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 Kapitel 165-166

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BeitragThema: Kapitel 165-166   Do Feb 09, 2012 5:51 am

165. Ich lasse ihn nicht sterben!


Nach diesen bedeutungsschwangeren Worten, die durch den Raum hallten war es erstmal schlagartig still in dem vollen Gemeinschaftsraum. Harry, der bisher mit Neville entspannt und gutgelaunt intensiv über Sex lamentiert hatte, da auch Neville endlich mal auf dem Gebiet in die Gänge kommen wollte, sahen sie mich alle nun schockiert, regelrecht fassungslos an und mein Blick ging eindringlich zu Harry.

„Harry, sieh auf der Karte nach ob ER da ist!“, bat ich ruhig, beachtete die anderen gar nicht und zückte meinen Stab, rief nonverbal, mir war es in dem Moment vollkommen gleich das ich einen starken Aufrufzauber vor allen Gryffindors nonverbal ausführte, es ging um Leben und Tod und das war mir nun gerade wichtiger, meine Sachen auf die schnellst mögliche Art zu erhalten. Harry und Ron wirkten sehr aschfahl aber Harry hatte sich erstaunlich im Griff und schon seine Karte entrollt, seine Augen huschten suchend über das Pergament, während mein schwarzer Mantel in meinem ausgestreckten Arm landet.

Als er gerade den Mund öffnen wollte, traf uns der nächste Schlag, da ein nur zu bekannter Stier aufkreuzte. Dieser hatte uns schon damals geschockt, weil er wahrlich riesig war, ein Auerochse, der ein Gewicht von einer Tonne auf die Waage brachte, beeindruckend wie er im Buche stand mit breiten Nacken und zwei riesigen Hörnern, die nach vorne geschwungen waren und in einer sehr schärfen Spitze endeten. Ein bulliges Tier, das so gar nicht zu dem Äußeren seiner Besitzerin passte, aber wohl in gewisser Weise zu ihrer beschützenden Art.

Viele der jüngeren hüpften laut kreischend an die Wände um ja nicht mit dem großen silbrig, rauchigen Tier in Berührung zu kommen, das mit erstaunlich weiblicher Stimme einen harschen Befehl an mich ausrief.

„Bring alles mit was du hast und gib Gas!“, keifte Daphnes ansonsten wohlklingende Stimme in einem groben Ton, wie ich ihn noch nie bei ihr vernommen hatte und ich wedelte sofort mit meinem Stab und rief meine Heilausrüstung zu mir. Harry, der gequält das Gesicht verzog meinte nun noch schnell leise:

„ER ist nicht DA!“ Das wunderte mich nicht, es war Sonntagnacht, bestimmt waren sie von Lord aufgehalten worden, verdammt und deshalb riefen sie auch mich. Ich beachtete das erstaunte einsetzende Keifen, oder das überraschte Aussehen der Gryffindors nicht, als dies Harry meinte und mir hinterher eilte, da ich mir nun geschwind meinen Mantel überwarf und zum Eingang lief.

„Ich komme mit!“, stoppte mich seine Aussage.

„Nein, Harry, ich verbiete es!“, hatte ich für sonst nichts Zeit, war mein harscher Befehl endgültig, so hatte ich noch nie mit Harry gesprochen, das war nun die DeathEaterin, die ihre Untergebenen befehligte und absolute Unterwerfung erwartete. Und so trat ich nun auch auf, schenkte ihm nur einen bestimmten, knallharten Blick, der meinem Befehl folgte und hörte das empörte Zischen von vielen, als ich Harry so anging und er mich aufmüpfig anfunkelte und ich hoffte er würde sich fügen, verdammt, er konnte nicht nach Slytherin, er hielt mich auf.

„Aber…aber…!“, wandte ich mich schon ab, bemerkte Ron, der zu Harry hart meinte:

„Lass, sie, folge ihrem Befehl wie wir es auch sonst immer tun, du weißt sie hat Recht!“ Jetzt war ich sehr dankbar, dass ich doch Ron zu uns geholt hatte und er nun die Stimme der Vernunft war, als ich mich schon im Eingang befindlich noch einmal rasch umwandte.

„Harry, Ron, sorgt dafür das hier keiner Rauskommt, mir folgt, und bringt sie mit allen Mitteln zum Schweigen!“, ließ ich das ausbrechende Chaos zurück, hörte nur aufgebrachte, entsetzte Schreie.

„Was geht hier vor!“, „Wo geht sie hin!“, „Was fällt ihr ein!“, „Was fällt euch ein, lasst uns raus….McGonagall!“, schlug das Portrait hinter mir zu und ich raste gehetzt los, flog regelrecht die Abkürzung hinunter, war nur Minuten nach dem Ruf vor dem Eingang zum Slytherinhaus.

Ich hechtete bedenkenlos in den Raum, in welchem das pure, absolute Chaos herrschte. Alle liefen wie die aufgescheuchten Hühner auf und ab. Vor dem Kamin hatte sich eine große erschüttert wirkende Gruppe von Schülern zusammengerottet, die gebannt und panisch auf die Couch starrten und vom Eingang führte eine blutige Spur zur Couch am Kamin, viele weinten, andere sahen sehr blass aus! Der Lärm war Ohrenbetäubend.

Alles rief aufgeregt durcheinander, es war eine unbeschreiblich unübersichtliche Situation und mir reichte es jetzt schon, da ich noch immer vollkommen beherrscht war und zog den Stab, zielte auf die Decke, ließ ein magisches Donnergrollen ertönen das durch Mark und Bein ging und stand noch immer auf dem Podest, als viele erschrocken zusammenführen und furchtsam zuckten. Jetzt blickten sie sich alle endlich um, verstummt schreckhaft und sahen mich fassungslos an!

Und da ich zum ersten mal vor ihnen als Hermione stand, weil ich es dank der Hektik versäumt hatte die Kapuze überzuziehen, ich aber den Mantel den ich immer trug, an hatte, erkannten sie mich und ich sah, das einige kurz vor einer Ohnmacht waren, aber so überrumpelt und außer sich, das sie nichts sagten regelrecht sprachlos schienen.

„Endlich Hermione, komm schnell!“, quiekte Astoria panisch und quetschte sich aus der Gruppe.

„Nicht so schnell, du gehst vor Severus Tür und wartest bis er kommt, beseitige die Sauerrei, es wäre fatal wenn Flich die Spur findet! Wir können keinen neugierigen Dumbledore brauchen!“, befahl ich schnell, da ich sehr überlegt handelte und sie nickte nur, huschte sofort zu mir und begann das rote Blut von den Steinen zu reinigen. Dann brandete das empörte Rumoren auf und ich hörte Wörter wie:

„Mudblood!“, „Potters Freundin“, „Granger?“, „SIE ist Abraxina?“, „Eine Gryffindor!“

„Blaise, sog für RUHE! Verdammt, das hier sind Schlangen, keine Gryffindors, schick die Kinder ins Bett!“, erhob sich ein, trotz seiner Hautfarbe erstaunlich blasser, Blaise sofort von der Couch und kämpfte sich durch den Kreis!

„Und wenn da Draco in dem Kreis eingesperrt ist, sorg dafür, dass sie Platz machen!“, klirrte meine Stimme von eisiger Kälte und ich ging nach außen völlig lässig die Stufen hinab und viele erkannten nun die für sie bittere Wahrheit. Ich sah zum Teil den puren, ungläubigen Horror in ihren Augen, als sie begriffen, das die bester Freundin von Harry Potter, die streberische Gryffindor, die DeathEaterin war, die seit nun fast anderthalb Jahren ihren Gemeinschaftsraum okkupierte und eine Liaison mit ihrem Anführer hatte und ihren Hauslehrer mit Vornamen ansprach. Die, die von den beiden als Mitglied der Familie Malfoy gezählt wurde, sie waren regelrecht erschüttert und wichen vor mir ängstlich zurück als hätte ich die Pest.

Aber keiner wagte auch nur einen Mucks, als der Kreis begann langsam von der Couch zurückzuweichen auf der ein blutüberströmter, mit blankem Oberkörper daliegender, Draco ruhte. Er presste die weißen Lippen aufeinander, amtete schwer und hatte ein wachbleiches Gesicht. Auf seiner Stirn glitzerten Schweißperlen im matten Schein des Kaminfeuers. Sein Oberkörper sah schlimm aus, ich war froh, dass ich schon so viel gesehen hatte, sonst würde ich wohl vor Angst um ihn zusammenbrechen und da verstand ich, das Verhalten der Slytherins es war ein erschreckender ekelerregender Anblick.

Es sah aus als hätten Krallen versucht ihn zu zerreißen, zu zerfleischen, seine Haut war bis tief ins Fleisch hinein brutal aufgerissen, wirkte sein Bauch fast zerfetzt, große Hautlappen hingen zerrissen an dünnen Hautfetzen, die fleischige Wunde war riesig und weit klaffend, aber auch der Rest des Oberkörpers war über und über mit Kratzern versehen, die tief gingen und hier konnte mann deutlich die Kratzspuren der Krallen sehen, die sich tief in seine Haut gegraben hatten. Aber am schlimmsten war die Wunde an seinem Bauch, die weit aufklaffte und fast sein Gedärm freilegte. Er blutete wie ein Schwein, das Blut war fast schwarz, so fiel floss davon aus seinem Körper.

Daphne werkelte leicht panisch an ihm rum, als ich meinen Mantel störend abwarf und bei ihm ankam, versuchte er zu sprechen.

„Lass es Draco, das ist zu anstrengend!“, legte sich doch bei meiner barschen Stimme doch ein verzehrtes Lächeln auf sein schmerzhaft angespanntes Gesicht, als Daphne schon verzweifelt mir zitternder Tonlage begann:

„Endlich bist du da, hilf mir verdammt, ich bekomme die Blutung nicht gestillt!“

So glitt ich neben sie und besah mir kühl seine Verletzungen. Ich würde diese scheiß Werwölfe umbringen, wenn Draco das hier nicht überlebte, denn die Verletzungen waren eindeutige von denen, verdammt, hatten sich Dracos Ängste bewahrheitet, warf ich einen Blick in seine sturmgrauen Augen, die nichts als Ärger zeigten, gut dann hatte er noch seinen Willen um sein Leben zu kämpfen! Denn das würde er müssen.

„Ich hoffe, du hast ihn keinen Schmerztrank gegeben?!“, vergewisserte ich mich geschäftig, jetzt musste ich einen kühlen Kopf behalten, das war elementar.

„Nein, natürlich nicht!“, antwortete sie hektisch und ich war erleichtert, dann war es ja gut. Währenddessen besah ich mir die schlimmste Wunde, die in der Mitte seines Bauches war. Es war als wäre er aufgerissen worden, nur waren dies wohl spitze Klauen gewesen, die ihn da aufgefetzt hatten, man konnte seine Gedärme sehe, was echt eklig war, wie die glitschige Masse gräulich weiß schimmernd hervorleuchtete, er schien sich provisorisch mit seinem Blut getränkten Mantel, der neben dem Sofa lag, als Pressverband versorgt zu haben. Nun befahl ich:

„Nadel und Faden, da wird keine Magie helfen! Soll ich ihn nähen oder du, Daphne!“

„Ich hab das noch nie getan, DU?“, echote sie entsetzt und sah mir mit panischen weitaufgerissenen Augen ins Gesicht.

„Ja, bei Severus!“, konnte ich ein aufbrausendes Tuscheln bei dieser Information in meinem Rücken vernehmen, während Blaise mit harter Hand für Ruhe sorgte, aber das war mir egal. Ich legte nun wieder mal Hand an reinigte mich und Dracos Wunde mit dem „tergeo“, griff, nachdem ich meine Hände magisch gereinigt hatte, ohne Scheu zu und packte die zackig verlaufenden Hautlappen und nähte Draco, der sich tapfer jeden Ton verbot und sich verzweifelt biss, bis er eine ganz blutige Lippe hatte, während ich ihn ohne Betäubung nähte, er rollte seine Augen bis das weiß zu sehen war, weigerte sich aber starrköpfig in eine erlösende Ohnmacht zu fassen während ich in seinem blutigen, glitschigen Inneren rumpatschte! Ich konnte das Würgen und schluchzen von einigen Schülern vernehmen, die etwas leichter besaitet zu sein schienen.

„Daphne, in meinem Mantel, gib ihm den Blutbildungstrank und den starken Heiltrank! Danach sprich einen „episkey“!“, schaffte ich sachlich an und nähte, nachdem ich die inneren Verletzungen geschlossen hatte, die Haut und das war wieder wie wenn man Leder von Hand nähte, aber ich schaffte es erstaunlich routiniert, bemerkte aber wie schwach Draco war, dauerte es ewig bis ich Stich um Stich tat. Er schien viel Blut verloren zu haben und die Schmerzen mussten mörderisch sein, ja so eine Verletzung hatte Daphne noch nicht zu heilen gehabt, aber das dies nun eine gute Übung war, brachte ich nicht über die Lippen! Hier ging es schließlich um das Leben von meinem Freund, meinem Draco. So weit ging nicht mal mein Pragmatismus, verbat ich mir jedes Gefühl, was mich ablenken könnte. Als ich den Knoten verknüpfte und selbst schwarzmagische Heilsprüche auf die Wunde sprach und ihn nun ansah, war ich etwas erleichtert, musste ich zugeben, aber es war noch nicht zu Ende! Spürte ich eine gewisse Erschöpfung und wie mir der Schweiß auf der Stirn stand.

„Draco, Draco mach die Augen auf, diese scheiß Werwölfe haben sie dich gebissen? Draco Malfoy, reiß dich am Riemen!“, forderte ich hart als er die Augen schmerzhaft verdrehte und dann aber schwer den Kopf schüttelte und ich knurrte auf, hatte ich doch einen Anflug von leichter Panik verspürt als mir diese Idee kam:

„Gut, keine Bisse, hast du sie umgebracht, oder darf ich das übernehmen!“, zeigte ich mal wieder meine unversöhnliche Seite.

„Hermione, dies ist wohl nicht die Zeit um an Rache zu denken!“, legte mir Blaise die Hand beruhigend auf die Schulter.

„Blaise, glaub mir, das ist die perfekte Zeit!“, zischte ich böse, als Draco ein heißeres Lachen ausstieß und sich über die trockenen, rauen Lippen leckte.

„Lie…bli..ling, von denen ist nichts mehr übrig!“, hustete er nun schwer und ich sah ihn zufrieden an, die erschütterten Argusaugen der anderen überging ich lapidar.

„Sehr gut, Draco! Ich bin so stolz auf dich!“, lobte ich ihn und verpasste ihm nun einen Schlaftrank, bevor er schalten konnte und Daphne reinigte ihn nochmal, danach trug sie gekonnt die Heilsalbe auf die großflächige im Zickzack verlaufende Wunde und legte einen magischen Druckverband an. Jetzt waren meine Hände immer noch ganz mit Dracos Blut verschmiert, das mir bis zu den Ellenbogen ging es war als hätte ich darin gebadet, was mir nun Blaise sachte von der Haut zauberte, während Daphne nun mit einem nassen Tuch über die schweißnasse Stirn von Draco tupfte.

„Wie hat er es hierher geschafft?“, fragte ich Blaise.

„Hat er nicht! Er hat mich gerufen….“, zuckte Blaise mit den Schultern „…er lag im Gang und ich hab ihn hier her getragen!“, hatte es Draco anscheinend noch geschafft seinen Patronus zu erschaffen.

In dem Moment als Draco schließlich die Augen ungewollte zufielen, sein Kopf zur Seite rollte und er den Kampf gegen den Trank verlor, donnerte eine schwarze Gestallt mit sich dramatisch aufbauschenden Roben in dem Raum, eine zaghafte Astoria hinter sich herschleichend und ich schluckte schwer bei seiner Präsenz, die nun den Gemeinschaftsraum erfüllte. Das erste mal seitdem wir miteinander geschlafen hatten, das ich Severus wiedersah und da streichelte ich gerade zärtlich durch Dracos seidiges, so helles, weißblondes Haar, als Severus abrupt stoppte, weil er mich unmaskiert in dem Raum knien sah, alle Slytherins geschockt um uns stehend. Konnte ich nichts fühlen, außer der Sorge darum, das ich Draco nicht verlieren wollte.

„Was geht hier vor!“, zischte es bedrohlich aus seinem schmallippigen Mund, aber mich konnte er damit wirklich nicht mehr schrecken, sodass ich mich langsam erhob und Draco Daphne überließ.

„Was musst du auch so lange brauchen? Dann hätten sie mich nie rufen müssen!“, giftete ich sofort zurück, musste meiner aufgestauten, unterdrückten Angst mit einer gewissen Aggression gegen Severus Luft machen.

„Hermione….!“, warnte er nur und ich sah ihn aufgebracht an.

„Was….was willst du von mir! Willst du das er stirbt, ist es das???“, warf ich ihm indirekt etwas vor, was sehr gehässig war und die Empörung darüber sah ich auch in seinen Augen aufblitzen.

„Ich halte dir zugute, dass du außer dir bist! Also nochmal was ist passiert?“, zischte er sehr böse.

„Ich weiß nur, dass seine Werwölfe durchgedreht sein müssen, sie haben ihn angegriffen, ich weiß nicht ob er mehr gesagt hat, als ich ihn fragte ob ich sie töten kann meinte er, sie gäbe es nicht mehr!“, erklärte ich, aber einschüchtern konnte er mich bei weitem nicht mehr.

„Besser für sie! Schon alleine Lucius würde sie umbringen! Du hast ihn gerettet!“, war es eine Feststellung und ich nicke hoffnungsvoll.

„Ja, er wird überleben! Ich lasse ihn nicht sterben! NIE!“, bot ich an und da zeigte Severus mir doch wahrlich ein ungewohntes Lächeln, was die Slytherins noch mehr zu verunsichern schien.

„Hätte mich auch gewundert… und was machen wir nun!“, warf er einen unfreundlichen Blick auf seine Slytherins, die sich ängstlich in die Ecken drängten als ich auf Severus zuschritt!

„Denkst du sie werden reden?“, wollte ich sanft wissen.

„Nein, oder meine Schlangen, es wäre selten dämlich von euch, ein Mitglied unserer Familie verpfeifen zu wollen!“, legte er mir generös die Hand auf die Schulter und ich schenkte ihnen ein kaltes Lächeln, aber ich muss sagen, es kribbelte gefährlich, da wo Severus mich berührte und ich glaube es ging ihm ähnlich. Ich war kurz davor mich in seine Arme zu werfen um mich von ihm trösten zu lassen, das Draco so zugerichtete worden war.

„Wie haben sie dich Informiert?“, harkte er nach, hielt jedoch die Slytherins im Blick.

„Patronus!“, erwiderte ich einsilbig.

„Dann haben die Gryffindors sie gesehen?“, fragte er weiter und nun sahen wir uns doch wieder an.

„Ein großer Aufstand, aber keine Angst es wird sich um sie gekümmert!“, wollte ich nicht die Namen der Jungs nennen. Sah ich, das er ärgerlich war, aber nun zu Draco trat und in einer sehr sanften Geste Draco die Haare aus der Stirn strich und ich konnte auch in den tiefen seiner Augen einen ehrlichen, ernsthaften, besorgten Ausdruck ausmachen, der mich tief berührte als ich erkannte, Severus empfand sehr viel für Draco auch wenn er es nie offen zeigen würde.

Er zückte nun seinen Stab und scannte Draco noch einmal genau, als er erst Daphne und dann mir einen taxierenden Blick zuwarf.

„Gute Arbeit ihr zwei! ….Sehr gut, Hermione, du wirst ab jetzt die Werwölfe übernehmen, ich denke nicht, das Draco das weiter möchte, oder sollte…!“, erklärte er endgültig und das Lob aus seinem Mund war wirklich schön.

„Severus, ich denke nicht das ihm das passt, er wird es torz…!“, wollte ich einwenden.

„Das ist ein Befehl, du kennst Greyback ja schon…“, verzog ich bei der Erinnerung das Gesicht, aber anders als Draco hatte ich keine Ressentiments gegen die Werwölfe also dann würde ich sie führe, akzeptierte ich seinen Befehl.

„Wenn es dein Wunsch ist!“, fügte ich mich.

„Brav! Vor allem ist das die Einbrecher-Truppe und ich denke, du diebische Elster wirst dafür am besten von allen geeignet sein sie anzuführen! Ich werde nun noch einmal zum Lord gehen und ihn davon in Kenntnis setzen, er wird nicht erfreut sein, Lucius und ich werden dann noch Greyback einen Besuch abstatten!“, autsch, das würde für einige im Rudel weniger angenehm werden.

Ich freute mich über das Lob, aber wo er Recht hatte, welche Tür und welches Schloss hielt mir stand! Da rauschte er auch schon ohne weitere Worte zum Eingang und sprach noch einen Zauber, der sich wie ein Wasserfall aus durchscheinendem Licht über die Öffnung legte und dann fegte er endgültig aus dem Raum und ich stand da und kicherte leicht, dieser Mann war göttlich. Er hatte einen Zauber gesprochen, der verhindern würde das sie meinen Namen nennen konnten, aber er war nicht so stark, das sie nicht ihr Verhalten würden ändern können, leider, dafür waren es zu viele, mehr würde man bei der Masse der Slytherins nicht tun können um mich zu schützen, aber besser als nichts.

„Hermione, findest du die Idee so brillant das du jetzt Dracos Platz einnimmst?“, wollte Blaise sehr zaghaft wissen.

„Warum nicht? Ich hab keine Bedenken, vor allem da ich etwas über Greyback weiß und selbst unter uns DeathEatern werden Werwölfe immer noch diffamiert und als minderwertig angesehen, also alles locker“, war ich total beruhigt deswegen und zeigte das auch. Ich fühlte mich durchaus im Stand mit den Getier fertig zu werden.

„Nimmst du das nicht zu leicht, wenn sie Draco erwischt haben?“, wandte Astoria vorsichtig ein und ich lachte recht herzlos auf. Bewusst das die Schlangen uns noch immer neugierig belauschten.

„Das kann uns allen passieren, aber ich werde dir versprechen noch besser als Draco aufzupassen und bevor sie mich angreifen, werde ich sie mir schnappen! Außerdem werden Lucius, Severus und der Dark Lord wenig von Greyback und Co übrig lassen, wenn es noch einmal gefährlich für einen von uns werden könnte“, war ich überzeugt, dass das nicht ohne Konsequenzen für das Rudel blieb, das sie sich auf einer Mission nicht zusammenreißen konnten und über ihren Anführer herfielen.

„Was machen wir mit Draco, dem wird das gar nicht gefallen!“, wandte Blaise überlegend ein.

„Der schläft, vor morgen in der Früh um 8 wacht der eh nicht auf, gebt ihm dann einen Schmerztrank und einen Stärkungstrank und erneuert Salbe und Verband, auch wenn er zetert, er darf sich nicht viel Bewegen, dennoch muss er erscheinen, aber mit Ruhe und immer schön langsam. Tragt seine Sachen, Crabbe und Goyle sollen aufpassen das ihn keiner Anrempelt, damit nichts aufreißt!“, verteilte ich die Aufgaben und zu meinem positiven Erstaunen gehorchten mir die beiden grobschlächtigen Jungen sofort aufs Wort und nahmen Aufstellung neben Dracos Krankenlager und so blickte ich sie verschlagen an und sie erwiderten meinen taxierenden Blick erstaunlich gelassen und da lachte ich rau auf, was mir viele seltsame, komische Blicke bescherte, während die beiden extrem gelassen blieben!

„Ihr wusstet es, oder? Lasst mich raten, eure Väter?“, wollte ich neugierig wissen und beide nickten nur synchron ohne Worte, da ihnen diese wie so oft zu fehlen schienen, aber dann schien sich Goyle ein Herz zu fassen.

„Sie haben uns nichts gesagt, nur Tipps gegeben und da wir nicht so blöd sind, wie wir vielleicht aussehen, kamen wir recht flott auf dich, aber wenn Draco sagt, du gehörst dazu, dann tust du das, also du bist der Chef!“, verstummte er nach seinen für mich erschütternden Worten und dem viel zu langen Satz, ich war wie vor dem Kopf geschlagen, ließ mir aber nichts anmerken.

„Wunderbar, erinnert mich daran, dass ich beim nächsten Treffen eure Väter in den Arsch trete!“, grinste ich sie fies an und rieb mir vorfreudig die Hände.

„Oh, dass du es hart magst haben sie uns auch noch geschrieben!“, grinsten auch sie böse.

„Okay, Jungs ihr passt hier auf, ihr bewegt ihn nicht, er schläft heute hier! Ich muss gehen!“, wandte ich mich ab, strich noch einmal über Dracos Stirn und sah die Kratzer, die alle heilten und rot auf seiner weißen, so blassen Haut krass herausstachen.

„Sollte etwas sein, erwarte ich euren Patronus, Blaise, Daphne oder deinen Astoria und passt bloß auf Dumbledore auf….arch…und sollte von euch einer der dummen Idee anheimfallen zu glauben, dass ich nett bin, liebe Slytherins, erinnert euch an Pansy, ich habe keine Skrupel das mit jedem von euch noch einmal zu tun, Verstanden!“, blickte ich in die riesigen, schreckensgeweiteten Augen einer verschrecken Menge, die langsam alle begannen wie ferngesteuerte Roboters zu nicken.

So demonstrierte ich meine Überlegenheit, da ich mir meinen Mantel umwarf und wie Severus ohne sie eines weiteren Blicks zu würdigen aus dem Raum ging und den durchsichtigen Wasservorhang durchritt. Es war als würde Eiswasser über einen hinweg fließen, ein durchweg ekeliges Gefühl, aber starke beeindruckende Magie und als ich draußen war, führte ich ungesehen von allen einen ähnlichen Zauber aus um die Wirkung zu verstärken. Ich wollte nur nicht das das alle sahen, aber doppelt hält bekanntlich besser, dachte ich mir und strebte nach getaner Arbeit, zurück mit einem mulmigen Gefühl, da ich mir die kommende Konfrontation bildlich ausmahlen konnte.

Bisher hatte ich überhaupt nicht die Zeit gehabt meine Gedanken zu ordnen, oder auch nur einmal durchzuatmen. Ich hetzte nur von einem Eck zum anderen, kam gar nicht dazu mir vor Augen zu halten wie knapp es für Draco gewesen war, das es ein Wunder war das er es bis durch den Geheimgang geschafft hatte, bevor er zusammenbrach, verdammt, aber auch! Was war nur geschehen, das die Wölfe durchdrehten! Und jetzt hatte ich den verrückten Haufen an der Backe, aber gut, besser ich als nochmal Draco, er würde sonst alle nacheinander Umbringen.

Als ich vor der laut schnarchenden, rosa Dame stand und hier den selben Zauber wie bei den Eingang der Slytherins ausführte, man überließ doch lieber nichts dem Zufall und dann erst das Passwort sprach und wieder durch den kalten Schleier schritt, was mir eine Gänsehaut bescherte, blieb ich im Windschatten von Harry und Ron stehen. Ron schenkte mir einen raschen Blick über die Schulter, da sie sich mit dem Rücken vor dem Ausgang positioniert hatten und ein sichtbares, golden glühendes Schutzschild beschworen hatten. Sie bemerkten, wie alle anderen die mürrisch und schlechtgelaunt zum Eingang starrten, das ich mich umdrehte und übergangslos auch hier noch einmal den Spruch auf den Eingang legte, wie gesagt doppelt hielt besser.

Doch ließen Harry und Ron sich davon nicht stören und hielten weiter die Stellung, da nun wieder die Spannung deutlich zunahm, nachdem ich eingetreten war.

Aber als ich in die zornigen und nicht unterwürfigen Gesichter der Schlange sah, den mir schlug der Kampfgeist und die Aggressivität der Löwen entgegen, war auf einmal die Luft bei mir raus und ich biss mir auf die Lippen, das ich nicht doch noch zum Heulen anfing, da doch alles scheiße war und versuchte krampfhaft die Kontenance aufrecht zu erhalten. Wieder mal kam alles Schlag auf Schlag, zuerst das mit Abbott, dann Severus, nun Draco….arggggf, legte ich meine Hände auf je eine Schulter der Jungs und meinte tonlos:

„Kommt lasst gut sein, ich muss mich setzten!“, war ich nicht nur körperlich erschöpft und alle sahen mich bei meiner Aussage komisch an, nur Harry und Ron und blickten mich schrecklich besorgt an.

„Sag nicht, das du es nicht geschafft hast, er wieder oder????“, schrie Harry zu meiner Verwunderung regelrecht aufgebracht und Ron wurde wieder bedenklich blaß und schluckte schwer da bemerkte ich, das ich mit meinem Verhalten eine falsche Aussage ausstrahlte.

„Oh, Harry entschuldige nein, ich habe alles getan und es ist alles geregelt, sorge dich nicht! Es wird alles gut! Allen wird es gut gehen. Ich bin nur ….arch…komm, lass sie machen was sie wollen!“, war ich es leid aber bedeutete ihm so auch noch, das es Daphne auch gut ging.

Ich durchbrach das Schutzschild und es brach in sich zusammen. Dann glitt ich auf die Couch zu und setzte mich vollkommen erschöpft in meinen Sessel, versuchte etwas von der Wärme des Kamins abzubekommen.

„Okay, uns reicht es, was geht hier vor! Wir haben ein Recht zu erfahren was hier passiert!“, schrie Demelza Robins, die eine der neuen Jägerinnen im Team war.

„Ja, wir haben ein Recht zu erfahren was ihr für Sachen treibt, die den Gryffindors schaden können!“, schrie die erregte Menge.

„Wer hat ihr einen Patronus geschickt?“, forderte nun McLaggen zu wissen und es war noch das gesamte Haus auf, seit ich vor zwei Stunden wegging, war hier keiner zur Ruhe gekommen, nur gut das Harry und Ron so vehement die Stellung gehalten hatten.

Als mich Ginny überraschte und neben mich trat und mich besorgt musterte und ich mir nur vorhielt immer die Beherrschung zu behalten. Mir stand es nicht zu, als Malfoy meine Gefühle zu zeigen und es wäre selten dämlich Schwäche zu zeigen, so saß ich da und biss krampfhaft meine Kieferknochen aufeinander, da ich kurz davor war alle hier schmerzhaft zu verhexen. Ich hatte gerade heute einen interessanten Fluch gefunden, der das menschliche Knochengewebe angriff und einen von innen heraus verfaulen ließ, die Adern platzten, die Haut wurde grünlich, der Todeskampf zog sich genüsslich über ein Jahr hin, bis der Körper sich selbst zerstört hatte, mhm…machte es vergnügen sich diese Strafe auszudenken.

„Ron ich denke, Hermione könnte etwas aus deiner Kiste gebrauchen!“, wies sie Ron auf mich hin und dieser rief wohl zum Erstaunen einiger Gryffindors genauso gekonnt magisch wie ich, stumm seinen Vorrat zu sich und drückte mir besorgt ein Glas in die Hand.

Das Glas nahm ich dankbar an und trank einen großen Schluck, um dann meine rasenden Gedanken einzufangen und tief durchzuatmen und mich dann schwerfällig zu erheben. Ich kam mir vor wie eine Hundertjährige und Harry hatte alles und jeden mit einem erschreckend bösartigen Blick niedergestarrt und es geschafft sie mit seiner magischen Autorität im Zaum zu halten, mir so etwas Zeit verschafft.

„Ich bitte nun alle Erst- und Zweitklässler, die noch hier, sind zu gehen! Wer nicht freiwillig geht, kann sich schon mal gleich freiwillig bei Filch melden!“, waren es nicht viele als Ron dies anwies. Wir mussten zu einem gewissen Grad jetzt die Karten zeigen, mussten handeln, das wussten auch Ron und Harry und so musste ich gar keine Anweisungen geben, wir funktionierten auch ohne Befehle meistens als ein Team und sahen was zu tun war, auch eine Folge der Ferien im Cottage.

„Harry hat schon den Großteil hoch geteufelt!“, erklärte Ron nur lapidar als nur wenige die Treppen hoch schlichen, sichtlich wiederwillig, aber ich nickte nur.

„Wirst du..!“, „Bekommen wir antworten?“, wollten einige begierig wissen.

„Ruhe, wartete doch bis wir ungestört sind!“, bat Ron, der aber wohl keine Ahnung hatte was ich sagen wollte, da ich nun neben dem Kamin stand, bekleidet mit meinem weiten, schwarzen Mantel und immer wieder an meinem Drink nippte.

„So, ich hoffe ihr wisst alle, dass die Zeiten dunkler werden, ein Krieg steht bevor? Auch wenn einige das Vergessen mögen, hat doch eine Mitschülerin erst heute Morgen wieder leidvoll erfahren, dass dort draußen Menschen ermordet werden! Dumbledore verlässt oft Hogwarts um den Kampf auf seine Weise vorzubereiten und wie jedem von euch klar sein dürfte, spielt Harry eine entscheidende Rolle in dieser kriegerischen Auseinandersetzung!“, versuchte ich durch die Tonlage meiner Stimme Beeinflussung auszuüben und war mir der Aufmerksamkeit aller sicher, als sich Harry zu Beginn meiner Rede neben mir auf die andere Seite des Kaminsims gesellt hatte.

„Es ist wohl an der Zeit ihnen zu zeigen, dass du der Auserwählte bist Harry!“, bat ich und er hob zwar nur eine Braue, nickte aber dann.

„Gut ihr wisst ja noch, dass wir ins Ministerium sind, da gibt es Prophezeiungen, echte! Und da besagt halt eine „Ich oder Voldemort“, nur wir beide und sonst niemand!“, hissten viele auf und holten zischend Luft, sahen Harry an als wäre er ein Geist als Ron hohl lachte.

„Also Leute, bitte, war es in den letzten Jahren jemals anders?“, zog Ron alle auf und auch ich grinste.

„Ihr seht, ihr wisst wenig bis gar nichts! Und glaubt mir eines aus leidvoller Erfahrung, Unwissenheit kann ein Segen sein! Diese Aussage werden euch Harry und Ron mit Inbrunst bestätigen können!“, nickten beide aufgeregt mit dem Kopf, da sie nur an meine Offenbarungen denken brauchten um zu wissen, dass meine Feststellung richtig war, hatten sie sich doch schon oft wieder das nicht Wissen herbeigesehnt.

„Der Dark Lord rüstete sich genauso wie die andere Seite, aber wir finden, wir stehen recht alleine auf verlorenen Posten, werden von den sogenannten Erwachsenen übersehen, nicht für wahr und vollgenommen! Geht es euch nicht auch so? Ihr fragt euch warum wir so komisch sind? Was wir tun? Uns selbst helfen! Nur wenige von Euch kennen es oder waren Mitglied in der Defensiv Allinace, kurz DA! Dort haben wir gelernt zu kämpfen und tun es immer noch!“, führte ich weiter aus und hatte die Aufmerksamkeit aller sicher.

„Was ihr macht weiter, warum habt ihr mich nicht mitmachen lassen?“, wollte Ginny mit großen Augen wissen und auch Nevilles Augen zeigten dieselbe vorwurfsvolle Frage.

„Warum, weil wir jeder Zeit bereit sind zu kämpfen und zu sterben, bist du das Ginny?“, schlugen meine Worte in dem Raum ein wie eine Bombe, als ein lautes Schluchzen die Totenstille durchbrach und eine hysterische Lavender zu Ron stürzte, der sich kaum halten konnte als sie sich ihm an den Hals warf.

„Ron… das kann nicht ihr ernst sein, das tust du nicht!“, befreite sich Ron gekonnt aus dem Klammergriff und sah sie aufmerksam an.

„Doch Lavender, wenn´s hart auf hart kommt!“, erklärte er unbeugsam und absolut ernst, da schluchzte sie laut bei seinen ernsten, endgültigen Worten auf und auch Ginny sah ihn stumm an.

„Ihr, ihr meint das ernst?“, fragten viele und ein tiefes Grummeln setzte ein, als Harry theatralisch mit den Augen rollte.

„Natürlich meinen wir das ernst!“, klang Harry sehr desillusioniert und kalt. „Und vielleicht glaubt ihr uns nun, das ihr nicht alles wissen wollt was wir tun und herausfinden!“

„Genau und deshalb werde ich nun alle die Bitten, die es vorziehen zu gehen, die sich nicht in Gefahr zu bringen wünschen, in ihre Schlafsäle zu gehen!“, erklärte ich hart und blickte in die Runde.

„Hermione, was hast du vor?“, wisperte mir Harry entsetzt zu und ich lächelte ihn nur an, meine Lippen bildeten die Worte, vertrau mir und er nickte sofort!

Erstaunlich wenige gingen, eigentlich fast gar keiner aus unserem Jahrgang blieben alle, auch die Siebt- und Fünftklässler blieben genauso. Es gingen nur wenige Dritt- und Viertklässler alle anderen verbleiben.

Als ich meinen Stab auf die Treppen richtete und einen „muffliato“ sprach auf das wir unter uns waren, konnte es weiter gehen.

„Nur zur Info, alle werden wenn wir hier fertig sind ein Dokument unterschreiben, das uns schützt, wer sich also noch an Marietta Edgcombe erinnert und nicht Gefahr laufen will wenn er oder sie sich verplappert haben entstellt zu sein, hat jetzt immer noch die Chance zu gehen!“, hatte ich doch gewusst, dass das noch einmal einige vertreiben würde und so lichteten sich die Reihen, auch wenn die zwei ältesten Jahrgänge noch immer komplett blieben.

„Also, mein Vorschlag, wir führen die DA wieder ein, aber diesmal etwas anders, wer da mitmacht, unterwirft sich unserer Autorität, wenn es mal ernst werden sollte, gilt nur unser Wort, Harrys Meines und Rons. Ernst werden heißt, es kommt zum Kampf mit dem DeathEatern! Wer jetzt gehen will, kann es noch, der muss nur das Dokument schnell unterschreiben und kann dann gehen, wer will gehen?“, bot ich nochmal an, aber wieder rührte sich keiner, nur viele erwartungsvolle, gespannte Gesichert sahen uns an.

„Okay, dann herzlich willkommen in der DA, das Training findet immer Samstags und Sonntags nach dem Essen statt, für je zwei Stunden. Ihr werdet im Raum der Wünsche erwartet, ihr bekommt wie die vorhergehende Truppe eine Münze zur Verständigung! Wer nicht damit klarkommt, muss nur zu mir kommen, es gibt Zauber die ich anwenden kann um euch zu entlassen und uns trotzdem zu schützen!“, bot ich nochmal an, als sich Neville räusperte:

„Chrr…darf ich was Fragen oder sagen?“

„Natürlich Neville!“, hatte Harry freundlich übernommen.

„Was ist mit den anderen Mitgliedern aus den anderen Häusern?“, harkte Neville ruhig nach.

„Nun, wenn Hermione nichts dagegen hat dürfen die auch kommen, vor allem Luna, aber auch die anderen, nur Neue aus den anderen Häusern können wir erst mal keine Aufnehmen!“, nickte ich und meinte: „Harry, zück doch deine DA-Münze und trag den Termin ein, mal sehen wer kommt!“

„Was ist mit Cho und Marietta?“, warf Ron überlegt ein.

„Mariettas Münze ging in der Minute ihres Verrats kaputt, denkst du, ich denke ich nicht an alles!“, grinste ich ihn fies an.

„OHOHO, Ron du hast die Schönste beleidigt!“, wackelte Harry mit denn Augenbrauen was uns drei kichern ließ und unendlich gut tat, aber die anderen verwirrte.

Nun und das war´s dann, ich verzauberte ein Papier und alle unterschrieben brav und verwirrt, aber einige Ex-DA Mitglieder waren gerne bereit großzügig über die bisherige DA zu reden und so zogen wir drei, nachdem alle plappernd in ihren Schlafsälen verschwunden war und es eh schon ungewohnt spät für die Kameraden war, uns in Harrys Bett zurück. Als wir ungestört waren, das wir uns hinter den Schutzzaubern verschanzt hatten, meinte Harry grinsend:

„Glaubst du sie bemerken es noch, dass du so von dem abgelenkt hast was du wirklich getan hast?“, hatte er meine Schachzug erkannt.

„Göttin bewahre, ich hoffe nicht! Obgleich, die Slytherins wissen es nun, das ich Abraxina bin!“, ließ ich die Bombe platzen.

„Es war so knapp und Dracos Leben ist mir echt wichtiger, entschuldigt…!“, wollte ich erklären doch ich wurde unterbrochen.

„Nein, dafür musst du dich doch nicht entschuldigen, was ist ihm passiert?“, harkte Harry nach.

„Seine Truppe aus Werwölfen scheint die Kontrolle verloren zu haben sie haben ihn angefallen! Nicht schön! Aber er hat es geschafft sie noch zu vernichten aber es war knapp, sehr knapp!“, sinnierte ich leise, bei dem Gedanken wie er zugerichtet gewesen war, wurde mir ganz anders, denn es war beängstigend knapp gewesen.

„Wird er nun….!“, machte Ron eine Grimmasse und ich schüttelte den Kopf.

„Er wurde nicht gebissen! Nur gekratzt und beinah zerfleischt!“, schloss ich kraftlos die Augen.

„Was war mit Daphne?“, wollte Harry genauer wissen, war ja auch klar.

„Sie war gut, sehr gut, aber solche Wunden mit Nähen und allen drum herum hat sie halt noch nicht gehabt, sie hat sich toll geschlagen Harry! Severus kam dann später, er hat mir nun die Zusammenarbeit mit den Werwölfen aufs Auge gedrückt!“, so ließ ich die zweite Bombe platzen, aber ich hatte das kurze, stolze Funkeln in Harrys Augen gesehen als ich seine Daphne so lobte. Die beiden waren wirklich zu süß, da gönnte ich ihm sein Glück von Herzen.

„WAS, ist der IRRE!“, „Ja, sag mal spinnt der? Warum!“, eschauffierten sich beide sichtlich.

„Nein, er hat schon Recht, das Rudel in den Händen von den Lestranges oder Mulciber wäre eine Katastrophe! Er führt keinen Trupp und Lucius auch nicht, die zwei haben genügend zu tun und Draco wird nach der Aktion wohl eher alle Werwölfe pauschal abschlachten als sie zu führen!“, versuchte ich ihnen Severus Gründe offen zu legen und beide murrten vor sich hin, aber nickten dann unglücklich, als Harry mein Kinn anhob und mir tief in die Augen sah und ich versuchte es ihm zu entwinden, was er nicht zuließ.

„Schönste wie geht es dir?“, spielte er auf Draco an und ich presste die Lippen aufeinander, es hatte wehgetan ihn so da liegen zu sehen und so schnaufte ich auf.

„Geht!“, sagte ich matt, wollte mit einem Blick noch immer ausweichen, doch Harry hielt mich erstaunlich fest ließ das nicht zu, sah mich überlegend an und hob schließlich skeptisch eine Braue, das hatte er sich wirklich von Draco abgeschaut, dann endlich entließ er mein Kinn aus seinem Griff und zuckte mit den Schultern, sagte nicht ganz überzeugt, skeptisch:

„Wenn du meinst!“ Er ließ mir die Freiheit darüber nicht weiter reden zu müssen und ich war froh darüber.

„Was war mit den Gryffindors?“, fragte ich stattdessen nach.

„Ach, die haben sich wie die Wilden gebärdet, uns sogar versucht mit Flüchen von der Tür zu vertreiben, deshalb auch der Schild. Wir haben irgendwann einen „Silencio“ davor gelegt und nur noch gewartet bis es ihnen auch zu blöd wurde!“, lachten sie dreckig um dann aber auch Schluss zu machen, nur das mich Harry nicht losließ, sondern zu sich unter die Bettdecke zog und mich stumm in den Armen gefangen hielt. Es zeigte mir wie wenig er meiner Aussage glaubte, das es mir gut ginge, das es „Geht“, er kannte mich halt und so schliefen wir ein und ich kam gar nicht dazu meine Gedanken zu sortieren.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 165-166   Do Feb 09, 2012 5:53 am

166. Der König von Slytherin und seine Königin


Am nächsten Tag lag eine ungewöhnliche, nicht zu beschreibende Spannung über dem Schloss, es schien als würde alles summen und brummen! Ich wusste, die Gryffindors hingen mit den Köpfen zusammen und tuschelten wie verrückt, keiner schenkte noch meinem Abgang seine Aufmerksamkeit, meine spontane Idee die DA wieder zu erwecken, lenkte sie anscheinend genug ab um mich zu vergessen, tja, auch ich musste mal Glück haben!

Ich hatte eine mehr als unruhige Nacht neben Harry verbracht und war wie gerädert erwacht. Unheimliche, besorgniserregende Träume hatten mich heimgesucht, ich hatte das Ganze noch nicht mal im Ansatz verarbeitet wie knapp ich davor gestanden hatte Draco zu verlieren, wenn er nicht der glänzende Kämpfer wäre, der er war, hätte es für ihn keine Möglichkeit gegeben zu überleben. Hätte er nur ein wenig gezögert, hätten ihn seine drei Wölfe erfolgreich zerfleischt, sich gegen drei dieser Wesen zu erwehren, war eine Glanzleistung, auch wenn er nicht unversehrt aus dem Kampf hervorgegangen war.

Ich konnte es nicht fassen, sah immer noch die schrecklichen Verletzungen meines Freundes und wie tapfer er um Beherrschung gerungen hatte. Bestimmt hatte er seine Schlangen zutiefst berührt und sich noch mehr Respekt von ihrer Seite erworben, so knallhart wie er sich jeden Schmerz verboten hatte, so hart wie er sich gegeben hatte. Aber ich kam mir vor wie eine Schlachterin, denn gegen Dracos Verletzungen waren Severus Verletzung hübsch anzusehen gewesen, wenngleich die inneren Verletzungen bei Severus schlimmer gewesen waren. Aber was die Krallen mit Dracos Haut angestellt hatten, war grausig gewesen und Göttin sei Dank, hatten die Tiere es nicht geschafft seine Organe zu erwischen. Verging mir bei dem Gedanken jeglicher Appetit und ich klammerte mich an meine Tasse Kaffee.

Aber es hatte mir gut getan zu sehen wie Harry und Ron stramm hinter mir und auch zu meiner Überraschung hinter Draco standen. Doch die Bilder würden mich noch lange verfolgen, auch wenn ich die Taffe spielte und mir von meinem Gefühlsleben nichts anmerken ließ, so nahm es mich doch sehr mit. So direkt vor Augen geführt zu bekommen wie gefährlich es doch für uns alle war, das es auch einen von uns so schnell erwischen konnte, das schockte mich.

Meine besorgten Blicke lagen auf dem Slytherin Tisch, an dem in diesem Moment ein vor Schönheit strotzender, etwas blasser Draco, Platz nahm, der aber trotzdem wie neu geboren wirkte. Er hatte sogar leicht rosige Wangen und er sah wirklich gut aus, auch wenn er sich mit nonchalanter, eleganter Vorsicht bewegte, die auf andere wie seine angeborene Hochmut wirken konnte, aber ich wusste, er war sehr schlau und wusste, er musste genau auf sich achten, dass die Nähte hielten und die Slytherins trotteten wie geschlagene Enten hinter ihm her.

Crabbe und Goyle schotteten ihn vollständig ab niemand kam näher als einen Meter an ihn ran, sie nahmen ihre Aufgabe Draco gegenüber sehr ernst, waren die perfekten Bodyguards und überraschten mich durchaus positiv und die Connection trug ihm alles fürsorglich hinterher. Auf die anderen musste es wirken als wäre Draco nun endgültig der König von Slytherin, viele Schüler aus den anderen Häusern begann göttlich zu lästern, als sie dies sahen, wie Draco hofiert wurde, nur Harry, Ron und ich schenkten ihm wohl eher besorgte Blicke, den in den tiefen seiner Augen lag ein gewisser fiebriger Glanz, der uns nicht gefiel.

So flüsterten mir beide zu, ob er Schmerzen hätte, da seine Augenbraue bei dieser und jener Bewegung zucken würden, was ich dann doch zu süß fand, aber auch ich machte mir Sorgen.

Severus saß wie der dunkelste Todesbote persönlich vor seinem Teller und sah so aus als hätte er gestern keine Sekunde Schlaf mehr bekommen, machte er ein Gesicht was einem Albträume bescheren konnte so böse sah er aus, die Armen, die ihn gleich in Verteidigung hätten. Wie es wirkte hatte die Vergeltung gegen Greyback sofort umgesetzt werden müssen, Lucius würde ich gerade bei seiner zu vermutenden Laune auch nicht begegnen wollen, hoffentlich hatte sie den Auftrag noch ausführen können bevor das Ganze in einer Katastrophe geendet hatte.

Draco schenkte mir ein verstecktes Lächeln das aufrichtige Dankbarkeit ausdrückte und für diesen kalten, jungen Mann sehr ungewöhnlich war. Die Schlangen beäugten mich furchtsam wie ein wahr gewordenes Monster, sie schienen es absolut nicht glauben zu können, das ich, das Mudblood, die gewesen war welche sie mehr oder weniger tyrannisierte, beherrschte und ich auch noch absolut unantastbar war für sie, aber ich schenkte ihnen in einem relativ unbeachteten Moment ein sehr diabolisches, gerissenes Grinsen, was zu einem kollektiven erbeben ihrer Körper führte. Sie erinnerten sich nur zu gut, das Pansy von mir eine Crutiatus angehext bekommen hatte und wie die Arme sich auf den Boden gequält hatte und ich hatte kein Mitleid gezeigt. Damals hatte es mich danach auch wieder in eine Sinnkrise gestürzt was ich aber niemanden hatte sehen lassen, diese Erkenntnis musste für die Slytherins schwer zu schlucken sein, dass ich das brave, strebsame Mudblood so skrupellos war.

Leider würde ich es nicht vor dem Abend zu Draco schaffen und so musste heute, oh Wunder, Harry zuerst zu Dumbledore, der diesen Montag doch mal da war und sich Zeit nahm, nach der Debatte die wir gewonnen hatten, sich das erste mal wieder mit Harry auseinander zu setzen.

Ron und ich saßen somit wieder alleine da und waren uns der argwöhnischen Blicke nur zu bewusst. Es war ja auch nicht alltäglich das eine Echse und ein Stier unseren runden Gemeinschaftsraum erstürmte und vehement und lautstark mein Erscheinen forderten.

Bis jetzt waren sie noch immer so gefesselt von dem zu erwartenden, dass niemand auf die Idee kam nachzuforschen wer mich denn gerufen haben könnte und ich gab mich der naiven Hoffnung hin, dass es so blieb, aber ich war mir bewusst, es war unwahrscheinlich. Ginny und Co., die mich wohl jetzt schon nerven würden, waren zu diesem Zeitpunkt in Hufflepuff und Ravenclaw um diese DA Mitglieder zu informieren, sie hatten das Dokument dabei um ihre Unterschriften mitzunehmen, sollten sie teilnehmen wollen nur Cho hatten wir ausgeschlossen, da sie uns zu unsicher war. Ich hatte ihre Münze relativ einfach mit einem Zauber auch auf die Entfernung hin zerstört, da ich halt nun mal die Erschafferin des „proteus“ Zaubers war.

Dann kam er endlich wieder und er sah genauso sauer aus wie beim letzten Mal, sollten wir uns nun sorgen, dass die Gryffindors vor Harrys Zorn einfach so selbstverständlich zurückwichen ohne Fragen zu stellen, oder froh darüber sein. Ron reagierte, bückte sich nur und reichte dann Harry ein gut gefülltes Glas, worauf sie uns nicht mal mehr scheele, eher würde ich sagen mitleidige Blicke zu warfen, als Harry noch bevor wir die Schutzzauber aufbauen konnte jammerte:

„Womit hab ich das verdient, kann mir das mal einer sagen! Was soll der scheiß, ich bin im Schädel von dem Irren, da muss ich mir nicht noch seine Vergangenheit ansehen!“, rollte er seinen verspannten Nacken und es knackte erbärmlich.

„Harry, warte!“, zischte ich und hüllte uns schützend ein, aber viele hatten wohl mit Luchsohren gelauscht und sahen uns entsetzt an.

Er erzählte uns nun die Geschichte, die ich mir dank der Zeitungsartikel schon mehr oder weniger zusammengereimt hatte. Harry hatte die Gesichte von Caractacus Burke gesehen, der den Laden Burgin&Burkes besaß und wie dieser 1926 kurz vor Weihnachten das Geschäft seines Lebens machte, als er einer hochschwangeren, zerlumpten Hexe eine echte Medaillonkette von Salazar Slytherin abkaufte und ihr dafür nur 10 Galleonen gab. Hier erfuhren wir auch das Merope wirklich mit Riddle verheiratet gewesen war, das hieß Tom war kein Bastard, wie schrecklich!

Dann sah Harry wie Dumbledore, der noch viel jünger aussah, in ein Muggelweisenhaus in London ging, dass Harry genauso beschrieb wie meines ausgesehen hatte. Dort hatte er dem 11jährigen Tom Riddle die Einladung von Hogwarts überbracht.

Harry hatte auch Mrs. Cole gesehen, die ich nur dank der verzweifelten Aufzeichnungen aus den Akten kannte. Er hatte sie nun in live gesehen und wie diese von Toms Geburt erzählte. Wie es sich ergab, dass er an den Namen Tom Vorlost kam, sie erzählte das das Kind von Anfang an sonderbar und anderes gewesen war. Er war verschlossen und geheimniskrämerisch und er schien gerne die anderen Kinder zu quälen, aber nachweisen konnte man ihm nie etwas, war er schon als kleines Kind äußerst geschickt.

Nun erzählte er etwas, was wir nicht wussten, wie dass der junge Tom sofort bereit war zu glauben, dass er etwas Besonders, etwas Besseres war, er Zauberkräfte besäße. Er verhielt sich, dank kindlicher Überraschung, nicht berechnend, sondern zeigte unmaskiert einiges von dem wie böse er wirklich war. Er versuchte mit harschen, scharfen Befehlen Dumbledore zu etwas zu zwingen und als dieser einen Zauber zeigte, war Tom wirkte sehr beeindruckt. Erst dann gab er zu, dass er in einer Schachtel wertvolle Dinge sammelte, wie eine Mundharmonika, ein Jojo und dergleichen, alles was er sich über die Zeit erpresst, gestohlen und wiederrechtlich angeeignet hatte und er zeigte Harry wie Tom rigoros darauf bestand ohne Dumbledores Begleitung in die Diagon Alley zu gehen und seine Schulsachen dort ALLEINE zu kaufen.

Er erzählte uns weiter, das Dumbledore dann noch das Gesehene zusammenfasste unter den Aspekten, dass:

Tom bereits vor der Schule angefangen hatte, seine magischen Kräfte bewusst und gezielt einzusetzen. Dieser seine Zauberkräfte schon damals nutzte, um andere zu bedrohen und zu quälen. Er seinen "gewöhnlichen" Vornamen hasste. Das Tom alles selbständig und alleine erledigen wollte, so wie heutzutage Voldemort alles allein plante und das seine Anhänger für ihn nicht Freunde sind, sondern Befehlsempfänger und er schon damals gern Siegestrophäen sammelte, die seine besonderen Erfolge bezeugten.

Es war erstaunlich nun alles sehr bildlich vor Augen zu haben, wow, aber nun, Harry half das nicht wirklich, vor allem da wir schon mehr wussten, aber so lernten er und wir den Lord in seiner Jugendzeit etwas besser kennen, konnten uns von Zeitzeugen ein Bild machen lassen wie er den Weg beschritten hatte, um der zu werden der er war, lernten ihn verstehen zu können um seine Gedanken besser nachvollziehen zu können.

„Hat er sonst noch was gesagt, wegen dem Schwur und unserer Auseinandersetzung!?“, war ich simpel neugierig.

„Ähm, nein, hat keinen Ton gesagt! Er hat mir nur immer wieder bedeutungsschwangere, sehr eindringliche Blicke geschenkt! Echt entnervend!“, zog er eine Grimasse und sah geschlagen aus und blickte sich in dem schon relativ dunklen Gemeinschaftsraum um, der weniger Laut war als sonst.

„Seht ihr das, sie belauern uns richtig! Ich bin mir sicher, wenn die ersten Stunde im Raum der Wünsche war, werden sie sich wieder erinnern das du einfach abgehauen bist und nachfragen wohin und wer die Patroni geschickt hat, Wetten!?“, nahm nun Ron einen großen, beruhigenden Schluck, lenkte unsere Aufmerksamkeit auf den Raum und wir sahen das er Recht hatte.

„Hey, das sind Gryffindors, was erwartet ihr? Aber mal was anderes, wie läuft´s mit Lavender?“, wandte Harry schlau ein, da verdreht Ron leidend die Augen und warf einen scheelen Blick zu Lavender und Pavati, die bei der Nervensäge Vane und ihrer Schar standen und aufgeregt miteinander tratschten.

„Nun, sie ist echt nett und gut im Bett, aber so langsam nervt sie mich. Sie nennt mich WONWON! Wie ihr wisst! Ich bitte euch …was, hört sofort auf zu lachen, das ist nicht nett, hey! ….HAHA, sehr witzig, ich erzähle euch nie wieder was!“, brüllten wir bis die Lachtränen über unsere Wangen rannten. WonWon, Hilfe schnaubte ich von Lachsalven geschüttelt nach Sauerstoff. Aber hey, da musste ich immer lachen, wenn Ron das so abwertend sagte, währenddessen sah uns Ron trotzig an und verschränkte verärgerte die Arme vor der breiten Brust.

„Sorry, …Kumpel hihi, das ist zu komisch…hih, erzähl bitte weiter!“, kämpfte Harry schwer, schaffte es aber nach einiger Zeit, wie ich, die Heiterkeit zu unterdrücken und wir sahen ihn nun bittend an, während wir die verräterischen, nassen Spuren von unsren Wangen wischten.

„Schön, das ihr euch beruhigt habt, wo war ich, ja …also, ich versuche es ihr seit fast einer Woche zu sagen, dass ich nichts so ernstes will, ich hab da nämlich eine kleine Knutscherei gehabt, die mir echt gut gefallen hat, was nicht leicht ist, da LAVLAV an mir wie dauerklebender Kaugummi klebt. Und Leute, so süß ich Lavender finde, ich will, dank Blaises Rat, doch noch das ein oder andere Mädel ausprobieren, …lach nicht so dreckig Harry, ja, ich bin auf den Geschmack gekommen!“

„Wie heißt die Kleine, mit der du rumgemacht hast?“, wollte ich wissen.

„OH, nun… Megan Jones, Hufflepuff!“, kratzte er sich verlegen am Hals, als wäre es ihm unangenehm.

„Ah, die kleine Hübsche, die nicht so viel redet!“, war das doch ein eindeutiger Einwurf von Harry, wie es schien sah sie gut aus wenn selbst Harry sie kannte.

„Kenn ich nicht!“, war meiner, hey, ich musste mir so viele Leute merken und da flutschte eine hübsche, aber stumme Schülerin unseres Jahrgangs echt durch mein Rasta.

„Ja, die, sie küsst toll und ich weiß, ich kann sie bald knacken, aber Lavender will es nicht checken, obwohl ich sie jetzt schon seit Tagen nicht mehr berührt habe, außer wenn sie mich anspringt!“, erklärte er und blickte uns leidend an, der arme Ron aber auch, der hatte Probleme.

„Dann sag es ihr deutlicher, außer du willst zweigleisig fahren!“, machte ich eine eindeutige Geste und Harry gab ein gurgelndes Geräusch von sich und legte eschauffierend los:

„Mit Sicherheit nicht, das tut ein ehrbarer Mann nicht! Das ist ….das ist, unfair, RON!“, donnerte seine autoritäre Stimme in unserer Schutzblase laut auf und Ron zog leicht errötend den Kopf ein.

„Ronald Weasley, das wirst du niemandem antun, such deinen Mut und sag ihr Klipp und Klar, das du keine feste Beziehung willst! Das du noch andere datest! Das es dir zu früh ist, dich so fest zu binden! Aber du wirst es ihr klar und deutlich sagen, dass es auch der Dümmste versteht! Haben wir uns…..Ron!“, drohte Harry mit beeindruckend, blitzenden Augen sehr ernst und kehrte gerade wieder seinen Malfoy autoritär hervor, wie ich es gerne in meinen Gedanken bezeichnete, da er nun so eine arrogante Aura zeigte, die durchaus beeindrucken konnte. Aber so war Harry, bei dem Thema verstand er keinen Spaß! Er wollte keine Spielchen, keine Unehrlichkeit in Beziehungsfragen, das was ich mit meiner Familie hatte akzeptiere er nur schwer schluckend, da er wusste, die tickten alle nicht ganz richtig! Wie er es nicht leid wurde, immer wieder vor sich hin zu beten, aber sonst würde er es nicht gutheißen, dass ich zwischen drei Männern stand, aber er sah es als das an was es war, eine komplizierte Familienangelegenheit. Aber ansonsten gestand er es niemandem zu, andere in einer Beziehung zu hintergehen oder zu betrügen, siehe, ich heirate Daphne! So musste ich über meinen rechtschaffenden Harry schrecklich schmunzeln, wie gut, dass ich das mit Severus für mich behielt!

„Ist ja gut Harry, ich werde es ihr gleich ganz deutlich sagen, aber du verstehst, das ist alles nicht so doll, ich weiß doch auch nicht, das mit ihr war schön, aber länger als den knappen Monat halte ich ihr Geplapper nicht aus und ihre anhängliche, erdrückende Art und die andere …küsst auch so gut!“, war es zu komisch zu sehen, wie Ron seine sexuelle Seite fand, hey, wir hatten alle mal angefangen, wünschte ich ihm Glück.

„Viel Glück!“, schaute Harry nun Ron an und ich schubste ihn hoch. „Na, dann geh schon!“

„Es ist nicht nett, dass du Ron zwingst, Harry!“, sprach ich ihn darauf an, denn es war mehr ein Befehl, denn ein Rat gewesen, als Ron geschlagen durch die Schutzblase ging und auf Lavender mit Schneckentempo zuhielt.

„Ja, aber das was er tut ist auch nicht nett!“, zeigte er Profil und ich nickte.

„Aber was denkst du dann über mich?“, wollte ich meine Gedanken bestätigt haben, als wir sahen wie Ron eine glückstrahlende Lavender in eine Ecke zog und sich ihr Lächeln von Sekunde zu Sekunde zu verabschieden drohte ….

„Über dich….das du weißt was du tust…beziehungsweise, es in den Beziehungsfragen, manchmal nicht wirklich in der Hand hast zu entscheiden was passiert!...was schaust du so erstaunt, ich bitte dich, die drei Männer mit denen du es zu tun hast! Das ist das, was ich einzeln schon keiner Frau wünsche und dann auch noch die Aufmerksamkeit von allen drein!!!! Ehrlich Hermione, wie du es schaffst dich unter denen zu behaupten, nötigt mir Respekt ab und wenn du da auf deine natürlichen Waffen zurückgreifst!!!...Bitte, wer würde das nicht, ich würde jeden der das nicht tun würde, für blöd halten und das bist du allemal nicht! Außerdem tickt deine Familie eh nicht richtig, also halte ich mich da raus, was aber bei Ron was anderes ist! Und wenn du nur einmal meine Hilfe brauchen solltest, weil dich die Drei absichtlich oder unabsichtlich in den Wahnsinn treiben, werde ich dir immer helfen!“, berührten mich seine Worte zutiefst und ich lehnte mich an ihn, küsste ihn dankbar auf den Mund, was ihn dazu veranlasste über mein Haar zu streicheln, während wir so vertraut beieinander sitzend zusahen, wie Lavender Ron nun leidenschaftlich und mit viel Schwung eine scheuerte.

Wow, ehrlich, ihr Schlag hatte potential, dachte ich bei mir als sie wutschnaubend und empört aus dem Raum Richtung der Waschräumte beim Gemeinschaftsraum davon rauschte und Ron ihr belämmert hinterher sah. Währenddessen hielt sich Ron die leuchtend rote Wange auf der sich Lavenders Handabdruck beeindruckend weiß abhob und viele sahen geschockt aus, was nun schon wieder für ein Drama abging an dem einer des Trios beteiligt war, aber Ron warf nur seine Haare hochmütig zurück, als Pavati´s Blicke ihn erdolchend Lavender hinterher eilte. Er rollte nur genervt die Augen, zuckte mit den Schultern und meinte laut in den Raum hinein, was wir verstanden, da wir nun die Banne aufgehoben hatten.

„Harry, Schönste, ich gehe, ich hab da noch eine Süße, die mich kurz sehen will!“, drehte er sich um und stiefelte dem Ausgang entgegen, wollte er wohl nicht zeigen wie angepisst er war und suchte sein Heil in der Flucht. Das aufbrausende Tuscheln, das Lavender und Ron sich augenscheinlich getrennt hatten und dieser nun zu einer Anderen ging, setzte ein, da die Frage war, wer war die Andere und wie lange hatte Ron sie schon? Und Harry und ich stöhnten auf.

„Das die Nerven wissen die, oder? Aber nun gut, ich will zu Draco, wenn du mich entschuldigt!“, bekam Harry seinen Kuss und ein Tätscheln, als ich in den Schlafsaal verschwand um unsichtbar zu werden und so ungesehen die Kerker zu erreichen!



Ich wurde auch erst sichtbar, als ich den Slytherinraum betrat und nun war ich einfach Hermione, ohne Mantel, warum auch, sie wussten ja wer ich war, endlich musste ich nicht mehr Abraxina werden! Doch so konnte ich die immer noch entsetzten, panischen und erstaunten Blicke auf mir spüren, als ich selbstsicher zu Draco lief, der auf der Couch thronte wie ein Pascha und als er mich bemerkte, mir ein arrogantes Lächeln zu warf und mich zu einem innigen Kuss hinab zog. So dann mich, das Mudblood, vor allen wie selbstverständlich küsste, was wohl bei einigen für einen kollektiven Herzinfarkt sorgte, da sie es zum ersten mal sahen, wie vertraut mir waren. Aber nicht nur Draco und Severus Hand schützte mich nun auch hier, sondern auch, dass ich eine DeathEaterin war. Es war zu herrlich zu sehen, wie sie mich als etwas „Unantastbares“ ansahen, es war herrlich, auch wenn sich viele zu fragen schienen wie das hatte passieren können, das ich die unwürdig Geborene so weit aufgestiegen war in ihren Augen. Wagte sich keiner in unsere Nähe, hielten sie wohlweißlich einen großen Abstand zu uns ein.

„Wie geht es dir?“, glitt ich besorgt neben ihm auf die Couch und bemerkte, dass seine Hautfarbe wieder viel besser aussah, er war eindeutig auf dem Weg der Besserung.

„Gut, Daphne hat sich vorhin die große Wunde angesehen, sie ist fast weg!“, antworte er selbstsicher und so blickte ich skeptisch zu Daphne, deren Blick mir was anderes erzählte, aber auch, dass es trotzdem werden würde, aber wohl ein, zwei Tage länger dauern würde bis nichts mehr zu sehen war, außer eine lange Narbe, die er als Andenken auf seinem Bauch behalten würde. So waren wir alle mittlerweile Gezeichnete.

„Ich habe von Blaise erfahren, das Severus nun dir die Wölfe gibt?“, harkte er geschäftig nach und ich nickte, da sein Gesicht und seine Stimme keine Tendenz erkennen ließen worauf er hinaus wollte, wartete ich ab. Mir war durchaus bewusst, dass wir das Ereignis hier im Gemeinschaftsraum waren und die Schlangen tödlich Neugierig um uns herum saßen und gespannt lauschten, als wir so offen und gleichgültig über unsere Aufgaben hier vor ihnen sprachen, was aber zeigen sollte, das wir die totalen und selbstsicheren Herrscher dieses Hauses waren.

„Gut, das ist gut! Du wirst die scheiß Viecher lehren was es heißt Angst zu haben!“, lachte er teuflisch auf und schockte wohl mal wieder alle, da er weder schimpfte das er abgezogen wurde, noch mich schützen wollte, sich einfach amüsiert zeigte und ihnen implizierte wie gefährlich ICH war, dankte ich geistig meinen Manipulator, namens Draco.

„Was ist geschehen, habt ihr den Auftrag ausgeführt?“, blieb ich kalt und wollte den Bericht.

„Also, als erstes, es ist ein Fehler einen Trupp nur aus den ganzen Irren zu haben, da rede ich auch noch mit Vater, das er, wenn überhaupt, den Leuten nur ein oder zwei Wölfe und noch ein oder zwei normale DeathEater mitgibt, damit man Rückhalt hat….und leider nein, die sind vorher durchgedreht, bevor wir einbrechen konnten!“, informierte er mich da gleichgültig und ich rollte verärgerter die Augen.

„Was soll der Unsinn, ich bin die, die am besten Einbrechen kann! Warum erhalte nicht ich den Auftrag? Draco, ich weiß du bist hervorragend, aber mal echt, einbrechen ist nun nicht deine Stärke! Ich bin die die meiste Erfahrung damit hat!“, verschränkte ich die Arme vor der Brust und sah ihn unerbittlich an.

„Ist da wer eingebildet?“, grinste er höhnisch, aber er war nicht sauer oder so, eher belustigt.

„Was… ich doch nicht, wo denkst du hin! Aber du weißt ich habe recht!“, blieb ich hart und ernst.

„Tja, kann halt nicht jeder von Kindesbeinen an eine so ausgeprägte diebische Elster sein wie du!“, dabei grinste er immer noch und schien belustigt über mein Verhalten.

„Jeder hat verborgene Talente, muss ich deinen Auftrag noch ausführen? Dann sollte ich schnell sein, der Lord sollte befriedigt werden!“, zeigte ich mich geschäftig, da kam die pragmatische Ader von mir zu Tage.

„Solange du nur das an ihm befriedigst, soll mir das recht sein!“, kam es sehr zynisch von Draco aber das Grinsen war verschwunden und ich wusste, er sprach über die unerfreuliche Aufmerksamkeit, die mir der Dark Lord zu schenken bereit war, aber dass die Slytherins kurz vor einem Hirnschlag standen, schien ihm recht gleichgültig zu sein, da trotz der Masse an Schülern nur noch das Knistern des Feuers zu hören war und sonst nichts.

Als wir plötzlich ein Aufbrausen vernahmen und dann wie jemand lauter Kreischte, es war wohl Pansy, die mich nun mit großen Augen ansah und dann wie zusammenhangslos plapperte:

„Dieser Protzdolch, das „L“, das stand für Lucius Malfoy?!“, schlug sie sich eine Hand vor den Mund als Draco nun ruckartig seinen Kopf wandte und er sie dann langsam, dämonisch anlächelte, was dazu führte das sie extrem blass wurde und versuchte die Größe einer Maus an zu nehmen.

„Wer hat je behauptet, Slytherins wären dämlich!“, klang er gefährlich und ich schlug ihm amüsiert auf die Hand, das die Schlangen nicht so dämlich wären war klar, aber klar war auch niemals würde dieses Geheimnis diese Räume verlassen, wenn Schlangen eines waren, dann verschwiegen, meist hing ihr Leben davon ab.

„Das sind oft nur Gryffindors, ganz eindeutig!“, lachte ich böse auf als mein Nacken gefährlich kribbelte und auch Draco kurz eine Grimasse zog, uns ereilte der Ruf des Dark Marks.

„Das glaub ich jetzt nicht!“, schimpfte er sich schwer hoch und stöhnte leidend auf, als wohl seine Nähte zippten und rauschte in sein Schlafgemach. Ich konnte ihm da wohl nur Recht geben und rief, einer spontanen Eingebung folgend, barsch:

„Dobby!“, was ein ploppen nach sich zog.

„Hermione Granger, beste Freundin von Harry Potter, was kann Dobby für sie tun?“, sah er sich ängstlich in dem Raum um, der mich beäugte als wäre ich auf der Bühne eines Theaters, das ich so in dem Räumen der Schlangen herrschte wie eine Königin.

„Als erstes, dein Schweigen Dobby! Und zweitens kannst du aus meinem Schrankkoffer, einen schwarzen Mantel holen, der unterste?“, bat ich lieb und er hob die Hände über seinem Herzen und verneigte sich.

„Natürlich, schwört Dobby stillschweigen! Wie immer, wenn er Miss Hermione wo antrifft wo sie nicht sein sollte….!“, unterbrach ich lachend, da er damit etwas andeutete und die meisten Schlagen fürchten mussten bald keine Augen mehr zu haben, da die kurz davor waren aus ihren Augenhöhlen zu fallen, wenn sie ihre Augen noch weiter aufreißen würden.

„Und du hast wirklich niemandem gesagt, dass du mich in dem Räumen des Professors gesehen hast, danke!“, hauchte ich gerührt und deutete ebenfalls ein neigen meines Kopfes an, er wurde über und über rot um dann schnell zu verschwinden.

„Also, Schönste musst du die Männer so um den Finger wickeln das dir auch noch gleich keine Hauselfen aus der Hand fressen?“, neckt Blaise mich tadelnd und zeigte mir in einem Grinsen seine weißen Zähne, was die Schlangen sicher noch mehr verwunderte, wie vertraut auch wir waren.

„Tja, Blaise, mit Respekt erreicht man halt sehr viel!“, antwortete ich salopp und da ploppte es wieder. Als ich ihm dankend den schweren Mantel abnahm verschwand er so schnell wie er aufgetaucht war, da Draco diesen Moment wählte um in seinem schwarzen Mantel zu erschienen. Er hatte auch anscheinend einen Trank genommen, da er frischer wirkte.

„Man, ich hoffe das geht heute schnell ich hab um 22 Uhr einen wichtigen Termin, wenn es später wird kann ich den knicken und muss ihn verschieben!“, blickte er grimmig und schlechtgelaunt durch den Raum, viele duckten sich um nicht aufzufallen, da seine Augen eiskalt wirkten.

„Kannst du mir sagen, was wir zwei überhaupt noch in Hogwarts machen, ich verbringe mehr Zeit außerhalb als innerhalb der Mauern!“, murrte ich als ich mir den Mantel anzog und viele ängstlich zurückwichen, da wir nun das wurden was ihre Eltern waren, die DeathEater mit denen nicht gut Kirschen essen war.

„Blaise, sorg dafür, dass die alle hier Ruhe geben! Ich will keinen Ärger!“, befahl Draco und Blaise erhob sich.

„Natürlich Chef!“, wirkte es als würden wir schweben wie wir aus den Raum glitten und verängstigte und geschockte Schlangen zurückließen, denn auch wenn sie aus schwarzmagischen Familien kamen, sie waren noch Kinder, unbefleckte, unschuldige Kinder, die oft vielleicht böse waren in Gedanken, aber selten schon etwas unverzeihlich Böses getan hatten, halt immer noch Kinder. Etwas was Draco und ich schon lange nicht mehr waren, selbst unsere Freunde waren noch nicht so gezeichnet wie wir, selbst wenn sie mit uns trainierten, aber das was wir erlebt hatten und auch getan hatten, trennte uns meilenweit immer noch von ihnen.

Was aber gut war, denn das Leben das wir führten war nicht einfach, bedeutete einen ständigen Drahtseilakt und die wenigsten waren für so ein Leben geschaffen, aber ich wollte mal wie immer zu mir ehrlich sein, für mich gab es nichts schöneres als so zu leben. Es war spannend und aufregend und genau das was mich mit Befriedigung erfühlte wenn ich abends im Bett lag und genug gejammert hatte, wie sagte man so schön, wie man sich bettet so liegt man und ich lag zu meiner eigenen Verwunderung immer noch sehr weich.

Wir gelangten nun auch noch mit den Masken bestückt, gut vermummt, im Dark Manor an und huschten eilig die Gänge entlang, die wie immer eine gemütliche, offene und herzliche Einladung darstellten, triefte es vor Sarkasmus richtiggehend in meinen Gedanken, während uns das leise, unheimliche zischeln der Schlangen begleitete.

Als wir uns ohne zu sprechen dem geschlossenen Thronsaal nährten und ich dank meiner Erlaubnis, von der aber noch niemand etwas wusste, aber ich auch nicht darüber nachdachte, einfach die Klinke erfasste und die Tür schwungvoll öffnete. Da Draco ja auch immer eintreten durfte, schritt er schwungvoll an mir vorbei und ich schloss die Tür, eilte zu dem Podest auf dem ein sichtlich schlechtgelaunter Dark Lord saß. So war die Temperatur deutlich unter null und er verzog missgelaunt seine Mundwinkel herab, schluck…. hoffentlich würde er mich gar nicht sehen, stieg diese Hoffnung fast sofort in mir auf, da die Augen vor Ärger rot glühten.

Rechts und links wurde er flankiert von Lucius und Severus, so war es das gewohnte Bild. Wir schritten auf die Dreieinigkeit zu und ließen mit einem Wisch die störenden Masken verschwinden und nahmen Avery, Nott, Goyle und Greyback nur am Rande wahr, die sich links an die Wand drückten und wohl auch wünschten überall zu sein, nur nicht hier, währenddessen wir uns in der Respektsbezeugung vor dem Lord ergingen.

„Was muss ich da hören Draco, erzähl, was für Umstände führten dazu das du deinen Trupp verloren hast?“, zischte der Lord kalt und bedrohlich. Ich war aber noch immer in meinem tiefen Knicks versunken und hatte das Haupt tief gesengt, unterdrückte den kalten Schauder, der mich bei der giftigen Tonlage des Lords durchlaufen wollte.

„My Lord, wir waren losgezogen um euren Auftrag auszuführen, kaum kamen wir an, ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, WARUM, tickten die Werwölfe aus. Sie haben sich selbst untereinander, aber auch mich angegangen, ihre Krallen haben mich verletzt, aber ich konnte mich erwehren, bevor sie mich beißen konnten, wenn auch leider nur indem ich sie umgebracht habe! Wenn ich anmerken darf, wir sollten davon Abstand nehmen einen Trupp nur aus diesen Wesen zusammenzustellen, es wäre einfacher gewesen hätte ich noch jemanden mit Hirn dabei gehabt!“, meinte Draco sehr selbstsicher und blasiert.

„Dann war es knapp?“, fragte er bestimmt und es klang wie Eiswasser, so wütend war er. Ich wusste Draco würde nie zugeben wie knapp es wirklich gewesen war und da ich ihn nur neben mir mit den Zähnen knirschen hörte, wagte ich es meinen Kopf zu heben, wenn auch nicht aufzustehen und sah mich mit den rotglühenden Augen des mies gelaunten Lords konfrontiert, blickte todesmutig in des totenkopfähnliche, so blasse Antlitz von ihm.

„My Lord, verzeiht, aber ja das war es, die Wölfe hätten ihn fast zerfetzt!“, führte ich in einer demütigen Geste meine Hand an die Brust und hörte wie Greyback böse zischend Luft holte, ja unser Verhältnis war wohl nicht wirklich gut. Zuerst erwischte ich ihn beim Sex mit Bellatrix, falls man das so bezeichnen konnte und nun ergriff ich noch für Draco offen Partei, aber ich würde mich mit dem Werwolf auseinandersetzten wenn es soweit war.

„Du hast ihn zusammengeflickt?“, wollte der Lord knapp wissen und ging auf meine Unverschämtheit unaufgefordert zu sprechen nicht ein, übersah sie großmütig, da er wohl den Stolz der Malfoys kannte und Draco hatte auch trotzig neben mir auf geschnaubt, als ich einfach über seine Verletzungen sprach, wusste ich das ich mich wagemutig weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

„Ja!“, log ich ja nicht mal sonderlich, das Crabbe und Goyle ihren Vätern schrieben was wirklich passiert war, war unwahrscheinlich, vor allem da unser Zauber dies verhinderte, hatte ich schon mal so nebenbei erwähnt das ich die Magie liebte?

Und ich hätte meine linke Hand darauf verwendet, das in dem komplizierten Selbstverständnis das Slytherins hatten, die Loyalität von Crabbe und Goyle junior Draco galt und nicht ihren Vätern. „Kannst du mir das erklären Fenrir!“, ertönte es täuschend sanft aus dem schmallippigen Mund und somit sah dieser sich nun im Fokus der blutrotglitzernden Augen, kurz bevor der Werwolf seinen Mund öffnen wollte zischte es böse und eiskalt:

„Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, was es rechtfertigen kann, das ein DeathEater des Innersten Kreises von deinen Wölfen angefallen wird, die ihm zu gehorchen haben, oder willst du jetzt den Vollmond anführen, der Morgen ist?“ Daraufhin grollte ein dunkles Knurren aus Greybecks beharrter Brust als Antwort.

„Keine Verteidigung, wie schade! Es ist inakzeptabel, du wirst daran arbeiten, das sich das zukünftig ändert, verstanden! Ich hasse versagen auf der ganzen Linie!“, landete eine weiße, spindeldürre, knochige Hand auf der Sessellehne und jeder unterdrückte ein Zucken als das Klatschen in dem hohen Saal endgültig wiederhallte.

„My Lord…bestimmt war es Malfoys Fehler….!“, kam der Wolf nicht weiter im Wort, da der Lord am Ende seiner Geduld zu sein schien und nun seinen langen Zauberstab auf den großen, massigen Werwolf in einer blitzschnellen, kaum wahrnehmbaren, Bewegung gerichtet hatte und dieser fast augenblicklich und sofort mit den Knien auf dem kalten Marmorboden hart aufschlug, als ihn der nonverbale Zauber traf. Er dann wie ein gefällter Baum vorneüberzukippen, um auf den Steinboden krachend laut aufzuschlagen und sich vor unsäglichen Qualen und Schmerzen auf dem Boden zuckend wandte. Seine langen, verdreckten grauen Haare flogen durch die Gegend als er seinen Leib wild hin und her wälzte. Er knurrte und jaulte laut auf, während der Fluch durch seine Glieder zog und er keine Gewalt mehr über seinen Körper hatte, dank der Nähe zum morgigen Vollmond wurden seine gelbfleckigen, riesigen Zähne richtig lang unter der Folter. Es war als stünde er kurz vor der Umwandlung, aber das schien den Lord nicht zu stören, da ein grausamer, aber sehr befriedigter Zug um seinen Mund lag, als er in aller Seelenruhe auf seinem Thron saß und Greyback folterte. Mich tangierte es auch nicht sonderlich das der Wolf gefoltert und gequält wurde, denn er hatte es verdient. Ich verharrte noch immer in meinem Knicks, nur meinen Kopf hatte ich erhoben um dem grausamen Schauspeil meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, als die gequälten Laute in dem hohen steinernen Saal als Echo wiederhalten und die DeathEater an der Wand mit ängstlichen Blick zusahen, wie Greyback bestraft wurde für sein Versagen, war das zumindest eine kleine Wiedergutmachung für das was Draco hatte ertragen müssen.

Langsam erlahmte seine Gegenwehr gegen den Folterfluch des Lords, aber es war als hätte er keine Kraft mehr sich den Schmerz zu widersetzen, denn das er aufgab, seine Zähne hatten sich brutalst in seine Lippe gegraben, sich regelrecht in sie verbissen und er blutet und sabberte. Der Speichel lief ihm zähflüssig aus dem Mund und seine vor Dreck starrenden, gelben Fingernägeln hatten sich in seine Handflächen gegraben und auch hier zeigten sich seine blutigen Abdrücke, als der Lord in einer gelangweilten, lässigen Geste den Zauberstab zurück in seinen Ärmel gleiten ließ und mit einem sardonischen Lächeln auf den kalten Zügen, auf den auf dem Marmor liegenden, großen Fleischberg sah, glänzten seine Augen rotleuchtend, aber nun sehr befriedigt auf.

„Ich hasse Ausflüchte und ich hasse es, wenn einer meiner besten Männer daran gehindert wird seine Arbeit zu tun, weil ihn seine eignen Leute aus fadenscheinigen Gründen anfallen! Vielleicht hast du es ihnen befohlen, vielleicht wolltest du meinen Mann von seinem Vorhaben abhalte, Fenrir….!“, klang der Unterton des Lords so drohend das es mir kalt über den Rücken rieselte, die dunkle Umgebung des Thronsaals in seiner schwarzen, eisigen Pracht verstärkten das Gefühl zusätzlich.

Der gezeichnete Werwolf rappelte sich schwer, aber flott auf die Knie und holte zitternd Luft, keuchte dabei erbärmlich, da sich sein Körper immer wieder unkontrolliert schüttelte, wie bei einem epileptischen Anfall! Es war heftig zu sehen, was der Crutiatus Fluch des Lords aus dem beeindruckenden, furchteinflößenden Werwolf für ein zahmes Schlosshündchen gemacht hatte, das wohl kurz davor war zu winseln, währenddessen tropfte das Blut und sein Schweiß auf den Boden.

„My…my…Lord!“, spuckte Greyback nun hustend etwas Blut aus, sah alles sehr widerlich aus „Verzeiht My Lord! Es wird nicht wieder vorkommen!“, krümmte er sich wieder als hätte er Bauchschmerzen und verdrehte die Augen, der Lord lachte darauf hin nur kalt und höhnisch auf.

„Richtig Fenrir, sollte so was noch einmal passieren war es das letzte mal für dich!“, wow, wie nett er in der Umschreibung seiner ernstgemeinten Drohung war.

„Nur zur Information, das Mudblood hier…“, winkte er mich aus meinem Knicks, den ich nun verließ und mir das gequälte Stöhnen heldenhaft verbiss, denn das Aufstehen aus dieser unbequemen Position nach der langen Zeit verursachte Schmerzen in meinen eingeschlafenen Füßen.

„… wird Draco ersetzten, das heißt, du arbeitest mit ihr zusammen und wehe dir so etwas kommt nochmal vor, oder du kommst auf den abwegigen Gedanken, nur weil sie ein Mudblood ist wäre sie entbehrlich, das ist sie nicht! Sie ist in meinem Inneren Kreis und somit solltest du darauf achten das deine Kreaturen funktionieren!....und nun aus meinen Augen!“, zischte er böse, aber er wirkte völlig ungerührt und kalt wie ein Gletscher, das er gerade Greyback schrecklich gefoltert hatte schien ihm absolut gleichgültig zu sein, so unbeeindruckt wie er wirkte.

„Gehe ich recht in der Annahme Severus, das du dem Mudblood die Aufsicht über das Rudel erteilt hast, damit dieses unter der Aufsicht der Malfoys bleibt?“, wehte es samtig zu meiner dunklen Fledermaus, die mal wieder nicht antwortete, sondern nur brüsk zustimmend nickte, während sich der Werwolf hinkend aus der Halle schleppte.

„Nun, Draco, der Auftrag hat sich erledigt, das was ich wollte ist nicht mehr dort, also betrachte es als hinfällig!“, sprach er weiter und versetzte mir dann einen Magenschwinger indem er meinte.

„Alle können nun gehen, auch du Lucius, nur das Mudblood soll noch kurz bleiben!“, rückte nicht nur eine Augenbraue neugierig in die Höhe, als dieser Befehl lapidar erging, aber nachzufragen wäre wohl das selten dämlichste was man tun konnte, also rauschte alles aus dem Thronsaal und ich stand abwartend da. Ich hatte ich doch gewusst, dass es essentiell war seine Bücher in meinem Mantel zu belassen, da er sie, wie es schien nun zurück haben wollte.

Der Lord erhob sich raschelnd in seinem langen, schwarzen Gewand und schritt auf unser Wandpanel zu, das sanft und leise vor ihm aufglitt. Ich wartete nicht ab sondern folgte umgehend in unseren Raum, auch ohne seine Aufforderung.

Als ich eintrat hatte er schon Platz genommen und ich stellte mich demütig neben meinen Stuhl, wagte es nicht mich zu setzten und wühlte in meiner Tasche nach den beiden verkleinerten, an sich schon sehr kleinen, Duodez Büchern und zückte sie dann, schenkte ihm einen fragenden Blick und als er zustimmend nickte legte ich sie vorsichtig auf den Tisch vor meinem Lord. Dann senkte ich demütig den Blick, er hatte sich von seiner Laune her um 180 Grad gedreht, als ich nun in seine Augen blickte, sahen sie nicht mehr fuchsteufelswild aus, es lag nun eher ein zufriedener, ruhiger Ausdruck in ihnen, was aber darüber keine Sekunde hinwegtäuschte wie gefährlich er war.

„Wie findest es du, dass du nun für die Tiere verantwortlich bist?“, wollte er erstaunlich interessiert wissen und legte seine Hände ineinander.

„Ich bin geehrt, das ihr mir das zutraut euer Lord, auf der andren Seite ist es wohl so, das Draco aber auch keinen Wolf mehr in seiner Nähe lange leben lassen würde, er braucht nur falsch zu atmen und es wäre wohl sein Todesurteil!“!“, war meine Stimme erstaunlich fest.

„Ja, der junge Malfoy ist ein verdammt eiskalter Bengel!“, schmunzelte der Lord wahrlich amüsiert. „Aber meine Frage war, wie du es findest? Was lässt dich mit ihnen anders umgehen?“, wollte er taktierend wissend.

„My Lord, ich bin gewöhnt mir die Hände schmutzig zu machen, die Malfoys wohl eher weniger, aber mir ist es gleich, doch Draco fühlt sich schon durch ihren Geruch abgestoßen! Außerdem stehe ich mit den Wehrwesen, gesellschaftlich wohl eher auf einer Stufe als Mudblood, das könnte es mir in ihren Reihen einfacher machen!“

„Wohl erkannt, Mudblood, du verstehst es hinter die Strukturen zu sehen, erfreulich auch wie du erkennst wie wahrlich feingeistig die Malfoys sind!“, wedelte er nun mit der dürren Hand und ein dicker Wälzer löste sich aus der Bücherwand, schwebte gemächlich in der Luft auf ihn zu, bis er es aus der Luft fischte und sehr zärtlich über den beigen, schlichten Buchdeckel strich. Sodass ich dann den herrlichen Buchdeckel sah, der mit echten, weiß-hellblau glänzenden, ovalen Opalen kunstvoll verziert war. Ich bestaunte beeindruckt das Kunstwerk.

„Das du die anderen Bücher gelernt hast, frage ich nicht, das setze ich voraus, nun dieses Buch hier wird dich länger fesseln….du wirst dafür bis zu deinen Weihnachtsferien Zeit erhalten es zu erlernen, zu erforschen und erst dann wirst du es mir zurückgeben und mich auf eine Mission begleiten. Mach dich darauf gefasst, dass du dann mir wirst zeigen müssen wie gut du bist!“, hauchte er sinnierend und mir lief unkontrolliert die Gänsehaut über den Rücken, das konnte ich gar nicht verhindern bei dem offenen, ach so gierigen Ausdruck in den Augen des Lords, der über mich huschte und als sich dann ein gemeines Grinsen auf seine Lippen legte.

„Ich bin überwältigt!“, wisperte ich wahrlich gebannt, als sich meinen Blick auf den riesigen und sehr dicken Folianten legte.

„Das solltest du auch, es ist eine große Ehre, die ich dir zugedacht habe! Dieser Foliant ist ein wertvolles Unikat, aber auch dieser Quart- und hier dieser Oktavband sind wertvoll und ich möchte, dass du liest, obwohl die beiden wesentlich kleiner sind und auch das wirklich interessante Thema nur anstreifen, solltest du sie trotzdem überfliegen. Ich erwarte diese eher zurück, nur der Foliant mit dem Folio Format, damit darfst du dir Zeit lassen!“, schien der Lord bei den Büchern ins Schwärmen zu geraten, als er noch zwei kleinere Bücher aufrief und sie zum Tisch flogen. Zum Glück verstand ich, dass er die Größe der Bücher ansprach und sie so einteilte und betitelte, er übernahm hier die gängige Einteilung der Bücher aus dem Mittelalter, die sich nach der Bücherrückenhöhe richtete.

Ich tat wie mir geheißen und schrumpfte alles, selbst das große, dicke Buch, das er noch in seinen Händen hielt, um es dann so verkleinert auf den Tisch zu den beiden anderen legte. Ich steckte daraufhin alle drei gewissenhaft ein. Er wirkte gedanklich meilenweit entfernt und mit einem Wink entließ er mich. Die Tür schwang auf und so war ich, allen Göttern sei Dank, entlassen und sah mal wieder zu, dass ich das düstere und so einsame Gebäude schnellstmöglich hinter mir ließ. Und wenn ich ehrlich war, diese kleinen Büchlein brannten sich regelrecht in den Stoff meines Umhangs. Ich liebte es, dass ich den Zugang zu so verbotener Lektüre hatte wirklich.

Ich verließ das Dark Manor schnell, doch im Innenhof wurde ich schon ungeduldig erwartet…
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