When Hermione Fights
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 Kapitel 171-172

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BeitragThema: Kapitel 171-172   Kapitel 171-172 EmptyDo Feb 09, 2012 5:58 am

171. Kapitel Magische Momente am Wochenende


Ich machte mich auf in die Kerker, hatte mich extra dank des Wochenendes in meine Jeans geschmissen und glaubte mich darin sicherer, wenn ich mich Severus nährte, als wenn ich nur ein Kleid trug. Darüber trug ich ein langärmliges Shirt. Ich fühlte wie eine Last von meinen Schultern glitt als ich die Tür öffnete und in das Heiligtum von Severus schritt, sah ihn nicht, aber das Feuer flackerte gemütlich im Kamin und so setzte ich mich auf meinen Platz, zog, wie ich es irgendwie immer wenn ich hier war tat, meine Schuhe aus und lümmelte mich in die Couch. Ich hatte schon genug Zeit vertrödelt, also holte ich das verkleinerte Buch aus meiner Hosentasche und vergrößerte es nur um dann gebannt die erste Seite ehrfürchtig umzuschlagen. Es war als würde man in eine andere Welt, eine verbotene Welt, abtauchen. Die ersten Worte fesselten mich schon ungemein und zogen mich hinab in die Welt der Toten, die Welt der Untoten, in die Welt die nur die wenigsten Menschen lebend sehen oder erleben konnten, in eine verbotene, verlorene Welt.

Es war ekelig, aber auch anregend, faszinierend, aber auch abstoßend, fesselnd, aber auch zum Abgewöhnen, hätte nie gedacht das man das alles machen konnte, irgendwie war das nochmal einen Schritt weiter als ich ihn bisher gegangen war. Nach der zweiten Seite fragte ich mich ob ich das können würde, würde ich es schaffen über meine Abneigung hinwegzusehen und meinen Widerwillen hinunter schlucken und mich dem Ganzen voll und ganz hingeben können, mich ihm verschreiben?

JA, traf ich meine bewusste Entscheidung, denn eines war klar, nachdem ich nun dieses Buch angelesen hatte würde mich nichts mehr von dem Wissen in diesem Buch wegbringen, war ich schon fast geblendet.

Es lass sich langsam, da es in einem uralten Gallisch geschrieben war, so richtig schön mit Schnörkeln und aufwendigen Verzierungen, was an sich kein Problem war, aber es war anstrengend. Ich hatte keine Sekunde zu früh mit dem Bearbeiten angefangen. Für die Masse des Buches, das gut 1.000 großformatige Seiten umfasste, würde es eine Fleißaufgabe sein, das ich es rechtzeitig schaffte, warum hatte ich nochmal so lange gewartet, genau Severus hatte mir erst jetzt das großzügige Angebot machen müssen, das mir die anhaltende, lastende Stille erst recht zu Bewusstsein kam.

Ich schnurrte wohl leicht zufrieden auf, so könnte ich Tage verbringen, reckte ich mich und ließ mir Papier und Feder von Severus Schreibtisch her schweben ohne aufzusehen, da ich mir einige, nur oberflächliche Notizen machen wollte. Ich war wie in Trance und schien nur noch in dem Buch zu leben, es war interessant, das glaubte man kaum, bis mich ein leises, heißeres Lachen aus meiner mentalen Abwesenheit riss und in die Realität langsam aber sicher zurückholte.

Nun blickte ich irritiert auf und sah einen legeren Severus vor mir sitzen, der nur noch in Hose und Hemd mit einer dampfenden, heißen, hohen Tasse vor sich, mir gegenüber saß. Als Reaktion auf die aufsteigenden Wölkchen schnüffelte ich in die Luft und roch den würzigen Duft nach Zimt, Nelken, Sternanis und einen leichten Zitronenduft und sog das schwere, süßliche Aroma von gewürztem Wein ein. Dann blickte ich auf meine Tasse, die vor mir stand und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, ich liebte Gewürzwein.

Das löste mich doch glatt von dem Verlangen weiter den verbotenen Geheimnisse des Buches auf den Grund zu gehen und sie diesem zu entlocken, stattdessen griff ich nach der Tasse und genoss die Wärme das Getränks, das mir die Finger wärmte und nippte an dem aromatischen, schweren Getränk . Als ich den ersten Schluck tat, stöhnte ich genüsslich auf.

„Schmeckt´s?“, fragte Severus leicht schmunzelnd.

„Ja, sehr lecker, eine eigene Mischung?“, vermutete ich stark und er nickte nur.

„Ich sitze hier schon länger, dieses literarische Meisterwerk scheint dich wahrlich mit Beschlag zu belegen“, lag sein Blick auf dem beigefarbenen Einband des großen Werkes.

„Das tut es, aber hattest du nicht versprochen…?“, wandte ich ein.

„Das ich nicht frage, tue ich ja nicht, dort hinten steht die Truhe, im vorletzten Regal, du musst nur einen Blutbann darauf legen, dann komm ich nicht ran, aber du musst nicht das Buch die ganze Zeit mit dir herumschleppen!“, bot er nonchalant an und deutete hinter sich und ich wagte mal einen Blick zu Uhr und schnappte nach Luft.

„WAS? Wie bitte schon nach elf? Mist….“, murmelte ich ärgerlich über meine Nachlässigkeit so sehr in Trance abzutauchen.

„Ja, ich sagte ja, dass ich schon länger hier sitze und dich betrachte, du hast mich kein einziges Mal gehört….erstaunlich!“, schmunzelte er weiter, doch mich schockierte es, das ich mich in seiner Nähe so wohl fühlte, das ich sie total ausblendete, sowas hatte ich bisher nur von Draco gekannt, aber bei dem Buch wollte ich keine Eventualitäten eingehen und es nicht in Dracos Nähe ausprobieren inwieweit er nicht neugierig werden würde.

„Ich…. Hilfe, das es schon so spät ist!“, stand ich schnell auf und huschte zu der Truhe, ging in die Knie, da das Regal das letzte über dem Boden war und zog die Truhe hervor. Ich stellte sie auf den Boden und sprach meinen Bann, dann holte ich nun meinen Dolch hervor, den ich mir wie immer Gewissenhaft angelegt hatte, ihn über die Jeans gebunden hatte und schnitt mir schnell die Hand rotuniert auf. Ich war zynisch, als ich mir eingestand, dass ohne Magie meine Hand wohl schon ein einziges Narbengeäst wäre.

So tropfte dann mein Blut auf die Metallschließe und ich sprach meinen abschließenden Bann auf die Kiste, die nun in ein dunkelrotes Licht eingetaucht hell aufleuchtete.

Ich öffnete anschließend die hölzerne Truhe und legte das Buch und meine Notizen sorgsam hinein, schloss sie sogleich mit einem endgültigen, klauten Klacken des Riegels.

Danach erhob ich mich mit einem erleichterten Seufzen und stellte die Schatulle zurück in das Regal. Als ich mich zurücksetzte bemerkte ich den beobachtenden Blick von Severus, der dies alles Stumm verfolgt hatte. Ich erhob meine Tasse und prostete ihm zu, was er gnädig erwiderte.

„Danke Severus, das hilft mir sehr, da fällt mir ein richtiger Stein vom Herzen!“, sah ich seinen skeptischen Ausdruck.

„Dieses Werk scheint sehr interessant, pass nur auf, es gibt schwarzmagische Gebiete…Bücher, die einen zu sehr fesseln können und man verliert sich in ihnen und findet keinen Weg mehr zurück, ähnlich diesen bescheuerten Spiegel „Nerhegeb“, …nein, schau nicht so vorwurfsvoll, ich frage nichts, ich will dich nur warnen vorsichtig zu sein, so wie dich der Inhalt vorhin gefesselt hat! Es wäre zu schade dich an ein Buch zu verlieren!“, sprach er ernst und ich sah schon das er wirklich nicht neugierig war, eher besorgt.

„Danke, Severus, ich nehme mir deine Worte zu Herzen! Wirklich,….mhm, das schmeckt echt voll lecker, schade das es so was nicht in der Halle gibt!“, sah ich etwas bedröppelt in meine Tasse, die schon recht leer war und er lachterau auf, als ich so drein sah und weil ich den Inhalt meiner Tasse gierig verschlang.

„Da ist Alkohol drinnen, den dürfen kleine Kinder doch nicht trinken!“, amüsierte sich Severus. Er war selten in so einer exzellenten Stimmung und selbst ich fühlte mich wie neu geboren, da der erste Schritt zur Erledigung meiner Aufgaben getan war. Und so blickte ich ihn verführerisch an und blinzelte verspielt.

„Kriege ich trotzdem noch einen, denn so ein kleines Kind bin ich gar nicht mehr!“, hauchte ich rauchig und schwenkte die leere Tasse hin und her, auch wenn ich wusste ich musste zu Draco, wollte ich den Genuss nicht entbehren etwas so leckeres zu trinken und endlich diese lastende Sorge los zu sein. Er gab meiner Bitte mit einer Handbewegung nach, worauf sich meine Tasse wieder mit der dunkelroten, wohlriechenden Flüssigkeit füllte und ich den Duft genießend inhalierte.

„Hermione…!“, klang er auf einmal sehr ernst, worauf ich auf blickte und sah das er auch recht stocksteif nun dasaß, daher richtete auch ich mich sofort unbewusst auf.

„Ja, Severus!“, war ich sofort auf der Hut.

„Ich habe mitbekommen, dass du nächste Woche eine Verabredung mit den Werwölfen hast?“, forschte er nach und maß mich aufmerksam.

„Das ist Korrekt, …da fällt mir ein ich muss mir noch meine DeathEater aussuchen….“, kam mir meine nächste Aufgabe wieder in den Kopf.

„Das kannst du machen, bevor du zu Greyback gehst, warum musst du zu ihm?“, fragte er weiter nach.

„Tja, ich glaube das ist das Problem, wie es aussieht ist DAS Draco passiert, weil die Rangordnung nicht geklärt war und Wölfe halt gerade in der Nähe zum Vollmond recht reizbar sind, wollten anscheinend klären wäre der Chef in der Runde ist und damit so was nicht nochmal vorkommt, will glaube ich Greyback dafür sorgen das die Hackordnung eindeutig unter seiner Aufsicht geklärt wird!“, beschrieb ich Severus den Plan.

„Das heißt du willst mit einem Werwolf kämpfen?“, fragte er skeptisch.

„Jupp!“, war mir klar und ich war mir auch sicher, ich würde das schon schaffen.

„Angst…!“, harkte er seidig nach, ob dabei fragend eine Braue, aber es klang eher wie eine Feststellung.

„Nein!“, blieb ich hart und sah ihm unbewegt entgegen.

„Ist das Gryffindormut oder einfach nur Dummheit?“, fragte er lauernd nach, so ausgefragt zu werden gefiel mir eigentlich nicht, aber ich hatte das Gefühl, ihn trieb nicht mich aus zu horchen, sondern Sorge und so antwortete ich.

„Dummer Gryffindormut?“, bot ich an und er rollte die Augen als ich ruhig einen weiteren Schluck nahm.

„Du hast den „Sectrumsempra“ gesehen?“, ging er nicht auf mich ein und sprach weiter.

„Ja, habe ich!“, erzählte ich ihm nicht, dass wir das Buch des Halfblood-Prince hatten, denn gefallen würde ihm das nicht. Ich hatte Harry, Ron und Draco von dem Zauber erzählt und alle waren sich einig, dass das Buch ein genialer Schatz war, aber mit Vorsicht zu genießen, wenn wir daraus neue Dinge testen würden, dann nur mit großer Umsicht.

„Gut, dann wirst du damit den Werwölfen kommen!“, beschied er.

„Warum?“, verwirrte es mich, dass er nicht versuchte mich von meinem Kampf abzuhalten, aber darüber schien er nicht mal einen Gedanken zu verschwenden.

„Ich kann in deinen Augen lesen wie ein Buch, Hermione, es ist deine Aufgabe und ich vertraue deinem Können insoweit, das ich weiß, das du Chancen hast, natürlich sinken diese Rapide wenn er dir zu nahe kommt, aber solange du ihn auf Abstand halten kannst, bist du im Vorteil vor allem da Du ein Hexe bist! Und warum der „sectrumsempra“, ich bin bei Werwesen immer etwas Vorsichtiger, es sind magische Mischwesen, Silber hilft, aber ein normales Messer? Wohl eher weniger, ein Avada, der sie auch vernichtet, ist Okay, aber ich weiß nicht wie Greyback es findet noch einen Mann endgültig zu verlieren. Mein Fluch wird ihn ausknocken, ihn kampfunfähig machen für ein paar Tage und du wirst trotzdem siegen!“, erklärte er ausführlich und ich ließ mir seine Worte durch den Kopf gehen. Wo er recht hatte, viele Sprüche wirkten weniger durchschlagend als bei Menschen und der „sectrumsempra“ war echt ein bösartiger Spruch, der es in sich hatte und anscheinend auch das Potenzial hatte einem Werwolf gefährlich zu werden, interessant, dies war auch eines der Dinge die mir auf der Seele gebrannt hatten und ich war dankbar das ich auch hierfür nun einen Lösung hatte und so schenkte ich ihm ein Grinsen.

„Severus, du bist gut, danke dir, ich werde deinen Ratschlag beherzigen!“, bedankte ich mich artig, war aber auch wirklich dankbar dafür.

„Eine weiße Entscheidung!“, sah er mich zufrieden an und klopfte auf seine Sessellehne und blieb aber ansonsten absolut maskenhaft, wandte seinen Blick nur in die prasselnden Flammen im Kamin und ich verstand die Aufforderung schon als das was sie war und fügte mich. Folgsam stand auf, ging zu ihm, setzte mich an die Kante der Sessellehne und fühlte gleich wie er seine Hand auf meine Hüfte legte und mich übergangslos auf seinen Schoss zog. Ich seufzte leicht auf:

„Severus du wolltest doch nicht… du hast…!“

„Ich weiß was ich versprochen habe, ich tu doch gar nichts….“, antwortete er ruhig.

„Ich muss gleich gehen, bin eigentlich schon seit fast zwei Stunden zu spät dran!“

„Sie haben einen engen Zeitplan Miss Granger!“, brummte er und zog mich dann mit der anderen Hand einfach an seine Schulter und ich legte meinen Kopf daran, schloss die Augen. Ich fühlte mich unwohl, da ich nicht einschätzen konnte wo das enden würde und erinnerte mich doch an sein Versprechen mich nicht zu belästigen, aber fiel das hier für mich unter belästigen? Währenddessen streichelte eine Hand beständig über meinen Rücken und mein Haar und verbreitete eine einschläfernde Wirkung, der herbe Kräuterduft der Severus umgab und der Gewürzwein taten sein übriges mich immer schläfriger zu machen.

Ich fühlte mich so wohl, geborgen an seiner Brust, da er keine Anstalten machte weiter zu gehen, sodass ich wirklich wegschlummerte, bis mich etwas weckte, indem ich spürte wie etwas hauchzart und sanft meinen Mund berührte, was ich, nachdem ich etwas aus meinem Schlummer erwachte, als Lippen wahr nahm, die kleine Küsschen auf meine hauchten. Ich stöhnte leicht auf, als ich die Augen jetzt doch öffnete, lag ich nun in seiner Armbeuge, musste wohl im Schlaf von seiner Schulter hinab gelitten sein, dann löste er seinen Mund von mir und sah mir auffordernd ins Gesicht, schaffte es dann mich sprachlos zu machen:

„Du bist todmüde, oder? Du solltest zu Draco gehen!“ Darauf ging mir mein Mund auf, wow, Severus der mich zu Draco schickte, Hilfe, aber ich nickte nur strich mir die Haare aus der Stirn. Für Sex war ich gut genug, aber wenn es nur um schlafen oder kuscheln ging, wollte er das wohl lieber Dracos aufs Auge drücken, oder wie, doch ich war viel zu müde um mich darüber zu echauffieren oder nach zu denken.

Ich richtete mich auf rutschte, was er zischend zur Kenntnis nahm und mich entschuldigend die Schultern heben und ihn verschlafend angrinsen ließ, von seinem Schoß. Er half mir hoch und stand selbst auf. Ich ging zur Couch und schlüpfte in meine Schuhe und er brachte mich zur Tür, öffnete sie. Ich trat auf ihn zu, lehnte mich an seine Brust und umarmte ihn, denn ich war ihm für vieles gerade sehr dankbar und er erwiderte meine Umarmung zu meinem Erstaunen, daraufhin ging ich schnell auf die Zehenspitzten und küsste ihn zum Abschied, wisperte:

„Danke Severus, für alles!“ Denn ich war wirklich dankbar das er seine Versprechen gehalten hatte und dachte kurz ein Lächeln zu fühlen, als er sich schon abwandte und ich schnell verschwand, mich auch den Weg machte um zu Draco zu gehen. Vielleicht hätte er mich sogar behalten, wenn er mir nicht diese Versprechen gegeben hätte und mich nicht zu Draco geschickt? War mir Severus und seine Intentionen wieder mal ein Rätsel.

Hermiones Sicht ende

Dracos Sicht

Ich war in meine Arbeit versunken als sie meinen Raum betrat, sah zu ihr auf und erkannte sogleich wie erschöpft und müde sie wirkte, hatte sie sich mal wieder zu viel aufgeladen, dachte ich mir und erhob mich währenddessen, sie war auch viel zu spät, aber besser spät als nie, freut ich mich das sie da war. Sie ließ sich matt in ihren Sessel fallen und legte den Kopf in den Nacken. Einer Eingebung folgend trat ich an die Lehne des Sessels und legte ihr die Hände auf die Schulter, gab ihr einen Kuss auf die Stirn, die ich nur erreichen konnte da sie ihren Kopf immer noch in den Nacken gelegt hielt. Als ich sie berührt, seufze sie leicht und wisperte:

„Ich bin so erschöpft und verspannt!“

„Komm, Liebling, dagegen lässt sich was tun!“ Nun umrundete ich den Sessel und reichte ihr meine Hand, die sie dankend lächelnd ergriff und sich von mir zum Bett führen ließ, auf das sie auch sofort erschöpft sank und sich auf den Rücken fallen ließ, quer übers Bett. Ich konnte ein Lachen nicht unterdrücken, sie konnte zu köstlich sein.

„So kannst du aber nicht schlafen Liebling, was hast du nur wieder gemacht das du so erschöpf bist, du überforderst dich!“ Mit einem Wink meines Zauberstabes entzündete ich die gut verteilten Kerzen im Zimmer und sorgte dafür, dass das Feuer im Kamin noch mal aufloderte. Die Kerzen verbreiteten ein angenehm dämmriges Licht, das helle Licht, das ich zum Arbeiten gebraucht hatte, hatte ich im gleichen Zug gelöscht und das Feuer im Kamin prasselte leise und anheimelnd.

„Ich hab halt so viel zu tun, du weißt, ich muss an vielen Seiten den Kopf behalten und Aufgaben erfüllen!“, schüttelt sie den Kopf und antwortete leise.

Ich schüttelte schmunzelnd, aber leicht tadelnd den Kopf und sah belustigt zu, wie sie sich total müde, schon halb einschlafend auszog und ihre Kleidung achtlos neben dem Bett auf den Boden warf. Ich hob sie auf, Unordnung gab es bei mir nicht, legte sie auf einen Stuhl und setzte mich dann zu ihr aufs Bett.

Sie lag auf dem Bauch, hatte sich halb zugedeckt und den Kopf auf ihre Arme gebettet, was mich auf eine Idee brachte. Ich küsste sanft ihre nackten Schulterblätter, was sie wohlig seufzen ließ und kramte währenddessen in der Nachttischschublade. Schnell fand ich was ich suchte, richtete mich dann auf und erklärte ihr liebevoll: „Erhol dich, entspann dich und genieß es!“

„Was hast du vor Draco?“, säuselte sie müde und benebelt.

Ich positionierte mich rittlings über ihrem Po, legte ihr die Hände auf den Rücken und beugte mich hinab zu ihrem Ohr, flüsterte:

„Ich will, das du dich entspannst und erholen kannst, du wirst es mögen, vertrau mir!“

Sie seufzte leise und kuschelte sich tiefer in die Kissen, währenddessen hatte ich die kleine Glasflasche mit dem herrlich nach Orangen und Mango riechenden Massageöl geöffnet. Ich erwärmte das Öl noch in der Flasche leicht durch einen Zauber und ließ es dann über meinen Handrücken auf ihre Schulterblätter laufen, dann schloss ich die Flasche wieder und stellte sie weg. Langsam begann ich das warme Öl zu verteilen, ließ meine Hände sanft über ihre Haut streichen und fing an ihre wirklich verspannten Muskeln zu kneten, was sie mit einem wohligen seufzen und fast schon gurren belohnte.

Ich ließ mir Zeit, nachdem ich das Öl auf ihrem kompletten, nackten Rücken verteilt hatte, begann ich mit den Schultern, knetete sanft ihre Schultermuskeln, ließ meine Daumen mit leichtem Druck in ihrem Nacken kreisen, fuhr hoch bis zu ihrem Haaransatz und strich sanft über ihr verborgenes Dark Mark. Ich hörte mit diesen sanften Knetbewegungen ihrer Schulterpartie erst auf als ich spürte, dass sich ihre verspannten Muskeln gelockert hatten, sie sich weich unter meinen Fingern anfühlten. Dann ließ ich meine Hände sanft weiter nach unten gleiten, fühlte das auch die Muskeln im Bereich ihrer Schulterblätter, der Rest ihres Rückens, bis runter zu ihrem Po total verspannt waren. Mir gefiel es sehr sie zu verwöhnen und dafür zu sorgen das es ihr gut ging. Sie brauchte mich gerade und ich war einfach das, gab ihr das was ihr fehlte und festigte so wieder meine Stellung, aber ich tat es auch, weil ich es einfach wollte, weil sie und ihr Wohlbefinden mir wichtig war.

Langsam begann ich nun meine Hände großflächig über ihren Rücken gleiten zu lassen, konzentrierte mich immer wieder kurz auf besonders verspannte Partien und gab auch noch mal etwas von dem duftenden Öl auf ihren Rücken. Der fruchtige Duft und die angenehm bedächtigen Bewegungen sorgten auch bei mir für Entspannung und das ich all das was ich den Abend über geplant hatte und erledigen wollte, vorerst hinter mir ließ und mich nur auf diesen Moment hier konzentrierte. Ihr schön trainierter Körper sah im Kerzenlicht und so eingeölt sehr verführerisch aus und ich erfreute mich sehr an diesem Anblick. Sie seufzte immer wieder tief, ihre Atmung wurde nach und nach immer ruhiger und entspannter, aber sie schlief nicht ein, sie genoss einfach was ich tat.

Ich erreichte mit meinen kleinen, kreisenden Bewegungen ihre Taille, begann ihre sehr verspannten Muskeln im unteren Bereich ihres Rückens zu massieren, strich langsam immer wieder von ihrer Wirbelsäule nach außen und knetete die doch sehr verspannten Muskeln mit bestimmtem, aber nicht zu starkem Druck durch, ließ meine Handballen wiederholt über ihre verhärteten Muskeln hier gleiten, bis auch diese weicher wurden und sie aufstöhnte und seufzend flüsterte:

„Das ist sooo gut… mach weiter!“ Sanft, langsam, nachzeichnend ließ ich meine Fingerspitzten über die dünne Narbe wandern, die auch an ihrem Rücken zeigte wo das Messer von Bole sie auf der Seite durchstoßen hatte. Wir alle trugen nun schon sogar körperliche Narben dieses Krieges, dabei war es noch nicht mal zur wirklichen Schlacht gekommen. Meine Finger verharrten kurz auf dieser dünnen, hellen Erhebung, die die Narbe war.

Sie seufze erneut, holte mich aus meinen Gedanken und wisperte: „Nicht aufhören…weiter machen!“

Das ließ ich mir nicht zwei mal sagen, mit einem Schnippen entfernte ich das letzte Kleidungsstück, das sie trug, ließ ihren Slip verschwinden und schob die Bettdecke komplett von ihrem Körper, spreizte leicht ihre Beine und ließ mich dazwischen kniend nieder. Erneut ließ ich ein paar Tropfen des Massageöls auf ihren Körper fließen und verteilte es mit fließenden, langen Bewegungen auf ihrem Po und ihren Oberschenkeln und begann sie nun auch dort ruhig und langsam zu massieren.

Meine Hände glitten bedächtig, kreisend erst ihren einen Oberschenkel auf und ab bis zum Knie, dann den anderen und schließlich widmende ich mich kurz ihren Waden, bis ich die Füße erreichte. Ich rückte herunter zu ihren Füßen, legte einen Fuß auf meine Knie und begann sanft mit den Daumen ihren Fuß zu kneten und zu massieren. Sie seufzte richtig genießend, stöhnte leise, doch als ich den anderen Fuß gerade begann zu massieren, fiel mir auf, dass sich ihre Atmung noch mehr beruhigt hatte. Ihre Schulterblätter hoben sich sehr gleichmäßig und langsam und ich sah an ihrem Entspannten Ausdruck im Gesicht, das sie wohl eingeschlafen war.

Zufrieden erhob ich mich langsam, vorsichtig und sehr darauf Bedacht sie nicht zu wecken, deckte sie fürsorglich zu und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn, bevor ich sie noch mal kurz betrachtete. Sie sah so ruhig, so friedlich und entspannt aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben, so ganz anders als im wachen Zustand.

Leise kehrte ich zu meinem Schreibtisch zurück, entzündete dort ein helleres Licht, denn ich musste noch arbeiten, doch den Rest des Schlafzimmers ließ ich im dämmrigen Licht, sodass Hermione gut würde schlafen können.

Ich hatte noch einiges zu erledigen für meinen nächsten Ausflug. Ein Treffen musste ich noch bestätigen und ein paar andere Formalitäten erledigen. Je erfolgreicher meine Pläne liefen und desto größer alles wurde, desto mehr spannte es mich ein und ich war froh gute Stellvertreter zu haben, die mir vieles abnahmen, aber nicht alles und auch wenn sie gut waren, musste ich trotzdem überall den Überblick und die Kontrolle behalten. Mein Einfluss und meine Verbindungen reichten weit, mittlerweile sehr weit und einen meiner wichtigsten, aber auch geheimsten Informanten wollte ich am Montag treffen.

Ich beendet gerade den letzten Brief, als ich vom Bett leise Hermiones Stimme hörte:

„Draco, wo bist du?“

Ich wandte mich um und sah, dass sie erwacht war, suchend in meine Richtung blickte. Lächelnd fing ich ihren ein, sie sah so süß aus mit ihren verwuschelten Haaren und dem verschlafenen Blick. Sie hatte mich erspäht, lächelte ebenfalls und hob nun die Decke an, forderte leise: „Komm zu mir!“

Ich nickte, steckte den Brief geschwind in den Umschlag, tröpfelte etwas Wachs darauf, drückte mein Siegel in die weiche Masse und legte ihn dann beiseite, um zu meiner Freundin ins Bett zu steigen. Bis auf die Shorts entledigte ich mich meiner Kleidung, überlegte noch kurz, auch sie war ganz nackt, also zog ich auch noch diese aus und stieg nun nackt zu ihr ins Bett, kroch mit unter ihre Decke und zog sie eng an mich.

Sie seufze tief, der entspannende, fruchtige Duft des Massageöl, gemischt mit ihrem Duft stiegen mir in die Nase und ich vergrub mein Gesicht an ihrer Schulter, kuschelte mich eng an sie, doch als ich ihr einen erneuten Gutennachtkuss auf hauchen wollte, wurde ich gewahr, dass sie wieder schon eingeschlafen war. Lächelnd küsste ich sie sanft auf die Schulter, ihre Nähe wirkte auch auf mich sehr beruhigend und entspannend. Wir genossen beide diese wenigen, gestohlen Stunden, die uns blieben, jetzt, wo wir immer mehr Aufgaben zu erledigen hatten, immer mehr Pflichten hatten und so schlief ich wenig später mit ihr in meinen Armen ein.

Dracos Sicht ende

Hermiones SichtHeute war Sonntagnachmittag und wir, das Trio, brachen zu einem gemeinsamen Hogsmeadeausflug auf, während des Weges informierten mich die beiden über die gestrige DA-Stunde.

Ich war so gut gelaunt wie schon lange nicht mehr Dank, Severus großzügiges Angebot und der wunderbaren Nacht mit Draco konnte es mir nur gut gehen.

Nur schon kurz nachdem wir das Schloss hinter uns gelassen hatte wurde es ungemütlich, es war verdammt kalt und der Wind schnitt einem unbarmherzig frisch in die Haut, während er über das Land brauste. Es stürmte schon regelrecht und die Schilder in dem Ort knarzten erbärmlich laut im Wind, daher band ich mein offenes Haar zu einem scheelen Zopf während des Gehens, da mir meine lockige Haarpracht die Sicht nahm als sie mir ums Gesicht geblasen wurde.

Ich trug meinen Mantel und darunter ein dunkelgraues, Figur nahes Strickkleid aus feiner, weicher Wolle und mit einem locken leicht fallenden Rollkragen. Dazu passend graue, hohe, Wildlederoverknee , so sah ich gut aus und fühlte mich auch so.

http://www.zalando.de/love-moschino-kleid-grau-lo921i00g-102.html

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Doch leider trug ich keine Handschuhe und so rieb ich meine Hände aneinander und war froh als wir das Honeydukes betraten, uns eine freundliche, einladende Wärme empfing. Zusätzlich duftete es herrlich in diesem Naschparadies nach allen möglichen leckeren, betörenden Süßigkeiten. Ich erschnupperte süßliche, vanillige Zuckerwatte, den schweren, herben Duft nach gebrannten Mandeln, oder den von Zimtschnecken, die nach Zimt, Nelken, Anis und Pimenten rochen. Diese Duftwolke umwehte uns als wir eintraten und sollte jeden zum Einkauf animieren, was sie auch sehr effektiv tat. . Auch die Schokolade mit Lebkuchengewürz verbreitete ihren angenehmen Geruch und ließ die Einkaufskörbe der Schüler anschwellen, es war als könnte das Süße die Schrecken der Welt vertreiben und Ambrosius Flume, der Ladenbesitzer erlebte trotz, oder gerade wegen der unruhigen, wirren Zeiten das Geschäft seines Lebens.

Die übermäßig großen, in quietsch türkisegrün, himmelhellblau oder flauschigen babyrosa angestrichenen Regale bogen sich fast unter der Last der Leckereien, so quoll der Laden regelrecht über. Die Schüler drängten sich mit unglaublicher Begeisterung bei den vielen Körben, Fässern und Glasschalen, die Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtungen, Zischende Wissbies, Kaugummi, Toffees, Pfefferkobolde und Schockofrösche und vieles mehr enthielten, somit hatte er alles was das Herz begehrte.

Ich schüttelte wahrlich amüsiert den Kopf als ich eine Süßigkeit fand die sogar meinen Eltern gefallen hätte, „Zahnweiß-Pfefferminzlakritz“ und dann gab es noch so abstrakte Süßigkeiten wie, für Vampire gab es Lutscher mit Blutgeschmack oder sogar „Getrocknete Kakerlaken“ gab es, auch wenn ich nicht wusste wer das Essen sollte. An sich erinnerte mich der Laden an die Süßigkeiten Abteilung in Harrods, so quietschbunt und überdreht wie das hier aussah, nur das sich auf magische Art zu viele Sachen bewegten, dies war der elementare Unterschied, denn die Gesichter der Einkaufenden strahlten hier wie dort um die Wette, wenn sie gierig nach ihren Naschereien auf die Jagd gingen.

Und inmitten all dieser pappsüßen Pracht, prunkte der Walrossartige Professor Slughorn und hielt eine Pralinenschachtel in den runden Händen und strahlte durch die Gegend als er unserer Ansichtig wurde und sich ein riesiges Grinsen in seinen Gesicht ausbreitete und er los donnerte:

„Sluggies…..Mr. Potter, Miss Granger, darf ich sie in die Drei Besen auf ein Butterbier einladen?“, trötete seine Stimme in dem lauten Laden wieder und er hatte Ron, der bei uns war, gekonnt ignoriert, was Ron veranlasste ganz schnell seine Hände im Rücken zusammenzufalten, da ihn das richtig sauer werden ließ, was ich verstand. Es war schon frech, jemanden so zu brüskieren, der eindeutig mit uns zusammen war. Aber Harry verbiss sich jedweden zynischen Kommentar und erinnerte sich an Dumbledores Anweisung nett zu Slughorn zu sein, da jener eine Erinnerung hätte, die sie bräuchten und so rang er sich ein gequältes, unechtes Lächeln ab.

„Aber natürlich freuen wir uns mit ihnen einen trinken zu gehen!“, lächelte ich ebenso gequält wie der nicht eingeladene Ron, der aber auch mitkam und so hatten wir die Ehre, oder auch die Qual, neben Slughorn zu sitzen und uns seine Sammlung von ehemaligen Schülern anzuhören. Wir lauschten gelangweilt wo sie ihr Werdegang hingeführt hatte, es war ermüdend und so hatte nicht nur das stürmische Wetter auf meine Laune geschlagen, sondern auch Slughorn und die letzten Reste meiner bzw. unserer guten Stimmung vertrieben.

Ron, der ganz von dem Gespräch ausgeschlossen war, scannte den Raum und hielt einen Mann im Visier der sehr dubios wirkte und schickte Madame Rosmerta den ein oder anderen kalkulierenden Blick mit Kennermiene hinterher, als würde er Abwegen als was die Gute in einem bestimmt Bereich so auf dem Kasten hatte. Darüber musste ich mir das Lachen echt verbeißen und Trank schnell einen Schluck vom Butterbier.

Als wir es schließlich schafften uns aus dem Staub zu machen, ließen wir einen leicht beschwipsten Slughorn zurück und setzten uns dem gemütlichen Wetter draußen aus, denn dank Slughorn war es schon spät geworden und die Dämmerung zog auf.

Da sahen wir wie Katie Bell aus der Dunklen Gasse kam, in der ich Lucius getroffen hatte und wir warfen uns fragende Blicke zu, da sie einen recht trotteligen Blick zeigte, als sie aber auf dem Dorfplatz war, lief Leanne aufgeregt auf sie zu und quatschte erregt auf sie ein und zog sie Richtung Hogwarts. Wir schlossen uns an als ich aus einem Instinkt heraus mich umdrehte und sah das eine dunkle Gestalt in der Gasse stand, die mich verwirrt die Stirn runzeln ließ, NOTT junior, warum, traf der sich mit Katie Bell in der Gasse?´

Als mich auch schon ein schriller, durchdringender Schrei aus meinen Gedanken riss und wir eilten auf die vor uns gehenden Mädchen zu, die sich anscheinend um ein Päckchen gezankt hatten, das Katie hatte ihrer Freundin nicht zeigen wollen. Dank eines kleinen Gerangels war das Papier gerissen und der Inhalt war herausgefallen, hatte dabei Katie an einer Stelle an der Haut berührt die nicht von ihren Handschuhen geschützt war. Diese wurde urplötzlich in die Lüfte erhoben und unter Schmerzen einer Gematerten begann sie gleich in der Luft zu zucken und kreischte mit weit aufgerissenem Mund. Es war ein ernüchternder Anblick als ihre Augen sich wie irre rollten und dann so verdrehten, das man nur noch das Weiße sah. Es war als hätte man den Stecker gezogen, als sie aus der Luft unsanft, aber laut schreiend herab fiel und auf dem Boden nun stumm aufschlug.

Leanne war Schreckensstarr und bleich stehengeblieben und presste sich die Hände erschrocken vor den Mund, aber wir drei überwanden unser Erstaunen innerhalb von Sekunden, waren bei ihnen dank unserer Übungen und das Leanne zur DA gehörte, ginge wir sofort dazu über ihr Befehle zu erteilen.

„Leanne, geh und sag Professor Snape das wir zu ihm kommen!“, befahl ich harsch und kniete neben Katie nieder, die Ohnmächtig dalag und Harry trat sofort zu dem Gegenstand, der nun auf den Boden lag und betrachtete ihn skeptisch. Als sich Leanne noch immer nicht rührte, wollte ich gerade wieder aufbrausen, während ich aber meinen Stab schon über Katie schwang, doch das nahm mir Ron ab:

„Bist du taub Leanne, du hast einen Befehl erhalten und nun ab!“ Da zuckten die geschockten Augen von Leanne zu Ron und als sie sein grimmiges Gesicht bemerkte, schein sie sich zu fassen und hastete los, rannte als wäre der Teufel hinter ihr her.

„Das ist ein schwarzmagischer Fluch!“, sprach ich einen Zauber der den Fluch in ihrem Arm bannte, auf das er sich nicht weiter ausbreitete, musste mich aber sehr konzentrieren. Wie gut das ich bei Dumbledores Verletzung so gut aufgepasst hatte was Severus da tat und das Geburtstagsgeschenk meiner schwarzen Fledermaus setzte sich unter anderem mit dem Thema der Heilung auseinander, war er wohl von dem Vorfall mit Dumbledore inspiriert worden, was mir nun sehr half.

„Ron, gib mir mal deinen Schal!“, bat da Harry in meinem Rücken, er hatte seinen in Gryffindor vergessen, wie er jammernd die ganze Zeit uns kundgetan hatte und ich hörte das Rascheln in meinem Rücken als Ron der bitte, oder eher dem Befehl, sofort nachkam.

„Hermione, das ist eine Opalhalskette, die ich in meinem zweiten Jahr bei Borgin&Burke´s gesehen hab.“, informierte er mich sehr ruhig und gelassen, hörte wie er wispernd die Kette per Magie levitierte und in den Schal wickelte. Aber ich wusste wovon er sprach, da ich mir die Erinnerung ins Gedächtnis rief, wie ich in den Ferien meine Dolche kaufte und da hatte ich die wuchtige, silberne Kette mit den grünen Moosopalen auch gesehen, anscheinend ein echter Ladenhüter, bis vor kurzem.

Ich arbeitete noch an ihr, mein leiser Singsang, der den verderbten, magischen Fluch einschloss, war hohe schwarze Magie und da verstand ich warum Severus sich bei Dumbledore so schwer getan hatte. Ich kämpfte um die Vorherrschaft was ihr Handgelenk betraf und das sich nun lila zu verfärben begann und spürte wie meine Magie versuchte das Böse einzukesseln und einzusperren. Diese Kette war ein echt fieses Geschenk, wenn es jemand richtig berührte, würde wohl jede Hilfe zu spät kommen. Beim heilen trat mir der Schweiß trotz des kalten Windes aufs Gesicht, dann hörte ich Ron etwas weiter entfernt von mir rufen:

„Hagrid, komm schnell, Katie wurde verflucht, wir können sie nicht magisch Levitieren!“ Danach donnerte auf einmal der Boden unter mir als Hagrid zur allgemeinen Verwunderung seine Füße in die Hand nahm und mit seiner massigen Gestalt auf uns zu spurtete, hatte er gerade seinen Ausfluge vom Drei Besen beendet und war auf dem Heimweg.

„Was ist hier passiert?“, fragte er besorgt als er uns erreichte.

„Nicht jetzt Hagrid, trag sie ….wir müssen ins Schloss!“, bat Harry bestimmt und hielt den Schal mit seinem gefährlichen Gut weit von sich entfernt wie einen Turnbeutel, der gefährlich stank. Ich war etwas abgerückt und sang verbissen weiter meinen Heilgesang, unterdessen hob Hagrid das bewusstlose Mädchen flott auf seine Arme, als würde es nichts wiegen, sah uns zwar merkwürdig an, fragte und sagte aber nichts, störte mich nicht in meiner Konzentration, während mich Ron vorsichtig an der anderen Hand packte und mich führte.

Ich hielt meinen Zauberstab weiter auf Katies Arm gerichtet und ich den Zauber aufrecht. So ginge wir als Einheit schnell weiter ohne Ron wäre es mir nicht möglich gewesen den Zauber aufrecht zu erhalten, aber ich war noch nicht mal im Ansatz so erfahren wie Severus und die Schüler, die uns auf dem Weg begegneten sahen uns mit großen Augen an, wie Hagrid die bewusstlose Katie trug, ich an ihr rumzauberte wie blöd und Ron mich bestimmt am Arm führte, davor bewahrte auf dem unebenen Boden zu fallen und Harry vorsichtig neben uns lief mit weit ausgetrecktem Arm, um niemandem mit der Kette zu nahe zu kommen, mussten wir ein einprägsames Bild abgeben.

Als wir eine tränenüberströmte Leanne vor dem Portal stehen sehen konnten, neben ihr eine düstere Gestalt aufragte, die uns maskenhaft, bleich entgegensah, war ich etwas erleichtert, aber ich konzentrierte mich weiter. Wir näherten uns so geschäftig und wie eine Einheit, deswegen hoben sich die ach so dunkle Augenbraue skeptisch und als er einen kalkulierenden Blick auf die Hand, die ich behandelte warf und als sein Blick kalt wurde, da er sehr wohl sah was ich da tat, trat er rasch zur Seite um Hagrid mit seiner Fracht den Weg freizugeben und lief uns hinterher als dieser die Krankenstation zielstrebig anstrebte.

Madam Pomfrey traf fast der Schlag als die Türen von Harry aufgerissen wurden und Hagrid seine Fracht sanft auf dem erstbesten Bett ablegte und sich sofort zur Tür zurückzog. Nun fühlte ich Severus Hand, seinen festen, beruhigenden Griff an meiner Schulter und er beugte sich über mich in einer, wie mir schien, intimen Geste, das sollte wohl das gut gesetzte Zeichen sein, das er gleich übernehmen würde, verstand ich ihn und als ich verstummte, übernahm er übergangslos und stimmte diesen eigentümlichen Singsang an, der sich bei ihm, wie ich fand, viel schöner anhörte, als bei mir. Ich riss mich zusammen und machte mich klein, zog mich unter ihm raus, machte ihm Platz und sackte fast sofort auf das nächste Bett, da das doch sehr ungewohnt und anstrengend gewesen war, stand ich etwas neben mir. Erst jetzt sah ich, das eine verkniffen dastehende McGonagall eingetreten war und alles mit Argusaugen verfolgt hatte und Harry zusammen mit Ron sich ihr aber in den Weg gestellt hatten und sie sie aufhielten, sodass sie mich oder Severus nicht störte.

Die Krankenschwester war an die andere Seite getreten und blickte besorgt auf die wie totenbleich aussehende Katie und wandte sich, da sie nichts für sie tun konnte ab. Sie kam auf mich zu, blickte mich mit einem missbilligenden Ausdruck an und ich stöhnte fast auf als sie mir bedeutet mich richtig auf das Bett zu legen. Ich wollte protestieren, was die Dame aber so was von nicht zuließ und mir schlichte den Mund verbot und meine Beine mit Magie auf das Bett zwang, da wurde es ersichtlich das ich wahrlich erschöpft war, weswegen sie das überhaupt mit mir so tun konnte. Trotzdem war das mehr als ärgerlich und da wurde mir auch schon eine Phiole an die Lippen gehalten und zügig in meinen Schlund gekippt, was mich von einer Sekunde auf die Nächste zusammensackten und ausgeknockt daliegen ließ, was für ein hinterlistiges Biest, diese Pomfrey doch war, das war mein letzter Gedanke, bevor mich die Schwärze umfing.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht
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BeitragThema: Re: Kapitel 171-172   Kapitel 171-172 EmptyDo Feb 09, 2012 5:58 am

172. „Schwarze Heilmagie“


Severus Sicht

War das zu fassen, nicht einmal an einem Sonntagnachmittag konnte ich meine Ruhe genießen, dachte ich verdrießlich als mich ein lautes, sehr hektisches Pochen an meiner Bürotür aus meinen Gedanken auffahren ließ. Ich blickte schlecht gelaunt auf, als auch schon die Tür ohne meine Erlaubnis eintreten zu dürfen, aufgerissen wurde und ich obgleich ich meinen Mund schon öffnete um zu wüten, dann doch ungesagt verstummte, da vor mir eine aufgelöste, hysterische und tränenüberströmte junge Frau stand die die Farben von Gryffindor trug. Ich sortierte sie in die siebte Klasse ein, doch war mir ihr Name aber beim besten Willen entfallen, während ich das erfasste, begann sie sie einen unzusammenhängenden, stotternden Mist von sich zu geben, der mich an die Grenze meiner wahrlich kurzen Geduld trieb, warum konnten nicht alle Frauen so sein wie Hermione, das Biest?

Ich hatte sie noch nie weinen sehen, noch NIE! Ich hasste Tränen und ich bewunderte an ihr, das sie es wusste solch niederen Gefühlsausbrüche zu vermeiden, tat ich mir unsäglich leid bei dem Anblick von diesem aufgelösten Löwenbaby vor mir, warum kam sie zu mir und ging nicht zu Minerva um die zu nerven, das konnte die viel besser als ich. Nicht mal meine Schlangen wagten es zu mir, ihrem Hauslehrer, zu kommen und mich mit Tränen und Rotz zu belästigen? Sah ich aus wie ein Tröster in der NOT? Da verengten sich meine Augenbraunen gefährlich in der Mitte, weil sich ein Kopfschmerz ankündigte aufgrund dieses Geschniefes, war ich kurz davor ungehalten aufzubrausen.

Als ich einen Namen hörte, der meine Aufmerksamkeit verdiente, sie stotterte etwas von „Hermione“, und damit hatte sie mich, ich erhob mich brüsk und rauschte aus dem Raum, verstanden hatte ich von dem Gestammel des total hysterischen Mädchens immer noch nichts, aber das etwas weniger erfreuliches passierte, das hatte ich verstanden.

Als ich aus dem Eingangsportal trat, fiel mir doch glatt ein Stein vom Herzen, auch wenn ich es niemanden zeigen würde, denn ich stand unbeweglich hochaufgerichtet, majestätisch da und harrte ihnen entgegen. Hermoine ging es gut, ihr war nichts passiert, dafür trug der Halbriese eine bewusstlose Gryffindor, die in seinen großen Händen wie ein Kleinkind wirkte. In der Schülerin erkannte ich Katie Bell, eine Jägerin, Potter ging mit einem Beutel in der Hand her als hätte er eine Bombe in Händen, der Rote hatte Hermiones Arm fest im Griff, da sie selbst zauberte und viel zu Eingenommen davon war, einen Zauber auf die Hand von dem Mädchen aufrecht zu erhalten, als das sie sah wohin sie ging und so führte er sie fürsorglich und sehr beschützerisch.

Meine Braue ruckte in die Höhe als sich die Gruppe nährte, da ich ihren melodiösen, leisen Singsang wahrnahm, der mir das sagte, was ich nicht hatte hören wollen, nämlich, dass es sich um einen schwarzmagischen Fluch handelte, bemerkte ich konsterniert, das das hysterische Etwas wieder neben mir war und laut schniefte, was mich angeekelt die Mundwinkel verziehen ließ.

Außerdem bemerkte ich den Schweiß, der Hermione über die Schläfen rann, oh ja, erst letztens, dank Dumbledores Idiotie hatte auch ich wieder erfahren wie anstrengend doch das eindämmen dieser verfluchten Flüche war. Es war eine große Kunst, die nicht viele beherrschten, da man dafür erstmal das Verständnis für die schwarze Magie haben musste um den nächsten Schritt zur Heilung gehen zu können. Dass sie das nun so zeigte das sie es konnte, passte mir grad gar nicht, aber was sollte sie wohl tun, das Mädchen verrecken lassen, nein, das würde eine Gryffidnor wohl nicht, ärgerte ich mich. Verdammt, ich würde bevor der Tag um war richtige Kopfschmerzen haben, wenn nicht sogar Migräne, bei meinem Glück.

Ich trat zur Seite und eilte der kleinen Gruppe hinterher, die verwunderten Blicke der erschrockenen Schüler nicht beachtend, bemerkte ich sehr wohl wie das Wiesel Hermione mehr stützte als sie leicht strauchelte, bei dem unebenen Boden und der Belastung konstant zu zaubern, zerrte die ungewohnte Heilmagie bei diesem Fluch wohl sehr an ihren Kräften. Erstaunlich, wie lange hielt sie ihn schon aufrecht 10 oder 20 Minuten? Fragte ich mich, denn das wäre schon wieder einmal eine außergewöhnliche Leistung für einen Ungeübten, obwohl ich glaubte, das es nur ihr unglaubliches starrköpfiges und stures Verhalten war, das sie durchhalten ließ.

Als Potter immer noch mit seiner Fracht bewaffnet vor eilte und die Türen aufstieß, stieß Pomfrey vor Überraschung, als die große Gruppe in ihr Reich eindrang, einen schrillen Ruf aus, aber ich bedeutet ihr ruhig zu sein und sich zurückzuhalten, da sie da würde nicht helfen können.

Der Rest beachtete die alte Schwester gar nicht, da Hagrid seine, für ihn wohl mehr als leichte, Last auf eines der Betten legte und Hermione keine Sekunde in ihrer Achtsamkeit nachließ und weiter machte, dabei bemerkte ich wie blass sie aussah. Es wurde Zeit, das ich übernahm und so trat ich schnell hinter Hermione, legte ihr bestimmt, vertraut und intim die Hand auf die Schulter und drückte leicht zu, wollte ihr zu verstehen geben, das sie fertig war, das ich nun übernehmen würde, beugte mich über sie worauf ich etwas hörte und kurz aufblickte und in Minerva´s riesige Augen sah, die besorgt wirkte, da sie mich so vertraut hinter Hermione sah.

Sie wollte gerade etwas sagen, was mich doch nur eh wieder schrecklich nerven würde und so war ich doch dankbar als Potter vortrat und ihr etwas zu zischte, was ihr anscheinend die Sprache verschlug, denn oh Wunder, die Hauskatze fuhr nicht ihre Krallen aus sondern schweig. Ich hielt nun meinen Stab auf den Fluch und wie auf ein Stichwort hin verklangen Hermiones letzte gesungene Silben und ich setzte übergangslos ein.

Ich wirkte den Gegenfluch und sang die rituellen gälischen Rhythmen, die mir leicht über die Lippen gingen, war ich erfreut, das Hermione anscheinend meinem Geburtstagsgeschenk die Aufmerksamkeit geschenkt hatte, die ihm gebührte, da sie die Gesänge nun kannte und konnte. Trotzdem wunderte mich, sie hatte für´s erste mal die Gesänge erstaunlich gut aussprechen können, andere lernten diese altgälische, zungenbrechende Sprache nie.

Ich erkannte den Fluch, als ich eindrang und ihn zu zersetzen begann. Ja er war bösartig, aber nicht zu vergleichen mit dem gegen den Dumbledore zu kämpfen hatte, sie hatte Glück gehabt die junge Dame, ob sie je wissen würde, das sie ohne Hermione, auch wenn der Fluch relativ harmlos war im Vergleich zu Dumbledore, sie mit großer Wahrscheinlichkeit doch hätte ihre Hand verlieren können, dann wäre es aus mit dem Quidditch gewesen.

Ja, Hermione war gut, sehr gut, blickte ich auf, da ich dies Routinemäßig würde heilen können, dank ihrer großartigen Vorarbeit und schenkte meiner Umgebung wieder meine Aufmerksamkeit und bemerkte das Hermione blass auf einem Bett saß. Nun redete Pomfrey auf sie ein und legte einfach per Magie ihre Beine auf das Bett, was Hermione schlechtgelaunt zur Kenntnis nahm. und als die Medihexe ihr sehr hinterlistig, wie ich ihr zugestehen wollte, einfach eine Phiole an den Mund setzte, sie übergangslos hinab kippte und Hermione erfolgreich ausschaltete, sie ins Reich der Träume beförderte.

Sie es schaffte noch einen eiskalten Todesblick, den sie sonst nur hinter ihrer Maske zeigte, zu werfen, um dann profan umzufallen und bewusstlos in die Kissen zu sinken. Ihr Kopf rollte kraftlos auf die Seite und da sie ihr Haar in einem Zopf trug, war die Gefahr das man auf diese Art ihr Mal entdeckten konnte, recht groß und ich riss die Augen auf, das wäre schlecht, aber da war das rote Wiesel sofort an ihrer Seite und erdolchte nun Pomfrey mit seinen Blicken, legte ihren Kopf gerade ins Kissen und löste den Zopf mit flinken Fingern, dann fuhr er durch ihre Mähne, verteilte sie gewissenhaft über das weiße Kissen was Minerva und Poppy mit großen Augen verfolgten konnten. Da sie sich doch keine Reim auf das Verhalten von Weasley machen, verstanden sie es nicht, aber ich musste sagen, jetzt zeigte ich mich positiv überrascht das er doch zu was in der Lage schien wenn Not am Mann war, er hatte schnell reagiert.

Potter hatte dies alles mit verkniffener Miene und giftigem Blick verfolgt, rührte sich aber nicht und hielt den Schal, ja nun erkannte ich das das kein Beutel war, sondern das er einen Schal als Behältnis umfunktioniert hatte, wie eine hoch explosive Waffe und nickte nur Ron zu, hielt währenddessen McGonagall in Schach, bis diese nun laut fragte:

„Was ist hier geschehen, was bedeute das alles, Mr. Potter zeigen sie her, was ist das da?“ Nun wollte sie nach dem Schal greifen, aber Potter drehte sich sofort weg und hielt es außerhalb ihrer Reichweichte, was sie nicht gut aufzunehmen schien aber, da ergriff er schon das Wort:

„Professor, entschuldigen sie aber ich denke mir, wenn Professor Snape fertig ist sollte er sich das Anschauen, es ist sonst wohl zu gefährlich, nicht, das ich an ihren Qualitäten zweifle Professor McGonagall, aber ich glaube die Koryphäe auf dem Gebiet dürfte der Professor sein, sie entschuldigen!“ Nahm ich mir vor diesen Gedanken in eine Phiole zu füllen, das war zu köstlich, unterdessen schnappte sie regelrecht empört nach Luft, wie schön, das ich sie absolut sprachlos erleben durfte, weil ihr vorzeige Gryffindor ihr sagte wo die Kompetenzen lagen. Jetzt konnte ich mir ein gehässiges Lächeln echt nicht verkneifen, welches meine Kollegin erspähte und mir einen verstimmten Blick schickte, dabei die Lippen zu einem Strich verkniff, schade das Hermione dies nicht mehr bemerkte hatte, sah ich wieder zu ihr und bemerkte das sich Weasley an ihrer Seite so breit gemacht hatte, das Pomfrey nicht mehr in ihre Nähe kam. Gut zu sehen, dass man sich um sie sorgte und sie schützte, während sie so schutzlos war.

Hagrid beobachtete alles ziemlich konfus wirkend von der Eingangstür zum Krankensaal aus, derweil ich die letzten Töne sang und zufrieden sah wie ich es schaffte, dass sich der Fluch verflüchtigte.

Erhob ich mich nun und steckte meinen Rücken durch.

„Severus, ich erwarte….“, kam Minerva nicht dazu weiterzureden da Poppy vortrat und ihr einfach das Wort abschnitt:

„Das ist wohl zweitrangig, wie geht es meiner Patientin?“ Da stimmte ich der Medihexe zu, das versorgen ihrer Patienten war erst wichtiger als Rechtfertigungen und das schien selbst Minerva einzusehen und schnaubte laut auf.

„Gut! Geben, sie ihr über die nächsten Tage verteilt dreimal täglich einen Stärkungstrank! Und hier, ….Moment, ja, von dem Trank geben sie ihr alle drei Stunden drei Tropfen bis er leer ist. Das wird ihren Körper reinigen und die Giftstoffe des Fluches neutralisieren, ich denke, in einer Woche ist Miss Bell wieder auf den Füßen!“, erklärte ich gleichgültig und recht kalt, war doch der einzige Mensch, der mich in dem ganzen Raum wirklich tangierte, die bewusstlose Hermione, von der dieser Trottel von rothaarigem Wiesel nicht seine Hände lassen konnte und ihr beständig über das weiche, seidige Haar strich, was fiel ihm ein??? Erzürnte es mich sehr, am liebsten hatte ich ihn scharf zu Recht gewiesen, seine Griffel von meinem….unserem Mädchen zu lassen.

Doch nun erhob Potter seine Stimme, noch bevor die Alte Schachtel loslegen konnte:

„Professor kommen sie bitte, Sir!“ Unterdessen trat ich auf die andere Seite zu einem leeren Bett und Potter legte den Schal vorsichtig darauf.

„Also, Professoren, wir wollten uns gerade auf den Heimweg machen….“, war er die ausgesuchte Höflichkeit in Person, dass dies der Sohn von James Potter sein sollte verwunderte sehr, da jener das Wort Höflichkeit mit Sicherheit niemals in seinem Wortschatz hatte finden können. „…wir ging etwas hinter Leanne und Katie, als die zwei sich stritten und bei dem Streit riss ein Päckchen auf und heraus fiel das da, eine Kette….ich habe sie mal in Burgin&Burke´s gesehen….“, wurde er in seine Erzählung lautstark von einer schmerzhaft in meinen Ohren aufkreischenden Stimme unterbrochen.

„MR. POTTER, was haben sie in der Knockturn Alley zu suchen gehabt?“, erdolchte sie ihn mit ihren spitzen Blicken, erhielt ich meine gleichmütige Miene aufrecht, auch wenn ich das gerade sehr erheiternd fand, das unser „HELD“ in der verbotenen Gasse streunerte, aber mit so einer Freundin, wenn sollte es da wundern, war ich sehr ironisch und Minerva könnte mir in ihrer blauäugigen Unwissenheit leidtun, da sie nicht den blassesten Schimmer hatte wie böse ihre kleinen Kätzchen waren.

„Professor …ich bin damals aufgrund eines unglücklichen Zufalls, beziehungsweise einer nicht sachgemäßen Benützung des Flohnetzwerkes in diesem Landen gelandet und nun…ja, Hagrid, hat mich in der Gasse aufgelesen und in Sicherheit gebracht, erinnerst du dich noch?“, schaute Potter nun zu dem großen, stummen Beobachter an der Tür, der jetzt mit seinem haarigen Kopf langsam nickte.

„Ja, das stimmt Professor McGonagall, hab ihn damals da total verrußt rausgeholt….“, schien sie bei der Nachricht wieder freier Atmen zu können, dass er dort nicht freiwillig rumging und zeigte mit einer Geste er sollte weitermachen.

„Also die Kette, wo war ich …nun sie hat Katie am Gelenk erwischt dann hat sie geschrien, ist in die Luft aufgestiegen, wirkte leicht gruselig und zuckte dann da rum, um dann Ohnmächtig auf dem Boden zu landen, patsch… das war´s. Ich hab die Kette hier rein levitiert und seitdem mit großer Vorsicht getragen!“

„Mr. Potter sie schocken mich, sie hatten unabsichtlich mal Hirn, erstaunlich!“, verpackte ich mein Lob geschickt hinter einer sehr hämisch gesprochenen Aussage und entwirrte die Kette aus dem Schal, wirklich schlau geschaltet von ihm, das er das nicht anfasste. Er hatte endlich einmal mit Bedacht und Umsicht gehandelt und nicht hitzköpfig, wie es schien tat ihm Draco gut.

„Danke, Sir!“, schockte er wohl nun die Alte endgültig und auch Hagrid, der erstaunt die Luft einsog, als Potter mir todernst dankte, trotz meines unfreundlichen Tons. Hatte ich mir zu dem neuen Verhältnis zwischen uns auch noch keine Gedanken gemacht, das wir dank Hermione erreicht hatten, sollte ich mich darüber freuen, oder eher wütend meine Hand in eine Wand schlagen, das ich bei einem POTTER überhaupt an eine Interaktion dachte? Doch dann lenke ich meine Aufmerksamkeit wieder ins hier und jetzt.

„Ich wusste, dass sie der geeignetste Ansprechpartner wären, deshalb haben wir auch Leanne beauftragt zu ihnen zu gehen, da wir hofften sie können mit dem Artefakt am meisten Anfangen. Ich würde trotz meiner Unwissenheit sagen, die Kette ist schwarzmagisch!“, beendete er seine Ausführungen und nun lag die Kette auch auf der Weißen klinischen Bettdecke und das Silber leuchtete leicht schwarz oxidiert auf dem so weißen Grund, während die grünlich glänzenden Moosopale in einem unheimlichen Licht strahlten.

Ich schwang meinen Stab über dem guten Stück und es erhob sich wie von selbst in die Luft, schwebte vor uns, während ich ein wenig zauberte und mit den Zauberstab herumfuchtelte und ich muss sagen, das Kettchen hatte es in sich. Wer auch immer es bekommen sollte, hätte Hopps gehen sollen, so viel stand fest, wie auch fest stand das Borgin&Burke´s mit Sicherheit das Kleinod nicht verschenkt hatte. Das hatte eine Stange Galleonen gekostet, aber wer hatte es erstanden und dann dafür gesorgt das es Katie Bell traf bzw., wem hätte sie es geben sollen?

„Severus, könnten sie mir sagen, was sie erfahren haben?“, schnarrte es pikiert von Minerva.

„Natürlich, wie sie wünschen, es ist ein schwarzmagisches Artefakt, das mit mehreren sehr ausgeklügelten Flüchen belegt ist, die nur ein Ziel haben, den zu töten der es berührt!“, knapp, präzise und aussagekräftig gab ich meine Erkenntnisse kund, senkte währenddessen das gute Stück ab und legte es auf dem weißen Bett nieder.

„Diesen Schal, Mr. Potter würde ich vernichten, tragen sie ihn nicht mehr!“, war noch meine wohlgemeinte Wahrung, die ich ihm emotionslos gab und ich sah nur wie Potter sofort nickend davon Abstand nahm den Schal anheben zu wollen, schlaues Kerlchen.

„Wer kann uns noch was erzählen, wo ist das andere Mädchen?“, fragte nun Professor McGonagall zusammenhangslos.

„Leanne, keine Ahnung!“, erklärte Potter, als sich Hagrid lautstark räusperte.

„Chr…Professor, hier draußen ist ein Mädchen das sich nicht rein traut!“, zeigte er auf die Tür in seinem Rücken und die Professorin nickte uns kurz zu und glitt aus dem Raum. Hagrid machte sich mit einem letzten Wink in die Runde auch von Acker und ging seiner Wege, bestimmt um noch ein paar unnütze Viecher zu züchten, die kein Mensch brauchte, dachte ich verächtlich.

Ich trat an das Bett von Miss Bell und kontrollierte ihre Vitalfunktionen und ob alles so lief wie von mir gewünscht. Als ich hörte wie es nahe bei Hermione wisperte, da Potter zu dem Bett getreten war indem sie Dornröschen gleich schlief, malte mir bildlich aus wie sauer sie wäre wenn sie erwachte, wünschte ich in diesem Moment keinem dann in ihrer Nähe zu sein und dann lauschte ich nur.

„Du solltest Malfoy informieren man, nimm die Münze!“, meinte Wiesel besorgt.

„Du glaubst auch, dass es ein Slytherin war?“, wollte Potter erstaunlich weise wissen.

„Ja, wer sollte es sonst getan haben? Aber er muss das klären! Kümmere dich darum, denn Katie hat es nicht treffen sollen, er muss es wissen! Wenn Slytherins ohne sein Wissen solch gefährliche, idiotisch und absolut undurchdachte Sachen abziehen!“, wisperte Weasley eindringlich und ich spitzte die Ohren, hatte ich dem Karottenkopf so viel Verstand gar nicht zugetraut.

„Gut, aber ich kann nicht weg…“, strich Potter Hermione unendlich zärtlich über die Wange, was mir gar nicht gefiel, als er sie so vertraut berührte. Ich mochte es nicht wenn sie Männer außerhalb der Familie berührten, wie ich nun sehr eindringlich feststellen konnte, patschen die zwei jungen Männer doch meiner Ansicht nach viel zu sehr an ihr rum.

„Geh, du bist der Anführer, das musst du mit dem Blonden klären, ich achte auf sie, niemand wird sich ihr nähren können, nicht mal Dumbledore, versprochen! Sollte etwas sein, schick ich meinen Bären“, erstaunte es mich, das Weasley so schlau war, aber auch so ernst und bestimmt klang.

„Du meinst wohl eher Terrier?“, schaute Potter ihn erstaunt an.

„Nein, wenn hier etwas passiert, wird der Bär kommen!“, erklärte das Wiesel eindringlich und ich konnte sehen wie Potter große Augen bekam. Ich musste überlegen was das gesagte bedeuten sollte und war dann selbst versucht große Augen zu bekommen, als ich es auf die einzige Art übersetzte, die mir einfiel, zwei Stäbe, bei dem Biest würde ich mein letztes Hemd darauf verwenden das alle einen zweiten Stab für die schwarze Magie hatten. Wie es schien konnte sich Weasley als stolzer Besitzer von zwei Patronie ansehen, wenn aber Potter meinte, wenn müsste ein Hund kommen, aber der Rote auf den Bären bestand, dann meinte er wohl er würde den schwarzmagischen Stab hernehmen, was wiederum bedeutete, wenn hier etwas passierte würde er alle Tarnung fallen lassen um Hermione zu verteidigen. Das sah Potter wohl auch gerade ein und schluckte sichtlich schwer bei dieser Einstellung, nickte dann aber.

„Du weißt was du tust, wenn du es für nötig hältst, wird es so sein!“, klagen Potters Worte erstaunlich endgültig und da fragte ich mich schon was das Biest mit den Kindern anstellte, auf das selbst ich zugeben musste, zum Teufel, das waren keine KINDER mehr!

Jetzt erhob sich Potter in dem Moment als McGonagall in den Raum rauschte und zu mir stürmte, während sich Potter umdrehte und relativ unbemerkt die Krankenstation verließ.

„Professor Snape, mir wurde berichtet, das das Päckchen unbeschriftet war und Miss Bell nur verlauten ließ das es ein Geschenk sei, das sie jemandem als Überraschung aushändigen soll, als Präsent. Als Miss Bell nicht sagen wollte an wen, ging das Päckchen kaputt, riss und heraus fiel die Kette….. Professor Snape, ich muss sie das Fragen, was ist mit den Slytherins? Was ist mit Mr. Malfoy, wo waren die?“

„Professor McGonagall es ist erfreulich zu sehen, dass sie keine Vorverurteilung kennen….“, klang ich schrecklich sarkastisch und schickte ihr ein hämisches Grinsen. „…aber wie ich sie vielleicht daran erinnern kann, hatte Mr. Malfoy heute nachsitzen bei Filch, weil sie ihn des Nachts auf den Gängen erwischt haben!“, rieb ich es ihr so richtig schön unter die Nase.

„Oh, stimmt, Verzeihung das hatte ich vergessen, die Aufregung“, antwortete sie etwas kleinlaut, ertappt.

„Aber macht doch nichts, sie werden halt ALT!“, kam es absolut gehässig von mir, was sie empört nach Luft schnappen ließ und Wiesel sich ein lautes aufjaulen, das aus ihm ausbrechen wollte, heldenhaft verbiss und rot anlief bei dem Versuch nicht zu lachen.

„Ich muss doch sehr bitten, …ich werde jetzt Professor Dumbledore informieren!“, schnappte sie, verpackte sie die Kette magisch und rauschte von dannen.

Ich konnte dank der nervenden Poppy auch nichts sagen und schenkte Wiesel nur einen eindringlichen Blick, den dieser starr erwiderte und so entschwand ich und wollte mich überraschen lassen was Potter und Draco austüfteln würden. Dass es einer meiner Schlangen gewesen war, da war ich mir sicher, aber ich würde es Draco überlassen herauszufinden was da abging, für die „Kinder“ war er zuständig, eilte ich in meine Räume und harrte gespannt der Dinge.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Ich schlug meine Augen abrupt auf und blinzelte an eine geschwungene, graue Steindecke und stöhnte, denn ich hatte ein schreckliches Brummen im Kopf, als auch schon die Erinnerungen auf mich einprasselten, ich aufgeschreckt hochfuhr und schreckliche Wut in mir verspürte.

Ruhig fasste mich eine Hand an der Schulte an und ich wollte schon angreifen, als ich Harrys Haarschopf sah und dann Harry, der sich in mein Blickfeld schob.

„Aufgewacht Schönste?“, konnte ich nur wütend aufknurren, war ich mies drauf, das man mich…MICH….einfach so ausschaltete war nicht richtig, das war Fatal!

„Was…!“, brauste es aus mir und wollte ich loskeifen.

„Pssst, reg dich nicht auf, es ist noch gar nicht so spät, erst 21 Uhr, aber das Unwetter hat alles so dunkel gemacht, komm, gehen wir!“, meinte er nur als auch schon der Grund meiner schlechten Laune mit der scheiß weißen Haube angerauscht kam und wetterte.

„Miss Granger, sie können noch nicht gehen, sie sind total erschöpft!“

„Na, also dank ihnen hab ich mich ja nun erholt, ich bin nicht krank!“, war ich genervt und warf einen Blick auf die in ihrem Bett wie tot schlummernde Katie. „Sagen sie mir lieber wie es ihr geht?“

„Gut, Professor Snape hat es geschafft, in ein Paar tagen wird es ihr besser gehen!“, erklärte sie. Ich stand nun auf, zog mir meine grauen, hohen Stiefel an und auch meinen Mantel über das graue Kleid, alles beide musste mir irgendwer ausgezogen haben, runzelte ich unwillig die Stirn, während ich einfach ging und das Gekeife hinter mir ließ und Ron und Harry aufschlossen.

„Keine Sorge, wir haben dir das ausgezogen und du und deine Sachen, ihr wart keine Sekunde allein….“, erzählte nun Harry was ich verschlafen hatte, ärgerte es mich maßlos das mich diese blöde Krankenschwester so überrumpelt hatte, aber ehrlich, ich war total kraftlos gewesen. Ich hätte mich nicht sonderlich wehren können, so fassten beide nun das Geschehen auf der Krankenstation zusammen, aber auch wie Harry Draco traf.

„Boah, man war der sauer, ehrlich, selten hab ich ihn so wütend gesehen. Er ist regelrecht weiß geworden, er wusste schon das mit Katie, was nicht wirklich verwunderlich ist, haben uns doch viele mit ihr gesehen, aber das schien ihn schon erstaunlicher Weise noch mehr zu beunruhigen und er wollte ernsthaft interessiert wissen, was sie hatte und ob es ihr gut ginge und ob das Wichtigste, sie wieder voll und ganz gesund werden würde! Er war sehr komisch, wenn er dich nicht hätte, hätte ich gesagt er hat Interesse, aber nun, danach ist er dampfend abgezogen und meinte nur zu mir, er würde sich darum kümmern und ich sollte auf dich achten und weg war er. Ehrlich, ich würde ihm in der Laune nicht begegnen wollen….!“, hörte ich Harry erstaunt zu und in dem Moment glühte meine Münze am Hals und ich zog sie schnell hervor und fand die Nachricht, dass ich in einer Minute, also unmöglich zu schaffen, im Gemeinschaftsraum der Slytherins sein sollte. Ich schaute noch kopfschüttelend auf die Münze, als die Zeit sich schon wieder änderte, die nächste Minute anzeigte und Harry und Ron sahen auch auf ihre glühenden Münzen.

„Ich glaube Malfoy hat den Schuldigen gefunden, ….rette ihn!“, meinte Harry nur lapidar und auch Ron nickte nur bekräftigend, bekam auch ich große Augen, verdammt ging ich wortlos davon und strebte den Kerkern entgegen, hoffentlich brachte er ihn nicht um, wer auch immer der Missetäter war.

Als ich den Weg zurückgelegt hatte, schnaufte ich erstmal wow…also auf der Höhe war ich noch nicht, da beschwor ich mir lieber die Untoten, diese Art der Heilmagie, das einschließen und langsame auflösen des Fluches, um ihn dann zu zersetzen schien mir nicht zu liegen, oder aber ich müsste es öfters üben? Fragte ich mich aber schon, warum es mir leichter fiel die Nekromantie auszuüben, oder hatte es, wie der Lord sagte, etwas damit zu tun, das es einfach Dinge gab die einem mehr lagen als andere, nur da war mir jetzt nicht so klar, ob ich mir geschmeichelt vorkommen sollte oder nicht?

Ich war darauf nicht gefasst, als ich relativ blauäugig in meinem dunkelgrauen Kleid und den Stiefel das Haus der Slytherins betrat, das ich von laut gellenden Schreien empfangen wurde.

Es hatten sich alle in Sicherheit gebracht und kauerten ängstlich an den Wänden und blickten absolut panisch und furchtsam aus der Wäsche. An sich konnte sie einem leidtun, als ich meinen Blick auf das gut präsente Geschehen in der Mitte des Raumes lenkte. Vor dem Kamin in der kleinen Senke bei den Sitzgelegenheiten unserer Gruppe, stand Draco, der sich gerade als eiskalter Rachegott in strahlender, weißblonder Pracht darstellte. Er verlieh seiner Wut eindrucksvoll Ausdruck und stand dabei dem Lord in nichts nach, seine Macht ballte sich ähnlich sichtbar um ihn wie Harry es schon gezeigt hatte, seine Stärke zeigte sich eindrucksvoll, aber er zeigte sich trotzdem äußerlich absolut ruhig und beherrscht.

Vor ihm auf dem Boden wandte sich Greyback gleich, Theodore Nott, wie ich nun erkannte, schien er schon besinnungslos. Wie lange wirkte Draco diesen Fluch schon, so emotionslos und erbarmungslos? Bemerkte ich auch die Connection, die sich etwas furchtsam um den Kamin drückte und konnte den erleichterten Ausdruck wahrnehmen, der über die Gesichter der Mädchen huschte, als ich eintrat und ich sah wie Blaise seine Münze wieder unter den Pullover schob. Aha, hatte er mich so vehement gerufen auf das ich Nott rettete, dann richtete sich mein Auge wieder auf Dracos Rache.

Sein Opfer, das schrecklich aussah, zuckte unkontrolliert, wälzte sich in seinem Erbrochenen und selbst in seinem halb bewusstlosen Zustand, zog er eine Fratze und hustete schon Blut, rollten seine Augen in den Höhlen hin und her. Ich hatte was, fünf Minuten hierher gebraucht, das reicht, das war Strafe und Rache genug, zückte ich übergangslos meinen Zauberstab und würde nicht davor zurückschrecken einen Fluch auf Draco zu schicken, wenn er nicht auf mich hörten wollte.

„Draco hör auf! JETZT!“, befahl ich scharf und da verzog er sein bisher maskenhaftes Gesicht zu einer Fratze und funkelte mich wütend an, schien meiner Anwesenheit erst jetzt gewahr zu werden.

„Hermione, was fällt dir ein?“, war der Zauber gebrochen und Nott lag nun zerschlagen auf dem Fußboden und wimmerte und stöhnte erbärmlich leidend, wirkte der braunhaarige Junge regelrecht gebrochen.

„Dich davor bewahren einen dummen Fehler zu tun, willst du ihn töten? Er ist sicher gestraft genug, sieh ihn dir an, er ist fertig!“, fuhr ich ihn an, stöhnte nun etwas leidend auf und biss mir auf die Lippen, was Draco dann doch wahrnahm und zu mir eilte, währenddessen konnte ich das Pochen in meinen Schläfen wahrnehmen.

„Du hättest dich nicht verausgabe sollen, das ist zu anstrengend!“, war er sogleich bei mir und stützte mich fürsorglich, hatte sich seine Stimmung sofort gewandelt und zog mich zur Couch. Nott lag noch immer in seinem Erbrochenen und das Blut tropfte aus einer Platzwunde, aber für Draco war er vergessen, als ich rief:

„Daphne mach, hol ihm einen Entkrampfungs-und Stärkungstrank….verdammt Draco, du kannst doch das hier nicht tun! Du bist doch kein Dark Lord!“ Da bemerkte ich, wie sich die anderen etwas aus der Deckung wagten, nachdem ich da war und Dracos Gemüt beruhigte und er abzukühlen begann.

„Das weiß ich selbst, aber glaub mir, SIE müssen das Lernen, das ich das nicht akzeptiere!....aber Strafe muss sein, sonst werden sie aufmüpfig!“, klang er absolut kalt und warf einen gemeingefährlichen Blick auf die Schlangen, die sich sofort wieder ängstlich duckten, was verständlich war, wenn Draco gerade den Irren raus kehrte.

„ETWAS?“, rief ich entrüstet aus und blickte auf den gequälten Jungen zu meinen Füßen, hier in Slyhterin herrschten wirklich andere Regeln, so viel stand fest, alsdann sich Daphne zusammen mit Astoria um ihn kümmerte und ihn versorgte, reinigte und heilte.

„Ja und wenn jemand denkt, dass er so was nochmal durchziehen kann, muss oder was auch immer, der kann sich schon mal gleich selbst foltern, denn ich werde das nicht noch einmal hinnehmen! Verdammt, das ist so hirnrissig und bescheuert!“, zeigte er sich brutal kalt und zeiget das Ausmaß seiner Wut nur zu deutlich und das schlimme war, ich verstand es sogar, das war die hirnlosester Aktion, die ich jemals gesehen hatte.

„Es gibt so viele kreative Sprüche müssen es immer die Unverzeihlichen sein! Die machen immer gleich so viel kaputt und es gibt doch viel wirkungsvollere, die schmerzhaft sind!“, schockte ich mal wieder, das ich Strafen nicht abgeneigt war, die Frage war halt nur wie und ich Nott nur vorm sichern Tot gerettet hatte, weil das Ärger bedeutet hatte, denn das er vorher nicht aufgehört hatte, da war ich mir sicher so glänzend wie die Laune meines Freundes war.

„Glaub mir, ich stimme dir zu Liebling, aber ich war so sauer, da ging mir der Fluch erstaunlich leicht von der Hand!“, sah er mitleidlos auf den besinnungslosen Nott.

„Wenn sollte es treffen?“, fragte ich gespannt.

„Slughorn!“, antwortete er einsilbig.

„Ein Auftrag?“, harkte ich geschäftig weiter nach, die Folter war abgeharkt und wir gingen zum Wesentlichen über.

„Neee, idiotische Eigeninitiative vom bescheuerten Vater von dem Trottel!“, knirschte er mit den Zähnen.

„Ohoh, sehr nett, verdammt, das heißt …ich… Mist, Severus wird es wissen wollen, der petzte es Lucius, so sicher wie das Amen in der Kirche, der erzählt es dem Dark Lord was auch unausweichlich ist und der wird uns zu sich bestellen und arch, das ist doch zu doof. Kann dieser bescheuerte Nott sen. auch mal was richtig machen! Das war bestimmt nur weil er mich übertrumpfen will…und dann kommt er auf so bescheuerte Ideen!“, schimpfte ich vor mich hin und sicher, Lucius würde sich wieder aufregen und ich würde wieder gespannt sein können wie er reagierte wenn er hören würde, das ich Gefahr gelaufen war enttarnt zu werden.

„Stimmt du hast mir nie erzählt warum er dich so mag!“, warf Draco ironisch ein.

„Ich bitte dich, reicht es nicht, dass ich bin, was ich bin?“, gab ich kalt zurück.

„Wo du auch recht hast, aber verdammt, blöder kann man sich auch nicht anstellen….und wie der Trottel darauf kommt Bell,… sich gerade DIE auszusuchen!“, verstand ich es nicht blitzte aber in Dracos grauen Tiefen wieder eine erschreckend kalte Wut auf und so schnell konnte man gar nicht schauen, wie er barsch mit seinem Schuh nach dem schwer geschlagenen Jungen trat und der keuchte auch sofort gepeinigt auf und nun keifte Blaise los:

„Scheiße Draco, was soll DAS??? So wie du dich aufführst könnte man denken DU hättest Interesse an BELL!“ Blickte ich wohl genauso perplex wie Draco, denn ich verstand zwar nicht warum er wegen Katie so ausrastete und es war merkwürdig, aber Dracos Ausdruck war genauso, das ich sicher war es ging um etwas anderes. Er hatte, wie mir schien, kein sexuelles Interesse an dem Mädchen, blieb ich wohl für viele unverständlich erstaunlich ruhig und gefasst, konnte das verhaltene, leise Wispern gerade der Mädchen wahrnehmen, das Draco sich so für ein Gryffindormädchen einsetzte, verwirrte viele.

„SO ein Unsinn, ich hab Hermione!“, wies er da auch gleich Blaise zurecht.

„Na, ich sag ja auch nur, so wie du dich aufführst! Aber nun gut, du wirst wissen was du tust!“, zeigte sich Blaise recht schnippisch, gab dann jedoch nach, schien sich zu erinnern mit wem er sprach und wandte sich dann ab um Nott weiter magisch zu reinigen.

„Warum Bell, Nott!“, lenkte ich nun schnell ab, bevor er auch auf Blaise einen „Crutio“ sprechen konnte, so exzellent wie er gelaunt war bestand die Gefahr, wobei bei seinem Freund würde er das nicht tun, aber sie mussten sich ja nicht streiten, denn anders als Blaise akzeptierte ich sein Schweigen, er würde es mir irgendwann sagen.

Blickte mich der Junge, der langsam, dank der Tränke wieder zu Bewusstsein kam, mit großen Augen an und verzog schmerzlich sein Gesicht.

„Chr….hhhh…ich…Vater wollte, dass ich Slughorn….die Kette schenke, aber nicht ich sollte es tun, stand in dem Brief, ich wusste gar nicht was es ist! Chr….Arrrr…ich hab diese…Bell…in einer dunklen Gasse gesehen und mir gedacht, perfekt, sie hat den „Imperius“ mit dem ich ihr den Auftrag gegeben habe, gar nicht kommen sehen! Ich weiß nicht was sie da zu suchen hatte!“, hob ich fragend eine Braue, wie wohl so viele anderen von uns und als ich Draco ins Gesicht sah, wusste ich, das er wusste, was sie da zu suchen gehabt hatte und auch Blaise musste das in Dracos Augen gesehen haben, denn ein verschlagenes Glitzern tauchte in seinen dunkelbraunen Augen auf. Er würde nicht aufgeben in Draco zu dringen bis er wusste was das bedeutete, tat mir Draco jetzt schon leid, aber er würde es auch nicht weiter vor versammelter Mannschaft versuchen, wusste er doch wie dumm es war die Autorität des Chefs zu untergraben, dennoch unternahm er einen weiteren, diesmal zaghafteren Versuch sofort.

„Also Draco, du weißt mal wieder mehr als wir, du weißt warum sie da war, oder?“, fragte Blaise da auch schon erstaunlich tapfer.

„Ja, das weiß ich, aber es geht euch nichts an!“, gab er kalt Antwort und damit war das Thema beendet und das wusste auch Blaise, der jetzt nachgab.

„Bist du dir da sicher, Draco!“, wollte ich wissen, denn wenn, durfte ich jetzt noch weiter so offen vor allen nachfragen, aber keiner sonst.

„Ja, es hat mit dem zu tun, was ich dir noch sagen werde, mein Liebling, lass es so gesagt sein: Bell ist mit jemandem zusammen und aufgrund dessen, würde ICH nie wollen das ihr was passiert!“, war wohl die Drohung die da mitschwang unmissverständlich und viele Augen waren weit aufgerissen, bedeutete es wohl, das Bells Freund unter Draco Schutz stand.

„Scheiße Nott, das war selten dämlich!“, hauchte Blaise nicht sehr mitleidig.

„Hat es Ärger gegeben, dass du Ahnung von schwarzer Heilmagie hast?“, forschte Draco weiter.

„Keine Ahnung, dank dem Schlaftrank war ich ausgeknockt, aber selbst wenn, ist es egal, denn ich hätte Katie immer gerettet!“, war meine Antwort eindeutig und hart.

„Gott sei Dank, beschrei es nicht, höchstwahrscheinlich wäre ich in dem Leben nicht mehr froh geworden wenn sie verreckt wäre!“, kam es kryptisch von ihm, aber ich wusste, irgendwann würde er es mir sagen, auch wenn die Schlangen nun ihren König ansahen wie einen Verrückten, da er sich so für Gryffindors einsetzte.

„Schaut nicht so blöd, ich schütze jeden der hinter mir steht! Das steht euch auch zu! Aber ich strafe euch auch, wenn ihr solche Alleingänge hinlegt wie Nott, lernt daraus!“, sprach er völlig gleichgültig in die Runde und dann meinte er nur weiter:

„Ich gehe gleich zu Severus…und nein, du Hermione gehst in mein Zimmer und schläfst, jetzt einmal richtig lange!“ Jetzt lag in seinen Augen die unausgesprochene Bitte nicht zu wiedersprechen und so nickte ich zaghaft, darauf zog er mich zu einem verlangenden Kuss heran. Wir küssten uns ziemlich unwirklich und makaber vor einem verletzten Nott, als er mich sanft auf die Füße zog, mich galant zur Treppe brachte, unter den sprachlosen Blicken der Schlangen, die von Tag zu Tag einen neuen Schock erlitten.

Ich tat wie von ihm verlangt, stieg, da ich die Erschöpfung sehr wohl fühlte, die Treppe hinauf und als ich dank Dracos Magie von jetzt auf gleich nackt war, glitt ich dankbar in die herrliche Satinbettwäsche, die mich kuschelig empfing und streckte meine müden Glieder in dem großen Bett. Ich genoss es als er mich zärtlich zudeckte, war diese Aufmerksamkeit die er mir schenkte zu süß, ich ihn sanft anlächelte und er sich über mich beugte und mir einen Kuss auf die Stirn drückte, um mich dann sehr leise zu verlassen, die Ruhe und das allein sein genoss ich in vollen Zügen.

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