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 Kapitel 138-139

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BeitragThema: Kapitel 138-139   Do Feb 09, 2012 4:52 am

138. Kapitel Ein auf und ab, alles beim alten!


So endete der Morgen entspannter als erwartet, auch wenn ich sah, das mich Severus und Draco wohl nicht so leicht davon kommen lassen würden wie Lucius, vor allem Severus ließ bei mir ein leichtes Bauchgrummeln entstehen, ihm zu entkommen war das Motto.

Aber als wir uns ins Schlafzimmer aufmachten wusste ich auch, Draco ruhigzustellen kam nun auf mich zu, wir sprachen auf dem Weg zu unserer Suite kein Wort, aber er packte meinen Ellenbogen und führte mich zielsicher, was wohl so viel hieß wie, ich will jetzt reden und du wirst antworten! Klar, immer doch, rollte ich zynisch mit den Augen.

Als wir die Gemächer betraten erstaunte er mich, indem er mich schwungvoll an seine Brust zog und mich eng an sich gedrückt hielt, mir Trost bot, aber auch selbst Zuspruch brauchte.

„Ich weiß nicht ob dir klar ist wie froh ich bin, das du das gestern überlebt hast! Ich war enttäuscht heute alleine aufzuwachen und dich dann im Frühstücksalon erst zu sehen, sagst du mir warum du mich nicht als erstes sehen wolltest?“, kam es so ruhig von Draco, das ich, als er so wohlüberlegt sprach, die Augen schloss und mich noch mehr an seine Brust kuschelte.

„Ich habe Angst vor der eigenen Courage bekommen, Draco, ich wollte nicht den Ekel in deinen Augen sehen, wenn du mich als erstes siehst, da bin ich wohl auf und davon!“, bekannte ich mit einem tiefen Seufzen und ich spürte seine Brust erbeben unter den unterdrückten Lachern die seinen Körper durchliefen.

„Die schlauste, kleine Hexe unserer Zeit und doch so….Hermione, warum sollte ich mich ekeln? Wegen der Episode, die wahrlich grenzwertig und widerlich war, schön war es nicht, aber was hätten wir dagegen tun sollen? Ich denke, weiß und akzeptiere, es ging ihm um dein Blut und er schockierte gerne. Ich finde, ich muss eher sagen, du hast dich toll gehalten als er dies getan hat, denn ich glaube nicht, dass er es gerne gesehen hätte wenn du ihm vor die Füße gespuckt hättest! Aber das sollte nicht zwischen uns stehen, lass es uns begraben und vergessen! Aber den Grund für das Ganze, der wird mich noch lange beschäftigen und ich werde zwar nun nicht in dich drängen, aber ich werde nie vergessen, immer nachforschen und lass dir gesagt sein, dass ich es eines Tages wissen will! Und ich bin mir sicher, auch das wird dann nicht zwischen uns stehen oder uns voneinander entfernen.“, drohte er als er dies und ließ den letzten Satz fast wie ein Versprechen klingen, das er in mein Haar wisperte.

„Du bist unglaublich!“, hauchte ich nur und hob ihm mein Gesicht entgegen, wollte mich nun trauen in seine grauen Augen zu sehen und zu lesen was er fühlte oder dachte.

Aber ich erkannte nur, das was er mir immer zeigte, seine Gefühle für mich waren unverändert, trotz dieser Episode und da lagen auch schon seine Lippen begehrlich auf meinen und ich war so dankbar zu fühlen wie sich die lebendigen, weichen Lippen von Draco anfühlten. Es tat so gut und ich schlang meine Arme um seinen Nacken, krallte mich regelrecht an ihm fest, als er mich immer weiter zurückdrängte, was ich nur zu gerne zuließ, bis ich die Tür des Schlafzimmers in meinem Rücken fühlte. Seine Hände glitten verlangend über meinen Oberkörper und ich stöhnte in unserem Kuss wohlig auf. Begierig, leidenschaftlich, aber auch sanft fuhr er mit einer Hand in meinen tiefen Ausschnitt, ließ seine Hand in meinen BH gleiten und begann unter dem Stoff meine Brüste zu kneten und meine Knospen zu reizen. Ich genoss dies sehr, seine Haut auf meiner zu spüren, seine ungestüme Lust und das er mich noch genau so sehr begehrte wie zuvor, ließen mich alles vergessen. Seine Lippen glitten gierig über meine Hals und mein Dekolleté, was ich genoss, meinen Kopf in den Nacken legte um ihm den Zugang zu meinem Hals zu erleichtern. Auch er knurrte und stöhnte wohlig, sog tief einatmend an meiner Halsbeuge meinen Duft ein, was mich noch mehr anmachte.

Als ich spürte wie er mein Kleid raffte, dafür leider seine Hand aus meinem Ausschnitt zog und zu der anderen an mir herab gleiten ließ, es hochhob und zielstrebig meinen Slip hinab zog, wollte ich ihn genau so sehr wie er mich. Es war genau das was ich jetzt haben musste. Ich musste ihn einfach spüren, jetzt, sofort. Als er sich auch befreit hatte, nun zwischen meinen, für ihn geöffneten, Beinen stand, sich gierig an mich presste, ich dabei seine Erregung groß und hart an meinem Oberschenkel spürte, wartete ich ungeduldig ihn in mir zu spüren. Er hatte seinen Kopf wieder gehoben, sah mich begierig und voller Lust an, intensiv und erregt leuchteten mir seine hellen Augen entgegen, sodass ich sogar sehen konnte, sein Drang mich zu spüren stand meinem in nichts nach.

„Leg deine Beine um mich!“, flüsterte er erregt, hob er mich in dem Moment an meinem Po hoch und ich schlang wie befohlen meine Beine um seine Mitte, schon spürte ich ihn fordernd an meinem Eingang. Dann warf ich den Kopf erneut in den Nacken, als er in mich eintauchte mich dabei fest an dir Tür drückte und ich meine Arme noch fest um seinen Hals schlang, mich an ihn klammerte. Er stöhnte genießend und erregt auf, als er sich so tief in mir versenkte und auch ich konnte ein genussvolles Stöhnen nicht unterdrücken. Das hier war das pure, schöne, süße Leben, genau das was wir jetzt beide brauchten. Wir hatten uns, egal was passiert war, es würde nicht zwischen uns stehen und das mussten wir beide gerade spüren.

Er nahm mich, füllte mich ganz und gar aus und ich genoss das Gefühl ihn tief in mir zu spüren, während wir uns aufstöhnend, leidenschaftlich küssten. Er bewegte sich in einem stetigen Rhythmus, stieß kontinuierlich in mich, rein raus, dabei war ich leise am wimmern, so gut tat es mir zu fühlen, ihn zu spüren. Ich konnte das herannahen fühlen, wie mein Hohepunkt in erreichbare Nähe kam, so löste ich den Kuss, sah Draco in die Augen, bemerkte, dass diese nun vor Lust ganz dunkel waren, während er sich stetig in mir bewegte und schwer atmete.

Ich lehnte meinen Kopf wieder zurück an die Tür und genoss es, bis ich mich aufbäumte und den Orgasmus über mich hinwegrollen ließ, meine Muskulatur verkrampfte regelrecht, da auch Dracos keuchen immer lauter geworden war. Er kam nun aufschreiend tief in mir und ergoss seinen heißen Samen in mich. Draco ließ seinen Kopf erschöpft und heftig atmend auf meine Schulter sinken. Ich löste meine, seinen Hals umschließenden, Hände und streichelte seinen Nacken und sein Zeichen von mir, an dieser empfindlichen Stelle und spielte dabei auch mit seinem seidigen Haar. Ich genoss noch eine kurze Weile seine Nähe und unsere Vertrautheit, erfreute mich daran, dass zwischen uns alles sich so richtig anfühlte, sich nichts geändert hatte. Als ich die Augen öffnete, wurde ich unsanft aus meinen Gedanken und dem guten Gefühl, in dem ich schwebte, gerissen, sah in Lucius, einer dunklen Gewitterwolke gleichenden, Augen, während er in der geöffneten Tür stand und uns missbilligend, mit leicht verkniffener Miene beobachte.

Er wirkte indigniert, entrüstet und legte auch gleich ärgerlich los:

„Ich habe geklopft…..“, ja genau, wie lang er da wohl schon stand, seinem Gesichtsausdruck wohl schon länger, war Draco erstarrte als er seinen Vater hörte „…Es ist eine unverschämten Anmaßung von dir Draco mich warten zu lassen!“, brauste er auf und ich sah wie sich seine Finger fest um den Schlangenkopf des Gehstocks klammerten und weiß anliefen.

Draco hatte sich nun so weit gefangen, dass er sich umwandte und seinen Kopf von meiner Schulter anhob und ihn drehte, zu seinem Vater sagte:

„Verzeih Vater, dass ich dich habe warten lassen, warte doch unten auf mich….ich stecke gerade leider noch fest!“, kam es absolut trocken über Dracos Lippen und ich riss meine Augen groß auf, blickte umgehend besorgt zu Lucius, wie er auf diese Anmaßung von seinem Sohn reagierte und nun, er enttäuschte mich nicht. Ich meine, er steckte ja wirklich noch in mir, oh…war das peinlich, mir blieb aber auch nichts erspart, schloss ich erschlagen die Augen. Letztens hatte er uns gehört und nun hatte er uns gesehen, wenigstens versuchte ich mich zu trösten, hatten wir noch unsere Kleidung an und er hatte nichts von mir gesehen.

„Was…“, zischte er nun mit verengten Augen und ließ uns keine Sekunde aus den Augen.

„Du, Draco Lucius Malfoy, kommst nun sofort in die Gänge, darf ich dich daran erinnern, dass wir einen Termin haben, seit wann vergisst du deine Pflichten, Sohn? Ich werde solche Nachlässigkeiten nicht dulden! Dem werde ich rigoros Abhilfe schaffen! Ich könnt rumvögeln wenn ihr keine Pflichten habt!“, giftete er leise und bedrohlich als sich Draco aus mir zurückzog und mich behutsam abstellte, mir mein Kleid wieder weit hinabrutschte, er sich magisch reinigte und sich anzog, äußerlich ganz ruhig, während ein zorniger Lucius zu uns starrte.

„Hermione, ich bin enttäuscht, das du Draco von seinen Verpflichtungen abhältst was ist mit dir? Wolltest du nicht auch schon längst unterwegs sein?“, kam es kalt von ihm und ich strich mir meine zerzausten Haare aus dem Gesicht, kam gar nicht dazu ihm zu antworten.

„So etwas will ich nicht nochmal erleben!“, wandte er sich nun abrupt und despotisch ab, sein Umhang wehte dramatisch in seinem Abgang auf, Draco beugte sich schnell zu mir und flüsterte.

„Danke, und mach dir nichts draus, Vater ist nur sauer, das er es nicht war, der die Ehre hatte!“, grinste er mich nun schelmisch an und hauchte mir einen schnellen Kuss auf die Stirn und eilte seinem Vater hinterher.



Lucius Sicht

Ich war mühsam beherrscht, meine jahrzentlang, antrainierte Haltung zu wahren, ich war verärgert, was fiel den beiden ein? Ich hatte geklopft und war dann eingetreten und was hatte ich sehen müssen? Wie Draco Hermione gegen die Tür fickte und wie es ihr gefiel von ihm gevögelt zu werden. Ich sah ihr verzücktes Gesicht, als er immer und immer wieder hart zustieß,… oh, wie gerne hätte ich getauscht oder mitgemacht, wie mir meine eigne Erregung nur zu gut verriet, die sich fest gegen meine Hose drückte. Ich hatte gerade meine angestaute Wut an ihnen ausgelassen, etwas unfair, aber ich durfte ja auch unbefriedigt durch die Gegend rennen, nicht die beiden!

Ich hatte nie sehen wollen, es zu hören war schon schlimm genug gewesen, wie er es ihr besorgte….nun gut, ich wollte ehrlich sein, solange es mir verwehrt war mit ihr dasselbe zu machen, dementsprechend war ich ungehalten, das mich Draco warten ließ, ich wartete NIE!

Und eigentlich wollte ich sie auch mal besitzen, verdammt, auch nach gestern! Nachdem sie so gut beim Lord angekommen war, war ich noch mehr daran interessiert sie auch einmal körperlich zu dominieren und sie zu ficken, so wie ich es von Anfang an vorgehabt hatte, als ich sie im Ministerium in diesem verführerischen Kleid gesehen hatte und sie so tief vor mir den Knicks hingelegt hatte, von dem Augenblick an, wollte ich sie. Meine Hände verkrampften sich wütend, aber wenn ich schon nicht ran durfte, könnte ich es den beiden schwieriger machen, hier gab es zwei leere Flügel, es wäre nur angemessen wenn sie den linken Flügel im zweiten Stock, neben Dracos Suite, bekam. So wäre nur noch Narcissas Flügel ungenützt und sie würden nicht mehr das Schlafzimmer teilen können, gingen meine bösartigen Gedanken mit mir durch. Es machte mich gar nicht so sehr sauer, das sie eine schnelle Nummer geschoben hatten, auch mir war bewusst was sie taten, aber es zu sehen, auf Draco warten zu müssen und dann nicht mitmachen zu dürfen oder sie haben zu dürfen, überreizte meine Geduld dann doch sehr. Wir hatten erst an der Frühstückstafel über Respekt, Gehorsam und Familie gesprochen und dann musste ich so was sehen, solche hemmungslose Lust, war ich genervt und mich warten zu lassen, sprach nicht gerade von Respekt, auch wenn ich beim Frühstück eher mit Hermione geredet hatte, weil ich dachte, meinem Sohn bräuchte sich solche Predigten nicht mehr zu halten, hatte ich mich wohl geirrt.

Lucius Sicht ende



Ich stand immer noch an die Tür gelehnt und konnte ein leicht hysterisches Lachen nicht unterdrücken, das war so tragikomisch irre, unangenehm und peinlich, vielleicht sollten wir das nächste Mal wirklich Severus und Lucius einfach zu uns einladen, dann hätten wir alle unmögliche Unmöglichkeiten durch!

War es zu fassen, Lucius relativ unbegründete Wut das Draco was? Ihn zwei oder im schlimmsten Fall fünf Minuten warten zu lassen, er war sauer, aber ich glaubte seiner durchsichtigen Aussage nicht. Er war sauer, weil ich ihn nicht ran ließ, in der Hinsicht war er wie Draco, wenn dieser etwas nicht bekam. Dann bekam er einen ganz eigenen Ausdruck ins Gesicht, der ihn meiner Ansicht nach bockig wirken ließ und ich hatte seine Gefühle für eine Sekunde in seinen Augen spiegeln sehen und da stand ihm seine Lust, seine unerfüllte Lust, deutlich ins Gesicht geschrieben.

Nun richtete auch ich mich wieder her, denn ich fühlte mich fantastisch lebendig nach meinem kleinen Abenteuer. Ich band mir nur noch meine Haare im Nacken zu einem lockeren Zopf, schließlich würde ich meine Nase in Bücher tauchen und da konnte ich es nicht haben die ganze Zeit mein Haar zurückzustreichen.

Ich ging zügig los, lief die Eibenhecke entlang um dann zu apparieren. Ich kam an einem unbelebten Park an, das Wetter machte es unnötig etwas anderes zu tragen als mein leichtes, sommerlich geschnittenes, schwarzes Kleid und ging zielstrebig auf das große Stadtarchiv der Stadt London zu. Wie gut, dass ich mich in ihm auskannte, sonst wäre ich wohl Tage in diesem wuchtigen, großen Gebäude verlorengegangen.

Und so ging ich zielgerichtet in den Keller, zu den Archiven und ich tat mir schon jetzt leid, hier war die Technik der Computer noch nicht angekommen, leider und so war Handarbeit gefragt.

Ich war fast am Verzweifeln, was hatte ich bisher herausgefunden?

Das East/West London Child and Youth Care Center, ist seit 1924 in Betrieb und damit eine der ersten Institutionen Londons für Not leidende Kinder, nun gut, das gab es 1926 schon und so hatte ich mich über deren Verzeichnisse hergemacht und IHN gefunden, juhjuhj…..ein Tom Marvolo Riddle hatte von 1927 bis 1945 eine Registrierung gehabt. Er war als Waisenkind aufgehführt, da hätte ich vor Freude am liebsten gejubelt. Jetzt wusste ich zumindest wo er sich aufgehalten hatte, an sich konnte das kleine Baby einem Leidtun, das von Beginn an in einem Heim hausen musste, aufzuwachsen ohne jemals eine Bezugspersonen zu kennen, ein schlimmes Schicksal, aber nun nicht zu ändern.

Und dann machte ich mich auf die Jagd nach dem Namen Riddle, das ging sehr viel schneller von der Hand, Mary und Tom Riddle, sowie ihr Sohn Tom Riddle sen. waren schnell gefunden.

Und auch ihre Heim, Riddle House, fand ich, denn im dem Jahr 1944 stand es groß in den Zeitungen, da am 30.08.1944 eine grausige Tragödie in dem kleinen Vorort Little Hangleton, in Ostsussex in dem Herrenhaus geschehen war. Wie in den Artikeln geschrieben stand, waren die drei Personen, die Großeltern des Lords und sein Vater, ohne sichtbare Verletzungen „hingerichtet“ worden und waren tot in dem großen Salon von ihrem Gärtner Frank Bryce entdeckt worden.

Na, das war doch mal was, mein Verdacht bestätigte sich! Wäre es doch ein zu großer Zufall, dass auf dem Stammbaum sein erstes Todesdatum zweimal auftauchte und seine Familie an dem selben Tag ausgelöscht wurde. Die Frage war nur, warum stand dann der Tag nicht dreimal drin? War die Oma, die Frau nicht so wichtig gewesen? Müsste da nicht….aber nein, dann wären wir alle bei unserem ersten Mord gestorben oder etwas von uns! Also aber wie erklärte ich mir, dass das Datum zwei mal auftauchte, er aber drei mal gemordete hatte? Das war die Frage, aber wenigstens wusste ich nun was es hieß, denn der Zufall wäre doch zu groß gewesen, hätten die zwei Sachen nichts miteinander zu tun.

Sollte ich schockiert sein, das ER seine Muggelverwandten, seine Familie, ausradiert hatte? Das dies seine ersten, selbstausgeführten, eiskalt durchgezogenen Taten waren? Nun sagen wir so, es erstaunte mich indirekt, dass er damals schon so zielgerichtet war, aber wundern, wohl eher weniger. Die Bestätigung zu finden, dass er schon damals ein gefährlicher, junger Mann war, war überraschend! Aber nun, ich war sogar jünger, als er, als ich meinen ersten von Hand begangen Mord begann! Zu was machte das dann mich? Konnte ich mich moralisch wirklich über den Lord erheben? Wohl eher nicht! Ich erkannte durchaus, das ich nicht mehr die, Hermione Granger war, die es mal gegeben hatte, ein Jahr des Auslebens meines gut verborgenen aber anscheind in mir schlummernden und existenten bösen Hermione, hatte gezeigt zu was ich fähig war, und ich wurde wohl immer mehr zu Hermione Malfoy! Machte wohl der Name an sich, ging es mir zynisch durch den Kopf, aber davon mal abgesehen, wenn ich nicht bereit gewesen wäre so zu werden, das alles so durchzuziehen wie ich es tat, wäre vieles anderes gelaufen und gerade für Harry wäre vieles schlechter gelaufen. Wir hatten so viel dank mir erfahren. Nein, ich bereute nicht, was hatte sein müssen!

So erkannte ich, hier war ich fertig und nun wollte ich schnell in mein Elternhaus und sehen ob ich bei der Blackbibliothek andere Hinweise fand. Es war ein komisches Gefühl, das nun unbewohnte Haus zu betreten, vermisste ich meine Eltern? Nein, kam es mir erschreckend klar zu Bewusstsein, das tat ich nicht, ich kam nicht mal dazu an sie zu denken, zu viel passierte zu schnell, leider, aber dieses Haus würde mich immer an sie erinnern! Und die Bibliothek, die weckte auch so etwas wie Wehmut in mir.

Ich hoffte, das Sirius Mutter ein ähnliches Zeitungssystem, als sie noch gelebt hatte, hatte wie die Malfoys und ich wurde nicht enttäuscht, das hatte sie. Die Jahre, die ich suchte, lagen lange in der Vergangenheit und es war eine undankbare Aufgabe, aber dank der genauen Daten, war es relativ einfach und so fand ich heraus das, wie auch immer, der Dark Lord das geschafft hatte, aber er hatte den Mord an den drei Riddles dem zerlumpten, schielenden, verdreckten und gebücktem Morfin Gaunt, in die Schuhe geschoben. Dieser wurde für den Mord an den Muggeln verhaftet, in deren unmittelbaren Nähe er wohnte, oder eher in einer armseligen Hütte am Ortsrand hauste, wie ich dachte, als ich das Bild sah. In dem Artikel stand, dass der Verdächtige schon als minderjähriger Strafverfolgter war und drei Jahre Haft schon in Askaban verbracht hatte. Da lag es auf der Hand ihn, Morfin Gaunt, den Onkel vom Lord, zu verhaften, da er es auch noch selbst gestand, die drei Muggel ermordet zu haben, wurde er zu einer lebenslangen Haftstrafe in Askaban verurteilt.

So, warum, sollte der Onkel, die Riddles ermorden und warum sollte das Todesdatum der Familie beim Lord auftauchen, nein, nein, da war mehr im Busch, hatte ich eine Fährte die sich nicht erklärte und so besah ich mir die Zeitungsartikel, die sich mit der Tragödie, die sich in Little Hangleton abgespielt hatte, genau auseinander setzten. In einem nachfolgenden Artikel hieß es, das Morfin wohl verrückt sei, da er immer nur noch von einem Erbstück sprach, das weg sei, ihm gestohlen worden sei! Das sein Familienerbstück, das seit Jahrhunderten in der Slytherinfamilie weitergereicht wurde, fehle und er beschrieb ihn, als einen plumpen, schwerem Goldring mit einem Wappen auf einem schwarzen Stein. Er bat in seiner Verhandlung nur nach dem Ring, auf den Rest ging er gar nicht ein, er beschrieb nun detailliert, und hier stockte mir der Atem, das Wappen, das kannte ich, das in dem Stein eingemeißelt war. Ein gleichseitiges Dreieck, welches einen Kreis umschließt, mit einem Strich als Mittelsenkrechte.

Wow, irgendwie griff alles ineinander, das Wappen, das ich dank Dumbleodre kannte, aber das hatte nichts mit den Slytherins zu tun, absolut nicht, warum war er dann so darauf bedacht zu sagen das dies ein Familienstück war? Und warum war der Name Peverell in das Kinderbuch hinein gekritzelt worden, genauso wie das Zeichen, war es ein Familienwappen? Von wem, nicht von den Slytherins oder den Gaunts, von den Peverells?

Jetzt mussten wir nur noch rausfinden was es mit den Peverells auf sich hatte, aber alles schritt für schritt.

Aber noch beschäftigte ich mich mit Morfin und ich war mir sicher, dass der Lord die Riddles ermordet hatte und es seinem Onkel in die Schuhe geschoben hatte, sehr bösartig, aber es passte zu IHM.

Das nächste Jahr, das ich mich vornahm, war 1946, da fand ich aber nichts, nur einige unspektakuläre Todesfälle, aber auch am 03.08 des Jahres fand ich nichts aufsehend erregendes was mich unglaublich ärgerte.

So wandte ich mich dem nächsten Datum zu, den 12.04.1950 und da fand ich dann raus was der Dark Lord in der Zeit gearbeitet zu haben schien. Er jobbte bei Borgin&Burke´s, dem Laden in der Knockturn Alley, der für seine (schwarz)magischen Utensilien und Antiquitäten bekannt war und dem ich meine Hoursdolche verdankte. Und hier war der 12.04 das Todesdatum von Hepzibah Smith, das Bild zeigte eine wohlbeleibte, ältere Hexe, die sich mit einer blonden Perücke, rosa Gewand und viel Schminke und Puder zurechtgemacht hatte. Sie wurde als eine riechen Sammlerin beschreiben, die vergiftet in ihrem Haus aufgefunden wurde.

Man verdächtigte zuerst die Hauselfe Hokey, ihr versehentlich statt Zucker Gift in ihren abendlichen Kakao gemischt zu haben. Erst später endeckten die Erben von Hepzibahs, das die wertvollsten Stücke ihrer Antiquitätensammlung fehlten.

Dies waren ein Trinkpokal, der Helga Hufflepuff gehört hatte und eine Medaillonkette Slytherins.

Ich war sprachlos, das war Riddle gewesen, mit Sicherheit und das Medaillon war nach der Beschreibung eindeutig unser Medaillon, das in meinem Safe schlummerte. Danach begaben sich die Auroren zu Bogin&Burke´s und dieser gab bereitwillig Auskunft, das er Tom Riddle zwei Tage vor dem Tod von Hepzibahs, mit gezielten Verkaufsangeboten zu dieser geschickt habe, da sie für den gutaussehnenden, jungen Mann geschwärmt hätte dieser aber seitdem nicht mehr erschienen sei. Es war das letzte mal, das ich was über Tom Riddle fand, danach tauchte immer öfters der selbsterwählte Name des Lords auf, den heute niemand mehr auszusprechen wagte, außer Harry und Dumbledore.

Über das Datum in dem selben Jahr, fand ich am 27.05.1950 einen ermordeten Auroren, der mit einem Avada aus dem Leben gerissen wurde, wenn man bedachte das Riddle mehr oder weniger untergetaucht war und er immer mehr der Dark Lord wurde, nahm ich jetzt mal an das er mit dem Auror kurzen Prozess gemacht hatte, wie mit den anderen auch. Aber er war geschickt, sie suchten ihn nur um ihn zu fragen, ob er was wusste, er galt als weder verdächtig, noch konnte man ihm etwas nachweißen! Nun, wie gesagt, die anderen zwei Daten konnte ich zuordnen, Harrys Tag und Cedrics Todestag.

Und somit war ich mir sicher, ich würde mich nun mit der Unsterblichkeit, auseinandersetzen dürfen und so suchte ich alle Bücher die zu dem Thema relevant waren aus der Bücherei der Blacks zusammen und schrumpfte sie. Zusammen mit den Büchern der Malfoys sollte ich hoffentlich etwas finden was es erklärte, das es so viele Todesdaten geben konnte, die eindeutig mit dem Lord in direkter Verbindung standen.

Also langsam fand ich das ja schon unheimlich, das nun auch beim Lord das mysteriöse Zeichen auftauchte, sollte das heißen, es gab die Deathly Hallows wirklich? Ich meine, Harrys Umhang war uns ja schon komisch vorgekommen und nun die Geschichte mit dem Goldring, der einen Stein mit dem Zeichen darauf hatte, das könnte dieser Stein der Auferstehung aus dem Kinderbuch sein? Aber wir wussten noch zu wenig….das mussten wir ändern.

Hatten die Twins schon was rausgefunden was die Lovegoods über das wissen könnten, wann sollten die nochmal zurückkommen? Irgendwie kamen immer mehr Fragen auf, denn Antworten, wie ich entnervt fand.

Als ich fertig war, war es fast sechs Uhr abends, ich wollte aber noch nicht ins Manor sondern mir war etwas nach Spaß und vielleicht wollte ich noch den Ein oder anderen Ort aufsuchen, den ich dank meiner Suche gefunden hatte und wenn ich nach so vielen Todesnachrichten lachen wollte, wusste ich wo ich hingehen sollte.

Ich stand ohne Mantel da, aber es war immer noch sehr warm und betrachtete das frühabendliche Treiben, in der noch hellscheinenden Abendsonne des wunderschönen Augusttages. Ich hatte auf den Mantel verzichtet, denn erstens würde ich mal heute brav sein und die schwarzmagische Gasse meiden und zweitens, ich war nun offiziell eine von den Bösen, die DeathEater konnten mir nun gar nichts mehr und sollten sie es versuchen, würden sie sich den Zorn von den Obersten zuziehen, na viel Spaß, dabei konnte ich nur bösartig auf kichern.

So ging ich durch die Menschenmassen und sah aber zum Teil doch recht furchtsame Gesichter, die sich verschreckt umsahen, sagte ja keiner das der Lord nicht aktiv war im Angst und Schrecken verbreiten, es gab viele noch nicht so offen geführten Aktionen! Hier ein kleiner Angriff, dort eine kleine Explosion! Wie gesagt, die Welt wurde Dunkler für uns alle und das von Tag zu Tag, das erkannte man auch daran, dass viele Geschäfte der Winkelgasse ihr Angebot hinter Sicherheitsplakaten des Zaubereiministeriums verbargen.

Da tat der Scherzartikel Laden wohl sein Bestes gegen die tägliche Finsternis anzukämpfen, dachte ich, als ich vor dem quietschbunten Laden stand, der in seinen knalligen Leuchtfarben in den Augen weh tat. Entgegen ihren Nachbarn, hatten sie auf die Warnungsplakate verzichtet und dekorierten ihr Schaufenster mit einem Werbeplakat für einen neuen Scherzartikel. Um die provozierende Ähnlichkeit ihres Plakats auf die Spitze zu treiben, heiß ihr angepriesener, neuer Artikel, den sie schon an Draco getestet hatten, „Du Scheißt Nie Mehr!“, satt auf den offiziellen „Du Weißt Schon Wer!“, dies hatten sie so überquellend farbig und faszinierend zu der Tristesse der anderen Schaufensterdekoration gesetzt, das einige vorbeieilende Passanten unwillkürlich kurz staunten und innehielten, um diesen so außergewöhnlich und ungewöhnlichen Anblick näher zu betrachten. Denn der Slogan lautete:

Wen ängstigt noch Du-weißt-schon-Wer?Ihr solltest EHER Angst haben vorDU-SCHEISST-NIE-MEHR -der Verstopfungssensation, die die Nation in Atem hält.

Denn wer, der noch normal funktionierte, stellte so ein Werbeplakat in sein Schaufenster? Schüttelte ich erheitert den Kopf über so viel Wagemut!

Ich blickte mich um, auf einmal fühlte ich es ganz deutlich, dass ich beobachtete wurde! Wer, blickte ich mich vorsichtig um, die DeathEater? Ich sah keinen, oder der Orden? Könnte sein, das die nicht gut auf mich zu sprechen waren, das konnte ich mir in bunten Farben ausmalen.

Ich zuckte mit den Schultern und ging ich durch die laut läutende Geschäftstür in das Haus Nr. 93 und begab mich in eine andere, fantastische Welt. Hier war nichts dunkel, es ging zu wie bei den Verrückten und ich sah sogar einige Schulkameraden, in einer Ecke konnte ich Lavender ausmachen und auch Susan aus Hufflepuff und ganz, ganz viele aufgeregt wirkende Kinder, aber auch einige Erwachsenen, die sich ernsthaft mit dem Angebot beschäftigten!

Die Kinder hielten sich mehr bei den Sonderversandformen für Liebestränke und ähnlich begehrte Produkte auf, die die neuen Sicherheitsbestimmungen von Hogwarts austricksten.

Die Erwachsenen hingegen scheinen sich mehr für das zweite, wie es schien boomende, Zusatzgeschäft der Twins zu interessieren, die als Hilfsmittel für die aktuelle, akute Gefahren, die durch die DeathEater drohte, gute Dienste leisten konnten, wie beispielsweise die bei unserer Übung getestete, magische Schutzkleidung, oder nützliche Hilfsmittel für das unbemerkte Entkommen. Die Ecke war gut besucht, wie ich erkannte.

Ich betrachtete gerade mit makabrer Faszination die „Essbaren Dunklen Male“ und meine Hand zuckte ganz automatisch zu meinem Dark Mark in meinem Nacken und ich schluckte einmal kurz schwer, wie sollte ich noch diese schrecklich Neuigkeit den anderen Erzählen? Dass sie nun wirklich fast alles wussten, war schon schlimm genug, aber irgendwie ging es immer noch ein Stück schlimmer, so oder so! Befahl ich mir meine Hand von der schicksalhaften Stelle zu lösen und wandte mich entschieden von dem durchsichtigen Glas ab, in dem die Male lagen.

Ich sah einige kopflose Menschen in dem Laden durch die Gegend rennen, gerade viele jüngere Kinder versuchten so ihre Eltern zu erschrecken, die sich interessiert die Hütte und Umhänge ansahen, die vor böswilligen Zaubern schützten. Der „Kopflose Hut“, schien gut anzukommen, kreischte gerade einen erschrockene Mutter laut auf, was zu vielen Lachern führte und die arme Frau beschämt und hochrot zurückließ.

Ich fragte mich, wie die zwei auf diese ganzen ausgefallenen Sachen kamen. Es war unglaublich, das ausgelassene Lachen erschallte in dem Geschäft, hier konnte man den Krieg echt vergessen, vollkommen! Dass ich gestern Abend in einer düsteren, schwarzen Messe gleich, das Dark Mark empfangen hatte, ließ das Ganze hier sehr unwirklich erscheinen.

Ich bemerkte, einige zukünftige Siebtklässler, die bei einem Regal standen auf den sich viele verschiedene Federn befanden. Ich warf einen Blick darauf und verdrehte dann die Augen, als ich das las, Rechtschreibchecker! Selbstauffüllende Schreibfeder! Schlaue-Antwort-Feder!

Aber zum Schießen komisch fand, ich die Erklärung, die an einem Regal als Zettel angebracht war, den aber niemand zu beachten schien und auf dem stand, zum Beispiel bei der Rechtschreibfeder, wenn der magische Effekt nachlässt, das dann diese richtig geschriebene Wörter „korrigierte“ und lauter Schreibfehler einbaute. Ich sah wie alle begierig sich mit den Federn eindeckten, aber für Erklärungen kein Interesse hatten, und lachte über ihre Gutgläubigkeit, als ich spürte wie ich den Boden unter den Füßen verlor. Leicht erschrocken quiekte ich und schon wurde ich schwungvoll durch die Luft schnell im Kreis gedreht. Ich sah bei meiner verschwommenen Sicht nur rot und lachte dann ausgelassen auf, bemerkte nur am Rande, dass wir die Aufmerksamkeit des Ladens damit hatten.

Als mich Fred ausgelassen abstellte und ich mit den Augen blinzelte um den Schwindel zu vertrieben sah ich Lavander, wie sie uns beobachtet und Fred, wie er mir nun ein Küsschen auf die Wange gab und ausgelassen grinste. Ich verstand seine aufschäumende Art nicht so ganz, als er nun laut rief und alles übertönte:

„George beweg deinen Hinter her, hier ist jemand!“, ich kam nicht dazu was zu sagen, als ich schon wieder den Boden verlor und an eine, dank des Trainings nun schon viel breitere, Brust gedrückt wurde.

„Was habt ihr nur?“, wisperte ich als mich George so fest drückte.

„Weißt du das nicht? Du hast uns selbst gesagt, wann die „Sache“ über die Bühne gehen sollte, denkst du wir machen uns keine Sorgen? Wir sind froh das du „LEBST“!“, zischelten beide aufgebracht mir leise zu und ich schlug mir auf den offenen Mund, sie hatten recht, ich hatte versucht alles so erfolgreich zu verdrängen, das ich verdrängt hatte, das die Anderen wussten das Dracos Feier war und ich die Ehre hatte auch eine größere Rolle zu spielen. Harry und die anderen waren vor Angst, da ich noch nichts hatte vor mir hören lassen, bestimmt außer sich.

„Sorry!“, tat es mir schrecklich Leid, aber sie gaben Handzeichen zu Lee und zogen mich in die Abgeschiedenheit ihres Hauses und sahen mich an, setzten mich ungefragt auf ihren Experimentetisch und ich ließ es mit einem großen, schlechten Gewissen in mir geschehen.

„Und nun sag, was ist passiert, das du uns alle vergessen hat, Schönste!“, kam es besorgt von beiden und Fred legte mir die Hand auf den nackten Arm und strich darüber als sie beide erstarrten.

„Draco, ist mit dem alles klar!“, sahen sie mich mit ihren großen, gleichen Augen entsetzt an und ich sah alarmiert auf, war ich in der Sekunde aber auch froh, dass sie sich um ihn sorgten und schüttelte schnell den Kopf.

„Nein, ihm geht es gut! Er hat alles gut Überstanden!“, beruhigte ich sie und sah wie beide beruhigt ausatmeten.

„Was hast du dann?“, wusste ich entkam ich ihnen nicht, aber ich traf eine Entscheidung in die ich Draco noch einweihen würde. Ich wollte nicht, das sie wussten das der Lord mir seinen Mund auf meinen gepresst hatte, das er mein Blut geleckt hatte, das war etwas was ich nicht wollte das meine Freunde wussten, ich ….wollte es einfach nicht und so sah ich langsam auf.

Schloss ergeben die Augen und beugte mich im Sitzen vor, streckte den Kopf und spürte wie mein Zopf nun nach unten Richtung Boden zeigte und fuhr mit meiner Hand in meinen Nacken und strich mir meine kleineren, lockigen Haare weg und legte die nun nicht mehr makellose Haut frei. Ich konnte hören wie sie zischend die Luft einzogen.

„Scheiße…ist …“, stotterte Fred.

„Ja, ist es das was ich denke?“, hörte ich George, die Hände zusammenschlagen.

„Verdammt, er ….also du?“, schien Fred wie von Sinnen.

„Wie irre ist das denn?“, echote George ganz Entsetzt „Sollen wir das glauben?“

„Ich dreh ab….nein, warte lass mich sehen!“, kam es erregt von Fred, als ich mich hatte aufrichten wollen, spürte ich Finger, die ängstlich mein Miniatur Dark Mark an stupsten und ich seufzte auf, als sich die Finger zurückzogen, richtete ich mich wieder auf.

„Geht es dir gut, Hermione, wie konnte das passieren?“, kam es nun besorgt von George und ich lächelte ihn beruhigend an.

„Danke für deine Sorge, mir geht es gut! Es war einen Option, die ich, wir alle, zwar für unwahrscheinlich hielten, aber wie ihr seht, war er mehr oder weniger entzückt!“, meinte ich sehr zynisch.

„Aber warum da, das ist ja mini!“, wollte Fred neugierig wissen.

„Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Stelle und Größe echt klasse! Aber der Lord hat es damit begründet erstens, das es niemand finden darf…Harry und Dumbledore aber auch, dass er seine DeathEater herabsetzen würde wenn ein Mudblood, wie ich eines bin, es an der Stelle wie alle es haben tragen würde!“, erklärte ich ruhig und gelassen.

„Tja, freu dich, dann hast du eben auch mal Glück gehabt!“, bekam ich ein schiefes Grinsen und musste selbst bei dieser Feststellung laut auflachen.

„Was heißt das nun?“, wagte George ernst nachzufragen.

„Nicht viel, keine Ahnung, ich weiß es nicht, wir sollten es auf uns zukommen lassen!“

„Das wird für dich verdammt gefährlich…..!“, wandte George weitsichtig ein und ich lachte wieder auf.

„George, es tut mir leid dir die Illusion zu nehmen, es war nie anders!“, kam es trocken von mir.

„Wo sie recht hat Bruder!“, stimmte mir Fred auf der Stelle zu und dreht sein Gesicht zu mir und zeigte sich selbst einen Vogel „Du musst entschuldigen Schönste, manchmal ist Forge nicht der hellste!“, kam er mit dem bescheuerten Spitznamen daher, den ich sie das erste mal in meinem ersten Jahr hatte verwenden hören.

„Ich dachte ihr, hättet die Phase eure Namen zu verschandeln hinter euch?“, forschte ich sofort nach und sah wie George leidend das Gesicht verzog.

„Angelina war vor zwei Tagen hier im Geschäft…..du verstehst?“, flüsterte mir George relativ leise zu und Fred zog die roten Augenbrauen böse zusammen.

„Ach, und versucht die Gute Angelina immer noch bei dir zu landen?“, drang ich weiter ein.

„Ach, die geldgierige Schlampe, sieht wie gut der Laden läuft und denkt George ist eine gute Partie!“, keifte Fred gar nicht eifersüchtig los.

„Aber Fred ich hab dir doch gesagt ich….!“

„Du hast mit ihr gelacht!!!!!“, keifte da Fred giftig und ich verdrehte die Augen, Angelina war für Fred echt ein rotes Tuch!

„Hilf mir Hermione, der alte Sturkopf steigert sich da in was rein!“, riss ein frustrierter George an seinen Haaren und ich sah seine Verzweiflung.

„Fred, du weiß doch George liebt nur dich! Er hat doch selbst gesagt, er steht auf keine Frauen! George hast du Angelina eindeutig gezeigt, das da nichts laufen wird?“, wandte ich mich jetzt doch.

„Ähm…nun sie wollte mit mir was trinken gehen und ich hab gesagt…“, unterbrach ihn ein Aufschrei.

„Genau, er hat gesagt, klar ein andermal gerne! Kannst du dir das Vorstellen, Schönste, kein Nein, Danke! Nichts dergleichen, ein JA, GERNE!“, ereiferte sich Fred und bekam einen hochroten Schädel.

„Das hab ich doch nur gesagt, damit sie endlich GEHT, ich will nicht mit ihr was trinken gehen!“, jammerte George ungewöhnlich verzweifelt.

„OKAY!!! Schluss jetzt, halltet sofort den Mund, oder ich hexe euch stumm!“, wütete ich nun, zickige Twins waren unerträglich. Aber bei meinem barschen Befehl klappten beide ihre Münder zu, funkelten sich aber gegenseitig mit giftigen Blicken an.

„George, das geht so nicht, du sagst zu Angelina, das nächste mal, das du nicht willst, Aus, Schluss, Ende! Sag es ihr, die gibt sonst nie Ruhe, ihr seid jetzt begehrte Typen, wenn du nicht eindeutig Stellung beziehst, werden die Weiber nie Ruhe beben. Und ihr werdet euch überlegen müssen, ob ihr Ron nicht langsam einweihen wollte, denn ich glaube zu sehen, nachdem ihr so offene eure Beziehung leben konntet, bekommt euch die neue Heimlichkeit nicht! Ich weiß, gerade Ron wird in der Beziehung der Sexualität ausflippen, aber ihr habt ja jede magische Handhabe, die ihr gegen ihn einsetzen könnt, um ihm Verständnis einzuhexen.“, knurrte ich nun aggressiv.

„Das ist nicht dein ernst, wir sollen es Ron sagen?“, hauchte Fred entsetzt.

„Jupp, und er hat Harry und Daphne gebilligt, mich und Severus ertragen und auch irgendwie geschafft sich damit abzufinden und auch Draco an meiner Seite akzeptiert und anerkannt, dann sollte er euch auch noch überleben!“, sah ich sie ernst an und ich sah den Widerwillen es Ron zu erzählen.

„Wenn ihr es nicht tut, dann tu ich es!“, drohte ich nun entschlossen.

„Das ist doch Unsinn, warum meinst du das hätte was mit Angelina zu tun? Ich blick´s grad nicht?“

„Weil ihr unausgeglichen erscheint! Und das ist nachzuvollziehen und wenn ihr zueinander vor Ron stehen würdet, könntet ihr über Angelina und ihre Anmache lachen, aber da ihr euch selbst wieder daheim verleugnet, kommt die Angst, die ihr überwunden hattet und das lasse ich nicht zu, nachdem ihr so glücklich wart, nur weil ich Ron geholt habe! Sollte er euch nicht akzeptieren, komme ich über ihn und zeige ihm mal was Akzeptanz heißt.“, drohte ich grollend.

„Ich bin nie unausgeglichen!“, gab ein verschnupfter Fred bekannt und verschränkte seine Arme vor der Brust. George und ich warfen uns nur einen übereinstimmenden Blick zu, das es nichts Schlimmeres als einen eingeschnappten Fred gab, der schmollte, was er gerade tat. Da nahm sich George ein Herz und schlich mehr als das er ging zu seinem verschnupften Zwilling, schaute ihn entschuldigend an und Fred schnaubte abweisend und wollte sich abwenden, aber das ließ George nicht zu und schnappte sich seinen Bruder, der sich sofort sträubte, aber George ließ sich nicht aufhalten, packte ihn härte an und zog ihn in einen Umarmung. Er fasste nun seinen Kopf, sah ihm tief in die Augen um ihm dann langsam seinen Mund aufzudrücken und ich sah wie Fred aufhörte sich gegen die Berührung zu wehren und nachgiebig wurde, man waren die zwei süß!

Auf einmal verkrallte Fred seine Hände in George´s Haaren und er küsste ihn nun leidenschaftlich. Ich konnte sie sehen wie sie sich in dem Kuss verloren und lächelte begeistert, das war zu schön als ich hörte wie George wisperte:

„Fred ich lieb doch nur dich, ich will nichts von jemanden Anderen, NIE!“, hauchte er inbrünstig und Fred knurrte befriedigt auf und löste sich, dann riss George ein bisschen an den Haaren, was dieser mit einem „AUWA“, kommentierte.

„Das du das endlich auch zeigst, dass dir die blöde Kuh im Mondschein begegnen kann!“, war das einzige was der Haarzieher dazu sagte, nur um dann gleich wieder über die geschwollenen, roten Lippen seines Bruders herzufallen. Nach fünf Minuten, in denen sie sich richtig einheizten und mir immer wärmer wurde, machte ich dann doch auf mich aufmerksam, indem ich mich räusperte.

„Ähm, sorry Jungs, nicht das es mir was ausmachen würde, aber meine Zeit ist wie immer begrenzt!“, wandte ich ein und beide wandten sich mir nun schweratmend und mit einem abwesenden, lustvollen Glitzern in den Augen, zu. Aber beide schüttelten ihre Köpfe und strahlten mich dann an.

„Hat ja recht, es gibt wichtigeres!“,

„Danke, Schönste!“, kamen sie nun auf mich zu und hauchten mir je einer einen Kuss auf die Wange.

„Kommst du mit uns mit, dann würden wir für heute Feierabend machen, die anderen wollen dich bestimmt sehen, oder kannst du nicht?“, sah ich das es ihnen viel bedeuten würde wenn ich mitkam und ich überlegte kurz und nickte vorsichtig.

„Okay, aber dann redet ihr mit Ron und ich hab nicht allzu viel Zeit, ich will meine Herrengilde nicht aufbringen das sie denken ich komm nicht heim!...nach gestern wäre das nicht gut!“,

„Wie meinst du das?“

„Nun, sie sind jetzt nicht mehr nur meine Familie, sondern für mich auch meine direkten Chefs, die rechte und die linke Hand, des Lords!“, sprach ich etwas aus was mir am allerwenigsten gefiel „Und Draco ist ihr Stellvertreter und was bin ich?“

„Schick ihnen wenn wir daheim sind Orange?“, warf Fred ein und ich nickte: „Gut wann brechen wir auf…….?“
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BeitragThema: Re: Kapitel 138-139   Do Feb 09, 2012 4:55 am

139. Kapitel Alte Geheimnisse und neue Entdeckungen


Als wir den Laden verließen, waren die Straßen schon sehr lehr, wollten wir zu dem Apparierpunkt der Diagon Alley. Es dämmerte und da zog es in einer solch gefährlichen Zeit die braven, sittsamen Bürger schnell nach Hause in die Sicherheit ihrer eigenen vier Wände. Auch die Twins waren froh, das Lee über dem Laden in der Wohnung wohnte und so immer darauf achtete das die Schutzzauber auf dem Haus intakt waren, aber soll ich euch die Wahrheit sagen, das die Twins trotz ihrer wagemutigen Werbung unbehelligt lebten, hatte mit ihren exzellenten Verbindungen in die DeathEater Szene zu tun!

Tja, niemand der DeathEater würde in diesem Leben ein Haus angreifen, das einem Malfoy gehörte und wenn doch, dann hätte er dieses Leben nicht mehr lange.

Als wir vor dem Cottage standen und ich mir Mut machte und wir eintraten, stockten wir, da wir hörten wie sich laute aufgebrachte Stimmen, giftig ankeiften.

Wir drei sahen uns entsetzt an, das hörte sich gar nicht gut an, als wir eilig das Wohnzimmer erstürmten und sahen wie Draco sich fast mit Harry schlug und Blaise einen sich aufbäumenden Ron im Schwitzkasten hatte und die beiden Mädchen versuchten auf ihre Freunde aufschreiend einzureden, das sie sich beruhigen sollten.

Es war das Chaos pur, es wäre lustig wie Harry versuchte Draco mehr oder weniger zu erwürgen und dieser mit hochrotem Kopf und verbissenem Mund versuchte Harry zwischen die Beine zu treten, wenn sie es nicht alle wirklich ernst gemeint hätten, dann hätte ich nun gelacht so aber wurde ich ärgerlich.

Jetzt waren sie alle verrückt und abgedreht, zuerst die Twins mit ihrer Eifersucht, nun der Rest von ihnen die sich wild prügelten, echt nicht wahr, heute drehten wohl alle am Rad, zückte ich meinem Stab und sprach einen „immobilus“, und ließ die Irren in ihrer Bewegung erstarren. Und erreichte es so, dass nun alle zu uns im Eingang blickten und mit großen Augen zu uns sahen, da sie aber erstarrt waren konnten sie auch nichts mehr sagen, was nach dem lauten Lärm, den sie verursacht hatten, eine Wohltat war.

Ich sah wie alle bittend zu mir aufsahen, die Twins in meinem Rücken sagten mal vorsichtshalber gar nichts, augenblicklich war ich noch wütender, nach gestern Nacht bekam ich schon wieder leicht Kopfweh und ich fühlte schon das schleichende Pochen hinter meinen Schläfen, was sollte das und so zischte ich leise:

„Ich hoffe, ihr habt alle dafür eine exzellente Erklärung, Draco ….was soll das? Das ist…..Arch, also wenn ihr auch nur einen lauten Ton von euch gebt, verhexe ich euch gleich wieder, ….verstanden!“, giftete ich nun, sah wie alle versuchten mit ihren Augen ihre Einverständnis zu signalisieren und so löste ich mit Schwung den Zauber, durfte sehen wie alle mehr oder weniger ungalant auf dem Boden aufschlugen, aber Mitleid hatte ich echt keines als es nacheinander laut polterte.

Keuchen und Jammern war zu hören, aber das sehr leise und so kamen alle wieder auf ihre Füße und sahen mich entschuldigend an, als Harry ein verunglücktes Lächeln versuchte und Draco sich seine Hose betont gleichgültig abklopfte, als würde ihn das alles nicht tangieren.

„Hermione, ich bin so froh dich zu sehen, das Frettchen hat erzählt, das….das ….du nun…naja…halt….und wir haben ihn gefragt wo du bist, du hast dich nicht gemeldet, wir dachten,….das sie dich…“, unterbrach ihn Ron mit hochrotem Kopf.

„Ja, verdammt, wir haben gedacht, jetzt hat dich der Irre, sich geschnappt….und er war der arroganteste Arsch, den du dir vorstellen kannst!“, starrte Ron Draco wütend in den Boden der nur abwertend seine Fingernägel betrachtete.

„Draco…?“, fragte ich und er blickte nun auf, sah mich kalten, grauen Augen an.

„Das kommt davon, wenn man nett sein will! Ich dachte, du bist vielleicht hier, wir waren eher fertig,….und nun nach heute Vormittag, war Vater keine wirklich erfreuliche Gesellschaft!....“, verzog er seinen hübschen Mund „…und nun, ich dachte ich sag ihnen das du lebst, als ich sah das du noch nicht hier warst, was ich nicht erwartet habe, hast du sie vergessen!“, legte Draco mit der Präzision eines Chirurgen den Finger auf die Wunde, autsch echt nett. Als ich meine Augenbraune ärgerlich zusammenzog hob er wissend und überlegen eine Braue, dass er Recht hatte, ich hatte alles vergessen! Und so verstummte er, sagte wohlweislich nichts mehr.

„Was heißt das?“, verlangte nun Harry zu wissen und setzte sich seine geschrottete Brille wieder auf, nachdem Daphne sie ihm reparierte gereicht hatte, sie war sehr führsorglich.

„Das was es heißt, ich hab euch über meinen Recherchen vergessen!“, kam es nun böse von mir, da ich selbst auf mich sauer war.

„Was, warum habt ihr Draco verprügeln wollen?“, wollte nun Fred erschüttert wissen, gerade er und Draco waren ein Herz und eine Seele wenn es um Unsinn ging, so reichte er auch seinen Kumpel gerade ein Glas Wasser was Draco gerne nahm und gierig trank.

„Er kam ohne Hermione und sagte es liefe alles seinen geregelten Gang, wir wollten wissen was passiert ist und er hat gesagt sie ist ein DeathEater, diese verlogene Schlange!“, wütete Ron und Draco verdrehte die Augen, als ich böse wurde.

„Ron, du Choleriker, wenn du nicht im hohen Bogen rausfliegen willst, hältst du sofort dein Schandmaul!“, meinte ich es ernst und alle sahen mich mit großen Augen an, Ron klappte der Mund geräuschvoll zu. „Draco lügt nicht, ich bin ein DeathEater!“, ließ ich die Bombe platzen.

Harry sank auf die Couch, wie wenn seine Beine abgeschnitten worden wären, die Mädels quietschten laut auf, Blaise schüttelte nur ergeben den Kopf und Ron, nun Ron fasste sich an sein Herz und plumpste regelrecht auf den Boden.

„WIE“, „WO“, „WAS“, „Warum“, „Das geht NICHT“, „HERMIONE!“, nun das war das was sie so von sich gaben und die Twins, Draco und ich sahen uns leicht erheitert an.

„RUHE“, donnerte nun Draco „Beruhigt euch, wir erzählen es euch ja und wenn ihr nicht versucht hättet mich zu erwürgen, hätte ich es euch schon längst erzählte!“, setzte er sich ärgerlich in seinen Sessel und überschlug die Beine.

So fasste ich die Ereignisse in wenigen Worten zusammen, sah einmal wie Draco seine Braue hob, als ich das eine oder andere unwichtige Detail, wie zum Beispiel die Annährung des Lord, ausließ und nickte mir dann aber überlegt zu, akzeptierte das Auslassen dieses wenig erfreulichen Aspekts!

Dann zog Draco seinen Ärmel zurück und präsentierte der neugierigen Runde sein Dark Mark und ich setzte mich auf meinen Stuhl und warf die Haare nach vorne und stellte mein Mal vor und alle zeigten sich erstaunt, selbst Draco sah es ja nun zum ersten Mal von nahem und war baff, erfreut, wie niedlich klein es war und strich ehrfürchtig darüber.

Harry sah mich nur mit todunglücklichen Augen an.

„Hermione, das wird nicht schön, ich hoffe ich hab nie von dir eine Vision und Voldemort zusammen!“, war das einzige was er dazu sagte und da stimmt ich ihm nur von ganzem Herzen zu, um der Göttin willen, wenn er DAS gesehen hätte, nein, seine Verachtung im Blick und den Ekel in seinen Smaragden zu sehen, das wollte ich nicht, dafür empfand ich selbst viel zu viel Verachtung mir gegenüber. Ron war sehr blass und biss auf seiner Lippe rum, ballte immer wieder seine Fauste, aber er schwieg, war doch schon was, wie gut das er gleich den nächsten Schwinger bekommen würde, dachte ich gehässig, aber er nervte mich heute wirklich, wohl auch weil ich sowieso genervt war.

„So, da dies nun geklärt ist, versucht das nächste Mal Draco nicht gleich zu erwürgen, bitte Harry, Ron?“, nickten beide umgehend wie zwei ertappte, böse Jungen und mir entwich ein zynischer Laut.

„Gut, dann sollten wir…!“, wollte sich Draco erheben aber ich erhob meine Hand.

„Noch nicht, es gibt da noch was….SO, Ron mach dich bereit….“, und sein Kopf zuckte umgehend zu mir und seine Augen blickten von der einen Sekunde auf die andere sehr ängstlich, mit was ich ihm nun schon wieder schocken würde.

Ich machte eine dramatische Geste in Richtung der Twins, die mal wieder auf großen, bequemen Kissen auf dem Boden lümmelten und die die ganze Zeit, in Anbetracht dessen, dass sie wussten was ich heute von ihnen noch verlangen würde, sehr stumm und unbeteiligt dagesessen hattten.

„Ähm….ja, genau….nun als die Schönste…..wir, das ist so…..also?“, kam es aus beiden sehr zusammenhangslos, die anderen hoben alle nur verswundert die Brauen, sprachlose Twins waren eine Seltenheit und Ron sah sie abwartend und neugierig an.

„Mann, macht schon!“, war dies der liebreizende Einwurf von Draco, der eindeutig ungeduldig wurde, rum Gestotter konnte er noch nie leiden und jetzt hatten wir auch noch keine Zeit dafür.

„Ja, also Ron! Ich muss dir, wir müssen dir was sagen, darf ich dir meinen Geliebten, meinen Lebensgefährten vorstellen?“, hatte sich nun George ein Herz gefasst, sich aufgerichtet und küsste nun Fred flüchtig auf die Lippen und jetzt geschah es, Ron quiekte einmal laut auf, rollte mit den Augen bis man das weiß darin sah und fiel dann unspektakulär in Ohnmacht, kam laut krachend auf dem Boden auf, zum Glück hatte er schon auf dem Boden gesessen, sonst hätte er sich nun ernsthaft wehgetan. Wir hatten uns alle nicht gerührt, hatten ihn einfach fallen lassen und sahen wie er leicht verrenkt liegen blieb.

„Das nennt man dann wohl eine durchschlagende Nachricht!“, kam es trocken von Blaise und wir sahen alle mitleidig zu dem bewusstlosen Ron!

„Ihr habt es ihm nun gesagt, warum?“, wollte Astoria begierig wissen.

„Warum? Frag sie!“, deutete Fred anklagend auf mich.

„Ja, und nun tut nicht so! Die zwei waren unerträgliche Zicken, weil Angelina, im Laden war….“, kam kollektives Aufstöhnen und alle verdrehten die Augen, ja mittlerweile kannte jeder die Eifersuchtsszenen, ….leider….!

„Und ich hab beschlossen, dass sie sich hier daheim nicht verstecken sollen, das bekommt ihnen nicht und nun so muss Ron da jetzt durch irgendwann hätte er es sowieso erfahren müssen, besser jetzt als später, besser für den Frieden hier im Haus ist es allemal und er wird sich schon damit abfinden, wird er müssen“, deutete ich auf den Bewusstlosen „…Ich hoffe ihr kümmert euch?“, und alle nickten.

„Gut, wir müssen wirklich langsam los, aber ich hab hier noch was! Es dauert zu lange das alles zu erzählen, nur so viel: Ich glaube nun zu wissen, dass der Lord vorgesorgt hat und er deshalb nicht starb…nun, nicht endgültig starb als Harry ihn als Baby hat verschwinden lassen. Ich hab hier alle Bücher über das Thema „Unsterblichkeit“ und wie man sie erlangt aus der Blackbibliothek herausgesucht und ich dachte mir, ihr beschäftigt euch mit den Bücher, sucht was passen könnte und ich suche in der Malfoybibliothek! Nur so viel, auf einem magischen Stammbaum des Lords stehen sieben Todesdaten! ….Ja, schaut nicht so sprachlos, sieben ….wartete…hier der Zettel, ich hab sie genau notiert. Ich habe fast für jedes Datum etwas gefunden, das genau passte wenn auch gerade jemand höchstwahrscheinlich von der Hand es Lords starb, also sucht was passen könnte, denn ich bin mir sicher, das ist die Erklärung warum er damals nicht gestorben ist! Die Ermordungen können es nicht sein, denn alle anderen Stammbäume sind normal, nur bei seinem Namen, ist diese Anomalie aufgetreten! Ich hoffe ihr findet etwas!“, bat und befahl ich in einem, denn das wollte ich wirklich, wir mussten vorwärts kommen.

„WoW, Hermione, wie Ron immer so schön sagt, du bist brillantgenial, aber echt gruselig!“, imponierte ich anscheinend Harry, der mich mit ehrfürchtigem Blick maß und er sich nun zu Ron beugte und dessen Wange tätschelte, aber keinen Erfolg hatte, wie es wirkte, der war abgetaucht, aber wie, es schien sehr tief.

So ließen wir einen Haufen alter Bücher im Cottage zurück, in dem Wissen das sie sie genau auseinander nehmen würden. Die Twins hatten mir noch gesagt, das die Lovegoods leider immer noch nicht zu erreichen gewesen waren und es schien als würden sie wirklich erst kurz vor Ende der Ferien zurückkehren und dann, das versprachen mir die Twins, wären sie als erstes dort und würden die Fragen stellen.



Am nächsten Morgen ging es nach meinem Lauf in dem barocken Park, der in der morgendlichen Früh einer wunderschöne Traumlandschaft entsprungen zu sein schien, es wirkte so romantisch wie in einem Märchen durch die schlafenden, langsam, erwachenden, weitläufigen Gärten zu laufen war belebend, selbst Draco neben mir gab das zu. Ich war erfreut, das er endlich mit mir auch hier zusammen lief und so lächelte ich ihn an, heute hätte ich wieder viel zu tun, wie gut das ich so strukturiert war, Draco aber auch, er wollte sich wieder seinen Dingen widmen und mir war es recht.

Ich stand nun in einer Jeans und einem engen grünen Shirt da, ich sah sehr Muggel aus, war nach den ganzen Kleidern eine richtige wohltat, aber ich hatte mich mit meiner neuen Rolle schon so identifiziert, was hätte ich tun sollen als mich mit meinem neuem Status abzufinden und dazu gehörte halt nun mal auch Kleider, nun, es gab schlimmeres. Aber heute wollte ich nicht so auffallen, auch wenn ich wusste, Lucius sollte ich besser nicht über den Weg laufen in den Klamotten!

Warum wollte ich es mir ansehen, warum wollte ich nachsehen, ob es noch Informationen hatte, warum? Ich weiß es nicht, vielleicht da ich Angst hatte, was geschah wenn ich IHN das nächste Mal wiedersah?

Ja, wohl schon, das musste der Grund sein weshalb ich in aller Herrgottsfrüh vor dem Kinderheim des jungen Tom Riddles stand.

Das Gebäude sah sehr triste aus, gebaut aus roten Klinkersteinen, und hinter einem hohen, schwarzen Gitterzaun, wirkte es mehr wie ein Gefängnis, denn wie ein Haus in dem Kinder ihr Heim gefunden haben sollten! Ich konnte mir vorstellen, dass es etwa acht Jahre nach dem ersten Weltkrieg und zur Zeit des zweiten Weltkrieges, wenn er hier seine Ferien verbrachte, keinen freundlicheren Eindruck gemacht hatte. Hatte er die Luftangriffe auf London hier erlebt? Fragte ich mich interessiert?

Er war in einer wahrlich nicht einfachen Zeit für Europa aufgewachsen, die Kriege der Muggel und der Zaubererkrieg gegen Grindelwald, die Stimmung musste sehr trist gewesen sein.

Aber auch heute war das Heim nicht weniger Einladend, es sah immer noch wie ein Bollwerk aus und ich trat vorsichtig durch das quietschende Tor und schritt über den Betonvorhof, der nicht wirklich freundlich wirkte, auf das Eingangsportal zu. Da ich mir Diskussionen ersparen wollte, wurde ich unsichtbar und hexte mir meinen „sonus ex“ an, huschte durch die knarzende Tür, eines musste man Filch lassen, er sorgte penibel in Hogwarts dafür das alles wie geschmiert lief.

Es wirkte unfreundlich, als ich die tristen Hallen durchschritt die mit grauem billigem Linoleum ausgelegt waren, der nach einem schlechten, essighaltigen Reinigungsmittel roch, für die Kinder war es wohl noch zu früh und so ging ich gleich in den Keller, wenn sie noch Unterlagen verwahrt hätten, dann wohl hier…….so Hochmut kommt vor dem Fall, liebe Kinder!

Oder doch wieder mein Glück? Nun, das werden wir so nie herausbekommen, denn meine vorgefasste Meinung erwies sich als falsch….denn es war der Dachboden! Wer auf diese bescheuerte Idee verfallen war, das war wohl nicht mehr nachzuvollziehen, es war aber so, zu meinem Leidwesen.

Ich hatte den Keller untersucht und mit vielen Nagern eine engere Freundschaft geschlossen, die für diese Viecher nicht glücklich ausging, aber absolut nichts gefunden, außer Konservendosenvorräten, Getränkekisten und Gerümpel war dort nichts.

Dann hatte ich angefangen die oberen Stockwerke zu erklimmen und hatte in einem Büro einen Hinweis gefunden, das alte Dokumente auf dem Dachboden lagerten und nun schloss ich Freundschaft mit Spinnweben und Staub. Ich hatte mir schwer den Zugang in dieses Reich erkämpft, dessen Zugang ich erst hatte finden müssen und nun sah ich aus wie ein Dreckspatz. Selbst ich musste gebückt gehen und mich in die hintersten Tiefen durchkämpfen, denn sie hatten, wie es schien, bevor es Computer gab immer Zehnjahresakten angelegt, die sie in 50-Jahre Kartons verpackten und dann hier herauf verbannten. Na, das war doch mal ein System, das Problem war, nur die Zeit des Computers schien erst vor kurzem Einzug gehalten zu haben, hinzu kam dieses Heim existierte seit 1924 und Riddle hatte diese heiligen Hallen ab 1926 beehrt und die waren also ganz, ganz weit hinten. Es waren die letzten, um genau zu sein, war mein Glück in Worte zu fassen, dachte ich mir sarkastisch, als ich ausspuckte, da ich irgendwie ekelige Spinnweben in meinem Mund bekommen hatte, wie absolut widerlich. Als ich mir den ersten 50 Jahre Karton zu Herzen nahm, er sah mehr aus wie schon einmal durch den Fleischwolf gedreht, Feuchtigkeit, Nässe, Kälte und Hitze unter dem Dach, das krabbelnde Getier hatten ihn schon einiges miterleben lassen, aber als ich hineinblickte, sah ich das die Akten gewellt und vergilbt, zwar mitgenommen von der Zeit wirkten, aber noch lesbar waren.

Ich ließ mich erschöpft in den Staub sinken, war eh schon egal, so verschmutzt wie ich war und durchwühlte den großen Karton, erschreckend wie viele Kinder in der Zeit elternlos waren, aber auch erschreckend wie viele dieser Kinder in der Zeit verstarben bevor sie erwachsen waren und auch erschreckend wie wenig Kinder ein neue Zuhause gefunden hatten. Nun der Lord schien in keiner schönen Zeit seine Kindheit verlebt zu haben.

Und da fand ich ihn, meinen Herrn und Meister, der sicher höchst erfreut wäre zu wissen, was ich alles über ihn und seine Vergangenheit wusste.

Seine Akte war, nun sagen wir mal, im Vergleich zu der Größe der anderen Akten, erschreckend groß, ja wirklich, sie war sehr dick!

Die Heimleiterin, Mrs. Cole, hatte sich viele Dinge auch nur am Rand notiert, da sie für viele Geschehnisse rund um dieses Kinde keine Erklärung hatte, man bemerkte aber an ihrer Art, das sie sehr früh begann sich vor DIESEM KIND zu fürchten.

Sie hatte notiert, das sie das besonders schmerzte, da sie ein außerordentliches Augenmerk auf das Kind gelegt hatte, da sie, als junges Mädchen die Stelle im Waisenhaus antrat, sich immer an das arme, zerlumpte und hochschwangere Mädchen erinnern konnte, das an Silvester 1926 ins Waisenhaus gekommen war. Eine Stunde später ihr Kind bekam und eine Stunde nach der Geburt verstorben war, sie aber vehement auf dem Namen des Kindes bestanden hatte und so war Tom einer ihrer ersten Schützlinge der Stunde null, wie sie es hier beschrieb, aber schon bald häuften sich die außergewöhnlichen Vorkommnisse.

So hatte sie notiert:

dass er schlimme Dinge passieren lassen konnte,

dass er Macht über andere Kinder hatte und

dass er Macht über Tiere hatte, ohne sie zu dressieren,

dass er eine besonderes abwegige Affinität zu Schlangen hatte

dass er Dinge bewegen konnte, ohne sie zu berühren, aber das dies nicht ginge

Außerdem stahl er besonders begehrenswerte Spielsachen von anderen und sammelte sie als Trophäen in einem Schuhkarton, aber sie wagte es nicht diesen Karton zu suchen.

Aber sie gab auch zu, das meiste konnte sie nicht beweisen und als das Kind mit elf Jahren ging, weil ein komischer, alter Mann mit langem Bart kam und erklärte dieser Junge dürfe auf eine exklusive Internatsschule gehen, nun da hatte sie nicht lange überlegt, das ganze Heim schien aufgejubelt zu haben, als die gedrückte Stimmung mit dem Jungen namens Tom ging, die bisher auf ihnen gelastet zu haben schien.

Nur in den großen Ferien war er wiedergekehrt und, wie sie fand, wurde er von Jahr zu Jahr gefährlicher und undurchsichtiger. Die Erinnerungen der Heimleiterin des Waisenhauses waren sehr detailliert, keine Akte war so umfangreich wie die von Tom Marvolo Riddle, er schien die Headmistress Mrs. Cole ganz schon auf trapp gehalten zu haben, arme Frau.

Die Schülerakte schien sich für die Frau mehr und mehr zu einem Kummertagebuch entwickelt zu haben.

Denn Ende der 1930 Jahre, Tom war seit 1938 in Hogwarts, hatte der alljährliche Sommerausflugs des Heims stattgefunden, dies war ein Ausflug aufs Land oder an die Küste Englands, was regelmäßig wechselte. Tom war wie immer dabei, weil er ja sonst nirgendwo anders hin konnte.

Sie beschrieb, eine für sie erschreckende und unheimliche Begebenheit, die stattfand als sie die Küste besuchten und drei Kinder an der Felsenküste am Strand eine Höhle entdeckten und diese „erkunden“ wollten.

Das Mädchen war noch im Grundschulalter, ihr Name Amy Benson und der Junge in Toms Alter war Dennis Bishop, diese gaben, nachdem sie spät wieder auftauchten, nichts an, da sie unter Schock standen. Tom schien er selbst zu sein, verschlossen und abweisend wie immer, aber die beiden anderen wirkten mitgenommen und ängstlich, sie hatten sich für immer verändert, wirkten von da an eingeschüchtert und scheu. Mrs. Cole fragte sich immer was er den Kindern in den Höhlen angetan hatte, dass diese sich so zu ihrem Nachteil veränderten.

Interessant, der Dark Lord schien ein richtiges Schnuckelchen gewesen zu sein! Verkleinerte ich belustigt die Akte und steckte sie ein. Ich reinigte auch gleich mich und verwischte meine Spuren in der dicken Staubschicht und machte mich auf den Weg, ließ das traurige ungemütliche, aber saubere Waisenhaus hinter mir.


Es hatte lang gedauert, die Akten zu finden, oder länger als erwartet, aber ich hatte heute noch ein neues Ziel vor Augen.

Als ich auch schon auf einer abgelegenen Landstraße erschien, die ich davor ausgemacht hatte und blickte von einer kleinen Anhöhe auf das malerische Dorf in Ostsussex. Der Tag war heute etwas bewölkt, tat aber dem zwiespältigen Gefühlen keinen Abbruch, den der Ort schon alleine dank seines Namens verströmte, verwies er doch auf das Wort „hängen“ und damit auf eine langjährige Tradition die Todesurteile in dem Dorf so zu vollstrecken, dies war Little Hangleton.

Ich ging die Landstraße entlang in das typisch englische Dorf hinein, konnte am Dorfplatz den Pup ausmachen „The Hanged Men“, wie nett das sie auch hier auf den gehängten verwiesen, schmunzelte ich.

Die Leuten, denen ich begegnete, warfen mir scheele Blicke zu, sagten aber nichts zu mir als sich die Straße gabelte und ich nach rechts blickte und den verhängnisvollen Friedhof am Ende, des für mich sichtbaren Horizonts ausmachte, auf dem der Dark Lord wiedergeboren wurde und eine körperliche Gestalt erhielt. Harry hatte ihn mir genau beschrieben, aber er interessierte mich gerade nicht so sehr. Ich wandte mich ab und so sah ich es und ging auf die auf einem Hügel thronende Villa der Familie Riddle zu, Riddle House, die auch am Ortsrand, nur auf der anderen Seite lag.

Desto näher ich kam, desto mehr sah ich, das die ehemals herrschaftlich wirkende vierstöckige Villa seit langem leerstand und sehr heruntergekommen wirkte. Ich schob furchtlos das laut protestierende, quietschende und knarrende Tor auf und zwängte mich hindurch, passte auf das ich nicht in dem Gestrüpp, das den Boden wüst überwucherte, hinfiel und sah, das das Haus nun fast vollkommen von Efeu überwuchert war. Das Dach war beschädigt und teilweiße war es eingebrochen und etliche Fenster waren mit Brettern vernagelt. Ich wollte nicht hineingehen, da man sah, hier war schon lange keiner mehr gewesen, der Lord schien diesen Ort fast sofort nach seiner Wiederkehr hinter sich gelassen zu haben, und das konnte ich nur zu gut verstehen, so baufällig wie das alles hier wirkte.

Es schien schon unheimlich, aber so was hielt mich schon lange nicht mehr ab, aber warum ich herkam, hatte noch einen anderen Grund und den wollte ich nun angehen und so ließ ich das traurige Riddle House hinter mir und ging, geleitet von der Beschreibung aus dem Propheten, den Weg entlang. Am Ende der Straße, die von Little Hangleton nach Great Hangleton führte, war ein Hang und diesen lief ich nun hinab. Ich war auf höchste gespannt um alle magischen Spuren aufzunehmen, als ich an einigen dunklen Bäumen, die alles überschatteten, vorbei gehen wollte, stockte ich abrupt und ich reagierte blitzartig, wirbelte lautlos herum und ging hinter einem der großen Baume in Deckung, halluzinierte ich? Wagte ich mich zu fragen? Als mir mein Herz bis zum Halse schlug, damit hatte ich nicht gerechnet, nicht alleine zu sein.

Hatte er mich bemerkt? Nein, wohl nicht, hoffte ich zumindest, zauberte ich mich nonverbal geschwind unsichtbar und lautlos, verdammt, aber wer sollte auch damit rechnen IHN hier zu sehen! Sollte ich wieder mit dem Glück anfangen? Nein, ich schenkte es mir, so viel stand fest.

Er sah nicht auf, summte gutgelaunt vor sich hin und schwang rhythmisch den Stab und da sah ich sie aus dem Nichts erscheinen, überschattet und halbversteckt, entstand sie langsam vor meinen Augen eine armselige, ziemlich zerfallene, jahrzehntelange unbewohnte Hütte, die in einen Baum überging, in ihn integriert schien! Eine windschiefe Holztüre verwehrte den Zugang.

Was suchte er hier? Und er schien sehr zielstrebig, er durchbrach gekonnt und mit einer bewundernswerten Leichtigkeit die Schutzzauber, die auf der Hütte lagen, lasst es mich so sagen, es verwundert mich, dass ER alle schwarzmagischen Zauber brechen konnte? Nein, gar nicht! Warum auch! Ich wusste, wer er war! Es schien ihm sogar Spaß zu machen, so wie er vor sich ihm murmelte und dann die Tür aufgleiten ließ, ohne Scheu eintrat, als sein langes, am Boden streichendes Gewand hinter ihm in der Düsternis der Hütte verschwand.

Ich war erstaunt, was suchte er hier? Und da fasste ich mir ein Herz und schlich zur offenen Tür, darauf vertrauend, das er nicht damit rechnete das eine zu neugierige Hexe, unabsichtlich gerade zum falschen, oder eher für mich richtigen, Zeitpunkt da war, um ihn auszuspionieren.

Ich konnte den Innenraum erkennen, da eine von ihm beschworene bläuliche Flamme das karge Innere beleuchtete, sah einen kleinen Wohnraum mit einer uralt Couch, die als solche schon nicht mehr zu erkennen war. Die offene Küche war aufgrund der Arbeitsfläche als solche zu erkennen, hier war auch ein offener Kamin, der den ganzen Raum beheizen konnte.

Hier hatten die stolzen Nachfahren, des so eitlen Salazar Slytherins gehaust, wie erbärmlich! Ich konnte mir nicht vorstellen, das der Lord wollte das die DeathEater und die Öffentlichkeit erfuhren, das seine Vorfahren, auf die er so stolz war, so abgefuckt hausten, das wäre für ihn demütigend, so ein beeindruckender Urahn und solche verachtenswerte, degenerierte Nachfahren, wow….eine sehr traurige Familiengeschichte, wie ich fand.

Eigentlich müsste er auf die Malfoys eifersüchtig sein, deren Familie genauso alt war wie die der Gründer von Hogwarts, hatte doch schon Hyperion Malfoy seinen Stammhalter nach Hogwarts geschickt, nachdem er als Monsieur de Malfoy, aus der Normandie mitgekommen war, als nicht nur die Normannen mit Wilhelm in England einfielen, sondern auch die ein oder andere festländische Zaubererfamilie im 11 Jahrhundert, sich für immer auf unserer Insel niedergelassen hatten. Nur hatten es die Malfoys geschafft ihren Reichtum zu mehren über die Jahre, Jahrhunderte, wohingegen die Slytherins in Armut und Bettlertum versickerten. Nein, der Lord würde nie wollen, dass das herauskam, dass seine Familie nichts mehr besessen hatte außer der edlen Abstammung. Da ja auch anderes als bei den Malfoys der Name verloren gegangen war und sie schließlich und endlich Gaunt hießen, was für ein profaner Name, der die Bedeutung enthielt, finster und furchterregend zu sein. Auch war mir aufgefallen, das alle Namen der Familie mit einem M begannen, Marvolo, Merope, Morfin wie es schien war es das einzige was ihnen geblieben war, es waren Traditionen die sie hochhielten weil ihnen sonst von der einst vornehmen und reichen Familie Slytherins/Gaunt, nichts mehr geblieben war, außer die Erinnerung an verblassenden Glanz.

Wenn ich nun mit dem ganzen Wissen, das ich nun hatte, an die hässliche Fratze des Lords dachte, hätte ich gesagt, das wäre genetisch, aber da Merope das intelligenteste getan hatte was ging und frisches Blut gesucht und gefunden hatte, war ein eigentlich ansehnlicher, begabter junger Mann entstanden, aber wie es schien, war die geistige Degeneration schon so weit vorgeschritten, das einmal ein Schuss frischen Blutes nicht ausreichte, leider!

Da riss mich ein jubelnder Freudenschrei aus meinen Überlegungen und ich blickte auf einen wenig elegant auf den Boden rumkriechenden Dumbledore, der über den Staub der Jahrzehnte ohne Bedenken dahinkroch, robbte und ungemein gefesselt wirkte, selbst sein Bart schliff über den verdreckten Boden.

Als ich wirklich nur in letzter Minute einen erschreckten Aufschrei unterbrechen musste, vor ihm hatte sich ein kleines Loch im Boden geöffnet, in dem man seine Wertsachen verbarg. Ich hatte ein unglaublich gieriges Glitzern in den Augen des alten Mannes aufblitzen sehen und dann hatte er einfach nach dem Gegenstand, der sich in dem Loch befand, gegriffen.

Ich musste meinen Schrei unterdrücken, war er irre? Das konnte er doch nicht, wo blieb die Vorsicht? Da sah ich, wie er den plumpen, dicken Goldring in der Hand hielt, wie etwas sehr wertvolles und vor sich hinmurmelte „Ariana, Ariana…..“, und dann versuchte er den Stein zu bewegen, also dachte er wirklich, es gab die Deathly Hallows? Und von einer Sekunde zur nächsten schrie er schon gequält auf, und ein rotschwarzer Strahl brach aus dem Stein, der die Hütte erleuchtete und in ein unheimliches Licht tauchte und dann erlosch. Hatte ich es doch gewusst, wer den Lord kannte, wusste, das er mit Sicherheit alles sicherte was er beschützen wollte. Ich sah wie der Stein im hohen Bogen durch die Luft flog und Dumbledore gequält auf dem Boden zusammenbrach.

Ich biss mir auf meine Lippen, bis sie rissen und ich Blut schmeckte, dann betrat ich eilig die Hütte und blickte auf den alten, bewusstlosen Mann, dessen Zauberstabshand nun kohlrabenschwarz und verbrannt war. Der halbe Ärmel war weggebrannt, ich konnte die Knochen unter der schwarzen, verbrannten Haut sehen, alles Fleisch schien wie wegätzt, es wirkte wie ein Knochen, der mit schwarzem Leder überzogen war. Ich sah wie sich der Fluch wie ein Parasit rasch ausbreitete und sprach schnell einen verlangsamenden Zauber „arresto momentum“ aus, wusste aber zu wenig in der heilenden schwarzer Magie eines solchen Spruches um den Fluch zu brechen, hier war ich nicht die Koryphäe. Ich blickte auf den Goldring, der nun im Dreck lag, aber so blöd ihn anzurühren war ich nicht, verdammt was hatte Dumbledore geritten, den Stein einfach so zu berühren? Ich ließ den Ring in einen Beutel schweben und steckte ihn ein. Ein wütendes Knurren entwich mir als ich sah, es eilte, verdammt!

Sein schlechtes Gewissen Arianna, seiner Schwester betreffend! War er irre! Er hatte ihn benützen wollen, also war das Zeichen wirklich das der Deathly Hallows! Aber jetzt war es egal, ich musste schnell handeln und das würde ich, ich verzauberte ihn, legte eine Illusion auf ihn und nahm einen verbeulten, metallenen Becher vom Boden und verwandelte ihn in einen Portschlüssel, was mir gewohnt leicht von der Hand ging.

Dann packte ich den nun schwebenden Körper des bewusstlosen, sich vor Schmerz windenden Dumbledore und betätigte den Portschlüssel, spürte die Magie und wie wir die unselige Hütter uns ließen.

Draco hatte mir diese Ziel genannt, sollte ich mal Probleme haben und müsste dringend zu Severus, er meinte ich sollte mich nicht täuschen lassen, der düstere, schwarz tragende Mann hätte, egal wo er gerade war, vorgesorgt und einen Zauber eingebaut, der ihm sagte das jemand vor der ungeliebten Tür seines Elternhauses stand. Denn wie Draco sagte, lebte Severus entweder in Malfoy Manor, oder Prince House und halt in Hogwarts, aber das wo ich nun stand, gab er überall an, da er nicht wollte, das bekannt war, das er der Princeerbe war und auch nicht, das er eigene Gemächer in Malfoy Manor bewohnte, die direkt an die von Lucius im ersten Stock anschlossen, ein kleines Schlafzimmer und ein gemütlicher Wohnvorraum, die er oft genug nutzte. Der alte Geheimniskrämer, konnte ich da nur den Kopf schütteln.

Und so stand ich nun in Spinner´s End, dies war ein ärmliches, tristes Industrieviertel nahe am Fluss. Das Viertel wurde von einem hochaufragenden Fabrikschornstein überragt und alle verdreckten Backsteinbauten glichen einander in ihrem heruntergekommenen Aussehen. Hier hatte Severus, wenn er nicht bei seiner Großmutter Honoria gewohnt hatte, gelebt, bis diese verstorben war, was für ein krasser Gegensatz musste dies wohl gewesen sein.

Ich eilte unbeeindruckt, zum letzten Haus der Straße und ließ den nicht sichtbaren, ohnmächtigen, alten Mann neben mir schweben, sah nun das relativ kleine Haus und klopfte ohne zu zögern an die Tür, hoffte, dass wo auch immer er war, er schnell sein würde und seine große, neugierige Nase hier her schaffte, ich machte mir Sorgen…..



Severus Sicht

Verdamme mich nochmal, war es mir nicht vergönnt einmal Ruhe zu haben? Nein, ich doch nicht, da hatte man mal ein interessantes Buch und dann wollte einer von einem etwas, was unaufschiebbar, dringlich und sofort sein musste! Da waren sich Dumbledore, der Lord und Lucius einig, alles was sie betraf hatte Vorrang und war damit Priorität.

Ich genoss es, wenn ich in meinem Haus war, es war wunderschön, bei weitem nicht so hochherrschaftlich wie das Manor, aber auch eine Villa, nur halt dezenter. Die Prince waren nie solche Pfauen gewesen wie die Malfoys, aber dafür saugte ich alles aus den Stunden die ich hier verbringen konnte, da jeder dachte meiner zu bedürfen! Verzog ich angewidert das Gesicht. Alles unfähige Idioten.

Und da, was sollte das? War ich verstimmt, als ich das brummen vernahm das mir zeigte, das ein Magier vor meiner vorgeblichen Adresse Einlass begehrte, die Muggel waren gar nicht in der Lage, dank der Abwehrzauber, es zu finden. Und jeder dachte dies wäre meine Wohnaddresse, selbst Dumbledore, da ich dieses abgefuckte Haus meines verhassten Muggelvaters immer als Wohnstitz angab, aber sagen wir mal so, da ich so gesellig war, bekam ich auch von Hexen und Zauberern nur selten Besuch.

Wer wollte mich also um meinen wohlverdienten Nachmittag bringen? Erhob ich mich seufzend und strich mir meine kinnlagen, schwarzen Haare aus dem Gesicht und legte das Buch mit Bedacht zur Seite und warf einen bedauernden Blick auf meinen Tee, der nun kalt werden würde.

Schon löste ich mich auf und erschien in dem wenig gepflegten Haus in Spinner´s End und hörte das aufgeregte, stete Klopfen und wurde bei so viel Lärm doch schon wieder ärgerlich, reichte es nicht einmal zu klopfen? Musste man so penetrant sein?

Ich riss auch schon die Tür mit einer verkniffenen Grimasse auf und wollte lospoltern, als ich überrascht innehielt, das war unerwartet, als sie mir fast ihre Faust auf die Brust schlug.

Stand doch das Biest vor mir, in, wie ich erst beim zweiten blinzeln registrierte, Jeans, wow wenn das Lucius sähe, wäre der Teufel los. Er mochte es nicht wenn die Frauen seines Hauses nicht standesgemäß gekleidet waren und das hautenge, dunkelgrüne, kurzärmlige T-Shirt mit V-Ausschnitt, ließ nicht viel Phantasie zu was sie darunter verbarg. Sie war sehr typisch für ein junges Muggelmädchen gekleidet, aber für die edle Familie Malfoy, eher weinger. Als sie mich ungeduldig und aufgebracht ansah, ihr Haar stand etwas wirr ab, wie ich bemerkte, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen hatte.

„Severus, endlich, lass mich rein, es eilt!“, hörte ich sie mit drängender, atemloser Stimme sagen und ich bedeutete ihr mit einer Geste an mir vorbeizugehen, was sie umständlich tat und ich sah wie sie etwas mit ihrer Hand zu dirigieren schien.

„Severus schnell, wo ist das Schlafzimmer?“, schlug von einer Sekunde auf die andere meine bisher schlechte Stimmung um.

„Wenn du dieses Bedürfnis hast, können wir wo anderes hingehen, wo die Umgebung um einiges gemütlicher ist und ich könnte mich dann, intensiv um dich kümmern!“, bot ich zynisch an.

„HAHA sehr witzig Severus, dann hätte ich also die Ehre Prince House kennen zu lernen. Ich fühle mich geehrt. Aber jetzt im ernst! Dumbledore stirbt…..!“, sprach sie beschwörend und löste in der Minute den Illusionszauber.

Das wischte mir doch dann jeglichen Gedanken über ein paar vergnügliche Stunden, aus dem Sinn, das sie zu mir kam, damit ich ihr half, zu sehen was ein Mann war, denn den schwarzmagischen Fluch, der sich an seiner Hand langsam aber stetig hinauf fraß, sah ich sofort und reagierte sogleich, den sie hatte recht, er starb.

„Hoch, zweite Tür auf der rechten Seite!“, befahl ich und wusste das Biest hatte richtig reagiert, sie musste den Fluch verlangsamt haben, wie gut das sie immer so umsichtig war, zückte ich vor ihrer Kaltblütigkeit in brisanten Situationen, die Nerven zu behalten meinen Hut, würde ich ihr nur nie zeigen, dann würde sie noch ihr schönes, kleines Näschen zu hoch tragen.

Ich eilte in den Keller, während sie schon die Treppe erklomm und hatte kurz einen guten Blick auf ihren festen Po in der knackigen Jeans, wirklich schade das der Alte kurz am Verrecken war, seufzte ich bedauernd.

Ich betrat rasch das Zimmer meiner Eltern und sah, dass sie Dumbledore schon auf dem Bett abgelegt hatte und den „ arresto momentum“ Zauber noch einmal angewandt hatte, als ich sie forsch anfuhr:

„Was ist passiert?“, trat sie sofort zurück und überließ es mir mich nun um den Alten zu kümmern.

„Er wollte einen schwarzmagischen Gegenstand, der mit Schutzzaubern belegt ist, war… benützen, der Gegenstand gehört dem Dark Lord! Ein rotschwarzer Blitz trat aus und schlug in seiner Hand ein, er schrie, fiel um und ich habe gesehen das sich der Fluch hoch fraß, zuerst an den Fingern, mitleierweile hat es die halbe Hand schon erwischt. Ich bin mit einem Portschlüssel her, kannst du was tun?“, wollte sie interessiert aber wenig nervös wissen, aber ich antwortet nicht, sondern begann den rituellen Heilgesang, schmiss ihr nur drei Phiolen zu, die sie fing und auf der anderen Seite dann zum Kopf des Alten eilte und dem bewusstlosen begann die Tränke einzuflößen.

Es dauerte lange und es war anstrengend, als ich bemerkte wie sie mir mit einem kalten Tuch über die Stirn wischte, wie lange werkelte ich hier schon rum? Der Lord machte seine Sachen wahrlich immer sehr gründlich und so kämpfte ich schwer! Es ging auf den Abend zu und Dumbleodre war noch nicht erwacht, aber ich machte Fortschritte, es wäre bald zu Ende als ich wieder spürte wie sie mir über die Stirn tupfte, sie konnte süß sein, wenn sie denn wollte, schmunzelte ich innerlich, aber trotzdem blieb sie ein Biest.

Als ich meinen Stab sinken ließ, ich hatte es geschafft, sie war früh genug gekommen, ich hatte den Fluch eingeschlossen, die gesamte Hand war zwar nun zerstört, aber nur die Hand der zerstörende Fluch ging bis zum Handgelenk. Die Hand war ab nun unbrauchbar, das die Haut wie verwest wirkte schwarz und verdörrt. Sie war nur noch sekeletös, kein wirklich schöner, erhebender Anblick.

Einer der Tränke war ein starker Schlaftrunk er würde noch schlafen, denn aufzuwachen während ich noch an ihm gezaubert hatte und der Fluch seine zerstörerische Wirkung tat, wäre extrem schmerzhaft gewesen. Es war ein grausamer Zauber, da er einen relativ langsam, bei lebendigem Leib auffraß, einem das Fleisch unter der Haut verwesen ließ, bis nur noch der poröse, schmerzende Knochen übrigblieb, der wie verkohlt wirkte und sich darüber, die nun ausgedörrte, ledrige Haut spannte. So würde nach einiger Zeit der ganze Körper aussehen, vertrocknet wie eine Mumie, wenn man nicht schnell genug handelte.

Ich blickte nun auf und sah in ihr besorgtes Gesicht, als sie mich traurig anlächelte und ich ihr stumm bedeutet mir zu folgen.

Wir gingen den dunklen Flur, in dem sich Bücher in mehreren Haufen stapelten, die knarzenden Treppen hinab in den Wohnraum, der auch über und über mit Büchern vollgestopft war und ich bedeute ihr sich zu setzten, während ich uns einen Drink holte, den brauchte ich nun nach dieser ansträngenden Tätigkeit.

Ich setzte mich neben sie, auf die alte Samtcouch als ich ihr ihr Glas reichte, rückte ihr auf die Pelle, das Biest ließ sich davon nicht beeindrucken, sondern sie nahm mir das Glas aus der Hand und berührte dabei meine Hand. Sie blickte mich nun mit ihren großen, braunen Rehaugen an, die so unschuldig wirken konnten, selbst nach all dem was sie getan hatte und am liebsten hätte ich nun Legillimens angewandt um ihr großes Geheimnis zu erfahren. Doch ich schreckte aus meiner Betrachtung hoch, als sie zu sprechen begann, ich lauschte ihr.

„Severus, es war knapp, wie schlimm ist es?“, war es, wie ich fand, verständlich das sie fragte.

„Nun, du bist rechtzeitig erschienen! Er wird es überleben, aber ohne deinen „momentum“ Zauber hätte ihn der Fluch verwesen lassen! Es ist gut, dass du in extremen Situationen immer so die Übersicht behältst und nicht durchdrehst! Er wird für immer gezeichnet sein, immer Schmerzen haben, selbst wenn er sich entschließen sollte die Hand zu amputieren, werden die Phantomschmerzen erhalten bleiben“, zuckte sie mitleidlos die Schultern, wie mir schein, was mich die Stirn runzeln ließ, sie sah meine Verwirrung und meinte dann nur kalt:

„Er ist selbst schuld! Da ist es nur billig, wenn es ihn immer daran erinnert das er Mist gebaut hat!“, wow, sie war immer wieder ein überraschend kaltes Biest. Der Alte hatte seine Hand eingebüßt, aber Mitleid war da wohl nicht ihr Ding. Das wollte ich dann doch ansprechen.

„So kalt meine liebe Hermione? Willst du mir erzählen, wie es kommt das ihr zwei zusammen wart?“, konnte ich richtig sehen wie sie sich verschloss wie einen Auster, ihre Augen bekamen einen undurchdringlichen Glanz und sie verkniff leicht ihren Mund, aha, das war doch mal interessant, sagen wir mal so, so würde ich sie nicht gehen lassen.

„Severus, wir waren nicht zusammen unterwegs, ich habe mir etwas angesehen und da war er dann auch, er weiß nicht das ich da war….ich war unsichtbar! Als er bewusstlos war bin ich zu ihm und hab ihn hier her gebracht und genau, Draco gab mir den Tipp, und wer wenn nicht du hätte mir da helfen können? Oder hätte ich ihn sterben lassen sollen?“, machte sie mich sprachlos, was hatten sie und Dumbledore gesucht!

„Nein, natürlich nicht! Das hast du gut gemacht, aber ich verstehe nicht, was habt ihr gleichzeitig gesucht?“, wollte ich sie nicht so leicht entkommen lassen, als sie auch schon einen großen Schluck nahm, aber sie verzog nicht das Gesicht, sondern schien den scharfen Alkohol eher zu genießen, so wie sie langsam schluckte und damit meinen Blick auf ihre sich bewegende Kehle richtete.

„Das kann ich dir nicht sagen!“, war es mir schon vorher bewusst, dass sie es für sich behalten wollte.

„Was willst du dann Dumbledore sagen, wie er zu mir kommt?“, zeigte ich durchaus mein Amüsement das ich empfand, das Biest war aber auch zu verschwiegen.

„Was weiß ich, aber du darfst ihm unter keinen Umständen sagen, dass ich es war die ihn gebracht hat, bitte Severus, versprich es mir!“, erstaunte sie mich, sie wollte sich in meine Hände begeben, nur damit der Alte es nie erfuhr wem er sein Leben zu verdanken hatte! Sah ich wie sie sah, das ich meine Möglichkeiten abwog und wie sie dachte das ich in der Beziehung wohl wie Lucius war, der für alles eine Gegenleistung forderte und wie sie mehr oder weniger geschlagen den Kopf senkte.

Aber bevor ich etwas sagen konnte oder wir uns einigten wie wir mit der Situation umgehen wollten, hörte wir ein Klopfen an der Tür und wir wirbelten herum. Ich sah, wie sie mich gehetzt ansah und ich zuckte die weiß verpackten Schultern, da ich nur mein weißes Hemd trug.

Ich bedeute ihr hinauf zu gehen um nach Dumbledore zu sehen, ich wusste nicht wer da an der Tür war, es war kurz nach neun und so stand ich auf und öffnete die Tür und war sehr verärgert! Was hatten die hier zu suchen? Verengten sich meine Augen wütend.

Da drängten sie schon durch die öffne Tür und ich sah mich gezwungen sie einzulassen.

„Severus, Lust uns zu begleiten?“, fragte Rabastan und ich erhob langsam meine Braue.

„Ach, Rabastan, wann hatte Severus jemals auf was Lust?“, fragte da ein fröhlicher Nott, der selten dämlich Grinste, als ich die Tür zuschlagen wollte, doch da schlängele sich das schrecklichste Überhaupt noch an mir vorbei.

„Oh lala Severus, so leger heute?“, säuselte Bellatrix und ich hätte am liebsten gebrochen, als ihr viel zu langen schwarz lackierten Nägel über mein Hemd kratzten. „Kommt Severus mit?“

Als wir etwas laut poltern hörten über uns und alle Blicke hochzuckten und mir viel zu viele misstrauische Blicke entgegenleuchteten und ich nur dachte, toll, wenn die oben Dumbeldore fanden, hätte ich echte Probleme und da gingen die Fragen auch schon los.

„Was verbirgst du?“, „Wer ist oben?“, „Du lässt nie jemanden hoch?“, „Was geht hier vor, würde sich der Lord dafür interessieren!“, konnte ich nur polemisch denken was für ein Schlangennest!

Doch bevor ich antworten konnte klappte mir vor Überraschung fast der Mund auf, aber ich kämpfte verbissen um meine gleichgültige Haltung und so starrte ich sie nur an.

Severus Sicht ende
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