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 Kapitel 130-131

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BeitragThema: Kapitel 130-131   Do Feb 09, 2012 4:12 am

130. Kapitel Albtraum

Dracos Sicht

Es herrschte Totenstille im Raum und nach einem kurzen durchatmen, wandte ich meine Aufmerksamkeit Hermione zu, deren Miene nichts Gutes verhieß. Sie funkelte mich wütend an und zischte kalt:

„Ich wäre mit Severus auch alleine fertig geworden, dafür brauche ich deine Hilfe nicht! Vor allem nicht SO!“ Ich nickte nur leicht zustimmen, darüber wollte ich nicht diskutieren, auch wenn ich wusste, das sie recht hatte, oder gerade deswegen vielleicht, denn ich musste zugeben, als ich herein gekommen war und sie an seine Brust geschmiegt gesehen hatte, ihm tief in die Augen sehend, war auch bei mir ein bisschen die Sicherung durchgebrannt.

Ich senkte ganz kurz und kaum wahrnehmbar mein Haupt, sah sie leicht von unten herauf an und erkannte, sie verstand die Entschuldigung und ihre Gesichtszüge entspannten sich, aber ob sie mir auch vergab? Hoffte ich einfach und freute mich, wie schön es war, dass wir uns immer besser so wortlos verstanden und so ging ich schnell zum nächsten, dringenden Thema, über das sie uns beschert hatte.

Auf das Wiesel deutend trat ich auf sie zu und fragte, jetzt schon leicht genervt von dem was nun unweigerlich auf mich zu kam, denn Potter konnte ich noch irgendwie ertragen, aber nicht den langsamen, cholerischen, aufbrausenden und in meinen Augen dummen Wiesel.

„Was hat er hier zu suchen….?“, fragte ich wenig nett, aber noch währenddessen ich dies fragte, kam mir etwas in den Sinn. Ich hob abwägend eine Hand, als ich vor ihr zum stehen kam und sie mich ansah, gerade antworten wollte, dann legte ich sanft den Zeigefinger auf ihre Lippen, ihr mal wieder mein Vertrauen beweisend.

„Sag nichts…, wenn du es für nötig und richtig hältst, dann ist es ok, aber…“, erklärte ich und nun wandte ich meinen Blick von ihr ab, fasste Potter ins Auge.

„Sorg dafür, dass er mich nicht nervt!“, wies ich ihn von oben herab an, Potter nickte ruhig, was mir als Antwort genügte.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf Hermione und löste den Finger von ihren Lippen, legte meine Hände stattdessen beide an ihr Gesicht und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirne, in den ich wisperte: „Ich hab dich vermisst!“

Zufrieden nahm ich ihr leises seufzen wahr und löste mich von ihr, wusste, sie hatte mich auch vermisst, auch wenn sie es nicht sagte.

Das Wiesel saß in ihrem Sessel, auch gut, dann würde ich halt gleich mal noch deutlich machen, dass sie zu mir gehört. Ohne weitere Worte ergriff ich ihre Hand, die anderen im Raum schienen zum Teil immer noch in Schockstarre aufgrund der Auseinandersetzung und auch wenn ich jetzt zu gerne erfragt hätte was beim Orden vorgefallen war, so ging leider gerade das Wiesel vor.

Er saß stocksteif und stumm in dem Sessel, verzog nur immer wieder verzweifelt und leidend das Gesicht, jemand hatte ihn verflucht, ganz sicher und ich tippte mal auf die Red devils. Währen ich mich in meinen Sessel sinken ließ, Hermione besitzergreifen auf meinen Schoß zog und den Arm um sie legte, was sie stirnrunzelnd wahrnahm.

„Weasley, du wirst dich an die Regeln hier halten, die dir Hermione sicher schon eingebläut hat, also, Red Devils, ich nehme an, das es eure Leistung ist, dass eure Bruder gerade so angenehme Gesellschaft ist, also… bringt ja nichts wenn wir es aufschieben!“, wies ich an.

Fred hob seinen Zauberstab und sprach einen „enervate“, woraufhin der Trottel sogleich in sich zusammen sackte und das Gesicht in seine Hände legte und verzweifelt stöhnte.

Ich wandte mich fordernd währenddessen an Potter: „Dann mach mal dein Versprechen wahr und sorge dafür, dass er mich nicht nervt!“ Potter erhob sich überraschend gehorsam, er schien wirklich schnell zu lernen und ich war froh, dass er sich hier mir unterordnete, denn Alleingänge oder cholerische Temperamentsausbrüche konnten wir nicht brauchen, das würde gefährlich für uns alle sein, wenn es mal drauf ankam.

Er baute sich vor seinem Freund auf sah auf diesen hinab, der jetzt winselte. Bei Merlin, wie schwach Wiesel doch war. Sicher, er hatte gerade wahrscheinlich den Schock seines Lebens bekommen, denn auf das was er gerade gesehen und erfahren hatte, war er ganz klar nicht vorbereitet gewesen, egal was er sich in seinem Spatzenhirn gedacht hatte, das hier sicher nicht. Aber mir war es gleich, Wiesel würde ich nie leiden können, Potter konnte ich wenigstens respektieren, aber Wiesel, nie und nimmer, Hauptsache er spurte, dann würde ich ihn hier wohl oder übel Akzeptieren, da Hermione es so wollte.

Ich vernahm sein leises Wimmern nun deutlicher, verstand sogar seine Worte, die lauter geworden waren.

„Das ist schlimmer als mein schlimmster Albtraum, Merlin, warum!“, jammerte er und das war schon fast wieder amüsant. Da konnte ich das schlechte Gefühl was ich wegen Severus hatte schon fast wieder verdrängen.

Nun erhob er seinen Kopf, blickte an die Decke und ich sah die Verzweiflung in seinen Augen, die mir jedoch ziemlich egal war aber er wimmerte weiter, was für ein Weichei.

„Womit hab ich das nur verdient, so schlimm hab ich es mir nie vorgestellt!“

Potter stand noch immer vor ihm und sah mitleidig auf seinen Freund hinab, doch dieser schien sich jetzt zu meiner großen Überraschung etwas zu fangen. Ich hatte mich schon innerlich darauf vorbereitet, doch einen nervigen, unangebrachten Ausbruch von dem Wiesel ertragen zu müssen, aber offensichtlich würde dieser zumindest kleiner ausfallen als befürchtet.

Er schien sich zu erinnern, dass Löwen nicht so rumjammern, sondern mutig sein sollten, jedenfalls lag nun eine verzerrte Grimasse auf seinem Gesicht, schmerzverzerrt, als er fragte, wohl beherrscht klingen wollte.

„Harry, kannst du mir das erklären?“, wedelte er mit seiner Hand zu mir.

Sein Blick ruhte fest auf seinem Freund, fast als wollte er uns andere ausschließen und so sich vorgaukeln, dass dies alles nicht wahr war, aber das würde ihm nichts bringen, da musste er nun durch. Und wenn ich ehrlich war, mich freute es diesen dummen Trottel gerade so am Boden zu sehen, zeigte ich doch irgendwie die sadistische Züge meines Vaters, musste ich mir eingestehen, aber nun gut.

Potter begann mit einer erstaunlich einfühlsamen Stimme sich bei seinem Freund noch mal zu versichern.

„Du hältst dich an das was wir besprochen haben? Keine Anfälle, kein Ausrasten und akzeptieren was du siehst und hörst? Du kannst nichts daran ändern, das muss dir klar sein!“ Wiesel sah ihn aus großen Augen an, nickte schließlich geschlagen und fragte nur.

„Schlimmer kann´s doch nicht mehr kommen!“, stieß er ein hohles Lachen aus.

Ich lachte nur kalt auf, denn ich nahm nicht an, dass er auch nur die Hälfte von dem begriffen hatte, was einem aufmerksamen Beobachter wie den Twins, mir oder Hermione, oder sogar Potter gerade offenbart worden war während des Streits mit Severus.

Doch Potter ging nicht darauf ein, sondern antwortete nur ruhig.

„Gut, Ron, dann fangen wir am besten damit an, dass du einfach fragst. Denn du hast ja gerade schon ziemlich viel erfahren!“

Sichtlich um eine ruhige Stimme bemühte begann er zu fragen, seine Hände hatte er zu Fäusten geballt, die bedrohlich zitterten, aber er riss sich zusammen, wenigstens hielt er sich an seine Versprechen. Er sah Harry fragend an, der immer noch vor ihm stand und presste hervor.

„Also du und Green….Daphne und Hermione und… Malfoy!“ Ich sah deutlich, dass es ihn anekelte daran zu denken oder es auch zu sprechen, doch Potter nickte nur und antwortete knapp: „Jupp, genau so!“

Potter verschränkte nun die Arme vor der Brust, musterte seinen Freund immer noch besorgt und kritisch doch dieser schien nur langsam alles zu verarbeiten, fragte jetzt aber weiter.

„Wie lange?“, hauchte er leise.

„Hermione und Malfoy wohl seit Beginn des letzten Schuljahres, Daphne und ich, seit der Sache im Ministerium, aber so richtig erst seit dem ich hier bin!“, erklärte er gelassen weiter und ich war echt froh, das Potter sich an meine Anweisungen hielt.

„Warum springst du wenn Malfoy was befielt?“, fragte er verachtend und zeigte deutliches Missfallen.

Harry seufze theatralisch und antwortete dann, zu meiner großen Überraschung sehr arrogant:

„Malfoy ist hier nicht der Chef, aber wenn es darauf an kommt, kann er durchaus gute Entscheidungen treffen und Befehle geben, weil er, genau wie Hermione immer, einen ruhigen, klaren Kopf behält! Er ist eiskalt!“ Wow, Potter gab zu das ich gute Entscheidungen traf, das musste ich mir merken, ich verkniff mir gerade ein selbstzufriedenes Grinsen.

„Außerdem“, fuhr er laut fort: „Haben wir uns darauf geeinigt das wir uns hier gegenseitig respektieren und einander nicht an den Hals gehen. Akzeptanz! Wir haben alle eigene Ziele, aber auch gemeinsame und so arbeiten wir hier hart daran. Wir lernen, wir trainieren und wir zaubern und brauen. Wir sitzen nicht nur rum und rennen kopflos durch die Gegend wie der Orden, der uns als minderjährigen ja auch noch verbieten will nützlich zu sein. Dumbledore ist so verblendet!“ Spuckte er richtig verachtend aus, ja er mochte Dumbleodre wirklich nicht, was, wenn man seine Kindheit betrachtete, auch verständlich war.

„Was war das mit Snape?“, diese Frage spuckte Wiesel richtig angewidert aus und ich sah, auch Potter verzog etwas gequält das Gesicht.

Ich hoffte, ihm war klar das das Wiesel von Minna nichts zu wissen brauchte und er würde ihm das andere einleuchtend erklären, wenn nicht, würde ich einschreiten, aber er begann ruhig zu erklären:

„Das ist eine längere Geschichte. Ums ganz kurz zu machen, sie ist eine Malfoy und er irgendwie auch! Echt kompliziert!“, fuchtelte er verzweifelt mit den Händen rum und rollte mit den Augen.

Jetzt entglitten ihm total die Gesichtszüge, wohl aus Unglauben, aber kurz darauf auch schmerzlich. Ich konnte ein gehässiges Grinsen nicht unterdrücken, versteckte es aber gekonnt hinter Hermiones offenen Haaren, denn ich wollte die Situation eigentlich ungern zuspitzten, dann würde Weasley nur noch nerviger werden. Erneut ließ er sein Gesicht in seine Hände sinken und nuschelte, während er so zusammengesunken im Sessel hing.

„Erklär es mir, sonst platzt gleich mein Schädel. Sag mir, dass es nicht das heißt was ich denke, sie hat ihn doch nicht etwa ver….!“ Er sah nun wieder auf und Potter schüttelt beruhigend den Kopf, trat nun wirklich zu seinem Freund und ging vor ihm in die Hocke, fing seinen Blick ein, der ziemlich hoffnungslos war. Aber ich nahm nicht an, dass das Wiesel wusste was für ein Ritual ich angewandt hatte. Ich vermutete eher, er dachte wir waren verheiratet oder so was, ein netter Gedanke, wie er mir so kurz in den Kopf schoss.

Er erklärte leise:

„Es ist ok Ron. Er schützt sie, besser als wir oder der Orden es könnte, glaub mir. Sie ist meine beste Freundin und eine Muggelgeborene, keiner kann ihr mehr Schutz bieten als die Malfoys. Draco hat ihr das Zeichen der Familie eingebrannt, wodurch sie zu einem Mitglied seiner Familie geworden ist und ihren Schutz nun genießt, aber auch im Manor leben muss und will. Es ist irgendwie gut für sie so, glaub mir das!“, sprach Potter mit beschwörender Stimme auf seinen Freund ein, ich sah deutlich den ungläubigen Blick vom Wiesel, den er erst Potter und jetzt Hermione zuwarf, die ihn aufmerksam im Auge hatte.

Er wandte sich nicht ab, sondern sah sie weiter fragend an und schließlich nickte sie.

„Ja, Ron, er hat recht. Ich bin zufrieden so wie es ist. Ich gehöre zu den Malfoys, wir haben uns gesucht und gefunden und wenn du mehr von dem kennst wie ich wirklich bin, wirst du das auch so sehen.“, erklärte sie nun ruhig und bekannte sie sich zu meiner Familie, was mich sehr erfreute.

Tonlos, leise stellte er die nächste Frage, diesmal an Hermione gerichtete:

„Aber warum? Warum bist du so geworden und wann? Habe ich dich je wirklich gekannt?“

Ok, das was jetzt kam würde länger dauern. Ich lehnte mich im Sessel zurück, zog Hermione etwas mit, während sie zu sprechen begann. Wortlos machte ich Blaise auf mich aufmerksam und bedeutete ihm, dass er mir, aber auch ihr etwas zu trinken bringen sollte, was er sofort verstand, nickend bestätigte und sich dann erhob, um uns je ein Glas Whiskey zu bringen. Hermione hatte inzwischen angefangen zu erzählen wie sie sich gefühlt hatte als Kind, was gewesen war als sie nach Hogwarts ging, wie das Verhältnis zu ihren Eltern gewesen war, das sie das Ministerium und Dumbledore nicht verstand, wie sie das so zulassen konnten das Muggelgeborene so leben musste bis sie nach Hogwarts kamen und kam schließlich an den Punkt, an dem sie entschieden hatte nichts mehr den anderen zu überlassen, sondern selbst für sich zu sorgen. Ich hörte nicht die ganze Zeit zu, driftete zwischendurch in meine Gedanken ab.

Mir gefiel es gar nicht, dass Severus erneut so sauer auf Hermione gewesen war, sich fast vergessen hätte, sie zumindest hart angepackt hatte. Und es gefiel mir auch nicht, dass sie sich deswegen gezwungen gesehen hatte auf ihn zu zu gehen, ihn zu umgarnen. Ich hasste das echt und bei all dem was gerade so passiert, trug es nicht gut zu meiner Laune bei.

Ja, ich war irgendwie froh, dass sie sowohl Severus als auch Vater so um den Finger gewickelt hatte, das sie für sie Diskussionslos eintraten, aber es machte mir auch sorgen, denn es hieß, wenn sie es eines Tages, warum auch immer wollen würde, war sie in den Armen dieser beiden Männer immer willkommen. Und Merlin bewahre, ich wusste durchaus was sie an Severus interessierte und auch warum sie Vater nie wiederstand, auch wenn sie sagte, es wäre nur weil er der Patriarch war, so wusste ich doch, ahnte, dass es auch sein Charme war. Einerseits wünschte ich mir, dass sie endlich kapieren würde wie grausam er sein konnte, wie sadistisch er sich am Leid anderer erfreute und somit nochmal eine ganz andere Nummer war als ich, aber andererseits wünschte ich ihr auch, niemals die Erfahrung machen zu müssen zu sehen wie er Leute genüsslich quälte und langsam in den Tod folterte.

Ich befürchtete jedoch, das würde ihr nicht mehr lange erspart bleiben, jetzt wo sie dem Lord vorgeführt werden würde und noch tiefer in unsere Dunstkreise eintauchen würde, die Deatheater. Offensichtlich hatte sie ihren Bericht beendet, denn nun sprach Potter wieder, doch Wiesels Frage hatte ich nicht mit bekommen aber ich konnte es mir denken was er gefragt hatte.

„Dumbledore hat mich immer im Stich gelassen, weißt du doch Ron. Du weißt wie ich bei den Dursleys leben musste und er hat es zugelassen, hat noch viel mehr zugelassen, weil er so selbstgerecht ist zu glauben zu wissen was gut für uns alle ist, aber ich werde mir das nicht mehr gefallen lassen, nicht vorschreiben lassen was ich zu tun habe und wie ich zu leben habe! Das Entscheide nur ich!“, wurde er leicht laut, erhob sich jetzt wieder und ging aufgebracht im Zimmer umher. Ich verstand gut, dass Potter sauer wurde wenn er daran dachte was Dumbledore ihm angetan hatte.

Ich sah, wie der Blick des Wiesels wieder nachdenklich wurde, durch die Runde schweifte und schließlich bei seinen Brüden hängen blieb, die züchtig, ein Stück voneinander entfernt auf dem Boden auf großen Kissen saßen.

„Seit wann wisst ihr es? Seit wann seid ihr dabei?“, fragte er sie nun anklagend.

Sie musterten ihren Bruder abwägend, doch schließlich richteten sie sich sichtlich stolz auf und erklärten gemeinsam.

„Wir waren die ersten. Hermione und wir beide. Unsere Gruppe gab es lange bevor Draco dazu stieß oder Harry, unsere beiden Schwestern hier oder unser ruhiger Drillsergant!“ Sie deuteten nacheinander auf die Angesprochenen und man sah deutlich, wie stolz sie darauf waren, das sie ihr Talent als erstes erkannt hatten aber auch Hermione das ihrige. Ich sah, das Weasley die Stirn runzelte und schließlich an Hermione.

„Warum Fred und George? Du hattest doch Harry und mich!?“, wollte er verständnislos wissen.

Ich spürte, wie sie leicht unruhig auf meinem Schoß herum rutschte, sich dann jedoch gerade aufrichtete, ihn fest ins Auge fasste.

„Sie sind brillant Ron, mit ihnen konnte ich mich immer messen, wir konnten uns austauschen und sie wussten meinen Intellekt immer zu schätzen! Ihr hättet zu dem Zeitpunkt mit meinem Wissensdurst in der schwarzen Magie, an Wissen nie mithalten können, oder glaubst du Ron, das die extrem ausgetüftelten Scherzartikel, ohne diesen Zweig der Magie entstehen könnten?“, dies sagte sie alles sehr gefühlsarm und kalt.

Mir war klar, was für eine Beleidigung gegen ihre eigentlich besten Freunde das gerade war, doch Potter sah sie nur wissend und verstehend an, während Wiesel geschockt zu sein schien, als er erkannte wie nicht nur Hermione sondern auch seinen Brüder waren, wie viele Regeln sie schon gebrochen hatten. Er fing sich längere Zeit nicht und das war´s dann für mich.

Mir ging das hier deutlich zu langsam. Ich war heute Abend nicht her gekommen um mich mit dem begriffsstutzigen Wiesel rum zu schlagen, sondern weil ich hören wollte was der Orden plante und mich danach von dem Stress der vergangenen Tage mit Hermione entspannen wollte. Das ich vorhin hatte sehen müssen wie sich Severus ihr wieder näherte und sie nun so auf meinem Schoß zu haben, machte mich da nicht gerade ruhiger und auch das sie vorhin von Cedric, Krumm und Sirius gesprochen hatte, stachelten meinen Besitzinstinkt deutlich an, zumal ich sie auch so einfach haben wollte, immer.

Ungeduldig unterbrach ich also Potter in seinem hin und her Gerenne, was mich sowieso nervte.

„Potter, hör damit auf. Mir reicht’s jetzt, dieses Frage-Antwort-Spiel dauert mir zu lange, führt das fort wenn ich weg bin. Meine Zeit hier ist eh schon knapp und somit auch meine Zeit mit Hermione, also, kommen wir zum wesentlichen. Was war los beim Orden, Devils?“, fasste ich sie fest ins Auge und die beiden begannen mit ihrem Rapport.

Sie fingen an zu berichten, dass sie immer noch im Dunkeln stocherten wegen Harry und Hermione aber beschlossen worden war da sie ja jetzt wussten das beide zusammen sich versteckten, der Orden seine Aktivitäten sie zu suchen einstellen würde, das Dumbledore irgendwas suchte und keinem sagte was es war und das Hermiones Auftritt schwer für Wirbel gesorgt hatte. Schließlich erzählte Fred breit grinsend, wie sie Hermione Remus ins Gesicht gesagt hatte, dass Sirius ein guter Fick gewesen war, was mir gar nicht passt. Ich konnte ein tiefes grummeln nicht unterdrücken und dass ich sie instinktiv enger an mich zog, worauf hin sie mich über die Schulter hinweg missfallend musterte und sich dann wieder den anderen zuwandte, wie es schien war ihre Stimmung nicht die Beste.

Schließlich kamen sie zu Hermiones Abgang und wie sie Dumbledore in Schach gehalten hatte und die Twins fragten neugierig nach:

„Womit hast du ihm gedroht Hermione?“

Ich sah das listige Grinsen, dass sich auf ihrem Gesicht zeigte und dann antwortete sie:

„Wenn, muss euch das Harry sagen, aber glaubt mir einfach, Dumbledore hat viel mehr auf dem Kerbholz als wir alle glauben und er hält sein Wissen immer gut geheim. Ihr wisst ja schon von seinen Neigungen und was er uns im Gespräch gesagt hat, muss Harry erzählen! Aber nicht jetzt, Draco hat recht, soviel Zeit haben wir heute nicht und alles was Ron noch nicht weiß, wird er sowieso in den nächsten Tagen erfahren. Das wird nicht leicht für dich Ron!“ Sie sah ihn kurz an, musterte ihn, das sah ich und auch mein Blick ging kurz zu ihm. Er schien sich ein bisschen gefangen zu haben, schließlich hatten die Twins nur Dinge berichtet die er kannte.

George setzte nun an weiter zu erzählen:

„Also, als ihr weg wart brach so richtig der Tumult los. Dumbledore versuchte alle zur Ruhe zu bringen, die Gemüter haben hohe Wellen geschlagen. Mutter hat geheult wie ein Schlosshund und rumgejammert, dass jetzt all ihre Kinder sie im Stich lassen, Vater hatte echt mit ihr zu kämpfen. Ginny hat nur missmutig in der Gegend rumgestarrt und war wohl sauer, weil sie nicht mit durfte und hat irgendwas gemurmelt von, du würdest ihr Harry ausspannen, Schönste. Die gute McGonagall war total aufgelöst wie du so kalt und berechnend geworden sein kannst, so würde sie dich gar nicht kennen. Ich glaube, der hast du echt die Weltsicht verschoben…“ Die Twins nickten zufrieden, fies grinsend.

„Ja und Severus, der Gute, saß stumm in seiner Ecke und hat alles mit Amüsement betrachte, wobei, natürlich hat er keine Miene verzogen, aber wir kennen ihn ja mittlerweile gut genug!“, fuhr Fred nun fort.

Sie zwinkerten uns verschwörerisch zu und ich musste böse grinsen, ja, sie kannten meinen Onkel mittlerweile gut genug, aber ich wollte das sie weiter sprachen.

„Weiter!“, wies ich ungeduldig an, sie nickten und Fred fasste sich ans Herz und erklärte.

„Der arme Remus Hermione, dem hast du richtig zugesetzt. Er ist total auf seinem Stuhl zusammen gesunken und hat immer nur gemurmelt „Das kann nicht sein, so eine hat er nicht geliebt!“ Offensichtlich trifft es ihn echt das alles erst nach seinem, Sirius tot zu erfahren. Nun, irgendwann hatten sie sich beruhig und als Bill verkündet hat, dass er zu Gringotts geht um deine Angaben zu prüfen, noch heute Abend, haben wir uns schnell angeschlossen und sind gegangen und unser guter Professor hat die Gelegenheit ebenfalls genutzt, zu verduften und uns dann gezwungen ihn mit ins Haus zu nehmen, das hat der alles geplant gehabt!“, erklärte er bestimmt.

„Gut, gut, der Orden tappt also immer noch im Dunkeln und veranstaltet unkoordinierte Aktionen… soll mir recht sein!“, erklärte ich nun überlegend, denn was die Twins noch erzählt hatten, war wohl lustig und amüsant, aber nicht wichtig, enthielt keine wichtigen Informationen.

Mein Blick ging nun in die Runde. Daphne saß allein auf dem Sofa, zuvor hatte Harry bei ihr gesessen, der nun an dem Kamin gelehnt stand mit verschränkten Armen uns allebeobachtete. Auf dem anderen Sofa saßen Blaise und Astoria, die sich in seine Arme kuschelte, oder er zog sie an sich, keine Ahnung, jedenfalls spannend, das würde ich im Auge behalten und musste Hermione fragen was sie wusste.

Zum Schluss blieb mein Blick bei Blaise hängen, der mich fragend ansah und nun auch in seiner ruhigen, überlegten Art fragte:

„Wie läuft es bei dir Draco? Die letzten Tage waren doch sicher anstrengend, wann ist die Beisetzung?“

Ich hörte ein zischen neben mir, Wiesel schien wohl wieder etwas überrascht und wandte mich nun zum ersten mal an diesem Abend direkt an ihn, aber nicht weniger abfällig als ich es in Hogwarts immer getan hatte.

„Wiesel, frag schon!“

Er sah mich abschätzig an und ich konnte genau sehen, dass er mich noch immer verabscheute, war ja auch klar und beruhte auf Gegenseitigkeit.

„Wer ist gestorben?“, fragte er tonlos.

Ich sah ihn hart an, hatte ja gewusst was er wissen wollte und zuckte nur mit den Schultern, antwortete dann kalt:

„Liest du keine Zeitung, Wiesel? Meine Mutter wurde in der Winkelgasse vergiftet! Jetzt sind wir sie endlich los!“, dankte ich Morgana.

Er bekam große Augen, sie schienen ihm fast aus dem Gesicht zu fallen.

„Tut mir leid für dich!“, meinte er dann leise.

Wow, was war das denn? Wiesel und nette Worte, ein Wunder, doch ich konnte nur abfällig schnauben.

„Muss es nicht. Ich bin froh drüber, dass meine Schönste hier sie uns so effektiv vom Hals geschafft hat. Lieber Mutter als Hermione, oder nicht?“, meinte ich bestimmt.

Mein Blick war hart, unbeugsam und ich entließ ihn nicht, starrte ihn nieder, während er ungläubig zwischen mir und Hermione hin und her blickte, schließlich stotterte:

„Hermione… meint… meint er das ernst? Du hast seine Mutter… WAS…getötet??“, hielt er sich nun wieder seinen Hand an sein Herz er schien kurz vor einem Infarkt, so gerötet wie nun sein Gesicht innerhalb von Sekunden war, das sah nicht gesund aus.

Ich sah wie sie kapp nickte und dann kalt antwortete:

„Sie war eine Gefahr, war schuld daran das Kreacher Harry falsche Informationen gegeben hat und sie hat zweimal Versucht mich zu töten, sie hatte es verdient. Wäre Lucius nicht gewesen, wäre ich jetzt tot. Er hat mir das Leben gerettet und mir erlaubt mit Narzissa zu verfahren wie es mir beliebt. Du siehst, meine Familie sorgt für mich!“

Er sog scharf die Luft ein und ich musste höhnisch grinsen und konnte nicht anders, musste es aussprechen:

„Du siehst, Weasley, sie passt zu mir und zu meiner Familie. Und du hattest die Wahl, jetzt musst du da durch!“, meinte ich gehässig.

Er nickte nur matt, sah ungläubig in die Runde, wirkte völlig überfordert und ich wandte mich dem eigentlichen Thema wieder zu.

„Nun, die Beisetzung ist Morgen, danach ziehen hoffentlich alle ab, auch der Lord war schon da und dann kann endlich Hermione zurück zu mir ins Manor kommen. Wir vermissen sie schon!“, hauchte ich begehrlich.

Nun mischte sich zum ersten mal seit langem Potter ein, der noch immer am Kamin lehnte und das ganz ruhig und abwägend beobachtete. Erstaunlich kalt fragte er:

„War das vorhin dein Ernst Malfoy, dass Voldemort sie wirklich will und dass dein Vater sie vor ihm geschützt hat, so richtig? Ich weiß, du hast es uns schon mal erzählt, aber können wir uns darauf verlassen, das es sicher…okay, einigermaßen sicher für Hermione ist?“

Ich nickte bedächtig, absolut überrascht wie ruhig und kalkulierend Potter geworden zu sein schien, er wurde wirklich erwachsen und vielleicht gab es noch Chancen für ihn, jedenfalls schien er sein Temperament in Griff zu bekommen. Ich antwortete ehrlich und ruhig:

„Ja, das stimmt beides Potter. Er will den Mörder von Narcissa, aber Vater und Severus konnten einen Aufschub bis zu meiner Intonierung erwirken. Vater hat sich wirklich schützend vor sie gestellt, auch wenn er auf seinem sehr schmalen Grad gewandelt ist. Du musst wissen, dem Lord schlägt man nichts ab oder wiederspricht ihm, nicht mal Severus oder Vater sollte das tun, aber für sie hat er es getan und es ist glücklicherweise gut gegangen. Und um das auch noch klar zu stellen, ich meinte es auch ernst das ich nicht zulassen werde das ihr etwas passiert, vorher Opfer ich mich selber!“ Ich sah, wie seine Augenbrauen überrascht in die Höhe schossen, gut er wusste, dass ich Hermione mir sehr viel bedeutete, aber das ich soweit gehen würde schien ihn dann doch zu überraschen.

Es überrascht mich ja selber etwas, aber je mehr ich darüber nachdachte, desto bewusster wurde mir, ich würde es wirklich tun, wenn es darauf ankam. Einen Kampf bis in den Tod für sie, schloss ich nicht aus.

Harry nickte bedächtig, fragte jedoch nicht weiter, doch die Twins fielen jetzt ein, grinsten ziemlich breit, was hatten sie vor?

„Du willst soweit für sie gehen, Mann, aber gerätst so außer Kontrolle wenn Snape ihr zu nahe kommt? Vielleicht solltest du Prioritäten setzten Draco, wir wissen doch alle wo Hermione steht!“

Ich sah sie von der Seite an, denn sie saß ja noch immer auf meinem Schoß. Auch Blaise fiel jetzt mit ein:

„Ja, du musst auch relaxter werden, echt!“ Was hatten die denn jetzt, wollen sie mich ärgern?

War das heute nicht schon genug gewesen? Erst wieder das mit Sirius, dann nochmal zuhören das sie was mit dem Milchgesicht Cedric hatte, dem Hohlkopf Krum und jetzt das hier, was sollte das?

Ich spannte mich unter Blaises wissendem Grinsen deutlich an, was Hermione natürlich spürte und sie verhalten kichern ließ, na ganz toll, jetzt lachte sie mich auch noch aus, super.

„Draco, hier geht es offen und ehrlich zu und wenn du ehrlich bist, musst du zugeben, dass auch du ein Problem mit der Eifersucht hast. Du hast da vorhin eine eins A Eifersuchtsszene hingelegt mit unserem werten Tränkemeister!“, warf nun Fred belustigt ein und das Wiesel hielt sich mittlerweile die Ohren zu und hatte die Augen zusammengekniffen, was komisch aussah.

Ich sah aus den Augenwinkeln, dass Hermione sich nun die Hand vor den Mund hielt und noch mehr kicherte, spürte wie sie dabei erbebte und auch, dass Astoria eifrig nickte, doch was sie dann so frech sagte, brachte das Fass echt zum Überlaufen.

„Muss herrlich sein, wenn einen so starke Arme halten wie die von Snape, oder Hermione?“, seufzte sie verträumt.

Ich sah noch gerade, wie Blaise auf einmal verstimmt dreinblicket und sie sehr besitzergreifend an sich zog, etwas grummelte das sich an hörte wie:

„Ich werde dir zeigen wie sich das anfühlt…“ Der Rest ging in ihrem erschrockenen Quieken unter, aber ich beobachtete auch, wie Hermione auf Astorias Bemerkung kichernd leicht nickte.

Jetzt reichte es mir endgültig. Entschlossen griff ich nach ihren Knien, drehte sie auf meinem Schoß, sodass sie nun seitlich über mir saß. Diese Aktion quittierte sie mit einem erstaunten, leisen Aufschrei, doch ich kümmerte mich weder um den, noch um die überrumpelten Blicke der andren.

Sie schien noch überrumpelt von meiner plötzlichen Aktion, als ich ihr verlangend und stürmisch meine Lippen auf den Mund presste, meine Hände auf ihre Brüste legte und sie leidenschaftlich küssen wollte, doch sie fing sich schnell und ich hatte gerade das Gefühl, sie würde den Kuss jetzt erwidern, mich einladen, da sich ihre Lippen öffneten, doch als ich meine Zunge an ihren Lippen stürmisch entlang gleiten ließ, in ihren Mund hinein züngelte, biss sie richtig fest, ohne Scheu zu, traf nicht nur meine Lippen, die sofort zu bluten begannen, sondern auch meine Zunge, grub ihre Zähne bösartig in mein Fleisch und zeigte kein Mitleid als auch sie Blut schmecken musste.

„Aua!!!“ zog ich mich überrascht und leicht erbost zurück, fuhr sie, mein Blut schmeckend und sicher auch auf meinen Lippen habend, böse an.

„Was soll das denn, spinnst du?“, zog ich meine Brauen verärgert zusammen.

Ich fuhr mit mir mit dem Handrücken über die Lippen und sah das rote Blut auf meiner blassen Haut. Sie funkelte mich nur böse an, was mir zeigte, das musste jetzt geklärt werden. Die erstaunten, geschockten und neugierigen Blicke der andren ließen mich total kalt.

Sie wollte sich von meinem Schoß winden, doch entschlossen griff ich zu, fasste ihr unter die Knie und legte meinen Arm um sie, stand auf und hob sie hoch, trug sie auf meinen Armen, doch sie fing an wild zu strampeln und schimpfte.

„Lass mich verdammt noch mal runter! Ich bin nicht dein Spielzeug!“, zischte sie mir dies wütend zu. Ok, wenn sie es so haben wollte, dass konnte sie haben.

Ich ließ sie abrupt los, worauf hin sie polternd zu Boden fiel, dies nur mit einem verächtlichen Schnaufen quittierte, mir nun zu Füßen lag und noch während sie sich wieder aufrappelt, los schimpfen wollte, das Getuschel der anderen war mir egal.

„Raus hier, alle! Zackig!“, polterte ich aufgebracht los.

Ich sah wie Blaise und Astoria richtig Gas gaben und das Wohnzimmer verließen, genauso schnell gefolgt von Daphne, die Twins jedoch ließen sich grinsend Zeit, was mich dazu veranlasste noch mal, jetzt wirklich sauer aufzubrausen.

„Wird’s bald!“, und so befahl ich dies drohend, das Wiesel saß wie erstarrt, versteinert im Sessel, doch Potter trat nun zu ihm, ergriff ihn am Oberarm und zog ihn hoch, erklärte währenddessen: „Komm Ron, wir gehen jetzt!“ Wie in Trance schien sich dieser nun abführen zu lassen, während die Twins als letztes nach den beiden das Wohnzimmer verließen. Mir fiel durchaus auf, dass sie die Tür nicht richtig schlossen, sondern im Flur diskutieren, aber Hermione merkte das wohl nicht. Sie hatte sich hochgerappelt und sich vor mir mit in die Hüfte gestemmten Händen aufgebaut und funkelte mich böse an, auf ihrer Wange war ein wenig von meine Blut.

Sobald sie dachte die Luft wäre rein, ging sie auf mich drohend mit vor Wut Funken sprühenden Augen los.

„Was soll das Draco? Ich dachte, wir hätten das geklärt. Ich bin nicht dein Spielzeug, weder um Severus, noch um Lucius vor den Kopf zu stoßen, oder das du hier beweisen kannst wie toll du bist. Ich lasse mich nicht von dir benutzen!“, zeigte sie nun drohend mit ihrem Zeigefinger auf meine Brust.

Ich konnte nicht anders, musste laut auflachen als sie das sagte.

„Jetzt sei mal ehrlich. Dich hat unser kleines Spiel beim Frühstück wahnsinnig angemacht, als ich dich fast vor ihren Augen genommen habe und dir war es egal was ich damit für Ziele verfolge. Und ja verdammt. Ich bin eifersüchtig, wolltest du das hören? Du denkst das doch sowieso schon lange stimmt´s?“, war ich sehr arrogant und blasiert.

Sie war immer noch wütend als sie abfällig antwortete: „Was ich denke tut hier gar nichts zur Sache. Du tust so gleichgültig vor mir, schwingst deine großen Reden, dass es dir nichts ausmacht solange es in der Familie bleibt und in Wirklichkeit belügst du dich nur selber. Wenn Severus mich nur umarmt gehst du schon an die Decke und ja, er hat mich vorhin grob angefasst, aber ich hatte alles unter Kontrolle!“

Langsam, Stück für Stück ging ich nun auf sie zu, drohend und sie wich auch wirklich zurück, wobei ich vermutete, dass sie es nur tat weil sie wusste, körperlich war sie mir, wenn es darauf ankam, unterlegen, auch wenn sie eine wahrlich gute Kämpferin war. Ich sah aus den Augenwinkeln dass die Tür zum Flur immer noch nicht geschlossen war, die Twins noch immer herein luckten, Harry leise versuchte sie davon ab zu bringen und Wiesel mit kalkweißem Gesicht und geschocktem Blick zu uns herein sah, doch das war mir noch immer egal.

Leise, drohend, nun sehr nahe vor ihr stehend, weil sie nicht mehr zurück wich, bot ich sauer an:

„Es sah aber ganz anders aus Hermione. Und du meinst ich belüge mich selber, ja? Gut, dann sagte ich dir mal, was ich für mich selber weiß!“ holte ich nun tief Atem um die richtigen Worte zu finden.

„Ich habe verdammt noch mal die Sorge, dass du Vater erliegst, ja. Nicht nur, dass er dir wehtun könnte, nein, auch das du wirklich Gefühle für ihn entwickeln könntest. Er ist mir so ähnlich, aber er ist so viel grausamer als ich, vergiss das einfach nie!“, fauchte ich nun mit deutlich kälter werdender Stimme und sprach dies sehr hart und scharf aus.

Von der Tür kam nun lauteres Gerangel, anscheinend wollte Potter um jeden Preis die Oberhand gewinnen und nun bemerkte auch Hermione unsere Zuschauer.

„ER HAT GESAGT: RAUS HIER!!“, donnerte sie kalt, laut und erstaunlich befehlend. Wow, sie lernte wirklich schnell von uns und diesmal gehorchten die Twins umgehend, oder Potter setzte sich durch. Jedenfalls wurde die Tür geräuschvoll geschlossen.

Sie sah mich weiter herausfordernd an.

„Weiter, also, was denkst du dir, wenn du mir vorgaukelst, dass es dir nichts ausmacht solange es in der Familie bleibt, bei Severus?“, hisste sie wütend auf.

Genervt fuhr ich mir mit einer Hand durch die Haare. Ich wollte hier eigentlich weder so ehrlich sein noch streiten, sondern ihr viel lieber dieses hässliche, verhüllende Kleid vom Leib reißen und ihr zeigen, dass sie mir gehörte. Resignierend, immer noch ganz nahe vor ihr stehend, gab ich zu.

„Ich weiß was du von ihm hältst und ich denke, ich werde es nicht verhindern können, dass du mit ihm wohl irgendwann, irgendwo….im Bett landest, vor allem, da er Gefühle für dich hat, was außergewöhnlich ist.“, machte ich eine allumfassende Geste.

„Tu mir nur einen Gefallen, sag´s mir nicht!“, fügte ich hart und eisig hinzu.

Sie wiedersprach nicht, was ich registrierte, sie nickte nur ruhig, die Stimmung schien sich etwas zu beruhigen, doch da war noch etwas das mich wurmte und auch wenn sie wieder besänftigt war, ich war es noch nicht. Ich Schritt weiter auf sie zu und sie wich, wohl aufgrund meiner ernsten Miene und meine Blicks zurück fragte verwirrt:

„Was hast du jetzt noch? Du warst ehrlich, das freut mich, auch wenn ich dich beruhigen kann. Ich habe nicht vor mit deinem Vater ins Bett zu gehen!“, verschränkte sie abwehrend die Arme.

„Dann wehr dich mal gegen ihn, das tust du nie und red dich nicht raus, dass er der Patriarch ist, du weißt, du hast ihn um den Finger gewickelt, biete ihm Paroli. Er darf sich dir nicht aufzwingen!“, warf ich ihr wütend vor und sah sie böse an, sie wich weiter zurück, stieß nun an den Couchtisch doch da ich nicht nachgab, weiter voran ging, fiel sie schließlich unsanft auf den Po und landete auf dem Tisch.

Ich hatte sie so weit zurück gedrängt, dass sie keine andere Chance hatte. Blitzschnell, noch ehe sie reagieren konnte war ich über ihre und drücke sie energisch auf den Tisch, hielt sie mit meinem ganzen Gewicht unten und schob sie vollends auf den Tisch. Sie wehrte sich wieder, bockte auf, versuchte mich weg zu drücken, aber nur halbherzig, wie ich deutlich fühlte.

„Du weißt genau, ich will das gerade nicht! Nicht jetzt!“, fauchte sie aufgebracht und ihre Haare lagen ihr wüst im Gesicht, ihren grazilen, so schön trainierten Körper unter mir zu spüren, stachelten meine Erregung und Lust ungeheuer an, doch noch ließ ich meiner Lust keinen freien Lauf, provozierte sie immer noch mit meiner körperlichen Überlegenheit.

Ich ließ mich nicht beirren, presste wütend, hart und begierig meine blutigen Lippen auf ihre, erstickte ihre Proteste und begann fahrig mit meinen Händen an ihrem Körper entlang zu gleiten. Sie zappelte und wand sich wie ein Aal, versuchte ihre Hände gegen meine Brust zu stemmen, zu treten und mich runter zu stoßen, doch ich gab nicht nach, noch nicht, das war keine Gegenwehr, nicht bei ihr, so fahrig und halbherzig, wie sie es versuchte.

Begierig eroberte ich ihre Lippen, doch nahm mich auch in Acht, nochmal wollte ich, das Biest, das sie heute auch mir gegenüber war, nicht schon wieder in meine geschundenen Lippen beißen lassen. Ich wusste, sie war mies gelaunt und mein Tun würde sie nur noch mehr gegen mich aufbringen, aber wie so oft, war auch dies ein Kampf um die Vorherrschaft in unserer Beziehung.

Sie wollte meinen Kuss nicht erwidern versuchte mich schon wieder zu beißen, wie ich wahrnahm, na schön, dann also anders. Genüsslich begann ich begierig ihre Wangenknochen entlang zu küssen, was dank ihrem Gezappel gar nicht so leicht war, während ich mich weiter nicht davon beirren ließ, dass sie mich weg zu drücken versuchte und strampelte, ihr Atem immer schneller ging.

Zärtlich dirigierte ich ihren Kopf in den Nacken, was sie auch nicht wirklich wollte, aber mit sich machen ließ. Ich begann ihren Hals zu küssen, mich an ihrer weichen Haut fest zu saugen und verteilte kleine Bissen auf ihre zarte Haut, so überall meine Male hinterlassend. Immer wieder saugte ich mich fest und schnurrte genüsslich auf, biss zärtlich in ihre weiche Haut und küsste sie, doch sie reagierte noch immer nicht so heftig, wie ich es erwartete.

Entschlossen erhob ich mich etwas von ihr, stützte mich nun auf den Ellbogen ab und ergriff gezielt den Kragen ihres relativ hochgeschlossenen, dunkeln Kleides. Ich riss ohne zu zögern den Seidenstoff auseinander, knurrte zufrieden auf, der mit einem lauten „ratsch“ vom Hals an abwärts bis runter zu ihrem BH und noch weiter zerriss. Diabolisch grinsend sah sich sie an, während sich Verwirrung und Wut in ihren Augen zeigte, als ihr Kopf in die Höhe schoss.

Fordernd, ohne auf ihre Gegenwehr zu achten machte ich mich wieder daran ihren Hals und ihr Dekolleté mit meinen Küssen und Bissen zu erobern legte meine Hände an ihre Brüste und jetzt, endlich zeigte sie die Reaktion, die ich von ihr erwartet hatte, sie zeigte heftige Gegenwehr atmete und schnaufte heftig und ich ließ sie gewinnen, ließ zu, dass sie mich kraftvoll und schmerzhaft von sich weg drückte und polterte laut auf den Boden neben dem Tisch, zwischen Sofa und Couchtisch. Diesmal hatte ich gespürt, dass sie wirklich Kraft einsetzte und deshalb auch nachgegeben. Was ich gleich bereuen würde und das sehr!
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BeitragThema: Re: Kapitel 130-131   Do Feb 09, 2012 4:13 am

Dracos Sicht

Bevor ich irgendwie reagieren konnte, saß sie einen Wimpernschlag später auf mir, was ich so nicht geplant hatte. Sie hatte mit Kraft meine Hände gezielt über meinem Kopf zusammen gelegt, sich über mich gebeugt, was mir einen wunderschönen Einblick in ihr Dekolleté verschaffte und mich ganz eindeutig ablenkte, aber ich nahm so auch nur am Rande wahr, dass sie ihren Zauberstab in Händen hielt, etwas murmelte, dass ich nicht verstand und dann war es auch schon zu spät.

Doch als sie sich aufrichtete, ihre Hände weg waren und ich mich wieder konzentrierte, spürte ich etwas hartes, unnachgiebiges um meine Handgelenkte, wie es unangenehm in meine Haut hineinschnitt. Sie hatte mich gefesselt und zu meiner Überraschung, die Fesseln auch noch irgendwo befestigt, denn ich konnte die Arme nicht mal anheben, sie waren am Boden angepinnt, ich war wehrlos.

Mist aber auch, so ausliefern wollte ich mich eigentlich nicht, bei ihrer Stimmung und so wie ich sie provoziert hatte, schwante mir nun Schlimmes. Ich versuchte es erneut, während ich sie verärgert musterte, doch dann zeigte sich ein gefährliches, diabolisches Grinsen auf ihrem Gesicht.

„So, du kommst nicht frei, dafür habe ich gesorgt! Du verdienst eine Strafe für dein Verhalten Draco, das ist dir sicher bewusst, oder?“, schnurrte sie zufrieden als sie mich mit geneigten Haupt beobachtete. Leise zischte ich, nicht wirklich erbost, aber überrascht:

„Du Biest!“, und das war sie wirklich ein BIEST! Dass sie mich strafen wollte dafür, dass ich sie wieder instrumentalisiert hatte, war mir klar, aber darauf reagierte ich gar nicht. Sie hatte die Spielregeln der Familie wirklich schnell begriffen und verinnerlicht, wie ich leider zugeben musste.

Sie lachte herzhaft und spottete: „Als ob du es nicht genau darauf angelegt hättest. Du wolltest doch, dass ich mich wehre!“

Ja, sie hatte mich durschaut, genau das war mein Ziel gewesen, sie dazu zu bringen sich zu wehren, irgendwie machte es mich stolz auf sie, dass sie es so weitsichtig erfasst hatte, aber ich hatte immer gewusst, dass sie mehr als schlau war.

Ich nickte, nun auch so diabolisch grinsend wie sie und erklärte rau, etwas außer Atem, da mich das voran gegangen doch sehr erregt hatte:

„Ich wollte nur mal sehen, ob du dich überhaupt wehren kannst, jetzt musst du nur noch bei Vater so wehrhaft sein!“

Sie funkelte mich böse an und fuhr sich aber gleichzeitig vorfreudig mit der Zunge über die Lippen.

„Der würde mir gar nicht mehr so nahe kommen dürfen, das ist zu gefährlich!“, meinte sie doppeldeutig, was mir ein gewisses Unbehagen bereitete, war es zu gefährlich, weil es ihr gefallen könnte?

Noch immer hielt sie ihren Zauberstab in Händen und ich hörte, wie sie die Möbel um uns weg delegierte, sodass wir Platz hatten, dann senkte sie ihren teuflischen, vorfreudigen Blick wieder auf mich herab und begann quälend langsam für mich mit ihrem Becken auf meiner harten, Mitte zu kreisen. Sie war ein herrliche verruchter Anblick, als sie so mit weit gespreizten Beinen über mir war, ihr Haar war eine bauschige lockige Mähne, die ihr leicht gerötetes Gesicht umrahmte, das tief aufgerissene Kleid, das weit aufklaffte und ihren Busen, der von einem schwarzen Spitzen BH ansprechend verpackt war, zeigte ihre, von meinen Bissen am Hals und Dekolleté, gerötete Haut , sowie ihre vor Erregung verdunkelten Augen, die aus ihrem Gesicht leuchteten.

Ich konnte ein genießendes, wohliges Stöhnen nicht unterdrücken, zu gut fühlte es sich auf meiner harten Erektion an, auch wenn noch mehrere Lagen Stoff dazwischen waren, als sie sich an mich presste. Ich war ihr ausgeliefert, etwas was ich noch niemals zugelassen hatte. Ich hatte immer die Kontrolle, gab nie die Macht ab und jetzt hatte ich sie erst recht verloren, als sie mir meine Zauberstäbe abnahm und sie neben uns auf das Sofa schmiss, aber das machte mich gerade wirklich an, auch wenn ich wusste, sie würde diese Situation jetzt erstmal für sich ausnutzten, bevor ich irgendwann von ihr Erlösung bekommen würde.

Ich wollte sie, jetzt noch mehr als zuvor, sie trieb mich an meine Grenzen, egal wie, wo und wann. So dominant hatte ich sie noch nie im Bett erlebt und ich musste zugeben, ich harrte ungeduldig der Dinge, die sie jetzt mit mir anstellen würde. Mir war schon fast egal was sie jetzt Verlagen würde, nur dass sie mir Erlösung bringen sollte, die Situation erregte mich gerade maßlos.

Freudig abwartend sah ich sie an, doch sie schüttelte langsam den Kopf, bewegte sich begehrlich weiter griff sich mit einer Hand selbst unsanft in die Brust legte dabei den Kopf in den Nacken und stöhnte heißer auf und dann sah sie mich an, begann leise, verheißungsvoll mit einem süffisantem Grinsen zu flüstern: „Das gefällt dir, nicht wahr! Meinst du ich mache es dir so leicht, jetzt wo ich dich mal wirklich ausgeliefert, wehrlos habe?“, fragte sie bösartig. Während ich zusehen musste wie sie sich selbst an der Brust lustvoll berührte, ihre verhärtete Knospe durch den zarten spitzen Stoff kniff und so knurrte ich nur heißer auf, als ich sie mit begehrlichem Blick beobachtete.

Das Blut rauschte in meinen Ohren als ich mich ergab, mein Schicksal annahm, konnte ja eh nichts anderes tun und hoffte einfach, sie würde mir auch geben was ich so sehr wollte und sich nicht zu übel rächen. Mittlerweile hatte sie ihre kreisenden Bewegungen auf meinem Becken aufgegeben, aber sie saß noch immer breitbeinig, verführerisch über mir und zeigte ein gemeines grinsen. Sie hielt ihren Zauberstab nun erhoben über meiner Brust, was hatte sie vor. Ich sah sie fragend an und da sie nichts sagte, beschloss ich, vielleicht musste ich auf ihre Frage antworten, auch wenn sie eher rhetorisch geklungen hatte. Ergeben fragte ich:

„Was willst du wissen?“ Ich ließ den Kopf resignierend auf den Teppich zurück sinken und wartete was sie tun würde, doch es kam keine Antwort, stattdessen hörte ich ein vorfreudiges Lachen von ihr.

Das veranlasste mich doch wieder herab zu sehen und zu meinem Erschrecken stellte ich fest, sie hatte, gefährlich grinsend ihren Dolch zog und ihn anrüchig schwang, ihn dann auf mich gerichtete, auf meinen Bauch, während sie gerade mein Hemd ungeduldig aus der Hose zog. Ich sah ein kurzes, helles Aufleuchten des kalten silbrigen Stahls im Schein der Kerzen und dann, wie der unterste Knopf meines Hemdes weg folg. Langsam, mich nun angrinsend machte sie weiter, Knopf um Knopf flog davon, sie schnitt sie einfach ab und ich war sprachlos was und wie sie es tat, während sie sich immer weiter herab beugte und ihren Dolch bedrohlich auf meinen Kopf zuwandern ließ. Der Blick in ihren Augen ließ mich nervös schlucken, denn zwischen dem Grinsen, das ihre Vorfreude zeigte, aber auch was für einen Spaß es ihr machte mich so ausgeliefert zu sehen, blitze ganz kurz noch mal ihre Wut von vorhin auf und ich wusste, eine leicht sadistische Ader würde wohl auch sie ihr eigen nennen. Sie war noch nicht besänftigt, das konnte ja heiter werden, denn nun erkannte ich, sie spielte nicht nur, sie würde sich auch jetzt, hier für meine Spielchen, das ich sie so vorgeführt hatte rächen.

Heiser, nervös fragte ich: „Wer ist denn jetzt das Spielzeug?“, während sie mich quälend langsam entkleidete. Ich fühlte die Kühle der scharfen Klinge an meiner Haut kratzen und konnte die aufziehende Gänsehaut nicht unterdrücken.

Ein wirklich breites, zufriedenes Grinsen zierte ihr Gesicht nun.

„Was würdest du denn tun, wenn ich Lucius erliege?“, schnurrte sie gemein und zog ihre Unterlippe durch ihre Zähne.

Mein Hemd war mittlerweile komplett geöffnet und sie strich langsam, lasziv mit ihrem Dolch über meine helle, glatte Brust, was abwechselnd kitzelte, wenn sie zu nahe an meine Arme heran kam, dann mich aber auch wieder, aufgrund der Spannung, die gerade zwischen uns lag, sehr erregte aber auch etwas ängstigte, denn ich wusste wie ungehörig scharf die Klingen waren, eine falsches Zucken meinerseits und sie würde mir die Haut aufritzen.

Verdammt, was sie hier Tat war gefährlich, und doch schien sie absolut ruhig zu sein, was mich wohl beruhigen sollte, aber irgendwie besorgte mich das auch. Sie hatte sich eiskalt unter Kontrolle und das verhieß nichts Gutes für mich. Erzürnt über ihre dreiste Frage und meine Situation, fragte ich mich, wie mir die Situation nur so hatte entgleiten können, das hier hatte ich wirklich nicht so geplant. Sie würde meine Befriedigung hinaus zögern so lange sie es wollte und sie würde mit mir spielen, verdammt noch mal, irgendwie gefiel es mir, ziemlich schizophren, wie ich eingestehen musste. Aber noch mehr würde es mir gefallen wenn wir tauschen könnten!

Böse knurrend, den die Frage gefiel mir trotzdem gar nicht, hielt ich sie im Blick und erwiderte dann resignierend:

„Ich könnte gar nichts tun, ich habe ihm zu gehorchen, genau wie du!“ Sie nickte, fuhr sich lasziv mit der Zunge über die Lippen, während sie weiter ihren Dolch auf mich gerichtet kreisen ließ. Ich spürte, dass sie ihn an meinen Armen entlang führte und fühlte immer wieder wie die kalte Klinge kurz meine Haut streifte. Währenddessen hatte sie sich vorgebeugt und mir wieder einen äußerst schönen und erregenden Einblick gewehrt, doch es war wirklich quälend sie nicht anfassen zu können, sie nicht berühren zu können. Schließlich antwortete sie tadelnd:

„Aber was würdest du gerne tun? Was würdest du mit Severus oder ihm tun wollen, wenn sie mich verführen und glaub mir, mir würde es gefallen was sie tun. Ich bin mir sicher, sie sind beide wahnsinnig gute Liebhaber!“ Oh, dieses Biest, sie wollte mich wirklich reizen.

Ich versuchte ihren Blick ein zu fangen, jedenfalls das gelang mir, aber das Funkeln in ihren Augen zeigte mir nun, sie spielte wirklich nur, ihre Wut schien sie für den Moment im Griff zu haben und sie genoss es mich etwas zu quälen, ergeben antwortete ich schließlich grummelnd:

„Ich würde sie töten wollen, verdammt noch mal! Du gehörst mir! Nur mir!“

Sie lachte plötzlich triumphal auf, ja sie hatte es endlich geschafft das ich zugab wie besitzergreifend, ja eifersüchtig ich war und das mich selbst die Familie störte, auch wenn ich es akzeptieren konnte, musste, störte mich allein schon der Gedanke gehörig.

Mit hoch erhobenem Haupt lachend verkündete sie:

„Endlich gibst du es zu!“ Oh ja, sie freute sich wirklich über meine Niederlage und auch wenn ich es ihr nicht hatte sagen wollen, war es jetzt dann doch nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Ausgeliefert fühlte ich mich eh schon, da war das auch nicht mehr der Rede wert, aber jetzt würde ich zurück schlagen.

Grinsend fragte ich sie, während sie nun begann sich über mich zu beugen und die blasse, makellose Haut meiner Brust zu küssen, zu lecken und leicht zu beißen:

„Was glaubst du denn kann Vater dir bieten, was ich nicht auch kann? Und Severus, der kann dir nichts bieten was ich nicht schon längst könnte!“ Spuckte ich das letzte arrogant aus und sie bestrafte es wohl sofort, biss mich heftig in meine Brustwarze, grub ihre Zähne tief in diese empfindliche Stelle, sodass es blutete was mich auf zischen ließ, mehr aus Überraschung als vor Schmerz:

„Auwa!“ Als sie sich grinsend aufrichtete zischte ich:

„Du Biest bist heute echt bissig, was!?“ Funkelnd fuhr sie mich an, oh, ihre Wut tauchte wieder auf.

„Du hast jetzt kein Recht Fragen zu stellen! Schau dir das genau an….“, befahl sie und fuhr ihren Körper mit ihren Händen aufreizend an den Seiten entlang dann zu ihren Brüsten, umfasste sie obszön „…Dein Vater würde es mögen von mir gebissen zu werden, er steht auf Blut! Bei jedem Blick den Lucius mir zuwirft ist es mir als würde er mich ausziehen wollen und glaub mir eins Draco! DA WIRD MIR HEIß! Er hat eine Ausstrahlung…..und sein Aussehen ist auch nicht zu verachten!“, lachte sie nun süffisant, betonte besonders was Vater für eine Wirkung auf sie hatte, als sie meine verärgerte Grimasse sah, die ich zog und unwillig auf knurrte.

„Und mein lieber Draco, was kann mir Severus bieten? Du hast es selbst gesehen und wie ich betonen möchte, du sagtest selbst es hätte dir gefallen zuzusehen! Wie waren deine Worte? Ja….“Da hättest du gerne selbst mitgemacht“, es hat dir gefallen mitzuerleben wie Severus mich quer über die Tischplatte gevögelt hat!“, rief sie mir das Bild unbarmherzig vor Augen und ja verdammt, es war erregend gewesen, vor allem da Hermione nicht wie Hermione aussah, dazu sollte man vielleicht wissen, dass es nicht das erste Mal gewesen wäre das Severus und ich uns eine Frau geteilt hatten. Aber das wusste Hermione ja nicht, auch wenn ich bei dem kalkulierenden Blick, den sie mir zuwarf, mich fragte ob sie es nicht vermutete.

„Ich wusste es, dein Blick verrät dich, ihr teilt euch Frauen, Severus und Lucius mit Sicherheit, das passt zu ihnen! Aber du warst auch schon mit dabei, aber hast du dir auch schon mit Lucius ein Mädchen geteilt? Hm, ich würde sicher auf meine Kosten kommen bei euch beiden…euch drein…, interessanter Gedanke!“, wollte sie schon fast aufgeregt wissen und reizte mich noch mehr mit ihren gespielten Gedanken, doch irgendwie war ich fast dankbar das wir nun ein lautes Polter und Gespräche aus dem Flur hörten und wandten unsere Köpfe zu dem Krach.

Wir waren so vertieft in unser Spiel gewesen, dass wir nicht mit bekommen hatten wie wohl die Twins wieder die Tür geöffnet hatten. Diesmal standen sie alle in der Tür. Die Twins grinsten zufrieden, wollten wohl am liebsten noch mehr sehen. Weasley sah noch blasser und geschockter aus als beim letzten Rauswurf, ihm schien offensichtlich schlecht zu sein, selbst Schuld und er zeigte anklagend auf uns.

„Die….das…was macht…! Was… sagt… sie da???“, stotterte er vollkommen aufgelöst rum, ha, war ja klar, dass er das hier nicht verstand und Potter, ja der blickte mehr überrascht, geschockt, hatte wohl erwartet das ich Hermione etwas tun würde, oder sie sie vor mir retten mussten, aber dem war ja nicht so, wenn, dann musste ich gerettet, werden, was ich aber ganz und gar nicht wollte. Mir gefiel dieses erotische, sadistische Spiel außerordentlich und es störte mich nicht das sie uns so sahen, sollten sie ruhig erkennen wie Hermione wirklich gestrickt war, man könnte es erschreckend nennen.

Ich sah, dass sie unsere Beobachter zweideutig angrinste, dann wandte sie sich mir zu und beugte sich zu mir herab.

„Du rührst dich nicht!“, wisperte sie mir ins Ohr und leckte dann genüsslich mit ihrer Zunge darüber.

Noch während sie sich wieder aufrichtete auf ihre Knie erhob, spürte ich dass sie mit einem Ruck grob mein Hemd unter mir weg zog und jetzt wurde mir auch klar was genau sie mit dem Dolch an meinen Armen getan hatte, sie hatte dort den Stoff zerschnitten, was für ein Biest, ein falscher Schnitt und ich hätte geblutet wie ein Schwein, sie schien dieses Spiel wirklich außerordentlich zu genießen.

Was auch ihre nächste Tat zeigte, spielen, ja das gefiel ihr, gefährlich strich sie mit dem Dolch über meine Brust. Ich fühlte die kalte, scharfe Klinge und wie sich leicht meinte Haut berührte und mich ritzte, sie zog den Schaft in einer geraden Linie meinem ganzen Oberkörper in der Mitte hinauf, hinterließ einen ganz feinen, dünnen, roten Strich, eine Strieme, die brannte und etwas blutete aber ich hob den Kopf und schielte wie gespannt auf meine verletzte Haut, atmete etwas schneller. Teuflisch grinsend pustete sie auf diese Stelle, ihr warmer, feuchter Atem glitt über meine Haut und die Stelle brannte noch mehr, während sich auf meinem ganzen Körper eine Gänsehaut bildete. Hinterlistig grinsend erhob sie sich, war wohl zufrieden mit ihrer Wirkung. Von der Tür her hörte ich nur ein entsetztes Keuchen und ich dachte, ich konnte auch ein leichtes Würgen vernehmen, das ich ganz wagemutig dem roten Wiesel zuschrieb.

Sie warf mein Hemd zu den Zauberstäben und erhob sich in ihrem mehr als desolaten und halbnackten Zustand, aber völlig ohne Scheu über ihre Nacktheit, hielt immer noch ihren Dolch auf mich gerichtet und erklärte nochmal, nun laut: „Keine Bewegung, keinen Mucks, sonst…!“, drohte sie mir, was, da sie mir den Dolch über die Brust gezogen hatte, durchaus eine Wirkung auf mich hatte. Sie spielte heute brandgefährlich für mich, das hatte ich begriffen, aber es erregte mich sehr, wie die deutlich große Ausbuchtung in meiner Hose bezeugte.

Ich wagte weder zu nicken noch sonst wie zu antworten, sah das teuflische, freudige Funkeln in ihren Augen, sollte ich es tun dann würde sie mich bestrafen und folgte stattdessen bewundernd ihren wiegenden Bewegungen, als sie auf die Jungs zuging.

Ihr Kleid hing nur noch halb auf ihren Schultern, zeigte einen tiefen, langen Riss an der Vorderseite, der bis zu ihrem Bauchnabel ging und so viel freilegte. Ihren Dolch erhoben ging sie nun auf unsere heimlichen Beobachter zu und baute sich vor Potter und Wiesel auf, die ihre Blicke nicht von ihren Brüsten nehmen konnten und ziemlich offensichtlich auf diese starrten. Sie sprach sie hart und ernst an:

„Raus hier, es ist besser für euch und euer Seelenheil! Ihr wollt uns nicht zusehen…..“ Nur langsam, und nachdem sie ihnen bestimmt eine Hand auf die Brust gelegt und sie weg geschoben hatte, verließen sie den Raum, Wiesel stotterte weiter:

„Das kann doch nicht… das ist nicht… wo ist Hermione… sie, Malfoy, wehrlos, sie hat ihn GESCHNITTEN! Sie hat mit Snape ge….ge….also was ….sie hat es mit der ollen Fledermaus getrieben? Das ist Ekelhaft! Das ist nicht ihr Ernst! HARRY…….Harry!!!! Sag mir das ich das falsch verstanden habe, Bitte bittet bitte!“, jammerte er regelrecht weinerlich, oh ja, er hatte es begriffen, sie hatte mich wehrlos gemacht und ich ließ mir das wohl oder übel auch gefallen, oder nein, ich hatte Spaß daran auch an dem Schauspiel, dass sie mir jetzt bot, doch ich fürchtete, dass würde sich gleich ändern und so ertrug ich die Demütigung das mich die vier hier auf den Boden liegend sahen recht stoisch.

„Das ist so ekelhaft, Harry, sag schon ich hab das falsch verstanden, ja….“, verklang sein lamentieren als sie sich endgültig entfernten, Potter hatte kein Wort gesagt, wahrscheinlich hatte ihn die Erkenntnis das ich sogar schon gesehen hatte wie die zwei es Trieben etwas aus dem Konzept gebracht und Hermiones allgemeines Verhalten, es war für ihn wohl nicht leicht sich einzugestehen wie Hermione wirklich war.

Ich sah das sie Wiesels gejammerte gerade herzlich wenig störte und sie sich mit den Twins über dessen Entsetzen köstlich zu amüsieren schien und hörte, dass sie den Twins etwas zuflüsterte, die dann breit, sehr fies grinsend und begierig nickten. Da sah ich ihr vorfreudiges Blitzen in den Augen, als sie sich zu mir wieder umwandte und mir schwante schreckliches. Was hatte das kleine Biest jetzt wieder vor.

Sie drehte sich vollends um, doch anstatt zu mir zurück zu kommen, oder die Twins raus zu schmeißen, grinste sie mich diabolisch an.

„Genieß die Show!“, wisperte sie verheißungsvoll, Oh, dieses durchtriebene, hinterhältige, abgrundtief böse Weib, sie plante schon wieder etwas und es würde mir nicht gefallen.

Ich sah, leicht geschockt und entsetzt, wie die Twins nun hinter sie traten, je einer eine Hand frivol auf ihre Schulter legte.

Sie würde doch nicht, ach, was fragte ich mich überhaupt, natürlich würde sie. Entsetzt, aber zu gebannt um mich ab zu wenden, beobachtete ich das böse Treiben, wie sie ihr nun erotisch langsam und sehr anzüglich die letzten Fetzten ihres Kleides von den Schultern zogen und sie vorfreudig lächelte, als die blassen Hände der Twins, die von ihrer leicht gebräunten Haut abstachen, sie zärtlich nur wie ein Hauch berührten, sachte über ihre Haut strichen und ich sah wie Hermione eine leichte Gänsehaut überfiel. Der Stoff glitt leise zu Boden, sodass sie nur noch in Unterwäsche vor uns dreien stand. Was hatte sie vor, schoss es mir aufgeregt durch den Kopf, denn dass sie nie was mit den Twins anfangen würde, war mir klar! Okay, ich gab auf, es war nichts klar, aber ich hoffte…. und auch das sie auf Dreier oder ähnliches stand, schloss ich mal auch ganz wagemutig aus, oder besser auch hier hoffte ich, also was zum Teufel noch mal wollte sie hier anstellen, fragte ich mich und wand mich beunruhigt auf dem Boden, kämpfte, obgleich es sinnlos war, gegen meine strammen Fesseln an.

Ein tiefes Grollen entkam meiner Kehle, bedrohlich grummelte ich:

„Das wirst du nicht tun Hermione! Finger weg!“Ich warf ihnen einen mörderischen Blick zu, doch keiner von ihnen ließ sich davon beirren.

Ich würde nicht zulassen, dass sie sie anfassten, auch wenn sie sich nun, als ob sie mich nicht gehört hätte genießend zurück lehnte. Nun wollt ich wirklich eingreifen, versuchte mich noch verzweifelter los zu machen oder auf zu stehen, doch ihr Zauber war gut, verdammt warum war sie so eine begnadete Hexe, fragte ich mich ärgerlich. Sie funkelte mich nur böse an, hielt triumphierend ihren Dolch hoch, da sie genau zu wissen schien was ich dachte und lehnte sich dann weiter zurück, schloss jedoch nicht die Augen, sondern behielt mich starr im Blick, während ich mich geschlagen ergab, verdammt, konnte und wollte ich meinen Augen nicht abwenden.

Ich konnte nichts tun und musste so jetzt mit ansehen, wie die Twins gleichzeitig sich lächelnd herab beugten und jeder von ihnen seine roten Lippen auf ihre Schultern und ihrem Hals platzierten, ihr zärtliche Küsse gaben nun auch noch begannen mit ihren Zungen über ihre Haut zu lecken. Ich sah deutlich, ihr gefiel es, sie erlaubte sich sogar ein wohliges seufzen, räkelte sich genießend, als der eine eine Hand auf ihre Hüfte legte und der andere eine Hand auf ihren flachen, trainierten Bauch plazierte und mit dem Daumen sachte über die weiche Haut strich. Ihre Fingerspitzen huschten streichelnd und liebkosend über Hermione Haut, sogar über den dünnen Stoff ihrer Dessous, was sie wieder seufzend genoss.

Ich hörte, wie sie den Twins schließlich etwas zuflüsterte und die drei kicherten, was ich leider nicht verstand, doch augenblicklich lösten sich die zwei von ihr, wandten sich um und verließen grinsend den Raum, während sie riefen:

„Immer wieder eine Freude, Schönste! Es war uns ein Vergnügen!“, schenkten sie mir noch ein Winken und ich war versucht sie zu verhexen, diese beiden Unholde, wenn ich nicht wüsste sie waren an sich stockschwul, hätten sie jetzt Probleme gehabt, aber scheiße es, hatte zu geil ausgesehen als sie Hermione so verführerisch angingen.

Nachdem die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen war, kam sie langsam, ihre Hüften lasziv wiegend, lassend auf mich zu, blieb neben mir, nur mit ihrer schwarzen Spitzenunterwäsche bekleidet, stehen, sah auf mich hinab und ich musste bei ihrem amazonenhaften Anblick schwer schlucken. Nun hob sie ihren Fuß an, spreizte ihre Beine und stand dann breitbeinig über mir. Mein Mund war ganz trocken, ihre Füße zu beiden Seiten an meinen Hüften und ließ sich jetzt ganz, ganz langsam wieder auf mir nieder, aber mehr auf meinem Bauch, denn auf meiner schmerzenden, harten Latte, wie ich verärgert feststellte und legte ihre Hände auf meine Brust, aber als ich ihre Nässe, die selbst durch ihr dünnes Höschen auf meiner Haut zu spüren war, fühlte, verpuffte mein Ärger und meine Lust steigerte sich enorm. Ich wusste, jetzt ungefragt etwas zu sagen wäre gar nicht gut, also schwieg ich und rammte mir meine Zähne rücksichtslos in meine eh schon von ihr geschunden Lippe und sie fragte fordernd, rau:

„Hat dir das gefallen?“, während sie den Kopf frivol schief legte und einen Schmollmund zog.

Langsam, sie nicht aus den Augen lassend, nickte ich, wie es schien war mein Eingeständnis richtig gewesen und so rutsche sie mit ihrem Unterkörper tiefer, was mich auf knurren ließ und als sie begann sich an mir zu reiben, konnte ich ein vorfreudiges stöhnen nicht unterdrücken. Während sie sich nun abwechselnd an mir rieb oder kreisend ihr Becken bewegte und mich so versuchte erfolgreich in den Wahnsinn zu treiben, stöhnte ich leidend auf. Sie löste sich wieder von meinem Schwanz, aber als ich mitbekam was sie tat, ließ ich ergeben meinen Kopf auf den Teppich sinken. Sie begann meine Hose auf zu knöpfen, wollte mich befreien, endlich… konnte ich nur denken und atmete laut aus. Sie grinste zufrieden als sie diesen Ton von mir vernahm.

„Also, wirst du mich je wieder für deine Spielchen missbrauchen?“, fragte sie spielerisch drohend und zog nun wieder den Dolch. Ich spürte, wie sie die selbe Behandlung wie vorhin bei meinen Armen, nun meinen Beinen zuteilwurde, da ich nun wusste was sie tat, schloss ich gequält die Augen und versuchte ganz ruhig und flach zu atmen.

Auch jetzt konnte ich nur mit dem Kopf schütteln als sie offensichtlich fertig war meine Hose zu zerschneiden, schluckte nervös, hoffentlich würde sie endlich zur Sache kommen, denn ich musste feststellen, meine Erektion, die sie immer noch nicht befreit hatte, drückte schon fast schmerzlich gegen den Stoff. Sie ließ sich Zeit mit dem was sie tat, stellte meine Disziplin auf eine harte Probe, nicht zu betteln war da sogar für mich schwer. Ich wollte sie, jetzt, sofort hier. Ich wollte sie besitzen, ihr zeigen, dass sie sowas wie gerade nicht einfach so mit mir machen konnte, ballte frustriert meine gefesselten Hände zu verärgerten Fäusten und biss meine Kiefer so fest zusammen, das es knirschte.

„Brav!“, lobte sie mich wie ein kleines Kind und fuhr dann fort:

„Aber so schnell kommst du mir nicht davon, versprich es! Sag es laut, dass du mich nie wieder wie ein Sexspielzeug behandeln wirst!“, war dies ihre Forderung bevor sie weitermachte, denn sie legte den scharfen Dolche weg, doch ich fürchtete, nur vorerst.

„Ja, Hermione, ich verspreche, ich werde dich nie wieder als mein Sexspielzeug verwenden!“, seufzte ich auf und blickte ihr schon fast verzweifelt in die Augen.

Sie nickte zufrieden grinsend, während sie sich anrüchig, langsam im Rücken den BH öffnete und ihre wunderschönen, kleinen, runden Brüste befreite, mir nun ihre geröteten, vor Erregung vorstehenden Nippel vor die Nase hielt, sich zu mir hinab beugte.

„Sei lieb!“, flüsterte sie rau, sie hatte sich so weit vorgebeugt, dass ihre festen Rundungen direkt vor meinem Gesicht waren und mich zu mehr verlockten.

Ich wusste was sie wollte, doch dem fügte ich mich nur zu gerne. Zärtlich umschloss ich eine ihrer Knospen mit meinen Lippen und begann innig daran zu saugen, sie liebevoll zwischen meine Zähne zu klemmen und leicht, zärtlich darauf zu beißen. Ganz offensichtlich tat ich es genau wie sie wollte, denn sie stöhnte genießend laut auf und ließ mich weiter gewähren, auch als ich mich von der einen Seite löste und nun ihre andere Knospe verwöhnte, die sie mir so lustvoll entgegen reckte, konnte ich ihre Erregung und Lust deutlich wahrnehmen, da sie leise auf keuchte.

Schließlich löste sie sich langsam von mir, entzog mir ihre Brüste, die ich wiederwillig aus meinem Mund entließ, doch wenig später spürte ich ihren weichen, diesmal liebenden und zärtlichen Lippen auf meinen. Sie küsste mich fordernd, leidenschaftlich, was ich nur zu gerne erwiderte, doch es steigerte auch mein Verlangen sie an zu fassen, sie zu halten, ihr zu zeigen, dass sie mein war, es trieb mich schier an den Rande meiner Selbstbeherrschung sie nicht berühren zu können.

Nach einem langen, leidenschaftlichen, heißen Kuss löste sie sich jedoch wieder von mir und richtetet sich auf mir auf. Sie sah so begehrenswert aus, erregte mich so sehr, ihre kleinen, harten Knospen zu sehen, ihre von unserem Kuss stark geschwollenen und geröteten Lippen und ihre glühenden Wangen. Ihre wilden Haare, die auf ihre nackten Schultern fielen, ihr, von meinen Bissen gerötetes Dekolleté, all das wollte ich berühren und nicht nur verlagernd ansehen, daher bockte ich gegen meine Fesseln auf.

Ich hatte gehofft, ihr Spiel war vorbei und sie würde mir, aber sicher auch sich selber, endlich Erleichterung verschaffen, mich sie besitzen lassen, doch ich sah an ihrem Blick, ich hatte umsonst gehofft.

Rau, tief, von Schalk erfüllt fragte sie nun, während sie wieder begann ihre Hüften kreisen zulassen und ihre Hände langsam und lasziv über ihren Oberkörper gleiten ließ sich selbst streichelte, was mich dazu veranlasste verlangend über meine trockenen Lippen zu lecken.

„Sag mir, kannst du mir bieten was Lucius hat? Kannst du mir Macht bieten?“, kam es sehr berechnend von ihr und sie beute sich zur Seite, griff nun doch wieder zu ihrem Dolch, hatte ich es doch geahnt, auch das war Teil des Spiels gewesen.

Oh dieses Biest, das war es also was sie wollte, was sie an ihm reizte, ihn vielleicht sogar begehrenswerter für sie machte als mich, aber ich konnte ihr das auch bieten, hatte mehr in Petto und plante Größeres, als sie sich vorstellen konnte, doch alles preis geben wollte ich nicht.

Grollend, Unmut spielen spuckte ich aus: „Das ist es also, du willst Macht? War es das, weswegen du mir im HogwartsExpess ein Friedensangebot gemacht hast?“

Breit grinsend, den Dolch drohend zwischen zwei Fingern schwingend, damit gefährlich spielend und mich musternd, richtete sie sich auf, reckte sich sichtlich in die Höhe und antwortet schulterzuckend: „Wer weiß, vielleicht dachte ich mir einfach, ein Malfoy, der mir gehört, könnte nützlich sein, wer konnte denn ahnen, dass ich euch alle kriege! Wenn ich so darüber nachdenke, ein toller Bonus, dass du mir das Mal eingebrannt hast und mir somit den Zugang zu deiner Familie ermöglicht hast!“ Gefährlich lachend legte sie eine Hand auf mein Zeichen an auf ihrem Bauch, umkreise es mit den Fingerspitzten und funkelte mich dann besitzergreifend an. „Besser hätte es eigentlich nicht laufen können! Alle Malfoymänner sind mir verfallen!“ Oh ja, sie verhöhnte mich gerade und ich wusste, sie spielte und genoss es.

Pah, jetzt fing sie schon wieder an mir unter die Nase zu reiben, das sie uns alle haben konnte, sie wollte mich provozieren, damit ich ihr sagen würde was ich plante, aber noch war ich nicht so weit ihr alles zu sagen, ihr ein zu gestehen, was ich seit Monaten, seit Jahren vorbereitete und wie viel Macht ich schon hatte. Breit grinsend, auf ihre Provokation nur etwas eingehend, antwortete ich mit bedacht: „Wir akzeptieren gegenseitiges Schweigen! Und wenn du Macht willst, die kann ich dir geben, oh ja. Mir gehorchen nicht nur Slytherins in Hogwarts, mehr brauchst du jetzt noch nicht zu wissen!“

Bot ich ihr sehr mutig an, denn ich wusste, ich wandelte auf einem schmalen Grad, doch ich rechnete auch mit ihrer Lust, denn das auch sie mich jetzt wollte, da war ich mir sicher.

Sie schien sich damit zufrieden zu geben, schnurrte: „Ausnahmsweise, lasse ich dich damit davon kommen, du warst ja zuvor schon so brav, nichtwahr, nur denk dran, halte dich an dein Versprechen!“ Sie hielt den Dolch drohend erhoben, schwang ihn zur Ermahnung, wie man sonst einen Zeigefinger schwang, was mich nervös schlucken ließ und nickend antwortete ich: „Natürlich!“ Dann streckte sie einen Arm gerade zur Seite, grinste breit und teuflisch und ließ den Dolch aus ihrer Hand auf den Boden fallen, wo er leise polternd aufschlug.

Genüsslich langsam beugte sie sich vor und ich hoffte erneut, sie würde jetzt endlich zur Sache kommen, denn mittlerweile saß sie wieder fest auf meiner Erregung, hatte sich immer wieder anregend, kreisend darauf bewegt und jetzt, wo sie mir so nahe kam, sich herunter beugte, stieg meine Lust wieder unermesslich an.

Endlich spürte ich ihre nackten Brüste auf meiner Haut, fühlte ihre kleinen Knospen, die so herrlich hart waren, dann fühlte ich ihren heißen Atem an meinem Ohr und wollte mich entspannen, als sie mich schon wieder biss. Sie biss fest zu, in mein Ohrläppchen, was wirklich weh tat und mich erneut aufschreien „Ahhrrrr!“

Sie hatte eindeutig eine sadistische Ader, bei Merlin, hoffentlich hatten sich mit ihr und Vater nicht zwei gesucht und gefunden, schwante mir böses, und der Schmerz sowie das klebrige Nass, das ich nun an meinem Ohr herab laufen fühlte, ließen meine Lust gleich wieder kleiner werden. Nein, auf richtig gebissen werden, bis das Blut floss, stand ich echt nicht, vor allem nicht so viele Bisse. Wenn ich der wäre, der in ihre zarte, weiche Haut beißen würde, das wäre schon was anderes.

Ich hörte sie an mein Ohr zufrieden wispern: „Strafe muss sein!“

Doch noch bevor ich, mutig, da sie den Dolch weg gelegt hatte, protestieren konnte, spürte ich heiß und stürmisch ihre Lippen auf meinen, wie sie meine Mund leidenschaftlich eroberte. Ihre Zunge glitt in meinen Mund, begann heftig mit meiner zu spielen und obwohl ich an ihren Lippen mein eigenes, metallisches Blut schmeckte, ließ ich mich nicht abhalten, endlich schien sie die Phase, in der sie mich bestrafen wollte hinter sich zu lassen, wollte ihre Lust auskosten, was mir nur zu gut gefiel.

Ihre Hände wanderten schnell und fahrig, gierig über meine Arme, meine Brust und meinen Bauch, während sie mich weiter fordern küsste und mich frustrierte es gerade sehr, dass ich noch immer gefesselt war, sie nicht anfassen oder gar, wonach mir gerade so richtig war, sie einfach von mir zu stoßen, auf den Rücken schmeißen, ihr diesen störenden Stoff herunter zu reißen und sie dann hart und schnell zu nehmen, die Führung wieder zu übernehmen und sie zu dominieren, aber mir war klar, das würde sie nicht zulassen. Ich war bereit mich dieser neuen Erfahrung hin zu geben, zu genießen was sie mit mir tun würde, mich zu unterwerfen, was ich bei keiner anderen je zugelassen hatte.Nun lehnte sie sich vor und leckte das Blut von meinem Bauch und meiner Brust, fuhr den Schnitt den sie mir vorhin verpasst hatte mit ihrer Zungenspitze entlang, es brannte schrecklich aber es erregte mich ungemein. Sie traf den schmalen Grad zwischen Schmerz, der in dieser Situation erregend war und dem, der meine Lust vergehen ließ.

Aber nun endlich erhob sie sich und kniete neben mir und befreite mich aus meiner zerschnittenen Hose ließ auch meine Shorts verschwinden und ich knurrte erleichtert auf als mein stahlharter, erigierter Schwanz aus seinem Gefängnis endlich befreit wurde und nun steil und erwartungsvoll in die Höhe ragte.

„AHHHh…“, konnte ich es nicht erwarten was sie gemein kichern ließ.

„Kann es da jemand nicht erwarten“, zog sie mich auf, aber ihr Blick der über meinen Körper schweifte stachelte mich weiter an, ich sah die Lust und ihr Verlangen aufleuchten und zischte ihr zu:

„Du bist doch auch so scharf wie ich, bitte, Hermione, ich will dich….ALLES!“, hauchte ich atemlos und sehr zitterig.

„Nana, so ungeduldig! Draco wo bleibt die Selbstbeherrschung?“, meinte sie da zynisch und packte zu meinem Erstaunen nun grob nach meinem erregten Schwanz, umfasste ihn derb und wenig sanft ich zuckte instinktiv zurück.

„AFFFFFsch…..“, zischte ich unwohl auf.

„Was war ich zu unsanft?“, fragte sie gespielt naiv.

„Was bringt dich auf den Gedanken, dass ich mich nicht rächen werde! Mein Liebling?“, wusste ich das ich augenblicklich nicht in der Position war zu drohen, da sie mich mehr als in der Hand hatte und das wortwörtlich, aber diese Frage konnte ich mir einfach nicht verkneifen.

„Mhmh….lass mich überlegen….ich weiß es nicht!“, raunte sie mir lustvoll zu und ich sah in ihre, vor Gefühlen dunkler gewordenen, Augen und sie strich dabei mit ihrem Daumen rau über meine Eichel, was mich fast wimmern ließ und so biss ich die Zähne fest zusammen, ihre Hand umschlang nun meinen harten Schaft und begann ihn in einem gemächlichen Rhythmus auf und ab zu bewegen. Ich konnte sehen, wie sie sich anrüchig über ihre rosigen Lippen leckte, was ich nur kurz registrierte, Denn ich wand meinen Kopf in lustvoller Verzweiflung über meine Hilflosigkeit, während sie mich so erregend berührte, hin und her. Sie stimulierte wenig sanft meine Hoden und massierte währenddessen auch meinen Schaft stetig weiter, auch hier schaffte sie es erstaunlich gut den süßen Grad zwischen Schmerz und Lust zu treffen.Meinen Atem beschleunigte sich, als auch sie ihr Tempo steigerte sich ihre Hand immer schneller auf und ab bewegte, sich der Druck ihrer Finger um mich verstärkte. Sie wichste mich immer härter und ich war kurz davor Sterne zusehen und ballte meine Hände zusammen, auf das sich meine kurzen Nägel in meine Handflächen bohrten, ja ja gleich…gleich würde ich… stöhnte ich tief auf.

Hob nun mein Becken an und versuchte mitzumachen, stieß fest, begehrlich nach oben in ihre Hand, versuchte den Druck zu verstärken. Was die gegenteilige Wirkung hatte, sie ließ ganz plötzlich los und ich riss geschockt die Augen auf.

„WAS…Was….!“, fragte ich irritiert und sah ihren strafenden Blick.

„Draco…Draco, so wird das nie was, du sollst dich doch nicht bewegen!“, tadelte sie mich und sah mich böse an, schnalzte nun mit der Zunge, erhob sich nun und ging etwas trinken.

„Du auch….?“, fragte sie gespeilt nett und in meinen Ohren rauschte noch immer das Blut, ich verstand gerade nur Bahnhof? Verdammt, ich konnte sehen wie ich leicht erschlaffte, nachdem sie so kurz vor meinem Höhepunkt ihre Bemühungen eingestellt hatten.

Als sie das sah kam sie zu mir. Mit ihrem Glas in der Hand stand sie nun über mir und ich sah wie sie mich angrinste und ich sah verständnislos zu ihr auf. Mein Atem ging mittlerweile wieder ruhig und dann schrie ich laut, frustriert auf, sie war verrückt, eindeutig!

„Verfickte scheiße, Hermione!“, brüllte ich auf und ich hörte sie lachen, als sie den Alkohol auf meine Brust schüttete und mich der Alkohol, der echt auf dem Schnitt brannte, Sterne sehen ließ, biss ich mir in die Backe bis ich Blut schmeckte und rammte die Fersen in den Teppich, das tat weh. Sie war verrückt, eindeutig, ein rücksichtsloses Biest.

Ich holte zischend Luft und presste die Augen zu, öffnete sie wieder und sah, das sie nun ganz nackt war, wieder über mich kam und anfing den Alkohol lasziv von meiner Brust zu lecken und nach kurzer Zeit zeigte ihre Bemühung mich zu stimulieren Wirkung. Ich war wieder für sie bereit, scheiße verdammt war das krass, dieser süße Schmerz, dies alles war etwas was mir gefiel, auch wenn ich es bevorzugen würde die Rollen zu tauschen.

Dann ging es genau schnell! Sie positionierte sich auf mir, dirigierte mein, nun wieder steifes, Glied an ihrem Eingang und senkte sich schnell auf mich. Beide hielten wir die Luft an und rangen nach Atem als ich nun tief in ihr steckte und so schloss ich genießend die Augen sie nun so zu fühlen war so befreiend und erregend zugleich.

Sie ritt mich langsam und genüsslich und mir fiel es unglaublich schwer nicht wieder mein Becken zu heben, ungestüm in sie zu stoßen, denn ihr Anblick, wie sie sich so auf mir räkelte, und es stöhnend genoss, war einfach zu gut. Sich voll und ganz nur auf ihre Lust konzentrierend, ließ sie ihre Hüften auf mir kreisen, was auch mir gefiel, aber sie tat es nur, weil es ihr Lust bereitete. Es machte mich wahnsinnig an, ihre geröteten Wangen zu sehen, ihren lustverhangen Blick, wenn sie kurz die Augen öffnete, ihr leises Stöhnen zu hören und zu sehen, wie sich ihre kleinen Brüste auf und ab bewegten unter ihrem heftigen Atem und ihre süßen, harten Knospen spitz in die Luft standen. Lustvoll fuhr sie sich mit den Händen über die Brüste, begann sie genüsslich zu kneten und sich dem mit geschlossenen Augen hin zu geben, während ich meinen Blick nicht von ihr lösen konnte.

Was sie hier Tat war so wahnsinnig anregend. Mein Blick glitt hinab, zwischen ihre Beine, auf ihr so feuchtes, warmes Zentrum, wo immer wieder langsam meine harte Erektion, in ihr verschwand. Ich wollte sie an den Hüften packen, sie schnell und heftig auf und ab delegieren und ihr meinen Rhythmus aufzwängen, doch noch immer kämpfte ich gegen die Fesseln an meinen Händen.

Sie merkte dies und grinste fies, während sie rau flüsterte: „Heute, musst du dich gedulden! Ich hole mir jetzt ganz entspannt was ich will! DU GEHÖRST MIR und nach heute, wirst du das nie wieder vergessen!“

Oh ja, das hier würde ich wirklich nie vergessen können zu erregend, zu außergewöhnlich und auch zu einmalig war es. Sie war einmalig, wie sie mich weiter langsam ritt, es genoss und ich spürte, wie auch ich langsam aber unaufhaltsam auf einen Orgasmus zu steuerte, doch bei diesem Tempo, würde es noch lange dauern.

Doch sie schien nicht mal annähernd daran zu denken für mich oder gar für sich das Tempo zu erhöhen, ihr schien es so zu gefallen und mir war irgendwie klar, dass ich heute alles erwarten konnte, aber keinesfalls, dass sie auf mich Rücksicht nahm, oder etwas tat, weil es mir gefallen würde. Ich hatte das Gefühl, sie war auf einem Rache-und Egotrip, doch irgendwie gefiel mir diese Verschlagenheit und Bosheit an ihr. Ich versuchte es einfach zu genießen, dass sie mich so langsam nahm und ich nichts tun musste um für meinen Höhepunkt zu sorgen, sondern mich zurück lehnen konnte, sie strapazierte meine Nerven schon sehr. Begierig hing mein Blick an ihrem Körper und folgte den Bewegungen, wie ihre Hände streichelnd, massierend und genießend über ihren Körper glitten und sie mit den Fingerspitzten immer wieder ihre Mitte ansteuerte, ihre weiche, nasse Scham, in der sie mich so tief aufnahm, streichelte und an ihrem Kitzler spielte.

Sie seufzte genießend und stöhnte erregt und auch mich erregte es sehr, was mich verzweifelt stöhnen ließ und sie ihre Augen abrupt bei dem leidenden Ton öffnen. Ihr Blick ging auf mich hinab und auch wenn ihre Augen lustverhangen waren, zeigte sich ein freudiges, aber auch teuflisches Funkeln in ihren, das sich noch verstärkte, als sie nun begann auch so verrucht zu lächeln.

Nur langsam erhöhte sie nun das Tempo, was mich hoffen ließ, sie würde uns beide zum Höhepunkt bringen, ihre kleinen, geschickten Finger spielen unablässig an ihrem Kitzler, streichelten und massierten ihn immer schneller, ungestümer, während sie mich im Blick behielt, aber offensichtlich aufs tiefste genoss was sie tat.

Sie stöhnte leise, verhalten und ich spürte deutlich ihren Orgasmus kommen, während sie sich weiter so langsam bewegte. Meine Selbstkontrolle war kurz davor komplett verloren zu gehen, ich konnte mich kaum noch halten, so sehr erregten mich dieser entrückte Anblick und ihre Bewegungen auf mir zutiefst.

Ich ließ mich einen Augenblick gehen, wollte es einfach nur genießen, dass sie meine Lust in solche Höhen steigerte, doch das hieß auch, ich hob ihr fordernd mein Becken entgegen, versuchte ihr meinen Rhythmus auf zu drängen, was sie sofort bestrafte. Sie stoppte augenblicklich ihre Bewegungen, nahm ihre Hand von sich und platzierte sie kraftvoll auf meinem Bauch. Böse lächelnd, gefährlich tadelnd sagte sie:

„Du bewegst dich nicht, oder habe ich dir etwas anderes erlaubt? Dafür wirst du bestraft, das weißt du!“ Ich konnte auf ihre Forderung nur ergeben nicken, ja ich hatte mich hinreißen lassen und mir war natürlich klar, dass sie, in der Stimmung in der sie gerade war, mich bestrafen würde.

Sie lächelte zufrieden und nickte, widmete sich dann wieder ganz ihrem Spiel und ich spürte deutlich, dass sie bald kommen würde, fühlte, wie sich die Muskeln in ihrem Unterleib bewegten und sich eng um mich schlossen. Oh ja, sie kam, doch ich war noch längst nicht so weit. Sie hatte sich, durch ihre eigenen Berührungen so früh zum Höhepunkt ihrer Lust gebracht das ich nicht mal annähernd so weit war.

Sich ihrem Höhepunkt so richtig hingebend, legte sie den Kopf in den Nacken ihr Haar strich über meine Oberschenkel als sie sich weit ins Hohlkreuz legte, ihre Brüste reckten sich weit nach oben und sie stöhnte, seufzte lustvoll. Ich konnte meinen Blick nicht von diesem beeindruckenden Schauspiel lösen. Bei Merlin, sie war wunderschön und wenn man sie so sah, wie sie sich hier ihrer Lust hingab, sich auf mir räkelte und die Augen geschlossen hielt sich mit ihren Zähnen in die Lippe biss, konnte ich fast nicht glauben, was sie gerade für ein Spiel spielte. Es wirkte so echt und ich wusste, ihre Lust und ihr Spaß waren nicht gespielt. Sie liebte das hier alles und doch fühlte ich mich sehr unbefriedigt wie ich noch immer hart und pochend in ihr steckte.

Erschöpft und genießend sank sie nun langsam auf meine Brust, noch immer konnte ich sie nicht berühren, was mich extrem störte. Sie hatte, während sie sich hinab beugte, kurz ihre Augen geöffnet und ich hatte die tiefe Befriedigung darin gesehen, die sie wohl gerade fühlte. Doch nun lag sie auf mir, küsste immer wieder kurz meine, von ihrem Biss und dem Dolch geschundene Brust, mich noch immer hart und groß in sich habend, aber sie bewegte sich nicht und ich traute mich nicht mich zu bewegen, war ich doch nicht bereit aufs Spiel zu setzten, dass sie mir auch meinen Höhepunkt verschaffte.

Ich fürchtete jedoch, den hatte ich schon verspielt, die Strafe für mein vorheriges verlieren der Kontrolle über mich, stand ja noch aus.

Gerade versuchte ich einfach nur mit jeder Faser wahr zu nehmen, dass sie auf mir lag, ihren heißen Atem auf meiner Haut zu fühlen und ihre zarten Kurven, doch leider versagte sie mir auch diesen Genuss viel zu schnell, sie erhob sich und grinste nun diabolisch, während sie abwägend fragte und ihre Becken wieder langsam zu kreisen begann.

„Na, denkst du jetzt bist du dran? Das du das verdient hast?“ Ihre Frage war eindeutig viel zu drohend, doch ich sah deutlich, sie wollte dass ich antwortete.

„Oh ja, bitte!“, wisperte ich rau. Sie nickte überlegten, biss sich langsam auf den Lippen herum, während sie mich weiter im Blick hielt. Ihr verhalten gerade war gefährlich, sie maß mich mit solch einer Kaltblütigkeit, dass sich mir alle Haare aufstellten und ich erneut eine Gänsehaut bekam, diese Gefühle übertönten fast schon, dass sie sich nun wieder sehr anregend auf mir bewegte. Schließlich sah ich es in ihren Augen, bevor sie handelte.

„Ich sehe das anders, jetzt spürst du mal, wie es ist benutzt zu werden!“, meinte sie verbittert.

Mit diesen Worten erhob sie sich ohne Reue oder Mitleid von mir. Ich glitt aus ihr und fühlte sofort die Frustration, dass sich das Ganze wohl nicht für mich lohnen würde, als ich aus ihrer Enge und Wärme glitt. Sie sah noch einmal spöttisch grinsend auf mich hinab und drehte sich dann um. Mein Blick folgte ihrem kleinen, schön trainierten und runden Po, den sie beschwingt mit den Hüften schwang, während sie in Richtung des kleinen Barschrankes ging.

Ich konnte sehen, wie sie sich erneut einen Drink eingoss, einen großen Schluck davon nahm und hörte dann ihren tiefen Seufzer.

Sie hatte mir immer noch den Rücken zugewandt.

„Und, wie ist es benutzt zu werden, wie fühlt sich das an?“, kam es hart von ihr.

Ich konnte nicht antworten, ein riesiger Klos hatte sich in meinen Hals gebildet, als ich ihre, von unterdrückter Wut zeugende, Stimme hörte, doch nun drehte sie sich blitzschnell um, zeigte mir das wütende Funkeln in ihren Augen unverhüllt. Nun konnte ich die Wut wirklich sehen, die sie wohl zuvor gut unterdrückt hatte.

„Antworte!“, donnerte sie herrisch.

„Es fühlt sich beschissen an, verdammt!“, gab ich genervt und ergeben zu. Ich hasste es das ich hier so liegen musste und sie die Macht über mich hatte, wie hatte ich nur in so eine Situation kommen können. Noch vor wenigen Minuten hatte ich den Sex mit ihr genossen und jetzt, jetzt fühlte ich mich ausgeliefert wie nie zuvor. Niemand, wirklich niemand hatte es je geschafft mich zu überrumpeln, doch sie schaffte es. Ich lag hier auf dem Boden, nackt mit einem riesigen Ständer, zur Bewegungslosigkeit verdammt, vor ihr, wie absolut und abgrundtief demütigend. Ich musste mir eingestehen, ich hatte den gleichen Fehler begannen wie Severus und Vater, ich hatte sie unterschätzt.

Mit schwingenden Bewegungen kam sie nun langsam, einem Raubtier gleich, zurück, baute sich neben mir über mir auf und sah auf mich herab, dann ließ sie ich galant neben meiner Kleidung und den Zauberstäben auf das Sofa sinken, überschlug entspannt die Beine und lehnte sich zurück, behielt mich unentwegt im Blick. Sie trug ihre Nacktheit vollkommen natürlich zur Schau.

Ruhig, ohne Wut in der Stimme begann sie zu sprechen, aber ihre Kälte ließ mich erneut erschaudern, da ihre Stimme so emotionslos klang:

„Das geschieht dir recht. Ich weiß, du hast mir bei deinen Spielchen nie den Spaß vorenthalten, doch wenn ich dir jetzt noch einen Höhepunkt schenke, lernst du es nie. Denn gib zu, bisher hat dir dieses Spiel sehr wohl gefallen, selbst die Twins haben dir in deiner manchmal masochistischen Ader gefallen, nicht wahr? Wir hatten eine Abmachung, du wusstest, und weißt, dass ich hasse wenn du mich sexuell so vorführst und heute hast du es trotzdem wieder getan, vor Severus hast du wieder raus kehren müssen, dass ich dir gehöre und gerade, vor meinen und deinen Freunden wolltest du es schon wieder tun, du lernst nur durch harte Maßnahmen, die du nicht vergessen wirst, so leid es mir auch tut!“ Sie erwartete keine Antwort, ihr fragender Blick wandelte sich sehr schnell wieder in ein zufriedenes Grinsen, mir war klar, so wirklich leid tat es ihr nicht und ihr Grinsen verhieß nichts Gutes, sie hatte eine Idee.

„Antworte nicht, ich weiß es auch so. Draco, du bist so leicht zu lesen für mich geworden. Glaubst du wirklich mir geht es nur um Macht? Ich rechne es dir sehr hoch an, dass du nie nachfragst was ich plane und mir vertraust, aber ich hasse es, dass du mich immer wieder versuchst zu benutzten! Du wirst hier und heute lernen, das ich das nicht zulassen werde und, damit dies hier unvergesslich für dich wird, “, meinte sie arrogant, sie erhob sich, trank in einem Zug ihr Glas leer, stellte es auf dem Sofa ab, ihren Blick starr auf mich gerichtete.

„Wirst du deinen Höhepunkt heute nicht bekommen! Nicht von mir!“, erklärte sie mir ungerührt und sehr eisig.

Sie griff, mich nun nicht mehr beachtend, nach ihrer Unterwäsche und stieg leichtfüßig in ihren Slip, zog sich den BH wieder an und wandte sich dann mir wieder zu. Ich hatte das Gefühl mein Gehirn wäre gerade in Watte gepackt. Meine Lust war noch immer da, meine Erektion schmerzlich groß und sie würde jetzt gehen? Das konnte sie nicht tun, aber ich würde mich auch nie dazu hinreißen lassen zu betteln oder zu bitten, ich war ein Malfoy, sowas taten wir nicht, aber, zu meiner Schande musste ich zugeben, wir gerieten auch nicht in solche Situationen. Dieses Biest.

Sie griff nun zu ihrem zerfetzten Kleid, betrachtete es kurz und zog es sich dann mit einem Schulterzucken über. Als letztes ging ihr Griff zu unseren Zauberstäben. Sie würde doch nicht mich hier so liegen lassen, schosse es mir nun doch leicht panisch durch den Kopf. Diese demütigende Beleidigung.

Ich sah, ungläubig, wie sie über mich hinweg stieg, mich keines Blickes mehr würdigte.

Sie beugte sich hinab und griff nach ihrem Dolch, der neben mir auf dem Boden gelegen hatte. Langsam, mich aufmerksam im Blick haltend kam sie auf mich zu und blieb an meinen Füßen stehen, fasste mich kalt ins Auge und hob ihren Zauberstab. Ich war besorgt, was kam jetzt, doch ich hörte keinen Spruch, sah nur den kurzen Blitz des Fluches, der sich aus ihrem Stab löste und auf meine Hände zuraste. Freudig und erstaunt stellte ich fest, dass ich mich bewegen konnte, dass meine Hände frei waren, genauer gesagt nur eine, was mich dann doch sehr verwirrte, aber ich genoss es wieder Leben in ihr zu fühlen, spürte wie das Blut nun ungehindert zirkulierte und es in meinem Handgelenk unangenehm kribbelte. Die Fesseln hatten tief in meine Haut genschnitten und es hatte sich ein blutunterlaufener Striemen gebildet.

„Was….!“ Doch sie hob herrisch die Hände, in der einen den Dolch, in der anderen ihren Stab haltend und das böse funkelte in ihren Augen.

„Schweig! Du kriegst deinen Höhepunkt nicht von mir, aber ich bin nicht so gemein ihn dir völlig zu verwehren, also, deine Hand ist frei, fang an!“, grinste sie mich kalt an.

Sie verschränkte auffordernd die Arme vor der Brust und maß mich hart, während ich zögerte, sprachlos war. Nein, das konnte ich nicht und das meinte sie doch nicht ernst. Ich sollte mich hier, so ausgeliefert vor ihr liegend, während sie die Kontrolle hatte, vor ihr befriedigen, NEIN, Niemals! Diese Demütigung ging eindeutig zu weit, mir reichte es und ich rührte mich nicht, was sie langsam aber sicher zu erzürnen schien.

Ich sah die Wut in ihrem Gesicht, als sie zischte:

„Du sollst gehorchen, verdammt noch mal!“ Sie bewegte sich so schnell, dass ich es fast nicht wahr nahm und dann vernahm ich ein zischen an meinem Ohr und einen leisen Schlag auf Höhe meines Gesichtes, neben dem Arm, der noch an den Boden gepinnt war.

„Kapier´s endlich, ist spiele hier nicht! Gehorche! Hol dir einen runter!“ Neugierig, aber auch erschrocken ging mein Blick neben mich, wo ich ihren Dolch im Teppich steckend, nur wenig Zentimeter neben meinem Gesicht und nur Millimeter neben meinem Arm sah. Oh, verdammt, sie war wirklich sauer, ich musste eingestehen, mein Herz ging plötzlich deutlich schneller, pochte schmerzhaft gegen meine Brust durch den Adrenalinschub, den dieser Anblick und die Erkenntnis, dass sie einen ihrer sau scharfen, tödlichen Dolche nach mir geworfen hatte. Schade, ich würde die Plätze gerade zu gerne tauschen und ihr mal zeigen was ich so alles draufhatte!

Er steckte mit der Spitze im Boden und bewegte sich noch leicht federnd durch die große Energie, die sie in ihren Wurf gesteckt hatte. Ich war mir sicher, sie hatte mich nicht treffen wollen, aber alleine schon das sie so weit ging, war beeindruckend und beängstigend zugleich. Nervös schluckend gab ich nach.

Langsam hob ich meine Hand, die, da jetzt endlich wieder Blut hinein strömte, noch immer sehr kribbelte, führte sie zu meinem immer noch halbaufgerichteten Schwanz und ergriff ihn fest.

Oh ja, ich konnte ein erleichtertes Aufstöhnen einfach nicht unterdrücken, als ich ihn mit meiner Hand umschloss und ich sah, bevor ich dann doch genießend die Augen schloss, versuchte aus zu blenden in welcher Situation ich mich befand, dass sie zufrieden grinste und sich wieder aufs Sofa begab. Ich begann erst langsam meine Hand am Schaft immer wieder auf und ab zu bewegen, dann das Tempo zu steigern.

Es war wirklich eine Erleichterung, nachdem sie mich so lange gequält hatte, meine Lust so gesteigert und heraus gezögert hatte, dass ich kam. Ich fasste es nicht, ich wichste mir selbst einen! Ich Draco Malfoy, wie demütigend und peinlich, ich versuchte diese Erkenntnis krampfhaft zu verdrängen, presste meine Lieder fest aufeinander.

Ich gab mich gerade genüsslich der Vorstellung hin, dass nicht ich es war der mich da berührte und dass ich nicht gefesselt am Boden lag, als ich ihre fordernde Stimme vernahm, wäre ja auch zu schön gewesen wenn sie mir diese Illusion gelassen hätte:

„Öffne die Augen und sieh mich gefälligst an!“

Ergeben öffnete ich die Augen, drehte meinen Kopf in ihre Richtung, denn einen erneuten Dolchwurf, einen hatte sie ja noch, wollte ich auf gar keinen Fall riskieren, vor den Dingern in ihren Händen und bei ihrer Stimmung, hatte ich echt Respekt und das sie momentan nicht davor zurück schreckte mich zu verletzten, hatte ich ja schon erleben dürfen.

„Brav!“, lobte sie mein verhalten gönnerhaft, während sie entspannt, wieder mit überschlagenen Beinen und verschränken Armen auf dem Sofa saß und auf mich herablassend herab sah. Sie ließ wirklich keine Gelegenheit heute aus mich zu demütigen.

Ich setzte meine Bemühungen zum Höhepunkt zu kommen fort, besser schnell durch und fertig werden, dann war das hier vorbei, andererseits musste ich mir eingesehen, die schwelende Gefahr und das Adrenalin, dass ihre Drohungen in mir hervor riefen, machten mich sehr an. Und auch, dass sie so kalt und berechnend war, gefiel mir, sie war eine ebenbürtige Partnerin.

Ich ergab mich erneut und steigerte mein Tempo, ließ mich fallen, versuchte es zumindest und genoss die schnelle, harte Stimulierung, die ich so sehr herbei gesehnt hatte. Gequält versuchte ich zu vergessen, dass ich sie mir selber verschaffte und es gelangt mir auch zum teil. Ich trieb mich immer weiter, war schnell an dem Punkt, dass ich mich einfach meiner Lust hingab. Meinen Orgasmus spürte ich schnell und heftig kommen, ließ mich komplett davon mitreißen, schloss nun doch wieder die Augen und stöhnte laut auf. Oh ja, es war gut endlich Erlösung zu finden. Ich gab mich meinem Höhepunkt ohne Reue hin und ohne daran zu denken wo ich mich befand, bog meinen Körper durch. Ich stieß einen lauten, heißeren Schrei aus und mein Samen spritze heiß auf meinen Bauch und machte mich nass, pumpte alles aus mir bis ich erschöpft erschlaffte nach diesen Anstrengungen, aber das war mir egal, endlich durfte ich kommen.

Meine Überraschung über mich, dass ich es hier schaffte zu kommen, obwohl ich mich in einer so demütigenden Stellung befand, zeigte mir nur zu deutlich, wie sehr mich Hermiones kaltes, berechnendes und wütendes Verhalten, ihre absolute Rachsucht anmachten.

Langsam versuchte ich mein rasend, heftig pochendes Herz wieder zu beruhigen und wieder zu Atem zu kommen, der stoßweise und schnell ging. Nur nach und nach beruhigte ich mich wieder, ließ meinen Hand neben mir auf den Boden sinken und ließ den Kopf entspannt auf dem Boden liegen, doch ich öffnete die Augen wieder, fing ihren Blick auf, der zufrieden wirkte.

Sie erhob sich, sah auf mich hinab, strich sich ihre Haare zurück.

„Geht doch!“, verkündete sie kalt dann stieg sie erneut über mich weg. Ich traute mich nicht nach ihr zu greifen, auch wenn ich eine Hand nun frei hatte, aber sie hielt noch immer einen Dolch in Händen und ihren Stab, außerdem hatte sie meine Zauberstäbe und ich hatte das drohende Funkeln in ihren Augen gesehen, das noch nicht erloschen war.

Auch jetzt war es noch gefährlich sie zu reizen, doch als ich sah dass sie auf die Wohnzimmertür zusteuerte, meinen Zauberstab mitnahm und mich so, auch wenn sie eine Hand los gemacht hatte, der Möglichkeit beraubte mich zu befreien, wurde mir sehr unwohl. Ihr Spiel war noch nicht zu Ende, erkannte ich ergeben.

„Was, machst du mich nicht los?“, wagte ich es und bemühte mich schwer meine Stimme fest zu halten aber ich musste dies einfach fragen.

Sie drehte sich um und funkelte mich erneut wütend an, dann legte sie ihre Hand auf die Türklinke, hielt jedoch inne, drehte sich erneut zu mir um.

„Weißt du was mir Severus geben könnte, was du nicht kannst, er würde mich niemals sexuell so vorführen, wie du es immer tust, diese Spielchen sind unter seiner Würde!“, hisste sie böse zu mir.

Ich schluckte schwer, das hieß wohl, sie würde mich wirklich so liegen lassen und das sie auch meine Zauberstäbe mit genommen hatte, verhieß nichts Gutes. Schließlich, als sie die Tür schon geöffnet hatte, drehte sie sich noch mal zu mir um.

„Wag es ja nicht mich heute Nacht auch nur an zu fassen!“, drohte sie giftig, sie hob ihren Zauberstab kurz bevor sie sich umdrehte und die Tür hinter sich schloss, doch zu meiner Erleichterung spürte ich nun, dass meine Hände wieder frei waren, ich konnte mich bewegen.

Sie musste sich nicht sorgen, den Gefallen würde ich ihr tun. Ich war mir sicher, ihre Wut und Rachsucht waren befriedigt, aber wenn ich sie jetzt reizen würde, würde sie sicher bald wieder auf 180 sein und was sie dann, sogar mit mir anstellte, hatte ich ja gerade am eigenen Körper erlebt.

Ich erhob mich langsam, streckte meine steifen Glieder, fühlte wie das Blut wieder in meine andere Hand lief, schloss und öffnete sie zur Faust, bewegte meine eingeschlafenen Finger und fühlte sie deswegen heftig kribbelte.

Mir war die Situation total entglitten, das war mir noch nie passiert und ich musste eingestehen, mein Ego hatte einen großen Knacks bekommen, weil auch ich sie in meiner Arroganz unterschätzt hatte, aber das beeindruckte mich auch. Ich saß hier nackt, blutig verschwitz und von mir und meinem Samen selbst beschmutzt auf dem Boden und blickte zur Tür. Sie hatte recht, sie passte zu uns, nicht nur zur Familie, nein, meine Sorge das sie sich unter den DeathEatern nicht würde durchsetzen können, schwand von einer Sekunde zur Nächsten, diese Frau würde es schaffen, das war mir nun mehr als klar.

Unsere Beziehung entwickelte sich immer mehr zu einem Machtspiel zwischen uns beiden bei dem noch absolut ungewiss war wer triumphieren würde. Ich zog meine Unterhose wieder an, das einzige Kleidungsstück, das noch zu gebrauchen war, wie ich feststellte, aber egal.

Jetzt brauchte ich erst mal einen Drink. Während ich mir ein großes Glas einschenkte und mir den Abend noch mal durch den Kopf gehen ließ, fragte ich mich, ob sie wohl am Ende die sein würde, die sagte wo es lang ging. Sie hatte das Potential selbst mich und Vater zu überflügeln.

Aber sein wir ehrlich, genau so eine Frau hatte ich doch gewollt, oder? Ein kleines, liebes, wohl erzogenes Weib, wie wohl Daphne es sein würde, hätte mich doch schon nach wenigen Tagen gelangweilt. Ich brauchte diese Kämpfe um Macht und um die Vorherschaft und das wohl auch in meiner Beziehung.

Besser hätte ich es nicht treffen können, aber ich wusste nun, in Zukunft würde ich mich auch vor ihr in Acht nehmen müssen und wenn wir eine Abmachung hatten, nie wieder leichtsinnig darüber hinweg gehen.

Ich wusste, ihre Einwürfe über Vater und Severus, während unseres Vorspiels, hatten mich einfach nur treffen sollen, sie hatte provozieren wollen, aber das was sie beim Gehen über Severus gesagt hatte, das war ihr ernst gewesen, da war ich mir sicher. Und das hieß, ich würde wirklich aufpassen müssen, dass ich sie nicht selber in seine Arme trieb.

Ich ließ mich erschöpft aufs Sofa sinken und hing meinen Gedanken nach, während ich den torfigen Muggelwhiskey genoss. Diesen Abend würde ich nie wieder vergessen.

Dracos Sicht ende
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Kapitel 130-131
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