When Hermione Fights
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 Kapitel 321-322

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queenie
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Kapitel 321-322 Empty
BeitragThema: Kapitel 321-322   Kapitel 321-322 EmptyDo Okt 25, 2012 11:23 pm

A Streetcar Named Desire - Endstation Sehnsucht


Ein zufriedenes Lächeln schlich sich auf meine Züge als ich mich leise einem Lufthauch gleich materialisierte um in einer sehr viel helleren Umgebung wieder aufzutauchen, da hier anders als in London der Himmel nicht von Wolken bedeckt war und der Mond ein eigentümliches Licht spendete.

Ich blinzelte, denn ich dachte, ich sah nicht recht.

Der helle Halbmond stand hoch am klaren Himmel, als Zeichen, das es verdammt spät war und alle in ihren Betten zu sein hatten, da fragte man sich, oder in dem Fall ich mich, was die dann alle hier zu suchen hatten?

Der Wald war tabu, jetzt wo die Patrouillen der Death Eater hier herumgeisterten war dieses Stückchen Erde noch gefährlicher geworden, als es sonst schon mit seinen angestammten Bewohnern war.

Mitten auf der hellen Lichtung, recht tief im Verbotenen Wald, stand eine kleine, aber immer noch viel zu große Ansammlung von Leuten, die hier absolut nichts zu suchen hatten.

Ich erkannte und hörte Harry zu Ginny etwas beherrscht Leises zischen.

„Hör sofort auf Daphne mit dem Zauberstab zu bedrohen!“, forderte er unbeugsam, dabei hielt er die Mutter seines Kindes liebevoll, beschützend im Arm und Ron stand an seiner Seite, hatten den Stab ebenso erhoben, um Harry und Daphne zu schützen.

Ihnen gegenüber standen Ginny, Neville, Luna und zu meinem absoluten Erstaunen auch Lavender.

Was suchte diese Schülerschaft hier? Ich war total perplex.

„Aber Harry, das ist eine Slytherin! Was verschweigt ihr uns schon wieder?“, fragte Ginny sehr aufgebracht und nicht wirklich intelligent.

Ich erkannte sehr klar, dass ihre Neugierde diese Gruppe raus aus Hogwarts getrieben hatte, da blieb nur die Frage, was Harry, Ron und Daphne hier zu suchen hatten, als mich ein unguter Gedanke beschlich, der dafür sorgte, dass ich Daphne am liebsten sofort hätte erwürgen wollen.

Doch plötzlich vernahm ich von der mir gegenüberliegenden Seite ein Rascheln des Gebüsches.

Verdammt, da schlich sich etwas an und wenn ich richtig dachte, war mein Trupp dran, bestehend aus meinem Werwolf Kendrick, da John sich noch von dem Pfeil der Zentauren erholte, genau wie auch Scabior, der auch einen abbekommen hatte.

Diese Zentaurenpfeile waren nicht ohne und nicht so leicht mit Magie zu heilen, somit waren nur meine anderen drei Death Eater mit von der Partie.

Pyrites, Gibbons und Greengrass waren mit Kendrick dabei den Wald zu durchforsten und näherten sich nun schon der Lichtung.

Das war aber auch zu ärgerlich, aber wenn das Trio da herkam, wo ich dachte, dass sie herkamen, dann rochen sie für den Wolf vorzüglich. Im nächsten Moment sah ich auch schon wie der Angriff begann, sie in der Dreierformation aus dem Dickicht brachen, während der Wolf alleine durchstartete und auf die Idioten von Schulkameraden, die ich hatte, wie Berserker zustürmten.

In dieser Zeit küsste Harry gerade Daphne stürmisch, um Ginny den Wind aus den Segeln zu nehmen und um effektiv zu demonstrieren, dass diese Frau zu ihm gehörte, doch er wurde von einem durch die Stille hallenden, empörten Schrei unterbrochen.

Sie alle schienen total überrumpelt, wobei sich nun das Training der BL auszeichnete, denn bis auf Lavender waren alle in ihr vertreten. Trotzdem gingen nur Harry, Ron und Daphne sofort in Abwehrstellung und waren bereit sofort zu kämpfen. Sie stellten sich mit dem Rücken zueinander, um sich so gegenseitig zu schützen und feuerten gleich Flüche auf die Angreifer.

„Virginia hatte also recht… du Schlampe und Hure von Tochter! Mit dem Feind! Was fällt dir ein…“, war über den Feuerlärm gut zu vernehmen und dabei erkannte man eindeutig, dass Greengrass die Kontrolle verloren hatte, beim Anblick seiner Tochter, die mit Harry knutschte.

Bei Daphne konnte man Tränen erkennen, die ihre Wangen hinabliefen, aber sie kämpfte und wehrte Flüche vehement ab, sie versteinerte nicht über den Schock, dass dieser Mann, unter der Death Eater-Maske, ihr Vater war, der sie gerade angriff.

Die anderen versuchten nun auch die Kampfformation anzunehmen und sich zu schützen und in die Offensive zu gehen, aber sie waren auch so erschrocken über die plötzliche Attacke der maskierten Death Eater, dass sie im ersten Moment zu perplex erschienen, um etwas anderes zu tun als schockiert dazustehen.

Die farbigen Blitze zuckten bedrohlich durch die Gegend. Jetzt stürmten Gibbons und Greengrass zu dem Trio, während sich Pyrites der Gruppe um Neville, Luna und Ginny annäherte.

Es wurde ein harter Kampf auf beiden Seiten.

Leider erkannte ich auf die Entfernung, dass Lavender etwas Abseits stand und somit das auserkorene Opfer meines Werwolfs wurde. Er spurtete zielstrebig durch das Kampfgeschehen, als sie sich in Panik abwandte und statt zu kämpfen, oder sich zu schützen, das Heil in der hektischen und planlosen Flucht suchte.

Sie reagierte nicht überlegt, wie die anderen BL‘er, die zwar auch schockstarr waren, aber instinktiv richtig reagierten und sich dem Schrecken stellten, da Flucht keine Option war, weil die Gefahr schon zu nahe war. Natürlich erreichte Kendrick die flüchtende Lavender, da er sie in einem riesigen Hechtsprung noch mit der Pranke erwischte, wobei er sie noch im Lauf brutal zu Fall brachte.

Panisch und geschockt kreischte Lavender laut auf, als Kendrick sie im Rücken traf und umriss.

Sie landete unsanft und weiter laut kreischend auf dem unebenen Waldboden.

Sofort stürzte er sich gierig, wie das Raubtier, das er war, auf sie. Dabei setzte er sich schwer auf sie und hielt sie brachial am Boden, zerfetzte mit seinen langen, dreckigen Krallen ihre Bluse im Rücken, bevor er seine Zähne fletschte, die im Schein des Mondes bedrohlich aufblitzten, um sie ihr brutal in ihr Fleisch zu graben.

Ohne sich von ihrem Gekreische und auch ihrer Gegenwehr beeindrucken zu lassen, die jetzt, wo der Schock wohl etwas nachließ, einsetzte, verbiss er sich zwischen Schulter und Nacken.

In zwei Tagen würde Vollmond sein, dies hatte die Auswirkung, dass er scharf und instinktgesteuert war. Seine Instinkte übernahmen buchstäblich die Vorherrschaft, aber auch in einem Kampf war die Verwandlung schon etwas weiter fortgeschritten als sonst, seine Reißzähne wirkten tatsächlich länger, spitzer und größer, da er der Verwandlung nichts an Willen entgegensetzte, nein, sie richtiggehend willkommen hieß.

Seine animalischen Gene schlugen zu dieser Zeit des Mondzyklus‘ durch. Das Bild von Bane trat vor meine Augen und ich wusste, ich wollte ganz bestimmt nicht, dass Lavender so endete.

Alle anderen waren mehr als nur beschäftigt sich selbst zu verteidigen und zu retten, keiner bemerkte, am Rande der Baumgrenze, den verzweifelten Todeskampf von Lavender.

Also brach ich übergangslos aus dem Gebüsch, um zu helfen, doch in diesem Moment schockten Harry und Ron uns alle!

Ich hatte mit meiner Gabe, alles unter Kontrolle zu behalten, durchaus bemerkt, dass Greengrass es auf Daphne und Harry abgesehen hatte in seiner Raserei, weswegen Greengrass auch die ersten grünschillernden Avadas durch die Gegend schoss und tatsächlich auf Daphne abzielte.

Der tragische und dramatische Tod seiner zweiten Gattin und das was er danach auf seiner „Flucht“ alles hatte tun müssen, seine neuen Lebensumstände hatten dazu geführt, dass er ein verhärmter, bösartiger Mann geworden war und jetzt beschoss er seine Tochter gerade wie verrückt mit dem Todesfluch.

Er zielte jedoch nicht wirklich gut, denn seine Flüche schlugen zuckend in den Boden oder auch in die Bäume ein, selbst Gibbons musste ausweichen, um nicht unabsichtlich von seinem außer Kontrolle geratenen Kollegen getroffen zu werden.

Daphne schrie total hysterisch auf, als sie erkannte, dass ihr Vater ihr den Tod wünschte, denn auch wenn sein Gesicht von einer silbrig glitzernden Maske geschützt war, erkannte sie ihn an der Stimme und seinen Aussagen. Harry reagierte rasant und stieß sie grob hinter einen Baum und sie flog hinter diesen, als auch schon der Fluch in den Baum einschlug, was Harry geschmeidig herumwirbeln ließ und der entschlossene, grimmige Ausdruck in seinen grünen Augen überrumpelte mich fast.

Er war anders als sonst, als wir zum Beispiel auf der Jagd gewesen waren. Nun stand in ihnen eine unbeugsame Entschlossenheit, die ich nie zuvor bei ihm gesehen hatte und die mich tief beeindruckte. Er brüllte entfesselt auf und zusammen mit einem verbissen wirkenden Ron schlugen sie sich sehr gut mit den Death Eatern und wehrten ihre Flüche gekonnt ab.

Sie deckten natürlich auch Greengrass so mit Gegenflüchen ein, womit sie ihn von Daphne ablenkten.

Aber auch Ginny, Neville und Luna schlugen sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten tapfer und ich konnte mit leidlichem Stolz ausmachen, wie Pyrites, der nicht mit derart vehementer Gegenwehr gerechnet hatte, von einem starken Stupor getroffen zu Boden ging und sie ihn dann mit einem Incarcerus fesselten, etwas woran Neville noch dachte.

Leidlich deshalb, da sie trotz ihrer BL-Ausbildung nicht auf dunkle Flüche zurückgriffen und somit Pyrites nur geschockt hatten, worauf dessen starrer Körper hart auf den Boden aufschlug. Aber schnell richteten sie nun ihr Interesse zu dem Kampfherd, der sich um Ron und Harry gegen Gibbons und Greengrass gebildet hatte, denn Ginny, Luna und Neville waren ja nun gegnerlos. Und ja, da schafften es Harry und Ron uns alle total zu schocken, auch mich.

Sie kämpften Schulter an Schulter nebeneinander. Ohne sich groß abzusprechen, gleichzeitig, fast simultan sprachen sie denselben Spruch und ein intensiver, giftgrüner Strahl brach aus ihren Zauberstäben, zischte unbarmherzig surrend auf die zwei minderbemittelten Bewegungslegastheniker, die ich abbekommen hatte, zu.

Die zwei grünen Zauber trafen ihr Ziel.

Den einen traf Rons Fluch am Bauch, somit sackte Gibbons zusammen. Greengrass traf der Fluch direkt in die Brust. Sie fielen wie gefällte Baumstämme nach hinten und hatten in derselben Sekunde, als der Fluch einschlug, schon ihr erbärmliches Leben für immer ausgehaucht.

Ron und Harry hatten gelernt, den Willen hinter dem Fluch aufzubringen und sie hatten die Stärke und die Kraft gefunden, als sie in Notwehr sich und Daphne hatten retten müssen, eben diesen unerschütterlichen Willen zu finden, um in der Lage zu sein den Todesfluch zu wirken. Denn Gibbons und Greengrass hatten sich nur noch auf den Todesfluch gegen Harry und Ron eingeschossen gehabt.
Irgendwann hätte sie einer der todbringenden Zauber getroffen und damit hatten sie endlich diesen alles entscheidenden Schritt getan.

Sie hatten gemordet!

In Notwehr und in der Verteidigung, da Harry erst als Daphne fast draufgegangen wäre diesen unbändigen Willen in seinen Augen hatte erkennen lassen, dass er ab nun zu allem fähig wäre, aber sie hatten es beide getan.

Als der laut gebrüllte Avada von Harry und Ron verklungen war, hörte man das Keuchen von den entsetzten und schockierten anderen, die gerade gesehen hatten, wie diese beiden „Guten“ töteten.

Aber dann hörte man plötzlich, in der nun entstehenden Stille, einen langgezogenen, klagenden Schrei und darüber das Knacken des Schulterblatts von Lavender und ihr gequältes Aufkreischen, als sich das Mischwesen in ihr immer mehr verbiss und verkeilte.

Sie hatte sich die ganze Zeit gewehrt, doch zwischendrin hatte ihr wohl die Last, die so schwer auf ihrem Rücken lag, die Luft zum Schreien genommen. Damit fiel den anderen zum ersten Mal auf, dass sich Kendrick Lavender geschnappt hatte, da es nun keine ablenkenden Kämpfe mehr gab, somit besann ich mich wieder auf mein Vorhaben und zielte genau auf die blutrünstige Bestie, die Kendrick gerade war, wissend, dass in der Raserei, in der er sich befand, jeder Befehl von meiner Seite vergeudete Liebesmüh gewesen wäre.

Also wartete ich ab, bis sich der Werwolf von seinem Opfer löste, um seinen Kopf in den Nacken zu werfen und Schwung zu holen, für seine nächste todbringende Attacke, seine Reißzähne in eine neue Stelle zu schlagen. In dem Augenblick konnte ich erkennen und aufgrund des schrillen, durchdringenden Kreischens auch hören, dass er ihr ein Stück Fleisch herausgerissen hatte und dies zum Teil erkennbar in seinen Zähnen und auch aus seinem Mundwinkel hing.

Als er sein Maul noch weiter aufriss, sprach ich schnell aus der relativen Dunkelheit unter den Bäumen, verborgen hinter meiner Maske und dem weiten schwarzen Mantel, den Flagello Carnificare.

Mit einer peitschend ausgeführten Bewegung meines Stabes, schoss aus der Spitze eine glühende, goldene Peitsche, die auf mein Opfer zuhielt.

Als das leuchtende Seil der Peitsche sein Ziel fand und sich um den Kopf von Kendrick schlang, zog ich meinen Zauberstab zurück wie eine Peitsche, wodurch der Kopf mit einem glatten Schnitt vom Rumpf abglitt.

Diese schwarzmagische Peitsche durchtrennte butterleicht und geschmeidig die Haut, die Sehnen, schnitt spielend durch die knorpelige Kehle, sowie durch den harten Knochen des Rückenmarks und trennte den Kopf ab.

Als sich dieser nun langsam von seinem angestammten Platz löste und wie in einer makaberen Zeitlupe von seinem Hals fiel und neben Lavenders Gesicht im Gras landete, konnte ich ein geschocktes Aufkreischen von Ginny und ein Würgen von Luna vernehmen, während Lavender nur noch vernehmlich jammerte, als sie in die Augen des nun toten Werwesens blickte.

Im Gras gelandet kugelte der Kopf noch etwas, bevor er liegen blieb.

Der nun kopflose, kolossale Körper, der mit gespreizten Beinen noch immer über der wimmernden Lavender kniete, gurgelte und pumpte das warme Blut in Stößen aus dem Rumpf, wobei nun der Körper bedenklich schwankte, bevor er unsanft auf Lavender fiel und sich ein Schwall warmen und intensiv metallisch duftenden Blutes über sie ergoss. Als sie der Leib unter sich begrub, erreichte ihr hysterisches Kreischen eine neue Lautstärke.

Ich ließ meine glühende Peitsche mit einem gekonnten Drehen meiner Hand verschwinden, als ich hörte, wie sich Luna und Ginny geräuschvoll übergaben, während Harry die leicht verletzte und zitternde Daphne hinter dem Baum hervorzog, die weniger auf Kendrick, sondern mehr auf ihren toten Vater sehr aufgelöst blickte, der von ihrem zukünftigen Mann umgebracht worden war.

Unterdessen eilte Ron reaktionsschnell auf Lavender zu, um diese aus ihrem schauerlichen Gefängnis zu befreien, somit kämpfte er gerade schwer mit der unhandlichen Leiche.

Neville, der bisher alles wie unter Schock beobachtet hatte, fing sich in dem Augenblick soweit, dass er nun mir drohend seinen Stab entgegen hielt. Als Ginny dies gewahr wurde, hörte sie auf sich die Seele aus dem Leib zu kotzen und richtete noch knienden ihren Stab bedrohlich auf mich, etwas was Luna sich nicht leisten konnte, da sie sich noch immer übergab.

Ich blieb ruhig, als Daphne plötzlich aufschrie und sich von Harry abrupt losriss, der sie behutsam angefasst hatte. Sie ließ Harry stehen, um zu Ron zu laufen und schon aus der Entfernung rief sie besorgt:

„Lass mich Ron, ich kann das besser!“ Nachdem er den Körper des toten Werwolfs von Lavender herabgezerrt hatte, war gut zu sehen, was Lavender abbekommen hatte und Daphnes Hilfeinstinkt war sofort erwacht und hatte über die Betrachtung ihres eigenen Leides gesiegt.

Harry ließ Daphne zu Lavenders Hilfe eilen und lief nun selber schnell auf Ginny und Neville zu, um sich vor ihre drohend erhobenen Stäbe zu stellen, da er mich nach einem schnellen Blick schon vorher, als ich die Peitsche beschworen hatte, erkannte hatte.

„Lasst das, senkt die Stäbe!“, befahl er ungewohnt kalt, hart und unnachgiebig.

Harry und Ron hatten heute unwiderruflich und unwiederbringbar ihre Unschuld verloren und zum ersten Mal erfolgreich und äußerst wirkungsvoll und effektiv den Avada gesprochen.

Es war zu aussagekräftig, dass sie es gemeinsam getan hatten. Diese beiden waren durchaus gemeinsam stark, es bestätigte mich nochmal in der Entscheidung, damals Ron doch ins Cottage geholt zu haben.

Perplex senkten Ginny und Neville ihre Stäbe, während Luna endlich aufgehört hatte zu würgen und sich fahrig mit der Hand über den Mund wischte, aber davon absah überhaupt wieder nach ihrem Stab zu greifen, da sie meine Person mit schiefgelegtem Kopf maß und ihre Augen schimmerten, als würde sie wieder mehr sehen und erkennen als andere.

Das anhaltende Wimmern riss uns aus unserer Starre und ich schritt zielsicher zu den zwei Leichen und besah mir meine toten Leute, während sich eine absurde Idee in meinem Hirn manifestierte.

Ich ging wieder zu Harry, der über dem geschockten und gefesselten Pyrites stand und dessen Zauberstab an sich genommen hatte. All dies geschah unter den sprachlosen Blicken der unerwünschten Zuschauer.

„Was machen wir mit dem?“, fragte er mich leutselig, aber mit gepresster Stimme, während ich die genaue Betrachtung von Ginny, Luna und Neville über mich ergehen lassen musste, auch wenn sie nicht mehr sahen als einen schwarzen Mantel und eine schwarze Kapuze, die mein Gesicht jetzt verdeckte. Mit fast wehmütigem Bedauern legte ich mein Haupt schief, sah hinunter auf den geschockten Mann am Boden und zielte, bevor ich sehr leise wisperte:

„Avada Kedavra“, da zuckte der in der Dunkelheit helle, giftgrüne Stahl aus meinem Zauberstab und tötete meinen letzten Mann, der nun tot liegenblieb.

„Waaasss… wääh!“, „Aber... aber, aber warum!“, „Hilfe!“, „Aber, er war doch geschockt!?“, kreischten Ginny und Neville empört los, während Luna zwar sehr erschrocken aussah und so wirkte, als wäre ihr schon wieder schlecht, da sie sichtbar hektisch schluckte, aber anders als Ginny und Neville enthielt sie sich jeden Kommentares.

Harry schenkte mir ein markantes und knappes Nicken, erkannte, dass ich nicht riskieren konnte auch nur einen aus meiner Truppe am Leben zu lassen und akzeptierte diese Entscheidung ungewohnt emotionslos. Aber Harry hatte auch schon lange erkannt, dass von uns Death Eatern keiner wirklich Gnade verdient hatte, nicht wenn man bedachte was diese Menschen alles taten.

Als auch Ginny und Neville dieses Verhalten von Harry wahrnahmen, verstummten sie abrupt und ihre Augen waren riesig vor Schock, was Neville veranlasste sich mehrfach fahrig über das verschwitzte Gesicht zu fahren, wie um sich selbst aus einem schrecklichen Albtraum aufzuwecken. Da begann Ginny nur noch erstickt zu wispern:

„Wenn Mum und Dad das wüssten! Wenn Mum und Dad das wüssten… Ron… Ron, mein Bruder ist ein, ein, er ist ein Mörder und Harry auch…wenn Mum und Dad das wüssten!“, lamentierte sie wie in einem katatonischen Schock leise, immer wieder vor sich hin und ich konnte nur denken: Süße, wenn du wüsstest, was deine allerliebsten, sadistischen und teuflischen Zwillingsbrüder alles so anstellten, würdest du so was nicht sagen, denn dagegen war Ron ein Weichei!

Aber wie so oft konnte Unwissenheit ein Segen sein.

Doch nun fuhren wir alle herum, da ein langgezogener, gequälter Laut uns auf Lavender aufmerksam machte und so eilten wir alle besorgt zu ihnen, selbst Luna raffte sich erschöpft aus dem Gras auf und wankte rasch zu Lavender und den

weniger schönen Überresten des Wolfes, aber auch zu der erschreckend großen Wunde, die das Tier im Menschen in Lavender gerissen hatte.

Ron stand ängstlich und traurig daneben, während Daphne hektisch versuchte die Blutung der großen Fleischwunde, bei der man bis auf den Knochen sehen konnte, zu stillen und ich bückte mich rasch und hob ohne Scheu den abgetrennten Kopf an. Ich hatte meine Hand in dem langen, zotteligen Haar von Kendrick vergraben und bemerkte die erschütterten, betroffenen und fassungslosen Blicke der anderen drei, als ich nun so mit einem Kopf in der Hand dastand.

Ich gab wohl ein äußerst gruseliges Bild ab.

„Hermione, hilf mir, der Werwolfspeichel lässt die Nähte immer wieder platzen!“, unterbrach auf einmal Daphne panisch und verzweifelt die Stille, die zuvor nur von Lavenders schmerzlichem Wimmern und den Geräuschen des Waldes gestört worden war.

In dem Moment als Daphne meinen Namen aussprach, hörte ich dreifaches, ungläubiges Kreischen, weil sich meine Tarnung effektiv in Luft auflöste.

Sie konnte trotz der Banne und Flüche die auf ihr Lagen druchaus meinen Namen nennen, vor allem da wir hier eine „verschworene“ Gemeinschaft aus BL´ern und DA waren.Schnell ließ ich den abgetrennten Kopf wieder fallen, dabei landete dieser vor Ginnys Füßen, die quietschend weghüpfte, etwas was Harry rau auflachen ließ. Er nahm in dieser abstrakten Situation den Kopf ähnlich abgebrüht wie ich und hielt ihn hoch. Harry war echt gut geworden, wenngleich ich glaubte, dass er nur noch absichtlich schocken wollte, da er sich ärgerte, dass diese vier ihnen nachgeschlichen waren.

„Harry… schick Fred und George besser deinen Patronus, sag ihnen wir brauchen die Zentaurenpfeile von ihnen, hohl sie hierher, sie müssen diesen Schauplatz so dekorieren, als hätten die Zentauren Rache genommen und den Kopf, pfähl ihn auf… rasch!“, er reagierte sofort auf meine Anweisungen und beschwor seine Tüpfelhyäne bevor er ihr das wiedergab, was ich ihm aufgetragen hatte. Harrys Worte bekamen Ginny, Neville und Luna gar nicht mehr mit, weil sie von einem Schock in den nächsten fielen. War ja klar, jetzt, da sie sahen, dass dies nicht mehr Harrys Hirsch war. Unterdessen legte er den Kopf wieder auf dem Boden ab. Somit entledigte ich mich meiner mich behindernden Maskierung und wühlte rasch in meinem Umhang. Ich fand einen Trank, denn ich flott auf die große, tiefe, ausgefranste und zackige Wunde träufelte, die daraufhin zischend aufrauchte, da der Trank reagierte, als er mit dem verseuchten Speichel sowie mit dem massig ausgelaufenen Blutes des Werwolfes in Berührung kam. Tja, aufgrund von Dracos widerwilliger Natur den Werwölfen gegenüber hatte er darauf bestanden, dass wir einen speziellen Trank brauten, der gegen Werwolfbisse helfen sollte, wie es aussah ein recht wirkungsvoller Trank wenngleich er an sich nur den Speichel bekämpfte. Lavender hatte das Pech gehabt in dem Blut des Wolfes schon fast gebadet zu werden und es war ihr ungehindert in die Wunde gelaufen und auch der Spruch der magischen Peitsche war eine verfeinerte Eigenkreation, die ich mit Dracos Hilfe entwickelt hatte, damit er beruhigter war, wenn ich zu den gegenüber gewöhnlichen Flüchen sehr resistenten Werwesen ging. Dann blickte ich nun auf die dampfende, blutende und absolut zerstörte Schulter von Lavender und wies betont ruhig Daphne an:

„Reinige es mit Tergeo und dann richte erst die Knochenschäden!“ Sie tat umgehend, wie ich sagte, setzte es sofort routiniert um, dabei konnte wir alle zusehen, wie sich, aufgrund des Reinigungsspruchs, der zähflüssige, weißliche Schleim, der mal der Speichel gewesen war, sanft von dem zerfetzten, rohen Fleisch und der aufgerissenen und eingerissenen Haut sowie den zermahlenen, gesplitterten Knochen löste. Es war ein widerwärtiger Anblick, der ein wehleidiges Stöhnen und Keuchen bei den Beobachtern auslöste. Aber das geschah leider auch sehr langsam und aufgrund des beständig fließenden Blutes von Lavender, verfärbte es sich auch schon wieder alles leicht rosa. Es sah einfach widerlich aus, und wir hörten Lavender erbärmlich schreien, wimmern und jammern, als sich ihre gebrochene, ausgerenkte und fast zermahlene Schulte unter dem Ferula wieder zusammensetzte und einrenkte, aber sie würde Skele-Wachs brauchen, damit hier wieder ein komplettes Schulterblatt entstehen konnte. Ja, das war schmerzhaft und so kreischte sie jetzt hoch und schrill, aber dabei war ihr Hals so rau vom Brüllen, dass ihr die Stimme immer wieder wegbrach. Alle blickten gequält zu ihr und es tat ihnen sichtlich weh, ihre Schulkameradin so leiden zu sehen, besonders Ron wirkte mehr als ergriffen und mitgenommen.

„Episkey“, wisperte ich nun und zielte auf die offene Wunde und heilte damit das offensichtliche, so dass es schneller ging, denn Lavender verlor noch immer beständig Blut. Während wir die Krallenspuren vernachlässigten kümmerten wir uns nur um den Biss, da hier die Zeit drängte.

„Ron, hol aus meinem Mantel den Blutbildungstrank und das Skele-Wachs! Aber keinen Schmerztrank, der würde die Heilung verlangsamen!“, befahl ich neutral. Und Ron riss sich schwer aus seiner Betrachtung des kleinen, zierlichen Frauenkörpers, der sich im blutgetränkten Gras wand und machte sich umgehenden daran, in meinem Mantel zu wühlen. So fand er die Fläschchen, ließ sich plumpsend auf seinen Knien nieder und versuchte in der unguten Position, da sie auf dem Bauch lag, Lavender das Gebräu einzuflößen.

„Lavender bitte, trink das, das ist wichtig!“, hauchte er beschwörend, dabei schaffte er es mit seiner bemüht ruhigen Stimme anscheinend, durch den schmerzhaften und panischen Nebel, der ihr Hirn bewölkte, vorzudringen und schaffte es, mit ihrer minimalen Mithilfe ihr die wichtigen Tränke zu verabreichen. Lavender reagierte auf Ron, was gut war. Im nächsten Augenblick ploppte es leise und der Teufel brach in Form hektischer, gleichaussehender Twins los.

„Was ist los?“, „Scheiße, was ist passiert?“, „Harrys Hyäne!“, „Wow… was für ein Schlachtfeld!“, „Ginny?“, „Ron!?“, „Fuck, ist das da Lavender?“, echoten die Twins wie gewohnt abwechselnd und verwirrten jeden.

„Ruhe… Red Devils… ja, ja und ja! Es ist alles soweit gut! Arbeitet rasch mit Harry!“, befahl ich sehr herrisch und barsch.

„Was willst du?“, fragen sie sogleich und hielten sich zurück, schalteten sehr schnell um, von chaotisch, aufgebracht sein, zu geschäftigem, kaltem Agieren und Befehle befolgen.

„Ihr habt die Pfeile?“, fragte ich forschend mit hartem Blick.

„Wären wir sonst da?“, erwiderte Fred forsch und mein Mundwinkel zuckte ironisch hoch. „Was willst du genau, Schönste?“, kamen sie zum Punkt.

„Eine Rache der Zentauren! Lasst es so aussehen, als hätten die Pferdchen einen Hinterhalt geplant und meine hirnlose Truppe hätte versagt und eilt euch! Pfählt den Kopf des Werwolfs!“, wies ich kalt an und konnte sehen, wie ein fast irrwitziger, ruhiger, überlegener Glanz in die Augen der Twins trat, während sie knapp nickten.

„Überlass das uns… keine Sorge, wird erledigt!“, kam es geschäftig von George, als sie zu den Leichen davoneilten und das war das Schöne, man konnte es ihnen wirklich und wahrhaftig überlassen. Währenddessen starrte eine vollkommen überwältigte Ginny zu den Twins. Sie konnte es wohl nicht wirklich fassen, dass diese beiden nicht mehr als einen eisigen, wenig mitleidigen Blick für den enthaupteten Leichnam hatten, aber ich wusste ja, Nott musste viel schlimmer ausgesehen haben, was wohl auch diese gewisse gleichgültige Abgestumpftheit der Red Devils erklärte. Sie kümmerten sich nun um alles, während ich mich zornbebend nun dem Trio Ron, Harry und Daphne zuwandte und meine Wut ausleben musste, sonst bestand die Gefahr, dass ich noch platzte.

„Was sollte das? Könnt ihr mir das mal verraten?“, wütete ich. „Ich habe meine Truppe verloren, wie glaubt ihr sieht die Strafe dafür aus?“, hielt ich ihnen aufgebracht vor. Daran wollte ich gar nicht denken. Auf der anderen Seite erkannte ich, dass John noch lebte, genauso wie Scabior, dabei wusste ich nicht, ob ich mich über diese Tatsache freuen sollte oder vielleicht lieber nicht. Auf der anderen Seite war ich mir sicher, dass sich Scabior nie so leicht hätte umbringen lassen, dafür war er nicht der Typ, er war glitschig wie eine Schlange und entwischte auch derart leicht, außerdem blieb er beherrschter und hätte sich nie so aus der Fassung bringen lassen wie Greengrass und Gibbon. Er hätte sich nicht zu Fehlern verleiten lassen, dafür war er zu gut, besser als der Rest des Trupps gewesen war, also sollte ich wohl froh sein, dass er aufgrund der Verletzung nicht dabei gewesen war.

„Daphne, ich kann mir denken, wo ihr drei wart, aber das geht nicht! Deinen Egoismus kann ich nicht nachvollziehen und glaub mir eines, Draco wird hiervon erfahren und du wirst für deinen Ungehorsam bestraft werden!“, zeigte ich mich unversöhnlich in meinem Zorn und stierte wütend auf die am Boden heilende Daphne nieder.

„Hermione, ich…!“, begann Harry, doch ich unterbrach ihn sofort.

„Harry, nicht, du glaubst doch selbst nicht, dass du aus der Sache ohne Strafe rausgehst?“, keifte ich und bemerkte sehr wohl, wie unsere ungebetenen Zuschauer ihren Mund nicht mehr zubekamen, während im Hintergrund George und Fred herumwuselten und alles nach meinen Wünschen präparierten.

„Und du Ronald, was soll das? Warum hast du sie nicht aufgehalten? Und dann schafft ihr es auch noch gleich ein ganzes Komitee mitzubringen!“, zog ich mir vor Frust mit meinen Fingern, an meinen straff aus dem Gesicht gebundenen Haaren und bereitete mir selbst Schmerz, als Ron mit einem weidwunden Blick auf Lavender starrte und gar nicht reagierte.

„Ihr alle drei werdet einen magischen Schwur ablegen, das Kind nicht zu sehen, solange Schule ist!“, sprach ich bestimmt und sah die erschrockenen Gesichter über meine Forderung, aber auch wie Ron anscheinend mit mehr als schlechtem Gewissen sofort vortrat und magisch auf seinen Zauberstab schwor und das imponierte mir. Unterdessen war ich mir fast sicher, die Gesichter der anderen drei konnten nicht noch verwirrter oder geschockter aussehen und ich sah deutlich, dass es bei allen dreien zu arbeiten schien, nach meiner letzten Aussage.

„Du bist hart, Hermione!“, konnte ich mit Harrys Feststellung absolut leben, da auch er in dem Moment den Schwur mit rauer Stimme ablegte, wobei ich sehr positiv überrascht war, dass er bisher noch nicht seelisch zusammenbrach, nachdem was er heute getan hatte, angesichts dessen, was er heute an Unschuld verloren hatte. Selbst mich hatte mein erster Mord aus der Bahn geworfen und dabei hatte es sich nicht um meinen Schwiegervater und Großvater meines Sohnes gehandelt. Harry würde daran bestimmt noch zu arbeiten haben um damit leben zu können, aber jetzt waren wir noch nicht soweit, worauf ich mich auffordernd zu Daphne wandte, die immer noch versuchte Lavender zu heilen.

„Ja, ich komme ja gleich!“, meinte sie ungewohnt patzig. „Gib Harry und Ron keine Schuld, es war ich, sie wollten mir eine Freude machen. Ich weiß, du magst mein Kind…“, sie warf einen abwägenden Blick zu Harry über die Schulter. „… unser Kind nicht, aber ich habe es vermisst! Ich wollte sehen, dass wirklich alles gut ist. Es zerreißt mich ihn nicht zu sehen! Aber du hast recht, das geht nicht, Brown wäre beinahe gestorben… wir alle…! Es tut mir soooo unendlich leid!“, wisperte Daphne betroffen leise, ließ dabei aber nie von Lavender ab. Bei ihrer Ansprache geschahen mehrere Dinge. Harry blickte betroffen zu mir, als Daphne ihre Behauptung bezüglich ihres Kindes und mir und meiner Antipathie aufstellte, während die BL´er einfach nur schockiert wirkten über die überraschende Erkenntnis, dass Daphne und Harry Eltern waren von einem Sohn. Sie schienen regelrecht betäubt, was Ginny veranlasste sich wieder sehr blass auf den Boden zu setzen und Neville machte ein Gesicht als würde er gleich in Ohnmacht fallen, nur Luna blickte leicht verträumt, trotz der absonderlichen Umstände, umher. Als Daphne vorerst fertig war, hob sie ihren Stab und sprach mit erstickter Stimme.

„Ich schwöre, dass ich, bis Ferien sind, nie wieder zu meinem Kind gehen werde, auf meine Magie und meinen Stab!“, sogleich leuchtete der Stab bei dem feierlichen Verspechen auf. „Und ich werde meine Strafe von Draco gerne annehmen!“, senkte sie betrübt den Kopf, aber sie arbeitete entschlossen weiter, während Harry sofort bei ihr auf den Knien war, um sie vorsichtig in den Arm zu nehmen, dabei küsste er sachte ihre Stirn. Luna hatte das Ganze neugierig, aber mit einem abwesenden Blick, wie nur sie ihn drauf hatte, beobachtet, während Ginny, nun auch sitzend, den Mund nicht mehr zu bekam und nur noch geschockt und blass sowie ungläubig von einem zum Anderen gesehen hatte, denn das schien sie nicht geahnt zu haben. Jetzt lag ihr Blick leicht verzweifelt und noch immer total ungläubig auf Harry, der Daphne gerade hielt. Langsam schüttelte die den Kopf und stotterte:

„Ein Kind… du… Vater… Harry… ein Kind?“ So ganz schien sie nicht begreifen und verarbeiten zu können was sie gehört hatte, dabei schien sie genauso geschockt, wie über die Offenbarung, dass ihr Bruder und Harry nun „Mörder“ waren, da sie dies nun ähnlich runterbetete wie davor das Andere. Neville hingegen stand einfach starr neben Ginny und blickte auf Harry hinab, als könnte er nicht begreifen was er sah oder hörte, dabei war auch er immer noch reichlich blass im Gesicht.

„Wie geht es ihr?“, wollte ich unwirsch wissen und überging Ginny einfach, denn das war wirklich unwichtig gerade.

„Recht gut, aber die Wunde platzt immer wieder auf!“, kam es betrübt von einer leicht hektischen Daphne.

„Dann müssen wir nähen!“, bestimmte ich, da Speichel und Blut eines Werwolfes wohl noch schwerer zu bekämpfen waren und sie begann sofort sich Faden und Nadel zu beschwören, während Ron weiterhin besorgt auf Lavender sah. Nun wandte ich mich doch drohend zu den anderen dreien.

„Und was habt ihr vier euch eigentlich dabei gedacht in den Verbotenen Wald zu schleichen?“, brauste ich schon wieder wütend auf und funkelte die Bande mordlustig an, wobei ein Mitglied mehr tot als lebendig auf dem Waldboden lag.

„Du, du bist... du bist ein Death Eater?“, stotterte Ginny nun als nächstes sehr eloquent und schlug sich eine Hand vor den Mund. Offensichtlich war sie gerade wirklich überfordert mit allem.

„Ja, glaubst du Ginny, ich trage diesen blöden Mantel zum Spaß?“, hisste ich genervt auf.

„Aber… aber, ihr, du…!“, stotterte nun Neville sprachlos und Luna brachte es auf den Punkt.

„Aber Harry und Ron wissen es und sie haben selbst den Avada gesprochen!“, kam es noch nicht mal vorwurfsvoll von ihr, nur so als würde sie über ihre Nargel lamentieren. Sie war herrlich, was ihr auch einige komische Blicke gerade einbrachte. Doch sie klang als stelle sie es einfach fest und brachte die Zusammenhänge in die richtigen Bahnen.

„Ja und ich bin verdammt stolz auf sie!“, brauste ich auf, denn ich sprach aus tiefstem Herzen. Ich war so stolz, dass sie diese Hürde endlich genommen hatten, nach der desaströsen Jagd im Forrest of Dean, dass ich schon fast gerne bereit war, über meine zu erwartende Bestrafung hinwegzusehen, schließlich waren die Jungs endlich über ihren Schatten gesprungen. Endlich keine Spinnen, Ratten, Rehe, Hirsche und sonstiges Getier, sondern Menschen, die nun von ihrer Hand gestorben waren, wenngleich es wohl unglücklich war, dass auch Harrys Schwiegervater in Spe unter den Opfern war.

„Danke Hermione, dein Lob tut gut! Aber dieser Peitschenfluch hat es auch in sich!“, klopfte mir Harry großmütig auf die Schulter, nachdem er sich wieder erhoben hatte, da er Daphne nicht helfen konnte. Jetzt schenkten uns Neville und Ginny Blicke, als würden sie den Leibhaftigen vor sich haben, denn der Fluch war gut, aber auch sehr effektiv und sehr anspruchsvoll, es war nicht leicht diese Peitsche gekonnt zu führen.

„Ich kann nicht mehr machen, dieser Speichel ist so kurz vor Vollmond echt hartnäckig!“, kam es verzweifelt und hilfesuchend von Daphne und ich blickte schnell auf die große, schwärende Wunde. Ron kniete nun besorgt und fürsorglich neben Lavender und streichelte ihr fahrig über die blutbesudelten, langen, blonden Locken. Der Abend war mit meinem ersten Auftrag so fantastisch gut gelaufen, um nun so dramatisch in die Hose zu gehen, das war doch nicht zu fassen und ich rollte ergeben mit den Augen.

„Tja, dann wird wohl kein Weg daran vorbeiführen, wir müssen zu Severus!“, wandte ich geschlagen ein und stieß einen hörbaren Seufzer aus. Dabei durfte ich beobachten, wie drei Personen aufhissten über diese intime Anrede des Professors von mir. Ich hatte noch gar nicht zu Ende gesprochen, als Ron Lavender vorsichtig auf die Arme hob, als würde sie nichts wiegen und sie behutsam, sehr sanft hielt.

„Red Devils, alles klar?“, rief ich noch im Gehen und blickte über die Schulter zu ihnen.

„Jupp, wir brauchen nicht mehr lange! Sollen wir sonst noch was tun?“, fragten sie geschäftig und gerade schoss einer mit einem magisch herbeigezauberten Bogen einen Pfeil begeistert und mit Hingabe, in den toten Körper von Gibbons. Es sah abstrakt aus, da George den toten Körper sehr makaber in der Luft schweben ließ, auf dass es so aussah als wäre Gibbons im Stehen getroffen worden. Wenigstens konnte man den Twins nicht mangelnde Kreativität oder Genauigkeit vorwerfen, ein Anblick der mich erheiterte, ein Anblick der unseren drei Neulingen Grauen und Albträume zu bescheren schien.

„Nein, wir gehen!“, informierte ich sie noch nüchtern.

„Gut… wir erwarten dich die Tage!“, riefen sie mir zu und ich nickte nur. Es verstand sich von selbst, dass ich irgendwann kommen würde, schließlich stand doch an sich auch noch ein Treffen mit Gellert an, da ich dem irischen Mysterium auf den Grund gehen wollte. In dem Moment wo wir uns in Bewegung setzten, aus dem Blickfeld der Twins traten, zielte ich auf alle, wirklich auf alle und jeden und sprach einen verfeinerten Verwirrfluch, der aber sehr schwach war und rasch an Wirkung verlieren würde, auf dass sie, sobald sie gleich den Durchgang sahen, vergaßen wo und wie sie in diesen gekommen waren. Er sollte ihnen vorgaukeln, dass sie plötzlich, auf einmal, einfach so in den Kerkern seien. Ich konnte nicht riskieren, dass so viele von dem Durchgang wussten, nur Harry und Ron hatte ich von dem Bann ausgenommen, selbst Daphne unterwarf ich dem Zauber, da ich ihr nicht traute. Leider war der Zauber komplex und wirkte nur für eine minimale Zeitspanne und nur bei einem einzigen, kleinen Geheimnis, war also lediglich individuell einsetzbar. Die Verfluchten hatten das gar nicht mitbekommen, nur Harry hatte es bemerkt und schenkte mir jetzt einen fragenden Blick, da Ron viel zu abgelenkt war in seiner sichtbaren Sorge um Lavender. Aber eine Handgeste von mir auf unsere Umgebung und ein bedeutsamer Blick zu Harry, machten ihm klar, dass wir die Gefahr, so vielen diese offene Lücke in Hogwarts‘ Sicherheit zu offen baren, trotz allem nicht eingehen konnte. Harry nickte nur verstehend, wir verständigten uns wortlos. Ich lotste die Truppe in den Gang, Harry am Anfang und ich am Schluss, die anderen schienen erst in den Gängen der Kerker wieder zum vollen Bewusstsein zu erwachen und ihre Trance schien von ihnen abzufallen. Sie alle schüttelten verwirrt den Kopf, sahen sich perplex um und sprachen zum ersten Mal wieder, seit wir den Wald verlassen hatten.


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Kapitel 321-322 Queeniesig-1
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Kapitel 321-322 Empty
BeitragThema: Re: Kapitel 321-322   Kapitel 321-322 EmptyDo Okt 25, 2012 11:24 pm

„Aber… waaas!“, „Wo ist der Wald!“, „Das sind die Kerker, oder?“, „Wie kommen wir hier so schnell her?“, fragen sie wirr durcheinander.

„Wofür gibt es Zauberei?“, antwortete ich kühl und bedeutete ihnen leise zu sein. Dann rauschte ich schnell, mit einem mir auf den Fersen folgenden Ron, der sehr blass und ängstlich wirkte, davon. Offenbar hatten sich bei ihm wirklich Gefühle für dieses tratschende Etwas angesammelt, auch wenn er noch immer gerne wechselte, aber wenn er meine Liebhaber akzeptieren konnte, würde ich seine Freundinnen akzeptieren können und müssen. Harry herrschte die anderen flüsternd an, in den Kerkern gefälligst leise zu sein und nah zusammenzubleiben, da nun er die Nachhut übernommen hatte. Er schien sehr schlecht gelaunt zu sein, aber mein Lieber, das war ich auch, was dachten er und Daphne sich dabei, einfach mal so einen Ausflug zu unternehmen? Es rumorte gefährlich in mir. Aber Ginny und Co. wirkten zu verschüchtert über das Erlebte, so dass sie wirklich die Fragen einstellten und wie gefordert schwiegen. Sie hatten eben ein eiskalt, rücksichtslos und pragmatisch mordendes Trio gesehen und live erlebt, das konnte einem schon auf den Magen schlagen. Ich öffnete rasch, ohne zu klopfen, Severus‘ Bürotür und wartete bis alle drinnen waren, um sie wieder zu verschließen, worauf ich schon zur Bücherwand eilte und das Passwort, das Draco und ich wussten, wisperte. Ich konnte mir denken, dass Severus gar nicht erfreut und erbaut sein würde uns so zu sehen, aber nun, ich würde mich seinem Zorn stellen, der war mir eh gewiss, hatte ich doch meine Truppe, für die ich verantwortlich war, zum Teil selbst eliminiert.

Als die Regaltür aufglitt, war mir klar, würde er an sich alles ändern, weil es nun so viele sahen, aber ich wollte ihn nicht noch wütender machen. Die Tür glitt auf und offenbarte die dahinter anschließenden Gemächer unseres Professors. Ich konnte gar nicht reagieren als Ron an mir vorbeistürmte, denn dank unserer Stunden bei Severus kannte er sich aus und Lavender war zunehmend unruhiger in seinen Armen geworden, hatte sich vor Schmerz wimmernd aufgebäumt und keuchte mit rasselndem Atem. Mist, da hörte ich es schon.

„Mr. Weasley, was fällt…!“, „Professor Snape, bitte…!“, bat Ron demütig, als ich eintrat und Severus sah, der mehr als empört in seinem Sessel saß und konsterniert auf das sich ihm bietende Bild von einem verzweifelten, blutbesudelten Ron, mit einer halbtoten über und über mit Blut verklebten Lavender in seinen Armen blickte.

„Severus, ich erkläre dir später alles, versprochen, aber nun hilf, denn mein hirnloser Werwolf hat sie angefallen und ihr mehrfach in die Schulter gebissen und… nun, er hat ihr auch ein Stück Fleisch rausgerissen!“, erklärte ich geschäftig, aber auch sehr nüchtern die unschönen Ereignisse. Somit konnte ich beobachten, wie die verärgerte Empörung, die er über dieses abrupte Eindringen in seine Privatsphäre gezeigt hatte, sich in eine besorgte, wenngleich auch sehr kalte Miene wandelte. Er blieb eisig, da er nun auch die anderen, nicht zu unserem Kreis zählenden, Schüler bemerkte, aber als er das mit dem Werwolf hörte, trat seine Verärgerung für kurze Zeit, wie mir nur leider zu bewusst war, in den Hintergrund. Harry hatte alle hereingetrieben und schloss nun sehr bestimmt die Bücherwand und er tat etwas was Severus sowohl auch mich erstaunte, er richtete seinen Zauberstab auf uns und entwaffnete nacheinander, in rasender Geschwindigkeit, alle unsere Begleiter mit einem nonverbalen Expelliarmus. Er fing die Stäbe geschickt aus der Luft auf und steckte sie ein, während die nun Entwaffneten sprichwörtlich doof aus der Wäsche schauten.

„Leg Lavender auf die Couch, Ron!“, befahl ich, als ich meine Verwunderung rasch überwunden hatte, um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dann hexte ich ihr ohne Bedenken die kläglichen Reste der zerfetzten Bluse vom Leib, so dass sie nur noch in einem weißen mit vielen, bunten Blümchen bestickten BH vor uns lag, aber Ron war das wie es schien egal, anders als Neville, der leicht errötete und einen fast schon empörten Blick zu Severus warf, als wäre dies kein Anblick, den ein Professor sehen sollte. Er war süß in seiner steifen Moral. Severus stand wie immer über allem. Nachdem er sich nun aus seinem Sessel geschmeidig erhoben hatte, ging er auf die Verletzte zu. Er trug, wie so oft wenn ich abends zu ihm kam, nur sein weißes Hemd und seine Hose. Ginny, Luna und auch Neville starrten wie gebannt zu ihm, da sie noch nie so viel von Severus gesehen hatten. In kurzen, knappen Sätzen schilderte ich Severus alles was wir getan hatten um Lavender zu helfen und er knurrte nur nickend, hatte sich nun kniend vor der armen Lavender niedergelassen, die eine hässliche, schmerzverzerrte Grimasse zog. Ihr aschfahles Gesicht glänzte unter ungesundem Schweiß, während sie ihre Zähne tief in ihre Unterlippe grub. Auf einmal zischte eine freischwebende Phiole in Severus‘ Hand. Er musste sie mit einem nonverbalen Accio zu sich gerufen haben. Wow, das durchsichtige Glas gab den Blick frei auf einen schwarzen, konsistenten Trank. Er sah aus wie pechschwarze Farbe, echt eine ungewöhnliche Farbe für einen Trank und ich war mir sicher, von so einer Trankfärbung noch nie gelesen zu haben, egal ob weiße oder schwarze Tränke betreffend. Aber wofür war Severus auch ein Tränkemeister? Er liebte es, genauso wie ich, neue Dinge auf den verschiedensten Gebieten zu erfinden. Vielleicht würde er mir eines Tages diesen finsteren Trank erklären, wenngleich ich in naher Zukunft nicht darauf hoffte, dass er gut auf mich oder die Connection zu sprechen sein würde.

Nun fasste er nach dem Kopf von Lavender, legte ihn in den Nacken und öffnete mit Hilfe von Daphne so ihren Mund. Er flößte ihr bedacht den Trank ein, genau drei Tropfen abzählend, diese fielen ihr in ihren Schlund. Danach schickte er die noch immer volle Phiole behutsam wieder auf demselben Weg zurück zu ihrem Versteck, aus dem sie gekommen war. Bis jetzt war kein Wort mehr gefallen, alle harrten nur gespannt was nun passieren würde um Lavender zu heilen. Keiner von uns zog den Krankenflügel auch nur im Ansatz in Betracht, dieser war für uns tabu. Lavender hatte, als sie die Tropfen schluckte, zu verkrampfen begonnen. Ihre Zähne schlugen klappernd aufeinander und sie zitterte am ganzen Körper, auf dem sich nun eine gut sichtbare Gänsehaut ausgebreitet hatte. Es wirkte als stünde sie unter einem Cruciatus, so sehr wurde ihr Leib geschüttelt. Aber ich sah, wie Severus zufrieden auf das Mädchen blickte und auch, wie sich plötzlich tatsächlich alle Verletzungen, auch die leichteren Kratzer, Schürfwunden und blaue Flecken, die von dem Sturz herrührten, sofort und unmittelbar heilten. Wir erlebten, wie sich die Wunden schlossen und nur hier und da kleine, weiße Narben zurückblieben. Es war ein Wunder! Selbst für die Magie war dies unglaublich. Dann drehte er Lavender, die dank der unsäglichen Schmerzen noch sehr benommen war, auf die Seite, damit er ihren Rücken inspizieren konnte und wir alle spähten fast furchtsam zu dem Biss. Dort hatte ihr der Wolf einen wirklich beachtlichen Klumpen Fleisch herausgerissen. Wir sahen, wie diese große Wunde noch immer darum kämpfte sich zu schließen, aber trotz allem heilte es schwer.

Es war unglaublich zu sehen, wie selbst der sichtbare Knochen, der sich bisher selbst mit der Magie nicht vollständig geheilt hatte, aufgrund des unbekannten Trankes sich mehr oder weniger fast ganz wieder zusammensetzte. Ein durchaus gewöhnungsbedürftiger Anblick, sich den puren Knochen anzusehen. Dann schien sich bei diesem Prozess nun auch noch neue Haut, über die bisher offene Wunde zu spannen, zwar würde Lavender, wenn die Heilung abgeschlossen war, nie mehr die makellose, schöne und unberührt hübsche Lavender sein, aber es war mehr als man ihr in der Krankenstation oder im St. Mungos hätte bieten können. Ähnlich wie Ron mit seinen vernarbten Armen oder Harry mit seinem Spruch, dass „er keine Lügen erzählen dürfte“ würde auch sie von heute an immer gezeichnet und gebrandmarkt sein mit Narben! Ihr Rücken war nicht mehr schön und sah aber noch um Welten besser aus als ohne Severus‘ Hilfe. Aber nein, schön würde er nie mehr sein! Die Biss- und Risswunde sah stark vernarbt und zackig an den Rändern aus. Um es offen zu sagen, es war ein klaffendes Loch, das mit Haut bespannt war. An ihrem Rücken, zwischen Schulter und Nacken, dort zeichnete sich ein unschönes Gewirr aus rotem und weißem Narbengewebe ab. Auch der Rest ihres Rückens und ihrer Oberarme waren durch die Krallen und rohe Kraft des Werwolfs von tiefen, weißen Narben gezeichnet, die auch mit Hilfe von Tränken und Salben wohl nicht mehr vollständig wegzugehen schienen oder in Zukunft verschwinden würden. Wir alle schluckten, als wir den zerstörten Rücken sahen.

„Das, das sieht schrecklich aus!“, rief Ginny geschockt und Severus warf ihr einen kalten Blick, wegen ihres mangelnden Taktgefühls, zu.

„Miss Weasley, ich denke, Miss Brown sollte lieber froh sein, dass sie kein Werwolf wird! Aber ich denke, man kann im Allgemeinen durchaus ein paar Narben in Kauf nehmen, wenn man dafür kein Wolf wird, nicht?“, kam es sehr zynisch von ihm und er zeigte wieder eine bewundernswerte Gefühlskälte.

„Sie wird keiner?“, trat Ron extrem erleichtert vor und fragte bestimmt, worauf Severus skeptisch eine Braue hob und Ron sofort seinen Fauxpas bemerkte und ihm revidierend ein „Sir!“ hinterher schob.

„Genau Mr. Weasley, sie hat Glück, obwohl es bei ihr, dank der Nähe zum Vollmond, nur der schnellen und richtigen Hilfe zu verdanken ist, sonst hätte es keine Heilung von dem Virus mehr gegeben“, erklärte er und wirkte weiterhin geschäftig und nüchtern.

„Phu… danke Sir, mit Narben lernt man zu leben, aber das andere…!“, kam es leise, aber sehr erleichtert von Ron und dabei machte er mich wahrlich stolz, dass er mittlerweile so eine Einstellung hatte. Die auf Äußerlichkeiten bedachte Lavender würde hart daran zu knabbern haben für immer entstellt zu sein, wobei sie noch froh sein konnte, dass es eher den Rücken betraf, der sich relativ gut bedecken sowie kaschieren ließ. Ich war mir nun absolut sicher, so wie Ron fürsorglich zu ihr hinabblickte, er würde ihr helfen können zu lernen damit zu leben. Es würde für Lavender nicht leicht werden, aber Ron hatte schließlich auch seine Narben gelernt zu akzeptieren.

„Könntest du mir nun erklären was passiert ist? Du hattest einen Auftrag, warum bist du also schon hier?“, blaffte nun Severus mich ungewohnt offen, aggressiv an. Wobei, sollte ich verwundert sein, dass er schon wieder alles zu wissen schien!? Das war enervierend, dass dieser Mann aber auch immer über alles informiert war.

„Ich… ich bin immer flott! Alles erledigt! Und wir sind danach… durch den Verbotenen Wald geschlichen, ich hatte alles unter Kontrolle, als…“, ich biss ärgerlich die Zähne aufeinander, denn das ärgerte mich noch immer, aber ich fand nicht wirklich den Mut Severus sehenden Auges zu belügen und bevor ich mich fing, sprach nun Harry.

„Sir, das war meine Schuld…!“, wandte Harry wacker ein, als wir hörten:

„Und meine!“, unterbrach Daphne bestimmt und trat entschlossen neben Harry und ergriff nun seine Hand. Severus sah nur verächtlich auf die intime Geste und wartet wortlos ab.

„Sagen, sie mir nicht, dass sie so derart gehirnamputiert waren und zum Cottage gegangen sind!“, schnarrte er verächtlich, wie immer die Fakten korrekt nebeneinanderlegend, als Daphne geschlagen die Augen schloss und nickte. Die anderen erkannten durchaus, wie Severus mit mir sprach und dass er augenscheinlich über das Kind Bescheid wusste, er also tatsächlich ein Eingeweihter war.

„Ich hoffe, es ist ihnen beiden bewusst, dass Draco die Strafe aussuchen wird für ihr impertinentes, unbedachtes und unverantwortliches Verhalten!“, sprach er sehr kalt, eisigkalt um genau zu sein, dass selbst mir Schauer über den Rücken liefen. Ich dachte nur, Scheiße, Draco würde toben und Harry und Daphne sahen das wohl ähnlich, aber an sich akzeptierten sie es, doch dann sprach Daphne:

„Ich weiß Sir, aber könnten Sie Harry nicht bestrafen, das wäre wohl besser als wenn es Draco tun würde! Ich werde mich aber selbstverständlich Draco unterwerfen!“, sprach sie da resolut weiter und ich sah, wie Harry sprachlos den Mund öffnen wollte, um zu widersprechen, doch Severus überraschte mich mit seiner raschen Antwort.

„Gut, wenn das Ihr Wunsch ist, Draco wird es gleich sein!“ Ich verstand nach kurzem Nachdenken, dass Severus das relativ entspannte Verhältnis, das sich zwischen Harry und Draco aufgebaut hatte, so nicht zerstören wollte. Es war gleich wer Harry bestrafte, wobei er noch nicht mal die schlechtesten Neuigkeiten meine Truppe betreffend kannte. Und Daphne schien auch das Verhältnis zwischen Draco und Harry mit ihrer Bitte nicht wieder belasten zu wollen. Unsere Beobachter sahen das nur alle mit offenem, ungläubigem Gesichtsausdruck an. Nun wandte sich Severus leider wieder mir zu und wies mich mit einer ungeduldigen Geste an weiter zu reden.

„Meine Truppe hat natürlich die Ansammlung, die Harry und Daphne gefolgt ist entdeckt, konnten ihr Glück wohl gar nicht fassen. Du wirst stolz sein Severus! Harry und Ron haben zwei meiner Death Eater mit ihrem allerersten Avada erfolgreich getötet...“, kam es hochtrabend von mir und ich durfte erleben, wie er ihnen mehr als skeptische Blicke schenkte. Sie konnten aber ihre Selbstgefälligkeit darüber es endlich getan und geschafft zu haben, nicht überspielen und dann deutete er ihnen tatsächlich ein knappes, ein anerkennendes Nicken an. Mehr würden sie nicht bekommen, aber es ließ trotzdem beide bis über beide Ohren strahlen, trotz der durchaus tragischen Situation.

„Das erklärt aber immer noch nicht, wie ihr den Wolf von Miss Brown wegbekommen habt!“, spielte er darauf an, dass es nicht leicht war einen sich in sein Opfer verbeißenden Wolf von eben jenem wegzubekommen, siehe letzte Woche, da war das Opfer die Wölfe auch nicht mehr losgeworden.

„Oh, das war ich! Kendrick hab ich mit diesem Spruch getötet, bei dem man sein Opfer mit einer Peitsche köpft. Der Spruch ist echt genial, wie eine Guillotine! Eine Erfindung von Draco und mir…“, freute ich mich offen und das sah er und knurrte so missmutig auf.

„Du weißt, was das heißt?“, grollte er nur tief und kam zu meinem Leidwesen auf das Wesentliche. Ich durfte erleben, wie er diesen ganz bestimmt Blick bekam, wenn er der Death Eater wurde und ich schmiss mich gleich in einer sehr geschmeidigen Bewegung unterwürfig auf die Knie, lies den tiefen Knicks aus und landete gleich demütig auf dem Boden, denn nun war er nicht Severus, er nun war die linke Hand des Darks Lord, die böse war. Dies schien selbst Ron und Harry zu verwundern.

„Ich weiß, ich habe meine Truppe verloren, die mir unterstand! Wobei ich sie gar nicht angeführt habe und auch wenn ich sie gerade zum Teil selbst ausgeschaltet habe und die Red Devils alles so präparieren, dass es wirkt als hätten die Zentauren einen Vergeltungsschlag unternommen, ist dies keine Entschuldigung wie es passieren konnte, dass alle vier eliminiert wurden… wer wird es tun?“, ratterte ich die Fakten herunter, bevor ich es vorsichtig und unsicher wagte zu fragen, wer mich bestrafen würde.

„Wer war der Teamführer? Und war es Lucius, der dir deinen heutigen Auftrag gab, von dem du kamst…!“, fragte er nochmal genau nach, auf dass er keinen Fehler beging. Er wusste, dass sich bei mir viel in einer Nacht tun konnte und ich schüttelte den Kopf und wusste nicht, ob das was ich gleich sagen würde Severus gefallen würde.

„Teamführer, heute Nacht, die Lestranges und mein Auftrag, Lucius…“, verharrte ich in meiner unterlegenen Position.

„War ja klar!“, konnte er sich seinen Sarkasmus echt nicht verkneifen. „Ich werde die Lestranges übernehmen!“

„Könntest nicht du…?“, wagte ich von meiner andauernden, knienden, devoten Position aus zu fragen und ich bemerkte, wie er mich mit einem unleserlichen Blick maß.

„Gerne Hermione, aber du kennst Lucius, er wird sich das nicht entgehen lassen, dich noch weiter zu treiben. In der Beziehung sind mir die Hände gebundenen, bedanke dich bei deinen idiotischen Freunden!“, giftete er nun erbost und oh, ich war sauer, aber Lucius trieb mich immer vor sich her, also wäre es so oder so geschehen. „Und nun steh auf!“, meinte er unwirsch. Er hatte den Death Eater wieder abgestreift. Nun war er nicht länger die linke Hand, die mich maßregelte. Bei Severus‘ harten Worten hatten die Missetäter die Köpfe eingezogen, während ich mich wieder auf die Füße kämpfte.

„Hermione, das, das wollten wir nicht, dass du auch noch wegen uns bestraft wirst!“, sah ich das schlechte Gewissen in den Augen der drei Ausreißer rund um Harry, die anderen drei waren noch immer zu keiner Aussage fähig.

„Ich hoffe, ihr merkt euch das. Alles, aber auch alles hat Konsequenzen, die jemand zu tragen hat!“, belehrte ich sie geschlagen, da ich keine Ahnung hatte, was sich Lucius für mich ausdenken würde und mein Erfolg bei meinem anderen Auftrag würde mich nicht retten. Es war vertrackt. Sie nickten brav und schuldbewusst. „Nun, macht euch nicht zu viele Gedanken, es wir schon nicht so schlimm!“

„Hermione, du solltest sie nicht belügen! Es wird schlimm und das weißt du! Lucius wird es viel zu sehr genießen, als dass er es leicht für dich machen wird!“, fuhr Severus schnarrend dazwischen.

„Hör auf, stell ihn nicht immer so dar, zu mir ist er meist sehr charmant!“, wandte ich ironisch ein.

„Nicht immer, und hier wird er es nicht sein können, oder willst du, dass der Lord unzufrieden ist und es dann selbst in die Hände nimmt?“, zeigte er mir schonungslos offen meine Möglichkeiten und hatte damit recht. Ich hatte einen Werwolf verloren, das würde Greyback echt nicht gefallen und so zuckte ich die Schultern.

„Soll ich mich gleich aufmachen ins Manor, oder wohin soll ich? Ich muss das melden? Erst mal muss jemand die Überreste der Truppe finden!“, fuhr ich fort und klärte erst mal ab, wie es weiter gehen würde.

„Du gehst nicht zum Sammelpunkt, wenn da Greyback ist, wäre das fatal… ich bringe dich morgen zu Lucius. Ich schreibe ihm gleich, dass es Probleme gab und dein Trupp nicht mehr existent ist, dann bist du entschuldigt! Wir müssen uns noch etwas einfallen lassen, überleg dir was! Ich werde nun den Trupp finden und mich zum Lord begeben! Lucius wird bestimmt nach dem Tamtam im Ministerium ebenfalls dort hinkommen! Du spielst die Unwissende!“, bot er mir rasch an und ich hatte schon eine Schauerstory im Kopf, mit Zentauren und einem wildgewordenen Werwolf. Oh ja, da würde ich nicht lügen müssen und dass halt mein Trupp nur so gut war, wie das schwächste Glied, war klar und wenn Scabior und ich fehlten, war die Truppe hirnlos. Ron saß mittlerweile bei Lavender und diese wimmerte immer noch ein wenig, schien aber wieder zu Bewusstsein zu kommen.

„Was tun wir mit ihnen?“, fragte Harry nun, dabei klang er recht abfällig, als er zu den überforderten und zusammengesunkenen Personen mit seinem Kinn deutete, wobei ihm mittlerweile die Anstrengung des Abends anzusehen war, da er Augenringe hatte und etwas bleich aussah. Bald würde über ihn die Erkenntnis hereinbrechen was er und Ron getan hatten, aber noch klammerte sich Harry an seine Kontrolle und Ron war zu abgelenkt in seiner Sorge als dass er hätte zusammenbrechen können.

„Obliviate?“, zuckte Ron bedenkenlos die Schultern und Ginny hisste empört auf und zischte:

„Ich bin deine Schwester!“

„Was geht hier vor?“, wisperte Neville unterdessen sprachlos, als er bemerkte, wie kalt wir dies alles angingen.

„Zu viel für Ihr Erbsenhirn, Longbottom!“, höhnte Severus gewohnt böse und der mittlerweile recht selbstsichere, junge Mann zuckte unter Severus‘ hartem Blick zusammen und wurde ganz klein. „Jemand sollte Draco holen!“, ordnete er noch brüsk an, etwas was Daphne veranlasste auf den Absätzen herumzuwirbeln und davonzueilen.

„Was machen wir nun?“, wollte Harry wieder wissen.

„Auf Draco warten!“, kam es ruhig von mir, als ich wie selbstverständlich zur Bar ging, um mir und Severus einen mehr als großzügigen Drink einzugießen, den ich ihm dann auch reichte, meinen stürzte ich auf ex hinunter, verdammt! Dem Lord würde es an sich gleich sein, dass ich meine Leute verloren hatte. Er würde nicht erfreut sein, aber er würde mich dafür nicht persönlich bestrafen, dafür waren die Männer einfach zu unwichtig gewesen, die ich verloren hatte, aber die Ungewissheit, was sich Lucius Kreatives einfallen lassen würde, zerrte an meinen Nerven. Ich bemerkte Rons und Harrys fast gierigen Blick und da sie heute über ihren Schatten hatten springen müssen und zum ersten Mal in Notwehr für das Ableben eines Menschen verantwortlich waren, schenkte ich nun auch ihnen großzügig ein, unter Severus‘ skeptischen Blicken. Als ich ihnen magisch die Gläser schickte, sagte er nichts, was auch als Zustimmung gewertet werden konnte. Dieses Verhalten vermittelte den anderen ein Bild von uns, was sie noch weniger verstehen konnten als das was sie bisher in Severus Räumen gesehen hatten. Aber das war etwas was dazu führte, dass Neville erschlagen auf den Boden plumpste um sein Gesicht in seinen Händen zu verbergen. Es nahm ihn alles sichtlich mit und bestimmt verebbte langsam das Adrenalin, das durch seine Adern rauschte und ließ ihn müde und erschöpft zurück. Luna setzte sich sachte neben Neville und streichelte seinen Rücken um ihn zu beruhigen, denn auch wenn sie nicht mehr zusammen waren, suchte Luna seit neuestem Nevilles aufrichtige Freundschaft. Sie war gerade diejenige, die sich so zurückhielt, dass man sie fast übersah.

Ginny lehnte total ermattet an einer der Bücherwände, während Ron und Harry gerade hastig ihren Drink in sich hineinschütteten. Lavender, die lag noch immer da und krampfte unter den heilenden Tränken. Wenig später glitt die Tür wieder auf und ein mehr als missmutig blickender Draco trat flott ein, gefolgt von einer sehr verschüchtert wirkenden Daphne.

„Sie hat mich rasch auf dem Weg informiert! Tolle Leistung, Potter!“, fauchte er auch schon los, was nur dafür sorgte, dass Harry betroffen sein Haupt senkte. Aber was hätte er auch sagen sollen? Sein ehemaliges Temperament, das früher so oft mit ihm durchgegangen war, war weg, vor allem da er um seine Schuld nur zu gut wusste. Aber Draco wischte seine Wut mit einer unwirschen Geste selbst beiseite.

„Wie auch immer! Gratulation, dass du Daphnes Vater ausradiert hast! Das ist fast komödiantisch… der Mann tötet den Vater der Frau die er liebt! Viel Spaß Daphne, wenn du das Astoria erzählst!“, perlte Dracos Gehässigkeit nur so über seine schmalen Lippen und sorgte dafür, dass dieser besondere Umstand erst so richtig allen bewusst und gegenwärtig wurde. Wobei Nevilles, Lunas und Ginnys Augen drohten aus den Höhlen über diese Offenbarung zu treten. Selbst Severus schien gerade sehr schwer das hinterlistige Grinsen unterdrücken zu müssen. Die Schlangen genossen es im Moment sehr, die anderen offensichtlich leiden zu lassen. Draco trat nun zu mir und hauchte mir einen Kuss auf.

„Und du hast unsere Waffe getestet… ich bin froh, dass sie soooo gut funktioniert!“, gratulierte er mir zufrieden.

„Hast du daran gezweifelt?“, fragte ich keck.

„Nicht wirklich! Aber jetzt haben wir den ultimativen Test!“, erwiderte er böse grinsend.

„Draco, es tut mir leid euren Plausch zu stören, aber es stehen Entscheidungen an!“, fuhr jetzt Severus genervt dazwischen.

„Natürlich Severus, verzeih! Wie wolltet ihr das angehen? Wer findet den Trupp?“, fragte Draco uns nun.

„Ich wollte so tun als ob…!“, warf Severus lustlos ein, als sich Dracos Stirn kräuselte.

„Nein, warte… ich werde sie finden! Es sollte Vater nicht verwundern, wenn ich mich des Nachts herumtreibe!“, bestimmte Draco kompromisslos.

„Soll mir gleich sein, aber wenn du ins Manor gehst, könnte es spät werden. Dein Vater wird noch im Ministerium sein!“, warnte Severus überlegt.

„Gut, das macht nichts! Ich werde so tun als wäre ich besorgt, da ich Hermione nicht unter den Opfern finden konnte, während Hermione in ihrem Bett schlummert. Sie muss so erscheinen als wüsste sie von nichts… wenn Vater sie zu sich ruft, weiß sie natürlich von mir was geschehen ist! Damit dürfte ihre Strafe nicht zu hoch ausfallen!“, sinnierte Draco. „Ich gehe doch recht in der Annahme, dass dein tatsächlicher Auftrag, der dich heute aus Hogwarts geführt hat, ein Erfolg war?“

„Natürlich!“, erwiderte ich knapp.

„Natürlich! Mein Mudblood, wenn du nicht schon meine Freundin wärst, würde ich dich nun liebend gerne dazu machen!“, meinte er charmant und ich lachte rau auf. Diese offene Aussage kam nun für Ginny nach Irland nicht überraschend, aber Neville keuchte tief auf und schien nahe an einem Koller, während Luna nur sachte und verständnisvoll nickte, wobei durchaus komische Blicke von ihnen zwischen Severus und mir hin und her gingen, ja, diese Meute hier verstand nicht wirklich alles.

„So machen wir es, Draco! Mr. Weasley ist dafür, diese Bagage hier zu obliviaten. Ich halte mich raus, das ist eure Angelegenheit!“, kam es, wie so oft, schrecklich blasiert von Severus, während er sich in seinen Sessel gleiten ließ.

„Longbottom, Lovegood und Weasley… schrecklich diese rote Bande!“, jammerte Draco gemein.

„Ach quatsch, du stehst auf sie!“, kicherte ich, in Gedanken daran, dass er bald die gesamte Familie vereinnahmt haben würde, eine Aussage, die ihn die Mundwinkel verächtlich anheben ließ.

„Tsetse, Weasley, dass du dein eigenes Schwesterlein ins Vergessen schicken möchtest!“, spottete nun Draco gespielt empört.

„Bitte, Malfoy! Selbst ich würde es bevorzugen, die Nacht zu vergessen!“, ätzte Ron und ich verstand wirklich was er meinte! Wie ich oft sagte, nicht Wissen war oft ein Segen.

„Tja, wer möchte nicht oft etwas vergessen! Aber bleibt mal realistisch! Die drei sind BL´er, Longbottom sogar ein Teamführer, sie müssen an ihren Erfahrungen wachsen und Brown wird nie mehr sie selbst sein! Ihr könnt ihr kein Wissen nehmen, sie wird lernen müssen damit…“, fuchtelte Draco in einer wenig netten Geste durch die Luft und deutete auf die noch immer arbeitende Wunde, der Rücken sah nicht schöner aus. „äh… nun damit umzugehen!“

„Draco hat schon nicht Unrecht! Was haltet ihr davon, wenn wir die Zauber auf sie legen, die die totale Verschwiegenheit beinhalten…“, kam es recht lahm von mir, da auch ich langsam die Müdigkeit fühlte.

„Aber glücklich scheinst du darüber nicht wirklich zu sein!“, warf Harry ein, während uns Severus‘ tiefschwarze Augen nur genau beobachteten.

„Natürlich nicht! Sie wissen viel zu viel! Ich hasse das, wenn jemand zu viel weiß! Das ist nie gut!“, erwiderte ich genervt und verschränkte meine Arme abwehrend vor der Brust.

„Schade, dass ihr sie nicht um die Ecke bringen könnt!“, meinte nun Severus sehr zynisch und grinste böse, während ihn die Betroffenen geschockt anstarrten.

„Sehr witzig, Severus!“, hisste ich auf, etwas was ihn nur noch mehr zu erheitern schien, da ich durchaus seinen öffentlichen, für mich gut wahrnehmbaren Sarkasmus erkannte. Er machte sich über Harry und Co. und ihre gespielte Härte lustig.

„Äh… ähm, bitte lasst mir diese Erinnerung und werft die Zauber, die auch immer ihr für nötig befindet! Ich bin treu, ich bin loyal und ich sage nichts…“, kam es nun hauchend, leise von einer sehr ernst wirkenden Luna und ich war zu müde, um lange zu überlegen und so zog ich meinen Zauberstab, richtete ihn auf die am Boden sitzende, blonde, junge Frau und sprach den Credere Tacientiae, was mir ihre Verschwiegenheit sicherte. Danach zauberte ich weiter und die Augen von Ginny und Neville wurden groß, als sie erkannten, dass hier etwas sehr Wichtiges passierte. Es freute mich, dass sie mir dieses „Ja“ so großmütig gegeben hatte, aber Luna schien das Wissen um Dinge, die andere nicht wussten schon immer wichtig gewesen zu sein, außerdem war sie wohl von Natur aus eher eine verschwiegene Person. Trotzdem sprach ich auch noch den Conari Pactio Prodere über Luna, der mir anzeigen sollte, wenn Luna mit den Gedanken spielen sollte Dinge auszuplaudern, die der Verschwiegenheit angehörten. Als ich mich zu Neville und Ginny wandte und sie herausfordernd ansah, nickte Ginny nach einem hektischen Blick zu Harry und Ron zaghaft, nachdem diese beiden bestimmt genickt hatten.

„Ja…!“, hauchte sie damit und ich zauberte. Als ich Neville auffordernd ansah, stimmte auch dieser mit sehr grimmiger und widerwilliger Miene ein.

„Ja!“, brummte er erstaunlich tief.

„Nun, bitte nicht erschrecken!“, warf ich ein, als ich unter meinen Mantel fuhr, um meinen Dolch zu zücken. Und dann zog ich ihn schon sachte hervor, sofort ging ein entsetzter Ruck durch die drei nervösen Leute, etwas was nach unseren skrupellosen Taten durchaus verständlich war. Ich griff beherzt nach der Hand von Luna, die sie mir dann doch erstaunlich willig überließ.

„Was… was, was?“, stotterte Neville, aber ich ließ mich nicht aufhalten. Mit einem forschen Zug zierte ein roter Strich die Handinnenfläche und Luna hisste leise auf, als ihr rotes Blut austrat. Nun nahm ich meine Hand und ritzte sie auch an, bevor ich ihre Hand in meine legte, wie beim Händeschütteln und rezitierte „Impetus Impedive“, womit ich jeglichen Angriff von ihnen schon im Keim ersticken konnte und mir ihre Loyalität sicherte. Während der Fluch nun wirkte, rankte sich ein weißer, sich windender Rauch um unsere Hände und besiegelte das untrennbare Band zwischen Luna und mir. Ich hatte sie für immer mundtot gemacht und wiederholte dies nun auch mit einer geschlagen wirkenden Ginny und einem noch widerwilligen und sehr argwöhnischen Neville.

„Gut, sehr schön, damit sind Greengrass, Potter und dieser Tross entlassen, verschwinden sie auf direktem Wege in ihre Häuser! Und du Draco, gehe auch und entdecke die Sauerei!“, wies nun ein geschäftiger Severus an und jeder tat wie ihm geheißen. Sie verschwanden alle und waren mehr oder weniger glücklich über diesen Umstand. So blieben nur noch Severus, Ron, Lavender und ich zurück.

„Lege auch die Zauber über Brown!“, forderte mich Severus auf und ich tat wie mir geheißen und erledigte dies.

„Gut und hier Weasley, das ist eine Salbe, wenn Sie das Mädchen in den Turm gebracht haben, cremen Sie sie damit ein! Wiederholen Sie dies häufig! Morgen kommen Sie und holen sich neue Tränke, damit Sie am Montag wieder in den Unterricht kann. Der morgige Sonntag muss zur Regeneration genützt werden und es wird schmerzhaft sein!“, versprach Severus.

„Okay…, Sir! Dann gehe ich mit Lavender in den Raum der Wünsche und werde mich um sie dort kümmern! Wenn es in Ordnung geht“, bot Ron weitsichtig an und ich nickte, das war besser als der Turm.

„Deshalb habe ich Sie hierbehalten Weasley, nun nehmen Sie sie und ab mit ihnen!“, klirrte es kalt von Severus.

„Und was ist mit mir?“, fragte ich nun schon fast süffisant, als die Tür hinter Ron zufiel.

„Was wohl, du hast auch ins Bett zu gehen!“, meinte er betont gleichmütig.

„Und in welches?“, fragte ich provokant, worauf er nur eine dieser tiefschwarzen Brauen, in seiner ganz eigenen Weise, lüpfte und ich ging lachend und meinen Mantel öffnend auf sein Schlafzimmer zu.

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BeitragThema: 322. Kapitel Vom Hafer gestochen   Kapitel 321-322 EmptySo Okt 28, 2012 8:53 pm

322. Kapitel Vom Hafer gestochen


Hermiones Sicht

Wow, diese Nacht hatte mir keine wirkliche Entspannung gebracht, da sich mein Körper wie blaugeschlagen anfühlte. Dies waren die Nachwirkungen der magisch erzeugten Peitsche und eines erfreulichen Ereignisses. Aber die Nebenwirkungen der Peitsche fand ich gerade spannender, da es wahrlich höhere Magie und viel komplexer und komplizierter war, diesen Fluch zu wirken und auch noch aufrecht zu erhalten als jeder Avada Die magische Stärke zu erzeugen um ein Werwesen zu enthaupten war nicht ohne, hinzu kam das Verändern der Zauber auf Fudges Haus, denn auch dies war anstrengend und kräftezehrend gewesen, aber nun gut, ich war nicht hier um mich selbst zu bemitleiden.

Severus war am nächsten Morgen so taktvoll und quetschte mich unter der Dusche genau aus, wie der Zauber funktionierte, was etwas Gutes hatte, weil es mich ablenkte. Als ich ihm den Zauber detailliert erklärte, erkannte er sofort den Aufbau, die Struktur und die Basis, die dieser komplizierte Fluch hatte und zeigte sich beeindruckt, dass wir es geschafft hatten ihn zu entwickeln. Dann drehte er mich unter dem wohltuenden Wasserstrahl um, wobei er mich dann mit einem seiner Kräuterelixiere zu massieren begann. Die ätherischen Öle drangen in meine Poren ein und meine Muskeln entspannten, wurden wieder geschmeidiger. Ich stöhnte wohlig auf unter dieser ungewohnt einfühlsamen Behandlung und verdrängte gekonnt, was dieser morgendliche Sonntag negatives für mich bereithalten würde, somit genoss ich einfach nur Severus‘ Verständnis der Magie, da er wusste, was es bedeutete diesen Zauber zu beschwören, ihn zu halten, ihn auszuführen und ihn zu beherrschen.

Auf meine Gegenfrage nach dem schwarzen Trank, den er gestern bei Lavenders Heilung genützt hatte, blitzte bei unserem ersten morgendlichen Kaffee ein abgrundtief böses Glitzern in seinen sonst oft so verschlossenen und schwer zu lesenden Augen auf.

Er nuschelte „Prohibitio Sorbitio“ vor sich hin und mehr als diese zwei Wörter erfuhr ich nicht von ihm, mein Latein verriet mir „verbotener Trank“, aber das war es schon und er war nicht zugänglich genug, mehr zu erzählen, aber ich merkte es mir, denn meine Neugierde war geweckt.

Natürlich kam ich nicht umhin, zu bemerken, dass sich etwas geändert hatte zwischen uns, denn in dieser Nacht hatte Severus mich mehr als gründlich genommen, daher kamen zusätzlich zu dem Peitschenzauber, die geschundenen Gefühle meines Leibes, seit dem Missbehagen zwischen uns, als ich ihn angemacht hatte, wegen dem Wort „Spielzeug“ hatte er mich regelrecht links liegen gelassen.

Ich war zwar in seinen Räumen und auch in seinem Bett willkommen, durfte auch beim ihm nächtigen, aber im allerhöchsten Fall hatte ich ihm zur Verfügung stehen dürfen, um ihn zu verwöhnen, grob gesagt, ich hatte ihm wenn einen geblasen, wobei ich zu kurz gekommen und sträflich vernachlässigt worden war. Es sagte keiner, dass der Mann kein nachtragender, fieser Bastard war, aber ich erkannte an, dass ich Strafe verdiente, unter Anbetracht dessen wie viel dieser verstockte Mann mir an Zuvorkommen gab und so wollte ich nicht nachtragend sein und ertrug meine Durststrecke an seiner Seite stoisch, außerdem hatte ich ja immer noch Draco, der mich nicht hatte zu kurz kommen lassen.

In meinen Tagträumen versunken gestand ich mir ein, wie sehr ich Severus dann doch vermisst hatte und erinnerte mich an gestern Nacht, er schien definitiv zu wissen, was er wollte, aber das wusste Severus immer, denn als die anderen uns schließlich verlassen hatten und ich in sein Schlafzimmer gegangen war, hatte er mich auf das Bett geschoben und mich bestimmt zu sich gedreht, danach hatte er mich bestimmt auf die Matratze niedergedrückt. Als nächstes hatte er sich zu mir gebeugt und ich war verwirrt gewesen, da ich dachte, er wollte mich küssen, aber er hatte seinen Kopf gedreht und schien eher an meinem Haar zu schnuppern, bis er angefangen hatte seine schlanken Hände über meine Vorderseite gleiten zu lassen um mich geschickt zu entkleiden, dabei hatte er genüsslich, fast sofort selbstvergessen mit meinen Brustwarzen gespielt, als hätte auch er es vermisst mich zu berühren. Ich erinnerte mich, sehnsüchtig geseufzt zu haben, denn diese intenisve Behandlung hatte mich nach der anstrengenden Nacht wieder mich selbst spüren lassen und mich erkennen lassen, wie sehr ich seine geschickten Hände auf meinem Leib vermisst hatte.

Severus hatte eine Weile meine Brüste gestreichelt, bevor er seine Hände über meinen Bauch gleiten ließ, um schließlich mit seinen Fingerspitzen an den Seiten meines Oberkörpers entlang zu fahren. Mir war ein lustvolles Stöhnen entkommen. Sodann hatte er begonnen meinen Hals zu liebkosen und sein Gesicht in meiner Halsbeuge vergraben. Plötzlich waren leichte Stromschläge durch meinen Körper bis hinunter in meine Zehen gefahren. Wie gewohnt hatte er meine Hüfte fest ergriffen und sich eng und fordernd an mich gepresst.

Dadurch hatte ich seinen harten Schwanz gespürt. Endlich, hatte ich nur denken können. Endlich schien er bereit mir zu vergeben, auf dass er nicht mehr auf mich verzichten wollte, das realisierte ich und diese Erkenntnis hatte mich glücklich gemacht.

Als ich gespürt hatte, wie er rasch nach einem Kissen suchte, das er dann flott unter meinen Po schob, während ich erwartungsvoll auf dem Rücken lag, hatte ich es kaum noch erwarten können. Er war derweil zwischen meinen Beinen, bevor er sie übergangslos gepackt hatte um sie sich auf seine Schulter zu legen.

Zuerst war ich überrumpelt gewesen, aber dann hatte ich mich zurückgelegt und einfach vertrauensvoll abgewartet, wie er dann begann mich ungeduldig zu betasten um zu testen, ob ich für ihn bereit war. Als er die Bestätigung hatte, dass ich es nicht erwarten konnte ihn endlich wieder zu spüren war ein zufriedenes Ausatmen von ihm zu vernehmen gewesen, während ich einen erstickten Laut von mir gegeben hatte, da er sich mit einem einzigen, harten Stoß in mir versenkte, der mir die Luft aus den Lungen trieb. Er war so schrecklich tief eingedrungen. Tiefer, viel tiefer als wenn er mich in anderen Stellungen nahm. Als er sich dann nach vorne beugte, hatte ich fast schon schmerzhaft aufgekeucht. Aber Severus hatte sich am Anfang beherrscht, indem er mich vorsichtig fickte, um erst nach und nach fahrt aufzunehmen, aber dann war es so als hätte er zu lange in seiner Rachsucht ausgeharrt und wäre ungeduldig, denn auf einmal hatte er sich nur noch kraftvoll und heftig in mir versenkt.

Meine Hände hatte ich nutzlos in das Kissen gekrallt um mich von ihm einfach durch Sonne und Mond vögeln zu lassen. Ich hatte genüsslich die Augen verdreht als er so tief in mir gewesen war, dass ich an nichts mehr hatte denken können und wollen, was ein herrliches Gefühl war, während ich nur noch ein sich windendes Bündel unter dem stahlharten Körper gewesen war.

Er hatte sich immer wieder an mir gerieben, während ich das Brodeln in mir gespürt hatte. Ich war heftig unter ihm gekommen, dabei war er immer stürmischer und unkontrollierter in mich hineingestoßen um dann selbst mit einem dunklen Keuchen zu kommen. Er hatte mehrmals gepumpt, bevor er reglos auf mir zusammengesackt war, aber auch bei ihm hatte es Spuren hinterlassen, dass er mich seit einiger Zeit nicht mehr hatte nehmen wollen. Wie gut, dass ich derart gelenkig war, hatte ich noch spöttisch denken können, als er meine Beine rücksichtslos auf seinen Schultern hoch zu meinem Kopf gedrückt hatte, aber mir war es möglich gewesen dem standzuhalten und einfach nur noch nach Luft zu schnappen.

Bis ich ruhiger wurde, erst dann hatte ich mich geregt um meine Beine zu befreien, die dann hinabgeklappt waren, während er noch immer erschöpft auf mir gelegen hatte.

Diese endgültige Versöhnung zwischen uns war nicht nur nötig gewesen, sondern auch wunderbar. Ich wusste, ich würde nie wieder auf Severus verzichten können und er wusste es auch, wie mir sein süffisantes Grinsen offeriert hatte.

Aber wie immer kam die Realität zu rasch und so verließ ich Severus mit gemischten Gefühlen und wartete erst gar nicht auf Lucius‘ Einladung, während Severus einem Lehrertreffen entgegenging, nun da sich das Schuljahr dem Ende neigte und die Prüfungen für die 7. und 5. Klasse anstanden, war er schulisch sehr eingebunden.

Draco hatte sich auch noch nicht blicken lassen seit gestern und so schlüpfte ich rasch aus dem Schloss, nur um zu erkennen, dass unser schön präpariertes Schlachtfeld verlassen und leicht angesengt vor mir lag. Anscheinend war dieser tragische Schauplatz, nach Dracos Meldung schon von den DeathEatern entdeckt, gesäubert und gereinigt worden, denn von den Hinterlassenschaften der Twins war nichts mehr zu sehen.

Somit sah ich zu, ins Manor zu kommen. Dort empfing mich eine fast gespenstische Stille, also musste Draco schon wieder in Hogwarts sein um dort den Sonntag zu verbringen.

Bestimmt druckte der Tagesprophet momentan auf Hochtouren die Neuigkeiten über Fudge und damit war das Ministerium gewiss in heller Aufregung. Ich legte eine Hand schützend an die Manteltasche in der ich die Unterlagen trug, die ich gerade noch aus Fudge Haus gestohlen hatte als die Auroren gekommen waren.

„Wo befindet sich der Master?“, fragte ich und rief somit einen der diensteifrigen Hauselfen.

„In seiner Suite, Miss!“, ploppte und piepste es sofort und als ich mich brüsk abwandte ploppte es schon wieder und ich steuerte rasch Lucius‘ Gemächer an.

Mein Klopfen konnte man als sehr flüchtig betrachten, bevor ich die Tür aufriss um mich dann einem geschniegelten Lucius gegenüberzusehen, der wahrlich gut aussah in den taubengrauen Tönen, die er trug. Aufgrund meines plötzlichen Erscheinens blickte er mich reichlich konsterniert an und hob eine seiner weißblonden Augenbrauen an.

„Bitte?“, hauchte er blasiert.

„Verzeih… ich störe?“, fragte ich unwohl, während ich ihn genau begutachtete, er war ein schöner Mann, ein eiskalter Mann, der sich gerade nicht rührte.

„So könnte man sagen!“, kam es überheblich von ihm und seine Miene wirkte unwillig.

„Du willst weg?“, wagte ich mich fast todesmutig vor und trat über die Schwelle ein.

„Ich habe eine Verabredung!“, zeigte er sich brüsk über meine neugierige Frage und seine langen, blonden Strähnen flogen über seine Schulter.

„Oh, auf Freiersfüßen!“, meinte ich spöttisch, woraufhin ein verärgerter Ausdruck über sein aristokratisches Gesicht huschte und ich wusste instinktiv, dass ich richtig lag. Nach dem für ihn erfolgreichen, gestrigen Abend schien er eine Frau, Dame, Freundin, Schlampe oder was auch immer aufsuchen zu wollen. Bei dieser Erkenntnis konnte ich nicht verhindern, dass ein widerwilliger Ausdruck über mein Gesicht glitt.

„WAS WILLST DU HIER?“, brauste er kalt und ungehalten auf. Tja, da verstand der Gute wohl keinen Spaß, wobei es mir selbst nicht schmeckte, zu erkennen, dass er anscheinend Ersatz für Mrs. Edgecombe gefunden zu haben schien, aber es ging mich absolut nichts an.

„Verzeih, ich wollte nicht auf deine Aufforderung warten, ich wollte es hinter mich bringen!“, bekannte ich leise, dabei versuchte ich dies beschwichtigend zu erklären, aber ich schaffte es nicht ganz meine ablehnende Laune aufgrund seines offensichtlichen Vorhabens aus meiner Stimme zu verdrängen und so klang ich leicht schnippisch.

„Ohhhhh… du wolltest es hinter dich bringen? Denkst du nicht, dass dies in meiner Entscheidung liegen sollte, wann du hier zu erscheinen hast NACH dem Desaster was gestern geschehen ist?“, fauchte er mich ungehalten an, als ich mich selbst schalt und ich wieder mit meinem wankelmütigen Glück haderte, denn es wäre bestimmt besser gewesen, ihm erst zu begegnen, wenn er befriedigt von seinem Date wiederkam und es ihm in den Kram passte mich zu bestrafen als nun wagemutig vor ihm zu stehen und es zu fordern! Es mutete etwas irrsinnig von mir an, dass ich es gar nicht erwarten konnte, dieser shit Gryffindor in mir!

Ich hatte aber auch immer Glück. Eigentlich hatte ich gedacht, dass er sehr zufrieden wegen seinem gelungenen Coup gegen Fudge wäre, trotzdem lief ich nun einem unbefriedigten Mann über den Weg, schlechter konnte es wohl nicht laufen.

„Okay, Lucius! Du gehst jetzt… wo auch immer du hin willst… und dann komme ich heute Abend wieder?“, bot ich provozierend frech an, worauf sich seine dunkelgrauen Augen zu gefährlichen Schlitzen verengten, als ich mich rasch umwandte und zur Tür wirbelte, ohne groß auf seine Reaktion warten zu wollen.

„Wehe, du wagst es über diese Schwelle zu treten…“, hisste er befehlend auf und näherte sich mir langsam, lauernd und schleichend, also stoppte ich abrupt bei dieser unverhohlenen Drohung. Mit dem Gesicht zur halbgeöffneten Tür verharrte ich abwartend.

„Brav… ich war so zufrieden, als dies alles mit Fudge über die Bühne gebracht war und dann kam ich HEIM! Kannst du dir vorstellen, wie begeistert ich war, als ich von Draco empfangen wurde?“, wisperte er gefährlich leise. Ich verstand ihn sehr gut, da er sehr nah, an sich zu nah, nämlich direkt hinter mir stand und sich soeben mehr oder weniger in mein Haar beugte, wobei sein warmer Atem über meine Haut strich. Seine Stimme sandte mir Schauer über den Rücken, unterdessen wagte ich keinen Muskel zu rühren, dabei roch ich seinen eigenen markanten Geruch.

„Wobei,… seine Anwesenheit störte mich nicht mal, eher das was er mir zu verkünden hatte! Umso erstaunlicher, dass du freiwillig erscheinst, denn der Rest der degenerierten Bande würde sich verstecken und es nicht wagen vorher hier aufzukreuzen!“, zischte er ungehalten in meinem Nacken, bis ich brüsk herumwirbelte.

„Willst du mich wirklich mit diesen Idioten vergleichen?“, fuhr ich ihn harsch an und sah mich seinem Gesicht sehr nahe konfrontiert, denn er stand noch immer, leicht zu mir herab gebeugt, mir direkt gegenüber. Kämpferisch funkelnd blickten wir uns in die Augen, wobei es in meinen Augen mühsam unterdrückte Wut über die Frechheit war, mich mit diesen degenerierten Idioten zu vergleichen, bei ihm aber eher Spott, denn auch wenn seine Haltung seitdem ich eingetreten war aggressiv wirkte, hatte er sich ansonsten völlig im Griff und war bisher eiskalt gefasst.

„Derart empfindsam?“, hauchte er süffisant und schenkte mir einen sparsamen Blick.

„Oh bitte, mit diesem, diesem… Gesockse verglichen zu werden schmeichelt nicht wirklich!“, erwiderte ich erbost durch zusammengebissene Zähne und beherrschte mich mühsam, da ich seinen Spott durchaus erkannte und mich nicht provozieren lassen wollte, schließlich liefen unsere Begegnungen auch so schon oft genug aus dem Ruder und endeten hoch dramatisch und diesmal war wahrlich viel geschehen, denn ich hatte meine Truppe verloren.

„Verständlich… ich kann aber immer noch nicht nachvollziehen, warum es dir derart eilt…“, warf er nun klirrend kalt ein, richtete sich bei dieser Feststellung auf und sah nun blasiert, aber auch interessiert auf mich hinab und wich meinem intensiven Blick keine Sekunde aus.

„Lucius, Strafe bleibt Strafe, egal wann sie kommt, aber ich hab so viel zu tun und am Montag ist wieder Unterricht! Ich weiß, dass du an derartig Belangloses nicht denkst, ich schon, schließlich darf ich nicht auffallen und Dumbledore hat mich eh schon auf dem Kieker und sorry aber ich kenn doch deine unvorstellbare Kreativität, also ja, ich möchte es hinter mich bringen!“, zählte ich ihm absolut emotionslos meine sehr nüchternen Gründe auf, die alle über meine ungewisse Nervosität hinwegspielen sollten, aber er glaubte mir augenscheinlich nicht wirklich, denn er lüpfte eine seiner eleganten Brauen, um mich zu taxieren, dann huschte ein fast bedauernder Ausdruck über seinen Blick, der gar nicht zu dem ansonsten so gefühlsarmen Mann passen wollte.

„Du hast deinen Trupp verloren!“, stellte er nun recht rau fest, abrupt unterbrach er unseren Blickkontakt und rauschte zackig zu einem der großen Fenster, dabei blickte er angestrengt hinaus in den weitläufigen Park das Manors, als ich mich aufraffte zu antworten. Am liebsten hätte ich mir meine Arme um meinen Leib geschlungen um mich zu halten, denn es hatte sich alles seit gestern Nacht so sehr verkompliziert, doch natürlich tat ich das nicht, sondern hielt mich gerade.

„Leider und ja, so wie es aussieht. Draco hat mich über seinen Fund heute Morgen in Kenntnis gesetzt, wobei ich nicht anwesend war, da ich deinen Auftrag mit Fudge ausgeführt habe!“, log ich eiskalt und ohne rot zu werden, mir der Gefahr durchaus bewusst, dass Lucius es merken würde aber was bliebe mir anderes übrig als ihm lapidar zu gestehen, dass ich 2 meiner eigenen DeathEater gekillt hatte? Das war keine wirkliche Option.

„AHA und ich soll glauben, dass Zentauren in der Lage waren, deine von dir trainierte Gruppe zu beseitigen? Inklusive eines wildwütigen Werwolfs kurz vor der Wandlung?“, fasste er hochnäsig zusammen, dabei sprach er sehr leise aber auch sehr akzentuiert, währenddessen starrte ich die ganze Zeit auf seinen sehr geraden Rücken in dem tailliert geschnittenen, taubengrauen Gehrock.

„Nun, danke für das Vertrauen, dass du denkst, dass meine Männer so gut sind, aber sie waren führerlos! Scabior ist verletzt und ruht und der intelligentere der beiden Werwölfe war auch nicht dabei! Ich kann mich noch nicht vierteilen!“, verteidigte ich mich rasch, versuchte aber auch recht ruhig zu blieben und es so wenig wie möglich wie eine Rechtfertigung klingen zu lassen.

„Bedauerlich!“, spottete er böse, als er zu meinem eigenen Erstaunten tief seufzte „Der Lord wird nicht erfreut sein!“, irritiert blickte ich weiterhin zu ihm, wie er noch immer stoisch hinaus sah und war leicht perplex.

„Ich weiß, deshalb ist meine Bestrafung durch dich, gerade nach seiner Bestrafung letztens, unumgänglich!“, resümierte ich ernüchtert und spielte auf den Vorfall an, als mir der Lord den Cut an der Wange verpasst hatte, denn lieber ließ ich mich von Lucius strafen als mich dem Lord auszusetzen.

„Wohl wahr! Aber möchtest du mir erzählen was sich davor abgespielt hat?“, fragte er fast lauernd nach, aber er wandte sich nicht zu mir um. Ich blickte immer noch auf seine Rückfront und ich fragte mich leicht unwohl, was er meinte zu wissen. Stellte er mir eine Falle, schoss es mir in den Sinn, aber ich hatte keine Zeit dies abzuwägen.

Draco hatte ihm bestimmt nichts gesagt, schon gar nicht, dass ich mit dafür verantwortlich war, dass zumindest Pyrites und Kendrick nicht mehr unter den Lebenden weilten, oder sprach Lucius vom Gewölbe?

Ich wünschte mir wirklich, mehr in diesem Menschen lesen zu können, als ich es tat, aber unter dem Wort „davor“ steckte so viel mehr, dass ich damit nichts anzufangen wusste.

„Lucius, wenn du dich nicht bald beeilst, wirst du nie zu deinem Date kommen!“, zeigte ich mich in meiner Not vom Thema abzulenken erneut provokant, versuchte Zeit zu schinden um eine Antwort zu finden, woraufhin er urplötzlich auf dem Absatz herum wirbelte. Alles in ihm schrie danach, dass ich Majestätsbeleidigung begangen hatte.

„Was maßt du dir an!?“, fuhr er mich eiskalt, aber auch schrecklich böse an und nun zeigte sich nicht nur in seinen gefährlich aufgebracht funkelnden Augen, wie es in ihm aussah, sondern auch in seiner vor Wut verzogenen Miene, dass er sich über mich und meine Anmaßung ärgerte.

„Oh, verzeih, ich wollte dir nicht zu nahe treten, aber sonst bist du auch immer bereit, mir meine Grenzen zu zeigen!“, fügte ich wenig zurückhaltend hinzu und war mir bewusst, ich bewegte mich auf verdammt dünnem Eis, aber langsam riss auch mir der Geduldsfaden, vor allen Dingen, wenn man bedachte, dass ich von den gestrigen Strapazen der Nacht noch nicht wieder völlig genesen war und mich in einer gefährlichen Stimmung befand, Lucius nicht zu viel nachzugeben, aber ich verstand gerade seine Zurückhaltung nicht.

Ja, ich wollte eigentlich nicht, dass sich die Situation zwischen uns wieder hochschaukelte, aber mich ducken, den Kopf einziehen und zurückstecken wollte ich auch nicht. Ich wusste, meine Strafe stand so oder so an und meine Position bei Lucius war dafür momentan sowieso schlecht, seine Laune mies, daran hätte eine unterwürfigere Haltung meinerseits auch nichts geändert, so hielt mich mein Stolz hoch.

„Her… HERMIONE!“, hisste er stockend, empört auf und ich verstand nicht wirklich, was für ein Problem er hatte, war aber überrascht, dass er meinen Namen so in den Raum warf.

„Soll ich schon in die Kerker gehen?“, kam es zynisch von mir und ich wusste, damit provozierte ich ihn noch weiter, aber den Punkt, an dem ich in meinen Augen noch hätte umschwenken und ihn besänftigen können, hatte ich längst überschritten. Er überrumpelte mich, da er plötzlich so dicht vor mir stand, dass meine Nase fast sein Hemd berührte. Ich legte meinen Kopf in den Nacken und konnte nur schwer zu ihm aufblicken, da er so dicht vor mir stand, aber auch er sah eindringlich auf mich herab.

„Du kannst es gar nicht abwarten, oder wie? Stehst du seit neuestem auf diese Art der Behandlung? Auf den Schmerz?“, brauste er ironisch auf und seine Stimme zischte wie eine Peitsche durch die Luft. Seine Miene wirkte sehr gezwungen beherrscht und ich bemerkte, wie es in ihm brodelte und ich nahm an, dass es sein Zorn auf mich war und mir hätte ein weiteres Warnzeichen sein müssen nachzugeben, aber das tat ich nicht. Ich selbst war zu stur. Dass so deutlich für mich ersichtlich war, wie aufgebracht er war, war nicht normal und hätte mich das Ganze vorsichtiger angehen lassen sollen.

Dieser Mann machte mich unsäglicher Weise wütend und ließ meine sonst derart kontrollierten Gefühle überkochen. Er brauchte doch gar nicht so zu tun, als würde er es nicht aus tiefsten Herzen genießen, was er nun mit mir machen konnte und es schließlich schon getan hatte.

Ich hasste es, wie er gerade spielte, als wollte er mir nicht wehtun!

ER konnte gar nichts anders, als mir wehzutun! Schließlich hatte er es schon oft genug getan. Und offensichtlich genoss er es immer, das hatte er doch zu genügenden Gelegenheiten gezeigt, dass er es konnte, ohne Rücksicht und mit Spaß an der Freude.

UND er genoss es regelmäßig, warum zauderte er gerade nun derart, wo außer Frage stand, dass nichts daran zu ändern war? Denn wenn Lucius es nicht tat würde es der Lord tun müssen, um ein Exempel zu statuieren und davor graute mir mehr als vor jeder Strafe von Lucius.

„Oh Lucius, ganz ehrlich, nicht wirklich! Aber ich weiß doch, wie sehr dir dies zusagt, dann lass uns beginnen! Ich kenne mein Schicksal und nehme es an!“, erwiderte ich betont kalt und wich seinem lodernden Blick kein Stück aus. Auch er musste sehen, wie wütend ich war, denn wirklich verbergen konnte ich es nicht mehr.

„Na dann bitte, so sage mir, wie ich dich strafen soll? Vielleicht hilfst du mir, schließlich habe ich das Ende von Lupins Ableben nicht mehr miterleben können! Vielleicht inspiriert es mich?“, ätzte er nun regelrecht, etwas was mir fast die Füße unter dem Boden wegzog und so zuckte ich einen minimalen Schritt zurück und brachte Abstand zwischen uns.

Wusste er es?

Hatte Severus es ihm gesagt? Wie weit konnte ich Severus trauen?

Er stand immer hinter Lucius, immer! Wie hatte ich annehmen können, dass er zu mir halten könnte und zu Harry?

Das war grotesk, er hatte es Lucius gesagt, oder?

Ich versuchte mich selbst zu beruhigen, denn Lucius zeigte nicht, dass er etwas wusste, schien sich nun wieder völlig unter Kontrolle zu haben und blickte kalt auf mich hinab. Er wartete nur ruhig ab und ich war mir nicht sicher, ob er so verharren würde, wenn er sich sicher wäre, dass ich ihn hintergangen hatte!

Genau, er konnte es nicht wissen, beruhigte ich mich selbst, sonst wäre ich schon längst in Ketten gefesselt und würde blutend den Boden besudeln, denn in seiner Rachsucht wäre er bestimmt nicht zu bremsen gewesen und hätte garantiert nicht so lange abgewartet, nicht bei mir, auch wenn er sonst eher der Typ war, der seine Rache langfristig plante und kalt genoss!

Also schenkte ich ihm nun ein bemüht sarkastisches, sehr überhebliches Lächeln.

„Oh, willst du es sehen? Ich war individuell und einfallsreich!“, höhnte ich fies, dabei grinste ich böse und er schenkte mir einen sehr eindringlichen Blick, der mir wieder Unbehagen bescherte, denn er sagte nichts, wirkte aber mühsam beherrscht, seine Maske begann wieder zu bröckeln, was mich mehr als erstaunte. Es hätte mich warnen sollen, dass Lucius so aufgebracht schien und offenbar etwas in ihm brodelte, aber ich überging es und wollte weiterhin nicht vernünftig werden.

„Dass du einfallsreich bist, kann wahrlich keiner abstreiten!“, warf er blasiert ein und blickte abwartend auf mich hinab, einen Mundwinkel abschätzig verzogen. Es klang reichlich doppeldeutig in meinen misstrauischen Ohren.

„Na, ich bitte dich, der wahre Meister bist doch du im Foltern, im Schmerzen bereiten!“, ätzte nun ich gehässig zurück, aber mein süffisantes Gebaren schien ihn nur noch mehr zu reizen, indem ich eine lässige, wegwerfende Geste vollführte. Offenbar war er fast am kochen, so wie er gerade seinen Kiefer zusammenpresste, aber noch beherrschte er sich weiterhin, wobei es wirkte als würde er mir am liebsten etwas um die Ohren hauen, wenn ich auch nicht wusste was und irgendwie reizte es mich nur noch mehr ihn weiter zu provozieren, warum war mir nicht ganz klar. Was war es was mich so ungemein antrieb und störte und dazu brachte ihn immer mehr zu provozieren?

„Weißt du was? Ich gehe vor und du ziehst dich um, nicht dass noch mein Blut deine schönen Sachen verschandelt, vor allem wenn du zu deiner verspäteten Verabredung kommst, denn du musst sie ja nicht gleich so schocken, nicht dass die Gute in Ohnmacht fällt!“, hisste ich bitterböse auf. Was mich weiterhin ritt es so zu übertreiben, keine Ahnung, ich versuchte auch gar nicht zu hinterfragen, was mich so gemein sein ließ, nur dass mich der Gedanke, dass er zu wem auch immer ging, mir einen bitteren Beigeschmack verursachte. Unterdessen öffnete ich langsam meinen Mantel und präsentierte ein schlichtes, dunkelblaues Kleid, das für einen Sonntag in Hogwarts mehr als angemessen war und ließ den Mantel fast lasziv zu Boden gleiten.

„Treib es nicht zu weit!“, wisperte er sehr leise und gefährlich beherrscht. Er wirkte als würde er zittern unter meiner aufreizenden Art.

„Bitte?“, zeigte ich mich absichtlich arrogant, während sich seine Augen gefährlich verengten.

„Hast du eine Vorstellung, was ich einem der anderen antun würde wegen dem was dir passiert ist?“, zischte er kalt und mir entging das bedrohliche Funkeln in seinen Augen nicht, das so gar nichts Gutes verhieß, doch noch immer ignorierte ich stur, dass die Situation sich immer mehr gefährlich hoch schaukelte, auch wenn ich das zu Anfang hatte vermeiden wollen. Ich musste erkennen, dass ich dramatisch scheiterte. Auch fiel mir auf, dass er mittlerweile seine Hände immer wieder zu Fäusten ballte um sie dann gezwungen beherrscht wieder zu öffnen und versuchte sich zu entspannen.

„Tja, nein! Noch nicht, ich sag doch, du bist der Kreativere von uns beiden, aber ich bin mir sicher, gleich werde ich es wissen, oder? Oder wirst du weich? Verlierst du den Biss?“, reizte ich ihn mit rauchiger Stimme. Ich war provokant ohne Ende und trieb unseren Streit auf sie Spitze. Es fehlte nur noch, dass Lucius laut wurde, aber dafür war er weder der Typ noch würde er sich so gehen lassen, dennoch zeigte er mir seine eisige Wut und wir hatten wohl einen handfesten Streit, den ich immer weiter anheizte, was Lucius ganz offenbar nicht zu gefallen schien.

„AUF DIE KNIE!“, schien ich nun endgültig zu weit gegangen zu sein, als er mit leisem Ton aufbrauste, somit sank ich übergangslos auf die Knie, ich wusste in dem Moment, ich war sehr weit gegangen!

Vielleicht zu weit? Warum musste ich ihn immer fordern und triezen?

Hermiones Sicht ende

Lucius Sicht

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