When Hermione Fights
Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.


Inhaltsangabe
 
StartseiteStartseite  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

 

 Kapitel 211-212

Nach unten 
AutorNachricht
queenie
Königin
Königin
queenie


Anzahl der Beiträge : 1586
Anmeldedatum : 08.02.12
Alter : 41
Ort : München

Kapitel 211-212 Empty
BeitragThema: Kapitel 211-212   Kapitel 211-212 EmptyDo Feb 09, 2012 6:52 am

211. Kapitel Sylvesterball II


„Na, dann zeigt mal unserer kleinen Schlampe hier was richtige Männer sind!“, schaffte sie ihnen an und leckte sich vorfreudig über die Lippen, sofort wandten sich mir die gierig grinsenden Gesichter der Lestarnges Brüder zu und ich sah sie fies grinsend an, das würde lustig werden, konnte ich nur denken, während ich schon zu meinem Zauberstab fühlte und mich durch mein weites Gewand nicht behindern ließ, in die Knie ging. Ich wollte diesen unterhaltsamen Kampf, daher freute ich mich auf die Auseinandersetzung….

Wir umschlichen und belauerten uns, dabei wich ich etwas zurück. Alle Gesichter zierte ein verrücktes und vorfreudiges Grinsen, offensichtlich schienen sie die Spannung zu genießen. Die Brüder hatten nun wie Bellatrix auch ihre Zauberstäbe gezückt und dann schickte sich Rabastan auch schon an, auf mich zu zuhechten, während sein Bruder mich mit einem Zauber ablenken wollte, somit legten sie zusammen, als eingespieltes Team gleichzeitig los.

Ich wollte gerade ausweichen und einen Zauber auf Rudolphus schicken, als die Türen plötzlich lautstark aufschlugen und Lucius, Severus und Draco in dieser standen, wie die Rachegötter per exzellence. Sie wirkten beeindruckend unheimlich und einschüchternd mit ihren düsteren Blicken, dann löste sich schon in Sekundenschnelle ein gelber Strahl aus Lucius Zauberstab und traf den sich noch in der Luft befindlichen Rabastan, der nun voll getroffen in ein Bücherregal krachte, das durch ihn über seinem Körper lautstark zu Bruch ging und ihn unter sich begrub, schrie er schmerzhaft auf als er fast erschlagen wurde.

Außerdem durfte ich sehen wie Severus in der selben Sekunde geschmeidig wortlos einen Zauber auf Bellatrix losließ und sie in der schwungvollen Bewegung zur Tür erstarrte was sie mit einem fuchsteufelswilden Blick kommentierte. Auch Draco hatte seinen Stab gezogen und der Fluch von Rudolphus, vor dem ich hatte mit einer drehenden Bewegung in Sicherheit gehen wollen, surrte noch immer durch die Luft und prallte nun an dem silbrigen Schutzschild ab, das Draco über mich gezogen hatte und nun sah er gerade Rudolphus mit wackelnden, provozierenden Augenbrauen an, hoffend, dass dieser nicht seinen Zauberstab sinken lassen würde, aber so doof war der Lestrange dann nicht. Er steckte locker seinen Stab in die Tasche und hob ergeben und mit einem spöttischen Lächeln um die Mundwinkel, die Hände.

Dann blickten die Drei auf uns vier erstarrte Personen nieder, alle waren in einer Angriffshaltung, oder halt ausgeschaltet, wie Rabastan, der sich langsam, ächzend unter den Trümmern des Regales heraus arbeitete, aber Rudophus war auf der Hut vor meinen Männern, während Bellatrix Blicke noch tödlich waren, währenddessen nahm ich hinter den drei „Rachegöttern“, die noch immer eiskalt wirkten, aber auch wütend, einen entschwindenden, braunen Schopf mit roten Streifen darin wahr, Scabior!

Er zog sich geschickt vom Rest der Gruppe wieder in den Ballsaal zurück, ungesehen von den Lestranges, offenbar schien er mein Retter zu sein, da wohl er meine Männer geholt hatte, sagte ich doch, dass ich die ganze Zeit beobachtet wurde. Toll, da wollte ich mich Prügeln und selbst das durfte ich nicht, wirklich klasse, da konnte ich gar nichts dagegen tun das ich einen verärgerten Schmollmund zog, verdammt! Es wurde mir aber auch kein Vergnügen gegönnt, dachten die echt, ich brauchte SIE?

Ja, ich gebe es zu, ich war etwas eingeschnappt!

Ich vernahm hinter mir, das schmerzhafte Stöhnen von Rabastan, der versuchte sich aufzurichten und das Knirschen des geborstenen Regals, als er sich schwer unter den Brettern hervorkämpfte.

„Was geht hier vor?“, zischte die scharfe Stimme von Lucius, als ich mich langsam aufrichtete und ihn standhaft und unbeteiligt ansah, daraufhin kicherte Bellatrix affektiert, nachdem Severus den Fluch von ihr mit einem Wisch seines Stabes genommen hatte.

„Lucius,…mein Guter, komm her!“, wirbelte sie irre im Raum herum bis Lucius wieder scharf aufbrauste.

„Ich habe gefragt, was ihr vom Mudblood wollt!“, fragte er unbeugsam und kalt, dabei schob er ungeduldig seinen Stab zurück in seinen Gehstock.

„hihihhh,….nichts!“, stimmte sie einen verrückten Singsang an, der ihn verleitete die schönen, gefühlskalten Augen zu rollen. Da zückte Lucius seinen Zauberstab erneut in einer extrem raschen Bewegung und zielte auf Bellatrix was sie veranlasste fast sofort röchelnd und mit einer schmerzhaft verzogenen Grimasse zu Boden zu gehen.

Sie kämpfte hektisch mit einem unsichtbaren Strick, der sich um ihren Hals zu legen schien und sich offenbar zuzog, da ihr Hals immer enger wurde, er regelrecht deformiert und gequetscht aussah. Was Magie alles konnte, was für ein gruseliger Anblick, schnaubte und röchelte sie erbärmlich nach Luft und ihre Augen rollten weiß hin und her. Toll, das hatte ich machen wollen!

Was sollte DAS? Es würde, das Unvermeidliche nur in die Länge ziehen, das Bellatrix und ich heftig aneinander gerieten. Obwohl sie einen so schrecklichen Anblick bot, rührte sich ihr Mann keinen Millimeter um seiner Frau zur Hilfe zu eilen, wohl aber auch, weil er noch immer Dracos Zauberstab auf sich fühlten konnte.

„Rudolphus?“, fragte Lucius nun seelenruhig ihren Mann, der nun am Rand stand und sich zusammen mit seinem Bruder, der sich endlich etwas lädiert mit einer blutenden Platzwunde aufgerafft hatte, die Szene entsetzt besah. Der Angesprochene zog die Schultern etwas ein und antwortete schnell, schien auch er zu bemerken, das Lucius Geduld gerade extrem gering war.

„Wir wollten nur wissen, was sooo besonders an ihr….und ihrem Blut sein soll!“, war es als würde er widerspenstig wie ein Kleinkind antworten, dann löste Lucius den Fluch lässig, mit einer Handbewegung und steckte den Zauberstab zurück in seinen Gehstock.

„Geht doch……OH, ihr wisst, dass es der Lord untersagt hat, sie damit zu nerven! Also geht euch, das absolut nichts an, wenn ich noch einmal sehe, das ihr sie bedrängt, werdet ihr Ärger bekommen und nun kommt, dies ist eure Party, ihr wollt doch keine schlechten Gastgeber sein, nicht wahr?“, wisperte er böse und zynisch.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Diese rotsträhnige Schwuchtel war zu uns gekommen und hatte uns mitgeteilt, dass sich die Lestranges unser Mudblood geschnappt hatten. Ich war abgelenkt gewesen, da Lucius meine Aufmerksamkeit forderte, deshalb hatte Scabior Draco darauf aufmerksam gemacht und dieser hatte uns geholt.

Wir waren ihm gefolgt, sodass er uns zu dem abseits gelegenen Salon führen konnte. Lucius stieß gutgelaunt, die Tür auf und offenbarte ein einmaliges Bild, offensichtlich waren alle drei in Angriffsstellung gegangen und Rabastan flog gerade durch die Luft auf das angriffsbereite Biest zu, während Rudolphus einen Fluch abfeuerte und Bellatrix gerade mit einer peitschenden Bewegung einen Zauber sprechen wollte, sofort griff Lucius, dessen Geduld seit den Exzessen mit demBiest, extrem kurz war, rigoros durch und traf Rabastan mit einem Fluch in die Seite, auf das er mit Wucht in einem Regal landete, während ich mich um Bellatrix und Draco sich um das Biest und Rudolphus kümmerte. Wir waren ein gut eingespieltes Team in unseren Aktionen und als die Lestranges nicht sprechen wollten was das hier sollte, da quetschte Lucius Bellatrix die Luft ab.

Er schaffte es, dass sich der Raum in null Komma nix leerte und er eintrat, nachdem sich die drei Gastgeber leicht lädiert an uns vorbei geschlichen hatten, dabei stürzten die Brüder ihrer atemlosen Frau kopflos nach, tja, mit Lucius war die Tage echt nicht gut Kirschen essen.

Sie stand immer noch unbewegt da und blickte ihm ungerührt entgegen, während auch er sie nur kalt musterte, schließlich war die Aktion mit Greengrass noch zwischen uns, weswegen er mich umso mehr erstaunte indem er meinte:

„Greengrass war deine Verantwortung…wenn der Lord gewillt ist, deine Tat und deine Entscheidung so vollkommen hinzunehmen und zu honorieren, soll mir das gleich sein, Hermione! Aber lass dich gewarnt sein, DU BIST IMMER für deinen TRUPP verantwortlich, zu JEDER ZEIT!“ Dann wandte er sich in seinem aristokratischen Gewand hochherrschaftlich um und rauschte von dannen.

Sofort hatte ich die Gunst der Stunde genützt und war ungesehen im Raum in einer Nische verschwunden, die einen Geheimgang hatte, den ich noch von früher kannte, denn Draco und sie zu belauschen, könnte spannend sein, dabei folgte ich einer Eingebung, tat also so, als wäre ich schon gegangen.

Draco schien mich nicht zu bemerkten, oder bemerkt zu haben, das ich nicht mit Lucius gegangen war, daher entschied er sich wohl Tür hinter sich zu schließen, nachdem sein Vater abgerauscht war. Ich wollte mal Mäuschen spielen, denn wie ein Gespräch zwischen den beiden ablief, wenn sie allein waren und sich unbeobachtet fühlten, interessierte mich schon eine Weile, ob sie sich wirklich so vertrauten wie sie immer anführten.

„Das war knapp…!“, klang es zweideutig.

„PFfff….so ein Unsinn, es wäre lustig mit den Lestranges geworden!“, zeigte sie sich ungerührt, als Draco mit den Augen rollte, wirkte sie verärgert.

„Hermione, das ist nicht dein Ernst, du wolltest dich jetzt nicht mit ihnen prügeln?“, warf er hart und kopfschüttelnd ein.

„Doch….!“, meinte sie verbockt und auch ich rollte nun die Augen, sie konnte so stur sein.

„Nein, sie waren in der Überzahl, sie hätten dir wehgetan!“, meinte Draco eindringlich, denn eins war klar, es stimmte, das die Lestarnges nicht ohne waren, da skrupellos und kampferfahren.

„Das weiß ich, aber trotzdem hätte es Spaß versprochen….was ist schon Schmerz!“, antwortete sie erneut trotzig.

„Was du immer unter Spaß verstehst….Scabior hat mich geholt!“, erzählte ihr Draco und gab sich sichtlich geschlagen.

„Oh, dann bin ich gespannt was er sich davon erhofft, vielleicht geht er Lucius an?“, knabberte sie überlegt an ihrer Lippe, wie es schien war sie eine gute Menschenkennerin, den der gartet waren auch meine ersten Gedanken gewesen als ich sah, das Scabior recht behalten hatte als er uns holte.

„Wie meinen?“, wollte Draco wissen und sie stöhnte frustriert auf.

„Draco, du glaubst doch nicht, das DER was umsonst macht? Er wird bestimmt was zu Lucius sagen, was er sich wüscht, für „MEINE“ Rettung! Pah…wie lächerlich…ich hoffe, ER weist ihn seinen Platz und ihn eindringlich in seine Schranken…“, erklärte sie herablassend, während sie auf Draco zutrat.

„OH, da bin ich sicher, seine Laune ist so durchwegs exzellent, dass wenn Scabior den Mut wirklich hat ihn zu fragen, er froh sein kann, wenn sein Lohn nicht der Crutio ist, Lucius hat echt miese Laune!“, strich sich Draco eine Strähne seines blonden Haares aus dem Gesicht, während er ihr ein schiefes Grinsen schenkte. „Und daran bist nur du schuld!“, erklärte er weiter grinsend, worauf sie in ein lautes, zufriedenes Lachen ausbrach.

„Du hast keine Ahnung Draco, WIE…..ich habe ihm Edgcombe genommen!“, hatte sie sich nach ihren Lachanfall wieder gefangen und sagte nun dies, was Draco wie auch mich veranlasste die Augen weit aufzureißen vor absoluten erstaunen.

„WASSSSSS?“, fuhr er sie ungläubig an und sie schenkte ihm einen unschuldigen Augenaufschlag.

„Ja, ich hab sie auf der Feier getroffen, etwas aufgelöst und sie sagte mir, sie tut DAS nur, damit Lucius ihr hilft Marietta von meinem Fluch zu befreien…nun, was gibt es für mich einfacheres als ihr dies zu geben…“, grinste sie teuflisch und kicherte gemein.

„Das hast du nicht? Du hast nicht …wow….das wird Vater nicht gefallen! Er sagt, wann es aus ist, sonst niemand!“, erklärte Draco nun und ich glaubte wirklich, die Bewunderung auch in seinem Ton zu hören, während er weiter auf sie zuging, jetzt standen sie sich nahe gegenüber und sahen einander an.

„Tja, dieses Mal sage ich es!“, erklärte sie kalt, aber mit triumphierendem Blick, zeigte sie, das ihr die Züchtigung von Lucius sonst wo vorbei ging, aber zu Herzen hatte sie sich sicher nicht genommen.

„Das wird ihn wieder wütend machen!“, warf Draco resignierend ein.

„Dann soll er es sein…mir gleich, er muss lernen, das er mich wird nicht brechen können, egal was er tut!“, verkrampften sich ihre Hände zu weißen Fäusten und ihr Ton wurde wieder trotzig, aber auch kämpferischer als vor einigen Minuten.

„Bist du dir da sooo sicher, Hermione! Vater….???“, war Draco unsicher und das spiegelte sich auch in seiner Miene.

„Ja, das bin ich! Ein scheitern wäre inakzeptabel von meiner Seite, also kann er einen Kopfstand machen, wenn es ihn glücklich macht, aber ich schwöre dir, an mir wird er sich die Zähne ausbeißen!“, fletschte sie aggressiv die Zähne und ich war über die Schärfe in ihrem Ton erstaunt. Ich war wirklich überrascht, denn ich glaubte ihr, ich glaubte ihr wirklich, das Lucius mit ihr tun konnte was er wollte, aber von ihrem Weg würde er sie auf lange Sicht nicht abbringen können. So war diese Frau immer wieder eine Offenbarung, an Kraft, Stärke und Mut!

„Ich wusste, dass es ein Risiko ist Greengrass öffentlich zu vergiften, aber mir war klar, dass ich den Lord augenblicklich eher auf meine Seite ziehen kann als Lucius, damit bin ich dieses wohlkalkulierte Risiko sehr bewusst eingegangen und Frechheit siegt! Außerdem musste es schnell gehen, bis der nächste Auftrag kommt, hätte es noch dauern können…nein, Greengrass musste schnell sterben! Das weist du genauso gut wie ich….jede Verzögerung war und ist gefährlich!“, warum, fragte ich mich bei ihren entschiedenen Worten, warum? Was war mit Potter? Denn einen anderen Grund sah ich echt nicht!

„Ja, ich stimme mit dir vollkommen überein, Greengrass musste eliminiert werden und das so schnell als möglich! Aber ich bin erstaunt, um ehrlich zu sein und ich denke ich will das mit dem Blut gar nicht wissen! Du hast gesagt Greengrass ist deine Angelegenheit, aber eines möchte ich wissen….wann hast du beschlossen das SIE sterben musste?“, erklärte er ruhig, dennoch war es erstaunlich das er darüber stand und sofort auf ein anderes Thema ging, tja aber das wollte ich auch wissen.

„An sich…als ich sie in meinem Trupp geholt habe, aber das sie schon so bald tot ist? Mhm…auf dem Ball, der Plan entstand in dem Moment, als Blaise mir die erfreuliche Nachricht überbrachte!“, erklärte sie und verzog angewidert das Gesicht. Was hatten sie auf dem Ball erfahren, das sie nun dazu veranlasst hatte so zu handeln, fragte ich mich, doch Draco antwortete ihr schon.

„Ich habe nicht bemerkte, das du schon ihren Tod beschlossen hattest als du mit ihr gesprochen hattest!“, war seine Stimme ein raues, heißeres Flüstern, offenbar schien es ihn zu erregen was sie plante und sie leckte sich lasziv und verführerisch über die Lippe, während er sich ihr bestimmt nährte, glänzte die Gier in seinen grauen Augen.

„Sollte ja auch eine Überraschung sein!“, lachte sie tief auf und wich weiter zurück, bis sie an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers stieß. Er bedrängte sie immer weiter, bis er seinen Körper nah an den ihren presste.

„Was hast du nun vor?“, fragte er leise und biss begerlich in ihr Ohrläppchen.

„Ohhhhhh…was, ich werde Severus fragen….ohhhh, ob ich ihren Mann, Greengrass als Ersatz bekomme…, ohhhh Draco! Ahhh, dann habe ich ihn besser unter Kontrolle….!“, stockte sie immer wieder, da er sich an ihrem Mieder zu schaffen machte und ihre Brüste mit wenigen, geschickten Handgriffen befreite. „…Draco, du willst doch nicht hier?“, wisperte sie erregt, das hörte ich schon an ihrer belegten Stimme und beobachtete alles mit brennenden Augen.

„Doch, du weißt das es mich an macht, wenn du BÖSE bist!“, küsste er sie und schaffte es den schweren Brokat ihres Rocks hochzuheben, um sie dann auf den Tisch zu setzten. Dann lag sie auch schon kurze Zeit später komplett auf dem Tisch und sie gab sich ihm leidenschaftlich hin. Ich muss sagen, meine Hose wurde eng, sehr eng, war es ganz anders als ihr damals mit Sirius zuzusehen.

Sie klang atemlos und genüsslich, während Draco leise lachte und seinen Mund weiter nach unten bewegte, bis er in ihre erregten Knospen biss. Sein rechter Arm bewegte sich jetzt und raffte den weiten Rock weiter, schob ihn hoch und er machte schneller um zu ihr zu kommen. Hermiones Atem beschleunigte sich, während sie den Rücken durchdrückte und den Kopf in den Nacken legte, sich ihm willig präsentierte. Sie war leidenschaftlich und voller Hingabe

Sie hatte ihre Beine um seine Hüften geschlungen, nachdem er sie und sich von allem störenden Stoff befreit hatte und sie wand sich sinnlich auf dem Tisch. Ich konnte beobachten, wie sich ihre Augen schlossen, als Draco heftig, aber langsam in sie stieß, während ihre offenen Lippen ein zitterndes, genussvolles Lächeln formten. Wenn Draco in dem Rhythmus weitermachte, würde sie gleich kommen.

Es konnte sich nur noch um Sekunden handeln. Jeder einzelne von meinen Muskeln war bis zum Zerreißen gespannt und ich glaubte explodieren zu müssen, wobei ich mir jeden lauten, mich verratenden Ton versagte, doch genau in dem Moment hielt Draco inne und beugte sich vor. Kurz, bevor seine Lippen Hermiones berührten, stoppte er.

„Noch nicht. Noch nicht, Liebling”, sie stöhnte genervt und frustriert, als dies seine raue Stimme vor Lust und Begierde verklärt erklärte.

Hermiones Atem zitterte und ich konnte sehen, wie einige von Dracos Haarsträhnen von ihrem Atem bewegt wurden. Draco hatte bereits ein paar rote Male auf ihrer marklosen Haut hinterlassen. Selbst im erregten Zustand, wirkte sie himmlisch und mir wurde zu meinem Leidwesen bewusst, dass ich schon viel zu lange auf sie verzichtete. Hermine hob die Arme und wollte ihn lenken, ihn antreiben, doch Draco ergriff sanft, aber bestimmt ihre Handgelenke und hielt sie neben ihrem Kopf auf der Tischplatte gefangen, zeigte ihr, das er das sagen hatte. Er lachte tief auf.

„Ich weiß, dass du ungeduldig bist….“, oh ja, das war sie immer, Geduld wenn sie in ihrer Lust gefangen war, das kannte das Biest nicht wirklich, deshalb war unsere Vereinigung doch um einiges rauer und stürmischer als wie sie es gerade mit Draco trieb, den ich hielt mich nicht zurück.

Wie es schien hatte Draco es geschafft, das sie nicht mehr sauer auf ihn war und sie sich ihm nicht mehr verweigerte, denn er genoss es sichtlich sich wieder mit ihr zu vereinen und sie aber auch.

Als er auf einmal, während sie sich vor ihm mit geschlossenen Liedern räkelte, seine Augen auf meine Nische richteten und Draco mir direkt in meine Augen sah, wusste ich, das er wusste, dass ich zu sah und dann trat ich etwas aus dem Schatten, auf das er mich erkennen konnte. Ich bemerkte das diabolische Grinsen, das sich auf seinen Zügen ausbreitete, während er aus ihr glitt um dann wieder kraftvoll zuzustoßen und er tat dies bewusst unter meinen taxierenden feurigen Blick.

Sie schien regelrecht ausgezehrt nach Sex, stöhnte sie laut auf und gab sich sehr genießend hin, während er sich vorbeugte und begann weiter ihre Brüste zu verwöhnen, dabei tat er nichts um auf mich aufmerksam zu machen, wohl weil es ihm gleich zu sein schien, das ich sie beobachtete und so glitt ich wieder in die schützende Dunkelheit.

Als er diesmal in sie stieß waren seine Bewegungen heftig, beinahe brutal und sehr schnell. Hermine schnappte und keuchte nach Luft und hielt den Atem an, ich konnte an ihren verkrampften Händen und ihren Füßen sehen, dass sich alles in ihr anspannte, während sie auf die Erlösung wartete. Sie bäumte sich ein paar mal auf, bevor sie sich endlich in einem finalen Schrei dem Orgasmus hingeben konnte.

Sie warf den Kopf zurück, rang erneut nach Luft und legte dann das Haupt erschöpft und befriedigt zur Seite.

Draco stieß ein tiefes Grollen aus und versenkte sich ein letztes Mal fest in ihr, seine Hände hatten immer noch ihre Handgelenke umklammert, die er erst jetzt frei gab, um sich neben ihrem Körper auf dem Tisch schwer atmend abzustützen und hoch zu stemmen.

„Bist du jetzt zufrieden?”, knurrte er und in seiner Stimme schwang ein leiser Vorwurf mit, das sie ihn zur Härte antrieb. Hermine drehte den Kopf, sodass sie ihn ansehen konnte und lächelte ein gerissenes Lächeln.

„Ja!”, sie schloss erschöpft die Augen und Draco biss sich auf die Unterlippe. Himmel, sie war so schön. Wie sehr ich sie wieder besitzen wollte!

Hatte sie sich wie immer vollkommen dem Genuss hingeben als sie unter seinen Stößen mit einem lauten Keuchen gekommen war und Draco ihr wenig später gefolgt war, dabei schien er sich darüber zu ärgern, das sie ihn gehetzt hatte, war es bei uns meist so, offensichtlich schien sie nicht gerade das zärtliche, sanfte Liebesspiel gesucht zu haben.

Nun glitt er aus ihr und nachdem er sich hergerichtet hatte, während sie noch genüsslich auf dem Tisch lag, zog er sie hoch und küsste sie zärtlich auf die Stirn und war ihr nun sehr zärtlich dabei behilflich sich wieder anzuziehen, schließlich war ihr Gewand doch sehr verrutscht und er richtete auch ihre Frisur. Sie schnurrte und meinte:

„Draco…das war….!“ Er unterbrach sie.

„Wie immer fantastisch, aber wir sollten darauf achten, das Vater es nicht gleich bemerkte was wir getrieben haben, seine Laune ist mörderisch…also geh vor!“, wies er sie an, bevor er sie abschließend auf die Stirn küsste.

Nachdem sie den Raum verlassen hatte, blickte Draco zu mir und wartete bis ich vollends aus dem Schatten trat.

„Und hat dir die Show gefallen, Severus?“, wollte er frech grinsend wissen.

„Du sagst nichts….nun gut, mir wurde, wie du siehst vergeben!!! Meinst du, sie ist bei dir ähnlich…gnädig? Ich bin gespannt und wünsche dir Glück!“, meinte er süffisant und grinste amüsiert, glitt leise aus dem Raum, aber bitte mein Junge, die Herausforderung nahm ich doch gerne an, also folgte ich ihm auf dem Fuße.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Ich trat schnell in den Ballsaal und bemerkte, das sich die Stimmung gelockert hatte, sah wie der Lord wieder mit Lucius und Avery sprach und sich die Lestranges um die Warringtons kümmerten, nur Greengrass war gegangen…der Arme, wobei ich hoffte, das er die Chance die ihm das Ableben seiner Gattin bot, ergriff und sein Hirn wiederfand….so hoffte ich für ihn.

Dann bemerkte ich, wie Scabior mit Greyback in einer Ecke stand, wobei der Gesträhnte lässig mit einem angewinkelten Bein an der Wand lehnte, aber ein grimmiges Gesicht zu Show trug, während mich die Masse, die mich zum Teil mit misstrauischen, oder angewiderten Blicken maß, zu ihnen trieb, musste ich kichern und prostete den Beiden zu. Ich fragte Scabior süffisant:

„Na Hübscher, wer hat dir die Laune verhagelt?“

„Na, frag die so feinfühlige Rechte Hand, dann weißt du es….!“, warf er sich einen Zipfel des roten Schals lässig über die Schulter und sandte einen bitterbösen Blick zu Lucius und leckte sich über die roten Lippen. Ich stöhnte auf.

„Bitte, sag mir nicht, du warst soooo unendlich doof und wolltest was von ihm, weil du ihnen gesagt hast wo mich die Lestranges hingebracht haben?“, wollte ich wissen und trank nochmal und er schenkte mir daraufhin ein affektiertes schulterzucken, was Antwort genug war, als Greyback mit brummiger Stimme meinte.

„Tja, wie du siehst Püppchen war er so dämlich!“, lachte der Werwolf böse mit mir, war es lustig sich gemeinsam über das Unglück von Scabior zu amüsieren.

„Scabior, du kannst doch nicht sooo hohl sein, von Lucius etwas erbitten zu wollen, so gefährlich war die Situation nicht….!“, hoben sich die Brauen von beiden skeptisch.

„Unterschätzt du die Situation nicht etwas?“, warf Greyback da auch schon fragend ein.

„Mhm…nein, denke nicht, das die Drei gemeingefährlich sind, weiß ich! Aber es hätte mir Spaß gebracht mich mit ihnen anzulegen, ihr kamt echt zu früh….!“, antwortete ich schulterzuckend und nahm erneut einen Schluck.

„Heute wohl besonders blutrünstig unterwegs was…nach vorhin ist dein Hunger noch nicht gestillt!“, wisperte Scabior und leckte sich den Rotwein wieder lasziv von den Lippen, in Anspielung auf meine Untat. Es war herrlich in einer Gesellschaft zu sein, in der es vollkommen gleich war, ob gerade ein Mensch vor unseren Augen verreckt war!

„Haha…!“, meinte ich schnippisch, während ich ein schnüffeln wahrnahm.

„….rhrhrrr, sie hat den Stress eindeutig mit Sex abgebaut!“, zog der Wolf die Nase kraus.

„So lang er nicht mit dir war Fenrir, sollte es in Ordnung gehen!“, kicherte ich und zeigte wenig Scheu, oder gar das ich peinlich berührt wäre.

„Du hast es hier mit Jemandem getrieben? Mit wem?“, straffte sich Scabiors Gestallt nun in Null Komma Nichts und er sah mir erregt und neugierig ins Gesicht, dann glitt sein Blick suchend durch die Menge, Greyback und ich lächelten uns süffisant an.

„Musstest du so indiskret sein Fenrir?“, wollte ich abgeklärt wissen.

„Du hast es faustdick hinter den Ohren, es hier in dieser Umgebung…!“, plapperte Scabior weiter, als sich eine finstere Gestalt aus der Dunkelheit löste und sich Scabior daraufhin sofort in seiner Begeisterung stoppte, weil er die Linke Hand erkannte, die heute von Schatten zu Schatten sprang.

„Ich denke mir, dass DICH diese persönliche Angeleigenheit nicht zu interessieren hat!“, hauchte Severus samtig und beide, der Werwolf und Scabior trollten sich schnell, tippten sich beide an die Stirn und meinte nur lappisch:

„Püppchen!“ Dann entschwanden sie, da sich nun Severus dicht an meiner Seite hielt und sich vertraulich zu mir beugte, worauf er begann mir etwas ins Ohr zu flüsterten:

„Komm heute noch zu mir…in meine Räume! BITTE!“ Nach diesen leisen Worten drückte er seine Lippen brennend auf die empfindliche Stelle hinter meinem Ohr und als ich hörte wie er sich schwer dieses eine, letzte Wort herauspresste, entschlüpfte mir ein zufriedenes Lächeln und ich schloss kurz die Augen, fühlte der federleichten Berührung seiner Lippen nach, war es uns gleich, das wir uns einiger Blick auch in dem abgeschiedenen Eck sicher sein konnten.

Es war erhebend zu wissen, dass ich ihn dazu bringen konnte BITTE zu sagen!

Woher der Sinneswandel?

Hatte er das mit Draco mitbekommen? Mit Sicherheit und seit dem Ball, nein, eigentlich schon eher, war er ohne mich ausgekommen. Ich war mir sicher, dass es ihm nicht gut ging, er mich wollte und darüber das er mich nicht bekam aufgebracht war, jetzt war nur die Frage, sollte ich, oder sollte ich nicht. Zuerst ein mal schenkte ich ihm ein zurückhaltendes Lächeln und glitt weiter und er zog sich ebenso wieder zurück, somit vertagte ich meine Entscheidung auf später.

Wir hatten es endlich geschafft und stießen alle lautstark an, um das neue Jahr willkommen zu heißen und zückten unsere Stäbe und sandten rote, grüne, goldene und silberne Funken an die gemalte Decke um das neue Jahr zu begrüßen. Dann richtete der Lord noch huldvoll an uns alle seine Segenswünsche, die er dem Papst gleich über uns sprach und danach löste sich die zähe Partygesellschaft Stück für Stück auf und ein relativ langweiliger Abend neigte sich dem Ende entgegen.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Wir kamen alle zur gleichen Zeit im Manor an, worauf wir uns wortlos trennten und ich noch mit dem langhaarigen Pfau weggehen musste, wobei ich es schaffte einen sehnsüchtigen Bick zu IHR zu werfen und dachte mir was für ein unverschämtes Glück doch Draco hatte, das er mit ihr schon jetzt hochgehen konnte, während ich mich wieder den langatmigen Ergüssen von Lucius ausgesetzt sehen würde.

Aber nun, ich saß jetzt schon in meinem Sessel und trank die golden glänzende Flüssigkeit, während ich mir mit einem Ohr sein Leid anhörte.

Ja, ich fand es auch bedenklich, dass sie es schaffte den Lord um den Finger zu wickeln,…mit ihrem Blut! Ja, da war….abartig! Aber auch sehr gerissen, das war ich bereit ihr zuzugestehen, denn es war ein genialer Schachzug ihm das zu bieten was kein anderer ihm bieten konnte. Und letztendlich war Greengrass kein wirklicher Verlust für die DeathEater und deshalb verschmerzbar.

Ihr Blut….ich hatte mal etwas darüber gelesen das sehr feinsinnige, sehr feinfühlige Magier den süßlichen Geschmack der Nekromantie im Blut schmecken konnte, schließlich blieb dies doch an einem wie Teer haften und nun… der Lord hatte ja auch schon das silbrig glänzende Blut eines Einhorns getrunken, das er sich mit dem Geschmack auskannte, glaubte ich ihm sogar.

Was für ein Biest! Auf welch abwegige Gedanken sie kam, bewundernswert! Schloss ich kurz die Augen, während ich den nächsten Schluck trank und sah sie sofort wieder mit Draco vor mir und ich wünschte mich brennend an seine Stelle, da konnte ich sogar Lucius unbändige Wut verstehen, dass er der einzige war, der deutlich gesagt, DER DUMME war!

Aber mein Mitleid hielt sich in Grenzen, da ich dank ihm, auch der DUMME war! Ja, so fühlte man sich, wenn man den Launen eines Weibes ausgesetzt war.

Musste ich auch über ihre Worte wegen Mrs. Edgcombe nachdenken, natürlich sagte, ich Lucius nicht das er seiner Gespielin verlustig gegangen war, warum sollte ich? Er würde es früh genug erfahren!

Sie Hatte ihm Edgcombe, rachsüchtig wie sie war, genommen und würde ihre Tochter dafür von dem Fluch, den sie ihr eh selbst auf den Hals gehetzt hatte, befreien. Was für ein listiges und berechnendes Biest, einfach unglaublich. Mich erregte das Wissen, wie bösartig und verderbt Hermione war sehr und so nervte mich Lucius Litanei, bis mich etwas aufhorchen ließ in dem gleichbleibenden Gejammer.

„Was soll ich mit ihr wegen Greengrass machen?“, kam es auf einmal jäh von Lucius und er blickte mich fragend an.

„Mh….ist auf einmal ein Urteil erwünscht, Eure Gnaden!“, war ihm mein Spott sicher, war er doch immer der unerschütterlichen Meinung die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

„Nun hab dich mal nicht SO, Severus, du verhältst dich mir gegenüber wie ein beleidigtes Weib? Bist du das?“, gab er hochmütig zurück.

„Dir wird nicht gefallen, was ich sage Lucius!“, warf ich hämisch ein.

„Versuch es, derart zurückhaltend kenne ich dich gar nicht Severus!“, erwiderte Lucius spottend.

„Nun gut, der Lord hat ihr die Absolution erteilt, gib dir IHR gegenüber nicht die Blöße und bestrafe sie für ihr Handeln!“, riet ich dem Guten kalt.

„Bitte, Ihr Handeln? Das war geplant! Das war MORD!“, warf er lauter ein und ich hob skeptisch meine Augenbraue.

„Ja, Lucius und es war nicht ihr erster, wie du nur zu gut weißt, was schockiert dich? Wie gesagt, selbst der Lord hat es ihr genehmigt!“, erklärte ich weiter ungerührt und bitte, als ob Lucius weniger grausam war, nein, berechnend, denn grausam war er, aber sie war es wohl gegen die Greengrass nicht gewesen, schließlich war ihr Tod recht schnell vonstattengegangen.

„Ich erkenne nicht den Grund….der …sie mochte die Frau nicht, okay! Aber ich würde es eher verstehen wenn sie versuchen würde Bellatrix zu ermorden!“, sinnierte Lucius verwirrt und grübelnd. Ja, für jemanden der nicht wusste, das Potter mit der kleinen Greengrass zusammen war, mochte die Tat unverständlich erscheinen und wenn er auch nicht wusste wie loyal und felsenfest sie hinter IHM stand, war es noch verwirrender, doch es war nicht an mir ihn in dieses Geheimnis einzuweihen, mal abgesehen davon, das ich es auch nicht konnte, ihr Schutzzauber war sehr wirksam.

„Woher soll ich wissen was in dem verrückten Hirn von dem Biest vorgeht? Aber mein Rat, lass es, strafe sie nicht, du machst dich lächerlich….oder halt… ärgert es dich, das sie den Mut hatte das zu tun, diese Aufmerksamkeit zu erregen nach dem was vor 2 Tagen passiert ist?....Ja, das ist es, du verstehst nicht, warum sie dir lachend und hocherhobenen Hauptes entgegen tritt?“, wollte ich wissen und erntete nur einen abgrundtief bösen Blick.

„Ich hab Recht…Lucius, sie ist nicht wie Narcissa, oder andere Frauen die du schon gewillt warst zu züchtigen, Narcissa hatte danach immer Angst vor dir bis es so lang zurück lag, dass ihre ihr angeborene Arroganz und Hochnäsigkeit wieder zu Tage trat. Du wirst Hermione nicht brechen können mit Folter, davon bin ich überzeugt….du zweifelst….warum? Weil sie sich die Blöße gab und am Schluss geschrien hat? Glaub mir, ich möchte wetten, das ihr beim nächsten Mal kein Ton mehr entschlüpfen wird!“, hatte ich schon das Vergnügen gehabt ihrer Fortschritte und ihre Entwicklung in meinem Kampftraining mitzuversorgen, schließlich nahm sie jedes Scheitern als Herausforderung an sich zu arbeiten um harter, stärker oder fieser zu werden.

Als ich damals mit dem hölzernen Bo kam, hatte ich es geschafft ihr große, sichtbare, ungewohnte Schmerzen mit dem Schlagstock zu zufügen, nicht das sie nun mit dem Stock umgehen konnte, es war erstaunlich wie begrenzt ihre Fortschritte mit dem Hilf-Werkzeug waren…hielt ich ihr zugute, das man nicht in allem brillant sein konnte, dennoch hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht den Schmerz des Stocks zu akzeptieren und wie gesagt, daran war sie mittlerweile sehr gut. Es waren wohl auch eher die Umstände, die sie veranlasst hatten in der Zelle die Beherrschung zu verlieren, wobei Lucius einen guten Schlag drauf hatte, aber sie war einfach zu stur und ich wusste, ich hatte recht, er hatte nur die Rebellin noch mehr in ihr geweckt, sonst nichts.

„Ich denke, ich weiß was ich tue!“, kam es hochgestochen von dem blonden Pfau und ich zeigte ihm nur ein zynisches Schmunzeln.

„Lucius, du hast bei ihr keinen blassen Schimmer, gib doch wenigstens zu, das es dich sehr …überrascht hat was sie heute für eine Show abgezogen hat…damit hast du nicht gerechnet und damit meine ich nicht wie sie dir …uns im Foyer entgegen getreten ist!“, redete ich mal mit ihm Tacheles, das war nötig, dann versanken wir in schweigen und tranken, während er nachdachte.

Nach langer Zeit räusperte er sich.

„rrrr….habe ich das am Rande richtig mitbekommen, dass jemand SIE „Püppchen“ nennt!“, fletschte Lucius seine Zähne und selbst ich war versucht so zu reagieren, verbiss es mir aber heroisch.

„ Ja, das ist korrekt, Greyback und Scabior denken sie so betiteln zu müssen!“, grinste ich zynisch.

„Humpf….wie kommen sie darauf? Das ist absolut unangemessen!“, flüsterte Lucius gepresst.

„Das mag sein, aber wie es aussieht hat sich dies schon eingespielt, die Lestranges Brüder machen auch mit! Wie sie darauf kommen? Bitte, das weißt du bestimmt selbst, oder willst du mir weißmachen dir ist der Unterschied zwischen Bellatrix und ihr nicht aufgefallen und da spreche ich nun nicht von ihrem Geist?“, warf ich ironisch ein.

„Na…wenn du es so sehen willst, JA! Natürlich könnte man sie als Puppe neben einer Bellatrix bezeichnen, aber mal im Ernst, findest du nicht, das sie da oben in ihrem Verstand etwas von einer Puppe hat?“, fragte nun Lucius ironisch und musterte mich interessiert.

„Genau Lucius, nie und nimmer, ich bin gewillt zu sagen, dass Hermione viel gefährlicher als die verrückte Bellatrix sein könnte! Da das Biest leider völlig bei Verstand ist…bei dem was sie tut, deshalb Lucius, nimm abstand etwas Unüberlegtes zu tun, du triebst sie eher weg und erreichst das Gegenteil von dem was du willst!“, beschwor ich ihn nichts absolut blödes zu tun.

„…Ich werde ihr trotzdem keine weiteren respektlosen Aktionen durchgehen lassen!“, beharrte er auf seinem Standpunkt und ich konnte nur denken sturer Bock. „…aber du hast Recht Severus, ich sollte von Repressalien diesem Abend betreffend…. absehen….“, waren meine Worte doch mal auf fruchtbaren Boden gefallen, es geschahen auch mal Wunder, trotzdem schien er sehr missgestimmt und ich wollte zusehen, dass ich das Weiter suchte, hatte ich doch noch etwas vor heute Abend, wenn alles gut ging, aber seine nächsten Worte stoppten mich im Abgang.

„Weißt du, dass dieser Kretin Scabior es gewagt hat, mich auf eine Belohnung anzusprechen dafür, dass er uns geholt hat und zweitens das er ein besonderes Auge auf sie hat, bei den Aufträgen!“

„WAS? Wacker, aber das er sich nicht umsonst FREIWILLIG gemeldet hat, war uns bewusst! Deine Reaktion!“, blieb ich bemüht ruhig, da ich es sehr vermessen fand was dieser Mann wagte.

„Mhpf…wie soll ich reagiert haben, für mich sah es nicht aus als ob SIE wirklich Hilfe gebraucht hätte, mit den drei idiotischen Lestranges, eher als fühlte sie sich in ihrem Spaß dank uns gestört, also hab ich ihn gefragt ob er richtig tickt? Ich habe ihn abgekanzelt und seines Platzes verwiesen, SIE ist schließlich die Führerin der Truppe!“, erklärte er arrogant.

„Was hast du wegen dem gesagt, dass er ein Auge auf sie für dich hätte?“, drang ich weiter in ihn.

„Was wohl, ich habe ihm gesagt, wenn das jemals nötig werden würde, das ich der gartet an IHR Zweifel, oder ich ihren Fähigkeiten misstrauen würde, würde sie wohl bei einem Auftrag sterben! Denn, dann wäre SIE als DeathEater ungeeignet, ganz einfach und ihr Verlust verschmerzbar!“, war er weiter schrecklich blasiert, aber auch kalt und klar in seiner Ansicht und er hatte damit recht.

„Richtig so, zeig dem Gesinde wo ihr Platz ist! Hast du ihn verflucht?“, fragte ich interessiert.

„Arch bitte, ich verschwende wenn der Lord in der Nähe ist doch nicht meine kostbare Zeit mit dem Pöbel!“, wirkte er angeekelt von so einer unverschämten Forderung. Aber ich musste dem Mut dieses Kretin einiges zusprechen, wie es schien versprach er sich viel aus der Nähe zu Hermione, daher fragte ich mich wie ich es finden sollte, das sie zweimal an diesem Abend in der Nähe dieser Männer gewesen war und da bezog ich die Lestrangesbrüder mit ein.

Severus Sicht ende

Hermione Sicht
Nach oben Nach unten
queenie
Königin
Königin
queenie


Anzahl der Beiträge : 1586
Anmeldedatum : 08.02.12
Alter : 41
Ort : München

Kapitel 211-212 Empty
BeitragThema: Re: Kapitel 211-212   Kapitel 211-212 EmptyDo Feb 09, 2012 6:53 am

212. Kapitel Vergebung die Zweite


Hermiones Sicht

Oh, man Severus stellte mich vor eine echte Herausforderung mit seinem derart ungewohnten „Bitte“! Als wir den Ball verließen wandten er und Lucius sich dem Salon zu und so stiegen nur Draco und ich die Treppen hoch, dabei musste ich meinen weiten Rock raffen, damit ich nicht darauf stieg. An meiner Tür angekommen lächelte ich ein verschmitztes Lächeln und verabschiedete mich von Draco, der meinte morgen hätte er einen wichtigen Termin und wir würden uns in zwei Tagen erst wieder sehen. Er verabschiedete mich mit einem Kuss auf die Stirn und einem in den Kuss gemurmelten:

„Bis dann, mein Mudblood!“

Mir war recht, dass er etwas vorhatte, auch wenn ich nicht wusste was und nur ahnte, dass er wieder an seiner ominösen Sache arbeitete und so trennten wir uns und ich betrat meine Gemächer allein und schenkte mir ein Glas Rotwein ein, genoss dessen blumiges Bouquet.

Während ich in meinem weiten Ballkleid vor dem Kamin aufbauschend Platz nahm und nachdachte was ich von dem Abend und Severus „Bitte“, ja unglaublich war wahr, es war eine BITTE gewesen, halten sollte, genoss ich es mal wieder, das ich nun meine eigenen Räume hatte und auch hier wieder unglaublich aber wahr, Lucius hatte mir damit, auch wenn sein Plan gewesen war mich in seine Arme und aus Dracos zu treiben, doch einen Gefallen getan, denn einen Platz nur für mich, hatte ich ja zuvor nicht mehr gehabt. Und ab und an tat mir das Alleinsein ganz gut!

Ich versuchte alles was sich in der letzten Zeit ereignet hatte vorurteilsfrei zu bewerten. Ich hatte Draco vergeben, dessen Vergehen ja verschwindend gering waren und Severus….nun Lucius konnte mir für die nächste Zeit im Mondschein begegnen, wenn er dachte mich mit seinem Peitschenwedeln weich zu kochen, dann hatte sich der Gute geschnitten, darüber schnitt ich eine Grimasse, weil ich an diesen selbstgefälligen Idioten dachte.

Wobei ich mich eines Fragte:

Waren alle diese Gesichter echt? Spielte er nur immer? Oder meinte er das alles was er von sich zeigte ernst? Wer war Lucius? Das war die Frage, die ich wirklich nicht beantworten konnte.

Denn wenn diese ganzen Masken, die er trug, echt waren, er dies wirklich war, hatte er eine Persönlichkeitsspaltung, vielleicht sollte ich beginnen Psychologie zu studieren, um dann seinem …um Lucius Wesen auf den Grund zu gehen. Er war komplex, machte er das mit Absicht, oder hatte er sich unter all diesen Masken verloren und wusste selbst nicht mehr, wer er unter all diesen Schichten wahrhaftig war?

Er war wirklich ein Meister der Masken, augenblicklich trug er die des gleichgültigen, kalten, unbeugsamen bis grausamen Despoten, der über uns herrschte. Er hatte sich lange verboten sich mir so vollkommen dominant zu zeigen, aber mal ehrlich, wie konnte er erwarten das ich mich auf ihn einließ, wenn ich jedes mal Angst haben musste eine Maske auf seinem Gesicht vorzufinden?

Selbst Severus ließ da mehr in sein Inneres blicken, bei ihm war nur das Problem das er sich selbst nicht eingestand wie er war und fühlte, aber zeigen tat er es mir trotzdem. Er wusste vielleicht nicht genau was er fühlte, aber er wusste ganz genau was er von mir wollte und das holte er sich! Ja, Severus war wenn geradlinig!

Lucius hingegen, ja, er schien verloren in all den Personen, die er gab und ganz ehrlich, einen Mann der sich selbst nicht kannte, daher auch so unberechenbar war und bei dem ich mir nie sicher sein konnte das er mir und sich nicht etwas vorspielte, nein, das konnte ich wirklich nicht brauchen.

Nein, dieser Mann war einfach unmöglich und das Schlimmste war ich glaubte, dass er sich selbst verloren hatte in alle den Jahren und es noch nicht mal wusste, …wie sollte sonst ein Mann von absolut verführerisch und sinnlich, wie er war, als wir bei unserem Essen, oder auf der Tanzfläche gewesen waren, zu absolut bösartig, grausam und brutal umschlagen als er mich windelweich prügelte?

Er würde sich erst langsam finden müssen, bevor ich bereit war mich ihm wieder anzunähern, das schlimme war nur, das ich wusste, diese Sinnsuche würde so oder so auf meinem Rücken ausgetragen werden, ja…das sollte sich so absolut zweideutig anhören wie es tat, denn ich würde stark sein müssen, wenn ich wollte, das Lucius wieder das fand was er vor langer Zeit verloren, ob er noch schlimmer, vielleicht nie besessen hatte! Aber ich war mir sicher, den wirklichen Lucius wollte ich kennen lernen, hoffentlich fand er den Weg, denn helfen konnte ihm dabei wohl keiner.

Ich fragte mich, wie er wohl gewesen war oder sein könnte, ob er ein Herz, ein Gewissen gehabt hatte…..wobei ich wohl auf dem besten Wege war beides zu verlieren! Vielleich würde aber Lucius bald, oder er war schon, auf dem besten Wege beides zu finden, wenn ich nur stark genug war? Und ich war mir sicher, auch er musste stark sein, sehr stark, denn es würde nicht einfach werden für keinen von uns!

Aber egal was er mir angetan hatte, der glühende Schürhacken, oder die Peitsche, egal wie sauer er auf mich war, als er dachte ich wäre in Gefahr, wie nun in der Höhle als ich Greyback zusammen mit Bellatrix erwischt hatte, oder als mich die Lestarnges heute in den Salon gezogen hatten, er kam mit erhobenen Stab zu meinem Schutz, meiner Unterstützung und mir zu Hilfe, ob ich wollte oder nicht und rettete mich! Doch was sagte mir das über ihn? Ich wusste es nicht, außer vielleicht, das ich auch für ihn wirklich zur Familie gehörte, was mich wohl stolz machen sollte, das ich es geschafft hatte vor Lucius Malfoy zu bestehen…

Lucius war ein schwieriger, ein komplizierter, ein höchst komplexer Mann und ich hatte wirklich die Sorge, dass sein Weg sehr lang und steinig werden würde und hoffte, das er überhaupt den Anstoß finden würde ihn zu gehen!

Gleichzeitig hielt ich mir vor Augen, das er so ähnlich er auch Draco und umkehrt Draco ihm war, selbst wenn Lucius so etwas ähnliches wie eine Empfindung, oder Gefühle entwickeln sollte, war trotzdem klar, er wäre immer ein ganz anderer Mann als sein Sohn, dafür war er schon viel zu lange ein emotionslos und gefühlkalter Mann.

Er würde nie einfühlsam, gefühlvoll oder sehr mitfühlend sein, wie Draco es noch war und sich bewahrt hatte. Immer würde er Lucius Malfoy bleiben, ein harter, hartherziger und kaltschnäuziger Mensch, der niemals weich sein würde, weder sich selbst noch seiner Umwelt gegenüber, dafür hasste er doch Schwäche zu sehr und weich sein setzte er damit gleich.

Aber ich gebe es zu, ich sah es ähnlich, war hier ihm ähnlich wenig einfühlsam und empfindsam, denn wir brauchten die Kontrolle einfach zu sehr, da waren wir uns erstaunlich ähnlich, nur hatte ich noch lang nicht so ein Ausmaß an Kälte und Emotionslosigkeit erreicht wie Lucius. Sollte ich mich um mich selbst sorgen, dass ich auf dem besten Weg war so zu werden wie er?

Aber nun gut, Schluss mit diesen melancholischen, depressiven und bedrückenden Gedanken, das ich Lucius jetzt nicht vergab, stand außer Frage.

So landete ich wieder bei Severus. Ich hatte schon verstanden, er hatte mir die Entscheidung zugespielt, er würde nicht kommen, entweder ich kam heute Nacht zu ihm und vergab ihm, oder nicht! Was so viel hieß wie er achtete und respektierte meine Entscheidung, wenn ich jetzt nicht zu ihm kommen würde.

Verdammt, dieser Mann war eine einzige Plage. Vor allem da er wusste wie sehr ich wollte, dass er mich mit Respekt und Achtung behandelte und das tat er gerade sehr effektiv! Und das auch noch sehr kalkuliert und berechnend, da war er ein Manipulator der Lucius in nichts nachstand, nur das er es noch geschickter anstellte.

Er hatte mich sogar gebeten und seinen eigenen, nicht gerade kleinen, Stolz dafür hinunter geschluckt. Ich wusste wie viel das „BITTE“ für Severus bedeutete, das kam fast einer Liebeserklärung gleich, da es ihm sehr schwer fiel hier über seinen großen schwarzen Schatten zu springen, also wollte ich diese versöhnliche Geste von Severus, nicht aus einer ungerechtfertigten Laune heraus leichtfertig wegwerfen, oder gar mit Füßen treten, schließlich war dies doch ein großer Schritt für ihn, den ich ihm hoch anrechnen musste, durfte man Severus Charakter nicht außer Acht lassen.

Und ich hatte Draco vergeben, hatte mit ihm auf dem Fest der Lestranges geschlafen, zugelassen, dass er mich zuvor schon in der Dusche verwöhnt hatte. Doch das auf dem Ball, war das zu fassen? Ich wusste selbst nicht was mich in dem Moment überkommen hatte, aber ich hatte es gebraucht und gewollt, das Fenrir aber auch eine zu gute Nase haben musste, darüber schmunzelte ich, während ich noch einen genießenden Schluck nahm und den Wein auf meiner Zunge rollte.

Was sollte ich tun? Zu Severus gehen und ihm verzeihen, mittlerweile ging es ja nicht mehr nur darum, das er sich auf dem Weihnachtsball so absolut arrogant verhalten hatte, nun kam noch hinzu das er mit Lucius Bestrafung mehr als nur einverstanden gewesen war, schließlich hatte er da in seinem Eck gestanden und dies alles reglos geschehen lassen. Okay, er hatte sich um mich gekümmert und später, wie mir Draco erzählt hatte, sich so um mich gesorgt, dass er die Salbe noch brachte, das hätte er nicht tun müssen, also wie sollte ich das werten, konnte ich verziehen….nur weil er sich zu einem „Bitte“ durchgerungen hatte?

Ich lauschte dem Knistern des Feuers und beobachtete wie sich die leuchten rotgoldenen Flammen an einem Holzschneit entlang Fraßen, dabei rollte ich gerade wieder den herben Rotwein auf meiner Zunge, bevor ich schluckte, währenddessen traten mir die Bilder unserer Vereinigung vor Augen und ich gestand es mir ja nur ungern ein, ich wurde sehr erregt dabei und ich erkannte zu meinem Leidwesen, das ich ihn vermisste.

Also was tun, wanderte mein Blick zu der großen Uhr auf dem Kaminsims und ich bemerkte, das ich seit über eineinhalb Stunde vor dem Feuer gesessen hatte und so erhob ich mich und eilte in mein Ankleidezimmer, zog mich um, schlupfte aus dem starren Kleid. Zuerst huschte ich mal unter die Dusche, da ich nach dem Ende von Greengrass mir erst einmal den Dreck und das schlechte Gewissen abwaschen musste, danach steckte ich meine Haare zu einem lässigen, leichten Knoten hoch und schlüpfte in ein Negligee, danach fühlte mich doch gleich wie neu geboren.

http://www.luxuryfrenchlingerie.com/Liliana-Casanova-Montaigne-Long-Gown.aspx

Es war ein herrliches sündiges, fließendes Ensemble aus einem langen, leicht durchsichtigen, zart silberblauen, seidenen Kleid mit dünnen Spagettiträgern, zarter Spitze und es zeige viel Dekolleté. Dazu gehörte ein ebenfalls ganz zart silberblauer, langer, weiter Seidenmantel, der an den Säumen ebenfalls mit Spitze besetzt war und in der Taille zu binden, womit er schön meine schmale Taille akzentuierte.

Ja, ich hatte mich entschieden, ich würde zu Severus gehen, ich würde seiner Bitte nachkommen und ihr Folge leisten, wenngleich ich eine gewisse Nervosität versprühte und mir nicht hundertprozentig sicher war, das ich das wirklich wollte.

Es war fast halb drei und das Manor lag schlafend und still vor mir, während ich den Gang entlang huschte, Lucius Tür hinter mir ließ und auf Severus Suite zuhielt.

Nach einem durchatmen öffnete ich die Tür leise und war erstaunt, das hatte ich nicht erwartet, aber auf den Räumen lag nichts, kein Zauber, kein Bann gar nichts, offenbar schien sich Severus im Manor wirklich wie daheim zu fühlen, was ihn in einem neuen Licht für mich erscheinen ließ. Ich fand seinen Raum leer und dunkel vor, sah mich kurz in dem grün-silbernen Raum mit den dunklen Möbeln um, da ich ihn noch nie betreten hatte, dann durchschritt ich ihn flink, hielt auf die Schlafzimmertür zu und öffnete sie und blickte auf das breite, dunkle Himmelbett, das in der Mitte des Raumes stand.

Ich bemerkte unter der vom schwachen Mondschein beschienenen, beigen Bettwäsche, das Severus schon im Bett lag und wie es schien schlief. Schneller als ich je gedacht hätte zu sein zog ich meinen Stab und murmelte einen Spruch, hatte intuitiv eine Entscheidung getroffen, als ich auch schon sah wie er seine dunklen Augen instinktiv aufschlug und sie mich zu durchbohren schienen, nachdem er festgestellt hatte, dass ich meinen Zauberstab in der Hand hatte, trat ein misstrauischer Ausdruck in diese dunkelschwarzen Obsidianen.

Aber dennoch nahmen seine nicht schläfrig wirkenden Augen sehr wohl meinen Aufzug wahr und so schien er sich zu überlegen gespannt abzuwarten und nichts gegen meinen Fluch, den ich ihm angehext t hatte, zu tun. Ich nahm dies mit dem sanften schließen meiner Lieder glücklich zur Kenntnis, dann glitten meine Hände zu meinem Gürtel, der meinen Mantel zusammenhielt und ich löste den Knoten, ließ mir die Seide von den Schultern gleiten und bemerkte sehr wohl wie sich das Mondlicht in seinen begehrlich aufblitzenden Augen brach, als er mir seinen Kopf entgegen hob, während ich mitten im Raum stand und mich ihm in der edlen Nachtwäsche präsentierte.

Schnell war ich bei ihm und ließ mich neben ihm auf der Matratze nieder, worauf er seinen Mund öffnete, doch ihm entkam kein Ton und er erkannte, dass ich ihm einen „silencio“ auf den Hals gehetzt hatte, was er mit einem unwilligen Stirnrunzeln aufnahm, doch ich legte ihm schnell einen Zeigefinger auf den Mund und lächelte ihn milde an.

„Bitte, Severus….das hier fällt mir schwer genug, das ich heute gekommen bin, sag nichts, deshalb hab ich dir den Fluch angehext…“, er erstaunte mich, da er seine Lippen auf meine Finger drückte und sich dann wieder in sein Kissen zurück gleiten ließ und die Arme entspannt hinter seinem Kopf verschränkte, jetzt war ich sehr verwirrt, das er es derart einfach akzeptierte das ich nicht wollte das er sprach, also seufzte ich erleichtert auf.

Ich krabbelte nun auf das Bett, es war schon ärgerlich, das ich zu den Größen, die hier vorherrschten, immer eine minimale Größe vorzuweisen hatte.

Er lag sehr lässig da mit dem Maulkorb, den ich ihm verpasst hatte, dabei trug er kein Hemd, also zeigte er mir seine nackte Brust und ich konnte, da seine Bettdecke herunter geglitten war, erkennen, dass er nur eine schwarze Seidenpyjamahose trug.

Ich leckte mir über die Lippen, als ich wieder meinen Stab nonverbal schwenkte, da ich bemerkte wie er sich zu bewegen versuchte, er seine Hände wieder von seinem Kopf lösen wollte, aber nun blitzten seine Augen wütend auf, weil er bemerkte, das er seine Hände nun nicht mehr bewegen konnte, ich ihn unbeweglich gezaubert hatte. Ich wollte nicht, dass er mich berührte und mich anfasste und so reagierte ich blitzschnell, legte ihm eine Hand auf die Brust und streichelte entschuldigend darüber, meinte nun sanft und bittend:

„Ich weiß, dass du nun sauer bist, aber ich weiß nicht ob ich schon mit dir schlafen kann …nach dem Ganzen, oh schau nicht so, …ich wäre nicht hier, wenn ich dich nicht vermissen würde, Lust auf dich hätte,….wirklich! Aber ich möchte gerade nicht ….das DU mich anfasst!“ Bei meinen Worten erstarb ganz jäh seine Gegenwehr, als ich dies mit trauriger Stimme sagte und er sah mich düster an, hielt aber still.

„Wenn du willst, dass ich gehe, löse ich sofort die Zauber und bin weg, deine Entscheidung Severus!“, wusste ich echt nicht was mich gerade ritt, aber mal ehrlich, vielleicht wollte ich einfach wissen ob er mir vertraute oder nicht?

Ich wollte wissen, ob er sich mal auch mir auslieferte, nicht nur immer ich das Opfer in dieser Familie war, aber ich wollte ihn nicht zwingen MIR zu vertrauen, offenbar hatte mir das Schicksal in die Hände gespielt das er schon geschlafen hatte als ich kam. Unterdessen strichen meine Hände und Fingerspitzen über seine glatte, nackte Brust und ich fuhr, was ich noch nie getan hatte, fast verträumt die Narben nach die seinen Körper zierten.

Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, während ich so versonnen da saß, nur das er auf einmal seine große Hand bestimmt auf meine legte und sie auf seine Brust presste. Mein Gesicht zuckte hoch, ich erschrak leicht und ich sah, dass er die Zeit und meine geistige Abwesenheit genützte hatte die Zauber nonverbal und zauberstabslos zu lösen, nicht leicht, erforderte viel Kraft und Konzentration, dennoch sollte mich dies bei einem mächtigen Mann wie Severus aber nicht wundern und so wusste ich nicht, was ich davon halten sollte.

Als ich versuchte meine Hand unter seiner hervorzuziehen, da er seine Entscheidung wohl gefällt hatte, wollte ich gehen, hielt er mich jedoch zurück.

„Warte….!?“, hatte er es fast ausgesprochen wie eine Bitte, während er seine Hand leicht und bedächtig von meiner löste, wie um zu zeigen, dass er mich nicht anfassen wollte, aber Angst hatte das ich sonst sofort gehen würde und so zog ich zwar meine Hand zurück nickte, aber ich blieb und sah ihn fragen an.

„Du kannst mir noch nicht vergeben, oder?“, wisperte er leise und ich schüttelte nur langsam den Kopf, sah ihm aber nicht in die Augen, sah ich doch seinen spöttischen Blick beim Frühstück vor mir, oder wie er mich eiskalt angesehen hatte, während die Peitsche auf mich prasselte und er nichts getan hatte außer dem zu zusehen. Ich konnte sein seufzen hören, aber er tat nichts für einige Zeit, bis er auf einmal plötzlich, leise meinte:

„Okay Hermione, was hältst du von schlafen, nur schlafen, aber ich möchte dich anfassen,…. ich will dich halten!“, erklärte er leise, sah mich wohl an, aber ich ihn nicht, doch spürte ich seinen Blick auf mir. Mein Blick zuckte hoch, worauf ich in seine pechschwarzen, so intensiv schauenden Augen blickte, während er seinen Wunsch äußerte, der so gar nichts sexuelles barg, das versicherte mir diese seltsame, ruhige und überlegte Stimmung, die gerade zwischen uns herrschte.

Er hob nun vorsichtig die Bettdecke an und tat sonst nichts, sprach nicht mehr weiter und fasste mich auch sonst nicht an, überließ jetzt mir die Entscheidung zu bleiben, oder zu gehen. Und was soll ich sagen, dieser Severus, der zum ersten mal das tat was wirklich ICH wollte, wie hätte ich dem wiederstehen können und so willigte ich ein und glitt in die Laken. Ich spürte wie er etwas zurückwich, um mir Platz zu machen in dem, wie ich fand eh, viel zu großen Bett, also traute ich mich einfach und betete mein Haupt auf seinem Arm, kuschelte mich in seine Kuhle zwischen Brust und Arm.

Er tat nichts, außer dass sich sein Arm auf dem ich lag leicht in meinem Rücken legte, aber ansonsten bedrängte er mich nicht und so ließ ich mich fallen, genoss einfach die stille Ruhe neben Severus und schmiegte mich von Minute zu Minute näher an seinen harten, trainierten Körper, legte ihm nun wieder meine Hand auf sein Herz, lauschte seinem beständigen Herzschlag und so schlief ich langsam, aber sicher, ein.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Verdammt, hatte ich meine Hand auf ihre gelegt, die sie über mein Herz gelegt hatte und streichelte in einem beruhigenden Rhythmus zwischen Daumen und Zeigefinger über ihre Haut. Ich hasste es, wenn ich rücksichtsvoll sein sollte, aber gerade eben wollte ich es sogar sein, verrückt, darüber verzog ich ärgerlich mein Gesicht zu einer Grimasse und blickte auf ihr Gesicht, das mit zugewandt war und sah die lockigen Strähnen, die ihr lose ins schlafende Gesicht hingen.

Ich hatte schon geschlafen, da ich nicht mehr damit gerechnet hatte, dass sie meiner Bitte nachkommen wurde. Ich hatte sehr bewusst dieses Wort zu ihr gesagt, wissend, dass sie es verstehen würde! Das ich dieses Wort nicht grundlos sagen würde.

Und ich hatte richtig taktiert, schließlich war sie erschienen und wie! Als ich die Augen aufgeschlagen hatte, hatte ich gespürt, dass etwas nicht stimmte und war sofort wach gewesen, dann hatte ich zu meinem Verdruss bemerkte, das ich nicht sprechen konnte.

Sie hatte diesen Mantel ausgezogen und in dem Nachthemd verboten sinnlich und sexy ausgehen, als ich hatte aufbrausen wollen wegen dem Zauber, hatte sie mir melancholisch lächelnd ihren Finger auf den Mund gelegt, was mich irgendwie besänftigt hatte.

Sie hatte mich gleich wieder verhext, sodass ich meine Arme nicht bewege konnte, aber das was sie gesagt hatte, über meine Stummheit und das sie nicht von mir berührt werden wollte, das hatte mir auf eine ungeahnte und für mich sehr unverständliche Art weh getan und tat mir zu meinem Unverständnis immer noch weh.

Ihr war dieses Eingeständnis bestimmt nicht leicht gefallen, das sie zwar wusste, dass sie nachdem ich sie GEBETEN hatte sie besser zu mir kommen sollte, da ich dieses Wort nicht leichtfertig sprach, aber gleichzeitig schien es das anscheinend alles was darüber hinausging sie mir gerade nicht geben konnte oder wollte.

Ich hatte sie derart ausgeliefert, betrachte, während sie versonnen und gedankenverloren meine Narben und Blessuren sanft mit ihren zarten Fingerspitzen nachgefahren war die ich von den vielen Kämpfen davongetragen hatte. Es hatte mich berührte , dass sie mich so intim angefasst hatte, während sie von mir gerade nicht berührt hatte werden wollen und ich hatte gewusst und wusste, wie damals als sie sich mir in meinen Räumen in Hogwarts als Hure präsentierte hatte, dass wenn sie es wollte, sie es wieder tun könnte und würde, sie alles jedes Gefühl unterdrücken würde und zu allem fähig wäre, auch ohne es zu wollen, da sie annahm für mich nur dafür da zu sein….doch mir war aufgrund der eigentümlichen Stimmung die Lust sie nur zu vögeln vergangen, denn sie hatte etwas verloren gewirkt im Mondlicht, während sie nur federleicht mit den Fingerspitzen meine weißen Narben entlang gefahren war.

Dann war mir in den Sinn gekommen wie sie mit Draco bei den Lestranges den Tisch fast zum Zusammenbruch gebracht hatte, aber dort war es so völlig anders, viel leichter gewesen als bei uns gerade und so hatte ich ihre sichtliche, geistige Abwesenheit genutzt, um mich geschickt und gekonnt von ihren Zaubern zu lösen.

Als sie bemerkte hatte, was ich getan hatte, ich ihrer Bitte ihr zu vertrauen wenn sie mich hilflos machte, nicht nachkam, wobei das so nicht stimmte, denn ich vertraute ihr viel, aber ich hatte gewusst, so würde das heute eh nichts mehr werden und so hatte ich sie gebeten bei mir zu schlafen in meinen Armen.

Wie es schien war es das richtete gewesen, hatte ich danach kein Wort mehr gesagt und hatte sie in keiner Weise bedrängt. Ich war dafür mit ihrem warmen, anschmiegsamen und sehr begehrenswerten Körper belohnt, der sich an mich gekuschelt hatte und den ich auch jetzt noch hielt und es genoss sie neben mir zu spüren. Ja, ich genoss es, ich hatte Sex gewollt, aber nun gut, ich würde sie nicht wieder zwingen und das hier war der Weg um das zu bekommen was ich wollte…

Sie schlief vertrauensvoll an meiner Schulter und ich seufzte schon wieder, bevor auch ich einschlief.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Als ich erwachte, fühlte ich das mich etwas Schweres unter sich begrub und bemerkte blinzelnd, dass mir glatte, schwarze Haar ins Gesicht fielen, offenbar hatte sich Severus schlafender Körper um mich geschlungen, als hätte er Angst das ich weglaufen könnte, was vielleicht auch seine unterbewusste Angst gewesen war. Mir glitt ein Lächeln über meine Züge, zu süß.

Okay, diesen Gedanken sollte er besser nicht zu sehen bekommen, der würde ihm gar nicht zusagen!

Ich genoss es diesen strengen, zynischen Mann zu beobachten, wie entspannt er im Schlaf aussehen konnte und ich musste sagen, diese Nacht in seinen verständigen und verstehenden Armen hatte mir gut getan. Ich war ihm dankbar, dass er meine Anmaßung so hingenommen hatte und so sanft geblieben war, schließlich wusste ich, wie er, dass ich mit Severus sonst nur die leidenschaftliche Vereinigung suchte, aber gestern Nacht hatte ich etwas anders gesucht und zu meiner unendlichen Verwunderung auch gefunden.

Offenbar schien dieser taxierende Mann zu erkennen was er tun musste um mich weich zu kochen, oh, ich wusste was Severus für ein gekonnter Taktiker war, nicht das ich dachte er würde vor LIEBE zu mir schmelzen, das nicht, ich dachte nicht, das Severus derart fühlen könnte und ganz ehrlich, das wüsste ich auch gar nicht zu schätzen, hasste ich doch Gefühlsduselei, aber er wusste sehr genau wie er das erreichen konnte was er begehrte. Und so wusste er, dass ich geschätzt werden wollte und das hatte er mir ja bewiesen, indem er mich willkommen geheißen hatte, ohne etwas zu fordern, schlauer Mann und so schrecklich Slytherin.

Also kuschelte ich mich aufstöhnend an ihn und vergrub meinen Kopf in seiner Halsbeuge, dachte, dass ich nicht auf meine Männer verzichten wollte, da sie alle zu süß waren, dabei verbannte ich einen langhaarigen, weißblonden Despoten ganz weit weg in diesen Überlegungen, bis ich Severus über mir in mein Haar brummen hörte:

„Wenn du dich weiter an mir reibst wie ein williges Ding, kann ich mich bald nicht mehr beherrschen!“ Er klang so absolut knurrig, das ich sachte auf kicherte und mein Atem seine Haut an der empfindlichen Stelle an seinem Hals streichelte.

Langsam wurde ich regelrecht übermütig und räkelte mich genüsslich weiter an Severus, worauf er erneut auf knurrte, dann drückte er sich fester an mich und ich konnte seine übergroße Beule an meiner Hüfte fühlen, als er sich nun an mir rieb.

„Noch einmal… ich warne dich…Hermione, hör auf!“, brummte er tief, doch ich kicherte befreit auf und vergrub mich tiefer an seinem Hals, bewegte meine Hüfte aufreizend, worauf er empört aufhisste und auf einmal hochschoss wie ein Pfeil, da erschrak ich über die Schnelligkeit, während er mich übergangslos packte und mit sich zog.

„Abkühlung, für uns beide!“, bestimmte er scharf und ich kicherte weiter, als er mich ins Bad zog, denn Severus war halt doch ein Barbar und so schnell konnte ich gar nicht schauen, wie ich unter der Dusche stand und mich ein kalter Strahl traf. Hier quietschte ich erschrocken auf als mich das kalte Nass traf.

Er durchweichte mein Seidenkleidchen, dabei schrie ich protestierend auf, denn es war so kalt und ich stellte die Temperatur schnell auf warm, während ER mit einem listigen und obszönen Lächeln mit verschränken Armen vor der großen Dusche stand und zu mir sah. Mir schlotterten die Zähne bedenklich und eine Gänsehaut überzog mich vollständig, nur langsam zeigte die Wärme des nachströmenden Wassers Wirkung auf meiner Haut.

Derweil hatte sich durch meinen Anblick, aber wohl auch das Necken im Bett, ein eindeutiges Zelt in seiner Hose gebildet, schließlich klebte der dünne, nasse Stoff, die Seide an meinem Leib. Seine pechschwarzen Augen brannten sich regelrecht in meine nun schon wieder erhitzte Haut und ich war von einem Moment auf den anderen vollkommen erregt und wollte Severus sofort spüren. Dieser Blick, der so viel aussagte über Verlangen und Begierde, fiel auf ihn, dann streifte ich mir jäh die dünnen Träger von den Schultern und ließ das Kleid herabgleiten. Es landete zu meinen Füßen und ich weiß nicht woran er es erkannte, dass ich mehr wollte, aber da war er auch schon bei mir, nur halt leider immer noch in der störenden Hose.

Sofort prallten seine Lippen auf meine und wir küssten uns heiß und innig, während ich mich wollüstig an seinen harten und nassen Körper schmiegte, meine erregten Knospen über seine Brust strichen und seine Hände überall begierig auf mir waren, keuchten wir beide auf.

Er war fordernd wie eh und je und wenig sanft, als er mich stürmisch an die Kacheln pinnte, fanden seine Hände schnell zu meinen prallen Brüsten und er kneteten sie fest, aber ich stand ihm mal wieder in nichts nach. Als er den Kopf in den Nacken legte und ich seinen Hals küsste und die Wassertropfen von seiner Haut leckte, genoss ich das Gefühl ihn wieder so nahe zu sein sehr. Da ich nun meine Hände in seiner nassen Hose versenkt hatte und seinen erregten, festen Schaft bestimmt in die Hand nahm, diesen verwöhnte, indem ich ihn streichelte und meine Hand ab und auf bewegte, was ihm, wie es schien, sehr gefiel keuchte auch er leise auf.

Derweil zog meine andere, unbeschäftigte Hand seine Hose über die Hüften, um sich sofort danach begehrlich in seinem Po zu verkrallen, dann kratzen und schrammten meine Fingernägel unsanft über seine Haut, was ihn knurren ließ. Da lachte ich bei dem Ton rau auf, was ihn veranlasste grob in meine nassen Haare zu packen. Er riss meinen Kopf in den Nacken, um mich wieder wild und ungehemmt zu küssen.

Es strömte das nun lauwarmes Wasser aus dem Duschkopf über uns und es war immer wieder ein berauschendes Gefühl zu wissen, dass ich Severus dazu bringen konnte etwas von seiner absoluten Selbstbeherrschung aufzugeben.

Jetzt glitt seine Hand an meiner Hüfte hinab und fand schnell ihr Ziel, indem er sanft durch meine geschwollenen Schamlippen strich, was mich genüsslich aufstöhnte ließ und meine Erregung sehr steigerte, denn mir wurde mehr als nur heiß, als er einen seiner langen, schlanken Finger in mich führte, um dann langsam hinaus und hinein zugleiten. Ich blickte ihn jetzt lustverhangen an und erkannte dasselbe, gierige Verlangen nach mir in seinen Augen, welches auch ich empfand.

Ich stöhnte leise auf, die Reibung, die seine geschickten Finger in mir erzeugten als er nun einen zweiten Finger mit dazu nahm, lösten ein wohliges Gefühl in mir aus, was meine Beine ganz wackelig machte, dabei ließ ich von meiner Beschäftigung an ihm auch nicht ab, ihn zu reiben, zuckte sein Schwanz willig in meiner Faust.

Im nächsten Moment legte sich ein sehr, sehr fieses Grinsen auf seine Lippen, als ich es aber auch nicht mehr aushielt, er mein Bein begehrlich anhob, da ich das stahlharte, aber auch so weiche Glied von Severus endlich in mir spüren wollte und er kam meiner Aufforderung unverzüglich nach, indem er mich noch mehr an die Wand presste, um dann seine Finger aus mir zurück zu ziehen. Aber die dadurch entstandene Leere, behagte mir gar nicht, was mich sofort unwillig auf grummeln ließ, worauf er mir aber nur ein überlegenes, schmunzelndes Grinsen schenkte.

Als er beide Hände jäh an meinen Po legte und ihn kurz wohlwollend kneteten, zog auch ich mich von ihm zurück und legte ihm meine Arme leidenschaftlich um den Hals, unterstützte ihn als er mich einer Feder gleich hochhob und legte ihm gierig die Beine um die schlanken Hüften, klammerte mich willig an ihm fest.

Schon spürte ich ihn fordernd an meinem Eingang und konnte es selbst gar nicht erwarten ihn endlich wieder zu spüren, dabei blickte ich ihm in diese dunkel leuchtenden Obsidianen, als er sich mit einem gezielten Stoß in mir versenkte, hieß ich ihn wollüstig willkommen und stöhnte verzückt mit ihm auf. Er verharrte reglos in mir, schein es zu genießen endlich wieder in mir zu sein und ich griff nun in sein langes, nasses Haar und zog sein Haupt zu mir, um ihn zu küssen bis seine Zunge in meinen Mund eindrang um mich wahnsinnig zu machen, erst dann begann er sich nun fest und bestimmt in mir zu bewegen.

Ich musste mich an seinen nassen, glitschigen Körper klammern und konnte dank der Reibung fasst nicht mehr richtig denken, dabei nahm er mich von Stoß zu Stoß wilder und stürmischer. Wie immer waren wir unersättlich, leidenschaftlich in unserem Liebesspiel, biss er mir gerade unsanft in meine Unterlippe aber ich genoss es in vollen Zügen wenn er sich vehement, fest und hart in mir versenkte, dabei drückte er mich mit seinem Körper sehr fest an die Wand und unsere Haut klatschte dank dem Wasser lautstark aneinander.

Seine permanente Penetration führte dazu das sich in mir alles aufstaute und ich wusste, lange würde es nicht mehr dauern, er fühlte sich einfach zu gut an, wie er mich so hart, tief und so groß ausfühlte, sodass sich meine Muskeln urplötzlich um seinen stahlharte Glied zusammenzogen. Ich dämpfte meinen Schrei, indem ich ihm meine Zähne ekstatisch in die Schulter rammte, was ihn veranlasste mir zum Höhepunkt zu folgen, welchen er aber wie immer sehr viel leiser und beherrschter auslebte als ich es tat, dennoch ging aber unser beider Atem abgehackt, während er schwer an mir lehnte und sich heiß in mir ergoss und mich immer noch an die Wand presste. Langsam löste ich meine Zähne aus seiner Haut und leckte lasziv über die malträtierte Haut, denn ich fühlte mich gerade mehr als befriedigt.

Er löste sich von mir, nachdem er wieder besser Luft bekam und stellte mich sachte ab, hielt mich noch kurz im Arm. Und dann überraschte er mich, als er begann sich zu dem Duschgel zu drehen, er bedeutete mir wortlos mich umzudrehen und anstatt sich einzuseifen, fing er an sanft seine Hände über meinen Rücken gleiten zu lassen und massierte dabei leicht meine Schultern was sich herrlich anfühlte und ich traute mich ja gar nicht es zu fassen, das er heute mit mir….So…. nein, nicht wirklich sanft, aber so respektvoll umging, genossen wir es uns gegenseitig zu waschen und unsere Hände auf dem anderen zu spüren.

Nach der ausgiebigen und mehr als befriedigenden Dusche und befand mich in einer wunderbaren, gelösten Stimmung, als ich nach meinem Negligee hangelte, um es mit einem Zauber wieder zu trocknen und in es hineinzuschlüpfen!

„Du hast gestern meinen Ring zum Einsatz gebracht, ich habe ihn an deinem Finger gesehen!“, sagte er da gerade als er sich die Haare trocken rubbelte und ich warf ihm einen Blick im Spiegel zu und mir entwich ein Lachen.

„Ja, das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, Severus, über das ich mich wirklich sehr freue! Und glaub mir, um Greengrass ist es nicht schade und ja…ich hab es wegen Harry getan!“, kam ich ihm zuvor und er nickte nur, schien sich das selbst schon gedacht zu haben und sich nun bestätigt zu sehen.

„Ich habe da so etwas am Rande wegen Edgcombe gehört?“, sprach er weiter und da warf ich ihm einen abwägenden Blick zu, woher denn,…. aber es war an sich auch egal!

„Ja, da gibt es etwas ….diese Dame steht Lucius nicht mehr zu Verfügung!“, grinste ich teuflisch mein Spiegelbild an.

„Was…findest du das so schlau?“, schien er sehr besorgt wirkend.

„Das ist mir gleich….ich suche schon etwas länger nach einer Möglichkeit Marietta aus dem Fluch zu entlassen und ihre Mutter konnte mir etwas bieten und so habe ich noch nicht mal ein schlechtes Gefühl den Bann rückgängig zu machen!“, erklärte ich lapidar, denn vor Lucius, auf den er anspielte, hatte ich keine Angst.

„Ja,….es war ein gemeiner Fluch! Was bietet sie dir? Lucius nicht mehr aufzusuchen?“, wollte er perplex wissen und ich kicherte schon wieder belustigt auf.

„Nein, was denkst du von mir, es ist mir gleich wo er sich seinen Spaß holt! Nein, das er sein Spielzeug verloren hat ist ein netter Nebeneffekt, aber sie ist für etwas anders für mich gut und wichtig, beziehungsweise nicht unwichtig!“, schlupfte ich gutgelaunt aus dem Bad und Severus folgte komplett angezogen in seiner schwarzen Montur, während er nun meinen seidenen Morgenrock aufhob und mir galant hinein half und ihn mir sorgsam über die Schultern legte.

Es war anders als sonst zwischen uns, unbeschwerter, leichter, offenbar hatte uns dieser Streit vielleicht ganz gut getan, daher lachte ich schon wieder befreit auf und lief durch die offene Tür ins Wohnzimmer und Severus folgte mir mit einem für ihn so seltenen, gelösten Grinsen im Gesicht und ich drehte mich noch im Laufen zu ihm um meinte:

„Wenn dich Sex am Morgen immer so entspannt, ausgeglichen und glücklich macht Severus, sollte ich meine Besuche bei dir auf die Morgenstunden legen!“, lachte ich auf, bis mich eine eiskalte Stimmt stoppte.

„Ach, hier ist, SIE!.... Also…. bin nur immer noch ich der DUMME, oder wie?“, kam es erschreckend kalt, aber auch aufgebracht von ihm, doch am Ende hatte er sich wohl schon wieder gefangen, denn als ich mich umdrehte, sah er mir mit einem wie gemeißelten Gesicht, engten, völlig emotionslos. Ich war kurz erschrocken so plötzlich Lucius zu sehen, das er uns beide mit stahlgrauen Augen musterte, aber ich fing mich sehr schnell wieder. Er schien mich in meinen Gemächern gesucht zu haben, hatte er vielleicht die Sorge gehabt, das ich wieder abgehauen war?Dann grinst er auf einmal höhnisch, dieser Wechsel wirkte sehr eigenartig, fand ich. Bemerkte ich seinen durchaus zweideutigen Blick, den er meinem Negligee schenkte, kam ich mir in der dünnen Seide sehr nackt vor.

„ER, war auch der Meinung, dass du Strafe verdienst....! Du vergibst anscheinend doch sehr schnell!“, erklärte Lucius gehässig, dabei wusste ich nicht ob er dachte das er mir damit etwas neues sagte, aber ich hielt mich an meine neue Divise und lachte Lucius offen an, was Severus indigniert schauen ließ. Ich wollte mich nicht provozieren lassen, durfte ich ja nicht respektlos sein? Nicht wahr? Arschloch!

„Als ob ich das nicht wüsste…..aber Severus, straft anders…nicht wahr? Ich bitte dich, als würdest du mir was Neues erzählen!", tat ich seine Antwort ab und schüttelte mein noch feuchtes Haar und schlug den Morgenmantel zu, da ich seinen taxierenden Blick auf meinem spärlich, leicht durchsichtig, bekleideten Körper sehr wohl spürte und auch wenn er sich exzellent in der Gewalt hatte, sein Blick sprach Bände was er begehrte.

„Ich erwarte euch in einer halben Stunde zum Frühstück!“, dreht Lucius sich unwirsch um und rauschte aus dem Raum und ich sah konsterniert zu Severus.

„Nun hat er uns erwischt!“, hörte sich Severus Stimme in meinen Ohren sehr bissig an und so wandte ich mich fragend um, damit ich seine Augen sehen konnte um zu wissen wie ich es einschätzten musste und das was ich sah, ließ meine Augen groß werden, Severus genoss es grenzenlos Lucius zu ärgern.

„Du genießt DAS? …sag es nicht, das ist eure Sache! Seine Laune ist ja mal wieder erschrecken….geh ihm ruhig nach, ich zieh mich an!“, erklärte ich grinsend, eilte dann noch immer entspannt in meine Räume, nachdem mich Severus noch einmal begehrlich an sich gezogen hatte und mich besitzergreifend geküsst hatte, was mich hatte kichern lassen. Er konnte so herrisch und gar nicht bestimmend sein, selbst wenn er es sich nicht eingestand.

Ich entschied mit für ein blaues Kleid das eigentlich aussah als würde ich einen blaue Rollkragenpullover und dazu einen blauen, glänzenden Satinfaltenrock tragen. Betont wurde meine Hüfte durch ein gelbgoldenes Band, welches vorne zu einer flachen Schleife zusammen gebunden war und deren Enden auf den Rock hinab hingen. Es war verhüllend und züchtig, wirkte nicht wie ein Kleid, mal was anderes und ehrlich, gerade wollte ich Lucius wirklich nicht das Vergnügen bereiten ihm viel Haut zu zeigen, nach heute Morgen.

http://www.zalando.de/liu-jeans-kleid-grigios-sc-melange-l2521x00m-102.html

Ich kam kurz darauf im Frühstücksraum an und fand beide vor, wie sie sich säuerlich anschwiegen, dabei wirkte Lucius im Gegensatz zum höhnisch grinsenden Severus ganz und gar nicht befriedigt, offenbar hatte Severus wie es schien ihn aufgezogen, was Lucius Laune noch mehr geschadet zu haben schien.

Ich nippte versucht unbeteiligt an meinem Kaffee und schwelgte in den mörderischen Blicken, die mir Lucius zuwarf, bevor er sich aufraffte und mir seine erste Frage zu zischte:

„WAS wolltest DU bei diesem Quiddichidoten?“Unterdessen klopfte sein Zeigefinger in einem imaginären Takt auf das edle, weiße Tischtuch.

„Victor….ist ein Freund, Lucius! Ich brauchte Abstand und er hat mir immer gesagt, ich kann einfach so zu ihm kommen, er hätte immer Platz!....und nein, du brauchst nicht zu so böse zu schauen, keinen Platz in seinem Bett! Stell dir vor! Von meiner Seite war und ist da gar nichts und zur Sicherheit habe ich ihm jede Nacht einen kleinen Schlaftrank zugeführt, damit er immer schön schläft, doppelt abgesichert, aber im Gegensatz zu so manch anderen, hätte Victor immer ein NEIN von mir akzeptiert, das kannst du ruhig glauben, Lucius! Des Weiteren war er nur gut gelaunt, da er mich auf den Galaabend seines Vereins eingeladen hatte und es ein schöner Abend gewesen war!“, erklärte ich auskunftsfreudig und ganz ruhig, zeigte mich mitteilsam und auskunftsfreudig.

„Und du denkst, ich bin so unbedarft deiner an den Haaren herbei gezogenen Erklärung zu glauben?“, wollte er nun zynisch wissen und ich runzelte unwillig die Stirn.

„Ja, ich bitte darum, da es sonst keinen Grund gab, das ich aus England weg wollte, außer dem… etwas Abstand zu gewinnen!“, sagte ich fest, denn hierbei würde ich bei meiner Geschichte bleiben, Schluss, aus, schließlich konnte ich nichts von Nurmengrad sagen.

„LÜGE NICHT…oder muss ich nochmal auf die Sache mit den Respekt zu reden kommen!“, drohte er mir unverhohlen und sehr aggressiv und da hatte ich die Tasse klirrend abgestellt, zuckte verärgert hoch, blickte zu Severus, der sich das wie immer stillschweigend alles besah, während Lucius ein sarkastisches Schnauben ausstieß.

„Schau nicht zu DEM da rüber! Der hilft dir nicht! Er will bestimmt auch wissen was dich nach Asow getrieben hat und diesmal ist kein Draco da, um dich zu schützen! Ich akzeptiere keine Lügen! Verstanden!“, konnte einem bei der scharfen Stimme ganz anders werden und ich schloss die Augen, betete inbrünstig um Ruhe, auf das ich nichts dummes tat, denn mein rebellischer Wiederstand war schon längst von Lucius entfesselt, außerdem ließ er in diesem einen Satz durchblicken, dass er wusste, oder ahnte, dass sie Draco bei der Suche an der Nase herumgeführt hatte. Ich hörte seine gut verborgene Wut, das er mich mehr oder weniger mit Severus inflagranti erwischt hatte raus.

Und da reichte es mir, echt, dieser Brutalo konnte mich mal Kreuzweise, aber so was von, wenn mir jemand von den anderen DeathEatern so bescheuert käme wie Lucius gerade, hätte ich sie schon längst getötet, egal ob öffentlich mit einem Avada, oder mit Gift, aber derjenige würde nicht mehr unter den Lebenden wandeln, doch bei Lucius musste man subtil vorgehen um überhaupt durch seine aufgelassene Mauer der Selbstherrlichkeit zu dringen und umbringen wollte ich ihn schließlich nicht...

MIR reichte es so was von und ich stand sehr abrupt und plötzlich auf, der Stuhl rutschte quietschend nach hinter und fiel um, landete laut krachend auf dem Marmor und ich durfte einen perplexen Blick sowohl von Severus wie von Lucius aufgrund meiner jähen Aktion wahrnehmen.

Ich zückte meinen Zauberstab und hielt ihn in die Luft, beschwor einen Gegenstand und dieser landete laut klirrend vor Lucius auf dessen Teller. Ich steckte meinen Zauberstab resolut weg drehte ich mich um und sprach mit ihnen, während ich auf die Mitte des Zimmers zuhielt und dabei schwang mein kurzer Faltenrock hin und her:

„Gleich, hier, oder willst du in die Verließe gehen?“ Dann wandte ich mich um, auf dass ich sie wieder ansehen konnte und kniete mich aufreizend in der Mitte des Zimmers, hin „…Na los Lucius, darauf legst du es doch an? Oder?….schlag mich! Lebe deinen sexuellen Frust an meinem Rücken aus! Bestrafe mich!“, meinte ich dies todernst und vollkommen gelichgültig, wusste ich, desto öfters wir das Spiel spielten, desto besser würde ich damit zurechtkommen, daher ging ich in die Offensive, provozierte ich ihn schon sehr, verkrampften sich meine Hände zu Fäusten und meine Nägel bohrten sich schmerzhaft in mein Fleisch.

Ich würde nichts anderes sagen und würde bei meiner verlogenen Gesichte bleiben, also blieb mir nichts anderes, als eine erneute Strafe über mich ergehen zu lassen, daher blickte ich wohlweißlich und wohlkalkuliert der Zukunft ins finsteres Angesicht.

So durfte ich zusehen wie sich Severus in seinem Stuhl zurücklehnte, die Arme verschränkte und sichtbar mit den Augen rollte, war ich mir gewiss, das er sich Leidtat und dachte das ich eine schrecklich melodramatische Show abzog. Aber ja, ich gab ihm Recht, das tat ich bis zu einem gewissen Grad wirklich, denn ich war gewillt es auch durchzuziehen, doch es rührte sich in Lucius Haltung und Mimik, kein einziger Muskel, für mich wirkte er erstarrt und als würde es in ihm rattern.

„Mach dich nicht lächerlich!“, meinte er plötzlich abwertend und ließ lässig die Peitsche mit einem Wisch verschwinden, kam es mir so vor als hatte er die Klippe haarscharf umschifft und versuchte mit erhobenen Haupt aus der Nummer zu kommen, diesmal wollte er sich nicht an mir austoben?

Da griff er locker nach einem Brot und bestich es und frühstückte mit Gleichmut weiter, so als würde ich nicht im Raum knien und hätte ihn herausgefordert und hier muss ich gestehen, dass ich perplex war das er nicht weiter reagierte und mich eiskalt überging. Severus grinste nun mich amüsiert an und prostete mir mit einem Orangensaft zu. Schien er sich königlich zu amüsieren.

Eingebildetes Aas. Ich erhob mich verächtlich und schritt wieder zu meinen Stuhl zu, hob ihn auf und setzte mich hin, tat ebenso unbeteiligt und trank ruhig und zeigte nur, dass das Thema für mich damit erledigt war, denn ich wollte mir unter allen Umständen keine Blöße geben, nicht vor Lucius.

Hermiones Sicht ende

Lucius Sicht

Bald verließ das BIEST unsere vertraute und „fröhliche“ Runde, wie ich zynisch dachte und ich lehnte mich zurück und behielt die Tür im Augen, die sie gerade hinter sich geschlossen hatte, als meine trüben Gedanken unterbrochen wurden.

„Du hast auf der einen Seite auf meinen Rat gehört und auf der anderen nicht, warum?“, wollte Severus höhnisch wissen und ich strich mir mein störendes langes Haar mit einer Hand hinters Ohr.

„….weil ich erkenne, wenn etwas Wahres an einer Aussage dran ist… und du hattest Recht mit deiner Einschätzung! Sie scheint sich daran gewöhnen zu können, von mir mit der Peitsche heimgesucht zu werden, oder wie wertest du ihr Angebot?“, wollte ich überlegt wissen, hatte sie mich mit ihrer kaltschnäuzigen Aufforderung schon sehr überrumpelt, da sie absolut gewillt schien das durchzuziehen, zeigte sie keine Scheu noch Furcht oder Angst

Ich hatte aus ihrem harten, unbewegten Blick entnehmen können, dass das kein Spiel war, bei dem sie hoffte ungeschoren davon zu kommen und es wurmte mich sehr, dass sie sich so kalt und unbeeindruckt präsentierte nach ihrem Erlebnis in einer der Zellen, eine sehr ungewöhnliche Einstellung.

„Das war das was ich meinte! Dass sie es mal wieder so vollkommen überzogen und krass abzieht habe ich nicht vorhergesehen, aber du und Draco liefert ihr wohl zu viel Potential zum Abschauen wie man eine dramatischen Auftritt hinlegt!“, troff seine Stimme vor ätzenden Spott und er wedelte mit einer Handgeste verächtlich in die Mitte des Zimmers.

„Wohl wahr!“, stimmte ich missmutig zu.

„Schön, dass du das erkennst, dass ich etwas intelligentes sagen könnte!“, glitzerten seine dunklen Augen ähnlich amüsiert wie heute in der Früh in seinen Räumen, als er mich zuerst erblickt hatte und ihm ins Gesicht geschrieben stand, das es ihn freute, das ich sie mehr oder weniger „erwischte“. Er wusste nur zu gut, dass es mir ärgerlich aufstieß, das sie zu ihm gekommen war, …freiwillig zu ihm gekommen war, da presste ich meine Zähne fest aufeinander.

„Tja, es muss aus deinem bösartigen Mund ja auch mal was gescheites kommen!“, giftete ich zu Severus.

„Werde nicht beleidigend zu mir Lucius, du bist nur mies gelaunt weil sie bei mir war!“, reckte Severus arrogant sein Kinn in die Höhe und ich besah ihn verächtlich, nie….na, gut vielleicht etwas, da ich noch immer fand das sie sich zu viel leistete, aber leider hatte ich heute einige Termine im Ministerium, auch wenn heute der erste Tag im neuen Jahr war, so gab es doch Politiker die heute dachten am späten Vormittag wäre es eine phantastische Idee zu arbeiten und danach wartete Gringotts auf mich. Außerdem wollte ich diesem Irrenhaus und IHR entkommen, nicht auf das ich mich wieder hinreißen ließ, sie wieder blutig zu schlagen, hatte es mir doch bedenklich gut gefallen wie sie laut kreischend zusammengebrochen war, hingegen hatte es mir nicht gefallen zu sehen wie sie sich leidend auf den Boden wandte und das war ungewöhnlich, mochte ich doch sonst jede Komponente des Folterns.

Im selben Moment hatte es mir nicht gefallen und es hatte mich heftig abgestoßen, eine Emotion die ich bei diesem Anblick nicht kannte, die ich aber auch gekonnt unterdrückt und weit von mir geschoben hatte und so suchte ich heute das Heil in meinen Terminen.

Das Severus mit seiner Einschätzung derart richtig lag und sie nicht mal im Ansatz gebrochen, zermürbt oder unterwürfig war, ärgerte mich doch schon wieder. Ihre unverschämte Aufforderung sie doch auch jetzt gleich wieder zu peitschen, war ein offener Affront, aber verdammt, wie sollte ich diesem Dickkopf denn zusetzten, wenn nicht so?

Das hatte ich bisher noch nie bei jemandem erlebt, es mir selbst an zu bieten das ich doch jetzt loslegen sollte, so als wolle sie sagen, mach es, es bringt eh nichts, außer, dass du mich nur noch mehr von dir wegtreibst?

Dann schoss mir ihr gestriges Verhalten in den Kopf, als sie diese total abwegige Sache mit Greengrass abgezogen hatte, offenbar schien sie es zu lieben, total verrückte Dinge zu tun! Warum? Oder war auch dies wohl kalkuliert gewesen, wie eigentlich alles was sie tat und auch hier gab es einen Grund, der sich mir nur nicht erschließen wollte?

Ich verstand es nicht, was das mit Greengrass sollte, aber ich wollte nicht nachfragen, erstens interessierte mich Greengrass nur peripher und zweitens hatte der Lord seinen Segen erteilt, ich sollte es also ad Acta legen!

Aber die Lestranges….nun, die würden nicht so schnell aufgeben sich Hermione irgendwann wieder zu krallen, was inakzeptabel war, wenn legte nur ein Malfoy Hand an sie und das hatten auch diese Idioten zu lernen!

Es gefiel mir eh nicht, wie diese Männer alle von ihr angetan schienen, hatte ich durchaus wahrgenommen wie sie sie mit einem Kosewort bedachten, krampfte meine Faust um meinen Gehstock als ich daran dachte!

Sie machte nur Ärger und es wollte einfach nicht aufhören, nein, es wurde immer nur noch schlimmer mir ihr.

Lucius Sicht ende
Nach oben Nach unten
 
Kapitel 211-212
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Kapitel 7-9
» Kapitel 215-216
» Kapitel 80-81
» Kapitel 113-114
» Kapitel 146-147

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
When Hermione Fights :: When Hermione Fights :: Kapitel 201-225-
Gehe zu: