When Hermione Fights
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 Kapitel 80-81

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queenie
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Kapitel 80-81 Empty
BeitragThema: Kapitel 80-81   Kapitel 80-81 EmptyDo Feb 09, 2012 2:25 am

Die Lichtgestalt „Dumbledore“


Als ich am frühen Morgen in den Turm floh, um vor Harry fertig zu werden, ging mir diese wunderschöne und mal wieder viel zu kurze Nacht im Kopf herum. Ich hatte mich an meinen Plan gehalten und Draco nichts von Minna erzählt und so nahmen die Pläne immer konkretere Formen an. Heute würden die Ferien beginnen und fast alle Fünftklässler würden im Schloss bleiben, um sich auf die ZAG-Prüfungen vorzubereiten und sich zu überlegen, was sie bei den Berufsberatungsgesprächen sagen wollten.

Ich könnte McGonagall und selbst Umbridge einen Schock fürs Leben verpassen, wenn ich als Berufswunsch Lügnerin, Diebin, Spionin, Mörderin und Schwarzmagierin aufzeigen würde. Das wäre doch viel einfallsreicher als Aurorin, oder? Dies kam aber nicht in Frage, dann müsste ich mich ja selbst nach Askaban überstellen, soweit kam es noch!

Ach, das wäre zu herrlich, ich war gerade so zynisch, da ich mich echt nicht ernsthaft mit der Zukunft von in zwei Jahren auseinandersetzen konnte, vielleicht lebte ich da gar nicht mehr. Ich meine, bei meinem Lebensstil und dem mich begleitenden Glück, war die Aussicht jetzt nicht wirklich rosig.

Zog man dann auch noch in Betracht, dass ich zwischen drei narzisstischen Slytherins stand, die alle auch noch die Ehre hatten, sich früher oder später Death Eater zu schimpfen, dann sah die zu erwartende Zukunft sehr fragwürdig aus. Warum sollte ich dann jetzt darüber rätseln und fabulieren was ich werden wollte?

Harry war immer noch sehr ruhig und wortkarg, ihn schienen die Gedanken an das Vergangene noch zu fesseln und so hoffte ich, dass er in den Ferien genügend Zeit und Ruhe finden würde, sich über seine Gefühle klar zu werden und dann bereit dafür zu sein, Entscheidungen zu treffen.

Als beim Abendessen wieder einmal die Halle verstummte und alles zum Eingang starrte und juhujuhujuhu, ich war diesmal nicht involviert, sondern… tamtamtam… Marietta, die Verräterin Edgecombe hatte ihren großen Auftritt.

Sie hatte früher gleichlanges, schulterlanges, dunkelblondes Haar getragen, nicht weiter auffällig, nun trug sie Pony, sehr erheiternd, wie ich fand, nur leider war der darunterliegende Schriftzug so auffällig, dass der ganze Pony nichts half. Die tiefe und großflächige Narbe zog sich über die ganze Stirn und war mit hässlichen Pickeln übersät. Und die Mädchen tuschelten besonders aufgeregt über Marietta, die ja zusätzlich zur äußeren Brandmarkung auch nichts sagen konnte und ich muss sagen, mir ging es so was von am Allerwertesten vorbei, dass sie nun mit Tränen in den Augen durch die Gegend sah. Selbst schuld, meine Liebe, alles hatte seinen Preis!

An ihrer Seite war Cho und sie stützte besorgt die sich so schwächlich zeigende Petze und blickte böse und aufgebracht in die Runde der tuschelnden und lästernden Schüler.

Ich konnte Ron deutlich hören, der „Oh, Merlin, die sieht ja schrecklich aus! Das ist ja voll hässlich…“, mit so viel Takt und so laut heraus posaunte, dass es von den Wänden fast wie ein Echo widerhallte, was Marietta nun zum krampfartigen Heulen veranlasste und Cho ihn bitterböse anfunkeln ließ. Draco stieß mal wieder dieses herrlich vernichtende Lachen aus, das so trocken und gemein war, nur diesmal war ich mir nicht sicher, ob er nicht mit Ron übereinstimmte und nicht zwecks Rons fehlenden Feingefühls lachte.

„Tja, das kann passieren, wenn man nicht den Mund hält!“, zischte ich leise, da die beiden Mädchen aber gerade auf unserer Höhe waren, schauten sie mich böse an und ich schenkte den beiden den Blick, den ich Pansy oder jemand anderem schenken würde, der mich verarschte. Ich hatte immer gesagt, man wollte mich nicht zur Feindin, da konnte man nur verlieren. Ich würde ja den beiden dringend ein „Interview“ mit Rita an Herz legen, dachte ich besonders bissig und sehr sarkastisch.

Aber vor meinem schneidend scharfen Blick, in dem sich wohl meine Wut spiegelte, wichen sie zurück, schlau!

Nun zupfte Harry an mir und forderte meine Aufmerksamkeit.

„Duuuu, ich bin heut Nachmittag Cho begegnet und… wir haben uns zerstritten. Darüber, dass sie mir erzählt hat, dass der Petze nichts anderes übrigblieb als uns zu verraten, da Umbridge sie erpresst hätte und dass ich das verstehen müsse. Ich hab sie gefragt, ob sie spinnt, man hat immer die Wahl! Das ist meine Überzeugung. Und dann hat sie dich angemacht, was das für Zauber wären, die du auf den Vertrag gelegt hättest und wie man sie wieder wegbekommt… tja, meine Antwort hat ihr, glaube ich, nicht gefallen!“, grinste er mich nun schelmisch an und blickte mit mir zu den beiden Mädchen, die sich an den Ravenclawtisch gesetzt hatten und neugierig von allen Seiten beäugt wurden. Viele warfen Marietta angeekelte und abgestoßene Blicke zu, einige rückten sogar weg als wäre sie ansteckend, tja, „Kinder“ konnten so gemein sein.

„Nun bin ich neugierig!“

„Ich hab ihr gesagt, dass das halt nun mal für ihre Freundin Pech ist und du viel zu brillant wärst, als dass da was zu machen wäre und sie nicht auf dumme Ideen kommen soll, da der Zauber uns alle immer noch schützt… tja, dann wollte sie mir eine runterhauen, aber dank Quidditch hab ich halt gute Reflexe… ich glaube, ich war nicht nett?“, meinte er da zwischen schelmisch und unsicher hin- und hergerissen, anscheinend färbte ich ab.

„Harry, du schockierst mich!“, strahlte ich ihn glücklich an.

„Muss ich bei dir gelernt haben!“, lachte er nun und zeigte seine Grübchen, ich boxte ihm verspielt gegen den Oberarm, unser Flirten blieb natürlich nicht verborgen und damit waren auch wir wieder ein Gesprächsthema als Ginny auf einmal, schick geschminkt und mit hochgesteckten Haaren, händchenhaltend mit Dean die Halle betrat und immer wieder heiße Blicke an Harry schickte.

Harrys Reaktion war, das Verdrehen seiner Augen und ein besorgter Seitenblick auf Ron.

Ich versteckte mein Grinsen in meiner Kaffeetasse und inhalierte den würzigen Duft und dachte mir, dass ich Ginny echt nicht verstand, sie würde ihn so nicht eifersüchtig machen. Eher erlangte sie dadurch den Ruf einer Schlampe, so würden das Lav und Pav auslegen, ich würde so etwas niemals sagen, das was ich bald wieder tun würde, das war nicht nur schlampenhaft, das war nuttig, also stand mir kein Urteil zu. Wie hieß es so schön, wer unschuldig ist, der werfe den ersten Stein, da fiel ich mit Sicherheit nicht darunter.

Ron hatte es noch nicht bemerkt, da er an Lavenders Lippen hing und sie anbetete, diese kicherte in einer Tour gekünstelt, schüttelte ihr langes, in leichten Locken fallendes, blondes Haar affektiert und zeigte sich noch immer sehr erschüttert über das Schicksal von Marietta und schlachtete dort genüsslich ihre Sensationsgier aus.

„Ich fass es nicht, Ginny hat sich Dean geschnappt!“, kam es von Harry ungläubig „Hoffentlich steht Ron darüber!“, warf er einen unsicheren Blick auf unseren roten, temperamentvollen Freund.

„Nun, an sich geht es ihn nichts an! Möchtest du Ginny ärgern?“, blinzelte ich ihn verschwörerisch an.

„Was schwebt dir vor?“

„Gratuliere ihr!“, riet ich und Harry lehnte sich sofort am Tisch vor und rief:

„Hey, Dean, Gratulation, dir auch, Ginny!“, sagte Harry ehrlich und zeigte ein Strahlen, was Ginny eher geschockt aus der Wäsche sehen ließ. Sie blickte ihn leicht perplex an und so wurde auch Rons Aufmerksamkeit auf das neue Paar gezogen.

„Ey, Kumpel, zu was gratulierst du denn den beiden?“, strahlte Ron noch ganz von Lav erfüllt.

„Äh, dazu, dass sie anscheinend ein Paar sind!“, meinte Harry vorsichtig, was dazu führte, dass sich Rons Augen von einer Sekunde zur nächsten verdüsterten und er die zwei scharf ins Visier nahm.

„Was? Dean…“, ging es los und Ron steigerte sich schon sehr rein. Ginny keifte, dass ihr Liebesleben Ron mal so was von nichts anging und ich amüsierte mich köstlich, so was half doch, die weniger schönen Gedanken zu vertreiben.

Die letzten Tage waren erfüllt von Arbeit gewesen, auch wenn meine Besuche bei Snape rar gesät waren, da er, wie es schien, des Nachts sehr beschäftigt war. Lucius schien nun auch, dank des neuen Artikels über die Unfähigkeit des Ministeriums und darüber, dass Dumbledore die Biege gemacht hatte sowie wegen der Spekulationen über die Rückkehr des Unnennbaren, die nur so in den Himmel schossen, sehr beschäftigt. Auch der Dark Lord schien seine Leute gut auf Trab zu halten und ich war nicht mal traurig darum, Snape nun nicht zu häufig zu sehen, das half mir, mich gegen das Kommende zu wappnen. Und so trafen wir uns alle im Raum der Wünsche, da wir nicht zu Snape konnten, endlich hatte ich ihn den beiden Slytherins zeigen können. Beide zeigten sich überwältigt, dass es so was in Hogwarts gab und nützten den Raum frenetisch. Hier setzten wir auch unser körperliches Training fort, da Snape uns ein Nachlassen in unserem Training nicht verzeihen würde, dieser Mann war in allem was er anpackte sehr fordernd.

Wir hatten die Ferien zur Hälfte hinter uns gebracht und heute war der Tag, auf den ich mich die ganze Zeit vorbereitete. Es war so weit!

Ich stand nackt im Badezimmer und war ganz alleine, es war früher Nachmittag und ich war noch tropfnass von der Dusche und als ich abgetrocknet vor das Waschbecken trat, auf dem meine präparierte Salbe stand, die mit Einhornblut versetzt war, blickte mir mein besorgtes Gesicht mit den angespannten Zügen aus dem Spiegel entgegen.

Nach einem ergebenen Stöhnen strich ich nun ein wenig von der wertvollen Essenz auf das am Bauch leicht links versetzte, mich zeichnende Mal, das Wappen der Malfoys! Das aufwendig verschnörkelte „M“. Ich betete, dass es wirkte, da wirklich alles, aber auch alles versagt hatte was ich getan hatte! Nichts hatte geholfen, keine Tränke, keine Salben, alle weißen und schwarzen Sprüche zum Verschleiern und Verdecken, nichts! Ich hatte selbst im Raum der Wüsche intensiv geforscht, hatte aber nun die Erkenntnis, dass das was mir Draco da verpasst hatte, so was von endgültig bindend war, wie es in der magischen Welt ging, daher gab es auch nichts was es verbergen konnte.

Meine einzige, verzweifelte Hoffnung hing nun an meiner eigenen Erfindung, denn wenn Snape dieses Mal auf mir ausmachen sollte, war ich mir nicht sicher, wie er reagieren würde? Aber positiv vermutlich nicht und sich freuen würde er sich auf keinen Fall.

Und so fuhr ich gedankenversunken mal wieder die Linien der schwarzen Tätowierung nach und verteilt die kühle, cremige Salbe darauf, die aufgrund des Blutes leicht silbrig schimmerte und sich auf der Haut kribbelnd erwärmte.

Und nun starrte ich gespannt und gebannt auf das Ergebnis, ich wartete mit wild klopfendem Herzen was passierte und betete im Stillen vor mich hin und… und…und…

Verhaltene Freude keimte in mir auf. Die starke, kräftige, satte, schwarze Farbe, wurde zusehends blasser und blasser, bis es wie ausgewaschen aussah und so tunkte ich meine Finger wieder in den wertvollen Topf und wiederholte die Prozedur und es wurde noch ein wenig heller.

Als ich nach dem fünften Mal genervt aufgab. Ganz verschwinden würde es wohl nicht, stöhnte ich genervt und gequält auf und hielt nun das fast nicht mehr sichtbare, fast wie durchscheinend wirkende Mal mit meiner Hand zu, zog sie weg und blinzelte wieder hin.

„Mhmhm…“, wenn man nicht wusste, dass es da war, sah man es nicht gleich, besser würde es nicht werden, toll, ganz toll, zuckte ich nun frustriert die Schultern und strich noch etwas auf meine andere Narbe an der Seite, in der mal das Messer von Bole gesteckt hatte und drehte den Topf zu. Jetzt blieb nur noch abzuwarten, wie lange es hielt, bisher hatte ich bei Narben oder Verletzungen die durchschlagenden Zeiten von acht bis zehn Stunden Wirkung erreicht, aber ein weniger gutes Gefühl sagte mir, dass ich die Hoffnung in diesem Fall nicht haben sollte. Und da ich Snape erst um neun, also erst in über sechs Stunden, treffen würde, würde ich die Salbe mitnehmen, sicher war sicher.

Ich hatte mich von der Schulschwester krankschreiben lassen und mein Geminio Zwilling lag schlafend im Bett. Alle dachten, ich hätte es beim Lernen übertrieben und wäre kurz vor einem Zusammenbruch, zusätzlich hätte ich das monatliche Problem, das uns Frauen befiehl. Und folglich war ich krank und hätte für heute meine Ruhe, die anderen trieben sich eh draußen herum und genossen den sich immer mehr ankündigenden Frühling und die Freiheit, den Mauern des manchmal düsteren Schlosses zu entkommen, aus vollem Herzen und versuchten so, der gedrückten Stimmung im Schloss zu entkommen, die seit Umbridge hier war herrschte.

Ich lief noch immer nackt durch den Raum und legte gerade meine Dolche an meine Oberschenkel an, dann wandte ich mich meinem Kleid zu, auf Unterwäsche verzichtete ich wohlweislich, würde ich eh nur verlieren also warum anziehen? Ich entschied mich für ein langes Kleid. Die Ärmel gingen bis zur Mitte des Unterarms, es hatte einen eckigen, großzügigen Ausschnitt und betonte meinen Busen, es endete leicht über den Knien und der Clou, mit dem ich zu verhindern hoffte, meiner Bekleidung verlustig zu gehen, es wurde ein Miederband um den Bauch geschlungen, was die Taille betonte und im Rücken verschnürt war. Das Kleid war in einem dunklen, warmen, braunen Ton gehalten und das beigefarbene, samtene Miederband würden die blonden Haare von mir gut betonen.

Geschminkt hatte ich mich schon und nun, fand ich, sah ich gut aus, verstaute noch meinen weißen Zauberstab am Holster an meinem Arm und war dankbar, dass andere das nicht sahen und auch nicht fühlten, aber ich würde, kurz bevor ich in das Zimmer zu Snape ging, meine Waffen ablegen und in meinem Mantel verstauen.

Als ich mich so fertig in unserem Standspiegel im Schlafsaal betrachtete, fand ich, dass es gelungen aussah und legte mir nun den schwarzen Mantel über, der mich wieder in diese finstere Gestalt der Schatten verwandelte, dann verschwand ich auch schon im Nichts und der Spiegel zeigte auch kein Abbild mehr von mir, nur das hinter mir verlassene Zimmer, das sich im Spiegel reflektierte. Es war doch wunderbar, was mit Magie möglich war und was alles ging, die Unsichtbarkeit war schon was Tolles. Die Twins waren informiert, dass ich bis spät nachts verschwinden würde, aber nur sie, lasst es mich so sagen, sie waren nicht erfreut gewesen und dass ich Draco nicht sagte, dass ich das Schloss verließ, das fanden sie nicht richtig. Scheiße, wir hatten uns darüber fast in die Haare bekommen, aber nun gut, ich hatte mich durchgesetzt, seufzte ich wehmütig, denn es behagte mir selbst gar nicht, aber es brachte nichts und deshalb schlich ich nun leise durch den verlassenen Turm, Richtung Kerker, um über den Geheimgang zu verschwinden.

Ich stand an meinem ersten Ziel an diesem Tag, die Luft war schön warm und duftete herrlich frisch, nach dem langen Winter war es belebend, dass nun endlich die Sonne wieder hervorkam. Dieses kleine, beschauliche Dorf, das im Südwesten Englands lag, war zu niedlich, wie es friedlich vor mir lag und in seiner Idylle erstrahlte, dieses Dorf war uralt, einer unserer Schulgründer wurde hier geboren.

Godric´s Hollow war ein typisch englisches Dorf, in dem sich magische und nicht-magische Menschen angesiedelt hatten.

Mein Ziel war eine alte, relativ bekannte Dame in der Welt der Zauberer, deren Name war Bathilda Bagshot, sie lebte schon lange hier und war mittlerweile recht alt aber ich hoffte, gerade aufgrund ihres Alters, einige wichtige Informationen zu erhalten.

Sie war eine bekannte Historikerin der magischen Welt. Ihr Buch „Geschichte der Zauberei“, war seit der ersten Klasse unser Buch in Binns Unterricht und es war sehr gut und informativ, was man von dem Unterricht des Geistes leider nicht behaupten konnte.

Als ich forschen Schrittes auf den Dorfplatz zuschritt und dem in der Mitte des Platzes aufgebauten Kriegerdenkmals ansichtig wurde, dachte ich kurzzeitig, mir würde schlecht werden, es verwandelte sich vor meinen Augen. Aus dem mit Namen beschriebenen Obelisken, welcher für die Muggel ein Kriegsdenkmal war, wurde ein Andenken an die Potters. Es zeigte Lily, James und Harry Potter als Familie. Das war grotesk, schmalzig und sehr abenteuerlich, Harry würde vor Scham über die Statuen im Boden versinken, sollte er dies jemals sehen, oh Mann, das war fast so schlimm wie der Brunnen im Ministerium, sollte mich nicht wundern, wenn derselbe Künstler Hand angelegt hatte und ich fand, dass man ebenfalls Hand an den Künstler legen und ihn für diese Scheußlichkeit würgen sollte.

Ansonsten fühlte man sich recht wohl hier. Es herrschte eine beschauliche, nette Atmosphäre, als ich langsam die Straße entlang schritt. Ich hatte die Kapuze zwar auf, aber sie war nicht in mein Gesicht gezogen sondern lag mehr auf meinem Hinterkopf. Ich wollte zu dieser frühen Stunde nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen und eine Person, die sich öffentlich tarnte, tja, die würde in diesem geruhsamen, kleinen Örtchen sehr wohl auffallen.

Als ich vor einem typischen, putzigen Vorstadthäuschen ankam, an dem der Name Bagshot angebracht war, lächelte ich, das war leicht gewesen.

Ich führte ein sehr spannendes Gespräch mit einer leider schon sehr alten und deshalb zum Teil sehr anstrengenden Frau, die aber, wenn sie noch geistig völlig auf der Höhe gewesen wäre, mir niemals dies alles so vertrauensselig anvertraut hätte, wie sie es jetzt tat, das schien eine Lücke zu sein, die der gute Direktor von Hogwarts übersehen hatte.

Sie hatte vorsichtig die Tür geöffnet. Sie war eine rundliche, kleine, zusammengesunkene, einsame, alte Frau mit strohigem, weißem Haar und geflickten Klamotten, da sie sich augenscheinlich dafür nicht interessierte was sie trug. Aber sie freute sich sichtlich über die Abwechslung ihres tristen Alltags und den Besuch einer jungen, hübschen Frau, wie sie sagte. So tranken wir Tee in ihrem, von oben bis unten mit Andenken und Nippes vollgestellten Wohnzimmer und ich horchte sie gezielt aus.

Sie war ausgezehrt von menschlicher Nähe und dem Zuhören und dies machte ich mir hinterlistig zunutze.

So erzählte ich ihr, um ihr Vertrauen zu gewinnen, dass mein guter Freund Albus mir erzählt hatte, dass seine Familie Anfang des 20. Jahrhunderts von Mould-on-the-Wold hierhergezogen sei und sie, die berühmte und bekannte Bathilda Bagshot, eine gute Bekannte von ihm sei.

Sie erstrahlte über das ganze faltige und mit Runzeln übersäte Gesicht und lachte herzlich, dabei meinte sie, sie hätte auch schon früh seine Genialität und Brillanz erkannt. Sie hätte ihm damals zu einer wissenschaftlichen Zeitschriftenveröffentlichung, über die sechs Verwendungen von Drachenblut, gratuliert und dadurch hätte sie sich auch mit der sehr zurückgezogenen und abweisenden Familie Dumbledore befreundet und ein wenig Kontakt mit der doch recht einsamen Kendra, der Mutter Dumbledores, erlangt.

Über Dumbledore schwärmte sie in den höchsten Tönen und ich hörte mir alles geduldig an, über seinen nichtsnutzigen Bruder Aberforth schimpfte sie göttlich und beschwerte sich über dessen immer lustloses Verhalten. Das Einzige, was ihn aus seiner eigenen, ichbezogenen Welt holen konnte, wäre Ariana gewesen und da horchte ich gleich auf.

Bisher hatte ich von Ariana Dumbledore nur den Namen aus dem geklauten Stammbaum aus den Archiven des Ministeriums und ihr Geburts- und Sterbedatum, über sie existierte sonst nichts. Wie ein Phantom oder Geist, der nie einen Fuß auf diese Erde gesetzt hatte, war ihre Existenz getilgt worden. Aufgrund des Stammbaums wusste ich, dass Ariana nicht alt geworden war. Der Stammbaum hatte ihren Tod verzeichnet, auf den 30.08.1900 war er datiert worden, also war sie mit 15 Jahren verstorben.

Ich warf ein, dass ich es schockierend fände, dass ein Mädchen so jung hatte sterben müssen, was mir von ihr einen verwunderten Blick einbrachte. „Albus hat Ihnen von Ariana erzählt?“, zeigte sie sich mehr als erstaunt, sie war vollkommen überrumpelt und hatte sich erst sammeln müssen: „Dann muss er Ihnen sehr vertrauen, da er nie über sie sprach“, meinte sie dann noch gedankenverloren und trank einen Schluck Tee.

Die Erzählung war zu traurig, diese arme Familie! Zuerst starb der Vater in Askaban, was ich wusste, dank des Ministeriums, denn auch über seinen Vater gab es keine Aufzeichnungen mehr, Percival Dumbledore war ebenso von seinem Sohn aus der Geschichte getilgt worden wie Ariana.

Dieser war als Muggelhasser und Mörder zu Askaban verurteilt worden und dort verstorben, was ihn dazu gebracht hatte, stand leider nicht in den Akten, was interessant gewesen wäre, da Kendra Dumbledore eine muggelstämmige Hexe war, irgendetwas musste passiert sein, dies blieb aber im Dickicht der Vergangenheit verborgen.

Aber ich konnte Dumbledore verstehen, ein junger, aufstrebender Geist, hochbegabt, alle Türen der Welt standen ihm offen, wer wollte da mit einem Häftling in Verbindung gebracht werden?

Und so erzählte Mrs. Bagshot weiter: „Nun, da Sie von Ariana wissen, es gibt ein großes Geheimnis um sie, aber ich denke, Ihnen kann ich es verraten…“, zwinkerte sie mir wie ein junges Mädchen verschwörerisch zu: „Ihre Mutter hat es mir nach einem Zusammenbruch, kurz nachdem ihr Mann in Askaban verstarb, erzählt, obwohl diese Frau alles tat um abweisend zu erscheinen. Es ist wirklich schrecklich, dass Ariana mit sechs Jahren von drei jungen Muggeln brutal vergewaltigt wurde und ihr Mann dafür Rache nahm und sie nun mit ständigen unkontrollierten und unberechenbaren Magieausbrüchen zu kämpfen hatten, da sich der Geist der Kleinen zerrüttet hatte, aber sie wollten sie nicht ins St. Mungos geben, die Schande war eh schon groß genug für den Vater.“

Ich zeigte mich sichtlich schockiert über das eben Gehörte und das war ich wirklich, was für ein grausames Schicksal, die Arme tat mir schrecklich leid und wie dumm musste der Vater gewesen sein? Natürlich hätte auch ich Rache genommen und natürlich hätte auch ich diese drei Monster umgebracht, aber so, dass man mir nichts nachweisen kann, Dilettant!

Als sie mir weiter das große Familiengeheimnis der Familie Dumbledore anvertraute. Das endgültige Drama begann als Ariana ihre Mutter bei einem Magieausbruch tötete. Albus war gerade mit der Schule fertig und wollte eine Weltreise unternehmen, als dieser Unfall passierte und er dessen Zeuge wurde.

Das war heftig, aber auch hier gab es keine Aufzeichnungen über diesen Unglückfall, dass die Tochter die Mutter tötete, ich wusste nur, knapp ein Jahr später sollte die Tochter der Mutter folgen.

Ich zeigte mich bestürzt. „Ja, ja, meine Liebe, die Familie Dumbledore hat viel Leid ertragen müssen, so musste Albus also hierblieben und sich um Ariana kümmern“, erklärte sie zittrig. Ja genau, dachte ich, ich konnte mir nicht vorstellen, dass der große Albus Dumbledore seiner Schwester besonders zugetan war, ich meine, er hat sie bestimmt als Klotz am Bein betrachtet?

Und Mrs. Bagshot, bestätigte meine Vermutung gleich darauf: „Albus tat mir so leid, er saß nun Zuhause rum und wurde immer griesgrämiger im Gesicht, da habe ich ihn mit Gellert bekannt gemacht, dieser hat zu dem Zeitpunkt Durmstrang leider verlassen müssen und er war mit seinen sechzehn Lenzen aber ebenso brillant wie Albus, wenngleich er ein Jahr jünger war!“, erzählte sie verklärt.

„Sie meinen Gellert Grindelwald?“, echote ich schockiert, damit hatte ich nicht gerechnet, dass Albus diesen Mann hier kennengelernt hatte, persönlich!

„Ja, meine Liebe, ich bin seine Großtante“, bekannte sie da leicht verschämt und versuchte, sich sofort zu rechtfertigen.

„Aber damals, meine Liebe Mrs. Cale, damals war er ein lieber, aufgeweckter, hübscher Junge und er und Albus freundeten sich schnell an. Gellert zog dann auch für das Jahr rüber ins Haus der Dumbledores, sie waren ständig zusammen und waren so glücklich…“, lächelte die Alte versonnen und schwelgte in Erinnerungen an damals.

Ich saß da wie vom Donner gerührt! Hatte ich das… noch mal langsam, also erstens Gellert Grindelwald? Hallo, das bestätigte meine allerschlimmsten Befürchtungen und noch schlimmer, Dumbledore hatte ein Verhältnis, ein enges Verhältnis zu seinem späteren erbitterten Rivalen gehabt, dem größten Schwarzmagier aller Zeiten vor Lord Voldemort. Ich war platt, meine Festplatte zeigte ein Empty an, ich konnte gerade fast nichts mehr aufnehmen.

Der gute alte Professor, nur keine schwarze Magie, Dumbledore, ja genau! Dies dachte ich nun zynisch und unterdrückte ein abfälliges Schnauben.

„Verstehe ich das richtig, dass die zwei mehr waren als Freunde?“, musste ich nachfragen und sie legte spielerisch die Finger an die lächelnden Lippen, kicherte vergnügt und nickte peinlich berührt, während sie errötete. Ok, alles klar, Dumbledore war schwul und sein Geliebter war Gellert Grindelwald gewesen, ich konnte mir nur noch mit Müh und Not ein hysterisches Lachen verkneifen.

Neugierig fragte ich, wie es weiter ging. „Och, die zwei waren unbändig, wissbegierig, haben immer gelesen und geplant! Da… da sehen Sie diese kleine goldene Buch? Das hat es Ihnen besonders angetan, keine Ahnung warum, als Gellert ging ließ er es da und meinte es solle hier bleiben...“, stöhnte sie wehmütig und schnäuzte leicht in ein Taschentuch. Ich rief das Buch rasch aus dem Regal magisch zu mir und hielt es in der Hand.

Sie redete einfach weiter und so steckte ich das Buch von ihr unbeobachtet ein.

„Als Aberforth in den Ferien heim kam und bemerkte, was da lief, kam es zum Streit. Ich habe nie erfahren, was genau passierte. Nur dass eines Tages Ariana tot war und Albus sie ins Grab der Mutter legen ließ, nicht mal ihr Name ziert den Stein, es ist zu traurig.“, schüttelte die Dame tadelnd das alte Haupt.

„Was dann war? Keine Ahnung, Albus ging mit Gellert weg aufs Festland, mit Aberforth blieb er zerstritten, aber auch das Verhältnis zu Gellert hatte sich gewandelt. Danach weiß ich nichts mehr, leider, keiner ist mehr hierher zurückgekehrt und Aberforth hat das Haus veräußert.“ Hier griff sie hinter sich auf ein kleines Tischchen, wo lauter sich bewegende Fotographien waren und zog eines hervor, das zwei gutaussehende, strahlend lachende Jungen zeigte, die beide Zauberergewänder trugen und auf diese Kleidung war ein Zeichen aufgestickt, das auch auf der Vorderseite des Buches, welches ich eigesteckt hatte, zu sehen war. Was es bedeutete wusste ich nicht und so fragte ich nach.

„Keine Ahnung, meine Liebe, aber es war ihnen sehr wichtig?“, kam es verschwörerisch von ihr.

So saß ich nun auf einer Bank in der Mitte des Dorfplatzes und sah dem rotleuchtenden Sonnenuntergang zu und versuchte alle Informationen, die mich doch in ihrer Masse überwältigten, zu verdauen, wer hätte das gedacht?

Ich saß immer noch hier und ließ mir den Wind um die Nase wehen und mein nur kinnlanges, blondes Haar strich immer wieder leicht kitzelnd über mein Gesicht, meine Gedanken wanderten. So fühlte ich mich mal wieder bestätigt, nicht dass ich arrogant wirken wollte, aber ich hatte mal wirklich wieder recht in meiner Behauptung, dass es nichts rein Weißes gab und auch nichts ganz Tiefschwarzes, ich denke, Dumbledores Vergangenheit zeigte das gerade ganz eindeutig. Von seiner Vergangenheit lag immer noch ein Teil gefährlich im Dunkeln.

Er war auch nicht diese „Lichtgestalt“ des Guten, als die er, nach seinem Sieg über Grindelwald, seinem Geliebten, überall dargestellt wurde und er sich, wie man zu seiner Schande eingestehen musste, auch überall so feiern ließ, als der Heilbringer des Lichtes.

Ich mochte so was nicht, ich fand das verlogen. Ich meine, gut, ich denke, er ist jetzt nicht wirklich böse und gemein, nein, so meine ich das nicht, aber der liebe, gütige, immer lächelnde Opa, den kein Wässerchen trüben kann, ist er auch nicht. War dies eine Taktik um dem Gegner vorzuspielen, man wäre schwach? Nein, wohl eher nicht, dafür hatte er seine Vergangenheit und die beteiligten Personen zu gut verschwinden lassen. Also eins musste man Dumbledore lassen, er war gründlich, wenn Bathilda tot wäre, würde es außer Grindelwald und Aberforth niemanden mehr geben, der auch nur die kleinste Ahnung von den Geschehnissen hätte. Grindelwald saß in Nurmengard und könnte nichts sagen und niemand würde ihm glauben und Aberforth würde immer schweigen, vielleicht weil er Albus‘ Bruder war oder auch er Mitschuld an dem Tod seiner Schwester hatte, wer wusste schon, was an jenem schicksalshaften Nachmittag in dem Haus mit den 4 Beteiligten wirklich geschehen war.

Wenn ich mich jetzt wirklich frei bewegen könnte, würde ich mich schon aus reiner Neugier auf den Weg nach Nurmengard machen, um mit Grindelwald zu sprechen, das wäre doch ein Spaß und da spürte ich, wie es mich richtig in den Fingern juckte, es zu wagen. Aber Schluss jetzt, schüttelte ich mir die Flausen aus dem Kopf, das war ein Traumgespinst. Sieh zu, dass du erst mal heute Abend überlebst, meine Liebe und bei dem Gedanken begann es ganz leicht in meinem Magen zu kribbeln.

Er wartete, Snape!


Zuletzt von queenie am Fr Mai 10, 2013 9:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Meine finsterste Nacht    Kapitel 80-81 EmptyDo Feb 09, 2012 2:26 am

Meine finsterste Nacht


Ich blickte noch ein letztes Mal gedankenverloren auf das aussagekräftige und auch belastende Foto in meinen Händen und steckte es dann entschlossen ein, denn natürlich hatte ich es mitgehen lassen, den einzig sichtbaren Beweis, dass sich Gellert und Albus freudestrahlend in den Armen lagen. Unglaublich, der historische Beweis, dass diese beiden mehr gewesen waren als nur Gegner in einem Duell!

So stand ich schlussendlich von der leicht morschen Holzbank mit Blick auf den malerischen Park von Godric´s Hollow auf, da mittlerweile Dunkelheit herrschte und begab mich mit einem wehmütigen Seufzen zum Apparierpunkt. Dort zog ich mir meine Kapuze so tief ins Gesicht, sodass von mir gar nichts mehr zu sehen war und fühlte mich geschützt. Denn wo es nun hinging, da würde ich mit unbedecktem Kopf hervorleuchten, wie ein Glühwürmchen, dabei wollte ich bestimmt nicht auffallen.

Auf zu meinem „Date“!

Auf in die Knockturn Alley, auf zum „Geköpften Henker“! Als ich mal wieder in dieser verruchten und wenig einladenden Gasse stand, bemerkte ich, wie ich es doch vermisste hatte mich hier herumzutreiben und irgendwie war es beängstigend aber ich liebte es, hier entlang zu schleichen. Ich wusste nicht warum, aber ich fühlte mich unerklärlicherweise wohl, was wohl bedeutete, ich hatte keine Angst und ich genoss die spannungsgeladene Atmosphäre ebenso wie die außergewöhnlichen Auslagen, die mich fesselten. Dabei genoss ich es, die zum Teil obskuren Gesellen in dieser Gasse genau anzusehen und zu beobachten. Ich fand es interessant und aufregend, vielleicht auch zu einem kleinen Teil erregend, etwas so Gefährliches zu tun und mich in dieser zwielichtigen Gesellschaft zu bewegen, aber es entsprach meinem Naturell, wie ich mir mittlerweile eingestand.

Doch die Stimmung war anders als früher, noch unsicherer, noch explosiver, gerade die Menschen der schwarzen Gasse wussten ja sehr wohl, dass es darüber, ob [style type="italic"]er[/style] wieder da war, keine Spekulationen geben musste, da [style type="italic"]er[/style] zurück war, Punkt und aus!

Und auch wenn die Leute hier ohne Masken rumrannten, so sah man doch mancherorts eine Gruppe von drei bis fünf Spießgesellen, die alle die gleichen nachtschwarzen, alles verschluckenden Mäntel trugen und nichts Gutes verhießen. Und wer jetzt nicht ganz blöd war, dachte sich halt dann bitte einfach die Masken in seiner Fantasie hinzu und voilá, der Death Eater war enttarnt. Aber hier würde jeder, aber wirklich jeder die Klappe halten, dass hier alle zweifellos so viel Dreck am Stecken hatten, dass sie selbst so was von nach Askaban gehörten, stand außer Frage und so galt der Kodex des Schweigens!

So zog ich den Kopf ein um klein zu erscheinen und huschte schnell über das abgenutzte Kopfsteinpflaster, meinem Ziel entgegen, so schnell wie ich lief könnte man denken, ich freute mich darauf, so schnell wie möglich zu ihm zu kommen, ging es mir gerade durchaus ironisch durch den Geist aber tatsächlich beschleunigte ich noch ein bisschen mehr, als ich hinter mir Stimmen laut grölen hörte und schon huschte ich rasant durch die Tür des hellerleuchteten Gasthauses.

Wie bei meinem letzten Besuch, war auch diesmal der Raum mehr als gut gefüllt und eine riesige Kakophonie rauschte in meinen Ohren, als ich wieder zu dem kahlköpfigen und zahnlosen Wirt trat, der an der bronzefarbenen Zapfanlage hantierte und per Magie mehrere Gläser gleichzeitig füllte.

Ich sprach dieselben Worte wie beim letzten Mal:

„Mich erwartet ein Herr, welches Zimmer…? Und einen Feuerwhiskey!“, er versuchte nicht, wie beim letzten Mal, unter meine Kapuze zu sehen, da er zu beschäftigt war und ließ das Gewünschte wortlos zu mir schweben.

„Zimmer 13, die Dame!“, meinte er nur kurz angebunden und ich legte die Sickel ungefragt auf den Tresen, kippte meinen Drink in einem hinunter, um mir Mut anzutrinken und stieg jetzt die ausgetretenen, knarzenden Stufen nach oben.

Ich kam mir vor wie auf dem Weg zu meiner Hinrichtung!

Der Flur war so schwach beleuchtet wie beim letzten Besuch und so huschte ich gehetzt in eine dunkle Ecke, nahm die Dolche und meinen weißen Stab ab und steckte beides in meinen Umhang. Danach, zog ich noch schnell die Salbe hervor und schmierte mich nochmal ein, ich verrenkte mich fast bei diesem Unterfangen, um meine Narbe und mein Zeichen zu beschmieren, denn sehen tat ich nichts.

Als ich mich wieder aufrichtete und mir wieder alles zurecht zupfte, sprach ich mir Mut zu, du schaffst das. Brust raus, Bauch rein, Kopf hoch und die Pobacken fest zusammen, dann konnte nichts schiefgehen. Schließlich streckte ich die Schultern und trat auf die Tür mit dem angelaufenen Messingschild zu, das die Nr. 13 zierte. Ich klopfte bestimmt und laut an, auch wenn mein Herz viel zu dröhnend in meinem Inneren klopfte, so versuchte ich, so lässig wie möglich zu erscheinen.

Als ich ein gedämpftes, aber sehr bestimmtes „Herein“, vernahm.

Hermiones Sicht ende

Snapes Sicht

Als ich ein sicheres Klopfen vernahm, ruckte mein Kopf zur Tür und ich bat mit bestimmtem Ton herein und da kam sie.

Endlich!

Sie hatte mir vom ersten Moment an zugesagt, dass ich sie mir damals derart spontan im Hog´s Head geschnappt hatte, das war nicht wirklich meine Art, ganz und gar nicht. Ich war, was das betraf, immer sehr wählerisch und bevorzugte mir bekannte, wechselnde Damen! Aber bei ihr… tja, bei ihr hatte es mich überkommen, ich nahm mir, was ich wollte und das schon immer und dass sie nicht willig war, konnte man nicht behaupten.

Dass sie aber eine normale Prostituierte war, das konnte man auch nicht sagen, denn nein, so benahm sie sich nicht, ich tippte eher darauf, dass ihr gefiel was sie tat.

Und so trat sie jetzt, eine stolze Haltung zeigend, ein und blickte mich aus ihren blauen Augen stechend, scharf und klar an. Keine Angst im Blick, den eigentlich alle zeigten, ob ich nun dafür bezahlte oder nicht, aber alle wussten, wer ich war und hatten Angst vor mir und selbst die, die mich nicht kannten, nahmen meine dunkle, autoritäre Aura wahr und überlegten es sich dreimal, mich als Gegner herauszufordern. Sie war wahrlich anders, sie zeigte keine erkennbare Furcht, bei keinem unserer Treffen, die für meinen Geschmack leider viel zu selten stattfanden. Aber meine vielfältigen Aufgaben ließen mir selten Zeit fürs Vergnügen, ein tragischer Umstand, den ich Leidgeplagter leider gewöhnt war.

Sie legte noch im Gehen lasziv ihren Mantel ab. Ich stand ungerührt in der Mitte des kleinen Raumes und sah sie unbewegt an. Sie trug ein schönes, oben eng anliegendes Kleid, das ihre Vorteile gut zur Geltung brachte, die schlanke Taille trat stark durch das Mieder hervor und auch ihre Brust wurde dadurch noch höher gehoben und das Braun und Beige der Kleidung schmeichelten ihrem Teint, sie wusste, wie sie sich verkaufen musste.

„Mr. Snape, Sie haben gerufen!“, benützte sie dieselben Worte wie beim letzten Mal und hob einen Mundwinkel an.

Ich hingegen hob nur taxierend die Augenbraue. „Miss Cale, erfreut und so pünktlich!“, schnarrte ich in meiner üblichen Tonlage, ging abrupt auf sie zu und umfasste gierig ihre schmalen Hüften, zog sie übergangslos bestimmt an mich, was sie erstaunt die Augen aufreißen ließ. Ich schenkte ihr ein leicht zynisches Heben meiner Mundwinkel, dachte sie, ich wollte Smalltalk treiben?

Ich senkte nun den Kopf und küsste ihren Hals, sie schmeckte gut, der Duft erinnerte mich an etwas, aber ich würde jetzt nicht darüber nachdenken und in diesem Moment legte sie den Kopf auf die Seite, um mir den Zugang zu ihrer zarten, weichen Haut an ihrem so zierlichen Hals zu erleichtern, braves Mädchen. Sie krallte sich selbst an meiner Weste fest, ich hatte meinen Mantel und meinen langen Gehrock mit dem hohen Kragen schon bei meiner Ankunft abgelegt, trug somit nur noch meine schwarze Stoffhose, mein weißes Hemd und die eng geschnittene Weste, war damit ungewohnt leicht bekleidet für meine Verhältnisse.

Ich presste mich fest und fordernd an sie und ließ die Kleine meine harte Erregung spüren, die sich gierig an ihren Bauch drückte. Es war zu lange her und dieses unerträgliche Biest in Hogwarts hatte mir über die Wochen einfach zu lange zugesetzt, als dass ich jetzt geduldig sein wollte, wenn ich so nachdachte, war ich nie der duldsame und geduldige Liebhaber.

Ich ließ meine Hand fahrig zu ihrer Brust wandern, strich verlangend über ihren so begehrenswerten, wohlgerundeten Leib und kniff sie wenig zärtlich durch den Stoff in ihre harten Nippel und ich konnte hören, wie sie aufstöhnte und leise seufzte, wobei mich diese kleinen Töne nur noch mehr anheizten. Ich löste nun beide Hände von ihrem Körper und begann ungeduldig, ihren weiten Rock zu raffen um ihn ihr hochzuziehen, glitt mit einer Hand auf ihren Po und umfasste diesen in einer besitzergreifenden Geste roh, zog sie mit einem abrupten Ruck noch enger an meine Mitte, presste sie hart an mich, strich nun weiter nach unten und fand sie blank vor mir. Ich erstarrte kurz, machte sie das mit Absicht, fragte ich mich sprachlos?

„Sie haben heute auf etwas Elementares verzichtet!“, hauchte ich ihr heiser ins Ohr, ihr blondes Haar kitzelte mich dabei und sie schnurrte etwas.

„Mhmhmh…oh… ich dachte, Sie würden es mir eh nur wieder hinab reißen, da brauche ich es nicht anzuziehen!“, wisperte sie leicht atemlos und bei mir breitete sich eine diabolische Freude aus.

„Nun, wenn das so ist, … ich möchte aber etwas hinab reißen…“, knabberte ich an ihrem Ohrläppchen und sie wimmerte.

„Wa… nein, nein!“, riss sie sich los und sah mich überrumpelt an.

„Oh, doch…!“, kam es raubtierhaft rau von mir. Ich schwang meinen Stab über ihre Gestalt und hatte sie sofort ihres Kleides beraubt. Es lag nun auf dem Tisch und ich schubste sie unverzüglich, nackt wie sie nun war, in dem kleinen, schwach erleuchteten Raum, völlig perplex, auf das Bett in ihrem Rücken.

Sie fiel auf die Matratze und sah mich mit großen, weitaufgerissenen Augen überrascht an, rollte sich gleich auf die Seite, stützte ihren Kopf auf ihrem Arm ab und sah etwas überrascht zu mir auf. Ich trat nun schleichend auf sie zu und war mir bewusst, dass sie zum ersten Mal nackt war und dann auch noch in einem Bett vor mir lag, ein durchaus aufreizender Anblick, der mir sehr gefiel. Ich setzte mich in einer fließenden Bewegung zu ihr auf das Bett und strich lüstern über ihren Körper. In dem schummrigen Licht fuhr ich die Konturen ihres Leibes nach, hier leuchtete ihre blasse, makellose Haut stark hervor und reizte mich, sie zu nehmen.

Sie schien etwas abgelenkt, aber bald würde ich sie wieder so weit haben, dass sie sich nur noch auf das was ich mit ihr machte konzentrierte. Ich konnte fühlen, wie sie leicht unter meinen Fingern zitterte und mit einem herrischen Schnipsen war auch ich meine Sachen los und sie keuchte auf.

Denn es stimmte, wir waren noch nie komplett nackt gewesen, aber ihr Blick war jetzt nicht so als würde ihr nicht gefallen was sie sah, etwas Verwegenes dachte ich kurz in den Tiefen ihrer Augen aufleuchten zu sehen aber ich war mir nicht sicher und nun hob sie eine Hand, legte sie auf meine Brust und drückte mich auf das Bett. Ich ließ sie mit einem teuflischen Grinsen gewähren und fügte mich ihrem Druck, legte mich bereitwillig auf das Bett und sie robbte nach unten.

Bitte, ich war zwar überrascht aber wenn sie sich die Zeit nehmen wollte, ich würde sie nicht aufhalten und schon spürte ich und beobachtete von oben, wie sich ihre Lippen über mir schlossen, wobei mir nur ein kleines Knurren entkam. Ich konnte auch ihre kleinen Hände sehen, die mich umfasst hatten und mithalfen, meinen harten, dicken Schwanz zu bearbeiten. Ich stieß immer wieder mal mit meinem Becken zu, sie war gut und geschickt aber dies hatte sie schon mehr als einmal bewiesen.

Sie war wirklich sehr begabt, wenn sie eine Schülerin wäre, würde ich ihr ein Ohnegleichen dafür geben, wie sie mich mit ihrem kleinen Mund unermüdlich bearbeitete und ich konnte fühlen, dass ich mich, wenn ich wollte, so weit gehen lassen könnte, um in ihm zu kommen aber ich wollte mehr.

So stoppte ich das Ganze ziemlich abrupt und packte grob in ihr kurzes, blondes Haar, das Einzige was mich an ihrem Äußeren ein bisschen störte und zog sie mit einem Ruck von mir. Ich erlebte, wie meine stahlharte Erregung aus ihrem warmen Mund und von den so zarten und weichen Lippen glitt und sich sofort danach sehnte, weiter in etwas Warmes zu stoßen.

Als ich sie begehrlich hochzog, blickte ich auf ihren geröteten und geschwollenen Mund und erlaubte mir für eine Sekunde den Wunsch, es wäre einer zum Küssen, dann verbannte ich diesen Gedanken rigoros weit von mir und drehte uns um. Ich drängte sie bestimmt unter mich, spreizte ihre Beine und glitt dazwischen, kniete nun zwischen ihnen und genoss es, auf die willige Frau vor mir zu sehen, die mich mit lustverhangenem Blick ansah, etwas was die meisten Nutten nicht taten, aber ich wusste, jedes Mal wenn ich sie gefickt hatte, hatte auch sie ihren Spaß und Orgasmus gehabt, selbst wenn ich es nicht darauf angelegt hatte, aber es war ein gutes Gefühl, dass ich sie dorthin treiben konnte.

Ich griff nun derb und ungeduldig nach ihrem einladenden Zentrum und drang mit einem Finger in sie ein, um zu überprüfen ob sei bereit war und sie enttäuschte mich nicht, das kleine Luder schien fast auszulaufen, nachdem sie mir so inbrünstig einen geblasen hatte. Sie schrie etwas überrascht und erbebte leicht, dabei schloss sie seufzend die Augen, als ich den Finger spielerisch in ihr bewegte. Sie leckte sich über die roten Lippen, was auch mich leicht knurren ließ, ich konnte es gar nicht erwarten, mich in ihr tief zu versenken.

Als ich perplex innehielt, denn auf einmal, auf einer Stelle auf ihrem Bauch, dachte ich etwas wahrzunehmen was davor noch nicht da gewesen war, ich wurde wachsam und aufmerksam, als dieses verwaschene Gebilde nun immer stärker hervortrat, plötzlich immer mehr an Intensität gewann.

Misstrauisch, mit sich verengenden Augen blickte ich gespannt auf das, was sich da abzeichnete, während sie nichts von meiner geistigen Abwesenheit bemerkte, nachdem ich ihr einen kurzen, prüfenden Blick durch gesenkte Lider geschenkt hatte, wobei ich ausmachte, dass sie noch immer die Augen geschlossen hatte.

Was wurde das, wenn´s fertig war?

Sofort war ich auf der Hut, aber auch auf der Lauer, in den heutigen Zeiten musste man nach Moodys vollkommen korrekter Aussage „immer wachsam sein“, und das war ich! Deshalb wartete ich ab und sah zu, wie das dunkle Mal immer deutlicher an Kontur gewann. Ich hatte Zeit und beließ meinen Finger in der kleinen Fotze, um sie nicht auf falsche Gedanken zu bringen, auf dass sie nicht misstrauisch wurde und wiegte sie in „Sicherheit“.

Aber das was ich dann da sah, ließ mir fast das schnell schlagende Herz stehen bleiben! Ich war… ich war sprachlos. Ich hätte nie erwartet, dieses Zeichen jemals auf der Haut eines Menschen zu sehen und umso erstaunter war ich, es nun auf der unter mir liegenden, jungen Frau auszumachen.

Das Zeichen der Malfoys!

Das Wappen der Malfoys!

Ich wusste sofort, um was für ein Ritual es sich hier handelte und ich wusste, was es bedeutete.

Ich wusste nun auch sofort, von einer Sekunde zur nächsten, wer hier unter mir lag und ein harter, brutaler Glanz trat wohl in meine dunklen Augen, mein Mund kniff sich zu einem dünnen, wütenden Strich zusammen, als ich dachte, meinen überschäumenden Zorn nicht mehr beherrschen zu können, denn mir war klar, Lucius würde niemandem auf dieser Welt dieses Zeichen einbrennen. Also blieb nur Draco, der dazu in der Lage war und er würde es nur bei einem Menschen dieser Welt tun, brüllte ich in Gedanken laut auf:

[style type="italic"]Grangeeer[/style]!

Diese Person unter mir war Hermione, ich bin die brave, unschuldige Gryffindor-Princess, Granger!

Ein unbeschreiblicher Sturm tobte in meinem Inneren und ich spürte, wie daraus ein todbringender Tornado wurde, als ich sie mit eisigen Blicken niederstarrte und mir bewusst wurde, dass ich den nackten Körper des kleinen Biestes unter mir vollkommen ausgeliefert sah, sie derart nackt, verletzlich und willig hier zu haben, zerschnitt den letzten Faden Geduld, den ich noch in mir hatte und damit setzte wohl mein Verstand völlig aus.

Meine Finger verkrampften in ihrem Inneren und sie verzog wehleidig die Züge, aber was nun passierte, spielte sich innerhalb von Sekunden ab.

Ich würde ihr zeigen, was es bedeutete über einen Severus Snape zu lachen, ihn zu hintergehen, sein Vertrauen zu missbrauchen und mich an meiner zu langen Nase herumzuführen. Diese Lektion würde sie nie mehr in ihrem Leben vergessen! Das schwor ich mir rachsüchtig.

Ich stürzte mich mit rasender, animalischer und irrationaler Wut auf sie. Ich riss meinen Finger grob und sehr brutal aus ihr zurück und legte mich in einer einzigen, fließenden Bewegung auf sie nieder, presste sie mit meinem Leib regelrecht in die Matratze und trieb ihr die Luft aus der Lunge, dabei konnte sie gar nicht so schnell die Augen öffnen, da hatte ich ihr mit Wucht meinen immer noch steinharten Schwanz in ihr Innerstes gerammt. Sie keuchte auf, denn ich steckte nun bis zum Ansatz in ihr und sie biss sich nun mit ihren Zähnen auf die Unterlippe und stieß ein von Schmerzen verursachtes Keuchen aus, warf mir einen erstaunten, unverständigen Blick zu und sah mir verständnislos in die Augen, weshalb ich sie derart brutal genommen hatte, während ich nun in ihr verharrte.

Als sie meinen hasserfüllten Blick erkannte, der wohl mörderisch sein musste, konnte ich sehen, wie der kalte, berechnende Ausdruck in Grangers im Moment blaue Augen trat, den sie bei ein oder zwei Gelegenheiten mir gegenüber schon gezeigt hatte. Nun fragte ich mich, wie ich jemals so doof hatte sein können, diesen stechenden Blick nicht zu erkennen.

Ich konnte reglos beobachten, wie sie sich nun über die roten Lippen leckte und ich spürte ihren begehrenswerten Leib sehr gut, so hart gefangen unter mir. Ihre Brüste, die sich an meinen Oberkörper pressten, ich, der ich zwischen ihren Beine steckte und tief in ihr drinnen war, dabei konnte ich ihre warme, feuchte Enge sehr gut spüren. Dann sprach sie zu meiner Überraschung forsch, unter Anbetracht, wo ich gerade war:

„Professor, woher wissen Sie es?“, fragte sie tatsächlich und ich dachte, ich sähe tatsächlich rot.

Ich war so unglaublich wütend, dass ich auf sie hereingefallen war, dass ich erkannte, ich würde kein Wort herausbekommen und so bewegte ich nur grob meine Hüfte und drückte mich noch ein wenig tiefer in sie, was sie mit einem tiefen Luftholen kommentierte. Ich wollte sie dominieren, sie beherrschen und ihr zeigen, wer derjenige war, der Obenauf lag. Ich konnte es nicht fassen, ich hatte es mehr als einmal mit Granger getrieben. Ich hatte es schon mehrfach mit meiner Schülerin getrieben! Es war unfassbar. Ich hatte sie schon besessen!

„Es wurde sichtbar, oder?“, kam es von ihr heiser, nach einem Moment, bevor sie schwer schluckte, dabei war ich noch immer beherrschend groß in ihr und bewunderte meine Selbstkontrolle, dass ich nicht sofort über sie herfiel und unter mir wie ein Berserker nahm. Ich wisperte ein „[style type="italic"]Finite Incantatem[/style]“ und durfte miterleben, wie die Augen das intensive, helle Blau verloren und das dunkle, changierende Braun annahmen, das ich so gut kannte. Ihr lockiges, sattes, braunes Haar wuchs beständig und dieser sichtbare Beweis, dass dies hier wirklich das kleine Biest war und dann noch mit ihrer ruhigen, überlegten Art, waren die letzten Auslöser, die ich brauchte, damit mir jetzt endgültig die Sicherungen durchbrannten.

Ich holte aus und knallte ihr eine!

Ihr Kopf flog nur so mit Wucht auf die andere Seite.

„Argh…“, entschlüpfte ihr ein Schmerzlaut, als noch der laute Schlag von meiner Hand auf ihrer Haut widerhallte.

Ich begann derweil, in einem harten, schnellen Rhythmus in sie zu hämmern und ich spürte durchaus, dass von ihrer vorhergehenden Erregung nichts mehr übergeblieben war und sie nun bedauerlich trocken unter mir lag, wobei es nur für sie nicht wirklich angenehm war, da ich sie nun schmerzverzerrt wimmern hören konnte, als ich mich immer wieder so tief, hart und fest wie möglich in sie rammte. Ich sah ihr unbewegt ins anschwellende Gesicht und konnte ihre blutige, aufgeplatzte Lippe bewundern, aber auch die sich lila-blassblau verfärbende Wange.

Ein durchwegs befriedigender Anblick, dachte ich mir wirr, zu meiner späteren Schande, aber eigentlich wurde ich nur noch getrieben von dem Wunsch nach Vergeltung, nachdem sie mich zum Gespött gemacht hatte. Ich ließ mich gehen wie selten, sodass ich fast nur noch fühlte.

Es fühlte sich auch zu gut an, aus ihr zu gleiten, um mich dann wieder mit Schwung und Wucht rücksichtslos in ihr zu versenken. Grob presste ich ihre Schenkel auseinander und immer wieder klatschte ich verroht in sie. Was sie mit verzweifeltem Stöhnen, Keuchen und Wimmern kommentierte, wie es schien, tat es ihr weh, derart hart und unbarmherzig wie ich sie fickte und so trocken wie sie war. Gut! Somit legte ich noch schonungslos eine Gangart drauf und stieß noch härter und schwungvoller zu.

Während ich ihre vom Blut roten Lippen betrachtete, erinnerte ich mich an eben jene, als sie so geschwollen waren, nachdem mir der Mund von Granger einen geblasen hatte und ja, jetzt wollte ich sie küssen und es mir nicht versagen. Was sollte mich aufhalten? Und so stützte ich mich nun auf meine Ellenbogen und hielt ihren Kopf wie in einem Schraubstock gefangen. Sie bekam große Augen, wusste zuerst nicht was ich vorhatte und dann, als sie anscheinend erkannte was ich vorhatte, wollte sie den Kopf abwenden. Natürlich war das etwas, was ich nicht zuließ, indem ich meine Finger in ihren so herrlich langen Haaren verwob und kräftig daran zog. Sie schrie gequält auf und ich nutzte die Chance und eroberte roh ihren Mund, küsste sie grob und stieß mich immer wieder, oben wie unten, in sie. Sie krallte da ihre Fingernägel schmerzhaft in meinen Oberarm, etwas was mich knurren ließ, als ich sie derart fest küsste, aber ich ließ nicht von ihr ab.

Ich konnte ihrer Enge, ihre Wärme und ihre Feuchtigkeit spüren und ich steckte bis zum Ansatz in Granger, meiner Schülerin, es war zum Verrückt werden und sie trug das Mal der Malfoys!

Ich wurde aber sowohl von meinen Instinkten als auch meinen Trieben gesteuert, natürlich schmeckte ich das Blut von ihrer aufgeplatzten Lippe, etwas was meine Erregung verdoppelte. Doch plötzlich riss ich meinen Mund von ihr und blickte ihr starr in die nun geschockten Augen, die an ein erschrockenes Reh erinnerten und konnte hören, dass ich ihr bei jedem unsanften Stoß die Luft erbarmungslos aus den Lungen presste und dann urplötzlich erzitterte ich abrupt und ergoss mich mit einem von Herzen kommenden, gutturalen Schrei in ihr. Ich verströmte mich tief in ihr und sackte kurz kraftlos auf sie, begrub sie endgültig unter mir.

Sie hatte dieses Martyrium bis auf die unartikulierten Töne stillschweigend, ohne zu betteln oder zu flehen über sich ergehen lassen, eine Erkenntnis, die erst langsam durch mein vor Wut aber auch Befriedigung erfülltes Gehirn drang.

Dass sie diesmal Erfüllung gefunden hatte, wagte ich ernsthaft zu bezweifeln, auch wenn mir erst jetzt auffiel, dass sie sich auch nicht gewehrt hatte, die ganze Zeit über war sie reglos unter mir gelegen und ich hatte sie zu gut unterrichtet, um sich nicht auch aus solchen prekären Situationen zu befreien. Sie hatte mich nicht aufgehalten, in meinem erbarmungslosen Tun, so schockierte sie mich mal wieder! Sie hatte sich nicht gewehrt! Während ich sie auf bestialische, rücksichtsloseste und gnadenloseste Weise nahm.

Aber wenn jetzt jemand erwartete, dass Miss-now-it-all in verzweifelte Tränen ausbrach und ihre Schultern unter mir erbebten, der kannte dieses hinterhältige Biest schlecht, wenigstens spielte sie mir so etwas nicht vor, höchstwahrscheinlich wusste sie, ich würde ihr keine schwer hervor gepresste, unechte Träne glauben und sie mich durch eine Mitleidstour nur noch wütender machen würde.

Sie tat absolut nichts, ich könnte glatt vergessen, dass ich auf ihr lag. Während sich meine Atmung und mein Herzschlag wieder verlangsamten und normalisierten, spürte ich mich immer noch in ihrer Enge.

Granger war meine kleine Nutte! Darüber musste ich erst einmal hinwegkommen, ich hatte es in meiner Arroganz und vorgefassten Meinung nur einfach nicht sehen wollen, denn an sich war es offensichtlich und es gab keine Entschuldigung, dass ich auch nur eine Sekunde derart blind gewesen war. Eine kleine Schülerin hatte mich reingelegt und es geschafft, mich zu hintergehen, ein Umstand, den ich abgrundtief hasste mir einzugestehen.

Sie rührte sich nun doch etwas unter mir und mein Schwanz fühlte, wie sich dabei ihre inneren Muskeln um in zusammenzogen, was? Dieses Mädchen war eine wandelnde Katerstrophe, wenn ich daran dachte, wie und wo wir überall gefickt hatten und sie sich absolut nichts hatte anmerken lassen, über derartigen Gedanken wurde ich doch glatt wieder steif und ich wusste, sie bemerkte es, dass ich in ihr wieder wuchs und mich versteifte. Sie regte mich auch noch regelrecht dazu an, da sie nun rhythmisch ihre Muskeln benützte um mich zu massieren und… und… was sollte das?

Entweder war sie krank oder es gefiel ihr, von mir gevögelt zu werden, was man durchaus als Kompliment nehmen könnte, aber nach der Nummer, die wahrlich nicht zimperlich abgelaufen war, würde es mich nicht wundern, wenn sie blutete und wund war, aber sie animierte mich dazu weiter zu machen? Unglaublich, eine Frechheit!

Also knurrte ich erbost auf.

„Was wollen Sie damit bezwecken?“, fragte ich kühl, richtete mich wieder auf und stützte mich auf meine Arme, erleichterte ihr so das Atmen und sah ihr kalt ins erhitzte und geschwollene Gesicht. Ich erlebte, wie sie mich mit leidenschaftlichen, brodelnden Augen musterte und ihre Hände nach mir ausstreckte, wobei mich diese nun im Nacken packten. „Miss Granger!“, fauchte ich tadelnd auf, da ihre Bemühung da unten wahrlich nicht unbemerkt blieben und nun begannen auch ihre Hüften tatsächlich zu kreisen.

„Bitte, Professor, nur noch einmal, bitte, es ist doch schon egal!“, bettelte sie unverschämt und leckte das frische Blut sehr lasziv von ihrer malträtierten Lippe, meine Augen huschten da sehr genau hin, sie versuchte es mit allen Mitteln und warum sollte ich mir etwas verwehren, was sie derart willig anbot, wo ich auch noch in ihr steckte?

„Warum sollte ich das tun, Miss Granger?“, fragte ich, dabei konnte ich nun vernehmen, wie sie leise aufstöhnte und ein Hohlkreuz machte, mir ihre Brüste entgegenbrachte, wobei ich nicht sicher war, ob sie die Schmerzen oder die unwahrscheinliche Lust stöhnen ließen.

„Weil ich auch meinen Spaß haben will!“, zischte sie nun aufgebracht und da wusste ich, sie meinte das gerade sehr ernst, oder aber sie spielte vorzüglich das gefühllose Biest. Ich zog mich also sofort zurück, um dann gewalttätig nach vorn zu schießen und verharrte dann.

„[style type="italic"]Das[/style]… ist es [style type="italic"]das[/style] was Sie wollen? ...“, fragte ich verächtlich, denn dass sie leiden musste, das fand ich konnte sie nicht verhehlen und so zitterte sie unter mir, mir fehlten absolut die Worte, diese Frau machte mich wahnsinnig. Ich hatte sie vorhin gegen ihren Willen genommen, oder nicht? Gut, sie war freiwillig in das Bett gegangen, aber dann hatte ich sie fast vergewaltigt, von der Brutalität und Unerbittlichkeit her, wie ich mich ihr aufgezwungen hatte und jetzt wollte sie weiter gevögelt werden und machte es mir wahrlich schwer, zu widerstehen, da ich nun schon wieder voll einsatzbereit war und ich selbst nicht wusste, wie ich ihr absolut unpassendes Verhalten einzuschätzen hatte.

Und so senkte ich meinen Kopf, küsste sie wie verrückt und sie erwiderte es in einer Wildheit, die mich überraschte und fast schon erschreckte, als ich mich langsam auf ihr zu bewegen begann, gab ich ihr die Möglichkeit, anders als vorher, mitzumachen und sich gegen mich zu stemmen und selbst auch Lust empfinden zu können. Es war immer noch rau, aber bei weitem nicht so barbarisch und verroht wie beim ersten Mal.

Wir erreichten sehr schnell unseren Höhepunkt, den Ihrigen schrie sie in meinen Mund. Sie verkrampfte sich total und erzitterte ungewohnt lange unter mir, sie bohrte mir ihre Fingernägel rücksichtlos und schmerzhaft in den Rücken. Es war unglaublich, Granger, die echte Granger, beim Orgasmus zu beobachten und auch meiner hielt dem nicht stand und so kam ich zum zweiten Mal an diesem Tag in ihr und sie nahm es brav in sich auf.

Als ich nun erschöpft und schlaff aus ihr glitt und mich diesmal sofort erhob, sah ich das Blut, das nach unserem erbarmungslosen, mitleidlosen und grausamen Fick aus ihr lief, vermischt mit meinem Samen und wandte den Blick ab. Ich mochte den Beweis, wie sehr ich mich hatte gehen lassen, nicht sehen. Ich hatte sie bestimmt gefährlich aufgerissen und sitzen würde sie ohne Schmerzen auch nicht können, aber mein Mitleid über ihre Blessuren hielt sich in Grenzen, die Schmerzen hatte sie verdient.

Ich hexte mir rasch meine Kleidung an, sie selbst lag immer noch erschlagen auf dem Bett und betastete vorsichtig ihren Bauch, unterhalb ihres Nabels, höchstwahrscheinlich dachte sie immer noch, mich in sich zu spüren, wie ich aus den Augenwinkeln beobachtete. Das Mal stach jetzt scharf und schwarz auf ihrer weißen Haut hervor, dass ich eines Tages meine Schülerin und dann noch gerade Granger einmal nackt sehen würde, hätte ich nie gedacht.

Aber ein guter Fick war sie, da konnte ich Draco verstehen, bei dem Gedanken an meinen Patensohn knirschte ich gefährlich mit den Zähnen. Verdammt, sie war mehr als ein guter Fick! Er hatte sie zu einer von uns gemacht, dieser Junge würde mich ins Grab bringen.

Als sie meinen taxierenden Blick spürte, wollte sie verschämt die Decke über sich ziehen, aber ich war schnell bei ihr, riss ihr diese grob aus der Hand und setzte mich wieder an die Bettkannte. Sie erhob sich sofort auf ihre Unterarme und sah mich kühl an, war sehr beherrscht aber sie war auch auf der Hut vor mir, bewunderungswürdig, ob sie das nur spielte? Tangierte es sie so wenig? Dies fragte ich mich unsicher. Ich ärgerte mich maßlos, nicht in ihr lesen zu können, sie schien so unbeteiligt… als wäre ihr alles egal und das konnte nicht sein! Das durfte nicht sein!

Abrupt legte ich meine Hand großflächig auf ihren flachen, durchtrainierten Bauch, eine Geste, die sie leicht zusammenzucken ließ aber mich nicht abhielt und so fuhr ich das sie markierende Zeichen vorsichtig und spielerisch mit meinem Zeigefinger nach. Ich wollte sie demütigen und ich würde es nicht zulassen, dass sie sich bedeckte, ich wollte unter allen Umständen eine Reaktion.

„Wann… wann hat Draco dies getan? Oder eher verbrochen?“, fragte ich neutral, aber sehr kalt und sie hob langsam eine Augenbraue, nachdem sie ihre Augen mir zuwandte, die bis jetzt wie gebannt den Bewegungen meines Fingers gefolgt waren.

„Am Abend des Balls, nachdem mich Lucius gebissen hat!“, kam es leise, mit heiserer Stimme von ihr und sie leckte sich wieder das Blut von der Lippe.

„Wissen Sie was das bedeutet?“, schnarrte ich kühl.

„Natürlich, Onkel!“, ätzte sie und spuckte mir ihre Antwort regelrecht entgegen, okay, es passierte nicht oft, aber eben passierte es, ich war sprachlos. Dieses Biest wagte es, so mit mir zu reden, nach eben! Ich musste mich beherrschen, um sie nicht wieder zu schlagen, aber ich hatte mich unter Kontrolle, endlich wieder und so atmete ich nur betont tief ein, bevor ich wieder vergaß wer ich war.

„Was fällt Ihnen ein?“, zischte ich aggressiv, mit schwer unterdrückter Wut, verengte meine Augen zu bösen Schlitzen. Das würde ich ihr nie zeigen, aber sie hatte mit ihrer Aussage leider recht, man möchte brechen.

„Professor, ich wollte nicht respektlos erscheinen, aber eines meiner Hobbys, sowohl in der nicht-magischen als auch in der magischen Welt, sind Stammbäume und so weiß ich über die Verbindung, der Familien Prince und Malfoy und daher dachte ich, ich wäre… witzig!“, verteidigte sie sich zänkisch und zuckte lapidar mit einer nackten Schulter. Nichts ließ vermuten, dass sie gerade in diesem Bett Gewalt erfahren hatte!

„Seien Sie versichert, Sie sind es nicht! Weiß Draco hiervon? Und wissen Sie wirklich, was [style type="italic"]das[/style] hier bedeutet?“, lag noch immer meine Hand bestimmt auf ihr und ich sah sie hart an, drückte meine flache Hand fest auf das Zeichen.

„Das von uns? Sicher, die ganze Zeit, nur das heute habe ich ihm nicht gesagt, da er es die letzte Zeit bevorzugte, zu schweigen und nicht daran zu denken, sollten Sie mich rufen, warum ihn damit tangieren?“, bekannte sie leise und sehr gleichgültig.

„Tangieren?“, echote ich ungläubig. „Dass Sie mit mir ficken?“, zischte ich böse hinterher und verstand nicht, wie sie so kalt und unbekümmert sein und erscheinen konnte.

„Tja, wie beliebt Draco immer zu sagen, Familie ist was anderes! Und ja, ich weiß wirklich, mit allen Pflichten, Rechten, Vor- und Nachteilen, was es bedeutet nun zur Familie Malfoy zu gehören!“, kam es sehr abgeklärt von ihr und sie ließ, auch wenn sie es nicht wusste, mein Herz bluten, was passierte mit der Jungend von heute? So verdorben, so erwachsen, so gleichgültig allem gegenüber!

„Dann wissen Sie, dass Sie das vorhin gerettet hat? Dass ich Sie nicht getötet habe, und seien Sie versichert, Miss Granger, ich meine dies ernst! Nur das hat Sie vor dem Tod gerettet!“, drohte ich ihr mit eisiger Stimme, wenn ich aber jetzt erwartete, dass sie sich über meine Feststellung erstaunt zeigte, enttäuschte sie mich auch diesmal, indem sie mir ein leichtes, irgendwie wehmütig erscheinendes Lächeln schenkte.

„Professor, habe ich Sie jemals enttäuscht? Natürlich weiß ich, dass Sie mich am liebsten umgebracht hätten und Sie Ihrer Wut eben sehr eindrucksvoll Ausdruck verliehen…, indem … indem Sie sich an mir ausgetobt haben, aber so war mir doch auch klar, dass, nachdem Sie jetzt das „Geheimnis“ kennen, mir von Ihnen keine „echte“ Gefahr für mein Leben droht!“, stellte sie ruhig und vollkommen korrekt dar, sie machte mich sprachlos, erklärte sie mir gerade, dass sie sich nicht gewehrt hatte, da sie wusste, dass ihr das eh gedroht hätte, wenn ich es herausfand und sie damit wohl gerechnet hatte? Was ging in diesem kranken Hirn vor, dass sie so weit plante? Ihre Kaltblütigkeit und Abgebrühtheit ließ dann doch mein Herz stocken.

„Sie sind sehr abgeklärt, warum haben Sie sich damals darauf eingelassen?“, erhielt ich meine herablassende Mimik nach außen hin aufrecht und fragte somit das, was mich immer noch beschäftigte.

„Was hätte ich in der Gasse denn sagen sollen? Nein, ich will nicht? Ich bin zu teuer? Oder; Professor, bitte nicht! Ich bin Miss Granger? Was hätten Sie dann getan? ... Damals besaß ich [style type="italic"]das[/style] hier noch nicht!“, meinte sie anklagend, legte ihre Hand nun auf meine und drückte zu, ich schüttelte über ihre provokante und provozierende Art verwirrt den Kopf.

Was hätte ich getan? Gute Frage, nun ja, ich hätte sie auf jeden Fall nicht gegen die Wand gefickt! Und das stand außer Frage! Aber ich musste sagen, während ich sinnierte, erstaunlich wie sie sich nicht hatte aus dem Konzept bringen ließ, dieses Biest war wirklich skrupellos. Sie hatte sich damals vollkommen der Situation hingegeben und ihre Rolle perfekt gespielt.

„Was hat sich Draco dabei nur gedacht?“, schüttelte ich unverständig mein Haupt und konnte mein kinnlanges Haar spüren, wie es in der Bewegung mitging.

„Er wollte mich schützen, vor allem und jedem!“, bekannte sie selbst, zu meinem Erstaunen, recht ungnädig.

„Wollte nur er das? Denkt dieser Junge überhaupt!?“, fauchte ich frustriert über meinen Patensohn. „Ziehen Sie sich an!“, befahl ich barsch und zog meine Hand ruckartig unter ihrer hervor. Sie erhob sich brav und ging nackt, wie sie erschaffen worden war, selbstsicher zu ihrem Mantel. Sie holte ihren Zauberstab und reinigte sich rasch, ich saß noch auf dem beschmutzten Bett und betrachtete grübelnd ihre Rückseite, mit dem kleinen, knackigen Hintern, schamhaft schien sie nicht zu sein.

Ich repetierte in meinen Gedanken die vergangenen Erlebnisse und urplötzlich stoppte ich und erstarrte, abrupt sprang ich auf die Beine und zügelte schwer meinen neu auflodernden, unkontrollierten Zorn. Sie griff gerade nach ihrem Kleid, das auf dem Tisch lag, als ich lautlos an sie herantrat und sie umgehend von hinten barsch und in Rage auf den Tisch drückte, sie mitleidlos unter mir begrub. Ihr erstaunter Ausruf wurde ihr wieder aus den Lungen gepresst. Ihr Gesicht lag seitlich und ungünstig auf der Tischplatte. Ich hatte wieder meine Faust in ihrem Haar brutal vergraben und zog fest daran, etwas was sie schrill schreien ließ.

„Arrr… Sir… was…was ist Ihnen jetzt eingefallen, dass Sie wieder so verärgert sind, Professor?“, nuschelte sie, da ihr Mund leicht verzogen war. Ihr kleiner, nackter Po drückte sich an mich.

„Sie haben es gewagt, Black und mich gleichzeitig zu vögeln!“, zischte ich aufgebracht in ihr Ohr.

„Nein, nein, nein!“, stotterte sie sofort und ich knurrte böse „Bitte, ehrlich. Nur als das in der Gasse passierte, danach nie mehr! Sie waren der Grund, dass er mich in der Küche verprügelt hat, er hat unseren Sex beim zweiten Mal gerochen. Ich wollte ihn an diesem Abend für immer in die Wüste schicken, das war mit Draco so vereinbart!“, ratterte sie atemlos herunter und ich hörte es mir an und konnte mir eine gewisse Genugtuung, die ich verspürte, nicht verkneifen.

„Sie mögen es wohl hart, was Granger?“, flüsterte ich böse.

„Augenblicklich würde ich mich freuen, wenn ich mich anziehen dürfte!“, bekannte sie klein.

„Vergessen Sie nie, dass andere [style type="italic"]Männer[/style] für Sie tabu sind, sollte ich sehen, dass Sie noch einmal ein begehrliches Auge auf [style type="italic"]Black[/style] werfen sollten, oder [style type="italic"]Potter[/style], was ich so höre, dann lernen Sie mich kennen und ich kann Ihnen versichern, Sie wissen noch nicht im Ansatz, was Schmerz heißt! Was Schmerz bedeuten kann!“, spuckte ich gehässig aus und drohte ihr sehr eindringlich.

Dieses Weib trieb mich ungewohnt hart an meine Grenzen!

„Professor, denken Sie, ich bin wirklich eine Hure?“, fragte sie mit einem tief verletzten Unterton und ich richtete mich ruckartig auf, hielt sie aber mit den Händen noch immer auf der Platte fest. Eine in ihrem Haar vergraben, die andere auf ihre nackten Schulterblätter gepresst.

„Ja, was soll ich denn sonst denken?“, schnarrte ich ölig.

„Ich versichere Ihnen ich bin keine, ich war nur Ihre! Es gibt für mich nur Draco, sonst niemanden und das mit Harry? Das billigt Draco, denn wir spielen das nur, dank Ihnen! ... und bevor Sie fragen, es war wegen der Nacht, die Harry und ich bei Ihnen waren, wir hatten danach Probleme in Gryffindor und haben uns in diese Lüge gerettet. Harry ist mein Bruder, nicht mein Liebhaber… darf ich nun auf?“, fauchte sie entnervt, denn ich drückte immer noch mit der ausgestreckten Hand ihren Kopf auf das Holz und sah ihren schmalen Rücken an und stockte in meiner Musterung.

„Wo ist Ihre Narbe?“, strich ich über die Stelle, in der das Messer gesteckt hatte.

„Hab eine Salbe, ich wollte doch nicht, dass Sie mich erkennen!“, erklärte sie profan und da zog ich sie spontan an ihren Haaren in die Höhen und ihre Hände schossen zu meiner Hand in ihrem Haar.

„[style type="italic"]Auuaaa[/style], Professor!“, jammerte sie gequält, aber sie erholte sich schnell und begann dann zügig, sich anzuziehen, als ich von ihr abließ.

Unglaublich, was für eine Salbe war das? Beziehungsweise wie kam sie an Einhornblut, aber sollte es mich wundern, wie sie an so etwas kam? Wohl eher nicht, dieses Biest schreckte ja anscheinend vor nichts zurück, selbst nicht davor, mich zu vögeln! Das sollte schon etwas heißen.

Ich wartete schweigend und versuchte, meine Gedanken zu ordnen, ich hatte was mit einer Schülerin gehabt und wie! Die zusätzlich die Freundin, …nein, Geliebte von Draco war… sie gehörte zu ihm, zu uns, das war so unglaublich, als wäre alles nicht schon kompliziert genug.

Ich würde es ja nie zugeben, aber ich verdankte ihr mein Leben, wie sie das Ihrige mir. Sie hatte was gut bei mir, auch wenn ich ihr das nicht zeigen würde, sie spukte schon lange in meinen Gedanken rum. Eine Frau wie sie gab es nicht oft, wen wunderte es da, dass sie mir kaum aus dem Kopf ging? Aber deswegen hätte ich sie trotzdem nie angerührt… aber jetzt war ich einfach nur entsetzt, wie kalt sie das durchgezogen hatte und mir die ganze Zeit so gelassen gegenüber getreten war, als wäre nie etwas passiert, sie hatte sich nie das kleinste Bisschen über unsere verbotenen Intimitäten anmerken lassen.

Und dann stoppte ich wieder in meinen Überlegungen und stockte in Gedanken, ich hatte bei dem [style type="italic"]Legilimens[/style] absolut nichts über uns gesehen, dieses Biest war noch besser in der [style type="italic"]Okklumentik[/style] als von mir gedacht. Das bedeutete, als ich durch die erste Mauer kam, dass sie fast alles gelenkt hatte, sonst hätte ich was von uns sehen müssen, oh oh oh, könnte ich ihr doch nur ungestraft ihren zierlichen Hals umdrehen.

Wenn ich nicht so schrecklich zornig, wütend und aufgebracht wäre, könnte ich mich über ihre Leistung erstaunt zeigen und ihr gratulieren, so aber … lassen wir das!

Ich sah nun zu ihr und beobachtete, wie sie nun mit ihrem wahren Aussehen in dem Kleid aussah und zu meiner Schande, dafür verachtete ich mich selbst, gefiel es mir noch besser. Ich hätte es ihr liebend gerne sofort wieder ausgezogen. Severus, jetzt reiß dich zusammen, du bist wahrlich kein Teenager mehr. Aber schon spürte ich, wie ich mich nach ihr zu sehnen begann, was ich mir nicht gestattete. Wie sollte ich es schaffen, die Finger von ihr zu lassen, nach allem?

Sie blickte vorsichtig zu mir auf als sie den Mantel um sich schlang und ich nahm die aufgeplatzte Lippe und die dick, geschwollene rechte Wange wahr und trat kurzentschlossen auf sie zu, umfasste relativ sanft ihr Kinn, was sie widerspruchslos hinnahm und sprach einen [style type="italic"]Episkey[/style] auf die Wunde, die sich sofort schloss und ich erlebte, wie sie mir knapp zunickte. Sie schien sich vollkommen und absolut unter Kontrolle zu haben. Die Wange würde sie sich einschmieren müssen, aber dafür hatten wir keine Zeit, ebenso wie ihr malträtierter Leib nur von den Stoffen ihrer Kleider verhüllt war, aber ich nahm an, dass ihr alles wehtat, auch wenn sie sich nichts anmerken ließ.

„Legen Sie wieder Ihre Illusion auf sich und dann gehen wir!“, befahl ich nüchtern und spie ihr dies gemein entgegen, da ich ihr nicht die Zeit gab, sich selbst zu heilen, da ich wollte, dass sie Schmerz empfand und beobachtete gespannt, wie sie sich wieder verwandelte, sie war eine begnadete Hexe, so einfach wie sie diese Veränderungen an sich vornahm, bemerkte ich verstimmt, durchaus mit so etwas wie Hochachtung vor ihrem Können.

Ich öffnete entschlossen die Tür und ging vorweg. Ich konnte fühlen, wie sie mir wie ein Schatten folgte und mit mir in den Schankraum trat und wie immer kam Grangers Glück zum Tragen, denn dort saß niemand anderes als Lucius, der den Raum schon alleine durch seine aristokratische Aura beherrschte, der, als er mich sah, sich sofort elegant erhob und seine Bekannten unbeachtet zurückließ.

„Severus, schön dich zu sehen!“, kam ein jovialer Lucius auf mich zu, fasste mich an meinem rechten Unterarm, den ich ihm hinhielt und ich ergriff den seinen und so begrüßen wir uns freundschaftlich. Ich konnte Granger in meinem Rücken erahnen und sah, dass Lucius auf die verhüllte Gestalt in eben diesem aufmerksam wurde, sollte mich das wundern? Aber meine gefühllose Maske saß perfekt.

„Lucius, was machst du hier, ich dachte, du hasst diese für dich wenig passende Umgebung?“, schnarrte ich ihm entgegen und verwünschte dieses verdammte Schicksal.

„Mein Freund, was soll ich tun? Fudge fesselt meine Aufmerksamkeit und ein bisschen Spaß muss auch für mich drin sein“, zeigte er seine perfekten, weißen Zähne. „Wer ist das da in deinem Rücken, soweit ich informiert bin, hast du heute keine Aufträge?“, fragte er gewohnt nasal und ich fragte mich kurz, womit ich das verdient hatte?

„Korrekt, ich war mit einer Freundin verabredet!“

„Oh, so stell sie mir vor, kommt doch bitte an meinen Tisch!“, meinte er formvollendet, wie immer ganz der geborene Gentlemen und Charmeur und Lucius zeigte in einer weitausholenden Geste zu der privaten Ecke, die schlecht einsehbar war, aber wenn man in ihr saß, man alles im Blick hatte, wie ich wusste. Eben immer nur das Beste für einen Malfoy!

„Tut mir leid, Lucius, wir müssen los!“, lehnte ich barsch ab und erlebte ein abfälliges Schnalzen von Lucius‘ Zunge.

„Tse, tse… Severus, stoße einem Freund nicht vor den Kopf, die paar Minuten für einen Drink wirst du haben!“, hörte ich schon wieder diesen quengelnden Malfoy-Ton, der nur für mich so klang, alle anderen würden denken, er sprach befehlend, von oben herab, aber dem war nicht so, er würde mir nie etwas befehlen! Aber diesen Ton kannte ich und wenn er mir so kam, war wieder etwas schiefgelaufen und ich musste Händchenhalten und ihn tätscheln und hätscheln, das war für unser Ego enorm wichtig, sonst würde es früher oder später ungemütlich werden, also ergab ich mich geschlagen in mein Schicksal. Einem Malfoy zu entkommen war wahrlich vergebene Liebesmüh und ich sah es von der ironischen Seite.

Ich würde einem unwissenden Malfoy sein neues Familienmitglied vorstellen!

Heute würde ich Granger in Aktion erleben, mal sehen, wie sie sich Lucius gegenüber schlug. Ich war wirklich und wahrhaftig gespannt. Spielte ich ein gefährliches Spiel? Ja, aber tat ich dies nicht seit Jahren? Ich wollte wirklich sehen, wie sie sich aus der Lage manövrieren wollte.

„Wie du wünschst, wir folgen dir!“, beschied ich ihm kalt und winkte ihr, mir zu folgen, was sie ohne zu zögern tat, sie hatte Mut aber sie war ja auch eine Löwin, dachte ich sarkastisch schnaubend.

„Nehmt Platz! Ihr verzieht euch!“, sagte Lucius unglaublich arrogant, in einem blasierten Ton und zeigte der prallen, rothaarigen Bedienung, sie solle uns was zu trinken servieren, während er den drei Männern, die bisher hier mit ihm gesessen hatten, bedeutete, dass sie sich rasch in Luft auflösen sollten und sie verzogen sich so schnell und rasch auf seinen herrschaftlichen Befehl hin, dass es schon fast peinlich war.

Lucius schaffte es wie immer, als strahlender Edelmann diese Kneipe aufzuwerten. In seinem dunkelblauen, hochwertigen Gehrock, der hochgeknöpft war, und dem grauseidenen, gebundenen Plastron an seinem Hals, der ihm wie immer ausgezeichnet stand, wirkte er völlig deplatziert. Auch fiel sein wunderschönes, langes, weißblondes Haar heute offen um sein attraktives Gesicht, ich dachte vollkommen losgelöst von Neid, dass viele Frauen ihn um diese Pracht heiß beneiden würden. In Gedanken musste ich schmunzeln, er war so herrlich arrogant und überheblich, in mehr als einer Hinsicht.

„Bitte, so legen Sie doch ab, meine Liebe?“, bat er neugierig mit seiner gekünstelten Art, die meist keine Bitte war und ich bemerkte, wie sie kurz zögerte, bevor ihre kleinen, zierlichen Hände an ihrer Schnalle nestelten und sie langsam ablegte. Als man sie sah, hob Lucius anerkennend die so weiße Augenbraue.

„Hübsch, wahrlich, Severus und hast du dich gut amüsiert?“, fragte mich Lucius unglaublich anmaßend und in seinen Augen glitzerte es hungrig, anscheinend hatte Granger auch in ihrer Tarnung noch Wirkung auf ihn. Sie blieb aber erstaunlich ruhig, hielt den Blick sittsam gesenkt und gerade jetzt zeigte sie ihr wahrhaftes Können, denn sie behielt stahlhart die Nerven, obwohl ihr Lucius‘ Interesse nicht entgangen sein dürfte. Wenn sie nervös war, wusste sie es zu überspielen. Als die Bedienung mit der Bestellung kam und wir drei uns zuprosteten und tranken, so musste ich nicht gleich antworten.

„Ich weiß nicht, was du meinst, Lucius!“, schenkte ich ihm einen kalten Blick meiner schwarzen Augen, er rollte mal wieder seinen nervigen Gehstock mit der hässlichen Schlange provozierend in seinen gierigen Fingern.

„Ah, ganz der Gentleman. Wie heißen Sie, meine Liebe?“, ging er nicht auf meinen anklagenden Blick ein, wandte nun sein Haupt provokant Granger zu und nahm sie wieder in Augenschein, mit seinem hochmütigen Blick. Er besah sie sich wie ein Stück Vieh.

„Ich denke nicht, dass du das wissen musst!“, kam ich ihrer Antwort zuvor.

„Und warum nicht?“, zeigte sich Überraschung in seinen so grauen Augen und er strich sich lasziv eine lange, glatte Strähne zurück.

„Weil du sie nicht wieder sehen wirst!“, beschied ich ihm bestimmt.

„Werde ich nicht? Aber ich denke, sie wäre nicht abgeneigt, mir heute noch Gesellschaft zu leisten, die Nacht ist noch jung!“, zeigte sich nun ein durchtriebenes Grinsen in dem edlen Antlitz meines alten Freundes. Bevor ich etwas erwidern konnte ergriff Granger das Wort:

„Ich fühle mich geehrt, aber ich muss Sie zu meinem Leidwesen leider enttäuschen, ich kann heute Abend nicht mehr! Ich muss gehen, eigentlich jetzt schon, ich bin schon viel zu spät dran!“, entgegnete sie sehr höflich, dabei konnte ich miterleben, wie in den grauen Augen von Lucius ein Sturm tobte, nach dieser Abfuhr von Granger, diese schien es auch zu bemerken, dass sie sich auf dünnem Eis bewegte und sprach schnell weiter.

„Bitte verstehen Sie, Sir, mein Babysitter hat nur bis halb Zeit und es ist jetzt halb, ich muss zu meinem Kind, bitte verstehen Sie mich, Sir!“, bat sie mit einem mitleiderregenden Zittern in der Stimme, ihre blauen Augen wirkten auf einmal wässrig, wenn ich nicht wüsste, dass es da kein Kind gab, müsste ich ihr zugestehen, dass man es ihr abkaufte. Die besorgte, alleinerziehende, junge Mutter, sie schauspielerte exzellent. Was für ein Biest, ich würde ihr nie wieder etwas glauben, sie tat alles aus Berechnung, entschied ich brüsk!

„Sie entschuldigen mich?“, erhob sie sich nun tapfer und sah unterwürfig fragend zu uns beiden und ich konnte sehen, wie Lucius mit sich kämpfte, aber dann knapp nickte und ich starrte ihr intensiv in ihre Augen und nickte auch. Ich würde Lucius aufhalten und ablenken, während sie auf dem schnellsten Weg nach Hogwarts verschwand und sie verstand meine eindringliche Botschaft sehr wohl, machte einen unterwürfigen Knicks und entschwand geschwind, kluges Mädchen. Lucius so hinters Licht zu führen, schafften nicht viele, aber mich hatte sie ja auch brüskiert, dachte ich säuerlich und verzog meinen Mund als ich einen Schluck des brennenden Alkohols in mich schüttete.

Es wurde noch spaßig und unterhaltsam, wie immer mit Lucius, der die Zurückweisung recht gut verkraftet hatte und sich mit mir begnügte.

Wenn er gewusst hätte, wen er da so leicht hatte entwischen lassen, ging es mir fies durch den Kopf, hätte er jetzt sehr schlechte Laune, so aber lud er bei mir seinen Frust über Fudge und alle anderen Idioten ab, die uns umgaben. Als ich mich um Mitternacht aus dem Geheimgang quälte, hielt ichzielstrebig auf das Haus Slytherin zu, ich hatte noch ein dringliches Gespräch zu führen, der zweite Malfoy in dieser Nacht harrte meiner, nur wusste er dies noch nicht!
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