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 Kapitel 128-129

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BeitragThema: Kapitel 128-129   Do Feb 09, 2012 4:09 am

128. Kapitel Am Scheideweg


„Ich komm mit, Hermione, bitte nimm mich mit!“, bat er inbrünstig und ich bemerkte wie ihn seine Familie maßlos entsetzt ansah bei seiner drängenden Forderung.

„Was fällt dir ein Ronald Billius Weasley, das wirst du mit Sicherheit nicht, du wirst nicht mit… ihr da mitgehen!“, kreischte Molly auf und wirbelte aufgeregt mit ihren Händen in meine Richtung.

„Ron, hör auf deine Mum, du willst gar nicht bei uns sein!“, stimmte ich ihr in dem lauten Tumult zu.

„Nein, Hermione, Harry ist mein bester Freund. Ich habe aus meinen Fehler in der Vierten gelernt, wenn gehöre ich an seine Seite!“, kam es ernsthaft von ihm und er schenkte seiner kreischenden Mutter keinen Blick, visierte mich nur ernsthaft „Bitte lass mich nicht betteln, trenn mich nicht von ihm,… von dir!“, bat er nun und kam bedächtig auf mich zu. Professor Dumbleodre schien dies mit erhobener Braue zu verfolgen, wie ich bemerkte. Auch Remus beobachte dies zu alles offensichtlich neugierig.

„Ronald, ich bestimme immer noch wo du dich aufhältst, das ist viel zu gefährlich!“, wandte eine aufgebrachte Molly ein und ihr großer Busen bebte.

„Mum, ich bin so gut wie erwachsen und deine Art uns alle einzuengen, hat wo hin geführt? Du hast sieben Kinder und nur die beiden Jüngsten halten sich bei dir auf, weil sie nicht fliehen können!“, autsch…brachte er es erbarmungslos auf den Punkt und Molly wurde kalkweiß wie eine Wand, sackte wie geschlagen in sich zusammen. Ich sah aus denn Augenwinkel, wie die Twins sich high five abschlugen und verschmitzt und stolz zu Ron grinsten, nachdem er ihre Mutter so sichtbar getroffen hatte.

Gut, Charlie und Bill waren wahrlich erwachsen, aber Charlies anhaltende Auslandsarbeit glichen auch irgendwie einer Flucht, vor allem wenn man bedachte wie selten er seine Eltern und dann auch nur kurz besuchte und Bill, ja Bill kam viel zu sehr nach seinem Vater als das er seine Mutter wirklich alleine gelassen hätte. Aber auch er suchte oft das Weite sobald Molly nahte, zuerst war er schließlich jahrelang in Ägypten und nun erst seitdem er Fleur kennengelernt hatte und diese hier in London eine Anstellung bei Gringotts angenommen hatte, zog es ihn wieder nach England.

Nun sprang Arthur in die Bresche: „Was Ron fällt dir ein so mit deiner Mutter zu reden?“, donnerte er wütend los.

„Dad, sorry, aber du weißt ich hab recht, bitte lasst mich gehen, wenn Hermione mich lässt!“, bat er nun seinen Vater unbeirrt und dieser sah ihn nur stumm an. „Mum, wenn du nicht willst das auch ich so schnell als möglich weg bin, wenn ich dann volljährig bin, lass mich gehen, mach nicht immer denselben Fehler! Vertrau MIR!“, wandte Ron sich nun an Molly und diese schnappte wie ein Fisch auf dem Trockenen aufgeregt nach Luft fand anscheinend keine Worte, aber sein Vater nickte bei den ruhigen Worten seines Sohnes und gab hiermit sein wiederwilliges Einverständnis.

„Ron…wenn ich dich mitnehme, könnte dir einiges nicht gefallen, aber ich kann deine aufbrausende, selbstgerechte Art weder gebrauchen noch ertragen….Du bist ein Choleriker!...Überlege es dir wirklich gut!“, wandte ich ein, als er mich unterbrach, meine Hand vorsichtig in seine nahm nun meine Hand in seiner hielt, ich hörte viele empörte Stimmen die sich im Hintergrund erhoben und ein leises Knurren aus der dunklen Ecke, war ja klar, das gefiel Severus nicht, zu herrlich.

„Hermione, das denke ich mir schon, so verblödet bin ich noch nicht! Aber wenn ich dir verspreche mich zusammenzureißen, bitte! Meinst du nicht Harry würde sich freuen?“, fragte er und ich wusste, das er recht hatte, gerade heute Morgen hatte Harry gemeint wie lustig es wäre wenn Ron da wäre, das hatte ich zwar nicht so gesehen, aber ich wusste Harry mochte Ron sehr. So zuckte ich mit den Schultern, er war nicht auf meine Beleidigung eingegangen, etwas was früher immer zu einem Aufstand geführt hätte, hielt ich ihm zugute.

„Fünf Minuten, wenn du dann nicht fertig gepackt hast bin ich weg!“, aus einem Impuls heraus hörte ich mich das sagen, und schon wie die Tür zuschlug und Ron so schnell das man gar nicht schauen konnte, davonflitzte und ich hörte wie Molly sich nun schwer atmend erhob.

„Wenn meinem Sohn auch nur ein Haar gekrümmt wird, Hermione wirst du dir wünschen nicht geboren worden zu sein!“, sah sie wild aus als sie mir drohte, aber wie es schien, hatten Rons erstaunlich weiße Worte gewirkt, sie ließ ihn anscheinend schweren Herzens gehen.

„Miss Granger, ich finde es gar nicht schlecht wenn Mr. Weasley, sie begleitet….können wir eine Eule erwarten?“, kam es Dumbledore, aber so wie er meine Einwürfe übergangen hatte, machte ich es nun genauso.

„Ich verspreche Ihnen Mrs. Weasley, das ich auf ihn achten werde, er wird sicher sein, so sicher wie hier, versprochen!“, bot ich an und wandte mich nun endgültig resolut ab, würde im Flur auf Ron zu warten, dann fiel die Tür hinter mir laut ins Schloss. So überließ ich Dumbleodre wieder die undankbare Aufgabe, in seine bar entsetzten Ordensmitgliedern Ruhe zu bringen und ihre Versammlung zu einem geordneten Ende zu bringen. Viel Spaß dabei, dachte ich hämisch und sehr gehässig.

Verdammte Scheiße, warum hatte ich ja gesagt? War ich irre? Hatte ich mich lässig an die Wand des Flurs gelehnt und dachte angestrengt nach, warum ich Rons Bitte stattgegeben hatte? Ja, warum? Ganz klar, ich wusste, dass Harry sich freuen würde und ich hatte Rons bettelnden Blick gesehen und die leichte Verzweiflung darin gelesen, nichts mehr zu wissen! Hatte ich nur für Harry nachgeben oder war es auch die Hoffnung, dass unsere Freundschaft noch zu retten war?

Hatte ich vor halb Hogwarts im Cottage aufzunehmen, wagte ich mich selbstironisch zu fragen. Nein, gut, denn langsam würde es eng werden, war ich selbst leicht amüsiert über meinen abwegigen Gedanken.

Ich durfte nicht vergessen, auch wenn ich ihm nachtrug uns im Trimagischen Turnier im Stich gelassen zu haben, Harry hatte ihm vergeben und natürlich, Harry hatte Daphne, aber seine große Liebe würde den Freund nicht ersetzen können und eins war auch klar, Ron war Harrys einziger und bester Freund. Augenblicklich hatte er nur Blaise, den er mochte aber anderes als Ron kannte er diesen nicht seit fast sechs Jahren, die beiden verband viel und genau genommen, war Blaise doch wohl eher Dracos bester Freund, also sicher ganz und gar nicht geeignet Rons Platz ein zu nehmen. Ich war zu gutherzig, bescheinigte ich mir selbst verachtend.

Und mir hatte imponiert als er Molly so angefahren hatte. Ich wusste Ron legte viel Wert auf seine Familie, das sie so auseinanderfiel, schien ihm nicht zu gefallen, gar nicht, wie es schien, sonst hätte er seine Mutter nicht so überfahren, die für ihn schockierenden Eröffnungen bei der Testamentseröffnung schienen bei Ron dazu geführt zu haben, zumindest so wie es augenblicklich wirkte, das er nachgedacht hatte und genau wie Harry gereifter wirkte.

Auch er hatte in der Mysteriumsabteilung einen Gutteil seiner jugendlichen Unbedarftheit und Naivität gelassen, seine Kindheit wie einen Kokon abgestreift, genauso wie er auch seine Unversehrtheit verloren hatte. Die Narben aus diesem Abenteuer trug er noch immer gut sichtbar an seinen Armen, aber so wie er sich gegeben hatte, trug er auch welche, die nicht sichtbar waren, aber das eine Veränderung in ihm eingesetzt hatte, das hatte ich ja schon bemerkt als er damals aus der Krankenstation entlassen worden war und nur noch wenig sprach.

Wie gesagt vielleicht hatten die Gehirntentakel was mit ihm gemacht, oder aber als er erkannte, dass er nichts wusste, nachdem er erfuhr, dass ich mit Sirius zusammen gewesen war! Tat ich das Richtige? Das wusste ich nicht, das einzige was ich wusste war, das er viele Abenteuer mit Harry und mir bestanden hatte und ich würde wissen, uns alle vor Ron zu schützen, das würde ich ohne Diskussion und mit harter unnachgiebiger Hand tun.

Warum ließ Dumbledore zu das Ron mitkam? Hoffte er dann einen kleinen Spion bei uns zu haben? Nun da wüsste ich dem ganzen einen Riegel vorzuschieben, aber als so verschlagen schätzte ich Ron nicht ein und sein Wunsch mit zu kommen schien auch spontan gefallen zu sein. Ron trieb wahrscheinlich mehr die Angst, seinen besten Freund zu verlieren und dies endgültig und für immer, wenn er nicht handelte!

An sich war es von Ron ein genialer Schachzug genau jetzt mit mir zu kommen und darauf zu bestehen, an sich war es die einzige reelle Chance, die er noch hatte, ein Teil von Harry zu bleiben, sonst wäre der Zug für immer abgefahren und wenn Ron eines hatte, dann war es ein Gespür für den rechten Zeitpunkt, sonst wäre er nicht so ein grandioser Schachspieler, der er nachweislich war. Dazu gehörte viel, das hatte mich immer erstaunt das er es so gut konnte, den das gezielte Gespür und eiskalte Kalkül, das dafür gefordert wurde, das strategische Planen und weitsichtige Überblicken einer Situation, dieses Können, hatte Ron bisher gekonnt im normalen Alltag, zu meinem Leidwesen, gut versteckt.

Ron würde erstaunt sein! Ich würde nicht dulden, dass er sich aufführte, das er sich anders verhielt als angepasst und wenn nicht oh, dann würde Draco sicher unbeugsam dafür sorgen, denn er würde sich ganz sicher nicht von ihm auf den Neven rumtanzen lassen, das würde spannend werden, aber ich mir sicher, Dracos Hilfe brauchte ich bei Ron auf gar keinen Fall. Ab hier war Ron nun in meiner Hand, in meiner Welt, hier herrschten andere Spielregeln als im Turm von Gryffindor! Wenn er wieder einen seiner selbstgerechten Anfälle schob, würde das für ihn böse enden. Diese würde es bei uns im Cottage nicht geben und wenn wir ihn verhexen würden, das würde er wenn auf die harte Tour lernen müssen.

Selbst Harry unterwarf sich und zügelte schweren Herzens sein Temperament und da würde auch Ron durchmüssen, auch wenn es Schlangen waren, auf die er würde hören müssen, aber sie hatten nun mal den größeren Überblick als er und ich war nicht immer da. Ich war gespannt und bereit dieses Risiko einzugehen! Denn ich gebe es zu, sein Verhalten heute hatte mich neugierig gemacht.

Meine Gedankengänge, in die ich total vertieft gewesen war, wurden unterbrochen.

„Hermione, kann ich dich noch mal sprechen?“, kam es ruhig von Remus, der leise an mich herangetreten war und meine Hand zuckte in dieser Sekunde schon zu meinem Dolch, aus einem antrainierten Impuls heraus, bevor ich mich stoppte, verdammt Hermione, träum hier nicht, rief ich mich ärgerlich zur Ordnung.

Ich sah ihm ins Gesicht, erkannte den Unglauben und die Traurigkeit in seinen Augen, zum Glück verstand er es nicht zu deuten, was meine Bewegung zu meinem Oberschenkel hin bedeutete. Ja, ich musste ihn gerade echt heftig getroffen haben, gestand ich mir ein, so wie er neben sich zu stehen schien. Eigentlich hatte ich Remus nicht so treffen wollen, denn sein wir mal ehrlich, soweit es seine Möglichkeiten zuließen, denn er war ein durch und durch lieber, freundlicher, loyaler Mensch, der zu solchen kalkulierten Schachzügen, wie ich sie plante nie fähig wäre, hatte er Harry geholfen, versuchte zu helfen.

Er hatte ihm den Patronus beigebracht und wirklich versucht uns in Hogwarts Verteidigung zu lehren, sodass wir uns auch verteidigen konnten, aber er war halt einfach ein herzensguter Mensch, der tief getroffen war, weil sein letzter, bester Freund gestorben war. Nach dessen Tod so unsanft von seinen Geheimnissen zu erfahren, die er auch vor ihm, seinem Freund gehabt hatte, schmerzte ihn sicher sehr.

Ich nickte ruhig und antwortete leise, durchaus bedauernd:

„Remus, ich wollte dir nicht wehtun, aber glaub mir, zwischen mir und Sirius war alles geklärt. Ich weiß, meine Deutlichkeit hat dich geschockt! Aber ich weiß auch nicht wie du auf die Idee kommst, mich zu kennen?“, erklärte ich weiter und spielte damit darauf an dass ich so offen bekannt hatte, dass Sirius einfach ein guter Fick war und es mich erstaunte zu glauben, nur weil er mein Professor war, das er mich kannte, nur weil er die brav, liebe, besserwisserische Hermione aus dem Unterricht kannte, das empfand ich als sehr anmaßend.

Ich atmete tief durch, denn so ein Gespräch hätte ich heute eigentlich nicht gewollt, aber nun gut, man wusste nie wozu es gut war und hob ich abwehrend die Hand als Remus antworten wollte.

„Ich wusste nicht, dass er mich liebt, hätte ich es gewusst, ich weiß nicht ob ich anders gehandelt hätte…wahrscheinlich größtenteils nicht.“, zuckte ich entschuldigend die Schultern, aber ich wollte das Remus verstand, das ich das ernst gemeint hatte, er schaute mich bei dieser sehr gefühlkalten Feststellung entsetzt an „Wir hatten eine schöne Zeit, an die ich mich gern erinnere und ich trag ihm seinen Ausraster nicht nach, denn er hatte jedes Recht sauer zu sein. Behalte ihn in guter Erinnerung Remus, so wie ich es auch tun werde. Seine letzte Tat war zu Harrys Rettung zu eilen, auch wenn er da in eine Falle lief, so bin ich doch dankbar, dass er sich so vorbehaltlos für Harry einsetzten wollte.“

Remus nickte, antwortete matt und traurig: „Ich hab dich nie wirklich gekannt, oder? Ich dachte du bist zwar die schlauste, kleine Hexe, die ich jemals kannte, aber ich hielt dich, wie ich dich aus dem Unterricht kannte, für sehr regelgetreu und…und…ach, ich weiß nicht, nicht so halt wie du dich jetzt gibst….ich meine, ich….ich bin mir sicher, das Sirius so durchgedreht ist hat einen Grund, aber ich kann mir nicht vorstellen welchen! Den es ist nicht entschuldbar!“, ließ ihm das keine Ruhe.

„Ach, Remus lass doch die Vergangenheit ruhen!“, bat ich, den das er sich nicht vorstellen konnte, das ich mit einem anderem Mann geschlafen hatte, während ich noch mit Sirius beisammen war und ihm erst danach sagen wollte, das es vorbei war, nein, das würde er nicht verstehen, so war der sanfte Werwolf nicht gestrickt. „Wenn ich dir sage, es ist nicht immer alles so wie es scheint! Wird dir das reichen müssen!“, sagte ich ernst und sah ihn ruhig an, aber er antwortete nicht und versank kurz mit gesenktem Haupt in stillem Brüten.

„Gut…mehr wirst du nicht dazu sagen, gut….aber sag mir warum hast du Harry von den Dursleys weg geholt, warum bringst du ihn absichtlich in Gefahr?“, wandte er nun ein und zeigte eine großen Vorwurf, der in seinen Augen geschrieben stand.

Ich seufze ergeben, gut, mir gefiel es das er sich so um Harry sorgte, aber eigentlich wollte ich ihm das nicht erklären und ich war sehr verstimmt darüber, was er wohl sah, denn er fragte nun weiter nach:

„Meinst du nicht, ich hätte das Recht deine Gründe zu erfahren? Harry war mir immer wichtig. Wäre ich nicht das was ich bin, hätte ich alles dafür getan um nach James und Lilys Tod ihn auf zu nehmen, aber was hätte ich, ein Werwolf ohne festen Job und wirkliches Heim ihm schon bieten können? So hatte er wenigstens ein Heim und eine Familie, da war er besser aufgehoben als bei mir! Jetzt, wo Sirius tot ist, habe ich das Gefühl der letzte Teil seiner Familie zu sein, denn auch wenn ich nicht sein Pate war, so war Lily doch eine genau so gute Freundin für mich wie für Sirius und ich kannte James genauso lange wie er. Bitte erklär´s mir Hermione!“, bat er mich sehr eindringlich, ließ seinen Blick nicht von mir weichen und wartete gespannt, dass ich endlich antwortete.

Ja, seine Worte trafen mich, aber sie machten mich mehr sauer als das sie mich besänftigten, denn dass er damals wirklich hätte Harry zu sich nehmen wollen, gefiel mir, aber mir war klar, Remus würde sich immer wegen dem was er war klein machen, verstecken. Er hatte es nicht leicht im Leben, aber für dieses Verhalten verachtete ich ihn auch ein kleines bisschen, er hätte es akzeptieren müssen das zu sein, was er war! So aber hatte er sich hinter seiner gescheiterten Existenz versteckt und alles seinen traurigen Gang gehen lassen, ohne helfend einzugreifen, oh ….Ignoranz, ja die ärgerte mich sehr.

So war ich mir selbst gegenüber immer sehr schonungslos und offen, ich verstand nicht wie man sich selbst sein Leben lang so verleugnen konnte und sich etwas schön reden, was sichtbar nicht schön war, aber das er, Remus, anderes war als ich, auch das war mir klar. Aber dass Harry bei den Dursleys eine Familie und ein Heim gehabt hatte, das er das dachte, sich dies einredete, machte mich gleich wieder wütend und so antwortete ich aufgebrachter als ich wollte.

„Harry hatte bei den Dursleys ein Dach über dem Kopf, das war´s auch schon. Hast du ihn je gefragt wie es ihm bei seine „Familie“ wirklich ergangen ist? Warum denkst du hat er Sirius angebettelte die Ferien bei ihm verbringen zu dürfen? Sie verachten alles was magisch ist und du kannst dir vorstellen wie magisch Harry schon als Kind war, bei den Eltern. Er hatte wahrlich keine Familie und kein Heim, er wohnte unter der Treppe! In einem SCHRANK! In was für einer Illusion lebst du Remus?“ ich redete mich gerade in Rage und schrie schon fast, so sehr ärgerte ich mich über ihn, darüber konnte ich mich jedes mal wieder aufregen und als ich Remus geschockten Gesichtsausdruck sah, versuchte ich mich zur Ruhe zu bringen, zu zwingen.

Ich atmete tief durch und trat schließlich auf Remus zu, stieß mich von der Wand ab, an der ich immer noch gelehnt hatte und legte ihm beruhigend die Hand auf den Arm, er sah aus als hätte ich ihn geschlagen.

„Remus,…“, wollte ich ansetzen als die Tür aufschlug und eine finster Gestalt aus der Küche trat und in einer schnellen Geschwindigkeit auf uns zuschoss in den tristen Flur. Remus blickte, wie ich, überrumpelt auf, als er so auf uns zu rauschte und der intensive Blick der schwarzglitzernden Augen ließ mich innerlich erstarren, aber ich ließ mir nichts anmerken als er sich vor uns aufbaute seine Brust rausreckte und uns einschüchternd ansah.

„Was geht hier vor das ihr so schreit?“, verlangte er ölig sanft zu wissen und der stechende Blick seiner Augen legte sich auf meine Hand, die auf Remus Arm lag und ich zog sie instinktiv, bei dem mörderischen Blick, den Severus uns schenkte, weg. Um der Göttin willen, es war als hätte ich mir meine Hand verbrannt, Severus konnte nur durch einen Blick oder eine Tonlage seiner Stimme extrem Einschüchtern und er verstand es dies, wie eine Waffe einzusetzen wie kein zweiter.

„Severus, nichts, ich spreche nur mit Hermione, haben wir gestört?“, fragte Remus höflich wie immer. Er schenkte Remus noch nicht mal einen Blick, dieser hing an mir und ich schluckte kurz, als er mich so maß und dann legte ich den Kopf keck schief und grinste leicht. Er schnaubte aus und so sprach ich meinen abgebrochenen Satz zu ende, sah aber Remus nicht mehr an:

„Remus….wo war ich….genau…Irgendwann wirst du mit Harry darüber reden können, er sollte dir das erzählen, nicht ich, das ist seine Geschichte, sein Leben, aber glaub mir eines, Harrys Sicherheit ist mir sehr wichtig. Für ihn tue ich das hier alles und er ist da wo ich ihn hingebracht habe deutlich sicherer als bei den Dursleys, wo ich, eine Schülerin ihn ohne Aufsehen zu erregen raus holen konnte, bedenke das mal. Dort wo er jetzt ist wird ihn niemand finden, keiner wird ihm gefährlich werden und was für mich genauso wichtig ist, dort ist er endlich mal glücklich, vertrau mir bitte! Sirius hätte gewollt, dass ich ihn schützte und mich um ihn kümmere, das weiß ich. Und er wusste das ich das kann, er hat mir vertraut!“

Er nickte langsam, schien deutlich über das nach zu denken was ich ihm gesagt hatte und antwortete schließlich, beachtet Severus, der nun mit verschränkten Armen vor uns stand, auch nicht länger

„Hm, ok, ich vertraue dir, dass Harry sicher ist!...“ Er wollte noch weiter sprechen, doch er wurde von einem lauten knallen unterbrochen als die Küchentür an der Wand anschlug und ein leuchtend roter Schopf im Flur erschien, was uns alle drei hinsehen ließ.

„Fred???“, fragte Remus als er ihn erkannte und dieser sah ernst zu uns als er antwortete.

„Würden sie wieder reinkommen der Professor möchte, dass sie beide wieder kommen!“, überbrachte er die Nachricht und verschwand sofort.

Ich weiß nicht ob es auf Remus seltsam wirkte, aber Severus rührte sich nicht auf diese Bitte, harrte wie eine Gartenstatue und so zuckte dieser die Schulter und wandte sich um, folgte der Bitte.

„Hermione, ich hoffe du weißt was du tust….Grüß Harry!“, meinte er noch traurig und ging zur Tür, als er hinter ihr verschwand, senkte sich die Stille über den Flur und ich sah auf den unbeweglichen Severus, der mich mit seinem Blick gefangennahem. Okay hier, gebe ich es euch schriftlich, mir wurde kalt und warm zu gleich bei dem durchdringenden, unbewegten Blick, den er mir schenkte. Er ging mir durch Mark und Bein. Ich wusste, es hatte ihm nicht gepasst, das was im Orden gesprochen worden war und nun, das hier im Flur hatte ihm nicht gefallen, das ich Remus berührt hatte, aber bitte, das sollten sie versuchen mir zu verbieten! Ich würde mir das nicht verbieten lassen. Er sagte nichts, hob nur abwägend die Braue, Schüler in Hogwarts wären bei dem Blick schon heulend und schreiend weggelaufen. Ich versuchte ihm möglichst zu zeigen das er mich kalt ließ, aber so was von, versuchte ich mir gerade glaubhaft einzureden, als wir über uns ein lautes Poltern hörten und sich Severus wie der schwarze Schatten, der er war, lautlos zurückzog und hinter der Tür verschwand, mich allein zurückließ, mit einem bitterbösen Versprechen, das mir aus den schwarzen Obsidianen entgegenleuchtete.

Ron schien in irrer Geschwindigkeit mit seinem Koffer in der Hand, wie ein Verrückter, laut polternd zu mir zu hetzen und ich lächelte, als ich ihn mit wirrem, langem Haar, das ihm wüst ins gerötete Gesicht hing, am oberen Treppenabsatz ankommen sah. In all der Eile hing sein kurzes, braunes Shirt halb aus seiner Hose, da rief er schon erleichtert bei meinem Anblick:

„Gut, puhhh…ich hatte schon Sorge, dass du ohne mich abgehauen bist!“, hauchte er vollkommen außer Puste und wischte sich die Haare aus dem Gesicht.

Ich wandte mich Ron zu und zog, jetzt breit, verschmitzt Grinsend meinen weißen Stab, ließ vor seinen erstaunten Augen seinen Koffer für ihn schrumpfen, was er mit riesigen, weitaufgerissenen, blauen Augen verfolgte, sich aber soweit fing, das er den nun handgroßen, kleinen Koffer nahm und in seine Hosentasche einsteckte, als er schnell die letzten Stufen herab polterte.

Er wollte etwas zu mir sagen, aber als ich bestimmt mit einem Seitenblick zur Küchentür sah, schluckte er zu meinem maßlosen Erstaunen jeden Kommentar sichtlich schwer herunter und nickte mir zu.

So ging ich rasch auf die Straße, in die Gasse, ließ den Orden hinter mir, fasste ihm fest am bloßen Arm und apparierte sofort mit ihm, ohne langes Zögern, als wir uns unter der alten Eiche wieder sichtbar machten und ankamen, ließ ich seinen spürbar vernarbten Arm los, den ich eisern gepackt gehalten hatte.

„Hermione,… wie, was,… du bist appariert?“, war dies seine erste gestotterte Frage und ich sah wie er noch immer leicht schwankte nach der so plötzlichen Apperation.

„Ja, aber nun eines mein Freund, bist du einverstanden das ich einen Zauber über dich lege?“, gab ich ihm keine Pause und so war dies von meiner Seite nur eine rhetorische Frage. Aber ich würde nicht zulassen, dass er einen Fuß über die Schwelle setzte ohne dass ich ihm seinen Mund im voraus stopfte und so nickte er bei meinem barschen Ton überrascht und das reichte mir. Ich zeigte mit dem Stab auf ihm und sprach:

„credere tacientiae“, Hemione, Harry, die Twins, Daphne, Astoria, Blaise, Draco und Lucius, Severus”, flüsterte ich die Namen, da ich nicht wollte das er nun schon alle Akteure meiner Verschwörung kannte und so blickte er mich interessiert und misstrauisch an als ich vor mich hin nuschelte.

„Will ich wissen, was das war?“, kam es vorsichtig von ihm und er strich sich die kinnlangen Haare aus dem Gesicht.

„Nichts schlimmes Ron, nur das du zu Verschwiegenheit verpflichtet bist!“, bekannte ich nun und trat aggressiv auf ihn zu, sodass er erschrocken zurückwich als er in mein ernstes, kompromissloses Gesicht sah und mit dem Rücken an dem großen Stamm des Baumes stolpernd ankam. Ich baute mich einschüchternd vor ihm auf, auch wenn er mich um Längen überragte, wirkte er viel kleiner als ich in diesem Moment und ich legte los.

„So Ron, bevor wir reingehen! Warne ich dich, du bist hier weil du das wolltest, nicht weil du eingeladen warst! Du bist hier nicht in Hogwarts, hier gelten andere REGELN. Ich und die anderen, wir werden Flegelhaftigkeit oder sonstige ausfallende Dinge nicht tolerieren. Du musst dich hier an Regeln halten, sonst bist du so schnell weg vom Fenster und wieder beim Orden, dass du nicht mal PIEP sagen kannst? Haben wir uns verstanden, mein Freund!......Ron, ich warte….du nickst, ist das ernst gemeint? Es ist für alle nicht leicht und ungewohnt, aber wir müssen alle einen kühlen Kopf bewahren, dein heißblütiges, cholerisches Temperament ist hier fehl am Platz und unangemessen, warne ich dich im Guten, RON! Du willst zu Harry, du willst zu uns gehören, dann wirst du dich sehr ändern müssen, wenn du nicht dazu bereit bist, sage es jetzt! Dann bringe ich dich sofort zurück und du ersparst dir viel…Schmerz und Leid, so oder so. Ich meine das absolut ernst, dir wird nicht gefallen was du zu sehen bekommt!....denn wenn du dich entschließt mit mir zu kommen Ron, gibt es keinen Weg mehr zurück…für niemanden von uns! Es wäre eine endgültige Entscheidung!“, war ich sehr eindringlich, endgültig und ich sah wie er leicht blass wurde und sein Adamsapfel aufgeregt hüpfte, als er meinen kalten Blick versuchte standhaft zu erwidern.

„Hermione, hab ich dir schon mal gesagt, dass du furchterregend sein kannst!...wenn Harry bereit ist diesen Weg zu gehen, dann ich auch! Ich weiß, dass ich bei dir viel kaputt gemacht habe. Ich habe deine Blicke sehr wohl gespürt, als ich damals im Turnier so ein Volltrottel war und auch letztes Jahr…aber ich bin lernfähig, ja auch ich! Und auch wenn es irgendwie keiner glaubt, ich mag Harry, er ist für mich echt ein Bruder geworden und denkst du nicht, seit dem Ministerium, weiß ich das das Ganze auf einen Krieg hinausläuft. Ich will nicht alleine dastehen, denn mein Platz ist bei Harry! Im Kampf gegen den ….na…du weißt schon….ich war jedes Jahr dabei, so wie du Hermione, ich lasse nicht zu das man mir das nun wegnimmt. Und ich sehe wie alle ihre Spieler auf den Schachfeld positionieren! Nicht wegen dem Ruhm, welchen Ruhm??? Seit wir fast draufgegangen sind in der Mysteriumsabteilung braucht mir damit keiner mehr kommen! Aber für Harry, für Ginny, für alles, ich will nicht so leben….! Das ist meine Entscheidung!“, schnaufte er nun schwer und sah mich eindringlich, beschwörend an „….weißt du Hermione, mir ist klar geworden, nach dem was ich von Sirius über dich erfahren habe, das ich dich gar nicht kenne, nichts weiß! Zuerst war ich sauer, wütend und geschockt…aber dann wurde mir langsam aber sicher klar, das Harry gerade zum Ende der Schule hin auch verstockter mir gegenüber geworden ist, das Vertrauen, das bis dahin da war, fehlte! Dann hab ich Mum beobachtet und zu meinem Erschrecken habe ich erkannt, das ich ihr in ihrer aufbrausenden Art wohl sehr ähnlich bin und sieh nur wo das meine Familie hingetrieben hat und ich habe das selbe anscheinend unbewusst bei meinen Freunden gemacht! Euch weggetrieben, mich von euch entfremdet, ihr denkt ihr könnt mir nicht vertrauen, habt Angst mir alles zu sagen aufgrund meines Geschreies, oder??! Das will ich nicht! Oh ja, ich hatte die letzte Zeit viel Zeit mir Gedanken zu machen und glaub mir, es hat mir nicht gefallen! Ich bin kein KIND mehr!“, zeigte er sich mir sehr verzweifelt, reckte mir nun auch anschaulich seine entstellten Arme entgegen und ich war überwältigt, Ron hatte ohne große fremde Hilfe einen großen Schritt zur Selbstfindung getan. Wie es schien hatte ihn, das nun auch die Twins sich genauso wie Percy sich von der Familie lossagten, auch schwer erschüttert. Was irgendwie gut war, denn er hatte wohl erkannt das dies kein Spiel mehr war!

Er hatte ja auch als einziger bisher neben Harry die sichtbaren Beweise das es immer rauer zuging, die blasse, weiße Haut seiner Arme, von einem kurzen, sommerlichen T-Shirt entblößt, zeigte die tiefen Einschnitte der Tentakel in weißen, roten Linien und Punkten einer narbigen Landkarte gleich, die sich über die gesamte Fläche zogen und ihn immer zeichnen würden.

Ich trat zurück, gab ihm Luft zum Atmen und schenkte ihn ein freundliches. ehrliches Lächeln.

„Ich bin zufrieden und freue mich über deine Entscheidung, glücklich würdest du mich machen, wenn du dich an deine Worte hältst wenn wir ins Haus gehen, nun komm, die anderen warten! Ich schenke dir mein Vertrauen, verspiel es nicht!“, drängte ich los, nahm seine Hand und zog ihn mit mir, was er wiederstandlos hinnahm und mir brav folgte.

„Du hast das ….was auch immer, verschwinden lassen, oder?“, wollte er neugierig wissen als er mit mir auf das für ihn unsichtbare Cottage zuschritten und ich nickte. „Bevor wir reingehen, Hermione, ich bin froh das du Harry von den Dursleys weggeholt hast, auch wenn ich vor Sorge fast gestorben bin, wo er sein könnte, aber das hast du gut gemacht!“, meinte er leise zu mir und ich war gerührt, das er mir das noch sagen wollte, anscheinend war er sehr nervös was ihn im Haus erwarten würde und ich nahm mal an seine schlimmsten Alpträume und was er sich für Horror-Storys ausdachte, würden für ihn wirklich wahr werden.

Als ich die Tür öffnete und Ron mit mir ins Haus zog, traute ich mich noch nicht ihn in den Blutschutz oder den Fidelus aufzunehmen, lieber war ich vorsichtig und nun stand wir im kleinen Flur und er sah sich neugierig um, lauschte und hörte die lachenden Stimmen aus dem Wohnzimmer.

Ich legte meinen Mantel ab und so sah man nun mein knielanges, langärmliges und hochgeschlossenes, schlichtes, schwarzes Seidenleid, wie gesagt, das Thema Verhüllung war noch nicht beendet, aber ich sah Rons verständnislosen Blick über meine Gestalt wandern. Ich wusste, er kannte mich sonst in den Ferien meist nur in Jeans und so schenkte ich ihm ein zynisches Grinsen, aber er sagte nichts.

Nur mit Blicken kommunizierten wir das ich vorgehen würde und so trat ich ein, sah die zwei Pärchen gemütlich verteilt im Wohnzimmer, wie sie über Büchern brüteten und versuchten sich gemeinsam etwas zu erarbeiten. Ja bei uns wurde trotz des Spaßes, den wir hier im Cottage hatten, viel gelernt, gearbeitet und vorbereitet. Zu meinem unglaublichen Stolz hatten die vier von sich aus angefangen im Keller des Hauses auch zu beginnen mein Labor zu nützen und brauten nun fröhlich vor sich hin um meine Vorräte ungefragt aufzufüllen, als ich dahinter kam war ich fast zu Tränen gerührt gewesen.

Ron hielt sich noch auffällig im Flur zurück, vielleicht versuchte er den Mut aufzubringen einzutreten, er war mir recht nervös und blass erschienen, seit wir das Haus betreten hatten, als die Vier aufsahen.

„Hermione, endlich!“, reif Astoria als erste sehr erfreut auf „Harry nervt, so was von…..“

„Sei nicht immer so vorlaut!“, maßregelte Daphne ihre Schwester sofort, aber Harry war schon auf den Füßen und kam zu mir.

„Schönste, ist alles gut gegangen? Ich versteh immer noch nicht, das du dem Alten sagen wolltest wo ich bin! Und er hat dich ehrlich wieder einfach so gehen lassen? Das kann ich fast nicht glauben!“, nahm er mich fürsorglich in seine, mittlerweile dank Blaise, sehr starken Arme.

„Ja, Harry musste ich und ich habe ihm nur minimal drohen müssen zu erzählen was in seinem Büro passierte und dann ist er schon eingeknickt, fantastisch nicht wahr?“

„Also, dass er sich so schnell geschlagen gibt, hätte ich auch nicht geglaubt! Aber mir soll es recht sein, keine zehn Abraxas Pferde hätten mich von hier wegbringen können!“, lehnte sich Harry zurück und sah mich erstaunlich glücklich an, als ihn eine Bewegung hinter mir fesselte und seinen Blick gefangen nahm, er musste wohl Rot gesehen haben, denn seine nächsten Worte waren:

„Fred, George kommt doch rein, wir haben extra für euch heute diese Waldbeerenbowle gemacht!“, lachte er auf, doch er verstummte abrupt und auch das leise Getratsche der anderen hörte sofort auf, als sie sahen wer da vorsichtig und langsam zur Tür hereinschlich.

Ich sah Harry ungläubigen Blick fest auf Ron gerichtet als ich hörte:

„Man, Schönste, noch ein Weasley? Und wo soll der jetzt schlafen? Ich tausche nicht nochmal!“, zog er bei diesen relaxt hervorgebrachten Worten Astoria, die mit ihm auf der Couch saß, besitzergreifend an der Hüfte zu sich und sie quiekte überrascht auf, als er sie so bestimmt heranzog und sie fest an sich presste, was nun überhaupt nicht mehr entspannt wirkte. Ich war kurz davor laut zu brüllen vor Lachen, da kam ein… ein einziger Single Junge und er markierte gleich den Platzhirschen und schmiss seine Überlegungen, dass er sie nicht verletzen wollte und deshalb so langsam machte, warf seine Taktik, die, ich umkreise SIE langsam und nehme sie, wenn sie über meinem langsamen Werben einschläft über Bord und sprang blitzschnell über seinen Schatten, Männer! Echt wahr! Zu köstlich!

Ron starrte noch immer zu Harry, sagte nichts und erst als sich ein zaghaftes, vorsichtiges Lächeln auf Harrys Gesicht ausbreitete und er mich losließ, auf Ron zutrat, nicht sicher schien wie er ihn begrüßen sollte, sah ich das ich wohl wirklich richtig gehandelt hatte.

Harry stand unsicher da als Ron langsam das Lächeln erwiderte und scheu die Schulten hochzog und dann Harry seinen Arm hinstreckte, den dieser sofort am Unterarm fest ergriff und Ron stark zu sich zog. So schenkten sie sich eine schnelle, verschämte, brüderliche Umarmung, klopften sich sehr männlich auf den Rücken, ich konnte dabei aber auch sehen wie glücklich sie wirkten, das noch nicht so viel zwischen ihnen stand, da dies sonst nicht mehr gegangen wäre.

Als sie sich peinlich berührt lösten, beide in einer ähnliche, unsicheren Bewegung durch ihre Haare strichen und sich unsicher anlächelten, war ich mir fast sicher, sie würden einen Weg finden, Harry würde einen Weg finden Ron dies hier alles schmackhaft zu machen.

„Mann, Kumpel du hier! Ich freu mich echt Ron, aber wie das?“, kam es belegt von Harry und wir anderen versuchten uns so gut wie unsichtbar zu machen, selbst unser Atem ging ganz flach, auf das wir die zwei nicht störten.

„Ich…Hermione, ich wollte mit, man, was denkst du hab ich mir für Sorgen gemacht!....ich will wieder dazu gehören, will dir helfen, das musst du doch wissen Harry, nach der Sache…nun du weißt schon!“, scharrte er mit den Füßen und sah Löcher in den Boden und nun überraschte mich auch Harry.

„Ach, Ron….das bedeutet mir so viel, danke Kumpel! Aber ich weiß nicht, ob das hier das richtige für dich ist! Du bist so Gryffindor! So geradeaus, was gut ist Ron, aber hier….das ist alles so anderes, so…ach, ich weiß nicht! Grenzwertig ist wohl ein gutes Wort! Ich weiß nicht ob du damit klarkommst, so sehr ich mich freue, vielleicht ist es besser wenn du gehst!“, schockte mich Harry zutiefst, das er Ron wegschicken wollte! Und da erkannte ich mal wieder wie sehr Harry wohl meine Offenbraungen, wie ich wirklich war und was für ein Leben ich führte, geschockt haben mussten, wenn er Ron diese Einsichten ersparen wollte.

Und so blickte auch Ron sehr empört auf.

„Harry, bitte, das ist unerträglich, spiel hier nicht den leidgeprüften Helden! Hermione hat mich schon vor die Wahl gestellt und ich bin kein weichgespülter Hufflepuff! Ich habe meine Entscheidung getroffen! Ich bleibe! Sie hat mir auch gesagt, das eine Bedingung, dass sie mich mitnimmt ist, das ich mich zusammenreiße und so schwer es mir auch fällt….“, holte er tief Luft „…so werde ich alles tun um mein Versprechen zu halten!“, klang er sehr erwachsen und sah Harry ernst an. Er wandte sich nun von Harry ab und sah sich das Zimmer neugierig an und heftete dann seinen Blick auf die Menschen darin, er hob eine rote Braue und fragte nun Harry freundlich.

„Freunde von dir?“, und zeigte auf die anderen und Harry nickte unsicher, knackste unruhig mit seinen Fingerknöcheln.

„Ja, Ron, darf ich dir vorstellen, dies hier ist meine Freundin…meine feste Freundin, Daphne und ihre Schwester Astoria Greengrass!“, winkten die beiden als ihre Namen fielen verschüchtert zu Ron hoch und dieser blickte sie nur mit tief gefurchter Stirn an. „Und Blaise Zabini, wirst du ja kennen und ja Ron… dies sind alles Slyhterins!“, meinte Harry ruhig.

„WOW, das hatte ich befürchtet, aber gehofft….nun ….erfreut!“, kam es recht gefasst von ihm aber er kratzte sich fassungslos am Kopf und sah zweifelnd in die Runde. Und hier bestätigte er meine vorhergehende Meinung das er mit dem schlimmsten Rechnete. „Du bist echt mit einer Schlange zusammen, Harry?“, quietschte seine Stimme fast so hoch war sie nun, er sah Daphne staunend an und Harry schenkte ihm einen entschuldigenden Blick.

„Sorry Ron, ich weiß das alle wollen das Ginny und ich….“, unterbrach ihn Ron.

„So ein Schmarrn, ich will das nicht! Ich liebe meine Schwester, aber der Mann der sie bekommt tut mir jetzt schon leid, stell dir vor wenn sie wie Mum wird!“, kam es beherzt von Ron. „Nein, ich meinte das anderes, hast du ….habt ihr keine Angst, kann man denen echt trauen!“, kam es argwöhnisch von Ron.

„Ja, Ron! Mann kann denen trauen, ich vertraue ihnen mit meinem Leben!“, schenkte Harry uns ein sehr liebes Lächeln und machte mich sprachlos als er es so aussprach, mir in mehrfacher Hinsicht sein Vertrauen aussprach.

„Oh, mann da bekomme ich echt Magenkrämpfe,…darf ich?“, zeigte er nun auf einen Sessel und nach einem Nicken plumpste er in ihm und hielt sich mit der Hand den Magen, da fragte Blaise.

„Magst du einen Whiskey?“, erhob er sich schon, da er wusste, Abnehmer würde er auf alle Fälle finden. Ron blickte ihn an wie von einem anderen Stern, ein aufmerksamer, höflicher, netter Slytherin? Ja ich konnte seine Verwirrung nachvollziehen und so nickte er nur ungelenk.

Fragte dann tonlos: „Fred und George leben auch hier?“

Harry nickte nur als Antwort und er schien kurz nach zu denken, fragte dann: „Für sie ist das hier alles ok?“ Auch diesmal nickte Harry, sagte dann noch: „Ja, sehr sogar, sie sind hier glücklich, genau wie ich!“

„Schönste….?“, wollte Blaise nun wissen, Harry schenkte er nach einem Nicken auch ein und die Schwestern bleiben bei der Bowle, winkten dankend ab.

„Wie immer, pur!“, bat ich, nahm das Glas, trank einen Schluck, der mich sofort entspannte das war nervenaufreibender gewesen als das erscheinen vor dem Orden und wollte mich gerade setzen, als die Eingangstür mit einem lauten Knall zuflog. Und ich sprang zurück, denn da kam wer? Fragte ich mich als ich zwei Rote, sehr verärgert aussehende, Twins sah, die laut polternd eintraten und ich mich fragte was sie hatten, was noch im Orden passiert war?

Aber dann blieb mir das Herz kurz stehen und ich schluckte einmal schwer, dann hob ich aber bestimmt meinen Körper, straffte die Schultern und lege einen schnellen Knicks hin, hoffend, dass ihn das, nach der düsteren Miene die er zeigte, besänftigen würde. Obwohl ich mir schon dachte, dass ich mir solche Respektsbezeugungen schenken könnte, aber wenn ich sie nicht tat, würde es wohl noch schlimmer werden.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 128-129   Do Feb 09, 2012 4:10 am

129. Kapitel Konflikte


Ich warf einen schnellen Bick auf Harry und die Twins, meine Augen ging zu Ron, der mit offenem Mund auf die düstere Gestallt blickte und ich versuchte ihnen zu sagen, dass sie Ron ruhig halten sollten, unter allen Umständen. Ich sah wie alle drei meine Forderung gleichzeitig schnallten, einstimmig nickten, denn es würde Ron den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn er nun sah was ich noch tun würde, tun musste, da ich wusste wie gut er gelaunt war nach heute. Und dies war auch das erste mal, das die anderen Severus wieder sahen und ihm im dem Wissen begegneten was zwischen uns geschehen war. Aber sie alle hielten sich wohlweislich zurück.

Ich richtete mich wieder geschmeidig auf, sank sonst nicht vor ihm in die Knie, aber da ich seine vorzügliche Gemütsverfassung kannte, würde ich keine Wagnisse eingehen und ihm meinen Respekt zollen und sah ihn fest an, stellte mein Glas auf den Tisch:

„Severus, was für eine Freude dich noch zu sehen, kann ich dir einen Drink anbieten?“, fragte ich ausgesucht höflich und sah furchtlos in sein bewegungsloses, maskenhaftes Gesicht, das wieder keine Regung zuließ, nur seine sehr gerade Haltung und seine düsteren Augen zeugten von seiner miserablen Stimmung, während ich hörte wie Ron was aufgelöste zu Harry stotterte.

„Komm her!“, befahl er nur kalt und ich fragte nicht nach, ging nur sofort auf ihn zu, blieb direkt vor ihm stehen, hoffte, dass er Ron überging, was er auch tat.

„Was sollte das heute?“, flüsterte er eisig, als er mich kalt anblickte, den anderen hatte er bisher keinen Blick geschenkt.

„Du weißt selbst Severus, das ich das Stoppen musste! Der Dark Lord wird aufmerksam!“, verteidigte ich mich und legte nun meine Hände ohne Scheu auf seine, wie immer in vielen schichten Stoff, gut verpackte Brust und strich sanft mit meinen Fingerspitzen darüber, was ihn veranlasste abschätzig die Augenbraue zu heben. Das kollektive, erschrockene Luftholen, als ich unserem Professor so nahe kam, nahm ich nur am Rande wahr und hoffte sie würden ab jetzt schweigen, das würde schwer genug werden, ihn zu besänftigen. Aber meiner neuen Einsicht nach, würde ich meine Wirkung auf meine Männer nützen und ausnützen, sollten doch sie die Puppen werden, ich wollte nicht mehr vor ihnen in dieser Hinsicht kuschen.

„Ron, halt sofort den Mund!“, zischte nun George sehr böse und ich hörte wie sein Mund laut zuklappte, nachdem er so unwirsch angefahren worden war.

„Du weißt, das ich das gar nicht meine, oder?“, hauchte er rau, seine Maske saß und wirkte wie gemeißelt. Ich grinste nun zu ihm hoch und schüttelte den Kopf.

„Natürlich weiß ich was dich ärgert, aber bitte hör auf damit! Nur weil sich Remus und die anderen noch nicht mit DEM abgefunden haben, musst du doch nicht immer in die Höhe gehen. Ich habe mich doch nur verteidigt!“, blieb ich ganz ruhig.

„Du strapazierst meine Geduld!“, warnte er da böse und ich schüttelte verzweifelt den Kopf, seine Drohung war mir noch genau in den Ohren und ich nahm sie ernst, aber ich würde mich nicht mehr davon verängstigen lassen, verdammt das schwor ich mir.

„Ich habe nichts getan, du wirst unfair! Aber sag mir doch was dich wirklich so eschauffiert?“, bat ich ihn und legte den Kopf schief, schenkte ihm einen intensiven, warmen Blick, legte nun meine Hände flach auf seine Brust und nahm am Rande das unruhige Tuscheln, der anderen wahr.

„Er war doch die letzten Tage hier, oder? Dann wirst du schon wissen, was du mit deiner Aktion in Gang gesetzt hast und ja, ich bin nicht glücklich darüber, überhaupt nicht! Am besten sollte ich gleich dich und Potter schnappen und euch ihm vor die Füße schmeißen!“, fauchte er nun fast und packte mich grob an den Oberarmen, schüttelte mich unsanft. Ich schnappte kurz nach Luft und ich hörte wie Fred einen „incarerceus“ wohl auf Ron sprach und sein aufheulen mittendrin abbrach, da war ich mir sicher, dass sie ihn auch mit einem „silencio“, belegt hatten und den Geschockten nun ruhig stellten. Nun, so hätte er das auch nicht alles erfahren sollen. Den anderen mochte es vielleicht auch nicht gefallen, aber ohne mein okay würden sie es nicht wagen einzugreifen, das würde es nur schlimmer machen. Aber das Ron kurz vor einem Herzinfarkt stehen würde, das konnte ich mir bildhaft vorstellen.

Aber Severus Tätlichkeit brachte mich nicht aus der Ruhe, nicht nur, da ich wieder ich selbst war, nein auch weil ich ja nur erstarrte wenn er mich im Bett wollte und davon waren mir meilenweit entfernt. So sah ich ihn eher als gleichwertigen Partner, denn als überlegenen Gegner, als er meine Oberarme fest in seinem Griff quetschte.

„Also bitte Severus, wo bleibt die Kontenance!“, maßregelte ich ihn hochnäsig und sah wie ein mörderisches Glitzern in seine Augen trat.

„Du freches Biest, wie kannst du es immer und immer wieder wagen!“, zischte er mir aufgebracht entgegen.

„Ich wage es, mach doch kein solches Drama draus, das wird schon!“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen, zuckte mit den Schultern unter seinen Finger, die sich immer noch schmerzhaft durch den Stoff in meine Haut bohrten, aber ich verbat mir jeden Laut, mir war nur klar das mir blaue Flecke gewiss waren und erwiderte seinen giftigen Blick.

„Ich würde ja bei dieser Aussage von dir glatt ausgehen, dass du rothaarig bist, Hermione! Hast du überhaupt eine Ahnung was da auf dich zukommt?“, raunte er kalt und seine schwarzen Haare umspielten sein weißes Gesicht, als er sich wieder zur Ruhe zwang.

„Natürlich, ich sitze schließlich an der Quelle, bitte glaub mir, ich schaffe das! Ich weiß was auf mich zukommen wird!“, zeigte ich meine Zuversicht, streichelte nun wieder beruhigend seinen Oberkörper, strich liebkosend über seine Brust, was ihn nicht zu berühren schien.

„Schaffen??? Ja wie denn? Indem du ihm Potter lieferst!“, zischte er gefährlich leise und nährte sich mir immer mehr, sein Gesicht war dem meinen nun ganz nah und meine Augen wanderten ganz automatisch zu seinen vor Wut verkniffenen Lippen.

„Nie und nimmer und das weißt du Severus! Ich habe mich und Harry geschützt! Ich werde ihn ihm nie liefern können, niemandem, niemals!“, erklärte ich ihm nun leicht aufgebracht, da es mich ärgerte, das er dachte ich wäre eine Schwachsinnige und so versuchte ich mich ruckhaft aus seinem Klammergriff zu befreien, stieß wütend mit meinen Händen gegen seine harte Brust.

„Was hast du getan?“, hauchte er da leise als meine Worte bei ihm ankamen, sein Entsetzen gut verbergend.

„Das wirst du irgendwann erfahren!“, servierte ich ihm kalt ab und er presste wütend die Lippen aufeinander, festigte den Griff nach meinem Befreiungsversuch nun nur noch mehr um meine Arme, sodass ich mir ein schmerzhaftes „Auwa“ echt verkneifen musste und den Mund unwohl verzog.

„Was macht dich so sauer, wer nervt dich? Was wollen sie alle, dass es dich so aufregt!“, fragte ich bemüht ruhig.

„Ich rege mich nie auf!“, glomm ein unguter Funken in seinen Augen auf und ich änderte schlagartig die Taktik, begehrte nicht mehr gegen seine Hände auf, sondern lehnte mich in einer spontanen Geste nach vorne in seine Arme, legte mein Gesicht an seine Schulter, zu seiner Verwunderung.

„Severus, das hier sind gefährliche Zeiten, hilf mir in ihnen, leite mich hindurch, auf das ich es überstehe, aber arbeite nicht gegen mich!“, bat ich nun flüsternd, hauchte ihm dies lasziv ins Ohr konnte hören wie er genervt ausatmet, aber ich spürte, auch wie er seinen Klammergriff um meinen rechten Oberarm löste, auf das das Blut wieder ungehindert hindurch fließen konnte und er seine Hand in meinen Rücken legte. Die anderen waren so still und stumm, das nichts in dem Zimmer zu hören war so leise waren als sie uns beobachteten.

„Hast du dir das alles gut überlegt? In all seinen Konsequenzen?“, fragte er nach und ich warf den Kopf in den Nacken und lachte schallend, fühlte seine starke Hand in meinem Kreuz, die mich fest an ihn presste, mich hielt und an seinen unnachgiebigen Oberkörper zog.

„Aber bitte, natürlich, ich verspüre schon Vorfreude mich mit ihnen zu messen!“, was wohl die falsche Reaktion war, da er wütend auf knurrte und mich nun wieder, nur diesmal viel brutaler, packte und schüttelte.

„Hast du eine Ahnung was die mit dir machen bei den Kämpfen, SIE sind rücksichtslos und grausam!“, fauchte er nun aufgebracht und tat mir weh, aber das er mich so schwach sah, das tat mehr weh.

„Was fällt dir ein Severus, mich darzustellen als unfähiges, schwaches Ding! Wer wüsste es besser als du, was ich schon alles mitgemacht habe und ich kann viel einstecken! Ich bin auch Rücksichtslos!“, wütete ich und spielte noch nicht mal auf den Sex an, sondern auf meine Verletzungen, die er so regelmäßig heilte, versuchte ich mich nun rasend aus seinen Griff zu befreien.

„Ich werde dir zeigen was Rücksichtlos ist!“, drohte er nun böse, knurrte unwillig auf und meine Haare wehten mir ins Gesicht.


Severus Sicht

Als ich mir Dumbledores lamentieren anhörte, das er immer noch alles im Griff hatte, nachdem nun bekannt war wo sich Potter versteckte, schweiften meine Gedanken verärgert zu dem BIEST, was dachte sie sich nur mit allem, aber Gringotts?

Ich hatte ja mit vielem gerechnet, selbst das sie die Malfoys mit einbezog, was eine Gratwanderung gewesen wäre, aber das ….ich beginn immer wieder denselben Fehler und unterschätze ihre Weitsicht und ihre Vielschichtigkeit! Wer konnte schon damit rechnen, dass sie das Ableben ihrer Eltern so perfekt geplant hatte! So allumfassend?

Gringotts???

Wie ungewöhnlich, die Kobolde dazu zu bringen, sich einzumischen und Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, aber hatte es mich verwundert, das sie anscheinend auch die einfachsten Regeln im Umgang mit diesen Wesen verstand, nein! Aber sie war unglaublich, einmalig und das imponierte mir sehr, dass sie uns, die Familie so bedacht außen vor ließ, sie gebärdete sich außergewöhnlich, wie ich anerkannte.

Nur dieses Gerede über den Köter, das brachte meine eh schon mäßige Laune der letzten Tage fast zum Kochen, immer wieder zu hören, das sie diesen Köter erlaubt hatte sie zu berühren und das freiwillig, gewollt, da zuckten immer wieder die Bilder der Bibliothek vor meinem geistigen Auge, das zerrte an meinen schon sehr strapazierten Nerven!

Alle nervten sie, der Lord mit seiner unbewussten Forderung nach Hermione, Lucius mit seinen eifersüchtigen Besitzansprüchen ihr gegenüber, die ich aber nun mit einem wütenden aufknurren Gedanklich nachvollziehen konnte, als ich daran dachte, während ich nach dem lautstarken Geschrei, was wir in der Küchen noch gedämpft hatten vernehmen können sah. Ich trat also in den Flur um für Ordnung zu sorgen und hatte gesehen das sie Lupin am Arm berührte, nun da hatte ich Lucius BITTE, was aber in meinen Ohren doch wohl mehr wie ein Befehl geklungen hatte, nachvollziehen können. Sie hatte andere Männer weder anzusehen noch zu berühren, das ließ meine Laune so weit sinken, das ich sehr viel Ruhe und Disziplin aufbieten musste, den Werwolf nicht zu verhexen.

Ich hörte den Ausführung schon gar nicht mehr zu, saß da mit meinem verschränkten Armen, als Dumbledore sich erhob, die Versammlung beendete und rasch verschwand und den aufgeregten Haufen laut schnatternd zurückließ. Ich sah wie sich die Twins, was ich immer wieder erstaunlich fand, sehr geschickt darin auf einmal so gewollt unauffällig zu sein, versuchten sich so schnell wie möglich zu verdrücken!

Da musste ich mir ein fieses, sarkastisches Lächeln mühsam unterdrücken, nicht mit mir, Jungs! Ihr wart gut, aber ich war besser, dachte ich mir gehässig. Schlich ich noch besser als sie in den Schatten verschwindend hinter ihnen her und dann, ja, dann krallte ich mir beide in der Gasse vor dem Haus und sie sahen mich erschrocken, aber auch schicksalsergeben und wenig überrascht an. Sie hatten wohl wirklich versucht mir zu entkommen, war ich innerliche amüsiert. So hielt mir einer der beiden einen Arm aufgebend hin, da er anscheinend wusste, wenn apperierten wir gemeinsam. Ich würde sie nicht mehr entwischen lassen.

Als sie mich zum Haus geleiteten, sehr gerissen von dem Biest mir nicht den Fidelius zugänglich zu machen, aber ich wollte es auch gar nicht, es gab genügend Leute die ich mir krallen konnte, die mir Zugang gewähren konnten. Nun missbrauchte ich die Twins, die mich brav ins Haus leiteten, meine Hand lag daher entschlossen und unnachgiebig auf der Schulter eines der roten Devils!

Als wir ankamen, ließ ich meinen Blick sekundenschnell durch die Runde schweifen und ich fasste es immer noch nicht, das sie das Wiesel…mitgenommen hatte, was würde Draco sagen, fragte ich mich gehässig, in Gedanken an das einsetzende Gezeter, geschah meinem Patensohn recht!

Als ich sah wie sie sich aus ihrem hastigen Knicks mit einer unglaublichen Anmut erhob, selbst jetzt zeigte sie keine Scheu sich den bescheuerten Regeln vollständig zu unterwerfen und begrüßte mich gebührend, erstaunte sie mich, wie immer.

Aber das hellte meine Stimmung nicht auf und sie tat dies nur aus der Hoffnung dadurch meine Wut zu dämpfen, erkannte ich klar und so befahl ich ihr zu mir zu kommen, was sie sofort tat. Ihr Mut war wirklich der eines Löwen, sie wusste wie mies ich gelaunt war, das hatte sie in dem tristen Flur des Blackhauses mehr als erkannte, nachdem ihr Lupin so nahe gewesen war. Die Runde aus dem nervenden Haufen beachtete ich gar nicht!

Wir redeten um den heißen Brei, sie wusste wie sehr ich es hasste, wenn sie mich reizte und das tat sie gerade sehr. Ich warf ihr einen kalkulierenden Blick nach unten zu, als sie ihre Hände vor den Augen der anderen auf meine Brust legte, lasziv mit ihren Nägeln über sie streichelte, es war ….holte ich tief Luft, ungewohnt, sonst kam sie mir nie so nah, freiwillig, das wusste ich seit jener Nacht, war sie mir bewusst oder unbewusst ausgewichen. Bei unserem letzten Zusammenstoß hatte mich ihr Erstarren, ihr vollkommenes steifwerden, wieder zu Bewusstsein gebracht, was ich dabei war zu tun und so hatte ich von ihr schweren Herzens abgelassen!

Es war mir wahrlich nicht leichtgefallen, aber ich wusste sie schien verständliche Probleme mit meiner körperlichen Nähe zu haben, aber als sie mir hier nun auf Eigeninitiative so nahe kam, verwunderte es mich und das reizte mich. Worauf ich meiner schwer unterdrückten Wut Ausdruck verlieh und sie grob schüttelte. ich wollte ihr den Verstand am liebsten mit Gewalt einbläuen, dabei wusste ich, ich fasste sie schon wieder nicht zärtlich an, aber sie schien es nicht sonderlich zu stören und ich war kein Mann der sanft war, war ich nie gewesen.

Doch sie schockierte mich bis ins Mark, was ich aber gut zu überspielen wusste, als sie sich an mich drängte, nun ihren ganzen Oberkörper voll an mich presste, ihren Kopf an meine Brust schmiegte, was mich überrumpelt. Auch, dass sie dann so sanft, fast flehend darum bat, dass ich sie leiten sollte, überraschte mich sehr und ließ mich kurz inne halten. Das Keuchen der Anwesenden überging ich vollständig.

Ich mochte keine Berührungen, gut, ihre konnte ich als recht angenehm empfinden, aber trotzdem, dachte sie wirklich mich damit begüten zu können? Als mir ihr Duft in die Nase stieg, spürte ich wie meine Gegenwehr schwand und so entließ ich einen ihrer Arme aus meinem Klammergriff, fasste sie in ihrem Rücken, hielt sie nun mehr wie in einer Umarmung an mich gepresst. Es war immer wieder erstaunlich wie gut sie sich darin machte und diese sanfte, zärtliche Nähe, schien ihr schon immer behagt zu haben, so nachgiebig und weich wie sie in meinem Arm lag. Dachte sie wirklich ich wäre so leicht zu besänftigen?

Das wir Zuschauer hatten, tangierte mich nur peripher, es war mir gleich, SIE, das Biest war wichtiger und als sie dann über meine Zweifel, das das so einfach werden würde wie sie dachte, erschreckend kalte lachte, da schockierte sie mich bis ins Mark , was ich ihr nicht zeigte. Ich zeigte ihr nur meinem Unmut als ich sie wieder derb anpackte und ihr drohte. Ich war so kurz davor ihr zu zeigen was rücksichtslos war, was es bedeutet und da wäre unsere wenig erfreuliche Nacht nur noch ein Kinderspiel, gegen das gewesen was ich ihr hätte zeigen können, so sehr brachte sie mich zu Raserei!

Ich tat ihr weh, aber es war mir gleich, sie wehrte sich nicht, hatte immer noch ihre Hände an meiner Brust und ihre Haare umwehten ihr Gesicht als, durch einen Windzug, der durch die Tür hinter mir herein wehte, als ich sie packte…..

„Lass sie sofort los, Severus!“, schnarrte eine kalte, beherrschte Stimme vom Eingang her.

Severus Sicht ende

Dracos Sicht

Da kam ich ja gerade mal wieder rechtzeitig, wenn man nicht immer und überall seine Augen gleichzeitig hatte, machten wirklich alle was sie wollten, sogar meine Hermione, wie ich mal wieder feststellen musste. Denn in dem Augenblick, als ich den Raum betrat hatte ich unseren neusten Gast erfasst und wahrgenommen, dieser Trottel, was hatte der hier zu suchen, aber gut, das würde warten müssen. Erstmal war Severus dran, das hier ging mir zu weit, er packte sie recht hart an und schüttelte sie sehr unsanft.

Ich wollte nicht sehen, wie sich meine Freundin an seinen Hals warf und so sah es aus, nahm aber an, dass sie ihn besänftigen wollte, was sich wohl gerade noch im Anfangsstadion befand, denn sie hatte eindeutig diesen Blick drauf, den sie immer hatte, wenn sie etwas bei ihm erreichen wollte. Mir passte das gar nicht und trug sicher nicht zur Steigerung meiner sowieso schon schlechten Laune bei. Bei Merlin, wenn der ganze Tamtam um Narcissa doch endlich vorbei wäre, aber selbst dann, da war ja noch das Problem mit dem Lord und ich vermutete, genau das war es auch weswegen Severus so glänzend gelaunt war.

Nur langsam löste sich Severus nun von ihr, funkelte mich böse an und zischte schließlich:

„Misch dich da nicht ein, du hast keine Ahnung was sie sich wieder geleistet hat!“

„Achja, was denn? Hat sie dich wieder provoziert Severus?“, kam es leicht spöttisch, aber kalt, von mir und ich fasste ihn hart ins Auge, ließ ihn nicht ausweichen, während Hermione zwischen uns stand, unserem Schlagabtausch folgte und den Kopf hin und her drehte.

„Sie hat sich beim Orden dermaßen daneben benommen!“, spuckte er kalt aus und ich hörte wie Fred leise, einwarf: „Sirius!“, und dann den Kopf schnell zwischen den Schultern einzog.

Ok, das reichte mir als Erklärung. Ich wusste, sie hatte zur Ordenssitzung gewollt und dort mal auf den Putz hauen, weil diese Dilettanten wirklich langsam zu viel Wirbel bei ihrer Suche nach Potter machten, offensichtlich hatte sie von da dann auch das Wiesel mitgebracht und nach Freds Einwurf war mir klar, Black war zur Sprache gekommen. Sicher hatten sie den Schock noch nicht überwunden und jetzt war mir auch klar was dafür gesorgt hatte, das Severus Laune von wirklich mies, auf unterirdisch gerutscht war.

„Du hast dich nicht unter Kontrolle Severus, das steht dir nicht und ist gefährlich, muss ich dich daran erinnern?“, kam es nun kalt aber auch waagemutig von mir, aber ich hatte doch recht. Er war ein gefährlicher Mann und ich würde es nicht dulden, dass er in Gegenwart von Hermione wieder die Kontrolle verlor, egal in welche Richtung.

„Pah, erzähl du mir nichts von Kontrolle, dich stört der verlauste Köter doch auch, tu nicht blasiert. Du bist ja schon genau so schlimm wie Lucius!“, brummte er ungehalten und maß mich drohend, doch er hatte irgendwie recht, Black hatte mich gestört, aber das war geklärt, er war tot und Hermione hatte keine Gefühle für ihn gehabt, das war Sex gewesen mehr nicht und für mich hatte sie es beendet. Also wieso sollte ich mich weiter darüber aufregen. Wenn die anderen trotzdem nachharkten, stand ich darüber. Aber, dass er mich mit Vater verglich, das machte mich stolz und so grinste ich ihn arrogant an.

„Das höre ich doch gerne, auch wenn ich weiß, dass es aus deinem Mund gerade nicht nett gemeint ist. Was hat er dir nur getan das du immer wieder darüber so die Kontrolle verlierst? Er ist tot, Geschichte, sorry, Potter, aber ich muss das gerade so deutlich sagen.“, wandte ich ganz kurz meinen Blick zu ihm, als ich hörte, dass er ein kurzes zischendes Ausatmen nicht unterdrücken konnte und ich sah wie Wiesel erstaunlich unbewegt und starr im Sessel saß und einen hochroten Kopf zur Schau trug und tollwütig mit den Augen rollte.

Ich konnte ja verstehen, auch wenn ich Black nicht leiden konnte, für Potter war er eine Bezugsperson gewesen, das bisschen Familie, das er noch gehabt hatte und das zu verlieren, war sicher nicht leicht, aber ich wandte mich sehr schnell Severus wieder zu.

„Er kann dir in keinster Weise mehr gefährlich werden, also begrab deine Eifersucht endlich, die müsstest du wohl eher auf mich richten, oder gibt es da noch mehr warum du ihn so hasst? Du kannst doch wohl kaum noch wegen dem was ihr in der Schule erlebt habt so einen Hass auf ihn haben!“, meinte ich erstaunlich neugierig aber auch sehr unbewegt.

Hermione hatte mich während ich dies so kalt darlegte interessiert gemustert und sah nun Severus an, auch sie wartete auf seine Antwort, doch die kam nicht, statt dessen verschränkte er die Arme vor der Brust und starrte mich an, schließlich, nach einigen Sekunden, in denen wir uns angestarrt hatten und sich eine Totenstille ausbreitet, da keiner von den anderen es wagen würde jetzt etwas zu sagen und Hermione sicher selber gespannt auf die Antwort wartet, sagte ich kalt: „Gut, anscheinend doch, das musst du überwinden. Es geht nicht, dass du deswegen die Kontrolle verlierst Severus!“ Ich sah ihn sehr eindringlich an, ließ meinen Einfluss auf ihn deutlich spüren.

Schließlich spuckte er verachtend aus:

„Ihr Malfoys seid alle gleich….viel zu arrogant! Du solltest doch wissen, ich vergesse nie was mir angetan wurde, bis ich meine Rache habe und selbst danach….! Dieses Vorgehen dürfte dir sehr bekannt sein!“, blickte er mich nun eindringlich an und sah dann bedeutungsvoll zu Hermione, ja, meine kleine, sie handelte genauso, da hatte er recht, aber trotzdem, das war fast 20 Jahr her, das musste er jetzt endlich vergessen, außerdem waren Potter und Black tot, Pettigrew fristete ein nutzloses Dasein als Leibeigener des Lords und Lupin, der würde schon irgendwann noch sein Fett weg kriegen, außerdem war er doch eh schon gestraft, wer wollte schließlich einen Werwolf.

Ich lachte höhnisch auf, denn Severus so grummlig und verstockt zu sehen und ihn zwingen zu können vor versammelter Mannschaft so viele Geständnisse ab zu geben, war wirklich herrlich. Ihn etwas verhöhnend antwortete ich, da ich wegen Hermione echt sauer war, ich hatte gesehen das er sie wieder sehr nah an sich ran gelassen hatte:

„Du glaubst doch selber nicht, dass es das ist was dich so aus der Haut fahren lässt, oder? Rache, ja, aber sie sind Tot. Ich kenne dich zu gut. Das, was dich wirklich aus der Fassung bringt ist deine Eifersucht auf den Köter und das obwohl er dir nicht in die Quere kommen kann! Ich sag dir doch schon lange, du empfindest was!“, erinnerte ich ihn an meine Worte, das er viel für Hermione empfand und sah wie er nun mit den Kiefern knirschte, unsere Zuschauer waren uns egal, wussten wir doch sie konnten nicht reden und alle Anwesenden würden aus auch nicht wagen und dem Wiesel würden wir dies schon noch einbläuen.

Ich sah ihn bedeutungsvoll an und fügte, dann breit grinsend hinzu: „Du solltest dir eher wegen mir sogen machen, mir sollte deine Eifersucht gelten!“ Ich streckte besitzergreifend meine Hand aus und zog Hermione, die deutlich überrascht von meiner plötzlichen Aktion war, fest an mich, schlang einen Arm um ihre Taille und hielt sie fest. Sie wehrte sich nicht, lehnte sich mit dem Rücken an mich und ich vermutete, sie musterte Severus gespannt, doch dieser verzog keine Miene, aber ich sah das bedrohliche Funkeln in seinen Augen. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, doch ich wollte ihn noch etwas reizen, das machte einfach Spaß, fuhr mit den Fingerspitzten nun von der Mitte ihres Dekolletés, des leider viel zu kleinen Ausschnittes, hinauf zu ihren Schultern und zog mit dem Zeigefinger leicht den Stoff auf ihrer Schulter etwas zu Seite, ließ meinen Finger auf ihrer Nackten Haut kreisen.

Ich wusste, Hermione würde es nicht gefallen, dass ich sie schon wieder zum Spielball machte, aber ich schwor mir, dafür würde ich sie entschädigen. Währenddessen murmelte Severus etwas Unverständliches und funkelte mich weiter an, was mich auflachen ließ, diesmal belustigt, denn ihn so aus der Fassung zu bringen war wirklich selten und musste unter allen Umständen genossen werden, aber Hermione schnaufte genervt auf.

„Denk an dein Versprechen!“, klirrte es gefährlich leise von ihm an Hermione gewandt. Ich wusste was er meinte, hatte Hermione mir doch gesagt das sie ihm versprochen hatte ihm unsere Beziehung nicht unter die Nase zu reiben, zu herrlich seine Eifersucht, aber ich fing mich schnell wieder, musterte ihn hart, während ich meinen Arm von Hermione löste die sich bei der Drohung sofort in ein Brett verwandelt hatte und nun trat ich auf Severus zu, entließ Hermine aus meinem Griff.

„Wir wissen beide was dir die Laune verhagelt, uns allen die Laune verhagelt und sorgen macht, aber wir können nichts daran ändern. Wir können sie nicht vor ihm verstecken und sie denkt, sie schafft das. Keiner von uns sollte den Fehler machen sie zu unterschätzten und ich bin mir sicher, wenn sie sagt, sie schafft das und das auch noch so selbstsicher wie sie es tut, dann hat sie einen Trumpf in der Hinterhand, den wohl nicht mal wir kennen!“, erklärte ich ruhig und ernst.

Ich wusste, ich gab damit wieder preis wie gut ich sie verstand, aber das war mir gerade egal. Sie würde es freuen, dass ich sie so gut kannte und ihr Schweigen respektierte und vielleicht würde es auch Severus Laune heben, was jedenfalls für uns alle gut wäre.

Severus schien sich wieder etwas gefangen zu haben und wandte nun kalt ein:

„Draco, was sie vorhat ist Irrsinn, Selbstmord!“ Er klang ehrlich besorgt, was mir bestätigte, er hegte tiefere Gefühle als er zugab, sein ganzes Verhalten schrie förmlich danach.

„Mir gefällt die Vorstellung auch nicht, das weißt du, aber umso wichtiger ist es jetzt, dass du dich unter Kontrolle hast, genau wie Vater. Wenn wir drei einen Fehler machen, wird das schlimme Folgen haben für sie und auch für mich, denn glaub nicht, dass ich ihn ein Todesurteil vollstrecken lasse, ohne nicht bis zum Tode um sie zu kämpfen!“, ich sah ihn hart an, zeigte gerade indirekt wieder sehr deutlich meine Gefühle für Hermione, doch er antwortete nicht, schnaufte nur verächtlich und blickte mich wieder drohend an, dann zischte er doch.

„Es ist trotzdem Irrsinn, ich könnte Potter und sie auch gleich ausliefern, das liefe aufs gleich raus!“

Das konnte ich nicht glauben, er war so verbohrt und ja, er hatte Gefühle für sie, denn ich sah die gut verborgene Sorge in seinen Augen, die er nicht zeigen wollte und so warf ich kalt ein: „Sogar Vater ist für sie in die Bresche gesprungen vor dem Lord. Er wird sie hart verteidigen, vielleicht nicht bis zum Letzten, wie ich, aber er wird nicht zulassen, dass ein Mitglied seiner Familie zu Schaden kommt und du Severus, solltest dich auch an deine Pflichten erinnern!“

Augenblicklich würde er wieder wütend.

„Du hast nicht das Recht mich an meine Pflichten zu erinnern, die ich immer gewissenhaft wahr nehme und du weißt, ich würde sie schützten, selbst wenn es nicht meine Pflicht wäre! Verdammt!“, polterte er nun gereizt und wenn sich seine Magie so aggressiv um ihn, fast schon sichtbar ballte konnte einem schon anderes werden.

Dass er so ausrastete war wirklich außergewöhnlich, ich musste einen Nerv getroffen haben.

„Ich kann nur hoffen, dass du das nie vergisst. Vater hasst es wenn er jemanden an seine Pflichten erinnern muss und er hat entschieden, dass es so gemacht wird, also hast du dich zu beugen!“, so fügte ich dies nun noch hinzu, um es auf die Spitze zu treiben und so ihn hochnäsig an, auch wenn mich seine düstere, schlechtgelaunte Erscheinung schon fast einschüchterte.

Ich hatte es wohl etwas übertrieben, denn nun wandte sich Severus mit weit aufbauschender Robe auf dem Absatz um, steuerte ohne ein weiteres Wort auf die Wohnzimmertür zu, doch bevor er sie durschritt, dreht er sich nochmal genauso ruckartig um.

„Du hast mir gar nicht zu befehlen Draco und schon gar nicht mich an meine Pflichten zu erinnern! Sonst zeige ich dir wem du zu gehorchen hast!“, drohte er mir eisig und ich schluckte kurz, ich wusste er hatte Recht, nicht nur in der Familie war er auf Platz zwei auch beim Lord und als Feind wollte ich ihn nicht. Mit weit wallender und aufbauschender Robe rauschte er verstimmt und wütend hinaus und verließ das Cottage, das er gegangen war, wurde nur zu deutlich, als die Haustüre laut zuknallte.
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Kapitel 128-129
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