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 Kapitel 140-141

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BeitragThema: Kapitel 140-141   Do Feb 09, 2012 4:57 am

140. Kapitel Erschreckende Erkenntnis für Harry


Ich war so dankbar, das Severus wusste was er tat, er war ein wunderbarer Mann, seine Kenntnisse über die Magie waren beeindruckend. Es war hohe Magie, die er hier wirkte das ganze Zimmer knisterte vor Macht als er die alten magischen Formel rituell sang und dabei komplizierte Bewegungen mit dem Stab ausführte, obgleich er diese doch so haste, aber er konnte sie und es war beeindruckend zu sehen wie er es schaffte, zwar langsam aber stetig, den Fluch zu brechen.

Ich sah wie ihm der Schweiß auf der Stirn stand und wischte ihm besorgt mit einem nassen Tuch trocken, darauf bedacht ihn nicht zu unterbrechen, oder zu stören, aber an dem Zucken der Mundwinkle nahm ich an, er hatte nichts dagegen.

Als ich auf den bleichen, alten Mann blickte, der seine Brille verloren zu haben schien, war ich sehr ärgerlich über seinen Nachlässigkeit, aber als mein Blick wieder zu seiner Hand ging, dachte ich, er hatte die Quittung dafür bekommen.

Als wir dann im Wohnzimmer dieses eigenartigen, ungepflegten Hauses saßen, tat es mir gut einen Schluck zu trinken, es war schon spät und der Tag war aufregend, interessant und ungewöhnlich verlaufen, aber ich musste Severus Neugierde stillen.

Und die Richtung, die das Ganze nahm sagte mir nicht wirklich zu, als ich wieder in der Zwickmühle war, da ich nicht wollte das Dumbledore wusste das ich nun den Ring besaß. Nein, das sollte ein Geheimnis bleiben, aber was konnte ich Severus für sein Schweigen bieten? Ich wusste was er wollte, aber war ich bereit ihm das zu geben?

Aber bevor wir das klären konnten hörten wir wie es dumpf an der Tür pochte und er mir mit einem Blick zu verstehen gab nach oben zu verschwinden. Ich lief leise los und hörte dann eine tiefe, männliche Stimme, die ich kannte, als ich dann von einem anderen Mann den Namen hörte, wusste ich wir hatten Probleme. Seine Kollegen, halt Stopp, unsere Kollegen von Inneren Kreis gaben sich die Ehre. Als ich die Tür von dem Schlafzimmer öffnete in dem Dumbledore lag, sah ich, das er Schmerzen zu haben schien und sich im Schlaf unruhig und wild bewegte und nun mit einem dumpfen Knall unsanft auf den Boden aufschlug, was gut in dem schlecht isolierten Haus überall zu hören war, verdammt! Kam ich ein paar Sekunden zu spät.

Ich verpasste ihn augenblicklich einen „petrificus totalus“ und einen „silencio“, nur zur Sicherheit, mein Hirn lief auf Hochtouren als ich auch schon begann mir die Klamotten und die Schuhe vom Leib zu reißen und mir kurzerhand den schwarzen, viel zu großen und langen Morgenrock, der über einem Sessel lag, überwarf und auch schon wieder geschwind das Zimmer, mit dem nun wirklich ton-und-bewegungslosen Dumbledore, verließ. Der würde keinen Ton mehr von sich geben, ärgerte ich mich maßlos, dass ich nun diese Scharade spielen musste und nach dem wüsten Geschrei, das die DeahtEater aufführten, auch keine Sekunde zu spät.

So betrat ich nun den Raum in meinem viel zu großen Morgenrock mit den langen Ärmeln, die weit über meine Hände reichten und mir niedliches, süßliches aussehen verliehen, der zu tief sitzenden Gürtel, der unter meinem Po zusammengebunden war und damit klaffte der Mantel vorne verführerisch weit auf, aber gerade noch alles verborgen hielt, Göttin sei Dank, wollte ja nicht das DIE Typen zu viel von mir sahen.

„Severus, wann kommst du wieder, was wollen die hier!“, zeigte ich verächtlich auf die drei Männer und Bellatrix, die mich ansah als wollte sie am liebsten mich mit dem Avada ins Totenreich hexen, aber die Männer, nun, die warfen mir eindeutigere Blicke zu und ich sah das selbst Severus mich sehr gierig ansah, als ich mit tappsenden, nackten Füßen auf ihn zuging und mich halb hinter ihn stellte, damit er mich etwas verbarg und mich an seinem Arm festklammerte.

„Was hat das Mudblood hier zu suchen?“, klapperte Nott mit seinen Liedern aufgeregt hin und her.

Und da sah man mal wieder Severus Brillanz was für ein guter Spion er war, er hatte sich sofort wieder gefangen und so schnarrte er auch nun:

„Mrrrrrr…..!“, was von seinem Ton her alles Aussagte, da zeigte Rudolphus seine Neugierde, da seine rohe Lust in den Augen stand.

„Dann steht sie uns allen zur Verfügung?“, leckte er sich ekelerregend über die Lippen und ich sah wie ihm seine Frau einen hasserfüllten Blick zuwarf, wow, da tat mir Bellatrix doch gleich leid.

„Solltest du es versuchen, werde ich dich und jeden andern von euch töten!“, kam es sehr leise und sehr beherrscht, aber unglaublich kalt von meiner dunklen, linken Hand des Lords.

„Ja, aber sie ist doch Dracos Hure! Wenn sie nun auch dich bedient, dann dürften doch auch wir, sie ist schließlich nur ein Mudblood!“, kam es doch tatsächlich von dem Idioten Nott.

„Sie ist eine Tochter des Hauses Malfoy und nur weil sie so nett ist, mir Gesellschaft zu leisten, habt ihr noch lange nicht das Recht etwas von ihr zu fordern oder zu erzwingen, sollte Lucius von euren abwegigen Gedanken erfahren, seid ihr schneller Tod als ihr piep sagen könnt, und das mit Erlaubnis des Lords!“, drohte er nun unverhohlen und wenn man dachte er verbreite bei den Schülern in Hogwarts Angst und Schrecken, nun der hatte ihn noch nicht so erlebt wie jetzt gerade. Seine Haltung war sehr herrschaftlich und er wich keinen Jota zurück.

„Ach, und warum sollte sich Draco freuen, das sein dreckiges, kleines Mudblood für dich die Beine breit macht!“, kam es provozierend von Bellatrix.

„Nun Bellatrix, das ist eine Sache die dich absolut nichts angeht, aber wie ihr seht, habe ich etwas zu tun und muss euch bitten zu gehen. Ich bin heute Abend beschäftigt und verhindert! Und ich werden die Nacht mit Sicherheit mehr genießen als ihr“, löste er sich nun von mir und ich schenkte den vieren ein kaltes, uninteressiertes Lächeln, zeigte das mich ihr Gespräch was über meinen Kopf hinweg geführt worden war, nicht tangierte und beobachtete nun wie Severus die Tür öffnete und ihnen auf galante Art sagte, dass sie nicht willkommen waren. Wow, Severus hatte mich geschützt vor allen, das bedeutete viel und schien gerade Nott und Bellatrix absolut nicht zu passen, aber sie fügten sich kleinlaut.

Tja, und wenn einen die linke Hand rausschmiss, ja, dann gingen auch selbst diese Gesellen. Doch, bei Severus, wenn er so wie gerade eben schaute, dann würde ich auch gehen. Er schmiss nun mit Schwung die Tür laut knallend ins Schloss und war nun schon wieder vor mir und ich sah den drängenden Glanz in seinen Augen, wie er meinen Leib maß, der kaum verhüllt war, ich raffte unwohl den Stoff, der bisher weit aufstand, über meinem Brüsten zusammen. Ich sah, wie er skeptisch schaute und dann den Gürtel des Morgenrocks bestimmt öffnete, was mir wirklich kalte Schauer über den Rücken laufen ließ! Seine langen, schlanken Hände nun unter den Stoff glitten und sich auf meine nackten Hüften legten, da schluckte ich schwer, war dies nun seine Forderung auf das vorhergehende Gespräch, wagte ich mich zu fragen, als ich seine raue, leise Stimme fast nicht verstand, er wisperte:

„Schaut Bella durch das Fenster?“, und da verstand ich, keine Forderung, legte ich mich nun umgehend sinnlich, fordernd an seinen Oberarm und linste zu dem kleinen Fenster, sah nicht nur das Gesicht von ihr, sondern das von allen hereinlinsen. So rieb ich nun mit geschlossenen Augen meinen Kopf an ihm wie einen Katze und da zog er mich an meinen Haaren zurück bis ich ihm meine Kehle darbot und er sie schnell mit Küssen und kleinen Bissen, für sich eroberte, so antwortete ich etwas abgelenkt:

„Alle… sie beobachten uns alle!“, da hörte ich wie er auf knurrte als er über meinen Hals leckte und ich echt schluckte, für mich stand fest, erstens ich wollte nicht mit Severus schlafen und zweitens ich würde es nicht vor den Knallköpfen da draußen tun, als ich spürte wie er sich zurückzog und mir mit feurigen Augen entgegensah, murrte:

„Komm!“, meine Hand packte und mich ungeduldig in den Flur zog, die Treppe hinauf und ich stolperte hinter ihm her, da ich den zu langen Mantel raffte, auf das ich nicht auf ihn stieg und fiel.

Als er oben war und mich hochzog, da ging es so schnell und ich war an die Wand gepresst, neben der Tür, hinter der Dumbledore verrenkt und verhext auf dem Boden lag und ich sah ihn an.

„Severus…ich!“

„Du treibst mich immer an den Rand der Beherrschung! Weißt du das…..was war das für ein Krach?“, wollte er sauer wissen.

„Ich ging gerade zur Tür rein, als er vom Bett fiel…ich hab ihn ruhiggestellt und ich war mir sicher die wollten wissen wer den Krach macht, nun und auf die Schnelle ist mir halt nichts blöderes eingefallen, entschuldige bitte!“, keifte ich nun, aber was hätte ich den sonst als Erklärung liefern sollen, weil ich aus dem oberen Stockwerk kam?

„MHmh….er wacht auf….oder wie?“, wollte er wissen und ich nickte.

„Ja, er hat wohl Schmerzen. Ich muss weg, er soll ja nicht wissen, das ich da war!“

„Moment, was denkst du werden die Trottel rumerzählen, das wird Lucius genauso erfahren wie Draco, du musst es ihnen sagen!“, forderte er hart.

„Das werde ich, Draco wird alles erfahren, aber was wir Lucius sagen sollen?“, hob ich abwägend eine Braue und überlegte, aber er unterbrach meine Überlegungen.

„Du solltest nichts vor ihm zurückhalten, das wäre dämlich, wenn du nicht willst, dass er wieder den großen Macker raushängen lässt!“, warnte er mich gutgemeint, aber ich konnte ihn da nur zweifelnd ansehen, wo er doch gerade, so wie er mich festnagelte, meiner Ansicht nach, eher den Macker raushängen ließ, aber gut, einen Kommentar dazu verkniff ich mir.

„Wir sollten….“, wollte ich mich ihm entwinden als er fies grinste.

„Nicht so schnell, küss mich!“, forderte er unumwunden und ich sah in seine begehrlich blickenden Augen und nickte vorsichtig, da fühle ich auch schon wie er seine Lippen auf meine legte und mich drängte ihn zurück zu küssen, was ich auch tat. Die Situation war so unwirklich und bizarr, Dumbledore lag nur eine schmale Holztüre entfernt auf den Boden, schwerverletzt, ich stand nur in Unterwäsche mit einem offenen Mantel auf der Schulter vor Severus und draußen vor dem Haus lungerten speichelleckende DeathEater. Er konnte es sich wohl nicht verkneifen die Gunst der Stunde zu nützen und strich über meinen nackten Bauch, brummte wohlig auf, glitt langsam über meine Hüften und meine Seiten hauchzart nach oben, strich über die Schalen meines BHs, hinunter bis zu meinem Bauchnabel und wieder nach unten. Mir wurde heiß und kalt als er sich diesmal entschieden zurückzog, wenn er so sanft war, genoss ich seine Berührungen schon, wie ich mir eingestehen musste, aber nur, wenn er nicht zu weit ging, stellte ich fest, während er mich mit lustverhangen, sehr dunklen Augen ansah.

Er sah, wie ich nur in einem dunkelgrünen seiden-BH und meinem Slip vor ihm stand. Als er etwas tat was mir den Atem raubte, er legte seine Hand auf meine Scham strich über den Seidenstoff und ich presste mich an die Wand. Ich biss mir in die Wange, da ich versuchte ihm einen unbeteiligten Blick zu schenken, während er mich so intim berührte, er seine Hand nun fester an mein heißes Fleisch drückte, kämpfte ich gegen die aufsteigende Erregung genauso an, wie gegen meine panische Angst vor ihm.

„Hermione, du bist so was von fällig, aber das muss wohl warten, bleib hier, du willst ja nicht das er was sieht!“, zeigte er eine bewundernswerte Selbstbeherrschung und er verschwand hinter der Tür, schloss sie leise und ich schlang meine Arme um mich. Er war heiß und er war gut, er wusste was er tat, leider, und mein Herz schlug schnell und ich war unsicher, aber auch wenn ich es diesmal hatte unterdrücken können und weich und nachgiebig unter seinen kundigen Händen und seinen küssenden Mund blieb, so war tief in mir doch noch immer meine bescheuerte Angst vor ihm. Was aber anderseits auch wieder verständlich war, oder? Also so ganz unnormal war ich dann halt wohl doch noch nicht. Dies alles hier, hätte niemals passieren müssen, hätte ich nicht den Alten zu ihn bringen müssen, ärgerte ich mich.

Doch er kam schon wieder mit meiner Jeans und meinen Shirt und ohne Scheu warf ich den Mantel nun ab, zog mich vor seinen Augen an, zog mir das Shirt über den Kopf und stieg in die Hose, was er mit verschränkten Armen besah und unleserlichem Gesichtsausdruck über sich ergehen ließ.

„Was hast du mit ihm gemacht?“

„Deine Zauber gelöst ihn ins Bett gesteckt und noch einmal einen Fuhre Tränke in ihn geschüttet! Und nun komm, hier mein Arm!“, bot er mir seine Rechte an und ich tat ohne zu Fragen wie er verlangte und schon spürte ich wie er apparierte, sich alles um uns drehte, wir aber plötzlich festen Boden unter den Füßen hatten und ich in der Eingangshalle des Manors stand.

„Ich muss zurück, ich werde schweigen! Viel Spaß mit Lucius und Draco!“, zeigte er mir ein diabolisches Grinsen und weg war er…… Als seine Worte in meinen Verstand sickerten, er gab mir sein Schweigen, ohne eine Forderung! Konnte ich es gar nicht glauben. Er forderte nichts!





Als sich eine Tür öffnete und Draco aus dem Speisesaal trat, mich sah und große Augen bekam!

„Hermione, bist du irre, wenn Vater dich so sieht!“, war dies seine Begrüßung und so gab ich Stoff, rannte schnell in unsere Gemächer und riss mir noch im Lauf die Klamotten zum zweiten mal an diesem Tag vom Körper, sprang kurz unter die Dusche um den Staub und Dreck, der an mir klebte, abzuwaschen, denn dort wo ich mich heute rumgetrieben hatte, war es echt schmuddelig gewesen und so eine Dusche wirklich nötig.

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Danach schmiss ich mir ein hellgraues Fransenkleid über und gestattete mir einmal durchzuatmen. Es war schon Ultra spät und Draco hatte gerade das Speisezimmer verlassen wollen, sie hatte umsonst auf mich gewartet, bestimmt erwartete mich nun das Tribunal in Lucius Kaminsalon im Parterre. Es war nur eine Frage der Zeit bis Severus kam und Lucius einweihte, er wollte mir nur Zeit geben das selbst mit den Beiden zu klären, bevor er kam, das war…unerwartet großzügig von ihm, trieb mir aber trotzdem die Aufregung in meine Nerven, es würde beiden nicht gefallen was mir eingefallen war um uns zu decken.

Ich ging gemessenen Schrittes die ellenlangen Wege des Manors entlang, nun es drängte mich nicht dieses Gespräch zu führen.

Als ich flüchtig klopfte und eintrat, die Herren Malfoy bei ihrem Digestif unterbrach und mir vor allem Lucius einen warmen, liebevollen Blick schenkten, war ich versucht es sarkastisch und sehr zynisch zu sehen, wenn ich Stahl hätte geschnitten haben wollen, dann hätte ich mir wohl seine Augen ausleihen können, so erschreckend kalt wurde ich gemustert als ich mal ganz schnell versank. Draco schenkte mir eher einen tadelnden Blick, nickte jedoch kurz beim Anblick meines Kleides, doch dann wurde seine Miene hart und unbeweglich, ja er war auch nicht erfreut das ich so spät kam und sicher gespannt auf eine Erklärung, aber er war nicht so gnadenlos mies gelaunt wie Lucius es deswegen war. Draco trieb wohl eher die Sorge, als das er mich kontrollieren wollte.

„Du kommst spät!“, war das mal nicht toll, als könnte ich nicht die Uhr lesen, schien Lucius Laune grandios wie er mich so verharren ließ.

„Dürfte ich mich erklären!“, bat ich unterwürfig als ich ein abwertendes Schnauben vernahm und dann ein harsches:

„Setz dich!“ So tat ich sofort was mir erlaubt worden war und sank in den Stuhl neben Draco, der mich verhalten ansah.

„Nun, dann erkläre dich und das was dich geritten hat unentschuldigt das Abendessen mit uns zu verpassen?“, war seine Stimme schon sehr eisig, wie ich fand und so wagte ich mal einen intensiven Blick zu ihm und sah nur die langen Haare auf seiner Brust die im Schein der Flammen weiß glitzerten, während er in die Flammen sah und mir keinen Blick schenkte.

„Nun, ich weiß es ist vermessen, aber dürfte ich erst alles auf einmal erzählen und ihr fragt dann? Und es wäre noch ganz lieb, wenn ihr beide versprecht erst zuzuhören und dann in die Luft zu gehen!“

„Deine Bitte lässt Schlechtes hoffen!“, wandte Lucius wenig erfreut ein und ich zuckte entschuldigend die Schultern. „Aber sie sei dir gewährt!“, atmete ich doch gleich leichter, aber meine Nervosität zeigte sich, verdammte ich mich, warum hätte ich das bescheuerte Kleid gewählt, das verführte ja geradezu dazu mit den blöden Fransen zu spielen.

„Nun, also ich war ein bisschen unterwegs, hab mir hier und dort einen Ort angesehen, nichts spektakuläres, ja….und nun auf einmal sah ich Dumbledore….“, sprang Lucius die unverhohlene Skepsis aus dem Antlitz, als würde ich ihn verarschen wollen und selbst Draco gab einen Schnauber von sich, wie es schien glaubten sie kein Wort „….Ja was auch immer ihr glaubt, es war so! Ich hab mich schnell unsichtbar gemacht, ich wollte nicht, dass er weiß, dass ich ihn gesehen hatte und bin ihm gefolgt. Er schein etwas zu suchen, keine Ahnung was, und als er dann wo hineinfasste nun….da traf ihn ein schwarzroter Strahl, er war unvorsichtig, und…. also ich hab ihn gerettet! Der Fluch war schwarzmagisch ….er war bewusstlos und ich hab ihn zu Severus gebracht! Danke Draco für den Tipp mit Spinner´s End, er konnte ihm nach langer Arbeit retten, nur seine Stabhand, die ist verloren, verfault echt eklig….!“, schluckte ich meine Magensäure zwanghaft hinab und sah das die Wendung, sowohl Lucius als auch Draco erstaunte. Und so räusperte ich mich:

„Nun der Alte ist übern Berg, als Severus und ich auf den Schreck in seinem Wohnzimmer etwas getrunken haben, er war recht erschöpft, war nicht so einfach das zu heilen!...Naja es klopfte, ich bin hoch um nach Dumbledore zu sehen und um zu verschwinden, doch als ich oben war, fiel der alte Depp aus dem Bett, da er langsam erwachte. Ich hab ihn versteinert und nicht lange überlegt, mich ausgezogen und mir einen Morgenmantel übergeworfen und bin runter gerannt und das wohl keine Sekunde zu früh, die Lestranges und Nott waren schon sehr aufgebracht und misstrauisch als ich hereinkam…..“, erklärte ich, etwas gehetzt, wie ich fühlte und ich sah wie Draco große Augen machte und Lucius nur unbewegte meiner Erzählung lauschte.

„Sie haben sofort aufgehört zu bohren, haben akzeptiert das ich mit Severus…also, das Gespräch drehte sich dann eher darum, wer mich alles haben darf, da ich wohl für alle die Beine breit mache! Ich nicht nur Draco,….sondern auch Severus bediene! Severus hat sich ganz ungewöhnlich vor mich gestellt…obwohl, Moment, es war eher so, dass ich mehr hinter seinem Rücken Schutz gesucht hab, der Mantel war viel zu groß, der hätte mich fast nackt vor den Typen stehen lassen, deshalb hab ich nix gesagt. Und nun, es war ja das was ich darstellen wollte….dann hat er sie rausgeschmissen, hat ihnen gesagt sollten sie es wagen mich anzufassen würden sie es mit ihm, dir, Draco und dem Lord zu tun bekommen!“, machte ich eine hilflose Geste und bedeutete damit das ich fertig war, ich meine das Severus noch so einiges gefordert hatte, musste ich ja nicht frei heraus gestehen.

„Interessant, wie ging es weiter, sag mir nicht Severus hätte nicht gekostet!“, kam es süffisant von Lucius und Draco saß etwas starr in seinem Sessel.

„Nun, er hat meinen Mantel geöffnet, ist an mich ran getreten und hat mich dann aufgefordert zu schauen ob sie uns durch eines der Fenster beobachten und nun, das taten sie. Er hat mich am Hals geküsst und dann aus dem Raum gezogen, dann hat er mich hergebracht und gemeint ich soll es euch erzählen, er müsste sich weiter um Dumbledore kümmern. Ich habe ihn übrigens gebeten, es diesem nicht zu sagen das ich ihn gerettet haben, das muss er nicht wissen!“, brachte ich es hinter mich.

„Erstaunlich, wie sich ein Tag bei dir entwickeln kann!“, kam es sehr zynisch von Lucius.

„Und wir sollen dir glauben, dass das so ausgegangen ist!“, schmunzelte der aristokratische Mann nun sehr gehässig.

„Nun, ja, denn ich würde es nicht wagen dich zu belügen Lucius, aber ich stimme zu, wäre Dumbledore nicht verletzt auf dem Boden gelegen, wüsste ich nicht was er getan hätte, aber das ist wenn ein Spielchen „Was wäre wenn“ und das ist dir doch wohl zu doof! Was tun wir wegen den DeathEatern, die denken ich bin auch hier allen zu Willen?“, bohrte ich wirklich interessiert nach, denn eines war klar, ich würde keinen dieser Verrückten an mich ran lassen, würde bis zum letzten Blutstropfen kämpfen und wenn ich den ganzen Zirkel mit in den Tod nahm.

„Das werden wir regeln, ich, wir alle werden nicht zulassen, dass dich einer dieser Idioten wagt zu berühren, du bist eine Tochter meines Hauses, die sollen es sich trauen.“, sprach Lucius sehr bestimmt.

„Das sehe ich genauso!“, kam es kalt und zum ersten Mal seit ich da war von Draco. Puh, glaubte er mir, oder eher weniger, konnte ich nichts in seiner steinernen Miene lesen.

„Morgen findet eine Versammlung des Inneren Zirkels statt, Draco wird dich einweisen, du hast die Ehre morgen Dark Manor kennenzulernen und mach dem Haus Malfoy keine Schande!“, wies er nachdrücklich an und ich sah wie er mit einer Geste das Gespräch für beendet erklärte.

Ich erhob mich und Draco folgte mir auf dem Fuß, sodass er uns doch noch an der Tür aufhielt.

„Ähm…Hermione, was, beziehungsweise wo, hast du Dumbleodre aufgelesen…?“, verkniff ich ärgerlich meinen Mund und wandte mich lächelnd um.

„Bist du sicher, du willst das wissen?“, wollte ich mich herauswinden.

„Ja!“, kam es sehr bestimmt von ihm und ich schluckte.

„Little Hangleton!“, gab ich zu. Ich wusste nicht was Lucius über den Lord wusste und ob er wusste, dass er damals auf den Friedhof diesen Ortes hinappariert war und so sah ich wie er nachzudenken schien, was ich und Dumbledodre dort vielleicht zu suchen hatten.

Als er nichts mehr sagte und mir Draco wies ihm zu folgen, ließen wir einen in Gedanken versunkenen Lucius hinter uns.

Es erstaunte mich immer wieder, meine drei Männer waren das undurchsichtigste was es gab. Die rechte und die linke Hand des Dark Lords, retteten dem gefährlichstem Widersacher des Dark Lords das Leben und wenn es nur durch schweigen war, aber sie taten es. Aber zu versuchen zu ergründen was sie planten und wollten, nein das tat ich mir nicht an, das würde nur Migräne bedeuten, resignierte ich.



Draco zog mich, nachdem wir die Tür schlossen, an sich und inhalierte meinen Duft.

„War das die Wahrheit?“, fragte er rau und fordernd nach, entließ mich aber nicht aus seinen Armen.

„Draco, ich würde es nicht wagen Lucius bei so was ins Gesicht zu lügen!“, gab ich ruhig zu, erklärte es ihm.

„Dann ist es ja gut! Und soll ich glauben das da mit Severus nicht mehr war….halt, stopp….ich meinte das damals ernst, ich möchte es nicht wissen, wirklich nicht!“, hob er abwehrend die Hände und ich tat was er wollte, ich schwieg, war für sein Seelenheil wohl besser.

„Aber du wirst mir das mit Dumbledore erzählen?“, forschte er nun nach, löste sich von mir, hielt mich an den Schultern fest und sah mich eindringlich an. Wir gingen hoch in unsere Suite und ich weihte ihn in alles ein.

„Natürlich…..“, und so erzählte ich von dem Waisenhaus, zeigte ihm die Akten! Dann erzählte ich von Little Hangleton und der Hütte, dann zeigte ich ihm den Stein, wir ließen ihn magisch vor uns in der Luft schweben und betrachteten ihn.

„Interessant! Das ist also das Zeichen, das auch auf dem Buch ist…..was es nur bedeutet! Und du meinst wirklich Dumbledore wollte den Stein benützen, er glaubt diese Geschichte?“, fragte Draco überlegend und skeptisch nach.

„Wie es aussieht, aber bedenke, in jeder Kindergeschichte steckt meist ein Körnchen Wahrheit! Auf jeden Fall sollte dies zusammen mit der Akte in den Safe, aber spürst du es nicht auch, dass diesen Ring dieselbe dunkle Aura umgibt wie das Amulett“.

„Was hast du vor? Ich würde vorschlagen wir gehen am Vormittag ins Cottage und danach müssen wir wieder hierher um uns auf das Manor und den Lord vorzubereiten!“, und so nickte ich, das war eine gute Idee, gingen wir ins Bett nach diesem doch sehr ereignisreichen Tages für mich.



Der nächste Tag brachte mir erstmals Kopfweh, als ich mich fragte wie es Dumbledore ging, es war erschütternd zu sehen, wie er sich vergessen hatte, nur leider würde ich diese Informationen erst erhalten wenn ich Severus wiedersah und nach seiner Drohung, die mir in den Ohren klang, das „ich fällig“ wäre, die vergaß ich nicht so schnell, dieser Mann sprach keine leeren Drohungen aus, wurde mir mulmig bei dem Gedanken ihn wieder zu sehen.

So machten wir zwei uns auf ins Cottage und sahen einen sehr kleinlauten Ron, der mit auf dem Rücken verschränkten Armen durch den Garten streifen. Als er uns sah, schenkte er uns ein Hallo, das noch nicht mal so gekünstelt wirkte, und so sah ich Draco mit einem eindeutigen Blick an und mit einem theatralischen Augenrollen kam er meiner Bitte nach und verzog sich und suchte die Anderen.

„Und bereust du es?“, fragte ich nun Ron, während dieser schon weiter im Garten umherwandeln wollte. Er fuhr ruckartig herum als er bemerkte, dass ich zu ihm aufschloss.

„Was…was willst du hören, Hermione, ja, nein, alles beide!“, holt er gequält, tief Luft.

„Weißt du, selbst wenn ich es aus tiefstem Herzen bereuen würde, es würde nichts daran ändern, dass die Dinge so sind und so laufen wie sie es tun! Nicht wahr! Ich würde es nur vielleicht nicht wissen, aber machte es das besser?“, gab er abwägend zu bedenken.

„Was willst du damit sagen, du stehst nicht dahinter, findest dich damit aber ab?“, wollte ich wissen.

„Nein, das wollte ich so nicht sagen. Ich wollte sagen, dass es zum Teil besser ist, aber viele Dinge mir trotzdem den Schlaf rauben. Also bereue ich es um den Schlaf gebracht zu werden? Aber die andere Seite ist die, das ich vorher schon manchmal schlecht schlafen konnte, wegen dem was ich nicht wusste, nur ist es jetzt so, dass ich wegen dem was ich weiß, nicht schlafen kann! Also was soll ich bereuen!“, erklärte er mir ruhig, sah mich aber nicht an, sondern ließ seinen Blick durch den Garten schweifen, erst zum Schluss schenkte er mir einen kurzen, resignierten Blick. Ich war kurz davor vom Glauben abzufallen als sich mir ein philosophischer Ron offenbarte, ich sollte ihn ins St.Mungos bringen, dachte ich, vielleicht hatte er einen Fluch abbekommen?

„Ich freue mich, das du dafür sorgst das hier so viele gut leben, echt! Das ist toll hier! Ich freue mich so sehr für Harry, wirklich und ehrlich! Daphne ist voll nett und so schockiert ich bin, ich frag mich echt wie die nach Slytherin kommen konnte! Aber sie passt zu Harry, wie es Ginny nie gekonnt hätte! So beständig und sie liebt ihn wohl und Harry ist hin und weg, versuch mal mit ihm ein Gespräch anzufangen in dem nicht jedes Wort Daphne ist….. Auch Astoria ist ein liebes Mädchen, aufgeweckt und keck, aber da sehe ich die Schlange schon mehr, aber Cho hatte auch Züge, die ich nicht mochte und die war bei den Raben….du siehst alles nur Vorurteile! Und Blaise hey, der Junge hat es echt drauf, hätte mich letztens fast im Schach geschlagen, da musste ich mich echt anstrengen! Ein harter Typ, aber er kann was!“, fuhr er sich durch sein langes dichtes rotes Haar, nur um dann die Hände wieder hinter seinen Rücken zu legen und sie zu verschränken. Ron würde man von dieser Zeit an fast nur noch so durch die Gegend laufen sehen, das war seine Methode erst zu überlegen, dann zu Handeln, da bis er seine Hände entwirrt hatte, es dauerte und da konnte dann schon mal der ein oder andere Geistesblitz durch den cholerischen Anfall dringen, er hatte sich extrem verändert und arbeitete hart an sich, was mir wirklich gefiel.

„Ich meine, der Typ ist echt krass, was der den anderen und nun mir alles beibringt, echt krass und sie haben mir von ihrem Familienleben erzählt und ich bin ehrlich, ich möchte nicht tauschen! Wir hatten zwar nie viel Geld, aber Mum und Dad haben ihr Bestes gegeben, erst seit dem ersten Jahr von Harry und unserem ersten Aufeinandertreffen mit Du-weißt-schon, hat sie sich so verändert, da sitz….hier…“, entwirrte er wieder seine Hände und klopfte sich auf Herz und Stirn, dann verschränkte er die Arme wieder „…und nun hier, sitzt halt die Angst, das dürfte wohl noch aus dem ersten Krieg kommen, wo ihre älteren Brüder, Gideon und Fabian Prewett, sie waren Zwillinge, im Kampf für den Orden von Dolohow ermordet wurden. Aber nun ist sie nicht mehr zu ertragen! Und da sind wir beim nächsten Punkt…..TWINS, wie könnt ihr da so darüber stehen?“, stellte er nur die eine Frage und verstummte.

„Wie??? Wo die Liebe hinfällt, sie tun Niemandem weh! Sie können keine Kinder bekommen, also ist es, wie ich finde, ihre Entscheidung so zu leben wie sie leben, das sie das gleiche Geschlecht lieben, oder das sie sich lieben, was stört dich?“, wollte ich sanft von einem mitgenommen wirkenden, sehr blass aussehenden Ron wissen.

Er schien lange zu überlegen, seufzte schließlich tief:

„Das ist eine gute Frage, Hermione! Ich vermute schon länger, dass Charlie auch auf sein Geschlecht steht! Da gab und gibt es bis heute keine Frau oder gar Freundin, noch nie, du verstehst! Mum will es nicht sehen, aber nun gut, ihr Ding, und mir, nun mir war es wurscht, völlig, dann ist er halt schwul, wenn ich es nicht sehen muss? Aber die Twins! Ich weiß nicht sie sind gleich?“, verzog er angeekelt das Gesicht.

„Ron, kannst du dir wirklich jemand anderen an ihrer Seit vorstellen? Angelina, Alica oder einen x-beliebigen Jungen? Ich nicht, ich sehe sie immer nur als Team, das zusammengehört, und wie es aussieht in allen Lebenslagen. Ich habe sie vom ersten Moment an als ich es wusste unterstützt! Sie hatten Krisen und gerade eine vor ein paar Tagen wegen dir und Angelina und ich sah aber wie glücklich sie davor hier waren! Sie tun für sich das richtige!“, zuckte ich die Schultern.

„Was ist es fühlst du dich angeekelt, abgestoßen, was ist es?“, wollte ich wissen.

„Wenn ich das mal wüsste! Als mich die anderen aus der Ohnmacht erlöst haben, ….man ich hätte da echt gern länger darin gelegen…..ich weiß es nicht, okay?! Das ist echt nicht leicht für mich, sie sind meine Brüder!!! Sie sind meine Familie! Das schockt mich mehr als dich, Malfoy und Snape zusammen, verstehst du das!“, kam nun die Röte in seine Wangen, als er sich reinsteigerte und nun wild vor einigen Rosenbüschen auf und ab lief, die Arme noch immer verrenkt auf dem Rücken.

„Ja, weil du es nie in Betracht gezogen hast“, vermutete ich jetzt mal stark.

„Vielleicht, aber die anderen halten auch komplett zu ihnen, selbst Harry steht hinter ihnen….und ich, ich weiß gar nicht wie Mum das Überleben soll!“, schüttelte er sich.

„Ron, mach dir um eure Mutter keine Sorgen, sie muss es nicht wissen, sie wollten es DIR sagen! Es würde ihnen viel bedeuten, wenn sie von einem Familienmitglied, von ihrem Bruder, die Bestätigung bekommen, das du sie als Paar akzeptierst! Aber niemand wird dich drängen das zu tun, das ist deine Entscheidung, sei nur nicht verletzend zu ihnen. Und was ist mit uns, kommst du mit dem klar was du nun über mich weißt?“, fragte ich gespannt, denn es interessierte mich wirklich, ob er es schaffte mit der wirklichen Hermione klar zu kommen, soweit er sie kannte.

Er sah mich überlegend, aber auch irgendwie traurig an, dann atmete er tief durch und antwortete ruhig: „Irgendwie schon, ich mag zwar über so einiges was dich betrifft erst gar nicht nach denken, das ist so anders, so viel verquerer als alles was ich mir vorgestellt habe, aber ja, ich denke schon! Du hast hier viel Gutes getan und ich sehe deine gute Motivation und auch, dass du mich und Harry längst überflügelt hattest, als wir es noch nicht mal geahnt haben und das in vielen Bereichen. Wir konnten nie mit dir mithalten und was ich bei dem Kampf gesehen habe, WOW, du bist echt gut und wahrscheinlich konnte Malfoy mehr mit dir mithalten als wird. Nach dem was Harry und die Twins so erzählt haben, kann ich ja fast schon verstehen warum du dich ihm zugewandt hast, auch wenn es mir noch immer nicht gefällt, gar nicht….!“

Ich nickte verstehend, antwortete: „Es bedeutet mir viel Ron, das unsere Freundschaft nicht zerstört ist, du dich nicht vor mir ekelst!“

Nun wandte er mir den Rücken zu und sprach seufzend weiter: „Weißt du, ich mag nicht daran denken was du mit Sirius und der Fledermaus getan hast, da schüttelts mich, die sind so alt und Snape… aber das ist deine Entscheidung. Ich versuche das pragmatisch zu sehen, auch wenn es mir schwer fällt, solange es für dich ok ist, sollte ich mich nicht daran stören, doch das zu können, wird noch dauern. Den Abend, an dem ich her kam, den will ich am liebsten vergessen, doch das Bild, wie du Malfoy mit dem Dolch schneidest, krieg ich nicht aus dem Kopf, ganz ehrlich und dich, so halb nackt, wäre es nicht so eine bizarre Szene gewesen, hätte ich dich ja sogar gern so gesehen!“

Zu meiner Überraschung drehte er sich nun um und grinste mich schelmisch an, ähnelte in dem Grinsen erschreckend den Twins und sagte: „Schlecht siehst du ja nicht aus, wie sagen die Twins immer, Schönste!“

Es tat gut zu sehen, dass Ron zumindest seinen Humor zu behalten schien. Doch er wurde schnell wieder ernst und sagte: „Ich gebe unsere Freundschaft nicht auf Hermione, sicher nicht, dafür hast du viel zu viel Gutes für Harry getan und irgendwie beeindruckt es mich auch, was du bereit bist alles für ihn zu tun. Alleine schon, dass du für ihn Daphne her geholt hast! Aber ich frage mich, hast du uns vom ersten Tag an etwas vorgespielt, war deine Freundschaft je echt, unsere, ab wann hast du angefangen mich an zu lügen, uns etwas zu verschweigen?“, warf er mir hart vor.

Ich musste nicht wirklich überlegen und antwortete sofort: „Ich kam ganz anders in die Welt der Zauberer als du Ron, du bist da rein geboren, ich kam in eine Welt, die mir endlich erklären konnte warum ich so anders bin als andere, aber als ich das endlich wusste, war schon so viel kaputt, ich konnte, nachdem ich diese Welt kennen lernte und wie arrogant, versnobt und besserwisserisch viele Zauberer über die Muggel ihre Nase rümpfen, mir das nicht so ansehen. Harry hatte auch darunter zu leiden gehabt, nur weil Dumbledore so selbstverliebt ist. Ja, ich war froh das ihr meine Freunde wurdet Ron, ihr wart meine ersten wirklichen Freunde, doch je mehr ich in die magische Welt eintauchte, desto wütender wurde ich und ich denke, ich kann nicht genau sagen wann ich anfing im verborgenen das zu tun was ich für mich selber als das beste erachtete, aber ich tat es nicht um euch zu hintergehen. Ich beging schon damals viele Regelbrüche, erinnere dich, im 2. Schuljahr als ich in Severus Vorratsraum einbrach, schon da beherrschte ich das Brechen von Flüchen. Ich ging an all das pragmatischer ran als du es je gekonnt hättest, denn ich bin nicht damit aufgewachsen, ich habe mich auf die Verbotene Abteilung gestürzt, die schwarze Magie zu verteufeln ist mir nie eingefallen und Harry, ehrlich, ich wollte ihn damit nicht belasten. Ron, glaub mir, eure Freundschaft war mir wichtig, sonst hätte es mich auch nicht so verletzten können, das du beim Trimagischen Turnier so gegen Harry gewettert hast! Ich konnte dir das nicht so leicht verzeihen!“ Ich hatte ihn eindringlich angesehen, sein Mienenspiel, während ich ihm all das erklärte beobachte und mir war klar, er dachte darüber nach aber er antwortete auch:

„Du hast ja irgendwie recht und noch mal zu hören, dass unsere Freundschaft echt war, keine Lüge, tut sehr gut Hermione! Und das ich ein Idiot war, habe ich eingesehen!“

Auf ein mal trat er näher auf mich zu, schien sich noch mal kurz um zu sehen und ergriff meine Hände, was mich ziemlich überraschte, er scheute zumindest nicht mich an zu fassen, sehr aufschlussreich, aber das sollte Draco besser nicht sehen, leise, etwas gehetzt sagte er:

„Aber, ich mache mir trotz allem große Sorgen Hermione. Es kann doch nicht sicher sein für dich im Malfoy Manor zu leben. Gut, Malfoy gibt sich hier immer relativ nett dafür das er ein Arsch ist, aber da ist doch noch sein Vater, das sind DeathEater, du bist da in Gefahr….!“

Ich lachte auf und schüttelte den Kopf, versuchte ihn zu beruhigen, während ich meine Hände aus seinem Griff zog:

„Nein Ron, ich bin dort nicht in Gefahr, Lucius beschützt mich, glaub mir. Er beschützt mich sogar vor dem Lord, besser als alle anderen es könnten. Kein DeathEater kann und darf mir etwas an tun, und da ich auch noch im Inneren Kreis bin, würden sie nicht nur den Zorn von Lucius, Severus und Draco auf sich ziehen, sondern sogar den vom Lord. Sag mir, welches andere Mudblood ist so exzellent vor den DeathEatern geschützt?“

Ich sah ihn eindringlich an, doch er grummelte: „Ich traue ihnen trotzdem kein Stück und das solltest du auch nicht…!“ Gab er von sich und verschränkte die Arme vor der Brust.

Ich seufze ergeben und antwortete nur: „Ron, sie sind meine Familie und auch wenn du es nicht verstehen kannst, ich würde ihnen mein Leben anvertrauen, denn sie schützten mich, aber, nun komm es gibt Neuigkeiten!“, sah er auf und ich bemerkte etwas was früher für ihn nicht möglich gewesen wäre, er drängte seine Gefühle die in Aufruhr waren zurück und nickte beherrscht folgte mir in die Laube in der es sich die anderen diesmal alle einträchtig gemütlich gemacht hatten.

Wir erzählten ihnen alles, vom Waisenhaus, was besonders die Mädchen veranlasste mitleidig zu schauen, dann kam Little Hangleton, was Harry kurz aufbrausen ließ, ob ich irre war da ich alleine DA hingegangen war, aber mal ehrlich, was diesen Friedhof und den Ort betraf, da hatte er eine Klatsche weg! Was verständlich war, nach der Nacht! Ich hatte den Friedhof auch aus einem anderen Grund nicht aufgesucht, ich hatte den Tatort von Cedrics Ermordung nicht sehen wollen, das hatte ich mir ersparen wollen, den das erinnerte mich dann doch immer an die unbeschwerte Zeit die ich damals mit ihm genossen hatte und oh ja, es schmerzte sich zu erinnern.

Ich berichtete nun von Dumbledore und da lauschten sie doch alle mit offenem Mund, sie sahen zum Teil sehr betroffen aus, das es den Direktor so erwischt hatte und selbst Ron zeigte sein erstaunen offen, das er den Ring verwenden wollte. Die einhellige Meinung war: Wie bescheuert war das denn?

Ich legte die Akte und den Beutel mit den Ring auf den Tisch um den Ring dann auszuschütteln, als wir auch schon hörten wie Harry gequält Luftholte! Wow, die Wirkung war nicht mehr so schlimm, aber er hatte schmerzen und keiner wagte den Ring anzufassen.

Als die Twins es dann doch wagten und stolz sagten: „War doch klar, wenn der Fluch einmal losging, ist er nicht mehr existent!“ Sie grinsten frech in die Runde und ich sah die alte Harmonie und ein vorsichtiger Seitenblick zu Ron zeigte mir, dass er es versuchte zu verstehen und sich zurückhielt. So betrachteten wir den Ring, aber der Grund warum Harry reagierte, schien immer noch in ihm zu sein, also ein Stück mehr was mit dem Lord zusammenhing, wanderte es in den Safe, die Akte hatten wir schon durch und auch sie war sicher verwahrt!

Als ich nun erzählte wie ich den verletzten Dumbledore rettete, indem ich ihn zu Severus brachte, der das Wunder vollbrachte den Fluch zu brechen, lehnte sich Harry zurück und meinte nur sehr behutsam: „Das bestätigt meine Meinung, das an Snape mehr ist, das denke ich seit ich seine Erinnerungen gesehen habe!“ Und selbst Ron schluckte zwar schwer, zeigte aber seine Hochachtung, dass er die „Gestalt der Lichtseite“ gerettet hatte. Die anderen stellten dann noch Fragen, um was für Erinnerungen es sich handelte, aber Harry winkte ab, selbst als Daphne fragte und meinte nur, darüber könne er nicht reden, das sein die intimsten Erlebnisse eines anderen und darüber würde er schweigen. Wow, war Harry erwachsen geworden.

Den Rest, meine Problem mit den DeathEatern, oder das Severus nichts lieber täte als mich in sein Bett zu ziehen, verschwieg ich wohlweislich, das ging sie nichts an.

Nun waren die anderen dran zu berichten. Sie erzählten ganz Stolz, dass sie die Bücher gut durchnahmen, die ich ihnen gebracht hatte und ich freute mich, dass sie so engagiert waren. Als sie mir ein kleines, unscheinbares Buch zuschoben und Draco und ich gemeinsam unsere Nasen hineinhielte und uns erklären ließen was sie an dem Buch so gefesselt hatte.

Sie erzählten das im Bucheinband Initialen hineingeschrieben worden waren R.A.B. und das Harry sich erinnerte das Sirius einen Bruder gehabt hatte, Regulus Arcturus Black, ein DeathEater, der laut Aussagen von Sirius aus unerklärlichen Gründen aus den eigenen Reihen der Anhänger des Lords liquidiert worden war.

An sich musste ich schmunzeln, es war zu komisch, alle hatten sie ihre Meinung zu dem Buch, alle hatten es gelesen, obgleich es tiefst schwarze Magie behandelte, selbst Ron hatte es verschlungen, bis vor kurzen hätten Ron und Harry sich vehement geweigert und nun stöberten sie regelrecht, es war ein interessantes Buch.

Das Buch handelte über Horcrux, etwas, was ich bisher nicht gekannt hatte, das waren Objekte, in denen ein schwarzer Magier einen Teil seiner Seele außerhalb seines Körpers aufbewahren konnte. Wer einen Mord beging, spaltete in dem Ritual seine Seele und bannte einen Teil davon durch einen Zauber in einen Gegenstand, schloss dieses Seeelenfragment dort ein.

So lebte die Seele fort, außerhalb des menschlichen Körpers, sicher aufbewahrt in dem Horcrux. Wenn also besagte Person getötet werden sollte, die einen Horcrux von sich erschaffen hatte, blieb die Seele auf der Erde gebunden, weil ein Teil von ihm unversehrt in dem Horcruxkörper erhalten blieb. Deshalb wurde diese Person entleibt ohne richtig zu sterben. Die verbliebene Rumpfseele, konnte existieren, aber nicht leben, da körperlos, außer sie schaffte es sich mit fremder Hilfe wieder einen eigenen, handlungsfähigen Körper zu schaffen.

Wow, wir hatten es, dies war die Erklärung warum der Dark Lord bei dem Mordversuche an Harry nicht gestorben war und warum er hatte wiederkehren können, verdammt! Das war schrecklich! Wir lasen weiter und erfuhren,

dass die Seele dessen, der einen Horcrux von sich herstellt, schwer erschüttert und instabil wird.

dass ein Horcrux genau gegenteilig funktioniert wie ein lebender Mensch: Wird der Mensch getötet, stirbt sein Körper, aber die Seele bleibt unversehrt, während bei der Zerstörung eines Horcrux das in ihm enthaltene Seelenstück getötet wird und der Körper unversehrt erhalten bleiben kann.

dass ein Horcrux nur durch die wenigen Mittel zu zerstören ist, die etwas unwiederbringlich vernichten, so dass es auch durch die mächtigste Magie nicht mehr repariert werden kann. Dazu gehören Basiliskengift oder die damit behandelten Koboldgefertigten Waffen, sowie das schwarz-magisch erzeugten Dämonsfeuer.

Oh, man wir hatten die Erklärung warum wir so viele Todesdaten hatten und warum wir diese Gegenstände hatten, es war so glasklar und verständlich.

„Dann hat Voldemort so viele Todesdaten, weil er da seine Seele abgespalten hat!“, kam es bedrückt von Harry.

„Genau und warum, steht dann dein Tag als Todestag da, also ich mein wenn ich da jetzt nicht was falsch verstanden hab….muss da was, wo eingeschlossen werden, mit einem Zauber und Ritual….also, ist da an Halloween sein Körper gestorben!“, brachte Ron es leicht wirr aufs Tablett und in dem Moment sahen wir uns alle erschrocken in die Augen und von Draco, mir und den Twins wanderten zielgerichtet die Augen zu Harrys Narbe und selbst bei Harry schien es in dem Moment klick zu machen, da er in einer erschrockenen Geste seine Hand hob und sie hektisch zu seiner Blitznarbe fuhr.

„Fuck!“, echoten die Twins, während Draco sichtbar die Mundwinkel verzog.

„Mir ist schlecht!“, sprang Harry auf und eilte davon und ich strich mir mal wieder über die schmerzenden Schläfen.

Und was mich erstaunte, Ron war der nächste der es kapierte und wenig galant den Kopf auf die Tischplatte schlug und liegenblieb.

„Was???“, wollte Astoria wissen als sich Daphne mit Tränen in den Augen erhob und Harry hinterhereilte.

„Ach, Astoria! Harry hat die Narbe und die Verbindung zum Lord….“, wisperte da Blaise in ihr Ohr und zog sie an sich und wir blickten uns nun an, sprachen nichts und hingen alle unseren weniger guten Gedanken nach. Ach war das nicht scheiße, zu erkennen, das man ein verunglücktes Seelenfragment von einer anderen Person in sich trug?

Aber da zog ich mir das Buch schon wieder ran und ich bemerkte die Randnotizen, die Regulus dort eingetragen hatte, er schien sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt zu haben, aber wie es schien nicht angewandt, denn der Gute war tot, hatte es sogar noch vor Sirius geschafft, so viel war klar!

Harry brauchte nicht so beunruhigt sein, da war ich mir sicher und so studierte ich ausführlich das Buch, bis Harry wieder mit Daphne zusammen eng umschlungen zurückkam, sich gegenseitig Halt gebend. Sie tat ihm wirklich gut und passte zu ihm, musste ich mal wieder feststellen, denn sie war stark genug all das zu ertragen was auf sie zu kam, was auf Harry zukam. Sie traten auf uns zu und Ron tat das einzig richtige und zeigte Harry das er zu ihm stand, egal wann, wie und wo, sprang auf, klopfte Harry auf die Schulter und sah Daphne dankbar an und selbst Draco tat sein Bestes um Harry aufzuheitern, zumindest versuchte ich es so zu sehen. Dracos Humor war halt schräg, meinem eigentlich ähnlich.

„Na, wie ist es so festzustellen, dass man ein Freak ist?“, kam es sehr trocken von Draco, aber anstatt das Harry ausrastete begann er zu lachen.

„HEHE, weißt du Malfoy, es ist sogar befreiend einfach nur endlich zu wissen WARUM!!!!“, wow, er hatte ja so Recht, erkannte da nicht nur ich, endlich erklärte sich so viel! Die Visionen, die geistige Verbindung, das Parsel….all diese Dinge, die Harry immer sehr beschäftigt hatten, bekamen nun eine Erklärung.

„Ähm…Leute kommt mir das nur spanisch vor, oder euch auch…indem Buch steht, einen Horcrux, wir wissen es sind mehrere Gegenstände….und ich würde mal sagen zwei liegen in dem Safe! Oder! Nicht einer!!! Sagt bloß der Lord war so irre und hat nicht nur einen Horcrux gemacht, sondern zwei, plus Potter!“, traf Draco nun den Nagel auf den Kopf.

„Nein, Malfoy, das stimmt nicht!“, schüttelte nun Ron seinen Kopf, das sein Freund Harry so gezeichnet von Schicksal war, ließ ihn anscheinend das Desaster um seine Brüder vergessen, er engagierte sich regelrecht und alle sahen wir ihn nun interessiert an, als er sich durch das Haar strich „…nun, Ginny, das Tagebuch, ich mein da war doch auch seine Seele drin und er wollte Ginnys Körper, oder?“, klappte einigen vor erstaunen der Mund auf und ja Ron hatte Recht und ich hatte Recht gehabt ihn zu holen, auch wenn er den Trottel gern spielte, er war keiner! Er konnte strategische Geschehen sehr wohl in den Kontext bringen, so wie gerade eben.

„Du hast Recht Ron! Das heißt dann aber auch, das wären schon drei! Und wenn man die Todesdaten mit einrechnet, müssen es sieben sein, wobei ich glaube das Harry, und das ist dann die sehr, sehr gute Nachricht für dich, Du bist unbeabsichtigt entstanden unvollständig, kein vollwertiger, ganzer Horcrux….“

„Du weißt gar nicht wie mich deine Worte beruhigen Hermione!“, kam es erschreckend zynisch von Harry und seine Smaragde funkelten mich an „Das ist gut, aber es bleibt trotzdem scheiße!“ Sah ich wie Daphne ihren Arm noch stärker um ihn legte, sich an ihn lehnte und beruhigend ihre andere Hand auf seine Brust legte langsam darüber strich, ja sie war wirklich fürsorglich, süß die beiden, wenn die Situation nicht so scheiße gewesen wäre.

„Wo Harry Recht hat!“, nickten die Twins einstimmig, Mann da wollte man mal was positiv verkaufen und erntete nur Spott, ärgerte ich mich.

„Mal langsam Leute, Harry ist das vierte Fragment! Also wir haben das…was fehlt? Gut Frage oder?“, wandte Blaise ein.

„Wisst ihr was heftig ist, das der magische Stammbaum bemerkt hat, dass seine Seele immer mehr stirbt!“, warf nun Daphne gefühlvoll ein und brachte uns damit mal wieder zum Schweigen, da dies schon traurig war.

„Also das Buch und den Ring muss er erstellt haben als er seine väterlichen Verwandten umgebracht hat! Da er das Medaillon erst 1950 gestohlen hat von der Sammlerin und dieser Pokal von Hufflepuff, also können wir davon ausgehen das der Trinkbecher auch ein Horcrux ist, oder?“, erntete ich einstimmiges nicken.

„Wie es scheint mag er es symbolisch!“, kam der Einwurf von Astoria und da stimmte ich ihr zu.

„Ja, alles Gründersachen, bis auf das Buch, das war wohl eher narzisstisch, sein Ebenbild zu bannen!“, wandte nun Draco ein.

„Was fehlt?“, zeigten die Twins eine hoppelige Ungeduld, als sie auf ihren Sitzen unruhig umherrutschten.

„Ravenclaw!“, meinte nun Ron ruhig.

„Wo er Recht hat! Bis auf Gryffindor hat er von allen Gründern was!“, sagte nun Harry sehr resigniert.

„Nein, ich Tipp auf Ravenclaw! Von Gryffindor kenn ich nur das Schwert und das liegt doch in Dumbledores Büro, ich denke nicht, das er da ran kam und außerdem, ein Slytherin nimmt doch nicht freiwillig einen Gegenstand von Gryffindor!“, wandte Draco ruhig ein.

„Das sagt der, der sich eine Löwin im Bett hält!“, zogen ihm auch gleich die Twins auf!

„HAHA…ihr zwei Devils, sehr witzig, ich möchte aber anmerken, dass der Lord für seine Seele wohl trotzdem davon Abstand nehmen würde!“, meinte er nun sehr blasiert.

„Leute, könnt ihr nicht rechnen? Da fehlt noch ein….Horcrux….!“, warf nun Daphne zaghaft ein, die Harry nun die ganze Zeit zärtlich über die Hand strich, immer noch den anderen Arm um seine Mitte gelegt hatte, sowie er einen um sie.

„Stimmt, Cedrics Todestag….aber was sollte er da getan haben???“, brüteten wir über dieser Frage, als Ron sich schmerzhaft auf die Stirn schlug.

„Ich bin so doof…“, rief er aufgebracht.

„Na, da wiederspricht dir aber keiner Wiesel!“, brachte Draco es hammerhart und erntete von Harry einen bösen Blick, aber Ron beachtete ihn gar nicht, war von seinen Gedanken viel zu gefesselt.

„Nun, Harry hat doch diese geistige Verbindung zum, na ihr wisst schon IHM halt….durch die Narbe! Aber kann ein Zauberer durch irgendwas, selbst wenn er Parsel kann, in den Geist einer Person eindringen….ich verwirre euch??? Auch gut…also dann halt so, warum war Harry als er den Angriff auf meinen Vater sah, eine Schlange? Wie konnte der DUNKLE die Schlange durch seinen Geist lenken bei dem Angriff? Und Harry es sehen? Das geht doch selbst mit Parsel nicht!“, erklärte er uns sehr einleuchtend seine Gedankengänge, wow, Ron hatte den letzten Horcurx gefunden und gab mir heute schon zum zweiten mal Recht ihn geholt zu haben.

„MANOMAN Brüderchen, da oben ist ja echt Grips drin!“, zeigte Fred sein wenig schmeichelhaftes erstaunten.

„Jupppp, Kompliment alter, ich sehe was du sagen willst!“, meinte George und Rons Ohren wurden brennend rot.

„Schön das ihr es checkt, ich blicks grad nicht!“, rieb sich Harry abwesend über die Stirn, der Arme, ging es mir nur durch den Kopf.

„Verstehe Potter, ich glaube dein Freund versucht dir zu sagen, dass er glaubt, der Lord hat eine Verbindung zu Nagini geschaffen, ich vermute aus ihr bewusst seinen letzten Horcrux gemacht! Nur so lässt sich erklären warum er sie durch seinen Geist leiten konnte und auch du Zugang zu ihr hattest!“, erklärte nun Draco und Harry sah ihn wie ein Fisch an, sah nicht intelligenten aus und Draco zeigte ihm sein Haifischgrinsen.

„Wow…das ist echt gruselig!“, brachte es Blaise auf den Punkt, das war es.

„Ja, aber ich finde wir machen das gut, oder Leute, ich meine wir kennen nun alle Seelenteile bis auf Ravenclaw und wir wissen bis auf dieses und den Pokal wo sie versteckt sind, das ist doch schon mal was!“, strahlte Astoria in die Runde als sie das zusammengefasst hatte.

„Korrekt, und ihr dürft eines nicht vergessen, ich glaub nicht das der Lord ahnt, das Harry sein siebter Horcrux ist!“, wandte ich nun ein und bekam die Aufmerksamkeit aller.

„Schaut nicht so, ist doch klar, rechnet, mit der Seele im Körper des Lords sind es acht Fragmente, und so wie er auf Symbolik wert legt, denke ich nicht das die zu erreichende Zahl eine Acht war, sondern wohl eher die Sieben!“, kassierte ich viele Ah´s und Oh´s!

„Es ist schon krank, so seine Seele zu zerfetzen oder?“, fragte nun Harry deprimiert.

„Ja, Potter, das ist es! Vor allem da die Stammseele, wie wir dank des Buches wissen, instabil wird. Also was tun wir?“, wollte Draco nun wissen.

„Sammeln, suchen und sammeln!“, kam es von mir.

„Glaubt ihr er bemerkt es wenn man seine Seelenteile zerstört?“, wollte Daphne vorsichtig wissen.

„Keine Ahnung, deshalb wäre ich für Sammeln und dann alle auf einmal zu zerstören…den, also ich weiß nicht aber ich könnte mir vorstellen, selbst wenn er es nicht mitbekommt, sollten wir warten bis wir alle auf einmal alle zerstören! Es sollten nur noch seine Seele und Harrys Fragment existieren, vermute ich das er geistig wohl sehr ….“, zeigte ich einen Vogel. Mir kam die Prophezeiung in den Sinn, ob diese wohl auf das Seelenfragment anspielte?

„Das er verrückt werden könnte, aber Hemrione ist er das nicht schon?“, fragte Ron.

„Auf keinen Fall, böse und gemein, aber nicht verrückt!“, wies dies Draco herrisch zurück und ich nickte zustimmend.

„Nein, Ron er ist klar bei seinem bösen Verstand!“, stimmte ich nun noch bekräftigend zu.

„Mal eine andere, blöde Frage, warum hat Dumbledore den Ring gesucht? Weiß er es?“, fraget nun George.

„Gute Frage, gute Frage, so wie ich den Alten einschätze weiß oder vermutet er es, er hat ja immer gesagt der Lord sei nur verschwunden…..!“, gab ich kund.

„Cool, dass du das Buch gefunden hast, ich hab davon noch nie was gehört!“

„Wir auch nicht und ich bin mit dieser Art der Magie aufgewachsen, ist wohl etwas verpönt!“, sprach Draco für die anwesenden Schlagen, die zustimmend nickten.

„Na wenn das nicht verständlich ist, weiß ich auch nicht!“, meinte ein bedröppelter Harry.

„So, ich würde sagen daran können wir jetzt erstmals nichts ändern, also möchte ich mit Euch etwas machen!“, holte ich einen Beutel hervor und schmiss vier goldene Galleonen auf den Tisch!

„Wuhwuhwuhuh….jetzt wird´s blutig!“, amüsierten sich die Twins und bei der Aussage rissen vier Personen die Augen weit auf.

„Arch, lasst euch nicht verarschen!“, meinte Draco kalt und ich zückte meinen Dolch, was die Mädels sichtbar schlucken ließ.

„Das ist nicht schlimm! Hier, schneidet euch selbst, tut auf jede Galleone einen Tropfen eures Blutes und der Rest von euch, gebt ihnen eure!“, befahl ich in die Runde und zog mir meine, immer unsichtbare, Münze über den Kopf und die anderen taten es mir gleich. Harry hatte schon zum Dolch gegriffen und sich in die Haut geschnitten und verteilte unbeteiligte sein Blut und alle starrten ihn an wie er dies so stoisch tat, als seine große Liebe sich ein Herz fasste und es ihm gleichtat. Sie verzog zwar schmerzlich das Gesicht, gab aber ganz Slytherin keinen Piep von sich und gab auch fröhlich ihr Blut, als sich Ron wortlos auch schnitt, aber zischend Luft holte, während ihm Astoria schon fast eifrig den Dolch aus den Fingern riss.

Ich hatte derweil meinen zweiten Dolch gezückt und mich selbst geschnitten, sah wie das Blut aus dem Schnitt hervorquoll und dann betropfte ich die neuen Münzen und hatte meinen Dolch an Draco weitergereicht, wir gingen alle dem Schweigend nach. Als wir alle fertig waren und uns heilten, sprach ich den „proteus“ Zauber wieder auf die Münzen und dieser ließ sie aufleuchteten.

„Ihr fragt euch warum ihr bluten musstet? Nun ich habe die Münzen personifiziert! So klappt die Kommunikation nur zwischen uns!“, richtete den Zauberstab auf die Münzen “aboredefodio“, ein Zauber der ein Loch in die Galleone bohrte, was wunderbar funktionierte, ein kleiner Zauber und ich hatte vier dünne, schwarze Seidenbänder in der Hand und überreichte sie den neu eingeweihten, als wir alle die Münzen anlegten.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 140-141   Do Feb 09, 2012 4:58 am

141. Kapitel Die Dunkelheit verschlingt mich.


Und so gingen die anderen nun trainieren als Blaise bei mir zurückblieb und mit mir reden wollte.

„Hi, Schönste! Du weißt ich wollte noch mit dir reden, dir sagen, Ron ist echt nicht schlecht, etwas ungelenk manchmal aber mit ein bisschen Übung, kann was aus ihm werden! Die schwarze Magie liegt ihm nicht so wirklich, nicht weil er ängstlich ist das nicht, aber es ist nicht so seins“, erklärte er charmant, während er sich mir gegenüber nieder ließ.

„Nun, nicht jeder entwickelt einen Affinität zu diesem Zweig, wie wir!“, grinste ich ihn fröhlich an.

„Wenn ich mir Harry ansehe, er ist wirklich ein Naturtalent was dies betrifft, meinst du da wirkt sich die Seele von IHM aus?“, fragte er vorsichtig und schien mich aufmerksam zu mustern. Ich war echt froh Blaise ins Cottage geholt zu haben, oder eher, das Draco ihn mitgebracht hatte.

„Vielleicht, aber das sollte Harry nicht hemmen, er sollte es positiv sehen und nützen!“, erklärte ich sicher, denn ich fand wirklich, man musste aus allem immer das Beste machen, alle Möglichkeiten nutzten und das würde er so tun.

„Sehe ich auch so, Ron ist dafür eher der brachiale Boxertyp was auch nicht schlecht ist, das kann er, er ist schon richtig gut und wie es scheint, hilft es ihn seinen Aggressionen zu kanalisieren so wie er auf etwas eindrischt!“, lachte wir beide bei der Beschreibung die wohl wenig schmeichelhaft war, aber sehr zutreffend und wenn er so seine Aggressionen kanalisieren konnte, sehr gut.

Blaise nickte zustimmend und warf dann unvermittelt ein, sein Blick ging kurz zu den anderen, die trainierten: „Schön zu sehen, das Potter einen Freund hat, der zu ihm hält!“

„Schön zu sehen, das er eine Freundin hat die zu ihm hält!“, warf ich nun ein, denn es hatte mir imponiert das Daphne es akzeptierte das er in seinem Kopf nicht alleine war, andere Mädchen hätten wohl schreiend die Flucht ergriffen. Ich hatte das Gefühl, als ich damals Daphne im Common Room befragt hatte, hatte ich sie richtig eingeschätzt und es gut gewesen war, Harry auf ihre Blicke aufmerksam zu machen.

„Stimme ich zu, aber die Grenngrassmädchen sind eh was Besonderes!“, klang da jemand gar nicht schwer verliebt. Bescherte mir dieser Gedanke doch gleich ein Unwohlsein, war ich jemals verliebt gewesen, so wie Harry und Blaise gerade, nein, nie! Ich mochte Draco einmal in den Kerkern gesagt haben das ich ihn Liebte, aber verliebt, mit dem ganzen schwärmen und trotteligem Blick, war ich wohl nie gewesen, aber vermissen tat ich es nicht wenn ich so in Blaise sehr abwesend blickende Augen sah. Ich zuckte mit den Schultern, war wohl zu sehr ein Kopfmensch, resümierte ich, aber was nicht ist, kann ja auch noch werden, man wusste ja nie, aber wenn es nie kommen würde, wäre ich auch nicht traurig.

„Aber nun etwas anderes, hast du schon die Unverzeihlichen begonnen zu unterrichten?“, wollte ich neugierig wissen und lehnte mich weit vor, lag nun mehr auf der Tischplatte, ich brannte darauf zu erfahren wie sie sich gemacht hatten.

„Klar, wie du befohlen hast Chefin! Den Imperius, da haben sich alle einen Spaß daraus gemacht und ihn untereinander versucht, war sehr lustig! Der bereitet keinem hier große Probleme, selbst Ron konnte Kontrolle ausüben, der Einzige, der in der Lage ist, sehr leicht die Imprio zu brechen, ist Harry! Dann ging es an den Crucio, nun sagen wir mal so, ich sollte Astoria nie, aber wirklich nie, verärgern. Glaub mir, die Mädchen in Hogwarts sind von nun an vor mir sicher, erstaunlich wie viel Spaß es dem Mädel gemacht hat die Spinnen, die Ron in Angst und Schrecken versetzt haben, zu quälen. Harry hatte bei den Ratten in der Beziehung erstaunlich wenige Hemmungen! Der glorreiche Held der Zauberwelt hat es geschafft eine Ratte zu Tode zu Foltern und das ohne mit der Wimper zu zucken!“, zeigte sich Blaise tief beeindruckt und ich konnte mir denken das zwei Gesichter geholfen hatten Harry das so zu Ende führen zu lassen, zum einen Wormtail und zum anderen Bellatrix. Ja, nach dem Reinfall im Ministerium hatte Harry wohl an der Beherrschung und Steuerung seiner Gefühle gearbeitet und schien sie nun kontrollieren zu können, war ich erfreut.

„Nun, die Twins können eine echt ängstigen mit wie viel Skrupellosigkeit und Grausamkeit sie doch bereit sind vorzugehen, aber das ist wohl Veranlagung, nur Daphne schien das Foltern eher weniger leicht von der Hand zu gehen, die Maus sah eher weniger gequält aus! Aber o la la ihren Avada hat sie der Maus ohne sich zurückzuhalten auf den Hals gehetzt, sie war die erste, nach Harrys toter Ratte, die zur „Mörderin“ wurde! Wir waren alle sehr stolz auf sie!“, kam es nun sehr dramatisch von ihm und ich kicherte.

Stimmte ich zufrieden zu: „Ich sag ja, Daphne sollte man aufgrund ihrer lieben Art nicht unterschätzen!“

„Unbedingt, sie scheint ein schnelles Ende vorzuziehen! Wo war ich …erstaunlicherweise tat Harry sich beim endgültigen Avada schwerer als beim Crutiatus, was ich erstaunlich fand, auch wenn er es dann wiederwillig geschafft hat, Ron hat ihm dann eine Ratte vorgesetzt, hat die Spinne gegen eine Ratte ausgetauscht, sonst wäre es wohl nichts geworden.“, lachte ich auf, das Gesicht als Ron sich todesmutig gewagt hatte die Tiere auszutauschen, ja er kannte Harry.

„Also ich nehme mal an, Astoria und die Twins und du haben es auch hinbekommen, was ist mit Ron?“, fragte ich begierig weiter, während er bestätigend nickte.

„Nun, auch er hat es hinbekommen, an einer Spinne, aber er hat geweint! War etwas …..deprimierend! Daphne hat sich dann weit weg mit ihm im Garten zurückgezogen und um ihn gekümmert, ist wohl alles nicht so einfach für ihn!“, erklärte Blaise mitfühlend und ich stöhnte leidend auf, das Ron zu so vielen Gefühlen fähig war, hätte ich nie vermutet, da er sonst immer eher der Elefant im Porzellanladen war, aber vielleicht war es auch gut das er im Gegensatz zu mir noch so etwas wie ein Gewissen besaß. „Auch das mit seinen Brüdern, sie küssen sich nun vor ihm, zwar sehr dezent, im Gegensatz zu früher, wo wir Angst haben mussten, das sie es vor unseren Augen treiben würden, aber sie versuchen ihn langsam daran zu gewöhnen, er macht sich für die Schocks, die er regelmäßig bekommt ,recht gut. Ich denke und finde, man kann sich auf ihn verlassen!“, schätzte er Ron sachlich ein und ich war froh um diese Meinung und dankbar, dass er ein so guter Beobachter war auf dessen scharfes Auge und gutes Gespür man sich durchaus verlassen konnte, daher fragte ich weiter: „Du meinst, er bringt uns nicht in Gefahr und hat sich im Griff, sehr schön, also wenn ihr meint, wir können ihm Vertrauen, dann sollte er jetzt seinen eigenen unregestrieten Zauberstab kriegen, dann müsst ihr eure nicht mehr dauernd verleihen für die Übungen!“

Blaise nickte bedächtig und antwortet: „Ja, ich denke, das sollte kein Risiko sein, soweit kann man ihm auf jeden Fall vertrauen, er würde uns nicht verraten, denke ich. Aber ich bin mir sicher, du hast auch vorgesorgt das er es gar nicht kann!“ Dabei grinste er mich breit an und zwinkerte mir zu, wie gut auch er mich doch kannte.

„Gut, Blaise deine Einschätzung bedeutet mir viel, wenn er sich in Hogwarts bewährt, wird er an Weihnachten dann auch in die Schutzzauber des Cottages aufgenommen. Und ja, natürlich habe ich uns abgesichert, Freundschaft hin und her, das was er zu schlucken hatte, war harter Stoff, da konnte ich kein Risiko eingehen.“, bestimmte ich nun und er nickte bestätigend.

„Du scheinst etwas abgelenkt?“, harkte er nun zögernd nach, ob fragend eine seiner dunklen Brauen und musterte mich aus seinen wachen, dunkelbraunen Augen aufmerksam.

„Habe ich dir schon mal gesagt was für ein vorzüglicher Beobachter du bist?“, schmunzelte ich verhalten und er zeigte mir sein charmantes Lächeln. „Du hast recht, sag es aber bitte nicht den Anderen, sonst machen sie sich Sorgen, heute Abend geht es für mich das erst mal zu…..“, machte ich eine Grimasse und ich sah das verstehen in seinen dunklen Augen aufblitzen, er nickte sofort und verstummte, stand auf und ging zu Draco, der die Trainingsstunde bis dahin überwacht hatte. Er begann mit seinem Freund zu scherzten, während ich es genoss den wiederhergestellten Garten zu genießen, der noch schöner aussah, sagte ja keiner, das nach großer Zerstörung nicht noch etwas noch Schöneres erwachsen konnte.

Als wir nach einem gemütlichen Essen nachmittags zurückkehrten, gönnte ich mir zuerst ein geruhsames Bad, genoss es im warmen Wasser zu planschen und es gekonnt zu verdrängen, das ich heute IHM wieder begegnen würde. Ich versuchte zwanghaft gegen das Bild anzukämpfen, zu sehen wie sich mir sein schmallippiger Mund nährte, da schüttelte es mich und ich tauchte schnell ganz tief unter.

Als ich mich vor dem Spiegel drehte und wendete und mich in dem Kleid betrachtete, undamenhaft laut schnaufte, denn ich fand, ich sah aus wie eine Vampirin.

http://www.maskworld.com/german/department/mottopartys/hexen-zauberer--D-302/sexy-hexenkostueme--D-30201/gebieterin-kostuem--RO-1132

Es war ein Samtkleid mit Flügelärmeln und einem bodenlangen, schwarzen Rock, meine Taille wurde mit eine schwarze Schnürung vorteilhaft betont, die sich gegen den roten Stoff, der das Vorderteil über Brust und Bauch bildete, schön abzeichnete. Auch die kleinen, angesetzten Puffärmel, die dann in die langen Flügelärmel übergingen, waren aus dem gleichen roten Stoff und hoben sich so schön ab. Das Kleid war eigentlich relativ weit ausgeschnitten, aber ich würde ja meinen Mantel darüber tragen, der den Ausschnitt etwas verdecken würde. Auf jeden Fall würde ich auch mit diesem Kleid in die mittelalterlich angehauchte Szenerie passen, denn das das Dark Manor moderner war als der Saal der Barone oder einige alte Bereiche des Malfoy Manors, glaubte ich nicht und wenn ich mir Bellatrix so in Erinnerung rief, war mein Kleid sicher passend. Bei dem Gedanken musste ich aufkichern, dass ich mein Outfit mit dem dieser Wahnsinnigen verglich, aber nun gut, sie war die einzige andere Frau im inneren Kreis.

Meinen DeathEatermantel in dem schweren, glänzenden Schwarz, hatte ich heute in meinem Schrank gefunden, es war dieser alles verschluckende Mantel mit der großen Kapuze, der es irgendwie endgültig besiegelte, als mir Draco den Mantel um die Schultern legte und ich die Schnalle vorne schloss. Der Mantel fiel nun so, das man meine Kleidung darunter nicht mehr sehen konnte und er weit wirkte, beeindruckend wie er um meine Füße schwang. Ich war voll ausgerüstet und ging nun mit einem ebenso verkleideten Draco die Treppe hinab, sah da schon Lucius und Severus an dem großen, runden Empfangstisch stehen, der das Entree beherrschte mit dem riesigen Blumenbouquets in der Mitte das wuchtig in die Höhe ging, die Größe und Weiter der Empfangshalle ausnützte. „Alles ist Theater!“, ging es mir da durch den Kopf und ich schüttelte über mich den Kopf.

Ich sah, als ich an Dracos Arm ging, das gut verborgene, aber für mich offensichtliche, gierige Glitzern in Severus Augen als mein Mantel, dank der Stufen, hinter mir schleifte und einen Teil meines weit dekolletierten Kleides zeigte, oh, ja er wurde mir von mal zu mal gefährlicher, so viel stand fest.

„Wie schön, ihr seid fertig, gleich geht es los, aber noch habt ihr die Ehre euch eine Maske aussuchen zu dürfen hier!“, legte Lucius uns vorgefertigten Eisen-Schablonen vor, als er von dem Tisch zurücktrat und wir somit die beiden Rohlinge dort liegen sahen. Ich wusste ja, dass Severus Maske mattschwarz mit verspielter grüner Verzierung war, Lucius Mattgold glänzend mit der Fleur-de-lys auf Stirn und Kinn.

Ich verfolgte nun wie Draco ohne Scheu und Zögern auf einen der Rohlinge zuging und seinen Stab darüber schwang, nun er hatte damit ja gerechnet und bestimmt seit Jahren an seinem Stil gearbeitet und so kam eine langsam entstehende Maske vor unseren Augen zu Stande. Sie war ganz und gar in Silber gehalten, war nicht glatt, sondern sah wie gehämmert aus, vor seinen Mund ließ er ein gekreuztes Gitter entstehen und nun, als krönenden Abschluss, legten sich glänzende, filigrane, sich rankende Verzierungen um Wangen und Stirn und über die Nase, die wie eine zweite, filigrane Maske auf der Maske wirkten. Sehr schön, ganz anderes als Severus und Lucius und auch gänzlich anders als die schlichten, matt glänzenden, ohne Schnörkel und Verzierungen versehen Masken der DeathEater ohne Rang.



http://www.toyhunters.de/de/Harry-Potter-Todesser-Masken-Kollektion.html ( reihe oben, die erste)

Nun sahen sie mich interessiert an und ich….überlegte, was sollte ich machen, fragte ich mich hektisch.

Und da entschied ich mich, für eine hochglänzende, polierte, goldene Maske, die schneller fertig war als Dracos aufwendige Grundlage und setzte dann nur einige, wenige, verschlungene, verspielte, ziselierte Ranken, die ich in einem matten Rot hervorhob, hinzu. Mit dem Goldton ähnelte sie eher der von Lucius und die feinen Ornamente waren auch ähnlich edel ausgearbeitete wie die von Lucius. Sie verteilten sich aber nur an der Stirn und rankten über die Schläfen wieder hoch, sehr dezent sehr unauffällig, aber insgesamt besonders und doch auffällig, da nicht silbern oder matt. Meinen Mund verbarg ich hinter einem schmalen Schlitz. Sie war fertig und ich sah wie alle nur warteten und wir nun wie choreographiert und synchron die Masken anlegten, verbargen unsere Gesichter hinter dem Metall, genauso unsere Gefühle hinter den undurchdringbaren Mauern und ich stockte kurz als ich das kühle, Metall an meiner warmen Haut fühlte.

Leise, zischend, entließ ich die angehalten Luft, dies hier war so endgültig, das ich das Zittern unterdrücken musste, dabei blickten meine Augen durch die engen Schlitze und ich fühlte meinen Mund an den schmalen Schlitz stoßen und meinen Atem heiß aus meiner Nase austreten. Es war ein beklemmendes, beengendes Gefühl, nicht schön. Ich war nun Hermione….in einem schwarzen Mantel und der Eisenmaske und dem Dark Mark im Nacken, ich war nun Hermione Malfoy, die DeahEaterin, nicht mehr Hermione Granger, es war nun endgültig besiegelt! Es war mir, als würde sich die Maske an meiner Haut festsaugten und ich hätte sie mir am liebsten in einem Anflug von Panik von Gesicht gerissen.

Nun sah ich in die beängstigenden Fratzen der anderen und wusste so wären wir der Albtraum eines jeden Kindes das uns so verkleidet sehen sollte. Wir zoogen nun auch alle unsere Kapuzen über unsere Häupter und vervollständigten das unheimliche Bild das wir abgaben. Die schwarze Dunkelheit verschlucke uns, mich nun vollständig, schlug mir das Herz bis zum Hals, was würde mich heute erwarten?

Lucius nickte uns zu und so setzten wir uns in Bewegung, als Severus an mir vorbeieilen wollte, zupfte ich ihn kurz am Ärmel was ihn innehalten ließ, seine schwarz glänzenden Obsidianen glitzerten mir aus den Schlitzen der schwarzen Maske entgegen, es wirkte unheimlich….und wie! Schluckte ich kurz, als ich durch meine Öffnung wisperte:

„Severus, wie sieht es mit IHM aus?“, folgten wir den beiden Malfoys gemäßigten Schrittes die Allee zum Eingangsportal hinunter.

„Er ist wieder in Hogwarts, dank Fawkes Hilfe, konnten wir seinen Gesamtzustand nachträglich noch verbessern, er hat eine Träne zu einem Stärkungstrank gegeben, nur die Hand wird nicht mehr!“, kam es knapp und bündig von ihm.

„Wollte er….!“

„Was??? Wissen, wie er die Ehre hatte in meinem Haus aufzuwachen? Oh, ja, das wollte er, ich habe ihm erzählt, dass jemand an meiner Tür klopfte und er alleine davorlag! Ob er es mir abkauft? Keine Ahnung, aber sagen wir mal so, ich bin ein überzeugender Lügner!.... und nun komm, der Lord wartet nicht gerne!“, apparierte er auch schon und hinterließ einen leeren Flecken, auf den ich nun perplex starrte.

Wow, okay, wie funktionierte das??? Ich schloss die Augen, da sie mich vergessen hatten, schmunzelte ich amüsiert, „Alle für einen und jeder für sich?“ ging es mir sarkastisch durch den Sinn, wie gut das das keiner hinter meine Eisenmaske sehen konnte. Wie gut, dass selbst Lucius offensichtlich mal was vergaß, oder waren sie alle drei so sicher, ich würde das auch alleine schaffen? Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Alexandre Dumas denken und fragte mich ob er jemals so ein Ding getragen hatte als er den Roman schrieb, während ich das kalte, beengende Metall an meiner Wangen spürte?

Versuchte ich mich darauf zu konzentrieren und dachte an mein Mal, das, desto stärker ich daran dachte, in meinem Nacken pochte, nun war es als wäre es in meinem Nacken lebendig, was nicht angenehm war und ich fühlte wie mich das Blut des Lords zu einem festen Punkt rief und als ich losließ und apparierte, leitete es mich! Da kam ich auch schon in einem tosenden Innenhof an, nahm ich die raue, felsige Umgebung wahr, da alles aus grauem Stein gebaut worden war, wirkte es wie als wären wir auf einem Felsen gelandet, der raue Wind zog kräftig an meiner Kleidung und pfiff mir kalt um die Ohren, aber dafür hatte ich nun keine Zeit und eilte übergangslos auf die Treppen zu und den drei verschwindenden, wehenden Umhängen hinterher.

Sie entschwanden in einem großen, dunkle Loch, das in die Höhle der Schlange führte. Die metallenen Eingangstore schlugen laut hinter mir zu und vermittelten mir ein Gefühl nun endgültig gefangen zu sein in den Fängen des Lords. Ich raffte die Röcke und schloss zu ihnen auf, kam aufgrund des Tempos gar nicht dazu meine Umgebung richtig wahrzunehmen, ließ nun meine Kleidung los und ließ sie weit um mich flattern, als ich sie erreichte und meine Platz einnahm.

Alle drei hatten sich nicht umgedreht, das war wohl so, es war als hätten sie Stöcke verschluckt, ja das traf es sehr genau, stockgerade gingen sie daher. Ich sah Lucius in der Mitte, rechts Severus und links Draco und ich mit drei Schritten abstand in Lucius Rücken, es sah aus wie eine Ballettaufstellung. Ich hörte das klackern der Schuhe laut in meinen Ohren hallen und sah gut verborgen unter der Maske hervor wie düster hier alles war, still, leise, kalt, unheimlich und dunkel, hier war kein Stuck, kein Zierrat, nichts, nur auf das Wesentliche beschränkt, lange, triste Gänge, wie ein Klostergang, nur viel finsterer, als ich ein zischeln vernahm und kurz stockte, und ein sich windendes und bewegendes, aus vielen Leibern bestehendes, Knäul ausmachte, igitt, wie grausig war das denn? Das waren ein Haufen Schlangen, die sich ineinander und übereinandrer verschlungen hatte, war ich so fasziniert das ich stehengeblieben war und mir das beeindruckende Gewinde gebannt bestaunte. Hatte mal Medusas Kopf so ausgesehen?

Wow, warum lebte die kleine Ratte noch? Fragte ich mich ernsthaft amüsiert, als ich mich zusammenriss und weitereilte, verdammt ich musste mich mehr konzentrieren von meiner unwirklichen, mysteriösen Umgebung weniger ablenken lassen.

Als wir nach endlosen gehen zu einer großen Flügeltür kamen, wollte ich schon „endlich“ sagen, Dark Manor war wohl wirklich riesig, und sollte man sich verlaufen, lief man Gefahr als Schlangenfutter zu enden, hatte ich mich noch darüber gewundert, das die Gänge hinter mir wieder in Schwärze getaucht waren. Man, er tat echt alles um das hier unheimlich zu gestalten, war mir klar und verdammt es wirkte, man fühlte sich unbehaglich hier. Severus öffnete die Tür und Lucius und Draco schritten hindurch, ich trat auch ein, wagte keinen Blick auf Severus, der wieder an Lucius Seite glitt. Vor mir präsentierte sich eine beeindruckend Halle, von der Größe erinnerte sie mich an die große Halle in Hogwarts, wow, so viel Marmor in schwarz mit weißen Einschüssen, hey die Wandpaneele waren von hübschen schwarzen Onyx Steinen eingefasst, das war richtig schmückend, aber ansonsten gähnende Leere! Jetzt verstand ich was ihn an der „Halle der Barone“ gefallen hatte, hätte vielleicht doch die Weiden weglassen sollen, grübelte ich, als ich die unheimlichen Weiten in mir aufnahm.

In einer Ecke, nahe des schwarzen Ebenholzthrons, rotteten sich die Mitglieder des Inneren Zirkels zusammen. Alle waren sie da, die drei Lestranges, Nott, Avery, Macnair, Crabbe und Goyle, die Herren zeigten sofort eine angedeutete Verbeugung vor meinen drei Männern. Nur Bellatrix sah sie verächtlich an, als ich sah wie die Männer mit einem Wischen ihres Stabs ihre Masken in Rauch aufgehen ließen, na toll, mir hatten sie davon nur nichts erzählt, ich tat es wie sie und puhhh …..anscheinend lag es an den Masken, es hatte funktioniert, das wäre zu peinlich gewesen, hätte es nicht funktioniert. Da ich in Lucius Windschatten dahineilte bemerkte man mich nicht so, sollte mir recht sein.

„Ist da das Mudblood? Das ich das noch erlebe, das diese Heiligen Hallen so entweiht werden!“, giftet Nott sofort los.

„Du solltest auf das achten was du sagst, oder stellst du die Entscheidung deines Lords in Frage!“, zischte nun Lucius böse. Severus sagte nichts verschränkte nur seine Arme, alle trugen sie noch ihre Kapuzen.

„Arch, ich bin mir sicher du weißt nicht, das der liebe Severus euer Mudblood, durch Himmel und Hölle fickt!“, zischte nun Bellatrix böse „Sag mir, seit wann teilt ein Malfoy gerne?“, provozierte sie und ihre Augen funkelten giftig.

„Meine liebe Bellatrix, ich bin dir keine Rechenschaft schuldig genauso wenig wie Severus, Draco oder auch Hermione! Was wir vier tun, geht euch alle gar nichts an!“, kam es despotisch von Lucius und ich muss sagen, sein Auftreten war beeindruckend. „Und lass dir so viel gesagt sein, sie ist unser Mudblood! Sollte ich sehen das ihr einer von euch zu nahe tritt, werdet ihr es mit mir zu tun bekommen!“, drohte er nun unverhohlen und leise als….

Als ich spürte wie sich die Magie in dem Raum zu ballen schien und versank schon gleich freiwillig ohne mich umzusehen in einen tiefen Knicks, da ich mal stark vermutete das der Lord dazukam. Ich versuchte aus meiner devoten Haltung hoch zu schielen und sah, dass sich alle fast wieder auf den Boden warfen, nur die drei vor mir wagten es und deuteten nur eine Verbeugung an.

Ich ließ das gleich mal bleiben und machte, dass ich so gut wie unsichtbar wurde, als ich schon hörte:

„Lucius, Severus und Draco! Ich freue mich das ihr so pünktlich erscheint.“, war dies wohl das bescheuerte Zeichen das sie sich erheben durften, wenn die anderen ähnliches dachten wie ich, waren es keine netten Ideen die mir in meiner unbequemen Haltung durch den Kopf gingen. Als der Lord nun das Podest erklomm, sein langes, schwarzes Gewand hinter sich her schleifend und auf dem einzigen Gegenstand des ganzen Raumes Platz nahm, auf seinem unbequemer Thron, kam mir in den Sinn, man da war nicht mal ein Kissen drauf. Der gute schien Sitzfleisch zu haben, verbiss ich mir schon wieder ein lachen.

„Was geht dir Mudblood so erheiterndes durch den Kopf, das du es zu verstecken versuchst!“, warum, dachte ich nur so einen scheiße, als die viel zu liebliche, hohle Stimme des Lords in dem kalten Saal erschallte. Ich blieb mal gleich in meinem Knicks und dachte gar nicht daran mich zu erheben, das war gar nicht gut.

„Antworte!“, klang es nun schon erboster und ich sah etwas auf, bemerkte wie er die DeathEater mit einer barschen Geste aufforderte sich zu erheben.

„My Lord, ich dachte mir, das ich euch wieder ein Kissen auf den Thron gelegt hätte, auf das ihr weich sitzen möget!“, kam es untertänigst von mir und ich hörte wie einige der DeathEater zischend die Luft einzogen, aber Lügen war keine Option, leider. Und sah wie es auch meine Männer berührte, das ich solche Gedanken gehabt hatte, sie sich aber nicht rührten, mich nicht ansahen, als der Lord lachte, einfach lachte, ein schreckliches, böses Lachen, das mir Schauer über den Rücken jagte, als sich seine bleiche Fratze zu einer schrecklichen Grimasse verzog.

„Du bist ein böses Mädchen, du hast die Halle im Manor gestaltet? Lucius deine Bösartigkeit kennt ebenfalls keine Grenzen!“, sah er mich nun mit bösen, zornblitzenden Augen an. „Wenn du solche Gedanken hegst, könnte ich dich auch als Schemel für meine Füße nützen, denn für etwas Besseres sind die wenigsten Mudbloods geeignet!“, zischte er gefährlich böse und in dem Moment war ich mir sicher, dass er das nur zwecks der anderen DeathEater sagte, er war belustigt, sonst nichts und das scheinen meine Männer ähnlich zusehen und so war ich nun fast auf den Knien als ich sagte:

„Wie My Lord wünschen.“

„Jetzt steh auf und nun kommt alle her, wir haben wichtiges zu besprechen!“, schien er das geschäftliche besprechen zu wollen und so erhob ich mich langsam, hielt mich ganz weit im Hintergrund, das war schon zu viel Aufmerksamkeit gewesen, das war mir zu meinem Leidwesen bewusst.

„Macnair, was hast du von den Riesen zu berichten?“, erklang es gelangweilt und sich ein stiernackiger, feister Mann von der Masse entfernte, etwas vortrat, sich kurz verneigte, sich dann straffte und dem Lord ins gruslige Antlitz blickte.

„Wenn My Lord es genehmigen, würde Morgen der Angriff auf die Westküste anstehen! Die Muggel werden gar nicht wissen wie ihnen passiert!“, lachte er gehässig auf und der Lord nickte.

„Dann ist dies Genehmigt, Lucius, du bist der Erste der Informiert wird, wie immer!“, winkte der Lord, der Macnair nicht weiter beachtete, zurück in die Reihen.

„Was gibt es noch?“, fragte er ziellos in die Runde, als sich Bellatrix wie ein kleines Kind mit der Hand in die Höhe reckte, unruhig hin und her winkte und zeigte das sie etwas sagen wollte und ich sah wie Lucius geschlagen einmal kurze die Augen schloss und Draco leicht die Lippen aufeinanderpresste über ihre wahnsinnige Art, nur Severus stand da als wäre er aus Stein.

„Bellatrix???“, schien selbst der Lord leidend, sie hingegen schien glückselig, als er sie ansprach.

„Gestern Abend My Lord, hatten Nott und wir….“, zeigte sie auch noch auf ihren Mann und seinen Bruder „…großen Spaß!“, kicherte sie wie irre. „Und nun, Severus wollten wir fragen ob er mit Spaß haben will, aber er hatte Ja besseres zu tun, indem er das Mudblood gefickt hat!“, kam es so abgrundtief böse und ordinär von Bellatrix, hob der Lord leicht den Kopf und legte bei der Information den nackten Schädel schräg, nahm Severus, die Malfoys und mich in Augenschein als sie weiter krächzte:

„Und nun, nachdem Sev…erus nicht wollte, haben wir zwei Hexen des Weges gesehen und es war so schön mit ihnen zu spielen, wir haben…..GRGRHGRHR……“, unterbrach er ihr Geplapper unwirsch, als sie gackernd auflachte.

„Könnte mir jemand knapp und bündig mitteilen was ihr getan habt!“, klang er schlechtgelaunt, als Rudolphus das Reden übernahm und Bellatrix, ob der Degradierung, den Mund verletzt schloss und traurig den Kopf senkte.

„Amelia Bones und Emmeline Vance, nach einem kleinen magischen Gefecht haben wir es geschafft sie vom Erdboden zu wischen!“, reckte er stolz die Brust raus und ich war….wow, ich wusste das Vance im Orden war, das hieß dann wohl ein Mitglied weniger. Es war mir gleich, musste es auch sein, da ich die sezierenden, rotglühenden Augen auf mir fühlte und ich richtete meinen Blick sofort auf ihn und sah ihn furchtlos an, zeigte ihm das mich der Tod der beiden Frauen wenig berührte, auch wenn ich wusste, das Susan aus Hufflepuff somit ihre Tante verloren hatte. Dass sie die die Abteilung für magische Strafverfolgung im Zauberreiministerium geleitet hatte, aber es war und musste mir gleich sein, wir verloren alle jemanden den wir mochten oder kannten. Das hier war Krieg.

„Gratuliere, ihr drei, es ist schön wenn ihr den Spaß so sinnvoll kanalisiert!“, hakte er auch dies ab, als er sich mit starrem Blick an Lucius wandte. „Deine Meinung, meine Rechte Hand!“, befahl er nur.

„Nun, da die alte Bones die Leiterin für die magische Strafverfolgung war und dieser Posten nun vakant ist, würde ich vorschlagen das wir ihn aus unseren Reihen besetzen, dank Hermione, ist mir der Minister sehr hörig. Ich denke, ich werde unseren Mann unterbringen können als Nachfolger!“, meinte Lucius hochtrabend und sehr arrogant.

„Wer soll das sein?“, fragte nun Avery.

„Mir schwebt Pius Thicknesse vor!“, gab Lucius mit einem fiesen Grinsen kund, das der schmallippige Mund des Lords erwiderte, was mich wieder an seinen Mund auf meinen Lippen denken ließ, bloß nicht, versuchte ich mich abzulenken, nicht daran denken, bist du Lebensmüde schollt ich mich.

„Eine gute Wahl, wie immer ist dies gut in deinen Händen!“, heimste Lucius die Lorbeeren ein, die anderen mussten wohl kochen, konnte ich nur denken.

„Crabbe und Golye was habt ihr zu berichten?“, zischte es kalt, als wüsste er etwas, dass wir noch nicht wussten. Und da warfen sich die zwei bulligen Männer doch wirklich auf die Knie vor die Füße des Lords und begannen zu jammern.

„Vergebt uns My Lord….wir haben unser Bestes getan, er war……“, stotterten beide.

„WAS???“, zischte es gefährlich vom Lord, der sich aggressiv vorbeugte.

„Nun, also Herbert Chorley, der Juniorminister der Muggelregierung, hatte wohl einen stärkeren Geist als erwartet, der Imperisfluch unserer Einheit ist missglückt, verzeiht My Lord“, jammerten mit erhobenen Hände beide, als sie schon der erste Fluch traf und der zweite, aber lautes Schreien oder dergleichen blieb zu meinem Erstaunen aus, sie waren sofort verstummt und knieten nun verharrend mit hängenden Armen vor dem Lord und dieser schaute mit zornblitzenden, dämonischen Augen auf die zwei, als er aufgebracht zischte.

„Kann mir einer von euch sagen warum ich von solche inkompetenten Idioten umgeben bin?“, war dies wohl einen rhetorische Frage, da sich niemand bemüßigt sah zu antworten.

„Was ist die Strafte für so ein unwürdiges Versagen!“, sinnierte er und rieb sein blasses, glattes Kinn.

„Mudblood, komm her!“, drang der Befehl kalt zu mir durch und ich war total überrumpelt, setzte mich aber umgehend in Bewegung und mein langer Mantel umspielte meine Knöchel, als ich versuchte tapfer auf den Lord zusteuerte und neben den beiden großen, knienden Männern zum Stehen kam. Ich versuchte auch meinen Herzschlag ruhig zu halten, da ich absolut nicht wusste was nun kam und ich war mir sicher, auch meine drei Männer waren angespannt.

„Steht auf!“, hauchte er fast und Crabbe und Goyle stand mit einer erstaunlichen Leichtigkeit auf, als ich etwas sah, ihre Augen sahen merkwürdig leer und leblos aus. Der Lord starrte auf sie nieder, ich fragte mich nur was ich jetzt da zu suchen hatte, aber ich würde den Teufel tun und IHN fragen.

„Nun, meine stolzen, aber unfähigen Purbloods, verneigt euch, zeigt mir wie sehr ihr unser neues Mitglied in unserem Inneren Kreis willkommen heißt!“, musste ich darauf achten, das mir nicht meine Maske verrutschte, wie perfide vom teuflischen Lord!

Was für eine Demütigung für diese stolzen, verbohrten Männer, er quälte sie nicht mit Folterflüchen, er beschränkte sich, nachdem er ihnen seinen Imperius aufgezwungen hatte, sie psychisch zu quälen, indem er sie größtmöglich demütigte, wie absolut bösartig. Die anderen, die zusahen hissten entsetzt und empört auf und ich hörte das unruhige Rascheln ihrer Mäntel in meinem Rücken als sich die die beiden kolossalen, grobschlächtigen Männer, die Väter meiner Schulkameraden, doch etwas gegen den Fluch des Lord zu sträuben schienen, es wirkte als hätte er ihr Bewusstsein nicht vollständig erobert, sondern sie nur gängeln wollen, schließlich wollte er das sie ihre Demütigung voll mitbekamen.

Als sie mehr oder weniger resignierten und sich verbeugten ihre Oberkörper vor mir senkten und ich da stand als wäre ich aus Marmor, hörte ich den Lord wieder.

„Tiefer“, donnerte die kompromisslose Stimme und ich sah nun auf Crabbe und Goyle hinab, die vor mir buckelten, als sie wieder mit klaren Augen hochschossen und ich in ihre vor absolutem Entsetzten geweiteten Augen sehen konnte, schienen sie ganz außer sich, dass sie so eine Strafe für ihr Versagen erhalten hatten. Aber darüber ging der Lord eiskalt hinweg indem er einfach sprach.

„Eure neue Aufgabe, übt mit eurer Einheit, das ist zu unsäglich, das ihr unfähig wart, dank euch ist es nun nicht möglich näher an den Muggelminister zu kommen, da selbst dies dem Ministerium aufgefallen sein dürfte! Solltet ihr mich wieder enttäuschen, werde ich das Mudblood BITTEN, sich eine Strafe für euer erneutes Versagen zu ersinnen und glaubt mir eins, sie ist erfinderisch!“ zischte er erbost und ich hörte das entsetzte, aber zurückhaltende Erstaunen der anderen Anwesenden, das er sie so bloßstellte und mich so einbezog, das war ganz schlecht. Aber auch schlecht für mich und ich glaubte zu wissen, dass das meine Strafe war, weil ich vorhin belustigt gewesen war, oh, ja der Lord war rachsüchtig, aber wie, bemerkte ich und zwängte den Kloss herunter, der sich in meiner Kehle schmerzhaft bildete. Das würde es mir in den Reihen der Anhänger nicht leichter machen, denn, dass sie dies als meine Strafe ansahen, glaubte ich nicht. Sie dachten zu eindimensional, er wusste sie würden mich terrorisieren und traktieren, nachdem er sich anscheinend so „bevorzugte“ dergleichen, ich, ein minderwertiges Mudblood war, wie böse und auch wie durchtrieben vom Dark Lord, zogen sich die beiden in geduckter Haltung, wie die Bloßgestellten, Gedemütigten zurück, die sie waren.

Als sich der Lord unbeteiligt wie eh und eh mit einem grausigen Lächeln Severus zuwandte, verharrte ich vergessen noch immer, für meinen Geschmack viel zu nah beim Lord.

„Nun zu dir, mein dunkler Freund, du hattest von mir den schwersten Auftrag, wie ist es dir gelungen, hast du es geschafft mich wieder zu befriedigen!“, klang es sehr anzüglich wie er dies leise wisperte und ich sah wie Severus emotionslos vortrat und begann.

„My Lord, alles ist erfüllt!“, schnarrte Severus und verstummte dann. Man, das war doch mal eine Aussage, konnte man viel mit anfangen, dachte ich und stand noch immer vor dem Thron und war mir der Blicke im Rücken, aber auch des mal unbeteiligt wirkenden, über mich schweifenden, Blicks des Lords bewusst.

„Erheiternd und erhebend, Severus, dann gratuliere ich dir, das du die Dementoren weiter darin bestärken konntest auf unserer Seite zu stehen, auf das sie überall im Land ihre so angenehme Kälte verbreiten!“, philosophierte ER, und ich dachte mir innerlich, das er dafür bestimmt außer den Malfoys keinen besseren hätte finden können, aber es passte zu Severus nichts zu sagen, sich nicht Übergebühr mit den Lorbeeren zu schmücken. Er hatte seinen Auftrag erfüllt und fertig, so trat er wieder zurück, wie ich es hörte, da ich nicht so dumm war dem Lord den Rücken zuzuwenden.

„Nun, mein erster Auftrag an dich Draco…..ah, ich möchte sehen wie du dich schlägst, ob du mit deinem Vater konkurrieren und auch mithalten kannst, du wirst zu dem größten Werwolf Rudel in England gehen und schauen das du meinen alten Verbündeten Fenrir Greyback zurück in meine Reihen holst, verstanden? Du hast ihn schon einmal kurz als Unterstützung engagieren können beim Einbruch in Askaban, aber nun möchte ich ihn wieder wie früher fest an meiner Seite, dies obliegt nun dir!“, blickte er Draco kalt an und ich hörte nichts, nur sich bewegenden Stoff, auch Severus oder Lucius sagten nichts und so zeigte sich der Lord zufrieden und lehnte sich etwas zurück.

„Avery, du bist der einzige der noch nicht aktiv war, aber du wirst nur eine beobachtende Tätigkeit einnehmen!.....Mudblood, oh, ja ich habe dich nicht vergessen, du hast die Ehre zu zeigen, was du kannst! Ihr werdet die Brockdale-Brücke zum Einsturz bringen.“, teilte er mir dies absolut unbeteiligt mit und ich versank umgehend in einen angedeuteten Knicks und wollte mich zurückziehen, glitt schnell in den Schatten. Okay, das war doch mal ein Auftrag, ratterte es in mir, auch wenn ich keinen Schimmer hatte wie die hier funktionierten, vermutete ich das alle hier eine Kompanie führten, oder wie immer das hieß, ob das bedeutete das ich auf Averys Männer zurückgreifen konnte.

Toll, fand ich, das ich sehr wohl nun die giftigen und empörten Blicke der anderen spürte, als ich wieder in ihren Dunstkreis zurückgewichen war, verdammt, warum hatte er die zwei Versager nicht mit einem Crutiatus foltern können. Warum musste er sie so demütigen und dann auch noch mich mit einbeziehen, das hatte er kalkulierend absichtlich gemacht um mir das Leben hier noch schwerer zu gestalten, aber was sollte ich von einem Dark Lord anderes erwarten, er machte die Bestrafung von zwei Anderen zu meiner, wie fürsorglich nett.

Wie es schien war nun der Rapport beendet und er sprach mit einem nahegetretenen Lucius, während ich sah wie mich Bellatrix mit Blicken erdolchte, Draco sprach mit den Lestrange Brüdern und ich imitierte Severus, der Stumm neben dem Thron des Lords stand und Lucius zuhörte, nur das ich mich nahe eines Wandpaneels positioniert hatte. Niemand beachtete mich, es war als wäre ich ein Fremdkörper, sollte mir Recht sein!

Doch schließlich nahm ich mir ein Herz, hatte ja keinen Sinn, man stelle sich vor ich kam dem Lord das nächste mal unter die Augen und hatte meine Aufgabe nicht erfüllt, dann würde ich mir den Crutiatus höchstwahrscheinlich wünschen und herbeisehnen, wie es Crabbe und Goyle wohl getan hatten, denn er war erfinderisch in dem wie er strafte, fand ich zumindest.

So atmete ich einmal tief durch und ging wacker erhobenen Hauptes auf die andere Seite zu, denn instinktiv hatten wir uns aufgeteilt. Ich war auf die rechte Seite der Halle ausgewichen, während sich die DeathEater auf der linken Seite zusammengerottete hatten. Ich hörte meine Absätze auf dem Marmor laut hallen und sah auch wie mich ungläubige Blick trafen, das ich es wagte ihre Kreise von mir aus zu stören, ich glaubte sogar das Interesse der Thronfraktion bekommen zu haben, ließ mich aber nicht aufhalten und stand kurze Zeit später vor dem dunkelblonden Avery.

Ich deutete einen sehr flüchtigen Knicks an, wenn man es denn so sehen wollte und ich sah wie er mich abschätzig, verachtend musterte, abwehrend die Arme vor seiner Brust verschränkte.

„Wie läuft das ab? Wann können sie loslegen?“, sah ich wie er über meine harsche Worte erstaunt war, hörte ich aber auch das kein Ton mehr zu hören war und uns alle lauschten.

„Kennen sie die Brücke, Avery?“, drang ich weiter in ihn und sah sein Unverständnis in seinen Augen.

„Sie fragen sich, was ich will? Nun, der Lord hat befohlen, was ich sehe, schätzt er es nicht zu warten, ich kenne die Metallbrücke in London, ich hätte einen Plan, wie schnell sind sie und ihre Männer? An mir soll es nicht liegen!“, sah ich wie Verstehen in seine Augen trat.

„Will sich da jemand einschleimen?“, hisste Bellatrix auf, die mich mit einer verzogenen Fratze maß und ich schüttelte den Kopf.

„Nein, ich bin und war nur immer effektiv!“, gab ich ihr knapp Auskunft und sah den noch immer schweigenden Mann an und wurde langsam ungeduldig, der konnte es ja fast mit Severus aufnehmen.

„Hihihih….“, lachte ich hämisch auf, als er immer noch nicht reagierte und wandte mich nun langsam ab. „Wenn sie nicht wollen, ist es ihr Plan mich auflaufen zu lassen? Ich kann das auch allein! Sollten sie es sich anderes überlegen, Avery, morgen Abend neunzehn Uhr im Manor!“, zog ich mich mit Bedacht wieder zurück. Ich wusste, diese Machtspielchen spielten hier alle, aber Leute, ich lernte bei den Besten.

Ich wusste, alle hatten zugesehen und gehört, was auch gut war, als uns kurz danach der Lord mit einem geknurrten „GEHT!“ unwirsch entließ, glitten alle geschwind aus, der an ein Mausoleum erinnernden, Halle. Nur Severus und Lucius bleiben zurück, ich folgte einfach unaufgefordert Draco, der mit mir als letzter die Halle verließ, er ging mir voraus, wir sprachen kein Wort und als wir die Stufen in den Hof gingen um von hier zu apparieren, fiel mir einfach nur ein Stein vom Herzen.
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Kapitel 140-141
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