When Hermione Fights
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 Kapitel 223-225

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Kapitel 223-225 Empty
BeitragThema: Kapitel 223-225   Kapitel 223-225 EmptyDo Feb 09, 2012 7:02 am

223. Kapitel Spiegelung


Am nächsten Morgen nahmen wir unser normales Pensum wieder auf und starteten mit einem einstündigen Lauf, der gewohnt um sechs Uhr morgens begann. Zu unserem absoluten Erschrecken kam Neville fertig hinunter zu uns in den Gemeinschaftsraum und meinte:

„Wenn ihr nichts dagegen habt… würde ich gerne mitlaufen. Ich werde euch nicht aufhalten, lauft einfach weiter….aber ich beobachte schon seit dem Anfang des Schuljahres das ihr das tut und wenn es euch nicht stört, dann wäre es schön, wenn ich fitter werden könnte!“ Da ging nicht nur mein Mund vor erstaunen weit auf, als wir auf unseren gemütlichen Neville starrten und er wurde unter unsren ungläubigen Blicken kleiner und kleiner.

Aber er hatte entschlossen geklungen, auch wenn er uns unsicher anblickte, wohl hatte er bedenken was unsere Reaktion sein würde, schien aber fest entschlossen es zu tun und erinnerte mich so sehr an den Neville, der sich so mutig und kämpferisch, wenn auch verunsichert uns im ersten Schuljahr entgegen gestellt hatte, als wir des Nachts hatten den Turm verlassen wollen. Schon damals hatte sich gezeigt, dass unter dem verunsicherten, schüchternen Kerl ein mutiger und durchaus kämpferischer Charakter steckte, den er gerade wiederentdeckte.

„Nein Neville, wir freuen uns, wirklich! Wir sind nur erstaunt, du weißt was das heißt? Um halb sechs aufstehen und das jeden Tag…..!“, fing sich Harry als erster, aber dieser nickte nur bestimmt und ging vor. Als wir durch das noch schlafende Schloss gingen fragte Ron zaghaft:

„Wie kommt das…also dieser Wunsch?“

„Nun, wie gesagt, ich hab euch beobachtet…ich will schon länger mitmachen, nur den Mut euch zu fragen oder auch den Willen….Kingswear!“, sagte sein Gestottere alles und so schwiegen wir und liefen.

Neville schlug sich nicht schlecht, zeigte mit zusammengebissenen Zähnen das er kämpfte und das schwer, aber er hielt bis zum bitteren Ende durch, was bewundernswert war, angesichts dessen wie untrainiert er war.

Er keuchte wie ein alter Mann und die Rauchwolken in der kühlen Januarluft kamen dampfend von ihm, aber er lag nur 10 Runden hinter uns. Bei seinem Lauf zeigte er eine eisige Entschlossenheit und wir Drei warfen uns ab und an erstaunte Blicke zu. Und fragten uns ob diese neue Einstellung nur durch Kingswear kam, denn die Zeitungen sagten noch nicht mal alles. Wie mir Ron und Harry erzählt hatten, unterschlugen sie Greybacks Hunger auf Bitten des Ministeriums gekonnt!

Wir zeigten Neville unsere Hochachtung, indem wir ihm die Schultern tätschelten während er sich ausgelaugt und fix und fertig in die Dusche schleppte und seine krampfenden Muskeln versuchte zu entspannen. Ich bat Harry ihm einen Muskeltrank zu geben, da er sonst morgen nicht laufen könnte und wir wollten doch nicht seinen Eifer und neuen Elan im Keim ersticken. So waren wir gespannt ob er das wirklich durchziehen würde, schließlich war das körperliche doch sonst nicht so wirklich sein Ding.

Als wir uns frisch geduscht und hergerichtet wieder im Gemeinschaftsraum trafen erzählte Harry, dass er eine Schachtel Pralinen auf seinem Bett gefunden hatte und das Romilda Vane eine Karte beigelegt hatte, als verspätetes Weihnachtsgeschenk.

Es war es eine Geschenkbox mit Schoko-Kessel, die angeblich mit Feuerwhiskey gefüllt waren. Er rollte genervt mit den Augen, da die verliebten Mädels es immer noch nicht aufgegeben hatten ihn anzugraben. Also tat er sich sichtbar leid, noch viel mehr als früher, als er noch nicht wusste, dass er sich verloben würde und bald Papa sein würde.

Ich konnte es manchmal nicht fassen, wenn ich ihn in unseren rotgoldenen Gemeinschaftsraum sah in seiner Schuluniform und mir vorstellte, wie sehr sich doch alles geändert hatte und da fragte ich mich schon, wie Harry das alles sah?

Wenn ich schon derartige Gedanken hatte und es fast nicht fassen konnte!

Als wir in dem nun langsam belebten Gemeinschaftsraum standen, sahen wir, wie sich ein Auflauf aufgeregter Schüler vor dem Schwarzen Brett bildete. Man könnte sagen, es war seit Umbridge legendär….aber heute hing ein Aushang da, der den Sechstklässlern einen 12-wöchigen Apparierkurs anbot. Wir warfen wir uns sofort verständige Blicke zu, das würde wieder unser schauspielerisches Talent fördern.

Harry und Ron hatten doch zusammen im Cottage gelernt mit ihren Zweitzauberstäben zu apparieren, also war dies wohl eher unnötig für uns, aber unabdingbar, schließlich würde es doch auffallen wenn wir darauf verzichteten, aber zu zeigen, dass wir es nicht konnten würde auch eine Herausforderung sein.

Es wurden einige Kurse zum Erlernen der magischen Lebenstechniken angeboten, somit konnten wir Sechstklässler an einem freiwilligen, zwölfwöchigen Apparierkurs zum Preis von 12 Galleonen teilnehmen.

„Wow, das Geld hab ich nicht….“, meinte Ron verlegen und Harry legte ihm die Hand fest auf die Schulter und klopfte auf seine Brusttasche, was so viel bedeutet wie, er würde bezahlen und es flackerte zwar kurz so etwas wie Widerwille über Rons Gesicht, aber da auch erwachsen wurde, schluckte er die Regung hinunter und nickte nur bestimmt, nahm das Angebot an.

Heute fand dann auch gleich der erste Termin statt und zwar in der Großen Halle, in der für diese kurze Zeit der Apparierschutz aufgehoben wurde. Ein gewisser WilkieTwycross würde unser Lehrer auf diesem Gebiet sein, er gehörte nicht zum Lehrerkollegium sondern war ein Beauftragter des Zaubereiministeriums.

Heute stellte er sich uns jedoch nur vor, erklärte ein paar Grundzüge und betrieb ordentlich Werbung, damit sich auch möglichst viele von uns für den Apparierkurs anmelden würden.

Die Hauslehrer würden in den Anfangsstunden als Assistenten agieren um bei gefährlichen Fehlern sofort magische erste Hilfe leisten zu können. Heute machte Severus leichenbitter Miene selbst mir Gedanken, denn er wirkte schrecklich leidend, weil er hier sein musste.

Himmel und dieser Mann hatte regelmäßig Sex… unglaublich, ich fragte mich, wie wir die ersten Schuljahre überlebt hatten, denn da hatte er sich, wenn nur unregelmäßig dem Genuss des Beischlafs hingegeben. Er war schlicht ungenießbar.

Aber alle Schüler waren begierig darauf diese Kunst des Reisens zu erlernen. Ich warf ich einen Blick auf Draco, der ebenfalls schrecklich gelangweilt wirkte, da auch er so tun musste als wäre es für ihn schwer diese Kunst zu erlernen, an sich war es zu lächerlich.

So langweilig der gute Twycross den Stoff wiedergab, so schmächtig war er anzusehen, denn er hatte dünnes, sehr spärliches, fast durchsichtiges Haar und die gleichen Augenbrauen. Dann brachte mich Harry zum Lachen, da er mir zu wisperte ob das mit dem ständigen Verschwinden und Wiederauftauchen zu tun hatte, zu amüsant?!

Ich langweilte mich tödlich, da er den Kurs sehr technokratisch handhabte und nervtötend ausführlich auf den „goldenen Regeln“ des Apparierens herumritt, dass jeder Apparierfehler auf eine Nicht-Befolgung eben jener „goldenen Dreierregel“ zurückzuführen war.

Die Regel lautete: „Ziel, Wille, Bedacht“

Ich sinnierte unterdessen verträumt wie ich mir das Apparieren selbst beigebracht hatte und das es manchmal vielleicht gar nicht verkehrt war einfach ins kalte Wasser zu springen, so schwer fand ich es gar nicht, aber nun gut, so erfuhr ich, dass ich die Prüfung schon im April ablegen konnte während Harry und Ron und auch Draco bis zum August würden warten müssen, da sie nicht früh genug 17 wurden.

Als dieser so ungewöhnliche Tag für uns Sechstklässler endete und wir alle die Halle zum Abendessen betraten, eilte eine sichtlich erregte Marietta auf uns an den Tisch zu und sorgte dafür das wir mal wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen.

„Hier schau, so schlau bist du gar nicht….!“, machte mich Marietta dämlich an und strich sich provokant ihren Pony mit einem Haarreif vor meinen Augen aus dem Gesicht und präsentieret eine makellose, reine Stirn.

Alle die es sahen blickten staunend mit offenem Mund auf das Mädchen, nachdem sie nun über ein Jahr mit dem Makel herumgelaufen war, vergaßen sie und noch ein paar andere, dass sie auch monatelang nicht hatte sprechen können, aber nun gut, ich wollte ja nicht so sein, sie war halt aufgedreht, nun da sie nicht mehr gebrandmarkt war.

Viele hatten es schon bemerkte, dass sie endlich von meinem Fluch befreit worden war, dabei war es ein offenes Geheimnis, das sie mir die Entstellung zu verdanken hatte. Heute war schon den ganzen Tag das Gerücht im Schloss gegangen das Marietta geheilt war und alle fragten sich wie, wann und wo, nur darauf gab es keine Antwort, da selbst Marietta nicht wusste woher und wer.

„Schön, der Fluch ist von dir genommen! Gratulation, aber das warst nicht du?“, ging ich auf ihre Provokation nicht ein und stand noch, da ich gar nicht dazu gekommen war mich zu setzten.

„Nein, das war nicht ich, das hat meine Mutter veranlasst, sie kennt viele, WICHTIGE, MÄCHTIGE Leute! Sie sagte, dass mir jemand helfen würde und gestern Abend war es soweit! Du bist doch nicht so schau, wie du denkst!“, spielte sie sich auf und ich wusste wieder warum ich sie nicht mochte. Meine eigenen Augen wurden eiskalt und ich achtete darauf, dass Padma mich nicht sehen konnte, denn ich hatte die Sorge, dass sie sonst doch die Gewissheit fand, die sie die ganze Zeit suchte.

„Ja, das glaub ich dir sogar, wobei ich eher sagen würde, sie kennt die Betten dieser Personen sehr gut!“, spielte ich auf ihre Mutter an, die für jeden die Beine öffnete, da hielten viele geschockt die Luft an als ich das laut kundtat und ihre Mutter indirekt eine Schlampe schimpfte.

„DAS!!! nimmst du zurück, du bezeichnest meine Mutter nicht als HURE!“, schrie sie laut in der Halle, was zu einer kollektiven, peinlichen Stille führte und dann zückte sie ihren Zauberstab und hielt ihn mir aggressiv entgegen.

Ich warf einen kalkulierenden Blick zum Lehrertisch, der noch fast unbesetzt war, da die Lehrer Twycross im Lehrerzimmer verabschiedeten, sah ich nur Severus, der sich mit verschränken Armen zurückgelehnt hatte und das Schauspiel genoss. Das fand ich doch schön, wenn ich ihn amüsierte, vor allem wusste, er ja, was ich mit Edgcombe vereinbart hatte. Also hatte ich vom Lehrertisch aus gesehen freie Hand.

„Hey, ruhig Blut, deine Mutter Hure zu nennen, das habe ich nicht getan! Das hast du gesagt!“, meinte ich nun lapidar, war meine Hand schon längst an meinem Stab, nur ich zückte ihn nicht. Sie stand nun vor mir wie ein Fisch auf dem trockenen, da ich absolut ruhig blieb, bitte wer einem tollwütigen, blutüberströmten und leicht irren Greyback ins fratzenhaft verzehrte Antlitz blickte ohne mit der Wimper zu zucken, der hatte vor eine Marietta Edgcombe wirklich keine Angst und vom wachsgesichtigen Schlangenlord und seinen roten Augen wollte wir mal gar nicht reden.

„Hör mir jetzt gut zu….wenn du nicht willst, dass du gleich wieder so aussiehst wie das letzte Jahr, was kein Problem für mich ist….denn dank, deinem Blut hast du dich an mich und meinen Zauber auf dem Pergament gebunden und nur dank meiner unendlichen Milde, möchte ich dir deine glatte Haut lassen! Aber wenn du mich jetzt weiter nervst…. dann…….ich dachte, du hättest DEMUT gelernt, zeig mir das ich mich nicht täusche! Und denk an deine arme, arme Mutter wen auch immer sie wieder dafür bestechen muss, dass er dir hilft es wieder loszuwerden! Wenn du das nicht willst, solltest du jetzt zusehen, dass du Land gewinnst! Denn ich denken mal ganz grob, dass deine Mutter auch nichts geschenkt bekommt! Von Niemandem!“, sprach ich ganz ruhig und sehr leise, aber dank der unnatürlichen Stille in der Großen Halle hören mich viele und die großen Augen, die die anderen machten, blieben mir aus den Augenwinkeln nicht verborgen.

Am Slytherintisch amüsierten sich Draco und Blaise königlich und die Nachzügler zum Essen blieben alle am Portal zur Halle stehen um das Schauspiel nicht zu unterbrechen und lauschten unserem Disput.

„Drohst du mir!“, fauchte sie verächtlich.

„Nein, ich warne dich! Leg dich mit mir an….versuche es…BITTE!“, hauchte ich wispernd und ja, ich würde mich freuen, denn ich mochte dieses Weib nicht. Sie nervte und hatte eine derart sorgende Mutter gar nicht verdient. Daher blickte ich ihr tief und sehr intensiv in ihre trüben, hellgrauen Augen, aber ich wusste nicht, was sie in meinem Blick sah, doch auf einmal zuckte sie furchtsam zurück, schlug die Augen demütig nieder und wandte sich brüsk von mir ab, ohne mich eines weiteren Wortes zu würdigen, somit hatte ich dieses Blickduell gewonnen.

Irgendwann sollte ich mir mal Gedanken machen, was Leute wie Marietta oder Fenrir in meinem Blick sahen?

So waren uns die Blicke aller mehr als sicher und ich bemerkte, als ich meine Augen hob, Severus spöttisch zuckende Mundwinkel, da ich mit sehr wenigen Mitteln Marietta effektiv schweigend gemacht hatte. Jetzt öffnete sich die Tür in Severus Rücken und die tratschenden Lehrer traten unwissend ein und sorgten dafür das das Getuschel einsetzte, also wandte ich mich ab und sank auf die Bank, zu einem fies grinsenden Harry und einem böse schauenden Ron. Zu dritt überlegen wir, dass sie Wahrscheinlich einen Slytherin für ihren Retter hielt, denn es gingen wüste Gerüchte um wie Marietta ihr Zeichen verloren hatte.

War es mir nur Recht, sollten mich doch alle unterschätzen. Plötzlich fühlte ich die bohrenden Augen Dumbledores in meinen Nacken, dem das Tuscheln der Schülerschaft nicht verborgen blieb und auch Harry bemerkte dies und streichelte mir Harry unter dem blitzenden hellblauen Blick von Dumbledore liebevoll den Rücken.

Heute stand nach dieser zähnen, ersten Apparierstunde noch Harrys Treffen mit Dumbledore auf den Plan und ehrlich, ich vermisste schon jetzt Severus und Draco. Ich war froh gewesen aus dem Manor zu kommen, aber der mich dort stetig umgebende Luxus war derart himmlisch, dass man sich zu schnell daran gewöhnte, dazu gehörte meine eigene Suite.

Ich seufzte leise, wie sehr ich hier meine Privatsphäre vermisste, denn es schmerzte regelrecht. Zurück in Hogwarts legte ich ständig eine Maske an, was enervierend und sehr anstrengend war, klar trug auch Draco seine Masken hier anders als im Manor, aber in Slytherin war er der unbestrittene Herrscher und konnte daher etwas von seine gespielten Fassade fallen lassen, ich hingegen hier in Gryffindor nie …..

Nach meinem spektakulären Auftritt in der Halle, den ich als eher mäßig ansah, aber der wieder für ein großes Getratsche gesorgt hatte, waren mir die Blicke im Gemeinschaftsraum sicher. Offenbar fragten sich viele, die ja alle hier unter meinem Zauber standen, ob der auch zu lösen wäre, wenn auch Marietta sich hatte befreien können.

Das ich die Gute erlöst hatte, wusste ja keiner und so fand ich es herrlich was sich vor meiner Nase abspielte. Aber damit konnte ich leben, denn es erheiterte mich eher und ich wollte mich überraschen lassen was dies für Blüten treiben würde. So saß ich alleine auf der Couch und starrte in die Flammen, erfreute mich an der Tatsache das mich niemand nervte, denn das war ja schon mal etwas.

Den Lord hatte ich vor sieben Tagen gesehen, an Sylvester, mir erschien es wie Monate und ich fürchtete schon den nächsten Ruf, der mich mit Sicherheit ereilen würde.

Ob er mich vermisste???

Ich war gewillt Hysterie in mir aufsteigen zu fühlen, denn ehrlich, augenblicklich reichte es mir.

Es war zwölf Tage her, dass ich Rita und Gellert ausgetauscht hatte, bald würde ich die Verbindung kappen, also nützte ich die Gunst der Stunde und spürte unserer Verbindung hinterher und bemerkte, dass alles in Ordnung war. Die Wächter ließen sie seit dem sie aß in Ruhe, nur die Flecken wurden schlimmer, trotz der Kälte, lange würde es nicht mehr gehen 14 oder 16 Tag, im höchsten Fall 18 oder 20, mehr würden nicht drin sein. Ich war froh, dass die schreckliche Übelkeit ausblieb, an sich, sich nur ein latenter Druck in meinem Magen hielt, der sich aber leicht weg atmen ließ.

Wenig später bemerkte ich wie Ron sehr beschwingt wiederkam von irgendeinem Treffen, natürlich hatte seine Armbändchen Aktion für einige Lacher gesorgt! Aber es gab einige seiner Flammen, die es ganz zuckersüß und sehr aufmerksam von ihm fanden und stolz mit dem Wieselanhänger rumliefen, wie es die Slytherins so schön formulierten und sorry, aber ich konnte es ihnen nicht mal wirklich übel nehmen.

Dennoch fand ich es ebenfalls befremdlich, aber wer war ich, das ich mir ein Urteil erlauben konnte, schließlich lief ich mit einem Brandmal auf meinem Bauch rum, was mich einer Familie mit Haut und Haaren einverleibte und mein Dark Mark im Nacken… nun, das gliederte mich in eine Organisation ein, die man auch an sich nur mit den Füßen voran verließ.

Die anderen rannten mit einem Armbändchen rum, das man jederzeit abnehmen konnte. Ich müsste mir die Haut mit dem Fleisch rausschneiden, aber selbst dann war ich mir nicht sicher ob es weggehen würde, da hier die pure Magie wirkte, nein, das auf der Haut hatte etwas sehr endgültiges.

Ron bemerkte wie es schien meine geistige Abwesenheit und als er auf einmal wieder an meiner Seite ankam, hielt er mir schon aufmerksam einen Schwenker gefüllt mit meinem heißgeliebten Whiskey hin und ich lachte rau auf und wusste genau das uns mal wieder alle wenig verständnisvoll beobachteten. S

ie wunderten sich wie komisch wir interagierten. Wir stießen an und tranken einen Schluck, worauf Ron ungefragt das Schachbrett holte und seine neuen, magischen Figuren aufbaute, um mit mir ein schweigsames Spiel zu spielen. Uns zeigten viele Blicke, dass sie sich wunderten, dass wir nicht wirklich sprachen, aber es war wirklich schön mit dem neuen Ron, der einen ohne viele Worte verstand. Unterdessen starben meine Figuren gerade einen gnadenlosen und sehr schnellen Tod und das eine nach der anderen. Wir unterbrachen unser Spiel erst, als sich zu später Stunde das Portraitloch öffnete und Harry etwas blass um die Nase herein stolperte.

Der Raum war noch immer gut gefüllt und wir stellten sofort meinen Niedergang auf dem Schlachtfeld ein und wandten uns zu Harry. Ich zog hin besorgt zu mir, während Ron auch schon unsere Schilde aufbaute und ich Harry mein irgendwie nie leeres Glas in die Hand drückte und dieser es sich nur als Kühlung an seine getrötete Narbe drückte.

Erstmal schweig er erschöpft, während er sich fing und wir warteten geduldig. All dies geschah unter den neugierigen Augen der Löwen, die sich fragten, warum wir immer derartige Geheimnisse haben mussten, tja, warum?

Gute Frage, aber die Antwort war wohl, dass sie die Wahrheit nicht vertragen würden.

„HIHIH, oh man, der Alte ist einer…der Orden ist schnell…sehr schnell, er hat mich als erstes auf den Minister angesprochen und er fragte, warum dieser wütend abgezogen ist. Ich hab es ihm erzählt, dass ich es abgelehnt habe für das Ministerium zu arbeiten und das der Minister denkt, ich „sei Dumbledores Mann!“, der Alte schien darüber verhalten erfreut. Ich habe die ganze Zeit eine felsenfeste Mauer um meinen Geist gezogen gehabt, das war verdammt anstrengend auch wenn er meiner Vermutung nach nichts versucht hat, wäre ja auch selten dämlich von ihm gewesen etwas zu versuchen, aber das Treffen an sich war überhaupt etwas steif!“, nahm er jetzt einen großen Schluck und schloss die Augen, während wir nichts sagten, weiter gespannt warteten bis er weiter Erzählen würde.

„Tja, weiter nicht wahr?! Er meinte sehr großspurig, dass er jetzt wieder da sei und anders als alle anderen würde er mich ins Vertrauen ziehen und so würde ich nun erfahren wohin ER die ganze Zeit immer hin verschwunden sei! Er begann recht ausschweifend über die Zeit hier in Hogwarts zu Tom Riddles Zeit zu erzählen…so zum Beispiel, dass ihn der sprechende Hut sofort in das Haus Slytherin eingeteilt hat. Das hat mich an Malfoy erinnert, da hat der Hut auch nicht lang gefackelt!“, trat ein amüsiertes, leicht spöttisches Lächeln in Harrys Augen als er mich anfunkelte.

„Er meinte, er, Dumbledore, sei immer misstrauisch gewesen nach dem was damals im Waisenhaus passiert war, aber Tom habe die Sympathien aller anderen Lehrer geweckt. Er war ein Musterschüler, nie aufbrausend, aggressiv, oder herrisch, immer war er Perfekt! Und er hätte schon früh begonnen Bewunderer um sich zu scharen und zu der Zeit seien auch schlimme Vorkommnisse in Hogwarts geschehen, aber man hatte nie jemandem etwas nachweisen können! Er hätte nun geforscht und hätte erfahren das Tom anfing nach seinen Ahnen zu suchen und das er entdeckt hätte das er über die Linie seiner Mutter die Zauberkräfte geerbt hätte und sogar dadurch direkt von Salazar Slytherin abstammte!“, erzählte er uns alles was wir mehr oder weniger schon wussten, dabei versteckte Ron seine Ungeduld nicht, wobei er mit den noch heilen, magischen Figuren des Schachspiels spielte und Harry kicherte.

„Ja, was denkt ihr wie ich mich gefühlt habe das alles was ich schon weiß zu hören? Nun, dann kam wieder die nächste Erinnerung! Ich habe nun Morfin Gaunt kennengelernt, die Verhandlung von ihm, da man ihn für den Mord an den drei Riddles verantwortlich gemacht hat. Er zeigte mir wie Morfin über den in der Familie vererbten Goldring mit dem schwarzen Stein erzählt hat, man…Leute wie habe ich gekämpft nicht an den Safe im Cottage zu denken….weiter, Dumbledore erzählte mir, dass es für ihn klar ist, das Morfins Gedächtnis bearbeitet wurde und zeigte mir die Gedanken von Burke als er das Medaillon von Merope kaufte. Dann erzählte er weiter, dass man die Riddles tot in ihrem Haus in Little Hangleton aufgefunden hatte und das Morfin dafür bestraft worden ist. Dumbledore hätte das aber für Unsinn, das Morfin es getan haben könnte, sondern denkt, dass sich Tom an seinem Muggelvater gerächt hat, somit hat er unsere Vermutung bestätigt, das dort Tom Riddle seine ersten drei Morde begangen hat.“

„Das kennen wir schon alles! Was will dir der Alte damit erzählen?“, stöhnte Ron genervt.

„Geduld, warum denkst du, war ich Stunden weg? Also, die zweite Erinnerung, die er mir in seinem Dekarium gezeigt hat, stammt von Horace Slughorn. Er bezeichnete sie als die wichtigste in seiner Sammlung. Und nun, diese Szenen kennen wir wirklich nicht. Slughorn sitzt da in seiner gewichtigen Runde, wie immer zusammen mit den Slytherins. Tom gehört natürlich zu dem erlauchten Kreis und ob ihr es glaubt oder nicht, er trägt den Goldring….ja, wir haben alles richtig zusammengesetzt. Er trägt ihn…was bedeutet, er hat seine Verwandten getötet! Nun, sie reden. Tom spricht Slughorn auf das offiziell nicht bekannte Ausscheiden der Verteidigungslehrerin Galatea Merrythought an, darauf antwortet er noch, aber dann wird es eigenartig, denn Tom stellt weiter Fragen, aber statt einer Antwort hat ein seltsamer weißer Nebel sich über diese Erinnerungsszene gelegt. Das war echt merkwürdig und komisch…nach dieser Nebelpause warnt der Professor irgendwen, wenn er nicht aufpasst gerät er noch auf die schiefe Bahn. Als dann Slughorn und Tom alleine sind, fragt dieser ihn explizit nach „Horcruxen“, was zeigt, dass wir mit unseren Vermutungen absolut richtig liegen. Sehr gute Arbeit Hermione, ohne dich hätten wir die Zusammenhänge nie gesehen…auch wenn dann wir im Cottage das rausgefunden haben, hast du das ohne diese ganzen Erinnerungen ganz alleine hinbekommen, anders als Dumbledore, der wie ich finde die Sache ganz schön kompliziert angeht! Da war das Buch von Regulus Black, Sirius Bruder, über dieses Thema, das du aus der Blackbibliothek geholt hast, doch wirklich viel informativer.“

„Du lässt was weg… wie ging es weiter?“, kam es von Ron scharfsinnig.

„Oh, äh….achso, da kam wieder der doofe Nebel, der sich dann lichtet um einen aufgebrachten Slughorn zu zeigen, der Tom streng darauf hinweist, er wisse nichts darüber und wenn würde er es ihm sowieso nichts darüber verraten….Dumbledore meinte, das Slughorn offensichtlich einen plumpen Versuch unternommen hat Teile seiner Erinnerung zu verbergen, weil ihm die damaligen Geschehnisse rückblickend peinlich…unangenehm sind! Und da kam er dann endlich mal zum Kern was er seit Stunden von mir will, denn ich soll Slughorn dazu bringen uns die wirkliche, die echte Erinnerung zu geben. Er meinte, dass man sich das nicht mit Gewalt holen kann, sondern man muss sie freiwillig bekommen!“

Wir fassten es nicht, warum sollte Harry Dumbledores Drecksarbeit machen?

Gute Frage, oder?

Wir beendeten unser Gespräch und ich tat, was ich schon zu Beginn des Abends ersehnt hatte. Ich

eilte in die Kerker, ließ unseren Turm hinter mir und beehrte so erst am zweiten Tag die Slytherins, nicht das sie sich den Schock hätten antun müssen mich am ersten Abend ertragen zu müssen, dachte ich zynisch.

Ich glitt wie immer hinein, da mir Blaise heute auf den Fluren kurz das Passwort zugeflüstert hatte „Schlangenbrut“, wahrlich einfallsreich! Ich fragte mich oft, wer die Passwörter aussuchte!

Als ich wahrgenommen wurde, trat ein sehr resignierter Ausdruck in die Augen der anwesenden Schlange, denn sie taten sich sichtbar leid. Ich wusste, dass ich arrogant war, wie ich selbstherrlich hier in ihren grünlich schimmernden Gemeinschaftsraum herumging, aber wie konnte man als Malfoy etwas anders sein als arrogant?

Eben und so eilte ich zu Draco und Co, die die dunkelbraune Ledercouch okkupierten und sich gut zu amüsieren schienen über Mariettas Auftritt, bis mich Draco bemerkte:

„Hey, Mudblood….sprich, wie hast du Edgcombe von ihrem hässlichen Zeichen befreit!!“ Draco lachte schallend laut in den Raum und bestätigte so den Slytherins, was sie bestimmt vermutet hatten, da ihr Erstaunen nur minimal war. Als ich böse grinste, sah ich wie Nott und Parkinson zusammen an einem der hohen Fenster zum See saßen und Händchen hielten, darüber blinzelte ich kurz verwundert und warf einem dämonisch grinsenden Blaise einen fragenden Blick zu.

„Wie wohl Draco, wir haben sie uns geschnappt, sie betäubt….habe ich gesagt, dass ich Blutzauber liebe??? Ja, also mit ein bisschen Hokuspokus …tada…meine Strafe war weg und Marietta glücklich!“, kuschelte ich mich auf Dracos Schoss und strahlte in die Runde und bemerkte durchaus die lauschenden Ohren der Schlangen.

„Wie wir?“, fragte Astoria.

„Na, Harry und Ron, sie wissen, dass ich ihr den Fluch aufgehalst habe und nun, für sowas sind die beiden immer zu haben, warum denkst du hat Harry Cho angesprochen und somit von Marietta weggelockt….ja…Harry hat das wirklich gut gemacht und Ron…er ist wirklich kräftig!“ Jetzt stieß Daphne einen erleichterten Seufzer aus, als ich ihr durch die Blume den Grund nannte, wobei sie sich seit heute den Grund hatte denken können, aber wie es schien war das bei Schwangeren anders und das Gehirn nicht mehr voll Funktionstüchtig.

Aber sie beherrschte sich wenigstens soweit das sie sich nichts anmerken ließ, dennoch war sie halt eine hormonelle, schwangere Freundin, die natürlich nie Eifersüchtig war…

„So, das war also euer Plan…sehr böse, jetzt macht sich die kleine Chinesin wieder Hoffnungen, gar nicht nett vorn euch, hast du ihren Blick gesehen als du deine Auseinandersetzung mit Edgcombe in der Halle hattest, wie sie deinen Potter angehimmelt hat?“, fragte nun Draco ernst.

„Nein…aber das ist egal, Harry will nichts von ihr und außerdem gehört Harry MIR! Der hat keine anderen anzusehen!“, grinste ich nun frech und knabberte entgegen meiner Gewohnheit vor anderen an Draco´s Ohr und er lachte rau auf.

„Oh, dann hab ich die Gerüchte, die ich von einigen in meiner Klasse aufschnappen durfte richtig verstanden, das H…Potter und du in eurem Gemeinschaftsraum eine heiße Knutschnummer abgezogen habt?“, kam es von Astoria forsch und Daphne, die es anscheinend nicht wusste, hielt sich trotzdem sehr gut, versteckte ihr Gefühlsregung, indem sie ihre Teetasse aufnahm und an ihrem heißen, dampfenden Tee nippte.

„Bitte, klar, es gibt schlimmeres als mit Harry Küsse auszutauschen! Hier möchte ich nun einwerfen, dass Harry zu lernen scheint und immer besser im Küssen wird!“, schmunzelte ich zu einer minimal errötenden Daphne.

„Aäh…Igitt, das ist widerlich, musst du das gerade sagen, Astoria und dann auch noch DU, Hermione, das ist….das ist….eklig!“, verzog Draco sein leidendes Gesicht. Wir waren uns der nun sehr intensiven Beobachtung deutlich bewusst, aber wie ein unantastbarer König thronten Draco über seinen Slytherins und musste sich nicht wirklich verstecken und ich wohl auch nicht.

„Wow, diese Wieselanhänger sind echt geil!“, kicherte Astoria aufgedreht und kam mit einem neuen Thema daher und ich warf einen vorwurfsvollen Blick zu einem breit strahlenden, schwarzhäutigen Spitzbuben, der mit seinem Einfluss auf Ron daran Schuld trug, das war mir bewusst.

„JAJAJA, ich frage mich welcher Depp ihm gesagt hat seine Freundinnen mit dergleichen an Aufmerksamkeit zu beglücken….!“, tanzte der Schalk in Blaise dunklen Augen, zu schade, das wir gerade nicht Tacheles reden konnten, aber wenigstens verstanden wir untereinander was wir meinten.

„Och, um das Wiesel ist es nicht schade, wenn ihm seine Weiber die Hölle heiß machen!“, kam es abfällig und höhnisch von Draco und ich konnte viele Slytherins der unterschiedlichsten Jahrgangsstufen kichern hören, bis ich einen bitterbösen Blick in die Runde warf.

„Das mag für euch Leute lustig sein!“, brummte ich missmutig „…aber ihr teilt euch euer Schlafgemach auch nicht mit einer nervenden LAVLAV! Was glaubt ihr was ich da mitmache!“, keifte ich fast und mein Blick strafte Blaise, der Ron diesen Ohrwurm mit Sicherheit ins Gehirn gebracht hatte, aber andres als bei den Schlangen, die sich ängstlich ansahen, als ich meine Laune auslebte, führte es bei der Connection dazu das alle, selbst Draco, lauthals brüllend lachten, während ihnen mein Leid vor Gesicht stand. Ich schloss meinen Mund eingeschnappt und ließ geschlagen ihr Amüsement über mich ergehen, KINDER! Ärgerte ich mich!

„CHRmchrm…sorry, aber, das ist zu köstlich, wie sich Wiesel gibt! Gib es doch zu!“, bat Draco und schnappte nach Luft

„Nun, das ist Ron! Also bitte!“, wandte ich ein. „Aber nun möchte ich gerne wissen, ob mich meine Augen trügen, oder ob ich richtig sehe….sind Parkinson und Nott nun ein Pärchen!“, bemerkte ich aus den Augenwinkeln wie beide auseinander stoben als ich ihre Namen nannten und alle Blicke zu ihnen gingen und sie im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit lagen, dann kicherte Blaise dreckig und zwinkerte den zwei Turteltauben übermütig zu.

„Du hast gewünscht, das ich helfe und ja, Draco schau nicht so wild, Hermione wollte dies und warum sollte ich mich nicht einmischen?“

„Ja, das ist wohl das liebste was du tust, nicht wahr Blaise?“, fragte Draco lang gezogen, als sich Pansys Wangen glühend Rot färbten und auch Nott erstaunlich rote Ohren vorzuweisen hatte. Ungeduldig forderte ich Blaise mit einer Geste auf weiterzusprechen.

„Wohl wahr, also was hab ich getan. Als wir in die Ferien gefahren sind, hab ich die beiden in einem Zugabteil eingesperrt und wie es scheint hat es gewirkt. Hab auf der Rückfahrt gesehen, dass sie sich freiwillig jetzt wieder eingesperrt haben! Nicht wahr, ihr zwei, ihr seid doch jetzt ein Paar? Oder?“, plärrte Blaise zu ihnen und während Pansy nur ängstlich umherblickte, da sie sich wiederwillig in der mittelbaren Aufmerksamkeit befand und dies seit meinem Crutio immer sehr bedacht verhindern wollte.

Doch Nott fasste sich sichtbar ein Herz und stand auf: „Ja, das stimmt Pansy und ich sind ein Paar!“ Er traute sich trotz seiner harten Strafe von Draco damals nach der Kette und Katie Bell, aber damit errang er meine Achtung und auch Draco´s, als er antwortete.

„Das ist schön, dann wünschen wir euch viel Glück!“, meinte er ernst und Pansy erlaubte es sich etwas erleichtert auszuatmen, doch Blaise konnte es nicht lassen.

„Hey, vergesst nicht wem ihr es zu verdanken habt das ich mich eingemischt habe! Ihr hättet mit euren Scheuklappen nie zueinander gefunden… ihr verdankt das nur, Hermione!“, grinste Blaise schadenfroh und ich warf ihm einen strafenden Blick zu.

Es war Nott und Parkinson sichtlich unangenehm und ich winkte ab, denn ich wollte weder Dank noch Schuldgefühle, zum Glück endete das Ganze als sich ein großer, breiter junger Mann mit kurzen, dunkelbrauen Haar in mein Blickfeld schob.

„Greg?“, meinte da nur Draco und packte meine Hüfte fester, zog mich tiefer zu sich auf seinen Schoss.

„Ich…ich muss mit ….Grang…Abra…wie nenn ich SIE?“, stotterte Goyle unbeholfen und machte ein verzweifeltes Gesicht, wobei wieder absolute Stille in den Raum eingezogen, nachdem der große Junge es wagte unsere Runde zu unterbrechen. Jetzt warteten sie alle was Draco oder ich sagen würden, aber ich bemerkte den Blick, den Draco meinem Nacken zukommen ließ und überlegte als ich lächelnd aufsah:

„Hermione, Goyle, Hermione!“, bot ich ihm großmütig an, was einige keuchende Ausrufe, begleitet von ungläubigen Blicken, nicht nur von Goyle zur Folge hatte.

„Dann…Hermione, freue ich mich, ich bin Gregory und ich wollte dir danken, dass du Padma in Kingswear beschützt hast!“ Sofort setzte auf die bedeutungsschweren Worte ein Wispern Heuschrecken gleich ein. Ich glitt von Dracos Schoss und schritt zu dem großen Kamin, mir bewusst, dass die Situation nicht ohne war, denn es mussten einige Fragen geklärt werden.

„Woher denkst du das?“

„Padma…hat dich nicht erkannt, wenn es das ist was du meinst? Sie erzählte mir nur von einer jungen Frau, einer DeathEaterin, deren braune Augen ihr bekannt vorkamen, ….und ja, gut sie äußerte den unvorstellbaren Zweifel das du es sein könntest!“, gab er nur wiederwillig zu.

„Hast du sie darin bestärkt!“, zischte Draco gefährlich ruhig und kam mir darin zuvor, als Goyle regelrecht weiß im Gesicht wurde.

„Nein, ich habe sie davon sogar versucht abzubringen, meinte das wäre wohl mehr als unmöglich ein Mud…eine…solche halt!“, stotterte er unsicher und versuchte allem entgegen zu steuern.

„DU, warst in Kingswear?“, kam es von einem Slytherin Siebtklässler der in der Nähe der Treppe saß unbedacht, da aber entsetzt über die Lippen.

„Natürlich, Draco auch und es wäre besser für euch alle, wenn ihr das auch wieder schnell verdrängt!“, antwortete ich eisig, während ich langsam auf und ab schritt. Natürlich hatten einige von ihren Eltern die DeathEater waren gehört wie wir in dem Ort gewütet hatten.

„Ich weiß, dass Padma zu viel gesehen hat, aber erfreu dich Gregory, deine Freundin wusste sich zu verteidigen…ich weiß auch, dass Draco allen treuen und loyalen Slytherins Schutz bietet und damit auch ihren Freundinnen! Nur deswegen ist Padam nicht Tod!“, legte ich meine Gründe dar und es stimmte, nur Draco und seine Slytherins, waren der Grund.

Als ich gesehen hatte wie er sich für Katie entsetzt hatte, da sie mit Adrian Pucey zusammen war, hatte ich gewusst, was er in einer solchen Situation von mir fordern würde. Ich gab es absichtlich kund im recht vollen Gemeinschaftsraum um Dracos, aber auch meine Position innerhalb des Hauses zu stärken, somit musste es einigen ein gutes Gefühl geben, das wir uns wirklich um sie und ihre Lieben selbst in solchen Ausnahmesituationen sorgten. Dies war wahrlich nicht selbstverständlich, aber nötig!

„Aber….war nicht ihre Zwillingsschwester auch mit dabei? Sie ist Gryffindor!“, warf Astoria überrumpelt ein.

„Na und…. Die Patils leben, dank Gregory, dessen soll ER sich bewusst sein! Ich hätte Parvati nicht geschont!“, blieb ich weiterhin sehr kalt und konnte mir Draco´s zufriedenes Lächeln fast vorstellen. Außerdem hatte ich Severus Zurechtweisung noch im Ohr und wusste, ich durfte mir zu große Güte oder dergleichen nicht erlauben das war eine Offerte, die mir nicht offenstand.

„Genau und wenn du nicht willst, dass ich Padma Patil zum Schweigen bringe…endgültig, solltest du alles tun Greg, damit sie nicht weiter darüber nachdenkt, fragt oder nachbohrt! Hermione ist zu wichtig, als das ihre Tarnung auffliegen darf, nur wegen der kleinen Ravenclaw, sollte ich nur im Ansatz hören oder sehen, dass sie Hermione weiterhin derart zweifelnd mustert, würde ich sie ohne zu zögern töten!“, kam es nun klirrend kalt von Draco und alles war still im Raum und ich sah zu ihm und erkannte an seinen gefühllosen Augen das er es ernst meinte.

„Deshalb wollte ich ja danken und sagen, dass ich Padma´s Zweifel zerstreuen werde! Danke trotzdem!“, neigte Greg ganz ruhig sein Haupt und zeigte keine Angst vor Dracos Drohung, auch wenn man an seinen Augen sah, das er seine Worte nicht anzweifelte und ich tat es auch nicht. Draco meinte das erschreckend ernst und ich wusste, er konnte das durchaus berechnend durchziehen.

„Schade, dass du ihr nicht sagen kannst, dass sie mit dir den besten Joker als Freund gezogen hat. Ein besserer Fang, als sie wohl ahnt!“, warf Blaise lakonisch ein, was auch Greg erstaunlich breit und erleichtert grinsen ließ.

„Tja, ich hoffe Her…Hermione sieht das ähnlich! Denn das Padma schlau ist, kann wohl keiner bestreiten!“, antwortete Greg und ich lächelte den sichtbar verliebten, großen Teddybären an.

„Ja, schlau, das ist sie! Sonst hätte sie nicht die Vermutung, dass ich…nun ich bin.“, hatte ich noch einiges mit der guten Padma vor!

Greg verließ, nachdem sein Anliegen geklärt war, unsere Runde wieder und wir quatschten und alberten mit der Connection noch etwas rum, bis wir den Abend beendeten indem Draco und ich uns in seine Räume zurück zogen.



Der Nächste Morgen kam schnell und ich begab mich sehr früh zurück in den Gryffindortum, denn unser Lauftraining wartete. Wir hatten jedoch entschieden in dieser angebrochenen, ersten Woche noch nicht wieder mit dem Training bei Severus oder dem im Raum der Wünsche zu beginnen, sondern bis zur nächsten Woche zu warten.

Ich wartete also im Gemeinschaftsraum auf die Jungs. Zuerst kamen Harry und Ron, dicht gefolgt von Neville. Es erstaunte uns alle, dass er sich an diesem zweiten Morgen tatsächlich wieder zu uns schleppte und auch am nächsten und am darauf folgenden gab er nicht auf.

Man sah ihm zwar an wie sehr es ihm mitnahm, aber dank der Tränke, die er einfach schluckte nachdem wir sie ihm gaben, hielt er durch und wir waren mehr als positiv über seine Wandlung überrascht, dass er sich derart selbst überwand. Als der Samstag kam und somit das erste DA Treffen nach langer Zeit, zogen wir uns früh zurück um Ron´s Liste durchzugehen, schließlich hatte er sich die Tage viele Gedanken gemacht was ich gut fand, als wir uns auf die Sitzkissen setzten, erhob er nun seine Stimme:

„Ich hab mir die Entscheidung echt nicht leicht gemacht und versucht alle Veränderungen der Persönlichkeiten ebenso die Fortschritte mit einzubeziehen. Du, Schönste, warst ja lange schon nicht mehr bei der DA und hast deshalb relativ wenig Ahnung wie sie sich machen, hinzu kommt das wir nicht nur gute Kämpfer für die „BraterLugo“ brauchen, sondern auch welche die …nun, wie sag ich das…dehnbare Skrupel haben?“, grinste er uns schelmisch an und erinnerte gerade schrecklich an die Twins.

„Ein wichtiges Kriterium…!“, gab ihm Harry nickend recht.

„Ja, vor allem sollten sie Blut sehen können!“, warf ich kalt ein und da glitzerten mich nun ein blaues und ein grünes Augenpaar intensiv an, bis sie beide brav nickten und ihre Köpfe wieder auf die Papiere senkten.

„Aber ich glaube, ich will es erst mal gar nicht wissen, denn ich schaue mir die Gruppe einfach mal unvoreingenommen an! Lasst sie erst Kämpfen! Ihr werdet die Mitglieder dann auffordern noch bei uns zu bleiben, die ihr meint und ich werde die welche überhaupt nicht passen wegschicken, bevor wir mit den anderen reden, was wir planen. Was haltet ihr davon?“, fragte ich neugierig und erhielt Zustimmung und so warteten wir im Großen und Ganzen schweigend bis die ersten Mitglieder hintereinander herein tröpfelten.

„Das hört sich gut an? Sehr gut sogar, willst du mitmachen?“, fragte Ron nach.

„Nein, ich möchte mir einen Eindruck von den einzelnen Mitgliedern machen…aber du und Harry könnt mitmachen!“, bot ich an als Harry aber bestimmt den Kopf verneinend schüttelte.

„Nein, ich mach nicht mit, wir haben mit den anderen im Cottage viel trainiert und ich möchte sehen wie sich die einzelnen Mitglieder machen! Ich muss sehen wo es noch hapert, damit ich mehr Ansatzpunkte habe um sie zukünftig besser zu trainieren!“, kam der Planer in ihm durch und das gefiel mir sehr.

„Sehe ich auch so! Ich würde es bevorzugen zuzusehen!“, meinte auch Ron und so war es beschlossen. Nun trat Harry, nachdem sich die Tür hinter dem letzten DA-Mitglied geschlossen hatte, selbstbewusst in die Mitte und sah alle freundlich nacheinander an.

„So, Weihnachten ist vorbei und ich hoffe für die Feiertage haben euch nicht zu träge werden lassen. …wir begrüßen Hermione wieder in unserer Mitte und wir haben uns gedacht, wir machen heute einen kleinen Übungsparcours, damit wir sehen wo jeder Einzelne steht. Wir wollen sehen wie eure Fortschritte sind, wo es noch hapert und ich hoffe natürlich auch es macht euch einfach Spaß!“, waren viele erstaunt, aber auch viele schienen einfach erfreut das es aufregend werden würde, da es versprach spannend zu werden.

Harry deutete mir mit einer eindeutigen Geste an das ich den Raum verändern sollte, da wir wussten, dass ich die meiste praktische Erfahrung aufweisen konnte, aber es ließ die anderen nach Marietta skeptisch zu mir sehen und schon setzte das dazugehörige tuschelndes Wispern ein. Schließlich war mein Auftritt in der Halle mit ihr mal wieder aufsehenerregend gewesen, hinzu kam, dass einige zweifelten was meine Zauber betraf, aber nun das gehörte dazu, sollten sie, denn meine Zauber waren wasserdicht, dachte ich dann doch etwas arrogant.

Ich schloss die Lider und konzentrierte mich. Wir brauchten eine Gasse, ähnlich der DiagonAlley oder Kingswear, da es hier am realistischsten wäre einmal mit DeathEatern zu kollidieren. Nach und nach entstand eine Gasse mit grobem Kopfsteinpflaster. Links und rechts erhoben sich ein- bis zweistöckige, windschiefe Häuser in den künstlichen, tristen Himmel.

Die nicht wirklich in Reih und Glied stehenden Gebäude erinnerten sehr an die magischen Häuser und zwischen den einzelnen Häusern waren kleine, schmale, sehr dunkle Gassen verborgen. Sogar für mich war die Größe dieser unechten Gasse erstaunlich. Dieser Raum an sich war einfach grenzenlos grandios.

Es gab die Hauptgasse und dazu zwei parallel verlaufende Nebengassen, die am hinteren Ende spitz, einem Dreieck gleich, zusammenliefen. Ähnlich Gringotts prangte ein Gebäude am Ende der Hauptgasse und darauf liefen die beiden Parallelgassen zu. Die Verbindung der drei Gassen, außer am Ende der Straße, waren die einzelnen, sehr schmalen, vertikal verlaufenden Durchgänge zwischen den Häusern, die mal größer oder mal kleiner waren, oder auch Sackgassen, gesichert durch Gitter oder kleine Mauern.

Außerdem standen einige Stände aus Holz und kleinere und größere Fässer wild in der Gegend rum. Die großen Schaufenster waren blind und zum Teil vernagelt, somit entstand aus meiner Phantasie eine trostlose, tragische und heruntergekommene Gasse und ich fand es zeigte genau das was wir brauchten.

Jetzt dufte ich sehen als ich aus meiner Phantasie auftauchte und die Augen öffnete, wie die Augen der DA-Mitglieder riesig wurden, während sie erstaunt auf meine Phantasielandschaft starrten, Ich drehte mich freudestrahlend zu den Jungs um und bemerkte, dass sich in unserem Rücken eine Art Empore, oder auch Tribüne erhoben hatte, damit wir das Geschehen aus einem erhöhten Blickwinkel mit verfolgen konnten. Der Raum war einfach genial und ich grinste die Jungs zufrieden an.

„Wow, Schönste, wie geil …eine alternative, wie ausgestorbene DiagonAlley, voll Krass… aber wohl wirklich das was der Realität am nächsten kommt!“, strahlte Ron diebisch und rieb sich vorfreudig die Hände.

„Also, das ist eure Aufgabe: ihr verteilt euch alle! Ihr könnt auch Gruppen bilden…am Anfang! Denn zum Schluss heißt es trotzdem „Jeder gegen Jeden“! Bis keiner mehr übrig ist, schaltet euch aus, alles ist erlaubt….seid schön fies!“, befahl er und nun klatschte Harry befehlend in die Hände und ein regelrechte nervöses und unruhiges Aufbrausen ging durch die Gruppe, da es heute für alle ganz anders werden würde als sonst. Es würde spannend sein, eine Herausforderung wie sie mit der neu gestellten Aufgabe umgehen würden.

„Leute, das ist ein Test, also bitte, gebt alles! Macht auf ernst, schont euch nicht! Nur die Unverzeihlichen sind verboten!“, rief nun Harry über die erregte Menge.

„Was ist mit Verletzungen?“, fragte nun ein besorgter McLaggen, der unsicher zu der Häuserlandschaft blickte.

Als ich beobachten durfte, wie sich zu meinem Erstaunen Hannah, Padma, Susan, Ginny, Luna, Demelza, Katie und Leanne die Umhänge kurzerhand auszogen und ihre Haare zu straffen Zöpfen oder Pferdeschwänzen banden, oder bei den kürzeren Haaren sich diese mit Klammern aus dem Gesicht strichen, war ich mehr als positiv überrascht.

Ich war erstaunt, dass die Mädchen soweit dachten und wie es schien diese Sache wirklich ernst nahmen. Sie trugen alle eine ernste Miene zur Show und anders als McLaggen hinterfragten sie unsere Anweisung nicht, sondern begannen umgehend sich fertig zu machen.

Während die Jungs wie Neville, Terry, Ernie, Justin, Zachrais, Jack, Dean, Colin, Geoffrey, Ritchie, Jimmy und Dennis ebenfalls sich ihrer Umhänge entledigten, standen einige andere einfach verloren da und starrten nachdenklich und auch etwas nervös auf die Gasse vor ihnen. Sie blieben wie sie waren, auch gut, niemand musste sich ausziehen, denn wenn ein Hinterhalt stattfand, trug man ja auch meist einen Umhang.

„Wir drei werden euch heilen! Wir haben auch Tränke, nur keine Sorge! Verteilt euch, ich gebe mit den Roten Funken den Beginn bekannt!....LOS!“, klang Harry sehr geschäftig und wischte McLaggens Einwurf hinfort und so zeigte er nun auffordernd auf die Gassen.

Wir machten uns daran die Tribüne über die Treppen zu erklimmen und danach hatten wir einen sehr erhöhten, weitreichenden Blick über meine Kulissenstadt. Wirklich beeindruckend, wie ich zugeben musste. Wir konnten sehen wie die einzelnen Personen rasch die drei Gassen entlangeilten und dabei auch in die Gänge eintauchten, um sich zu positionieren.

Es bildeten sich vereinzelt Gruppen, andere blieben allein. Es war spaßig zu sehen wie sie den Parcours vorsichtig erstürmten, dabei lag eine große, erwartungsvolle Spannung in der Luft.
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BeitragThema: Re: Kapitel 223-225   Kapitel 223-225 EmptyDo Feb 09, 2012 7:03 am

224. Kapitel Parcours


Wir harrten aus und warteten, während sich eine gespenstische, geladene Stille über den Raum legte und jegliches Schuhgeklapper auf den Steinen verklungen war. Offenbar zog es Harry absichtlich mit einem bösartigen, zynischen Lächeln zu uns in die Länge, um die nervöse Aufgeregtheit stetig zu erhöhen und die ungeduldig Wartenden zu reizen und ihre Nerven bösartig zu strapazieren.

Dann, endlich kam die Erlösung, indem er nonverbal den „relaschio“ zauberte und die leuchtenden, rotglühenden Funken stoben in den tristen, grauen Himmel, der unser winterliches Wetter an einem trüben, bedrückten Nachmittag gut wiedergab.

Noch herrschte kurz Ruhe, auch nachdem die Funken erloschen waren. Es war wie das große, gespannte, knisternde Warten auf den zu erwartenden Sturm, der dann auf einmal wie ein Tornado über die Gasse hereinbrach.

Meine Augen versuchten überall gleichzeitig zu sein, als es prompt losging und die Flüche einem Bombardement gleich plötzlich losbrachen. Sie schickten sie erbarmungslos auf einander nieder und die bisher unbelebte, stille Straße erstrahlten jetzt taghell in einem wahren bunten, blitzenden Farbenmeer. Der Lärm der dröhnend und krachend in die Mauern der Gebäude einschlagenden Flüche war unglaublich, aber auch das Brüllen und Schrein der Kämpfenden war ohrenbetäubend.

Schon nach nur wenigen Sekunden fiel der erste Kämpfer, den ein roter Strahl mitten in die Brust getroffen hatte, nachdem er zu schnell und ungeschützt aus der Deckung hervorgekommen war. Ihn traf der „stupor“ von Dennis und so ging Nigel Wespurt, ein Viertklässler aus Gryffindor sang und klanglos unter, ohne auch nur einen Spruch über die Lippen gebracht zu haben und Ron notierte mit biestigem Gesichtsausdruck etwas auf seinem Pergament. Offenbar war er mit der Leistung von Nigel sichtlich unzufrieden.

Der Junge blieb einfach ausgeschaltet am Boden liegen und ich glaubte zu sehen wie McLaggen als er weiter schlich gleichgültig auf die Hand von Nigel trat und sie erbarmungslos quetschte, was natürlich keine Folgen hatte, da Nigel dank seiner Schockstarre nichts mitbekam und wie es schien Cormac auch nicht. Dennoch würden wir später Nigels Hand heilen müssen, das war klar, verschwand Cormac im Schatten.

Offenbar nahmen sie die Sache ernst und wirklich keine Rücksicht, denn jetzt sprang Cormac beherzt in letzter Sekunde hinter eine dicke Holzwand die ihm als Schutz diente, bevor ihn ein „Babbelfluch“ in einem hellen babyblau von Dean treffen konnte, der gerade in einem irren Tempo die Gasse entlang rannte und wie ein verrückter Zauber um Zauber aus seiner Spitze abschoss. Hagelte Deans wüste Fluch Flut auf seine Gegner erbarmungslos aber auch ungezielt nieder und sie nahmen alle rasant reis aus vor den bunt blitzenden Sprüchen die wild durch die Gegend surrten.

Er erwischte zwei Fünftklässler aus Ginnys Jahrgang wie nebenbei und schaltete sie mit einem „Wabbelbeinfluch“ aus, dabei rannte er in irrer Geschwindigkeit weiter. Die Beine der Getroffenen wurden abrupt weich und wabbelig durch den Fluch und gaben daher umgehend nach.

Sie sackten hilflos auf den Boden, weil ihre Beine einfach wegknickten, was sie derart erschrocken und perplex aufnahmen, dass sie von umherirrenden Zaubern ungeschützt getroffen werden konnten, nicht auswichen und dann ohnmächtig zusammenbrachen.

Darauffolgend sprengte Dean ein Fenster mit einem „defodio“, worauf es laut klirrend in Tausend Scherben zerbarst und Dean ohne Rücksicht darauf, sich zu schneiden mit einem Hechtsprung todesmutig hindurchsprang, um sich in Sicherheit zu bringen, bevor seine Gegner das Feuer auf ihn erbarmungslos eröffneten und das Haus von Explosionsflüchen durchlöchert wurde. Als die lautstarken Flüche verklungen waren, stand nur noch eine fast zerfallene, rauchende Ruine vor uns.

„Confringo!“, schrie dann Michael Corner laut, der sich wie selbstverständlich mit seinem Freund Antony Goldstein zusammengetan hatte und so explodierte die Eingangstüre der „Ruine“ in der sich Dean befand dröhnend.

Sie stammten doch beide aus Ravenclaw und bildeten wie es schien erstmal ein Team. Als sie Deans Zufluchtsort stürmten, sahen wir nur noch das helle, flackernde Aufblitzen der Zauber in den Splittern der geborstenen Scheibe und hörten das Schrein und Brüllen der Drei kämpfenden.

Wir sahen nach kurzer Zeit wie Dean zwar leicht angesengt und leicht humpelnd, aber ansonsten intakt schnell durch den Eingang lief und in einer Gasse verschwand, dabei folgten ihm seine Kontrahenten nicht, offenbar hatte er sie erfolgreich ausgeschaltet.

Später würden wir sehen, dass er beide mit einem „expelliramus“ entwaffnet und mit dem „incarcerus“ gefesselt hatte, nachdem er ihre Zungen mit einem „langlock“ an den Gaumen geklebt hatte, also lagen sie als gut verschnürte Päckchen in der Ruine.

Gleichzeitig tanzte gerade eine wie von Dämonen besessene Romilda Vane durch die Hauptgasse. Sie hatte einen „tarantallegra“ von Susan abbekommen. Ihre Beine waren überhaupt nicht unter Kontrolle und schlugen wild und unkontrolliert nach allen Seiten wie irre aus. Sie musste aufpassen nicht das Gleichgewicht zu verlieren als sie auch schon von einem „Stupor“ gestoppt wurde den Luna erstaunlich gleichgültig aus ihren Versteck hinter einem Stand auf Romilda abgeschossen hatte, dann schlug ihr lebloser Körper auf den Pflastersteinen unsanft auf.

Jetzt kamen sich die Siebtklässler in die Quere und man erkannte schon, dass sie die Ältesten waren wie Jack, Katie, Cormac und Leanne, sowie Justin Kirsch aufeinander losgingen. Sie schlugen sich toll, wobei es wirkte als würden alle zuerst auf Cormac losgehen und nachdem dieser dank dem unfairen Bombardement von einem Zauber blind gemacht die Hände vor die nun nutzlosen Augen presste und im selben Moment von einem gelben Zauber am Kopf getroffen wurde, sorgten sie dafür das Cormac mit der Steinmauer in seinem Rücken hart Bekanntschaft machte.

Er sackte ohnmächtig mit einer stark blutenden Kopfwunde zusammen und blieb reglos liegen. Nun richteten sich Katie und Leanne sofort gegen Jack Sloper und Justin Kirsch, diese waren aber wirklich fix und sie verteidigten sich sehr gut.

Sie bewegten sich sehr viel, hüpften und sprangen durch die Gasse. Schließlich gelang es Leanne Justin mit einem „Confundo“ Zauber zu treffen, da er es nicht mehr schaffte dem Spruch auszuweichen.

Aufgrund des Verwirrfluches irrte er nun orientierungslos und vollkommen durcheinander in der Gasse umher, ließ seinen Zauberstab fallen und rannte wirr und hirnlos vor sich hin brabbelnd davon. Wahrscheinlich würde ihn irgendein anderer endgültig ausschalten.

Dann traf aber auch Justins Spruch im selben Moment Leanne, da es Justin durch Zufall noch gelungen war einen Fluch abzufeuern. Er traf Leanne während einer Drehung im ungeschützten Rücken mit dem „densaugeo“ Zauber. Das war der Zauber den mir Draco in der Zweiten auf den Hals gehetzt hatte und der dafür sorgte, dass die Zähne in rasender Geschwindigkeit und unaufhörlich über Unterlippe, Kinn und Kragen bis auf die Brust wuchsen.

Jack ließ sich nicht ablenken, aber er sah wie Katie sich mit einem Schutzraum schützte, während sie den „salvio hexia“ erschuf. Doch da er nun ganz allein Katie und einer fast kampfunfähigen Leanne gegenüber stand, hexte er weitsichtig und spritzte die Beiden mit einem gewaltigen „aguamenti“ Zauber von oben bis unten voll mit Wasser.

Dies war eines der Mittel um leicht den Schutzzauber von Katie zu überwinden. Wasser war besser und einfacher als jeder Fluch und er nutzte das Chaos des wasserspritzenden Zaubers und sah zu das er schnellstmöglich weg kam. Er haute flott ab, aber dabei wurde er in dem Häuserdurchgang in den er rannte von einem Metallgitter behindert, doch er reagierte geschwind und sorgte dafür, dass sich das Gitter mit einem „reductio“ in Nichts auflöste und ihm nicht mehr aufhielt. Sofort raste er weiter davon und verschwand um eine finstere Ecke, hatte auch er einige blutige Schrammen davongetragen.

Nun standen Katie und Leanne sich tropfnass in der verlassen Gasse gegenüber. Katie wischte sich gerade über die Augen und dann passierte etwas womit Leanne gerade nicht gerechnet hatte und auch wir nicht, denn Katie zeigte, dass sie durchaus skrupellos sein konnte und sehr wohl zu einem Slytherin als Freundin passte.

Engorgio - Zauberspruch, der etwas stark vergrößert

Sie warf Leanne einen traurigen, aber entschlossenen Blick zu, dann feuerte sie einen „engorgio“ ab und tauchte darauf rasend schnell in eine der dunklen Gassen ab. Leanne stolperte ungläubig zurück und blickte entsetzt auf ihre nun auch noch extra stark vergrößerten Zähne die immer weiter wuchsen und nun auch noch breiter geworden waren, krachte sie mit dem Rücken schwungvoll an eine Wand und eine von einem verwirrten Zauber gelöste Schindel fiel ungebremst auf ihren Kopf.

Sie ging getroffen zu Boden und trug eine blutenden Platzwunde davon und blieb mit weiter wachsenden Zähnen auf dem Kopfsteinpflaster bewusstlos liegen. Unaufhörlich sorgten die verirrt einschlagenden Flüche für viele Schäden an den Gebäuden, tja und wohl auch bei den Kämpfenden, war Leanne ein wirklich abstrakter Anblick.

Katie hatte richtig gehandelt, denn Leanne war so oder verloren gewesen. Sie hatte nicht auf ihren Rücken geachtet und der Gegenspruch für die Zähne wäre zu langwierig und schwierig gewesen um sich damit aufzuhalten und daher hatte Katie die Teamarbeit aufgegeben. Es hieß „jeder gegen jeden“, da war Rücksichtnahme fehl am Platz! Ich war vollauf mit ihrer Entscheidung zufrieden.

Nun zupfte mich Ron an meinem Ärmel und machte mich auf die rechte Parallelgasse aufmerksam. Ich konnte sehen wie Colin und Dennis Creevey versuchten mit den Schatten zu verschmelzen und mit großer Vorsicht von Sichtschutz zu Sichtschutz huschten und sie sich derart lautlos einem blonden Mädchen von Hinten nährten, die sich hinter einer hölzernen Tonne versteckte und die Anschleichenden nicht zu bemerken schien.

So konnten wir das bitterböse Lächeln der zwei Brüder fast mit Händen greifen, als sie ihre Zauberstäbe auf Lavenders ungeschützten Rücken richteten, bevor sich urplötzlich Parvati schreiend aus dem Schatten einer Tür blitzschnell löste und das Feuer auf die Brüder eröffnete.

Lavender fuhr wie bei einem Startschuss herum, dann prallte Colins Zauber, zu meiner Verwunderung, an ihrem Schutzschild ab, leider brach das Schild danach sofort in sich zusammen und Dennis noch abgefeuerter „Stupor“ sorgte dafür, dass Lavender übergangslos geschockt zusammenbrach, beeindruckte mich diese wohl durchdachte Aktion von den beiden Mädchen sehr wohl, so was hätte ich ihnen gar nicht zugetraut! Eine Falle, zwar war Lavender etwas zu langsam gewesen, aber der Ansatz war brillant!

Nun musste Parvati alleine mit den zwei kleinen, blonden, aber sehr engagierten Brüdern kämpfen. Parvati erinnerte mich an Kingswear, wie jetzt ihr offenes, taillenlanges Haar um sie peitschte, während sie den Zauberstab über ihren Kopf schwang und es schaffte Dennis mit einem „locomoter mortis“, einem Fluch durch den seine Beine schonungslos zusammenklappten wie bei einer Klammer, auszuschalten. Er kippte vornüber und fiel schmerzhaft und ungebremst auf sein Gesicht, spritzte das Blut gut sichtbar und ich war mir sicher, dass er mindestens einen Zahn verloren hatte

Dies schien Colin nur noch mehr anzuspornen, denn er stürzte sich mit noch größerem Feuereifer ins Gefecht, schleuderte Fluch um Fluch und so schaffte er es dank seiner Salven Parvati mit einem „expelliarmus“ zu entwaffnen, was dazu führte, das sie ihrem wegfliegendem Stab geschockt und perplex hinterher sah.

Die überrumpelte und ungläubige Parvati traf darauf auch ein „Trance-Zauber“ von Colin, was sie schlagartig zusammensackten ließ. Nun lehnte sie dämlich grinsend an der Wand hinter sich und sah betört wie in Trance in die Gegend. Colin wollte sich jetzt besorgt zu seinem Bruder wenden, der selbst versuchte den Fluch von seinen Beinen zu lösen, als eine wutschnaubende Padma mit einem schrecklich aufgebrachten Blick, einer Rachegöttin gleich, heran rauschte.

Der älter Bruder wollte das einzig richtige machen und sofort fliehen, aber ihr laut gebrüllter „stupor“ traf den Flüchtenden und ihr „incarcerus“ fesselte auch sofort seinen Bruder. Augenblicklich schlangen sich die Seile um den kleinen Körper von Dennis und Padma sah besorgt zu ihrer Schwester.

Sie beugte sich ganz kurz über sie um einschätzen was ihr fehlte, aber sie erkannte sofort, dass dieser Trance-Zauber sie effektiv ausschaltete. Padma richtete sich wieder fix auf, um dann ganz flott in der Dunkelheit zu verschwinden. Auch sie hielt sich an das Motto dieser Schlacht „jeder gegen jeden“, was auch ihre Schwester mit einbezog!

So wurden es kontinuierlich immer weniger, denn sie eliminierten sich gegenseitig nach und nach!

Als nächstes wandte ich meine Aufmerksamkeit den Viertklässlern zu. Ritchie Cote, Vicky Frobisher, ihre 5 Mädels, plus zwei weitere Jungen. Sie hatten ein Team gegen die Drittklässler um Jimmy Peakes, Natalie McDonald und einem weiteren Mädchen gebildet.

Sie beschworen mit dem „avis“ kleine Vögeln und schicken auch noch mit dem „oppugno“ zusätzlich keine gefiederte Vögel auf die Drittklässler los.

Die Drittklässler wurden so kreativ und effektiv abgelenkt. Es brach lautes Gekreische bei den Dreien aus und die Tiere machten ihnen das Leben schwer. Die Gruppe um Ritchie und Vicky schaffte es die Tiere mit „engorgio“ zu vergrößerten und anschwellen zu lassen, dann kreischten die gefiederten Viecher laut und griffen noch effektiver die Drittklässler an, die sich aber vehement wehrten.

Das Gekreische hallte im ganzen Raum der Wünsche wieder, während die nun größeren Vögel begannen alle und jeden in ihrem Umfeld anzugreifen. Sie hackten und piekten jeden dem sie zu nahe kamen, wandten sie sich auch gegen ihre Erschaffer.

Dann trafen auch einige „furukulus“ Flüche die Kämpfenden und hässliche, große Furunkel brachen am ganzen Körper der Getroffenen auf. Es war als wären sie mit denn sie entstellenden Furunkel am ganzen Leib übersäht. Man konnte nicht mehr erkennen wer welche Flüche abschoss.

Die Dritt- und Viertklässler lieferten sich ein unübersichtliches Duell, somit war ein heilloses und totales Durcheinander ausgebrochen. Wir schafften es gar nicht genau zu sehen wer wen, wann und wie ausschaltete, denn jetzt regierte das Chaos.

Sie fielen um wie die Fliegen, auch dank vieler „stolper“-Flüche. Mehrere landeten unsanft auf der Nase, da sie über die unsichtbaren Stolperfallen fielen, die einer ihrer Mitschüler gelegt hatte. So war am Ende nur noch ein Haufen übereinandergestapelter Körper zu sehen, die mehr oder weniger stark, dank der hackenden und piksenden Vögel, blutend auf- und übereinander lagen.

Zu unser aller Verwunderung war nur noch ein zerzauster und zerschrammter Ritchie aus der Vierten übrig. Er blickte total geschockt und überrascht den bewusstlosen Haufen zu seinen Füßen an und schaltete dann erstaunlich schnell und sah zu das er davon kam. Flink entriegelte er eine nahegelegene Tür mit „alohomora“ und eilte in das Haus um erst mal zu Atem zu kommen nach dem anstrengenden Gefecht.

Interessiert riss ich meine Augen auf als ich Hannah erkannte, die wie ein seelenruhiger Rachengel vorsichtig die Hauptgasse entlang schritt und sich nicht von den lauten Explosionsgeräuschen verunsichern ließ. Sehr zielsicher ließ sie gerade Zacharias Smith mit einem „erstarrungs“ Zauber gefrieren, offenbar hatte er sie nicht bemerkte und so kauerte er noch hinter einer Mülltonne, als er an Ort und Stelle bewegungsunfähig festfror. Sie nahm ihm süffisant grinsend seinen Zauberstab aus seinen reglosen Händen und tätschelte arrogant seine Wange, bevor sie einfach weiterging und ihn kampfunfähig zurückließ.

Wie gut sie war durften wir beobachten, als sie nun eine schwitzenden und atemlosen Jack gegenüberstand, Hannah sich ihm ganz bewusst zu einem Duell stellte und er reaktionsschnell herumfuhr und sofort ständig in Bewegung auf sie zu feuern begann.

Beide lenkten gekonnt, dank dem Zauber „abwehr“, oder dem „protego“ Schutzzauber die Flüche des anderen um oder ab, bis Jack unglücklicherweise auf dem glitschigen Boden ausrutschte und strauchelte, da traf ihn der dunkelbraune Strahl des „pfefferatem“-Zaubers und er sich daraufhin schmerzverzerrt den Hals hielt.

Es musste schrecklich feurig brennen, denn sein Gesicht verzog sich zu einer leidenden Grimasse, während er seine Zunge wenig hübsch anzusehen herausstreckte und verzweifelt röchelte, unterdessen schlangen sich nun schon die Seile um seinen Körper und Hannah eilte ungerührt weiter. Sie ließ Jack bedenkenlos zurück, der nun verzweifelt auf den Boden sank und versuchte den Schmerz in seinem Hals nicht zu beachten und nach Luft japste.

Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag. Neville stellte sich, oder besser gesagt, er stolperte über Terry und Ernie, die sich gerade selbst in einem Duell gegenüber gestanden hatten und so kämpfen jetzt alle drei ohne zu zögern gleichzeitig gegeneinander.

Dabei zog Neville noch gerade rechtzeitig den Kopf ein, bevor ein „expulso“ die Wand hinter ihm traf und diese mit einem lauten Knall pulverisierte. Der Staub rieselte wie Schnee auf sie nieder, während Neville es schaffte Ernie mit dem „petrificus totalus“ niederzustrecken, der ihn am ganzen Körper effektiv lähmte.

So erstaunte mich nun Neville wirklich sehr. Im Moment seines Triumphes hörte Terry nicht auf zu kämpfen, sonder sprach einen „expelliarmus“, woraufhin Neville der Zauberstab gewaltsam entrissen wurde, doch als Terry den nächsten Fluch abfeuern wollte, um Neville endgültig auszuschalten, reagierte dieser blitzschnell und rannte mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf Terry zu, ließ sich davon das er seinen Stab verloren hatte nicht aus dem Konzept bringen.

Er näherte sich Terry rasant und stieß lautes Kampfgebrüll aus, so schaffte er es Terry zu überrumpeln und zu verunsichern. Einem Stier gleich senkte Neville den Kopf und schaffte es ihn dem perplexen Terry mit voller Wucht in den Bauch zu rammen.

Dieser schwungvolle Angriff schaffte es sie beide an die nächste Hausmauer zu katapultieren und wir konnten sehen wie Terrys Kopf unkontrolliert nach hinten geschleudert wurde, gegen die Mauer schlug und er dann ausgeknockt zu Boden ging. Neville rieb sich über seinen wohl schmerzenden Schädel, hob seinen Stab seelenruhig vom Boden auf, fesselte seinen bewusstlosen Kontrahenten noch schnell und verschwand dann in die nächste Gasse.

Harry warf mir einen eindeutig beeindruckten Blick, auf Nevilles spektakuläre Aktion hin, zu und wisperte leise:

„Wow, das gerade Neville auf die Idee kommt auch ohne Zauberstab zu kämpfen! Toll, das ist das was mir hier noch fehlt, das was wir bei Snape lernen! Sehr schön!“ Ich stimmte ihm nickend zu, denn das war wahrlich sehr beeindruckend!

„Ja, sie verlassen sich zur sehr auf den Zauberstab! Ohne wirken sie hilflos!“, unterstrich ich auch meine Ansicht.

Wir konnten nun in der Hauptstraße sehen wie Justin Finch-Fletchley, die beiden Fünftklässler Andrew Kirke und Geoffrey Hooper aufgelesen hatte und Justin sie zu meinem Erstaunen sehr gekonnt mit Flüchen eindeckte.

Dabei war er überraschend flink und agil unterwegs. Er erstaunte uns sehr, da er seine Gegner mit einem „evertestatum“ umwarf, dies war ein Duellierzauber. Seine beiden Gegner erwischte er somit auf dem falschen Fuß, worauf sie im hohen Bogen durch die Luft segelten und dann schaltete er sie schnell und restlos mit einem „stupor“ aus, bevor er zusah, dass er hurtig verschwand und davon lief.

Wow, in den drei Gassen stapelten sich nun die bewusstlosen oder bewegungslosen Körper, denn es waren nicht mehr viele Gegner übrig, die sich bekämpften.

Die Geschwindigkeit und Schnelligkeit der Kämpfe war enorm. Nun sah ich mir Ginny an, die sich gerade gegen Dean und Seamus versuchte zu behaupten. Sie ließ in diesem Moment ihren gefürchteten „flederwicht“-Fluch los und diese fledermausartigen geflügelten Tiere stürzten sich schrill kreischend auf die Jungs, wirbelte um sie herum und quälten sie nicht nur mit dem hohen Ton, den sie von sich gaben, sondern auch mit ihren Krallen und spitzen Zähnen.

Dann sahen wir wie plötzlich Luna, die aus dem Nichts auf die Gruppe zueilte und im Vertrauen das sie aus dem gemeinsamen Kampf gegen die DeathEater im Ministerium eine Verbindung hatten, schlossen sich die Mädchen wirklich zusammen und kämpften gegen die Jungs.

Als nächstes traf Ginnys „impedimenta“ und lähmte Seamus, nun gingen seine Bewegungen wie in Zeitlupe vonstatten. Er wirkte sehr schwerfällig und so traf ihn ein rotleuchtender „stupor“ in den Bauch, doch leider konnten wir nicht erkennen und ausmachen wer sich da in den Kampf einmischte. Er oder sie zeigte sich leider nicht und so sahen wir nur wie Seamus geschockt nach hinten fiel und am Boden liegen blieb.

Luna wirbelte gar nicht verträumt wie wild umher als sie mit Dean kämpfte. Aus der Dunkelheit der Gasse trat nun unvermutet Justin Finch-Fletchley und es wirkte als könnte er nicht richtig reden, da sein Mund seltsam offenstand, offenbar war er mit einem „Hornzungenfluch“ belegt worden, ein Fluch der seine Zunge zu einem unförmigen, unbeweglichen, verhornten Fremdkörper werden ließ.

Als er ins Licht trat, zögerte Ginny nicht und entwaffnete und fesselt sie ihn sofort, während Luna noch immer mit Dean verbissen kämpfte. Im Duell mit Luna schlug sich der schwarzhäutige Exfreund von Ginny sehr gut. Nun zischte erein „diffindo“, einen Schnitt- und Schneidespruch, eigentlich für Alltagsgenstände wie Textilien oder dergleichen, auf Luna zu, diese sprang erstaunlich rausch aus dem Weg, war aber doch zu langsam, sodass der Fluch es schaffte und doch noch ihre Wange traf.

Er ritzte ihre Haut auf, worauf sie erschrocken aufkreischte. Jetzt sah sie Dean mit gar nicht mehr verträumten oder versonnen blauen Augen an, wirkte sehr wütend, während ihr das Blut über die aufgeschnittene Wange tropfte.

Der Fluch „levicorpus“ löste sich blitzartig aus Ginnys Zauberstab und traf Dean, der selbst geschockt auf Luna´s blutende Wunde starrte, daraufhin verlor er schwungvoll den Boden unter den Füßen und wurde ruckartig hoch in die Luft gerissen.

Jetzt hing er nur noch an einem Fußknöchel in der Luft gehalten kopfüber da und hatte dank dem das er derart überrumpelt worden war seinen Zauberstab verloren. Unentwegt zappelte er hilflos und schreiend und laut brüllend in der Luft rum.

Wir konnten weiter hinten beobachten wie ein neues, erbittertes Duell zwischen Susan Bones und Katie Bell entbrannte, während Luna ein „confringo“ brüllte, nachdem sie den Haarschopf von Ritchie in einem Haus gesehen hatte. So sprengte sie die Holztür erfolgreich mit dem Exklusionszauber weg und die Splitter flogen nur so wie spitze Geschosse durch die Gegend.

Ginny versuchte in letzter Sekunde Deckung hinter einer Tür zu finden, während Dean dem Splitterhagel relativ schutzlos ausgeliefert war, daher hielt er sich schreiend seine Hände vors Gesicht, denn nun blutete er auch aus mehreren Wunden, während sein nach unten hängender Kopf immer röter wurde.

Unterdessen verschwand Luna flott im Inneren des Hauses. Was sich dort drinnen genau abspielte würden wir nie rausfinden, nur das wir beide, also Luna und Ritchie, später bewusstlos auffanden. Offenbar hatten sie es geschafft sich gegenseitig wirkungsvoll außer Gefecht zu setzten.

Der Fußboden war magisch mit dem „glisseo“ in eine Rutschbahn verwandelt worden und beide in einem dank dem Raum der Wünsche auf einmal existierenden Keller gelandet. Sie hatten sich derart verletzt das beide nicht mehr brauchbar waren. Offensichtlich hatten sie einen „Explosionszauber“ verwandt, der in einem geschlossenen Raum mehrere Explosionen verursachte, den Gegner verwirrte, Hindernisse, wie Böden wegsprengte und somit einen Raum völlig durcheinander brachte und zum Schluss die Sicht vernebelte. Auf gut Deutsch gesagt, es herrschte um die Beiden rum ein unvorstellbares Chaos.

In der unteren Gasse bekriegten sich Katie und Susan weiterregelrecht bösartig, während wir sahen wie Ginny erschöpft dastehen und sich die schweißnasse und dreckige Stirn mit der Hand abwischen. Ohne das Ginny es bemerkte, tat sich um sie etwas und wir konnten gespannt beobachten, wie sich aus verschiedenen Richtungen mehrere Personen vorsichtig ihrem Standpunkt nährten. Es waren Neville, Padma und Hannah.

Hannah erstaunte uns wieder, indem sie aus heiterem Himmel einen „Anti-Gravitations-Nebel“ erschuf. Dies war ein seltsamer, gelblich aussehender Zaubernebel, ein magisches Hindernis, wie es Harry aus seinem vierten Jahr dank dem Turnier kannte.

Die Wirkung war, dass sich für den darin Befindlichen die Welt auf dem Kopf stehend darstellte. Man selbst hing in der Luft und hatte den Weg nicht mehr unter, sondern über sich. Es war eigentlich nur eine Sinnesaufgabe des Mutes, denn wer es wagte aus dem Nebel ins vermutete Nichts zu treten, der verließ den Zauber und alles war wieder normal. Aber diesen Mut musste man in solch einer kämpferischen Ausnahmesituation erstmal finden.

Es war einfach erstaunlich, dass Hannah viel in der Bibliothek gelernt zu haben schien, wenn sie ein derartig bösartiges Hindernis erschaffen konnte. Ich sah nun wie Padma, die auch in dem Nebel gefangen genommen worden war, zu meiner Verwunderung sich seelenruhig einen „kopfblasen“-Zauber anhexte.

Warum?

Nun umgab ihren Kopf eine große Blase, die es ihr auch bei widrigen Umständen möglich machte ganz normal zu atmen und dann verwirrte sie uns noch mehr, als sie etwas aus ihrem Zauberstab entließ. Es wirkte wie ein rauchig violetter Strahl, der sich unheilvoll mit dem gelb des Nebels vermischte, somit waberte das Gemisch jetzt gefährlich und alles verschlingend durch die Gasse.

Dies war, wie wir nun erkannten, ein schnellwirkender Schlafzauber, den man einatmen musste. Schon hörte wir Ginnys Körper bewusstlos in dem gelben Nebel aufschlagen und dann gab Neville kurzerhand Gas und rannte einfach los ins Nichts und landete auf seinen Füßen, offenbar hatte er seinen Gryffindormut gefunden und das Hindernis heile hinter sich gelassen, noch gerade rechtzeitig bevor er den nun grauen Nebel einatmete. Unterdessen hielt Hannah gut sichtbar mit dicken Backen den Atem an und zauberte sich nun auch die Blase um den Kopf an. Sie irrte in dem dichten Nebel umher um Padma zu finden, währenddessen kämpfte Susan noch erbittert mit Katie. Dann erledigte sie Katie aber gerade mit einem „rictusempra“, weil Katie über eine umgefallene Tone stolperte, traf sie der Kitzelfluch und sie fiel unkontrolliert lachend zu Boden und schrammte sich die Knie dabei blutig auf, da sie in den Glasscherben landete.

Katie rollte auf dem Boden hin und her und kicherte in einer Tour als Hannah, die gerade den Nebel verlassen hatte, sie mit einem „silencio“ stumm hexte und sie auch fesselte. In dem Moment lichtete sich der „Gravitationsnebel“, da Padma hinausfiel und sich somit zu unserer Verwunderung nur noch drei Mädchen und ein Junge gegenüberstanden.

Padma, Hannah, Susan und Neville warfen sie sich grimmige Blicke zu, bevor sie übergangslos loslegten und sich ohne einander oder sich zu schonen bekämpften, oder eher bekriegten, so ernst und erbarmungslos lieferten sie sich das Gefecht.

Hannah schien sich an meinen ersten Kampf mit Harry zu erinnern, als wir vor der DA kämpften und beschwor nun einen „Feuerring“, der mit gleißenden Flammen hochzüngelte. Dies war wie das erwartete Startsignal zum Angriff für alle.

Erneut wusste Padma uns zu überraschen, indem sie den „geminio“-Zauber über sich sprach und auf einmal zwei identische Padmas da standen. Sonst legte ich meinen magischen Zwilling doch immer in mein Bett, wenn ich weg ging, aber ihn im Kampf zu sehen war interessant. Es war auch spannend zu sehen wie ausgefeilt sich die verbliebenen Gegner bekämpften, dabei schenkten sie sich nichts.

Padma ging nun derart gewappnet auf Susan los, die sehr erstaunt wirkte. Ihre Augen huschten von einer Padma zur anderen, schließlich war ihr Zwilling doch die perfekt Kopie, aber sie wehrte sich laut schreiend und brüllte ihr einen „expelliarmus“ entgegen. Sie schrie frustriert auf als dieser Zauber aber an dem „cave inimicum“, einem Schutzzauber gegen Feinde von Padma nutzlos abprallte, dann umkreiste einer der Geminozwillinge Susan und diese wirbelte im Kreis herum, nicht sicher wer die Richtige Padma war.

Während zu meiner Verwunderung Hannah und Neville uns in ihrer Verbissenheit überraschten, denn nachdem Neville mit einem gelungenen „Gefrierzauber“ die Flammen heil überwunden hatte, da sie sich nun angenehm für ihn anfühlten und ihm beim Passieren des Feuerrings nichts mehr hinderte, schafften es beide sich gleichzeitig und gegenseitig mit einem „expelliarmus“ zu entwaffnen.

Beide starrten sich gleichfalls geschockt und überrumpelt an, bis sich zur allgemeinen Überraschung Hannah mit einem durchdringenden Schlachtgebrüll auf Neville stürzte und auf ihn brutal und ohne Rücksicht einschlug. Sie bearbeitete ihn mit ihren kleinen Fäusten rücksichtslos, darüber war Neville derart erstaunt und mehr als perplex, sodass er bei der körperlichen Attacke nur schützend die Arme hochriss.

Hannah schien schon lange das rationale Denken eingestellt zu haben. Man hatte ihr gesagt alle und jeder gegen jeden und nun, das schien es zu heißen. Ich war zufrieden, dass der Verlust ihres Vaters sie derart gestählt hatte, um aus ihr eine gute Soldatin zu formen zu können, perfekt!

Und obgleich Neville ebenfalls schon seinen Schädel als Rammbock verwandt hatte, scheute er sich sichtlich gegen Hannah, eine Frau, körperlich vorzugehen. Als er schon mehr oder weniger auf dem Boden lag, knockte sie ihn mit einem gut gezielten Kinnhacken aus und er sackte zusammen. Jetzt kniete sie mit zerzausten, kurzen und weitabstehenden Haaren und gespreizten Beinen über Nevilles bewusstlosem, zerkratztem und blutendem Körper und atmetet schwer.

Man wusste gar nicht wo man zuerst hinsehen sollte um ja nichts zu verpassen, da nun Padma und Susan ernst machten. Zuerst traf Susans „Erstarrungszauber“ den Geminiozwilling, der sich daraufhin flackernd in Luft auflöste.

Aber Padma nütze dies um „volatea scendare“ zu Schrein und damit erhob sich Susan unvermittelt in die Luft, was diese erschreckt kreischen ließ. Padma ließ Susan nicht allzu weit in die Luft fliegen und wirkte dabei noch einen „streckfluch“, der Susans Körper unangenehm und erbarmungslos in die Länge zog.

Es war ein ungewöhnlicher Anblick als sich Susans Leib gut einen Meter in der Luft schwebend verformte, er sich in die Länge zog und steckte, dabei kreischte sie schrill durch die Schmerzen, bis Padma wenig nett die Zauber mit einem „finite“ beendet, wodurch Susan ungebremst wieder auf der Erde aufkam und danach gestaucht, verrenkt und lang gezogen am Boden liegen blieb.

Sofort fuhr Padma herum und sah Hannah, die noch immer auf Neville saß und nun versuchte hektisch und schnell zu ihrem Stab zu kommen, der ihr vorhin durch den Entwaffnungszauber entrissen worden war.

Sie griff nach ihm, um sich damit gegen Padma verteidigen zu könnte, aber bevor sie das schaffte, traf sie auch schon der Schockzauber von Padma und sie sackte auf Nevilles Brust leblos zusammen. Ein köstliches Bild, wenn beide nicht bewusstlos gewesen wären.

„Was für eine Verwüstung!“, wisperte Harry

„So sah auch Kingswear aus. Sie haben ein realistisches Bild gezaubert und noch nicht mal die schwarze Magie verwendet, stell dir vor, was die „BraterLugo“ anrichten werden!“, warfen wir drei uns nun ein verschwörerisches und sehr teuflisches Grinsen zu, während wir Padma generös und huldvoll applaudierten.

Ich war erstraunt, dass Padma gewonnen hatte, offenbar schien seit Kingswear etwas in dem Mädchen vorgegangen zu sein was bisher nicht da gewesen war. Ja, sie war schlau, sonst wäre sie nicht in dem Haus in dem sie war, aber jetzt war sie auch noch mutig und schlagkräftig und skrupellos.

Interessant, wie sehr wir auf unsere Umwelt reagierten und danach agierten!

„Aber schlimm aussehen tut es schon, komm wir müssen die anderen heilen, von hier aus sieht es schon sehr blutig aus, oder?“, fragte Ron und ich nickte, denn sie hatten sich wirklich nicht geschont.

Wir eilten zu Padma und kämpften uns durch den Schutt der Ruinen und der bewusstlosen Körper. Diese hatte schon angefangen die anderen aus den Flüchen und Bannen zu befreien. So erweckten wir alle mit einem „enervate“ um sie wiederzubeleben, oder auch zum Beispiel Dean, der einen „anapneo“ benötigte, da ihm das Schlafmittel im Nebel die Atemwege verstopft hatte und er nur noch sehr wenig Luft bekommen hatte, nachdem wir ihn mit dem Gegenzauber dem „liberarcorpus“ aus der Luft gefischt hatten.

Außerdem mussten wir zum Beispiel Luna und Ritchie mit dem „ferula“ magisch einigen Knochen schienen. Unterdessen bekämpfte Ron mit einem „Feuerlöschzauber“ die schwellenden Feuer an den Häusern und ließ sie verschwinden.

Wir lösten mit „finite“, oder dem „finite incantatem“ die Flüche um die laufende Wirkung des Zaubers zu beenden und eilten zu den Personen, die einen „rennervate“ benötigten, da diese geschwächten Leute mit neuer Energie versorgt werden mussten.

Alle rotteten sich dann mehr oder weniger ganz hergestellt am Rand zusammen und schon verschwand der Schutthaufen aus zerstörten Häusern und unser alt bekanntes Zimmer kam zum Vorschein.

Sie die Kämpfer ließen sich zerzaust, staubig, verdreckt und mit schweiß bedeckt und vollkommen erschöpft auf den Sitzkissen nieder, dabei achtete niemand auf das Blut, das einige großzügig noch verteilten. Wir reinigten nun alle mit einem „ratzeputz“ und verwendeten dann den „tregeo“ um die Wunden schonend zu reinigen und mit einem „episkey“ die Wunden zu schließen. Immer noch wirkten viele Mitglieder sehr außer Puste, schließlich hatten sie sich regelrecht verausgabt.

So verteilten wir als letztes noch Tränke an die schrecklich mitgenommenen und schwer atmenden und geschwächten Mitglieder und reparierten ihre Kleidung mit einem „reparo“.



Als wir fertig waren, fanden wir uns vor der Gruppe ein und besahen uns das Bild der erschöpften Gruppe, dabei freuten wir uns das alle keine bleibenden Schäden davongetragen hatten und auch wenn sie derangiert wirkten, so waren sie dennoch wieder absolut gesund und geheilt oder zumindest Morgen oder Übermorgen.

„Als erstes möchte ich euch sagen, dass ihr euch fantastisch geschlagen habt! Es war ein Vergnügen zu sehen wie viel ihr gelernt habt bei der DA! Freut euch…ihr wart toll!“, warf Harry einen aufbauenden Blick zu jedem, bevor er weitersprach:

„Wir möchten nun einige bitten zu bleiben, die anderen, die nicht aufgerufen werden, sollten dann gehen! Es hat nichts damit zu tun wie zufrieden wir sind, oder das wir andere belohnen wollen. Wir wollen etwas testen, also nicht böse sein!“, bat Harry befehlsgewohnt mit auf dem Rücken verschränken Armen und auch wenn alle sehr erschöpft waren, sie nickten brav als Ron meinte:

„Padma und Parvati, Luna…..Ernie Macmillan…Justin Finch-Fletchley, Hannah Abbot, Susan Bones, Terry Boot, alle anderen nicht Gryffindors können gehen, wenn das ….ja gut, dann wär´s das für euch!“, meinte Ron nach einem fragenden Blick zu mir, der niemandem im Raum entgangen war. So gingen Michael Corner, Anthony Goldstein und Zacharias Smith.

Ich besah mir diese erste Auswahl und dachte daran an das erste Treffen der neuen DA, nachdem ich die Gryffindors unter meinen Zauber gestellt hatte und das Ernie zweifelnd geblickt hatte als Zacharias Smith seine blöden Sprüche losließ.

„Ernie …du kannst auch gehen!“, rief ich schnell und kam Ron zuvor, bevor er weitersprach. Ich erntete konstatierte Blicke, aber Harry und Ron nickten sofort und fügten sich umgehend meinen Wunsch und so winkte Ernie etwas überrumpelt, aber er verließ brav den Raum.

„Katie Bell, Jack Sloper….. Seamus, Neville, Dean, Lavender???“, hörte ich Ron fragend und ich verneinte gleich „O…okay, sorry Lavender….du kannst gehen!“, sah Ron sie entschuldigend an, während er schnell wieder auf sein Papier sah und sie mir einen letzten, giftigen Blick zuwarf, da ich die Entscheidung getroffen hatte, dass wir sie nicht für die Armee brauchten, aber über dem Blick stand ich wirklich. Das sie weg war, wurde sehr deutlich, als die Tür ins Schloss donnerte.

„Ginny, Colin und Dennis Creevey, Demelza Robbins, Andrew Kircke”, las Ron weiter und ich sah wie die anderen schwer überlegten was wir von ihnen wollen könnten.

„Ritchie Coote, Jimmy Peakes, Natalie McDonalds! So, das war´s, die anderen können gehen!”, meinte nun Ron abschließend als er die Liste faltete.

Das hieß das Leute wie Cormac, Leanne, Justin Kirsch, Geoffrey Hooper, Nigel Wespurt, Romilda Vane und Vicky Frobisher und 11 weitere Leute gehen konnten. Sie waren immer noch etwas verständnislos, aber gingen brav. Einige waren froh aber auch erleichtert das sie gehen konnten, das sah man ihnen an, wobei sie wirklich erschöpft und ausgelaugt waren.

Ich stand mit Harry und Ron nun überlegend und sehr nachdenklich vor den Leuten und versuchte mir ihre Leistungen ins Gedächtnis zu rufen und ihr Verhalten. Ich nahm die Liste und sah was zu den einzelne dort stand die Ron aufgeschrieben hatte, so zum Beispiel ihr Blutstatus.

So waren Jack, Terry, Justin, Colin und Dennis sowie Natalie McDonald Muggelgeborene und Hannah, Susan, Katie, Seamus, Dean und Ritchie Coote Halfbloods! Padma, Parvati, Luna, Ginny und Neville hingegen waren Purebloods.

Aber so ganz passte mir das noch nicht, weswegen ich immer wieder den Kopf schüttelte und dann meinte:

„Sorry Parvati…aber du kannst zu Lavender gehen!“ Sie war im Kampf leider nicht wie ihre Schwester und mit einem verwunderten Blick ging sie, während Padma mir einen abwägenden, skeptischen Blick zuwarf, den sie anscheinend jetzt immer für mich hatte, aber sie sagten beide nichts.

Andrew Kirke, Jimmy Peakes, Demelza Robbins, diese Namen kreiste ich skeptisch ein und zeigte sie meinen Jungs, da dies wenn Half- oder Purebloods waren, die bis auf das sie im Qudditchteam waren, nichts hatten das sie persönlich verpflichtete zu kämpfen.

Es war nicht ihr ganz persönlicher Kampf, bis auf Natalie McDonald, die eine Muggelgeborene war, aber wirklich noch sehr jung und so deutete Harry auf Demelza und Jimmy und meinte mit einer wegwerfenden Geste, das ich sie aussortieren sollte und Ron zeigte noch auf Andrew und Natalie. Nachdem Ron diese Mitglieder verabschiedet hatte, waren es noch 15 verbliebene DA-Mitglieder.

So hatten wir die Gruppe erfolgreich geschrumpft und 15 Personen, das war eine übersichtliche Zahl mit der man realistisch arbeiten könnte und so nahm ich ein Pergament, setzte mich auf den Boden und spielte mit den Namen, während sich Harry in der Mitte positionierte und anfing zu sprechen. Er legte ihnen unser Anliegen dar.

„Schön, dass ihr da seid und wir hoffen, dass ihr auch bleiben werdet! Wir haben euch nicht nur wegen eurer hervorragender Leistung ausgewählt, wobei es da nichts zu beanstanden gibt, nein! Wir haben euch hierbehalten, weil sich wie so oft, alles schneller …sehr viel rasanter entwickelt und wir denken, das WIR keine DA brauchen, sondern eine Armee…die „BraterLugo“, ja…schaut nicht so entsetzt! Wir trauen euch zu, dass ihr bereit seid, wenn ihr so wollt, einen Schritt weiter zu gehen! Aber gleichzeitig will ich euch nicht verhehlen wohin dieser Schritt führen könnte!....“, verklang seine ernste Stimme, als er sich der lastenden Stille bewusst wurde und er jeden einzelnen eindringlich maß.

„Ja, genau, ihr versteht meine Worte wie es scheint…ich will damit sagen, dass dies ein Schritt zum Krieg hin wäre, die DA steht für Verteidigung, die Deffensive! Die „BraterLugo“ würden für Angriff, für Kampf, die Offensive stehen! Ihr wärt dann…ja was? Krieger? Kämpfer?“, war Harrys Stimme ernsthaft aber auch sehr samtig.

„Warum wir, Harry!“, zeigte Seamus auf sich und schielte fast als sich auf Harrys Gesicht ein fast verschlagenes Lächeln stahl.

„Warum? Eine gute, eine berechtigte Frage! Viele Gründe! Ihr seid bei der DA gut dabei, mit die besten! Zweitens, ihr seid an sich Muggelgeborene oder Halfbloods, habt durch den Krieg mit am meisten zu verlieren und wenn es nur um ein Elternteil von euch geht….oder… ja, ich weiß, das auch Purebloods hier sind, aber ich war auch noch nicht fertig, die anderen, die Reinblütigen unter uns haben auch etwas warum sie kämpfen wollen! Egal ob sie gesehen haben, das ihnen dieser Status im Krieg nichts bringt!“, heftete sich sein Blick bedeutungsschwangerer auf Padma die seinen Blick stoisch erwiderte „…oder einige, die noch eine Rechnung mit DeathEatern offen haben…die Rache suchen!“, schaute er intensiv zu Neville „…oder die schon immer dazu gehörten!“, lächelt er Ginny und Luna offen freundlich an.

„Aber hey, einige sind noch sehr jung…“, sah er mit gerunzelter Stirn zu Dennis und Ritchie „…aber wenn man reif ist, was bedeutet da das Alter? Und was ganz wichtig ist, ich will euch nicht, irreführen, wenn ihr bei uns mitmacht, könntet ihr sterben, jederzeit! Macht euch das bewusst und verinnerlicht es! Dies muss euch sehr klar sein! Das ist kein Spiel! Das ist blutiger Ernst, leider die Realität! Es geht um Leben und Tod!“, schaffte er es bei seiner eindringlichen, expliziten und drastischen Rede jedem eine Gänsehaut zu verursachen, war Harry nun ein junger Mann, nichts war mehr von dem Kind zu sehen.

„Aber es geht auch darum sich zu wehren und für seine Freiheit und seine Rechte zu kämpfen!“, drang seine inbrünstige Stimme bestimmt und mitreißend durch den Raum und riss alle mit.

Er war erstaunlich ehrlich und offen, aber auch sehr ruhig und bedacht, damit berührte er uns alle sehr tief und zeigte aber auch durch sein erwachsenes, nachdenkliches Verhalten, das er anders als wir alle nie die Chance gehabt hatte zu wählen, das für ihn der Weg immer vorgezeichnet gewesen war, anders als sie, sie konnten entscheiden, genauso wie ich vor langer Zeit entschieden hatte welchen Weg ich gehen würde und ich wusste, ein Weg zurück war unmöglich.

„H…Harry, seid Kingswear, kämpfe ich, das ich mit Parvati wieder nach Hogwarts durfte, unsere Eltern wollten uns von der Schule nehmen und fliehen, aber sie gehen wohl nach Indien, doch wir haben die Zusicherung im nächsten Jahr wieder nach Hogwarts kommen zu dürfen. Es ist nicht leicht, aber ich sehe mich nicht als Inderin! Ich bin Engländerin und verdammt, ich lasse mich nicht von so einem abartigen Abschaum aus meinem Dorf, meinem Land vertreiben und wenn ich beim Kampf draufgehe! Vor Kingswear hätte ich vielleicht den Schwanz eingezogen, denn ich bin eine Ravenclaw, keine tapfere Gryffindor, aber nun, ich habe gesehen, dein Training hilft! Ich bin nicht wehrlos…ich kann kämpfen und ich werde kämpfen! Für mich, für dich, aber auch für meine Schwester!“, hatte Padma eine ergreifende und nachdrückliche Rede geschwungen, deren Inbrunst nicht anzuzweifeln war und ich unterdrückte mein zufriedenes Schmunzeln, denn offenbar hatte ich sie auf dem Schlachtfeld richtig beurteilt. Padma hatte dank des Kampfes ihre Kindheit endgültig hinter sich gelassen.

„Ja Padma, wir alle treffen Entscheidungen…aber die muss jeder für sich selbst treffen! Gerade solch weitreichenden Entscheidungen sollten nicht leichtfertig getroffen werden. Wer gehen will, weil er das nicht möchte, oder sich dem nicht gewachsen fühlt, es nicht kann, der darf gehen! Bitte, wir werden euch nicht böse sein! Niemand hier! Um eventuellen Fragen zuvorzukommen, die DA soll es weiterhin geben, ihr als „BraterLugo“ würdet diese dann führen und leiten. Wir drei würden nur noch euch, die Armee unterrichten, ihr zeigt mir und Ron nur noch die Fortschritte einmal im Monat die die DA macht, denn wir haben keine Zeit und nicht die Möglichkeit zwei Gruppen gleichzeitig zu trainieren! Es wäre dann auch eine Überlegung wert mehr Ravenclaws und Hufflepuffs zur DA zu holen, denn schaden würde es bestimmt nicht!“

„Das habt ihr euch schon alles ganz genau überlegt, oder?“, warf nun der schwarzhäutige Dean ein und strich sich aufstöhnend durch sein kurzes Haar.

„Ja, Dean…wie gesagt, wir wissen das hier ist kein Spaß und wie du siehst hat die gute Padma hier das hautnah erlebt. Es hätte auch deinen Heimatort treffen können!“, deutete Harry mit einer eindeutigen Geste auf ihn.

„Ja, und ich hätte ohne Training zusammen mit Parvati keine Chance gehabt! Ich verdanke dir und der DA schon mein Leben. Es war schrecklich, aber ich habe es geschafft, wie in den Übungen nur noch zu agieren, nicht zu überlegen! Das sollten wir mehreren möglich machen, damit sich jeder Verteidigen kann und auch wenn Professor Snape der beste Verteidigungslehrer seit Jahren ist, ist er leider doch an den Lehrplan gebunden und nun…. dieser Plan bereitet einen nicht mal annähernd auf den Krieg vor! …ALSO HARRY, „The Chosen One“! Ich bin dabei, du hast deinen ersten Mann, oder auch Frau, wie auch immer!“, war ich nicht die einzige, die große Augen machte, dieses harsche, zu allem entschlossene Mädchen sollte die sanfte, langhaarige Padma sein, die wenn auf Bällen im Sari herumlief?

Himmel, was doch solche Nächte aus einem Menschen innerhalb kürzester Zeit machen konnten, bemerkte ich das äußerst positiv und wie die anderen sie, diese sonst so schüchterne und zurückhaltende Person beeindruckt ansahen.

Nun erkannte ich, dass ihr früher taillenlanges Haar nur noch bis zur Schulter ging und da erinnerte ich mich plötzlich, dass sie ja ein Fluch an ihrem Haar getroffen hatte und sie damit nun auch schon die ersten Zeichen des Krieges trug. Gut, zwar noch keine Narben, aber nach Greengrass wusste ich, wie sehr die Frauen ihr Haar liebten, hatte Padma dieser Verlust bestimmt getroffen.

„Was Padma kann, kann ich schon lange!“, erhob sich Hannah aggressiv von ihrem Kissen und sah Harry auffordernd an „Ich bin dabei, denn ich habe sogar schon etwas verloren….also!“, stemmte sie ihre Hände angriffslustig in die Hüften und erst da fiel mir wirklich auf, dass die Hufflepuff ausgemergelt und sehr scharfkantig wirkte, offenbar hatte sie wohl ihre Mutter an Weihnachten trösten müssen.

Das erste Weihnachten ohne ihren Vater. Auch sie hatte der Krieg schon ihr ehemals schulterlanges, hellblondes Haar gekostet und diese waren einem sehr kurzen Bob gewichen. Sie wirkte wie ein anderer Mensch und bis vorhin hatte sie gleichgültig gewirkt, aber jetzt mit der Aussicht auf eine Armee, schien sie entschlossen und als würde nur dies ihr noch einen wirklichen Sinn im Leben geben: Rache!

„Tja, ich würde sagen, es steht nicht zur Debatte, jetzt lauf ich schon mit Euch und war im Ministerium, da steht es außer Frage, dass ich mit von der Partie bin!“, stand nun auch Neville entschlossen mit grimmigem Gesichtsausdruck auf und grinste uns frech an.

„Ja…!“, „Gut, ich mach mit!“, „Nein, gar keine Frage!“, „Das machen wir!“, „Dann sind wir die Elite!“, kam es von den anderen jetzt wild durcheinander und alle nickten, nur eine saß etwas verloren da und als Harry sie ansah, sprach sie.

„Tja, mich braucht ihr nicht wirklich fragen, ich möchte ja schon aber …eigentlich bin ich ja friedliebend, aber ich hab Angst und ich weiß nicht ob sich das hier so gut macht!...ob ich mich hier gut machen könnte!“, wisperte Susan und sah unsicher auf, spielte mit ihrem zu einem straffen Zopf gebundenen Haaren.

„Nein Susan, das ist gut, das du Angst hast, das ist verständlich und richtig, denn wenn du keine Angst hast, wirst du unsicher, leichtsinnig und verlierst das was uns von den Bösen unterscheidet, deine Menschlichkeit! Ich will keine Monster...ich will Krieger!“, trafen mich Harrys Worte mehr als ich mir anmerken ließ, denn was machten seine Worte dann aus mir?

Ich saß auf meinem Kissen und ballte meine Fäuste, dabei bohrten sich meine Nägel in meine Haut.

Ein Monster, blinzelte ich kurz unkontrolliert, den Schritt kein Monster zu sein hatte ich schon lange hinter mir gelassen! Verdammt!

Denn Angst, kannte ich schon fast nicht mehr und erlauben konnte ich mir diese Gefühlsregung meist nicht wirklich und Menschlichkeit?

Die hatte ich abgestreift als ich anfing mit den Inferi zu spielen, denn ein Nekromant entfernte sich bewusst von der Menschlichkeit und wandte sich einzig dem Tod zu, deshalb war das Gebiet ja derart verpönt!

Himmel, es stimmte, derartige Reflektionen mochte ich gar nicht! Also verbat ich sie mir resolut und achtete wieder auf meine Umgebung, da ich die Entscheidung viel zu bewusst gefällt hatte um bereuen zu können, fühlte ich meine „Kinder“ und es war… so schrecklich es sich anhörte, ein schönes Gefühl sie bei mir zu wissen.

„Und nun Harry, eine Kriegerin kann ich sein, aber ein Monster kann und will ich nicht werden! Also hast du mich überzeugt, Angriff ist gar nicht schlecht! Und ich kann trotzdem Mensch bleiben!“, grinste nun eine sehr ernste, melancholische Susan und ich hatte schon vorher gewusst, dass sie der Tod ihrer Tante und das Drama um den Rest ihrer Familie zu einem sehr traurigen Menschen gemacht hatte, aber sie hatte sich ihre Rechtschaffenheit bewahrt.

„Du musst kein Monster werden, dass musst du a nicht Susan, das muss keiner von euch!“, strahlte Harry nun glücklich und erfreut, dass alle zu uns hielten!

„Also, dann heiße ich euch bei den „BraterLugo“ herzlich willkommen!“

„Hey, kann uns mal einer erzählen, was „BraterLugo“ überhaupt heißt?“, fragte Dean gerade heraus.

„Oh, ja klar das ist Keltisch und bedeutet: „Bruder Armee“ bezogen auf die Häuser!“, kam es von Ron erklärend.

„Na, dann fehlt aber ein Bruder!“, meinte Terry zynisch.

„Wer weiß, wer weiß!“, wisperte Harry sehr leise und sehr kryptisch, verriet er keinem das dies auf Draco´s Mist gewachsen war, dem fehlendem Bruder, zu köstlich!

„Also ich mag den Namen, er ist stimmig und ich bin mir sicher, der fehlende Bruder ist näher als wir denken oder ahnen….vielleicht ist er sogar DA?!“, hauchte Luna verträumt und sinnend mit einem schelmischen Lächel auf den Lippen. Sie sah mal wieder mehr oder wusste mehr, als andere, dank ihrer sechs oder sieben Sinne, vielleicht hatte sie auch acht SINNE?

Alle schauten sie komisch, tranceartig an und da lächelte sie uns schwachsinnig zu und drehte sich leicht schaukelnd im Kreis.

„WAS?“, fragte sie sanft flötend.

„Nichts!!!“, sagten alle gleichzeitig, wie ertappt, aber aus unterschiedlichen Gründen. Wir, das Trio, da wir uns fragten, was sie wusste und die anderen, weil sie mit Luna nichts anzufangen wussten, wobei ich immer sagte, unterschätzt sie nicht!

„Okay, und wie stellt ihr euch nun den Rest vor?“, fragte Justin und da wies Harry mit einer spaßigen, übertriebenen Verbeugung auf mich und ich trat vor.

„Nun, wir teilen euch in Teams ein, mit Teamleitern und dann ist es an euch so viel und so oft zu üben und zu lernen wie er könnt. Das ist jedem Team selbst überlassen, nur Samstag und Sonntag ist das Training hier mit uns! Wie ihr die DA führt ist euch auch überlassen, wobei die drei Teamleiter die Führung haben und die anderen bei der DA Helfer und Assistenten sind!“, erklärte ich geschäftig.

„Ja, und welche Teams stellt ihr euch vor?!“, kam es ungeduldig von Seamus.

„Padma, ist die Führerin von Team EINS, die Raben! Zu ihr gehören Luna, Dean, Colin und Ritchie!“, meinte ich und wie auf Befehl stellte sich die Vierergruppe zusammen und es war als würden sie sich beschnuppern, somit waren zwei Ravenclaws und drei Gryffindors dabei, wobei Ritchie aus dem vierten Jahrgang der Jüngste war.

„Neville führt Team ZWEI, die Löwen! Mit Jack, Ginny, Susan und Justin!“, hier kamen zwei Hufflepuffs zusammen und drei Gryffindors, wobei in diesem Team Ginny aus der fünften Jahrgangsstufe die Jüngste war.

„Hannah bekommt Team DREI, die Dachse! Dazu gehören Terry, Katie, Seamus und Dennis!“, so hatte ich die sieben Mädels und acht Jungs sehr gerecht verteilt. Im dritten Team waren eine Hufflepuff und vier Gryffindors. Dennis war aus dem dritten Jahrgang der Jüngste in Team Drei. Es gab kein Aufmucken über die Chefs, noch über die Teams, was mich freute, schließlich hatte ich mit Absicht aus jedem Haus einen Teamleiter ernannt, fehlte nur Slytherin.

Ja, wir hatten lange überlegt wer auf alle Fälle als Leiter in Frage kommen könnte und wir waren schnell bei Hannah und Neville gelandet und dank Kingswear war ich sehr zielgerichtet bei Padma gelandet, die schließlich auch noch den heutigen Kampf für sich entschieden hatte und danach hatte ich mir viele Gedanken gemacht um ausgewogene Gruppen zu erstellen, was uns, wie ich fand, gelungen war!

„Hört zu, ihr seid nun eine verschworene Gemeinschaft, wenn es Probleme gibt geht zu eurem Teamleiter, denn ihr müsst als Gruppe wachsen. Ihr sollt zu einer geschlossene Einheit werden, jeder von euch muss sich der Schwächen und Stärken der anderen Bewusst sein, das ist ein harter und langer Weg, arbeitet hart und ihr werdet es schaffen, zu beeindrucken! Nächsten Freitag findet für die Brater Lugo die erste Runde statt, stellt euch darauf ein, dass es körperlich hart zugehen wird, Blessuren sollten euer kleinstes Problem sein, somit übt und lernt auch kleinere Heilzauber!“, befahl ich geschäftig, während ich einen bindenden Schweigezauber über die Tür legte, auf das, wenn die einzelnen Mitglieder hinaustreten würden, unser Geheimnis gewahrt bleiben würde.

Es war aber nur ein wenig ausgefeilter Bann, denn erstens mussten sie dank der DA eh bindend schweigen und zweitens, wenn wir ihnen nicht trauen konnten, würden wir unsere Entscheidung später umso mehr bereuen.

„Ähm, den anderen erzählt, das wir eine Überraschung haben, die wird sein, das ihr ab jetzt die DA leiten werdet! Wie gesagt Neville, Hannah und Padma leiten diese und Ritchie wird mit Dennis den dritten Jahrgang vorstehen. Ihr werdet das schon machen, zeigt uns das man euch das anvertrauen kann!“

Während ich dies so geschäftig darlegte, war mir durchaus bewusst, das Padma mich erneut abwägend und kritisch beäugte. Wir hatten es geschafft, die „BraterLugo“ stand, jetzt wenn wir die DA informiert hätten und die ersten Treffen unter der Leitung der Teamführer stattgefunden hatte, konnten wir neue Mitglieder für die DA suchen.

Die Neuen würden dann von denen Trainiert werden die es nicht in die Armee geschafft hatten, aber mal ehrlich, viele waren nicht schlecht gewesen, der ein oder andere sogar besser als einige, die wir in bei den Brater Lugo aufgenommen hatten, aber aufgrund von Herkunft oder Charakter passte ein anderer vielleicht besser. So fehlte zum Beispiel bei McLaggen die Aggressivität und er zeigte sich auch immer wieder leicht aufmüpfig, was vor allem mir ein Dorn im Auge war, oder es fehlte der Willen zum Töten, wie bei Lavender und Parvati, einigen lag es halt einfach nicht im Blut.

Alles in allem waren wir sehr zufrieden mit unserer ersten Auswahl und gespannt was sich aus all dem entwickeln würde.
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Kapitel 223-225 Empty
BeitragThema: Re: Kapitel 223-225   Kapitel 223-225 EmptyDo Feb 09, 2012 7:04 am

225. Kapitel Ein unvergesslicher Geburtstag


Ich hatte noch am selben Abend die Slytherins informiert, wie wir die Teams der BraterLugo geformt hatten. Draco´s listiges Glitzern in seinen Augen, während ich ihnen das Gefecht wiedergab, war sehr inspirierend. Aber die ganze Connection war sichtlich angetan wie sich die anderen gemacht hatten und gespannt was daraus werden würde.

Tja, und Draco hatte mir eine unvergessliche Nacht bereitet und mir gezeigt wie gut es ihm gefiel was wir aus unseren Schulkameraden für Kämpfer machten. Wir genossen es wieder endlich gemeinsam in einem Bett zu schlafen, dabei fühlte ich mich hier in Hogwarts anders als im Manor weniger gehemmt, das Bett mit Draco oder mit Severus zu teilen.

Während dieser Betrachtung fiel mir erst auf das bisher im Manor mein Bett nur zum Schlafen benützt worden war!

Denn mit Draco hatte ich nur im Bad Sex gehabt und ansonsten war ich zu Severus gegangen…interessant! Wie es schien hemmte mich etwas unterbewusst.

Doch auf den Sonntag mit dem spannenden, ersten DA-Treffen des neuen Jahres und dem Auswahlkampf für die BraterLugo, folgte ein weniger aufregender Montag. Neville schien durch die Auswahl gestern und da er nun Teamleiter war noch mehr Gründe zu haben und noch deutlicher seine Entschlossenheit zu zeigen seine Fitness zu erhöhen, den heute Morgen war er wie ein Irrer gelaufen und ich hätte nur zu gern erfahren, was den Jungen so antrieb und ihn dermaßen verändert hatte.

Okay, er war nach dem Zusammenstoß mit Bellatrix im Ministerium wie ausgewechselt gewesen, noch ruhiger noch in sich gekehrter, dann im Zug, als wir ihn das erste mal nach den Ferien wieder gesehen hatten, war er stolz gewesen endlich einen neuen Zauberstab zu haben, nicht mehr den alten seines Vaters. Seit dem gingen ihm die Zauber besser von der Hand, vielleicht hatte das seinem Selbstvertrauen doch kein halber Squib zu sein gut getan? Jedenfalls zeigte er nun Kampfgeist und wirkte deutlich weniger in sich gekehrt.

Er hatte Bestätigung durch den neuen Stab erhalten, dann die neue DA, wobei Neville eine wichtige Rolle eingenommen hatte, wie alle die im Ministerium dabei gewesen waren, schließlich bewunderten doch die DA´ler ihre Kameraden für ihren Mut sich den DeathEatern entgegen gestellt zu haben.

Und auch wenn wir, das Trio, nicht über die Geschehnisse und Ereignisse sprachen und sich Luna, Ginny und Neville auch in der Schule an dieses Kredo hielten und zu dem Ganzen schwiegen, so nahm ich doch stark an, das sie aber in der DA darüber sprachen, da sie ja genau darauf hin trainierten sich gegen DeathEater zu wehren. Sie wurden von den anderen offen oder versteckt für ihren Mut bewundert. Jedenfalls war Nevilles Entwicklung sehr positiv zu sehen, fand ich.

Dies waren am Abend meine Gedanken als ich mit einem sinnlichen, vorfreudigen Lächeln auf den Lippen die verlassenen, dunklen Gänge von Hogwarts entlangeilte. Es war schön wieder hier zu sein, wenngleich ich es immer distanzierter betrachtete, so war es ein wunderbares Schloss.

Leise huschte ich weiter und öffnete nun die Tür, dafür wisperte ich die Passwörter, um mir Zugang zu verschaffen.

Seine Räume fand ich leer vor, was mir Recht sein sollte. Ich fragte mich belustigt, ob Lucius ihn vielleicht nervte? Oder gar der Lord?

Zielstrebig ging ich für jeden von uns ein Glas Wein einschenken, aber ich setzte mich nicht auf die Couch, nein, ich steuerte mit den beiden Gläsern bewaffnet das Bett an und stellte sie auf dem Nachttisch ab. Dann streifte ich mir die Schuhe ab und zog mir meinen Umhang aus, ließ mich wie ich nun war auf das Bett fallen und blickte auf den gerafften Betthimmel und wartete.

Ob er damit rechnete? Wohl eher nicht, wieso auch?

Die wichtigere Frage war wohl eher, ob er sich freuen würde, oder würde er mich wegen meiner Vermessenheit hinausschmeißen?

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Ich weiß nicht, aber ich fühlte mich….genervt? Enerviert? Gequält? Gegängelt?

Ja, das traf alles sehr adäquat zu, denn seit dieser verdammte Pfau dafür gesorgt hatte, dass ich sofort, umgehend und schnellstens nach dem Angriff in Kingswear zum Lord eilen musste, völlig unnötig wohlgemerkt, war ich sehr sauer und unleidlich!

Es war mal wieder eine völlig unnötige Aktion von Lucius gewesen mich derart unbegründet zu hetzen, da der Lord erstmal gar nicht anwesend gewesen war!

Ich war in meiner Erinnerung gefangen, wie ich damals im Dark Manor angekommen war und festgestellt hatte, dass nur Draco und Lucius auf mich warteten. Noch jetzt presste ich meine Zähne derart fest vor unterdrückter Wut zusammen, dass ich kurz davor war meine Zähne zu verlieren.

Was sollten solche Aktionen? Ich hatte also vor einigen Tagen im Dark Manor in einem Sessel gesessen und mit Lucius und Draco schweigend einen Drink zur mir genommen, gewartet, während ich mit dem Biest hätte Sex haben können!?

Dass meine Laune seit dem desaströs schlecht war, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dies war nun drei Tage her und ich hatte recht behalten, denn ich war ihrer nicht mehr habhaft geworden, der Lord hingegen, der war irgendwie immer da!

Als dann der Lord nach einer gefühlten und leider auch währenden Ewigkeit königlich, gemächlich, schreitend erschienen war, hatte er huldvoll und gebieterisch meinen sehr knappen, sehr kurzen und prägnanten Bericht entgegen genommen.

Er hatte die Verluste vertretbar gefunden, da er der Ansicht war die „Spreu müsste sich vom Weizen trennen“. Den vermuteten Verrat hatte Lucius entkräften können, da er auf den Minister verweisen konnte, der eine neue Strategie versucht hatte und halt einmal Glück gehabt hatte.

Dem hatte er noch hinzu gefügt auch so ein wankelmütiges Gut wie Glück sei mal auf der falschen Seite leider anzutreffen. Das Ministerium und der Minister hätten halt Glück gehabt, da der Minister einen Übungstag für die Auroren einberufen hatte um vor der Presse Aktionismus zu zeigen und somit hatten wir halt Pech.

Das der Orden mit Shacklebolts Hilfe die Fäden gezogen hatte, aufgrund meines Hinweises, musste ja jetzt nicht wirklich erzählt werden, schließlich glaubte der Lord dieser Erzählung, da er uns vertraute und er keinen Anhaltspunkt hatte der ihm treusten Familie nicht zu trauen.

So hatte ich noch Greybacks Vergehen zusammen gefasst, da es zur falschen Zeit am falschen Ort stattgefunden hatte, dabei hatte ich hierbei nichts ausgelassen, weil mir bewusst gewesen war, er würde es über mehrere Wege erfahren. Letztendlich hatte ich auch zu meinem Missmut eingestanden, dass Hermione die entfesselte Bestie mit einem Crutio zur Räson gerufen hatte, darauf hatte ich durch Lucius erhobener Braue sein unverhohlenes Interesse seinerseits erkennen können.

Ich schnaubte verächtlich bei der Erinnerung. Ja, dass ihn das interessierte glaubte ich ihm, schließlich hatte ich es auch fast nicht fassen können das ihr Spruch wirklich auch bei dem Werwolf wirkte, aber offenbar schien der Lord vollkommen zufrieden. Er hatte überhaupt nicht überrascht gewirkt, eher so als hätte er dies erwartet.

Erneut war ich gewillt mit den Zähnen zu knirschen, da er mehr wusste als wir, was das Biest betraf und das passte mir mal wieder gar nicht.

Ja, das Amüsante war, das der Lord die verlorenen DeathEater als annehmbare Einbußen angesehen hatte, da schließlich mehr oder weniger das ganze Dorf eingeebnet worden war. Schließlich hatte er uns zufrieden entlassen und beschlossen Anfang Februar neue Rekruten aufzunehmen und dafür eine Feier im Gewölbe auszurichten.

Und schon wieder lenkte ich meine Gedanken dahin, dass mir das Biest entwischt war, zu ärgerlich und ja, ich hatte es danach an Lucius ausgelassen, indem ich ihm das ein oder andere an den Kopf geworfen hatte. Vor allem hatte ich ihm unter die Nase gerieben, dass er nun wieder alleine in dem riesigen Kasten sein würde. Er konnte tun was er wollte, ich wusste, dass Lucius anders als ich die Einsamkeit nicht suchte, noch wollte, oder gar wünschte, wenngleich er sich auch das Gegenteil einredete.

So hatte ich mich genüsslich an seinem „Leid“ geweidet und ihn geärgert, meine schlechte Laune an ihm ausgelebt, schließlich war er ja schuld daran, das ich so mies drauf gewesen war und noch war, dann musste er auch dafür herhalten. Ich hatte an dem Ausdruck in seinen Augen erkannt, das er vermutet hatte was die Ursache für meine Laune sein könnte, aber er hatte nichts gesagt, was wohl auch besser für ihn gewesen war.

Und nun kehrten meine Gedanken aus der Vergangenheit zurück ins hier und jetzt. Ich war in Hogwarts, kam von eine dieser erschreckend, mich so was nicht tangierenden, Lehrerkonferenzen. Es war nur wenige Tage nach dem Ende der Weihnachtsferien offenbar in den Augen des Alten schon nötig gewesen eine Konferenz zu veranstalten und das obwohl eigentlich heute erst der Unterricht wieder richtig begonnen hatte, denn die Schüler waren am 6., einem Freitag zurück in die Schule gekommen. Ich tat mir schrecklich Leid, womit verdiente ich es derart genervt und gequält zu werden, dank all dieser unterbelichteten Kretins?

Nachdem die Lehrer bis auf McGonagall und mich den Raum verlassen hatten, hatte uns Dumbledore informiert, dass erst heute, 3 Tage nach Kingswear vom Garmot beschlossen worden war den „Avada Kedavra“ nicht für die Auroren zur Verteidigung freizugeben.

Ich hatte nichts gezeigt, nur minimal meine dunkle Braue gehoben, aber offenbar hatte meine Intervention Shacklebolt gegenüber Erfolg gehabt. Also hatte ich ein zufriedenes Resümee gezogen, denn am Tag nach Kingswear, am Abend des ersten Schultages, hatte eine Ordensversammlung stattgefunden, an der ich teilgenommen hatte und gesehen hatte das Shacklebolt wieder auf den Beinen war.

Wie es schien hatte Hermiones Dolch ihn nicht wirklich arg verletzt und so hatte ich ihn mir geschnappt, bevor er apparieren konnte und ihn in eine Gasse gelenkt, um mit ihn zu reden.

Ich hatte gewusst, das mir der große, dunkelhäutige Mann nicht traute, schließlich gehörte er doch zu der Partei die mir die Überwachung aufgehalst hatte, aber dank derer mussten sie ja wissen, wie regeltreu ich war.

Ich schmunzelte in Erinnerung daran wie die Twins mir immer vertraulich zuzwinkerten, wenn sie mich versteckt wissen ließen, dass alles glatt lief. Die Kommunikation klappte perfekt und sie gaben immer brav weiter was ich ihnen anwies..

„Shacklebolt!“, hatte ich ihn mit tiefer Stimme angeknurrt, während er mich vorsichtig, misstrauisch gemustert hatte.

„Du musst dafür sorgen, dass der „Avada“ nicht freigegeben wird!“, hatte ich eindringlich gefordert und seine Augen waren riesig in dem schwarzen Gesicht geworden.

„WARUM, SOLLTE ICH DAS TUN!“, hatte er entsetzt gehaucht.

„Ganz einfach, denkst du gestern in Kingswear das war ein Zufall? Ich habe bei den DeathEatern Unterstützung, glaub mir, sonst wärst du Tod! Nott wollte dich mit den „Avada“ töten und was ist passiert? Du hast einen ungefährlich platzierten Dolch abbekommen, ich bitte dich!“, hatte ich erklärt und Unsicherheit war in seinen Augen aufgeblitzt, da er sich selbst wohl schon gefragt hatte wie er diese Situation hatte überleben können..

Hatte ich vor dem Lord keine Angst, als ich ihm diese Szene zeigte, da ich diesem mehr als verständlich hatte entgegen halten können, dass ich nur versuchte die DeathEater vor den Auroren zu schützen!

Was ja zum Teil auch stimmte, schließlich wollte ich Sicherheit für mich, Lucius, Draco und Hermione!

„Wie…du?“, hatte er gestottert.

„Nein, einer meiner Helfer, aber wenn ihr wüst auf uns DeathEater schießt, könntet ihr meine Männer treffen, das wäre wirklich kontraproduktiv. Weißt du, wie schwer es ist jemanden in diesen Reihen zu finden der mit mir an einem Strang zieht!“, so hatte ich das offensichtliche ausgesprochen und das hatte offenbar auch ihm eingeleuchtet.

„Ich…ich weiß nicht ob ich das tun kann….nach Kingswear….?“, er hatte sichtbar gewankt.

„Das musst du nicht, sorge nur dafür das deine Einstellung Gehör findet und wenn du es nicht verhindern kannst, dann sorg wenigstens dafür das er nur eingeschränkt gewährt wird! Nicht, dass die Auroren nur noch damit um sich werfen!“, hatte ich ihn eindringlich gewarnt, mich abgewandt und war dann disappariert, schließlich war alles gesagt gewesen.

Und so hatte heute Dumbledore mich und meine werte Kollegin darüber informiert, dass morgen im Propheten das Ergebnis verkündet werden würde und das der „Avada Kedavra“ nicht für die Auroren freigegeben würde.

Das Abstimmungsergebnis war hauchdünn gewesen und sollte sich die Lage zuspitzten war davon auszugehen, dass das Gesetz kippen würde, aber noch nicht jetzt. Ich nahm dies wohlwollend zur Kenntnis, schließlich hatte ich meine Karten mal wieder sehr weise ausgespielt.

Als ich nun auf dem Weg hinab in die Kerker war, fiel meine Laune aufgrund der Tatsache das mir das Biest bisher nicht gefällig gewesen war weiter. Sicher war der Umstand, dass ich sie seit dem Ende der Ferien nur beim Essen in der Halle gesehen hatte, mit ein Grund das meine Laune so mies war, was ja nicht verwunderlich war nach der letzten, unerfüllten Nacht im Manor.

Ich empfand es als wenig erbaulich auf sie verzichten zu müssen und dank Dracos ausgeglichen Gesicht bei den Mahlzeiten, wusste ich nur zu genau, wo sie die letzten Nächte verbracht hatte. Nicht, dass ich es weder Draco noch ihr gönnte, aber ich hatte auf sie seit Kingswear verzichten müssen und das passte mir gar nicht und sorgte dafür das meine Umgebung mich dank meines grimmigen Ausdrucks noch mehr mied als sonst schon.

Dies war wiederum das einzig Gute, denn so hatte ich meine Ruhe, selbst der alte Zottelbart war weise genug mich in Frieden zu lassen und so hatte ich dem Geplapper der Lehrerschaft nur schweigend zuhören müssen. Ich sage es ja, das war frustrierend immer wieder dasselbe!

Also eilte ich mit flatterndem Umhang die Gänge des Schlosses entlang und streifte immer wieder das Mauerwerk, wollte schnell zurück in meine Räume und meine Ruhe haben.

Endlich ließ ich meine tristen Gedanken und Erinnerungen hinter mit und stieß stöhnend die Tür zu meinen Räumen auf, dann verharrte ich angespannt. Oh, ich spürte sofort, dass jemand da war und als ich leise eintrat, bemerkte ich aber umgehend das niemand im Wohnzimmer war und so wandte ich mich zu meinem Schlafzimmer mit einer Vermutung, wer mich beehren könnte.

Sag bloß sie kam freiwillig zu mir?

Ich ging in das in ein zartes, sanftes Licht gehüllte Schlafzimmer, das nur wenig beleuchtet war und fand auf meinen blutroten, seidenen Laken das Biest. Sie räkelte sich wohlig mit einem Glas Wein in der Hand. Sie war zu meinem Erstaunen in einer sehr besonderen Aufmachung gekleidet.

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Sie trug ein sündiges, aufreizendes und aufwendiges spitzen Korsett mit schwarzen Strapsen und langen, schwarzen Handschuhen, die ihr bis zu den Oberarmen gingen.

Auf ihrer blassen, fast weißen Haut kamen die Ornamente der schwarzen Spitze besonders gut zur Geltung und neben dem dünnen Hauch von Nichts kam außerdem viel ihrer reinen, ungebräunten Haut des Winters zum Vorschein. Ihre in einem dunkleren, satten Rot erstrahlenden Lippen luden zum Küssen ein und ihre langen, glänzenden, dunkelbraunen Haare hatte sie in sanfte, gelockte Wellen gelegte, sodass sie sich im Kerzenschein schimmernd über ihre Schultern ergossen.

Ich stand noch immer im Rahmen der Tür und konnte nun sehen wie sie mich zur Kenntnis nahm und das Glas mit dem dunkelroten Wein an ihre Lippen führte, um dann sachte davon zu nippen. Als ihre behandschuhten Hände das Glas wieder abstellten und sie mir ein verruchtes laszives Lächeln schenkte und sich langsam aufrichtete, wirkte alles an dem Bild symbolisch.

Das dunkle Zimmer, die blutroten Laken, ihre schwarzen Dessous, ihre weiße Haut, äußerst anregende Kontraste. Ich leckte mir ganz unbewusst bei dem betörenden Anblick über die Lippen und wusste, dass ich sie freudig willkommen heißen würde. Hatten sie vielleicht meine Gedanken hergebracht?

Sie sah sündig aus, aber gleichzeitig auch unschuldig, wie sie mir einen langen, verheißungsvollen Blick aus ihren braunen Augen sandte, unterdessen war noch kein Wort zwischen uns gefallen!

Jetzt ging sie sehr selbstsicher auf die Knie und strich sich mit Bedacht die Haare zurück, entblößte dabei ihren Hals und da sah ich noch besser, dass sie eine große, rote und enge Schleife um den Hals trug und bekam etwas größere Augen, was sollte das?

Sie reckte mir nun eine schwarzgewandete Hand entgegen und drehte sie um mich mit einem Zeigefinder langsam zu sich zu rufen und zu bitten. Ich folgte dem Ruf, bis ich sie erreichte und blieb dann nur Zentimeter vor ihren verlangenden Händen stehen. Fragend legte ich den Kopf schief, was sie zu erheitern schien, da sie den geschminkten, rotglänzenden Mund zu einem zynischen Lächeln verzog.

„So viele Fragen….?“, gurrte sie mit tiefer, rauchiger Stimme, die mir durch und durch ging und sofort in meinen untern Regionen ein wohliges Gefühl erzeugte.

„Severus, zuerst möchte ich das Geburtstagskind verwöhnen und wenn du lieb bist, darfst du vielleicht nachher noch dein Geschenk auspacken!“, hauchte sie samtig und ich versuchte das gerade noch zu verstehen.

Sie wusste, dass ich heute am 09.01. Geburtstag hatte, woher?

Und das nächste was mich erstaunte war das…sie also, das hier war mein Geschenk, so leicht war es mir noch nie gefallen eines anzunehmen. Ich antwortete und zeigte ihr ein ebenfalls sehr durchtriebenes Lächeln:

„So, dann mach, denn ich möchte so schnell als möglich an mein Geschenk kommen!“, grinste ich nur breit, worauf sie schrecklich verführerisch das Haupt in den Nacken legte und kniend auf den Bett lachte.

„Tja, da wirst du dich gedulden müssen!“, meinte sie dann nur und erhob sich erotisch langsam vom Bett und präsentierte sich mir in ihrer ganzen Pracht. Sie zeigte ihren kleinen Hintern, der dank des Strings unbedeckt war und prall und straff erstrahlte als sie ihn in die Höhe reckte.

Dann erst stieg sie aus dem großen Bett oder bei ihr wirkte es eher als käme sie herab geklettert, aber dann kam sie schon bestimmt auf mich zu. Mein Atem ging bei diesem verboten sinnlichen Bild etwas flacher, schließlich war ich es nicht gewöhnt meinen Geburtstag anders zu verbringen als alle anderen Tag, anders als an Weihnachten war Lucius egal wann wer Geburtstag hatte und mir erst recht, aber ehrlich, an solch ein Geschenk zu meinem besonderen Tag könnte ich mich gewöhnen, dachte ich durchaus sarkastisch.

Ich konnte dem Biest nur zugutehalten, dass sie es wusste sich gekonnt in Szene zu setzten!

Nun erhob ich meine Hand und wollte gierig nach ihrer Hüfte greifen, sie endlich spüren, als sie mir geschickt auswich und meine Hand mit ihrer Hand wegschlug.

„Nein, Severus anfassen verboten, jetzt nimm einen Gang raus und genieße es, verdammt!“, kam ihr leidenschaftliches Temperament durch und ich verbiss mir heroisch ein fieses Grinsen, denn ich wusste immer noch nicht was sie von mir wollte, außer mich zu reizen und das gelang ihr ganz außerordentlich.

Offenbar war sie selbst etwas nervös, denn ihre Hände unter der schwarzen Seide zitternde minimal, als ich nur akzeptierend nickte und meine Hände bewusst langsam sinken ließ und abwartend da stand, dabei sah ich mein Geschenk gespannt an, weil sie sich nun mir gegenüber aufbaute ihre Hände hob und mir behutsam auf die wohl verpackte Brust legte. Sie strich mit großer Ruhe meinen offenen Umhang von den Schultern und er fiel flatternd zu Boden als er von meinen Armen glitt.

Jetzt fuhren ihre Hände bedächtig wieder zurück nach vorne zu meiner Brust, um dann ganz sinnlich den obersten Knopf meines Gehrocks zu ertasten und dann verschwand ihre Hand soweit in dem Aufschlag, dass sie den Knopf bequem zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und ihn somit lösen konnte.

Ich erkannte schockiert, dass dies ihre Art der Folter für mich werden würde, wenn sie vorhatte alle meine Knöpfe in diesem Tempo zu öffnen würden wir noch Stunden hier stehen. Also ruckte ich unwillig weg, aber sie schenkte mir keine Aufmerksamkeit, hatte ihren Blick fest auf meine Brust geheftet und strich immer weiter in einer unglaublichen Seelenruhe nach unten, bis der Stoff des Gehrocks nach einer gefühlten Ewigkeit endlich auseinanderklaffte.

Nur schwer riss ich mich am Riemen nicht ungeduldig zu erscheinen, da ich erkannte, das mich das Biest noch nie derart intim und einfühlsam berührt hatte, schließlich war es bisher bei uns immer extrem schnell, hektisch und leidenschaftlich vonstatten gegangen, sodass wir uns rasch vereinigten, dabei hatte sie mich noch nie wirklich ausgezogen.

Nun fuhren ihre Hände über meine enggeschnittene und taillenbetonende Weste entlang nach oben, um dann sehr betörend über meine Schulten zu gleiten und mir den Gehrock von den Schultern zu schieben, auf dass auch er zu unsren Füßen landete.

Mein Hals wurde immer trockener, während ich nun ihren gierigen, aber auch spöttischen Blick sah, der über meinen noch immer viel zu gut verpackten Körper glitt, verdammte Knöpfe, verfluchte ich zum ersten Mal das ich derart viel trug.

Leise nahm ich das Knistern des Kamins aus dem Wohnzimmer war, aber auch ihr Duft vernebelte mir die Sinne, sah ich doch aus näherster Nähe ihre von der Spitze umhüllte Haut und musste beweisen das ich die Kontrolle über mich hatte und sie nicht einfach zu eile antrieb. Es war wie ein Spiel wer als erster die Nerven verlor, daher verbot ich mir die Augen zu schließen, weil ich mich sonst ja um den Genuss des Sehens beraubt hätte.

Schon länger konnte ich meinen eigenen, schweren Atmen genau hören und als dieser stockte, da sie endlich die Knöpfe meiner schwarzen Weste zu lösen begann, zeigte sie eine unglaubliche Geduld die bewunderungswürdig war.

Weiter kämpften ihre kleinen schwarzen Finger mit den kleinen Knöpfen und mittlerweile war ich versucht mir dieses störende Stück Stoff in einem Stück vom Leib zu reisen, aber nein, ich hielt tapfer ruhig. Als sie endlich begann sich meinem Baumwollhemde zu widmen und auch hier daran machte die Knöpfe zu lösen, ging sie nach demselben, quälenden Schema wie davor, vor.

Unermüdlich suchten ihre Hände Knopf um Knopf und tanzten dabei sinnlich, verlockend und sehr reizvoll über meine Brust. Himmel, tat ich mir leid, denn dass war mehr Folter für mich als jeder körperlicher Schmerz. Ich wusste instinktiv, dass sie mich absichtlich marterte, aber ihre geröteten Wangen und der leicht offenstehende Mund sagten mir deutlich, dass auch sie dieses erotische und kokette Spiel nicht kalt ließen.

Sie zog mir nun das offene Hemd aus meinem Hosenbund und strich absichtlich an dem Rand desselben bösartig lasziv entlang. Dann entschloss sie sich erst mal diesen Hosenknopf auch noch zu öffnen und mir mein weitoffenes Hemd noch nicht auszuziehen, unterdessen versuchte ich ihr zu zeigen, dass ich relativ entspannt war, wie ich hier vor ihr stand und versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass meine Erregung mittlerweile schmerzhaft pochte.

Es war ein eigentümliches Gefühl ihre behandschuhten, kühlen Finger auf meiner erhitzten Haut zu fühlen, worauf ich die Luft abrupt anhielt und sie zischend entließ, als sie endlich den letzten Knopf geöffnet hatte, aber immer noch marterte sie mich mit ihrem langsamen vorgehen schon sehr.

Jetzt sorgte meine Reaktion auf ihre Berührung dafür, dass sie erwartungsvoll verharrte und auf eine weitere Aktion von mir wartete. Aber darauf konnte sie lange warten, BIEST, dachte ich stolz und arrogant und stellte mich aufrecht hin.

Nun reckte sie sich, wobei ihre Hände jetzt wieder den gleichen Weg nach oben nahmen wie zuvor herab, nur das sie nun meine nackte Haut unter dem Stoff ihrer schwarzen Handschuhe hatte. Es war ein sehr ungewohntes Gefühl derart verlockend berührt zu werden, schrecklich aufreizend und betörend.

Endlich glitt jetzt auch mein Hemd vergessen zu Boden und ich stand vor ihr, konnte auf ihr gesenktes Haupt sehen und war versuchte meine Hände ungeduldig in ihren Haar zu vergraben und mir einen Kuss zu holen, aber nun, ich wollte ja kein Spielverderber sein, schließlich hatte sie noch nie während unserer ganzen gemeinsamen Zeit derart lange die Muse gehabt mich in Ruhe zu betrachten, daher fragte ich mich unwillkürlich, wer sich hier was schenkte!

Darüber zuckten meine Mundwinkel verräterisch, denn es war ein durchaus amüsanter Gedanke.

Dann legte sie plötzlich wieder ihre flache Hand auf meine Brust und fuhr bis zu meiner leicht geöffneten Hose. Hier zuckten meine Bauchmuskeln bei der tiefer gehenden Berührung zurück und mein Kopf sackte nach unten, um alles im Blick zu behalten was sie nun mit mir anstellen wollte, schließlich war auch ich es nicht gewöhnt mir Zeit zulassen, da ich mir, wenn das holte was ich wollte.

So hakten sich nun ihre Daumen in den Bund, als sie meine Hüften begehrlich entlang strich, wobei ich erneut das Atmen einstellte, da sie unmöglich verführerisch und sinnlich verboten vorging. Sie sank nun auch noch vor mir in die Hocke und dann schloss ich doch einmal ganz kurz die Lider um mich zu fangen, denn sie zog meine Hose dabei mit hinab und half mir nun aus den Schuhen und dem Hosenbeinen und ich tat brav wie von mir gefordert.

Sie richtete sie sich wieder verrucht langsam auf und fuhr dabei mit ihren Handinnenflächen, die auf den Außenseiten meiner Beine lagen, hinauf bis sie wieder vor mir stand und ihre Fingerspitzen das letzte berührten was ich noch trug. Okay, jetzt war es soweit, in meinen unteren Regionen war jetzt mehr Blut als in dem Rest meines Körpers und das Denken fiel mir auf einmal erstaunlich schwer.

Dieses laszive, verführerische Ausziehen hatte etwas Surrealistisches. Sonst gestatte ich niemandem mich derart zu entmachten, aber ich konnte nicht verhehlen, dass nicht nur meine Atmung stockte, oder sich nur meine Pulsfrequenz erhöht hatte, da sich meine Erregung mit Sicherheit nicht mehr verstecken ließ.

Ich wusste, dass sie ein dämonisches Lächeln vor mir verbarg, als sie nun meine schwarze Seidenshorts in Angriff nahm und diese wirklich äußerst verboten sinnlich entfernte, dabei ging sie wieder wie selbstverständlich in die Hocke und zog sie mir wie vorhin die Hose aus. Jetzt war ich kurz davor sie zu packen und ihr zu zeigen was ICH wollte, während ich sie derart vor mir knien sah, stieß ich zischend die angehalten Luft aus meiner Lunge aus.

Sie hatte mich ohne jede Eile und mit der notwendigen Vorsicht, Geduld und der nötigen Akribie ausgezogen um mich effektiv um den Verstand zu bringen.

„Darf ich nun mein Geschenk auspacken!“, krächzte ich fast und erkannte meine eigene, raue Stimme fast nicht wieder, während ich wirklich nicht wusste was ich lieber wollte, sie weiter auf den Knien, oder oben, um diesen sündigen roten Mund zu küssen?

Darauf schüttelte sie nur bestimmt den Kopf, kam aber wieder hoch und legte mir lasziv den umhüllten Zeigefinger auf die Lippen und sah mich verführerisch an, dann leckte sie sich verrucht über die roten Lippen, hauchte seidig:

„Nicht so ungeduldig!“, reckte sie sich und ging auf die Zehenspitzen hoch und küsste meine Hals, denn höher schaffte sie es nicht. Sie küsste, leckte und knabberte geduldig an meiner Haut und ich wollte sie endlich da haben wo ich sie seit gut vier Tagen haben wollte, in meinem Bett!

Als sie sich stetig weiter hinab arbeitete über meine Brust zu meinem Bauch, neckte sie auch meinen Bauchnabel, etwas was ich mir nie gestattet hatte zuzulassen, dabei zog ich meine Muskeln an, was sie kokett kichern ließ.

Schließlich kniete sie sich wieder vor mir hin, nur um dann meine steinharte und bereite Männlichkeit mit ihren behandschuhten Händen zu umfassen, was sich sehr ungewöhnlich, aber deswegen nicht weniger erregend anfühlte. Wieder musste ich mich beherrschen weiterhin unbeweglich vor ihr zu stehen und verbot mir jeden verräterischen Ton.

Ich fand, dass ich mich dafür das ich der Beschenkte war, mehr als gut schlug, denn sie verwöhnte mich gekonnt. Das hatte sie schon immer beherrscht, da sie mich mit ihren Händen umschloss und sie sachte auf und ab bewegte, dann schloss ich nun doch genießend meine Lieder aber als ich spürte, wie sich ihre weichen Lippen um mich schlossen und ihr heißer, enger Mund mich willkommen hieß.

Mir stockte wieder vor Lust der Atem und ich riss die Augen auf, starrte auf ihr Haupt und wie sie mich immer wieder aus ihrem Mund entließ um mich dann an ihren warmen, weichen Gaumen stoßen zu lassen, dabei ging sie auch mit ihrer Zunge gekonnt zu Werke und als sie auch noch ihre Zähne einsetzte, reichte es mir!

Genug gespielt, so viel war mir nun klar, denn meine Geduld war mehr als erschöpft!

Ich packte ihre Lockenpracht und riss ihren Mund von meinem Geschlecht und zog sie grob hoch und ihre Hände gingen hoch zu meiner Faust in ihrem Haar, aber als ich ihr lächelndes Gesicht sah, wusste ich, dass ihr mein harter Griff nichts ausmachte, dass sie es regelrecht genoss mich derart weit zu treiben bis ich meine Contenance fallen ließ.

Rabiat warf ich sie auf das Bett und betrachtete nun mein „Geschenk“ immer noch wohl verpackt in der sündigen Spitze des Korsetts, den Strapsen, dem kleinen String und den Handschuhen und mit dieser lächerlichen Schleife um den Hals.

Aber gerade die wollte ich dran lassen, mein Geschenk, zu köstlich wie sie nur immer auf diese abstrusen Ideen kam. Ich war nicht sanft, aber dafür voller Leidenschaft, als ich über die weiche Spitze des Bustiers fuhr und ihren Rundungen nachfühlte.

Fachmännisch erkannte ich, dass ihr Hauch von einem Slip das größte Hindernis war, was mich störte, während ich mich verlangend vorbeugte und in die Kugel ihrer Brust biss, was sie plötzlich aufschreien ließ, da ich wie gesagt nicht sanft war.

Meine Zunge leckte über meinen Zahnabdruck, den ich in der weichen Haut der Brust hinlassen hatte, aber dies war mein erster Schritt zur Rache nach ihrer Folter und mit einem Ruck zerriss ich diesen lächerlichen Fetzchen Stoff von einem Slip, um Zugang zu haben wo ich am begehrlichsten hinwollte, sollte es nun schnell gehen.

Sie wölbte sich mir wollüstig entgegen und spreizte weit ihre Beine, als ich sie verlangend und ohne langes Zögern nahm und ihr offener Mund lud eindeutig zu mehr ein als um diese unartikulierten Töne von sich zu geben. Ich ergab mich meinen Trieben und küsste sie, während ich sie schnell und gründlich ausfühlte.

Mir hatte dieses ewige Vorspiel viel zu lange gedauert, sodass wir nun sehr schnell die Höhen des Orgasmus erstürmten, dabei ging ich wie immer wenig zärtlich vor, aber das suchte ich auch nicht und so wie sie sich unter mir wandt, sie auch nicht!

Danach begrub ich sie unter mir und lauschte ihrem wie meinem trommelnden Herzschlag, während sich meine Atmung langsam normalisierte.

„Dir gefällt was ich trage?“, wisperte sie tonlos unter mir, was mich veranlasste von ihr runter zu rollen und mich neben sie zu legen. Nachdem die erste drängende Begierde und Leidenschaft gestillt war, nickte ich nur auf ihre Frage, was ihr zu reichen schien, da sie sich nun erhob und aufsetzte und mir über ihre Schulter einen fragenden Blick zuwarf.

„Ich tue was du willst! Ich kann gehen oder bleiben?“, kam es wertfrei von ihr und ich verstand sofort das dies wohl zu meinem Geschenk dazugehören sollte, das sie keine Forderungen an mich stellte, außer still zu halten.

So ein Biest, dachte sie, ich würde mein Geschenk derart wenig benützte, so schnell ziehen lassen? Darüber runzelte ich unwillig die Stirn und streckte meine Hand fordernd aus, um ihr Handgelenk fest zu umklammern.

„Denkst du wirklich, das ich mein Geschenk so wenig benützt, gleich wieder hergebe!“, betonte ich dieses eine Wort ganz besonders zweideutig, was sie fies kichern ließ und mit einem Ruck zog ich sie zu mir an meine Brust zurück. Die Nacht war schließlich noch jung.

So robbte sie nun über meine Brust und ich konnte den aufreizenden Stoff an meiner Haut spüren als sie uns die Weingläser reichte und wir einvernehmlich anstießen.

Ich konnte wirklich nur immer wieder staunen wie sie, das Biest, es schaffte meinen Geschmack zu treffen. Ich hasste Geschenke, oder Aufmerksamkeit, aber das hier, dem konnte ich durchaus auch etwas Positives abgewinnen.

Severus Sicht ende

Hermiones Sicht

Wow, leckte ich mir gerade genüsslich über die Lippen und fing den letzten Tropfen des leckeren Weins ein. Mir wurde mal wieder klar, wie sehr ich es genoss mit Severus zu schlafen und das ich mich auf diesen Abend gefreut hatte, als er unvermittelt in der Tür stand und bedrohlich und hochaufragend in seiner schwarzen Montur auf mich niederstarrte, denn mir war der intensive Blick direkt in meinen Unterlieb gefahren.

Als ich mir den Spaß erlaubte ihn zu entkleiden, hoffte ich, dass ich etwas tat was noch keiner vor mir getan oder gewagt hatte zu tun und im Zuge dessen hatte ich es nicht nur genossen, nein, ich hatte es geliebt zu sehen wie er, dieser stets und zu jeder Zeit beherrschte Mann, peu a peu die Kontrolle über sich verlor desto langsamer ich machte. Irgendwie brauchte ich diese Bestätigung, dass ich ihn seine Geduld vergessen lassen konnte.

Jetzt räkelte ich mich genießend auf dem Bett in meinem langen schwarzen Seidenstrümpfen, den Strapsen, den langen Handschuhen und diesem rattenscharfen Oberteil, das ich extra für Severus Geburtstag ausgesucht hatte.

Bisher hatte ich nur mein Höschen verloren, das zerstört und zerrissen auf dem Boden lag, aber gut, ich wäre verrückt geworden, wenn Severus jetzt nicht langsam aber sicher schnell gemacht hätte, somit wirkte ich nur noch verruchter, da mir nur mein Slip fehlte.

Diese Aktion des Räkelns blieb von Severus nicht unbemerkt und ich konnte sehen auch nicht unkommentiert. Worauf ich nun rau auflachte, dann war er auch schon bei mir und verschloss mir meinen Mund bestimmt mit seinem.

Stellte er die Gläser magisch weg, als ich spürte wie er meine Hände fasste und sie mir über den Kopf zog und sie gekonnt festhielt, unterdessen schnurrte ich verlangend unter ihm, während er sich etwas zurückzog und seine Hände von mir glitten. Jetzt wollte ich nach ihm greifen und ihn wieder zu mir ziehen, aber da erkannte ich, dass ich meine Hände nicht lösen konnte, sie waren gefesselt:

„Was….!?“, fragte ich nervös und hob meinen Kopf.

„Nichts, aber das hast du mit mir auch gemacht….letztens! Ich hab noch was Gut und du hast selbst gesagt, ich kann machen was ich will!“, grinste er mir teuflisch ins Gesicht und seine schwarzen Augen waren gefährliche dunkle Gewässer, die mich unruhig werden ließen in dem Wissen, dass er versuchen würde mich quälend um den Verstand zu bringen, schließlich gab er doch alles eins zu eins zurück!

Schon strichen seine Hände verführerisch langsam über meine Seiten, über meine nackte Haut, dann fuhren seine Fingerspitzten gemächlich die Ränder des Dessous genüsslich und ohne jede Hetze nach, während ich daran dachte, wie sich seine Haut mit den Narben und Unebenheiten, oder seine Muskeln und sehnige Härte unter meinen behandschuhten Händen so gänzlich ungewohnt angefühlt hatten, schlug mir mein Herz schon wieder bis zum Hals, da es völlig ungewohnt war, das Severus einmal langsam machte.

Er glitt tiefer und ließ sich Zeit mich mit seinen suchenden Händen oder mit der Zunge träge zu verwöhnen, wobei ich es vorzog es als leiden lassen, zu bezeichnen!

Als er bei meinen Strapsen anlangte und diese mit flinken Fingern entfernte, um dann mein Bein zu fassen und es bestimmt anzuwinkeln, überfiel mich wieder wohlige Vorfreude. So strichen seine Hände über die mit feiner, hauchdünner Seide verhüllte Haut und rollten den Strumpf verführerisch langsam von meinen Beinen bis hinunter zu meinen Füßen.

Er fuhr alles Sukzessive und sehr behäbig mit seiner Zunge nach und brachte mich, als er meine Kniekehlen erreichte, dazu mich kreischend zu winden, weil er mich hier bösartig leckend neckte.

Dies war eine Stelle, derer ich mir bisher noch nicht nie wirklich bewusst gewesen war, aber er stoppte zu meinem unendlichen Leid mit der Neckerei auf der Innenseite in der Mitte meines Oberschenkels, drang nicht weiter vor und wandte sich stattdessen mit einer fiesen, sehr gemeinen Miene meinem zweiten Strumpf zu.

Hier machte er dasselbe mit mir wie auf der anderen Seite und ich begehrte verzweifelt gegen meine Fesseln auf, was ihn rau gegen meine Haut lachen ließ und mir eine Gänsehaut bescherte, da sein heißer Atem über meine erhitzte Haut strich. Aber er änderte nichts an meiner misslichen Lage, schließlich war meine Erregung unermesslich und dank dieser Marter bildeten sich kleine Schweißtropfen an meiner Stirn und ich wimmerte stöhnend auf.

Ich wollte meine Hände frei haben. Ich wollte über seine Haut fahren, darüber schrammen, ihn kratzen und ihn halten, ihn zu mir ziehen, ihm zeigen was ich will!

Aber das hier war eine Folter ohne gleichen, wie ich fand! Verdammt, nur unter ihm zu liegen und zuzulassen, dass er mich systematisch quälte, gefiel mir gar nicht, denn ich wollte selber etwas tun.

Ich fasste es nicht und riss meine Augen frustriert und verärgert auf, als ich fühlte wie er nur über meine für ihn weit gespreizte Mitte hauchte. Ja genau, er berührte mich nicht!

Nur sein warmer Atem strich darüber, worauf ich einen enttäuschten und unzufriedenen Schrei ausstieß und mit meinem Fuß aufstampfte. Beleidigt sah ich ihn an, aber dann konnte ich sehen wie er seinen Kopf in den Nacken legte und einfach lachte, genauso wie in seinem Labor im Manor. Dieser heißere, rauchige Ton ging mir durch und durch, wobei ich meine Hüften anhob und ihm begehrlich entgegen reckte, aber er überging meine Reaktion zu meinem Leidwesen.

Er erhob sich, robbte zu mir an meine Seite hinauf und stich wieder an meinem Dekolleté leicht hin und her als er begann die schwarze Satinschlaufe, die mein Bustier zusammenhielt, sehr gemächlich und sehr langsam zu öffnen. Ich knurrte schon wieder unwillig, da es ihm nun beliebte die Kreuzschnürung ganz sachte zu entwirren und als die Spitze endlich etwas aufklappte, küsste er die freiwerdende Stelle meiner Haut bis nach einer viel zu langen Zeit endlich das Oberteil offen vor ihm lag und er meine erregten und versteiften Knospen mehr als deutlich sehen konnte.

Jetzt glitten seine glitzernden Obsidianen lustvoll über meinen Körper, dabei trug ich nur noch die Handschuhe, aber da meine Hände über meinem Kopf zusammengenommen waren, konnte er sie mir nicht ausziehen ohne mich zu befreien, ansonsten lag ich nun nackt vor ihm, bis auf meine Schleife um meinen Hals die er auch noch nicht entfernt hatte.

Mir sagte der hungrige Ausdruck seiner Augen, dass er mich nicht freigeben würde, als seine Hände grob meine nun nackten Brüste packten und fest kneteten, wimmerte ich etwas auf, aber an sich war ich nur froh das er etwas tat um den Druck in mir zu erleichtern.

Ich bockte immer wieder auf, bis er sich dann endlich meiner erbarmte und sich mit einem kräftigen Stoß in mir versenkte. Laut auf keuchend versuchte ich ihm einen Wiederstand zu bieten und spannte verzweifelt meinen Muskeln an, dabei schloss ich meine Beine gierig um seine Hüfte und überkreuzte sie, um ihn nah zu mir zu ziehen und stöhnte wohlig auf, da er jetzt viel tiefer in mir war. Ich genoss es, dass er endlich wieder hart in mich stieß, wer brauchte schon Raffinesse?

Meine Muskeln pulsierten um ihn und nun hörte ich auch ihn verhalten stöhnen. Diesmal war er sehr viel länger und ausdauernder bei der Sache, schließlich hatte er ja auch nur mich gequält. Ich genoss seine feste und stetige Penetration in vollen Zügen während ich an meinen magischen Fesseln zerrte, schnitten sie mir in den Stoff der Handschuhe.

Nun schloss ich die Augen und zeigte Severus, als ich mich abrupt und andauernd um ihn verkrampfte, das mich seine leidenschaftliche Vereinigung immer auf die höchsten Gipfel entführte und ich kam laut und drückte ihm meine Brust begehrlich entgegen, was ihn zu gefallen schien.

Als ich meine Lieder blinzelt öffnet, kam auch er gerade mit einem gutturalen Schrei auf den Lippen und sein Kopf flog in seinen Nacken, dann ließ er sich diesmal langsam auf mich sinken und drückte sich nah und eng an mich, während er die Fesseln mit einem Fingerzeig löste.

Ich schlummerte selig unter Severus weg, nachdem wir uns derart verausgabt hatten, trotzdem wurde die Nacht noch lange, er weckte mich immer wieder, aber hey… wofür war ich ein Geschenk?

Erst am Morgen nahm ich die Handschuhe ab, damit ich unter die Dusche konnte. Als ich fertig bekleidet in sein Wohnzimmer trat, erwartete mich ein komplett hergerichteter und sehr zufriedener Professor Snape, der mich erstaunte, weil er mir meinen Kaffee servierte:

„Hier, zieh das an!“ Er hielt mir mit stoischer, nichtssagender Miene die rote Schleife hin, die ich erst von meinem Hals abgenommen hatte als ich mich zum Duschen begab und jetzt sah ich ihn spärlich an und meinte:

„Warum?“

„So halt, es ist mein Wunsch an mein Geschenk, das du diese Schleife heute unter deiner Bluse trägst!“, erklärte er genau so stoisch. Mir gingen die Augen bei seiner derart monotonen Bitte über, die in meinen Ohren eher wie ein Befehl klang.

Und als ich nicht sofort seiner Aufforderung nachkam, erhob er sich geschmeidig aus seinem Sessel und kam zu mir, legte mir zu meiner Verwunderung die Schleife wieder gekonnt an, was ich kerzengerade über mich ergehen ließ.

Ich schluckte schwer als der Knoten an meiner Kehle von ihm eng gezogen wurde, er mit flinken Fingern die Schlaufe band und festzog, dabei breitete sich ein sardonisches Lächeln auf seinen Zügen aus, während er sein Werk begutachtete. Ich sah ihn fragend an und nun begann er zufrieden mit seinem Werk den Knoten meiner Krawatte zu lösen und den ersten Knopf der Bluse zu öffnen um die Schleife wenigstens etwas unter dem weißen Stoff der Bluse zu verstecken. Jetzt wirkte es wie ein kurzer Seidenschal, den ich mir eng um den Hals geschlungen hatte.

„Warum?“, wollte ich verständnislos erneut wissen, erhielt aber keine Antwort mehr, nur ein heißer, hungriger und fordernder Kuss folgte und so ging ich ratlos und fühlte mich als würde er jedem zeigen wollen, das ich sein Geschenk gewesen war.

Sicherlich würde Draco diese Anspielung verstehen.



Natürlich fiel Harry und Ron sofort die dunkelrote Schleife beim Frühstück in der Halle auf. Ihre Blicke bohrten sich an mir fest.

„Du warst bei IHM?“, wisperte Harry und seine Hand glitt zu meinem Hals und zupfte an der Schleife, als ich den Mund öffnete, war Harry jedoch schneller. „Warum eine Schleife?“, fragte er fast verzweifelt, während Ron unmännlich quiekte.

„Ich will das gar nicht wissen, ich will das gar nicht hören….und genau wissen, will ich es auch nicht!“, würgte er fast, als ich kicherte und dann leise wisperte:

„Er hatte Geburtstag!“ Nun grinste ich teuflisch in meine Tasse als ich an die Nacht dachte.

„Ihhhhhhh….das ihr gefeiert habt, das wollte ich gar nicht wissen!“, jammerte Ron herzerweichend, das war ähnlich wie damals als Ron und Harry, Severus und mich in der Vorhalle zur Großen Halle erwischt hatten.

Ja, Ron wollte nicht wirklich wissen was ich mit Severus trieb, Harry hingegen warf mir einen schwer zu lesenden Blick aus seinen grünen Augen zu, der ernst wirkte hinter seinen Brillengläsern, sagte aber nichts mehr und so schritt der Tag voran.

Als ich im Laufe des Tages von Draco bestimmt und unnachgiebig in eine Kammer gezogen, oder eher gezerrt wurde, riss er mehr an meiner Krawatte und den Knöpfen, als das er mir eine Wahl ließ. Er zerrte auch so direkt und zielgerichtet am Kragen meiner Bluse um meinen Hals freizulegen, dass ich gar nicht dazu kam seine Hände weg zu schlagen.

„Was ist das? Eine Schleife?“, wollte er da auch schon aufgeregt wissen.

„Ja…nun, du weißt doch das Severus gestern Geburtstag hatte….!“, zuckte ich lapidar die Schultern und ich hörte ihn unwillig knurren.

„Sag nichts! Und du warst sein Geschenk!“, brummte er nur unwirsch und ich nickte, als er mich darauf ungestüm auf die Stirn küsste, spürte ich sein Lächeln an meiner Haut „Und sag, was bekomme dann ich zum Geburtstag?“ wisperte er leise und ich kicherte erleichtert auf:

„Nun, da hab ich ja zum Glück noch einige Zeit darüber nachzudenken, aber ich werde mir schon was einfallen lassen,…nur leider hast du ja erst im Juni, so freue ich mich zuerst auf unsren ersten gemeinsamen Urlaub!“ Darüber lachte er rau auf.

„Hat da jemand ein schlechtes Gewissen?“, schien er belustigt und ich schüttelte den Kopf, was dachte er den?

Ich umarmte ihn und drückte mich an seinen harten, unnachgiebigen Körper.

„Eure DA Mitglieder scheinen förmlich zu sprühen. Es sagt ihnen zu eine Armee zu bilden, hast du die Veränderung seit gestern wahrgenommen?“, wollte er wissen.

„Ja, sehr….unsere Ausgewählten scheinen auch schon mit einigen Neugierigen aus der DA geredet zu haben. Auf die nächste DA Stunde bin ich wirklich gespannt!“, wisperte ich leise.

„Ich auch. Ich muss dir noch was sagen, Liebling, ich kann heute nicht an unserem Training teilnehmen, da mich Vater zu sich und dem Lord einbestellt hat. Sie haben irgendeine Aufgabe für mich, daher werde die kommenden Tage immer nach dem Unterricht abhauen, doch ich hoffe, du bist dann abends bei mir?“, fragte er mich und ich nickte nur zustimmend.

„Nein, heute nicht, wenn du dir selbst nicht sicher bist, das du da sein wirst, dann lieber morgen. Ich hoffe es wird nicht zu….blutig, grüß Lucius von mir!“, musste ich das Glück beim Schopfe packen, somit hatte ich wenn Draco beschäftigt war heute Abend etwas anders vor.

„Arch, hör doch mit so was auf damit reizt du ihn nur unnötig!“, meinte Draco unwirsch und leicht genervt.

„Tja, über die Nötig- oder Unnötigkeit des Ganzen könnte man jetzt Stunden diskutieren!...wirst du es ihm ausrichten?“, drängte ich ungeduldig weiter.

„Ja!“, kam es genervt von ihm.

„Gut!“, verschloss ich seinen ärgerlich zu einem Strich verzogenen Mund und küsste ihn heiß und ließ ihn seinen Unmut vergessen.
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