mit ihm tat, dachte ich nun leicht belustigt und so breitet sich doch ein leichtes Lächeln auf meinen Lippen aus!

Oh Göttin, in was war ich da nur hineingeraten, ewig würde das nicht gutgehen! Wenn Harry und die anderen wüssten was hier abging? Sie wären noch schockierter, als sie es eh schon waren. Ich meine, wenn ich mir das alles so durch den Kopf gehen ließ, was alles so geschah, das war schon sehr abartig und anormal. Ich vögelte vor den Ohren von Dracos engsten Verwandten absichtlich mit meinen Freund und Schande über mich, es hatte mir gefallen, aber wie, es hatte mich erregt und mir ein berauschendes Machtgefühl vermittelt und damit gliederte ich mich doch mal wieder bestens in meine neue Familie ein, jeder von uns wollte Macht, auf die ein oder andere Weise, ausüben.

Wir waren, doch alle vier kleine, sadistische Freaks, die ihre Dominanzspielchen spielten und es genossen die jeweils andern zu erstaune, zu schockieren und zu reizen, und ohja ich passte echt gut hier her!
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BeitragThema: Re: Kapitel 119-120   Do Feb 09, 2012 3:59 am

120. Kapitel Das große Hadern


Nachdem ich noch mit mir und meinem Schicksal gehadert hatte, blablabla…hatte ich mir, genervt von mir selbst, einen gedanklichen Arschtritt gegeben und mir vor Augen geführt, das ich selbst Schuld war und ich Menschen hasste, die nachträglich jammerten, nein die mochte ich nicht und so wollte ich nicht sein.

Und so raffte ich mich irgendwann wieder hoch und zog mich aus, riss mir das Kleid regelrecht vom Körper, wickelte mich in mein Schlafgewand, heute würde ich mich nichts mehr….halt, ich zog das Schlafgewand wieder aus und stieg nun in ein langes Kleid, das zwar aus einem leichten, luftigen, grauen Stoff war, aber minimalistisch an mir herabfiel, mit halblangen Ärmeln und hochgeschlossen. Es erinnerte mich auf den zweiten Blick an einen Kartoffelsack, der mit einem geflochtenen Gürtel um die Mitte die Taille betonte, aber es war genau das was ich wollte. Ja, ich wollte mich mal wieder verhüllen und nachdem mir der Gedanke kam, das ein frischer Witwer wutentbrannt nach mir verlangen würde, ich sah es bildlich vor mir, ja da wollte ich sehr angezogen sein, noch so etwas würde ich nicht …verkraften schon, aber warum immer provozieren?

http://www.zalando.de/mintberry-kleid-cloudy-grey-m3221i001-102.html

Ich ging an den Sekretär und setzte mich, wollte beginnen zu arbeiten, aber etwas ließ mich in Gedanken nichts los.

Warum? Warum zum Teufel, geriet ich bei den Drein immer so in die Defensive? Warum ließ ich mir da immer so das Heft aus der Hand nehmen, als könnte ich mich nicht wehren, okay, gut sie waren mir körperlich an Kraft, Masse und Stärke um Längen überlegen, aber den ein oder anderen Schlag würde ich platzieren können, dafür kannte ich mittlerweile zu viele Kniffe!

Also warum, geriet ich immer in so eine Starre, ließ viel…ach quatsch, ließ alles mit mir machen, ohne mich zu wehren?

Und so starte ich meine Analyse, die wie immer schockierend ehrlich und offen sein würde.

Sexuelle Abhängigkeit, sexuelle Hörigkeit? War es dass, wagte ich mich zu fragen?

Also sieh den Tatsachen ins Gesicht Hermione, riet ich mir, du findest Severus echt anziehend, vor allem wenn er mal anderes ist und ich lernte ihn hier im Manor von einer viel intimeren Seite kennen als in der Schule, er war….ja was, nett? Nicht wirklich, aber er war ein interessanter Mann, ein hochintelligenter Mann, der mich wollte, das konnte ja ein blinder mit Krückstock sehen und ich war ja nicht blind!

Ich hatte diese meine „schlimmste Nacht“, wie ich es immer nannte, verarbeitet, ich konnte mit meiner Sexualität umgehen und auch ausleben, das hatte ich heute mit Draco eindrucksvoll beweisen…..aber Severus, mir das mit Severus vorzustellen, nochmal ihn so nah an mich ranzulassen, das war schwer für mich wenn nicht zu sagen fast unmöglich. Ich ertrug seinen Nähe nicht nur, ich mochte ihn auch, mir gefiel es wenn er mich umarmte oder mich auch küsste aber mehr, nein, da fühlte ich nur gleich wieder den Schmerz tief in mir und dann kam die Angst, die mein schnellschlagendes Herz eisern umklammerte.

Die Frage war nur:

Warum wollte er mich? Er hatte mich schon was?....3, oder 4 Mal besessen….warum sollte er mich weiter wollen, so war Severus nicht! Was sollte an mir anderes sein als an den anderen Nutten, die für ihn die Beine geöffnet hatten? Eben nichts, außer, dass ich Hermione nun ein Mitglied seiner Familie war und mit Draco liiert!

Also warum wollte er mich immer noch? Um meiner selbst willen, oder um Draco zu zeigen das auch er alles haben konnte, diese Dominanzspiele, die sie hier immer so intensiv auslebten und mit einer Leidenschaft frönten?

Ich kann und konnte mir nicht vorstellen, dass er andere Gefühle für mich hatte, außer Begehren, Lust, Gier und unermessliches Verlangen, aber wodurch wurde es ausgelöst? So gut war ich im Bett auch wieder nicht, kam mir der ironische Gedanke und ich schnaubte auf. Warum sollte er mich wollen? Gut, ich hatte Verstand und Geist, der ihn wohl zu fesseln verstand, aber sonst? Nein, es war wohl männliche Eitelkeit die ihn trieb!

Auch immer sein aufbrausen wegen Sirius, der ja nun nicht mehr lebte, ihn aber jedes Mal aufbrausen ließ, es konnte nur sein, das er wollte, dass ich mich ihm so hingab wie Sirius und Draco, freiwillig, unter andern Umständen. Wie es auf mich wirkte, fühlte er sich vielleicht beleidigt, da ich mit ihm nicht einfach so in Bett gegangen war, sondern Berechnung dahinter stand. Das konnte ich sogar noch nachvollziehen war auch nicht nett von mir gewesen!

Aber jetzt hatte ich das Dilemma, das er mich wieder haben wollte, nur diesmal unter anderen Voraussetzungen, oh ja…leider!

Denn ich musst mir eingestehen, ja er schaffte es mich zu erregen, ja ich fühlte mich von ihm angezogen, ich mochte sogar seine schlechtgelaunte, grummelige Art und ich genoss seine intelligente Gesellschaft, aber dank der Geschehnisse in dieser einen Nacht, erstarrte ich zu Eis, wenn er weiter ging als mich zu Umarmen oder mich zu küssen. Sobald er dabei war sich gehen zu lassen und mir sein Begehren deutlich vor Augen zu führen, bekam ich echte Panik!

Alles in mir verkrampfte, ich weiß das war nicht rational, er würde sich nie wieder so gehen lassen, sich nie wieder so vergessen wie in dieser einen NACHT, dafür achtet er mich zu sehr als Familienmitglied, aber die Angst und die Furcht blieb. Ich wusste, es klang jämmerlich, ich konnte ihn dann immer nur anbetteln und anflehen aufzuhören! Wofür ich mich selbst abgrundtief verachtete! Verzog ich leidend mein Gesicht und ließ ich mit einem gequälten Seufzer mein Gesicht in meine Hände fallen.

Und als wäre Severus noch nicht genug, strich Lucius wie eine nebulöse, aber leider immer sehr präsente Gefahr um mich herum, was trieb ihn an?

Er hatte mich gesehen und gewusst, er wollte mich, da wusste er noch nichts von Draco und mir, das machte es umso unheimlicher. Ich schien für die männlichen Mitglieder der Familie echt unwiderstehlich zu sein und so unheimlich und beherrscht Severus immer erschien und war, man durfte nicht außer Acht lassen, das aber Lucius der Boss in der Familie war und mit Sicherheit nicht umsonst die rechte Hand des Lords, und so stöhnte ich entnervt in meine Hände.

Gerade Lucius war so eine Sache, der wollte doch nur einmal die Macht ausüben das zu besitzen, was er sich von Anfang an eingebildet hatte ohne Wenn und Aber, den das da mehr war? Nein, nicht bei Lucius, da brachte mir wohl Severus noch innigere Gefühle entgegen als Lucius!

Doch da meldet sich eine beständige kleine Teufelchen-Stimme in meinem Inneren, die mir zuflüstere…aber warum hat er dann deine Lippe geheilt? Das passte so was nicht zu ihm, dieser graue Eminenz, der nie etwas leidtat! Aber die Frage, des Warums, würde ich nicht beantworten können, ich mochte sogar zweifeln, dass er es konnte!

So kam ich zur nächsten Frage, warum verharrte und erstarrte ich auch bei Lucius ohne mich vehement zu wehren? Nun, er durfte alles…das wusste er und so dumm, ihn vollständig gegen mich aufzubringen war ich nicht! So gestand ich mir hier meine Kapitulation ein und seine Macht über mich. Und die Macht die Lucius hatte, zog mich an wie eine Motte das Licht!

Aber ich wollte ja ehrlich sein, natürlich gefiel auch er mir, hey, er war Draco in ein paar Jahren. Er verstrahlte auch dies was mich zu Draco hinzog, auch wenn mich seine Grausamkeit erschreckt, die er mir gegenüber noch nicht einmal im Ansatz gezeigt hatte. Aber ich nahm mal ganz wagemutig an, dass er es schaffte selbst Severus hier in den Schatten zu stellen, was mir dies sagte? Seine Bisse, seine Gier nach Blut, er liebte es Schmerz zu bereiten…nur um dann lasziv und verführerisch damit zu spielen, was er bisher mit mir zweimal getan hatte. Severus bereitet mir Schmerzen, weil er sich vergaß und seine so unterdrückten Gefühle dann mal hervorbrachen, niemand schaffte es sich immer zu verschließen, so auch Severus nicht, aber Lucius bereite Schmerzen gerne, er genoss es eiskalt, darum war, das er mich geheilt hatte, eine so schockierende Erkenntnis.

Ich nahm nicht an das Lucius andere Aspekte an mir betrachtete als Besitzgier und Besitzansprüche, aber mehr nicht, wenn ich einmal seinem Drängen nachgeben würde, wäre er wohl befriedigt und zufrieden gewonnen zu haben, und somit hundertmal leichter zu begüten als Severus, hoffte ich, aber sicher war ich mir nicht!

Und was war mit Draco? Ihm brachte ich so innige, liebende Gefühle entgegen, wie noch nie jemandem zuvor. Er wusste so viel über mich und von mir, wie kein anderer Mensch jemals auf einmal gewusst hatte. Ich wusste er empfand viel für mich und ich für ihn!

Und das war der Aspekt, den ich an mir verachtete, ich fand die anderen beiden Männer sexuell Anziehend, um es auf den Punkt zu bringen, Severus Geist zog mich an und bei Lucius war es seine Macht! Was war es bei Draco, genau beides, er sprach oft mit mir über seine Pläne und ließ mich tief blicken, auch wenn er mir nicht alles sagte, noch darüber schwieg, da er erst noch an ihrer Verwirklichung arbeitete. Aber das was ich wusste und sah, zeigte mir das Draco all dies in sich vereinigte was ich begehrte Macht, Geist und die sexuelle Anziehung!

Und so fragte ich mich, wie sollte das weiter gehen, würde ich immer wiederstehen können und wollen, wo Draco doch so betonte das ich ihm gehörte? Was würde er tun, wenn ich mit einem von den Beiden durch, was weiß ich, zufällig, freiwillig ins Bett gehen würde, würde er dies trennen können? Würde ich dies trennen können?

Oder war dann unsere Beziehung beendet? Ich wusste, ich könnte es trennen, ich bitte euch, ich war mit Severus schon im Bett gewesen, als ich mit Draco zusammen war und Severus nur nicht wusste, wer ich war, wenn ich jetzt noch einmal mit ihm ins Bett gehen würde, da ich ihn anziehend und erregend fand, nun nein, das würde von meiner Seite nichts daran ändern, das ich mit Draco Zusammensein wollte! Aber da kam der entscheidende Punkt, ich wollte nicht, denn diese Innere Panik ließ mich, oder es, gar nicht so weit kommen!

Was würde Draco empfinden, würde ich mit Severus ins Bett steigen, sponn ich den Gedanken trotzdem weiter? Nichts großes, er war damals darüber gestanden und er würde jetzt darüber stehen, da, wenn ich es freiwillig tun würde, es ihn zwar an seiner Eitelkeit kränken würde, aber er würde darüber hinwegsehen, so wie er es schon getan hatte, das würde unsere Beziehung nicht zerstören, da war ich mir sicher!

Bei Lucius, ja da sah die Sache anders aus, er war Draco so ähnlich und Draco ähnelte Lucius so sehr! Wie würde er reagieren, wenn ich da freiwillig schwach werden würde?

Nicht gut, das war klar, aber würde er es trennen können? Ich weiß es nicht, höchstwahrscheinlich könnte er es sogar, da durfte ich Dracos Kaltschnäuzigkeit nicht aus den Augen verlieren. Wie hatte er am Anfang gesagt „Familie ist etwas anders“, und hinzu kam, er wäre verletzt, beleidigt und sauer, aber wohl sogar noch eher auf seinen Vater denn auf mich.

Seine größte Sorge war ja immer, da er Lucius Unwiderstehlichkeit kannte, da er selbst so war und ja, ich denke er würde den verletzten Stolz hinunterschlucken, weil ich mittlerweile für ihn, Draco, zu wichtig war in allen Lebenslagen, nicht nur weil er mich, weil wir uns wollten, sondern da auch seine und meine Pläne ineinandergriffen.

Aber ich fasste einen Entschluss, da ich Draco so nie vorsätzlich oder absichtlich verletzen wollte. Ich würde wiederstehen, dafür war ich stark genug, wenn mal die Situation unkontrollierbar werden würde, würde ich trotz allem immer NEIN sagen! Egal was dann passierte, so würde ich wenigstens nicht vor mir, noch vor ihm das Gesicht verlieren, und das meinte ich jetzt nicht als Alibi, das mich von meiner moralischen Seite entband, sondern ernst.

So mir reichte es, ich war stark, und ich war nicht ihr Spielball, ich würde meine Sexualität gen Null fahren, ja genau, ab jetzt würde ich mich in diese alles verhüllenden Kartoffelsack-Kleider hüllen. Ich wusste, dass ich Severus und Lucius am Morgen gereizt hatte, aber gerade jetzt war ich mir, die ich mir doch sonst immer so sicher war, nicht sicher, ob ich wirklich und wahrhaftig bereit war den Preis zu zahlen, sollte ihn einer einfordern und so wollte ich Abstand halten eine Linie ziehen, da mich die Erkenntnis, dass ich bei diesen drei Männern so anderes reagierte und agierte als ich es sonst tat, wirklich sehr erschütterte.

Gerade ich, die alles tat und bereit war zu tun, kämpfen, töten, selbst mit Leichen spielen und das alles unbeugsam, unter Einsatz meines Lebens, wurde zum willigen und leicht formbaren Gegenstand dieser drei hinterlistigen Schlangen, aber das wollte ich nicht. Nein, ich musste im Umgang mit ihnen wieder mehr Profil bekommen, so ging das nicht weiter, verdammt! Ich straffte meinen Rücken und schlug mit der flachen Hand fest auf den Tisch das es zischte und blitzte wütend durch die Gegend.

Selbst Draco, konnte ich nicht weiter so selbstherrlich über mich verfügen lassen, nicht das ich nicht wollte, oder ihm etwas nachtrug, aber seine Machtspielchen sollte er in Zukunft ohne mich austragen, schließlich musste ich sehen wo ich blieb. Ich entschied mich dafür im Umgang mit den drei Männern erst einmal den Schatten zu bevorzugen und mich so gut wie unsichtbar zu zaubern.

Und da fiel mir etwas ein, wie ich meine Schuld bei Lucius begleichen könnte, ein Gedanke, der etwas abwegig war und sehr skurril, der aber schon einmal funktioniert hatte, warum nicht? Es wäre den Versuch wert, genau und sollte etwas schiefgehen, würde ich es auf den Tag vor der Abreise zum HogwartsExpress legen, dann wäre ich am nächsten Tag über alle Berge. Ich hoffte nur, mein Geschenk, das meine Dankbarkeit ausdrücken sollte, würde ihm gefallen und würde ihn mir danach für immer vom Hals halten!

Ein abgrundtief böses Lächeln legte sich über meine Züge, als die Idee in mir Gestalt annahm und ich war damit sehr zufrieden, ergriff nun Papier und Feder und schreib meine Anweisungen an Rita, machte mich an die Arbeit, denn es gab noch wichtigeres als Sex und meine Rolle dabei, dachte ich doch reichlich trocken.

Ich befahl ihr, sobald die Nachricht über Narcissas Tod öffentlich publik werden würde, sollte sie für Lucius Malfoy ganz bewusst eine Tür öffnen, ihre Artikel sollten sofort die DeathEater als Schuldige offenbaren und die Frage nach dem „Warum“ stellen und am besten, sollte sie gleich die Antwort liefern. Sie sollte dabei aufzeigen was für ein aufrechtes Mitglied Lucius doch in der Magischen Welt war. Ja, das gefiel mir und nun schaffte ich ihr noch meine letzten Befehl an… oh, das würde der Guten gar nicht schmecken, das ich dies Befahl, aber das würde umso lustiger werden, ich erteilte ihr detaillierte Anweisungen und vereinbarte den Termin einen Tag vor der Rückkehr nach Hogwarts, ach, das würde ein Spaß werden, dachte ich versonnen.

Nun machte ich mich auch mit neuem Tatendrang an den Schutzbann und zeigte seine Schwäche auf und erschuf ihn neu, auf das er fast perfekt wäre. Ich übertrug dies nun in Reinschrift, sprach den „aperecium“ darüber, um die Schrift unsichtbar zu machen und rollte das Pergament zusammen, um es später Severus zu überreichen, sollte wohl meine weiße Fahne der Entschuldigung sein, musste ich über mich selbst schmunzeln!

Es tat gut nach meinen ermüdenden Selbstvorwürfen und Zweifeln, wieder etwas Sinnvolles zu tun und nicht diese Unwägbarkeiten gegeneinander aufzustellen.

Als es ploppte und ein kleiner Hauself mit seinen schlackernden Ohren vor mir stand und mich furchtsam ansah, oh, so wie es aussah hatte der Hausherr miese Laune, wenn der kleine Diener so verängstigt aussah und so blickte ich ihn freundlich lächelnd an, hob fragend eine Braue und da begann er verschämt die Nachricht zu übermitteln. Ich warf einen kurzen Blick auf die Uhr und sah, dass es kurz nach 21 Uhr war, dann wären jetzt über 10 Stunden vergangen, war sie schon von uns gegangen?

Wortlaut, wenn wir nicht in so einem vornehmen Hause wären: „Schwing auf der Stelle deinen Arsch zu uns!“, so aber war es sehr formell formuliert und ich nickte nur, erhob mich sofort und griff automatisch zu der Pergamentrolle und eilte davon, um der Aufforderung Folge zu leisten.

Ein paar Minuten später holte ich noch einmal tief Luft und klopfte laut an, um dann auch schon die Tür des kleinen Salons im Parterre zu öffnen und sah in der Düsternis des Raumes das flackernde Licht des Kamins, einige Kerzen brannten auch in diesem Raum, da die Nacht die Sommersonne vertrieben hatte.

Ich trat hocherhobenen Hauptes ein und erblickte den Sessel neben Draco, der leer war und so ging ich zuerst auf den, im den dunkelgrünen Ledersessel sitzenden, missgelaunten Severus zu, der den Nachmittag noch nicht so gut weggesteckt zu haben schien, so hart wie sein Blick war. Ich hielt ihm nur wortlos die Rolle entgegen und er hob mir überrascht sein Gesicht entgegen, bisher hatte keiner ein Wort verloren nur die Augen aller klebten regelrecht auf mir und an mir fest.

Nun hob er wie in Zeitlupe sein Braue und legte den Kopf schief und ich begann mit dem Papier zu wedeln, als er es den endlich nahm, wandte ich mich sofort ab und glitt in meinen Sitz neben Draco, schlug die Beine sittsam übereinander und drapierte den Stoff meines langen Kleides drapierte. Aufmerksam und gespannt sah ich in die Runde.

Lucius hob nun sein Glas und trank einen Schluck, ohne mich aus den Augen zu lassen, sah dann zu Severus, der die Rolle geöffnet und nach kurzem Zögern den Spruch gelöst hatte, um meine Berechnungen mit tief gefurchter Stirn zu lesen. Dann sah er abrupt auf um mir ein knappes nicken zu schenken, das ich mit einem scheuen Lächeln erwiderte, als Severus Urteil gefallen war. Ich sah Dracos fragende und abwägende Blicke auf mir, aber ich konnte und wollte darauf jetzt nicht reagieren, sah unbeteiligt weiter in die Runde.

Puhhhh….das hieß wohl, er erkannte meine Entschuldigung an. Ich sah auch wie es in den drei Augenpaare blitzte, als sie meine Erscheinungsbild in sich aufnahmen, das im krassen Gegenzug zu heute Morgen stand. Da hatte ich ein extravagantes, kurzes, schickes Kleidchen getragen nun war ich genau gegenteilig angezogen, hochgeschlossen und alles andere als sexy.

Nun sah ich Lucius gefasst in die grauen Augen, während er nur süffisant sein Glas in seiner Hand hob und ich nickte auf die Frage, antwortend und hielt kurze Zeit später ein Glas in der Hand.

„Dich wird interessieren, dass meine Frau vor einer Stunde von uns ging! Die Familie Malfoy befindet sich in Trauer!“, sprach er sehr pathetisch, ernst und fokussierte mich. Aus dem Augenwinkel sah ich Severus, wie er seine Hände wieder nacheinander faltete und seine Kuppen der Zeigefinger an den Mund legte. Draco neben mir überschlug die Beine und lehnte sich zurück. Und so raffte ich mich auf und antwortete:

„Wie bedauerlich!“ Ich klang leicht sarkastisch und prostete ihm lässig zu.

Lucius hob verächtlich seine Mundwinkel.

„Wir sind hier unter uns und ich will jetzt antworten, die Heiler in St.Mungos wissen nicht durch welches Gift Narcissa eines langsamen, grausamen Todes starb, den sie ihr fast nicht erleichtern konnten, wie bedauerlich. Auf der anderen Seite, kommt alles zu einem zurück, nicht wahr, meine Liebe!“, erläuterte Lucius ruhig und sehr leise und ich wusste, die Zeit um Spiele zu spielen war jetzt nicht und nach meiner Entscheidungen vorhin, erst recht nicht.

„Gut, du hast mit Severus noch nicht geredet?“, fragte ich nach und er schüttelte den Kopf.

„Du streitest es nicht ab?“, fragte er gefasst nach und ich schüttelte den Kopf „Ich fordere zu erfahren wie DU, dass so schnell in die Wege leiten konntest, außerdem bedeutet dies, dass du das Manor wieder, entgegen meiner Anweisung, verlassen hast! Was verstehst du an meinen Befehlen nicht?“, zischte er wütend und seine, nun sturmgrauen Augen funkelten mich aufgebracht an, als er seine Hand um sein Glas krampfte.

„Lucius, ich musste schnell handeln und das habe ich getan! Du gabst die Erlaubnis, das ich mit Narcissa tun konnte was ich wollte und nun, dies tat ich!“, erklärte ich völlig emotionslos und trank eine Schluck, der mir im Moment richtig gut tat, obwohl ich erstaunlich ruhig und gelassen war. Die nächsten Worte von Lucius erstaunten mich, aber anscheinend hatte er lange Zeit zum Nachdenken gehabt und so hatte er sich seine Strategie mir gegenüber wohl schon zurechtgelegt.

„In Ordnung Hermione, wir haben eine Deal, du redest einmal offen und ehrlich mit mir und ich vergesse deine Nichtbeachtung meiner Anweisung, sehe darüber hinweg und du wirst nicht bestraft und …nein, nein, schau nicht so und ich biete dir sogar an, das du für deine Offenheit belohnt wirst, du darfst das Manor verlassen, wenn du MIR sagst wo du hingehst und um jegliche Missverständnisse zu vermeiden, es reicht nicht wenn Severus oder Draco wissen wo du hin gehst, du hast es mir persönlich zu sagen! Haben wir eine Vereinbarung?“, zeigte er sich herrschaftlich, wie er vor mir thronte und ich konnte nur zustimmend nicken, als ich mich räusperte und sagte:

„Überraschend, Lucius, sehr überraschen, aber nun gut! Wir haben eine Vereinbarung!“, stimmte ich ernst zu und konnte sehen, das Draco wie auch Severus sich zurückhielten und in ihre Drinks schmunzelten.

„Also, wo fang ich da an? Ich wollte Narcissa aus mehreren Gründen loswerden, sie wäre immer eine Gefahr für mich gewesen, das ist inakzeptabel und ich war sehr dankbar, als du mir die Möglichkeit und die Erlaubnis gegeben hast!“, neigte ich dankend mein Haupt zu ihm und erwies ihn meinen Respekt. „Wie ich es so schnell planen konnte, nun ich bin immer vorbereitet auf alles….warum schaust du so bohrend Lucius….ach, Severus hat…nein konnte es dir noch nicht sagen, ich vergas, mein Zauber! Narcissa ist nicht meine Erste, warte lass mich zählen…die Vierte, ja die Vierte!“, bekannte ich ehrlich und ich sah wie er mich mit sehr großen Augen ansah, er wirkte leicht erstaunt, auch wenn er seine Mimik nicht veränderte. „Weiter! Dein Zauber?“, forderte er harsch und leicht ungehalten.

„Ja, meiner, das hat dir der gute Severus wohl nicht gesagt, wie? Ich habe ihn entwickelt und er ist sehr wirkungsvoll, wie Severus dir sicher erklärt hat!“, verkündete ich stolz und ließ kurz meinen Blick zu Severus wandern, der immer noch in sein Glas schmunzelte und nun zustimmend kurz nickte, dann jedoch wieder gespannt zu Lucius sah. In Lucius arbeitet es, das sah ich, aber er entschied wohl, dass es gerade wichtigeres gab, kalt erklärte er: „Gut, du entwickelst also Zauber, das sollte mich wohl nicht mehr überraschen, aber dafür ist später Zeit. Weiter! Ich will wissen wer die anderen drei waren und wie!“

„Ach, du willst jetzt alle Namen oder?“, hob ich im Spaß die Brauen und funkelte ihn amüsiert an. Ich konnte sehen, wie sein Blick zu Severus und Draco ging, er aber sehr schnell erkannte, dass sie es schon wussten. Ich konnte sehen, wie er kurz die Lippen zusammenpresste, als wäre er verärgert, das er es als Letzter erfuhr, das passte ihm, wie es schien, gar nicht und so sprach ich schnell weiter „Bole…ja dem habe ich die Kehle aufgeschnitten, du weißt, ich trage meine Dolche immer!“ Lucius entgleiste kurz die Miene, als ich das so offen bekannte. Er wusste sicher, wie zugerichtet Bole gewesen war und nun auch, dass ich Derrick auch auf dem Gewissen hatte und somit offensichtlich mit zwei ausgewachsenen DeathEater auf ein mal fertig geworden war. Dies schien ihn dann doch noch zu schocken. Ich fuhr fies lächelnd fort: „Dann Umbridge, an ihr hab ich meinen ersten Avada getestet er gelang mir süperb.“ Ich machte eine kleine Pause und Lucius nickte ungeduldig, also fuhr ich fort: „Dann Jugston, du weißt, wann und wo ….und nun Narcissa, wie? Ich habe es Severus vorhin erläutert, falls du wissenschaftlichere Informationen wünschst verweise ich auf ihn, aber auf die Schnelle, es war Skorpiongift. Zeit bis zum Exitus 10 Stunden, woher ich dies so schnell hatte, bitte Lucius ich bin vorbereitet, ich habe mir einen größeren Giftvorrat angelegt!...und warum so rasant, die Gelegenheit war günstig, nicht das ich Angst hätte, mein Fluch hätte gebrochen werden können, nein das nicht! Ich hatte nur im Auge, das es für die Familie günstig sein könnte wenn Narcissa eines öffentlichen Attentats zum Opfer fällt und dabei sehr dramatisch zu Tode kommt! Bedenke Lucius, an sich habe ich das nur für dich getan!“

Ein fragender und nicht erfreuter Ausdruck trat auf sein Gesicht, aber die Wut, die er zu Anfang des Gespräches gezeigt hatte, war mittlerweile verfolgen, doch gut zu sprechen war er noch nicht auf mich. Ich fuhr ruhig fort, erklärte ihm: „Dein gesellschaftliches Ansehen wird sprunghaft in ungeahnte Höhen ansteigen. Ich habe Anweisung erteilt, das Morgen ein herzerweichender Artikel im Propheten erscheint der die Tat denn DeathEatern in die Schuhe schiebt…was halt nicht die Luft an!!! Ja, ich habe auch da meine Kontakte und kann durchaus beeinflussen was der Prophet schreibt, aber auch darüber gebe ich dir später gerne Auskunft. Doch nun weiter im Text...das ist das Beste, was dir passieren kann meine „recht Hand“, nicht wahr! Selbst der Dark Lord wird sehr erfreut sein, wie gefestigt deine Stellung nun im Ministerium sein wird. Alle werden den armen Witwer, der nun auch ein Familienmitglied an den Krieg, den Kampf, an das Böse verloren hat, bemitleiden!“, beendete ich meine Litanei lehnte mich entspannt zurück und trank genüsslich, hörte fast wie Lucius und Draco im Geiste die verschiedenen Möglichkeiten durchspielten.

Ich wagte eine Blick zu Severus, der leicht erheitert wirkte und mir einen Blick schickte, welcher mich berührte angenehme wie unangenehm, ich konnte es nicht benennen.

Als sich Lucius räusperte und damit meine Aufmerksamkeit wieder forderte:

„Chapeau, meine Liebe, das du nicht weit denkst, kann dir keiner Vorwerfen, wäre es weniger durchdacht wäre ich über die Öffentlichkeit deines Tuns erbost, da hätte ich es bevorzugt Narcissa weniger aufmerksamkeitsheischend zu beseitigen, aber so wie du sehr wohl ausgeführt hast, bin ich erfreut und sehe die Vorteile die sich daraus für mich ergeben. Dies habe ich schon im Krankenhaus bis zu einem Teil erkannt, vor allem da ich beobachten konnte wie einige Auroren Narcissas Arm begutachteten, ob sie ein Dark Mark trägt oder nicht, da kommt mir die Eitelkeit meiner verstorbenen Ehefrau zugute, die sich immer strikt geweigert hat das Mark anzunehmen und auch nie in die Reihen eintreten wollte. Das hätte Arbeit bedeutet, die sie nicht bereit war zu leisten! Du bist sehr hintertrieben und hinterlistig, einer Slytherin würdig und eine Zierde des Hauses, ich bin sehr stolz auf dich!“ Er erstaunte mich mit seiner Offenheit, aber anscheinend erkannte er mich wirklich an und das freute mich sehr. Ihm schien zu gefallen, dass ich nicht nur meiner Rache gefrönt hatte, sondern ich sie versuchte sinnvoll einzusetzen und das Beste herauszuholen.

„Sehr schockierend zu erkennen, dass du nicht mehr unschuldig bist, eine eiskalte Mörderin, hätte ich nicht erwartet….Umbridge, ja sie hatte eine enervierende Art. Und Jugson, gut, das war im Kampf, aber trotzdem sehr interessant und dann noch Bole und Dereick, darüber wirst du mir bei Gelegenheit mehr erzählen “, blickte er sinnend in seinen Kamin, sicher wusste er wie schrecklich die beiden zugerichtet gewesen waren, was nun wohl in seinem Kopf vorging, zu gerne hätte ich jetzt hinter dieses verschlossene Antlitz geschaut.

„Tja, wenn du nicht immer ein so eingebildeter Pfau wärst Lucius, hättest du halt schon eher auf mich gehört!“, erklang Severus sehr gehässig in seiner Ironie.

„Ach, du kannst auch immer nur meckern!“, meinte Lucius über die Schulter.

„Meine Herren, da dies nun erledigt ist, möchte ich euch über meine weiteren Schritte informieren!“, brachte ich klar hervor und erhielt umgehende Ruhe und alle sahen mich an.

„Nun, es ist so, ich würde euch gerne für einige Zeit verlassen….“, kam ich nicht weiter, wurde von drei lauten Stimmen unterbrochen und verdreht genervt die Augen.

„Nein..“, „Kommt, ja gar nicht in Frage“, „Was soll das?“, „Das ist ein Witz“, das waren die Aussagen und ich wartete den Sturm der Entrüstung stumm ab.

„Darf ich jetzt, Danke! Doch das ist mein ernst, ich müsste und möchte mich für eine Woche zurückziehen, unter anderen in mein Elternhaus….und jetzt lasst mich bitte aussprechen! Mir wird das hier zu heiß. Ab morgen wird es hier vor Kondolenzbesuchern nur so wimmeln und wenn die braven Mitbürger weg sind, wird der Lord mit seiner Meute kommen und Bella möchte ich hier nicht über den Weg laufen, das ist mir zu heiß! Ich werde jeder Zeit erreichbar sein. Ich hoffe, das Draco zu mir kommt, wann immer er kann und die Nacht bei mir bleibt, Severus kann mich finden und sollte etwas sein, kann mich Draco über die Münze oder mit dem Patronus erreichen!“, zählte ich meine Gründe auf, nur eine unterschlug ich, ich musste mich um Harry und die anderen im Cottage kümmern.

Nur das ich auch vor den Geschehnissen flüchtete, zuerst Lucius Angriff, dann Dracos Spiel am Morgen und nun auch noch Severus Attacke am Nachmittag. Ich brauchte Ruhe um meine Stärke zu finden und den drein Männern wieder als geleichwertige Partnerin gegenüberzutreten, aber dafür musste ich Kraft tanken, drei so starke Persönlichkeiten jeden Tag zu sehen und ihnen standzuhalten, zerrte an den Nerven und so gerne ich mich immer unmenschlich gab, war ich leider doch immer noch ein Mensch. Ich wollte die Reisleine ziehen, bevor ich mein Gesicht verlor, denn ein war klar, würde ich es schlau anstellen wäre ich diejenige, die sie steuern konnte, aber dafür musste ich stark sein, nicht unsicher.

Lucius war noch in Gedanken, schien noch nicht überzeugt, aber auch diesmal hatte ich etwas Neues preisgegeben, das ihm auch sofort aufgefallen war: „Mit was für einer Münze kann Draco dich erreichen?“

Er musterte erst mich, dann Draco, der schließlich antwortete: „Ich erkläre es dir später, Vater! Ich hab nichts dagegen, wenn Hermione dies braucht und ihr Argument mit dem Brimborium, das nun die nächste Woche einsetzt kann ich ihr nur zustimmen. Ich würde jeden Abend zu dir kommen!“, richtete Draco sein Wort in die Runde und er schenkte mir einen warmen Blick, aber ich sah auch kurz Sorge in seinem Blick flackern. Ich zeigte mich dankbar, dass er zu mir stand, das bedeutete mir viel.

Als Severus ironisch einwarf:

„Ach…Draco du willst sie doch nur für dich, uns ihres Anblickes berauben!“, zeigte er seine Zähne, er schien nach heute Nachmittag in aggressiver Stimmung zu sein und bei der Aussage lachte Draco auf und ich rollte die Augen, aber da sprach er weiter und überraschte mich:

„Aber das mit dem Ansturm und der öffentlichen Aufmerksamkeit sehe ich ähnlich, es könnte sogar passieren das Dumbledore und MacGonagall aufkreuzen um ihr Beileid auszusprechen, es wäre gar nicht gut würde der Alte, Hermione hier auch nur im Ansatz vermuten, von Bella fang ich gar nicht erst an!“, stellte er sich sehr überlegt auf unsere Seite, was mich veranlasste auch ihm dankbar zu zunicken.

Lucius hatte sich alles, einen ungeteilten Gesichtsausdruck aufrechterhalten, angehört und saß unbeweglich in seinem Ohrensessel, wirkte sehr herrschaftlich, so gerade wie er sich hielt und man erkannte, er traf seine Entscheidungen immer sehr überlegt und so blickte er mich nun an.

„Du siehst mich über den Gedanken das du das Manor verlässt nicht erfreut! Aber eure Argumente über die nächste Woche sind nicht von der Hand zu weißen, wann wolltest du gehen?“, fragte er ruhig und überlegend nach, noch hatte ich seine Zustimmung nicht.

„Sofort, noch heute Nacht!“, bekannte ich und er hob indigniert die Augenbrauen.

„Du hast meine Erlaubnis! Ich verstehe, auch wir müssen, wenn wir die Familiensitzung beendet haben, um eine Audienz beim Lord ersuchen um ihn über die Geschehnisse in Kenntnis zu setzen und um alles weitere zu planen. Der Kampf in der Knockturn Alley erfordert auch meine Aufmerksamkeit, da einige DeathEater darin verwickelt waren und verletzt wurden, erfreulicherweise kam keiner aus unseren Reihen zu Tode oder wurde verhaftet, ein erneuter Angriff auf Askaban wäre unerfreulich gewesen…..Nun eine Frage die mich fesselt, hast du an dem Kampf teilgenommen?“, spiegelte sich das Interesse von Lucius in seinen Augen und auch Draco hatte sich etwas erhoben um ja nichts zu verpassen.

„Ja, habe ich! Ich kann ja noch nicht fliegen, aber diese Auroren sind sehr dilettantisch. Ich hab mich fast totgelacht, als sie uns aufforderten die Kapuzen abzunehmen, das meinten die ernst!“, lachten wir nun alle laut auf und prosteten uns dann alle zu, wenn das doch nur immer so harmonisch sein könnte, wir amüsierten uns gerade köstlich über die Dummheit der anderen. „Und keine Sorge, ich hatte alles im Griff, der Kampf war lachhaft, im Gegensatz zu der Geschichte in der Mysteriums Abteilung, aber gut, hier musste ich nur auf mich achten, vielleicht hat es das einfach gemacht. Ein paar Explosionszauber hier und dort, wow, die finstern Gesellen haben sich ganz schön gewehrt! Mich hat an der Wade ein Schnittfluch getroffen, der nicht der Rede wert ist, da schon geheilt. Ich hab den Kampf schnell hinter mir gelassen und gesehen das ich weg komme!“, meinte ich lapidar und zeigte mich unbeeindruckt.

„Beeindruckend, wie es scheint bist du vielseitig einsetzbar!“, bekannte nun Lucius und ein raubtierhaftes Grinsen zierte nun seine Züge.

„Lucius, hör auf, du wirst das nicht zu Ende denken!“, knurrte Severus unwillig auf und schlug drohend mit seiner Hand auf die Lehne, was Lucius verärgert seinen Kopf herumfahren ließ, aber er sagte nichts, was mich die Augenbrauen hochziehen ließ, was war gemeint!

„Ist ja schon gut, Severus! Aber wenn sie so gut im Kampf ist und als junge Dame schon so viel auf dem Kerbholz hat, wäre sie für UNS durchaus interessant! Deine Moral und deine Skrupel scheinen sehr Dehnbar, meine Liebe!“, meinte Lucius sehr überlegt, aber auch sichtlich erfreut und trank nun noch einmal, ließ mich aber nicht aus dem verschlagenen Augen und bei seinem Blick konnte einem heiß und kalt, alles auf einmal werden.

Was ging dem blonden Dämon durch den Kopf interessant für wen? Wer war UNS?

Sprach er von den DeathEatern, da sich Draco, wie Severus, bei Lucius Worten merklich verspannt hatten. Meinte er das ernst, das wäre interessant, war ich nicht mal sonderlich schockiert, hob gedankenversunken mein Glas und atmet tief ein, genoss den torfigen Geruch und nippte dann leicht, mhm….interessant, was würde das für Möglichkeiten eröffnen, begann mein Hirn zu rattern!

Aber nicht jetzt, dafür hätte ich im Cottage genügend Zeit und so erhob ich mich.

„Wenn es das war die Herrn, würde ich nun gerne meine Sachen holen, nur das Nötigste?“, fragte ich und auch Draco erhob sich schnell.

„Ja, gut! Beeilt euch, ich will in 20 Minuten aufbrechen!“, befahl ein abgelenkt wirkender Lucius und Severus starrte ihn ärgerlich nieder.
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