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 Kapitel 134-135

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BeitragThema: Kapitel 134-135   Do Feb 09, 2012 4:16 am

134. Kapitel Die alte Hermione im Manor



Der Tag der Rückkehr kam so unausweichlich wie die Sonne am Morgen. Nach der Übung waren wir alle nach dem Essen erschöpft, aber glücklich, ins Bett gefallen und hatten die Magie wirken lassen, was dringend nötig war um zu heilen. Am Morgen des nächsten Tages waren wir, erstaunlich aber wahr. wie neu geboren, wir alle! Es war gut, das wir das testeten um abzuschätzen wie lange unsere Wiederherstellung bei solchen Verletzungen dauerte und mal ehrlich, ohne waren sie nicht gewesen. Wir hatten uns nicht geschont, so ließen wir uns unsere Haare wieder wachsen und sahen wieder wie wir selbst aus. Kurzes Haar stand mir nicht wirklich.

Dann kam Draco auch schon um mich abzuholen und von der gestrigen Beerdigung erzählen wollte, kam aber nicht zu Wort, nicht wirklich zumindest, denn ihm erzählten alle ganz aufgeregt und vor allem Ron in einer atemberaubenden Geschwindigkeit und Aufgekratztheit, was bei unserem Kampf geschehen war. Ron schien in seiner Erregung gar nicht zu registrieren, das er so intensiv mit seinem Erzfeind sprach so überschwänglich und begeistert war er. Aber Draco schien darüber sehr erheitert.

Draco, hob nur amüsiert die Braue und schenkte uns anderen einen abgebrühten Blick, als er Rons überschäumende Freude sah, aber man musste Rons Erzählfluss zugutehalten, er erzählte es sehr anschaulich, analytisch und gut, in jedes Detail genau eingehend, sodass sich Draco ein umfassendes Bild über den Kampf machen konnte.

„Das ist doch mal schön, schade ich hätte mich gerne mit gemacht, denn glaub mir eins Wiesel, dann hätte Potter gegen zwei Gegner am Schluss bestehen müssen, das nächste mal! Aber nun zur Beerdigung, die war wie erwartet, ein zähes nicht enden wollendes Ding, aber die Menschen lieben uns nun, was gut ist! Die Show, die Vater abgezogen, hat war genial! Also wenn er was kann, dann den Dramatiker spielen. Selbst der Alte war wieder dabei und hat alles mit Argusaugen beobachtet! Zum Glück ist dieses Affentheater nun vorbei! Danke, ich sag´s euch, noch einen Tag länger und ich hätte einen Avada gesprochen!...“, regte Draco sich auf. „…auf mich selbst!“, aha….konnte ich da nur denken, wer war hier der Dramatiker, diese Malfoys waren doch alle gleich, verbiss ich mir wacker mein Schmunzeln.

Aber schon unterbrach ihn Ron und wieder, und erzählte ausführlich wie wir uns heilten und selbst Draco konnte sich bei so viel ehrlicher, offen gezeigten Begeisterung und Bewunderung nicht abfällig zeigen, oder auch nicht nicht begeistern lassen und so hörte er brav zu.

„Das ist doch schön, das Hermione auch diesen Kampf für sich entschieden hat, da es heute ins Manor geht, darf sie sich gleich den nächsten Stellen!“, holte Draco Ron wirkungsvoll auf den Boden der Tatsachen, was ihn sofort verstummen ließ.

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Ich verabschiedete mich von ihnen allen. Ich trug, dem Anlass entsprechend ein reines, leuchtendes und schillerndes, langes Seidenkleid ohne Ärmel mit einem eleganten, geradlinigen Schnitt. Das zarte, glänzende, abstrakte Muster, das an eine Schlangenhaut erinnerte, dessen Grundfarbe Elfenbeinweiß war, changierte in einem leichten beigebraun bis hin zu gelb. Es war sehr schlicht, aber elegant und edel, dem Manor und Lucius angemessen. Meine nachgewachsenen Haare trug ich hochgesteckt mit einigen Strähnen, die mein Gesicht sanft umspielten. Ich war apart anzusehen, aber nicht aufreizend oder sexy, so hätte ich mich beschrieben.

Ich ermahnte Ron sich an seine Versprechen zu halten und diese nicht zu vergessen und bat ihn zu üben, dann überließ ich alles vertrauensvoll den anderen und Draco reichte mir galant seinem Arm, was mich auflachen ließ. Seit unserem Disput, den ich für mich entschieden hatte, war er rundherum aufmerksam und geleitete mich zur Eiche. Wir apparierten vor das große schmiedeeiserne Tor des, mich noch immer tief beeindruckenden, Herrenhauses.

Und ich fühlte so abwegig es klang das ich es vermisst hatte, ich hatte das kalte unendlich große und weitläufige Gemäuer vermisst und nun tauchte die strahlend helle Sonne es in einem warmen Glanz und ließ es noch verlockender aussehen für mich! Ja, ich war nun hier zu Hause! Ging es mir melancholisch durch den Sinn als ich alles in mich aufnahm.

„Liebling, ich muss weiter, leider! Aber dank Narcissa habe ich viel vernachlässigt! Vater ist in seinem kleinen Kaminsalon im Entree! Ich komme heute Abend!“, sah er mich mit einem wunderschönen Lächeln an als ihm der Wind einige der weißblonden Strähnen ins Gesicht blies.

„Mach dir keine Sorgen, Draco! Alles wird schon, viel Spaß!“, stellte ich mich auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen Kuss auf die weichen Lippen.

„Ich mache mir keine Sorgen, ich hab eher um Vater Angst!“, zeigte er nun ein seltenes, spitzbübisches Lächeln, als er sich auch schon sehr leise auflöste.

Ich ging nach diesen ermunternden Worten frohgemut auf das Haus zu und sah den Pfauen hinterher und wie einer gerade wunderschön und eitel angab und ein herrliches fächerförmiges Rad schlug. Seine Federn erstrahlten in einem schillernden Weiß und er reckte stolz die Brust raus. Er schien sich an den anbetenden Blicken der weniger schönen, schleppenlosen, braungrauen, kleineren Hennen zu erfreute, die ihn anzuhimmeln schienen. Über die lustige, sinnbildliche Zweideutigkeit zu seinem Besitzer musste ich mir fest auf die Lippe beißen, um ein kichern zu unterdrücken. Ich hatte extra nachgeschlagen und so herausgefunden, dass der weiße Pfau auch Hochzeitspfau genannt wurde und er die erste Mutation war, die vom Blauen Pfau aufgetreten war und ja, sie passten zu Lucius wie die Faust aufs Auge.

Ich ging, in das trotz der sommerlichen Hitze, kühle Haus, spürte die weiche Seide meines Kleides über meine Haut streicheln und wusste, egal was kam, ich war erholt. Ich war wieder voll und ganz ich und so führte mich mein selbstsicherer Schritt geradewegs auf die Tür zu hinter der mich Lucius erwartete.

Ich klopfte und trat ein, sah wie er wie gemalt in seinem Ohrensessel mit überschlagenen Beinen saß und mich mit schiefgelegtem Kopf undurchdringlich maß. Seine Züge wirkten wie gemeißelt und selbst seine Augen spiegelten nichts außer den Flammen des Feuers wieder. Er rollte, wie so oft seinem Gehstock überlegend in seinen Fingern, als ich gerade eintrat, die Tür schloss und vor ihm einen wunderschönen Knicks hinlegte und wohlerzogen verharrte, mein bodenlanges Seidenkleid ging wunderbar mit, lag schön Faltenwerfend um mich auf dem Boden, während ich mein Haupt gesenkt hielt. Der Blick den, ich erhascht hatte zeigte mir, dass er wie immer sehr gut und sehr elegant aussah und dessen war er sich nur zu gut bewusst.

„Du bist zurückgehkehrt!“, sprach er nun mit seiner tiefen Stimme und ließ mich in meiner devoten Haltung ausharren. Schrott, das war eine Falle, das war keine Frage gewesen und wenn ich ohne seine Aufforderung sprach oder mich erhob, nein, das war nur ein fieser Test, aber ich war gewappnet und verharrte reglos.

„AHA, du bist noch viel besser als ich immer annehme, erheb dich und setz dich zu mir, meine Liebe!“, hatte er aufgestöhnt und so erhob ich mich geschmeidig aus meinem Knicks, zufrieden mit mir, dass ich auf seine Falle nicht herein gefallen war, schritt auf den Stuhl neben ihm zu, setzte mich sittsam hin und blickte ihm nun ausdruckslos entgegen.

„War es schön?“, zeigte er mir seine blasierte Miene und bot mir nun galant ein Glas Wasser an, was ich dankend aus der Luft griff, als es zu mir schwebte.

„Ja, Lucius, das war es und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du es mir gestattet hast!“, gab ich sanft zurück.

„Wohl war, ich bin zu gütig! Vor allem, da ich waagemutig annehme zu wissen, dass du bei Potter warst….geht es dem Bengel gut?“, fragte er nonchalant nach. Ich zog nun eine Braue bei der Frage hoch und trank gemächlich einen Schluck, bevor ich antwortete, das Lucius es ahnte war mich auch klar gewesen, das er mich nun darauf ansprach, nicht. Aber mir war ebenfalls klar, wenn er schon so fragte und ich nicht wahrheitsgemäß Antwortete, harrte mir eine Strafe und so blöd war ich nicht.

„Wie immer Lucius, ist es eine Freude sich mit dir zu Unterhalten und danke der Nachfrage, ja, Harry geht es gut!“, blieb ich ganz ruhig und lächelte ihn nett an, was ihn die Stirn runzeln ließ.

„Du hast dich wirklich gut im Griff!“, äußerte er sein erstaunen und ich schmunzelte innerlich, aber äußerlich blieb ich ruhig.

„Nun, ich übe, unter Anbetracht der Umstände wäre es wohl fatal sollte ich die Nerven verlieren, nicht!“, faltete ich nun meine Hände im Schoss, nachdem ich mein Wasser auf dem Beistelltisch abgestellt hatte.

„In der Tat!“, konnte ich sehen wie sich etwas, was ich nicht einzuschätzen verstand, in den tiefen seiner grauen Augen spiegelte.

So legte sich schweigen über den Raum, während er mich musterte und ich seinem Blick standhielt, ihn erwiderte. Anscheinend wollte er nicht mehr über das Thema wissen!

„Wie auch immer Hermione, da Narcissa von uns gegangen ist, sei Morgana ihrer Seele gnädig, steht uns, wie du weißt, immer noch eine große Feier ins Haus und da du die Frau des Hauses bist, fällt dir die Ehre zu sie zu planen. Ich hoffe, ich überfordere dich damit nicht!“, zeigte sich ein leichtes Schmunzeln in seinen Mundwinkeln, als er an mir zweifelte, aber das überhörte ich galant, während ich nickte.

„Wie du wünschst Lucius, welche Ehre, hab dank!“, neigte ich nun ehrerbietig mein Haupt.

„Ich wusste, du würdest die dahinter stehende Anerkennung erkennen!“, neigte er nun ebenfalls leicht sein Haupt und ein Teil seines langen, so hellen Haares fiel auf seine Brust. „Der Innere Kreis besteht aus Meiner und Severus Wenigkeit, dann die drei Lestranges, Avery, Macnair, Nott, Crabbe und Goyle. Ihre Partnerinnen werden an der Veranstaltung teilnehmen, ob der Lord auch seinen Leibdiener Pettigrew mitbringt, ist mir unbekannt.“

„Wo soll es stattfinden, im Tanzsaal wäre es, finde ich, unangemessen….oder?“, überlegte ich und Lucius lachte nun leicht auf und sah mich amüsiert an.

„Korrekt meine liebe Hermione, dieser Saal sagt dem Lord weniger zu…die sogenannte „Halle der Barone“, sollte hierfür geeigneter sein, diese befindet sich zentriert in der ersten Etage , also gleich hier in der Nähe, du hast ihn noch nicht gesehen! Wir nutzen ihn selten, dies ist der alte Prunksaal aus dem Mittelalter, nun…ich denke, das sagt über ihn alles aus, aber für den Lord wohl mehr als würdig….wenn du ihn zu sehen wünschst….“, ließ er ausklingen und wedelte mit seinem dunklen, aus Ebenholz bestehenden Stock durch die Gegend, ich verstand Severus Abneigung gegen das Ding. Am liebsten hätte ich ihn gepackt und ihn in der Mitte zerbrochen. Ich durfte meinen eigenen Untergang planen und Dracos gleich mit, ganz toll, wirklich wunderbar, das nannte ich mal Glück auf ganzer Spur, hätte ich am liebsten süffisant aufgelacht, aber nun auch schon egal und so überlegte ich, das wären dann 15 Personen, plus dem Lord, Draco und mir, ohne Pettigrew.

„Später….willst du mir noch was dazu sagen, Musik…dergleichen…“, harkte ich weiter nach, während ich schon am planen war.

„Nein, ich überlasse alles deinen fähigen Händen, Hermoine!“, lächelt er süffisant, was mir leicht sauer aufstieß, aber ich würde es ihm nicht zeigen und so lächelte ich zuckersüß.

„Eine Frage, Lucius, wenn du gestattest….tragen da alle eigentlich, ihre Kluft?“, zeigte ich auf mein Kleid.

„Berechtigt meine Liebe, durchaus berechtigt…diese Frage. Wir tragen diese Dinge oft, fast immer, aber nicht bei einer reinen Feier des Innerer Zirkels nein, aber bei den unwichtigen, niederen DeathEatern, selbst bei deren Zeichnung, legen wir alle unsere verhüllenden Mäntel und Masken an, da sie uns nicht zu kennen brauchen, wäre kontraproduktiv, aber hier in diesem intimen Kreis, da nicht!“, kam es kalt von ihm.

„Ist das euer ernst, mit Crabbe und Golye?“, fragte ich zweifelnd, ja dies wagte ich, fand ich es doch zu abwegig, das die Väter dieser beiden Schulkameraden im engsten, im intimsten Kreis des Lords anzutreffen waren.

„Unterschätze die Väter und die Söhne nicht, sie sind reinblütige und wirklich gute Männer, nicht die Macher, aber akkurate Gefolgsleute, die es verstehen Befehle zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Klar, die zwei sind für die Drecksarbeit, die schweren Dinge, verantwortlich, aber sie scheuen sie nicht und erledigen sie gut! Das findet man gar nicht so leicht und sie sind treu und loyal!“, erklärte er mir. „Und auch ihre Söhne zeigen diese Charakterzüge, wenn auch noch ungelenk, aber auch die Langsamen können es bis nach oben schaffen und das haben sie, langsam aber stetig. Begehe nicht den Fehler Hermione, dich vom Äußeren täuschen zu lassen!“, belehrte er mich und er erinnerte mich in diesem Moment erschreckend an Severus.

„Natürlich, danke für den Rat Lucius!“, kam es sofort von mir. „Hast du sonst noch irgendwelche Wünsche, an mich?“, fragte ich recht unbedarft, als ich das hungrige glitzern in seinen Augen aufblitzen sah, da wurde mir erst meine Wortwahl gewahr und ich leckte mir automatisch über die plötzlich trockenen Lippen, was seine Augen sofort anzog wie die Biene die Blüte, aber diesmal blieb ich sehr viel ruhiger und spürte deutlich, es beunruhigte mich viel weniger als vor meinem Weggang.

„Brauchst du Hilfe oder Rat, oder soll ich etwas tun, zwecks des Lords?“, überraschte er mich maßlos.

„Lucius, du weißt nicht was mir das bedeutet, aber nein danke! Ich denke, ich werde dich nicht enttäuschen! Ich werde, sollte ich denken das ich scheitere, deine Hilfe ersuchen, aber nicht früher!“, lehnte ich freundlich ab, denn ich wusste, alles hatte bei Lucius seinen Preis.

So erhob ich mich nun und sah wie er erstaunt die Augenbraue hob, da ich weder um Erlaubnis gefragte hatte, noch er es erlaubt hatte und ging auf ihn zu, beugte mich geschmeidig zu ihm hinab und sah ihm ins gutaussehende Gesicht, was ihn zu erstaunen schien.

„Lucius, ich hoffe ich habe deine Erlaubnis mich zurückzuziehen, dank dir habe ich nun viel zu tun und ich wollte fragen, ob ich dich gebührend begrüßen darf?“, hauchte ich und hielt dem starren Blick dieser dunkelgrauen Augen stand, die sich in meine braunen zu bohren schien.

„Bitte!“, kam es nonchalante, aber emotionslos von ihm, er rührte sich nicht.

So beugte ich mich mit gespitzten Lippen vor und küsste seine blasse, glattrasierte Wange, atmete seinen frischen Duft genießend ein und drückte meine Lippen ein paar Sekunden an seine weiche Haut. Ich bemerkte, wie er sich kurz anspannte, als ich ihm so nahe war und ihn meine Haare mit Sicherheit kitzelten.

Als ich mich wieder aufrichtete, bemerkte ich wie er mich immer noch starr fixierte, während ich mich abwandte, zur Tür ging und mit der Hand auf der Klinke mich nochmal zu ihm umwandte.

„Ach, und Lucius, ich weiß ich schulde dir etwas für deine so edle Tat mich zu retten! Ich habe es nicht vergessen, mir ist etwas eingefallen! Ich bitte dich bis zum letzten Tag der Ferien zu warten!“, bat ich und sah wie er etwas fragen wollte, aber ich legte mir nur meinen Zeigefinger an den Mund und zuckte daraufhin die Schultern, schenkte ihm ein verführerisches Zwinkern, was er mit einem zynischen Lächeln erwiderte und verließ schnell den Raum, eilte in die Bibliothek.



Ich brütete über den Stammbäumen mit der Aufgabe die Feier zu planen würde ich mich später auseinandersetzen, denn ich wollte vorwärtskommen. Ich hatte so viel auf meiner Liste und nichts war bisher fertig, gar nichts, und so was konnte ich auf den Tod nicht ausstehen. Die Feier würde ich mit der Hilfe der Hauselfen schnell geplant bekommen, das sollte nicht allzu schwer werden. Ich würde daraus kein Drama machen, wie wohl Narcissa.

Kurz vor unserem Aufbruch hatte ich das Medaillon geholt und es denn anderen gezeigt, es war von Hand zu Hand gewandert. Draco meinte, das sei das Zeichen, das Symbol Salarzar Slytherins, der achteckig geschliffene goldene Stein, der in Weißgold eingefasst war, in der Mitte des Citrinsteins, war mit kleinen smaragdsplittern eine sich windende Schlange dargestellt, dabei war er lautstark unterbrochen worden als Harry zu Schreien begann. Er ließ gepeinigt das Amulette fallen und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände an die Narbe und atmete schwer. Alle waren auf den Beinen um Harry zu helfen, selbst Draco warf auf Harry besorgte Blicke und wie immer blieb er sehr klar und nahm das vor Harrys Füße gefallene, corpus delikti und entfernte sich mit dem Medaillon und desto weiter er weg ging, desto besser ging es Harry.

„Verdammt Leute, das ist als wäre Voldemort da!“, keuchte Harry atemlos und wimmerte noch immer leicht. Aber es wurde besser zum Schluss konnte Harry es in der Hand halten. Es war ihm immer noch unangenehm, aber der akute Schmerz hatte nachgelassen, wie hieß es so schön, man gewöhnte sich an alles.

Wir redeten lange was das bedeuten könnte und kamen überein, dass das Medaillon mit dem Dark Lord verbunden sein musste und einigten uns es im Safe über dem Kamin zu verstecken und legten alle erdenklichen Zauber und Flüche auf das Versteck, in dem auch die Beweise gegen Dumbledore lagerten.

Und so war ich nun in der Bibliothek der Malfoys und forschte. Forschte und Forschte, es war unbeschreiblich wie riesig diese Bibliothek war, hier vor mir lagen die Stammbäume der Familien Prince, Malfoy, Black, aber auch der Yaxleys, Weasleys, Burkes, Longbottoms, Crouch, Prewetts, Rosier, Lestranges und selbst die der Potters waren vor mir. Wie die Malfoys all dieser Stammbäume hatten zusammentragen können war mir schleierhaft, bis darauf, das alle mal irgendwann zu unchristlichen Zeiten untereinander geheiratet hatten, vielleicht war das die Antwort auf die Frage. Es war spannend, mich faszinierte die Genealogie sehr, wer mit wem wie verwandt war. Es war ein Gebiet, das es verstand mich zu fesseln. Ich hätte Stunden allein aufgrund des Spaßfaktors hier zubringen können, andere mochten es verwirrend empfinden die vielen Verästelungen und Gabelungen die von den Stammbäumen sich abzweigten und in Nebenlinien aufgingen oder ausstarben, aber ich liebte es. Ich war geschult solche komplexe, verwirrende Stammbäume schnell zu erfassen und zu lesen, bevor es die alte, reinblütige Zauberer Gesellschaft gegeben hatte, die mich nun fesselte, war es in der Muggelwelt mein Hobby gewesen den Monarchien Europas und ihrer Heiratspolitik in ihren Stammbäumen meine Aufmerksamkeit zu schenken, die daraus resultierenden verwandtschaftlichen Beziehungen und ihre weitverzweigten Vermischungen zu erkunden.

Wie in Hogwarts besaß diese Bibliothek ein Verfahren, das alle Zeitungserscheinungen sofort magische archivierte, aber das ganze so verkleinerte, das es mehr oder weniger ein großes Buch für ein Jahrhundert reichte, wie ich nach langer, enervierender Suche herausgefunden hatte. Sodass ich auch mir die Artikel lange vergangener Zeiten ansehen konnte. So hatte ich noch einmal den Skandal nachgelesen, als der Dark Lord den Basilisken auf Myrthe hetzte und Hagrid von der Schule flog, mehr hatte ich noch nicht in den Artikeln geforscht.

Und den Fund überhaupt tat ich, als mir endlich der Stammbaum der Familie Slytherin, mit dem Stammvater Salazar in die Hände fiel. Da hätte ich vor Freude jauchzen mögen, dass die Suche endlich von Erfolg gekrönt war! Ob der Lord wusste, das Lucius eine magische Kopie seines Familienstammbaums besaß? Ob Lucius es selbst wusste? Wohl eher nicht, die Stammbäume wirkten als wären sie seit Jahrzehnten nicht mehr angerührt worden und der wichtigste Stammbaum für mich war ganz ganz versteckt in den Untiefen einer kleinen Kiste hinter dicken, uralten Folianten versteckt gewesen. Nein ich glaubte nicht, dass irgendwer wusste, dass dieser Stammbaum existierte, freute ich mich sehr über meinen Fund!

Aber nun gut, es war mir als schwebte ich auf Wolken und sank nun nach Stunden des Stehens mit einem genüsslichen Seufzer in den Stuhl hinter mir und rieb mir über die brennenden, müden Augen.

Das vergilbte, wellige Pergament, auf dem sich der Jahrhunderte alte, ellenlange Stammbaum der Familie rankte, zeigte eine Vielzahl von Nachkommen, aber im Unterschied zu den Stammbäumen der anderen magischen Familien, zu den Familien an sich, heiratete die Familie Slytherins immer mehr untereinander, was nach und nach alle Nebenzweige aussterben ließ und sich dann nur noch in der Hauptlinie wiederfanden. Und dort glitt mein Blick sofort zu dem Ende des Baumes, da stand es! Ich hatte ihn gefunden, den Dark Lord und seine Abstammung, seine Ahnen.

Sein Großvater mütterlicherseits, Marvolo Gaunt starb 1929.

Seine Mutter war, Merope Gaunt die, geb. 1908 - gest. 31.12.1926 verstorben war.

Sein Onkel, Morfin Gaunt der jüngere Bruder seiner Mutter war, 1950 verstorben.

Tom Marvolo Riddle war, geb. 31.12.1926.

Ich war erstaunt, das hieß dann wohl, das Merope bei der Geburt gestorben sein musste. Der Arme, was für ein schlechter Start ins Leben. Das bedeutet aber für mich, dass ich mich auf die Suche machen durfte wo er aufgewachsen war, da seine Mutter nicht den Namen des Sohnes trug, war davon auszugehen, dass es keine Ehe gab und das zu der Zeit, nein….das war kein gewolltes, eheliches Kind. Und mit ihnen allen war der Name der Gaunts ausgestorben, da der Lord augenscheinlich nach seinem Muggelvater benannt war, wenn das mal kein Hinweis war.

Aber am meisten schockierte mich, etwas was sich bei dem Namen des Darks Lord abspielte. Ich runzelte irritiert und verwirrt die Stirn! Okay, bei ihm stand sein Geburtsdatum klar, aber jetzt kam´s was mir das Herz stocken ließ, was mochte das bedeuten? Fragte ich mich unendlich schockiert.

In der Zeile, die ellenlang war, stand:

Tom Marvolo Riddle

Geboren: 31.12.1926

Gestorben: 30.08.1944 / 30.08. 1944 / 03.08.1946 / 12.04.1950 / 27.05.1950 / 31.10.1981 / 15.06.1995

Alles klar, das hieß dann wohl, das der Dark Lord sieben Mal, zu unterschiedlichen Zeiten, gestorben war, so ein Mist! Ich fühlte den beginnenden, pochenden Schmerz, der in meinen Schläfen zu hämmern begann, als ich diese Daten sah! Hilfe, was sollte das bedeuten? Klimperte ich mit meinen Augen, versuchte ob ich nicht einer optischen Täuschung unterlag, aber das Geschriebene blieb gleich! Leider!!! Stöhnte ich verzweifelt und entnervt auf.

Ich rieb mir mit meinen Händen die Schläfen und schielte fast, was hieß das? Wie sollte ein Mensch so oft sterben kennen? Okay, war hier die Antwort warum er Harry überlebt hatte? Oder, auch nicht? Denn das einzige Datum was mir etwas sagte, war der 31.10.1981 Halloween vor 16 Jahren, der Todestag von Harrys Eltern. Und der Tag an der der Dark Lord verschwand!

Bei dem ersten Datum, warum tauchte es zweimal auf? Konnte man an einem Tag zwei Mal sterben? Unsinn, er lief damals wie auch, zu unser aller Leidwesen, heute sehr lebendig durch die Gegend, nach dem Ding hier, erdolchte ich den Stammbaum mit meinen Blicken, war er sieben Mal tot und er war immer noch da! Wie ging das, verdammt!

Wie alt war er zu dem Zeitpunkt als er das erste Mal starb? 17, ja so um die 17! Nun er war im Jahr 1938 nach Hogwarts gekommen, das heiß er kam 1945 raus! Also musste etwas in den Sommerferien von 1944 passiert sein! Aber diese Daten sagten mir alle nichts, noch nicht, wie ich mir grimmig eingestand, aber ich würde suchen bis es das tat, das schwor ich mir!

Und das letzte Datum, ja, das sagte mir doch etwas, der Tag an dem der Lord wiederkehrte, der Tag an dem Cedric zu Tode kam.

Was bedeutete das alles? Das war verwirrend, so was hatte ich noch nie gesehen, ich mochte beschwören, dass es das noch niemand hatte! Oh, man das würde was werden! Was sagte mir mein logischer Verstand? Klar, er hatte was gemacht, etwas magisches, kein Wunder an sich, wenn man bedachte wie er aussah! Und wie er wiedergekommen war! Die goldene Frage war nur was! Und da wünschte ich mir viel Spaß und Glück bei der Suche!

Ich musste mehr in die Vergangenheit zurück, das war wichtig! Ich wusste Riddles Namen und hatte nun auch seine vollständigen Daten, damit sollte es in der Muggelwelt möglich sein seinen Vater und seine Verwandten väterlicherseits ausfindig zu machen und in Erfahrung zu bringen wo er aufgewachsen war und wie er die Ferien verbracht hatte. Ja, mein Plan nahm seine Form an. Es würde viel Arbeit bedeuten, aber ich hoffte die Daten mit dem nötigen Hintergrundwissen in Einklang zu bringen und dann daraus die Richtigen, die folgerichtigen, Schlüsse ziehen zu können und dann dem Geheimnis und dem Tod und dem Leben, oder eher dem Nichtleben??? des Lords auf die Schliche zu kommen. Mein Ehrgeiz und meine Neugier waren geweckt und ich würde nicht eher ruhen bis ich Antworten auf meine Fragen hatte.

Ich musste mehr rausbekommen, in der Magischen wie in der Muggelwelt, Himmel diese Stammbäume merkten wenn jemand starb, immer, so viel war klar! Was konnte sterben, aber ein Mensch lebte weiter? Das beschäftigte mich sehr, ich starrte abgelenkt durch das Fenster und sah wie die Sonne langsam sank, es war noch nicht Abend, aber schon spät, arch…warum musste immer alles so kompliziert sein. Ich sah es schon, bis ich nicht wusste was es hieß, würde ich so gut wie keinen Schlaf mehr finden, oh das wurmte, verdammt!



In dem Moment hörte ich rasche Schritte, die sich schnell nährten, reaktionsschnell verkleinerte ich den Stammbaum der Slytherins, schob das nun kleine, quadratische Pergament unter all die anderen Stammbäume und sah nun unschuldig auf, als könnte mich kein Wässerchen trüben und das keine Sekunde zu früh.

Als ich sah wie ER hereinrauschte, der in einem schwarzen, engen taillierten Gehrock daherkam, der einen guten Blick auf seine trainierte Figur gab, wie sie sie nie ein Schüler in Hogwarts je zu Gesicht bekommen würde. Seine langen Haare umschmeichelten sein Gesicht und seine Augen sahen mich fragend an, als er weiter auf mich zukam, dann gingen seine Augen zu den Dokumenten auf dem Tisch.

Da sah ich schon, wie sein Blick flackerte und echt wahr, aber das Schwarz seiner Iris wurde wirklich noch dunkler als er die Dokumente fokussierte und ich wandte erschrocken meinen Blick dahin was er so fixierte. Mich trieb in dem Moment eher die Sorge wegen dem Stammbaum des Lords, aber dann sah ich, das ich wohl noch viel tiefer in Schwierigkeiten steckte als erhofft, da ich in der Hektik dem Stammbaum der Prince obenauf gelegt hatte, meine Göttin war mein Glück bei Severus zu fassen? Nein, nicht wahr, ich konnte es selbst kaum glauben und hätte beinah meine Augen genervt verdreht.

Als er auch schon die Papiere bestimmt und barsch zu sich zog und ich sah wie seine Lippen schmal wurden als er bestätigt sah was ich da liegen hatte.



Severus Sicht



Ich hatte mich auf die Suche nach ihr gemacht um sie willkommen zu heißen…in ihrem Verderben, dachte ich zynisch, dass sie sich in der Bibliothek verschanzen würde, sollte mich nicht wundern, tat es auch nicht. Denn dies war der erste Ort an dem ich sie gesucht hatte und auch gleich fündig wurde, in dieser Hinsicht war sie berechenbar, wo sie sonst meistens eher Unberechenbar war und leider auch blieb.

Da saß sie, in einem schillernden, hellen Seidenkleid, das ihre Kurven leicht umspielte. Das Abendrot der untergehenden Sonne tauchte sie in ein verführerisches Licht, wie ich bemerkte, auch wenn ich nur ihren Oberkörper sah, da sie saß.

Dann fiel mein Blick auf ihre schlanken, kleinen Hände, die auf zick Papieren lagen, welchen in einem unordentlichen Haufen übereinanderlagen, als hätte sie verzweifelt darin gewühlt, daher sah ich genauer hin und das was ich sah, gefiel mir gar nicht.

Stammbäume, sie beschäftigte sich mit Genealogie, an sich war mir das relativ egal, aber der obenauf liegende Stammbaum war der meiner Familie, der Familie Prince, deren einziger Nachkomme ich war, nur ich! Ich war der letzte dieser edlen Familie, auch wenn es nur über die weibliche Linie lief und der Name verloren war, denn alle anderen Nebenzweige waren verdörrt, wie viele der andere hochangesehene Familien auch, so war es doch mein Stammbaum, der sie nichts an zu gehen hatte, denn das Biest tat nie etwas grundlos.

Ich spürte wie die Wut, der ich langsam aber sicher seit den vergangen drei Tagen, nach den Geschehnissen im Orden oder denen im Cottage, Herr geworden war, wieder aufflamme, als ich sah das sie sich angemaßt hatte meine Familie unter die Lupe zu nehmen, das ging niemanden etwas an! Ich mochte solch Einmischungen gar nicht, hier war ich eigen, verkniff ich meinen Mund ärgerlich und sah wie sie bemerkte dass ich verstimmt war. Ich glaube nicht, dass sie wusste, dass ich es so sah und erriet deshalb nur was sie dachte. Ich sah wie sie gedanklich versucht war leidtragend die Augen zu rollen, auch wenn sie es nicht wagte es offen vor mir zu tun, was auch besser für sie war, wie ich gehässig dachte.

So heizte sie meine Wut wieder nach kurzer Zeit an und ich knurrte sie an:

„Was hast du mit den Stammbäumen zu schaffen?“, war dies meine durchweg freundliche Begrüßung.

„Es ist auch schön dich zu sehen Severus!“, wollte sie sich aus dem hochlehnigen Stuhl erheben, als ich ihr in der Sekunde aus einem Instinkt heraus die Hand auf die seidige Schulte legte und sie hinab drückte, was sie mit gerunzelter Stirn zuließ. Ihre Stimme hatte sanft und freundlich geklungen, aber wie das letzte Mal vermochte es mich nicht zu besänftigen, was fiel ihr ein in meinen Familienangelegenheiten zu schnüffeln.

„Was fällt dir ein meine Familie unter die Lupe zu nehmen?“, fauchte ich sie leise an, sie aber schien erstaunlich ruhig und in sich gekehrt, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

„Entschuldige Severus, war mir nicht bewusst, dass es verboten ist. Aber ich freue mich nun zu wissen, dass Lucius Vater und deine Großmutter Geschwister waren, war mir bisher nicht bewusst, wie nah ihr doch miteinander Verwandt seid! Sorry!“, zuckte sie lässig die Schulter.

„Mir war nicht bewusst, dass ich dir alles sagen muss was du darfst und was nicht! Sei nicht immer so verdammt neugierig, das kann dich Kopf und Kragen kosten!“, fuhr ich sie leise zischend an.

„Mach doch bitte kein Drama daraus….“, winkte sie ab als ich sie unwirsch unterbrach.

„Drama, was denkst du dir dabei so mit mir zu reden!“, knurrte ich wütend auf, dieses Biest schaffte es immer mich auf 180 zu bringen und meine Finger verkrampften um ihre schmale Schulter. Seit Jahren lockte mich nichts mehr aus der Reserve und bei ihr brachte dies nur ein Blick zustande, dass ich aufbrauste und das passte mir gar nicht. Ich wollte nicht, dass sie eine solche Macht über mich hatte, verzog ich verachtend die Mundwinkle über mich selbst und meine Schwäche.

„Severus, ich hab mir wertefrei alle Stammbäume angesehen, wie du vielleicht siehst, der der Prince war halt mit dabei. Ich hab mir dabei nichts gedacht! Du weißt, ich würde nie mit jemandem darüber reden, dass du nicht nur der Patenonkel von Draco bist, sondern auch noch Blutsverwandt! Was bist du überhaupt??? Der Großcousin, Neffe? Also deine Mutter ist die Cousine von Lucius, was bist dann du für Lucius?....ach, ist ja auch egal! Du kannst dich darauf verlassen, ich werde es nie jemanden verraten!“, bot sie an und legte nun ihre Hand auf meine, die noch immer unsanft ihre Schulter fest umklammert hielt. Ich konnte die Wärme ihrer Hand spüren als sie meine berührte.

Dann sah sie auf, blickte mir tief und intensiv in die Augen, leckte sich über die Lippen, was ich mich immer fragte, tat sie das eiskalt, kalkulierend, oder war es intuitiv bei ihr, das sie so verführerisch spielte?

„Ich hoffe, du erweist dich meines Vertrauens für würdig!“, zauberten meine unfreundlichen und sehr harsch gesprochenen Worte des Vertrauens in sie, ein wunderschönes Lächeln auf ihre Züge, was mich kurz sprachlos machte.

„Oh, das werde ich Severus, versprochen!“, wollte ich nun meine Hand unter ihrer Zurückziehen, was sie zuließ aber dann fasste sie nach, hielt meine Hand fest und ich runzelte unwillig die Stirn, was hatte das manipulative Biest nun wieder vor. Im nächsten Moment schloss ich auch schon die Augen, da sie meine Hand an ihre Wange führte und sich in meine Handfläche schmiegte, wie ein Kätzchen, fehlte nur das sie noch schnurren würde, kam es mir hämisch in den Sinn, auch wenn ich es genoss, das sie die Nähe, genau wie letztens im Cottage, nicht scheute, erstaunte es mich.

„Hermione, hör auf zu spielen, wenn du nicht die Konsequenzen tragen willst!“, flüsterte ich rau als sie zurückzuckte und mich mit ihren großen, goldbraunen Rehaugen ansah.

„Severus, das ich….also das im Cottage, das wollte….“, sprudelte es ungewöhnlich unpräzise aus ihr heraus. Ich stütze nun meine Hände an den Armlehnen des Stuhl ab in dem sie saß und beugte meinen Oberkörper zu ihr hinab, sodass wir auf Augenhöhe waren und ich sah wie sie schluckte, es schien als nähme sie meine vorhergehenden Drohung durchaus ernst, was auch besser war!

„Ich war dabei meine Liebe, ich weiß, dass es Draco war! Du bist eine so beeindruckende Persönlichkeit, warum lässt du dich von ihm für solche Spielchen benützen??? Erniedrigen.....Das ist unter deiner Würde!“, hauchte ich nur, als ich ihr zeigte das ich enttäuscht war das sie sich so von ihm für seine eigenen Rachegelüste einspannen und instrumentalisieren ließ und zuließ, das er seine kindische Eifersucht so austobte.

Sie erstaunte mich mal wieder, indem sie ihren Kopf zurücklehnte, ihren Hals in die Länge reckte und rau auflachte. Ich sah die helle, empfindsame Haut und war versucht in sie zu beißen, als sie ihn mir so verletzlich präsentierte, auch wenn ich nicht wusste warum sie lachte, was sie wohl an meiner vernichtenden Aussage amüsierte. Als sie sich soweit fing, das sie mich wieder ansah und das kalte Glitzern ihrer Augen ging mir durch und durch, antwortete sie: :

„Severus, danke für dein Kompliment und glaube nur nicht, das ich mir das von Draco habe gefallen lassen! Er hat seine gerechte Strafe erhalten, umgehend!“, kam es sehr belustigt von ihr und das teuflische Funkeln ihrer Augen ließ mich sehr neugierig werden was sie damit meinte, sie hatte Draco bestraft! Wie???

„WIE?“, war ich versucht es zu fragen und tat es auch, aber da schüttelte sie den Kopf.

„Wenn du das wissen willst Severus, frag Draco, ich behandle alles gleich, was deine Geheimnisse sind, sollen meine sein, das selbe gilt bei Draco und Lucius, wenn du es wissen willst, frage ihn….bitte!“, bat sie mich, aber ihr Ton ließ erkennen, dass dies eine kompromisslose Bitte ihrerseits war und was sollte ich tun als nur wohlwollend zu nicken, denn ich musste ihr wohl zugutehalten, das sie Schwieg, was nicht viele tun würden.

„Ich hoffe nur das du weißt, das ich dich nie so vorführen würde!“, wollte ich ihr vor Augen führen, das ich anderes war als Draco, als sie wieder ihre Hand bedächtig erhob und mir ihren Zeigefinger sanft auf meine Lippen legte, war ich überrumpelt und versucht zurückzuweichen, was ich mir natürlich rigoros verbot und so zeigte ich keine Reaktion, während sie wisperte:

„Sag, das nicht, Severus, bitte!“, strapazierte sie meine Geduld wieder um Längen, als ich ihren Finger noch immer an meinen Lippen spürte und so atmete ich gegen ihren Finger, da sie ihn an meinem Mund beließ. Zu sehen, dass sie nun eine Gänsehaut bekam, die an ihrem unbekleideten Armen gut sichtbar wurde, genoss ich sehr, denn das Wissen, das ich derjenige war der sie ihr verpasste war zu gut, aber ich zeigte es nicht, beließ meine Mimik ausdruckslos.

„Du weißt nicht, ob du das nicht auch irgendwann tun würdest…..“, machten mich ihre Worte wütend. Ich zuckte zurück, richtete mich brüsk wieder auf sah böse auf sie hinab und sie schüttelte traurig das Haupt, einzelne Haarsträhnen umspielten ihr Gesicht und ich starrte sie bösartig an als sie weiter sprach.

„Sieh dich an, wer sagt dir, dass du anders handeln würdest? Draco verhält sich sonst auch nie so und das weißt du Severus!“, brachte sie beherrscht ein und auch wenn es mir absolut nicht passte, aber sie hatte Recht, Draco benahm sich gerade mir und Lucius gegenüber immer angemessen, nur wenn es um Hermione ging, war er bisher ausgerastet! Und ihre Anschuldigung oder Behauptung ich könnte ähnlich wie er handeln, die wollte ich zuerst schroff von mir weisen, aber dann kamen mir kurz Zweifel, aber nein, ich war so nicht und das zeigte ich ihr, grollte auf.

„Hermione, das kannst du mir ruhig glauben! Ich würde dich nie vorführen, das habe ich nicht nötig!“, und ich wusste, es stimmte, auch wenn ich immer aus der Haut fuhr bei IHR! Aber das war eh etwas was ich mir noch mehr verbieten wollte, ja musste. Ich war ein Spion für so viele Seiten, da durfte ich keine Gefühle haben und die hatte ich seit Jahren nicht gehabt, das sie mich nun immer so ärgerte, das war eine Sache die nicht ging und so verschränkte ich nun abwehrend die Arme und funkelte sie gehässig an.

„Sag mir Herminone, wurdest du von Lucius schon eingewiesen?“, troff der Sarkasmus aus meinen Worten, aber ich war wieder ganz ruhig.

„Ja, natürlich er hat mich über die tragikomische Ehre informiert die Feier zu organisieren!“, kam es von ihr in demselben sarkastischen Ton wie vorher von mir und sah mich zynisch an. Sie erhob sich abrupt und ging ein paar Schritte, als müsste sie die Spannung, die seit meinem Eintreten zwischen uns herrschte, abbauen.

Severus Sicht Ende



Oh, warum immer ich? Das fragte ich mich ernsthaft, warum war Severus in letzter Zeit SO zu mir? Erst stritten wir, auf das ich nur mühsam ruhig blieb, dann war er sanft und dann wieder ablehnend, diese Achterbahnfahrt machte es mir echt nicht einfach meine Frau vor ihm zu stehen. Und gerade bei ihm musste ich extrem aufpassen, dass ich ihn nicht zu sehr reizte und wütend machte, auf das er seine Beherrschung verlor und ich das Desaster hatte, denn wie ich dann reagieren würde wusste ich nicht. Augenblicklich hatte ich eher die Angst dann zusammen zu brechen auf die ein oder andere Art und deshalb würde ich es auch nicht so weit treiben um es auszuprobieren. Ich hatte genügend andere Baustellen.

Ich wanderte nun unruhig auf und ab, es machte mich wahnsinnig das Severus so kompliziert war, man durfte hier nicht, man durfte da nicht und wenn man es unbeabsichtigt doch tat, brauste er auf und er war dabei immer so kalt, beherrscht, das es furchteinflößend war, verdammt aber auch.

Was sollte ich davon halten, das er sagte er würde mich nicht vorführen? Sollte das heißen ich sollte mich für ihn entscheiden? Wollte er mir das damit sagen? Ging es noch? Was bildete er sich ein? Das konnte er nicht meinen, das kam nicht in Frage, nicht nur weil mir Draco viel bedeutete! Ich wusste das Severus nichts für mich empfand, das was er wollte konnte er sich überall kaufen! Was war ich für ihn? Ich vermutete das wusste er selbst nicht!

Und ich? Nun ich….ich wusste es auch nicht! Bitte, ich gab es gerne zu! Ich wusste nur, dass es für mich nicht in Frage kam ihm so nahe zu kommen! Punkt, um, aus! Auch wenn ich nicht so verlogen war zu sagen, das ich die Spannung nicht spüren würde, die hier nun gerade herrschte, die gab es aber auch bei Lucius, vorhin in seinem Salon, oh, ja da hatte es auch geprickelt, aber was hieß das schon? Es bedeutete diesen Männer wohl eher nichts, sie waren eiskalte, abgebrühte DeathEater, keinem DeathEater war so ohne weiteres möglich etwas zu empfinden, selbst ich tat mich damit schwer und gerade diesen beiden Männer, die sich durch besondere Grausamkeit und Kälte auszeichneten, sollten etwas für mich empfinden, wohl eher unwahrscheinlich! Ich bitte euch!

Sie nahmen nicht umsonst die Plätze ein, die sie innehatten! Und wie gesagt, wer stand mir nahe? Harry, ja und nun seit kurzem Draco, selbst meinen Eltern hatte ich nur ein schwer gepflegtes Interesse entgegen gebracht, sonst hätte ich sie nie so kompromisslos, kalt für immer gehen lassen können. Ich sprach jetzt hier von tief empfunden Gefühlen, nicht von Freundschaft, Loyalität und Vertrauen, sondern von mehr und da zählte ich nur die zwei jungen Männer, da ich wusste sie erwiderten diese Gefühle und selbst hier hatte ich ein schlechtes Gefühl und Gewissen, da ich wusste, diese Art von Gefühl barg gefahren für mich, für sie, für uns alle!

Lucius und Severus waren ein Schlag, deshalb verstanden sie sich im Grunde ihres Herzens trotz ihrer Andersartigkeit wunderbar. Ich mochte sagen, die beiden verstanden sich und ihre Wünsche blind, Liebe….nein, das kannte von den beiden zum jetzigen Zeitpunkt keiner. Besitzgier, Habgier, Habsucht und Raffgier, das waren die Worte die zu Lucius passten. Severus war da undurchsichtiger, ein Gutteil dieser Attribute traf mit Sicherheit auch bei ihm zu, hinzu kam auch, er sah in mir nur einen Gegenstand, den es zu besitzen galt, den er als sein Eigentum bezeichnen konnte, aber Gefühle, nein das konnte ich mir bei ihm nicht vorstellen! Ich mochte sogar bezweifeln, dass er mich mochte. Ich zog ihn an, aber mögen tat er mich wohl nicht, wie ich schwer aufseufzte.

Mich ließ nun jedoch ein Räuspern aus meinen Gedanken aufschrecken:

„Nun, ich hoffe deine Gedanken sind erhellend, warum versuchst du ein Loch in den Boden zu laufen?“

„Warum nicht? Bewegung tut gut! Sag mir, was muss ich tun um den Dark Lord mir gewogen zu machen?“, fragte ich nun forsch und sah wie sich sein Gesicht vollkommen verschloss.

„Du musst ihn dir nicht gewogen machen, sieh zu das er dich nicht umbringt und das war´s dann, du gehörst zu uns! Halte dich von da an im Hintergrund, versuche einmal in deinem Leben unsichtbar zu werden!“, erklärte er eindringlich, sah mich dabei aber irgendwie bittend, an, was mich überrascht, er machte sich wirklich Sorgen. Er hatte wieder seine Lieblingsstellung eingenommen, stand starr, leicht breitbeinig, mit verschränkten Armen vor mir, sodass ich zu ihm herauf sehen musste, da ich so viel kleiner war.

Ich trat zu ihm, legte meine Hände auf seiner verschränkten Arme, einer Eingebung folgend, denn seine Sorge um mich, die er aber wohl am liebsten unterdrücken oder auch einfach nicht vor sich zugeben wollte, rührte mich irgendwie. Fragend zog er eine Augenbraue hoch, während ich mich ihm so näherte, sagte jedoch nichts und musterte mich, wie ich versuchte seinen Blick ein zu fangen, durch seine so dunklen, funkelenden Augen in seiner Innerstes zu sehen, aber er verschloss sich gut.

Langsam, mich richtig an seinen Armen fest haltend, stellte ich mich auf die Zehenspitzen, sodass ich so gerade seine Wange mit meinen Lippen erreichen konnte und gab ihm einen sanften Kuss, legte meinen Lippen zärtlich, aber voll, auf seine Haut und genoss kurz, wie ich gestehen muss, diesen doch intimen Moment, dann löste ich meine Lippen von seiner Wange, verharrte aber in dieser Position.

„Es wird alles gut laufen! Ich habe doch euch, DICH! Deine Sorge ehrt mich, aber ich habe selbst jetzt noch ein Ass in der Hinterhand. Vertrau mir, denn ich vertraue auch auf deine Hilfe, wenn ich sie brauchen sollte!“, wisperte ich inbrünstig.

Ich ließ ihn los, sank langsam wieder zurück und sah ihn abwartend an. Sein Blick war deutlich erstaunt wohl sowohl über mein Handeln ihn zu küssen, als auch über meine Worte.



Severus Sicht



Dieses Biest, seit sie wieder da war, schien sie zu versuchen, ihre Anziehungskraft, die sie ausübte, für sich einsetzten zu wollen. Ich war nur nicht so leicht zu Steuern, das würde sie noch lernen müssen.

Ich knurrte nur auf, meiner Ansicht nach ging sie dies alles zu entspannt an, oder sie spielte die Relaxte sehr gut. Ich schoss wie eine Schlange vor und packte sie an ihrer Schulter, als sie vor mir stand und mit leicht zurückgelehntem Kopf zu mir aufsah, hätte viel darauf gesetzt das sie es hasste so klein zu sein und zu uns immer heraufblicken zu müssen.

Nun tat ich das, was ich schon die ganze Zeit hatte tun wollen und küsste sie wie damals in ihrem Elternhaus. Ich drückte meine Lippen auf ihre und sie war etwas überrumpelt von meiner schnellen Reaktion, spürte nun aber wie sie ihre Hände an meine Brust legte und den Kuss doch vorsichtig erwiderte als sie die Lippen spitzte, aber das war mir nicht genug. Nach dem Ärger und der Wut im Cottage wollte ich mehr und drängte mich zielstrebig mit meiner Zunge zwischen ihre Lippen und dirigierte sie auch gleichzeitig, sie dabei unnachgiebig an der Hüfte fassend, zurück zum Tisch und presste mich immer mehr an sie.

Als sie aber immer mehr verkrampfte und sich zu befreien versuchte, wurde mir bewusst, ich drängte sie schon wieder und so würde ich bei ihr nie weiter gekommen. Ich musste sanfter sein, denn wenn ich sanft auf sie zu gegangen war, nach dem was damals passiert war, war sie immer auf mich eingegangen.

Ich ließ mein drängen sanfter werden, zog mich in dem Kuss etwas zurück, aber nur so, dass jetzt gefühlvoll meine Lippen auf ihren lagen und meine Zunge in ihren Mund eindrang, was sie nun auch zuließ, aber ich bemerkte trotzdem ihr Zögern.

In den Kuss sprechend wisperte ich:

„Lass dich fallen!“

Sie seufzte in unseren Kuss, als ich meine Hände von ihren Hüften hoch auf ihre Schultern wandern ließ und begann sanft ihr über ihre Schultern und ihr Schlüsselbein zu streicheln. Nun drängte ich sie ohne einen Rückzug ihrerseits zu zu lassen doch weiter nach hinten, diesmal würde ich mich weder zurück halten können noch wollen. Ich wollte sie wieder besitzen! Wenn ich sie nur so haben konnte, drängend und stürmisch nicht ans Ziel kam, dann halt etwas sanfter, aber nachgiebig würde ich trotzdem nie sein. Und Draco und sein Gehabe konnte mir im Mondschein begegnen.

Langsam drängte ich sie rückwärts bis sie an den Tisch stieß, während ich sie weiter küsste. Erneut überrumpelte ich sie, als ich schnell meine Hände auf ihren kleinen, runden Po legte und sie hoch hob was sie aufkeuchen ließ, sodass sie nun vor mir auf dem Tisch saß, meine Erregung konnte sich schon fast gar nicht mehr steigern und so erstickte ich ihren Protest in einem leidenschaftlichen Zungenspiel.

Noch mal intensivierte ich unseren Kuss und noch immer erwiderte sie ihn zwar, doch sie zeigte keine andere Reaktion, dass sie auf mich einging. Ihre Hände lagen weiter, wie zur Abwehr, auf meiner Brust.

Ich beendete langsam den Kuss und begann mich über ihre Kieferknochen hinab zu ihrem Hals zu küssen, an ihrer weichen Haut zu saugen und sie zärtlich zu beißen. Ich musste mich wirklich zusammen reißen jetzt nicht über sie her zu fallen, aber so weit hatte sie mich seit langem nicht freiwillig an sich heran gelassen und ich war mir sicher, ich würde endlich das bekommen, was sie mir so frech immer präsentierte und zeigte, dass ich es nicht haben konnte, nicht wieder bekommen würde. Aber ich würde es mir holen!

Sie hob nicht den Kopf, lud mich nicht ein ihren Hals zu küssen, also ließ ich meine Hand sanft in ihre Haare gleiten, delegierte dann bestimmt, aber nicht grob ihren Kopf in den Nacken um mir Zugang zu ihrem so sensiblen Hals und ihren Schultern zu verschaffen. Ich hörte ein leises Wimmer und Seufzen als meine Lippen sie dort berührten und spürte wie sie wieder abwehrende ihre Hände nun auf meine Schultern legte, sogar halbherzig versuchte mich weg zu drücken.

„Nein, Severus, lass das, bitte!“, wimmerte sie leise auf.

Nun wurde es doch wieder zu einem kleinen Kampf, ein tiefes Grollen entglitt mir aus meiner Brust, als sie versuchte ihren Kopf wieder zu senken und ich ihn aber noch immer mit meiner Hand in ihren Haaren festhielt. Sie gab die Gegenwehr nicht ganz auf, drückte fester gegen meine Schultern, doch ich war mir sicher, ihr gefiel es und sie wollte nur nicht wegen Draco.

Ich ließ mich nicht beirren, zielstrebig ließ ich meine andere Hand auf ihren Rücken gleiten um den langen Reisverschluss zu öffnen, sodass ich ihre Schultern würde frei legen können, sie küssen, ihren Nacken liebkosen und sie so ganz sicher endgültig überzeugen konnte. Zu oft hatte sie mich gereizt, zu oft mich angeheizt und dann fallen lassen, als das ich mich jetzt von ihren halbherzigen Abwehrversuchen aus der Ruhe bringen lassen würde. Diesmal würde ich sie bekommen und sie würde ihren Spaß haben, ja verdammt, ich wusste ich erregte sie, wie sie mich.

Doch als ich begann den Reisverschluss zu öffnen, erstarrte sie wieder, wurde richtig steif vor mir und senkte nun, auch wenn sie dabei schmerzlich das Gesicht verzog, da meine Hand noch immer in ihren Haaren war und sie festhielt, den Kopf und gleichzeitig drückte sie mich nun wirklich von sich weg, presste ihre Hände stark gegen meine Schultern und sagte zwar rau, aber keinesfalls leise oder unsicher:

„NEIN, SEVERUS, lass das. Ich will nicht!“

Genau in diesem Augenblick, als ich schon reagieren wollte, ihr erneut sagen, dass sie es einfach genießen sollte, es jetzt zu spät für eine Umkehr oder Reue war, ich hatte sie schon besessen und nun würde ich ihr zeigen wie ich Sie wirklich besitzen würde, ertönte das typische Ploppen eines Hauselfs hinter mir.

Das durfte doch nicht wahr sein. Schnell, ruckartig drehte ich mit um, meine Laune war innerhalb von Sekunden sowas von mies geworden.

„WAS?“, donnerte ich grollend.

Die kleine Elfe zuckte sichtlich vor mir zusammen, war verängstigt, was auch verständlich war, aber das war mir egal.

„Mr. Malfoy, Sir, wünscht sie umgehend zu sprechen!“, kam es piepsig und ängstlich von ihr.

Na herrlich, Lucius ließ mich mal wieder antanzen und wenn seine Wortwahl „umgehend“ gewesen war, dann hieß dass: „Beweg deinen Arsch sofort hier her, sonst setzt was!“ Dem konnte ich mich nicht wiedersetzten, hatte er wieder ein unglaubliches Talent bewiesen genau im falschen Augenblick zu stören. Am liebsten würde ich ihm dafür mal wieder den Hals umdrehen, diesem Pfau. Noch während ich mich aufregte war die kleine Elfe wieder verschwunden, auch egal. Ich musste dem Folge leisten.

Wütend drehte ich mich zu Hermione um und funkelte sie böse an, grollte tief:

„Diesmal entkommst du mir also nochmal!“

Sie antwortete nicht, sah mich nur ausdruckslos an und ich trat erneut auf sie zu, sie würde meine Wut ab bekommen, aber egal. Bedrohlich trat ich auf sie zu.

„Du wirst für deine ewigen Spielchen mit den Preis zahlen, vergiss das nicht. Die Grenze meiner Geduld ist endgültig erreicht Hermione! Das wird mir wieder gehören!“, drohte ich ihr indem ich besitzergreifend über das Seidenkleid strich und von ihren Knien herauf fest über ihre Oberschenkel fuhr.

Ich wandte mich ruckartig um, musste ja leider Lucius Ruf folgen, doch als ich einige Schritte von ihr weg war, wandte ich mich noch mal um. Mir fiel ein, dass ich auch letztes mal im Gehen ihr noch etwas gesagt hatte, diese bösartigen Einwürfe in letzter Sekunden liebte ich. Es war herrlich so allem noch mal einen drauf zu setzten und besonders bei ihr, wenn sie dachte sie hätte die Szene ausgestanden, kam noch was, genau wie sie es auch immer so gerne tat.

Spöttisch sah ich auf sie herab, wie sie immer noch so derangiert, mit wirren Haaren und geröteten Wangen und stark geschwollenen Lippen auf dem Tisch saß und mich musterte. Wie gerne hätte ich ihr noch mehr zugesetzt, verzog ich leidend das Gesicht als ich an meine unerfüllte Lust dachte.

„Wenn du mir nochmal entkommen willst, musst du schon fliehen, so erniedrigend und für dich demütigend, wie du es schon mal getan hast!“

Konnte ich es nicht lasse ihr ihren peinlichen und lächerlichen Abgang, den sie damals gemacht hatte, unter die Nase zu reiben, als sie vor mir in ihr Schlafzimmer, einem scheuen Reh gleich, geflohen war. Aufgebracht und wütend verließ ich die Bibliothek, dafür würde Lucius noch bezahlen müssen.

Severus Sicht Ende



Hermiones Sicht



Ich atmete erleichtert aus, als ich hörte wie sich die schwere Tür zur Bibliothek hinter ihm schloss und sprang vom Tisch, auf dem ich noch immer saß. Erschöpft ließ ich mich in einen der Sessel sinken. Glück musste man haben und manchmal hatte ich es doch. Lucius und seine Neugierde, denn etwas anderes konnte ich mir bei diesem plötzlichen Apell nicht vorstellen, da eigentlich nichts vorgefallen war. Sicher wollte er wissen, ob Severus eine Ahnung hatte was ich wegen dem Lord plante oder in der Hinterhand hatte, weil ich seine Hilfe vorerst abgelehnt hatte und was ich wohl zur Begleichung meiner Schuld tun würde, nagte sicher auch an ihm.

Severus war wütend abgerauscht, das würde kein spaßiges Gespräch für Lucius werden, kam mir in den Kopf und ich musste kichern bei der Vorstellung, wie Severus sich wütend winden würde und Lucius frustriert sein würde. Aber Severus würde ihm wirklich nichts sagen können, weil er nichts wusste, wie herrlich. Ich sah die Glasgeschosse schon vor mir, ein unbefriedigter Severus, ja der wäre kein angenehmer Gesprächspartner.

Ja, gerade war es knapp gewesen, sehr knapp. Ich wollte nicht mit Severus ins Bett gehen, nicht mit ihm schlafen, egal ob hier oder in unseren Räumen oder sonst wo. Mir war meine Beziehung zu Draco wirklich wichtig und nachdem ich ihm deutlich gemacht hatte wie er sich zu verhalten hatte, war ich auch sehr zuversichtlich, dass er endlich begriffen hatte wie er mich zu behandeln hatte. Sein Verhalten in den letzten Tagen war jedenfalls tadellos gewesen und äußerst zuvorkommend.

Mich hatte es überrascht, dass Severus sanfter vorging, als ich mich so verspannte und kurzzeitig hatte ich mich wirklich hinreißen lassen, denn dieser gefühlvolle Kuss von ihm hatte mir gefallen, wie ich leider eingestehen musste. Verdammt, seine sanften Küsse gefielen mir immer, aber schnell war mein Verstand wieder da gewesen und auch mein Herz hatte mir ganz deutlich gesagt, dass ich das hier eigentlich nicht wollte, oder wohl eher nicht konnte, wie ich mir scheren Herzens eingestand, ärgerte ich mich doch über meine Ängste.

Meine ersten Versuche mich zu wehren waren halbherzig, eigentlich genau das was Draco mir vorgeworfen hatte, ich wehrte mich nicht sofort richtig und bei Lucius sogar noch weniger, aber andererseits würde ich Lucius gar nicht so nahe an mich heran lassen und mir war jetzt nur zu bewusst, würde ich Severus je wieder so nahe an mich heran lassen, konnte ich nur noch flüchten.

Doch wenn ich mich an meine letzte Flucht erinnerte, war ich wieder beschämt wie schwach ich da gewesen war. Letztendlich hatte ich dann doch begonnen mich richtig zu wehren, aber bevor das Wirkung zeigen konnte, waren wir ja schon unterbrochen worden, wie ich erleichtert resümierte. Ich war mir nicht sicher, ob ich mit meiner Gegenwehr bei ihm Erfolg gehabt hätte, denn er war sehr entschlossen gewesen, das zeigte mir auch seine plötzliche Verhaltensänderung als ich zeigte, dass ich nicht wollte. Er hatte versucht mich anders zu überzeugen und nicht rabiat und rücksichtslos zu nehmen was er wollte. Was er begehrte und besitzen wollte. Nun ich wusste ja zu gut wie er vorging wenn er brutal wurde, verzog ich bei dieser Erinnerung mein Gesicht.

Ich würde mich vor ihm in Acht nehmen müssen, denn das er Ernst machte, war mir nur zu klar. Dass es zwischen uns sexuelle Spannungen gab, war unbestreitbar, doch ich würde dem nicht nachgeben, punkt! Mein Entschluss stand fest und so atmete ich noch einmal durch und widmete mich mit neuem Elan meinen Nachforschungen. Ja, die alte Hermione war zurück und von dem Vorfall gerade, würde ich mich nicht aus der Fassung bringen lassen. Dafür war die Zukunft viel zu düster, als das mich das aus der Bahn werfen konnte!
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 134-135   Do Feb 09, 2012 4:19 am

135. Kapitel Der Dark Lord


Ich hatte mir die große Halle der Barone zu Gemüte geführt, die Halle lag zentral in der ersten Etage, die Flügel von Lucius und Narcissa gingen je links und rechts ab. Die Halle war riesig, hatte ich den Tanzsaal als große empfunden, schrumpfte der Saal zu einer relativen normalen Größe zusammen. Sie war beeindruckend im mittelalterlichen, gotischen Stil, aus hellen, blank gehauenen, beigen Sandsteinen gebaut, die sehr schlicht und schmucklos waren. Es befanden sich an der rechten Seite zwei riesige Steinkamine, je einer an einem Ende der langen Flucht, in die jeweils locker ein ausgewachsener Ochse passte. An der geschlossenen Kaminfront waren einige große, allegorische Wandteppiche angebracht. Der Boden war mit dunklen, matten Holzdielen ausgelegt und auch die Decke war aus diesen dunklen Holzbalken und Streben gebaut und trotz der irren Höhe, drückte die dunkle Decke sehr. Die hohen, spitz zulaufenden, schmalen Fenster wirkten mehr einer Kathedrale zugehörig, denn in ein Herrenhaus passend und ließen nur wenig Licht ein, verliehen der Halle einen eindeutigen, dramatischen, düstern Touch. Das Flair vergangener Zeiten umwehten die Halle, die wohl früher im Parterre des Hauses gestanden haben musste und dann dem Tanzsaal hatte magisch weichen müssen und in die erste Etage versetzt worden war, anders konnte ich es mir sonst nicht erklären, dadurch wirkt es aber umso beeindruckender.

Ich hatte mich mit den Hauselfen abgesprochen wie ich es haben wollte, überall sollten mannshohe, grünlichschwarze Marmorsäulen stehen, auf denen große Bronzeschalen lagen in denen ein prasselndes Feuer brannte, das diffuses, grünliches Licht verbreitete sollte. Die Kanapees und Getränke würden von sage und schreibe zehn Elfen gereicht werden, wobei ich einen Zauber integrierte, der die Gläser nie leer werden ließ, also hätten die Elfen wenn nur einmal ein Glas zu reichen und sonst nur für das Essen zu sorgen. Wie Severus mir anvertraut hatte, würde der Lord es nicht zu schätzen wissen an einer Tafel zu sitzen, also war mir dies eingefallen. Es würde lustig werden zu sehen wenn die Elfen zwischen den wohl beängstigend verloren wirkenden 17 Menschen hindurch wuselten, den Lord nicht mitgerechnet, da der Raum locker 150 Personen fassen konnte, ohne das auch nur das Gefühl von Enge entstand. Wir würden sehr deplatziert wirken, so empfand ich bei der ganzen Planung ein Gefühl der Lächerlichkeit.

Ich würde im Zentrum des Raumes mittig gegenüber den beiden Kaminen an der Fensterfront den Thron für den Lord aufbauen, der auf einem leicht erhöhten Podest stehen würde. Der Thorn sah nicht wirklich bequem aus. Er war aus dunklem, fast schwarzem Holz mit spitzer, dreieckig zulaufender Lehne und einschließenden Armlehnen, sehr schlicht, nur mit minimalen Verzierungen an den Außenseiten gefertigt. Er erinnerte mich an King Edward´s Chair, nur die Füße waren aufwändig gestaltet und zeigten filigrane, detailverliebte, silbrige Schlangen, auf denen der klobige Thronstuhl endete. Auf die glatte Sitzfläche würde ich ein dunkelgrünes Samtkissen mit Silberstickerei legen, alles in allem würde ich auf dem Ding nicht sitzen wollen, aber wer war ich mir darüber eine Meinung zu bilden.

Ich war leicht am Verzweifeln über die unendlichen tiefen der Halle und damit nicht alles so weitläufig wirkte wie es nun war, war ich auf die abwegige Idee verfallen, kleine, junge Silber-Weiden aufzustellen und sie großzügig zu verteilen. Dies war eine Hybridart der Trauerweiden, nur das die ausladenden, weit herabhängenden, silbrig, weißen schmal-lanzettlichen Laubblätter schimmerten und glänzten, und so schon von weitem auffielen Da ich annahm das Blumen dem Lord nicht zugesagt hätten, wären sie eine Aufheiterung, die hellen Bäumchen in ihren grünlichen Trögen, in der sehr düsteren Stimmung, die hier herrschen würde, da es zu der Zeit, wenn die Feier begann, so 22 Uhr wäre und damit ein Lichtschein durch die eh schon so schmalen Fenster ausgeschlossen war. Bemerkte man meine Begeisterung? Ja….Nein….auch egal es musste getan werden und pragmatisch wie ich war, tat ich mein bestes!

Ich fand es gelungen! Wie es wohl ankommen mochte? Es wirkte nun wie ein Wald, ein Fenster und ein Bäumchen wechselten sich auf der linken Seite ab, nur unterbrochen von dem Thron, der von zwei Weiden auf jeder Seite flankiert wurde. Dass es das noch nicht gegeben hatte, hatte ich an der Reaktion der Hauselfen erlebt und das war doch gut, oder? Sonstige Stühle und dergleichen gab es nicht, denn niemand saß in der Nähe des Lords, also konnte ich mir das schenken und der Raum wurde dadurch nicht voller. Nun, ich war gespannt. Ich ließ an der versteckten Empore noch ein Harfenspiel aufbauen, das magisch spielen sollte wenn Draco´s Eingliederung über die Bühne gegangen war.

Meiner Ansicht nach gab es nichts mehr zu tun und ich wusste, Lucius hatte sich noch nicht einmal die Mühe gemacht nachzusehen was ich tat, entweder sollte ich wegen der Nichtbeachtung beleidigt sein, oder Hocherfreut über den Vertrauensbeweis in mein Können, nun ich war da noch unentschieden.

Auch Severus hatte sich erstaunlicherweise extrem zurückgehalten, aber ich hatte ihn seit unserer Begegnung in der Bibliothek nur noch bei zwei Abendessen gesehen, dabei wirkte er sehr gestresst und eingespannt. Draco bot sich zwar an, aber ich sah in den tiefen seiner Augen, das er nicht so gerne an das kommende dachte, hey, das verstand ich und konnte ich nachvollziehen aus vollem Herzen, also belastetet ich ihn nicht mit meinen Vorbereitungen. Ich war auch viel zu stur als jetzt noch was an meinen Ideen zu ändern, also Augen zu und durch.



Alles war fertig, die Halle hatte ich in einen düsteren, geheimnisvollen und mystischen Wald verwandelt, Draco war auch bereit. Er stand vor mir seine weißblonden Haare erstrahlten hell, denn sein restliches Erscheinungsbild war eher als dunkel zu bezeichnen, so trug er ein edles Gewand, eine gutsitzende, enge Hose, natürlich schwarz, ein schwarzes, kurzärmliges Hemd und darüber ein schwarzes, langes, geradlinig geschnittenes Jackett, einem Gehrock gleich. Es war sehr schlicht, aber seiner Inthronisation angemessen. Er würde mit Lucius und Severus nun die Gäste empfangen bis der Lord kurz vor zehn eintraf und ich sollte hier warten, ja, genau, war das was ich mir nur denken konnte. Ich würde hier eingehen vor Nervosität vor allem wollte ich sehen wie sich Draco gab wenn er gezeichnet werden würde.

Ich küsste Draco und er mich, wir versuchten uns beide mehr als gekonnt Vorzuspielen das uns das kommende wenig tangierte oder gar aus der Ruhe brachte und so war unser Kuss leidenschaftlich, aber auch ein Hauch der unausgesprochenen Verzweiflung lag in ihm, die wir uns die letzten Tage auszusprechen verboten hatten.

Als Draco sich mit Gewalt losriss und mir noch eine aufseufzenden Kuss auf die Stirn gab und ging, mich verließ und ich nun die Augen schloss und um Geduld betete, fühlte es sich doch sehr eigenartig an.

Ich hatte mich noch nicht fertig gemacht, war nur mit Draco in die Wanne gegangen, aber Angezogen war ich noch nicht. Ich schminkte mich, legte viel Wert auf mein Äußeres, trug Make-up auf, legte einen silbrig glitzernden Lidschatten auf, umrandete meine Augen mit schwarzem Kajal, betonte sie sehr. Sie stachen aus meinen Gesicht wie große Scheinwerfer heraus, dann tuschte ich die Wimpern in schwarz und trug als Krönung einen blutroten Lippenstift auf meine Lippen auf. Ich legte meine Haare in große Wellen und strich sie aus dem Gesicht, ließ sie aber offen. Wie ich nun aussah hatte ich etwas von Schneewittchen, denn meine Haut vor ganz blass vor Anspannung.

Für mein Gewand hatte ich lange gebraucht bis ich wusste was ich tragen wollte.

http://www.mittelalter.net/p09718_witch_of_fire_kleid_samt.html

Ich hatte mich dann für ein edles schwarzes, bodenlanges Samtkleid entschieden, dieses figurbetonte, enge Kleid, war ganz schlicht, nur der rechteckige Ausschnitt, der leicht v-förmig zulief und mein Dekolletés zeigte, war von einer breiten, silbernen von rechteckigen Ornamenten beherrschten, Bordüre eingefasst und verziert. Die Bordüre setzte sich über die Brust, am Bauch entlang bis zum Boden fort, faste den Saum ein. Über dem Bauch war das Kleid mittels eines langen Bandes, das über Kreuz in kleine Schlaufen eingefädelt wurde, zusammen gerafft, sodass es eine schön definierte Taille hatte und meine Kurven sehr schön betonte. Die weiten Trompetenärmel wurden auf Höhe der Ellenbogen ebenfalls von der gleichen, silbernen Ornamentenbordüre geschmückt und so in zwei Teile unterteilt.

Aus dem von der Bordüre umrahmten Ausschnitt entsprang eine weite Kapuze, die an der Vorderkante von der gleichen silbernen Bordüre eingefasst war wie er Ausschnitt und so alles wie aus einem Guss aussehen ließ.

Ich zog die schwarze Samtkapuze über mein Haupt, sodass sie den halben Kopf bedeckte, aber noch einen Teil meines Haares zeigte und mein Gesicht frei ließ.

Ich trug schwarze, hochhackige Samtpumps. So betrachtete ich mich vor dem Spiegel und fand mich dem Anlass treffend gekleidet. Ich zog in den Kampf mein Leben zu retten und wohl auch Dracos, wie ich leidlich zugeben musste.

Heute hatte ich die Möglichkeit endlich Dracos Weihnachtsgeschenk gebührend einzuweihen und so klappte ich die hellgrüne, samtige Schmuckschachtel auf. Ich strich wieder über das wunderschöne und wertvolle Geschenk und legte mir dann die filigrane, weißgoldene Kette um und der große, quadratische Smaragd, der von vier Brillanten an den Ecken eingeschlossen wurde, lag gut sichtbar auf meiner Brust. Zum Schluss steckte ich mir noch den dazugehörigen Ring an den rechten Zeigefinger. Der Ring war ebenfalls aus Weißgold gearbeitet und in der der Mitte hatte auch er einen großen, quadratischen Smaragd. Bei beiden Edelsteinen war das Malfoy „M“ magisch hinein projizierte worden und es schimmerte wie ein Wasserzeichen dezent durch das intensive, dunkle Grün des Edelsteins.

Ich war fertig, der Schmuck hätte sonst gefehlt, das war mir klar, so wirkte ich rundherum edel und sah wunderbar aus, schämen würden sich meine Männer für mich nicht müssen und es unterstrich meine Zugehörigkeit zur Familie.

Mein Himmel, war ich unruhig. Ich wusste, ich würde es hier nicht aushalten und das hatte ich auch nicht vor zu tun. Da ich immer gut vorbereitet war, wenn sollte es da Wundern, das die Baupläne, die ich mir als erstes zu Gemüte geführt hatte als ich hier ankam, das ich dank ihnen also wusste, wo sich ein Geheimgang verbarg und man die Vorgänge in der Halle beobachten konnte.

Ich würde doch nicht verpassen wollen wie Draco aufgenommen wurde und zweitens wollte ich mir eine Meinung bilden wie das Ablief. Lucius und Severus wollten mich holen wenn die ersten gingen, so war es Vereinbart, damit mich nicht alle sahen, vor allem nicht die Lestrange. Nun, so würden wir uns überraschen lassen, mein Versteck war in der Wand mit den Kaminen, dahinter verlief ein Geheimgang und an einigen Stellen konnte man in die Halle hineinspähen, es gab auch eine Geheimtür die nicht auszumachen war, da sie in die Steine integriert war. Sie war mittig, links an einen der Kamine angebaut, öffnen ließ sich die Tür wenn man eine Vorrichtung am Kamin bediente, aber nur dann und sie war versteckt, aber ich hatte sie dank des Planes und meines Geschicks gefunden. Ich musste nur durch Dracos Geheimtür in seinem Umkleidezimmer und dann nur eine andere Abzweigung nehmen und schon würde ich allem gegenüberstehen und es live miterleben.

Ich eilte auf die Tür zu und der Gang blieb dunkel, es war ja nicht so als hätte ich die letzten Tage nicht geübt, überließ nichts dem Zufall. Und so kam ich an, öffnete gespannt die kleine Luke, die zwei winzige Gucklöcher offenbarte und dank eines von mir nonverbal gesprochenen Zaubers, konnte ich viel mehr sehen als wenn ich mich gegen die Mauer gepresst hätte.

Es war kurz vor zehn, alle hatten sich versammelt, alle waren sie da und tratschten und tuschelten fröhlich, als wären sie auf einem Empfang des Ministeriums und nicht auf einer schwarzen Messe, hätte ich fast gesagt. Der Saal erstrahlte in einem unheimlichen, unwirklichen, grünlich schimmernden mystischen Licht, nur der große Leuchter, der von der Decke hing, leuchtete in normalem, weißen Licht, das die Kerzen warfen und die silbrigen Blätter der Trauerweide reflektierten das Licht und schimmerten hell, aber über allem war ein dunkler Schleier es wirkte düster. Ich wusste, Severus und Lucius waren regelmäßig vom Lord darauf angesprochen worden, was ihn erwartete, wen er erwarten durfte, wer der große Unbekannte wäre und hatte sein Amüsement gezeigt wie sich seine beiden besten Männer zierten. Ich glaube mittlerweile hatte er große Erwartungen.

Ich sah Lucius und Severus dastehen und sich unterhalten, Draco stand daneben und sie drei dominierten alle durch ihr herrisches Auftreten die Halle. Severus gewohnt in schwarz, wie immer mit weißem Plastron und Lucius in dunkelbau und Silber, sehr edel, sehr gutaussehend. Ich konnte Bellatrix Lestrange ausmachen, die dastand und einer Trauerweide gerade einige hängende Blätter ausriss.

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Sie hatte ihre taillenlange Lockenmähne hochtoupiert und wüst, locker am Kopf zusammengesteckt und ihr Gewand bestand aus einem bodenlagen, schwarzen Rock. Der Rock fiel, dank des Samtes, schwer an ihrer schmalen Figur hinab. Er war eng geschnitten und umschmeichelte ihren Gang, darüber trug sie eine schöne, figurbetonte, sehr raffinierte Korsage im Gothic-Stil, die mit einem auffälligen Mittelteil bestückt war, welches über dem Bauch spitz zulief und von einer grauen Bordüre eingefasst war. Ihr Oberkörper und ihre Brust kamen so wunderbar zur Geltung. Die langen, engen Ärmel begannen an den Schultern als leichte Puffärmel und wurden dann ganz eng, schmiegten sich an ihre Arme. Unten liefen die Ärmel spitz zu, sodass sie mittels einer Schlaufe am Mittelfinger befestig werden konnten. Das spitz zulaufende Oberteil ging nicht ganz zum Rock über und so sah man einen Teil rechts und links ihre weiße, blasse Haut hervorblitzen.

Sie sah gut aus, auch wenn sie ihr Gesicht verzog als wäre ihr schlecht. Alle anderen Damen trugen ähnlich mittelalterlich angehauchte Kleider wie ich, die Herren waren in schicken Anzügen da und selbst die Eltern von Crabbe und Goyle sahen so herausgeputzt gar nicht mal so blöd aus, halt bullig und feist, aber nicht minderbemittelt. Es war eine illustre, distinguierte Gesellschaft, die sich in dem relativ düstern Raum, gut unterhielt.

Ich zuckte zusammen, als sich die Flügeltüren zur Halle mit einem Paukenschlag öffneten und ich eine große, hochaufragende, dunkle Gestallt erkennen konnte, die, um die dramatischen Pause bemüht, erst ein paar Sekunden später geräuschlos in einem schwarzen, langen, wallenden, seidigen Zauberergewand gebieterisch hereinglitt.

Alle Gespräche verstummten sofort, umgehend und schlagartig versanken alle Damen in einen tiefen, ehrerbietigen Knicks und die Herren verbeugten sich schnell demütig, sehr tief, es war als würden sie versuchen mit den Nasen den Boden zu berühren. Nur meine drei Männer blieben überlegen ruhig, legten ihre Hände an ihre Herz und beugten nur andeutungsweise leicht ihren Oberkörper respektvoll, aber sie gingen nicht so zu Boden wie alle anderen, selbst die Lestrange versank in einem bodentiefen Knicks und senkte den Kopf. Es war spannend zu sehen wie alle vor ihm kuschten, aber man spürte die Macht und Präsenz des Lords, die Magie schien in jeder seiner Poren ihm kraftvoll inne zu wohnen.

In seinem Rücken konnte ich in dem diffusen Licht, einen dicklichen, kleinen Mann mit lichtem, rötlichen, grauen Haar ausmachen, der in einem dunkelgrauen Anzug steckte und sich in geduckter Haltung unsicher hereinschlich und sofort Abseits an der Wand, nahe des Kamins, aufstellt. Wormtail, erkannt ich ihn sofort und am liebsten hätte ich ihm vor brodelnder Wut den Hals umgedreht, diese feige, verräterische Ratte, dachte ich verächtlich, hoffentlich verpasste ich ihm heute mit meinem Erscheinen den Herzinfarkt seines Lebens.

Der Lord schritt lautlos an dem Spalier, das die zu Boden gesunken ihm gaben, vorbei, beachtete sie nicht, was, wie ich sah, Bellatrix die Zornesröte ins Gesicht trieb und sie ihre Hände zu Fäusten ballen ließ, als er an ihr vorbei glitt ohne sie zu bemerken.

Was mich erstaunte, er ging auf Lucius und Severus zu, erhob nun die ungewöhnlich hallende Stimme:

„Lucius, schon aufgeregt dein Sohn und Erbe hat heute die Ehre als zweit jüngster DeathEater aller Zeiten aufgenommen zu werden!“, erschallte die hohle, unmenschliche Stimme in der weitläufigen Halle. Der Angesprochene richtet sich bei dem, wie ich fand, ungewöhnlich freundlichen Worten auf und schenkte dem Lord ein zynisches Lächeln, was mich schockierte, das sich diese beiden so ansahen, als wäre es ein interner Witz den sie teilten? Die anderen bemerkten von dem Austausch nichts, da sie noch nicht aufsahen. Nur Severus und Draco hatten nur leicht, minimal das Haupt gebeugt, wenn ich mir die anderen ansah, die fast im Boden versanken.

„Wie immer My Lord, sind wir uns der Ehre bewusst, die ihr meiner Familie zukommen lasst!“, schleimt Lucius blasiert daher, das selbst ich ähnlich, wie ich sah, auch Bellatrix ihren Mund verzog, die zwei schienen sich zu lieben.

„Nun Severus, hast du mitgeholfen diesen Ort so mystisch zu gestalten!“, erlaubte er nun der Nummer zwei seinen Kopf zu heben, indem er ihn ansprach und schritt selbstherrlich auf seinen Thron zu, erklomm das kleine Podest und sein langes Gewand glitt über den Boden.

„My Lord, Nein!“, brummte es schlecht gelaunt wie eh und je von Severus und der Lord nickte nur wohlwollend, war er wohl von Severus gewohnt! Es sagte viel über Severus Stellung aus, dass er es sich so erlauben konnte zu antworten. Ich biss mir auf die Lippen um jeden Laut zu unterbinden als ich mir vorstellte, dass das immer so lief, das war herrlich. Lucius, der einem Honig ums Maul verteilte und Severus, der brummig daneben stand und Lucius Geplauder ausblendete, zu komisch.

Der Lord wandte sich nun seinem Publikum zu und somit auch mir, seine Kapuze, die bisher sein Haupt bedeckt hatte, stich er zurück und offenbarte sein erschreckendes Äußeres, das mir ein auf zischen entlocken wollte. Ich hatte gewusst, er war nicht schön und er sah aus wie eine…nun so halt, es war unwirklich ihn nun zu sehen. So weiß, das Draco dagegen braun wirkte, so wächsern bleich, der blanke Schädel, das schlangengleiche Gesicht mit der platten, geschlitzten Nase, den schmalen Lippen und den reptilienähnlichen, rot leuchtenden Augen. Er war einfach unbeschreiblich und abgrundtief hässlich. Nichts gegen den jungen, attraktiven, schwarzhaarigen Mann, den ich in den Archiven in den Zeitungsartikeln gesehen hatte, als er der Schulsprecher von Hogwarts wurde in seinem siebten Jahr. Schon da war er nicht mehr unschuldig, wie ich wusste, aber gutaussehend, was der Tod nicht mit einem von uns alles machte, dachte ich irgendwie mit Galgenhumor.

„Draco, nervös?“, zischelte es nun fast, als er sich langsam setzte und Draco sein Haupt wieder gerade aufrichtete.

„Ja, My Lord, ich bin nervös, aber auch ungeduldig euch zu dienen!“, kam es beherrscht von Draco und da lachte der Lord das es einem grausig, kalt über den Rücken lief.

„Du bist der Sohn deines Vaters…..erhebt euch!“, wandte er sich nun despotisch, kalt an seine anderen Untergebenen, die sich nun aus ihren tiefen Verbeugungen erhoben und ihn mit glänzenden Augen endlich ansahen.

Sein Blick schweifte über seinen Inneren Kreis mit gleichgültigem Blick und auch wenn das auf die Entfernung schwer einzuschätzen war, aber er schein meinen Männern mehr Achtung entgegen zu bringen als dem Rest der hier Anwesenden, aber wenn man sah wie die sich unterwürfig anbiederten, würde ich auch verachtend durch die Gegend schauen.

„Lasset uns beginnen!“, befahl der Lord kalt.

Nun setzte sich eine Choreographie in Gang und so schlossen sich die anderen DeathEater in einem Halbkreis vor dem Thron zusammen, jeder an seinem ihm angestammten Platz, die Ehefrauen gingen dahinter in einem größeren Abstand ebenfalls in einem Halbkreis in Aufstellung. Alles harrte gespannt der Dinge.

„Draco, knie nieder“, verlangte ER da und Draco kam dem sofort nach, hatte davor aber sein Jackett geöffnet und Severus, der neben dem Lord auf der linken Seite den Halbkreis beendete, nahm es ihm ab, bevor Draco gehorsam, aber auch sehr selbstbewusst auf ein Knie ging und dem Lord seinen blanken, makellosen, linken Unterarm zeigte.

„Wirst du mir dienen?“

„Ja“

„Wirst du mir treu zu sein?“

„Ja“

„Wirst du mir loyal sein?“

„Ja“

Lief es mir eisig über den Rücken da Draco so ernst antwortete und feierlich, als ich das hörte war ich sehr erstaunt, er ließ Draco nicht schwören? War es der Status der Malfoys, das sie von sich aus zum Lord standen und es nur einem Lippenbekenntnis gleich kam, was sie dem Lord anboten? Ja, vielleicht, der Lord wusste selbst das sie so wie sie auftraten und als das was sie darstellten und repräsentierten, sie sich oft genug von ihm distanzierten, um das Beste herausholen zu können.

Nun sah ich wie Lucius eine rauchgraue, schlichte Athame zog und sie über seinen Armrücken dem Lord mit dem Griff voran anbot, da er den Halbkries auf der rechten Seite anführte. Dieser griff danach, erhob sich und schritt auf Draco zu, der vor dem Podest kniete. Vor ihm stach er sich ohne sichtbare Regung in den Finger, reichte den rituellen Dolch Lucius wieder und packte nun mit seinen langen, feingliedrigen Fingern Dracos Unterarm. Er ließ einen einzigen Tropfen seines Blutes auf die blasse Haut fallen, danach heilte er sich lautlos. Er hatte es wirklich geschafft nur einen einzigen Tropfen zu geben, wow….erstaunlich! Ich atmete gespannt aus. Das Licht in der Halle und die zum Teil mittelalterlichen Zauberergewänder ließ diese Zeremonie sehr unwirklich und mystisch wirken.

Totenstillte herrschte in dem Saal, kein Laut war zu hören, als die rot leuchtenden Augen des Lords auf einmal in die Höhe zuckten, sich von Dracos Arm lösten, den sie bisher fixiert hatten und auf die Wand ihm gegenüber sahen, zu mir, stockte mir vor schock der Atem. Mir war es als könnte er mich durch den Stein ins Visier nehmen, die Sekunden der Furcht verrannen wie Stunden vor meinem ängstlichen Blick, aber dann wandte er den hypnotisierenden Blick ruhig ab, puh….Glück gehabt, dachte ich.

Nun zückte er seinen Stab, hielt diesen an Dracos Haut, als er den „proteus“ Zauber nonverbal anwandte und sich ein hellgrüner Strahl aus seinem Stab löste und sich in Draco Haut fräste. Der Totenkopf mit der Schlange entstand vor unseren Augen, das Dark Mark, das von nun an Draco zeichnen würde. Alle Beobachteten das feierliche, unheimliche Geschehen genau, Draco hielt seinen Arm starr ausgestreckt und verzog keine Miene, aber seine angespannte Haltung verriet mir, das es weh tat, war wohl nicht verwunderlich, dass Mal, das mir Draco eingebrannt hatte, das war wie eine Tätowierung gewesen, nur schmerzhafter!

War ich aufgeflogen? Wagte ich es mich ängstlich zu fragen, aber weggehen wäre auch keine Lösung, denn für mich gab es kein Entkommen mehr, nur ein früher oder später, würde ich mich meinem Schicksal stellen. Als es vorbei war und der Lord zurücktrat und sich Draco vorsichtig erhob, da erhob der Lord die Arme.

„Willkommen im Inneren Kreis, der Elite meiner Anhänger, du wirst ab heute der Stellvertreter deines Vaters und Severus sein! Ich hoffe, du bist dir der Ehre bewusst!“, kam es ernst aber auch sehr kalt vom Lord. Ich sah wie Draco arrogant das Haupt in die Luft reckte und blasiert erwiderte:

„My Lord, ich werde euch nicht enttäuschen!“, neigte er wieder den Oberkörper für eine kurze Verbeugung und ER setzte sich wieder auf mein Kissen, das ihn auf seinem Hintern weich in dem harten Holzstuhl sitzen ließ, wenn ich das nicht getan hätte, würde er morgen noch seine mageren Knochen spüren, dachte ich gehässig.

Die anderen begannen nun zu klatschen und die zwei Halbkreise lösten sich auf um Draco zu beglückwünschen und ihm zu gratulieren, wenn auch nur halb so ehrlich wie gezeigt, denn Bellatrix Miene wirkte als hätte sie auf was ungenießbares Gebissen als sie Draco ihren Glückwunsch aussprach. Da bemerkte ich mit einem kribbeln im Genick, das ich beobachtet wurde und mein Blick zuckte zum Lord, der die Mauer, die Geheimtür, mich dahinter wieder starr fixierte und da wusste ich, ich war aufgeflogen……ein Wunder? Mein Glück? Wohl wahr! Aber nicht zu ändern, wenigstens hatte ich gesehen wie sich Draco schlug.

Der Lord war gut, sehr gut!

Ich konnte richtig in diesen unmenschlichen Augen sehen wie er ungeduldig wurde, gleich würde er Lucius befehlen mich aus dem Versteck zu ziehen, wollte ich das? Nein, ich wollte wenn aufrecht zu IHM gehen, nicht hin geschleift werden und so handelte ich instinktiv und schnell, zog mir die Kapuze tiefer ins Gesicht, holte noch einmal tief Luft, horchte in mich und versuchte meine geistigen Schilde zu stärken, straffte mein gesamten Körper und verbot mir jegliches Zeichen von Schwäche, betätigte den Griff der Tür, die nun lautlos zurückschwang und sich öffnete.

In diesem Moment geschahen mehrere Dinge gleichzeitig, der Lord hatte seinen Mund geöffnet und sich Richtung Lucius gebeugt, um ihm den Befehl zu geben und ich trat nun hervor, alles erstarrte umgehend als ich, eine dunkle, aber festlich gekleidete Frau aus dem finsteren Geheimgang trat.

Ich bemerkte, wie Draco, Severus und Lucius sich ihr erstaunen nur durch das heben ihrer Braue anmerken ließen, das sie nicht glücklich darüber waren, das ich nun schon kam, nicht gewartet hatte bis wir mit dem Lord alleine waren, das sah ich ihren Augen an. Aber sie taten nichts, hatten sich ganz in der Gewalt, die anderen sahen mich nur offen entsetzt und erstaunt an, auch wenn sie mein Gesicht nun nicht sahen, da ich meinen Kopf leicht gesenkt hielt.

„Ist da jemand mutig?“, kam es plötzlich vom Lord und er klang zu meinem Erstaunen belustigt, da er wohl mitbekommen hatte, das ich bemerkt hatte, das er mich gesehen hatte und mich entschied, mich ihm freiwillig zu stellen.

„Du bist also die Überraschung, die mir die Drei seit so geraumer Zeit vorenthalten?“, huschten seine Augen über meinen Körper, scheinen jede Kleinigkeit in sich aufzusaugen, der in dem edlem Samtgewand gut zur Geltung kam. Ich ließ mich nicht aufhalten, ging weiter in gemäßigten, langsamen, bedachten Schritten auf den Thron zu, hielt mich sehr gerade, ich atmete erzwungen ruhig und versuchte auch meinen Herzschlag nicht zu hektisch werden zu lassen. Ich mochte wetten, dass er dies sofort gemerkt hätte, wenn ich ein galoppierendes Klopfen hätte verbergen wollen. Mein langes Kleid umspielte meine Füße und ich wusste, mein Smaragd der auf meiner blanken Haut schimmerte, ließ das Wappen der Malfoys gut sehen.

Da kreischte Bellatrix Lestrange auf, als sie das Schmuckstück an meinen Hals sah.

„Cissys Mörderin? Ich bring sie um!“, wollte sie sich auf mich stürzen, als sich Severus, Lucius und Draco wie eine geschlossene, unüberwindbare Wand, so schnell hatte man gar nicht schauen können, in meinem Rücken aufgebaut hatten und Bella prallte gegen diese geschlossene Wand, die die Drei bildeten. Und schon war sie ihren Zauberstab auch los und meine Männer hatten noch nicht mal ein Wort gesprochen, sie kreischte Irre auf.

„Aus dem Weg, ihr hinterhältigen Verräter! Warum trägt sie den Schmuck mit dem Wappen von Euch? Ihr deckt die Mörderin meiner Schwester! Ich werde den Lord, meinen Lord, um ihren Tot bitten!“, giftete sie nun böse.

Ich hatte mich nicht einmal nach dem Tumult in meinen Rücken umgewandt. Ich wusste und vertraute darauf, dass die Drei meinen Rücken schützten und so war ich unaufhaltsam weitergegangen. Sie würden sich nicht einmischen, außer es lief vollkommen aus dem Ruder, aber solange hatte ich freie Hand.

Ich hatte den Lord nicht aus den Augen gelassen, er saß relativ gelassen in seinen Thron, aber ich ließ mich davon nicht täuschen, mit Sicherheit konnte er in Sekundenschnelle aus diesem herausschießen und angreifen, wie eine Schlange, die zusammengerollt rumlag um dann blitzschnell hervorzuschießen und zuzubeißen.

Ich sah wie er es aufnahm, das mich seine drei Stellevertreter so vor Bellatrix schützten, sich aber nicht zwischen mich und ihn stellten, auch wenn ihm nicht entgangen war, das es ihnen nicht passte das ich nun schon kam. Ich konnte aber auch sehen, wie es ihn nervte, dass sie sich so aufführte, was mich leicht verunsicherte. Er sah so andersartig aus und gefährlich, das ich mich fragte wie Bellatrix sich so in seiner Nähe geben konnte, das musste der ihr innewohnende Wahnsinn sein, der sie vor der Gefahr die der Lord darstellte blind machte.

„Bellatrix, wenn du nicht sofort aufhörst zu kreischen und nicht deine enervierende Stimme zügelst bist DU die einzige die ihr Leben auf der Stelle aushaucht!“, zischte es so gefährlich leise aus dem schmallippigen Mund von IHM, das sich meine Härchen am ganzen Körper aufstellte.

Da hörte ich wie etwas auf den Boden aufkam, aber auch jetzt wandte ich mich nicht um.

„My Lord, verzeiht, aber…ich….ich bitte….euch!“, jammerte sie nun und ER wischte unwirsch mit seiner blassen Hand durch die Luft.

„Schweig still!“, war alles was er befahl tyrannisch und die anderen Menschen, an denen ich vorbeischritt, blickten leicht ängstlich und furchtsam auf die Szenerie, wagten sich aber nicht zu rühren. Wie mir schien hatte der Lord Bellatrix mit dem Wisch stumm gezaubert, eine ordentliche Maßnahme, wie ich ihm zugestand, die Frau hatte aber auch einen nervende Stimme.

Nun hatte ich es geschafft, war mit meinen langsamen Schritten bei ihm angelangt, mir kam es vor wie der Gang zum Schafott, an derselben Stelle an der Draco sein Mal empfangen hatte, harrte stumm, aber selbstsicher, vor dem Podest auf seine Befehle, während er mich mit schiefgelegenem Haupt maß.

„Wer bist du, zeig mir dein Gesicht?“, befahl er erstaunlich sanft. Er klang gar nicht irre, als er mit mir sprach, eher normal, was mich erstaunte und so schluckte ich einen ganz ganz großen Kloss hinab, aber ich folgte augenblicklich dem Befehl, nicht das ich annahm er hätte einen langen Geduldsfaden.

Ich hob nun meine Hände an und strich mir die Kapuze bis zur Hälfte zurück, aber ich legte sie nicht ganz ab und schloss kurz um Beherrschung betend die Augen, als ich nun mein Haupt ruckartig hob und in die gierig glitzernden Augen des Lords blickte, die mich mit einem durchdringenden Rot musterten.

Wenn er überrascht war oder gar wusste wer ich war, war er ein Meister darin es nicht zu zeigen. Er zeigte gar nichts und das für lange Zeit. Er wusste wie er Menschen manipulieren konnte, wusste das das lange, unbewegliche, nichts geschehen, für die Person vor ihm schrecklicher war als wenn er etwas sagte, aber ich hatte mich darauf vorbereitet und so hielt ich seinem Blick stoisch stand. Zu meinem Erstaunen versuchte er es anders als Dumbledore, er hatte noch nicht versucht bei mir in meinen Geist einzudringen, aber das würde er wohl mit seiner Schlangen-Taktik versuchen, aus dem Hinterhalt war ich mir sicher.

Als er zu sprechen begann, sahen alle anderen immer noch nicht wer vor dem Lord stand, da ich ihnen den Rücken zugekehrt hatte.

„Erstaunlich, erstaunlich, ihr schafft es immer wieder mich zu erstaunen! Was erfreulich ist, da dies nur wenige schaffen! Erstaunlich! Wem von euch verdanke ich dies!“, zeigte ein blasser, extrem langer, knochiger Finger auf mich. Ich hörte wie sich eine Gestalt von hinten löste und langsam neben mich trat, wagte jedoch nicht meinen Kopf zu drehen.

„ My Lord!“, hörte ich Dracos Stimme neben mir, als er herrisch neben mich trat.

„Was hast du getan, das SIE heute hier ist?“, zischte er interessiert, aber bedrohlich.

„Ich habe ihr unser Familienzeichen nach einem alten Ritual eingebrannt, sie ist nun ein Mitglied der Familie Malfoy!“, meinte Draco sehr monoton, aber er zeigte den Stolz, den er dabei empfand, dass ich dazu gehörte.

„Ist dies so?... WO?“, wollte der Lord gierig wissen.

„Hier!“, wagte es Draco sich zu bewegen und er legte seine Hand besitzergreifend auf meinem Bauch, wo sich das Zeichen befand und ich hörte einige Frauen auf keuchen, die das Ritual zu kennen schienen.

„Wie du das bei dem Mudblood hinbekommen hast, würde mich interessieren!?“, beantwortete der Lord meine Frage ob er wusste wer ich war. Er wusste es, wie es schien. Aber so oft wie mein Foto neben dem Gesicht von Harry im Tagespropheten erschein war, wäre es auch erstaunlich gewesen, wenn er nicht gewusst hätte das ich die muggelgeborene Freundin von Harry Potter war.

Als das Wort fiel, brauste ein regelrechter Sturm auf in der Halle und ich spürte es fast das Severus und Lucius einen Zauber auf Bellatrix sprachen um sie weiter ruhig zu stellen und wie ihr Mann sie nun anfuhren das sie aufhören sollte, sich so peinlich zu gebärden. Der Lord ließ sich von dem Aufstand in meinen Rücken nicht tangieren, legte nur immer wieder seinen Kopf von der einen Seite auf die Andere.

„Ein Mudblood, als Mitglied der Familie Malfoy!“, schien er regelrecht sprachlos, als auf einmal ein bösartiges Glitzern in seine Augen trat.

„Du hast Narcissa Malfoy getötet?“, hörte ich den Zweifel regelrecht in seiner Stimme mitschwingen. Ich, das Gryffindor Mudblood und beste Freundin von Harry Potter, unmöglich nicht wahr?

Ich bemerkte wie nun Draco an meiner statt antworten wollte und ging einen Schritt weiter, sank in einen braven, tiefen Knicks, was den Lord eine nicht vorhandene Braue heben ließ.

„Ja, my Lord!“, hauchte ich nun rau, aber mit fester Stimme.

„Du wagst es das Wort an mich zu richten, du niederes Mudblood?“, zischte er sehr eisig über meine Anmaßung und ich fühlte es mehr als das ich es sah, wie Draco neben mir erstarrte.

Ich antwortete nicht darauf, alles was ich nun Tat war wohl falsch und so senkte ich geschlagen mein Haupt und verharrte in der unbequemen, devoten Haltung und oh Wunder, es geschah erst mal nichts, nur Schweigen und Stille, erstaunlich das auch unsere Beobachter keinen Ton mehr von sich gaben.

„Wie heißt du?“, ah, das schien er nicht zu wissen, hatte ihn bisher wohl nicht interessiert wie die Freunde von Harry hießen und so hob ich wieder meinen Kopf, aber blieb im Knicks, als ich es wagte unterwürfig zu antworten:

„Hermione Granger“, war das aufgeregte Tuscheln, was nun aufbrandete umso lauter, nach der vorhergehenden unheimlichen Totenstille.

„Beste Freundin, des Jungen-der-nicht-verrecken-will, Harry Potter!“, spuckte der Lord nun bösartig aus.

Auch darauf sagte ich nichts und konnte nur fühlen wie meine Beine unter mir zitterten in meiner devoten Haltung, aber ich versuchte nicht zu wackeln.

„Wie soll ich das glauben, Gryffindors töten keine Menschen!“, zischte er nun sehr böse und winkte Draco barsch nach hinter, was dieser wiederstrebend aber dann doch tat und sich von meiner Seite löste.

„Antworte“, brauste es über meinen Kopf hinweg und ich schluckte.

„Ja, das tat ich, aber ich besaß die Erlaubnis!“, kam es sehr ruhig von mir.

„Tatsächlich!!!...Lucius, du bist immer wieder für eine Überraschung gut!“, zeigte er ein grausiges Lächeln.

„Wie….lass dir nicht alle aus der Nase ziehen, Mudblood!“, zischte er ungeduldig.

„Wie ihr wünscht. Gift….Skorpiongift!“

„Interessant, Warum?“, harkte er nach.

„Es war unwahrscheinlich, dass dafür ein Gegengift vorrätig war, nur deshalb!“, antwortete ich kalt.

„Verschlagen, aber warum sollte ich dir glauben?“, lag der verachtende Zweifel in seiner Stimme.

„Weil es nicht das erste Mal war!“, lockte ich ihn und ich verspürte wirklich relativ wenig Angst, dieser Mann lag mir, wenn ich mit ihm sprach, versuchte ich mich selbst zu bremsen und mich nicht zu überschätzen. Ich war immer noch in einem Knicks vor ihm gefangen.

„Der erste war ….aber warum soll ich es euch erzählen?....“, wagte ich es und ich sah wie sich vor Zorn die Augen des Lords verrenkten und so sprach ich schnell weiter „….warum, seht ihr es euch nicht an….“, fasste ich mir in einer devoten Geste an meine Stirn, bot IHM an in meinen Geist einzudringen.

Was, wie ich hörte, viele erschrocken Luftholen ließ und auch der Lord legte nun wieder den Kopf überlegend schief.

„Erheb dich, steh auf und sieh mich an!“, befahl er da, als ich sofort tat was er wollte und mich erhob, was ich versuchte so galant wie möglich zu tun, auch wenn meine Beine kribbelten, weil sie eingeschlafen waren, da hörte ich:

„My Lord…?“, erklang eine feste, selbstsichere Stimme.

„Schweig still, Lucius!“, zischte der Lord herrisch und ich hoffte meine Männer würden darauf hören und so hielt ich den Blick zum Lord aufrecht, blickte in diese tiefdunklen, roten Augen, die an blutrote Rubine erinnerten und betete im Stillen, das ich es schaffen möge ihn zu leiten und zu überzeugen.

Da spürte ich ihn und es war unglaublich, wie er in mich eindrang….meine Hände ballten sich unwillkürlich zu Fäusten, schnappte noch Luft. Ich krallte meine Fingernägel schmerzhaft in meine Handflächen, als ich fühlte wie er einer Schlange gleich, sanft gleitend in meinen Geist drang und ich ihm schnell nach einem flüchtigen Blick auf meine Kindheit und meine Eltern, die ihn nicht interessierten, die Episode mit Bole und Derrick vor die Füße warf. Was ihn zu interessieren schien, da er verharrte und sich sehr detailliert die Bilder, die vor meinem inneren Augen abliefen, anschaute. Ich sah nichts mehr und hörte auch nichts mehr von meiner Umgebung, die Halle war, wie es mir schien, meilenweit weg, rauschte mein Blut laut in meinen Ohren, als ich meine Mauern sehr senkte und nur die eine, gut verborgene, von dicken Mauern umgebene, Schatulle zu schützen versuchte, die die geheimsten Geheimisse meines Lebens barg.

Dann ging er weiter, ich gab ihm Umbridge im Wald, was ihm zu faszinieren schien, da ich ihm auch Harry im Wald gezeigt hatte, dann gab ich ihm Jugston im Ministerium, mittlerweile stand mir der Schweiß auf der Oberlippe und auf meiner Stirn bei der Anstrengung die Herrschaft über meinen Geist zu behalten. Ich atmete schwer, spürte die stechenden Nadeln die sich schmerzhaft in mein Hirn bohrten. Dann ging es weiter. Ich zeigte, das was ich mit den anderen DeathEatern getan hatte, wie ich sie ausgeschaltet hatte, aber auch wie ich Lucius aus dem Hinterhalt geholfen hatte und er hatte fliehen können. Und zu guter Letzt, zeigte ich ihm Narcissas Taten und meine Erlaubnis von Lucius, Severus und Draco mir Narcissa holen zu dürfen und wie ich sie vergiftete und den Kampf in der Knockturn Alley. Ich stellte mein kämpferisches Können nicht in den Schatten.

Dann sah ich ihn noch seine Ungeduld befriedigend, die Erinnerung wie ich gezeichnet wurde, das Mal das mich schmückte und so gab ich nach, zeigte ihm die Szene, die er sich wünschte, ließ ihn die intime Szene zwischen Draco und mir sehen, in der wir miteinander schliefen und er mich markierte. Ich war beschämt, wusste aber auch, dass ich es IHM zeigen musste.



Als ich den Schmerz in meinem Schädel fast nicht mehr aushielt, da alles in mir dröhnte, hörte es abrupt auf und ich stöhnte leidend auf, weil ich sah wie er mich kalt maß.

„Du warst das?“, zischte er böse auf, was sollte ich darauf antworten.

„Ein Mudblood, und ich bin von solch inkompetenten Idioten umgeben, das ein kleines Mädchen es schafft sie zu schlagen……“, kam es leise drohend von ihm. Ich biss mir mittlerweile meine Lippen blutig um nur keinen Ton von mir zu geben, denn die Magie um den Lord hatte sich bedrohlich verdichtet.

„Aber wenn sie so schwach sind, haben sie es nicht anderes verdient“, zuckte er nun verachtend, gleichgültig die Schultern, was für ein konsequenter Mann, dachte ich nur ironisch.

„Aber Draco, von dir bin ich enttäuscht, warum gehst du mit einem Mudblood ins Bett!“, hauchte er nun lasziv.

„My Lord, sie hat viel zu bieten!“, klang es echt nicht nett, eher als wäre ich Vieh und das passte mir gar nicht und ich sah das es der Lord sehr wohl mitbekam wie ich fest die Zähne zusammen biss um nicht zu protestieren.

„Das sehen und denken Lucius und Severus wohl auch…..?“, klang es sehr zynisch wie er es aussprach. Ich wusste nicht was sich in meinen Rücken abspielte, wagte auch nicht mich umzudrehen. Ich denke, es wäre eine schlechte Idee IHM, dem Dark Lord, den Rücken zu kehren.

„Was kann euch…..Uns? Mir? Ein Mudblood geben?“, kam es sehr hämisch vom Lord und mir lief nun doch eine Gänsehaut über den Rücken, wenn das so weit ging würde ich nicht darum herum kommen zum letzten Mittel zu greifen.

„Sie könnte euch Potter bringen!“, warf, ich glaube es war Nott, ein und die Schlangenaugen des Lords schossen zu ihm und fassten ihn ins Visier, aber ich schüttelte sofort den Kopf, was mir sofort die vollkommende und umfassende Aufmerksamkeit des Lords einbrachte.

„Ich Brauche Kein Mudblood Um An POTTER Zu Kommen!“, zischte er so eiskalt und bösartig, dass ich schwer schluckte. „Du wagst es dich zu verweigern!“, wandte er sich nun an mich.

„Nein, aber das ist unmöglich, ich kann niemandem Harry geben, ich habe vor langer Zeit einen unbrechbaren Schwur geleistet, dies nicht zu tun…ich….!“, weiter kam ich nicht, als ich abrupt aufschrie, denn nun drang er brutal in meinen Geist ein, der Schmerz der durch meinen Kopf schoss war allumfassend und enorm, ich dachte mir würde die Schädeldecke wegfliegen, wimmerte ich auf. Ich stemmte mich verzweifelt gegen dieses unbarmherziges Bombardement, meine kleine, feste Mauer sie hielt, wenn auch knapp, aber sie hielt, da spürte ich, wie mir nun das warme Blut aus der Nase lief, da ich mich so fest Konzentrierte, das ich dachte mein Schädel müsste platzen. Meine Nägel rammte ich mir nun so fest ins Fleisch der Handflächen, das ich auch hier das klebrige Nass fühlen konnte. Der Schmerz der in meinen Schläfen pochte war unbeschreiblich intensiv.

Ich zeigte ihm freiwillig die Szene, die ich erfunden hatte, wie Dumbledore uns die Idee einpflanzte und wir im jugendlichen Überschwang das Ritual umsetzten und ich Harry schwor ihn nicht auszuliefern an niemanden, NIE und Nie zu verraten.

Ich hörte ihn nur von weiten aufgebracht rufen:

„Dann bist du wertlos!“
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Kapitel 134-135
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