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 Kapitel 617-618

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BeitragThema: Kapitel 617-618   Di Nov 07, 2017 8:30 pm

Dies und das kommende Kapitel waren für die Lesung des letzten Treffens


617. Kapitel Fifty shades of Lucius I ♛

Verflucht, warum war Lucius so? Warum war er so ein verflucht guter Gegner?

Ich hatte nichts gesagt und trotzdem kam er auf den rechten Namen, Blaise Zabini. Mir war es fast unmöglich, mein Gesicht ausdruckslos zu halten. Aber gerade dankte ich allen Göttern, endlich ließ mich mein Glück mal nicht im Stich, denn in diesem Augenblick tanzte die Dreiergarde aus Oberkellner und seinen Lakaien wieder an, um den nächsten Gang zu servieren.

„Der Zwischengang, englischer Spargel mit den Devon Krabben auf Toast und Frühlingskräutern, lassen Sie es sich munden“, servierten sie uns formvollendet und dann entschwanden meine Retter schon wieder viel zu schnell für meinen Geschmack.

„Was genau wollte Zabini von dir? Deine Hilfe, um wieder an Greengrass heranzukommen? Sollst du mich überreden, sie freizugeben? Hermione, du kennst mich… warum sollte ich das tun?“, fragte er aufrichtig interessiert, dabei war sein Gesichtsausdruck wahrlich königlich.

„Weil du mir verfallen bist?“, warf ich ihm frech an den Kopf, woraufhin er sein Besteck eilig ablegte und sich mit der Serviette die Mundwinkel betupfte.

„Mhm… hahaha…“, dröhnte es laut und selten aufrichtig erheitert von ihm kommend, dass ich selbst anfing, zu glucksen.

„Dass du jetzt lachst, ist nicht charmant“, konterte ich widerwillig amüsiert und kostete die Krabben, aber ich nahm es ihm nicht übel, jedoch war nicht der rechte Zeitpunkt, um ihm eine Gegenleistung zu bieten. Ich hatte schlicht keinen Dunst, was ich Lucius bieten könnte, das ihn wiederum dazu bewegen könnte, seinen Plan, Draco und Astoria unter Zwang zu verheiraten, aufzugeben. „Aber jetzt mal im Ernst“, kam ich einer Antwort von ihm zuvor. „Sollen wirklich auch Blaise und Wena Ostern ins Manor kommen?“, wollte ich unwohl erfahren. Er mochte Blaise tatsächlich aus tiefstem Herzen nicht und daraus würde eine sehr gefährliche Situation im Manor entstehen.

„Nicht nur sie… auch du…“, servierte er ungetrübt in der ihm innewohnenden Arroganz und ich blinzelte bestürzt.

„Warum?“, hauchte ich auch schon erschrocken. Das konnte einem echt den Appetit verderben.

„Weil auch Draco mit seiner Verlobten da sein wird und unsere Veela mitsamt Verlobtem, da werde ich nicht auf meine Verlobte verzichten“, zählte er mit einer genüsslichen Süffisanz auf und mich befiel das Grauen, als ich mir diese harmonisch erzwungene Zusammenkunft vor meinem geistigen Auge ausmalte. Das klang wie eine Drohung und mit einem Schlag wusste ich, wie sich Severus gewöhnlich fühlen musste. „Außerdem habe ich es Zorica versprochen“, streute er zusätzliches Salz in die Wunde.

Ich mochte diese Geierchefin, die sich zu viel auf ihr amazonenhaftes Aussehen einbildete, nicht.

„Hast du sie nochmal gesehen?“, fragte ich nun einer instinktiven Eingebung folgend, so wie er wegen Blaise, und meine Augen verengten sich zu Schlitzen, als ich verfolgen konnte, wie er seinen Mundwinkel schief verzog.

„Jaaa…“, meinte er dann hörbar widerwillig, aber auch ich war gut, weshalb ich meinen Kopf in den Nacken warf und ihn kühl musterte. „… ja, das habe ich, als ich den Lord besucht habe…“, holte er weiter aus und meine Augen gingen mir über, dass er sich derart genötigt fühlte, sich zu erklären.

Was fühlte ich? Eine super gute, für mich jedoch sehr schwer zu beantwortende, Frage.

„Du verwöhnst mich… willst du mir etwas gestehen?“, entgegnete ich tapfer und trank einen großen Schluck aus meinem Glas.

„Wegen Zorica?“, kam es reichlich empört von ihm, dabei wirkte er wegen meiner Zweifel aufrichtig verärgert. „Ich bitte dich!“, schmiss er seine Serviette neben sich und zupfte sein Hemd an den Manschetten zurecht.

„Warum nicht? Ihr kennt euch…“, hielt ich ihm stur entgegen und überschlug meine Beine unter dem Tisch.

„Und deshalb bin ich ihr gegenüber willig?“, echote es versnobt von ihm. „Ich sage es noch einmal, ich weiß, was ich will. Ich bin nicht Draco“, zeigte er sich reichlich beleidigt und wurde umgehend böse, sodass mein Oberkörper etwas in meinen Stuhl zurückfuhr.

„Autsch, das ist gemein“, presste ich empört eine Hand auf meine Brust.

„Das ist die Wahrheit. Die Veela haben seit meinen Jugendjahren ihren Charme für mich verloren“, ereiferte er sich derart, dass er sich zu einer selten gegebenen Rechtfertigung herabließ.

„So einfach ist das?“, zweifelte ich hörbar.

„So einfach war es schon immer…“, entgegnete er so souverän, dass ich ihn nur anstarrten konnte. Was übersah ich?

„Du bist stolz darauf, ihnen derart widerstehen zu können“, stieß ich plötzlich eine erhellende Erkenntnis aus und er hatte die Courage, mir ein verheißungsvolles Lächeln zu schenken.

„Auf dich“, stieß er mit mir an, dabei war dieses überhebliche Schmunzeln beinah eine Beleidigung.

Indes wurde der nächste Gang gereicht und uns genauso kredenzt wie zuvor.

„Filet vom Steinbutt mit Fenchel und geräucherte Schwertmuscheln an Apfelwein“, sprach der Oberkellner und zog sich mit seinem Gefolge zurück, während ich Lucius anblickte.

„Es ist köstlich. Aber willst du mich mästen?“, verlangte ich zu erfahren und schnaubte.

„Übertreib doch nicht, die Größe der Gerichte ist minimal. Es geht eher um den geschmacklichen Genuss als darum, sich zu überessen“, mahnte er hoheitsvoll und griff sich sein, zu diesem Gang gehörendes, Besteck.

„Was denkst du?“, unterbrach er auf einmal die einsetzende Stille zwischen uns.

„Dass ich es mir gut gehen lasse, während Ron und Harry darben“, verzog ich unwohl das Gesicht und gab ehrlich meine Gedanken preis.

„Erwarte kein Mitleid für die beiden von mir“, erwiderte er umgehend und ich seufzte leise.

„Wie könnte ich, das würde ich niemals von dir erwarten“, verstummte ich und nippte an dem Wein, der zu jedem Gericht gereicht wurde und schmeckte dem vorzüglichen Aroma nach. „Mir geht deine Sorge wegen Severus nicht aus dem Kopf“, begann ich erneut ein anderes Thema, woraufhin ich mich dann gerader aufsetzte, als würde mir mein Hintern wieder wehtun und er schien zu ahnen, an was ich dachte, so wie seine Augen lächelten.

„Sag bloß“, zeigte er sich süffisant und ich schüttelte den Kopf, denn das einzugestehen war nicht einfach.

„Ja… und es ärgert mich, dass ich es nicht früher gesehen habe“, zeigte ich mich involviert und er neigte huldvoll sein Haupt.

„Es freut mich, dass du dir diesen Fakt eingestehst, mein Herz…“, raunte er rau und es berührte mich unerwartet, dass er so reagierte und seine Hand wieder meine fasste und diese drückte.

„Mich würde ja brennend interessieren, was euch beide wirklich verbindet. Das ist nicht normal…“, fragte ich und nützte die Gunst der Stunde, da er mir gerade sehr redselig erschien, aber er ließ meine Hand los.

„Hahaha, was ist an uns normal?“, lachte er aufrichtig locker und warf den Kopf zurück, sodass seine lange blonde Mähne zurückfiel.

„Lucius?“, mahnte ich heiser und klopfte mit einem Finger auf den Tisch. Ich wollte Antworten. Ich brauchte Antworten, denn trotz allem waren die beiden für mich immer noch ein großes Rätsel.

Zwei so völlig unterschiedliche Charaktere, aber seit Jahr und Tag ein Herz und eine Seele.

„Was?“, sprach er mich noch immer lachend an. „Reicht es nicht, wenn ich sage: ich vertraue ihm mein Leben an!“, zog er mir mit dieser Aussage regelrecht den Boden unter den Füßen weg. Es ging so tief? „Ja, das ist in den Kreisen, in denen ich mich bewege, etwas beinah Einzigartiges. Er ist der Einzige, dem ich den Rücken zuwenden würde. Weißt du, wie selten so ein Vertrauen ist?“, fragte er ernsthaft und ja, ich wusste das.

Ich würde auch nicht vielen derart selbstverständlich mein Leben anvertrauen.

So etwas zu sagen bedeutete ungemein viel. Er musste eine Sicherheit haben, was Severus betraf, die meine Vorstellungskraft bei weitem überstieg, waren sie vielleicht einen Schwur eingegangen?

„Das… das… hatte ich nicht erwartet…“, sprach ich hastig, da ich meine wirren Gedanken übertünchen musste.

„Was genau?“, genoss er meine aufwallende Verlegenheit sichtlich.

„Diese Offenheit von dir!“, kam ich ihm zuvor, indem ich aufrichtig war.

„Severus ist ein skrupelloser Mistkerl, dessen Loyalität stark schwankt, wenn er nicht mehr die Notwendigkeit sieht, aber in ein paar wenigen Dingen kann er sehr stringent, ausdauernd und involviert sein“, gab er huldvoll preis, dabei sagte er in Wahrheit so gut wie gar nichts, sodass ich ihn auch nur mit großen Augen ansah.

„Okayyy, würde dasselbe auch für dich gelten?“, fragte ich nach einer kurzen Pause wohl überlegt, währenddessen wanderte seine Braue spöttisch anmutend in die Höhe.

„In welchem Bezug? Die schwankende Loyalität betreffend?“, amüsierte er sich und offenbarte eine Komik, der ich gerade nichts abgewinnen konnte.

„Ob er dir auch sein Leben anvertrauen würde?“, schoss ich daher mitleidlos zurück.

„Frag ihn doch bitte selbst danach…“, wiegelte er geschmeidig ab, doch war sein Blick dabei durchdringend und ich biss mir auf meine Unterlippe. „Aber nun eine andere Frage…“, meinte er plötzlich sehr ernst. „Vertraust du mir?“, fragte er auf einmal schneidend und ich erstarrte ob dieser erschreckend direkten Frage.

„Du verstehst es, jemanden an die Wand zu spielen“, presste ich atemlos hervor.

Er wollte wirklich von mir wissen, ob ich ihm mein Leben anvertrauen würde und ob er umgekehrt mir seines in die Hände legen konnte. Gerade wurde mir minimal übel.

„Mhm, ich war schon immer gut“, erklärte er wegwerfend von einer lässigen Geste unterstrichen.

Während dieses Ausflugs mussten die Götter wirklich mit mir sein, da uns der Kellner wieder unterbrach, indem er den nächsten Gang von seinen emsigen Begleitern auftragen ließ: „Die Anjou Taube mit Rote Bete, goldenen Rosinen und Granatapfel. Wir wüschen einen guten Appetit.“

„Ich hoffe, dass die Taube mundet“, kam es versnobt von Lucius und ich blickte auf die eine Hälfte und kostete.

„An ihr ist gar wenig dran“, versuchte ich es lustig, während sie hervorragend schmeckte.

„Hermione…“, mahnte er und ich schloss kurz die Augen.

„Lucius…“, meinte ich regelrecht gehetzt. „Wa… was weißt du von Hogwarts?“, fragte ich ziemlich konfus.

„Wie meinst du das jetzt? Was bezieht sich hier auf meine vorhergehende Frage bezüglich des Vertrauens?“, kam es exaltiert von ihm.

„Tja, wer sagt dir, dass ich es dir leicht machen will? Und wie ich es meine? So wie ich es sage, allein Hogwarts ist eine Versuchung für ihn…“, sprach ich eilig, nicht sicher, ob ich mich in dem Ausmaß vorwagen sollte.

Gleichzeitig wollte ich ihm zeigen, dass ich ihm glaubte, dass er so viel Vertrauen in Severus hatte, weshalb ich ihn auf Entscheidendes hinweisen wollte.

„Was willst du mir sagen?“, fragte er interessiert mit gerunzelter Stirn nach, während ich eilig nickte.

„Ja, was will ich sagen? Eigentlich gar nichts, weil ich nicht kann, weil ich Severus, genauso wie Fenrir das Schweigen schulde…“, erwiderte ich haltlos und fuhr mir unwirsch durch meine Locken, während die Taube kalt wurde.

„Das hört sich gar desaströs an… wie entscheidest du dich?“, bot er mir galant die Möglichkeit, ihm das Vertrauen, von dem er sich augenscheinlich wünschte, dass es freiwillig und nicht erzwungen durch einen Befehl gegeben wurde, zuzugestehen.

„Das ist keine Wahl, die ich in diesem Fall treffen kann. Mir sind die Hände gebunden. Darüber kann ich nicht reden. Severus hat es mir nur erzählt, weil es mir Hogwarts mehr oder minder offenbart hat…“, meinte ich zutiefst entschuldigend, aber hoffnungsvoll, dass er die Hinweise, die ich kryptisch auslegte, verstand.

„Ah, dann hat es mit der Nekromantie zu tun“, stieß Lucius mit der zu erwartenden Treffsicherheit aus und ich grinste ihn breit, aber auch zufrieden an.

„Ich wusste immer, dass du erschreckend schlau sein kannst“, lobte ich besserwisserisch, weswegen er eine arrogante Miene aufsetzte. „Und leg dein Augenmerk darauf, dass die Gründer mehr auf dem Kerbholz hatten als uns die Geschichtsschreibung glauben lassen will“, gab ich ihm einen weiteren Tipp.

„Interessant, du sprichst von allen, nicht nur von Salazar!?“, meinte er überlegend und traf zielsicher ins Schwarze, weshalb ich ihn stoisch, ohne eine Regung ansah.

„Ich kann dir nicht mehr sagen“, begann ich leise, „außer… dass vieles in Hogwarts nicht mit schlichter Magie zu erklären ist. Das fängt bei den Portraits an und endet bei dem sich ständig erneuernden und stets gut erhaltenen Schloss.“

„Gut… gut… ich werde mich dem widmen“, tat er dann eilig ab, als wüsste er, dass es auch für mich nicht ungefährlich war, über derartige Themen laut mit jemandem zu sprechen, der dafür nicht der rechte Ansprechpartner war.

„Hat es den Herrschaften nicht zugesagt?“, wurden wir erneut vom Kellner unterbrochen.

„Was? Oh, doch… jetzt kann es weg…“, befahl Lucius mit der ihm eigenen Souveränität und eilig wurden die noch fast vollen Teller entfernt.

„Wie lange denkst du, dauert dieses Rumgereise durch die Lande von euch noch?“, kam diese Neugierde überraschend für mich, sodass ich die nackten Schultern hochzog.

„Keine Ahnung, ich weiß es wirklich nicht… wann kehrt der Lord wieder? Man könnte sich nämlich daran gewöhnen, ihn nicht sehen zu müssen“, gestand ich freimütig und spielte mit dem Stiel meines Glases.

„Du wirst gerade gefährlich anmaßend“, ermahnte er mich leichthin.

„Hihi… ich weiß, das ist der Alkohol“, entfuhr es mir übermütig und ich grinste.

„Ostern. An Ostern planen wir für unseren Lord auch eine Party“, schaffte es Lucius gekonnt, meine aufblühende gute Stimmung im Keim zu ersticken. Wir wussten beide, dass er damit das Gewölbe meinte. Indes hielt er beständig seinen Blick auf mich gerichtet.

„Keine Diskussion“, flüsterte er leise über den Tisch, während uns das Dessert vor die Nase gestellt wurde.

„Ich kann nicht mehr“, sprach ich zu der Guanaja Chocolate, die als kleines Kunstwerk vor mir aufragte und bei der ich beim besten Willen nicht wusste, wie ich sie nach diesen Nachrichten noch in mich reinschieben konnte.

Hermiones Sicht Ende

Lucius Sicht

Ich hatte sie mit meiner Wahl beeindruckt!

Ich hatte sie überraschen wollen und das war mir wohl gelungen, derart gesprächig wie sie zum Schluss hin geworden war. Dass sie einige Geheimnisse für sich behielt, sprach für sie als Vertrauensperson. Dass sie es mir damit nicht leichter, sondern schwerer machte, war ein ärgerlicher, aber akzeptierbarer Fakt.

Das Essen war ein formidabler Genuss und es war erheiternd, zu verfolgen, wie ihre Wangen röter wurden und ihre Augen schwerer. Am Ende half ich ihr hoch und der Kellner zog ihren Stuhl diensteifrig zur Seite, dann legte ich ihr ihren Mantel fürsorglich um die Schultern und trat mit ihr hinaus in den Sky Garden.

Jetzt wurde dieser von einem sich wechselnden Regenbogenlicht angestrahlt und eine Band spielte und sang für die Zuschauer. Wir blieben kurz auf der Dachterrasse stehen und ließen uns die kühle Nachtluft um die Nase wehen. Meine langen Haare tanzten im Wind, während sie an mich gelehnt vor mir stand und ich war mir des ein oder anderen Blickes bewusst, aber auch gewillt, sie zu übersehen, genauso wie Hermione es den ganzen Abend tat.

Ihr war ihre Umwelt und die Anderen bemerkenswert egal! Denn natürlich gab es wie so oft ob unseres noch sichtbaren Altersunterschieds abwägende und taxierende Blicke, aber niemand konnte behaupten, dass Hermione diese gelten ließ.

„Und gefällt es dir?“, hauchte ich ihr diese Frage lasziv ins Ohr.

„Ja, ich hatte noch nie so ein Date“, lachte sie heiser auf und ich lüpfte eine Braue.

„Oh, das stimmt nicht ganz…“, wandte ich distinguiert ein, da ich mich sehr wohl an die Abende erinnerte, die ich mit ihr gemeinsam verbracht hatte, beim Essen gehen und in meinem Club.

„Das war damals etwas anderes…“, winkte sie allzu lässig ab und ich fing ihre Hand ein, küsste sie sachte auf den Handrücken und bemerkte, wie ihr eine Gänsehaut aufzog.

„Wenn du es sagst. Aber wer sagt dir, dass es schon vorbei ist?“, wisperte ich verführerisch und beugte mich nah zu ihr hinab, ließ ihre Hand wieder los.

„Was planst du?“, flüsterte sie nach vorne hin weg und ich sog ihren Duft ein und apparierte in einem günstigen Moment.

Wir kamen an der in den Boden eingelassenen, beigefarbenen Lounge an. Der ans Flohnetzwerk angeschlossene Kamin war ebenfalls bodentief in der Mitte arrangiert. Auf der hinteren Seite lag ein weiches Lammfell malerisch drapiert auf dem Boden und dahin beförderte ich sie gerade.

„Uh, musst du so was ohne Vorwarnung machen?“, beschwerte sie sich und ihr schien kurz zu schwindeln, so wie sie sich an mir festhielt.

„Ich dachte“, blickte ich zu ihr hinab, „du bist in meiner Gegenwart nie unachtsam“, rief ich ihr maliziös ins Gedächtnis.

„Dein Büro?“, wich sie leicht errötend aus, ließ von mir ab und sah sich um, indes ließ ich mit einem Wink den runden Kamin neben uns aufflackern.

„Du willst arbeiten?“, fragte sie irritiert, aber ich schüttelte nur entrüstet aufgrund dieser fälschlichen Annahme das Haupt, zog mir die edle schwarze, aber völlig schlichte Anzugsjacke aus und lockerte die Krawatte, während ich sie mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck musterte.

„Bleib dort stehen!“, flüsterte ich rau, als sie auf mich zugehen wollte. „Und leg deinen Umhang ab.“

Sie biss sich nervös auf die Unterlippe, öffnete ihren Umhang und schmiss ihn auf die nahe Sitzgelegenheit. Ein erheitertes Lächeln glitt daraufhin über meine Züge.

„Brav“, raunte ich zufrieden und schnalzte missbilligend mit der Zunge, als ich bemerkte, wie misstrauisch sie mich maß. „Was denkst du, das ich jetzt mir dir vor habe?“, hauchte ich mit einem möglichst unschuldigen Lächeln, das sie dreist erwiderte.

„Dieses Oberteil“, sprach ich weiter, da sie stumm blieb. „Es ist eindeutig zu eng", sagte ich streng. „Zieh es aus!“

„Oh, du… ich… hier?“, fragte Hermione und kam meiner Aufforderung nicht umgehend nach, sodass ich in einer geschmeidigen Bewegung hinter sie glitt und mich nah zu ihrem Ohr vorlehnte.

„Du bist meine Frau, sollte nicht klar sein, was wir hier wollen?“, fragte ich indigniert, woraufhin sie einen spöttischen Ton ausstieß.

„Du bist zu arrogant“, hielt sie mir widerspenstig entgegen. Ein Verhaltenszug an ihr, der mich immer maßlos reizte.

„Und du zu frech… zieh das Oberteil aus!“, kroch ihr sichtbar eine Gänsehaut bei meinem harschen Ton über den Körper, während sie zu meiner Befriedigung nun aus ihrem Oberteil schlüpfte, unter dem sie nackt gewesen war. Daraufhin strichen die Finger meiner Hand lässig über ihre entblößten Oberarme und über ihren Nacken entlang, bis zu ihrem Rückgrat hinunter.

„Waaa…“, murmelte sie überrumpelt, da ich an ihrer Hüfte ankam und jetzt den Bund des Rocks packte und das weitausufernde Dring drehte, den asymmetrisch kurzen, vorderen Teil nach hinten schob, während sich nun das bodentiefe Rockende vorne bauschte.

Sofort fuhr meine Hand unter den jetzt so kurzen Rock und fand das störende Stückchen Stoff und ich packte zu, zog ihren Slip straff.

„Mhm“, entfuhr es ihr und sie stemmte sich gegen den Ruck, der durch ihren Körper ging, während ich den Stoff immer fester hochzog.

„Auf die Knie“, befahl ich. „Na los“, knurrte ich dann doch ungeduldig und meine andere Hand landete diesmal mehr aufmunternd als schmerzvoll auf ihrem Hintern.

„Du bist unmöglich“, wehrte sie ab, woraufhin ich plötzlich von ihr abließ, was sie mit einem unbestimmten Ton kommentierte.

Ich umrundete sie langsam, um das Bild, das sie bot, in mir aufzunehmen und musterte sie nachdenklich. Ich wurde mit einem schiefen, spöttisch anmutenden Lächeln von ihr belohnt. Der nun vorne bodenlange Rock war schmeichelhaft weit ausgebreitet. Superb, ihre kleinen festen Brüste, die mich vorwitzig einluden, sie zu berühren. Ihr offenes, lockiges Haar und wie sie mit einem aufsässigen, da herausfordernden Gesichtsausdruck zu mir hinaufsah.

„Leg deine Arme auf den Rücken", befahl ich weiter. Ihre Atmung beschleunigte sich umgehend. „Was ist? Das wäre nicht das erste Mal…“, fragte ich pikiert nach, da sie derart mit sich zu ringen schien.

„Nein, aber letztens war es nicht nett… was du getan hast…“, wägte sie ab, ob sie sich darauf einlassen sollte, während ich lässig vor ihr stand. Das in Hogwarts war nicht zu vergleichen mit einer echten Strafe in den Kerkern, das war uns beiden durchwegs klar, weshalb ich es als minimale Beleidigung meiner hochwohlgeborenen Person auffasste, weil sie mir nicht vertraute. Ich beobachtete, wie sie mit sich rang.

„Ach, du kannst mir nicht weismachen, dass es dir nicht gefallen hat…“, servierte ich ungetrübt in meiner Eitelkeit, dann fuhr sie zu mir nach vorne und packte mich am Aufschlag meines Jacketts.

„Ich sollte dir mal zeigen… wo es langgeht“, drohte sie wenig subtil, woraufhin ich ihr offen ins hübsche aber aufgebrachte Antlitz lächelte.

„Du willst dich prügeln? Tse… und jetzt tu, was ich sage“, überging ich ihren Einwand mit gewohnter Souveränität, bevor ich einen sengenden Schmerz an meiner Wange spürte. Sie hatte mich gekratzt!

Sofort fuhr meine Hand zu dem Kratzer und ich betupfte ihn, aber anscheinend blutete er nicht, jedoch brannte es. Sie hatte es wahrlich gewagt.

„Du Biest“, hisste ich böse, jedoch nahm ich mich umgehend zurück und rief mich zur Raison. „Aber in Ordnung, dein Protest wurde zur Kenntnis genommen“, nahm ich ihr mit meiner distinguierten Reaktion den Wind aus den Segeln. „Und nun leg die Arme auf den Rücken…“, forderte ich erneut ungerührt.

Wir hatten während unseres Ausflugs über Vertrauen gesprochen und ich war enorm gespannt, ob sie mir das Ihre aussprechen würde. Denn diesmal war es ihre Entscheidung, sich mir auszuliefern. Beim letzten Mal in Hogwarts hatte ich sie einfach gefesselt, oder damals im Kerker zusammen mit Lupin. Diesmal wollte ich, dass sie es von sich aus tat, aus freien Stücken, dass sie sich mir willentlich auslieferte, aber es fiel mir absolut nicht leicht, ihr die Zeit zu geben, die sie anscheinend brauchte, um eine Entscheidung zu treffen. Dabei half mir der Blick auf ihre sich bewegende Brust kein Stück, sodass ich mich abwandte und sie wieder umrundete. Jedoch war der Blick auf den kurzen Rock hinten auch nicht besser.

„Warum?“

„Zeig mir, dass du mir vertraust, dass du darauf vertraust, dass ich weiß, was du willst, magst und brauchst. Dass du darauf vertraust, dass ich weiß, wie weit ich gehen kann…“, unterbrach sie meinen Monolog, indem sie mich überraschte, da sie wahrhaft zu Boden sank.

Ich war bewegt, trotz meiner schmerzenden, roten Wange, während sie in ihrer nackten Schönheit vor mir kniete. Gleichzeitig konnte ich es kaum erwarten, dass sie all meinen Wünschen nachkam.

„Deine Arme“, erinnerte ich sie deshalb leise. „Das ist doch das, was du magst“, wisperte ich belegt, als ich mich vorbeugte, „dass du nicht weißt, was passieren könnte… na los, trau dich!“, packte ich sie an der Ehre und sah den Ruck, der durch sie durch ging.

Da tat sie es, sie tat es tatsächlich!

Hermione kreuzte die Arme auf ihrem Rücken und ich blickte versonnen auf die Muskeln, die sich unter ihrer Haut abzeichneten. Alsdann nestelte ich eilig an meinem Gürtel, zog ihn aus den Schlaufen und riss meinen Zauberstab aus dem Gehstock, um das Leder zu dirigieren, damit sich das Material an ihren Händen und Armen bis zum Ellenbogen hinauf entlang schlängelte. Ich beobachtete, wie es sich fester auf ihre Haut legte und sich zuzog. Sie atmete tief ein, als sich der Gürtel straff zurrte und sich in ihre Handgelenke grub. Es sah unbequem aus, aber doch hielt sie sich tapfer.

„Wer hätte gedacht, dass ich das einmal so anregend finden würde?“, murmelte ich amüsiert, als ich zurücktrat und mein Meisterwerk vor mir betrachtete. Schließlich ging ich um Hermine herum und blieb zufrieden vor ihr stehen.

„Sieh mich an!“, befahl ich und betrachtete die gespannte Linie ihres Schlüsselbeins, die stark hervortrat, da ihre Arme sehr straff gefesselt waren. Auch die Stellung ihrer Brüste hatte sich verändert, sie sprangen mich nun regelrecht an, als sie folgsam den Kopf hob, wobei ihr aufsässiger Blick über die deutliche Wölbung meiner Hose glitt, dann langsam und ohne Scheu weiter nach oben wanderte, bis sie mir ins Antlitz sah und ihr der Atem stockte.

„Dein Blick, Lucius“, murmelte sie atemlos und ich zuckte mit einer Braue. Was meinte sie? Letztendlich erkannte sie anscheinend, dass ich nichts mit ihren Worten anzufangen wusste. „Nichts“, stieß sie leise aus und ich ging vor ihr in die Knie, sodass wir uns nun gegenüber waren.

Ich griff nach ihrem Oberarm, um sie hoch in eine aufrecht kniende Position zu ziehen und kämpfte dann kurz mit den Stoffmassen vor mir, erst dann fuhr ich mit meiner Hand zwischen ihre gespreizten Beine und erkundete ihren Schoß. Wieder fasste ich ihren Slip und zog ihn hoch, woraufhin sie die Augen schloss und ihre Züge leicht verzerrte. Ich zog weiter daran, womit ich sie reizte und den Druck auf ihren Kitzler erhöhte, damit das Gefühl sich verstärkte. Mit der anderen Hand fuhr ich in ihr Haar und bog ihren Kopf zurück, um sie zu küssen, und im selben Moment, als meine Zunge in ihren Mund eindrang, taten zwei meiner Finger weiter unten genau das Gleiche und ich hatte die Bestätigung, dass sie schon bereit für mich war. Hermione stöhnte hemmungslos in meinen Mund, als meine Finger in einem beständigen Rhythmus abwechselnd über ihre geschwollene Klitoris strichen und dann wieder tief in ihre Vulva eindrangen. Mit Genuss berührte ich sie bis sie Wachs in meine Händen war und ihre Ekstase hörbar zunahm, als sie wieder lustvoll stöhnte, löste ich mich von ihren Lippen und unterbrach dabei auch kurz meine anderweitigen Bemühungen.

„Nicht aufhören! Mach weiter…“, keuchte das Biest befehlend und wand sich gegen ihre Fesseln in hilfloser Lust als ich gerade wieder hatte ansetzen wollen, sie weiter mit den Fingern zu stimulieren, was sofort einen Abbruch zur Folge hatte.

„Was war das eben?", knurrte ich tadelnd und versetzte ihr einen schmerzhaften Kniff in ihre harte Brustwarze.

„Autsch…“, bäumte sich ihr ganzer Leib auf, aber schon streichelte ich entschuldigend über ihr fiebrig heißes Fleisch.

„Falsch“, grinste ich maliziös und verzog boshaft einen Mundwinkel.

„Bitte?“, probierte sie es erneut mit einem widerwilligen Wimmern. Sie versuchte, ihr Becken meiner Hand, die noch immer, zu ihrem Missfallen völlig tatenlos, zwischen ihren Schenkeln verweilte, entgegen zu rücken. „Bitte!", wiederholte sie flehend und biss sich danach verärgert auf die Lippe. Sie konnte wahrlich zauberhaft stur sein, umso schöner, wenn sie über ihren langen Schatten hüpfte.

„Schon besser!", raunte ich zufrieden, aber bevor ich ihrer Bitte nachkam, ließ ich Magie wirken, da mich ihr Slip wirklich störte, und mit einem kleinen Wisch ließ ich das ärgerliche Stückchen Stoff verbrennen.

„Ah, was… was…?“, quietschte sie erschrocken los. Sie spürte die Hitze des verpuffenden Stoffes, genauso wie ich an meinen Fingern, aber sie erlitt keine Brandwunden, jedoch hatte sie damit nicht gerechnet und es machte sie an dieser delikaten und so exponierten Stelle doppelt empfindlich.

„Haha“, lachte ich gönnerhaft auf und führte meine Finger wieder zurück an ihre Scham, um sie zu besänftigen. Als ich vorsichtig in sie eindrang, schnappte sie nach Luft, da es eindeutig mehr Finger als vorher waren und ich dehnte ihren Eingang so sehr, dass sie einen Moment lang das Gefühl haben musste, zu zerreißen.

„Mistkerl!", keuchte Hermione mit widerstreitender Mimik, die sich jetzt gegen die Fesseln sträubte, dabei kam aber keine Bitte, oder gar ein weiterer Befehl über ihre Lippen.

„Du warst schon immer lernfähig, aber auch genauso hart im Nehmen, mein Herz“, stellte ich anerkennend, wenn auch leicht überheblich fest.

Dann schnellte sie nach vorne und wollte mich doch tatsächlich in meinen Hals beißen. Gerade noch schaffte ich es, eine Faust in ihrem Haar zu bilden und daran zu ziehen und ihre Zähne krachten aufeinander.

„Arrr“, stieß sie verärgert aus, stöhnte dann aber auch lauthals auf und ich zog sie an meine Brust, hielt sie fest an mich gepresst, meine Finger noch immer in ihr vergraben, sowohl im Haar als auch tief in ihrem Schoß.

„Bereit?“, flüsterte ich amüsiert.

„Mach mich los“, sprach sie mit meinem Hemd und ich lachte süffisant auf.

Ich dachte gar nicht daran, mein Opfer freiwillig aus seiner misslichen Lage zu befreien, entfernte mich nun jedoch von ihr und konnte ihr damit in die empört blickenden Augen sehen. Ich packte sie an den Oberarmen und setzte sie aufrecht vor mir hin und erhob mich selbst, um sie erneut zu umrunden, dabei hielt ich abermals an ihrer Rückseite an. Sie verfolgte mich mit den Augen, soweit sie den Kopf drehen konnte. Voller Anspannung, voller unterdrücktem Temperament, aber auch schon vibrierend vor Erregung, darauf harrend, was ich als nächstes tun würde.

„Lucius“, erhob sie ihre Stimme, was mich innehalten ließ. „Nur mal so zur Info, die Stellung, die dir gerade im Kopf herumspukt, verspricht nicht gerade angenehm für mich zu sein…“, erklärte sie würdevoll. Der Ton ihrer Stimme klang aber durchaus verrucht, was mich auflachen ließ.

„Wirklich? Denkst du?“, mimte ich den unschuldigen Ahnungslosen. „Das wäre natürlich untragbar“, perlte der ironische Spott über meine Lippen.

Indes sank ich hinter ihr auf den Boden, knöpfte meine Hose auf, legte meine Hände an ihre Taille und zog ihren Hintern etwas nach oben, wodurch ihr Oberkörper leicht schwankte und sie sich anspannte, um trotz ihrer knienden Stellung Halt zu finden und nicht vornüber zu fallen. Danach presste ich mich an sie und ihre verkrampfte Position, dabei drückte ich meine Erektion an ihren Eingang, wobei ich jedoch nur unwesentlich eindrang und ihre Bemühungen, sich von mir loszumachen, verhinderte, indem ich sie eisern festhielt.

„Stillhalten!", befahl ich drakonisch und immens gespannt, wann sie wieder aufbegehren würde.

Meine Hand wanderte über ihren nackten Bauch und kurz verteufelte ich den langen Rock, mit dem ich kämpfte, bis ich in ihren Schritt rutschte. Momentan schaffte sie es noch, sich zu beherrschen, aber als ich begann, ihre Klitoris zu reiben, entwich ihr spontan ein begeistertes Seufzen, das im krassen Gegensatz zu ihrem Gekeife stand. Sie verlor fast das Gleichgewicht, als mein anderer Arm sie davor bewahrte, vornüber zu fallen, da ich diesen fest um ihren Unterleib gelegt hatte.

„Ahhh… stillhalten? Das soll wohl ein Witz sein“, beschwerte sie sich und zog an ihren vom Gürtel gefesselten Händen.

„Wenn du derart vorlaut bist, bist du noch nicht ausgelastet genug. Ich will keinen Ton mehr von dir hören“, dabei unterstrich ich meine Forderung, indem ich meinen Penis ein wenig weiter in sie hineinschob.

Sie unterdrückte heroisch jeden Ton, indes setzte ich die zweifache Stimulation weiter fort und sie versuchte, nicht wieder zu laut zu stöhnen. Aufgrund des leisen Wimmerns, das sie von sich gab, lächelte ich sachte, da ich fühlte, wie sich alles in ihr anspannte, sodass ich meine Finger noch schneller über ihre Knospe gleiten ließ und auch weiter Druck auf ihren Eingang ausübte. Und ich kannte sie dann doch zu gut, als dass ich das aufziehende Zittern ihres Leibes unter mir nicht wahrnahm.

„Du kommst erst, wenn ich es dir gestatte“, raunte ich ihr ins Ohr, „das ist dir doch hoffentlich gegenwärtig?“, säuselte ich sanft.

Ich spürte, dass ihre Erregung mittlerweile ein Level erreicht hatte, von dem es kaum mehr ein Zurück gab. Es fehlte nur noch ein winziger Anstoß, um sie über die Schwelle zur vollkommenen Ekstase zu katapultieren, aber noch war ich nicht bereit, ihr das zu gewähren.

„Wünsch dir was!", keuchte das Biest wider besseren Wissens.

„Ich sagte: Keinen Ton!“ Dabei lag ein arrogantes Lächeln auf meinen Zügen, als ich beide Hände um ihre Hüften legte, nur um mich gleich darauf mit einem einzigen Stoß, der sie nach vorne stieß, vollständig in sie zu bringen. Dies brachte sie in eine ziemlich unvorteilhafte Lage, da sie ungebremst fiel. Ihre Schultern krachten auf den Boden und ihr Hintern ragte hoch in die Luft.

„Ahh“, schrie sie auf, während ihr ganzer Körper heftig zuckte und sie mit einem lauten, langgezogenen Stöhnen begann, einen intensiven Höhepunkt zu erklimmen. Ich schloss die Augen, legte eine Hand zwischen ihre Schulterblätter und hielt sie unten während ich den Druck aushielt. Ihre Erregung war mittlerweile auf ein Niveau angewachsen, bei dem sie jegliche Hemmung fallen ließ.

„Das war ziemlich, ziemlich ungezogen… was habe ich gesagt?“, drang meine vor Erregung heisere Stimme langsam zu ihr durch.

„Mhm?“, kam es leise von ihr, während ich auf ihren gebeugten Rücken blicken konnte. Auf ihre Schultern, die auf dem blumigen Rock lagen, die Locken, die sich dazu gesellten, ihre gefesselten Hände, die Haut, die sich darunter rot färbte und ihr Hintern, den ich weiterhin festhielt.

„Das kann ich nicht einfach so ungestraft hinnehmen“, versprach ich düster und nun hielt ich mich nicht mehr zurück. Ein Schrei entriss sich ihrer Kehle, ein abgewürgter Schrei, jedoch drang ich immer wieder hart, beinah schon brutal und tief in sie ein und mit jeder Bewegung trieb ich das Biest über den Boden. Das war für sie mit Sicherheit unangenehm, da ihr Gewicht auf den Schultern lag, aber die Töne, die sie von sich gab, sprachen eine andere Sprache.

Erst langsam trat mir ins Bewusstsein, dass sie es getan hatte. Was sie für mich getan hatte, das war das Entscheidende!

Dass sie sich mir dabei vollkommen hingab, so wie sie es eben tat. Sie hatte ihre Würde abgelegt, sie, wenn man genau war, in meine Hände gelegt und darauf vertraut, dass ich diese hochhalten, hegen und pflegen würde. Ich konnte das Opfer, das sie mir hiermit brachte, nicht hoch genug schätzen und ehren. Diese totale, freiwillige Unterwerfung von ihr. Sie hatte es Severus auf dem orientalischen Fest ebenfalls gestattet, sie zu fesseln, aber dass ich sie nun auch auf solche Weise besitzen durfte, dass sie sich mir derart auslieferte und bereit war, sich egal welchem Maß und Erniedrigung und Schmerz auszusetzen, ganz in ihrem Glauben an mich, das war ein nahezu vollkommener Vertrauensbeweis.

Schließlich nestelte ich hektisch an dem zu Fesseln umfunktionierten Gürtel und löste ihn.

„Ahh“, entfuhr es ihr erleichtert, als ihre Arme nach vorne schossen, um sich, sowie sie die Hände frei hatte, mit ihnen aufzustützen und mir einen stärkeren Widerstand zu bieten.

So packte ich sie noch entschlossener und nahm sie mit festen, schnellen Stößen, bis ich mich mit einem triumphierenden Aufstöhnen ein letztes Mal in ihr versenkte und auch sie den Gipfel erneut hinauf stieg. Auf dessen höchstem Punkt gab sie einen leisen Schrei von sich, der in wohligem Seufzen ausklang und ihr Körper entspannte sich endlich. Einen Moment lang presste ich noch meine Lenden gegen ihr Hinterteil, dann ließ ich mich zu Hermione auf den Boden sinken und legte ich meine Arme um sie.

Lucius Sicht Ende

Hermiones Sicht

Sein Blick, der Blick dieser silbrigen Augen ging mir nicht mehr aus dem Sinn.

Gerade sanken wir gemeinsam auf den dicken Teppich, der vor dem Kamin lag, und auf meinen Rock. Ich wandte den Kopf und lehnte mich an seine von seinem noch erstaunlich weißen Hemd verpackte Brust und seufzte leise. Mit geschlossenen Augen gab ich mich seinen streichelnden Händen hin und spürte dem unglaublichen ekstatischen Gefühl nach, das Lucius in mir nach dieser erbarmungslosen Attacke ausgelöst hatte. Nachdem sich unser Atem wieder einigermaßen beruhigt hatte und ich alles Revue passieren ließ, konnte ich nur über uns den Kopf schütteln. Und erstaunlicherweise war ich froh, dass Lucius mir gerade jetzt durch seine innige Umarmung so viel Geborgenheit gab, während seine Finger zärtlich durch mein Haar strichen.

Was war hier gerade passiert? Er hatte meinen Slip in Feuer aufgehen lassen! Er war irre und doch war ich fassungslos, was wir zusammen veranstalteten. Gut, es hatte geziept an meiner Haut, aber ich war heile, aber verrückt waren wir trotzdem. Indes ließ ich gedankenverloren meine Schultern kreisen, fühlte dem Schmerz in ihnen nach und massierte die geschundene Haut an meinen Handgelenken.

„Dein Blick, Lucius“, murmelte ich atemlos und er hob eine Braue, während ich noch immer daran denken musste, wie er mich vorhin angesehen hatte, wie er vor mir aufgeragt war. Da war in mir etwas passiert.

„Was soll mit dem sein?“, fragte er träge und nur milde interessiert.

„Wie du mich ansiehst…“, dabei berührte mich der Ausdruck von raubtierhaftem Verlangen und gleichzeitig tiefer warmer so intensiver Zärtlichkeit.

Der innige Ausdruck dieser silbernen Augen verunsicherte mich regelrecht. Sonst konnte er hart, begierig aussehen und mehr oder weniger deutlich sexuelle Aggression zeigen, aber nicht das, dieses innige Gefühl, was er mich hatte sehen lassen.

„Vertrauen… du sprachst vorhin von Vertrauen“, stockte ich unsicher. „Ich habe eine Idee…“, leckte ich mir ob meiner provokanten Eingebung etwas verunsichert über die plötzlich trockenen Lippen und wandte mich spielerisch in seinen Armen und begann, den linken Ärmel seines Hemdes hochzukrempeln, bis das krass von seiner blassen Haut abstehende Dark Mark zum Vorschein kam. Er ließ es mit gerunzelter Stirn geschehen.

„Hermione, das…“, wollte er beginnen, aber wenn er dachte, dass ich auf den Lord anspielte, dann war er falsch gewickelt.

„Schsch…“, drehte ich mich um und präsentierte ihm schwungvoll meinen nackten Hintern, kroch lasziv trotz des langen Rocks von ihm weg zum halbrunden Sofa, dabei war es mir egal, dass ich die Nässe von unserer vorherigen Vereinigung zwischen meinen Beinen spüren konnte.

„Was hast du vor?“, entgegnete er extrem vorsichtig, während er sich aufrichtete und ich ihn zwinkernd über meine Schulter beobachtete.

„Zwei… nein… mit dem Lord haben sich drei Männer auf meinem Körper verewigt…“, fasste ich zusammen und rieb mir jetzt aufreizend über meine linke Pobacke. „Ich… ich denke, es ist Zeit… dass der Vierte dazukommt…“, erklärte ich regelrecht übermütig und er schien kurz überfordert, oder verwirrt ob meines unerwarteten Angebotes. Ich sah ihn nur verführerisch grinsend an.

„Das… das ist nicht… das, was du wirklich willst“, wandte er zu meiner Verwunderung sichtbar aus dem Konzept gebracht ein, wenngleich das begehrliche Glitzern in seinen Augen eine andere Sprache sprach.

„Ach, Angst?“, reizte ich ihn offenbar ungemein, derart bedrohlich, wie sich seine grauen Augen umwölkten. „Was hindert dich? Ich war mir bei Severus und jetzt bei dir sehr sicher, dass ich es will und ich kenne dich. Du weißt doch schon lange, was du auf mich zeichnen würdest und wenn du ehrlich bist, willst du es tun…“, zeigte ich mich genauso unnachgiebig, wie er es zuvor gewesen war.

„Hermione“, vibrierte seine Stimme in einem Timbre, das die imaginären Saiten in mir regelrecht zum Klingen brachte und alles in seinem Gebaren loderte vor unterdrückten Emotionen. „Was willst du dafür? Dass ich die Verlobung von Draco und Greengrass löse?“

„Du beleidigst mich“, wisperte ich verführerisch, da ich genau ahnte, dass das alles vernichten würde, was ich gerade aufgebaut hatte.

„Das ist kein Spaß“, mahnte er vorsichtig und es flackerte bewegt in seinen Augen.

„Dass ich euch gehöre?“, wollte ich aufreizend erfahren.

„Treib es nicht zu weit“, drohte er warnend, rückte auf und neigte sein Haupt weit zu mir, dabei berührten mich fast die Spitzen seiner langen, weißblonden Haare.

„Und wenn doch…?“, legte ich gemein den Finger auf sein Verlangen, sowohl Draco als auch Severus nicht nachzustehen. „Ich bitte darum… außerdem vertraue ich dir“, hauchte ich lasziv. „Lucius!“, leckte ich aufreizend über meine Lippen und damit hatte ich es zu weit getrieben.

Plötzlich fühlte ich seine Handfläche oberhalb meines Hinterns und dann überraschte er mich, da er aus meinem Sichtfeld verschwand. Aber ich fühlte es, denn auf einmal lagen seine Lippen auf der Stelle, auf der jungfräulichen Haut oberhalb meiner linken Pobacke und kaum dass der Kuss geendet hatte, spürte ich schon seinen Zauberstab, wie sich das Holz immer mehr und immer fester in die erwählte Stelle bohrte. Gleich würde es kein Zurück mehr geben. Nur diesmal war ich darauf völlig gefasst und vorbereitet. Der sengende und intensive Schmerz durchzuckte mich wie ein Stromschlag. Aufsteigend von meinem Hintern zog er langsam brennend durch meinen ganzen Körper. Fest biss ich mir auf die Lippe, um einen Schrei zu unterdrücken und presste mich tiefer in die Polster, während er dominierend über mir aufragte.

Ich hatte es so gewollt, das rief ich mir hektisch ins Bewusstsein. Anders als Severus‘ Wappen schien Lucius‘ Zeichen aufwendiger zu sein. Es dauerte irgendwie viel länger und ich konnte die entstehenden Linien jedes einzelnen Zeichens nachfühlen, wie sie sich Stich für Stich tief und rankend in meine Haut brannten.

„Ahh…“, stieß ich einen kleinen Ton der Qual aus, dabei biss ich mir auf die Wange.

Ich presste die Augen zu und ballte meine Hände zu Fäusten, um den akuten Schmerz zu ertragen. Der Schweiß trat mir auf die Stirn und unter zittriger Atmung fragte ich mich, wie groß und detailliert sein Zeichen wohl werden würde?

„Wunderschön“, wisperte Lucius plötzlich über das Rauschen meines Blutes hinweg und beinah sofort verschwand auch der spitze Druck des Zauberstabes.

Zittrig zog ich die Luft ein und war schlicht nur erleichtert, dass es vorbei war. Die Spannung entwich langsam aus meinem verkrampften Körper. Vergaß Mann, oder nur Frau so leicht die erlittenen Schmerzen? Eine Frage, die durchaus interessant zu erforschen wäre, aber ich wurde abgelenkt, als seine langen, so herrlich kühlen Finger die Konturen an meiner Flanke verzückt nachzuzeichnen begannen.

„Ufff“, atmete ich tief aus, um den Schmerz entschieden zurückzudrängen. „Will ich wissen, was du da gezaubert hast?“, bebte meine Stimme minimal.

„Es sieht auf jeden Fall wunderschön an dir aus“, meinte er durchaus bewegt und auch wenn ich ihn noch nicht ansah, vernahm ich sehr wohl ein bisher unbekanntes Timbre in seiner Stimme.

Dann obsiegte doch meine Neugierde und ich stemmte mich auf meine Hände, reckte mich, um über meine Schulter zu sehen, begierig darauf, zu erfahren, was nun als nächstes meinen Körper zierte.

„Warte“, kam es großzügig von ihm.

Lässig zauberte er einen Handspiegel herbei, den er hielt, sodass ich jetzt sehen konnte, was er für mich ersonnen hatte.

Es war eine schwarz-weiße Zeichnung. Mir ging mein Mund auf, zeigte sich doch ein geschwungener Feng Shui Kreis aus zwei Pfauenfedern. Eine schwarze und eine weiße Feder, die ineinander übergingen, mit je einem prägnanten und konträren Pfauenauge. Es war kein Wunder, dass ich gedacht hatte, verrückt zu werden, denn da waren so viele einzelne dünne Linien an den Federn. Sprachlos starrte ich auf das Spiegelbild und dieses auffallend schöne Meisterwerk.

Diese Wahl mutete fast perfekt an. Es war kein Wappen im Sinne der Malfoys oder Severus‘ SS, es war viel mehr. Es war seiner Fantasie entsprungen und offenbarte den Teil, den er gekonnt und gut vor allen verborgen hielt.

„Gefällt es dir?“, fragte er jetzt zu meiner Verwunderung hörbar involviert nach und ich legte die Stirn in Falten und späte zu ihm, sah seine markanten Züge, dieses überlegene, triumphierende, selbstzufriedene Grinsen.

„Warum musstest du so was nehmen?“, fragte ich anklagend.

„Bitte?“, gefiel ihm meine Reaktion gar nicht, aber ein bisschen musste ich ihn ja ärgern.

„Weißt du, wie weh filigrane, tausendfache Striche tun?“, jammerte ich weinerlich und verbiss mir mit Heldenmut das Lachen, als er sichtbar um Worte verlegen nicht antwortete. „Feng Shui? Nicht dein Ernst“, klagte ich an und war wirklich auf seine Erklärung gespannt. Das Zeichen auf meinem Po war nichts, was man in der Zaubererwelt einfach so nochmal fand.

„Ja, Feng Shui. Ich habe mich mit jedweder Magie beschäftigt und das Qi ist im Daoismus die unsichtbare Lebensenergie, die überall um uns in jedem Wesen und jeder Zelle fließt und alles belebt und gestaltet. Ich habe schon immer den Ausgleich und die Harmonie angestrebt. Es ist wie eine Hommage an das Gleichgewicht. Das Licht kann ohne die Dunkelheit nicht existieren und es verbindet damit deutlich deine beiden Seiten, die schwarzen und weißen Pfauenfedern stehen stellvertretend dafür und fügen sich zu einem existenziellen Ganzen zusammen.“

„Nach deinen Vorgaben und Maßstäben“, warf ich tadelnd ein.

„Natürlich, das versteht sich von selbst“, erklärte er so versnobt, dass ich laut auflachte.

„Da braucht es nicht mal deine Initialen“, schüttelte ich über den Pfau hinter mir den Kopf. „Es ist wirklich schön und es gefällt mir sehr gut, vor allem ist es einzigartig in seiner Art…“, gab ich dann aufrichtig zu, um es nicht auf die Spitze zu treiben und dieses Einlenken kam anscheinend überraschend für ihn.

„Geht es dir gut, Hermione?", fragte er mit leicht besorgtem, gedehntem Unterton, mit einer Stimme wie Seide und drückte meine Schulter.

„Ja, es geht mir gut", flüsterte ich heiser. „Das war einfach... unerwartet… umwerfend…“

„Dein Angebot hat mir viel bedeutet… bedeutet mir viel…“, kam es verblüffend einfühlsam von ihm und das damit gezeigte Vertrauen in ihn brauchte er so nicht mal zu benennen. Wenngleich er ungewöhnlich tief blicken ließ. „Dann hat dir der Abend bis zum jetzigen Zeitpunkt gefallen?“, lag sofort dieses ihm eigene, selbstgefällige und überhebliche Lächeln auf seinem so markanten Antlitz.

„Ja… es war fremd, etwas beängstigend, aufregend und... sehr verlockend“, stellte ich nach kurzem Überlegen fest. „Und für dich?“, fragte ich zögerlich und zog mich auf das Sofa.

„Letzteres“, bekannte Lucius mit diesem ihn auszeichnenden, leicht selbstverliebten Lächeln, als er sich neben mir auf der Lounge niederließ. Danach hob ich meine Hand und legte sie vertraulich auf seine Wange.

„Irgendwie fürchte ich, was da noch kommt. Was wir uns noch alles Neues einfallen lassen werden…“, flüsterte ich heiser, indes streichelte er mir weiter über meinen Kopf, während sein Gesicht einen nachdenklichen Ausdruck annahm. Ich streckte mich, um ihn, wie um unser Zusammensein zu besiegeln, zu küssen.


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Dieses Kapitel wird Tao und ihrem Taoismus gewidmet, sie war durchaus eine verwegene Inspiration. DANKE, Tao, ohne dich würde es das Kapitel so nicht geben, bist meine Inspiration, genauso wie bei Fenrir und den Herzen.

Lucius Zeichen:
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WHF - Wettbewerb 2017!

Sehr verehrte Leserschaft, liebe Untertanen und begeisterte Fans unseres Epos WHF.

Wir möchten auch dieses Jahr einen magischen, zauberhaften Wettbewerb starten, in dem ihr eure kreativen und magischen Fähigkeiten untereinander testen könnt. Natürlich gibt es auch einige Schätze zu gewinnen. Es lohnt sich auf jeden Fall, daran teilzunehmen.

Seid kreativ, lasst euch von der Story inspirieren und zaubert, was ihr wollt. Einen schönen neuen Trailer! Ein Fanart!
Sei es Gebasteltes, oder nehmt etwas auf!
Oder etwas Geschriebenes!
Schreibt zum Beispiel eine Szene um, die ihr in WHF gerne anders gehabt hättet!

Euch sind keine Grenzen gesetzt.

Möge die Macht mit euch sein.
Oder wie Hermione sagen würde: “Kämpft.“

Einsendeschluss bis 31.12.2017

Abgabe über FB, Pn im Forum, oder per mail: when_hermione_fights@web.de

Wie ihr wollt!
Dann erwartet euch im neuen Jahr wenn ihr gewinnt, gleich ein schönes Paket!

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Kapitel 617-618
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