When Hermione Fights
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 Kapitel 437-438

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BeitragThema: Kapitel 437-438   Kapitel 437-438 EmptySo Jan 12, 2014 8:33 pm

437. Kapitel Die sieben Potters/ The Seven Potters

„Ich dich auch, Harry, hahaha…“, lachte ich amüsiert, während Moody die große Flasche mit dem Vielsafttrank hervorgeholt hatte, um dann die bauchige Flasche zu öffnen. Ich stopfte Harrys Haare hinein und sofort begann es hörbar zu brodeln.

„Wer wird denn nun alles ich sein?“, fragte Harry missgestimmt, als wir uns im Kreis um ihn versammelten und Moody herum humpelte, um dem ersten Twin die Flasche in die Hand zu drücken.

„Wow, Mad-Eye, schon mal so was gekostet?“, fragte Fred aufdringlich und kassierte einen harten Blick, bevor Fred todesmutig allen zuprostete. „Aufgepasst, auf Harry!“, rief er übermütig und trank, dabei verzogen sich seine Gesichtszüge wehleidig. Ich wusste selbst noch aus meinem zweiten Jahr und als ich Daphne imitiert hatte, wie grausam Vielsafttrank schmeckte.

„Scheinst ein Hochgenuss zu sein, Harry!“, rief George wenig schmeichelhaft auf Freds Grimasse hin und grabschte selbst nach der Flasche und trank, wobei auch er sich vor Ekel schüttelte.

„Bähh…!“, „Widerlich!“, „Doch kein Leckerbissen!“

Sofort setzte bei den Twins die Wandlung ein. Es war an sich urkomisch, zu beobachten, wie sie schrumpften, kleiner wurden und wie ihnen ihre grellbunten Anzüge jetzt viel zu groß wurden, während sie Harrys Gestalt annahmen.

Als nächstes nahm auch Dung schicksalsergeben seinen Drink, mit Moody drohend im Rücken, während Harry sich vor uns im Kreis drehte, um durchaus sprachlos zu verfolgen, was hier abging. Schnell war er von zu vielen Harrys umzingelt. Dung reichte den Trank an Fleur, die sehr schmerzhaft das Gesicht verzog, als sie würgend kostete.

Danach kamen Ron und ich, wobei wir sehr genau wussten was auf uns zukam, aber wappnen konnte man sich nie dagegen. Das Gefühl, das einen überkam, wenn sich alles in einem zusammenkrampfte, verschob, wuchs, schrumpfte und durchaus auch schmerzte, war schrecklich.

Aber dann war es auch schon ganz plötzlich vorbei und ich selbst ein Harryimitat.

„Wow!“, „Wow, wir sind alle identisch!“, kam der unkluge Spruch der Twins, die von Haus aus gleich waren, aber nun, jetzt waren wir zu siebt! „Aber ehrlich, deine Klamotten sind zu farblos!“, „Und jupp… Test, Test, Test… klein… ALLES… dramatisch!“, brachen sie in lautes Gegacker aus.

„Zwillinge, haltet die Schnauze und zieht euch um! Wir haben einen Zeitplan einzuhalten!“, donnerte Moody rigoros.

Unterdessen flog ein Kleiderhaufen zu uns in die Mitte, denn Ted, Andromeda und Arthur bastelten die ganze Zeit daran, die Kleidung, die Brillen und Hedwig zu kopieren und mit einem ergebenen Stöhnen zogen wir uns vor den anderen aus und um.

„Bill, schau weg, isch bin hässlisch!“, kreischte Fleur, deren weißer Spitzen-BH auf Harrys nacktem Oberkörper mehr als lächerlich wirkte.

„Tja, toll, ich bin der Auserwählte und habe keine Privatsphäre! Ganz fantastisch…“, erregte sich Harry erbittert, als er dies von Fleur vernahm und ich warf der Französin einen mörderischen Blick zu.

Kurzzeitig fragte ich mich, wie wohl mein Blick durch Harrys grüne Augen aussah. Wirkte es bedrohlicher, als wenn ich als Hermione durch die Gegend blickte?

„Ähhh… Harry, beim Turnier hat man dich auch im Badehöschen gesehen…“, warf George affektiert ein und schüttelte wegen der pikierten Fleur den Kopf.

„Na, ich find ja, das ist jetzt etwas anderes… ganz toll!“, entgegnete Harry wenig überzeugt.

„Wir schauen dir schon nichts weg, Alter!“, beruhigte Ron und bekam von ihm einen leicht skeptischen Bick geschenkt.

„Wegsehen! Gutes Thema, Brüderchen, ich glaub, das kann Harry gar nicht, denn wow, Harry, du bist ja echt fast blind!“, „Ja, sehen tut er nich‘ viel!“, kicherten die Twins und lenkten mal wieder effektiv ab. „Also bist du sicher vor uns, mein Kleiner! Weil wir ja nun alle mit deiner Sehstärke gestraft sind…“, „Jooooo… hilf mir mal, George… wo ist die Brille in dem Haufen?“

Harry hingegen zog sich selbst die Brille von der Nase und rieb sich über die Augen. Ehrlich, ich verstand ihn, da bekam man Kopfweh frei Haus.

Während ich wenig enthusiastisch auf den schrumpfenden Kleiderhaufen vor mir starrte und über die anderen Schlauköpfe ganz sachte mein Haupt schüttelte, war ich so frei einfach meine Kleidung zu verzaubern, die ich schon trug. Wofür war ich Magierin?

Wie blöd konnte man sein, hier einen Striptease hinzulegen? Dabei blickte ich auf meine, beziehungsweise Harrys Hände, um niemanden ansehen zu müssen.

„Mist!“, „Warum habe ich mich ausgezogen?“, „Das frag ich mich auch gerade!“, schimpften die Twins und Ron gerade zusammen und ich rollte mit den Augen. Wenn einer aus dem Fenster sprang, taten es alle? Wie gut, dass ich noch nie zur Masse gehört hatte.

„Dein Kropfband“, flüsterte mir plötzlich einer der Harrys zu und da er rechts neben mir stand, nahm ich einfach mal heroisch an, dass es Ron war.

„Uh…“, fiel mir selbst nun siedend heiß ein, dass es an Harry bestimmt affig wirkte und vor allem jetzt unnötig war. Eilig ließ ich es verschwinden.

Letztendlich kam Ted zu mir, mit einem bescheuerten Käfig bewaffnet, der mit einer ausgestopften Hedwig bestückt war.

„Nicht euer Ernst? Oder?“, fragte ich pikiert.

„Was meinst du?“, fragte Arthur irritiert.

„Na, das da! Ich trag doch keine unechte Eule in einem sperrigen Käfig, wenn ich vielleicht kämpfen muss… Harry, wo ist Hedwig?“, zeigte ich mich energisch und deutete anklagend auf diese Zumutung.

„Hedwig? Da, wo ich wohne! Die nehm ich doch nicht mit hierher!“, kam es sofort von Harry.

Schließlich hatte er auch gar keine Zeit gehabt sie mitzunehmen, als ich ihn aus Irland geholt hatte und so sahen sich die Erwachsenen etwas perplex an und ich schmunzelte irgendwie überheblich.

„Na, da das geklärt wäre, weg mit den Käfigen!“, rief Dung enthusiastisch und schmiss das Ding rasch in die Ecke. Verständlich, es war eine grässliche Imitation.

„Okay, ihr kennt die Formation?“, schrie Mad-Eye über die Meute hinweg. Fast sofort rotteten sich die Paare zusammen, bis nur noch Harry etwas verloren dastand.

„Halt, unsere Stimmen hören sich nicht wie die von Harry an... bei den Frauen ist das sehr auffällig", stoppte Ron den Aufbruch.

„Er hat recht", stimmte Bill zu, woraufhin Moody sofort den Stab zückte und ihn über uns Verwandelte schwang. Als ich mich räusperte, klang es viel tiefer als sonst.

„Du gehst zu Hagrid, Potter… verstanden?“, murrte der Auror brummig, woraufhin Harry ruckartig nickte, da ihn diese Aussicht dann doch etwas zu überraschen schien, an sich auch eine eigenwillige Entscheidung.

Während sich die Kolonne nun in Gang setzte, um rasch vor der Straße Aufstellung auf ihren Besen zu nehmen, blieb Harry noch stehen. Ich folgte Kingsley als Vorletzte, denn Harry ließ sich Zeit, blickte gedankenverloren im leeren Wohnzimmer umher, um dann im Flur den Schrank unter der Treppe anzustarren, während ich im Türrahmen verharrte und auf ihn wartete, bis er sich mir entschlossen, mit einem harten Ausdruck in den Augen zuwandte.

Er würde hierher nie wieder zurückkehren. Die Familie Dursley war nun für ihn Geschichte!

Es lag eine gewisse, unnennbare Spannung in der Luft. Auf der einen Seite eine gewisse Melancholie und Wehmut, dass Harry mit etwas abschloss, was er nie besessen hatte, einer echten Familie und der Erwartung auf die Jagd und einer Flucht auf Leben und Tod!

Das Adrenalin machte sich bereit und sickerte langsam, aber sicher durch meine Adern. Man würde es uns nicht schenken, hier heil herauszukommen, denn alles konnte passieren und jedem einzelnen von uns war gegenwärtig, dass jeder, absolut jeder, heute hier sterben konnte, deshalb waren auch alle hochkonzentriert und entschlossen.

Das was wir hier taten, war absolut nicht ungefährlich!

Somit stiegen wir alle auf unsere Transportmittel, immer zu zweit, dabei traf es mich doppelt hart, wieder auf diese Wesen steigen zu müssen, denn wieder beobachteten mich die zwei Augenpaare der Thestrale. Sie hatten mich fest im Blick und ich schluckte, als ich den sachten Ruf vernahm, den ihre weißen Augen auf mich ausübten. Aber ich unterdrückte den Wunsch, mich diesem Unbekannten hinzugeben und zwang mich ins Hier und Jetzt, indem ich mich an Kingsley klammerte.

Ich fühlte die Lederhaut unter meinem mit Jeans bedeckten Hintern und schluckte schwer, denn es war etwas anderes, eilig mit diesem Wesen zum Ministerium zu fliegen, oder in einem Kampf auf diesen Wesen zu sein.

Ich hasste es schon jetzt abgrundtief!

„Ich hoffe, ich kann mich auf Sie verlassen und Sie halten uns den Rücken frei!“, rief nun Kingsley zweifelnd über seine Schultern und ich schnaubte, als ob die DeathEater auf mich Rücksicht nehmen würden, wie lachhaft!

„Natürlich, was denken Sie von mir? Dass ich die anderen gewinnen lassen will?“, provozierte ich, denn so sah ich es wahrlich, wenn meine werten Kollegen zu schwach waren, gegen mich zu bestehen, dann konnte ich für nichts garantieren. Mich ihnen auf einem Silbertablett servieren kam nicht in Frage. „Wir werden das schon schaffen!“, versuchte ich ihn zu beruhigen. Dass er kein Vertrauen in mich hatte, konnte ich sogar verstehen.

Als das Tier unter mir sich unruhig bewegte und seine Flügel spannte, krallte ich mich mit dem einen Arm etwas fester um Kingsleys Hüfte und versuchte, meinen Fokus nur noch auf das Hier zu lenken.

„Sind alle bereit?“, rief Moody über die in Reih und Glied stehende Menge und mein Blick schweifte zu Ron und den Twins, alias Harry, die sich an ihre Partner Andromeda, Arthur und Ted mit einem Arm festklammerten und den Zauberstab entschlossen im Anschlag hielten.

Die Blicke aller waren entschlossen in den düsteren Himmel gerichtet, während Harry zu Hagrid ging, um in den Beiwagen des Motorrades zu steigen.

Ich beobachtete aus dem Augenwinkel ungewohnt durch die Brille, wie sie miteinander redeten und Harry eine frustrierte Miene zeigte.

„Auf geht’s“, verkündete Moody plötzlich von hinten und gab damit das Startsignal.

Hermiones Sicht Ende

Severus Sicht

Es ging los!

Plötzlich durchbrachen Menschen auf Besen, Thestralen und einem Motorrad plus Beiwagen die Schutzschilde, die auf dem Ligusterweg lagen und stiegen im Steilflug hinauf in den schwarzen Nachthimmel.

Ich wusste, dass jedes Paar eine Zuflucht anflog, um von dort mit einem Portschlüssel einen sicheren Fluchtplatz zu erreichen und auch wenn es niemand verraten hatte, ich nahm einfach mal sehr todesmutig an, dass es unter anderem auch der Fuchsbau war, der angesteuert wurde. Dieses Wissen hatte ich natürlich nicht preisgegeben, sonst wäre diese Scharade nutzlos.

Zufrieden registrierte ich in Windeseile, dass alle auf Dung gehört und meinen Vielsafttrank verwendet hatten, um insgesamt sieben Potters zu präsentieren.

„Was?“, „Verdammt!“, „Was nun?“, riefen die DeathEater erregt über die Aussicht, nun viele Potters zu haben, die es zu verfolgen galt.

„Egal, wir greifen alle an!“, schrie einer ungeduldig und ich nickte nur zustimmend und schoss den roten Funkenregen als Startsignal ab, dann brachen wir aus den Wolken hervor und stürzten uns auf die flüchtenden Paare.

Wir waren ihre Häscher und sie das Wild, das es zu erlegen galt!

Ich lenkte meinen ungeliebten Besen gekonnt und versuchte, in dem Gewirr aus 30 DeathEatern und sieben Verfolgten die Übersicht zu behalten.

Alles passierte rasant, die Besen zischten in der Luft dahin und die Flüche sausten blitzend durch die dunkle Nacht. Eilig mussten alle ausweichen, um nicht mit anderen Fliegenden zu kollidieren, oder von einem Fluch getroffen zu werden.

Es war das erhoffte und zu erwartende, unübersichtliche Chaos!

Soeben genoss ich doch unglaublicher Weise und tatsächlich, wie mir die kühle Luft durch die Haare fuhr, während ich mich geschickt in den Kampf warf.

In diesem Moment schickte einer der Potters einen Fluch auf einen meiner DeathEater und dieser trudelte getroffen hinab zum Erdboden und natürlich erkannte ich ihn sofort, den echten, den einzigartigen Auserwählten, schlussendlich hatte ich ihn lange genug unterrichtet.

Interessant, dass Potter den ersten aus der Luft holte, aber dem neuen Potter war dies durchaus zuzutrauen!

Ich zückte gedanklich vor Moody meinen Hut, dass er doch tatsächlich Hagrid den echten Potter aufs Auge gedrückt hatte, das war als genial zu bezeichnen. Diesen trotteligen Riesen nahm niemand ernst und so war es auch dieses Paar, das augenblicklich am wenigsten belästigt wurde. Denn wahrlich niemand konnte sich vorstellen, dass der Orden so dämlich wäre, eine derart wichtige Person, wie Harry Potter, dem unfähigen Riesen anzuvertrauen.

Eben dies war ein großer Irrtum!

Der Orden war derart trottelig, oder auch derart genial, wie auch immer!

Sie hatten eben genau dies getan und augenblicklich betrachtet, wenn man sich den Beschuss besah, dem die anderen Harrys ausgeliefert waren, eine gute Entscheidung damit getroffen.

Die anderen Paare wurden hart und schonungslos attackiert. Soeben befand sich Moody in starkem Kreuzfeuer, da meine Leute natürlich instinktiv davon ausgingen, dass der Junge hinter ihm Potter sei.

Aber schon nach einem Blick hatte ich dies von vornherein ausgeschlossen, denn Potter litt an einem Heldenkomplex der besonders feinen Art und warf sich enthusiastisch in jeden Kampf, der sich ihm bot. Aber dieser Typ hier war viel zu verängstigt und starr vor Angst, als dass es Potter sein konnte. So wie er sich kampflos an Moody klammerte, der somit nicht nur steuern, sondern auch noch die Flüche alleine abwehren musste, war er ein mehr als mickriger Potterabklatsch. Moody kam zu seinem Glück sein magisches Augen durchaus zu Hilfe, sodass er gegen seine Angreifer bestehen konnte.

Das Potterimitat in seinem Rücken konnte nur Mundungus Fletcher sein. Warum nahmen sie diesen Trottel mit? Da wäre selbst Molly Weasley eine bessere Wahl als Kämpferin gewesen, eben weil sie sich wehren würde und konnte!

Der Orden war eben doch trottelig!

Nach einem weiteren, kalkulierenden Blick schloss ich das Anhängsel von den Tonks ebenfalls aus. Arthur wäre eine Möglichkeit gewesen, aber wie der Junge hinter ihm den Stab hielt, ließ mich eher auf einen dieser teuflischen, zweifachen Unholde denken. Aber ich suchte SIE, denn wo Potter war wusste ich ja schon.

Schließlich fand ich sie eng an den schwarzen Auror geklammert, mit verbissener Miene den Stab zielgerichtet schwingend.

Gerade fiel wieder ein DeathEater laut schreiend und hilflos mit den Armen rudernd in den Abgrund und ein kühles Lächeln zierte die Züge dieses Potters. Daraufhin breitete sich ein leichtes Schmunzeln unter meiner Maske aus. Sie kämpfte gewohnt kalkuliert, mit wenig unnötigen Bewegungen, aber rasant in ihrer Entschlossenheit. Sie zögerte nie und schoss treffsicher, aber trotz allem wirkte sie ungewohnt verspannt, denn augenscheinlich hasste sie es trotz Lucius‘ Flugversuchen immer noch, in der Luft zu sein. Doch wie so oft stand sie über ihrer Furcht und ließ sich davon nicht behindern. Sie schleuderte unaufhörlich Flüche auf die Angreifer und nicht wenige fielen ihr zum Opfer und stürzten getroffen wie flügelgeschädigte Tauben in die Tiefe.

Selbst als der Thestral die Flügel eng anlegte und in eine todesmutige Spiralschraube ging, hinderte dies das Biest nicht daran, weiter ihre Flüche zu werfen. Wenn sie derart in Action war schien sie keine Ressentiments zu kennen.

Jeder der sieben Potters strebte nun in eine andere Richtung und ich wusste nicht warum auf einmal meine Truppe aus Schwachmaten rechnen konnte, aber instinktiv schienen sich fast vier DeathEater auf je ein Paar einzuschießen, interessant.

Spannend war es zu erleben, wie sehr das Biest ihre Umgebung hoch oben im Firmament zu vergessen schien, je länger sie kämpfte. Offenbar trat alles für sie in den Hintergrund. Sie schützte sich und Shacklebolt mehr als gut und gekonnt. Eigentlich schaffte es niemand der Trottel, groß zu ihnen durchzudringen, so gut war sie in ihrer Abwehr.

Aber auch die Potters hinter den Tonks machten sich an sich gesehen sehr gut und sehr gleich, weshalb ich jetzt mit Sicherheit wusste, dass es die Twins waren.

Dann brach Arthur urplötzlich auf seinem Besen mit einem irren Tempo aus, weil sein Potter sehr angestrengt und intensiv mit einem DeathEater kämpfte. Darüber geriet er sichtbar ins Schwitzen.

„Ich habe ihn… das ist er!“, schrie urplötzlich eine schrille Stimme begeistert über den Schlachtlärm hinweg und ich stöhnte leidlich auf. So viel Dummheit auf einmal war fast schon nicht mehr zu fassen. Woher bitteschön wollten die wissen, dass das nun Potter war? Dafür gab es absolut keine Grundlage.

Aber ich sauste tief gebeugt über meinen Besen näher, um mir das genau anzusehen. Da der enthusiastische DeathEater soeben zum alles vernichtenden Schlag ansetzen wollte. Gerade schoss aber auch das Paar um Ted Tonks ebenfalls in einem Affenzahn hinzu und ich zielte, als der DeathEater den Fluch geschwind abfeuerte.

Ich zielte, doch in letzter Sekunde musste ich rasant ausweichen, da Moody im gleichen Augenblick einen Fluch, dessen Druckwelle meinen Besen erzittern ließ, auf mich schleuderte. Sofort begann mein Besen in einer Schraube zu trudeln und ich verriss den Zauberstab, während sich der Fluch löste.

„AAAAARRRHHHH“, schrillte plötzlich ein hohes Jaulen über den Schlachtlärm in luftiger Höhe.

Mein Fluch, der den DeathEater treffen sollte, hatte ein anderes Ziel getroffen, denn durch meine Drehung hatte er eine falsche Richtung genommen und nun den Falschen erwischt.

Ich selbst schickte jetzt bedrängt in rasanter Abfolge einige Flüche auf Mad-Eye, bis ich rasch zu Ted Tonks blicken konnte, um zu erkunden was passiert war. Ich bemerkte, dass der Potter hinter Tonks sich an sein nicht mehr existentes Ohr greifen wollte, aber da es fehlte drückte er seine Hand auf das klaffende Loch und das Blut floss schnell über sein leichenblasses Gesicht.

Verärgert murrte ich, denn das war unbeabsichtigt passiert, aber nicht mehr zu ändern. Er würde es überleben und nur darum ging es. Auf einmal nahmen mich diese unechten, grünen Augen fest ins Visier und während sich meine schwarzen Augen unter dieser Musterung verengten, schien hingegen in den anderen das Erkennen einzusetzen, wer sein Ohr getroffen hatte.

„Ist alles in Ordnung?“, brüllte Arthur furchtsam zu einem seiner verwandelten Söhne, als er ankam und mit seiner Begleitung half, die DeathEater in Schach zu halten.

„Ja, flieg zu!“, fauchte der verletzte Rückmann zu Ted und beachtete seinen Vater nicht weiter, da Tonks nun einen Sprintstart hinlegte und eilig davonflog.

„Das ist nicht der echte Potter!“, fauchte ein DeathEater zu dem anderen Trottel, den ich hatte treffen wollen.

Schon stürzten sie sich wieder ins Gefecht, wieder zuckten Flüche unkontrolliert durch die Luft und verwandelten den dunklen Himmel in ein wahres, an ein Feuerwerk erinnerndes, Farbenmeer.

Auch die vielen Potters kämpften weiterhin verbissen gegen ihre Verfolger und eines musste man dem verletzten Jungen lassen, er biss entschlossen die Zähne zusammen und wehrte die Angriffe rücksichtslos ab, denn es ging hier schließlich um ihr Leben.

Jetzt gaben Arthur und Ted richtig Gas und flog geschwind davon, verfolgt von anderen DeathEatern.

„Was für ein scheiß Chaos!“, tauchte gerade Rodolphus neben mir auf und seine Maske funkelte im Mondlicht, während ich widerwillig nickte.

„Mhm…“, murrte ich sehr aussagekräftig und verfolgte mit einem kalkulierenden Rundumblick das von ihm betitelte Chaos und recht hatte er, es wurde immer wilder und konfuser.

Es war ein Wunder, dass noch niemand tot war, aber schlussendlich gab es genug DeathEater, die ihre fallenden Kollegen gewissenhaft auffingen. Und es kam ihnen zugute, dass die Connection vor dem Orden das Gesicht zu wahren hatte und somit nicht auf schwarzmagische Flüche zurückgreifen konnte.

„Aber du hattest recht! Zu schön für dich, dass deine Informationen die rechten waren…“, kam es gar nicht erfreut von ihm, schlussendlich neideten mir viele meinen exponierten Stand beim Lord, als seine felsenfeste Linke Hand.

„Hast du gezweifelt?“, fragte ich überheblich.

„Mit IHR in deinem Rücken? Nein… nicht wirklich!“, kicherte Rodolphus hinterhältig, weswegen ich meine Mundwinkel verzog.

„Ja, schon gut, aber wie finden wir den echten?“, fragte ich anscheinend involviert und deutete auf das Wirrwarr. Rasend unerwartet zog durch mein Dark Mark ein immenser Schmerz. Jemand hatte den Lord gerufen und dachte anscheinend, den echten Potter enttarnt zu haben und ich fluchte darüber, dass es mir entgangen war.

Sogleich erschien der Dark Lord eindrucksvoll in einer pechschwarzen Wolke, aus der er mit seinem Gewand entwuchs, um in seiner schneeweißen und kahlen Erscheinung, einem Dämon gleich, aufzutauchen. Er glitt völlig selbstständig schwebend durch die Luft.

Ein durchwegs beeindruckender, dramatischer Auftritt, der seinesgleichen suchte!

In diesem Moment änderte sich die Atmosphäre. Der Lord verbreitete eine grausame Kälte, die allen in die Knochen drang und das Spiel noch gefährlicher und unkalkulierbarer werden ließ.

Dann deutete auch schon einer dieser absoluten Trottel von DeathEatern ekstatisch und sich wie irre gebärdend auf das Paar mit Moody und ich war gewillt, leidlich mit den Augen zu rollen und stöhnte, denn selbst hier machten sie noch Fehler.

Der Lord stürzte sofort davon und ich seufzte schon wieder leidend, aber selbst Rodolphus unterdrückte es nicht und tat es mir gleich und stieß die Luft hörbar aus.

„Das ist er doch gar nicht“, entgegnete Rodolphus mir mal gleichgesinnt leidlich begeistert.

„Woher willst du das wissen?“, fragte ich irgendwie desinteressiert klingend meinen Nebenmann und warf wie dieser wenig begeistert wild Flüche durch die Gegend, die an sich im Nichts verpufften. Das nannte man schlicht Pragmatismus, aber nicht überbrodelnden Aktionismus.

„Bitte? Moody? Nie und nimmer, als Ablenkung ja, aber er wäre der Logischste… und damit der Unwahrscheinlichste!“, erstaunte mich seine ausnahmsweise gezeigte Weitsicht, aber Rodolphus war noch nie doof gewesen, nur gestraft mit einem leicht irren Bruder und einer noch verrückteren Ehefrau. „Und du denkst ähnlich, Snape! Also… muss man kein Genie sein!“

„Ich und denken? Nie und nimmer…“, gab ich zuckersüß seine Worte zurück, aber meine Doppeldeutigkeit ließ ihn rau auflachen.

Die trübe Dunkelheit wurde plötzlich durch einen besonders grün leuchtenden Avada erhellt, dabei ertönte ein lautes:

„Nicht!“

Dies rief der Potter hinter Kingsley laut heraus, den ich selbst als Hermione identifiziert hatte und diese Vehemenz ließ mich doch glatt die Stirn hinter meiner Maske runzeln.

Sie hatte selbst schon in einem irren Tempo einen Fluch geschleudert, der surrend durch die Luft flog, als ich mich zu ihr wandte, aber sie waren zu weit weg. Nun flogen zwei Flüche gleichzeitig auf Moody und seinen Potter zu.

Die beiden Paare auf den Thestralen bildeten eine Einheit. Sie flogen nebeneinander und ich verfolgte nur den Ausdruck auf ihrem veränderten Gesicht, wie es sich von den Flüchen, die auf Moody zuhielten, wegdrehte und etwas tat, was ich auf die Entfernung nicht richtig ausmachen noch richtig nachvollziehen konnte. Es war, als würde sie sich dem Thestral von Bill und seinem Potter zuwenden, um ihn genau anzusehen und nur diesen.

Hermione schien sich nicht mehr für Moody zu interessieren. Doch jetzt fesselte mich ein anderes Bild, denn ich konnte beobachten, wie Moody von einem der Zauber getroffen wurde und wie in Zeitlupe von seinem abstrakten Sitzbesen rutschte.

Einen Augenblick davor war der Angsthase von Dung beim Anblick des freischwebenden Lords unspektakulär appariert und ich war mir sicher, er hatte sich in die Hose gemacht. Was für eine Niete.

„Das war er nicht! Das war nicht POTTER, IDIOTEN!“, brüllte der Lord nun ungehalten und verfluchte den, der ihn in seinem Überschwang gerufen hatte. Daraufhin fiel auch eben jener bewusstlos und ungebremst in die Tiefe, wie zuvor Moody.

„Was sollte das von IHR?“, wisperte Rodolphus fragend und ich wandte ihm meine schwarze Maske zu. „Oh ja, ich habe sie erkannt…“, setzte er auch schon nach und ich legte mein Haupt schief, suggerierte eine Frage, ohne etwas zu sagen, aber er verstand auch so.

„Wie? Naja, sie kämpft ganz eigen, selten jemand gesehen, der sich so auf seine Aufgaben konzentrieren kann! Und sie ist der beste Potter von allen hier, also… bekomm ich nun Hundert Punkte für Slytherin?“ Ich rollte über den Spaßvogel mit den Augen.

„Was ist das?“, wollte Rodolphus erfahren.

Daraufhin fuhr ich in die Richtung herum, in die er deutete. Ich konnte noch die Rücklichter des Motorrades von Hagrid mit dem echten Potter erkennen und wie ein DeathEater an ihnen dran war.

In derselben Sekunde schoss wie aus dem Nichts eine wildgewordene, weiße Eule hervor und diese verfing sich in dem Haar des Maskierten. Der DeathEater versuchte vor Schmerz kreischend die entfesselte Eule loszuwerden und brach die Verfolgung ab.

Doch dann kam ihm auch schon ein anderer DeathEater zur Hilfe und jagte einen grünen Strahl auf die Eule, woraufhin diese getroffen in der Luft erstarrte und leblos wie ein Stein gen Boden fiel.

Was zum Henker hatte Hedwig, Potters Eule, hier zu suchen gehabt?

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich gerade, bevor ich antworten konnte, wie in großer Entfernung Hagrid nun endgültig den Turbogang einlegte, um mit dem Motorrad mit irrer Geschwindigkeit zu entkommen, verfolgt von nur drei DeathEatern und ganz plötzlich war auch der Lord verschwunden.

Das Gewirr und Gewusel ging weiter und plötzlich zog eine regelrechte Welle durch mein Dark Mark und die DeathEater um mich rum verschwanden einer nach dem anderen. Alle wurden wir regelrecht gestoppt in unserem Kampf. Wir brachen die Verfolgung ab, wenngleich ich dem Verlangen zu apparieren am längsten Widerstand und im Nachthimmel nun vereinsamt auf meinem Besen dasaß und mir der Wind in die Haare fuhr, da schon längst meine Kapuze verrutscht war. Ich nutzte diese Sekunden, um diese abrupt auftretende Stille in mir aufzunehmen.

Ich schloss die Augen in dieser plötzlichen, unheimlichen Ruhe, bevor auf ein mal ein lauter, donnernder Knall von weiter weg ertönte, sodass ich die Augen eilig aufschlug. Aber da war auch schon alles um mich herum in tiefste Schwärze gehüllt.

Ich war von undurchdringlicher Finsternis umgeben und selbst die Lichter der Muggel waren aus. Ich wusste, der Lord hatte den echten Potter ausfindig gemacht.

Die Frage war nur, war Potter dem Lord entkommen?

Oder nicht?

Severus Sicht Ende

Hermiones Sicht

Sie brachen wie eine gewaltige Sturmwelle über uns herein, in schwarze Mäntel gehüllte Gestalten mit silbrig glitzernden Masken, die das Antlitz unheimlich verhüllten!

Auf einmal fühlte ich mich wieder ins Ministerium zurückversetzt. Es war etwas ganz anderes, auf diese Weise mit den DeathEatern konfrontiert zu werden. Nun konnte ich noch besser mit unseren Opfern fühlen, was sie empfinden mussten, wenn diese Horde brachial über sie hereinbrach.

Und ich selbst wünschte mir soeben meine Maske inbrünstig herbei.

Aber aus anderen Gründen, als dass ich meine Freunde hätte jagen wollen, denn mit der Maske hätte auch ich bedenkenlos die schwärzesten Flüche schleudern können, die mir regelrecht auf der Zunge brannten, aber das ging nicht. Mit Kingsley vorne und den anderen Augen im Rücken, war ich an die weißmagischen Sprüche gebunden und tat mir damit tierisch Leid.

Außerdem galt es, die schwererhaltene Tarnung aufrecht zu erhalten, wie auch die anderen der Connection, die sich daran hielten. Auch Harry schleuderte offiziell keine schwarzen Flüche. Es war zum Heulen!

Wir hätten ihre Reihen so schön ausdünnen können, aber nein, wir doch nicht, denn der Orden hielt sich stur mit seiner Rechtschaffenheit auf!

Die Tatsache, dass für mich als Träger des Dark Mark die Masken der DeathEater durchaus Eigenheiten aufwiesen und nicht nur einheitlich Silber glitzerten, machte es mir einfach, die Mitglieder des Inneren Zirkels zu identifizieren. Ich wünschte mir gerade inbrünstig, einige ausgewählte Personen auf ewig in die Tiefe zu schicken. Es waren stumme Wünsche, denen keine Taten folgten.

Während ich beobachtete, dass sich Ron und die Twins mehr als gut schlugen und es ihren Gegnern sehr schwer machten ihnen nahe zu kommen, wurde die Schlacht erbittert geschlagen. Die Blitze zuckten grell über den Himmel, dieser verdunkelte sich zusehends, denn der Mond verschwand hinter den dicken Wolken. Ich verfolgte erleichtert, wie Harry mit Hagrid davonflog.

Ich selbst zögerte nicht und schickte den einen oder anderen DeathEater ins Traumland, aber Severus musste sie so eingeteilt haben, dass einige für das Einsammeln der Fallenden zuständig waren und wir keine Verluste erleiden würden.

So verstand ich den Orden mal wieder nicht, ein schöner Avada und der ein oder andere Primat wäre für immer von der Erde getilgt. Aber so?

Ich sollte mich nicht aufregen, bestimmte ich genervt, als Kingsley mit dem Thestral einen Stunt abzog und ich mich wenig stilvoll keuchend an ihn klammerte, da das Vieh so was wie eine Drehung um die eigene Achse hinlegte, die meinem Magen Purzelbäume bescherte.

Mann, wie sehr hasste ich das Fliegen!

Das war brutal, aber trotz meiner Kopflage schoss ich weiter entschlossen Flüche auf unsere Häscher. Als ich einen Schrei vernahm, aber nichts sehen konnte, drehten wir uns wieder und erst dann konnte ich schließlich Severus in seiner schwarzen Maske hoch über uns ausmachen.

Dieser saß fast schon entspannt auf seinem Besen und schien sich fröhlich mit Rodolphus zu unterhalten. Sie hielten dort oben echt ein Schwätzchen, wie arrogant und überheblich, ich fletschte die Zähne, aber den Grund für den Schrei konnte ich im Chaos immer noch nicht ausmachen!

Dann fuhr ein ungewohnter Schmerz durch mein Dark Mark und ich keuchte auf, der Lord kam. Und wie er kam!

Ich starrte auf dieses epische Bild des in einer schwarzen Wolke dahingleitenden Lords und machte große Augen.

„Fuck… was bei Merlins Unterhose?“, rief Kingsley erschrocken bei dem außergewöhnlichen Anblick, denn was auch immer man hätte sagen können, es war beeindruckend was der Lord hier abzog.

Seine Macht war unglaublich imposant.

Wow, und nicht nur ich war von seinem mächtigen Anblick gefesselt!

Dann mussten wir aus der Weite fassungslos zusehen, wie er Moody und Dung auf ihrem Besen verfolgte.

Schließlich zielte er.

„Nicht!“, schrie ich und fast im selben Moment schoss ich, wie auch der Lord. Beide Zauber flogen durch den düsteren Himmel. Es war nicht klar ersichtlich, welcher zuerst treffen wurde.

Aber Moody bemerkte meinen und den Fluch des Lords gar nicht, da Dung sich hinter ihm vor Furcht wie ein Kleinkind aufführte und ihn effektiv ablenkte. Meine Augen wurden groß, denn es war eine Frage von Millimetern, welcher Zauber zuerst einschlagen würde.

Mir stockte vor Nervosität der Atem, als ein Ruck durch unseren Thestral ging und ich für eine Sekunde den Blick abwandte und da war es passiert. Ich wusste nicht was oder wer getroffen hatte, denn der Blick des Thestrals nahm mich gefangen.

So musste ich zusehen, wie Moody vom Besen rutschte. Ungebremst rauschte sein Körper in die Tiefe. Er fiel und fiel und fiel.

„Nicht!“, schrie ich und verfolgte den ungebremsten Flug des alten Ex-Aurors.

Dann wandte ich meinen Blick instinktiv ab, zu dem Thestral mit Bill und Fleur auf dem Rücken. Unbewusst baute ich diese Verbindung mit den Wesen auf, die sofort da war, als ich ihm in die weißen Augen starrte.

Dieses Wesen sah mich nun direkt an, öffnete sich mir unvorstellbar mit seinen mir so ähnlichen unheimlichen Augen. Es überraschte mich, dass dieses Tier plötzlich und abrupt nickte und eilig davon stob, dadurch brach es den Kontakt zu mir brüsk ab und ließ mich perplex zurück.

Dies alles, Moodys Fall, der Kontakt mit dem Thestral und mein Zurückschnellen zu dem jetzt leeren Besen von Moody, da Dung im Augenblick des Angriffs appariert war, spielte sich in wenigen Sekunden ab.

In eben diesem Moment tobte der Lord laut wegen der Dummheit der DeathEater. Er ärgerte sich sichtbar über seine Untergebenen und deren Unfähigkeit.

Aber ich selbst war schon zu weit weg, um genau zu verstehen, was der Lord wütete, denn noch immer hingen vier DeathEater an uns, die ich trotz allem mit einer gewissen Routine vehement bekämpfte und Fluch um Fluch warf, während Kingsley irgendetwas zu mir rief, was ich nicht genau wahrnahm.

Auf einmal keuchte ich getroffen aus.

„Was ist… sind Sie verletzt?“, rief Kingsley besorgt über den Fluglärm und ich schnappte atemlos nach Luft.

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Kapitel 437-438 Queeniesig-1
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BeitragThema: 438. Fallen Warrior   Kapitel 437-438 EmptyDo Jan 16, 2014 8:22 pm

438. Kapitel Fallen Warrior/ Gefallener Krieger

„Nein, … alles klar!“, presste ich schwer hervor, dabei schüttelte ich meinen Kopf, wie um ihn freizubekommen.

Ganz plötzlich war eine starke und vor allem heftige Welle durch mein Dark Mark im Nacken gezogen und ich konnte nur schwer dem Drang widerstehen, dem Befehl zur Apparition zu folgen. Deswegen klammerte ich mich nun mit beiden Händen an den Körper vor mir, da ich instinktiv wusste, dass wir ab nun alleine waren.

Wenn ich schon das Bedürfnis verspürte, dem Befehl des Lords Folge zu leisten, dann würden die anderen DeathEater sofort gehorchen.

All unsere Häscher waren mit einem Schlag verschwunden und in derselben Sekunde wurde es um uns herum stockdunkel. Alles versank in absoluter Finsternis, denn nach einem lauten, weit entfernten Knall gingen die Lichter der Muggel aus und damit war es dunkelste Nacht um uns herum.

„Fuck… was geht hier vor?“, schrie Kingsley hörbar irritiert, aber nun gut, verständlich, da es erschreckend leise geworden war.

„Keine Ahnung, ich denke… ein Stromausfall!“, rief ich zurück, aber in meinem Inneren ahnte ich, dass es eher die Frage war, ob der Lord Harry erwischte hatte oder eben nicht! Bei Kingsley und mir herrschte eine gewisse Unentschlossenheit, bis ich mich aufraffte.

„Warum fliegen wir noch immer Kreise?“, wisperte ich nach zu langer Zeit an Kingsleys Ohr und spürte, wie der Vielsafttrank seine Wirkung verlor und ich nun wieder ich selbst wurde.

„Weil ich keine heimlichen Verfolger will…“, rief er mir zu, dabei fröstelte ich in der kühlen Nachtluft und weil das Adrenalin langsam in mir abklang.

„Ahhh… und fliegen wir nun zum Portschlüssel?“, fragte ich dezent, da ich schon längst wahrgenommen hatte, dass wir einen anderen Kurs flogen, als den uns eigentlich bestimmten.

„Nein, wir fliegen direkt hin!“, beschied er mir knapp. Das war zwar unplanmäßig, sollte mir aber recht sein.

So kuschelte ich mich wieder eng an ihn, weil ich das Fliegen immer noch abgrundtief hasste und fragte mich, was mit Moody passiert war.

War er wirklich tot? Und hatten die anderen es geschafft, zu entkommen? Auch Harry? Aber da wir mit Unwissenheit gestraft waren, zog sich dieser Flug extrem hin. Dergleichen zehrte unsäglich an meinen zarten Nerven.

Nach ewig erscheinender Zeit setzte der Thestral abrupt zum Sturzflug an. Sogleich verbot ich mir ein Zeichen meiner Schwäche, während nun der hellerleuchtete Fuchsbau vor uns aufragte.

Nachdem das Tier sanft gelandet war, sprang Kingsley auch schon eilig hinab, denn auch ihm schien es unter den Fingernägeln zu brennen, Informationen zu erhalten, aber mir ging es aus einem anderen Grund ähnlich.

Ich wollte endlich von diesem Vieh herunter und gerade hinunterklettern, als dieses bescheuerte Wesen aus heiterem Himmel seine Flügel hochklappte und mich fast gefangen nahm.

„Was? Was soll das? Hey!“, protestierte Kingsley ungehalten, da er nicht mehr an mich rankam.

Das Tier scheute vor ihm. Ich krallte mich eilig an dem Rücken des Tieres fest, weil es loszulaufen begann.

„Hilfe!“, kreischte ich wenig schmeichelhaft für mich los, aber ich wollte runter.

„Halten Sie ein, Miss Granger!“, befahl der Auror, der das Glück hatte, festen Boden unter den Füßen zu haben, ungehalten und ich dachte mir, was für ein Idiot, als würde ich freiwillig länger auf dem Wesen verweilen wollen als unbedingt nötig.

„Was passiert hier? Hilfe!“, rief ich minimal panisch, denn da setzte das wildgewordene Tier doch tatsächlich zum Abflug an und ich krallte mich eilig in die schwarze Mähne, denn schon ging es wieder viel zu schnell, viel zu hoch in den Himmel.

Ich wurde von einem Thestral entführt!

Kingsley mutierte unter mir rasant zu einem kleinen Punkt und ich brüllte recht wenig souverän das Tier unter mir an.

„Hör auf… Drecksvieh… bring mich zurück!“, keifte ich, oder besser bettelte ich, aber ohne Erflog, denn es ließ sich nicht in seinem Vorhaben beirren, mich wegzubringen.

Wir flogen so schnell, wie ich noch nie das Gefühl gehabt hatte, auf diesen dämlichen Tieren fliegen zu können. Der kühle Nachtwind fuhr über meine Haut und ließ mich frösteln.

Ich presste mein Gesicht an die Lederhaut des Halses und fragte mich zaghaft, was das werden sollte, wenn es fertig war.

Schließlich ging es endlich, aber zu abrupt in den Sturzflug, woraufhin ich mich noch enger an das Tier drückte und die Augen schloss. Mir wurde schlecht. Es war schon bezeichnend, dass mir der Kampf nicht das Geringste ausgemacht hatte, dabei hatte ich sogar verdrängen können, auf was ich saß, aber jetzt, jetzt wünschte ich mir zu sterben!

Ich spekulierte gedanklich, es Dung gleichzutun und einfach von meinem Transportmittel zu apparieren, aber zu dumm, dass ich fast mit dem Wesen verschmolz. Bei meinem Glück hätte ich es bei der Apparition ungewollt mitgenommen, also ließ ich diesen gewagten Gedanken fallen.

Wir glitten wie ein Pfeil durch die Schwärze, nur dass wir jetzt wieder in einem Muggelrevier waren, in dem ich die noch immer lichtlosen Häuser und Straßen ausmachen konnte, desto näher wir der Erde kamen.

Als wir geschmeidig landeten und das Tier sanft aufsetzte, rappelte ich mich sofort hoch.

„Okay, und was sollte das jetzt?“, fragte ich den Thestral ungehalten und sprang mit einem Satz herunter.

Das Wesen wendete mir nun sein Haupt und damit auch seine weißen Augen zu, um mich dann starr zu fokussieren. Ich drohte, mich in dem unendlichen Weiß zu verlieren, als ich einen pferdeartig schnaubenden Ton hinter mir vernahm. Rasant riss ich mich aus meiner Versunkenheit, um mich umzusehen, gleichzeitig wich ich mit zittrigen Knien zurück. Nicht dass das verrückte Ding nochmal auf die abstruse Idee verfiel, mit mir wo hin fliegen zu müssen, wohin ich gar nicht wollte!

Aber jetzt wartete die nächste Überraschung auf mich, denn dort hinter mir stand ein weiterer Thestral, hochherrschaftlich ragte er über mir auf und ich kannte ihn. Dies war der Leithengst der Herde.

„Tenebrus?“, wisperte ich fragend.

Ich kannte seinen Namen, da uns Hagrid nach unserem Stunt im Ministerium den Leithengst vorgestellt hatte, weil wir uns bei ihm für den Transport bedanken sollten. Ja, Hagrid legte viel Wert auf Gepflogenheiten dieser Art und Tenebrus neigte gerade zustimmend, aber auch generös sein schwarzes Haupt. Er schien zufrieden damit zu sein, dass ich ihn wiedererkannte.

„Wie? Was? Warum?“, fragte ich perplex und kam mir dezent wie im falschen Film vor.

Doch langsam gewöhnte sich mein Blick an die Düsternis um uns herum und meine Musterung wanderte auf den Boden und ich dachte nicht recht zu sehen, aber ich konnte einen großen Klumpen vor Tenebrus ausmachen.

„Himmel!“ Ich zückte den Zauberstab, stürzte sofort vorwärts, leuchtete mir den Weg und drehte den großen Mann recht unsanft auf den Rücken, um meine Finger an seine Halsschlagader zu pressen.

Die große und alles entscheidende Frage war, welcher Fluch hatte ihn zuerst getroffen?

Hermiones Sicht Ende

Lucius Sicht

„Was ist passiert?“, wisperte ich leise zu Severus, der sich mit mir in einem anderen Teil der Höhle traf, um mich vollumfänglich zu informieren.

Denn nach einem abwägenden Blick auf den ankommenden Lord war ich sehr weitsichtig, sehr rasch, sehr geschickt unsichtbar geworden und das war wort-wie auch sprichwörtlich gemeint. Ein eilig gesprochener Zauber hatte mich vor den rotglühenden Augen verborgen, als ich geschwind und wohlweislich das Weite gesucht hatte.

„Potter ist entkommen und dein Stab ist gebrochen…“, murrte Severus düster.

Dabei wirkte sein Gesicht markant und unleserlich, als würde ihm etwas nicht passen, aber wie gewohnt ließ er sich alles aus der Nase ziehen. Ich blinzelte wegen seiner knappen Worte, da es mich wahrlich überraschte, dass mein alter Stab tatsächlich unter den Fingern des Lords gebrochen war. Das war unerwartet.

„Ernsthaft? Nicht wahr? Warum?“, fragte ich somit sprachlos aufgrund dieser Tatsache und strich mir eine blonde, verirrte Strähne aus dem Antlitz.

„Woher zum Teufel soll ich das wissen? Bin ich Ollivander?“, fauchte Severus entnervt.

„Naja, woher weißt du es?“, drängte ich distinguiert weiter.

„Er hatte plötzlich keinen Stab mehr, so berichtete man mir, und er hat einem DeathEater in seiner Nähe kurzerhand seinen Stab abgenommen, deshalb… der Typ sitzt immer noch zitternd da und bebt vor Furcht“, ätzte Severus verächtlich und rollte mit den so pechschwarzen Augen.

„Ahhh… verstehe, aber wer hatte Schuld? Im Allgemeinen? Und passierte etwas? Wie lief alles ab?“, forschte ich gespannt, aber auch besorgt nach und versuchte, nicht zu involviert zu wirken. Ein Unterfangen, welches mir anscheinend nicht wirklich gelang, denn sogleich zuckten Severus‘ Mundwinkel verdächtig, woraufhin ich leise aufstöhnte.

Ich hasste es, diesmal nicht dabei gewesen zu sein und ich fragte mich, warum das so war.

An sich lag mir schon lange nichts mehr an den auswärtigen Aktivitäten. Ich nahm an diesen nur noch sehr, sehr selten teil. Ein Beispiel hierfür wäre das Ministerium, die Geschichte mit Cuffe und Askaban, das war es bis jetzt im Großen und Ganzen. Ich war der Mann im Hintergrund, aber gerade das nagte nun an mir.

„Ich habe keine Schuld, keine Sorge! Dafür werden andere bestraft werden, es war wie zu erwarten ein Chaos ohnegleichen, alle sind entkommen“, sprach er meine unausgesprochene Frage nach ihr an, daraufhin verkniff ich mir das erleichterte Ausatmen, als ich dies vernahm, bevor mich von ihm ein sehr höhnisches Grinsen traf.

„Wobei ich denke, Lucius, dass es dir bei deinen so schrecklich subtilen Fragen eher um SIE geht denn um mich!“, sah ich mich mit seinem bitterbösen Sarkasmus konfrontiert, aber noch bevor ich dies resolut von mir weisen konnte, kam mir das Glück zur Hilfe.

„Ah, er ruft… komm!“, kam es auf einmal regelrecht erleichtert von mir, weil ich so einer Antwort entkam.

Ich rieb mir über den linken, schmerzenden Arm, Severus ging es ähnlich, denn die süperbe Laune des Lords kribbelte regelrecht wie Ameisen unter unserer Haut, während wir zusammen den Räumlichkeiten des Lords hier in der Höhle und dem Gewölbe wacker entgegen strebten.

Es war zu erwarten, dass jede Verspätung seine Laune nur noch tiefer in den Abgrund reißen würde, was wir nicht zulassen konnten, das verstand sich von alleine.

Als wir entraten, saß der Lord relativ steif auf seinem Stuhl vor dem Kamin. Er hatte das blässliche, nicht mehr menschliche Antlitz zu einer missbilligenden Grimasse verzogen und die Hände waren zu aggressiven Fäusten geballt, während Nagini sich ebenfalls wohlweislich bei der glänzenden Stimmung des Lords in eine Ecke verzogen hatte und auch versuchte, unsichtbar zu sein.

„My Lord!“, machte ich ihn vorsichtig auf unser Eintreten aufmerksam und sein strahlend roter Blick ruckte hoch. Sofort visierte er mich ernst an, während ich, wie es schien lässig, um nicht zu sagen unbewegt vor ihm stand, die Musterung reglos über mich ergehen ließ.

„Lucius…“, hauchte er plötzlich samtig und es wirkte so vollkommen trügerisch, wenn man seine Haltung mit einrechnete, weshalb ich auf der Hut blieb. Aber ich wollte mich nicht ins Bockshorn jagen lassen, deshalb setzte ich eine betroffene Miene auf, doch ansonsten wich ich seinem Blick nicht aus, schließlich hatte ich nichts verbrochen.

„Ja, My Lord!“, sprach ich somit wacker. Sofort loderte etwas Unbestimmtes in den roten Tiefen unheilverkündend auf.

„Dein Stab zerbrach…“, begann er seidig, mit drohendem Klang.

Ich reagierte überrascht, offenbarte umgehend ein erschrockenes, aber auch betroffenes Antlitz und legte meine Hand übertrieben an mein Herz, um meinen Unglauben zu untermauern.

„Ich bin untröstlich… er leistete mir stets gute Dienste!“, verteidigte ich mich betont ruhig, worauf eine der langen, spinnengleichen Hände in die Höhe schnellte, um mir Einhalt zu gebieten.

„Ja, ja, Lucius, wir kennen dich… sei nicht immer derart eloquent…“, fuhr er mir scharf über den Mund, dabei wedelte er abwertend mit seiner bleichen Hand zu mir und ich verharrte still und wartete sein Urteil ab.

„Was ist passiert, My Lord?“, warf nun Severus mutig ein. Sofort fuhr der kalte und doch glutvolle Blick zu ihm, woraufhin er sich im Fokus des Lords, der ihn durchdringend musterte, wieder fand.

Langsam, fast bedächtig ließ er seinen Blick zwischen Severus und mir sachte hin und her gleiten, bevor er anscheinend eine Entscheidung traf, aber weiterhin waren wir unsicher, ob diese zu unseren Gunsten, oder Ungunsten ausfallen würde. Bei unserem Lord war alles möglich.

„Das, Severus, ist die Frage! Und das ist das Sonderbare…“, erklärte er urplötzlich offen und zog uns in sein selten gezeigtes Vertrauen.

Sofort neigten Severus als auch ich synchron unsere Häupter, um unsere Dankbarkeit gegenüber dem Lord zu signalisieren, weil er uns für Wert erachtete, nicht bestraft zu werden, sondern mit seinem Vertrauen ausgezeichnet zu werden und er schlicht weiter sprach. „… Potter war mir ausgeliefert… vollständig hilflos! Ich wollte gerade den Todesfluch sprechen, aber da machte der Zauberstab, … Potters Zauberstab…“, wisperte er verbissen und drückte seine Fäuste noch fester zusammen, sodass sie kalkweiß anliefen, auch sein Antlitz verzog sich zu einer hasserfüllten Fratze.

Diese Aktion ließ uns nur noch aufmerksamer und unruhiger werden, da wir zu erfahren hofften, was nun genau passiert war.

„Der Zwillingsstab zu Eurem?“, unterbrach ich aus meiner Fassungslosigkeit heraus, wenngleich ich mich betont zurückhaltend gab, denn es war gewagt, dies zu tun, aber auch wichtig, um den Kontext zu verstehen und so erntete ich ein sehr knappes Nicken des kahlen Hauptes.

„Ja, der Zwillingsstab zu meinem gewöhnlichen Stab!“, brauste der Lord auf und seine rotglühenden Augen lagen funkelnd auf mir. „Aber eben nicht der Zwilling zu deinem, zu Lucius‘ Zauberstab! Das ist ja das Merkwürdige… das mich nicht loslässt!“, gab er zu, aber das war auch unsere, beziehungsweise meine Rettung, ich konnte nichts dafür. „Wie auch immer, Potter hob völlig unmotiviert seine Hand und der Stab stob goldene Funken… dein Stab zersplitterte unter meinen Händen! Unfassbar, ein zerstörter Stab…“, sprach der Lord selbst irritiert und hörbar fassungslos, dabei löste er nun seine Fäuste, um sie auf die Lehnen des Stuhls zu schlagen. Dies erzeugte einen so endgültig klingenden Laut, dass es uns durch und durch ging.

„Das ist unvorstellbar!“, hauchte ich ergriffen. Auch Severus zeigte eine ebenso betroffene Miene, wegen dieses mehr als ungewöhnlichen Umstandes.

Kurz waren Severus als auch ich, aufgrund dieser Offenbarung, sprachlos. Das war nicht normal! Das war wieder außergewöhnlich und somit kein Wunder, dass es den Lord verunsicherte, bescherte der Vorfall doch auch mir Ratlosigkeit!

Aber bisher war alles, meiner bescheidenen Ansicht nach, merkwürdig und komisch, was mit dem Namen Harry Potter zu tun hatte. Dem Knaben haftete ein sehr schlechtes Karma an.

Während der Lord nun uns und unsere Reaktion genau musterte, offenbarte seine genervte Miene, dass er durchaus zu seinem Leidwesen erkennen musste, dass wir für diesen Umstand auch nichts konnten und schon gar nicht in der Lage waren, ihn zu erklären, also stieß er einen frustrierten Laut aus.

„Dieser Junge ist eine unglaubliche Nervensäge!“, zischte der Lord erbost.

„Nein, ist er nicht! Er ist ein unerträgliches Ärgernis und seitdem ich ihn kenne… unmöglich zu ertragen!“, servierte Severus sofort gewohnt gekonnt seine Bösartigkeit.

Dafür erntete er ein zufriedenes, sehr gehässiges Grinsen des Lords. Beide waren sich in ihrer Abneigung Potter betreffend sehr einig.

„Wir werden ihn kriegen, das schwöre ich, My Lord!“, bot ich nun generös an und verneigte mich ehrerbietig noch einmal leicht, woraufhin mir der Lord wohlwollend zunickte.

„Ja, das weiß ich, Lucius… ich weiß, dass auf euch beide immer Verlass sein wird! Und ich weiß, ich hätte…“, entgegnete der Lord involviert, brach aber ab und darauf sagten wir mal lieber nichts, woraufhin der Lord mich wieder scharf ansah: „Ich will Ollivander… hier und jetzt! Sofort…“

„Wie My Lord befehlen!“, stellte ich seine Forderung nicht in Frage, verneigte mich leicht und apparierte umgehend, um die Wünsche des Lords auszuführen.

Angekommen in meinem Manor eilte ich gehetzt in die Kerker und schnappte mir den schlaftrunkenen, verdreckten und heruntergekommenen Zauberstabmacher, der gar nicht wusste, wie ihm geschah. Aber mit dem Lord war gerade nicht zu spaßen und so zeigte ich keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten von Ollivander. Sogleich apparierten wir wieder und ich stieß den alten Mann hart vor die Füße des Lords, während der Gefangene den schnellen Ortswechseln gar nicht wirklich nachvollziehen konnte und sichtbar gegen seinen rebellierenden Magen ankämpfte.

„Garrick Ollivander, was für eine unsägliche Freude, dass wir uns wiedersehen!“, hauchte der Lord gefährlich freundlich, mit einer Gänsehaut machenden Kälte im Ton.

Schon hielt er seinen alten, seinen richtigen Stab in der Hand und legte mit einem Cruciatus nach dem anderen los. Dies ließ den Alten in den höchsten Tönen singen, während Severus und ich abwartend und stumm vor dem Lord verharrten und das Schauspiel reglos beobachteten.

Das Spektakel der Folter zog sich, weil der Lord seinen Frust abbauen wollte. Schließlich lag der entkräftete alte Mann zitternd in einer Pause heiser um Gnade winselnd, blutend, spuckend und in seiner eigenen Pisse. Es war ein erbarmungswürdiger Anblick.

„Gnade… Gnade… Gnade…“, reckte er dem Lord seine alte, fleckige Hand entgegen.

„Warum sollte ich? Deine Informationen waren falsch! Falsch… du hast behauptet, dass ein anderer Zauberstab funktionieren würde! Aber er hat es nicht! Er zerbrach! Wobei dieser ein würdiger Stab für Lucius war! Wie kann das sein?“, fauchte der Lord ungehalten und nachtragend. Darüber erblasste Ollivander, so dies möglich war, noch mehr und schien bodenlos entsetzt.

„WIEEEE?“, krächzte er heiser und würgte an etwas Blut, bevor er beschwörend die Hände hob.

„WIE? Sag du es mir!“, forderte der ungehaltene Lord.

„Ich weiß es nicht, … ich weiß es wirklich nicht! Gnade, habt Gnade! Ich verstehe es nicht. Ich kann es mir nicht erklären!“, bekannte er atemlos, als ihn schon der nächste Fluch durchschüttelte.

„Wirklich… verzeiht…“, schrie er über die Flüche hinweg, die unbarmherzig auf ihn einschlugen.

„Vielleicht hilft dir dies, eine logische Erklärung zu finden!“, hisste der Lord unversöhnlich auf. Ein wütender Funke ließ die roten Augen dabei auflodern.

Schließlich löste er den Fluch abrupt, woraufhin Ollivander keuchend und Blut spuckend über den Boden rollte.

„Ich… ich kann es mir nicht erklären, denn bisher waren eure beiden Stäbe gleich… sie erklärten die Verbindung, wobei ich es mir nur so erklären kann… dass… dass es an euch liegt!“, würgte der Zauberstabmacher leise, aber gehetzt und atemlos hervor.

„An uns?“, fragte der Lord hörbar pikiert und sprach über sich in der dritten Person.

„Ja, an Euch und Potter! An einer Verbindung zwischen ihnen beiden als Person und nicht an den Stäben… das wäre eine Erklärung, eine Verbindung zwischen ihnen… aber… aber ich weiß es wirklich nicht…“, glitt er nun in eine gnädige Ohnmacht.

Während der Lord schweigend auf sein Opfer starrte und überlegte, verhielten sich Severus und ich geduldig abwartend.

„Du bist absolut nutzlos!“, verkündete der Lord zürnend zu dem bewusstlosen Ollivander.

„Was wünschen My Lord, das mit ihm zu passieren hat?“, fragte ich dezent, zu allem bereit.

„Bring ihn wieder in deine Kerker! Ich muss sinnieren, wer mir mehr Antworten liefern kann als er!“, spuckte er verächtlich, aber auch rachsüchtig aus und strich sich in einer hilflos erscheinenden Geste über sein nacktes Haupt.

„My Lord, steht noch die Einführung von Barty?“, fragte Severus geschäftig und holte den Lord aus seiner geistigen Versunkenheit.

„Natürlich… damit wird sich das Versagen der anderen mehr einbrennen! Aber gib uns Zeit, Severus, du immer in deiner geschäftigen Art… in ein paar Stunden, oder warte… morgen, morgen Mittag reicht es auch noch!“, erklärte er sichtbar abgelenkt, bevor er uns lässig hinweg winkte und wir verschwanden geschwind mit Ollivander als Fracht, wobei ich erleichtert war, dass er seine Laune an Ollivander abreagiert hatte.

Lucius Sicht Ende

Hermiones Sicht

Ich starrte fassungslos auf den reglosen Moody!

Ich konnte es nicht fassen… ich war anscheinend schneller gewesen als der Lord!

Mein Fluch hatte Mad-Eye tatsächlich eher erreicht als der Todesfluch des Lords, aber selbst dann hätte er aufgrund des Sturzes aus luftiger Höhe tot sein müssen.

Dieser ungebremste Aufprall, den kein Zauber aufgehalten hatte, hätte ihn schlussendlich töten müssen!

Aber er lag hier, zwar etwas verbeult, mitgenommen und verletzt in seinem komatösen Schlaf, den er mir zu verdanken hatte, aber er lebte. Ich blickte zwiegespalten auf ihn.

„Wie haben Sie nur überlebt, Sie alter Haudegen…“, murmelte ich noch, als mich der Thestral vorsichtig anstupste und mich wieder aus meiner Versunkenheit holte, da ich überlegte, was ich mit dem verletzten Mann anfangen sollte, bevor ich mich Tenebrus zuwandte, den ich nun etwas perplex musterte.

Tenebrus hatte irgendwie das stolzeste und größte Skelett der ganzen Herde und soeben machte er etwas Abstraktes, das einem dezenten Knicks nahekam, indem er diesen mit seinen stelzenartigen, dünnen Beinen anzeigte und ich runzelte die Stirn.

„Du warst das? Du hast ihn aufgefangen?“, wisperte ich überwältigt von der Erkenntnis und machte große Augen, während ich verfolgte, wie das Tier sachte nickte und in seine unheimlichen, mir so ähnlichen, Augen starrte.

„Du warst das wirklich! Weil ich „Nicht“ gerufen habe? Du warst hier, um auf deine zwei Herdenmitglieder aufzupassen? Und hast ihn dann recht sanft landen lassen… das… wow, DANKE!“, meinte ich überrumpelt, dass ich irgendwie mit den Thestralen kommuniziert haben musste, ohne mir dessen bewusst zu sein.

Widerwillig musste ich erkennen, dass wohl, ähnlich wie zu den Dementoren, auch zu diesen Wesen eine Verbindung bestand und sie Dinge für mich taten, die sie normalerweise wohl nicht tun würden. Das kam unerwartet und löste in mir einen Sturm der Gefühle aus!

Gefühle, die gefährlich waren und die ich somit sofort und rigoros unterdrückte!

Tenebrus schien sich aufrichtig über meinen Dank zu freuen und schnaubte fröhlich vor sich hin. Er verstand mich anscheinend wirklich auf eine komische Art und Weise, wobei ich mir von Sekunde zu Sekunde sicherer wurde, dass er das nur getan hatte, weil ich halt eben ich war!

Da passierte es auch schon und ich konnte gar nichts dagegen tun, ganz plötzlich wurden meine Augen schlagartig weiß und ich nahm die Umgebung umgehend in einem völlig anderen Licht wahr.

Sofort blendete mich mein Zauberstablicht und ein eilig von mir gewispertes Nox ließ ihn erlöschen. Die düstere Nacht erschien für mich nun erstaunlich hell. Die Umrisse der Umgebung waren deutlicher und markanter. Meine Umwelt war für mich nun klar zu erkennen aber auch meine Wahrnehmung war vollständig anders und jedes Mal wurde es faszinierender, sich dieser anderen Seite hinzugeben.

Auch die zwei Tiere um mich herum strahlten nun etwas anderes für mich aus, irgendwie eine größere Schönheit als davor. Sie waren jetzt attraktiver als die Abraxaner in ihrer weißen Einzigartigkeit.

Ihre Haut schillerte, wie der schwarze See und ihre Augen waren tatsächlich nun genauso weiß wie meine eigenen und so starrte ich den Hengst vor mir eindringlich an und es war wie mit den Dementoren, eine unglaubliche, einzigartige und verständnisvolle Ebene, auf der wir uns jetzt befanden.

Es kam eine Vertrautheit auf, die mir unter die Haut ging. Fast war es mir, als würde der Hengst nun zufrieden auflachen, weil auch ich ihn mit meinen Augen ansah, denn er stupste wieder fröhlich mit seinen Nüstern an meine Schultern.

„DANKE…“, hauchte ich sprachlos wegen der Offenbarung meiner neuen Verbündeten!

Schon leckte mir eine raue, nasse Zunge über meine Wange, bevor ich das laute Flügelschlagen vernahm und sich beide in die Lüfte erhoben. Sie glitten in den Himmel und entschwanden. Kurz war ich über diesen raschen und vor allem unerwarteten Abgang irritiert, aber dann fuhr ich herum, da ich Geräusche vernahm und duckte mich instinktiv hinter das Gebüsch, herab zu Moody.

„Fuck, Rabastan… was willst du hier?“, raunte eindeutig Avery und ich erstarrte vollständig wegen des überraschenden Besuchs.

Sofort machte ich sie mit meiner anderen Wahrnehmung aus. Ich ging noch tiefer neben Moody in die Knie.

„Was ich hier mache? Wohl dasselbe wie du! Ich will dem Lord sein Opfer präsentieren! Er dürfte sauer genug sein und wenn er wenigstens einen Erfolg vorzeigen kann, dem Orden geschadet zu haben, ist er vielleicht gnädiger!“, raunte Rabastan, aber ich hörte ihn mehr als gut und überlegte. Sie waren verdammt nahe.

„Wow, das ist schlau… verdammt schlau! Fast so schlau, wie ich es bin!“, kam es schon fast ehrfürchtig, aber auch eingeschnappt von Avery, bevor er dreckig lachte und Rabastan kicherte selbstgefällig.

Ich wusste, ich saß an sich in der Falle, somit handelte ich nur noch einem Instinkt folgend, denn wir mussten hier dringend weg. Ich fasste Moodys leblosen Arm und disapparierte mit ihm, so leise wie es mir möglich war. Seit-an-Seit wechselten wir den Ort und ich war dankbar, dass ich es derart gekonnt und leise vollziehen konnte, ohne jemanden auf uns aufmerksam zu machen. Zumindest hoffte ich, dass die DeathEater unseren Abgang nicht bemerkten.

Dabei konnte ich Rabastans Gedankengänge durchaus nachvollziehen, aber ich war auch froh, zu erfahren, dass anscheinend Harry und auch die anderen entkommen waren.

Das waren gute Nachrichten, sehr gute!

Bisher wusste ich zu meinem Leidwesen nichts Genaues, aber wenn er meinte, dass der Lord sauer war und besänftigt werden müsse, konnte es nur einen Grund geben und der Knoten in meiner Brust löste sich etwas!

Aber noch musste ich mich zusammenreißen, schließlich war es noch nicht zu Ende.

„Kreacher… verdammt!“, murrte ich atemlos, während ich den schweren Körper von Moody ins Innere des Grimmauld Place levitierte „Kreacher, du faule Socke, komm sofort her!“, brüllte ich ungehalten los, bis es endlich krachend laut ploppte.

„Ist ja gut, ist ja gut… die Miss… wahh… was ist passiert? Darf Kreacher fragen?“, fragte der kleine Elf sichtbar geschockt, weil er nun den derangierten Anblick, den wir boten, bemerkte und über die selten doofe Frage, rollte ich genervt mit den Augen.

Noch immer trug ich Harrys mir dann doch viel zu große Sachen und meine kurzen Haare standen wirr vom Kopf ab. Nun fiel mir abrupt ein, dass ich mir mein Kropfband wieder umbinden sollte, sobald dies möglich wäre. Es würde nicht gut sein, wenn Kingsley mein Mal entdecken würde.

„Das siehst du doch, Kreacher… Moody hat´s erwischt… Hilf mir, ab in ein Bett mit ihm! Schnell…“, befahl ich atemlos und der neuerdings so diensteifrige Elf half mir tatsächlich ohne Widerworte.

„Wird der unfreundliche und aufbrausende alte Zauberer wieder?“, wagte Kreacher nach getaner Arbeit mit hängenden Ohren zu fragen und ich stand leicht gebeugt über Moodys liegender Gestalt, die plötzlich viel kleiner wirkte, ohne seinen komischen Mantel.

„Na, es haben ihn einige Flüche getroffen“, kommentierte ich mitleidlos, während Kreacher den Mantel von Moody wie einen verseuchten Lappen hochhielt. Dabei konnte man malerisch die Bissspuren von Tenebrus am Kragen ausmachen. Somit ergaben nun auch die Spuren zusammen mit meinen Schlussfolgerungen, dass Tenebrus Moody sicher auf die Erde bugsiert hatte, ein ganzes Bild. Anscheinend war es wenig sanft vonstatten gegangen, aber er hatte es geschafft.

„Was soll Kreacher… damit?“, wandte Kreacher soeben eilfertig über den hinweg Mantel ein, bevor er erschrocken zusammenzuckte.

„Stupor!“, brüllte Moody plötzlich und ruckte im Bett hoch und zielte ohne Zauberstab durch die Gegend, dabei kreischte Kreacher recht unmännlich, wobei dies bei einem Elfen eh schon schwer war, aber es hörte sich sehr piepsig an. Schließlich ließ er den Mantel fallen.

„Ganz ruhig, Sie alter Haudegen, legen Sie sich wieder hin! Der Kampf ist vorbei…“, kam es erstaunlich ruhig von mir, aber ich verstand Kreachers Reaktion, während ich den alten, gezeichneten Krieger vor mir musterte.

Denn auch wenn ich mir nichts anmerken ließ, es war durchaus gewöhnungsbedürftig und für schwächere Nerven auch gespenstisch, in die leere, dunkle Augenhöhle zu starren. Da Moodys magisches Auge aus seiner Höhle gefallen war, hatte er gerade nur ein Auge, das uns wild anstierte.

Es war kein schöner Anblick.

„Ich sehe nichts!“, brummte der geschlagene Ex-Auror heiser und plumpste zurück in die Kissen, dabei verzog er seinen schiefen, vernarbten Mund vor Schmerz. Er hatte anscheinend bemerkt, dass wirklich alles vorbei war.

„Tja, das wundert mich nicht, Sie haben im Gefecht anscheinend Ihren magischen Augapfel verloren! Aber das ist wohl erst mal zweitrangig. Freuen wir uns, dass Sie leben! Aber nun ruhen Sie sich aus… Kreacher wird Sie nicht aus dem Haus lassen!“

„Sonst noch Wünsche? Ich werde mich nicht hier verkriechen!“, unterbrach er mich rau, darauf lachte ich bösartig auf.

„Doch das werden Sie… ich sage das doch nicht ohne Grund!“, begehrte ich auf und er klappte den Mund zu, sodass ich fortfahren konnte. „Es gibt Probleme. Der Lord denkt, Sie sind tot… Sie verstehen…“, erklärte ich ihm gewohnt knapp und prägnant, denn trotz seiner mitgenommenen Erscheinung wirkte er aufnahmefähig, da ihm sofort zu dämmern schien, dass ich etwas mit seinem Überleben und auch mit seiner Rettung zu tun haben könnte und dass sein plötzliches Auftauchen unangenehme Fragen nach sich ziehen könnte.

„Potter?“, war seine auch schon einzige und dringendste Reaktion und ich nickte ihm wohlwollend zu.

„Das ist das einzig Interessante, nicht wahr! Tja, ich wurde vorher zu Ihnen gebracht, daher kann ich Ihnen keine hundertprozentigen Infos zukommen lassen, aber wie es aussieht ist der Lord sauer!“, entgegnete ich doppeldeutig, da ich keine Vermutung in die Welt setzen wollte und dann doch falsch zu liegen, dafür war ich zu vorsichtig.

„Könnte ein Hinweis sein, dass es geklappt hat!“, stimmte er mir missmutig zu und legte sich die Hand an den Kopf, als hätte er Kopfweh.

„Eben, sehe ich auch so… aber versprechen Sie mir, zu warten bis ich wiederkomme! Es wird dauern… ich muss so viel tun… wenn was ist, schicken Sie Kreacher! Aber rühren Sie sich nicht vom Fleck, es ist nicht sicher… bitte…“, versuchte ich ihm eindringlich die Lage zu erklären, aber er musterte mich nur stoisch.

„Okay!“, sprach er plötzlich zu meiner Überraschung ernsthaft und aufrichtig und ich glaubte ihm, während ich seinen Blick festhielt, dabei das Versprechen aus diesem las.

Die ganze Zeit über lauschte Kreacher genau, was wir besprachen. Ich wusste, sollte Moody versuchen zu verschwinden, würde es Kreacher zu verhindern suchen und mich informieren, aber das eine Auge von Moody sah mich intensiv an und so nickte ich bedeutungsschwer und dann war ich auch schon wieder weg.

Ich apparierte eilig, aber auch sehr angespannt zurück zum Fuchsbau. Auf der einen Seite beruhigt, weil Mad-Eye am Leben war und wir einen guten Mann gerettet hatten, auf der anderen Seite gespannt, was mich im Fuchsbau erwarten würde, weil ich nicht sicher war, ob alle heil und unversehrt durchgekommen waren.

Gerade wollte ich eintreten, als ich ein leises Wimmern vernahm. Ich stockte und ließ mich davon um das Haus herum lenken. Da fiel mein Blick auf die offene Küchentür, aber auch das Getümmel in selbiger und dann vernahm ich es erneut, ein leiser Schmerzton ertönte, der mich zur Dunkelheit des Gartens herumfahren ließ, somit führte mich dies weg von den anderen.

Als ich auch schon jemanden als kleines Häufchen zusammengekrümmt am Boden sitzen sah.

„Harry…“, stürzte ich erschrocken nach vorne, sogleich hob er mir sein bleiches und verschwitztes Antlitz entgegen.

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Kapitel 437-438 Queeniesig-1
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