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 Kapitel 176-177

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BeitragThema: Kapitel 176-177   Do Feb 09, 2012 6:07 am

176. Kapitel Samhain II (Halloween)


Hermiones Sicht

Wir hatten es uns wirklich bequem gemacht auf dem Sofa. Ich musste im Blick behalten, das ich hin und wieder einen weiteren Schluck des ekligen Vielsafttrankes nehmen musste, da schüttelte es mich doch geradezu schon bei dem Gedanken, aber um die Tarnung aufrecht zu erhalten war das nötig.

Ich sah „Hermione“ die eng umschlugen mitten auf der Tanzfläche mit Harry tanzte und wirklich selig dreinblickte, außerdem Blaise und Astoria, die heiß umeinander tanzten und sowohl ihre Augen als auch ihre Hände wohl nicht voneinander lassen konnten, aber auch ihnen gönnte ich von Herzen einen schönen Abend.

Ich ließ meinen Blick weiter durch den Saal schweifen, während Draco einen Arm um meine Schultern legte und ich mich an ihn kuschelte, seufzend flüsterte:

„Könnte es nur immer so friedlich sein!“ Er nickte neben mir und erwiderte:

„Dann würde ich auch dich im Arm halten und nicht Daphne!...wenngleich der Ausblick sehr gut ist….!“ Grinste er böse und schielte in meinen Ausschnitt und auf Daphnes pralle Brüste und ich grinste ihn an, zu herrlich.

„Draco, hol deine Gedanken aus der Gosse, nicht mit diesem Körper!“, zischte ich gespielt böse und er lachte befreit auf und hauchte mir einen Kuss auf die Stirn.

In einer entfernten Ecke des Saales hatten sich einige Drittklässler zusammen gefunden und wenn ich es richtig sah, waren Schüler aus allen vier Häusern dabei, was mir richtig gut gefiel und wie es schien spielten sie Flaschendrehen, darüber schmunzelte ich erheitert.

Weiter hinten sah ich Ginny auf Deans Schoß in einem Sessel sitzen und wie sie sich wohl unterhielten.

Ich sah, das überall vor allem die älteren Schüler freudig, gern und ausufernd zum Alkohol griffen und war mir sicher, der ein oder andere würde bald ausfallen, aber nun gut, wozu gab es Katertrank, den die Twins wohl vorsorglich gleich mitgeliefert hatten. Morgen würden einige sehr müde aus der Wäsche schauen, aber das war es allemal wert. Überraschend wurde ich aus meinen Beobachtungen gerissen, als sich jemand ätzend neben uns in den Sessel sinken ließ und einen großen Schluck aus dem Glas nahm, das er in Händen hielt. Verwundert sah ich Ron an, der nun genervt kundgab:

„Man, die Frauen nerven. Nur weil an mal rumknutscht will ich doch keine feste Beziehung!“ Er sah wirklich leidend aus und schien wohl vergessen zu haben das er sich nicht so einfach zu uns setzten konnte, schließlich war ich gerade nicht Hermione, erst jetzt schien es ihm bewusst zu werden wo er saß und sah mich kurz entschuldigend an, als Draco blaffte:

„Wiesel, was willst du hier? Geh mit den hirnlosen Gryffindors spielen ich hab echt keine Lust zu hören mit wem du knutschst, die Vorstellung ist ja zum kotzen!“

Ron wollte sich gerade wortlos erheben, als eine schon recht beschwipste Pansy sich plötzlich auf seinen Schoß fallen ließ. Wir alle waren überrascht, wo kam die denn her und noch mehr, als sie kichernd ihre Arme um den verdutzten Ron schlang und wohl angetrunken säuselte:

„Weasley, stimmt es das du gut bestückt bist!“ Er konnte gar nicht so schnell schauen wie sie ihm grinsend ihre Lippen auf seine presste und gleichzeitig in den Schritt fasste, doch Ron schien nicht abgeneigt woraufhin er sie umfasste.

Draco erhob sich genervt stöhnend, zischte: „Das will ich nicht sehen!“, hielt mir seine Hand auffordernd hin und wir ließen die beiden alleine, begaben uns wieder auf die Tanzfläche, wobei ich breit grinsen musste als ich aus den Augenwinkeln sah wie Ron Pansy mit sich zog und durch eine Tür verschwand, die hinter einem der Tüllvorhänge versteckt war. Da wünschte ich ihm viel Spaß, Gryffindor und Slyhterin kamen sich heute ja wirklich näher. Draco schob mich währenddessen galant über die Tanzfläche führte mich wirklich gut zu dem deutlich beschwingteren Lied, das gerade gespielt wurde. Wir tanzten an vielen vorbei.

Ich sah, wie Neville, der noch etwas nervös schien, Luna aufforderte, die sehr lieb und verträumt Lächelnd annahm und das sich die beiden wenig später auf der Tanzfläche wieder fanden. Neville war ein guter Tänzer, das hatte er schon beim Weihnachtsball zum Trimagischen Turnier gezeigt und ich konnte sehen, dass er Luna sehr galant führte, was ihr zu gefallen schien. Auch ihm wünschte ich Glück, ein bisschen Zweisamkeit in dieser Zeit war ihm wirklich gegönnt.

Plötzlich hörte ich hinter mir eindeutig die aufgebracht Stimme von Ginny. Ich stoppte und Draco musste, da ich so abrupt hielt, auch anhalten, fragend sah er mich an und zischte kurz: „Was ist denn los?“ Als ich Ginny, die aufgebracht Dean gegenüber stand, schon erblickt hatte und in die Richtung deutete. Er verstand und wir gingen ein paar Schritte auf das eindeutig streitende Paar zu. Ginny schien außer sich. Ihr Gesicht war rot angelaufen, biss sich gefährlich mit ihren roten Haaren. Sie hatte wütend die Hände in die Hüften gestemmt und funkelte Dean sehr böse an, während sie laut keifte, sodass sie mittlerweile einige Zuschauer hatte:

„Dean, du kapierst ja nicht mal wie man mit einer Frau umgeht, wenn sie es dir direkt sagt. Wie kannst du nur so gemein und herzlos sein! Wenn ich dir nichts wert bin, dann sag´s doch, dann sollten wir uns vielleicht lieber trennen!“

Nun brauste auch Dean auf und ich sah, dass sich gerade auch Harry, gefolgt von „Hermione“ zu den Schaulustigen gesellte. Dean fuhr Ginny sehr verletzend an, dass er so gemein sein konnte hatte ich gar nicht von ihm gedacht:

„Na fein, dann trennen wir uns halt, renn doch zu DEINEM Harry, ach ja, ich vergaß, der will dich ja auch nicht, sondern lieber so ein Flittchen wie Hermione, die ihn auch noch betrügt! Du bist doch nur auf sein Geld aus, sonst würdest du nicht so einen Aufstand machen, weil ich dir angeblich zu wenig Aufmerksamkeit schenke. Vielleicht solltest du so käuflich werden wie Granger, dann will er dich vielleicht. Viel Glück!“ Den letzten Teil spuckte er förmlich abfällig auf und ich spürte, wie sich Draco neben mir gefährlich anspannte, die kalte Wut, die ihn wohl auch bei McLaggen gepackt hatte und in ihm den kalten DeathEater hatte aufsteigen lassen, packte ihn wieder, doch ich fasste seinen Arm und zischte:

„Nicht Draco!“ So versuchte ich ihn zu beruhigen, das mein Ruf gerade unter den Gryffindors nicht so gut war, war schließlich kein Geheimnis und verwunderte wohl recht wenige, hatte ich gelernt darüber zu stehen, ich gab nicht mehr die Hure, ich stand nur meiner Familie nah und das war doch das wichtigste.

Sah währenddessen Harry an, der uns einen bedeutsamen Blick schickte und dann, als Dean wütend davon rauschte, Ginny in Tränen aus brach, sich entschuldigend von „Hermione“ löste und zu Ginny ging. Autoritär wandte er sich an die kleine Runde, die sich um das Schauspiel gebildet hatte und wies an:

„Verschwindet, hier gibt es nicht zu sehen!“ Und bei dem Ton, den er anschlug gehorchten die meisten sogar, da legte er schon einen Arm um Ginny, die noch immer mit den Tränen kämpfe und führte sie zu einer der ab gelegeneren Sitzecken, wo er mit ihr Platz nahm und weiter den Arm um sie gelegt hatte, während er anscheinend auf sie einredete. Ich sah Draco an, der noch immer wütend schien und nun zischte:

„Dafür hat er eine Abreibung verdient, niemand beleidigt eine Malfoy so, niemand spricht so über meine Freundin!“, war er schrecklich arrogant, aber dafür bewunderte ich ihn, in jeder Situation war er ein Malfoy.

Ich legte sanft meine Hände an seine Wangen, zwang ihn mich eindringlich an zu sehen und wisperte: „Das ist er nicht wert, komm, lass und uns Spaß haben, ich will mich amüsieren!“ Erinnerte ich ihn dran, dass er mir den auch zugesichert hatte. Ich sah, das er noch einen Augenblick mit sich rang, doch dann seufzte er und antwortete leise, während er mich schon fast küsste: „Du hast ja recht!“ Darauf fanden seine Lippen die meinen, wir küssten uns nur kurz, dann ergriff er meine Hand und verkündete, jetzt schon deutlich besserer Laune:

„Ich brauche einen neuen Drink, komm!“

Wir ließen uns erneut in einer leeren Sitzecke zu zweit nieder und bekamen recht flott neue Drinks von einem der bedienenden Skelette gereicht, das war wirklich eine tolle, aber auch sehr makabere Idee und ich war mir fast sicher, dass sie von Astoria stammte, sie hatte in sowas wirklich potential, da hatten die Twins recht und ich war gespannt, was wir von ihr, die von uns noch am jüngsten war, magisch sich am meisten entwickeln würde, noch zu erwarten hätten.

Überwiegend schweigend, ich in seinen Arm gekuschelt, genossen wir es einfach hier zu sitzen und alles zu beobachten. Ich erblickte schmunzelnd so einige Tanzpaare, von denen ich nie für möglich gehalten hätte das sie sich ergeben würden. Da sah ich die Patil Zwillinge, die mit Crabby und Golye tanzten, wies Draco darauf hin und fragte grinsend:

„Wer da wohl wen gefragt hat?“ Auch Draco grinste minimal bei dem Anblick und erklärte dann blasiert: „Sie sind Reinblüter, sie wissen was sich gehört…!“ Für ihn schien klar zu sein, Crabby und Golye hatten es geschafft die beiden exotischen und durchaus hübschen Zwillinge auf zu fordern und da ich mittlerweile wusste, so dumm wie sie taten waren sie nicht, konnte ich mir durchaus vorstellen das es von ihnen ausgegangen war.

Ich fragte mich, ob es wohl abfärbte, das ihr Chef mit einer Gryffindor zusammen war, denn es waren überraschend viele Slytherin-Gryffindor Tanzpaare zu sehen, die mehr oder weniger eng miteinander tanzten. Sogar Lavander hatte sich, oh Wunder, an Nott gehängt und so wie sie sich an ihn klammerte, war ich mir ziemlich sicher, sie hatte die Initiative ergriffen, vielleicht hatte sie gesehen wie Ron mit Pansy verschwunden war.

Mein Blick glitt weiter über die Tanzfläche. Ich sah nun auch Ginny wieder, die aber mehr albern und offensichtlich etwas betrunken mit Collin aus ihrer Stufe über die Tanzfläche hüpfte. Entweder hatte Harry sie aufbauen können, oder sie hatte ihren Kummer ertränkt, wie auch immer, sie tat mir irgendwie leid.

Draco schien meinen Blick auf Ginny bemerkt zu haben und fragte nun: „Was interessiert dich an der kleinen Weasley?“

„Ach, ich weiß nicht. Sie hat magisch echt potential, ist nicht untalentiert, aber sie ist so verbittert, würde ich sagen. Ich frage mich, was sie antreibt und ob wir ihr trauen können!“, erklärte ich ihm ruhig und sah ihn ernst an, woraufhin er abwehrend die Hand hob in der er sein Glas hielt und erklärte: „Verschon mich mit noch einem Wiesel im Cottage, drei reichen, wirklich, selbst wenn ich die Twins leiden kann!“

Ich kicherte verhalten, der abwehrende und leicht leidende Anblick den Draco bot, war wirklich zu herrlich und antwortete: „Keine Sorge, daran hab ich nicht gedacht. Erstens haben wir keinen Platz und zweitens, so lange sie so an Harry hängt, würde das nur Probleme geben, aber… vielleicht finden wir ja etwas für sie und wenn sie sich als loyal erweist… Es ist schade das wir sie so ausschließen müssen, aber ich kann sie momentan echt noch nicht einschätzten, doch sie zeigt gute Ansätze, sie hält von sich aus dicht wenn es um Harry geht, um seinen Schutz und seine Geheimnisse, das ist schon mal gut!“

Draco hatte mir aufmerksam gelauscht und schien nun zu überlegen, meinte dann nachdenklich: „Wir werden sehen…!“ Es kam mir fast so vor als hätte er eine Idee und so fragte ich neugierig nach: „Draco, was planst du?“ Er löste sich aus seinen Überlegungen und schenkte mir ein breites Lächeln, dann küsste er mich kurz und fast beiläufig auf die Stirn und sagte:

„Warts ab Liebling, du erfährst noch früh genug was ich immer plane!“ Ich nickte nur, dachte daran das ich auch schon wieder am Planen war ohne ihn ein zu weihen und überlegte, ob es am Ende vielleicht doch besser wäre Draco zu erzählen was ich an Weihnachten vor hatte. Ich konnte dabei keine Entscheidung treffen und so schob ich es von mir und nahm mir vor die Entscheidung dann zu treffen wenn wir wissen würden ob Viktor überhaupt auf unsere „Falle“ ansprang.

Es wurde ein langer, aber schöner Abend und mal abgesehen von den zwei Zwischenfällen zu Anfang, dem mit McLaggen und dem Streit von Ginny und Dean, gab es keinen größeren Aufruhr mehr, nur noch ein paar, die früh aufgrund des Alkohols schlapp machten.

Draco und ich genossen den Abend wirklich, unterhielten uns leise, tanzten immer wieder und verbrachten einen großen Teil des Abends zu zweit, nur zwischenzeitlich gesellten sich für eine Weile Blaise und Astoria zu uns, mit denen wir uns lustig unterhielten. Aber dann zog es die beiden wieder auf die Tanzfläche, sodass sie zum wiederholten mal an diesem Abend die bösen Blicke einiger Mädels auf sich zogen, doch keinen von beiden schien es auch nur im geringsten zu tangieren. Sie genossen genau so sehr den Abend wie wir und mir war klar, irgendwie hatten wir das alle gebraucht.

Ich sah die verständlicherweise so traurige Hannah und Susan, wie sie sich quer durch das Alkoholangebot tranken und ausgelassen miteinander tanzten. Die beiden Mädels schienen sich wirklich eine Stützte zu sein und einander Halt zu geben. Gut, dass sie sich hatten.

Nur langsam leerte sich schließlich weit nach Beginn der Sperrstunde der Raum, aber Ron hatte mir erklärt, auch darum hatten sie sich gekümmert, das hieß, Severus wusste, hier wurde gefeiert, was sie das wohl gekostet hatte, fragte ich mich kurz, als Blaise breit grinsend sich wieder zu uns gesellte.

Ich sah das Astoria mit einigen Mädels aus ihrem Jahrgang zusammen stand und scherzte, während Blaise sie im Auge hatte und ein glücklicher Glanz in diesen lag. Da jetzt mehr und mehr Schüler den Raum verließen und durch den dunklen Nebel vor dem Eingang nicht sichtbar war wie sie gingen, nur das Jeder zuvor einen Zettel beschrieb und dann in einen Pokal warf, der vor dem Nebel auf einem kleinen Tisch stand, fragte ich Blaise:

„Wie wollte ihr eigentlich garantieren, dass uns niemand verrät?“

„Wir haben mit den Twins zusammen einen Zauber ausgeheckt, aber lasst euch überraschen, wenn ihr geht zeige ich es euch, aber wir lassen allen die Wahl das hier nicht zu vergessen, doch dann müssen sie uns etwas dafür geben, so zu sagen dafür bezahlen. Ich finde, der Abend war ein Erfolg, so einig wie sich die Häuser waren, oder?“, wandte sich Blaise grinsend zu uns und erklärte mir dies.

Draco nickte langsam und antwortete: „Ja, das sehe ich auch so und es war auch wirklich entspannend!“

Als schließlich nur noch Draco, Blaise, Astoria, Ron, Daphne und Harry im Raum waren genehmigten wir uns noch gemeinsam, als verschworene Gruppe, die wir waren, einen Drink und stießen auf diese gelungene Fest an, bedanken uns bei Blaise, Astoria und Ron für diesen schönen Abend.

Ich sah Daphnes Wangen, die immer noch aussahen wie meine, da der Trank durch das immer wieder auffrischen noch wirkte, vor freudiger Erregung über den schönen Abend mit ihrem Liebsten, den sie wirklich genossen zu haben schien, rot glühten und in ihren Augen zeigte sich ein richtig glücklicher Glanz, doch auch Harry wirkte gelassen, entspannt und sehr glücklich. Es war wirklich schön ihn so losgelöst zu sehen.

Ron hingegen schien etwas neben sich zu stehen, wirkte recht blass und wimmerte: „Hätte ich doch bloß auch mein Blut in den Pokal gegeben, dann könnte ich das vergessen. Ich hab mit Parkinson geschlafen, was hat mich da nur geritten!“, schlug er nun seine Hände vor sein vor ekel verzehrtes Gesicht.

Blaise lachte schallend auf und musste auf Rons Vorlage einfach erwidern: „Eine liebliche, sanfte Frau, würde ich mal sagen!“ Astoria, die neben ihm stand funkelte ihren Freund daraufhin gespielt böse an und gab ihm eine leichte Kopfnuss, woraufhin er sich grinsend an sie wandte und abwehrend einwandte: „Hey, Schatz, was hast du, ich war nie mit Parkinson im Bett, den Fehler hat nur Draco gemacht!“ Dann wandte Blaise uns allen den Rücken zu und zog Astoria in seine Arme und ich war mir sicher, er sagte: „Außerdem bist du viel hübscher!“ Sie schien besänftigt, doch Draco schaute säuerlich durch die Gegend und grummelte: „Jaja, war ja klar das das jetzt kommen musste und bäh, jetzt hab ich noch was mit dem Wiesel gemein!“ Dann hisste er böse: „Freu dich Wiesel, Parkinson lässt nur echte Reinblüter ran, die hat wenigstens Geschmack und ein Ausrutscher sei auch ihr mal gegönnt! Bin gespannt ob sie sich morgen erinnert!“ Er grinste wirklich fies und ich war nun echt neugierig wie dieser ominöse Zauber funktionierte.

„So, ich will jetzt ins Bett, also, wer erklärt mir wie euer Schutzzauber funktioniert!“, forderte ich eine Erklärung.

Blaise und Ron gingen vor zum Eingang, wir schritten auf den dunklen Nebel zu, Blaise erklärte: „Jeder der raus will muss seinen Zettel mit Namen und dem was er am meisten hasst und dem was er liebt in den Pokal werfen. Geschrieben wir mit einer Blutfeder, was übrigens Rons Idee war. Das müssen alle tun, egal ob sie ihre Erinnerungen behalten wollen oder nicht, wer nichts in den Pokal wirft, kommt immer ohne Erinnerung raus, dafür ist der Nebel da. Wer eine Lüge auf den Zettel schreibt, vergisst an der Tür was er hier erlebt hat, wer die Wahrheit schreibt, behält die Erinnerungen, kann aber nur mit Eingeweihten darüber reden. Der Pokal erkennt jede Lüge, selbst wenn sich der Schreiber selbst belügt. Die Zettel mit den Lügen gehen in Rauch auf, alle anderen können wir später ansehen. Das ist der Preis für die Erinnerungen an diesen Abend und jeder kann überlegen was sie ihm wert sind. Also, etwas aufschreiben müsst ihr auch, aber da ihr kein Blut beim Betreten des Raumes in den Pokal gegeben habt, werdet ihr trotz einer Lüge nicht vergessen!...ach und bevor ich es vergesse, Snape hat noch etwas geholfen, denn so ganz leicht ist es irgendwie nicht was neues zu erfinden!“, kratzte sich Blaise verlegen an Kopf. Überraschte er mich das Severus ihnen geholfen hatte, so einen genialen und brillanten Schutzzauber zu entwerfen.

„Der Zauber ist genial!“, war ich echt begeistert und gespannt was denn unsere Mitschüler geschrieben hatten und vor allen Dingen, wer den Abend nicht vergessen würde. Blaise grinste breit und antwortete:

„Das Lob gebührt wohl den Twins, denn sie haben mit Astoria zusammen den größten Teil des Zaubers entwickelt, haben ihr dabei echt geholfen!“ Astoria nickte eifrig und erklärte:

„Das war echt kompliziert und ohne sie hätte ich das nicht geschafft, da hast du wirklich meinen Respekt Hermione, das du das schaffst und kannst! Und ohne Snape hätte es nicht funktioniert, er ist erstaunlich, was er mit einem Wisch hinbekommt!“ Sie sah mich eindringlich und ehrlich an und ich konnte nur nicken, das hier war ein komplizierter Zauber, den sie entwickelt hatten und er gefiel mir wirklich alleine die Idee zu haben, auch wenn sie in der Umsetzung dann Severus Hilfe benötigt hatten, war es mehr als eine Glanzleistung.

Ich spürte plötzlich Dracos Arm um meine Mitte, wie er mich an sich zog und in die Runde sprach: „Dann lasst uns mal anfangen, ich will ins Bett!“

Es war wie im Cottage, er gab einen Befehl und alle folgten. Blaise verteilte von einem Stapel, der neben dem Pokal auf dem Tisch lag, kleine Zettel und dann ließen wir die Blutfeder um gehen und schrieben auf was wir hassten und was wir liebten.

Mir fiel nur eines ein, was ich hasste, oder eher gesagt wen ich hasste und so schrieb ich schnell und ohne lange zu überlegen „Dumbledore“ auf, denn für das was er Harry angetan hatte und wie er sich noch immer verhielt, hasste ich ihn. Und lieben, ja das war schon schwerer, blickte ich kurz auf und sah wie Astoria lächelnd ihren Zettel in den Pokal schmiss und dann durch den Nebel ging. Der Pokal leuchtete kurz hell auf als sie ihren Zettel rein schmiss, aber das schien normal. Dann folgte Blaise und auch bei ihm leuchtete der Pokal auf. Mein Blick fiel auf Draco und dann wusste ich was ich liebte, schrieb es auf, faltete meinen Zettel und warf ihn ebenfalls in den Pokal und trat durch den Nebel.

Noch im Raum, aber vor der Tür, warteten schon Blaise, Astoria, Daphne und Harry auf mich. Als wenige Sekunden später Ron durch den Nebel kam erkläre er grinsend:

„Schönste, warum hast du gelogen? Hast du was zu verbergen?“

Ich sah ihn fragend an, wusste nicht was er damit sagen wollte und antwortete:

„Ich habe nicht gelogen!“ Er schüttelte grinsend den Kopf und erklärte:

„Oh doch, dein Zettel ist in Rauch aufgegangen, wir haben es beide gesehen, Malfoy und ich, stimmt´s?“ Wandte er sich zu Draco um der gerade aus dem Nebel trat und dieser antwortete mit erhobener Braue:

„Ja, Wiesel hat Recht Liebling, du hast gelogen!“

„Was stand denn auf deinem Zettel?“, fragte Astoria nun neugierig, doch ich war schon in Gedanken, es rattert, was war falsch gewesen an meinem Zettel.

„Dumbleodre und meine Familie!“, erklärte ich verwirrt.

Ich konnte mir darauf keinen Reim machen und überlegte noch immer warum der Pokal dachte das ich bei meiner Familie log, denn das ich Dumbledore hasste für sein Verhalten das stand für mich außer Frage. Doch noch während ich überlegte ergriff Draco meine Hand und zog mich besitzergreifend in seine Arme. Ich sah sein arrogantes Grinsen und dann erklärte er blasiert:

„Ist doch klar Lieblings, du liebst mich mehr als die Familie, als sie!“ Er schenkte mir einen bedeutsamen Blick, der mir sagen sollte, das ich ihn mehr liebte als Lucius oder Severus und brachte mich so dazu darüber nach zu denken.

Unsere Runde löste sich auf. Harry und Ron machten sich auf in den Gryffindortum, während wir anderen, nachdem Astoria den Pokal mit den Zetteln an sich genommen hatte, in die Slyhterinkerker gingen.

„Ich erstelle eine Liste aus allen Antworten, die kriegt ihr dann, Hermione, Draco, denn ihr könnt sicher mehr damit anfangen als ich!“, erklärte Astoria geschäftig.

Wenig später sahen wir uns in dem noch recht vollen Raum um, in dem sich die Schlangen zusammenrotteten und die, die sich erinnerten, der Erinnerung hingaben und entrückte Augen zeigten.

So saß Pansy mit hängendem Kopf in einem Sessel und schluchzte in ihre Hände. Ihr schwarzer Bob hing hinab und bedeckte ihr Gesicht, das über und über rot war. Sie schien den Ausflug mit Ron jetzt schon zu bereuen, ähnlich wie Ron, obgleich sie sehr befriedigt aus dem Separee gekommen waren, schien ihnen der Akt an sich gefallen zu haben, aber nun kam die Scham und dies schien regelrecht über Pansy hereinzubrechen.

Als viele aufblickten, weil wir den Raum betraten und uns betrachteten, einige komische bis skurrile Blicke waren uns sicher unter Anbetracht, das ich nun als Hermione vor ihnen stand in einem viel zu weiten Kleid, das an mir herabhing und schlabberte, sicher ungewohnt aussah.

Während Daphne kurz davor war das Kleid zu sprengen, nicht das sie dick oder fett gewesen wäre, Göttin bewahre aber sie hatte eine große Brust und nun, ich hatte eher ein B-Körbchen, bei Daphne war es sehr viel größer mir persönlich schien es wie E, auf jeden Fall deutlich größer als meine Brüste, dachte ich belustig, den früher war es mir nicht so erschienen als hätte sie eine so große Brust. Aber in meinem viel zu engen Kleid wirkte es als würde der Stoff gleich platzen, da sie ein paar Zentimeter größer war als ich, ging ihr mein Kleid nur bis zu den Oberschenkel, saß sehr hoch und sie wurde über und über rot als sie sich der verwunderten, oder aber bestätigten Blicke im Gemeinschaftsraum bewusst wurde. Da jeder ja nun wusste sie hatte Harry Potter geknutscht, wurde sie eingehend gemustert und so schritt Draco wie der Despot, der er war, in die Mitte und verlangte schon alleine dank seines Auftretens die Aufmerksamkeit.

„Alle mal herhören, wie euch….wenn ihr den Augen im Kopf habt, aufgefallen sein dürfte, war Hermione nicht sie, Daphne war so freundlich ihre Rolle gegenüber Potter einzunehmen, also das keine blöden, unwahren oder verleumderischen Gerüchte hier in Umlauf kommen, das hat alles seine Ordnung! Ich wollte den Abend, aber mit meinen Mädchen verbringen!....VERSTANDEN!“, zogen alle brav die Köpfe ein und nickten ergeben, als auch schon Daphne mit einem Winken zu uns zu den Schlafsälen eilte um sich zu bedecken, bemerkte man doch wie unangenehm ihr das alles war und sie zeigte einen knallroten Kopf.

Nun strebten auch wir nach einem Nicken zu allen in Dracos Zimmer, doch ich war in Gedanken noch immer bei meiner „Lüge“, hatte Dracos Rede gar nicht richtig gelauscht, war es doch selbstredend das die Schlangen schweigen würden.

Ja, liebte ich Draco? Ich mochte schon das Wort an sich nicht, sagte ich es NIE, nur einmal hatte ich mich überwunden es Draco zu sagen, zu sagen: Ich lieb dich Draco! Doch was hieß schon Liebe, ging ich doch auch mit Severus ins Bett, schüttelte ich mich fast als ich das Wort wieder dachte, „liebte“ ich ihn mehr als den Rest meiner Familie, als die anderen beiden und Harry? Sah ich Harry noch immer als meinen Bruder und Teil meiner Familie, war dies die leichterste Feststellung!

Was bedeuteten mir die Drei? Ich hing diesen Gedanken noch immer nach als Draco und ich uns in sein Bett kuschelten und ich in seinen Armen lag. Was „liebte“ ich an Severus? Ihn oder einfach nur einige Eigenschaften an ihm? Ich begehrte seinen Körper, ja, das musste ich mir eingestehen, denn der Sex mit ihm gefiel mir. Ich mochte an ihm seine verschlagene Art, seinen Scharfsinn, seine Intelligenz und sein tiefes Verständnis für Magie und Zaubertränke.

Aber er hatte es zu Anfang nur auf meinen Körper und den Sex abgesehen gehabt, genau wie Lucius. Lucius war da schon schwieriger. Hm, er sprach mich auf eine Weise an, die ich nicht erklären konnte, es machte mir gleichzeitig Sorgen und gefiel mir, dass er so undurchsichtig für mich war und das er wirklich gut aussah, war nicht zu verleugnen. Ich „liebte“ ihn als Teil der Familie, als Oberhaupt der selbigen, aber als Mann, so wie Draco, wohl eher nicht, wollte ich mir ziemlich sicher sein und dachte ganz schnell an Draco, fegte den unliebsamen Gedanken zur Seite.

Ja, ich brauchte diesen kalten, skrupellosen, jungen Mann, der mich gerade in seinen Armen hielt. Er hatte immer zu mir gestanden, von Anfang an, als sich unsere Freundschaft und Beziehung zu entwickeln begann hatte er mich immer Ganz gewollt, hatten ihn viele Seiten an mir begeistert. Wir verstanden uns blind, stumm und so tief, das gab mir Ruhe, er war mein Ruhepol, war der, zu dem ich immer zurück kehren konnte, zu dem ich immer gehen konnte wenn etwas war. Ja, er war der den ich wohl wirklich „liebte“, der Mann an meiner Seite.

Ich musste etwas kämpfen um mich in seiner starken Umarmung um zu drehen, doch schließlich lockerte er sie und ich wandte mich zu ihm. Seine klaren, graublauen Augen funkelten mir zufrieden und entspannt entgegen, bevor er sie schloss und mich sanft küsste. Ich erwiderte seinen sanften Kuss, dann löste ich mich daraus und er wisperte leise:

„Schlaf gut mein Liebling!“ Ich lächelte sanft und sagte seit langer Zeit zum ersten mal:

„Ich liebe dich!“, dann küsste ich ihn erneut und drehte ihm den Rücken wieder zu, kuschelte mich in seine Arme. Er verteilte einige liebevolle, leichte Küsse auf meine nackten Schultern und in meinem Nacken und zog mich noch enger an sich, dann glitt ich in einen zufriedenen, tiefen und sehr erholsamen Schlaf.



Am frühen Morgen, während ich noch im noch recht leeren Slytherin Gemeinschaftsraum mit Draco zusammen saß, kam Astoria zu uns und reichte mir grinsend eine lange Liste und erklärte:

„Einiges könnte sehr interessant sein. Ich habe alle nach Jahrgängen geordnet, ich hoffe, das hilft euch weiter!“

Draco und ich nahmen uns gespannt die Liste vor, die beim siebten Jahrgang begann. Im siebten Jahrgang war aber wenig was uns wirklich interessierte.

Mein Blick fiel auf McLaggen, da er, weil er in der DA Ärger gemacht hatte schon interessant war, vielleicht hatte er etwas notiert, was uns ihn mehr in der Hand haben ließ und ich war überrascht, das er geschrieben hatte er hasse Draco und Harry, musste darüber schmunzeln, er wollte wohl selber der Anführer sein. Narzisstisch schien er ja so ganz und gar nicht zu sein, hatte er doch geschrieben er liebe sich selber, auf jeden Fall schien er eine gute Selbstüberschätzung zu besitzen und es war interessant, denn das machte klar warum McLaggen immer wieder in der alten DA und auch in der Neuen rebellierte. Er wollte an Harrys Posten sägen, aber nun gut, das konnte er lange versuchen, da würde er keinen Erfolg haben und das er Draco hasste, weil auch er sein Haus führte, war so auch verständlich. Auf jeden Fall zeigte es mir mal wieder, in allen Häusern gab es Personen, die ich lieber nicht in meinem Umfeld haben wollte, zu sagen Slyhterins wären grundsätzlich die Bösen, war eine weltfremde Sicht, genau wie Dumbledores rigorose Ablehnung der schwarzen Magie.

Mein Blick fiel auf Katies Notiz und da traf mich fast der Schlag, als ich las, das sie bei Liebe Adrian Pucey geschrieben hatte, ein Slytherin, der letztes Jahr seinen Abschluss gemacht hatte und mir wurde klar, das war es gewesen warum Draco so besorgt wegen Katie gewesen war, er hatte es gewusst. Aufgeregt sah ich ihn an und aus seinen Augen funkelte mir der Schalk entgegen, da er gesehen hatte was ich entdeckt hatte. Er grinste breit und erklärte leicht arrogant:

„Ja, ich habe es gewusst und sogar gefördert das sie zusammen gekommen sind, auch das sie sich sehen können dieses Jahr, darum war sie in der Gasse!“ Ich boxte ihn gespielt gegen den Oberarm und schimpfte:

„Du…!“ Mir fehlten kurz die Worte doch dann musste ich zugeben:

„Du überrascht mich dann doch immer wieder. Je mehr ich erfahre von dem was du tust, desto gespannter bin ich auf deine großen Pläne. Katie und Adrian also, interessant. Gibt es noch mehr Gryffindor-Slytherinpaare, die mir nicht bekannt sind?“ Er grinste mich weiter an und antwortete nur vielsagend: „Wer weiß…!“ Mir war klar, er würde nicht mehr dazu sagen, aber meine Neugierde war wirklich geweckt.

Aus unserem Jahrgang hatten fast alle ehrlich geantwortet, das hieß wir hatten viele Notizen, aber die meisten überraschten nicht oder brachten uns nicht weiter. Luna hatte etwas geschrieben das sehr zu ihr passte, dass sie Intoleranz hasste und, was besonders zu ihrer ganz eigenen Art passte, Geister und im Besonderen den Geist ihrer Mutter liebte.

Erstaunlicherweise hatte einer der Patilzwillinge gelogen und nur Padma hatte ihre Erinnerung behalten. Sie hatte angegeben, das sie das Wissen liebte und es hasste im Schatten ihrer Schwester zu stehen, die lieblicher und unkomplizierter war als sie, interessant hingegen Pavati schien sich selbst nicht so genau zu kennen, denn sie hatte gelogen, oder sie hatte wirklich ihre Erinnerungen an den Abend nicht behalten wollen… !

Was noch erstaunlich war, das Lavenders Zettel auch da war und das was sie geschrieben hatte bereitete mir Kopfschmerzen, bei beiden Spalten stand nur ein Name: RON!!! Sie liebte und hasste ihn zu gleichen Teilen!

Das Neville die Lestranges hasste, Hannah, alle DeathEater und Susan einen Hass auf Fudge hatte, dem sie wohl den Tod ihrer Tante anlastete, war nur zu verständlich. Ich freute mich für Harry, dass Daphne ganz offen geschrieben hatte, dass sie Harry liebte und der Pokal das bestätigt hatte. Das unterstrich noch mal, das sie ihn wirklich liebte, keine Hintergedanken hatte und ließ mich auch die letzten Zweifel an ihrer Liebe zu ihm über Bord werfen, wenn ich bei ihrer Art sich um Harry zu kümmern überhaupt noch hatte zweifeln können. Und mein Entschluss gegen alle Wiederstände, auch gegen ihre Eltern durch zu setzten das sie mit Harry zusammen bleiben konnte, wurde noch fester als ich sah das Daphne geschrieben hatte sie würde ihre Stiefmutter hassen und mir dann noch ins Auge fiel, das Astoria schrieb ihren Vater zu hassen, wohl weil er zuließ das es ihr und ihrer großen Schwester so schlecht ging.

Draco und ich lachten beide los als wir bei Crabby und Golye ankamen, die wirklich Süßigkeiten über alles zu lieben schienen, aber besonders lustig fand ich es, dass Golye wohl echte Schlangen hasste, zu komisch. Draco wurde jedoch wieder ernst und deutete auf Notts Notiz, sagte ruhig und überlegend:

„Spannend, das er mich nicht hasst nach all dem, aber seinen Vater. Und schau, er liebt Pansy und oh Wunder, sie auch ihn. Sehr interessant, die beiden sind kein Paar!“ Ich antwortete:

„Willst du sie verkuppeln?“ Er schüttelt den Kopf, war noch immer in Gedanken und antwortete: „Nein, aber Nott ist nicht dumm, den könnte ich brauchen und wenn er mich nicht hasst nach all dem… ach, er und Pansy kriegen das schon hin, wenn sie sich lieben!“ Nun gut, Nott hasste Draco nicht, dafür Pansy mich, aber was konnte ich anders erwarten nachdem sie meinen Crutio gespürt hatte, ließ mich das ziemlich kalt und las aufmerksam weiter.

Blaises Antwort war wenig überraschend, er hasste sein einsames zu Hause und liebte seine Astoria, was mich für sie und ihn freute, denn weiter unten sah ich das auch sie geschrieben hatte das sie ihn liebte. Ich schmunzelte, als ich las, dass Seamus wohl zum anderen Ufer gehörte, da unter Liebe Ernie McMillan stand.

Aus der fünften Klasse interessierte mich besonders Ginny und als ich ihre Notiz las, tat sie mir erneut leid. Sie hatte geschrieben, sie hasste die Armut und Einsamkeit und liebte den Gedanken glücklich zu sein und das wäre sie beim Quidditch. Was musste sie in den letzten Monaten erlitten haben und gelitten haben um solch tiefsinnige und weitgreifende Dinge zu schreiben. Sie schien nicht mehr das kleine Mädchen zu sein, das in Harry vernarrt gewesen war und es überraschte mich, dass sie nicht bei lieben Harry geschrieben hatte, oder sollte ich mir sorgen machen, weil es meine Befürchtungen bestätigte, dass sie nur auf seinen Ruhm aus war? Ich war mir nicht sicher und nahm mir vor mit Harry darüber zu reden.

Auch Dracos schien interessiert daran war Ginny geschrieben hatte und fragte nun für mich unvermittelt: „Meinst du wirklich die kleine Weasley hat Potential?“ Ich nickte langsam, sah ihn fragend an und harkte nach: „Was planst du? Ich sehe es schon arbeiten in deinem Kopf!“ Er zeigte mir in einem breiten grinsen seine Zähne und antwortete: „Nicht so neugierig, du erfährst es noch, aber vielleicht weiß ich etwas, wie ich der kleinen Wiesel helfen kann, aber wart´s ab, das braucht noch etwas!“

Ich gab mich damit zufrieden, wenn Draco bereit wäre es mir zu sagen, würde er es tun und ich vertraute ihm, wenn er sagte dass er ihr helfen wollte. Das das was er tat häuserübergreifend war, hatte ich mittlerweile verstanden und auch, dass er nichts gegen die anderen Häuser an sich hatte, sondern nur gegen die ein oder andere Person. Das Ron und er sich nicht verstanden hatte mittlerweile sogar von Rons Seite her nichts mehr mit Slytherin und Gryffindor zu tun, nein, die beiden waren einfach so verschieden, sie mochten sich schlicht und einfach nicht, aber sie tolerierten sich und wenn nur um sich die Gesichter beim Boxen einzuschlagen. Harry und Draco hingegen konnten sich gegenseitig Achten, Wertschätzen und sich Respekt entgegen bringen, aber richtige Freunde würden auch sie nicht werden, dafür waren sie beide zu sehr das Alphatier.

Mir fiel noch auf, das Romilda Vane, die unleugbar und für alle ersichtlich in Harry verschossen war, dies auch geschrieben hatte, mich zu hassen schien oder eher meinen Bösen Blick. Zu herrlich, aber auch das würde ich im Auge behalten.

Einige Mädels aus dem fünften und vierten Jahrgang hatten unter liebe einige der älteren Jungs notiert, da fand ich hier und da Harry, Blaise, aber auch Draco, was die bitterbösen Blicke erklärte, die wir heute erhalten hatten. Ansonsten hassten viele aus den jüngeren Jahrgängen wohl Severus, aber er gab sich ja auch alle Mühe verhasst zu sein, grinste ich breit und las weiter.

Gerade im dritten und vierten Jahrgang war nicht mehr wirklich etwas zu finden das uns etwas brachte, waren sie halt noch sehr kindlich teilweise, schließlich waren es noch Kinder und hatten daher auch bei hassen Dinge wie Hausaufgaben geschrieben und bei Lieben ihre Eltern, Geschwister oder Quidditch.

Süß waren die Antworten der Creevye Brüder. Der Ältere, Collin schien wie einige andere Snape zu hassen, aber seine Liebe zu Hogwarts, die er schon in seinem ersten Jahr uns so nervig gezeigt hatte, da er immer mit seiner Kamera herum gelaufen war, hatte sich wohl nicht gelegt und sein jüngerer Bruder Dennis hatte geschrieben das er seinen älteren Bruder liebe. Zu süß die beiden. Schließlich packte ich die Liste ein, als auch Draco durch war. Wir beide hatten aus den Notizen unsere Schlüsse gezogen und uns die Informationen heraus gezogen die wir brauchen konnten.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 176-177   Do Feb 09, 2012 6:08 am

177. Kapitel Katerstimmung


Es war zu komisch heute durch die Schule zu laufen und zu sehen, wie die die etwas noch von der Party wussten agierten und reagierten und wie die Meisten, die es vergessen hatten nur Bahnhof verstanden und es war so, dass die die es noch wussten erstaunlich verschwiegen waren, nur ihre Blicke sprachen Bände und erzählten eine unglaubliche Geschichte von vier vereinten Häusern!

Aber der Gedanke, dass dies über den Abend hinweg halten würde, war einfach zu abwegig, alle Gryffindors, die sich am Abend zuvor so einig mit den Slytherins gezeigt hatten, schienen diesen Abend vergessen zu haben oder wollten ihn im Nachhinein dann doch am liebsten aus ihrer Erinnerung tilgen und den Slytherins schien es ähnlich zu gehen. Es war herrlich mal die anderen zu beobachten, wie sie verstohlen, verstört oder ungläubig umher blickten, einander auswichen und der ein oder andere einen hochroten Kopf bekam, wenn er jemandem aus den anderen Häusern über den Weg lief. Offensichtlich war das Flaschendrehen der Drittklässler wohl harmlos gewesen, aber so wie es das Spiel an sich hat, waren einige Wahrheiten wohl auf den Tisch gekommen. Ähnlich schien es einigen Viertklässlern zu gehen die Häuserübergreifend zusammen dem Alkohol gefrönt hatten und denen wohl genau dieser die Zungen gelöst hatte.

Aus dem 5., 6. Und 7. Jahrgang schien einigen mehr als peinlich berührt zu sein, mit wem sie den Abend verbracht oder getanzt hatten, aber da mussten sie jetzt durch, vielleicht fanden die Häuser so ja doch etwas mehr zusammen, jedenfalls wünschen durfte man sich das ja noch. Und ich hatte meinen Spaß daran mal die Beobachtende zu sein, denn ich hatte ja nichts getan, was ich sonst nicht auch tun würde und fühlte mich so pudelwohl.

War der Tag zu lustig gewesen das zu sehen und zu beobachten, und auch Ron gehörte zu denen, die den Abend wohl vergessen wollten, er war noch immer reichlich schockiert mit wem er es wild getrieben hatte und wurde zu den urkomischsten Momenten knallrot. Und auch Pansy wirkte weniger selbstsicher als sonst in den Fluren von Hogwarts. Sie wirkte auch unsicher, als sie uns drei stellte während wir gerade als eine der letzten Gruppen die Halle zum Abendessen betreten wollten, doch sie überwand sogar ihre Scheu vor mir als sie Ron bestimmt in den Weg trat.

„Weasley, das was DA passiert ist….das….!“, zischte sie aggressiv und zeigte mit dem Zeigefinger auf ihn, wagte nicht den Blick zu mir, wobei ich aber gerade sehr erheitert war.

„Zu keinem ein Wort, niemals, sonst...!", drohte sie. „Als ob ich wollen würde, dass jemand davon erfährt, pha…, so gut warst du nicht! Was denkst du denn?“, unterbrach Ron sie unwirsch und die Röte schoss ihm in seine Wangen. „SOOO, toll war es auch nicht!“, versuchte Ron seine Unsicherheit und peinliche Berührtheit zu überspielen.

„JA..JAAAA, das sehe ich auch so, vergiss es nur nicht!“, wurde auch sie von Sekunde zu Sekunde röter, wandte sich dann barsch ab und rauschte mit Geschwindigkeit in die Kerker, wie es schien war ihr der Appetit vergangen.

Danach geleiteten wir einen beschämten Ron zum Tisch, der die ganze Zeit vor sich hin grummelte:

„Ich fasse es nicht….das ich DAS getan hab, verdammt!“ Immer wieder wuschelte er durch seine Haare und blickte leicht gehetzt durch die Halle, da er ja noch nicht wusste, wer es alles wissen konnte, was er mit Pansy getan hatte. Unterdessen lachte Harry sehr erheitert und klopfte Ron aufmunternd auf den Rücken.

„Hat nie jemand behauptet das Alkohol nicht gefährlich ist!“, unterdrückte Harry wenig erfolgreich ein recht fieses Lachen. Als Draco und Blaise unserer Ansichtig wurden und Ron sahen, brachen sie in ein richtig gemeines und voll fieses Lachen aus, das ihnen viele verwunderte Blicke bescherte, nur die, die sich erinnern konnten bissen sich verzweifelt auf die Lippen um ein Lachen zu unterdrücken, da jeder von ihnen wusste was Ron und Pansy getrieben hatten, würde es aber ein wohlgehütetes Geheimnis unter uns Eingeweihten blieben.

Es war zu köstlich zu sehen, wie Padma immer wieder einen vollständig irritierten und verständnislosen Blick zu Crabbe und Goyle schickte und beide schockierten damit, das sie der dunkelhäutigen Schönheit ein verwegenes Zwinkern bescherten das sie gleich weniger Doof und viel verschlagener wirken ließ und Padma große Augen machen ließ und sie sich hochrot umwandte. Pavati hatte ja alles vergessen, schien heute aber in der Schule von ihrer Zwillingsschwester und Lavender eingeweiht worden zu sein, sie saß die ganze Zeit nur mit offenen Mund da und rührte keinen Bissen an, schien sie die Nachricht das sie mit Goyle getanzt und den Abend verbracht hatte vollständig zu schockieren.

Lavender warf nur böse Blicke zu Ron und schien alles in allen recht unzufrieden so wie sie ihre langen Haare grob um ihre Finger wickelte und eine mürrische Miene zeigte.

Das was mich noch mit am meisten erheiterte war Nott, der Ron mit Todesblicken aufzuspießen schien, da dieser sich an das Mädchen herangemacht hatte welches er doch wollte. Also bitte, ich würde mit Blaise reden, das er die beiden blinden Turteltäubchen doch bitte in ein Klassenzimmer in die Kerker sperren sollte und sich die Tür erst am nächsten Tag öffnen sollte, wenn sie es dann nicht geschafft hatten, dann war Hopfen und Malz verloren.

Nur mit Ginny und Dean hatte es heute einen unschönen Zusammenprall gegeben da er aus der Tür gerauscht war ohne etwas auf einen Zettel zu schreiben, daher hatte er alles komplett vergessen. Erst im Laufe des Tages, als Ginny ihn nochmal lautstark den Marsch geblasen hatte und ihn zum Teufel geschickt hatte, hatte er es langsam verstanden. Sie hatte einen sehr konfus aussehenden Dean stehen lassen dessen Seamus sich dann annahm und ihm unter dem Siegel der Verschwiegenheit einweihte was zur Folge hatte, das ein bedröppelt wirkender Dean durch die Flure strich. Er tat mir leid, dass er mit Harry nicht mithalten konnte, aber auch das er und Ginny nicht das richtige Paar gewesen waren, hoffte ich das sie irgendwann vernünftig über die Sache reden würden und es war bekannt das Dean kein Kind von Traurigkeit war und Seamus kümmerte sich sehr nett um ihn. Für Ginny war es wohl so aber besser, nahm ich zumindest an.

Süß zu sehen waren hingegen Neville und Luna, die beide ihre Erinnerungen behalten hatten und sich nach dem Abend, den sie wohl größtenteils gemeinsam verbracht hatten nachdem Neville sich getraut hatte sie zum Tanz auf zu fordern. Sie schienen sich gefunden zu haben und schlenderten nun einträchtig, Hand in Hand durchs Schloss. Neville lächelte fortwährend sehr glücklich, während sich in Lunas Augen ein verdächtig abwesender, glücklicher Blick zeigte. Ein schönes Paar gaben die zwei ab, wenn auch ein leicht eigenwilliges, aber es freute, das sie glücklich zu sein schienen.

Auch alle anderen schienen mit ihren Erlebnissen und Erinnerungen recht gut leben zu können auch wenn es zu komisch war wenn die Schlangen jemanden anschauten, es war eine gute Idee gewesen wie ich mir nun sicher war. Wir waren auf dem Weg zurück in unseren Turm.

Ich würde die Liste nun noch Harry zeigen, fand er sollte sehen was Daphne geschrieben hatte und auch das er sich vor McLaggen in Acht nehmen musste.

Ich saß mit Harry und Ron zusammen, wir hatten mal wieder unsere Schutzzauber über uns gelegt und uns so eine ruhige Insel inmitten des vollen Gemeinschaftsraumes geschaffen.

Nun zog ich die Liste aus meiner Tasche und reichte sie Harry, welcher sie mit Ron neugierig las.

Ich sah, wie Harry die Stirn runzelte und aufsah.

„McLaggen sollten wir im Auge behalten!“, meinte er sehr scharfsinnig, hatte sich Harry Denkweise erstaunlich verändert. Ich nickte nur und ließ ihn weiter lesen, konnte sehen wie ein Lächeln auf seinen Lippen erschien als er Daphnes Worte bemerkte, genau das hatte ich erwartete. Dann grinste er breit und meinte schelmisch: „Sieh an, dein Liebster hasst die Werwölfe, was für eine Überraschung, aber schön zu sehen, das er dich wirklich zu lieben scheint, wobei mir nach dem wie ich ihn im Cottage erleben durfte, daran auch keine Zweifel gekommen wären!“ Harry schien sich darüber wirklich freuen, doch dann wandten wir alle uns wieder der Liste zu und lasen schweigend weiter.

„Meint ihr wir müssten uns mehr um Ginny kümmern, ich sollte mich mehr um sie kümmern? Sie scheint einsam zu sein!“, warf Ron ein, als wir alle mit der Liste durch waren. Er klang ehrlich besorgt und schien zu überlegen was wir tun sollten.

„Sie ist einsam und leicht verbittert!“, erwiderte Harry mit ernstem Blick und erntete fragende Blicke von uns, woraufhin er weiter erklärte: „Ich habe doch an Halloween, nachdem Dean sich von ihr getrennt hat mit ihr geredet. Sie ist sehr traurig, dass sie so ausgeschlossen ist und sie fühlt sich alleine gelassen von uns. Dean scheint es mit der Aufmerksamkeit ihr gegenüber nicht so genau zu nehmen, sie hatte das Gefühl alles Drumherum ist ihm wichtiger als sie und das er halt endlich mit ihr in die Kiste will was sie nicht will und alles Mögliche führt ihr immer wieder vor Augen, das andere fürsorglicher und liebevoller mit ihren Freundinnen umgehen als er!“ Harry sah mich vielsagend an und mir kam ihr trauriger Blick und ihr Abgang vor dem DA Treffen wieder in den Sinn, als sie mich nach der Kette gefragt hatte.

Doch währenddessen sprach Harry nun weiter: „Ich habe ihr gesagt, dass sie ihr Glück nicht davon abhängig machen soll das sie einen Freund hat, nur das tun soll was sie will und sich überlegen soll was das ist. Sie hat mir gesagt, dass sie momentan nur Quidditch glücklich macht, weil sie da in einem Team ist, Teil von etwas und nicht alleine. Sie hat mir auch sehr traurig gestanden das sie in mich nicht mehr verliebt ist, das sie enttäuscht ist, weil der „Harry“, den sie kennen gelernt hat nicht mehr da ist. Ich glaube, unser Gespräch war nötig, denn am Ende meinte sie, dass der „nette Harry“ vielleicht noch irgendwo tief in mir drin wäre, ich ihn aber gar nicht mehr zeigen würde. Sie denkt, das es gut wäre das wir nur Freunde wären und auch das sie ganz klar sehen würde, das ich sie nicht will und sie sich damit abgefunden hätte, doch sie wolle endlich uns…. ihre Freunde zurück, wieder dazu gehören. Ja, ich denke, sie ist sehr einsam! Sie hat auch gesagt, dass sie versucht uns zu zeigen das wir ihr vertrauen können, sie würde immer für uns schweigen, sagt sie!“

Wir schwiegen. Es bestätigte meine Annahme, dass sie sich so ausgeschlossen fühlte und das sie nicht mehr hinter Harry hinterher war, aber sie wollte zu uns gehören, doch ich wusste noch immer nicht ob ich ihr trauen konnte. Sie zeigte gute Ansätze, doch nach dem Eifersuchtsdrama an meinem Geburtstag, war ich noch nicht ganz bereit ihr zu glauben, auch wenn ihr Umdenken in Bezug auf Harry wohl da richtig begonnen hatte, weil Harry ihr so deutlich die Meinung gesagt hatte. Auf jeden Fall würde ich sie weiter im Auge behalten. Ich war gespannt was Draco anleiern wollte um ihr zu helfen, doch meine Überlegungen wurden von Ron unterbrochen:

„Lasst uns sie mitnehmen, wenn wir das nächste Mal nach Hogsmeade gehen. Da ist doch nichts dabei und sie hätte das Gefühl wieder dazu zu gehören. Was meint ihr?“, schien Ron als großer Bruder sich für sie einsetzten zu wollen!

„Klar, warum nicht! Aber zu was anderem….schau, das mit Lavender ist auch so eine Sache Ron, da hast du dir ja ganz schön eine Suppe eingebrockt!“, traf Harry von meiner Seite den Nagel auf den Kopf.

„Jupp, schockiert mich auch, sie liebt mich und hasst mich! Also das mit dem hassen verstehe ich ja noch, aber das sie mich LIEBT? Aber ihr scheint das Ernst zu sein!“, gingen Rons Augen zu Lav, die mit Pav zusammenhing und aufgewühlt quatschte und aufgeregte rote Bäckchen hatten, wirkte es als ginge es um die gestrige Party, da beide verschämt kicherten.

„Ja, Ron, das ist echt heftig, das sie doch noch immer liebt, du scheinst einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben!“, stimmte ich ihm zu und er sank in die Couch zurück und beobachtete Lav nachdenklich, auch Harry und ich dachten in Ruhe über das so aufschlussreiche Fest nach. Das spannendste das ich noch fand war, das Severus geholfen hatte, hätte ich ja nie und nimmer geglaubt das er uns unterstützen könnte….aber er schaffte es immer wieder mich zu überraschen!

So verliefen die Tage ruhig und für mich sehr amüsant, weil ich mal nicht im Mittelpunkt des Interesses stand, denn die meisten waren gerade mir ihren eigenen, kleinen Peinlichkeiten beschäftigt, bis der Freitag kam und damit das langersehnte Training bei Severus in dem ich mal wieder gefördert werden würde. Ich würde mich nicht drücken können und wenn ich ehrlich war, auch gar nicht wollte unter Anbetracht das die Wölfe in greifbare Nähe rückten. Ich brauchte die Praxis dringend, musste ich doch top fit sein um gegen die Wölfe zu bestehen, da machte ich mir nichts vor.

So standen wir uns alle gegenüber und da Severus, Draco und die anderen nur zu gut wussten was mir blühte, war klar das Severus mich kurz vor Ende der Übungen unter seine Fittiche nahm. Wir nahmen, als wir uns gegenübertraten in unsren schwarzen engen Tranigsklamotten Aufstellung, hielten unsere Fäuste Boxern gleich erhoben. Severus markantes Gesicht mit dem zurückgebundenen Haar sah mir erwartungsfroh entgegen und ich mit meinem Dutt nahm Aufstellung, konnte nur schlucken, das würde so oder so schmerzhaft werden, dachte ich mit Schrecken an die ersten Male zurück als ich mich dieser Disziplin stellte und an die Schmerzen und an, ach…..so konnte ich nur sarkastisch denken auf:

„Sieg und Ehre!“ Dies war der traditionelle Gruß der Pankratiasten

Genau wir würden uns mal wieder spektakulär prügeln und juhju….. Pankration war eine Kampfsportart die das Ringen und Boxen miteinander vereinte um dabei den Gegner so zu verletzten, das er unfähig war den Kampf weiter zu führen. Oft gingen die Kämpfer als Krüppel aus der Arena, die Anfänge stammten aus der griechischen Antike, war diese Kampfdisziplin doch eine der Olympischen Spiele, die es aufgrund ihrer Brutalität so heutzutage nicht mehr gab in der Welt der Muggel.

Der Name war Programm und gerade bei Severus, es bedeutete so viel wie Allkampf und nun das beinhaltete, dass es keine Regeln gab! Dies war so brutal das es selbst unter den alten Griechen als umstritten galt, da ein Sieg in dieser Sportart nur über ein K.O, oder den Tod des Gegners möglich war, was wahrlich archaisch war. Es waren sowohl Schläge und Tritte, Knie- und Ellenbogenstöße, als auch Würfe, Hebel- und Würgegriffe sowohl im Stand als auch im Bodenkampf erlaubt, nur das Beißen des Gegners und das Eindrücken der Augen war verboten, aber bitte, sollte ich im „real life“ vor der Wahl stehen würde ich bestimmt nicht eher aufhören, geschweige denn auf die Augen von jemandem Rücksicht nehmen.

Ohne großes Drumherum ging es los, wir griffen uns unvermittelt an und ich ging schnell auf ihn zu und riss mein linkes Knie übergangslos gerade hoch, lehnte meinen Oberkörper zurück um Schwung für den auszuführenden Stoß zu haben, so schnell konnte Severus gar nicht schauen, wie ich mein hocherhobenes Bein streckte und einen geraden Stoß mit der Ferse zu seinem Magen führte. Ich traf ihn voll, rammte meinen Fuß in seinen Magen und trat mit aller Wucht zu, legte von hinten mein ganzes Gewicht in den Tritt und da zuckte sein ganzer Körper gepeinigt zusammen und er taumelte geschlagen rückwärts keuchte, da es ihm die Luft aus den Lungen drückte, fiel aber zu meinem Leidwesen nicht. Es funkelten mich seine tiefschwarzen Augen animalisch an, als es schon in Sekundenschnelle weiterging.

Ich wollte meine Trumpf nützen das ich ihn getroffen hatte und holte nun zu einem Schlag auf seinen Kopf mit meiner Faust aus, aber da duckte er sich geschmeidig darunter weg, kam mir mit seinem Körper ganz nah und umfasste aus seiner gebückten Position heraus meinen linken Oberschenkel und meinen Hintern, hob mich einer Feder gleich hoch und hebelte mich aus. Er warf mich über seine linke Schulter und drehte mich noch im Flug einmal, sodass ich auf dem Rücken aufschlug und mir die Luft mit einem: „Umph“ entwich und sein Oberkörper ging mit mir im Flug mit, war drohend über mir. Er verpasste mir einen Faustschlag ins Gesicht, das ich kurz Sterne sah, pochte meine Wange schmerzhaft, ich es aber schaffte ihn von mir zu stoßen und flott wieder auf die Beine zu kommen, wie es schien schmerzte ihn mein erster Fußtritt, sonst wäre ich wohl nicht so schnell entschlüpft. Ich hatte mir auf die Zunge gebissen und spürte wie sich das metallisch schmeckende Blut in meinem Mund sammelte, schluckte es angewidert herunter und verzog mein Gesicht zu einer Fratze.

Als er nun aufstand tänzelte ich blitzschnell um ihn rum, stand so nun mit dem Rücken zu ihm und packte nahtlos seinen rechten Arm mit einem unnachgiebigen Griff am Handgelenk mit meiner linken Hand, meine Recht ging währenddessen zum Übergang von Oberarm zu seiner rechten Schulter. Unter seinem Arm, der nun über meiner rechten Schulter gerade und langestreckt herausragte, ging ich in die Knie und benützte diese Haltung als Hebel um ihn, den Größeren und Stärkeren, mit Schwung und Kraft aus dem Stand zu hebeln und ihn über meine Schultern zu werfen.

Es war nicht leicht, aber ich war gut im Training und so gelang mir auch mal was und Severus folg in hohen Bogen über meinen Körper und seine ganzer Leib wurde über mich geschleudert. Er landete brutal auf der Schulter, schlug in leichter Seitenlage auf. Darauf folgend ging ich sofort auf die Knie und versuchte mich einem Ringer gleich über seinen Oberkörper herzumachen und ihn fertig zu machen.

Ich griff mir blitzschnell seinen linken Arm und lehnte mich über seine Körper, wollte meinen linken Unterarm unter seinen Oberarm ziehen, wollte ihn damit auf den Boden festnageln und ihn gefangen nehmen, umfasste dann mein rechtes Handgelenk eisern und drückte sein linkes Handgelenk unnachgiebig, grob auf den Boden, hielt er nur leider nicht still und wehrte sich vehement. Ich hatte ihn mit den Händen umschlungen und gefangen genommen, kniete über seinem Gesicht mit weit gespreizten Beinen, wobei ich versuchte mit meinem Knie seinen anderen Arm auf den Boden zu pinnen und wollte ihn nun hochzeihen, um seinen Arm auf den Rücken zu verdrehen und festzunageln, doch da war ich leider zu langsam. Er fing an sich bockig dagegen zu wehren und irgendwie war ich zu leicht, daher schaffte er es mich von sich zu schleudern und ich landete mit einem mehr oder eher weniger grazilen Purzelbaum auf dem Rücken.

Dies nützte er umgehend aus und hielt mich weiter auf dem Boden. Auch darauf folgend schaffte ich es zum Kuckuck nochmal nicht auf die Beine, weil er so unversehens auf den Beinen gewesen war wie ich gar nicht hatte schauen können. Er packte sich meinen rechten Fuß, riss ihn roh hoch und klemmte ihn sich dabei unter den Arm. Er legte seine andere Hand auf mein Knie und ließ sich dann plötzlich rücklings auf die Matte fallen. Bei all dem ging er äußerst rasch ans Werk, waren seine Beine und meine gespreizt und er platzierte sein Bein als Hebel unter meinem Oberschenkel, ließ es dann aber gestreckt an meiner Seite hochgehen bis zu meiner Brust, als er nun seinen Körper streckte, seinen Oberkörper zurücklehnte, sich ins Hohlkreuz warf, überdehnte er mein Bein total, dadurch wurde ich fast blind vor Schmerz der durch meinen Körper schoss. Zudem drückte er noch seine Hand unnachgiebig auf mein Knie und hielt somit die Spannung aufrecht. Ich war vollständig gefangen und konnte ein schmerzhaftes Wimmern nicht verhindern.

https://www.youtube.com/watch?v=tTpvqU_PusE&feature=related

Ich wusste er konnte dies wohl stundenlang so aushalten und ich sollte wohl doch noch dankbar sein, das er darauf verzichtete mir vorzuführen wie es ging, was einige hellenische Kämpfer dieser Sportart früher getan hatten, da diese mit der Hand die Bauchdecke im Kampf durchbohrten um dann die inneren Organe herauszureißen. Bei diesen Praktiken war es nicht verwunderlich, dass so viele bei den Kämpfen starben, oder als Krüppel aus dem Kampf gingen, vor allem da auch meine Sehne gleich reißen würde, wenn er nicht aufhören würde mich weiter so brutal und unnachgiebig zu überdehnen.

„ARGGE….!“, jaulte ich nun doch laut auf und schlug mit der unnützen, linken Hand auf die Matte, aber der Zug ließ nicht nach riss ich die Augen auf, die ich bis jetzt zusammengekniffen hatte und sah wie uns die Meute umlagerte, nur Draco sah ich nicht, wo war er? Fragte ich mich im meinen gepeinigten Gedanken hinein.

„Ähm, Professor?“, wagte es Harry, was ein tiefes, brummendes Grollen nach sich zog.

„Verschwinden sie alle, SIE hat ihre Lektion heute noch nicht gelernt!“, zischte Severus böse, doch ich wollte es nicht glauben, dass alle sofort und übergangslos das Weite suchten, da entkam mir doch gleich nochmal ein Wimmern, warum hörten die alle so auf das Scheusal?

Als die Tür ins Schloss fiel und es mir vorkam als wäre dies ein Startschuss, ließ er los ich sackte sofort zusammen und rollte mich schnell zu einem Ball zusammen, auf das meine Sehne nicht mehr sooooo unendlich, schrecklich schmerzte.

Sah ich aus denn Augenwinkel, dass er sich erhob und sich als er stand über den Bauch fuhr wo ich ihn getroffen hatte und dabei leidlich das Gesicht verzog.

„Wo…ist …Draco?“, wisperte ich rau.

„Hast du das nicht mitbekommen, er wollte etwas früher gehen! Als du und ich angefangen haben zu kämpfen ist er gegangen!“, wies er mich darauf hin und es stimmte, Draco hatte es gesagt, dass er einen Termin hatte und ich hatte es vergessen, so ein Mist. Ich hasste diese ominösen Treffen immer mehr, von denen ich verdammte Scheiße keine Ahnung hatte, versuchte ich nun die Verkrampfung aus mir heraus zu atmen und rollte auf den Rücken, steckte mich, berührte ich meinen pochenden Wangenknochen und sah wie Severus mit einem verboten spöttischen Lächeln über mir stand.

„Ich mag diese Kampfsportart, auch wenn du mittlerweile schon ganz schön feste Trittst!“, bekam ich ein Lob und ich schielte schon fast zu ihm rauf.

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Hermiones Sicht ende

Severus Sicht

Als die mich zermürbende, nervende Meute draußen war, stand ich auf und blickte auf das zusammengerollte Biest, das sich wacker geschlagen hatte und da war mir klar, heute würde sie nicht gehen!

Draco war nicht da und meine Geduld mal wieder restlos am Ende angelangt. Als ich sie so großzügig zu Draco geschickt hatte, hatte ich dies mit Bedacht getan, wollte ich doch nicht das sie mir vorhielt das ich nicht mein Wort hielt, wusste ich, dass sie es mir vorgehalten hätte wenn ich sie in mein Bett gebracht hätte!

Da feststand, wenn sie einmal darin lag, würde mich nichts davon abhalten sie zu nehmen und so war es wohl weise sie an dem Abend großzügiger Weise gehen zu lassen!

Ich blickte begehrlich auf sie nieder und massierte meinen schmerzenden Oberbauch, den sie fulminant getroffen hatte, auch die Schulter mit der ich aufgekommen war als sie mich aushebelte, ziepte ganz schön. Sie war gut, richtig gut geworden, aber dafür schmerzte ihre überdehnte Seite wohl sehr, so wie sie dalag und sich weigerte aufzustehen, zierte meine Züge ein böses, zynisches Lächeln und ich schnipste lasziv mit meinen Fingern, hexte uns mal wieder nahtlos nackt und wie gesagt, war meine Geduld dem Ende zugeneigt, sollte es schnell gehen.

Jetzt gab sie sich mir gegenüber so weiblich, das sie erschrocken auf quiekte, als sie sich auf der Übungsmatte nackt vorfand, was ich als zu köstlich wahrnahm, da es mich daran erinnerte, dass ich sie schon mal auf der Matte hatte, ganz am Anfang. Dass ich sie küsste noch nicht in dem Wissen wer sie war und damals hatte ich es mir verboten den Schritt zu gehen und sie mir zu nehmen, sah ich sie doch als meine Schülerin, glitt aber nun überfallsmäßig neben sie und sie sah mich durchweg empört an, als ich verlangend meine Hand auf ihre Brust legte.

„Severus….was soll das?“, fauchte sie, wollte sie es wagen meine Hand verächtlich wegzuschlagen, was mich gefährlich wütend auf knurren ließ und ich verkrallte mich grob in ihrer Brust, was sie grummelnd akzeptierte.

„Ich hoffe doch sehr, dass du siehst was das soll!“, raunte ich und griff nun einfach an ihren Kopf, zog ihn besitzergreifend zu mir, verschloss diesen viel zu vorlauten Mund habgierig mit meinem und eroberte bestimmt ihren Mund. Ich hatte genügend Geduld bewiesen und heute hielt mich nichts ab.

Erstaunte sie mich, da sie den Kuss zügellos erwiderte und sie ihre Hände nun zu meinem Haar wandern ließ, sich richtiggehend darin verkrallte, obgleich ich sie noch zurückgebunden trug. Ich grollte etwas, als sie mich an ihre Lippen immer fester zog, War es immer ein Vergnügen mit Hermione zusammen zukommen, da sie sehr leidenschaftlich, hemmungslos und wild war, wenn sie sich auf den Sex einließ dann hielt sie nichts mehr zurück.

Nun glitten meine Hände gierig über ihren Leib, der durchaus schon mit Zeichen und Narben dem meinen gleich übersät war! Waren diese selbst mit Hilfe der Magie nicht wegzuzaubern und wir so von unseren Kämpfen und dem Leben gezeichnet, machten sie uns zu dem was wir waren. Dann strichen meine Hände liebkosend über ihre Messernarbe an der Milz und über Dracos Mal an ihrem Bauch. Erstaunlich, dass sie eine siebzehnjährige Schülerin war, die hier unter mir, ihrem Professor, lag, aber ehrlich, dieses Mädchen konnte ich nicht als meine Schutzbefohlene sehen. Ich sah alles und viel in ihr, aber nur kein kleines, schutzbedürftiges Mädchen und mich nicht als ihren Lehrer, echt nicht! Genoss ich ihren willigen Kuss sehr.

Sie biss mich leicht in die Unterlippe und dann fühlte ich von ihrer Seite her einen bestimmenden Druck an meinem Kopf, der mich hinab drückte und ich hob in unserem Kuss verwundert einen Braue, so aktiv hatte ich sie selten erlebt, eigentlich noch nie….das sie etwas von mir forderte, das war neu! Ging ich auf ihre Provokation ein.

Fand ich es noch lange nicht schlecht, gab ich ihrem Wunsch doch zu gerne nach und löste mich von ihren weichen Lippen, glitt tiefer, widmete mich ihren prallen Brüsten genoss ich die Zartheit ihrer Haut und die harten, steilaufgerichteten Knospen, in die ich recht derb biss, was sie belohnte indem sie ihren Rücken verlangend durchbog und sich mir noch weiter entgegen reckte.

Wie es schien hatte meine Taktik sie an den verschiedensten Orten in der Schule zu küssen, ihr zu zeigen was ich noch alles mit ihr anstellen konnte, seine Wirkung durchaus nicht verfehlt, so unersättlich gierig wie sie sich gerad unter mir wandt und nun ihren Mund wollüstig mit ihrer Zunge benetzte, um dann ein heißeres Keuchen auszustoßen. Sie verstand es meine Erregung ins grenzenlose zu steigern, weil sie sich unserem Spiel so vollkommen hingab.

Als sie es schaffte, mich wieder zu überraschen, denn der bestimmte Druck auf meinem Kopf nahm zu und ich leckte gerade über ihre geschwollene Brust und schmunzelte dann leicht und kam dem provokanten Befehl doch zu gerne nach. Ich rutschte weiter hinab und widmete mich ausgiebig ihrem Nabel, leckte verführerisch hinein und fuhr dann das M ihres Mals frivol nach und drückte abschließend einen dicken Schmatzer darauf, machte es sie doch zu etwas ganz Besonderem für mich. Daraufhin hörte ich zufrieden ihr wohliges schnurren, ich war gespannt was ich ihr gleich für Töne würde entlocken können.

Nun rückte ich tiefer, öffnete mit fordernder Bestimmtheit ihre Beine und dann lag sie weit offen vor mir. Ich sah wie fecht und willig sie war und ihr Duft war regelrecht berauschend. Ich hatte das noch nie für sie getan, aber jetzt hatte ich Zeit, ließ mir Zeit wie nie zuvor mit ihr und wollte sie und alles von ihr genießen!

Als meine Zunge lasziv über ihren Eingang nach oben stich und über ihren harten Kitzler flog, keuchte sie erstickt auf und bockte sofort hoch, krallte ihre Hände in mein Haar und stöhnte verzückt. Das bestätige mich, worauf ich weiter machte und ihre Hüfte zuckte unfreiwillig nach oben. Es war zu köstlich zu sehen, wie willenlos sie auf einmal war, grinste ich leicht als meine Zunge immer und immer wieder von dem Loch, das ich begehrte, zu den kleine Nervenzentrum, das bei jeder meiner noch hauchzarten Berührungen ihren ganzen Körper erzittern ließ, bewegte. Ich neckte sie und die Striche meiner Zunge wurden langsamer, dabei konnte ich ein leises Wimmern von ihr vernehmen, was meine Erregung nur noch mehr anheizte.

Ihr Leib erbebte beständig, ich öffnete die Augen und blickte ihr ins erhitzte Antlitz, sah ihre vor Genuss geschlossenen Augen, wie sie ihre Zähne in ihre Unterlippe grub um sich von zu ekstatischen Tönen abzuhalten, entkamen ihr nur Töne, die kaum als solche zu erkennen waren. Ich war mir sicher, ich könnte mich an so einen hingebungsvollen Anblick von ihr gewöhnen, dass sie sich mir und ihrer Lust so vollkommen und vollständig hingab, bemerkte ich, dass ich ihr noch nie so viel Aufmerksamkeit hatte zukommen lassen, ich sie noch nie wirklich geschmeckt hatte, berauschte mich ihr Geschmack regelrecht.

Also umfasste ich nun fest ihre Schenkel, um ihre bockenden Hüften unter Kontrolle zu halten und erhöhte das Tempo und den Druck meiner Zunge beständig, was sie veranlasste sich unter meinem festen Griff wie wild zu winden. Sie warf sich praktisch hin und her, hörte ich ihr tiefes, stockendes Atmen und ihre Hände drückten meinen Kopf nun immer fester an ihr Zentrum. Nun konnte ich nur denken wie ungeduldig sie doch immer war, aber ich ließ mich nicht drängen, wir hatten schließlich Zeit. Jetzt entfernte ich langsam meine Hand von ihrem Schenkel und glitt mit meinen Zeigefinger in kreisenden Bewegungen um ihren durchnässten Eingang, während ich sie beständig mit meinem Mund verwöhnte, belohnte sie mich mit einem sich mir begehrlich entgegenreckenden Becken und schien fast rasend. Ich ließ meine Fingerspitze in sie gleiten und saugte weiter an ihrem Kitzler, was ihr nun doch einen Schrei entlockte, der mich ungemein befriedigte.

Unter meinen Bemühungen spürte ich wie sie sich unaufhaltsam ihrem Orgasmus nährte, als ich nun meinen Finger komplett in ihr versenkte, ihn in sie schob und begann sie im Einklang mit meiner Zunge und meinem Finger zu streicheln, wölbte sie sich mir vollkommen lüstern entgegen.

Ich überlegte schwer, ob ich es ihr erlauben sollte ohne mich zu kommen, aber als ich sie so ausgeliefert vor mir sah, wollte ich ihre Ekstase erleben und so intensivierte ich meine Bemühungen, versenkte mich noch mehr zwischen ihren Beinen, lag mein Mund verlangend auf ihr und tauchte noch mehr ein, genoss ihren unverkennbaren Duft, während meine Finger geschickt ihre Arbeit fortsetzten.

Als die ersten Anfänge ihres Orgasmus über sie hinweg spülten, sie laut auf keuchte und ihre Finger sich schmerzhaft in mein Haar krallten, sie sich krümmte und ihr Körper unter mir verkrampfte, war ich sehr zufrieden mit mir und leckte erfüllt noch ein paar Moment über ihre feucht Mitte, während ihr Höhepunkt durch sie hindurchfloss, war es ein Vergnügen zu erleben wie sie an meinem Lippen kam. Jetzt war ihr schwerer, ungleichmäßiger Atem von den Wänden des Übungsraumes zu hören.

Ich schob mich an ihrem erschlafften und ermatteten Körper hoch und blickte ihr mit feurigem Blick in die glasigen Augen, während sie versuchte mein Gesicht zu fokussieren, schien sie noch gefangen in ihrer verklungenen Lust und als sie ihren Mund öffnen wollte, um etwas zu sagen, legten sich meine Lippen hart auf ihre und verschlossen vehement ihre Lippen. Sie stöhnte nur leise in meinen Mund, da ich es mir zwischen ihren gespreizten Beinen gemütlich gemacht hatte und langsam in sie eindrang, was dazu führte das ihre Augen aufgingen, nur und dann wieder langsam zuzufallen, als ich mich tief in ihr versenkte. Ich frönte dem Gefühl in ihrer Enge und Wärme zu sein und sie voll und ganz auszufüllen, wobei sie sich nicht zurückhielt und ihre Fingernägel sich in meinen Rücken bohrten, es schien als wäre sie bereit für die nächste Runde.

So dauerte es nicht lange bis ich mein Tempo stark angezogen hatte und mich immer heftiger in sie stieß, dabei kam sie mir entgegen, presste sich stark an mich, da stoppte ich auf einmal und konnte sehen wie sie fragend die Lieder anhob und mich erstaunt ansah. Schenkte ich ihr ein anzügliches Grinsen, legte mich auf sie, rollte uns, sodass sie auf mir zum Liegen kam, was sie überrascht keuchend zur Kenntnis nahm, zeigte es ihr doch das sie das Vergnügen haben konnte mich zu reiten.

Jetzt hingen ihre geöffneten Beine an meinen Seiten hinab, bis sie sich immer noch erstaunt aufrichtete, dass ich ihr die Führung überlassen wollte, was sie sich aber anscheinend nicht zweimal sagen ließ. Sie setzte sich selbstbewusst auf und begann sich sofort schnell auf mir zu bewegen, , als sie mich nun so anders in sich fühlte, schloss sie genießend die Augen, ein herrlicher lustvoller Anblick! Sie und ihren herrlichen Leib so zu sehen, legte sie den Kopf anrüchig in den Nacken und reckte ihre kleinen Brüste nach vorne. Ich griff besitzergreifend danach, spielte mit ihren erregten, steilaufgerichteten Spitzen und stöhnte verhalten auf. Sie ritt mich ungestüm und wild, bewegte sich immer schneller auf und ab und ich gab mich dem berauschenden Gefühl voll hin mit ihr, dem Biest, zu vögeln. Ich bemerkte ihr gerötetes, schweißglänzendes , Gesicht und umfasste nun ihre Hüften bestimmt, fasste noch vehementer und fester, zog sie auf mich, stieß nun von untern auch in sie bis ich meinen Höhepunkt nahen fühlte, der plötzlich über mich hereinbrach und ich mich aufstöhnend, tief in ihr entlud. Als auch sie auf mir erschöpft nach diesem schnellen Ritt zum Liegen kam, nachdem sich ihre Muskeln um meinen harten Schwanz zusammenzogen und ihn restlos stimuliert hatten, sackte sie regelrecht auf meine Brust und ich konnte ihren sich beruhigenden Herzschlag lauschen, hatten meine Arme sie umfangen.

Da erhob sie ihr Haupt und strich mir einige Strähnen, die sich aus meine Zopf gelöst hatten, sanft zurück, blickte mich befriedigt und gesättigt an, legte ihren Kopf auf meine Brust und ich atmete noch tief ein und aus, als ich bemerkte, das ich dank des straff zurück gebunden Haares von ihr nicht mit ihren Locken spielen konnte, verzog ich missmutig die Mundwinkel, genoss jedoch ihre Wärme und Nähe. War das doch mal wieder eine faszinierende und sehr befriedigende Zusammenkunft von uns beiden gewesen.

Als ich bemerkte, dass sie an meiner Schulter in einen leichten Schlummer gefallen zu sein schien, da mir das alles zu sanft wurde, war ich immer noch in ihr und ich genoss es, aber ich wollte nicht…. das hier, diese intime Nähe, das sie auf mir schlief! Und als dann mein Dark Mark zu kribbeln begann, wurde ich unwirsch, das ich ihr so nahe gekommen war, zu nahe und es mir so gut gefallen hatte, nur zu sehen wie sie Lust empfand und ich ihr diese schenkte, erkannte ich mich selbst fast nicht wieder. Ich interessierte mich NIE ob jemand unter mir kam oder nicht, nur bei ihr tangierte es mich und das ärgerte mich doch glatt maßlos! Wurde ich nachdem ich meine Befriedigung gefunden hatte, wieder das gewohnte Ekel.

„Schlafen kannst du wo anders! Nächste Runde, oder du gehst!", drohte ich eiskalt und spürte wie sie an meiner Schultern aus ihrem erschöpften Schlaf zuckte und mir ungläubig in die Augen sah, wie mich ihre verschlafenen rehbraunen Augen entsetzt ansahen. Ich konnte richtig in ihnen lesen wie es in ihr zu brodeln begann, wie es sie empörte, dass ich so mit ihr umging, nachdem sie sich mir das erste mal wieder freiwillig hingegeben hatte

„Ich bin nicht deine HURE, Severus! Wie es aussieht vergisst du es immer wieder, dass das andere nur gespielt war, weißt du was,…. leck mich!“, rappelte sie sich von mir herunter und ich glitt aus ihr, was ich dann doch kurz bedauerte und sah dann spöttisch zu ihr, wie sie sich ihre Klamotten holte, die ich an den Rand der Matten gehext hatte.

„Wieso, das habe ich doch gerade getan und wenn du zu einer zweiten Runde Lust hast?“, bot ich ihr zynisch an und unterstrich das Ganze mit einer eindeutigen Geste.

„Du kannst so ein Mistkerl sein! Wenn du auch nur glaubst, das ich freiwillig das nächste Mal bleibe hast du dich geschnitten!“, fauchte sie wie das wildgewordenen Biest, das sie war und als das ich sie kannte, bei dem Anblick den sie bot, wie sie ihre Sachen unwirsch anzog, regte sich doch glatt wieder was bei mir, bei dieser ungebärdigen Energie, die sie verströmte, aber der Lord rief, musste das Biest ja nicht wissen, dachte ich gehässig.

„Oh, das glaube ich nicht! Du wirst bleiben!“, kehrte ich meinen inneren Malfoy raus „Dafür befriedige ich dich zu sehr!“, konnte ich mir ein fieses Grinsen echt nicht verkneifen und erhob mich nun selbst.

Schnaubte sie wütend „Träum weiter, Severus! Ich bin dann bei Draco, viel Vergnügen!“, rauschte sie mit wehenden Fahnen aus dem Raum und ich atmetet tief ein, zauberte ein wenig und machte mich dann vollständig frisch und bereit auf dem Weg zu meinem Lord und der nervenden, idiotischen Meute, die von einem blonden Tyrannen angeführt wurde, der mich davon abhielt Hermione mit in mein Bett zu nehmen und ihr eindrucksvoll zu zeigen, das dort sehr wohl ihr Platz war. Sobald ich sie dort haben wollte, war ich gewillt diese Feststellung einzuschränken.

Nun bedeckte meine eiserne Maske mein Gesicht und meine Augen strahlten eine eisige Kälte aus als ich apparierte und Hogwarts hinter mir ließ.

Severus Sicht ende
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Kapitel 176-177
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