When Hermione Fights
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 Kapitel 215-216

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 215-216   Kapitel 215-216 EmptyDo Feb 09, 2012 6:55 am

215. Kapitel Alles hat zwei Seiten

Hermiones Sicht

Ich hatte die Ruhephasen in den letzten zwei Tagen, zwischen meinen Treffen mit Severus gebraucht um einige Vorbereitungen zu treffen, damit ich für das Cottage gerüstet zu war. Heute war der 03.01 und ich wusste schon gar nicht mehr wo mir der Kopf stand, wir würden im Cottage übernachten und das war noch nicht mal so schlecht, da mir gestern Lucius in unnachahmlicher, unnahbarer Weise einen Besuch abgestattet hatte und mich sehr forsch darüber informiert hatte, das der Lord fand ich würde mich langweilen und hätte mit meiner Truppe zusammen mit Severus und den Lestranges die Neujahresaktivitäten zu eröffnen und diese würde am 05.01 zur Einstimmung stattfinden, da wir alle ja am 06. zurück nach Hogwarts fahren würden.

Ich sollte zeigen wie meine Wölfe funktionierten und ich hatte süßlich gelächelt und ihn in Kenntnis gesetzt, dass ich in meine Häuser müsste und am 04. einen Termin in Gringotts und der Diagon Alley hätte und ob er mir die „göttliche“ Erlaubnis geben würde, das ich mit Draco in meinem Haus bleiben würde und zu meiner Überraschung hatte er fast schon erleichtert gewirkt, auch wenn er versucht hatte mir nichts zu zeigen und mir kalt, sehr von oben herab die Erlaubnis erteilt hatte.

Tja, ich war nur dankbar, dass ich nach meiner neuersten, wagemutigen Tat nicht ins Dark Manor musste um den Lord persönlich zu sehen, schließlich brauchte ich den so häufig echt nicht und dann hatte ich Lucius noch auf Greengrass angesprochen, ihm erklärt, dass ich ihn als er Ersatz für seine Frau haben wollte, worauf er mich damit an Severus verwiesen hatte, dann war der eitle Gockel von dannen gezogen und ich hatte ihn seit dem nicht mehr gesehen.

Leicht erheitert fragte ich mich, ob er mich innerlich wohl genauso verfluchte und mich betitelte, wie ich ihn, aber bitte, das er und ich momentan so wenig Zeit wie möglich auch nur im gleichen Raum verbrachten, war wirklich besser, denn die Gefahr, das wir uns an die Kehle gingen, war nicht zu verhehlen, zu oft ging mir bei seiner Anwesenheit durch den Kopf was für ein Heuchler oder Arschloch er war, oder auch, das ich ihm am liebsten einen Fluch aufhalsen würde, wovon ich mich manchmal nur schwer zurück halten konnte.

Doch jetzt stand uns ein ereignisreicher, aber auch sicher für mich entspannter Tag im Cottage bevor und ich wartete auf Draco, der kurze Zeit später leicht gehetzt aussehend kam und meinte seine Termine hätten länger gedauert, weshalb ich auch die gestrige Nacht bei, oder eher unter Severus verbracht hatte.

Das war mir recht gewesen in dem Wissen, dass Lucius sehr genau wusste wo ich die Nacht verbrachte und ich hoffte, er ärgerte sich schwarz, nachdem er mir am Frühstückstisch so dermaßen dämlich gekommen war und Severus hatte mich nicht enttäuscht, denn wenn ich eines in seinen leidenschaftlichen Armen gefunden hatte, dann das Vergessen.

Hatte Severus den Schock das ich schwanger sein könnte überwunden und verschwendete keine Gedanken mehr daran, er wusste, das ich sauer gewesen war, das sie dachten ich wäre derart unvorsichtig und so schwieg er worüber ich sehr froh war.

Auch hatte ich herausgefunden das ich, mich nur auf meine Kinder konzentrieren musste um zu erfühlen und zu kontrollieren was mit ihnen war, das was Rita getan hatte war sehr gut und einmalig, wenn man so mochte, eine absolute Notsituation, da sie sich bedrängt gefühlt hatte und überfordert war und so hielt ich nun beständig einen kleinen Strang zu ihrem Bewusstsein aufrecht, damit sie mich nicht mehr derart überraschte, aber ich war mir nicht sicher, das mir nicht wieder schlecht werden würde, wenn sie mich wieder spontan rief, vielleicht sollte ich darüber mal mit Gellert sprechen?

Aber ich schob die Inferi von mir und dacht lieber an meine aktive Nacht kurz blitzen vor meinen Geist die Bilder auf wie wir Severus Bett im Manor so richtig eingeweiht hatten, sicher würde ich heute noch Probleme beim Sitzen haben, dann kicherte ich gelöst, während ich daran dachte und Severus hatte es genossen Lucius vorzuführen.

Er schien es zu LIEBEN und dafür zu LEBEN wenn er Lucius mit was auch immer effektiv zur Weißglut treiben konnte, aber nun war Draco wieder da und holte mich in die Realität, wir mussten uns beeilen, da wir nun los ins Cottage mussten, ich trug heute ein recht einfaches, grünes Kleid. Es saß eng, körperbetont und ging mir bis zu den Knien, fiel über dem Oberkörper in leichten Falten, war also gerafft und hatte einen schönen Wasserfallkragen. Außerdem hatte es lange Ärmel und war, in Kombination mit einem langen, warmen Mantel und Stiefeln genau das Richtige bei dem kalten Wetter.

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Wir betraten das Cottage, das noch immer, anders als das Manor, im spätweihnachtlichen Glanz erstrahlte. Unser Zuhause war schon wieder akribisch und vollständig in seinen Originalzustand zurückversetzt worden, schließlich wurde die Dekoration nach dem Ball von den Hauselfen entfernt und es erstrahlte in seiner gewöhnlichen, alltäglichen etwas kalten Pracht.

Ich konnte sobald wir mein kleines Cottage betraten, das zu so viel mehr geworden war als ich damals geplant hatte, diese unterschwellige, friedlich anheimelnde Stimmung fühlen und ich genoss es wieder hier zu sein in vollen Zügen. Sogleich fühlte ich mich hier doch heimisch und verstand gar nicht wie es sein konnte was die letzten Tage passiert war….Hier überkam mich immer sofort eine unglaubliche Ruhe und ein Unverständnis wie grausam und brutal die Wirklichkeit sein konnte, hier erschien es unmöglich, das ich tat was ich tat, das ich dem Lord mein Blut zu trinken gab, das ich Menschen einfach so töte, egal ob mit Gift oder dem Zauberstab oder das ich es hinnahm, das Lucius mich derart brutal strafte und ihn trotzdem als Familie sah, egal wie sauer ich gerade auf ihn war.

Hier rückte in weite Ferne was ich alles den anderen nicht sagen konnte und wollte, denn beim besten Willen ging es niemanden etwas an, das mich Lucius derart demütigte, ich wollte das nicht, ich hatte so was immer allein getragen und daran sollte sich nicht wirklich etwas ändern!

So blickte ich wehmütig auf die sanfte und kuschelige Szenerie und wusste, das hier solche unappetitlichen Themen nichts zu suchen hatten, unterdessen grinsten wir alle uns verschwörerisch an und lagen uns in den Armen und küssten uns, um allen ein gutes, neues Jahr zu wünschen.

„Hermione, Schönste, du hast das Beste verpasst, das war ein Knaller als Harry Daphne gefragt hat!“, kreischte Fred schrill und lenkte somit die Aufmerksamkeit auf sich.

„Ja, und mal echt, sie hat wirklich geglaubt Harry will sie nicht mehr fragen, ist das zu fassen?“, rollte George theatralisch mit den Augen und schlug sich auf die Stirn, was alle veranlasste zu kichern.

„Wollt ihr es wissen…..wollt ihr es wissen, was wir gemacht haben?“, bekam Fred meiner Ansicht nach gleich eine Schnappatmung so hektisch und aufgedreht schien er und ich lacht laut auf, während Draco versuchte keine allzu große Belustigung zu zeigen. So ließen wir uns alle auf den Couchen und in den Sesseln nieder, nur Daphne fehlte noch.

„Ja, ich bitte doch darum…..zu schade, dass ich nicht dabei war!“, setzte ich mich neben Harry und nahm die Hand des wie blöde vor sich hin strahlenden und er schenkte mir einen liebevollen Blick.

„Also, wir haben den ganzen Tag über Daphne gut beschäftigt und dann kurz vor Mitternacht sind sie raus in den Garten, wir haben ihn verzaubert, Blaise hatte die Idee sich das vom Manor auszuleihen, das es nicht kalt ist, der Garten hier ist ja so zauberhaft in seiner schneeweißen Pracht….“, presste sich Fred die Hand theatralisch auf´s Herz und lebte wie es schien seine romantische Ader aus, als seine hellen Wimpern gekünstelt flatterten.

„Ja und dann, im Pavillon, den wir herrlich mit echten Blumen und Kerzen geschmückt hatten und...und, es hat überall weiß geglitzert und geglänzt und dazwischen die Farbtupfer der Blumen, es war so schön und da hat er ihr dann den Antrag gemacht, auf den Knien natürlich!“, schien Astoria benebelt vor Glückseligkeit und Harry wirkte gedanklich tausend Meilen weit weg, mit einem leicht dämlich anmutenden Gesichtsausdruck.

„Jajaja und dann haben wir unser Liebesfeuerwerk, mit Monogramm und Herzen und dem größt möglichen Kitsch, punkt Mitternacht steigen lassen! Es ging über eine halbe Stunde!“, grinste George und Draco runzelte die Stirn.

„Wie, ihr wart dabei als er ihr den Antrag gemacht hat?“, schien er perplex, worauf Blaise den Kopf auf Draco´s Frage hin schüttelte.

„Nein, aber du glaubst doch nicht, dass wir uns das entgegen lassen wollten!“, leuchteten seine Zähne strahlend hell aus seinem dunklen Gesicht und Harry wurde leicht rot unter dem Gesichtspunkt, wie erwartet ausspioniert worden zu sein.

„Es war wunderbar!“, stand nun Daphne in ihrer schwangeren und verlobten Pracht vor uns und alle jubelte idiotisch bei ihrem Eintreten, was ihr zauberhafte, rote Bäckchen bescherte.

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Trug sie ein doch recht figurbetontes, knielanges, hellbraunes Strickkleid mit rundem Ausschnitt. Es war vom Ausschnitt bis zum spitzenverzierten Saum leicht seitlich durch kleine Knöpfe geschlossen und hatte lag Ärmeln. Der kleine Babybauch wurde noch mehr betont, da sie über ihm locker eine Kordel in schwarz um das Kleides gebunden hatte.

Insgesamt war sie schön an zu sehen und sie trug ihren Babybauch sehr stolz und natürlich zur Schau, hier, wo sie es noch durfte und konnte, denn in wenigen Tagen würde sie ihn verstecken müssen. Ihre Augen funkelten fast schon mit dem goldbraunen Turmalin auf dem wunderschönen gelbgoldenen Ring um die Wette.

Sie wirkte gelöst und selig, aber ihre Schwangerschaft wirkte jetzt sehr präsent, doch es sei ihr gegönnt, das sie offenbar zu kompensieren versuchte das sie es bald verbergen musste, denn sonst waren enge Kleider eher nicht ihr Stil.

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Dann begrüßte sie ungewohnt souverän und jovial zuerst Draco, der ihr am nächsten saß, um dann mir zwei Küsschen links und rechts auszuhauchen, schien ihr alles, die nun bekannte Schwangerschaft und die Verlobung eine ungeahnte Akzeptanz und Selbstsicherheit zu geben, was ich mehr als gut hieß, sie musste stark sein, ans Harrys Seite. Da hielt sie mich kurz fest und wisperte in mein Ohr:

„Du hattest Recht, Hermione, als du auf dem Ball meintest er würde schon noch mit dem Antrag rüberkommen, woher weißt du nur so was immer?“ Sie setzte sich nun neben mich, da Harry für sie Platz machte und ein Stück weg rückte, sodass sie nun zwischen uns saß.

Sie strahlte eine unglaubliche sanfte Mütterlichkeit aus, was ihr fantastisch gut stand, schien sie von innen aus regelrecht zu leuchten. Ihr langes, glänzendes, glattes braunes Haar lag sanft auf ihrer Schulter, umschmeichelte ihre sanften Gesichtszüge und ihre Augen strahlten verheißungsvoll, die Schwangerschaft ließ sie erblühen aber wohl auch, da sie jetzt die Sicherheit hatte, alles würde sich finden und würde geregelt werden.

„Nun, ich kenne Harry, wenn der Sturkopf sich was in den Schädel setzt, zieht er es durch und manchmal braucht er halt etwas Zeit!“, antwortete ich Daphne leicht grinsend und ruhig.

„Hey, das stimmt nicht, ich wollte nur symbolisch mit einem guten Vorsatz ins neue Jahr starten, also BITTE!“, kam es von Harry entrüstet und er zeigte sich eingeschnappt über meine Behauptung, verschränkte die Arme vor der Brust.

„Ein romantischer Potter, Hilfe!“, warf Draco spöttisch ein und erntete ein überraschend fieses Grinsen von Harry.

„Jupp, und wie, ich hab mich selbst übertroffen, starte ich doch in das neue Jahr als etwas ganz anderes als ich jemals zuvor war, ein werdender Papa und ein zukünftiger Ehemann!“, strubbelte er durch sein wirres, unordentliches Haar und Ron lachte laut auf als er sich auf die Schenkel schlug und meinte:

„Weißt du Harry, du warst schon immer was besonders, aber das du wieder auf allen Gebieten derart hervorstechen musst ist schon erstaunlich …aber auch irritierend!“ Mein Kopf ruckte rum zu Ron, dann riss ich meine Augen auf! Himmel, war das Ron?

Offenbar schien das Baby auf alle zu wirken die sich im Cottages aufhielten und das wie es aussah mehr als positiv! Das war nicht der alte Ron, das war ein erwachsener Ron!

„Ron, was ist mit dir los?“, wollte ich überrascht wissen und alle lachten laut, was dazu führte, dass Ron erstaunlich rot wurde und peinlich berührt wegsah.

„Das frägst du nicht ernsthaft, meine Schönste, oder?“, wollte Fred leutselig wissen.

„Genau, unser Bruder ist erwachsen, unglaublich aber wahr! Mir erscheint es fast als würde er versuchen uns unseren Job streitig machen zu wollen, um Ersatz-Papa zu spielen!“, zogen ihn die Red Devils erbarmungslos auf.

„HAHAHAHAH, versuchen wir das nicht alle!“, hatte er seine Stimme wieder gefunden und hob sich eine heiße, dampfende Tasse an den Mund und ich stimmte ihm zu, es war nicht nur so als würden Harry und Daphne Eltern, sondern irgendwie wir alle.

Ich ließ meinen Blick durch die Runde schweifen, zu Draco, der nur leicht schmunzelte und ich schenkte ihm einen wissenden Blick, war er doch auch beim Weihnachtsball mehr in die Bresche gesprungen als er es hätte tun müssen.

„Oh, da fällt mir ein, wir haben die Korsetts fertig, eines für die erste Zeit nach den Ferien, das noch nicht ganz so lang ist und ein zweites, für später. Sie sind toll geworden, wir brauchen dich GAR nicht dafür! Da wird nix´s magisches durschauen können, wir haben sogar MadEyes Auge mit einberechnet, da kommt nix durch, außerdem haben wir auch den Fluchschutz mit eingewebt, der in unserer Kampfkleidung auch eingewebt ist, sicher ist sicher!“, kam der Schelm bei Fred durch, indem er sich eine dicke Babykugel anhexte und verliebt darüber stich, mal wieder waren die beiden echte Hohlköpfe und so nickte ich nur zustimmend, hatten sie wenn ich diese großspurige Angabe hörte, doch großartige Arbeit geleistet. Schienen alle solche Auftritte von den Twins gewöhnt zu sein, da sie nicht groß darauf regierten und Fred seinen neuen Monats Bauch ließen, zu komisch.

„Freust du dich schon darauf es zu tragen, Daphne?“, wollte Draco leicht bösartig wissen und sie richtete ihre Augen auf ihn, schien abzuwägend wie sie antworten sollte und dann wurde die Stille, die daraufhin eintrat, regelrecht lastend, aber Harry mischte sich zu meiner großen Verwunderung nicht ein, akzeptierte das dies ihr Kampf war, als sie sich räusperte:

„Chrmmm, also, ja, ja ich freue mich darauf, denn es wäre mehr als idiotisch es darauf anzulegen es jemanden sehen zu lassen!“ Damit hatte sie wohl in Dracos Augen den Test bestanden und er schenkte ihr ein generöses Lächeln, während er sich lässig eine Strähne aus der Stirn strich.

Dann zischelte es plötzlich neben Draco und er wandte sich mit einem bösen, abwägenden Blick um, sah, die kleine, grüne Schlange, die sich auf seinem Sessel schlängelte, worauf er naserümpfend meinte:

„Potter, pass besser auf deine Haustiere auf!“, ließ er sich aber nicht aus der Ruhe bringen und wirkte ganz lässig.

Sofort zischelte Harry etwas und die kleine Schlange machte sich schnell auf den Weg zu seinem Herrchen, konnte man das bei dem Tier so sagen, fragte ich mich amüsiert, als sie sich auf Harrys Arm schlängelte. Gleichzeitig sah ich wie Dracos Blick überrascht zu seiner Hand ging und Harry sagte unvermittelt:

„Woher kommt das, da spricht noch wer Parsel!“

Draco schenkte mir einen fragenden Blick und hob seine Hand. Mein Blick fiel sofort auf den Ring, den ich ihm geschenkt hatte und sah, dass die beiden Schlangen gerade wieder in ihre Ausgangsposition glitten.

„Potter, sag noch mal was du gerade gezischt hast!“, befahl Draco.

Harry schien genauso wenig zu verstehen was los war wie die anderen, doch er tat was Draco wollte und ich hörte das Zischen von ihm, dann sah ich wie sich die kleinen, goldenen Schlagen um Dracos Finger bewegten und hörte ein leises Zischen.

„Was sagen sie?“, fragte Draco, während er die Hand sinken ließ und Harry ansah.

„Wahrlich, ein Slyhterin!“, übersetzte Harry und fragte dann: „Was ist das für ein Ring?“

Draco schenkte mir ein breites Grinsen und erklärte dann leicht arrogant, während er sich den Ring an seinem Finger noch mal ansah:

„Das ist Hermiones Weihnachtsgeschenk an mich gewesen, ein Ring, der angeblich Salazar Slytherin gehört hat und ich denke, wir haben gerade den Beweis erhalten das er ihm wirklich gehörte!“ Draco schien sehr stolz darauf und ich freute mich das mein Geschenk derart passend war, alle anderen staunten und schienen über das Gehörte nachzudenken, somit unterbrach ich ihre Gedanken, aber wir hatten noch so viel zu bereden, also fragte ich neugierig:

„Nimmst du deine Schlange mit nach Hogwarts?“

„Ähm, ich bitte doch darum, da wir ja nicht verstehen was sie sagt, wäre es mir lieber, vor allem wenn wir dann hier ein Baby haben!“, warf George geschäftig ein und machte schon ganz auf Glucke Molly, das würde ja was werden, schmunzelten alle über die Twins.

„Keine Sorge, ich wollte Apsis schon mitnehmen! Ich dachte mir, ich gebe ihr Auslauf, indem sie die Rohe des Basilisken erobern kann, das wird dir Spaß machen, nicht wahr meine Süße!“, hob er sie an und sprach mit ihre diese zungenbrechende Sprache, was dazu führte das sie mit ihrer langen, dünnen und gespaltenen Zunge über seine Gesicht leckte, also wenn man das lecken nennen kann, arch… nun, wem es gefiel.

„Das freut mich und das du dann einen kleine Spion in den Rohren hast Potter, aber mal was anders ….Ich wollte dir Daphne und auch dir Astoria, unser herzliches Beileid zum Verscheiden euer Stiefmutter, im Namen von Hermione und mir aussprechen, sowie auch im Namen der restlichen Familie Malfoy!“, wusste Draco wie er ein Thema effektiv wechselte, denn sofort verstummte die gesamte Runde geschockt und die Augen der Anwesenden waren versucht aus den Höhlen zu treten, als die Information zu sacken begann.

„Wie…!“, „Wann…!“, „WASSSS???“, „SIE ist TOT?“, „Warum?“, wurde von einer Sekunde zur nächsten die Ruhe durch den Sturm ersetzt.

Dann hob Draco bestimmt die Hände und bat um Ruhe, bevor er anfing den Mund öffnete, um zu sprechen und hier hielt ich mich absichtlich zurück, denn ich fand es nicht gut mit sooo etwas anzugeben, wenngleich ich es wirklich geschickt gefunden hatte, dass niemand bemerkt zu haben schien, WIE ich Greengrass vergiftete.

„Am Silvesterball hat sich eure Steifmutter entschieden von dieser Welt zu verschwinden!“, kurz und schmerzlos sank Daphne neben mir etwas kraftlos in die Couch und Harry warf ihr besorgte Blick zu, wussten doch alle was Daphne und Blaise beim Ball im Manor erfahren hatten, was Mrs. Greengrass plante und Astoria sah mich forschend aber auf keine Fall betroffen an.

„Warum, wissen wir noch nichts?“, fragte Daphne etwas matt, darauf zuckte ich die Schultern während Draco antwortete:

„OH, keine Ahnung, ich weiß nur, dass die Beerdigung morgen ist und ich daran als Abgesandter der Malfoys teilnehmen werde….warum ihr nichts wisst, keine Ahnung? Aber davon abgesehen schien euer Vater eh leicht neben sich, vielleicht ist er geistig etwas abgelenkt? Er wirkte wirklich überfordert!“

„Himmel und nun???“, wollte Daphne wissen, die leicht blass um die Nase war.

„Erstmal nichts, euer Vater ist bestimmt nicht willens und in der Lage irgendwelche Verlobungen voranzutreiben!“, kam es kühl von Draco, als Daphne wieder auftauchte und meine Hand vorsichtig in ihre nahm.

„Das warst du, oder Hermione?“, flüsterte sie sanft und schien nicht wirklich über das Ableben der Frau entsetzt gewesen zu sein, sondern sie hatte gleich die richtige Schussfolgerung gezogen, dass ich das nervige Weib ermordet hatte für Sie, für Harry und für das Baby, das ich mir die Hände schmutzig gemacht hatte um sie zu schützen.

„Ja!“, scheute ich mich nicht es zuzugeben, worauf Draco verhalten lachte.

„Sie war genial, sie hat sie vergiftet….nur denke ich nicht, das ihr die Details hören wollt!“, unterstrich er seine Worte mit einer abwägenden Geste und ich konnte nur Harry hören, der seine Hand nun über Daphne hinweg auf meine legte, die noch immer in der Hand seiner Verlobten lag.

„Danke, was du alles tust!“, neigte er demütig seinen Kopf, er wirkte nicht glücklich darüber was ich getan hatte oder darüber, dass das es nötig gewesen war, aber er akzeptierte es und schien damit leben zu können. Er wirkte eher beschämt, dass ich für ihn morden musste und ich lachte rau auf und durchbrach die recht lasterhafte Stimmung.

„Bitte, also DIESER Mord, ging mir leicht von der Hand und mal ehrlich, der Ball bei den Lestranges hatte etwas außergewöhnliches vertragen können, das war stinklangweilig,…. ich muss euch wenn etwas ganz anders gestehen, was ich schlimmer und verwerflicher finde!“, löste ich sanft meine Hände aus den Griffen meiner Freunde und stand auf, da ich mich bewegen wollte.

Jetzt schwiegen alle höchst gespannt nach meiner Ankündigung und folgten mir mit großen Augen, während ich auf und ab ging.

„Also, ich war ja in Asow, sehr schön, sehr anders….unser Plan hat geklappt Jungs, ich war in Nurmengrad!“, eröffnete ich was ich getan hatte.

„Ja, das haben wir uns schon gedacht, nachdem wir den Artikel im Propheten vom Käfer gelesen haben und Draco uns informiert hat, das du gut zurück bist und alles geklappt hätte!“, warf Harry ein und ich schloss kurz die Augen.

„Ja, schön, dass ihr das Kombiniert habt, aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…!“, biss ich unwohl auf meiner Lippe, bis Draco die gespannte Stille durchbrach:

„Wir haben Grindelwald!“ Er ließ die Bombe platzten, dann brauste auf diese bedeutungsschweren Worte ein regelrechter Sturm los.

„WASSSSS!“, „Wie, seid ihr IRRE!“, „Der ist doch Gefährlich!“, „Moment mal, wie hast du das geschafft?“, „Ein Ausbruch?“, „Himmel, bist du VERRÜCKT!“, „Das hätte auch in die Hose gehen können!“

Harrten wir einfach aus, bis die Entrüstung abflachte und nur noch alle mit geröteten, erregten Gesichtern uns nervös und gespannt entgegen sahen, dann nahm ich meine unruhige Wanderung wieder auf.

„Leute, was soll ich sagen, als ich bei Grindelwald in der Zelle war, konnte wir reden, aber der Mann ist nicht einfach, aber er weiß VIEL und kann viel! Er ist wichtig…und da hab ich mich spontan entschieden ihn mitzunehmen und nun, mir fiel keine andere Idee ein, als ihn durch RITA zu ersetzten...!“, hörte ich das entsetzte Luftholen.

„Du hast was?“, fragte Blaise mehr als überrumpelt mit krächzender Stimme.

„Ich habe sie ausgetauscht, Grindelwald oder besser Rita wird, Mitte Januar sterben und dann ist Grindelwald offiziell tot! Sorry, ich weiß etwas verwirrend!“, erklärte ich kalt, bemühte mich nicht auf das zu hören, was mir bei dieser so emotionslosen, kalkulierten Tat mein Gewissen dann doch sagte, überhörte ich meine Schuldgefühle.

„Wo ist ER?“, ertönte die ernste Stimme von Harry, aber er schien nicht übermäßig schockiert wie zum Beispiel Ron, der gerade einen Fisch auf dem Trockenen erfolgreich imitierte mit seinem offenen zuckendem Mund, oder aber auch Blaise, der erstaunlich blass war trotz seinem dunklem Teint, oder zu den Mädchen, die sich synchron die Hände vor dem Mund geschlagen hatten, oder der Anblick der Twins, sahen die RedDevil´s doch mal herrlich sprachlos aus.

„In meinem Stadthaus, in London!“, gab ich kund.

„Der Käfer…also Rita, wird …ist, Tod?“, stotterte nun Ron.

„Ja, Ron ich habe mich in der Zelle dafür entschieden, das sie unwichtig ist und somit ihr zukünftiges Ableben vertretbar ist….schlimm oder?“, gab ich es bedrückt zu und versuchte aber gleichzeitig, das Geständnis auszusparen, das ich Rita in einen Inferi verwandelt hatte, da ich immer noch nicht wollte das SIE hier wussten, dass ich ein Nekromant war und Draco hatte versprochen zu schweigen, beziehungsweise wusste auch er es nicht genau, da ich auch hier herumgedruckst hatte. Er wusste doch selbst wie andere auf dieses Thema reagieren könnten und hatte sich mit einer lückenhaften Erzählung zufrieden gegeben.

„Du, Du, Du hast Grindelwald ….einen der gefährlichsten Verbrecher unseres Jahrhunderts….befreit?“, stotterte nun, George.

„Du hast wirklich einen Gefängnisausbruch begangen?“, wisperte Astoria entsetzt.

„Du hast Nurmengard geknackt?“, grinste Fred wie irre.

„Ja, hast du sie noch alle, wenn sie dich geschnappt hätten!“, keifte nun Harry los, wobei er mich mit aschgrauem Gesicht ansah.

„Tja, haben sie aber nicht, ich muss sagen, der Ausbruch war erschreckend einfach!“, meinte ich überheblich und Harry sah Draco vorwurfsvoll an.

„Das hättest du verhindern müssen!“, warf er ein und Draco sah ihn verärgert an, hielt nicht ein, sondern plapperte erregt darauf los:

„Ja, was hätte ich denn noch tun sollen, ich hatte mit Vater und Severus auf der Jagd genug zu kämpfen, um sie von Hermiones Spur abzulenken….“, trat ich ihn schwungvoll vor das Schienbein, zwar offensichtlich für alle, aber egal, da es dieses Thema war, welches ich hier mit Sicherheit nicht besprochen haben wollte, worauf er auf jaulte, um mich dann böse anzufunkeln „…ist doch wahr!“, rieb er sich nun sein schmerzendes Schienbein.

„Was wissen wir nicht? Was verschweigst du?“, schlich sich sofort großes Misstrauen in Harry´s Ton, der extrem zweideutig klang, war er zwar sehr beherrscht, aber auch ungeduldig und ich wusste nicht was ich sagen sollte, das wollte ich nicht hier besprochen haben, eine Demütigung die ich nicht gebrauchen konnte. Mir war es sehr unangenehm zuzugeben, dass mich Lucius dazu gebracht hatte meinen Stolz zu vergessen, daher warf ich nun Draco einen verstimmten Blick zu und er zuckte nur lässig die Schultern.

„Nun, ihr wisst, dank Blaise und Daphne bestimmt, dass es auf den Ball im Manor Ärger gab, zwischen Lucius und mir….und auch Severus und Draco, es ging sehr ungemütlich zu!“, begann ich ruhig.

„Ja, sie haben es uns erzählt, auch das du dein Kleid wechseln musstest!“, warf Harry ein und zeigte das ihm der Gedanke gar nicht behagte, was das bedeutete, zog er eine verstimmte Grimasse.

„Schaut alle nicht so, es ist nichts Nennenswertes passiert, außer, dass mein schönes Kleid dran glauben musste….leider!“, erklärte ich etwas verschnupft und verschränkte die Arme vor der Brust, denn wirklich, das Kleid hatte ich gemocht, ich hatte es schließlich selber ausgesucht.

„Dein Vater….echt, Malofy!“, wrang Harry wütend seine Hände und Draco warf ihm einem blasierten Blick zu, der aber noch nicht mal besonders abweisend war, da er wohl ähnlich dachte, hätte wirklich nie in meinem Leben vermutet, das sich Harry und Draco mal so nah sein würden in ihrer Meinung.

„Nun, wir haben uns auch am nächsten Tag gezofft und dann bin ich abgereist, das hat den Herrn der Schöpfung nicht so zugesagt und nun….sie haben mich gesucht, Draco hat dafür gesorgt, dass sie mich nicht zu früh FINDEN! Ende der Geschichte, damit bin ich aber auch ganz allein auf mich gestellt gewesen und ich stehe dazu, Gellert Grindelwald ist durchaus interessant und vielleicht für unsere Zwecke zu gebrauchen!“, versuchte ich sofort abzulenken.

„Ja, aber was ist wenn wir ihn nicht steuern können, ich mein er ist BÖSE!“, warf Blaise weitsichtig ein.

„Ja, das ist das Problem, wobei er mittlerweile 113 Jahr alt ist und anders als Dumbldore, der zwar drei Jahre älter ist, so ist er doch durch eine 51 jährige Gefangenschaft gezeichnet, er ist nicht mehr das was er mal vorher war, wobei man natürlich NICHT den Fehler begehen sollte, ihn zu unterschätzen, das wäre dann wohl das Letzte was man in seinem Leben tut“, erklärte ich geschäftig.

„Ich hab ihn gesehen, er macht sich langsam, aber ich stimmte mit Hermione überein, er ist vielleicht Lebend mehr wert als Tot und ehrlich, er kann einem leid tut. Ein so stolzer Mann und jetzt ist er ein ausgemergelter Schatten!“, zeigte Draco wie er ihn erlebt hatte „…ich habe mich viel mit der Gesichte von Grindelwald auseinandergesetzt und ehrlich, als ich ihn im Haus aufgesucht habe, war ich erstaunt, er ist agil, aber wie es scheint geläutert…nein, eher demütig, aarch..keine Ahnung, auf alle Fälle fand er es nicht schlimm als unser „Gefangener“ im Haus und im Garten begrenzte Freiheit zu haben, meinte, dass wäre schon ungewohnt! Also ich glaub nicht, dass dieser Mann jemals nett sein kann, aber ich denke nicht, dass er noch so etwas wie die Herrschaft über die Zaubererwelt anstrebt, echt nicht!“

„Schön, dass du das auch so siehst Draco, das war auch mein Eindruck, ich dachte mir, ich könnte das Risiko eingehen ihn zu befreien, da er keine direkte Bedrohung für die magische Welt mehr wäre. Da er nur noch ein Ziel hat und wenn diesem entgegen strebt….!“, warf ich ein, wurde jedoch unterbrochen.

„WAS“, erschallte es aus mehreren Mündern gleichzeitig, sodass ich gar nicht dazu kam zu antworten, da dies zu meinem Erstaunen Harry tat:

„RACHE…Rache, an Dumbledore!“, verstummten bei Harrys bestimmten Worten alle und ich nickte sachte.

„Ja, Harry, dieser Mann wird, wenn von Rache angetrieben, ich denke sehr viel mehr kommt da nicht mehr!“, stimmte ich zu und Harry hatte es wirklich getroffen.

„Wie kommt ihr darauf?“, wollte George wissen, worauf ich fortfuhr;

„Er hat es mir gesagt….., das hab ich noch nicht mal dir erzählt Draco, er meinte, in DEM DUELL, das Dumbledore berühmt gemacht hat, sein Sieg über Gellert….das war gar keiner, er erzählte mir, dass er ja der Besitzer des Elderstabes war und nun, Dumbledore wäre nie und nimmer soooo mächtig gewesen um ihn besiegen zu können, aber er Grindelwald hätte es nicht gekonnt. Er hätte nicht gegen seine Liebe auf Leben und Tod kämpfen können, er war sehr gebrochen als er meinte, dass Dumbledore es sehr wohl gekonnt hat und er die Chance ergriffen hat, sich zum Herren des Stabes zu machen und nun Gellert für den Rest dessen Lebens wegzusperren. Es tat mir fast im Herzen weh, als er das erzählte!“

„Wow, heftige Geschichte!“, meinte Fred erstaunlich ernsthaft.

„Wenn man das so hört, sagt man armer Mann!“, wandte Blaise ein.

„Wie schrecklich von seiner Liebe, der man selbst nichts tun kann, besiegt zu werden, das derjenige keine Skrupel hatte jemanden zu verletzten, das ist…das ist…arch…!“, wisperte Daphne traurig.

„Hinterlistig und gemein und zeugt davon das derjenige keine tiefen, aufrichtigen und echten Gefühle hat!“, wandte Ron überzeugt ein.

„So kenne ich den Alten!“, kam der pragmatische Harry daher und klang leicht verbittert.

„Wow, Dumbledore hat es echt geschafft unserer kleinen Runde hier die Illusion des netten Opas von nebenan zu nehmen!“, warf Draco sarkastisch ein und grinste spöttisch in die melancholische, leicht depressive Runde.

„Aber ich glaub nicht das Grindelwald lügt, denn mal ehrlich, es stimmt, wenn das was wir über den Stab herausgefunden wahr ist, dann hätte Dumbledore Gindelwald nicht besiegen können, das heißt ER spricht echt die Wahrheit, er konnte es nicht…Dumbledore aber sehr wohl…was meint ihr, ging es ihm in dem Moment um den Stab?“, wollte George überlegend wissen.

„Keine Ahnung, aber dafür hat die Schönste ihn ja geholt, nicht wahr mein Liebling?“, wandte sich Draco kalt grinsend zu mir.

„Korrekt, als ich bemerkte, dass die Informationen nicht in fünf Minuten von Grindelwald zu holen waren, handelte ich….und es hat geklappt Harry, also maul nicht rum. Ja, es war gefährlich und an sich ein Himmelfahrtskommando, aber trotzdem nötig!“, erklärte ich kompromisslos und Harry hob die Hände, wie als ob er sich ergab.

„Dann ist der Käfer also nun Tod, oder bald Tod, oder was auch immer!…. nun, um sie ist es echt nicht schade!“, warf Ron erstaunlich kaltblütig ein und schob sich einen Keks in den Mund und Astoria kicherte amüsiert auf und selbst Daphne trank nun einen Schluck Tee als sei nichts passiert. Ich blickte erstaunt in die Runde, da ich mich echt fragte ob man noch sagen konnte, dass wir normal waren, schließlich stand nicht nur ich, sondern auch sie hinter meiner kaltblütigen und herzlosen Entscheidung.

„OH….oOhh, mal weg von dem hochgeistigen Themen, die deprimieren eh nur,…sag mal Schönste, du hast nicht mit unseren urlangweiligen Bruder getanzt, das ist echt eklig!“, verzog Fred sein Gesicht zu einer angeekelten Fratze und löste damit ein Lachen bei uns allen aus.

„Doch, das hab ich und soo unglaublich schlecht tanz Percy gar nicht,… vielleicht etwas steif….“

„Ja steif ist wohl das Wort das zu ihm passt, ich stell mir gerade vor… wenn er überall so steif ist, dann können sich die Frauen glücklich schätzen!“, kicherte Fred böse und zeigte, dass er mehr als nur ein Devil war, wahrlich kein netter Junge.

„Bäh, Fred, das wollte ich nie in Gedanken vor mir sehen!“, war Ron etwas weiß um die Nase und wuschelte durch sein Haar. „Ihr reicht mir völlig…..“, nuschelte er noch in seinen nicht vorhanden Bart.

„ZU schön, dass das Wiesel sich mit euch beiden Chaoten abfindet, weiß es dieser Lee Jordan nun schon?“, wollte zu meinem Erstaunen Draco sehr interessiert wissen und deutete auf die Armbänder, die die beiden gut sichtbar trugen.

„Ähm, nö!“, zeigte Fred eine gewisse Scheu.

„Glaubt ihr echt, dass er SOOO doof ist?“, gab er zu meinem Erstaunen nicht auf.

„Also bitte, denkst du echt, wir sind doof und verstecken es nicht gut!“, warf George erregt ein.

„Nein, das nicht, aber ich wollte eurem Freund eine gewisse Intelligenz zusprechen, entschuldigt!“, zuckte er die Schultern und lehnte sich zurück, währenddessen George umgehend in ein brütendes Schweigen versank, meldete sich Fred zu Wort und überging dieses Thema was die drei wie es schien nicht zum ersten Mal besprachen, zeigte mir dies mal wieder, dass sie ein sehr viel engeres Verhältnis hatten, als man glauben wollte. Stattdessen wechselte Fred das Thema und fasste für uns zusammen:

„Es gab inzwischen eine Ordenssitzung, die letzte im alten Jahr! Nix spannendes, außer, dass der Alte ab jetzt wieder öfters im Schloss ist und ganz sein Augenmerk auf dich legen will Harry und das Hauptthema warst natürlich du, Schönste und das Dad zu unserem absoluten erstaunen auf den Tisch gehauen hat und meinte Ron und auch Harry würden sich in gut entwickeln und sie sollen nicht so auf dir herumhacken. Selbst Mum gegenüber war er bestimmt und ist ihr über den Mund gefahren!“

„Arthur ist laut geworden?“, wollte ich erstaunt wissen, so kannte ich den gemütlichen Mann gar nicht.

„Ohja, und wie! Er war regelrecht sauer und er meinte, der Tod deiner Eltern sei für dich auch belastend, er ist wie ein Ritter in schimmernder Rüstung zu deiner Rettung geeilt!“, führte Fred breit grinsend aus, ihm war klar, das mir das nicht gefiel, aber nun gut, so hatten wir wenigstens einen Fürsprecher.

„Sie haben noch Nurmengrad angesprochen, aber da wir jetzt den Kontext kennen, brauchst du dich um Dumbledore nicht zu sorgen, er war hier sehr relaxt, schien nicht besorgt! Nur eine Sache, da ließ er keine Ruhe….“

„Ja, es ging um die Frau, die mit Lucius Malfoy essen war und er forschte bei Snape immer wieder nach, ob er sie vielleicht nicht kannte und dann ging es um die Frau die auf dem Ball mit den Malfoys tanzte und die ER im Arm hielt, da wollte Dumbledore wissen ob Snape sie nicht doch kennt. Tonks war sich sicher, dass dies auch die Frau vom Essen war, als aber Snape immer wieder verneinte und er dem Direktor die Frage stellte, ob ER eine Vermutung hätte, meinte dieser im O-Ton „IN der Tat…vielleicht, vielleicht!“, hört sich gefährlich an, wenn ihr uns fragt!“

Ich lauschte gespannt und nickte überlegend, ja, es hörte sich so an als würde der Alte etwas vermuten und beginnen an Severus zu zweifeln. Was nicht gut wäre, aber woher sollte er wissen, dass ich eine Malfoy war?

„Nun, sollte er etwas ahnen, werden wir sehen ob ich nicht genügend gegen ihn in der Hand habe um ihn zum Schweigen zu bringen.“, blieb ich ruhig, es war so wie in Nurmengrad, sobald es ernst werden könnte, fühlte ich nicht mehr viel, das war erschreckend, aber es geschah immer öfters, das ich dann innerlich dermaßen kalt wurde, das Emotionen wie Nervosität oder Angst gar nicht aufkamen.

„Du hast keine Angst?“, „Ich mein, das ist Dumbledore!“, wisperten Astoria und Daphne geleichzeitig.

„Hey, er ist ein alter Mann, der viel Dreck am Stecker hat! Also nein, ich werde ihn nicht unterschätzten und eine direkte Konfrontation nicht suchen, aber sollte ich müssen, bin ich gerüstet! Und ich bin mir sicher, dass ich ihm etwas entgegensetzten kann!“, war ich mir bewusst, dass ich ihn nie, niemals würde als leicht zu übertölpeln einschätzen durfte, aber hey, ich hatte Gellert Grindelwald, was sollte er mir großen anhaben können, ich hatte Harry und, und, und…..

„Ich bewundere deinen Mut und deine Entschlossenheit!“, warf mir Blaise mit flammenden Blick zu „…und dich Harry bewundere ich noch mehr, da du wieder regelmäßig zu dem Alten musst und dich auch noch im Griff hast!“, meinte er auch noch, was Harrys Wangen leicht rosa färbte.

„Ja, Harry, wie steht es mit deiner Okklumentik, die muss stehen! Wenn er dich wieder in der Mangel hat!“, wollte ich wissen und er sah mich sofort an.

„OH, die steht! Daphne und ich haben nie aufgehört zu trainieren und hier habe ich noch zusätzlich mit Blaise geübt, also du siehst wir denken an alles!“

„Hey…hey, mir fällt da was ein, wie lief es eigentlich mit Krum, wie geht es ihm?“, warf da Ron ein und sah mich interessiert an.

Ich blickte auffordernd zu Draco, da ich es nicht war die ihn zuletzt gesehen hatte, was wusste denn ich?

„Ähm, jupp dem geht es gut….äh….er hat dir sogar schon geschrieben …ich also,… du hast geschlafen!“, stotterte Draco ja selten, aber jetzt gerade tat er es, wussten doch er und ich, dass ich nicht geschlafen hatte, sondern mich von den Schlägen erholt hatte, zudem war seine Reaktion genug, auf das uns die anderen wie Wölfe auf der Jagd ansahen.

„Oh, und dann?“, wollte ich interessiert wissen.

„Na, ich hab ihm in deinem Namen einen fantasievollen Brief zurückgeschrieben, du weißt schon, die Gala war wunderschön, du wärst noch gerne in seinem Bett gelandet…blablabla und das du gehen musstest weil Rita dich nervt, du ihn aber als Dank gerne wiedersehen würdest….!“, tat er ganz leger und lässig, aber ich war fast dankbar, das er mir das abgenommen hatte, weil er das selbstständig getan hatte und so sagte ich ernsthaft:

„Ich danke dir Draco, das hast du gut gemacht!“ Ich war wirklich froh, dass das Thema Asow und Victor damit ad acta gelegt werden konnten.

„Noch eine Frage zu dem Kind…das da kommt, habt ihr Red Devils es euch nun überlegt, ob ihr das schafft, diese Doppelbelastung?“, wollte ich nun noch wissen, auch weil ich das Gespräch von Grindelwald, Inferi und Strafe ganz weit weg lenken wollte und was lud dazu mehr ein, als über die offenen Fragen das Baby betreffend zu sprechen.

„Wir schaffen das, keine Sorge!“, tönte Fred vorfreudig.

„Ja, und das freut mich echt Jungs aber ich bin mir immer noch unsicher, ob wir das von Euch verlangen können?“, kam es vorsichtig von Harry und ich sah, wie sich George empört streckte.

„Ja, das kannst du, es ist ungewohnt und natürlich eine Umstellung für uns beide, aber ansonsten, klar….immer gerne! Wir freuen uns auf ein Baby und außerdem… Bitte, wir haben Ron und Ginny erlebt, wir kommen aus einem kinderreichen Haushalt, wir schaffen das schon, es gibt schlimmeres!“, wirkte es anders als beim ersten Gespräch wirklich so als hätten sich die Twins mit der neuen Situation auseinandergesetzt, die da auf sie in Form eines Kindes zukommen würde und schienen wirklich und wahrhaft dem Ganzen gewachsen zu sein.

„Das ist schön!....“, sagte ich als mich Harry unterbrach.

„Halt, ich hatte da noch eine Idee, ich wollte Dobby fragen, ob er bei mir arbeiten will, er wäre der perfekte Babysitter, oder das ist doch bei euch normal, Malfoy?“, wandte sich Harry mit geschäftiger Miene zu Draco und blickte ihn fragend an.

„ÄH….ja, klar, das ist nicht ungewöhnlich!“, kam es perplex von Draco.

„Gut, ich hätte ein schlechtes Gewissen Fred und George so lange von ihrem Geschäft fern zu halten! Ich will nicht, das wir ihnen zu sehr zur Last fallen.“, zeigte sich Harry sehr überlegt und reif.

„Aber Harry, das ist dein Kind, das ist keine Last!“, warf nun Fred fast beleidigt ein.

Doch Daphne schaltete sich nun leise, aber fest ein: „Trotzdem sollten wir auch andere Lösungen in Betracht ziehen und ich finde Harrys Idee gut, also, lasst uns doch bitte darüber reden!“ Ich nickte zustimmend, doch Draco hatte etwas ein zu wenden. Harry ergriff bei Daphnes Worten zustimmend ihre Hand und schenkte ihr ein dankbares Lächeln, offensichtlich hatten sie über seine Idee schon gesprochen und Daphne sie für gut befunden zu haben.

„Also ich weiß ja nicht Potter, diese Idee mit Dobby….ich mein, er gehört meiner Ansicht nach als Unsicherheitsfaktor gezählt, hat er doch schließlich schon bei meinem Vater verräterische Tendenzen gezeigt!“, meinte nun Draco vorsichtig.

„Er hat Recht Harry, Kreacher hat dies doch auch bei Sirius getan, Hauselfen können auch hinterlistig sein!“, warf Ron ein und erinnerte mich daran, das wir bisher Kreacher nie gerufen, noch Harry als neuen Herrn vorgestellt hatten, aber nun gut, tangierte uns ja eher weniger, da dieser am Grimmauld Place festsaß, dafür hatte ja Dumbledore gesorgt.

„Ja, aber ich mein sowie ihr Dobby behandelt habt, ist es nicht verwunderlich, oder Malfoy?“, wollte Harry gerade stur bleiben.

„Also, Potter, jede Medaille hat zwei Seiten, also bitte! Dobby war kein einfacher Elf, frag Hermione wie wir die Elfen bei uns behandeln und nur keine Sorge, es sind derer mehr als ein Elf, den wir unser Eigen nennen!“, konnte Draco so herrlich angepisst und hochtrabend reden, wenn ihn etwas ärgerte und ich nickte.

„Das stimmt Harry, an sich sieht man die Elfen fast eh nie und ich hab jetzt nicht wirklich gesehen das sich Lucius mit einem Elf mehr als nötig abgeben würde, sie Leben ihr Leben im Manor und wirken ….zufrieden? Aber ich kann mir durchaus vorstellen das es einiges an Konfliktpotential geben kann bei einem Elfen wie Dobby!“, wandte ich zustimmend ein.

„Nun gut, wie auch immer, ich vertraue Dobby!“, erklärte Harry und klang sehr kompromisslos, sah in die Runde und als keiner darauf etwas erwiderte, fuhr er fort: „Gut, dann lasst uns das mit Dobby gleich klären, denn solange kein anderer eine glorreiche Idee hat, finde ich meine immer noch gut, mal ehrlich, es würde es den Twins sehr erleichtern nicht nur, das sie ja das Geschäft, den Haushalt und das Baby haben…müssen sie doch auch für den Orden und uns spionieren, ich denke mehr Hilfe wäre durchaus angebracht!“, warf Harry bestimmt in die Runde und ich nickte zögerlich, aber zustimmend, auch Draco nickte leicht wiederwillig, worauf hin Harry rief:

„Dobby, komm bitte, ich brauche deine Hilfe!“

Gespannt warteten wir und schon wenige Sekunden später erschien mit einem leisen Plopp der kleine Elf vor ihm, erstaunte es mich immer wieder das die Hauselfen durch jeden Zauber kamen und das er Harry überhaupt gehört hatte, hier rein kam, ganz gleich ob Blutmagie oder Fidelius, Elfenmaige, dachte ich versonnen. Dobby warf sich sofort quietschend, mit großen, aufgeregten Augen vor Harrys Füße und legte mit erregter Stimme los:

„Dobby kommt sofort wenn Haarrryy Potter ruft! Dobby hilft Harry Potter, Sir, immer! Was kann Dobby tun?“

Harry lächelte leicht als Dobby sich aufgeregt umsah und quietschend weiter sprach:

„Und da ist Mr. Weasley, Sir, Dobby freut sich sie zu sehen und Miss Granger, Dobby ist sehr erfreut!“, schlackerten seine großen Federmausohren hin und her. Ich nickte ihm freundlich zu, doch dann sah ich deutlich wie seine Züge erstarrten:

„Was macht der junge Mr. Malfoy, bei Harry Potter!“ Dobby wollte sich gerade schützend vor Harry drängen, als dieser ihn zurückhielt:

„Das ist ok …Dobby, er ist hier willkommen und er tut mir nichts!“

Der kleine Elf ließ sich jedoch nicht davon abbringen Draco böse an zu starren und sich vor Harry zu drängen, dieser fuhr sich jetzt leicht genervt durch die Haare, sah Draco an.

„Aber das ist Mr. Malfoy, ein böser Zauberer!“, quiekte Dobby aufgeregt und sah verständnislos zwischen Harry und Draco hin und her, schließlich sprach Draco erstaunlich ruhig und eindringlich, dabei, zu meinem großen Erstaunen, wuchtete er sich sogar aus seinem Sessel um vor dem Elfe in die Hocke zu gehen, sodass sie auf einer Augenhöhe waren:

„Ich tue weder dir noch Potter etwas Dobby! Du weißt, deine Panik ist überflüssig, Dobby, du kennst mich doch!“ Dobby sah Draco mit talergroßen Augen an, wohl überrascht, dass er sich auf seine Höhe hinab begab und antwortete schließlich erstaunlich unsicher:

„Aber Mr. Lucius Malfoy ist ein so böser Zauberer, er hat Dobby….!“ Draco unterbrach ihn herrisch mit einer Handbewegung, maß ihn etwas drohend und antwortete:

„Ich bin aber nicht mein Vater und war es nie, das weißt du Dobby. Du weißt sehr wohl zu unterscheiden, das weiß ich und du weißt sehr genau, warum dich mein Vater SO behandelt hat!“

Die Spannung im Raum war förmlich fühlbar, alle beobachteten sehr interessiert den Disput zwischen dem kleinen Elfen und Draco, der sich nun wieder erhob und zurück auf den Sessel sank, die Arme abweisend vor der Brust verschränkte und kalt forderte, ganz wieder der Malfoy:

„Erzähl ihnen Dobby, warum Vater dich so hart behandelt hat, erzähl ihnen was deine Aufgaben bei uns waren und bedenke, du hast uns verraten, an Potter!“, grollte Draco sehr wohl.

Dobby musterte Draco leicht ängstlich, denn Draco hatte gerade einen leicht verbitterten Ton drauf, aber der Befehl war nicht zu überhören, er klang nun Lucius ähnlich, hörte sich so kalt an wie dieser, schließlich, da der Elf nicht sprach, beugte sich Draco vor, legte dabei seine Hände auf seine Oberschenkel und fasste Dobby eindringlich ins Auge, sah ihn herausfordernd an.

„Du willst es nicht erzählen? Soll ich es tun? Sie werden es erfahren, sie müssen zuvor wissen, dass du nicht ganz so selbstlos handelst wie du immer tust und dass du nicht ganz unschuldig daran warst das Vater dich versucht hat zu erziehen!“, meinte er kalt und eindringlich, dann starrten sich die beiden weiter unverwandt an, wobei sich in Dobbys Augen viele Emotionen zeigten Draco aber kalt und unbeugsam blieb. Wut, Angst, Zorn und wohl auch Scheu und auch eine Prise Scham, zeigte Dobbys Blick, doch bevor er etwas sagen konnte, unterbrach Harry die Diskussion energisch:

„Das ist doch jetzt egal, dein Vater hat ihn misshandelt, egal welche Gründe er dafür hatte, das geht nicht und Dobby hat mich gerettet, dafür bin ich dankbar und ich vertraue ihm. Mir ist gleich was ihr da für eine Geschichte habt Malfoy!“

Draco hob seinen plötzlich verwunderten Bick und ich sah, dass er Harry spöttisch angrinste.

„Ah, er wollte also immer nur dein bestes …und was war mit dem Klatscher? Den hat er doch sicher auch verzaubert, oder Dobby? Und Potter, willst du dein Kind einem Elf anvertrauen, ohne die ganze Geschichte zu kennen, hast du nichts dazugelernt, das nicht alles ist wie es zuerst aussieht?“, fragte er höhnisch.

Woher er das mit dem Klatscher wieder wusste, überlegte ich, aber gut, vielleicht hatte er einfach nur kombiniert, nachdem nach dem Vorfall in der Kammer des Schreckens bekannt geworden war das Dobby, Harry geholfen hatte, hatte Lucius dies Draco sicher mitgeteilt. Ich war überrascht über sein Verhalten, aber andererseits hatte er ja auch irgendwie Recht, Dobby war schon ziemlich weit gegangen um Harry aus Hogwarts zu vertreiben. Sein Blick war am Ende wieder zu Dobby gegangen, eisig und fordernd geworden und Dobby nickte nun schuldbewusst, bevor er leise antwortete:

„Dobby wollte doch nur das Harry Potter Hogwarts verlässt, dort war es gefährlich für ihn!“

„Genug jetzt!“, fuhr Harry herrisch dazwischen und erklärte weiter:

„Dobby hat mir geschworen sowas nie wieder zu tun und darauf vertraue ich, das ist Geschichte!“

„Pah, der wird sich nie ändern. Ich fordere dich ein letztes mal auf zu erzählen, was du getan hast Dobby, denn wenn sie nicht alles wissen, werde ich nicht zulassen, dass er sich hier auch nur um irgendetwas kümmert, geschweige denn um dein Kind, Daphne!“, erklärte Draco hart und blickte erst weiter Dobby an, doch dann wurde sein Blick weicher und er sah zu Daphne herüber, die zu überlegen schien.

Ich erkannte, dass er gezielt Daphne mit einbrachte, oh, dieser fiese Manipulator, natürlich würde Daphne ganz genau wissen wollen, wem sie da ihr Kind anvertrauen sollte und sie reagierte wohl wie erhofft, schien Dobby, das mit dem Baby gar nicht mitgekommen zu haben, so erregt wirkte er über die Auseinandersetzung und blickte zwischen Draco und Harry hin und her.

„Dobby, was sollst du uns sagen?“, fragte sie da auch schon, aber gerade tat Draco wirklich so, als ob er sich aufrichtig um sie sorgte, was ich mir durchaus vorstellen konnte, schließlich deutete sein ganzes Verhalten jedenfalls für mich darauf hin.

Der Elf blickte perplex von einem zu anderen, nun auch zu Daphne und erkannte an den eisernen Mienen aller, dass bis auf Harry keiner auf seiner Seite war und da ließ er schließlich ergeben den Kopf sinken und begann leise zu erzählen, während Draco sich mit zufriedenem Grinsen und verschränkten Armen wieder entspannt zurücklehnte:

„Dobby hat Mr. Draco Malfoy als Baby versorgen und pflegen müssen, da Mrs. Malfoy kein Interesse daran hatte und Mr. Malfoy keine Zeit. Dobby hat sich sehr viel um Mr. Draco Malfoy gekümmert. Schließlich, als Mr. Draco Malfoy älter wurde, übernahmen Mr. Malfoy und Mr. Snape seine Erziehung und Dobby sollte sich wieder mit den anderen Hauselfen um den Haushalt kümmern, doch Dobby gefiel das nicht. Als Dobby sich um Mr. Draco Malfoy kümmern durfte, durfte er sehr viele eigene Entscheidungen treffen und hatte sehr viele Freiheiten, das hat Dobby sehr gefallen. Als Mr. Malfoy ihn wieder an die normale Arbeit schickte, hat Dobby sich nur schwer wieder einfügen können und hat manchmal Mr. Malfoy nicht gehorcht oder widersprochen, was Mr. Malfoy schwer bestraft hat. Er hat gesagt, er würde Dobby wieder beibringen zu gehorchen, denn er könne niemanden in seinem Haushalt gebrauchen, auf den er sich nicht 100% verlassen könnte, daher war Dobby seit dem Mr. Malfoys persönlicher Diener. Mr. Malfoy hat Dobby oft nicht gut behandelt und er hat auch andere nicht gut behandelt. Er ist böse, er quält und strraft Menschen und hat daran Spaß, er tötet Menschen und daran hat er auch Spaß. Mr. Malfoy ist sehr böse!“ Den letzten Satz betonte Dobby noch mal sehr und sah Harry abwartend an. Puh….was würde der Gute Hauself sagen wenn er wüsste wie böse „Mr. Malfoy“ zu mir gewesen war und ja, ich wusste nun am eigenen Leib was er jemandem antun konnte um ihm Gehorsam zu lehren, anscheinend war ich nur genauso gelehrig wie Dobby.

Ich schmunzelte amüsiert und bemerkte Dracos Blick über die Charakterisierung von Lucius und ich glaubte so etwas wie Erstaunen in seinem Blick zu sehen, das ich darüber wirklich lachen konnte, dass das nicht nur gespielt gewesen war, als ich Lucius zum ersten Mal im Foyer wieder gegenüberstand und eine gewisse Heiterkeit verspürt hatte.

Harry schien bei der Geschichte von Dobby sehr überrascht zu sein und fragte aber nun ruhig: „Aber Draco Malfoy hat dir nie etwas getan, oder?“

Dobby nickte und antwortete: „Ja, Sir, Harry Potter, Mr. Draco Malfoy hat Dobby nie etwas angetan!“

„Gut! Das wird auch so bleiben Malfoy, oder?“, fragte Harry nun forsch und sah Draco fordern an, wow, war Harry wirklich erwachsen geworden. Draco nickte nur leicht.

„Solange er uns nicht verrät, droht ihm von mir keine Gefahr!“, tat er dies lapidar ab, Harry nickte ebenfalls zufrieden, erklärte:

„Dann wäre das ja geklärt. Du wirst dich benehmen Dobby und Malfoy tut es auch, also kommen wir zum Thema zurück! Dobby, bei wem arbeitest du momentan?“ Er fasste ihn entschlossen ins Auge und Dobby ließ sich darauf ein, lenkte seine Aufmerksamkeit vollkommen auf Harry, kletterte währenddessen auf die Sofalehne um Harry mehr auf Augenhöhe gegenüber zu stehen. Bei Dracos erhobener Braue, wurde mir klar, dies war ein sicheres Zeichen, dass das kein gewöhnliches Verhalten von einem Elf war, aber ehrlich, es wunderte mich das die beiden derart distanziert waren, unter Anbetracht, dessen das Dobby Draco erzogen hatte in seinen Kleinkindertagen.

„Dobby arbeitet in Hogwarts, Sir, Professor Dumbledore war so gütig Dobby eine Arbeit zu geben und er bezahlt Dobby, sogar dafür und Dobby hat sogar Urlaub!“, schwärmte der Elf und Harry verdrehte bei der Erwähnung Dumbledores kurz die Augen, fing sich jedoch schnell wieder und sprach weiter:

„Würdest du für mich arbeiten wollen Dobby?“

Am liebsten hätte ich mir die Hände auf die Ohren gelegt so überschwänglich, quietschend und freudig aber auch laut war Dobbys Antwort:

„Dobby würde sich geehrt fühlen, für Harry Potter arbeiten zu dürfen!“, fiel er fast von der Lehne.

„Gut Dobby. Du wirst natürlich auch von mir bezahlt werden und auch freie Tage bekommen, auch wenn wir das noch genauer besprechen müssen. Ich möchte, dass du noch heute zu Dumbeldore gehst und kündigst. Aber und das ist jetzt ganz wichtig, du darfst Dumbledore auf keinen Fall sagen warum du kündigst und wohin du gehen wirst. Alles was du hier siehst muss geheim bleiben, verstanden? Auch das Malfoy hier ist!“

„Dobby will keine Bezahlung von Harry Potter, der ihn von seinen grausamen Herren befreit hat!“, quiekte ein eifrig nickender Elf aufgeregt, ich sah seinen vorsichtigen Blick erneut zu Draco gehen, doch dieser blieb ruhig, beobachtete das Ganze nur ausdruckslos. Dobbys Antwort reichte Harry wohl erstmal und er wandte sich um, hielt Daphne seine Hand hin, die sie sofort ergriff.

Liebevoll zog er sie zu sich und in seinen Arm, dann erklärte er Dobby, der noch immer neben ihm auf der Lehne stand und alles mit großen, gespannten Augen beobachtete:

„Dobby, das ist Daphne, meine Verlobte. Daphne, das ist Dobby, der mir im 2. Jahr geholfen hat, mich davor beschützten wollte, dass ich dem Basilisken in der Kammer des Schreckens zum Opfer falle und früher ein Hauself der Familie Malfoy war, den ich jedoch befreit habe!“

Dobby nickte heftig, sah dabei Daphne mit großen Augen an und sagte schließlich: „Dobby freut sich sehr, sie kennen zu lernen Miss!“ Daphne lächelte nur sanft, sagte allerdings nichts, da sie von dem aufgedrehten Hauselfen etwas überfordert schien, der erregt in die Hände klatschte.

„Nun kommen wir zu deiner Aufgabe Dobby. Daphne und ich erwarten ein Baby, leider ergeben sich daraus viele Probleme.“, hielt ich mir nun meine Ohren wirklich zu, da Dobby ein unnatürliches Entzücken zeigte und begeistert kreischend mit den Händen applaudierte und den Ohren schlackerte, unterdessen lachte Harry nachsichtig, bevor er weitersprach:

„Wir müssen, da ich sehr in Gefahr bin und somit auch alle die mir etwas bedeuten, wie du ja gut weißt Dobby, unser Kind muss unter allen Umständen geheimgehalten werden, genauso wie unsere Beziehung. Da wir noch weiter zu Schule gehen müssen und wollen, können wir uns nicht um unser Baby kümmern und wollen daher, dass du das tust und zwar hier! Würdest du das tun, Dobby?“, fuhr Harry ruhig und freundlich fort.

Der Elf sah ihn deutlich erstaunt, irgendwie auch gerührt und sprachlos an, schließlich antwortete er geradezu ehrfürchtig:

„Harry Potter, will Dobby wirklich die Sorge und Betreuung seines Kindes anvertrauen? Dobby ist sprachlos, dass Harry Potter ihm so vertraut! Dobby fühlt sich sehr geehrt und ist der glücklichste, freie Elf!“, kam es nun schluchzend und heulend von dem kleinen Wesen, dabei erbebte der kleine Körper.

„Tust du es Dobby? Du wirst viel Verantwortung tragen und so lange Daphne und ich in der Schule sind, wirst du quasi 24 Stunden am Tag unser Kind beaufsichtigen müssen. Fred und George…“, er wandte sich um und deutete auf die Twins: „….wohnen hier und werden unserem Kind die Eltern ersetzten, aber sie werden Tagsüber zu arbeiten haben. Sie werden auch mal helfen können und dich unterstützen, aber hauptsächlich wirst du für das Kind da sein müssen. Ich werde dir erst freie Tage geben können, wenn wir Ferien haben und hier sind und du wirst über all das hier absolutes Stillschweigen behalten, sogar darüber, dass Malfoy hier ein und aus geht. Wenn du zusagst, gibt es kein Zurück mehr Dobby, willst du das tun? Denn wir müssten dies magisch besiegeln!“, erkannte man die Ernsthaftigkeit in Harrys Aussage und ich war ganz stolz, wie erwachsen und umsichtig Harry geworden war.

In Dobbys Augen zeigte sich keine Sekunde lang ein zögern oder überlegen, er nickte die ganze Zeit begeistert und zustimmend, als Harry sprach und schließlich antwortete er quietschend aufgeregt:

„Dobby hat Erfahrung darin sich um ein Baby zu kümmern, Dobby hat sich auch GUT, um Mr. Draco Malfoy gekümmert. Nichts könnte Dobby davon abhalten für Harry Potter zu arbeiten, Sir!“

„Gut, Dobby, dir ist klar, was ich von dir verlange und du ahnst was auf dich zu kommt, doch damit du in die nächsten Planungen mit einbezogen bist und es auch weniger auffällig wird, wirst du heute schon bei Dumbledore kündigen, wie ich es vorhin schon ankündigte und es absolut wichtig, dass du dich daran hältst nichts zu verraten, nicht mal Dumbledore darf etwas wissen, das ist außerordentlich wichtig!“ war Harry beschwörend, Dobby zeigte sich eifrig und antwortete:

„Dobby wird sofort tun, was Harry Potter will. Dobby wird Dumbledore schon etwas anderes erzählen, warum er gehen will!“, ging er Elf nun zu Harry und streckte ihm keck und forsch seine kleine, faltige Hand hin, die Harry bereitwillig ergriff, dann woben sich langsam sichtbare, silberne Stränge aus dem Nichts um die verschlungen Hände als Dobby begann:

„Ich, der freie Hauself Dobby, binde mich an Harry James Potter und seine Familie auf das meine Loyalität ihnen gilt und ihre Geheimnisse, die meinen Sein!“ Somit wurde das magische Band, das Harry gefordert hatte gewoben und sie schenken sich ein neigen des Hauptes, worauf sich Dobby dann mit einem Plopp verabschiedete, um zu Kündigen.

„Wow, jetzt habt ihr einen Elfsitter, wow….echt Harry, Mum hätte für so was wohl gemordet!“, kam es so trocken von Ron, dass es uns alle wieder lachen ließ, das war zu köstlich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 215-216   Kapitel 215-216 EmptyDo Feb 09, 2012 6:56 am

216. Kapitel Melancholie


„Hehehe, glaubt ihr, wir werden mit ihm zurecht kommen?“, wandte George überlegt ein und er zeigte, indem er an seinem Armreifen spielte, dass er ihr Zusammensein meinte.

„Ja, George, da mach dir mal keine Sorgen, denn Elfen kennen so was an sich nicht, die stehen darüber und da Potter euch zu den Ersatzeltern des Babys macht, wird er euch hörig sein und folgen! Keine Angst!...“, spitzte ich die Ohren bei Draco´s Worten, da er zum ersten mal zeigte, das er sehr wohl die Namen der Twins auseinander halten konnte, als er fortfuhr „…außerdem, der Kleine ist der perfekte Elf für euch, ähnlich chaotisch, verrückt und wirr wie ihr!“

„Malfoy, wie kommt es, das ihr, also du und Dobby kein engeres Verhältnis habt? Ich mein, er hat dich behütet?“, fragte nun Harry neugierig.

„Mal ehrlich Potter, willst du mir sagen, er passt zu mir oder ich zu ihm? Nee, ich mochte ihn immer, er war …nett, aber ich war mit fünf schon reifer als er es jetzt ist, wir haben wohl nicht so zusammen gepasst!“, antwortete Draco leicht versnobt, aber ruhig.

„Das glaub ich ihm voll und ganz!“, stöhnte Ron leidend auf. „Was…schaut nicht so, es stimmt! Ich mein Dobby ist süß und nett und so… aber er kann auch nerven!“, stimmte selbst Harry langsam nickend zu, dachte er doch an seine Erfahrungen mit Dobby, aber ehrlich, wir hatten nicht die Möglichkeit wählerisch zu sein und in der Not wurde man erfinderisch.

Auf ein mal überfiel mich die Müdigkeit, ich gähnte hinter vorgehaltener Hand und schmunzelte als ich daran dachte, warum ich derart erschöpft war und das Severus einen Gutteil meiner Müdigkeit zu verdanken war.

„Ist da jemand Müde…zu kurz im Bett gewesen?“, fragte Blaise lasziv und wackelte anzüglich mit den Augenbrauen, worauf mir Draco einen konstatierten Blick zu warf, der dazu führte das ich seinem Blick auswich, weil alle unsere Körpersprache richtig deuteten, meinte Fred nur:

„Autsch…!“ Was so viel bedeutete, dass Blaise gerade in ein Fettnäpfchen getreten war, da sie sich bei Dracos Blick sicher sein konnten, dass ich nicht ihm diese denkwürdige Nacht verdankte.

„Wie auch immer, ihr bringt mich wegen Betten auf eine Idee, die ich hatte!“, spielte Draco sehr überzeugend den überlegenen Aristokraten, den menschliches wenig berührte, spürte ich sehr wohl die durchdringenden Blicke gerade von den Mädchen, aber auch von Ron und Co, bis auf Harry, der ja ein wenig mehr wusste, fragten sie sich wohl alle was mich zu Severus zog, nachdem was er mir angetan hatte und was ich damit Draco antat.

Tja, es war wie es war und ich weigerte mich darüber ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, denn sollte ich versuchen um Draco´s Willen auf Severus zu verzichten, würde es in einem Kleinkrieg enden, da Severus es nicht akzeptieren würde, wenn ich ihn auf einmal verschmähte.

Auch wenn er ein sturer Griesgram war, der immer sehr, sehr unbeteiligt tat, so wusste ich doch und wohl auch Draco, das Severus mich nicht mehr freiwillig und ohne zu kämpfen gehen lassen würde und ich würde auch gar nicht wollen, denn Severus gab mir unglaublich viel. Vor allem unsere Gespräche in Hogwarts waren mir sehr wichtig, da er mir in seinem Forschungs- und Entwicklungsdrang sehr ähnlich war, ähnlicher als Draco, oder auch Lucius und über das Körperliche wollte ich gar nicht zu sprechen anfangen.

Dann unterbrach Draco meine Gedanken, weil er weitersprach:

„Also und da heute einer der letzten absehbaren Tage ist, das wir hier nächtigen, empfinde ich es als Idiotie wenn wir den Masterroom belegen. Ich finde, wir könnten gnädigerweiße darauf verzichten, da Platz hier etwas wertvolles ist und die Twins könnten den Raum bis Ostern umändern für die Familie Potter und den Raum den Potter und Daphne bis jetzt bewohnen in ein Gästezimmer für uns umwandeln, vielleicht mit der Möglichkeit später dort ein Kinderzimmers einzurichten, da das Baby ja nur in der ersten Zeit bei den Twins und den Eltern im Zimmer schlafen wird, aber es sollte auch seinen eigenen Raum haben ….“ Wow, woran Draco alles dachte, der perfekte Daddy, glitt ein zynisches Grinsen über meine Züge, denn ehrlich, dafür würde er sich eine andere Brutmaschine suchen dürfen.

„Wow, Malfoy, das ist unerwartet…aber, DANKE!“, zeigte Harry sein Erstaunen recht offen, während die Twins sich abklatschten und fast jubelten.

„Wunderbar, dann haben wir was zu tun!“, freuten sie sich und rieben sich vorfreudig ihre Hände, dabei hatte ich nur lächelnd da gesessen und noch nichts gesagt, als ich mehrere Blicke einfing, darunter auch Daphnes tastenden.

„Keine Sorge Daphne, ich finde die Idee genial! Ich wollte zu Anfang schon das die Twins einziehen, das ist mir gleich, macht das ruhig so!“, wedelte ich mit der Hand um zu zeigen, das mich dies weniger interessierte und ich bemerkte das glückselige Strahlen von Daphne und, was bei mir Sorgen auslöste, bei den Red Devils, Himmel was planten denn die?

Dann erhob sich Draco galant und reichte mir generös die Hand und ich nahm sie dankbar an.

„Dürfte man fragen meine Dame, was Severus mit dir getan hat, das du so ermüdest?“, wollte er eigentümlich wissen und ihm schien die Anwesenheit der andren nicht zu tangieren, da kicherte ich albern auf, als ich daran dachte was er mir gezeigte hatte.

„OH, er war zuckersüß, ich glaube, das war seine Art um mich zu begüten!“, versuchte ich es zu umschreiben, das er sich auf seine Severus Art entschuldigt hatte, indem er mir das Labor derart intensiv gezeigt hatte, aber da ich ja nicht auf die Strafe eingehen wollte, konnte ich das hier nicht so offen ansprechen und versuchte es zu umschrieben.

„So kann man es auch umschreiben, also was hat er getan?“, war Draco zu neugierig was wir in der Zeit getan hatten, in der er geschäftlich verreist gewesen war.

„Nun, er hat mir ausführlich sein Labor gezeigt und die Vorratskammern, es war spannend und sehr lehrreich, auch seine Forschungsobjekte. Wir haben uns lange unterhalten, die Zeit ist rasant vergangen und kaum hat man sich versehen, war es schon irre spät, aber das ist auch kein Wunder, das Labor, das Lucius ausgestattet hat ist unglaublich, er hat weder Mühen noch Kosten gescheut, das Severus fast vor Stolz platzt ist mehr als verständlich! Einfach himmlisch, ich verstehe ihn, das er sich fast den ganzen Tag da unten einsperrt!“, schwärmte ich ergriffen, als ich die die auf Hochglanz polierten Flächen vor mir sah, einen Kessel nach dem nächsten in Reih und Glied in allen Formen, Materialen und Größen in den Regalen.

Dazu war die Auswahl seiner Ingredienzien in einer unglaublichen Vielfältig, musste Lucius mehr als nur ein kleines Vermögen für die neue Ausrüstung ausgegeben haben, somit verfiel ich doch gleich wieder in eine Schwärmerei und bemerkte die sich leidtuenden und unverständigen Blicke meiner Umgebung weniger.

„Da morgen noch ein anstrengender Tag ist und mein Liebling hier müde, ziehen wir uns nun zurück, schlaft gut!“, hob Draco nun meine Hand an seine Lippen und hauchte einen Kuss darauf, was ich gerne zuließ, damit holte er mich doch aus meinen Erinnerungen und so harkte mich bei ihm ein, wusste wir, das die anderen uns verständnislos nachsahen.

Ich lehnte beim Gehen meinen Kopf an seine starke Schulter und wusste, wie viel wir ihnen verschwiegen hatten und das konnte schon belasten, auch unter Anbetracht dessen das ich Severus ebenfalls wieder vergeben hatte, wobei ich ihn verstand, Severus war ein vom Leben gezeichneter Mann und konnte halt nur schwer aus seiner Haut. Das was er mir zukommen ließ an Aufmerksamkeit war schon der Gipfel und beinah nicht vorstellbar, die Geschenke…seine Sorge und sein Begehren, ja er gab mir mehr als gewöhnlich und damit war ich auch zufrieden, schließlich würde ich auch von ihm nie mehr von ihm verlangen als er zu geben bereit war.

Aber das schönste war, das ich mich immer auf Draco verlassen konnte, zeigte es doch wie er sich um mich gekümmert und umsorgt hatte und ganz ehrlich, das hatte gut getan, soweit die Kontrolle fallen lassen zu können und zu wissen ich konnte ihm vertrauen, das er sich um alles kümmerte war eine ungeheuerliche Erleichterung.

Wir schlossen die Tür des Zimmers und ich drehte mich einmal mit einer gewissen Melancholie im Kreis:

„Erinnerst du dich Draco, hier hatten wir unser erstes Mal und….!“, kam mir eine lebhafte Erinnerung in den Sinn.

„Und ich habe dich mit dem Mal der Malfoys gezeichnet, ja! Aber es war denkwürdig, gib es zu!“, grinste er schelmisch und zog mich fest in seine starken Arme und ich kicherte.

„Ja, ich gebe es zu, der Sex war fantastisch und das Mal, nun es erfüllt mehr als seinen Zweck, du hast schon richtig gehandelt!“, gestand ich nun, mit über einem Jahr Abstand zu den Ereignissen ein, auch wenn ich damals ziemlich sauer gewesen war auf ihn, so hatte es sich doch wirklich als guter Schachzug erwiesen.

„Ich handle immer richtig, auch wenn du Stocksauer warst im ersten Moment!“, zog er mich auf als er mir einen Stirnkuss auf hauchte und ich mich an ihn kuschelte.

Dann klopfte es auf einmal unerwartet und Harry steckte den Kopf zur Tür herein und meinte grinsend:

„Ich dachte mir, wenn ich mich beeile, erwische ich euch noch in einer unverfänglichen Situation, …ganz ruhig Malfoy, ich wollt dich fragen, ob wir beide kurz unter vier Augen reden könnten?“, wollte Harry höflich wissen und Draco wandte sich mir zu und ich nickte nur als er meinte:

„Dann geh du schon schlafen, bist eh Müde mein Liebling und du Potter halt mich nicht zu lange auf!“ Dann glitt er aus dem Raum und ich kicherte noch immer, das die zwei mal so innig miteinander reden würde, wer hätte das jemals für möglich gehalten.

Hermiones Sicht ende

Draco Sicht

Ich folgte Potter hinunter, zurück durch das Wohnzimmer, das mittlerweile verwaist dalag in die Küche, ich war gespannt was er mit mir bereden wollte.

Wortlos ließ er sich in einem der Stühle am Tisch nieder und ich nahm ihm gegenüber Platz, zu meinem Erstaunen fing Potter meinen Blick ein und begann ohne Umschweife:

„Also, was ist vorgefallen? Und sag nicht, es ist nichts, du hast uns informiert das sie heil und sicher zurück ist, nicht sie und ich kann zwischen den Zeilen durchaus lesen, was hat dein Vater mit ihr getan, was war das auf dem Ball?“

„Nun mach mal halblang Potter, so viele Fragen auf ein mal? Auf dem Ball, nun, da war nichts, wir hatten nur einen kräftigen Familienkrach, wenn man so will, kommt doch angeblich selbst in den besten Familien vor, also… wie du siehst, Sprichwort bewiesen. Sie ist halt mit Lucius aneinander geraten, sie hat ihn provoziert und nun, wir haben sie oft genug gewarnt sich vor ihm in Acht zu nehmen, das er nicht der ist, als der er sich ihr präsentiert. Sie wollte nicht auf uns höhen, also muss sie nun die Konsequenzen tragen, mehr werde ich dazu nicht sagen, das ist ihre Sache!“, erklärte ich erst ruhig, dann aber kalt und widerspruchslos.

Potter musterte mich abschätzig und erwiderte dann: „Mir passt das mit deinem Vater ganz und gar nicht!“

„Ach, da sind wir ja einer Meinung, mir nämlich auch nicht, Potter, aber da sollten wir uns raus halten, sonst gibt’s nur noch mehr Probleme und ich denke, erstmal hat sich das eh erledigt!“, war ich überrascht, das Potter und ich mal einer Meinung waren, aber nun gut, das ihm Vater noch viel mehr ein Dorn im Auge an Hermiones Seite war, konnte ich verstehen, wobei er sich mit mir an ihrer Seit wohl arrangiert hatte. Schließlich sahen sie alle, wie sehr sie und ich zueinander passten.

„Sonst noch was?“, fragte ich scharf nach, da ich eigentlich ins Bett wollte und Potter herumdruckste, doch dann sprach er weiter:

„Naja, eigentlich wollte ich wegen etwas anderem hauptsächlich mit dir sprechen. Es geht um Daphne und das Baby!“

Ok, jetzt wurde es interessant, was er wohl wollte?

Er sprach weiter, kam unumwunden zum Punkt: „Ich kann in Hogwarts Daphne ja so schon nicht schützten, jetzt ist sie auch noch schwanger und ich würde sie gerne schützen und da kommst du ins Spiel. Ich will, das du dich kümmerst, ein Auge auf sie beide hast und sie schützt!“

Das war es also, er wollte Schutz für seine zukünftige Frau und sein Kind, das konnte er haben aber das würde ihn auch etwas kosten, das ich Daphne meinen Schutz und meine Unterstützung schon zugesagt hatte, musste er ja nicht wissen, wo blieb denn sonst der Vorteil für mich?

Für Daphne machte ich das, weil sie eine der meinen war, eine Slytherin meines engsten Kreises, aber für Potter, den würde es etwas kosten.

Ich ließ ihn etwas zappeln, tat so als müsste ich darüber nachdenken und in der Zwischenzeit schien Potter ungeduldig zu werden und sagte jetzt: „Wenn du eine Gegenleistung dafür willst, dann sag´s einfach, ich kenne langsam das Spiel und weiß, wie es bei euch läuft, also. Ich will Schutz für Daphne und unser Kind, denn ich kann ja wohl kaum in Hogwarts eine Slytherin beschützten…!“

„Gut, ich werde deine Daphne schützen und das hier ist mein Preis: Du wirst, egal wann, egal zu welchem Zeitpunkt und egal worum es geht, gegenüber Hermione immer für mich votieren, wenn sie sich in irgendeiner Weise zwischen Vater, mir und Severus entscheiden will, oder muss! Ich denke, der Preis ist nicht so hoch, denn du siehst doch sicher lieber mich an ihrer Seite als einen von den beiden, oder?", nützte ich meine Chance und sprach mit ruhiger, samtiger Stimme.

Potter nickte nachdenklich, sage dann langsam: „Hm, ja, ich denke, das könnte ich tun, gut. Du wirst im Gegenzug Daphne beschützen, sowohl in der Schule, als auch außerhalb wenn ich es nicht kann, auch gegen die Slytherins, wenn es nötig ist oder gegen deinen Vater oder Snape! Du wirst sie schützten und das Baby, komme was wolle?", sprach er sehr ernst und eindringlich, er sah mir dabei unbewegt in die Augen und mir wurde bewusst, er wollt eine Versicherung, dass ich, selbst wenn ihm etwas zustieß auf seine Familie achtete, doch konnte ich ihm das geben, wollte ich das?

Ok, das war etwas anders, er erhöhte seine Forderung, dann würde auch der Preis steigen, soviel war klar, er wollte nicht nur, das ich einfach ein Auge auf sie hatte, sondern sie allumfassend schützte oder wie?

„Potter, das hört sich fast so an als würdest du wollen, das ich Ersatzvater für dein Balg spielen soll, nein danke, nicht mit mir! Sie kriegt von mir Schutz in Hogwarts, wenn´s nötig ist, aber alles andere geht dann doch zu weit oder? Ja, ich kann in Hogwarts auf sie achten, aber du willst, dass ich über deine Familie wache! Wenn du es nicht kannst, das was du forderst hört sich sehr endgültig an und als ob du es für immer willst, nicht nur einfach in der Schule!“, antwortete ich spöttisch.

Potter blieb hart und erklärte: „Ich vertraue dir nicht Malfoy, aber ich weiß, du kannst ihr bieten was ich nicht kann, Schutz, denn ich bringe sie nur in Gefahr, sonst nichts…!“

Er wirkte kurz traurig und desillusioniert, was die Nähe zu ihm bedeutete, doch er fing sich sehr schnell wieder, sah mich einfach nur durchdringend an. Ich atmete kurz durch, ok, das ging hier weiter als alles was er zuvor gefordert hatte, mal sehen ob er es immer noch wollte, wenn er den Preis dafür kannte, also erklärte ich kalt:

„Du forderst wirklich viel Potter, wenn du so viel Schutz willst, musst du mir noch mehr geben.... also, deine Forderung ist größer geworden, der Einsatz auch, ich will zusätzlich noch, das du, sollte der Krieg zu euren Gunsten ausgehen, du für meine gesamte Familie aussagst, nicht nur für Hermione, die du ja eh schützen wirst, nein auch für mich, Vater und Severus, sodass keiner von uns schuldig gesprochen wird!", wartete ich schweigend auf seine Entscheidung.

Potter schien abzuwägen, mir war bewusst, meine Forderung war groß und gewagt, aber gut, er wollte auch viel von mir. Während er nachdachte, kam mir der hämische Gedanke, was Potter wohl sagen würde wenn er wüsste wie viel ich schon in die Wege geleitet hatte um Daphne den best möglichen Schutz zu bieten, schließlich hatte ich Marcus ja angewiesen für sie eine Wohnung mit allen Schutzzaubern die denkbar waren einzurichten und ich war mir sicher, sie waren schon dabei genau das zu tun. Nun, keiner von ihnen würde wohl denken, dass ich sooo weit dachte, aber bitte, was Hermione konnte, konnte ich auch, schon lange.

Ich würde hier, aus dieser Situation einen Gewinn für mich ziehen und sollte Potter nicht auf meinen Preis eingehen, würde ich Daphne trotzdem schützten, aber es ihn sicher nicht wissen lassen. Dann endlich schien er sich entschieden zu haben, sagte langsam, fast vorsichtig:

„Du planst mal wieder weit im Voraus Malfoy, das muss man dir lassen, doch wie ich schon sagte, ich vertraue dir nicht, ich will, das du schwörst! Ich denke, ich kann dir geben was du willst, wenn du sie dafür schützt, so wie ich es fordere!“

„Pah, ich werde nicht schwören, du musst dich schon mit meinem Wort zufrieden geben, mehr kriegst du nicht, ich verlange das ja auch nicht von dir und vertraue deinem Wort!“, erklärte ich unumwunden und ließ keinen Wiederspruch zu.

Dann streckte er mir wortlos die Hand hin und ich ergriff sie, dabei sagte er hart: „Deal!“

Ich nickte: „Deal!“

Ich ließ seine Hand los und erhob mich, fragt: „Gibt es noch was? Ich würde gerne schlafen gehen, morgen wird es ein langer Tag!“

Er schüttelte nur den Kopf, sah mich nicht an, sondern blickte aus den Fenster in den dunklen Garten, offenbar in Gedanken versunken, sicher über das was gerade passiert war. Mir war es egal, ich würde Daphne so oder so schützten, das hatte vorher schon für mich festgestanden, vielleicht nicht so umfassend wie Potter es forderte, aber egal, kam es hart auf hart gehörte sie zu mir wie Blaise und Astoria auch, oder die Twins und erhielt somit meinen Schutz. Ich hatte nur mal wieder es geschafft meinen Vorteil aus einer Situation zu ziehen und somit eine weitere Rückversicherung für mich herausgeholt. Zufrieden kehrte ich daher in Hermiones und mein Zimmer zurück um unsere letzte Nacht in diesem Zimmer zu verbringen.

Als ich zurückkam lag Hermione im Bett sie war schläfrig, schlief aber noch nicht, als ich mich zu ihr fertig hergerichtet ins Bett legte und sie im Arm hielt, fing ich an leise zu sprechen:

„Potter will, denke ich, morgen noch mit dir sprechen!“ Sie nickte nur und kuschelte sich mit ihrem warmen Körper an mich.

Sie war schon den Abend über ermattet gewesen, aber sie wollte offenbar noch nicht schlafen, fehlte ihr dafür anscheinend die Ruhe, da ihr so einiges durch den Kopf zu gehen schien ging, also fing ich an zu sprechen, da ich ihre innere Unruhe fühlte.

„Du kannst eh noch nicht schlafen, dann lass uns etwas reden, ich hoffe, dir ist wirklich bewusst Hermione, das die Geburt an dir hängen bleiben wird, weißt du das wirklich??? Daphne wird sich ja wohl kaum selbst versorgen können, ich werde das nicht tun und das Wiesel und Blaise, die kannst du getrost vergessen und glaub mir, Potters Nerven werden blank liegen, also bleibst nur du. Astoria sollte dir helfen!“, erklärte ich wertungsfrei, aber darüber mussten wir reden, letztendlich waren wir die, die den Überblick haben mussten und den Plan ausfeilten, also musste auch klar gesagt werden, was wir zu tun hatten, auch wenn es mich nervte das der Umstand das Daphne schwanger war uns so viel neue Arbeit bescherte.

„Ja, leider, ich denke nicht das mir jemand von Euch groß helfen wird, es ist zu doof, das wir nicht ins Krankenhaus gehen können!“, wandte sie ärgerlich ein, aber dann zuckte sie die Schultern in meinen Armen „…aber auf der anderen Seite, klar werde ich es schaffen, nur keine Sorge…eigentlich könnte es vielleicht auch ganz lustig werden!“, machte ich große Augen, was Hermione manchmal unter lustig verstand, aber man machte ihr ja auch die größte Freude wenn man mit ihr jagen ging, also sollte ich das lieber stumm hinnehmen, da ich mir bestimmt nicht meine Hände an einer Geburt schmutzig machen würde.

Mir war klar, Hermione und ich würden das hier auch zusammen schaffen und dieses Problem lösen, aber ich war jetzt doch etwas sauer das Daphne einen solchen Fehler begangen hatte, auch wenn ich wusste, dass es eh nichts mehr änderte. Ich umschloss Hermione fester mit meinen Armen, was sie leise wimmern ließ. Es würde gut sein, das Hermione mit ihrem kalten Kopf das alles in die Hand genommen hatte, denn sonst würde ich doch noch aus der Haut fahren, aber sie hatte ja alles im Griff, wie immer.

Genau so kalt, sich nun in meinen Armen drehend, dass sie jetzt auf meiner Schulter ihren Kopf ablegte, antwortete sie:

„Ja, ich weiß, aber glaub mir, nachdem ich dich und Severus zusammen genäht habe, werde ich das auch noch hin bekommen, schlimmer wird das nicht sein, nur bedeutet es wieder viel zusätzliche Arbeit für mich und erst die Schwangerschaft an sich, wir müssen alles Mögliche bedenken. Ich bin froh, dass die Twins das Korsett schon fertig haben und auch das nun Dobby helfen wird, es erleichtert einiges. Aber leider reicht es nicht, das wir nur dafür sorgen, dass der Bauch verborgen ist, sondern wir müssen uns überlegen was wir im Unterricht machen, wenn es eng wird und vor allem, wie gehen wir das Kampftraining an? Wir können sie schonen, aber das wird Severus sich nicht lange gefallen lassen und spätestens wenn er sie sich mal wieder vornimmt, dann haben wir ein Problem und sagen will ich es ihm nicht!“

„Da hast du recht, er hätte wohl kein Verständnis, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, er würde sie schützten…auch wenn es um Potter geht, wenn du es denn willst und ihn darum bittest, die Frage ist nur, was würde er von DIR dafür verlangen!? Denn ohne Gegenleistung würde er es wohl nicht tun!“, sah ich sie bedeutungsvoll an und sie blickte auf meine Brust, ich betrachtete wie sich ihre offenen Haare über meine nackte Brust ergossen, wussten wir doch beide, wir wollten nichts zahlen und wir würden eine… müssten eine Lösung finden, die Severus außen vor ließ.

Nach den letzten Tagen, nach dem was an Weihnachten passiert war und nachdem ich versucht hatte sie vor Vater und auch Severus zu retten, keiner von beiden auch nur ein bisschen Mitgefühl gezeigt hatte nachdem Vater sie gestraft hatte, war sie wirklich nicht gut auf sie zu sprechen, aber wohl vor allem auf Vater. Severus war einfach kalt und verschlossen geblieben, hatte sich raus gehalten, auch wenn er mir später die Creme gegeben hatte, was ich ihr gesagt hatte, hatte er es trotzdem für in Ordnung gehalten das Vater sie so verhältnismäßig heftig Strafte, viel zu heftig für das was sie getan hatte, zumal sie mein Einverständnis für ihren Trip gehabt hatte.

Aber wie es schien hatte sie ja Severus inzwischen Vergeben, wusste ich, dass sie die letzten zwei Nächte bei ihm verbracht hatte, ich verstand es nicht so genau, warum sie wieder zu ihm gegangen war, nur weil ich weg gewesen war?

Nein, das glaubte ich nicht, sie war zu ihm gegangen, weil sie ihm wirklich seine Vergehen nachsah, dass er sauer gewesen war und somit gab sie jetzt nur noch Vater die Schuld an der Strafe. Das Schlimme war, es zeigte mir, das ihr Verhältnis wirklich enger geworden war, was auch immer sich Severus einredete, sie hatten eine Basis gefunden, sodass sie immer miteinander sprechen konnten, aber das hatte ja auch schon gezeigt das Severus sich dazu herabgelassen hatte ihr etwas zu schenken. Bei dem Gedanken knirschten meine Zähne, weil ich sie bei der Erkenntnis fest aufeinanderbiss.

Ich war wirklich nicht gut auf Vater zu sprechen, er benahm sich unmöglich in meinen Augen. Ja, er hätte sie bestrafen können, aber dieses mitleidlose, harte Auspeitschen, das er auch noch genossen hatte, war wirklich zu heftig gewesen, was wollte er ihr denn dann antun wenn sie wirklich ungehorsam war? Er hatte sie gestraft als wäre sie nicht eine der unseren, als würde sie ihm nichts bedeuten.

Mir war bewusst, ich würde in der nächsten Zeit wirklich auf sie achten müssen, denn offensichtlich hatte Vater beschlossen sein Werben um sie aufzugeben, anders konnte ich mir nicht erklären das er fähig war sie derart zu züchtigen, oder was sollte es sonst sein. Und vor allem, sollte er nie herausfinden was hier gerade passierte, sonst würde er wahrscheinlich nicht nur einen Herzanfall bekommen, sondern sie auch auf ewig wegsperren, weil das hier alles gefährlicher und gefährlicher wurde, jetzt, mit dem Baby.

Ich dachte daran wie sie Vater souverän im Foyer gegenüber getreten war und musste schmunzeln, da ihre Art unvergleichlich kalt und unberechenbar gewesen war, einfach zu amüsant… hing ich in meinen Gedanken verschiedenen Möglichkeiten nach, als sie mich unterbrach:

„Wollte Harry von dir wissen ob du sie schützten wirst?“ Als Antwort brummte ich nur auf und nickte, was sie veranlasste mir ein sanftes Lächeln zu schenkten, dann hauchte mir sie noch einen sanften Kuss auf meine Brust, bevor wir doch eng aneinander gekuschelt einschliefen.

Dracos Sicht ende

Hermiones Sicht

Als Draco und ich unter der Dusche standen, hatte ich mit ihm meinem Spaß wie ich es im Manor mit Severus gehabt hatte und eins musste man meinen Liebhabern lassen, sie taten alles dafür das es mir an nichts mangelte. So fühlte ich mich später als könnte ich Bäume ausreißen und unter Anbetracht dessen, dass ich morgen wieder einen Auftrag hätte, war das genau die richtige Voraussetzung.

Es klopfte gerade an der Tür, als ich aus dem dampfenden Bad kam und ein schon fertiger, gut ausgeschlafener Draco die Tür öffnete und er ließ Harry gutgelaunt ein, der ein Tablett vor sich schweben in das Zimmer levitierte und schon erfüllte dieser intensive, wohlige Duft nach Kaffee den Raum. Ich schaute zu, das ich schnell an das begehrte Getränk kam, während uns Draco mit einem amüsierten Lächeln alleine ließ und hinunter ging. Dann setzte sich Harry zu mir aufs Bett und hielt auch seine Tasse in der Hand, wobei er mich mit einem schiefen Lächeln ansah.

„Hermione, ich denke mal Malfoy hat noch nicht mit dir gesprochen, worüber wir geredet haben….oh, gut, denn es ist so! Ich sehe ja, wie ER immer an alles denkt und du auch und bitte, ja, unvorstellbar aber ich bin lernfähig und da dachte ich, was Malfoy kann, kann ich schon lange und so sollte ich damit auch anfangen, weil es hier schließlich um meine Familie geht? Oder? Also, …ich will das du zu Rangok gehst!“, kam er schnell auf den Punkt, ich hob skeptisch eine Augenbraue, wenn Harry schon so anfing.

„Oh, gut ich wollte heute eh noch einiges tun, also du BITTEST mich, das ich nach Gringotts gehe…warum?“, wollte ich wissen.

„Nun, warum….also lass uns ehrlich sein, alle wollen mir an den Kragen, jeder, schließlich bin ich „The Chosen ONE“! Ich wollte, das nicht vor Daphne mit dir besprechen, aber wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit das ich aus den Kämpfen wirklich immer lebend hervorgehe ist verschwindend gering…oder?“, erklärte er sehr direkt, dabei rührte ich mich nicht, sondern nippte nur an meinen kräftigen, schwarzen Kaffee und lauschte Harry.

„Richtig beobachtet, du bist der, welcher die größtmögliche Wahrscheinlichkeit hat zu sterben!“, warf ich offen, ehrlich und unbarmherzig ein, war man bei mir an der falschen Adresse wenn man Mitleid über sein Schicksal erwartete, aber so war Harry eh nicht.

„Charmant wie eh und je Hermione!“, lachte er rau auf und streichelte meinen Rücken.

„Hey, du hast gefragt!“, erwiderte ich gespielt lächelnd.

„Ja, es ist schön wenn einer einem unmissverständlich die Wahrheit sagt, wie hässlich sie auch sein mag!“, zeigte er sich wenig verunsichert und nippte an seinem Getränk.

„Das ist richtig Harry, aber manchmal ist es auch so, dass der der augenscheinlich Sterben soll es dann vielleicht nicht tut, verlier bitte nicht den Glauben, oder die Hoffnung!“, bat ich ihn inbrünstig, da ich wusste, wie wichtig die Einstellung zu Leben und Tod war.

„Nein, Schönste keine Angst, ich hätte viel für das es sich zu Leben lohnt, nicht nur Freunde, gute Freunde, DICH, sondern auch eine herrliche Frau und bald…auch ein Kind, eine eigene Familie! Mehr als ich mir je hätte vorstellen können, unglaublich oder? Aber ich habe gelernt nicht mehr blauäugig in den Tag zu leben und da ich Verantwortung tragen muss und auch will….möchte ich, das zu Rangok gehst und ihm mein Testament bringst. Ich will, das mein Kind und meine Frau alles erben was ich besitze! Ich will sie versorgt wissen und auch wenn ich Daphne erst im Sommer heirate sollte und sollte doch etwas davor passieren, will ich sie abgesichert sehen, auch noch als Greengrass, das ist meine Bitte. Ich will vorbereitet sein…auf alles!“, war ich mehr als positiv überrascht als Harry derart ernsthaft und wohlüberlegt seine Wünsche offenbarte.

„Nachzuvollziehen Harry, weiß es Daphne?“, wollte ich gespannt wissen.

„Wäre ich sonst alleine hier?“, lachten wir beide unlustig, da wir zusammen etwas ausheckten.

„Okay, du möchtest also auch nicht, dass sie es erfährt!“, stellte ich also fest.

„Nein, das möchte ich nicht, Daphne hat schon genug Sorgen, da muss sie sich keine um ihre Zukunft machen. Geld, darüber soll sie nie nachdenken müssen!“, konnte Harry ähnlich versnobt einem Malfoy gleich daherreden.

„Okay, hast du schon einen Brief mit dem Bevollmächtigungsschreiben?“, fragte ich nach und sah Harry abwartend an.

„Klar, ich hab sogar eine Blutfeder genommen, dass alles seine Richtigkeit hat! Hier….“, reichte er mir den Brief und das Testament.

„Der Harry von früher wäre nie auf die Idee gekommen, eine Blutfeder herzunehmen….“, erklärte ich doch leicht baff, er hatte sich so was von gemacht, ich war stolz auf ihn.

„Der Harry von früher, den gibt es nicht mehr!“, blickte er mich intensiv an und bei seinem entschlossenen Blick lief mir eine Gänsehaut über den Rücken.

„Was mich freut…..!“, meinte ich ehrlich, sah mich doch ein erwachsener, junger Mann an und da lehnte er sich vor und drückte mir ein sanftes Küsschen auf die Wange, bevor er mir dann aber einen traurigen und zweifelnden Blick durch seine Brillengläser schenkte.

„Sag Schönste, was haben SIE dir angetan? Ich habe das gestern Abend sehr wohl bemerkt! Was verschweigt ihr?“, wollte Harry eindringlich von mir wissen und nahm mir die leere Tasse aus der Hand, als ich nur da saß und ins Leere starrte, wusste Harry doch so viel mehr als alle anderen, von dem was ich fühlte.

„Was war mit dem Kleid? Damit fing es doch an, oder?“, nahm er mich einfach fest in dem Arm und zog mich zu sich. „Erzähl, was hat Lucius getan? Wie schlimm war es!“

„Rückwärtig betrachtet ….gar nicht schlimm, er wollte mit mir an einem Baum im Garten des Manors Sex haben und ging recht rabiat an die Sache und ich hab immer gesagt: NEIN, …aber er wollte nicht aufhören, als ich ….ich weiß nicht, warum er dann doch aufgehört hat…weißt du, was das Schlimmste für mich ist! Das ich fast freiwillig mitgemacht habe! Das ist das was mir etwas quer im Magen liegt, Lucius weiß genau, wie er sehr überzeugend sein kann!“, barg ich den Kopf an seine Brust.

„Das glaub ich dir sogar, Blaise und auch Daphne haben von euren Tänzen erzählt, dass dir dabei heiß geworden ist, ist wohl nur verständlich! Und da ich weiß, das der böse, böse Lucius es sehr wohl schafft, Gefühle in der auszulösen! Da ist es verständlich, das er dir nahe treten konnte, du bist auch nur ein Mensch, Hermione!“, taten seine Worte gut, aber leichter machten sie es nicht, hielt er mich noch immer fest umschlungen und sein Trost tat mir gut.

„Weißt du, mittlerweile sehe ich es recht positiv, wäre das nicht passiert hätten wir uns nicht gestritten, dann wäre mir Edgecombe nicht in die Fänge gegangen….“, erzählte ich ihm nun die Geschichte wie ich sie mir einverleibt hatte.

„Puhh,…du bist der einzige Mensch, den ich kenne, der es schafft aus einem Desaster etwas Gutes zu machen! Und ehrlich, auch wenn ich Marietta nicht mag….diese Petze, so bin ich doch froh, dass du hiermit einen befriedigenden Weg gefunden hast sie von dem Fluch zu befreien!“, erklärte er irgendwie erheitert, und auch ich lachte auf und fuhr fort.

„Tja, wie es das Schicksal so will haben wir uns dann weiter gestritten und ich bin eher abgereist mit einer Jagdmeute im Genick und als sie mich fanden, hat mich Victor gerade geküsst, aber er war schon am Einschlafen, wenn du so willst, scheiß schlechtes Timing! Aber bei so was hab ich ja nie Glück! Sie waren weniger erfreut….ja keine Angst, Victor geht es gut, sie haben ihren Frust nicht an ihm ausgelebt….!“, kniff ich meine Lippen zusammen, dies war nun der Punkt an dem ich selbst mit Harry nicht weiter sprechen wollte, da sie ihren Frust und Ärger an mir ausgelebt hatten.

„Sag mir lieber Harry, was wolltest du gestern noch von Draco?“, versuchte ich abzulenken.

„Ähm, ich wollte mich nur seiner Loyalität Daphne gegenüber versichern, dass er ihr immer hilft! Du weißt schon, das neue Motto von mir, alles im Blick behalten! Das war mir wichtig, dass er es mir verspricht! Und nicht weil du ihm mit einem Messer im Rücken bedrohst, sondern weil es von ihm kommt, …freiwillig!“, erklärte er sehr ruhig und schien auch stolz auf sein überlegtes Handeln.

„Das ist gut Harry, ich kann mir Draco´s Antwort denken, „Sie ist eine Slytherin!“, das sagt er dann noch immer so heroisch und pathetisch!“, kicherten wir beide los, da mir Harry nickend zu verstehen gab, das ich recht hatte und Harry fügte in sein Kichern ein: „So ähnlich, ja….!“

Doch dann verging unser Lachen und ich löste mich endgültig aus seinen Armen als Harry ernst sagte und mich dabei eindringlich ansah, legte dabei seine Hände an meine Oberarme:

„Du versuchst gut abzulenken Hermione, aber ich bin nicht blöd, also was ist dann passiert, was haben sie dir angetan?“ Jetzt wurden seine Finger fest an meiner Schulter und bohrten sich in meine Haut.

„Nichts Harry, ich hab eine Strafe erhalten, mehr nicht!“, antwortete ich gleichgültig, wich seinem Blick nicht aus, dabei wurden seine Augen riesig und wirkten wie Ei große Smaragde und erinnerten mich an die wertvolle Kette, die mir Lucius zu Weihnachten geschenkt hatte.

„Was hat er getan…?“, hauchte er da nur sehr leise und ich biss mir schmerzhaft auf die Zunge, nein ich wollte darüber nicht reden!

„Nichts schlimmes….!“, wisperte ich undeutlich.

„Arch, so… nichts schlimmes, wie den Schürhaken damals?“, eschauffierte er sich und drückte mich an den Schultern grob von sich weg, dass er mir noch deutlicher in die Augen sehen konnte.

„Ja, genau so ähnlich, bitte akzeptier dies!“, forderte ich nun ebenfalls wütend.

„Okay, mach doch was du willst, aber dann sag mir wenigstens, wie fühlst du dich….IHM gegenüber? Und sei ehrlich!“, schaffte er es erstaunlich schnell den Schalter umzulegen und überrumpelte mich dabei. „Du musst ehrlich zu dir sein, wirklich und bitte, ich werde nie mit jemandem darüber sprechen, was du mir hier anvertraust …versprochen, auch nie mit Daphne, NIEMANDEM!“

„Rrrmmmm….Ich weiß es nicht, ich höre tief in mich rein, …ich bin wütend und sauer …nach alle dem auf ihn und das sehr! Aber ganz ehrlich, ich mag ihn immer noch…so bescheuert es sich anhört! Augenblicklich hasse ich ihn aus tiefsten Herzen für seine bescheuerte, überhebliche Arroganz, weil er so ein Heuchler ist, für das was er sich mir gegenüber herausgenommen hat, aber ganz tief in mir…verstehe ich mich selbst nicht! Das ist das Schlimmste, ich weiß, dass das Krank ist! Aber es zieht mich genauso zu ihm, egal wie grausam er ist? Irre nicht wahr? Aber keine Angst, ich verbiete es mir!“, kamen mir die Worte fast verzweifelt über die Lippen als ich mir meine Nägel in die geschlossen Fäuste bohrte. „Aber ich kann nicht vergessen wie er sein kann…und sein Aussehen, alles an ihm ist für mich eine Verführung und eine Versuchung! Aber gleichzeitig stößt er mich ab! Aber jede Annährung verbiete ich mir und ihm!“, stöhnte ich leidend auf, es tat immer sehr gut mit Harry offen zu reden, auch wenn die Wahrheiten sehr weh taten.

„Aber, ob es damit immer getan ist? Es sich zu verbieten? Du bist stark aber auch du bist nur ein Mensch mit Gefühlen und Empfindungen!“, sah er mich mitleidig an, ein Ausdruck, der mir weh tat und so wandte ich den Blick ab.

„Äh…Gefühle, eben, die behindern eh nur!“, schüttelte ich unwirsch den Kopf.

„Gesprochen, wie eine echte MALFOY!“, antwortet Harry schon fast verächtlich, klang er sehr, sehr zynisch, dabei blieb ich stumm und er stöhnte auf „Hermione du weißt, ich verurteile dich nie, egal was du tust! Wenn du bereit bist, habe ich ein offenes Ohr für dich! Du musst das nicht in dich fressen!“

„Danke Harry, du bist der bester „Bruder“ den man sich vorstellen kann! Aber sag, macht dir das auch mit Greengrass nichts aus?“, wollte ich zaghaft nachfragen.

„Nein, ich weiß dank meiner Gespräche mit Daphne wie sie unter diesem alten Drachen zu leiden hatten! Ich bin dir nur dankbar, wie du das wieder hinbekommen hast und nun, zu unserer Jugend gehört der Tod so selbstverständlich dazu, wie bei anderen normalen Kindern die Schokolade! Außerdem, jetzt ist diese leidige Zwangsverlobung erstmal vom Tisch und Daphne sehr beruhigt, denn, wenn auch du und Malfoy auf dem Ball ihr schon zugesprochen habt, sie hat es trotzdem noch beschäftigt. Ich will nicht, das sie sich mehr sorgt als nötig, wer weiß, wie das sich auf das Baby auswirkt, das kriegt schon genug Stress ab, wenn wir wieder in Hogwarts sind und dieses Versteckspiel spielen müssen.“

„Schlimm oder, das der Tod so unser Begleiter ist!“, warf ich trocken ein.

„Nein, die Umstände sind schlimm, aber wir schaffen das schon! Ich bin nur froh, dass die Frau weg ist und meine Verlobte nicht mehr an andere Männer verschachert wird!“, stellte er noch mal sehr deutlich klar, dass es ihm absolut nur um Daphnes Wohl ging und mir kam noch mal in den Sinn wie es früher gewesen war, was der alte Harry wohl dazu gesagt hätte, wenn er gewusst hätte, das er mal eine Slytherin so sehr lieben würde. Doch ich fragte mich auch wie er jetzt, mit etwas Zeit zum Nachdenken zu dem Kind stand, daher fragte ich:

„Dann sag mir Harry, freust du dich auf das Kind?“, kam es zaghaft von mir.

„Nein, nicht wirklich…ich glaube nicht, dass ich ein guter Vater bin oder sein werde! Denn wenn ich es wage Trelawney zu spielen, sehe ich nichts als Tod und Kampf und Krieg in der Zukunft, aber dann freue ich mich, das immer etwas von mir noch hier sein wird…das Kind wird nicht viel von mir haben, D…Malfoy erwartet von mir bestimmt, das ich eine führende Rolle bei unseren Truppen übernehmen werde, er hat mich in einem Brief nach der DA gefragt und meinte der Name sei scheiße, er wäre für „BraterLugo“, was so viel wie „Bruder Armee“ bedeutet, auf Keltisch! Er sagte, ich solle sie umbenennen!“

„Oh, das finde ich toll, da die Mitglieder realisieren müssen, das wir einen Schritt bereit sind weiter zu gehen….ja das ist gut, mit der alten DA ist zu viel altes, ehrenhaftes behaftet, aber mit einem neuen Namen….und bitte, die Häuser sind wie Brüder…er hat recht und das weißt du, oder?“, warf ich ein und in meinem Kopf ratterte es gleich wieder, was wir ändern könnten und vor allem, wer zum neuen, ernsteren Kreis gehören würde, wer bereit war härtere Mittel auf zu fahren, fragte ich mich nur kurz, wann Draco Harry einen Brief geschrieben hatte?

„Klar weiß ich das, Schönste und ich find den Namen toll! Nur wie ich den anderen das erklären soll!“, antwortet Harry nachdenklich und rubbele sich schon wieder durch das Haar.

„Harry, du vergisst, das ich wieder bei der DA…äh, bei den „BraterLugo“ mitmischen werde, der Name ist cool! Da ich meine Aufgabe erfüllt habe und nun wieder Zeit habe, bin ich wieder voll dabei! Ich mach das schon und was du und Ron mir von Abbott und Co. erzählt habt, wäre es vielleicht der Weg, sie sind reif, einige, nicht alle… da stimme ich zu, aber irgendwann müssen wir einen Schritt gehen, sonst machen wir uns lächerlich!“, erklärte ich klar, dass ich nicht bei dem „Kindergarten“ bleiben wollte, den wir in der Fünften mit der DA betrieben hatten, denn es wurde langsam ernst und auch wir mussten andere Mittel auffahren.

„Ja, ich muss noch mit Ron darüber reden, er ist der Stratege….!“, wandte Harry ein.

„Ja, tu das, damit wir dann beim ersten Treffen gleich Truppen bilden können!“, warf ich ein, worauf er nur nickte und dann fiel mir noch etwas ein „Was ist mit Daphne, wie sieht sie das mit dem Kind?“

„OH…gut, sie freut sich verhalten, sie ist in der Hinsicht eine Reinblüterin, die erwartet, dass sie nicht immer 24 Stunden am Tag um das Kind herumwuseln kann, aber das sie es gleich vollständig abgeben muss, nun….es ist nicht leicht!“, erklärte er verhalten, dabei streichelte ich seine Hand spendete ihm Trost für das Kommende.

„Aber das coolste ist, dass du dir Grindelwald unter den Nagel gerissen hast, wenn ich an die Gefahr denke die du eingegangen bist, wird mir ganz schlecht!“, wechselte nun er mal abrupt das Thema, denn das andere schien ihm etwas unangenehm.

„Ja, es war gewagt, aber mal ehrlich, Frechheit scheint zu siegen und glaub mir, er wird uns helfen können!“, erklärte ich breit grinsend, denn irgendwie war es schon eine Leistung und hey, es war viel zu leicht gewesen, fand ich noch immer.

Harry warf jedoch skeptisch ein: „Ja, aber meinst du nicht, dass er zu gefährlich ist?“

„Oh, unbedingt, aber ich glaube nicht für uns! Er ist alt, wirklich alt! Ich werde heute Nachmittag mit Draco zu ihm gehen!“, wandte ich ein und Harry nahm es so hin, war nur leicht enttäuscht:

„Oh, schade dann erfahre ich erst in ein paar Tagen was er erzählt hat!“

Dann fuhr er zufrieden fort: „Dobby, ist auch schon da, seit heut in der Früh. Wir haben ihm im Dachboden ein großes Reich gezaubert, er ist ganz aus dem Häuschen, aber er fügt sich gut ein, er hat schon das Frühstückmachen an sich gerissen und mit Apsis ist er auch schon zusammen gerumpelt, als er fast über sie drüber gefallen ist!“, schenkte er mir ein gequältes Lächeln.

„OH, du Armer! Da werdet ihr die Tage gut zu tun haben, aber ich hab auch einen Auftrag am 05.! Also lest die Zeitung gründlich!“, erklärte ichunwohl, da ich wusste die Nachrichten würden keine schönen sein, aber die Nacht würde aufregend werden und da erhob ich mich, ich fand, wir sollten langsam runter zu den anderen gehen und meine Termine standen ja auch noch an.

„Himmel Hermione, das ist alles so scheiße…Ha…halt, sehe ich da Vorfreude in deinen Augen aufblitzen, du bist echt nicht ganz dicht!“, erklärte Harry, wohl nicht schlüssig ob er grinsen sollte, umarmte mich noch mal, als er aufgestanden war und gemeinsam traten wir aus dem Zimmer, das Draco und ich ab jetzt nicht mehr bewohnen würde.

„Du weißt es wirklich Komplimente zu verteilen Harry!“, zeigte ich mich verschnupft, während wir hinab zu den anderen gingen.
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Kapitel 215-216
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