When Hermione Fights
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 Kapitel 159-160

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BeitragThema: Kapitel 159-160   Kapitel 159-160 EmptyDo Feb 09, 2012 5:45 am

159. Kapitel Frustbewältigung


Ich verabschiedete mich dann auch gleich und ging in die Kerker, warf mir meinen Mantel über, den ich aus der Tasche holte und ihn wieder vergrößerte und weiter ging´s. Ich musste und wollte zu Draco, sein Abgang aus der Halle verhieß nichts Gutes.

Im Gemeinschaftsraum blickten mich die meisten nicht an, versuchten so zu tun als wäre ich nicht da, war wohl auch besser. Ich winkte Daphne zu, die zusammen mit ein paar Mädchen vor einem Fenster saß und in den See sah und rannte die Stufen zu Dracos Zimmer hinauf. Als ich dir Tür öffnete und ihn an seinem Schreibtisch vorfand auf dem viele Papiere versteuert lagen und er über einigen Dokument brütete, da ich ohne zu klopfen eingetreten war wusste er wohl wer ich war, da er sich nicht umwandte, legte ich meinen Mantel ab und ging zur Bar, holte uns etwas zu trinken.

Er ließ sich Zeit und als er dann fertig mit seiner Arbeit war, wandte er sich um, verschränkt die Arme vor der Brust und sagte kalt:

„Ach, kommst du auch noch, ist ja schön. War Potter mal wieder wichtiger?"

„Du wusstest, wie ich den Tag verbringen will, also was regst du dich auf? Ich bin nicht schuld an dem was mir andere schenken, wenn er meint das tun zu müssen, dann bitte, soll er, mir ist dein Geschenk viel mehr wert! Außerdem konnte ich nicht sofort kommen McGonagall, Dumbledore und die Gryffindors wollten sich selbst überschlagen darin mehr zu nerven!", zog ich den Dolch von Draco und spielte versonnen damit, er war praktisch, der andere schmückte nur.

„Könnt ihr diese verblödeten Gryffindors nicht endlich mal in den Griff bekommen, du und Potter müssten sie doch zur Raison rufen können, die kleine Weasley ist ja das letzte!", zischte er bösartig und ich wusste was er meinte, es hatte ihn sehr verärgert, dass sie die Karte laut vorgelesen hatte, das war gefährlich und ich verstand seine Verstimmung, ihm und mir passte es nicht das so viele den Dolch gesehen hatten.

Ich erhob mich und ging auf ihn lasziv lächelnd zu.

„Komm Draco, vergiss das doch, es ist mein Geburtstag, lass uns da weiter machen wo wir heute Morgen aufgehört haben!"
Als er nicht auf mich einging, stöhnte ich genervt auf und hisste auf

„Was?“

„Ich hab den Dolch nicht nur erkannt, ich wollte ihn schon immer haben, das ist eines der schönsten Stücke der Familiensammlung an Dolchen! Er hätte mir gehören sollen und jetzt schenkt er ihn einfach dir!", warf er mir doch glatt vor, das ich etwas bekommen hatte, was seiner Ansicht nach ihm gebührte, das war so süß das ich glatt laut auflachen musste, da er nun offen eifersüchtig auf mich war, zu erheiternd.

„Draco, du hast mich in die Familie geholt und jetzt ärgerst du dich, das ich wie ein Familienmitglied behandelt werde, auch Erbstücke der Familie haben darf? Sei doch froh, dass ich akzeptiert werde!", versuchte ich ihn zu besänftigen, aber dachte auch, er durfte nie von Harry oder Ron von dem Treffen in Hogesmeade erfahren! Ich musste die zwei unbedingt auf ihre Verschwiegenheit hinweisen, da er sonst austicken würde.

„Pah, akzeptiert Hermione? Du wirst umworben, das ist es doch! Mach dir nichts vor!", zischt er schon wieder und funkelte mich aggressiv an. Nun lehnte ich mich weit vor und legte ihm meine Hände auf die Schulter, versuchte ihn zu überreden das alles zu vergessen.

„Och Draco, lass uns davon nicht mehr reden, es ist ermüdend und nervend. Ich will heute feiern und nicht mit dir streiten, schon gar nicht wegen ihm….“, streiften meine Lippen an seiner Wange entlang, aber er blieb verstockt.

Was mich schrecklich ärgerte, ja ich hatte mich bedankt, was er gar nicht wusste, aber er brauchte nicht zu denken das der Dolch Lucius in mein Bett brachte, es war beleidigend wie er sich gab und ich richtete mich genervt auf, löste mich von ihm.

„Ich habe nichts Unrechtes getan, lass deine Wut nicht an mir aus. Ich lasse mir von dir meinen Geburtstag nicht verderben, dies ist deine letzte Chance, sei nett, oder ich gehe!", drohte ich ernsthaft.

„Aber du freust dich über sein Geschenk!", war er ganz die Dramaqueen und das war´s dann, das wurde mir zu blöd. Ich hatte ihn gewarnt, dafür war mir die knappe Zeit die ich hatte, zu schade. Ich drehte nun ab, schnappte mir geschmeidig meine Tasche, den Mantel und warf ihn über, schenkte ihm noch an der Tür einen enttäuschten Blick, zog mir die Kapuze hoch und schlug schon die Tür hinter mir zu, nur das ich nicht hörte das sie ins Schloss fiel.

Ich erreichte gerade die Treppe und rannte sie hinunter, als er mich einholte gerade als wir den Gemeinschaftsraum betraten ergriff er meinen Oberarm und hielt mich auf. Ich stoppte in meiner Bewegung.

Ich bemerkte die Blicke, die sich sofort uns zugewandt hatten und das sofortige Schweigen das Einsetzte als wir brüsk hielten. Ich fühlte an seinem harten Griff, er würde mich nicht ohne großes Theater gehen lassen, wenn ich mich gegen ihn wehren würde, vor den Slytherins würde ich ihn unmöglich machen und so wartete ich, zeigte keine Gegenwehr.

„Ich begleite dich!", meinte er ruhig zu mir und ich ließ es wortlos zu, da ich ihn verstand, uns vor den Slytherins zu streiten wäre idiotisch, würde seine und meine Position schwächen und untergraben!

„Blaise, meinen Mantel!“, bat er nun mit einer Hand und ließ mich nicht los, als hätte er Angst ich könnte abhauen und so verließen wir gemeinsam den Gemeinschaftsraum im Kerker, dann, umgehend drängt er mich schon in eine Ecke, strich mir den Stoff vom Haupt und sagt ehrlich gemeint mit viel Gefühl:

„Es tut mir leid. Was möchtest du heute noch tun?", zeigte er mir eine ernstgemeinste, reumütige Miene, umfasste mein Gesicht zärtlich und ich atmete tief ein, hielt mir vor Augen das es auch für Draco nicht leicht war, wie sehr es ihn stören musste, das sein eigener Vater mir nachstellte. Und so nickte ich fest, nahm die Entschuldigung an, da ich wusste Malfoys entschuldigten sich nie, ebenso wie ich wusste, das sie nie eifersüchtig waren, konnte ich mir meine süffisanten Gedanken nicht unterdrücken.

„Komm mit Draco, lass uns Spaß haben…!“, einer spontanen Idee folgend, gab ich ihm einen Schmatzer auf den Mund, ergriff seine Hand, lotste ihn zum Durchgang, es würde ganz anders werden als ich den Abend geplant hatte, aber nun, wer sagte, das ich nicht spontan war. Er ließ sich brav mitziehen und als wir dann vor dem großen Stein standen, der den Durchgang versperrte, legte ich meine Tasche ab verwandelte mein gelbes Kleid in etwas völlig unspektakuläres, ein zusammenhängendes, dunkles Shirt mit Hose und legte den Mantel ab, band meine Haare zusammen, alles unter den neugierigen Blicken von Draco. Dann ging ich zu ihm, löste nun auch seinen Mantel, besah mir seine Klamotten, die wie immer viel zu edel waren und hexte ihm eine Hose an wie meine und ein Shirt. Er ließ alles nur mit erhobener Braue stumm über sich ergehen.

Als ich einen meiner Dolche in der Scheide von meinem Oberschenkel löste und ihn ihm reichte, wurde seine neugierige wohl zu groß:

„Was …warum gibst du mir einen deiner Horusdolche?“, war er sehr perplex, als ich nun auch den zweiten löste und ihn an meinem Unterarm befestigte und ihm mit einer Geste zeigte, das er es genauso machen sollte, was er dann tat. Seinen Dolch steckte ich in meine Halbstiefel, in die ich meine Schuhe verwandelte hatte, denn nichts war wichtiger als ein guter Stand.

Ich war zufrieden, daher grinste ich einen leicht übertölpelt wirkenden Draco an und meinte nur ihm zuzwinkernd:

„Ich will deinen Stiefeldolch ausprobieren, meinst du wir finden eine Möglichkeit im Wald?“ So grinste ich nun vorfreudig, ich hatte Lust etwas zu jagen, ich weiß nicht woher die Eingebung kam, aber bei dem Gedanken, der mir vorhin in den Sinn geschossen war, hatte ich nicht wiederstehen können, denn auf Sex hatte ich dank Dracos wiederborstige Art keine Lust mehr gehabt. Aber dafür hatte ich die Lust auf etwas anders bekommen, ich wollte Bewegung, ich wollte Nervenkitzel und da fiel mir der Wald ein und die vielen tierischen Bewohner in ihm. Ich dachte mir, warum suchen wir uns unseren Spaß nicht da? Grinste ich ihn herausfordernd an und er fing sich schnell, als sich ein verschlagener Ausdruck in seine grauen Augen trat, er mein kaltes Lachen erwiderte, dem meinem in nichts nachstand und nun meinte:

„Du willst jagen! ….Warum nicht, aber dann mit den Händen und den Messern, wir versuchen es ohne Magie, damit wir uns schön schmutzig machen!“ Da gab ich das diabolische Grinsen, das auf seinen Lippen lag, mit Inbrunst zurück und leckte mir vorfreudig über die Lippen

„Abgemacht!“, wisperte ich und fand es nur erbaulich wie ähnlich wir uns doch waren. Draco ließ den Felsbrocken wegschweben, da bemerkte ich, wie er aber doch wieder seinen Mantel anzog, was mich verwunderte, denn ich wollte volle Bewegungsfreiheit…aber nun er würde wissen was er tat und wir traten in den dunklen, unheimlichen Verbotenen Wald und sahen uns um. Wir legten den großen Felsbrocken wieder gewissenhaft zurück auf den Geheimgang, in dem nur noch mein Mantel und meine Tasche lagen und lauschten gespannt in die nicht vorhanden Stille des Waldes. Die ganzen Geräusche der Lebewesen, das Summen der kleinen Mücken und Feen, auch die Laute des sonstigen Getiers, das rascheln der Blätter, das ächzen der Äste, all dies ließ diesen Flecken Erde nie vollkommen schlafen und zur Ruhe kommen, immer war ein Tier auf der Jagd um ein anderes zu erlegen, das war der Lauf der Dinge, Fressen und gefressen werden.

Im schwachen Schein des Mondes, der immer wieder hinten den Wolken hervorlugte, sahen wir geradeso etwas um vorwärts zu kommen, was wir mit Vorsicht und Bedacht auch taten. Mit einem Grinsen schlugen wir uns rechts und links getrennt in das Unterholz, das war aufregend, wir durchstreiften leicht gebückt, in einem zügigen Tempo den Wald, immer bereit sofort zu reagieren, immer wachsam und aufmerksam. Wir hielten ab und an um die Geräusche, die wir vernahmen, zuzuordnen, bevor wir über Wurzeln, Äste und Felsen in dem unwegsamen Gelände sprangen.

Natürlich lauerten auf diesem Grund und Boden viele, tödliche Gefahren, aber wir waren darauf aus sie zu finden und auch bereit ohne zu zögern bis zum letzten zu gehen, das war der Kitzel an der ganzen Geschichte. Meine Atmung beschleunige sich leicht, doch nicht die Anstrengung so lautlos wie möglich vorwärtszukommen, sondern die Erregung etwas zu jagen und erlegen zu wollen, sollten wir ein geeignetes Objekt entdecken, würde es ernst werden, war der Grund dafür.

Als wir in einiger Entfernung sich schnell nährendes Hufgetrappel hören, gingen wir sofort in Deckung, warfen uns schonungslos auf den Boden und machten uns klein. Die Zentauren galoppierten auch schon in dem Moment an uns vorbei, auf das der Boden unter ihren Hufen donnerte und ich lag hinter einem kleinen Busch flach auf dem mit Moos bewachsenen, weichen Boden und Draco hatte weiter Rechts von mir hinter einem breiteren Baumstamm Zuflucht gesucht und harrte mit mir reglos aus bis die Herde an uns vorbeistob, das sie leise waren konnte man nicht behaupten.

Als die Herde weitergezogen war, wow, da bebte echt alles wenn die den Wald unsicher machten, aber wie wir bemerkten, waren wir nicht die Einzigen, die sich vor den Zentauren und ihrem wankelmütigen Gemüt in Sicherheit gebracht hatten und nun langsam, da die donnernde Gefahr weitergezogen war, wieder aus unseren Verstecken gekrochen kamen. Und da sah ich ES wie ES, im schwachen Lichtschein der durch das Geäst fiel, aus seinem Versteck gekrochen kam und zeigte Draco mit meinen Fingern das ich etwas hatte. Es hatte im Cottage wirklich viel gebracht das wir geübt hatten uns ohne Worte, nur doch Gesten, zu verständigen, das war in Momenten wie diesen Gold wert, wenn wir keine Magie verwenden wollten, oder konnten!

Die auf der Erde liegenden Äste knackten unter den Hufen des Nogschwanz, der sich da vor mir auf der Lichtung aufhielt. Dies war ein nicht ungefährliches Tierwesen, das von Newt Scamander in dem Buch der Phantastischen Tierwesen zu finden war. Es war ein ferkelartig aussehender Dämon. Normalerweise nisteten sie sich in Schweineställen ein, dort konnte es passieren, dass sie mit echten, gewöhnlichen Ferkeln verwechselt wurden, obwohl sie statt des typischen, geringelten Schweineschwänzchens nur einen Schwanzstummel hatten. Ihre Beine sahen verkrüppelt aus und die Augen waren schwarz und schlitzförmig und hatten durchaus einen dämonischen Blick. Die Beschreibung in dem Buch passte perfekt auf das Objekt vor mir.

Nur fraßen sie die anderen Ferkel auf, sie wurden deshalb vom Ministerium mit weißen Bluthunden verjagt und gejagt und deshalb, weil sie agil und bösartig waren, galten sie in der magischen Welt als beliebtes Jagdobjekt für Freizeitjäger und nun, das traf auf uns doch zu. So breitete sich ein diabolisches Grinsen auf meinen Zügen aus, wir hatten unser perfektes Jagdobjekt gefunden.

Draco hatte, wenn er meinen Anweisungen gefolgt war, sich in einem großen Bogen links herum auf die Rückseite des Nogschwanz zurückgezogen und durch das Gebüsch geschlagen, auf das wir ihn von vorne und von hinten einkreisen konnten., Mich ergriff eine aufgeregte Vorfreude durch das Adrenalin das durch meine Adern rauschte, auf das es gleich losging, wie gesagt, kein ungefährlicher Gegner, aber nun, sonst wäre es wohl auch langweilig.

Als ich durch das struppige Gebüsch hinter dem ich mich verbarg linste und dem im Dreck des Bodens wühlenden Schwein zusah, konnte ich Dracos erhobene Hand wahrnehmen , den Erstschlag würde ich ausführen, da der Fluchttrieb des Tieres hauskommen würde und es instinktiv nach hinten ausweichen würde, in Dracos Richtung.

Als alles bereit war zählte ich bis drei und hatte schon Dracos neuen Stiefeldolch in der Hand und zielte auf den Kopf des hässlichen, schweinsäugigen, bösen Dämons und zielte und warf. Die Klinge wirbelte um sich selbst, drehte sich rasant um die eigene Achse auf das Vieh zu, das aufgrund des Geräusches, des zischenden Schafts, seine breite Nase in die Luft hob und witterte. Die Nase bewegend um Witterung aufzunehmen und schnüffelnd laut, doch dann quiekte es, da er mich wohl roch und das rascheln als ich mich aufrichtete um den Wurf zu machen wohl doch gehört hatte, in Sekundenschnelle kam leben in den klobigen, unförmigen Schweinekörper und das Vieh legte den Rückwärtsgang ein und preschte davon. Mein Dolch fand zwar ein Ziel in dem Tier die Klinge bohrte sich rasant in die rechte, hintere Flanke und das dämonische Schwein quiekte erschrocken auf, als mein Dolch traf und noch genügend Schwung hatte um sich durch die wiederborstige, grobe Haut bis zum Ansatz zu bohren und in seinem Fleisch zu vergraben und stecken zu bleiben, aber solche Koboldklingen waren schon was feines…dann sprang ich in einem hohen Sprung über das Gebüsch und nahm die rasante Verfolgung auf.

Es flüchtete panisch und galoppierte nun mit unglaublicher Geschwindigkeit auf das Dickicht zu um dort Schutz zu suchen, aber da hinter dem Baum wartete Draco, der kurz bevor der Nogschwanz ihn erreichte, breibeinig hinter dem Baum hervorsprang und einen tiefen Ruf ausstieß. Der Norgschwanz legte eine abrupte Vollbremsung ein, rammte seine Hinterläufe in den Waldboden und bremste erschrocken ab, um dann mit einem tollwütigen aufkreischen auf Draco mit gesenktem Kopf zuzuhalten und nun zum Angriff überzugehen.

Draco stand wie ein Ringer vor dem heran preschenden Tier, das Messer angriffsbereit in der rechten Hand und ich hatte die Verfolgung aufgenommen.. Plötzlich sah ich, das Draco seinen Mantel in der linken Hand hielt und damit die Aufmerksamkeit versuchte von sich auf den Stoff zu lenken.

In letzter Sekunde sprang er zur Seite, warf sich auf den Boden versuchte dabei den schwarzen Stoff aufbauschend in die Luft zu schleudern und er schaffte das er auf dem Kopf des Tiers landete. Er nutzte diesen Vorteil rasant aus, zog dem Tier in einer schnellen, Bewegung die Klinge des Messers über die Kehle, während er versucht an ihm vorbei zu stürmen. Als die Kline die Haut aufschnitt grunzte es wieder auf, aber es war nicht tief genug, der Nogschwanz blutete zwar nun wie ein Schwein aber die Verletzung machte ihn nur noch wilder.

Das Vieh schien regelrecht in die Luft zu springen und wandte sich nun zornbebend Draco zu, der sich auf dem Boden abrollte und wieder aufsprang, aber er war zu langsam. Das Schwein grabschte nun mit weit aufgerissenem Maul nach seinem Fuß, packte seinen Unterschenkel und biss ihn brutal in die Wade was Draco ärgerlich auf knurren ließ, aber er ließ sich nicht von seinem Ziel ablenken. Sein Blick war hart und konzentriert als er das Messer nun mitleidlos in die Seite des Tieres rammte und ich kam bei ihnen an sprang regelrecht mit Schwung und Anlauf auf den Rücken des Dämons, warf mich auf ihn , was dem Tier gar nicht gefallen zu schien, da es aufbockte und Dracos Bein losließ. Es versuchte nach mir auf seinem Rücken zu schnappen, drehte sich mit mir als Passagier wild im Kreis. Eine Hand hatte ich rücksichtslos am Ohr des Viechs vergraben und meine Schenkel presste ich an den prallen Bauch um Halt zu finden und ohne zu zögern beugte ich mich weit vor und zog in einer schnellen, geschmeidigen Bewegung meinen Dolch über die Kehle des Norgschwanz, was diesen einen jämmerlichen, lauten, kreischenden Ton ausstoßen ließ, während ich dank des Schwungs nun von dem Tier segelte und unsanft auf den Waldboden aufkam. Ich zog mir einige Schrammen und blaue Flecke zu und sah dann zu wie das Tier, das sich in seinem Todeskampf weiter wie besessen bewegte, immer mehr an Dynamik verlor und ihm die Hinterbeine wegknickten. Um ihn herum bildete sich eine Blutlache als sein Herz das warme Blut aus seinem Körper pumpte und es mit einem rasselnden Quieken zusammenbrach. Draco, der sich erhoben hatte und nun auf das Tier zu humpelte, rammte genau in dem Moment das Heft seines Messers bis zum Ansatz in die Seite des Tieres auf der sein Herz schlagen musste und verpasste damit dem gequälten Tier den Todesstoß, das nun reglos auf den blutigen Waldboden liegenblieb.

Ich lag noch auf den Rücken und lachte nun beglückt auf, wir hatten es ohne große Probleme, nur mit unseren Händen und den Dolchen erlegt. So breitete sich ein erfreuliches Glücksgefühl in mir aus, als ich den Blick auf unsren Erfolg und das doch sehr große Schwein, das eher an eine Wildsau erinnerte richtete. Draco kam nun zu mir, sein Haar leuchtete in der Dunkelheit hervor und er ließ sich schwer atmend neben mir nieder, auch ich versuchte meine Atmung nach dem Sprint wieder zu normalisieren.

„Gratuliere Liebling, zur erfolgreichen Jagd!“, küsste er mich sanft auf den Mund und grinste mich dann froh an, meinte nun:

„Nicht jeder schafft es so eine Sau mit den Händen zu erlegen!“, verzog er leicht schmerzhaft sein Gesicht und ich richtete mich schnell auf, rollte sein zerfetztes Hosenbein hoch und sah mir die Fleischwunde an, die ihm das Vieh mit seinen spitzen Zähnen verpasst hatte. Ich grinste ihn frech an.

„Hat dich versucht anzuknabbern….!“, zog meinen Stab, reinigte die Wunde und heilte sie, worauf er sich auf den Boden zurück fallen ließ. Er stöhnte auf, da das nachwachsen beim „episkey“ nie angenehm war, aber es ging gut.

„In meiner Tasche habe ich einen Trank!

„Ehy, ich bin kein Weichei! ….Aber das war gut! Das sollten wir öfters machen, baut echt Spannungen ab, hab ich dir schon mal gesagt das du gute Ideen hast?“, lobte er mich grinsend, sah zufrieden aus, während er so neben mir lang und zu mir hoch sah.

„Das weiß ich, ich hab immer gute Ideen!“, grinste ich und rappelte mich hoch, reichte ihm die Hand um ihn hochzuziehen. Hand in Hand traten wir nun an unsere Beute und sahen auf den Nogschwanz nieder. Ich bückte mich und zog Dracos Geschenk aus der Flanke des Tieres und wischte das Blut im Gras ab, danach prüften er und ich das die Dolche in ihren Scheiden steckten, bevor wir die kleine Lichtung hinter uns ließen, der Norgschwanz wäre für die anderen Tiere des Waldes mit Sicherheit ein Leckerbissen, den wir ihnen nicht vorenthalten wollten.

Schritt für Schritt ging Draco wieder sicherer, bis wir ein strammes Tempo hatten, nun hatten wir die Stäbe in der Hand und bewegten uns zwar immer noch vorsichtig, aber nicht mehr so zaghaft. Wir hatten unseren Kick gehabt, sollte nun jemand so doof sein sich uns in den Weg zu stellen, würden wir uns mit der Magie wirkungsvoll gegen alle Gefahren schützen.

Wir beide grinsten uns auf dem Weg zurück immer wieder an, Draco zeigte bald sogar ein lächelnd und begann versonnen zu sprechen:

„Nicht zu glauben, dass ich vor diesem scheiß Wald früher Angst hatte!" Dabei schüttelte er seinen Kopf und seine langen, hellen Haare flogen durch die Luft als er über sich selbst lachte. Ich sah ihn fragend an als er fortfuhr:

„Erinnerst du dich nicht? In unserem ersten Jahr an die Strafarbeit mit Hagrid und dem toten Einhorn?“ Da fiel es mir wieder ein, die Nacht in der wir Norbert weggebracht hatten und uns Draco verpfiffen hatte, woraufhin wir alle vier eine Strafarbeit bekommen hatten und in der nächsten Nacht mit Hagrid in den Wald mussten. Unsere gemeinsame Vergangenheit war zu komisch.

Da lachte ich auch schon laut darüber und spottete: "Du warst ein ganz schöner Angsthase!"

Was ihn mir einen finsteren Blick zuwerfen ließ, als er mir auf einmal seine Zähne zeigte und dann breit grinsend antwortete

„Und du warst ein prüder, zickiger Bücherwurm!"

„Tja, die Zeiten ändern sich!", zuckte ich grinsend mit den Schultern und er nickte langsam.

„Aber wie, das kannst du laut sagen!“ Wir waren zurück, er öffnete den Geheimgang und wir gingen in trauter Eintracht zusammen rein, während er begann den Gang wieder zu verschließen, kniete ich vor meiner Tasche und holte zwei Tränke, die ich ihm nun reichte. Er trank sie während ich unsere Klamotten zurück verwandelte auch wenn mein schönes, süßes Kleidchen wohl nur noch für die Mülltonne gut war, so verdreckt und blutig wie es war, bereute ich den Ausflug nicht, hatte ein Hochgefühl, das ich auskostete. Es tat gut mit Draco wieder etwas getan zu haben was uns zeigte wir passten zusammen und waren ein gutes Team. Das war genau das gewesen, was uns in den letzten Wochen, seit der unseligen Nacht und durch all die Ereignisse danach, gefehlt hatte.

Mit einem ein verständigen Blick blieben wir stehen, gleich würden wir uns trennen und so nahm mich Draco in den Arm.

„Du musst gehen, nach dem Aufruhr ist das besser!"

„Sehe ich auch so! Leider!", schmiegte ich mich in seine Arme und umschlang ihn an der Hüfte, legte den Kopf in den Nacken und ließ mich ausgiebig von ihm küssen, bis er sich schwer von meinen Lippen löste.

„Danke, so wurde es doch noch ein schöner Abend mit dir, das war es was ich wollte, Zeit mit dir verbringen, Spaß haben. Wir sind ein gutes Team!", dankte ich ihm ehrlich und lächelte ihn an. Er nickte schwermütig und legte seine Stirn an meine, stöhnte leicht auf und hauchte mir dann einen zärtlichen Kuss auf die Stirn

„Du musst gehen, sehr schade. Schlaf gut mein Mudblood!", löste er sich von mir und ließ die Statue verrutschen, trat mit mir aus dem Gang, unsere Wege trennten sich nun als ich ihm noch hinterher rief:

„Schlaf du auch gut, mein Pureblood!" Jetzt ärgerte ich mich doch, dass ich nun ohne Draco schlafen musste, so hatte ich mir das nicht vorgestellt und nach unserem Ausflug war unsere Einträchtigkeit und Verbundenheit wieder stärker spürbar für mich als all die letzten Tage. Jetzt hätte ich wirklich gerne neben ihm gelegen oder sogar mit ihm geschlafen, als Abschluss eines schönen Geburtstages, aber nun, es ging ja leider nicht, so schimpfte ich in Gedanken noch mal auf Lucius, das er so arrogant und selbstherrlich sein musste.

Ich hatte den Kerker hinter mir gelassen und eilte nun dem Turm entgegen. Es war kurz nach Mitternacht, also meine normale Zeit, sodass ich sogar noch ein Stündchen Zeit zum Lesen hätte. Ich schlüpfte unter dem Wandbehang hervor und eilte weiter, als ich kurz vor meinem Ziel von einer dunklen Gestalt, die plötzlich aus der Dunkelheit brach und rasch auf mich zuschritt, innehalten ließ und mich die Person in eine Fensternische dirigiert. Ich sah ihn überrascht an, als er mich so bestimmt in die Richtung lenkte in der er mich haben wollte, aber ich ging brav mit.

Ich hörte ihn etwas murmeln dann legte sich über die Nische etwas was mich an einen Wasservorhang erinnerte und uns somit von unserer Umwelt abschottete, wir wären also ungestört, war Magie nicht etwas Schönes? Nur, was wollte er das er zu solchen Mitteln griff.

Seine Miene verheiß für mich nichts Gutes, dessen war ich mir sicher.

Hermiones Sicht ende



Severus Sicht



Hatte ich sie endlich! Ich hatte von Zabini erfahren wann sie zu Draco gegangen war und das beide anscheinend ein Problem zu klären hatten, da, wie Zabini meinte, Draco Hermione hatte aufhalten müssen nicht den Gemeinschaftsraum zu verlassen und ihn hinter sich zurückzulassen. Wie es aussah hatten sie sich gestritten, aber er erzählte auch das sie, wie es sich für echt Anführer gehörte, ihren Disput unter den wachsamen Augen der Schlangen nicht austrugen, sondern gemeinsam verschwunden waren. Das Draco sich über Lucius aufregte glaubte ich unbesehen!

Zabini hatte mir anvertraut, dass sie die Kerker verlassen hatten um irgendwohin zu verschwinden und ich hatte mir ausgemalt, dass sie dank des Tumultes, den Lucius Geschenk ausgelöst hatte, nicht bei ihm bleiben würde. Das wäre dämlich und viel zu gefährlich und wenn das Biest eines nicht war, dann dämlich, das bescheinigte ich ihr sogar, nur es ärgerte mich wie sie so leichtsinnig hatte sein können und das sagte ich ihr doch mal gleich.

„Wie kann man so doof sein das Geschenk mitten in der Halle zu öffnen und dabei zulassen das man einen Longbottom neben sich hat!", knurret es tief aus meiner Brust.

„Tut mir Leid Severus, es gibt etwas in dem ich spektakulär gescheitert bin und das ist Hellsehen!“, giftete sie nicht weniger böse zurück und verschränkte genervt die Arme, das ich wohl auch noch meinen Senf dazugeben musste. So lehnte sie sich nun an das Fenster und das Licht umschmeichelte sie in ihrem kurzen, gelben Kleid, das wie ich, als ich genauer hinsah, etwas verdreckt wirkte und auch einige Risse aufzuweisen hatte, was zum Teufel, hatten die zwei getrieben? War mein Misstrauen und meine Neugierde sofort geweckt.

Ich ging nicht auf ihre Giftigkeit ein und lehnte mich vor, kam mit meinem Gesicht nahe an ihren Hals und ihre Augen verdunkelten sich, auch wenn sie nicht auswich und ich atmetet tief ein, inhalierte ihren Duft und roch einen Hauch von Moos, Wiese und Blut, woraufhin ich sie grob an der Schulter packte und knurrig anfuhr:

„Ihr wart im Wald?“ War ich gut im Kombinieren und das entlockte ihr doch echt ein Schmunzeln, schaffte es dieses Biest mich immer zu ärgern.

„Habt ihr es dort getrieben? Dafür müsst ihr nicht in den Wald, das ist unvernünftig und gefährlich!“, zischte ich böse und aufgebracht, in Gedanken an die Beiden wie sie sich über den Waldboden wälzten.

„Du hast recht Severus, ficken können wir auch hier!“, grinste sie mich böse an, musste sie immer so ordinär sein!?

„Musst du so vulgär sein!“, brummte ich tief, da dabei immer in mir Bilder aufstiegen….

„Ja, wenn du so blöd fragst?“, trieb sie mich wirklich immer zielgerichtet an den Abgrund meiner Beherrschung.

„Na, was habt ihr dann so lange im Wald getrieben?“, harkte ich hart nach und maß sie unbeweglich, während sie mir störrisch entgegen starrte, zeigte sie mir ein sehr gemeingefährliches lächeln, sie schein rundum zufrieden und ich dachte mich zu verhören als sie fast schnurrte.

„Wir waren jagend!“ Musste ich bei dem Satz kämpfen, dass mir meine Züge nicht entgleisten.

„Seid ihr irre????!“, rief ich erregt.

„Aber es hat so Spaß gemacht, Severus!“, schmollte sie doch glatt und schob ihre Unterlippe vor, wie es schien hatte es ihr wirklich gefallen und so gab ich mich geschlagen, wollte es wissen.

„Was habt ihr gejagt?“

„Einen Norgschwanz!“, erklärte sie triumphierend. Warm konnte sie keinen Hasen jagen? Mensch Kinder, aber sie grinste aufgeregt und wirkte sehr aufgekratzt.

„Es war ganz leicht, alles ohne Magie nur die Messer und unsere Hände, es war toll! Nur Draco hat das Vieh leicht an der Wade erwischt, aber er ist versorgt morgen Abend wird man nichts mehr sehen!“, unglaublich was hinter dieser zierlichen jungen Frau für eine Dynamik stand, jagen, wer hatte Spaß an der Jagd? Die meisten Mädchen freuten sich über Schmuck, Kleider und gutes Essen, SCHMINCKE! Aber sie, nein, sie doch nicht und was schenkten sie ihr? Genau Waffen! Und was Fiel ihr dann ein?

Genau sie ging auf die Jagd? Womit hatte ich das verdient, verdrehte ich die Augen und ließ sie meine Meinung dazu sehen.

„Was Severus, was passt dir nicht!“

„Bist du so kratzbürstig und aufgekratzt weil du dich mit Draco gestritten hast oder er es dir nicht besorgt hat?“, ging nun ich unter die Gürtellinie, aber ihre selbstgerechte Art ging mir gegen den Strich.

„Och, du bist doch nur sauer, weil ich meinen Spaß hatte! Ich wollte halt mein Geschenk ausprobieren wenigstens habe ich von denen was bekommen, nicht wahr Severus?", zeigt sie mir das es sie störte das sie von mir nichts bekam? So kam ich ihr mit meinem Gesicht bedrohlich nahe und zischte böse:

„Ich hab so was nicht nötig, ich heiße ja nicht Malfoy und bin kein liebestoller Trottel. Lucius ist so was von Malfoy, er ist so was von dramatisch und hochtrabend, nicht auszuhalten in seiner Arroganz!", meinte ich höhnisch, woraufhin mir das Biest nur die Zunge raus streckte, sie war echt übermütig heute, wohl in bester Laune, was mich dazu veranlasste mich weiter zu eschauffieren.

„Pah, glaub ja nicht, das ich je so ein Pfau werde wie Lucius, ich nehme mir was ich will, als ob ich so was nötig hätte, das war heute ja richtig ekelerregend in Hogsmeade!", verzog ich kurz das Gesicht bei der Erinnerung was ich hatte beobachten müssen, als Lucius und ich uns getrennt hatten, hatte ich Hermione gesehen und war so frei das Ganze versteckt zu beobachten. Ich hatte gedacht mir würden die Augen rausfallen, als ich sah wie galant Lucius war, er ihr ihre Hand küsste und sie sich danach an ihn drängte und ihn sanft auf den Mund küsste, er ihr zärtlich über den nackten Rücken strich! Sie waren in ihrer Vertrautheit weiter als ich angenommen hatte, wie mir da nur zu bewusst geworden war, auch wenn es mich, nach dem letzten Morgen im Manor nicht hätte überraschen sollen, hatten sie sich da doch fast ähnlich verhalten, auch da den Körperkontakt und Blickkontakt dauernd gesucht.

Aus einem Impuls heraus drängte ich mich für sie überraschend an sie, ließ sie meinen harten Körper spüren und spürte natürlich wie sie steif wurde, aber unter Anbetracht was sie sich in dem Durchgang erlaubt hatte, sah ich darüber hinweg und grummelte nur gefährlich:

„Ich nehme mir einfach, was ich will!" Ich meinte was ich sagte sehr ernst, legte unvermittelt meine Lippen auf die Ihren und küsste sie stürmisch, nicht so sanft wie Lucius. Ihre abwehrenden Hände, die sie in einer Abwehrhaltung an meine Brust gedrückt hatte, krallten sich ein paar Sekunden später nun in meine Weste und ich musste mir das zufriedene Lächeln wirklich verdrücken, war es zu erheiternd wie sie dagegen ankämpfte mich zu wollen. Doch nun erwiderte sie den Kuss heiß. Er schmeckte besser als der letzte, als sie nur hatte testen wollen ob sie mich berühren konnte!

Der heute war mit Leidenschaft durchzogen, es war als lechzte sie nach Aufmerksamkeit, wie es schien hatte Draco seine Sache nicht gut gemacht und ein unbefriedigtes Mädchen zurückgelassen, so anschmiegsam wie sie sich gerade gab. Sie rieb sich an mir, was sie sonst selten tat. Wir hatten schon immer sexuell sehr gut harmoniert, wie ich nur zu gut wusste! Als sie nun in meinen Mund leise stöhnte.

Was mich ermunterte weiter zu gehen, ich löste meine Hände von ihren Schulten glitt geschmeidig über ihre Arme nach unten und von dort über ihre Seiten zu ihren Brüsten, die herrlich in diesem engsitzenden Kleid zur Geltung kamen und knetete sie genüsslich in meinen Händen, was sie wieder in meinen Mund stöhnen ließ und mich nur noch ungeduldiger werden ließ, sie endlich wieder zu besitzen. Verdammt aber auch, das wir mitten auf dem Gang vor dem Gryffindorturm standen und nicht in der Nähe der Kerker waren, am liebsten hätte ich sie einfach gegen das Fenster gevögelt, sie gängelte mich nun schon zu lange, aber ich hatte ja Geduld auch wenn ich ihr gesagt hatte das sie „fällig“ wäre, konnte ich sehr wohl warten, auch wenn sie gerade sehr willig an meinen Lippen hing. Als ich mich von ihr löste, war sie etwas atemlos über unseren leidenschaftlichen Kuss und hatte verlangend die Augen geschlossen und so wisperte ich:

„Aber es stimmt, du hattest Geburtstag und da will ich dich schockieren, mein Geschenk an dich, du entkommst mir….heute Nacht! Es wäre dumm, wenn du nach dem Theater nicht in deinem Schlafsaal bist heute Nacht, du hast also Glück, bedank dich bei Lucius!", löste ich mich von ihr abrupt und rauschte mit weit wehenden Roben ab, das war gut, glaubte ich ein leises seufzen in meinem Rücken zu hören was mich richtig fies in die Dunkelheit schmunzeln ließ, als ich sie verließ.



Severus Sicht ende
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BeitragThema: Re: Kapitel 159-160   Kapitel 159-160 EmptyDo Feb 09, 2012 5:45 am

160. Kapitel Severus Geschenk


Hermiones Sicht

Ich sah noch leicht Sternchen als ich die Augen öffnete und leicht schwankte, als er sich so plötzlich von mir gelöst hatte, wow…also, das er aber auch immer so küssen können musste, verdammt, reiß dich zusammen, Mädchen, fuhr ich mich selbst an. Wie konnte ich immer nur so reagieren, ein paar Stunden oder auch ein paar Tage nach der Panikattacke die ich gehabt hatte und ich wieder mit allem gegen Severus gekämpft hatte was mein Verstand zu bieten hatte und was tat ich?

Ich hing mit einer verbotenen Hingabe an seinen Lippen, was erwartete ich von dem Mann, bei dem wie er war und wie ich ihn wohl reizte, da würde es kein Wunder sein, wenn er sich eines Tages würde nicht mehr zurückhalte können und wollen, seine Worte klangen immer noch in meinen Ohren, das ich „fällig“ wäre und auch seine Abschiedsworte das es sein Geschenk an mich wäre, mich nun gehen zu lassen. Oh wie großzügig, so ein eingebildeter Wicht und er redete sich ein, er wäre nicht so gestrickt wie die blonde Fraktion der Familie, ja bekanntlich war Einbildung auch eine Bildung!

So ärgerte ich mich mal wieder über mich selbst, verdamme mich aber auch, kam mir nun zu sehr zu Bewusstsein, das er meine Brüste bearbeitet hatte und ich dank des aufregenden Abends nun ein kleines Problem hatte. Meine Brüste spannten und in meinem Schoss prickelte es gewaltig und ich musste und durfte in mein Bett kriechen und das auch noch alleine. Das ausgepowert sein nach dem Waldspaziergang und der Jagd hatte sich verflüchtigt dank Severus so hilfreicher Anregung und nun rann mein Blut nicht mehr träge durch meine Adern, sondern rauschte eher berauscht hindurch, was für eine angenehme Nachtruhe wohl hinderlich wäre, danke Severus, danke!

Jetzt hatte ich die Sorge wieder so unanständige Träume vor mir herschieben zu müssen wie letztens, musste ich doch leicht schmunzeln. Als ich den nun wirklich leeren Gemeinschaftsraum betrat und mich spontan um entschied und zu Harry strebte, da ich diesen Träumen entkommen wollte und ich wusste, das mich eine Person neben mir vor diesen Gedanken bewahren würde.

Ich öffnete die Tür und laute Schnarcher begrüßten mich, aber da konnte ich sehen das Harry und Ron noch wach waren und jeweils in ihren Betten lagen und ein Buch bearbeiteten, schon blickten sie auf, als ich den Raum betrat.

„Ist was passiert?“, wollten beide sofort besorgt wissen.

„Nein, ich will nur nicht alleine sein!“, wandte ich ein und Harry nickte, betrachtete nachdenklich das ehemals gelb leuchtende Kleid, das nun mit dem strahlenden gelb nichts mehr gemein hatte, erhob sich wortlos und wühlte in seiner Truhe. Er reichte mir ein ein großes Shirt und ich nahm es dankbar, schlüpfte ins Bad und Duschte eine Runde, um den Dreck und die Blätter aus meinen Haaren zu bekommen. Als das Wasser auf mich einprasselte, ordnete ich meine Sinne, schob Severus und seine Forderungen mal ganz weit von mir und erinnerte mich an den Spaß den es gebracht hatte den Verbotenen Wald unsicher zu machen.

Da ich nun nur noch mit meinem Slip und dem großen Shirt von Harry bekleidet war, tapste ich barfüßig schnell zu Harry ins Bett, der die Decke einladend hob und ich krabbelte hurtig zu ihm, als auch schon Ron auf das Bett stieg und diesmal die Schilde darauflegte um unsere Privatspähe zu gewähren.

„Na willst du reden, du schaust nicht glücklich aus?“, wollte nun Ron wissen und ich streckte mich.

„Oh, nein, ich bin sogar gut drauf, wir waren im Wald jagen, das war total schön!“, hatte ich in der Dusche meine verwirrten Gefühle dank Severus wieder weggeschoben und mich an den schönen Abend mit Draco erinnert.

„Warum schaut ihr so skeptisch?“, forschte ich nach als ich den Blickwechsel bemerkte.

„Na, weil du, als du reinkamst nicht glücklich wirktest und hey, heute ist viel passiert!“, warf Harry ein und musterte mich.

„ohoh…das kannst du laut sagen, tja, Draco und ich hatten eine kleine Auseinandersetzung und dann sind wir aber in den Wald haben uns ausgetobt, das sollten wir zwei öfters machen, das war…!“, begann ich zu erzählen und wurde unterbrochen.

„Total gefährlich, spinnt ihr!“, schrien mich Harry und Ron unisono an und ich verschränkte die Arme hinter dem Kopf.

„Natürlich aber das war ja der Kitzel!“, erklärte ich grinsend.

„Du hast sie echt nicht alle, und ich hab dich mal für langweilig gehalten!“, sah Ron mich wie eine Erscheinung an.

„Wie schmeichelhaft Ron!“, selbst Harry sah ihn perplex an.

„Aber Hermione, ich mein, du weißt was in dem Wald lauert!“

„Klar, aber glaub mir, für Draco und mich war es wichtig, wir haben das gebraucht! Und wir haben jetzt nichts übermäßig Schlimmes gesehen und hey, wir können uns wehren, das kannst du mir glauben!“, lachte ich ihn an.

„Wart ihr den erfolgreich?“, harkte nun Harry nach.

„Ja, wir haben einen Norgschwanz erlegt!“, strahlte ich.

„Ihr habt sie echt nicht alle!“, bescheinigte er mir nun. „Und Snape?“

„Arch, was den reitet, der war sauer wegen Lucius ist ja wohl klar, aber dank dem Ganzen muss ich heute hier sein, aber ich wollte nicht zu den Tratschtanten, sorry Ron!“, sah ich ihn kurz ab, aber Lavander, nein, da schüttelte es mich doch, wie gerne hätte ich mir den Schlafsaal mit meinen so ruhigen, angenehmen Slytherins geteilt, Daphne und Astoria waren da wirklich eine Freude, aber meine Gryffindors….

„Nee, hast ja Recht, LavLav beginnt zu nerven! Sie ist echt gut im Bett und sehr willig, aber sie schnattert so viel!“, verdrehte Ron leicht genervt die Augen und sah mich dann verstehend an.

„LAVLAV?“, kicherte ich.

„Jupp, stell dir vor sie hat sich den Spitznamen selbst gegeben!“, schien er auch nicht gerade begeistert.

„OH….nun….!“, aber ein grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.

„Sag nichts!“, bat er nur und dann lachten wir drei uns schelmisch an. Ron verkrümelte sich schnell, da wir ja leider morgen wieder Schule hatten und ich kuschelte mich zu Harry, der seinen Arm um mich legte und dafür sorgte, dass ich traumlos schlief.



Und wie so oft hatte ich die richtige Entscheidung getroffen, Harry hatte alle Träume von mir ferngehalten, Göttin sei Dank! Am Morgen sprintete ich in unser Zimmer und zog mir die Laufklamotten an und rannte mit den Jungs um die Wette, was beide ziemlich erheitert, da ich aber auch sie sehr ausgelassen erschienen, dann, während des Frühstücks, passierte mal wieder zu viel auf einmal. Da fiel mir ein das ich mir zum Ende des letzten Jahrs vorgenommen hatte meine Kaffee nicht hier in der Halle zu trinken und ganz ehrlich, wenn das so weitergehen sollte, würde ich mich daran halten, für mich wurde die Große Halle von Tag zu Tag mehr zur Zumutung.

Dumbledore war, wie so häufig in diesem Jahr abwesend, das war dies was uns die Twins auch in den Briefen schrieben wenn eine Versammlung des Ordens stattgefunden hatte, das er immer noch häufig unterwegs war und verschwand, ohne zu sagen wohin. Auch in der Schule war dies auffällig, er nahm an fast keinem Mahl mehr teil, sein Stuhl in der Mitte des Tisches der Lehrer war meist verwaist und McGonagall und Severus teilten sich die Verantwortung.

Ich war mir sicher, er war auf der Suche nach den Horcrux. Hoffentlich fand er sie, aber ich war mir nicht sicher was er alles wusste, okay, auch wir würden vorwärts kommen müssen, Schritt für Schritt, aber leicht war das nicht. Was könnte denn bitteschön Ravenclaws Gegenstand sein den er verzaubert hatte und wo zum Teufel könnte er den Pokal von Hufflepuff versteckt haben, aber wir würden Glück haben, irgendwann, irgendwo würden wir fündig werden, davon war ich überzeugt, wir hatten schon so viel herausgefunden, das konnte nur werden!

Als mich flügelschlagen aus den Gedanken riss und eine Eule vor Harry landete und eine anderen vor mir, beide sahen wir uns fragend an und Harry nahm die Papierrolle ab und ich löste das kleine Päckchen von dem Fuß der Eule und beide stiegen schuhrufend in die Lüfte.

Nach dem Theater gestern hatte ich natürlich gar keine Aufmerksamkeit, weil nun schon wieder ein Packet für mich kam, toll ganz toll, ich kam mir wie auf dem Präsentierteller vor.

„Harry, warum stöhnst du?“, wollte Ron wissen und er zog unsre Köpfe zu sich und wisperte:

„Dumbledore verschiebt den Termin, er meint die Montage würden stehen, aber die Treffen würden wenn spontan von ihm für Montagabend einberufen werden! Das bestätigt das was die Twins sagen, er ist die ganze Zeit unterwegs, wenn der wüsste was wir alles wissen und haben….!“, klang Harry regelrecht gehässig.

„Wo du recht hast, Alter! Aber was hast du schon wieder bekommen Schönste?“, war Ron neugierig.

„Tja, du scheinst nicht der Einzige zu sein der sich das fragt!“, meinte ich zynisch und blickte in viele neugierige Augen vor allem die von Ginny funkelten mich misstrauisch an.

„Na, dann mach es auf!“, schlug Harry vor.

„Sev…er meinte ich sollte nicht so doof sein!“, wandte ich vorsichtig ein und Blicke noch mal umher.

„Ach, tust du immer was der Miesepeter von dir will!“, zog mich Ron auf und weckte doch dabei glatt meinen Widerspruchsgeist und ich warf einen kalkulierenden Bick zum Lehrertisch und durfte feststellen das Severus mich starr unter seinen, ihm ins Gesicht fallenden, schwarzen Haaren genau beobachtete. Da dachte ich mir, warum nicht, es würde kein Schmuck oder dergleichen darin sein, es wirkte eher wie ein Buch und so riss ich das Papier schnell herunter wickelte ein schwarzes Lederbuch aus, das recht klein war und ansonsten schmucklos. So hoben sich meine Brauen, was war das?

„Ein Buch!“, kam es irre intelligent von Harry.

Ging ich gar nicht drauf ein und schlug es auf, strich über die weißen Blätter, die fein säuberlich eng beschrieben waren und diese Schrift kannte ich doch, zuckte meine Augen irritiert hoch und blickten in die dunkelsten Augen, die ich jemals gesehen hatte, die mich fixierten. Ich zeigte mich leicht sprachlos was das minimale heben seines linken Mundwinkels zur Folge hatte als er seinen Mund auch schon hinter seiner Tasse versteckte, einen Schluck trank. Ich schluckte doch wahrlich schwer, sah wieder auf die Seiten und überflog die handgeschriebenen Einträge, die sich mit magischen Sprüchen, aber auch mit Tränken auseinandersetzen, die ich noch nicht kannte. Da fragte ich mich doch glatt, ob sie irgendjemand kannte, wie wohl auch in Harrys Tränkebuch, war hier alles von ihm erforscht und erfunden, was wollte er, das ich das lernte?

„Wie gut das Malfoy schon weg ist?“, meinte Harry trocken.

„Warum Harry?“, flüsterte ich, aber sah weiter in das Buch.

„Weil er wohl über das Geschenk, das dich so fesselt das du deinen Blick nicht davon wenden kannst, nicht erfreut wäre! Vor allem nach gestern!“, löste sich nun meine Augen doch von den hochspannenden Seiten und runzelte die Stirn.

„Geschenk!?“, hatte ich es als Lernaufforderung verstanden.

„JA, klar was soll es sonst sein? Aber sag von wem ist es?“, zeigte er sich neugierig und ich überlegte noch immer, das konnte kein Geschenk sein, Severus Geschenk war es gewesen mich nicht zu…mich gehen zu lassen! Er hatte selbst betont, dass ich nichts von ihm zu erwarten hatte, da er aus den unterschiedlichsten Gründen nichts schenkte und ehrlich, ich erwartete nichts von ihm.

„OH, nein, ich denke nicht das er mir das schenken will, ich soll daraus bestimmt nur lernen, es ist hochspannend, ein wahrer Schatz, eigene Erkenntnisse, Erfindungen, Tests, Eigenkreationen….irre Spannend!“, grinste ich leicht blöde als Ron sich tief zu uns beugte und uns zu raunte:

„Also soweit ich das verstanden habe, ist das von unserer hochverehrten Fledermaus? Und Schönste, ich weiß ja nicht wie ich es dir sagen soll, so zufrieden wie er gerade aus dem Raum gerauscht ist, nachdem er haargenau beobachtete hat wie weg du von dem Buch warst, nehme ich schon an das es als ein Geschenk gedacht war!“

„Nein, das kann nicht sein, er meinte er schenkt…, ich habe nichts von ihm zu erwarten!“

„Tja, ich halte zu Ron, vielleicht hat er es sich anders überlegt, die Nacht ist lang?“, kicherte Harry leicht albern. Aber ich wollte das nicht glauben, das Severus mit etwas so persönliches, intimes und wertvolles von sich geben würde, das wäre….fantastisch, aber ich wollte mich nicht zu früh freuen, nur um dann enttäuscht zu werden.

Auch fiel mir ein, nichts wies auf Severus hin, keine Karte, keine Anmerkung, nichts! Ich hatte nur die kühne Schrift erkannt, ich würde ihm heute Abend einen Besuch abstatten, so viel war für mich klar.



Die Stunden verrannen und die Stimmung war wie eh und je gedrückt. Die Schüler bemerkten die ungewöhnlich häufige Abwesenheit von Dumbledore, sowie auch die Nachrichten, die nichts Gutes verhießen, auch wenn die ersten Maßnahmen des Ministeriums Wirkung zeigten, fühlten man aber doch das alles sehr viel strenger Kontrolliert wurde, man sich für kriegerische Auseinandersetzungen rüstete. Dank Umbrigdes Ableben, das mir nicht einen Nerv gekostet hatte, waren die Schüler versessen darauf viel zu lernen, da es die alte Schrappnele geschafft hatte uns sehr im Stoff nach hinten zu werfen und viele Schüler entwickelten eine bis dahin nicht gekannte Strebsamkeit, oder aber die Schüler, die einen Familienangehörigen verloren hatten, deren Kreis von Tag zu Tag erschreckend größer wurde.

Wir saßen kurz vor dem nachmittags Unterricht noch im Innenhof und genossen die letzten Sonnenstahlen, da es ab nun rasanter kälter werden würde, aber das Melancholische, Dröge passte wohl auch hervorragend zu den Mauern in denen wir im Moment lebten, denn das Lachen verabschiedete sich von Tag zu Tag mehr.

„Sag mal Ron, wie weit bist du nun schon mit LAVLAV? Du hast doch gestern gemeint, sie wäre gut im Bett!“, harkte ich grinsend nach.

„OH, weit nachdem ich es dieses Wochenende geschafft habe mit ihr zu schlafen, könnte sie die ganze Zeit so spitz wie sie ist! Sie hat mir erzählt, ich wäre ihr dritter! Wir vögeln ununterbrochen, überall wo es geht!“, beglückte er uns mit zu vielen Informationen.

„Ron, das darfst du uns doch nichts sagen, das tut man nicht!“, wandte ich ein.

„Warum, im Cottage reden die von nichts anderem?“, sah er mich grinsend an und irgendwie hatte er ja recht.

„Arch…ihr seid unmöglich!“, meinte ich nur mit einer verächtlichen Geste unterstreichend und da hüpfte Lav auch schon Ron aus dem nichts an und quiekte.

„WONWON!“, was mir unvermittelte die Lachtränen in die Augen trieb und Harry sich fürchterlich verschluckten, worauf ich ihm mitleidig auf den Rücken schlug und mir schmerzhaft auf die Unterlippe bis, als uns Ron einen finsteren Blick zuwarf und ihr nun gewaltsam den Mund stopfte, da er ihn mit seinen Lippen verschloss.

So verflog der Rest des Tages. Ich hatte auch noch Dracos sehr zufriedenen Gesichtsausdruck gesehen, auch ihm schien der gestrige Abend gefallen zu haben, so wie er mir zuzwinkerte und ich war dankbar, das er heute Morgen schon weg gewesen war als das Buch von Severus gekommen war. Es hätte nur wieder stress mit Draco bedeutet so viel war mir klar, aber augenblicklich waren wir alle gutgelaunt und direkt nach dem Essen verabschiedete ich mich von Harry und Ron, da ich früh zurückkehren wollte um noch mit ihnen die Hausaufgaben zu machen. Ich hoffte das Treffen mit Severus schnell hinter mich zu bringen.

Und so huschte ich hurtig die Kerker entlang und schlüpfte nach der Nennung des Passwortes „Biest“ in das Reich von Severus. Er war noch nicht da, ich hatte ihn noch am Esstisch gesehen und so ging ich selbstsicher zur Bücherwand um das zweite Passwort „Honoria“ zu sprechen und vollführte eine komplizierte Zauberstabbewegung, um den Bann zu öffnen, tja wer sagte das Severus nicht einfallsreich war in der Auswahl seiner Wörter und schlüpfte durch die Tür und schloss sie sorgfältig.

Ich entfachte mit einem Handwischen das Feuer und ging zu der versteckten Bar, goss uns je in einen bauchiges Glas einen leckeren Rotwein ein und stellte seinen Wein vor seinem Sessel ab. Ich legte den Schulumhang ab, zog die Schuhe aus und setzte mich bequem auf die Couch, fischte noch aus der Schulumhangtasche das kleine Buch und begann darin zu schmökern, während ich auf ihn wartete.

So verging die Zeit in der ich immer wieder an meinem Glas genippt hatte und nun auf der Couch lag, meinen Kopf auf ein Kissen gebettet, die Beine an den Knöcheln überschlagen und die Ruhe weidlich genießend, die mir sein Wohnzimmer bieten konnte, da ich sonst nie mehr allein sein konnte. Ich hatte dies richtig vermisst, denn auch im Manor hatte ich viel zu wenige Zeit besessen und es hätte nichts schöneres für mich geben können als alleine zu sein, kein ewiges Geschnatter, wie jetzt die ganze Zeit in den Aufenthaltsräumen, oder meinem Schlafsaal!

Wen sollte es da wunderen, das ich sogar ein bisschen weggedöst war und so lag das aufgeschlagene Buch auf meiner Brust, als ich unter meinen geschlossene Liedern das Gefühl hatte beobachtet zu werden, jäh die Augen aufschlug und mit klopfendem Herz in Severus schwarze Augen blickte, die mich konzentriert beobachteten, während er gebückt über meiner schlafenden Gestalt stand.

Da wollte ich unvermittelt hochschießen, doch er ließ seine Hand auf meiner Brust und damit auf dem Buch. Er drückte mich wieder zurück, was ich ihm doch glatt gestatte, da ich doch ziemlich überrumpelt war das ich hier einnickte, da schob er mich mit seiner Hüfte etwas weg, damit er sich auch auf die Couch zu mir setzte konnte. Auf der Höhe meines Bauches ließ er sich nieder und ich tat brav was er wollte und rutschte mehr zur Rückenlehen der Couch, machte ihm Platz, bis jetzt war kein Wort gefallen.

Nun rief er sich das Weinglas magisch und roch genussvoll an dem Wein, bevor er einen Schluck nahm.

Er hatte schon seinen Umhang und seinen Gehrock abgelegt, nur die Weste trug er noch, die seine Figur gut betonte, als er mich fragend ansah.

„Schläfert dich mein Geschenk ein?“, hob er süffisant eine Braue, bis in meinen Verstand seine Aussage eindrang und ich wieder hochfahren wollte, aber da war schon wieder seine Hand, die mich nach unten gedrückt hielt.

„Was…aber darf ich es behalten?“, fragte ich ungläubig, als er den Kopf in den Nacken legte und wirklich dreckig lachte.

„So klug und doch so dumm zugleich, wie geht das Hermione?“, sahen mich seine Augen sezierend an.

„Ja, aber du hast gesagt, dass ich von dir nichts zu erwarten habe, nicht…das ich etwas erwarte, aber das überrascht mich nun schon!“, sprach ich im Liegen und er ragte vor mir auf, was mir gar nicht gefiel ihm so ausgeliefert zu sein, worauf er das Buch von meiner Brust nahm und sich ansah wo ich stehen geblieben war.

„Das ist eine Weise Einstellung von dir! Aber ich dachte mir, du würdest das hier zu schätzen wissen, aber wenn du es nicht willst!“, zuckte er die Schultern und schlug das Büchlein zu, wollte es auf den Tisch legen und ich zuckte hoch, entriss es ihm mehr oder weniger, was ihn doch tatsächlich schmunzeln ließ.

„Nein, das ist meines!“, brachte ich es vor ihm in meinem Rücken in Sicherheit, bei ihm wusste man ja nie.

„Angst, dass ich es zurückwill!“, schien er in ausgezeichneter Stimmung, was nicht wirklich zu ihm passte und mich vorsichtig auf der Huth sein ließ.

„Nun, ich habe nicht damit gerechnet das es ein Geschenk ist, aber wenn es so ist, dann bekommst du es nicht mehr, es ist ein Schatz, mein Schatz und den geb ich nicht mehr her!“, reckte ich mein Kinn in die Luft, aber anstatt das er wütend wurde, trat nur, wie ich fand, ein zufriedenes glitzern in seine Augen. „Ach…entschuldige das ich so in deine privaten Räume eingedrungen bin, Severus, aber ich dachte nicht das du so lange beschäftigt bist, entschuldige!“

„So wie es wirkt, hast du ja nicht geschnüffelt, nur uns etwas zu Trinken geholt! Dir sei vergeben, nur nimm dir in meinem Räumen nicht zu viel heraus!“, schüttelte ich den Kopf da ich schon froh war, das er keinen Veitstanz aufführte. „Aber du scheinst dich hier wohl zu fühlen, wenn du gleich einschläfst, müde?“, legte ich mich wieder zurück, nur das ich nun aufrechter an der Armlehne meinen Rücken abstützte und nicht gar so flach lag.

„Du hast es gut, du hast eigene Räume, du weißt gar nicht wie sehr ich das vermisse, selbst Draco hat, wenn ich weg bin, Ruhe. Ich hab die NIE, leider!“, stöhnte ich leidend auf und da hielt er mir mein Glas hin, was ich gerne nahm und mit ihm anstieß und einen Schluck von dem gehaltvollen, wohlschmeckenden Rotwein trank als ich den Kopf hob.

Als ich mein Glas ihm reichte und er es zurückstellte, lächelte er leicht, was mich ihn fragend ansehen ließ:

„Ich bin ja nicht Lucius, aber kriege ich deshalb jetzt gar kein Dankeschön für das Geschenk?", raunte er mir leise zu und ich war gar nicht wirklich überrascht, in der Familie bekam man aber auch nichts geschenkt, mir war nur zu bewusst auf was für ein Dankeschön Severus anspielte.

Aber er hatte recht, ich freute mich über sein Geschenk, sehr sogar, es war etwas ganz besonderes für mich, da ich wusste wie viel Herzblut darin sein musste, wusste ich doch selbst wie langwierig es war eigene Zauber zu erfinden.

Ich zog meine Füße zu mir, robbt von ihm weg nach oben und richtete mich auf, sah wie sich sein Gesicht verdüsterte, dachte wohl ich wollte mich ohne Dank verdrücken. Aber nein, dafür empfand ich zu viel Dankbarkeit, ich hatte gedacht nachdem ich meine leiblichen Eltern aus meinem Leben getilgt hatte, nicht mehr dieses Zusammengehörigkeit Gefühl zu einer Familie zu fühlen, aber meine drei Männer gaben mir dies. Sie vermittelten mir das Gefühl zu ihnen zu gehören und wenn sie mir so etwas persönlich schenkten, was so gut zu mir passte, machte mich das schrecklich weich.

So kniete ich mich nun hin auf die Couch direkt neben ihn und lehnte mich so schnell vor das er gar nicht reagieren konnte und küsste ihn diesmal ganz anders als der Kuss, der in dem Gang von mir kam. Ich hatte nun leicht meine Lippen auf seine gelegt und küsste ihn sanft, stürzte mich an seinen Schultern ab und er hatte aus einem Reflex heraus seine Hände sofort auf meine Hüften gelegte. Er erwiderte nach einer Sekunde den Kuss mit einer Inbrunst, die mir die Sinne schwinden ließ. Wir wurden immer leidenschaftlicher und da er mich nicht an sich riss, sondern mir immer noch die Möglichkeit ließ das hier zu beenden, ließ ich mich unbewusst immer mehr fallen, öffnete nun stöhnend meinen Mund, was er sofort nützte um meinen Mund mit seiner Zunge zu erobern und mich um den Verstand zu küssen, begann das Blut in berauschender, rasanter Weise durch meine Adern zu rauschen.

Als er den Zungenkuss löste und mich scheratmend zurückließ, ich noch immer vor ihm kniete und er nun begann meine Wangenknochen entlang zu küssen, hauchte er mir seine heißen Lippen auf meine erhitzte, gerötete Haut und küsste sich an meinen Hals verlangend hinunter.

„Wenn du dich nicht jetzt zurückziehst,... ich werde nicht aufhören!", knurrte er eindringlich, aber dank des lauten brausen meines Blutes in meinen Ohren hörte ich ihn gar nicht richtig.

Da machte er nun weiter, ich konnte spüren wie sich seine Hände auf Wanderschaft begaben und von meinen Hüften über meine Schulbluse nach oben in meinen Rücken glitten, während sein Zunge nun genüsslich über mein Schlüsselbein leckte und er seine Hände nach vorne zog und in einer ungestümen, ungeduldigen Geste die Bluse packte und grob auseinander riss, sodass meine Knöpfe geräuschvoll absprangen! Ich kniete nun entblößt vor ihm und versteifte mich, das hatte ich so nicht gewollt, riss mich dies aus meiner genüsslichen Trance, als seine gierigen Hände schon weitgingen und an der Seite mit dem Reißverschluss meines Rocks spielten, während er mir leicht in den Hals biss und meine Haut in seinen Mund saugte. Ich wurde immer steifer, drückte meine Hände abwehrend an, beziehungsweise gegen, seine Brust, woraufhin er mich unerbittlich weiter zurückdrängte, mich dazu bringen wollte mich hinzulegen und an meinem Hals böse knurrte:

„Du hattest die Chance....!", in dem Moment erkannte ich glasklar, er meinte das ernst, ich würde ihm nicht entkommen, wenn kein Wunder geschah, würde Severus heute mit mir schlafen, ob ich jetzt noch wollte oder nicht, das war klar und ich schluckte schwer als ich viel zu Laut in meinen Ohren hörte wie er den Rock mit einem bestimmten „ratsch“ ungeduldig öffnete.

Doch in dem Moment klopft es, was ihn seinen Kopf unwirsch heben ließ und ich sah wie er missgestimmt die Brauen zusammenzog und ich instinktiv das richtige Tat und floh, packte meine Schuhe, meinen Umhang, raffte alles in einer extremen Geschwindigkeit an mich und hörte noch wie der sagte: „Die alte Nervensäge!“ Er schnipste mein Glas und meine Knöpfe, die er mir abgerissen hatte, lässig weg, während ich auf die mir am nächsten befindliche Tür floh und sie hinter mir schloss.

Dann versuchte ich meine unregelmäßige Atmung wieder zu kontrollieren und schloss meinen Rock schnell, auf dass er mir nicht von der Hüfte rutschte und da hörte ich schon wie Severus, Dumbledore säuerlich begrüßte.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

„Professor Dumbledore, was kann ich, zu so später Stunde noch für sie tun?“, zischte ich seidig, aber unter Anbetracht bei was er mich gerade störte, konnte wohl jeder meine exzellente Laune verstehen. Da war das Biest schon mal willig, wie Wachs in meinen Händen und dann kam er der alte Tattergreis daher, ihr Glück war doch immer wieder bewunderungswürdig.

„Severus, es tut mir Leid sie noch zu stören, aber ich wollte mit ihnen kurz wegen ein paar Dingen sprechen!“, zeigte er mir sein nerviges Zwinkern und ich wandte mich ab, winkte ihn herein, was sollte ich denn sonst tun? Auch wenn ich wusste, das eine zu neugierige Hermione in meinem Schlafzimmer lauschen würde, aber in meinem Schlafzimmer hingegen könnte sie ruhig öfters sein, musste ich schmerzlich an ihren weichen, weiblichen und nachgiebigen Körper denken, den ich bis vor wenigen Sekunden noch im Arm gehalten hatte und trank auf das Ärgernis erstmals einen großen Schluck, nachdem ich mich in meinen Sessel gesetzt hatte.

Ich bot ihm nichts an, sollte nur nicht auf den verwegenen Gedanken kommen er wäre hier willkommen, verzog ich gehässig meine Züge und blickte ihn nun auffordernd an und er schob sich doch glatt eines dieser bescheuerten Bonbons in den Mund und lutschte darauf herum.

„Professor?“, stöhnte ich genervt.

„Oh, …ja, also Severus, es geht mir darum, wie sie wissen war doch die Razzia bei den Malfoys, bei der zum Leidwesen des Ordens ja nichts herauskam und auch dieser ganze Unsinn das Lucius Malfoy kein DeathEater ist, das ist totaler Schwachsinn, wie sie selbst wissen, aber was verspricht sich Malfoy davon sich dieses Image aufzubauen, diese „Fassade“ hatte er bisher nie nötig, was verspricht sich Tom, genauso wie Lucius davon, Severus haben sie eine Antwort?“, wollte der Alte penetrant wissen und strich sich überlegend mit der gesunden Hand über seinen grauen Bart.

„Professor sie wissen, dass der Dark Lord mit niemandem seine Ideen oder gar Gedanken teilt und Lucius ist genauso durchsichtig! Außer, dass er sich einen guten Stand beim Ministerium verspricht, ich bitte zu beachten, dass er Pius Thicknesse ja in seine neue Position verholfen hat! Aber was ihn sonst antreiben könnte und wer Narcissa beseitigt hat, auf deren Ableben er ja diese neue Fassade aufbaut, da kann ich ihnen leider nichts zu sagen und warum die Durchsuchung nichts gebracht hat. Ich bitte sie Professor, Lucius ist mit allen Wassern gewaschen, er hat nichts in seiner Umgebung was ihn gefährlich werden könnte!“, wiegelte ich ab und log bei jedem meiner Worte routiniert, sprach der Dark Lord in meiner und Lucius Gegenwart für meinen Geschmack viel zu viel und viel zu lange! Und Lucius liebt es mich mit dem ausführlichen sezieren seiner Plänen in den Wahnsinn zu treiben und bitte, das Manor war mit schwarzer Magie gebaut worden, Hallo! Das war eine Schwarzmagische Familie der ersten Stunde, man zeige mir das Fleckchen in dem Haus das rein von der schwarzen Magie war, die Frage an sich war schon eine Lächerlichkeit, wollte ich ironisch auflachen.

Was ich mir natürlich verbot und eine gleichgültige, nichtssagende Maske zur Schau trug.

„Schade, aber das habe ich mir schon gedacht, dass die rechte Hand des Lords sehr zugeknöpft ist! Deshalb wollte ich sie informieren, das ich Lucius Malfoy unter Beobachtung durch den Orden gestellt habe!“, überraschte der Alte mich mit seiner nun doch ernsthaften ungewöhnliche aktiven Art sich der Sache anzunehmen und ich hob fragend die Braue. Wenn jemand, so wie ich, das Intermezzo in Hogesmeade beobachtete hatte, wäre das für Hermione gar nicht gut und auch, das Potter und Wiesel absolut mitgingen und Lucius sogar noch höflich zugenickt hatten, was dem Orden einen kollektiven Herzinfarkt beschweren würde. Mich aber erheiterte es schrecklich, das Hermione uns alle so um ihren Finger gewickelt hatte, das wir uns alle in die Augen sehen konnten und uns akzeptierten und das schlimmste auch noch respektierten.

„Und was kam dabei heraus?“, wollte ich nicht neugierig klingen auch wenn ich es war.

„Noch nichts, ich habe den Auftrag erst vor einer Stunde an Nymhadora Tonks übergeben, sie wird sich die Beschattung mit Remus Lupin aufteilen, wenn sie ihren Dienst tätigt wird er übernehmen, aber ich habe erfahren das er heute in Hogesmeade war, aber Draco Malfoy war gar nicht im Dorf…..wissen sie?“, harkte er neugierig nach.

„Natürlich, er hat sich mit mir kurz getroffen!“, fragte ich mich, ob dies mal wieder einer der seichten Test von dem Alten sein sollten, um zu testen bei wem meine Loyalität lag, aber bei so was würde ich nicht lügen, das war unnötig.

„Und??“, blitzte er mich aufgeregt an und ich wusste gar nicht was ich sagen sollte, da Lucius wahrlich nichts erzählt hatte, außer Unsinn, zum Beispiel plante er einen Weihnachtsball, sollte ich jetzt gegenüber Dumbledore, wie ein Weib über Partys plaudern, wie es Lucius bei mir zu meinen Leidwesen getan hatte?

„Nichts, er wollte die Tränke holen, an sich hätte ich sie auch schicken können, warum er sie holen wollte? Vielleicht war ihm langweilig? Fragen sie ihn selbst!“, brummte ich vor mich hin.

„Ja, Lucius war schon immer ein schweigsamer, schwieriger Typ!“, bitte…. wollte der Alte mich verarschen, Lucius war mir gegenüber das Plappermaul überhaupt, leider! Aber er hatte recht, allen anderen gegenüber schwieg Lucius sich aus, er konnte einen echt mürbe machen wenn er jemanden anschwieg.

„Aber Professor Dumbledore glauben sie, dass das so gut ist, den verhinderten Wolf und den Tollpatsch auf Lucius anzusetzen!“, tropfte meine abwertende Verachtung über die beiden aus mir heraus.

„Unterschätzte sie die beiden nicht Severus, das wird schon, ich hoffe dort endlich vorwärts zu kommen! Eine Bitte hätte ich noch, hätten sie für mich diesen modifizierten leichten Schmerztrank, das wäre fantastisch?!“, bat er mich und ich warf ihn einen taxierenden Blick zu, wenn er nicht aufpasste würde er süchtig werden, musste ich den nächsten Trank verändern, auf das er diesen wie seine Brausebonbons nehmen konnte, ohne Nebenwirkungen und würde auf den Placebo Effekt setzten, ich wollte ihn schließlich bei Verstand und nicht umnebelt.

Ich wedelte mit meiner Hand und rief die gewünschte Phiole und überreichte ihm etwas wiederwillig, mit dem eindeutigen, erneuten Hinweis: „Den sollten sie nicht so oft zu sich nehmen!“ den Trank, sollte mir ja keiner Vorwerfen ich hätte ihn nicht gewarnt, aber der alte Spinner würde eh tun was er für richtig hielt, also warum mehr drüber aufregen als nötig? Er nickte zufrieden und zeigte wieder sein typisches, so trügerisches Schmunzeln, wünschte: „Einen schönen Abend, Severus!“ und verließ dann endlich wieder meine Räume und ich konnte nur denken, den hätte ich schon längst wenn du gar nicht aufgetaucht wärst.

Hatte ich selbst mein Glück gar nicht fassen können, als ich in meine Räume nach einer Lehrerkonferenz kam und mich schon begann von meinen Roben zu befreien, als ich innehielt da mir das prasselnde Feuer zu Bewusstsein kam, dann als ich weiter in den Raum trat, die zwei Weingläser und dann eine schlummernde Hermione auf meiner Couch entdeckte. Ich war positiv überrascht hatte, ich doch nach gestern Nacht nicht wirklich damit gerechnete sie so schnell, so nah wieder bei mir zu haben. So betrachtete ich ihr schlafendes Gesicht und erst da fiel mir auf, dass ich sie noch nie schlafend gesehen hatte, ich noch nie alleine bei ihr war wenn alle Verteidigungslinien bei ihr fielen.

Nur das eine mal im Manor, als wir um ihr Leben kämpften, nach Narcissas Vergiftungsanschlag auf sie, hatte ich sie schlafend gesehen, aber da waren auch immer Draco und Lucius um sie rum und sie hatte krank und leidend ausgesehen. Nun aber war sie wunderschön, entspannt und friedlich, wie sich ihr saftiges, braunes Haar breit fächernd auf dem Kissen ausbreitete und ihre Züge so klar vor mir lagen und ihre Lippen leicht geöffnet waren. Sie wirkte wie ein unschuldiger, junger Engel, wenn ich auch wusste das sie, wenn sie wach war, nichts mit einem Engel gleich hatte und die Erfahrung, die sich in ihnen spiegelte, nichts von einer Unschuld hatten, aber sie so zu betrachten konnte einen ins Schwärmen kommen lassen. Während ich sie betrachtete gestand ich mir ein, das ich mich schon lange nicht mehr als ihr Professor sah, sondern ich sie mittlerweile als vollwertiges Familienmitglied ansah.

Als sie plötzlich und unvermittelt die Augen aufschlug und mich ihre intensiven, braunen Augen anfunkelten und sie hochschießen wollte, legte ich ihr sofort die Hand auf die Brust, die von meinem Geschenk bedeckt war und drückte sie nieder und setzte mich zu ihr.

Warum, hatte ich doch ihr etwas geschenkt, obwohl ich mich gestern noch davon so distanziert hatte? Nun, ich hatte Lust dazu gehabt und hatte sehen wollen ob sie den Mut hätte zu kommen und wie es schien hatte sie denn, sie enttäuschte mich nie!

Und als ich meinen Geburtstagskuss forderte, gab sie ihn mir und ich genoss es vollständig. Ich gab ihr gütig wie ich war, die minimale Chance zur Flucht, aber sie war zu abgelenkt um darauf zu reagieren und dann war es zu spät, das der alte Zausel auftauchen würde konnte ja keiner ahnen und dann noch mit so einer Nachricht, Lucius wäre hocherfreut, dachte ich sarkastisch, aber nun hatte ich wichtigeres vor mir.

Ich wartete bis Dumbledore wirklich gegangen war und schritt dann schnell auf meine Schlafzimmertür zu, jetzt war sie fällig, zu lange hatte ich warten müssen und diesmal würde ich sie nicht entkommen lassen. Nichts hinderte sie heute Abend bei mir zu bleiben und wenn sie schon mal in meinem Schlafzimmer war, konnte ich das schließlich auch gleich nutzten. Ich würde sie mir heute nehmen, ich öffnete schwungvoll die Tür und sah, wie sie mit zusammen geraffter Bluse vor dem Bett stand, sie vorne zuhielt, da die Knöpfe fehlten.

Leider hatte sie ihren Rock schon wieder geschlossen und für meinen Geschmack hatte sie viel zu viel an, ich wollte sie nackt und das schnell, war ich ungewöhlich ungeduldig. Augenblicklich war ich bei ihr, ergriff ihre Schultern, ließ keinen Zweifel an dem was ich wollte und forderte:

„Zieh dich aus!“ Sie schaute mich sprachlos an, hielt sich die Bluse gerafft zu und trat einen Schritt zurück, auf dass meine Hände von ihren Schultern glitten. „Ich will dich ficken!“, stoppte sie in der Bewegung als ich das barsch klarstellte und da trat ich weiter auf sie zu, streckte eine Hand nach ihr aus und wollte sie zu mir ziehen, doch sie trat noch weiter zurück, ließ die Bluse los, wodurch sie aufklaffte und mir einen schönen Einblick auf ihr Dekolleté und ihre Rundungen gab, konnte ich nicht meinen begehrlichen Blick von ihren Brüsten nehmen. Sie warf sich nun den Umhang um, trat bestimmt einen Schritt zur Seite. Ich sah das wütende Funkeln in ihren Augen.

„Sag mal spinnst du! Ist das das einzige woran du denken kannst? Ich Bin Nicht Deine HURE! SEVERUS!“, fauchte sie in bester Manier, aber ja, ich hatte so lange darauf verzichtet ihre Kurven so freizügig zu sehen, ich hatte schon bei dem Gespräch mit dem Alten nur ihren Körper vor Augen gehabt, was gefährlich war, da ich immer meine Sinne zusammenhalten musste. Es war vielleicht taktisch unklug von mir gewesen so forsch gewesen zu sein in dem ich ihr sagte was ich von ihr wollte, aber ich war ungeduldig.

Ich lachte nur höhnisch auf und wiederholte meine Worte: „Du hattest die Chance, dich zurück zu ziehen, jetzt ist es zu spät!“, wollte ich ihr keine Möglichkeit geben, heute würde ich sie mir nehmen, aber anstatt zurück zu weichen oder ihr Unwohlsein zu zeigen, funkelte sie mich weiter aufgebracht an und zischte: „Willst du Lucius gar nicht mitteilen. das er überwacht wird?“, wirbelte sie herum sodass ich nun mit dem Rücken zum Bett stand, da ich mit ihr mitging.

Lucius, war ja sowas von klar gewesen, grummelnd antwortete ich: „Nicht jetzt, der kommt schon alleine klar, rede dich nicht raus, du bist jetzt fällig!“ Ich trat noch näher auf sie zu, sie wich auch diesmal nicht zurück, funkelte mich nur weiter böse an, oh ja, sie war auf 180, aber das war mir egal, dann würde sie halt fauchen und mich an zicken, sollte sie doch, heute waren die Würfel gefallen, das waren keine leeren Worte.

Ich trat weiter auf sie zu, griff noch mal nach ihr, doch sie entwand sich meinem Griff gekonnt, zischte aufgebracht: „Dann werde ich das tun, du hast sie ja nicht mehr alle!“, kam sie nun urplötzlich mit viel Schwung auf mich zu und stieß mich mit Wucht zurück, ich war perplex und überrumpelt, ich landete kurz auf dem Bett um sofort wieder zu stehen, aber sie nutzte dies, drehte sich rasch um und floh rasant so derangiert wie sie aussah aus meinen Räumen. Ich konnte gar nicht so schnell schauen wie sie meine Gemächer verließ. Ich hatte nicht damit gerechnet, verdammt aber auch, wütete es ihn mir, jetzt war sie mir schon wieder entwischt.

Diesem Biest durfte ich nicht den kleinsten Freiraum eingestehen, manifestierten sich sehr bösartige, fiese Ideen in meinem kreativen Geist. Denn eines war klar, das letzte Wort war hier noch nicht gesprochen.

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Kapitel 159-160
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