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 Kapitel 132-133

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BeitragThema: Kapitel 132-133   Do Feb 09, 2012 4:14 am

132. Kapitel Der Schock danach!


Hermiones Sicht

Als ich mich in unser Zimmer zurückzog, wusste ich, ich hatte wieder Grenzen ausgelotet und auch überschritten, aber es hatte sich zu meiner eigenen Verwunderung gut angefühlt. Es hatte mir verdammt gut gefallen so dominant zu sein. Ich hatte es gerne getan und Draco so gequält, den, das ich ihm Schmerz in mehrfacher und vielschichtiger Hinsicht verursacht hatte, war nicht zu übersehen gewesen. Körperlich und auch geistig hatte ich gefährlich an seiner Kontrolle gekratzt. Ich gehörte Niemanden, verdammt! Doch ich war mir sicher, es hatte ihm gefallen und der gefährliche Kitzel hatte ihn erregt, sonst hätte ich mich wohl kaum verleiten lassen ihn so sehr zu quälen.

Und wenn ich ehrlich war, wenn ich mich nicht ab und an selbst zurückgenommen hätte, mich mit Bestimmtheit zurückgerufen hätte, hätte ich ihn noch viel mehr quälen können und ich hatte es genossen in allen Zügen. Ich hatte bisher nicht gewusst, dass ich so ein Repertoire an masochistischen und sadistischen Ideen mit mir herumtrug, gab ich gerne mein Erstaunen über mich selbst zu, denn alles was mir einfiel um ihn zu quälen, war mir spontan eingefallen. Aber Draco hatte es verdient, jeden Schmerz und jede Demütigung, die ich ihm vorhin zugefügt hatte. Er hatte sich wissentlich über meine ausdrücklichen Wünsche hinweg gesetzt, was mich maßlos wütend gemacht hatte und wie ich dann festgestellt hatte, dafür gesorgt, dass ich sogar vor ihm mit meinen wütenden Rachegedanken nicht Halt machte. Ich ließ mich halt von niemandem so behandeln. Keiner konnte mit mir so umspringen ohne die Folgen zu tragen, nicht mal mein Freund, vielleicht sogar gerade mein Freund nicht, denn ich war absolut nicht Dracos Trophäe.

Aber ich war ja auch nicht umsonst aus dem Manor geflüchtet! Ich hatte mir vorgenommen die Herrschaft der drei Schlagen über mich zu schmälern und so zog ich nun meinen neuen Standpunkt knallhart und rücksichtslos durch, das musste sein! Es reichte, Draco konnte und durfte mich nicht so missbrauchen und mich wie die zu gewinnende Trophäe zwischen Severus und Lucius hinhalten, das verdienten sie nicht und ich auch nicht! So legte sich meine Wut darüber und über Dracos selbstherrliches Betragen nur langsam. Ich hoffte, er hatte es endlich verinnerlicht, dass ich niemandem gehörte!

Arch….das ich so sein konnte, beunruhigte mich etwas, aber wie er da so hilflos vor mir lag, …das war,…das war nur einfach fantastisch gewesen und es hatte mir gefallen ihn zu missbrauchen und meine Lust an ihm zu stillen. Und dann zu sehen wie er kam, so vollkommen hilflos, seiner eigenen Lust und Gier ausgeliefert, hatte mir dies ein unglaubliches Glücksgefühl beschert. Ich wusste, ich hatte ihn überrumpelt und so leicht würde mir so etwas nicht wieder gelingen, nur wenn er mal nicht aufpasste, aber es war gut ihm zu zeigen, dass ich ihn noch immer überraschen konnte und wenn es mit meiner Grausamkeit war.

Ich hatte das ernst gemeint mit Lucius und Severus. Ich mochte es und mit dem nötigen Abstand, gefiel es mir auch zu wissen, dass ich sie in der Hand hatte. An Severus hatte ich heute Abend versuchte mit meinem Charme weiter zukommen und ich hätte Dracos Einmischung wahrlich nicht benötigt, Severus war für seine Verhältnisse richtiggehend zahm gewesen. Aber wenn Draco sich so blödsinnig einmengte und Severus so deutlich unter die Nase rieb, das ich mit ihm zusammen war, wurde Severus aus verständlichen Gründen wütend. Und genau, an wem ließ er dann seine schlechte Laune aus? Wer hatte die Konsequenzen, aus Dracos kindischen Gehabe zu tragen, genau ICH! Und darauf hatte ich keine Lust! Das musste Draco lernen, verdammt!

Als ich nun an Harry und Rons Gesicht denken musste, wie ich halbnackt auf sie zuging, ihr abgrundtiefes Entsetzen, nachdem sie gesehen hatten wie Dracos und mein „Liebesspiel“ aussah, glaubte ich zu sehen, das Harry unwiederbringlich seine Hoffnungen und Phantasien wie ich sein könnte verloren hatte und sich nun mit der totalen Wahrheit konfrontiert sah das ich war wie ich war. Er hatte sehr erschütterte ausgesehen und sehr blass. Na gut, über Ron brauchten wir nicht reden, der schien kurz vor einem Hirnschaden zu stehen, gepaart mit einem Herzinfarkt, so knallrot wie er ausgesehen hatte, als er mich so sah, mit Draco und das was ich diesem antat.

Ich hatte beide resolut weggeschickt, sie wirkten schon so entsetzt wenn sie den Rest erlebt hätten, wären sie wohl reif für St.Mungos gewesen, kicherte ich erheitert auf. Aber die Twins, die waren wieder eine Show für sich gewesen. Ich hatte ihre aufgestaute Lust richtig schmecken können, nachdem sie uns beobachtete hatten und ich hatte nicht lange fragen müssen, ob sie eine kurze Strecke mitspielen wollten.

Als ich Draco so erniedrigte und demütigte, hatte ich sehr wohl in seinen Augen gesehen, dass es ihm gefiel, aber mit der Einschränkung, das er liebend gerne getauscht hätte, oh ja das hätte ihm gefallen.

Ich lag nun in meinem Bett und ging meine erschreckende Grausamkeit und das ich mich nicht für sie schämte durch, als ich hörte wie sich die Tür leise öffnete und eine Gestalt ans Bett schlich, verharrte, auf mich hinabsah. Mit einem aufseufzen gab ich nach, schlug die Bettdecke zurück, was er als das verstand was es war und dann kroch er zu mir ins Bett. Ich fühlte seinen kalten Körper, kuschelte mich instinktiv näher an ihn, um ihn zu wärmen und er schlang stumm seine Arme um mich, hielt mich fest und ich bettete mein Haupt bequem an seiner Schulter. Worte wechselten wir keine das war nicht nötig.

Ich fühlte seine Lippen auf meinem Haar als er es küsste, was bei mir ein sanftes Lächeln auslöste das über meine Lippen huschte. Er schien die Lektion gelernt zu haben! Er berührte mich, hielt mich aber dies war nicht anzüglich, nur zärtlich und sanft ohne Forderung. Ich fühlte, dass es wirkte als das er nach dieser Außergewöhnlichen Erfahrung wohl Nähe suchte und brauchte! Nähe zu mir wollte, der er dieser schockierendes, grenzwertige Erfahrung zu verdanken hatte und die ich ihm beschert hatte und so schliefen wir engumschlugen ein.



„Was…wo wart ihr?“, wurden wir fragend von Ron vorsichtig begrüßt und er setzte sich mit einem abwägenden, argwöhnischen Blick an den Tisch. „Hab euch gesucht…..“, raunte er heißer werter. Er sah nicht gut aus, hatte dunkle Augenringe und seine Haut wirkte fahl und sein Haar lag angeklatscht an seinem Kopf.

„Hast du gut in dem kleinen Zimmer geschlafen? Astoria und ich wir werden es dir noch gemütlich einrichten!“, stellte Daphne fürsorglich eine Tasse Kaffee vor Ron ab, dieser Blickte jedoch nur recht trottelig auf die Gaben und nickte wie ein ferngesteuerter Wackeldackel mit seinem Haupt.

„Wo habt ihr Ronnielein untergebracht?“, wollte Fred frech wissen und Ron presste um Beherrschung bemüht die Lippen aufeinander, blickte mich mit einem Blick zwischen Trauer, Unverständnis und Schockiertheit an.

„Fred, hör auf deinen Bruder so zu gängeln….in dem kleinen Büro, da passt ein Bett rein, aber, Astoria und ich werden es ihm schön machen, es später um dekorieren!“, setzte sich Daphne durch. Sie schien um ein gutes Verhältnis mit dem besten Freund ihres Freundes bemüht und George unterstütze sie, indem er Fred eine Kopfnuss verpasste. Ich fand es schön zu sehen wie Daphne alles anging und ich sah auch Harrys dankbares Lächeln, als er ihre Hand dankbar ergriff und drückte, was ihr ein erfreutes kichern entlockte.

„Deine Frage Ron…wir laufen, jeden Tag und zwar alle, nach der Nacht wollte wir,… ich, dich nicht wecken! Aber du wirst wohl auch ab jetzt daran teilnehmen müssen, wie alle! Hier herrscht Disziplin! Ron, ich hoffe wirklich du weißt auf was du dich da einlässt! Es fällt mir schon schwer, reichlich! Aber wie du damit umgehen willst weiß ich gar nicht! Ich kämpfe jeden Tag!“, schüttelte Harry betrübt den Kopf. Ich wollte dies Harry überlassen, es war besser wenn ich mich zurückhielt, Ron war sein Baby, nicht meines. Ich konnte nicht alles machen, dachte ich, während Ron Harry nun mit einem überforderten Ausdruck in den Augen ansah. Draco rauschte mit Blaise als die letzten durch die Tür in die Küche. Draco hatte sich wieder mehr als gut gefangen, die Maske saß, perfekt! Er wirkte arrogant und überheblich wie eh und je und es stand ihm verteufelt gut! Ich bewunderte Draco dafür mit was für einer Selbstverständlichkeit er meine Schandtat wegsteckte, sie überging, als wäre meine Rache und wie ich sie ausgelebt hatte nicht ungewöhnlich oder abartig gewesen, auch wenn ich ihr durchaus etwas hatte abgewinnen können. Seit wann war ich so rachsüchtig? Nun wie es schien, tat mir meine neue Familie nicht gut! Aber eines war klar, ich würde mich nicht mehr gängeln lassen! Ich war froh, das mein Rückzug ins Cottage mich dazu gebracht hatte wieder zu meiner alten Stärke zu finden, oder sogar mich stärker zu machen, denn vorher hätte ich so etwas, was ich mit Draco getan hatte, nicht in Betracht gezogen.

Er war in der Früh so sanft und zärtlich vorgegangen wie sonst nur selten, hatte mich lieb geweckt und mir ein verführerisches Lächeln geschenkt, das mich überrascht hatte, aber es hatte mir auch gefallen. So hatte ich ihn geküsst und eins hatte zum anderen geführt. Ich glaubte, dass ich meinen Standpunkt gestern gut genug klar gemacht hatte und so hatten wir ein schnelles, morgendlichen Liebesspiel eingelegt. Er war zärtlich, aber auch bestimmt gewesen und mir hatte es nach gestern gefallen ihn machen zu lassen. Es hatte gut getan wieder die Normalität zu spüren, nachdem gestern mal wieder so viele Grenzen gefallen waren, aber wie es schien, hatte er dem ganzen auch etwas abgewinnen können auch wenn ich nicht daran zweifelte, dass er es andersherum bevorzugt hätte. Nun sagen wir mal so, er hatte es geschafft mich rundherum zufrieden zu stellen, zeigte ich nun ein zufriedenes Grinsen, an den Genuss des Morgens denkend. Ich war gespannt, wie lange er sich wirklich an meine warnenden Worte würde halten können.

Da riss mich seine Stimme nun aus meinen Erinnerungen:

„Weg Daphne, du machst das nicht richtig!“, scheuchte er sie vom Herd weg, nach gestern schien er seiner liebsten Tätigkeit nachgehen zu wollen, uns bekochen und ich schwöre, es würden zwar alle für unmöglich halten, aber er war gut und schon war Daphne geflüchtet und setzte sich wieder neben Harry.

Ron saß nur da und es schein als wäre ihm schlecht. Er schluckte sichtbar schwer, riss sich aber soweit am Riemen nichts zu sagen über diesen ungewöhnlichen Umstand, dass ein Malfoy hinter einer Pfanne stand, man sah wie schwer es Ron fiel nichts zu tun und nichts zu sagen. Aber den Weißblonden nun im Tageslicht hier zu sehen, schien Ron sehr zuzusetzen als wäre ein nächtlicher Albtraum wahr geworden, da Draco nun immer noch da war.

„Hey, der große Blonde, na Hübscher! Wie war die restliche Nacht, habe wir die Schönste, gut für dich vorbereitet? War das genug anheizen??? RRRRRR….“, kam es mehr als anzüglich von Fred und er leckte sich über die rosigen Lippen als er verführerisch Schnurrte, versuchte Draco nach dem Spruch seine Eier in der Pfanne zu ermorden so wie er darin rumfetzte. Ich blickte besorgt auf Draco, wusste ich ja nicht wie er meine Entgleisung weggesteckt hatte und ob er es den Twins nachtrug, das ich sie eingespannt hatte.

„Ja, also ich muss schon sagen, Fred und ich, wir hatten unseren Spaß! Und sorry Alter, aber es war herrlich dich so zu sehen, hoffentlich warst du brav und bist auch auf dein Kosten gekommen….und übrigens, wer hätte gedacht das du, Hermione, sogar unter so einem Sack, wie du ihn gestern getragen hast, so heiße Wäsche trägst! KRRR….“, schnurrte nun auch George lüstern und aus seinen Augen sprühte der Schalk.

Ron holte piepsend Luft und wurde knallrot im Gesicht. Er sah sehr ungesund aus und Harry sah beschämt weg, hob seine Tasse an und versteckte sich dahinter, schien aufgrund der Erinnerung daran peinlich berührt, was ich verstand, dann legte er aber aus einem schlauen Instinkt heraus die Hand auf Rons Schulter um ihn an Dummheiten zu hindern. Ich war eher amüsiert, die Twins schienen ihren Spaß gehabt zu haben und ich auch, so wartete ich nur gespannt auf Draco. Aber selbst Daphne legte eine gesunde Gesichtsfarbe an den Tag, was mir sagte das Harry ihr alles erzählt hatte, nur Blaise und Astoria sahen sich interessiert um und die Neugier stand ihnen ins Gesicht geschrieben.

„Man tut was man kann und ja, ich hatte meinen Spaß!“, ließ sich Draco doch nun ganz Herr der Lage nicht aus der Ruhe bringen und wendete nun lässig den Speck, schenkte uns allen ein böses Lächeln und mir ein Zwinkern.

„Und sie hat dich leben lassen, ist doch schon was!“, kicherte Fred boshaft über seine Anspielung.

Draco ging mit einem fiesen Grinsen darauf ein und erklärte:

„Klar, sonst hätte es Hermione wohl keine Freude bereitet und ich durfte sie ja haben und… ich habe es genossen, das könnte ihr mir glauben.“, spielte er bösartig darauf an, das ich die Twins dann hinausgeschmissen hatte.

Astoria kichert darüber, Daphne war mittlerweile hoch rot im Gesicht, Ron ballte stark zitternd die Fäuste zusammen. Er atmet konzentriert ein und aus, es wunderte mich, das er bis jetzt nichts gesagt hatte, so lange zu schweigen war nicht seine Art und da zischte er aufgebacht auch schon:

„Geht das hier immer so???“ Er sah aufgebracht mit Funken sprühenden Augen in die Runde.

„Wenn die beiden da sind ist zumindest immer Leben im Haus. Mit Hermione und Draco wird es nicht langweilig, aber das gestern, ja das war nicht normal!! Aber wer hat gesagt, dass sie normal sind! Obwohl in Slytherin lieben sie auch solche Auftritte.“, kam es von Blaise und Ron starrte ihn nur mit offenem Mund an und bei der neuen Erkenntnis, das ich in dem Feindeshaus ein und aus ging, schien ihm die Spucke wegzubleiben.

Ron ließ sich nun auf seine Arme sinken, die er auf den Tisch gelegt hatte, war sehr schockiert. Ich hatte Angst, dass er mit dem Gedanken spielte seinen Kopf auf die Platte zu schlagen und so stand nun auch Harry auf, legte ihm die Hand auf die Schulter um ihn halt zu geben.

„Hey Kumpel, mir hat auch nicht gefallen was wir gestern gesehen haben! Aber es war auch nicht für unsere Augen bestimmt! Aber damit musst du jetzt klar kommen und ich wünschte mir echt selbst, ich hätte es nicht gesehen. Das hier ist anders als alles was du dir vorstellen konntest, schlimmer, aber auch besser. Sieh´s mal so. Hier bin ich endlich frei, niemand gängelt mich und wenn Malfoy oder Hermione mal was meinen, dann ist das begründet, nicht so wie bei Dumbleodre, der selbstherrlich auf gut dünken handelt. Sie erklären sogar warum sie so oder so handeln. Und wenn Blaise rumschreit, dann nur beim Training und ich muss zugeben, er hat viel drauf, da folge ich gerne. Er bringt uns wirklich gut zu kämpfen bei und das ist sehr sinnvoll. Ich kann hier mit Daphne zusammen sein, die es zu Hause auch nicht schön hätte, genau wie ihre Schwester und rate mal, das verdanken wir auch nur Hermione, genauso verdanken deine Brüder ihr, dass sie hier ein zu Hause haben, wo eure Eltern sie doch nicht sehen wollen. Für all das bin ich gern bereit zu akzeptieren, dass sich Hermione, Malfoy ausgesucht hat, auch wenn es mich nicht glücklich macht. Wie soll ich was gegen Schlagen haben, wenn ich mit einer zusammen bin und gut, Malfoy mochten wir noch aus anderen Gründen nicht, aber ich kann ihn respektieren, weil ich eingesehen habe warum er sich so verhält wie er es tut, aber mögen tue ich ihn immer noch nicht.“ Harry überraschte mich sehr, hatten all seine Gespräche mit mir und Draco damals wirklich Früchte getragen und er vieles eingesehen, auch spannend fand ich, wie detailliert er sich wohl über alles seine Gedanken gemacht hatte und das er offensichtlich nun mit dem meisten klar kam was ich für ihn tat, oder generell tat. Es war doch nicht alles sinnlos was ich tat, da ich nun sehen konnte wie sich Harry entwickelte.

Ron nickte nachdenklich, schließlich antwortete er irgendwie traurig, aber auch ruhig, hatte aber die Hände in seinen Haaren vergraben und schien daran zu ziehen, während er sprach:

„Ich glaube, das ist ziemlich viel auf einmal für mich und jedes Mal wenn ich denke, jetzt weiß ich alles, kommt was Neues. Dies hier ist als ob ich in eine völlig andere Welt eintauche, in der alles ganz genau so ist wie es niemals sein sollte. Ich hätte nie damit gerechnet, dass sich das alles mal so vollkommen verkehrt darstellt. Dich und Daphne, gut das kann ich akzeptieren, denn sie scheint sehr nett zu sein. Das Hermione sich so lange schon mit den Fred und George verschworen hat, ist irgendwie, nachdem ich jetzt weiß wie lange sie schon plant, auch verständlich. Ich streite nicht ab, dass sie brillant sind und ich mit ihnen nicht mithalten kann. Ja, ich bin kein wirklicher Bücherfreund und fand das eher albern, deswegen verstehe ich durchaus, dass sie sich da andere Partner gesucht hat, aber Malfoy???? Ich verstehe es nicht und kann auch bisher nicht sehen, was es geben könnte das sich deine Meinung über ihn so geändert hat! Ich verstehe so viel und so viel auch wieder nicht! An Snape, die Fledermaus und das was ich da gesehen und gehört habe….da kann ich gar nicht darüber nachdenken, sonst kotze ich!“, war er lauter und lauter geworden.

„Er ist lustig!“, kam es nun von Astoria und sie sah zu Ron, der sie überrascht anblinzelte. „Ja, echt Ron, du bist lustig! Du wirkst als ob du gleich platzt!“, war sie charmant wie eh und je und spielte auf seine durch und durch verkrampfte Haltung an, die geballten Fäuste aus denen die Haarbüschel herauslugten, die verkniffene Miene und sein leidender Blick.

„Das ist nicht lustig, Kleine, ich spiele nicht! Das hier ist tausendmal schlimmer als alles was ich erwartete habe, Harry!“, brauste er mühsam beherrscht auf.

„Ehy, sie ist nicht klein, Astoria ist eine ganz große!“, warf Blaise knurrig ein und ich sah wie er Astoria heiß ansah und diese seinen heißblütigen Blick begegnete. Es knisterte gewaltig.

„Kann es sein, das da noch zwei gestern ihren Spaß hatten?“, wollte nun George sehr neugierig wissen und er beugte sich sehr weit zu Astoria, was sie auflachen ließ.

„Ein Gentlemen genießt und schweigt!“, kam es hochnäsig von Blaise und er sah blasiert durch die Gegend.

„Ach, das ist aber neu, nicht wahr Blaise, sonst hab ich mir immer jedes noch so uninteressante oder schmutzige Detail anhören dürfen!“, kam es boshaft von Draco.

„Schon gut was wollt ihr hören???.....“, wollte er genervt wissen und Astoria hatte rote Ohren.

„Alles!“, echoten die Twins heiß und begierig.

„Nun…wir sind jetzt ein Paar, wir wollen es versuchen!“, atmete ich bei Blaise Worten glücklich auf und freute mich, als ich hörte wie er es bestätigte.

„BuhBuh, wo bleiben die Details?“, ließ Fred nicht locker.

„Ihr seid pervers!“, kam es verschnupft von Blaise.

„Was??? Wir??? Was sind dann Hermione und Draco?“, wollten beide wissen, die wieder einmal synchron sprachen.

„Hey, das ist beleidigend, wer hätte gestern fast mitmachen wollen!“, beklagte sich nun Draco sehr entspannt, ihm schien dies nichts auszumachen, wenn schien er eher amüsiert.

Nur Harry, Ron und Daphne wirkten über das Tischthema wenig erfreut und waren verstummt als man Ron würgen hörte und Harry ihm mitleidig auf den Rücken klopfte und uns dann allen einen bösen Blick zuwarf.

„Könnt ihr mal langsamer machen!“, brauste Harry auf, dann wandte er sich an Ron und sah diesen intensiv an.

„Ja, Ron ich kann dich echt gut verstehen, wirklich, gut schau deine Brüder scheint die Show Einlage gestern, nicht zu schocken! Aber mich…oh, glaub nicht es lässt mich kalt! Aber ich werde mich hüten mich da einzumischen, sie weiß was sie tut! Und glaub mir, es schmerzt mich sehr das zu sagen, aber ich habe wirklich begriffen, das Hermione wohl kein Mitleid braucht noch will, erinnere dich, es hat ihr gefallen!“, konnte Harry seinen Ekel nicht ganz heraushalten und ich wusste nicht, spielte er auf Severus oder Draco an, mein Tipp ging ganz waagemutig auf beides, versteckte ich mein Schmunzeln in meiner Tasse.

„Sie scheint diese Rolle und Situation zu genießen! Unglaublich aber wahr, aber es ist ihr Leben, RON, nicht deines, nichts meins, nur ihres!“, schaute Ron Harry nun mit großen blauen Augen an, in denen der Schock und der Unglaube nur zu gut geschrieben stand, ansonsten waren alle leise und lauschten den Geschehnissen. Draco tat unbeteiligt und kochte vor sich hin.

„Aber sie bedeutet mir so viel, dass ich bereit bin zu akzeptieren!“, meinte Harry inbrünstig, und so stand dieser Satz im Raum, der mir fast die Tränen in die Augen trieb und ich konnte Dracos intensiven Blick auf mir fühlen, als ich aufsah und sehen konnte, wie er mir zunickte. Ich war dankbar, dass er sich für mich wohl freute, denn ich verstand seine Geste.

„Schau nicht so Ron, mir ist die Erkenntnis gekommen, das sie halt anderes ist als wir dachten, aber viele Dinge die ich an ihr schätze sind deshalb nicht weg, nein ich schätze sie dadurch noch mehr! Sie ist Loyal, Treu, Schlau, zu mir immer freundlich und sie hilft wo sie kann, nur ist sie halt ein gutes Stück weit kälter und skrupelloser wenn es nötig ist, als bisher angenommen, aber Ron, auch wir haben uns verändert, sind alle gereift, sieh mich an! Ich bin auch nicht mehr so gutgläubig und unbedarft wie noch vor kurzem!“, drang Harry wohlüberlegt in Ron ein und dessen Blicke schweifen über unser aller Köpfe, als seine Gesichtsfarbe in Sekundenschnelle nun wechselte. Erst war er sehr blass und dann wieder rot, sah nicht gesund aus und sprang dann auf, sodass sein Stuhl laut polternd umfiel und Harrys Hand von seinen Schultern glitt. Zielstrebig rannte er schon fast auf die offene Gartentür zu, fohl schon fast, so sehr gab er Gas.

„Was war das?“, fragten die Twins und wir zuckten alle die Schultern, als wir uns nur überrascht ansahen, erstaunt über diese so plötzliche Flucht von Ron als wir einen sehr lauten, sehr durchdringenden, stark verzweifelten Schrei hörten, der uns allen in die Glieder fuhr und in unseren Ohren nachhalte, so laut war er gewesen. Unsere Köpfe gingen erschrocken hoch, als dieser Ton ertönte, der an das qualvolle Sterben eines gepeinigten Tieres erinnerte.

Doch bevor einer etwas tun konnte, oder wir uns aus unserer überraschten Starre lösen konnten, kam er wieder. Er stand hoch und groß in der Tür, noch immer blass und nun auch außer Atem, aber seine Ausstrahlung war ruhiger.

„Jetzt kann´s weitergehen, was kommt als nächster Schock?“, meinte er nun lapidar, klang aber dabei sehr sarkastisch und verstand es uns zu überrumpeln. Das nannte man wohl Aggressionsbewältigung, dachte ich belustigt, als mein Blick auf seine Hand fiel und ich sah wie an ihr das Blut langsam auf den gefliesten Küchenboden herabtropfte. Ich erhob mich sofort besorgt, wollte ihn heilen, als Ron mich mit einem zweifelnden Blick maß und ich auf seine Hand deutete und nun schließlich alle drauf blicken, Harry aufstöhnte.

„Hermione, ich hoffe für dich du wolltest ihn nicht heilen!“, wurde ich angefahren und zuckte überrascht bei der scharfen Stimme herum.

„Was???“, wagte ich zu fragen.

„Nun, wenn du mir schon diese Aufgabe übergibst, dann misch dich nicht ein!“, wurde ich zurechtgewiesen und alle sahen sehr erstaunt zu Daphne, die eindeutig ihr Revier markierte und nun bestimmt Rons Hand nahm und dieser zischte schmerzhaft auf, aber bitte, plumpste ich wieder auf meinen Stuhl.

„Was….Nein, lass!“, wollte er Daphne abwimmeln, aber wenn sie etwas war, dann ausdauernd und wohl stur, so wie sie ihn böse fixierte, er nun die Schultern einzog und sie ihm gekonnt die Faust, die er wohl mit großer Wucht an einen Baum geschlagen haben musste und sie sich dabei ziemlich abgeschürft hatte, heilte.

„So, da Wiesel nun seinen dramatischen Auftritt hatte, das Essen ist fertig!“, kam es absolut unbeteiligt von Draco und Harry und Astoria gaben auf, stellten vor jeden einen Teller und dann nahmen wir alle Platz.

„Danke!“, würgte Ron schwer heraus, war nur nicht so klar wofür oder an wen, so wie er dies herauspresste, meinte er das Essen, was ihm Draco servierte, oder das Daphne ihn geheilt hatte!

Es schien ihn gerade alles nicht leicht zu fallen, aber ich rechnete es ihm hoch an, das er versuchte an sich zu arbeiten und sein Temperament zu zügeln. Das Erstaunliche war, er schien keinen Hunger zu haben, was bei Ron außergewöhnlich war, sonst hatte er immer Hunger. Aber er schob sein Essen nur hin und her auf dem Teller und beobachtete uns unter gesenkten, hellen Lidern hervor.

„Hermione, Übermorgen müssen wir wieder ins Manor, Vater wünscht dich dann gleich zu sprechen, soll ich dir ausrichten, er ist begierig!“, sprach mich nun Draco verschwörerisch an und ich nickte nur.

„Was ist mit Severus?“, hörte ich mich vorsichtig fragen.

„Nichts, er ist sehr beschäftigt und viel unterwegs….ihn spannen zu viele Parteien ein, wenn er denn mal Zeit hat und nicht in Hogwarts festsitzt! Vater hat schon wieder eine neue Fuhre Gläser bestellt!“, meinte er nun süffisant und ich brach in lautes Lachen aus, bei der Vorstellung wie die Geschosse, die in Hogwarts ja auch in schöner Regelmäßigkeit in meine Richtung folgen, auf Lucius zuflogen und selbst Draco lachte ehrlich bei dem internen Witz.

„So schlimm?“, fragte ich, nachdem ich wieder Luft bekam.

„Ja, seine Laune ist echt mies und Vater tut alles damit sie von Tag zu Tag schlechter wird. Ich hoffe, dass du sie wieder aufheiterst, beide!“, stöhnte Draco auf und zeigte mir, das er dies ernst meinte, meine Tat gestern schien zu wirken, fühlte ich mich bestätigt.

Wir wurden unterbrochen als zwei Eulen durch die offene Gartentür hereinsegelten und auf den Tresen landeten und alle hinsahen. Ich lehnte mich zurück und löste die für mich bestimmte Fracht von den Füßen der Tiere.

Die anderen warteten, oder tuschelten vor sich hin, während ich in Ruhe meine Post lass, selbst Ron schien für die Verschnaufpause dankbar und trank von seinem Kaffee, auch wenn er dabei immer wieder gequält das Gesicht verzog. Kaffee war für ihn neu, wie ich wusste, bei uns gab es Tee erst am Nachmittag, alle hier bevorzugten in der Früh die härtere Variante.

Ein eisiges Lächeln breitete sich auf meiner Miene aus, als ich las das Rangok schrieb, das Bill nachgeforscht hatte und er nun alle Unterlagen an das Ministerium weitergeleitet hatte, nun alles offiziell war und sie, Gringotts die Vormundschaft hatten und er das Andere nicht ansprechen würden, da dies ja nur Pro-Forma war, eigentlich unnötig! Und er schrieb noch hämisch, ich konnte mir sein spitzes, gehässiges Lächeln vorstellen, das Mr. Weasley nicht glücklich darüber war.

Er schrieb noch, dass das Geld der Lebensversicherungen nun überwiesen sei! Sehr schön das bedeutete, ich konnte nun dieses leidige Thema endlich abschließen.

Der andere Brief lag noch vor mir auf der Tischplatte, der war von Dumbledore und so schwang ich meinen Stab, sprach erst einige Aufspürzauber, denn bei ihm würde ich keine Risiken eingehen, und so war es auch besser, denn mein Verdacht bestätigte sich! Es war nichts schlimmes, aber wenn man ihn öffnete wies er ihm den Weg, zumindest den ungefähren, denn der Blutschutz und der Fidelus würden es ihm unmöglich machen uns zu finden. Aber trotzdem wüsste er dann die Richtung, dachte der alte Opa wirklich wir waren so dumm?

„Leute, der Brief ist von Dumbledore! Harry, Ron ich muss euch bitten sollten von ihm Briefe euch erreichen, öffnet sie nicht! Sie erhalten Aufspürzauber, nicht das er das Haus finden könnte, aber dann können wir nicht mehr so leicht rein und raus!“, zielte ich auf den Brief und nach einen nonverbalen „incendio“ loderte der Brief hell auf und das Feuer zerfraß hungrig das Papier, das sich schwarz wellte und zur Arsche zerfiel.

„Natürlich, ich rühr die Dinger nicht an!“, brauste Harry sofort auf und fletschte die Zähne, als er über die Frechheit nachdachte was Dumbledore da wieder tat und sich erlaubte. „Er ist echt unglaublich! Er akzeptiert nichts, schlimm! Was denkt er sich dabei?“, wütete er weiter als ich Ron mit schiefgelegtem Kopf maß, da er zu stottern begann:

„Ähm…nun, ja klar….werde ich nicht….aber…aber sie wollten doch das ich schreibe!“, gab er zu bedenken.

„Das darfst du auch, Ron! Aber das ist ein Unterschied, denn du legst ja auch keine Zauber darauf!“, meinte nun George zu seinem Bruder und Ron sah ihn erschrocken an.

„Ja…gut geht klar! Also das Dumbledore da Zauber drauflegt, ist jetzt vielleicht nicht so glücklich!“, wandte Ron verschüchtert ein.

„Also Wiesel, nicht glücklich, ist etwas harmlos, es ist eine Frechheit!“, wies ihn Draco scharf zurecht. Bei Dracos Stimme zuckte Rons Kopf sofort hoch und ich sah wie es angriffslustig in Rons Augen funkelte, aber er sich sichtbar auf die Lippe biss. „Ich warn dich, solltest du uns reinlegen, wirst du nicht mehr froh, hier sind die Strafen empfindlich!“, kam es grollend und sehr gefährlich von Draco, als seine stahlgrauen Augen Ron giftig an stierten.

„Ganz ruhig Malfoy, Ron, sorry Mann aber ich sehe das ähnlich…ja schau nicht so! Streichs im Kalender rot an, ich finde auch, du musst das ernster nehmen, wenn du dazu gehören willst, musst du es ernst meinen! Es keinen zu sagen, die Geheimnisses jedes einzelnen hier sind ab nun unser aller Geheimnisse! Wir …ich muss dir vertrauen können, es gibt viel was wir wissen, was dein Weltbild noch gehörig durcheinander wirbeln wird…gerade die Person Dumbleodre….aber das erzähle ich dir später allein!“, meinte Harry sehr ernst und hatte einen verhärmten Gesichtsausdruck.

„Gut, dann löst ihr zwei das, ich will nicht das Wiesel Post bekommt!“, grollte Draco.

„Kein Vertrauen oder was Malfoy?“, triezte Blaise.

„Doch schon, ich weiß nur noch nicht, wie ER einzuschätzen ist und bis das geklärt ist! Achtet ihr darauf, verstanden!“, befahl Draco arrogant.

„So und nun muss ich los, hab noch was zu tun. Morgen, hat mir Hermione gesagt, ist eine große Übung vorgesehen. Ich hab da leider die Beerdigung, Morgana sei Dank, dann haben wir das hinter uns! Aber dann sind wir zwei auch weg, schade das ich das morgen nicht sehe, aber ich freu mich schon darauf, wenn ihr mir alles erzählt!“, grinste er gutgelaunt, als er sich zu mir beugte, meine Stirn küsste und dann rasch verschwand.

Seine Verabschiedung und plötzliche gute Laune schienen Ron erneut zu verwirren, aber anstatt etwas zu sagen, schüttelte er nur den Kopf als wolle er ein unschönes Bild oder einen Gedanken abschütteln und schwieg. Das restliche Frühstück verlief ruhig, Ron brütete, während die anderen planten wie der Tag ablaufen sollte.



So verteilten sich nach dem Frühstück alle weitläufig im Cottage um ihren Aufgaben nach zu gehen und Ron und Harry blieben den Rest des Tages in der Küche, oder wandelten im Garten. Dort gingen sie immer hin, wenn Ron Schrein musste, wenn es nicht so tragisch wäre, dann hätte es lustig sein können.

Ron hielt sich recht gut! Harry sagte ihm nur nicht wie viele Menschen ich schon auf dem Gewissen hatte, nur das mit Narcissa, erklärte er nach Dracos Eingeständnis, dass ich das wirklich gewesen war, da er fand, das musste detaillierter erklärt werden. Rons Reaktion erstaunte, nachdem Harry es uns schilderte, alle, das sie Tod war und das ich das Attentat verübt hatte, das berührte ihn weniger, er wäre wohl entsetzter, wenn es der Avada gewesen wäre, aber das Gift, das fand er eher cool und meinte, nur wenn es Malfoy egal sei, dann könnte es ihm Ron erst recht egal sein!

Und um eine Malfoy, nun da tat es ihm relativ wenig leid! Vor allem nach der Erkenntnis wie sie mich bedroht hatte und das sie mich vergiftet hatte, brachte Rons Selbstbeherrschung an den Rande des Zusammenbruches. Die Aussprache über die Familie Malfoy verlief recht lautstrak und Ron konnte man öfters laut würgen hören als es um Lucius, Severus und Draco ging. Als dann die sprach auf die DeathEater Sache kam, ging es heiß her, da Ron dies für einen ganz schlechte Idee hielt, wo Harry ihm mit vollem Herzen zustimmte, aber lapidar versuchte Ron zu sagen, das man dies würde auf sich zukommen lassen müssen, hier wären die Würfeln gefallen und so versanken sie mehr in stoisches Schweigen, da die Möglichkeiten so ausweglos schienen.

Als Harry ihm dann alle Beweise über Dumbledores Vergangenheit offenbarte, war es aus! Ron bekam einen cholerischen Tobsuchtsanfall ohne gleichen. Der Lärm war ohrenbetäuben der durch das Cottage hallte und als Blaise und ich helfen wollten Ron zu bändigen, warf uns Harry resolut aus der demolierten Küche, die Ron ganz ohne Zauber, da er ja noch nicht zaubern durfte, ganz alleine mit Muskelkraft, zerlegte. Nachdem er sich so verausgab hatte brach er zusammen, währenddessen richtete Harry die Verwüstungen souverän mit seinem neuen Zauberstabs und servierte Ron in einträchtiger Stille erstmal ein stärkendes Essen und ließ ihn erst die neuen Informationen verdauen. Es war halt alles ein bisschen viel für Ron und wäre es in Wirklichkeit für jeden gewesen und für seine Verhältnisse hielt er sich erstaunlich gut.

In der Zeit richteten Daphne und Astoria das kleine Büro für Ron her und gaben sich richtig Mühe. Es wurde sehr gemütlich, ein kleines, aber feines, Schlafzimmer! Blaise arbeitet in der Zeit im Keller an einem Trank und ich brütete im Schlafzimmer über meinen ellenlangen Recherchen.

Abends kochten wir alle in relativer harmonischer Eintracht und zum Essen erschienen dann auch die Twins von der Arbeit. Ron und Harry wandten nun den Garten, in den sie sich zurückgezogen hatten, den Rücken zu und ließen sich bei uns, der geselligen Runde, nieder.

„Ist Dumbledore böse?“, rang Ron sich nach einiger Zeit durch zu fragen und brachte damit jedes Gespräch zum Verstummen.

„Nein Ron, wenn du damit meinst, ob er wie der Dark Lord ist, dann nein! Er ist nicht böse, er ist nur nicht so gut wie er tut, er ist Manipulativ und durchaus nur auf sich und seine Ziele bedacht, regelrecht fixiert, möchte ich sagen. Diese….Ziele ist er wohl mit allen Mitteln bereit durchzusetzen, aber er ist nicht BÖSE!“, erklärte ich nun.

„Ja, aber die Beweise, die mir Harry gezeigt hat, Grindelwald…!“, wollte er weiter neugierig und wissbegierig wissen.

„Das schon, da weiß ich noch nicht genug, aber das heißt ja nicht, was immer damals war, das er oder man sich allgemein nicht ändern kann. Nein, ich glaube nicht, dass er JETZT böse ist und das was ihn treibt den Dark Lord so verbissen zu besiegen, ist wohl auch in der Vergangenheit begründet. Sieh, oder seht es mal so! Der erste Dunkle Lord war sein Liebhaber, den er wohl schweren Herzens stoppte und dann, dank Harry, wissen wir, das der neue Dark Lord zu einer Zeit in Hogwarts war, in der auch schon Dumbledore dort als Lehrer arbeitete und dem jungen Mann schon misstraute und auch diesen Schüler konnte er nicht stoppen. Selbst ja nicht im ersten Krieg. Ich denke, er ist eher verbissen und vielleicht auch verbittert und engstirnig, aber sonst …..“, ließ ich es offen und zuckte die Schultern und Ron versank wieder in andächtigen Brüten und Harry stimmt mir lautstark zu. Man erkannte, dass er sich wenn das Thema auf Dumbledore kam richtig eschauffieren konnte und es trat ein leicht verbitterter Zug um seinen Mund.

Aber noch wusste ja alle nicht, was wir zwei über die Prophezeiung erfahren hatten …gar keiner, selbst Draco wussten nichts darüber, obwohl? Ob Harry Daphne schon eingeweiht hatte, warf ich einen überlegenden Blick auf das Paar, das nebeneinandersaß, na gut sie saß fast auf seinen Schoß…. und nein, ich glaubte es nicht, dass sie es wusste. Ich würde ihn verstehen, sie waren noch am Anfang der Beziehung. Später ja, da wäre es unabdingbar es ihr zu gestehen, damit sie wusste auf was sie sich endgültig einließ, obgleich ich Annahme und die Meinung vertrat, das Daphne als gebürtige Slytherin sehr wohl und genau vorher abgewogen hatte, bevor sie diese Beziehung eingegangen war. Aber es war halt doch ein Unterschied zu erfahren, wie ausweglos und endgültig über Harry das Schicksal gesprochen hatte. Und seine Bestimmung schwarz auf weiß schon feststand. Aber so schien es, als wäre Harry immer noch sehr sauer darüber was Dumbeldore als Person bedeutete und darstellte.

„Schön habt ihr zwei es hier!“, meinte nun Ron sehr vorsichtig zu Fred und George, aber völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

„OHoho, Dankeschön Brüderchen!“, schallte es gutgelaunt von Fred, der sich seit neustem erstaunlich zurückhielt seinem Twin seine Liebe zu zeigen, denn auch dieses Thema hatte Harry nicht angesprochen, dies war eine Sache, die die red devils Ron selbst beibringen mussten. Wir anderen hielten uns alle in stillschweigendem Einverständnis daran und schwiegen wohlweißlich, hielten uns zurück.

„Ja, dank Hermione hier geht es uns richtig gut!“, schaute mich George dankbar an.

„Das ist…ich kann euch verstehen, es ist schön hier und ich finde euer Geschäft so toll… auch Ginny liebt es, auch wenn wir es nur von draußen gesehen haben! Ich versteh echt nicht was Mum mit dem Ministerium hat!“, schüttelte Ron den Kopf, mich beachtete er seit ich über Dumbledore lamentierte hatte nicht, was wohl auch gut war, wie es schien brauchte er den Abstand und ich war mehr als bereit ihm diesen zu gewähren.

Ich wusste, wie alle, das Harry und Ron nach dem Abendessen noch eine lange Nacht im Wohnzimmer zubrachten und alle waren erstaunt wie gut Ron sein cholerisches Temperament zu zügeln verstand, na gut Daphne hatte ihn noch das ein oder andere mal heilen müssen so über den Tag verteilt, aber solange er nur sich selbst verletzte oder etwas zerstörte was man wieder richten konnte, war es nicht schlimm.

Draco kroch spät nachts zu mir, kuschelte sich an mich und wisperte in mein Ohr, das er noch Wiesel und Potter aus dem Wohnzimmer gehört hatte, aber das sie erstaunlich ruhig geredet hatten und ich glaubte gerne, dass es auch Harry gut tat mal mit Ron alles zu reflektieren was ihn in den letzten Wochen geschehen war, schließlich war Harrys Verlust um Sirius so lang noch nicht her und Ron kannte Sirius so gut wie Harry.

Denn wie mir Harry nachträglich erzählte, wollte Ron in der Nacht erfahren, was mit Harrys Gefühlen war und Ron hatte über seine Veränderungen gesprochen, warum er sich nun so gänzlich anderes verhielt und benahm. Er erzählte wie sehr es ihn ärgerte das alle von seiner Familie abhauten, selbst er könne nicht nachvollziehen was so schlimm war das die Twins sich selbstständig gemacht hatten und keinen Schulabschluss hatten, das war doch nicht wirklich schlimm. Und das es ihm noch immer Albträume bescherte, wenn er an das Ministerium dachte und die Geschehnisse von damals. Auch dass er da sehr wohl registriert hatte, dass es alles nun viel Gefährlicher werden würde und er wusste, er musste und er würde kämpfen. Harry imponierte es sehr, das sich Ron bei seinen Überlegungen so erwachsen zeigte und da baute sich das alte, tiefe Einvernehmen zwischen den beiden wieder auf. Ron bekräftigte noch einmal seine Aussage, dass er Harrys Mann war, was nicht nur mich beruhigte, sondern auch bestätigte, dass ich das richtige getan hatte. Auch Harry tat es gut zu sehen, das Ron seine Entscheidung auf die graue Seite zu wechseln, wie ich zynisch meinte, nicht verurteilte und dafür hatte es sich doch schon gelohnt, fand ich. Und so schliefen wir alle friedlich in unseren Betten, oder auch der ein oder andere hatte Spaß in seinen Betten, wie ich grinsend dachte.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 132-133   Do Feb 09, 2012 4:15 am

133. Kapitel Wer gewinnt?


Draco machte sich noch vor dem Lauf auf den Weg, da ja heute die Beerdigung war. Er war sehr abgebrüht, meinte, ob ich fand er sollte sich für das Foto eine Träne herausdrücken, was mich schrecklich lachen ließ, wir waren so böse. Ich bat ihn es nicht zu tun, das wäre dann doch unter der Würde eines Malfoys. Er konnte darüber auch nur lachen und erzählte mir dann noch, dass er und Lucius die Tage sehr eingespannt gewesen waren, um auch Narcissas Nachlass zu regeln. Sie hatte ja das gesamte Erbe ihrer Familie besessen, denn als ihre Eltern starben, hatte Narcissa alles geerbt. Andromeda war als unwürdig enterbt worden, weil sie ein Mudblood namens Ted Tonks, geheiratet hatte und Bellatrix, zu der Zeit ein Sträfling gewesen war und damit erbunwürdig. Und so ging nun das gesamte Erbe von Narcissa an die Malfoys über, kam es glückselig über Dracos Lippen. Er fand, es gab nichts Schöneres.

Und ich fand es erheiternd, da ich einen finanziellen Vorteil gar nicht bedacht hatte, aber ich fand es gut, genügend Geld konnte man nie haben, wie ich fand. Und ich konnte mir bildlich vorstellen, dass es bei den Lestranges das Blut kochen ließ, da sie so außen vor waren, also hatte ich mal wieder unwissentlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.



Ich freute mich diebisch auf diesen Tag und auch darauf, dass es danach wieder ins Manor gehen würde. Ja, ich freute mich auf Lucius und Severus, warum auch immer, aber ich konnte ein vorfreudiges Kribbeln in mir wahrnehmen und ich wollte es nicht hinterfragen und sezieren. Ich nahm es einfach hin und rieb erst mal gespannt die Hände, wie der Test heute verlaufen würde.

Da wir heute eine ernstzunehmende Übung inszenieren würden, die nötig war um zu sehen wo wir alle einzeln betrachtet standen, war ich sehr gespannt und neugierig. Es würde gut sein einmal zu testen was wir schon alle konnten. Wir mussten wissen welchen Level wir in der Kürze der Zeit alle erreicht hatten. Und sind wir ehrlich, das würde ein Spaß werden, hätte ich vor Vorfreude in die Luft springen können. Aber so mussten wir erst einiges Bedenken, denn das Haus schützten wir mit einem „protego totalum“, einem kuppelartigen Schild, dieser schloss nun das Cottage ein und schützte es vor unseren Flüchen, auf das wir es nicht abfackelten, denn hätten die Twins ihr Heim die längste Zeit gehabt.

Alle trugen wir enge, aus Leder gefertigte, Kampfanzüge, die sich an unsere Körper wie eine zweite Haut anschmiegten. Die Mädels, wozu ich mich mit zählte, trugen einen schwarzen, langärmligen Overall und die Jungs schwarze Lederhosen und lange Shirts mit verstärkten Westen darüber. Die Haare hatten wir alle stramm zurückgebunden und waren voll und ganz bewaffnet. Wenn man uns sah, hätten einige vor Angst erzittern mögen, so kriegerisch sahen wir aus und unsere ernsten Gesichtsausdrücke unterstrichen diese Aussage auch noch.

Ron würde nicht am reinen Kampf teilnehmen. Er würde sich selbst schützen und das ganze vom Rande aus beobachten, sein Part war es sich strategische, analytische und planende Gedanken zu machen und seine Ideen und Einwände festhalten, so wollten wir ihn langsam ranführen und er sollte darauf achten, dass das Haus immer ausreichend geschützt war.

Das Motto lautete: Jeder würde für sich kämpfen und es galt zu gewinnen!

Heute war Samstag, Draco war auf der Beerdigung, aber sonst waren alle da, selbst die Twins hatten ihren Landen heute in Lees verantwortungsbewussten Hände übergeben und das nur um an diesem strategischen Gefecht teilzunehmen, da Draco sonst sauer werden würde. Ich glaubte ihnen kein Wort, schließlich er hatte nichts zu mir gesagt, sie wollten nur zeigen was sie konnten, das war alles, denn einen Zwang hatte ich daraus nicht gemacht. Aber ihr teuflisches Grinsen ließ mich ahnen, dass sie was planten und wohl testen wollten, ja sie wären Gegner, sie hatten viel gelernt dank Severus und Blaise.

Es würde heiß hergehen, das war mir, uns allen, klar und ich freute mich tierisch darauf. Wir würden uns nicht schonen, es sollte ein ernster, simulierter Kampf werden, wo jeder nur für sich einstand. Nur Daphne nahm nur am Rande der Übung teil, sie sollte auch kämpfen, aber nicht um zu gewinnen, wenn jemand zu sehr verletzt wurde, sollte sie ihrer neuen Bestimmung nachkommen und denjenigen heilen, ihn wegschaffen, egal in welcher Reihenfolge, somit wäre sie also eher ein passiver Part, denn ein aktiver!

So blieben noch Astoria, Blaise, die Twins, Harry und ich, die wir uns weitläufig in dem großen Garten verteilten und unsere selbstgewählten Plätze einnahmen, gut verborgen hinter den vielen, in voller Blüte stehenden, Bäumen, Büschen und Blumen.

Ich fühlte, wie mich, wie immer, wie erwartet die vorfreudige Erregung von mir Besitz ergriff, die sich bei mir immer einstellte, wenn es auf einem Kampf zulief. Ich erinnerte mich daran zurück als ich noch Blut und Wasser geschwitzt hatte und meine Hände vor Nervosität feucht geworden waren, aber nun, es war erstaunlich wie schnell man sich an das Adrenalin, das durch die Adern rauschte, gewöhnte und so war ich erstaunlich ruhig und überlegt. Mein Atem ging ruhig und flach, denn die Hoffnung, dass wir uns nicht wehtun würden, stand außer Frage. Es gab keine Regel, außer, dass der Todesfluch, die verbotenen Flüche auch verboten waren, ansonsten war alles erlaubt und auch gewünscht. Es würde definitiv heiß und rücksichtslos hergehen.

Ron hatte die Anweisung mit einem „relaschio“ die Spiele zu eröffnen und so wartete ich gespannt auf den roten Funkenregen, auf das es losgehen würde. Meinen weißen Zauberstab hatte ich gezückt und im Anschlag. Ich stand gut verborgen hinter dem Stamm einer dicken, alten Trauerweide, deren lange Zweige tief bis auf den Boden reichten und harrte der Dinge.

Dann endlich sah ich den roten Funkenregen in den nachmittäglichen Himmel aufsteigen und ein grausiges Lächeln zierte nun meine Züge, als ich höchst gespannt lauschte und dann ging es auch schon los und dies rasant, Schlag auf Schlag.

Ich hörte einige wüst ausgestoßene, feurige Zauber, die jemand laut sprach und dann, wirbelte ich urplötzlich um meinem Baumstamm herum, da ich hörte wie ein Zauber von hinten durch das Blätterwerk auf mich zu zischte, mich ganz knapp um Haaresbreite verfehlte und nun laut in den Stamm des Baumes einschlug. Ein Teil der Rinde splitterte ab und fügte mir einen schmerzhaften, blutigen Cut an der Stirn zu als mich dieses dort streifte, was mir gleichgültig war. Nun bemerkte ich auch schon, wie sich die gesamte Umgebung in eine undurchdringliche Finsternis tauchte, die jegliches Licht im Keim erstickte. Alles war Schwarz und Dunkel, wie in tiefster, sternenloser Nacht!

Ich erkannte gleich die geniale Erfindung der Twins, sie hatten mir davon mit stolz geschwellter Brust erzählt, wie hatten sie es genannt, Instant-Finsternispulver, nun, da alles erlaubt war, war auch dies erlaubt. Ich ließ mich nicht aufhalten, meine Sinne waren sofort höchst geschärft, da ich absolut nichts sehen konnte. So schlich ich in absoluter Dunkelheit geduckt weiter, nur um mir nonverbal eine Art Sonnenbrille anzuhexen, als ich fies lächelte und dann den „lumos solem“ laut sprach, um ihm noch mehr Kraft und Stärke zu verleihen, sodass das taghelle, blendende Sonnenlicht aus meiner Spitze brach. Ich hörte heftiges, schmerzhaftes Keuchen und Lufteinziehen in meiner unmittelbaren Umgebung, als ich sah wie einige Gegenspieler, denn nun waren sie das, wie blind durch die Gegend liefen und ungelenk stolperten, da die plötzliche Helligkeit nach dieser allumfassenden Dunkelheit die Augen sehr schmerzte.

Ich zielte auf Blaise, der mir vor die Linse lief und sprach einen „stupor“, der Rot leuchtend auf ihn zuschoss aber, und dies erfüllte mich dann doch mit Stolz, an seinem „protego“ abprallte und er sich gegenwärtig und rücksichtslos in einen Strauch mit Rosen schmiss. Autsch, das musste wehgetan haben, dachte ich noch, als ich auch schon weiterlief, da ich relativ schutzlos stand und mir nun meine Augen wieder normal hexte.

Ich sah nun nur noch wie die bunt blitzenden Zauber an mir vorbei zischten und einschlugen. Der Himmel war erleuchtet von unseren aufleuchtenden Flüchen und so sprach ich rasch den „cave inimicum“ auf mich, der mich vor meinen Feinden schützen sollte, während laut knackend eine Buche mit einem leuchtenden „confringo“ in die Luft gesprengte wurde. Durch den verwirrten Fluch, der sie traf, fiel der Baum donnernd, sodass die Erde unter meinen Füßen erbebte, zu Boden und ich konnte der großen Baumkrone, die auf mich zuraste, nur noch mit einem Hechtsprung ausweichen.

Nun hörte ich etwas was mich die Ohren spitzen ließ, in der plötzlichen Ruhe nach diesem lauten grollen und so zielte ich auf eine raschelnde Efeuwand, wisperte „inflexio“ und das Geflecht der Ranken setzte sich lautlos in Bewegung, den Verborgenen zu umranken, als ein leises quieken ertönte und sie sich frei zu kämpfen versuchte. Ein panischer „diffindo“ von Astoria erschallte mit hektischen Zauberstabbewegungen, mit der sie das immer schneller umrankender Efeuranken zerschnitt. In dem Moment schoss von weiter hinten ein heller Zauber auf Astoria zu, die nun ihre Deckung verloren hatte und sie sackte auf der Stelle getroffen, bewusstlos zusammen. Der Efeu tat seinen Rest und nahm sie in seinem Blätterwerk gefangen, sodass sie fast vollkommen in dem gierigen Grün verloren ging.

Ich blickte mich rasant um und sah noch einem roten Schopf schnell hinter einem Baum verschwinden, hatte also einer der Twins Astoria erwischt und ich kauerte noch immer hinter dem großen Stein, der vor dem kleinen künstlichen Teich malerisch aufgestellt war.

Ich musste weg! In flottem Tempo machte ich mich unsichtbar und lautlos mit dem „sonus ex“, schlich mich hervor und das, wie ich prompt erkannte, keine Sekunde zu früh, als meinen Stein ein „expulso“ traf, der von Blaise laut geschrien wurde, diesen in seine Bestandteile pulverisiert und sein Staub rieselte auf meine unsichtbare Gestalt nieder. So ein Mist aber auch, ärgerte ich mich. Ich sah wie Blaise unmittelbar einen lilafarbenen, schwarzmagischen Fluch in die Brust bekam, der ihn sofort in hohem Bogen Blut ausspucken ließ und ihn in die Knie zwang, sich dann wenig galant erbrach und sofort schlagen sich schon die Fesseln eines nonverbal gesprochenen „incarcerus“ um ihn. Ich nahm wahr, wie Harry blitzschnell, noch im raschen Lauf, unsichtbar wurde als Blaise laut schreiend zurückfiel, verletzt und gut verpackt liegenblieb. Tja, den hatte Harry wohl so nebenbei erledigt, musste ich das Kichern unterdrücken und ließ Blaise, der von den Rosen arg zerkratzt aussah, hinter mir.

Ich schoss in derselben Sekunde in Windeseile einen „reducio“ auf den Baum, hinter dem sich ein Twin verbarg und dieser schrumpfte in einer Millisekunde in den Boden, beraubte ihn somit, für ihn völlig überraschend, seines Schutzes, ein schwarzmagischer Fluch von mir raste dem ersten sofort hinterher, zielstrebig auf den Twin zu und traf ihn frontal, ergriff ihn, schleuderte ihn grob in die Luft und dann wurde er fast mit brachialer Gewalt in den Boden gerammt. Als der Zauber ihn auf und in die Erde warf, hörte ich das Knacken von brechenden Knochen, da er so brutal aufprallte und ein schriller Schrei von ihm ertönte, kurz bevor ihm endgültig die Lichter ausgingen. Auch ihn verpackte ich noch schnell, nebenbei und dann hastete ich geduckt weiter. Einer weniger, war ich zufrieden, aber die Duelle folgten so in rasanter Abfolge, das man gar nicht dazu kam zu verschnaufen, man reagierte nur noch mehr, aber es war anstrengend.

Das hieß dann wohl, dachte ich, noch während ich versuchte so lautlos wie möglich zu atmen, das nur noch ein Twin, Harry, Daphne und ich mit von der Partie waren. Ich sah am Ende des Gartens, ganz weit hinten, wie sich Daphnes, deren linker Arm nutzlos herunterhing, „protego horibillis“ zu langsam um sie aufbaute und sie der Fluch traf. Ihr Körper wurde ruckartig in die Luft gerissen und sie schrie erregt , doch da traf sie schon ein „expeliarmus“ , entriss ihr ihren Zauberstab und dann setzte sie der rote Strahl eines „stupor“ fix außer Gefecht. Das gackernde Lachen von George hallte mir noch in den Ohren, als Daphne kopfüber, bewegungslos in der Luft, nur an einem Fußknöchel gehalten, in der Luft hing.

So, dachte ich lapidar, jetzt waren nur noch wir drei, während ich eine große Hitze in meinem Rücken fühlte, bemerkte wie mich Flammen trafen und mich leicht ansengten. Ich wirbelte hurtig herum, tat zwei Dinge gleichzeitig, schickte einen gut gezielten „bombarda“ auf meinem Angreifer und löschte die Flammen mit einem einzigen Wisch.

Harry sprang leichtfüßig weg als ihn der Zauber fast traf, aber dafür streifte er sein Schutzschild was bunt aufflackernd in sich zusammenbrach. Er rollte sich geschwind in das dichte Gestrüpp eines Gebüschs und verschwand. Ich sah, wie die Grasnarben durch die Luft folgen als mein „bombarda“ einschlug. Eilig holte ich mir mit einem schnellen Wischen meines Stabes einen kleinen Stein, den ich mit einem stummen „engorgio“ stark vergrößerte und ihn somit als Schutz für mich um schweben ließ und zog mich flink weiter in den Schatten des Geästs der Bäume zurück. Ich atmete ruhig, aber mein Herz schlug schneller. Das war knapp gewesen, gestand ich mir ein, ich hatte mich ablenken lassen, wie mir mein an gekokeltes Haar, dessen Geruch mir in die Nase stieg, bewies.

Überraschend entstand ein lautes, ohrenbetäubendes Getöse, der Himmel erstrahlte in einem bunten Farbenmeer und es regnete mehrere bunte Funken. Die Explosionen erschütterten die Umgebung, der letzte Twin hatte seinen Bluffknaller gestartet, aber davon würde ich mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, schnaubte ich abfällig.

Da hörte ich wie Harry „serpensortia“ rief und sah nun wie sich aus Harrys Zauberstab eine große, hässliche Schlange brach, die sich im Graß schnell schlängelnd auf George zubewegte. Harry zischte ihr mit seinen Parsellauten Befehle zu, die echt gruselig klangen und den Twin, der schon von den vorhergehenden Kämpfen gezeichnet aussah, kurzzeitig etwas aus dem Konzept zu bringen schienen. Ich zielte blitzschnell mit meine Stab auf das Vieh und sprach einen „incendio“, der die heraufbeschworene Schlange anzündete, die nun in ihrer Pein das spitze, gefährliche Maul weit aufriss und zischend und sich schmerzhaft windend den Flammentod anheimfiel, da sich mein Feuer an ihrem langen Körper entlang fraß. Durch die heißen Flammen zerfiel sie vor unseren Augen mehr oder wenig zu Asche. Mein „diffindo“, der George an der Seite erwischte und der ihn aufschreiend, die nun angeschnittene, blutende Seite schmerzverzerrt halten ließ. Harrys „pertrificus totalus“ erwischte ihn fast in derselben Sekunde und ließ ihn gelähmt nach hinten fallen.

Ich wusste, Harry und ich, wirwaren allein. Wir waren übrig, alle unsere Gegner waren besiegt, es wäre nun ein Duell, er und ich! Aber anderes als damals im Raum der Wünsche, würde ich mich diesmal nicht zurückhalten. Mein Stein wirbelte nun einer Zentrifuge gleich schnell um mich, um mich vor Harry zu schützen, der sich mir jetzt mit einer grässlich grinsenden Grimasse gegenüber aufbaute.

Harry schwang seinen Zauberstab über seinen Kopf in schneller Folge und schon raste ein „confringo“ auf mich zu und ich baute meine Schilde auf „protega maxima und totalum“, als auch schon mein schützender Stein mit einem lauten Knall zu Staub zerfiel, nur dank meiner so rasant um mich erschaffenen Schutzräume stand ich noch immer wie eine eins und schenkte Harry ein zynisches, verachtendes Grinsen, während sich der Stab langsam lichtete und wir uns wieder hart in die Augen sahen.

Wie ich aussah wusste ich nicht, aber frisch und ohne Blessuren war ich nicht davongekommen, aber auch Harry sah mitgenommen aus. Sein Gesicht war zerschrammt, eine Seite seiner Haare war bis zur Kopfhaut angesengt und gab ihm ein komisches, asymmetrisches Aussehen. Auch sein Kampfanzug war an mehreren Stellen zerschnitten und aufgerissen, auch Blut sah ich an der ein oder anderen Stelle. Ich sah wohl ähnlich grausig aus, aber spüren tat ich zu diesem Zeitpunkt nichts.

Und so schoss ich, noch bevor er mich wieder in der Staubwolke ausmachen konnte, meinen „everte statum“ ab, traf Harry mit diesem Duellierspruch, der ihn wie gewünscht auch schon erwischte und ihn unsanft umwarf, ihn weit nach hinten schleuderte und den Boden unter den Füßen wegzog, aber souverän sprach er noch im Fallen einen Zauber, bevor er hart aufschlug. Mehrere, riesengroße Spinnen kamen auf einmal aus allen Ecken gierig auf mich zu. Ich wehrte sie selbstsicher mit einem „aranea exumai maxima“ ab, den ich großflächig warf. Als die Flüche die hässlichen, haarigen Biester trafen, zerplatzten sie geräuschvoll in ihre Einzelteilte und verteilten den blutigen Schleim aufspritzend im Garten und ja leider auch auf uns, wie ich angeekelt feststellte.

In dem Moment kam Harry stöhnend auf die Beine, als ich ihm blitzschnell einen „os frangere“ auf den Hals schickte, der ihn haarscharf am Bein streifte, worauf er mit einem lauten, tiefen Schmerzensschrei umknickte, da ihm der Strahl die Knochen in seinem Bein brach. Ich zeigte ein fieses, boshaftes Lächeln, da mir doch diese schwarzmagischen Sprüche echt gefielen. Zeitgleich traf mich ein „langlock“ von Harry, dem ich nicht hatte ausweichen können.

Ich fühlte und spürte augenblicklich und unangenehm, wie sich meine Zunge an meinen Gaumen klebte und so schoss ich gezwungenermaßen meinen non verbalen „locomotor mortis“ hinterher und dieser traf Harry wieder, der sich gerade schwer, mit schmerzverzerrtem Gesicht versuchte aufzurichten. Dieser Fluch klemmte nun unbarmherzig sein Beine zusammen, auf das er sie nicht mehr bewegen konnte und Harry schrie wieder leidgeprüft auf, als sein gebrochenes Bein einfach grob zusammengepresst wurde und brüllte mir böse einen „diffindo“ entgegen. Sein Fluch traf mich, obgleich ich geschwind herumwirbelte, ihm auswich, mich doch noch an meiner Wange und am Hals erwischte, mich streife und auch ich zischte schmerzhaft auf, als ich spürte wie der Fluch in meine Haut schnitt, das warme Blut an mir hinablief und noch in der Drehung, sprach ich fix den „geminio“ lautlos auf mich und machte mich selbst wieder sofort und übergangslos unsichtbar.

Dies war so unglaublich schnell von mir gewesen, das nun meine exakte, magische Kopie dastand und ich mich im selben Augenblick geschafft hatte unsichtbar zu machen, das es Harry nicht aufgefallen war, es unbemerkt geblieben war und dies nutzte ich nun, lief hurtig in einem leichten Bogen auf Harry zu. Er befreite sich mit einem „finite incantatem“ und nun versuchte er schwer auf die Beine zu kommen, biss aber sichtbar die Zähne zusammen und feuerte nun rasch einen weniger schönen, schwarzmagischen Fluch auf meinen Zwilling ab. Als sich mein Abbild nicht rührte und nun der Fluch traf, sodass meine Kopie in sich zusammenfiel, zierte ein jubelndes Grinsen sein dreckiges, schmutzverkrustetes und blutiges Gesicht.

Ich trat lautlos hinter ihn und hielt ihm meinen leise gezogenen, heiß geliebten Dolch an seinen Hals, ähnlich Narcissa damals im Frühstückssalon und grinste fies, als ich sah und spürte, wie er sich versteifte. Ich hatte gewonnen und so wurde ich wieder sichtbar.

„Gratuliere Hermione!“, kam es rau von Harry, auch wenn er immer noch das Messer an der Kehle hatte und sich nicht rührte. Ich führte nun mit meinem Stab erst den „finite incantatm“ auf mich aus und spürte wie sich meine Zunge löste und ich befeuchtete sie schnell mit Spuke.

„Danke Harry!“, wisperte ich rau aber glückselig an seinem Ohr. Harry war ein ernstzunehmender Duellgegner und diesmal hatte ich ihn besiegt, es war ein schönes berauschendes Gefühl, als die Endorphine durch mich strömten und mich berauschten.

Nun steckte ich brav meinen Dolch weg, gut, ich musste mich etwas zwingen wieder das normale denken zuzulassen, aber ich schob ihn bestimmt in die Scheide. Harry drehte sich nun um und sah mich mit blitzenden Augen aus seiner schief sitzenden Brille an und ein schelmisches Grinsen zierte seine Züge. Ja, er schien wahrlich begeistert von dem zu sein was wir alle gezeigt und gelernt hatten.

„Mann, das war so geil, Hermione, viel besser als die Kinderspiele im Raum der Wünsche!“, war er ganz aufgeregt, aber ich wusste was er meinte, auch ich war ganz hibbelig.

„WAAHHHHH….BOHA! War das Krass, voll Geil…..Harry!!! Hermione, geht’s euch gut??? Das war Fantastisch!!!!“, kam Ron mit ganz aufgeregt blitzenden Augen auf uns zu und sah uns, wie mir schien, mit ehrfürchtigem Blick an. „HEY, ihr wart unglaublich….das war sooo, ach…., aber kommt erst, wir müssen die anderen heilen und ihnen helfen, nicht das sie verbluten, ihr habt alle keine Skrupel gehabt, Boha…Heftig….“, kratze er sich am Kopf und lief auf die Verstreuten zu und Harry und ich zwinkerten uns schelmisch zu, da Rons Art von überschwänglicher Begeisterung einfach zu köstlich war, aber wir gaben ihm recht, die anderen mussten versorgt werden. Harry setzte sich erst mal da sein gebrochenes Bein mehr oder weniger wie ein Streichholz unter ihm nachgab und so plumpste er auf keuchend nieder und sah gequält in die Runde.

Ich eilte weiter, es war klar abgemacht, Blutungen und gefährliche Verletzungen würden zuerst geheilt werden und Knochen, nein, die waren nicht lebensgefährlich.

Ich sah wie Ron auf Daphne zueilte, da er wusste sie war die Heilerin und am weitersten weg, sah wie er sie befreite, sie aus der Luft fischte und mit einem „enervate“ erweckte, als ich nicht weit zu George eilte, denn dieser lag immer noch bewegungslos da. Schon aus einigen Schritten Entfernung erkannte ich das Blut, das aus dem geraden Schnitt lief mit dem ich ihn getroffen, seine Seite aufgeschnitten hatte und so löste ich nun die Lähmung, die auf ihm lag mit dem „finite“. Ich reinigte und heilte den leichten Schnitt mit einem „episkey“ und einem „tergeo“, was er mit schmerzverzerrtem, lauten Gejammere und Gewimmere ertrug, da auch ich wusste wie es ziepen konnte bis sich die Wunde schloss, ersparte ich es mir ihn zu maßregeln.

Ich sah wie nun Daphne zu Fred humpelte und ihren Fuß hinter sich herzog, der so lange ihr ganzes Gewicht in der Luft gehalten hatte. Ihr linker Arm baumelte immer noch recht nutzlos an ihrer Seite, nun hatte sie Fred erreicht, der hinter dem geschrumpften Baum verrenkt auf der Erde lag. Sie ließ ihn erst mal weitsichtig bewusstlos, sprach erst den Diagnose Zauber und renkte dann magisch, laut knackend, seine Knochen ein. Sie tat dies mit dem „ferula“ und ich sah die Voraussicht ihres Handelns, denn Fred auf zu wecken, sodass er die Schmerzen des Einrenkens und Schienens bei Bewusstsein erleben würde, war wirklich nicht nötig.

Ron hatte in der Zeit Astoria aus ihrem Blätterwerk befreit und aus der Bewusstlosigkeit wiedererweckt. Beide eilten dann rasch auf den, noch immer röchelnden Blut spuckenden, Blaise zu, auf den auch ich mich nun als nächsten zubewegte. Astoria löste besorgt seine Fesseln und wollte ihm helfen, als auch Daphne schon humpelnd daherkam, neben ihm erschöpft in die Knie sank und seine Atemwege gekonnt mit einem „anapneo“ frei zauberte und da atmete er auch gleich entspannter. Umgehend begann sie mit einem Singsang den schwarzmagischen Fluch aufzuheben und die innere Blutung zu stoppen.

Alle schleppten sich nun mehr oder weniger ganz zu uns. Ron half Harry und Fred stützend zu uns zu kommen und so wandte sich Daphne als erstes ihrem Liebsten zu, dem sie nun einen markerschütternden Schmerzenslaut entlockte, als sie sein Bein mit einem „ferula“ gnadenlos schiente. Er wurde nicht ohnmächtig, aber erschreckend blass und der Schweiß glitzerte auf seiner Oberlippe durch den Dreck und das Blut hindurch.

Da wir alle mehr oder weniger angeschlagen waren, sprach Ron mit dem Stab einer seiner Brüder, der ihm recht gut lag, seine starken, unverbrauchten „tergeo“ und „episkey“ Zauber auf die Verletzungen und Brüche und er schaffte es sehr gut und war selbst erstaunt wie wirkungsvoll seine Zauber heilten, besah sich dies alles mit riesigen, weit aufgerissenen Augen. Ich fühlte wie sich die Cuts in meinem Gesicht und am Hals schlossen und auch Blaise Rosenkratzer heilten gut sichtbar. Auch war es schön, als das uns besprenkelnde Blut verschwand und der Schlamm aus unseren Gesichtern dank Rons „ratzeputz“ verschwand.

Nachdem wir nun gereinigt und einigermaßen geheilt waren, zückte Daphne die Salben und Tränke, die uns wieder aufpäppeln sollten. Sie tropfte auf Harry und mich, ja mich hatten die Flammen am Hinterkopf mehr als angesengt, es hatte mich bis auf meine Kopfhaut angebrannt und so träufelte sie uns Diptam auf und ich seufzte erleichtert als das pochende brennen fast sofort aufhörte und sich meine verbrannte Haut regenerierte. Wir alle, die wir Haare gelassen hatten, würden diese per Magie wieder nachwachsen lassen, aber dafür mussten erst die Wunden vollständig verheilt sein, so sahen einige von uns sehr komisch aus, vor allem Harry entlockte dem ein oder anderen ein erheitertes Kichern.

Auch bei Harry konnte man sehen, wie fast in Zeitlupe sich, die mit Brandblasen übersäte Haut auf der linken Seite an seinem Kopf, heilte und die Wunde wirkte wie eine Verletzung, die Wochen alt war, als sich der heilende Schorf bildete.

Bei dem aufgeschlitzten George trug Daphne die Murtlap-Essenz auf, der zischend aufhisste als die kühlende Salbe ihn berührte und sich, der von mir geheilte Schnitt, zu einer rötlichen Narbe ganz und gar zurückbildete und ihn vollständig wiederhergestellt zurückließ.

Nun heilte ich Daphne ihren Arm aus dem die Muskeln herausgehext worden waren, kein netter Spruch, aber leicht wiederherzuzaubern. Sie verbiss sich wacker jeden Laut als ich zauberte. Das Zittern, das dabei durch ihren Körper lief, das konnte sie nicht überspielen, es war schmerzhaft die Muskelstränge und Bänder wieder zu beschwören, aber es ging schnell. Doch davon ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen, nachdem sie ein paarmal tief durchgeatmet hatte, verteilte sie dann souverän an alle die Tränke vom Blutbildungstrank bis hin zu einem modifizierten Skele-Wachs Trank.

Alle tranken wir brav und verzogen angewidert unsere Münder, es schmeckte einfach grauenhaft. Der modifizierte Trank ließ nicht neue Knochen nachwachsen, sondern beschleunigte die Heilung der gebrochenen, alten rasant und so sah ich wie Fred und Harry gebannt auf ihre Körperteile sahen, in den es heftig zu kribbeln schien, so wie sie sich ihre Hände darauf pressten.

Fred erhielt noch zusätzlich einen Abschwelltrank, denn er hatte sich dank mir mehrere Rippen gebrochen und die Schulter ausgekugelt, die aber nun heilten und da sein Körper durch die Wucht des Zaubers gestaucht und angeschwollen war, wirkte der Trank augenblicklich und er schloss erschöpft, aber erlöst die Augen als er wieder besser, befreiter atmen konnte.

„Also, ich weiß ja nicht wie ihr es seht, aber ich komm mir wie in einem Lazarett vor!“, meinte nun Astoria, die an jedem von uns Wasser verteilte, was alle dankbar annahmen. Wir saßen hier alle im Kreis in unseren, zum Teil recht mitgenommen wirkenden, Kampfanzügen, die zerfetzt und zerrissen waren und sahen sehr derangiert aus, aber alle waren wir recht stolz auf unsere Leistung und so lächelten wir trotz unserer Wehwehchen. Ich ließ einen traurigen Blick über den doch sehr mitgenommen wirkenden Garten schweifen, der gar nichts mehr mit dem idyllischen, englischen Landschaftsgarten von vor kurzem Gemein hatte, blickte auf die gefällten, gesprengten und angesengten Bäume, die Wiese, die sich mehr in eine schlammige Pfütze verwandelt hatte, es sah alles sehr mitgenommen aus.

„Wo du recht hast! Ich würde es eher als Schlachtfeld bezeichnen!“, stimmte ich ihr erschöpft zu und trank gierig. Alle blickten nun auf unser Gemetzel was wir angerichtet hatten und ich sah schon bei einigen die Aufbruchsstimmung aufblitzen. Ich war mir sicher, wenn ich das nächste mal kommen würde, sähe es hier wieder wie früher aus, denn wofür gab es Magie?

„Mann, Leute das war unglaublich, fantastisch, heftig, ….könnte ich auch….also …nun ihr wisst schon!“, zeigte sich Ron begierig und ruderte euphorisch mit dem Armen in er Luft. Es freut mich, dass ihn diese Vorführung so begeistern konnte.

„Ron, kann es sein, das du auf sehr umständliche Art und Weise versuchst zu fragen, ob du auch so zu kämpfen lernen kannst?“, wollte nun Blaise wissen und Ron nickte nur eifrig und mit einem ehrfürchtigen Schimmer im Blick.

„Dann hat es dir also gefallen!“, kicherten die Twins und beide verzogen sofort ihre Gesichter, denn vollständig gesund waren sie noch nicht, wenn ich mir vorstellte wie sie bis vor kurzem noch zu Schmerz gestanden hatten und nun sah, wie sie wirkliche Schmerzen relativ stoisch ertrugen, war ich beeindruckt über ihre Entwicklung. Gut, aber wer lernte nicht auf die ein oder andere Art was Schmerz hieß und bedeutete unter Severus kundigen Fingern, wagte ich es mich zynisch zu fragen.

„Ja, das kann ich von ganzen Herzen sagen, JA!!! Das war unglaublich….so geil! Ich dachte Harry hätte uns viel beigebracht in Hogwarts, aber das hier, das ist…..KRASS! Ihr hättet sehen sollen wie sich Harry und Hermione bekämpft haben….so krass….das war…..ich kann es nicht beschreiben… ich bin Begeistert und sie hat ihn mit einem Dolch außer Gefecht gesetzt….das ist so…….“, sprudelte es regelrecht aus Ron heraus in seinem sichtbaren Entzücken verfiel er in eine regelrechte Schwärmerei.

Alle blickten nun zu mir und ich sah ihr wissendes, amüsiertes Glitzern in den Augen, das ich gewonnen hatte. Aber wen wunderte mein Sieg, denn auch wenn sie Harry als erstaunlicher Gegner erweisen hatte, beeindruckend schnell die schwarzmagischen Flüche angewandte und sein neues Können und Wissen einsetzte, so war ich doch weitaus länger im Training als er und auch kampferprobter.

Harry und ich hatten einen anderen Kampfstil und daran waren wohl Dumbledore und Voldemort schuld, die uns mit ihrer Showeinlage im Ministerium für immer geprägt hatten. Das war ein Duell gewesen, wie wir es noch nicht konnten, aber wir arbeiteten daran. Ich hatte nun schon versucht mit dem Stein, der mich schütze, diese Verwandlungszauber wirkungsvoll mit einzubinden und Harry hatte sich auf das Beschwören von Tieren verlegt, ja wir erreichten ein neues Level im Duellkampf, prosteten wir uns zufrieden zu.

„Sagt mal kann es sein das die Anzüge der Twins weniger zerrissen und zerfetzt aussehen als unsere?“, fragte nun Blaise überlegend und ich sah wie sich die Twins teuflisch angrinsten.

„Raus mit der Sprache ihr kleinen Teufel!“, verlangte Harry bestimmt, nachdem er den verschlagenen Blick der Twins gesehen hatte.

„Nun, das wollten wir testen….und ja, Blaise hat recht, wir haben weniger abbekommen!“, grinste George nun sehr breit und zeigte seine ganze Zahnreihe sehr stolz, als er sich mit Fred abschlug.

„Genau, also lassen wir euch an unserer Genialität teilhaben, wir planen für das Geschäft, Zaubererhüte, Handschuhe und Umhänge so zu bearbeiten wie wir unsere Kampfanzüge bearbeitet haben! Wir haben mehrere Schildzauber darauf gewoben, war eine scheiß schwere Arbeit,….ja schaut nicht so ungläubig, nicht gesprochen….GEWOBEN!!! Das ist ja das geniale, aber halt auch leider das verteufelt schwere und zeitaufwändige daran. Aber nun halten sie kleinere und mittelschwere Flüche und Verwünschungen ab, im besten Fall können sie auch zurückprallen!“, grinste Fred in die Runde und wir zeigten alle brav unseren Respekt vor ihrer Brillanz, die es wirklich war, GEWOBEN, auf was für Ideen die zwei immer kamen, aber der Gedanke war unbeschreiblich, ich geriet über die Genialität der beiden immer wieder in Entzücken.

„Was und das wollt ihr für das Geschäft übernehmen?“, echote Harry erstaunt.

„Nein, nicht ganz, das mit dem Zurückprallen soll nur für die Anzüge sein, aber der Rest, in abgeschwächter Form, ja, also da wird das mit dem Weben so nichts das würde die Sachen zu teurer machen, aber wir arbeiten an einem Spruch der das Weben übernimmt, ist dann nicht so wirkungsvoll, aber ausreichend das wir es verkaufen können. Es ist echt sehr schwer das zu weben, da saßen wir lange dran! Na wie findet es ihr?“, waren sie begierig und zeigten stolz ihre relativ unversehrten Anzüge.

„Also ich find’s toll, wenn ich mir ansehe wie unsere Anzüge aussehen!“, meinte ich und bot dann an „Ihr werdet es uns zeigen und dann weben wir unsere Anzüge selbst damit!“

„Was!!!! Hermione, Nein, wir können doch Betriebsgeheimnisse nicht an ALLE verraten!“, kam es empört von beiden gleichzeitig.

„Okay, vertraut ihr dann Harry und mir, auf das wir vier es zusammen machen?“, wollte ich wissen, auch wenn die anderen beleidigt aufschnauften.

„JA, aber nur ihr zwei!“, kam es recht trotzig von Fred.

„Gut, dann ist das Abgemacht!“, nickten Harry und ich gleichzeitig.

„Aber warum habt ihr Angst?“, wollte ich noch neugierig wissen.

„Nun stellt euch vor einer dringt in die Gedanken von einem hier ein! Dann weiß er alles!“, wandte Fred ein und ich sah alarmiert auf, das hatte ich vergessen, mein Zauber hinderte daran zu reden und er half wenn man sich nicht erinnern wollte, aber einen so genialen Okklumentiker wie Dumbledore, Severus oder den Lord nun da wäre mein Zauber für den Geist zu schwach. Und anders als bei Rita, deren Geist auch geschützt war, hatte ich bei meinen Mitstreitern nur den effektivsten Schutz genommen, aber nicht den der auch den Geist blockierte, da ich ihnen ihre freien Gedanken hatte zugestehen wollen, aber nun sie hatten recht.

„OHOHHOHO….Fred, sei doch nicht immer so vorlaut, du bescherst unserer Schönsten hier, Magenschmerzen!“, grinste George blöde wie ich ärgerlich dachte.

„Also Hermione, wir sind weder doof noch minderbemittelt und du musst uns auch nicht immer alles bis ins kleinste Detail anschaffen….“, kam es nun sehr ernst von Fred und alle sahen ihn erstaunt an „….also als Snape dich damals so unter sich begrub….schlucks runter Ron! Also als er dich in Okklumentik getestet hat, nun da war uns beiden sofort klar, dass wir das auch können müssen!“, erklärte Fred als George ihn unterbrach.

„Natürlich sind wir weit entfernt es mit dir aufzunehmen, aber wir können jemanden abblocken, und unsere Geheimnisse recht gut wahren, Legelmentik können wir nicht, das Feld überlassen wir gerne anderen, aber das Minimum das können wir!“, waren sie sichtlich stolz und ich war erstaunt, auch die anderen blickten sie an.

„Also Jungs ihr überrascht immer wieder! Kaum zu glauben das ihr Gryffindors seid!“, kam es von Blaise und die Mädels nickten.

„Ja, ich muss auch sagen, Fred George, das ihr immer so mitdenkt, so weitsichtig seit….danke meine red Devils!“, war ich echt bewegt und beide schenkten mir einen lieben Blick.

„Aber was ist mit euch?“, wollte ich nun von Blaise und den Mädchen wissen.

„Mit uns???...Also als erstes müsst ihr wieder bedenken sind wir Slytherins, wir wachsen anders auf. Von Kindheit an, spielen bei uns Gefühle keine große Rolle, man verbirgt und versteckt sie und dasselbe machen wir unbewusst mit unseren Gedanken das auch und das sind ja die Grundlagen dieser Kunst. Wir können es nicht und lernen es nicht, es passiert eher bei uns unbewusst…“, führte Blaise aus und Daphne nickte, nützte die Chance, die Blaise nun ließ und antwortete:

„Da hat er Recht, wir haben gute Anlagen und seit ich mit Harry jedem Abend im Bett trainiere, habe ich mich intensiv damit auseinander gesetzt und übe nun auch fleißig. Astoria hat sich mir angeschlossen, aber wir wollen uns auch nur auf das Blocken beschränken, denn das andere ist mir zu schwer! Was ist mir dir?“, fragte sie nun ihre Schwester und diese nickte und übernahm.

„Das stimmt es fällt auch mir nicht schwer es nun bewusst zu lernen, aber eine wahre Meisterschaft werde ich nicht anstreben, dafür ist mir das Thema zu Dröge!“, machten mich die Slyterhins auch sprachlos das sie das so freiwillig in Angriff nahmen.

„Genau, und ich hab anscheinend die gleiche Idee wie die Twins, als ich das mit Snape mitbekommen habe, hab auch ich für mich angefangen mich zu wappnen, denn ehrlich, niemanden geht es an was sich da abspielt!“, kam es bitterernst von Blaise und er klopfte sich auf seine Stirn.

„Wow….!“, blickte Harry nur sprachlos in die Runde.

„Ja, wow, jetzt bin nur noch ich das Leck…..und was ist wenn mich Dumbledore in die Mangel nimmt?“, wandte Ron nun kleinlaut ein und wir blickten ihn alle besorgt an.

„Dann wirst du es nun lernen Brüderchen. Es ist nicht so schwer!“, kam es von George und Ron sah ihn zweifelnd an als er einwandte:

„Ja, aber Harry hat sich so schwer getan…..“, unterbrach Ron ihn.

„Ron, aber das ist was anderes, Harry hat den Dark Lord in seinem Geist, nicht das Okklumentik leicht ist, aber Harrys große Probleme rühren von etwas anderem, ihn solltest du dir hierbei nicht als Beispiel aussuchen!“, verzog Harry bei meinen Worten verärgert das Gesicht.

„Genau wir alle übernehmen das, wenn Ronnilien nach Hogwarts kommt, wird er es schon können, nur Mut Brüderlein, bist du ein Gryffindor, oder ein Weichgespülter Angsthase?“, zogen ihn die Roten echt fies auf und Ron funkelte sie wütend an.

„Ich werde es euch zeigen!“, zischte Ron nun und ballte die Hände zu Fäusten.

„Das ist gut! Ich lass mich überraschen und am Training wirst du nun auch teilnehmen!“, klopfte ich Ron auf die Schulter und da sprach er weiter:

„Also ich weiß ja nicht wie das mit euch ist, aber ich hab Hunger!“, stand Ron auf und wir sahen uns alle an, einige brachen wir in lautes Gelächter aus „WAS???“, fragte er da perplex und kratzte sich am Arm.

„Nichts, Brüderlein, nichts!“, wischte sich Fred über die Augen „Geh schon vor, wir hieven uns langsam hoch!“, wedelte George Ron hinein und dieser ging brav.

„OH, Mann, er hat Hunger? Von was, vom Zusehen???“, schüttelte Blaise den Kopf und wir konnten ihm nur stumm zustimmen, Ron war zu komisch!



Ich zog nach einer genauen Analyse und Auswertung, dank Rons so enthusiastisch vorgetragener und sehr genauer, begeisterter Angaben, ein Resümee an der Rücksichtslosigkeit und der Radikalität unserer Connection würden wir nichts mehr üben müssen, sie waren alle grob vorgegangen. Ich würde sagen, bei richtigen Feinden hätte sie keine Probleme gehabt zu versuchen sie endgültig auszuschalten, was gut war und so war ich mehr als zufrieden. Bald sollten wir auch Üben, das sie es schafften in Ausnahmesituationen auch die Unverzeihlichen Flüche anzuwenden, den im Ernstfall davor zurückzuschrecken wäre falsche Entscheidung, aber das hätte Zeit. Ich würde Blaise beauftragen, zu Anfang mit ihnen an Raten, Mäusen und Spinnen zu üben. Das sollte nach einiger Zeit, die natürlichen Hemmschwellen senken.

Die Twins waren ein riesen Gewinn mit ihren Erfindungen, aber auch mit ihrer quirligen Art hatte sie sich gut geschlagen, auch Blaise hatte sich gut gemacht und selbst Astoria und Daphne hatten einige Treffer gelandet, bevor sie ausgeschaltet wurden, aber unter Anbetracht das die Mädels bei null begannen, war das mehr als Akzeptabel. Außerdem war Astoria unter uns mit Abstand die jüngste, wofür sie sich wirklich hervorragend schlug.

Und Ron, nun Ron hatten wir wohl endgültig auf unsere Seite gezogen, wenn man es schaffte seine uneingeschränkte Begeisterung zu wecken, war bei Ron viel möglich und zu sehen was wir konnten, zu was wir fähig waren, schien ihn vollends überzeugt zu haben. Aber dass er kämpfen wollte und ihm bewusst war, das alles auf einen Krieg hinaus lief, hatte er ja schon zuvor bekräftig, in diesem Punkt war das von heute wohl genau das auf das er hier gehofft hatte. Endlich ging es auch für ihn weiter, denn sein wir ehrlich, die DA damals hatte ihm sehr gefallen und ihn weiter gebracht. Er war auch leicht verschnupft, das wir das sonst nirgends lernten, auch nicht in Hogwarts….das uns die Erwachsenen so im Regen stehen ließen und er warf sich mit Begeisterung in das Training.

Er begann umgehend mit dem Krafttraining und war ab jetzt ein fanatischer Läufer, aber wirklich sprachlos machte er uns dabei wie schnell und gut er sich in der Okklumentik machte, und er wirkte wohl am meisten geschockt darüber wie gut ihm dieses so schwierige und komplexe Gebiet der Magie lag. Ich vermutete, es hatte mit seinem, an sich strukturiertem Geist zu tun, da kam seine Schachspielerei wieder zu tage und seine Begabung und sein Können darin. Wer gut in einem strategischen Spiel wie Schach war, musste auch in Okklumentik gut sein, da auch hier eine geradlinige Struktur im Geiste gefragte war. Die Gemeinschaft im Cottage tat gerade Ron sehr gut, nachdem er aufgetaut war und es schaffte sein cholerisches Temperament zu zügeln und die anhaltenden Schocks langsam verdaute. Ihm tat es gut so anerkannt zu werden, nachdem ersichtlich wurde wo seine Stärken lagen und hier wurden sie gefördert.

Er wurde genauso aufgenommen von allen wie von Harry und mir und mir persönlich kam es so vor, als lernten sich die Twins und Ron jetzt erst richtig kennen und schätzen. Ron erkannte, dass die Twins nicht nur die Witzbolde waren, die nur Blödsinn im Kopf hatten und die Beiden sahen, dass Ron nicht so dumm war wie sie ihn immer hatten sehen wollen. Auch wenn sie noch nicht bereit waren ihn in ihr größtes Geheimnis einzuweihen und wir schützten das Geheimnis der Twins und warteten ab bis Ron von ihnen eingeweiht werden würde, kamen sie sich als Geschwister deutlich näher. Und so zeigte sich das die Übung eine gute Idee gewesen war und wir an dem Tag viel erlebt hatten…
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Kapitel 132-133
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