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 Kapitel 117-118

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BeitragThema: Kapitel 117-118   Do Feb 09, 2012 3:53 am

117. Dracos Rache


Kurz bevor wir den Salon betraten hielt Draco an und fasste mich inbrünstig ins Auge, es funkelte vorfreudig in seinen blaugrauen Augen und ich wusste, er plante etwas. Ich wartete gespannt was er wollte.

„Spiel gleich mit, ja. Ich brauche das Heute, die zwei müssen sehen, wer sich hier unter Kontrolle hat!“, meinte er arrogant und reckte sein Kinn hochmütig in die Luft.

Ich mustere ihn kurz überlegend, sicher wollte er unser Spielchen von gerade fortsetzten und so stimmte ich schließlich zu, ich nickte, den ein bisschen Spaß hatte noch niemanden geschadet.

„Ok, ich vertraue dir, aber hoffentlich werde ich auch meinen Spaß haben!“, meinte ich mit einem anzüglichen auflachen. Er grinste zufrieden und fies!

„Oh ja, das wirst du mein Liebling, ganz sicher!“, raunte er mir leise zu.

Er beugte sich schnell zu mir herab und hauchte mir einen Kuss auf die Stirn, dann wisperte er, so leise dass ich es kaum hörte:

„Auf in den Kampf! Dann fügte er laut und eisig klirrend hinzu: „Das ist meine Rache, Vater!“

Während er meine Hand ergriff, wandte er sich schon um und gemeinsam betraten wir Sekunden später den Saal. Ich war mir bewusst, dass meine Wangen immer noch von unserem kleinen Vorspiel glühten, denn sie fühlten sich verdächtig heiß an, außerdem spürte ich, dass meine Nippel noch erregt verhärtet waren und sicher durch das Kleid deutlich abzeichneten. Nur Lucius und Severus saßen am Tisch und als sie nun zu uns herüber sahen, erstarb ihr Gespräch, dann bemerkte ich bei beiden, sonst beherrschten Männern, wie sie ganz kurz große Augen bekamen, sich dann aber schnell wieder fingen und ihre undurchdringlichen Masken wieder perfekt saßen.

Draco führte mich galant zum Esstisch und Lucius begrüßte uns.

„Schön, dass ihr so da seid!“, schnurrte er fast, so wie er dies betonte, er sah gut aus in der grauen Brokatweste und dem schmal geschnittenen, seine männliche Figur betonenden, Gehrock.

Er schien mich mit seinen bewundernden Blicken fast aus zu ziehen, während er mich musterte und ich sah deutlich, dass er erkannte, dass ich keinen BH trug und das was er sah schien ihm zu gefallen, so wie sich sein Mundwinkel wohlwollend hob. Ich lächelte freundlich und erwiderte:

„Guten Morgen!“, denn vorhin hatte ich ja nichts gesagt zu den beiden. Eigentlich hätte ich mich unter Lucius Blicken, und, wie ich aus den Augenwinkeln erkennen konnte, das Severus nicht minder interessiert schaute, unwohl fühlen müssen, doch ich genoss das Spiel. Das lebendige Kribbeln das durch meine Körper zog, versuchte ich geradezu bis zum letzten auszukosten und fragte mich, was Draco noch tun würde, denn dafür das es seine Rache sein sollte, war dies eindeutig zu wenig. Hey, ich meine ich war mittlerweile echt härteres gewöhnt, wie heißt es so schön, man gewöhnt sich an alles, dachte ich sarkastisch.

Ich fasste nun auch Severus ins Auge, der beherrscht und ruhig wirkte.

„Schön, dass es dir wieder so gut geht Hermione!“, meinte er mal nicht gehässig oder zynisch, sondern er klang sehr ernst und so nickte ich ihm dankend, lächelnd zu, während ich auf dem Stuhl geschmeidig Platz nahm, den Draco für mich höflich zurecht rückte. Ich saß nun direkt neben Lucius, wie ungewöhnlich, denn normalerweise war dies Dracos Platz, doch dieser nahm auf meiner anderen Seite, neben mir Platz. Lucius begutachtete mich wohlwollend genau und warf dann einen fragenden Blick zu Draco, der jedoch nur kurz erklärte und seinen Vater mit wohlklingender Stimme reizte:

„Ich dachte, du willst sie vielleicht an deiner Seite haben, wenn sie gleich die Strafe über Mutter verhängen soll und außerdem, gefällt dir ihr Kleid heute nicht besonders gut? Ich dachte mir als Dank solltest du heute den exquisiten Anblick besonders aus nächster Nähe genießen. Ich finde es steht dir wahnsinnig gut, Liebling, meine kleine Lady, oder Vater?“

Ich hatte mich Draco zugewandt, weil er mich so ansprach und war überrascht, als er meine Hand ergriff und mir einen zarten, sehr charmanten Handkuss aufhauchte, während er mir verführerisch, tief in die Augen sah, dann wandte er sich jedoch mit ruhiger Miene wieder den beiden Männern zu. Sie hatten uns genauestens beobachtet und mir war durchaus nicht entgangen, dass Severus und Lucius Masken ein klein wenig, wahrlich nur minimal verrutscht waren. Für Außenstehende kaum sichtbar, aber ich kannte sie inzwischen zu gut. Oh, dieses Spiel wurde spannend und nun erregte Lucius aktiv meine Aufmerksamkeit.

„Ja, Hermione, mein Sohn hat absolut Recht, du siehst bezaubernd aus in diesem Kleid, meine Liebste, wirklich eine wahre Freude dich so zu sehen!“, kam sehr gewohnt charmant von dem Aristokraten. „Gerade nach gestern, ist dieser so gesunde Anblick, den du bietest umso erfreulicher!“, meinte Lucius ausgesucht freundlich, fühlte ich mich geschmeichelt und neigte leicht mein Haupt war etwas überrascht, als er seine Hand kurz auf meine legte, sie auf dem Tisch lag und sie streichelte, diese Berührung sandte kleine wohlige Schauer durch mich hindurch und ich musste einmal schwer schlucken. „Mir könnte es gefallen immer einen solch bezaubernden Anblick beim Frühstück neben mir zu haben!“, schmeichelte er weiter, oh dieser Charmeur, er lächelte dabei wirklich charmant, tat es nun Draco gleich, hob genießend langsam meine Hand an und hauchte mir auch einen verführerischen Handkuss auf, doch seine Augen fingen nicht nur meine gebannt ein, nein, sie huschten immer wieder kurz hinunter zu meinen Brüsten. Dann ließ er meine Hand langsam wieder los. Er tat so beherrscht, aber gerade ließ er sich offensichtlich, jedenfalls für mich, doch etwas ablenken. Wirklich sehr schön gefiel mir meine Wirkung die auch auf Lucius hatte, sehr.

Während Lucius mir ungewohnte viele Komplimente machte und dabei seine Augen immer wieder verräterisch über meinen so schön verpackten Leib wanderten, er konnte wohl einfach nicht den Augenkontakt halten, sah ich aus den Augenwinkeln wie Severus unwillig die Arme vor der Brust verschränkte und verachtend eine schwarze Augenbraue nach oben zog. Offensichtlich gefiel ihm Lucius Schmeichelei nicht, doch auch Draco schien das bemerkt zu haben. Er sprach Severus nun an, weswegen auch ich ihn genauer ins Auge fasste.

„Siehst du das etwa anders Onkel? Ich sehe den Unmut in deinem Gesicht, was missfällt dir?“, erklang es gehässig von Draco, als wüsste er das auch Severus mich in unserem Bett bedrängt hatte, aber zum Glück musste ich das nicht gestehen, es wäre mir unangenehm gewesen, aber so wie Draco sich verhielt, ahnte er vielleicht etwas? Aber vielleicht gehörte es einfach nur zu seinem Spiel.

Dracos Miene war ruhig, bewegungslos und er ließ keinen Einblick in seine Gefühlswelt zu, was mir wirklich gefiel, oh, wie gut er doch geworden war und wie leicht er mit den beiden mithalten konnte, sie gerade offensichtlich sogar Vorführte und in ihre Schranken verweisen wollte. Severus grummelte fast schon unverständlich, schlechtgelaunt vor sich hin.

„Was soll das Draco?“, wirkte er wie immer sehr abweisend und wedelte zu mir und meinem Platz, es schien ihn zu stören wo ich saß, oh ja, gerade Severus konnte so pedantisch auf Regeln pochen.

Auch diesmal zeigte Draco keine Regung und antwortete ruhig: „Ich weiß wirklich nicht was dir missfällt Severus. Unser schöne Hermione hier, hat sich wirklich chic gemacht für unsere erlauchte Runde, das muss man doch auch mal würdigen und da sie Mutter bestrafen darf, ist doch momentan ihre Position recht eindeutig. Sie gehört dorthin, wo sie jetzt sitzt und ich mache diesen Platz sehr gerne und absolut neidlos gerade für sie frei, wenn auch nur bis diese Angelegenheit geregelt ist. Es sei denn Vater, du wünscht, dass sie weiterhin zu deiner rechten sitzt.“ Draco erklärte dies nun gewohnt forsch und zeigte seinen Standpunkt, ich hielt mich bisher einfach nur gerade und lauschte der angespannten Runde.

Ich war kurz baff, wie geschickt er jetzt sogar die beiden Männer, die sich sonst so einig waren, gegeneinander ausspielte, noch eine Stufe höher stieg und sie nicht nur in ihre Schranken verwies. Severus, der die normale Ordnung gewahrt haben wollte, aber Lucius schien so gebannt, so ablenkt, wohl auch von mir, dass er dem wohl sehr desinteressiert gegenüberstand und so antwortete er Draco hoheitsvoll.

„Natürlich mein Sohn, ich sehe das ähnlich. Heute hat Hermione wirklich diesen Platz an meiner Seite verdient, denn sie wird das letzte Wort haben was mit Narzissa passiert, danach sehen wir weiter welchen Platz sie haben wird, obwohl nur dir der zu meiner rechten Seite immer zusteht, egal welche Rechte sie in Zukunft bekommt!“, meinte er ruhig und mit bedacht und erhob nun seine Tasse und trank einen Schluck.

Lucius schenkte Draco einen ruhigen, ausdruckslosen Blick und wandte sich mir dann mit einem durch und durch charmantes Lächeln zu, was Severus mit einem Schnauben kommentierte, doch Lucius ließ sich nicht irritieren, beachtete Severus gar nicht und fragte nur lächelnd.

„Kaffee, wie immer meine Liebe?“, meinte er da liebenswürdig.

Ich nickte und Lucius rief eine Elfe, die er anwies mir Kaffee zu bringen. Severus Unmut stand ihm immer noch ins Gesicht geschrieben, aber er hatte sich wohl dazu entschlossen besser nichts mehr zu sagen, presste er seinen Lippen zu einem dünnen, festen Strich zusammen.

Dankend nahm ich die Tasse Kaffee entgegen, die mir Lucius nun reichte und Draco beugte sich leicht zu mir rüber, fragte: „Kann ich dir was Gutes tun Liebling?“, meinte er samtig, seine hellen Augenbrauen gingen kurz fragend in die Höhe und ich ahnte, dass sein Spiel jetzt weiter gehen würde, also lächelte ich ihn auffordernd an und antwortet:

„Aber immer doch, reichst du mir etwas Obst?“ Ich wusste, er verstand, dass ich auf seine unausgesprochene Frage antwortete, denn im nächsten Augenblick spürte ich seine langen, eleganten Finger auf meinem nackten Knie und schließlich die ganze, fordernde Hand, was mich zischend Luftholen ließ. Aber ich fing mich rasch und rückte langsam mit dem Stuhl etwas zurück, tat so, als wollte ich mich einfach zurücklehnen, da ich nicht wirklich hunger hatte oder etwas essen wollte, während Draco mir mit der anderen Hand eine kleine Schale Erdbeeren hinstellte. Ich sah deutlich, dass Lucius Augen zu Dracos Hand auf meinem Bein wanderten und auch Draco erkannte dies, hatte die Aufmerksamkeit erreicht, die er haben wollte und so begann sein Spiel nun richtig und das ließ mich dann doch schlucken. Es war ein gefährliches Spiel, aber das gestern hatte mir wieder einmal spektakulär gezeigt, wie sehr ich das Leben genießen musste, da es einfach zu schnell vorbei sein konnte.

Seine langen, schlanken Finger bewegten sich verspielt auf meiner Haut als er langsam seine Hand immer höher schob, bis er den Saum meines unschuldigen, weißen Kleides erreichte. Ich ergriff währenddessen gelassen eine der Beeren und ließ mir nichts anmerken, während ich genüsslich meine Lippen öffnete und um die große, dunkle Erdbeere legte und hinein biss, mir durchaus bewusst war, dass ein paar Tropfen des Saftes sich in meinem Mundwinkel sammelten. Lächelnd wandte ich mich nach dem ersten Biss an Lucius und lobte in lieblich:

„Die Erdbeeren sind exquisit, eine besondere Sorte? Sie sind so süß, und so erfrischend saftig!“ Ich sah, dass sich sein Blick an dem kleinen Safttropfen festzusaugen schien, der in meinem Mundwinkel hing, er aber auch immer wieder verräterisch die Augen zu meinem Bein wandern ließ, wo Draco gerade in Zeitlupe den Stoff hochschob, für meine Augen blieb da nicht viel Zeit. Leicht fahrig antwortete er deshalb:

„Oh, sie kommen aus unseren Gärten. Nicht wahr, sie sind ganz besonders süß, nimm doch noch eine Hermione!“ Und immer noch konnte er seinen durchbohrenden Blick nicht abwenden. Ich denke, ich konnte es genießen so eine Wirkung zu haben und stellte fest, dass es mir durchaus gefiel, solche Gefühle bei dem werten Männern auszulösen, in diesem Moment fühlte ich mich sehr lebendig, fast schon übermütig.

Genüsslich umfasste ich mit meinen Lippen den Rest der Erdbeere und saugte das kleine Stückchen süßer Frucht von dem kleinen Stielansatz und den Blättern, die die Erdbeere zierten. Andächtig genoss ich dieses zweite Stück, während ich Lucius musterte, der sich offensichtlich nicht abwenden konnte, oder wollte. Oh, das machte wirklich Spaß, doch jetzt war Severus dran. Ich wandte meinen Blick unschuldig zu ihm und ließ langsam meine Zungenspitze über meine saftfeuchten Lippen gleiten, nahm den kleinen Safttropfen in meinem Mundwinkel auf, dabei funkelte ich ihn nur so an, doch leider zeigte Severus immer noch nur seinen Unmut, schließlich hatte er ja nicht diese verheißungsvolle Aussicht, die Lucius genießen durfte, also auf zur nächsten Stufe. Auch Severus würden wir schon noch knacken und aus seiner angeblich so unumstößlichen Kontrolle werfen, das konnte ich, da war ich mir sicher, wusste ich doch wie sehr er mich wieder wollte.

Ich wandte mich zu Draco, wissend, dass meine Wangen sicher immer noch, oder jetzt wieder, leicht gerötet waren, aber gleich würden sie wieder erglühen, wenn er weiter machte. Leise, aber nicht so leise, das die beiden Männer es nicht noch verstehen konnte, raunte ich Draco zu: „Aber doch nicht hier Draco, bitte!“ Ich klang leicht flehend, oh ja, ich war schon immer sehr überzeugend.

Ich sah ein ganz kurzes, zufriedenes Aufblitzten in seinen Augen, offensichtlich spielte ich perfekt mit, denn die Aktion mit der Erdbeere hatte Lucius sicher noch mehr angestachelt und Draco gefiel das. Ja, er würde seine Rache bekommen, bei Lucius ganz sicher, denn diesem würde nach unserem kleinen Spiel nur zu deutlich bewusst sein, was er nicht haben konnte, zumindest nicht mit meiner Zustimmung. Auch wenn ich ihm für meine Rettung abgrundtief dankbar war, hatte ich doch diese Erinnerungsfetzen, die mir sehr wohl gezeigt hatten, das er trotz meines schlechten Gesundheitszustandes mit sich kämpfte, das er mich noch immer wollte, aber wenn wollte noch immer ich die Entscheidung treffen, was ich tat. Und diesem Standpunkt wollte ich Ausdruck verleihen, gerade unter Anbetracht dessen, das er mich noch einen Tag vorher mit einer leidenschaftlichen Vehemenz verhauen hatte, da konnte er ruhig etwas leiden.

Dies war mal wieder ein Spiel mit dem Feuer, eine Gradwanderung am Abgrund, denn Lucius so zu reizen konnte auch nach hinten los gehen, aber wir liebten es doch alle mit dem Feuer zu spielen und es fühlte sich gerade so gut an. Ich fühlte mich so gut, so lebendig und die Aussicht darauf, dass auch ich meine Rache an Narzissa bald kriegen würde, tat ihr übriges.

Draco antwortete ganz ruhig und sanft und mir war durchaus bewusst, dass Severus, auch wenn er es nicht zeigte und Lucius, der offen zeigte, dass seine Aufmerksamkeit voll und ganz uns galt, jedes Wort hören: „Aber, aber mein Liebling, wir sind doch ganz unter uns!“

Ich musste gar nicht spielen, denn ich spürte, wie meine Wangen unter Dracos verlangendem Blick wirklich heiß wurden, noch viel zu präsent war mir das, was er kurze Zeit zuvor mit mir getan hatte. Dass ich kein Höschen mehr trug und unter den sezierenden Blicken der drei Männer feucht wurde, wer könnte es mir da verdenken das ich zumindest ein bisschen so etwas wie Scham zeigte?

Langsam wanderten seine Finger über meine sanfte Haut an der Innenseite meines Oberschenkels immer höher, er hatte den Stoff des Kleides nun langsam bis zur Mitte des Oberschenkels hochgeschoben und begann nun mit seinen langen Fingern zärtlich unter den Soff zu fahren, kitzelte über meine empfindliche sanfte Haut.

Ich löste meinen Blick aus Dracos verlangenden Augen und sah unruhig, unschuldig zu Lucius, versuchte ein entschuldigendes Lächeln, das mir auch gelang. Ich sah, wie Lucius Augen gebannt auf meinen Schoss gerichtet waren, der, lasst euch sagen, gefährlich zu kribbeln begonnen hatte, denn dies war alles sehr erregend für mich, auch wenn er sichtlich versuchte die Kontrolle über sich zu erringen und sich davon los zu reißen, so gelang ihm dies ganz deutlich nicht. Als nun Draco anfing seine Hand unter dem dünnen weißen Spitzenstoff verschwinden zu lassen, ihn ergriffen, um ihn langsam hoch zu schieben, sah ich, wie sich seine Pupillen kurz weiteten und er wieder etwas unter seine emotionslose Maske blicken ließ. Das Verlangen, dass ich zuvor in Dracos Augen so begehrlich gesehen hatte, er dann aber gekonnt wieder versteckt hatte, leuchtete nun genauso intensiv und sehnsüchtig in Lucius ebenfalls grauen Augen auf.

Ein Blick zu Severus verriet mir, dass er immer noch nicht gut hieß was hier passierte, aber nun offensichtlich neugierig war was Draco und ich gerade gemeint haben könnten. Er verließ zwar nicht seine zurückgelehnte, ablehnende Haltung mit den verschränkten Armen, aber ich sah, dass sein Blick beharrlich Dracos Arm folgte, der unter dem Tisch verschwand. Er schien nun zu ahnen, was Draco unerhörtes tat, denn als er es erkannte, sah ich ganz kurz Überraschung in seinem Blick aufflackern, aber er hatte sich sehr schnell wieder total gefangen, präsentierte sich bar jeder Regung und zeigte absolut nichts mehr.

Ich linste nur ganz kurz rüber zu Draco, der nun, als wäre alles ganz normal, einen Schluck Kaffee trank und sich dann Lucius zuwandte.

„Wann gedenkt Mutter zu kommen? Hast du sie nicht auch für 10 Uhr herbestellt?“, erklang es kühl von ihm

Währenddessen spürte ich, dass Dracos Hand, die sich deutlich unter dem Stoff des Kleides abzeichnete, an meinen Innenschenkeln angekommen war und dass gerade als Draco seine Frage an seinen Vater richtete. Ich hatte unbewusst zu meiner Stoffserviette, die noch auf dem Tisch lag, gegriffen und knüllte sie um Haltung bemüht in meiner Hand zusammen. Nun gab ich Dracos fordernder Hand nach und so bewegte ich ganz leicht die Beine, öffnete sie etwas, da ich sie bis jetzt züchtig zusammen gehalten hatte. Meine Brust hob und senkte sich etwas schneller, da ich gerade ganz viel Sauerstoff benötigte, das war ein sehr, sehr heißes Spiel was Draco hier spielte und leckte mir nun über meine Lippen. Ich erleichterte und ermöglichte Draco so überhaupt erst, dass er weiter vor kam, ich war so heiß das ich fast alles getan hätte, wie ich über mich selbst leicht schockiert erkannte. Ich sah Lucius kaum verhohlene Gier in seinen Augen, weil er das Geschehen genau verfolgte und da er erst recht verspätet antwortete, konnten wir noch mehr auf seine momentane Verfassung schließen.

„Ja, sie sollte schon hier sein!“, klang er leicht abgelenkt, schaffte es aber kurz Draco ins Auge zu fassen, der sich dann aber wieder mir zuwandte und flüsterte, so laut dass Lucius und Severus es hören mussten und damit auf mein öffnen der Beine anspielte. „Sehr brav mein Mudblood!“, raunte er heißer, den auch ihn ließ die Situation nicht kalt, wäre auch ein Wunder gewesen, dachte ich sehr zynisch.

Severus Augenbrauen schossen fragend in die Höhe, als er Dracos Lob, das er sanft, mit tiefer Stimme vortrug, hörte und ich lächelte ihn süffisant an. Es schien ihn langsam zu nerven, dass er nicht wirklich wusste was vor ging, keinen Blick darauf werfen konnte und grollend fragte er nun:

„Was wird hier gespielt Draco, sprich endlich! Lucius kann seine Augen kaum von Hermione lassen und deine Hand befindet sich gefährlich unter dem Tisch! Du wirst doch wohl nicht das tun was ich denke!“, knurrte er höhnisch mit erhobener Braue, und blickte auf meine verkrampfte Hand, die die Serviette erwürgte.

Ich sah, wie Draco seinen Blick mit Noblesse auf Severus richtete und dann ruhig konterte. „Wenn du meinst, dass ich meine Hand auf der nackten, zarten Haut des Oberschenkels meiner Freundin liegen habe und gerade überlege ob ich ihn noch weiter hoch wandern lassen soll, dann ja, dann tue ich das was du denkst, das ich tue!“, kam es sehr gelassen von Draco und ich biss mir nach diesen Worten lasziv auf die Lippen, da ich wirklich ein Seufzen unterdrücken musste, als ich Dracos Finger nach diesen Worten auf meiner Haut tanzen fühlte.

Ja, er schaffte es, denn nun verrutschte auch Severus die Maske und sein ungehaltener Blick ging zu mir, doch ich konnte ihn nur von unten herauf scheu anlächeln, was ihn noch mehr die Lippen aufeinander pressen ließ. Er funkelte uns böse aus seinen dunklen Augen an. Lucius jedoch schien aufgrund von Dracos Äußerung kurz wieder bei Sinnen zu sein und mahnte nun mit erhobener Hand:

„Keinen Streit am Esstisch, nicht jetzt! Narzissa kriegt gleich ihre Strafe, darauf sollten wir uns konzentrieren!“ Er schien seine Aufmerksamkeit zwar wieder in die Runde zu richten, aber ich sah, dass seine Augen immer wieder kurz in meinen Schoß schielten, aber er maßregelte Draco nicht für sein so unzüchtiges, verruchtes Tun, höchstwahrscheinlich genoss er es selbst viel zu sehr, die beiden Malfoys spielten halt viel zu gerne.

Severus grummelte ungehalten, erwiderte aber nichts und Draco pflichtete jovial bei: „Ja, Vater, du hast recht!“ Er ließ seine Hand aber wo sie war und ich spürte, dass er nun endgültig die Innenseite meiner Schenkel anstrebte, was ich ihm erleichterte, indem ich meiner inneren Schlampe mal wieder nachgab und noch ein bisschen mehr meine Beine spreizte, wodurch das Kleid noch ein verbotenes Stück mehr hochrutschte, das war mir aber in dem Moment so was von egal. Dies führte dazu, dass Lucius nicht mehr nur aus den Augenwinkeln zu mir sah, sondern mich wieder direkt begehrlich ins Auge fasste. Was tat Draco mit mir, wen er so weitermachte würde ich mich hier einem Fingerfick von ihm hingeben, ging es mir leicht panisch, aber erregt durch den Kopf! Göttin war ich scharf! Ich atmete nun etwas schneller und hörte das Blut gefährlich in meinen Ohren rauschen.

Draco schien nun sein Spiel auf die Spitze treiben zu wollen, denn seine Hand ließ sich nicht beirren wanderte nun langsam, aber zielstrebig auf meine blanke Mitte zu, würde mich gleich dort streicheln, wo seine Finger heute schon gewesen waren. Oh, was für ein kalter Manipulator er doch war, doch mir gefiel dieses Spiel gerade sehr und ich würde mitspielen, so gut wie er es sich nicht mal zu träumen wagte.

Severus hatte sich wieder abweisend zurück gelehnt und beobachtete uns alle genau und wirkte dabei äußerst unwillig, doch Draco ließ sich nichts anmerkten, behielt seine unbewegte, ruhige Miene, während Lucius gleichgültige Maske immer mehr verrutschte und er sein lustvolles Begehren kaum verbergen konnte. Aber eins musste man Lucius lassen, jeder andere wäre sicher schon puterrot im Gesicht geworden oder hätte angefangen zu sabbern, aber er hatte sich so weit unter Kontrolle, das nur aus seinen Augen das pure Verlangen und Gier zu sehen waren und das auch nur für die Menschen die ihn kannten, für alle anderen würde es wirken als wäre er gleichgültig dem Geschehen gegenüber. Ich grinste innerlich hämisch bei dem Gedanken wie es wohl bei ihm unter dem Tisch aussah, ob das Sitzen langsam unbequem wurde und ob wohl Severus den Gedanken noch loswurde wo Dracos Hand war. Wir würden es gleich sicher erfahren.

Ich biss mir erneut auf die Lippen, um nicht auf zu seufzen, als Draco mit seiner Hand nun meine Scham erreichte, dabei fasste Severus mich ins Auge, der mich nun doch interessiert musterte. Draco schien es noch nicht weit genug zu gehen, denn ich spürte, wie sein Daumen gezielt meine Perle fand und kurz begann auf ihr zu kreisen. Oh, dieser Teufel, dabei konnte nicht mal ich ruhig bleiben, wollte es jetzt auch gar nicht, denn genau das wollte er ja von mir, eine Reaktion, die die anderen sehen konnten, würde er es wirklich wagen und mit mir so weit gehen, vor seinem Vater und seinem Patenonkel, wagte ich mich zu fragen? Was für eine bescheuerte Frage, er tat es doch schon! Er war so gut wie dabei, mich hier am Tisch zu befriedigen, ich fasste es nicht, war das Spiel außer Kontrolle geraten, als ich ihn noch fordernder an meinem heißen Fleisch fühlte….

Das meine Wangen mittlerweile stark gerötet sein mussten, war mir klar, meine hocherregten Brustwarzen rieben über den nun viel zu rauen Stoff und ich hatte die Befürchtung noch auszulaufen, wenn ich nicht bald Erleichterung finden würde. Noch immer hielt mich Severus fixierend im Blick, aber mein Anblick musste sich geändert haben, denn er hatte sich nun leicht vorgebeugt und sah mir funkelnd entgegen, meine Erregung musste aus meinen Augen leuchten und sie nahm Severus scheinbar gefangen. Dracos Stimulierungen wurden intensiver und ich konnte ein leise Aufstöhnen nicht mehr unterdrücken, was, wie ich nur aus den Augenwinkeln sah, Lucius Gesichtszüge entgleisen ließ und ihn zu einem leisen, aber plötzlichen Luftholen veranlasste. Ja, er hatte sich nicht mehr im Griff, wirklich, so viele Gefühle zeigten Malfoys nicht, dann schloss ich gequält meine Augen, aber irgendwie auch genießend, legte den Kopf leicht in den Nacken. Ich musste feststellen, sobald ich meine Augen schloss, konnte ich ausblenden, dass wir nicht alleine waren und nur noch spüren, wie Draco mich befriedigen wollte. So abgeschottet konnte ich nicht verhindern, dass ich erneut stöhnte und diesmal deutlich lauter.

Ich musste den Männer an dem Tisch eine gute Show bieten, so wie ich mich meiner eigenen Lust hingab, dass sie nichts zu Draco sagten und ihn zurechtwiesen, zeigte nur wie unaufmerksam und abgelenkt sie inzwischen waren.Draco sprach mich nun, nachdem mein zweiter Stöhner verklungen war an und meine Lieder klappten wieder auf mein Kopf fuhr herab, ich wandte mich mit erhitzten Wangen zu ihm, als er ruhig tadelte: „So ein ungezogenes Mädchen, und das hier am Tisch. Nein, nein!“ Ich landete unsanft in der Realität, dass wir doch nicht alleine waren und fühlte drei sehr gierige Augenpaare auf mir liegen.

Langsam schüttelte Draco den Kopf, hielt mich dabei im Blick und ich ihn, während er noch einmal liebkostend mit seinen Fingern durch meine Spalte fuhr, die, angeregt durch unser Spiel, das mich nicht kalt ließ und als Nachwirkung des Spieles in unseren Räumen, schön feucht war. Ich sah aus den Augenwinkeln, dass Lucius nun offen und ohne auf Severus zu achten, nach unten stierte und beobachtete, wo sich Dracos Hand befand.

Zu meinem maßlosen Erschrecken, dass ich jedoch verbarg, spürte ich nun, wie er einen Finger in mich gleiten ließ, ihn dann jedoch schnell wieder heraus zog. Ein kurzes seufzen konnte ich jedoch nicht unterdrücken, das meine leicht geöffneten Lippen entwich, als er nun begann seine Hand langsam, aber beharrlich zurück zu ziehen, da dies bedeutete, ich bekam meine Befriedigung nicht. Ich bedauerte dies, ich wagte nun keinen weiteren Ton von mir zu geben und harrte gespannt dem kommenden.

Lucius folgte mit seinem Blick offensichtlich Dracos Hand und bekam deutlich große Augen, als dieser die Hand soweit gehoben hatte, dass er sie sehen konnte und die Feuchtigkeit an seinen Fingern deutlich glitzerte. Auch Severus Maske fiel nun ganz, ungläubig, entsetzt blickte er auf Draco, der nun mit der anderen Hand in seinen Robe fasste, meinen äußerst knappen Spitzenslip heraus zog und ohne eine Emotion zu zeigen über seinem Zeigefinger hängend zu mir rüber reichte, sodass Lucius und Severus deutlich sehen konnten, um was es sich handelte und dann erklärte: „Ich denke, denn solltest du tragen Liebling, so kannst du doch nicht rumlaufen!“ Meine Wangen erglühten nun eindeutig in einem satten heißen Rot, wie ich fühlte, oh man, war Draco ein Teufel, er konnte ihnen doch nicht so sagen, dass ich nackt war…ich meine also!!! Er hatte seinen Finger am Tisch in mir gehabt, ich war sprachlos, war wohl auch besser so, mein Verstand war noch leicht umnebelt.

Er ließ ihn galant von seinem Finger in meinen Schoß gleiten und ergriff dann eine der Beeren mit der Hand die die Spuren meiner Lust trugen und führte sie an meine Lippen. Ich öffnete sie sofort willig und umschloss dabei auch seine Finger und konnte somit wieder mich und den Saft der Beere schmecken. Ich hörte in dem Raum keine Geräusche mehr, als ich dies so erotisch wie möglich Tat, außer den tiefen Atemzügen der Männer, während ich lasziv abbiss. Draco zog die Hand zurück, nahm seine Servierte und entfernte damit die Spuren meiner Lust unbeteiligt von seinen Fingern um sich dann seinem Frühstück zu widmen, als wäre nichts gewesen.

Doch Lucius und Severus stießen zischend die Luft aus, die sie bei dem Anblick angehalten hatten, während Draco so ruhig und unbeteiligt, gleichgültig preis gab, dass ich kein Höschen trug und wie sie ja hatten sehen können, auch keinen BH. Somit wussten sie also jetzt, dass ich nackt war unter dem dünnen Kleidchen. Ich setzte ein gespielt verschämtes Gesicht auf und musterte die beiden Männer unschuldig und konnte nun bei beiden deutlich ihre Gefühle im Gesicht ablesen. Sie schafften es nicht, sich so schnell zu fangen, einfach herrlich, in ihren Hosen musste es wohl bedenklich eng sein, wenn sie so tief blicken ließen, während Draco ruhig dasaß und in ein Brötchen biss, dann in die Runde sah und ohne Regung fragte:

„Ist irgendwas, ihr beide seit so ruhig seit einigen Minuten, so kenne ich euch beim Frühstück nur wenn ihr die Zeitung lest, also, was ist?“ Keiner der beiden antwortete auf seine Provokation, denn sie waren noch immer damit beschäftigt mich an zu starren, aber auch ich wendete mich nun meinem Frühstück zu, ignorierte gekonnt den Spitzenslip, der noch auf meinem Schoß lag, und aß weiter meine Erdbeeren.

Schließlich, nach einigen Minuten des Schweigens, in denen Draco genüsslich gefrühstückt hatte, Lucius und Severus sich nach und nach wieder unter Kontrolle hatten und ihre Masken wieder saßen und ich noch ein paar Erdbeeren gegessen hatte, holte Draco zum nächsten Schlag aus. Ich wundere mich wirklich das Lucius nichts sagte, zu dem was Draco hier mit mir vor seinen und Severus Augen abzog, aber wie so oft konnte ich nur denken, wir waren halt nicht normal und Draco hier hatte das Spielen, wenn von diesen beiden hier gelernt. Also machte es anscheinend nicht nur mir Spaß mich auszuleben. Die nächste Phase begann, als Draco betont geräuschvoll seine Tasse auf der Untertasse absetzte, was Lucius und Severus erstaunt zu ihm herüber blicken ließ. Mein erster Gedanke war, es passte ihm vielleicht auch nicht, dass sie nichts sagten, uns das so tun ließen, ohne auch nur groß eine Regung zu zeigen unser Spiel jetzt doch so übergingen und einfach zur Tagesordnung übergehen wollten. Vielleicht?

Ich hatte durchaus bemerkt, dass Lucius Blick noch immer verstohlen hin und wieder zu mir gegangen war, was wohl in seinem Kopf vorging, doch da seine unbeteiligte Maske wieder saß, konnte ich es nicht erkennen. Draco wandte nun den Kopf zu mir und auch ich musterte ihn fragend. Deutlicher Unmut war in seinen sturmgrauen Augen zu sehen, kalt und arrogant fuhr er mich nun an: „Warum liegt der Slip immer noch in deinem süßen Schoß? Du sollst den anziehen und nicht so hier rumsitzten, so nackt, das gehört sich nicht für eine Malfoy!“

Seine kalte Stimme war wie ein Schlag ins Gesicht für mich, nachdem wo er seine Hand vor kurzem gehabt hatte. Sein Blick lag drohend und hart auf mir und ich musste leicht schlucken, auch wenn ich wusste, dass es nur gespielt war, überraschte mich sein Ton und Befehl an sich doch sehr. Was hatte er jetzt noch vor, fragte ich mich mit einem mulmigen Gefühl, hatte es nicht schon gereicht, dass er mich vor ihren Augen so scharf gemacht hatte und ich nun feucht dasaß, ohne Aussicht auf Befriedigung und das dies Severus und Lucius nur zu genau wussten? Ich musterte ihn fragend und harkte nach: „Wie, hier, jetzt?“ Er nickte nur ungeduldig und erklärte kompromisslos hart:

„Natürlich jetzt, wann denn sonst, wenn ich wollte, dass du ohne Höschen rumrennst, hätte ich ihn dir wohl kaum zurückgegeben, also zieh ihn an, aber flott!“ Wie gebannt starrte ich ihn an, das konnte er doch nicht ernst meinen, denn um den Slip an zu ziehen, würde ich mich gefährlich entblößen müssen, das wollte ich wirklich nicht und so war ich versucht den Kopf zu schütteln.

Aus den Augenwinkeln sah ich das Severus und Lucius uns nun wieder sehr gespannt beäugten und wie ihre Blicke zwischen uns hin und her gingen. Ich reagierte Draco wohl nicht schnell genug, denn er erhob sich jetzt griff zielstrebig in meinen Schoß und nahm den Slip an sich, dann befahl er: „Steh auf Hermione, du willst nicht auf mich hören, willst weiter so nackt hier am Tisch sitzen? Aber wahrscheinlich willst du mich wohl nur weiter reizen, komm mit, du kannst gerne haben, was du von mir willst, jetzt und hier!“

Ich bekam große Augen, was hatte er vor? Er hielt mir fordernd seine Hand hin, die ich trotz allem vertrauensvoll ergriff. Seine Miene war entschlossen und ausdruckslos, selbst in seinen Augen konnte ich gerade nichts lesen. Mich nervte die Situation, weil ich noch nicht erkennen konnte, was er vor hatte, denn dass er Lucius und Severus erneut reizen wollte, war mir klar, aber nicht wie. Dass ich kein Höschen trug, wussten sie doch mittlerweile zu genüge. Auch die beiden Männer schiene überrumpelt von Dracos Aktion.

Er zog mich hoch und dann unbarmherzig hinter sich her, ich konnte die fragenden und verwirrten Blicke der beiden Männer am Tisch förmlich in meinem Nacken spüren. Während wir an der Tür vorbei kamen, durch die wir den Salon betreten hatte, drehte sich Draco im gehen halb um und rief zu seinem Vater und Severus zurück: „Ihr entschuldigt uns kurz!?“

Es klang wie eine Frage, doch seine Tonlage zeigte, dass es keine Frage sein sollte. Ich wollte ihn fragen was das sollte begann mit.

„Aber Draco…!“ Doch er unterbrach mich herrisch, funkelte mich kalt an und befahl: „Jetzt nicht!“ So herrisch hatte er auch vor wenigen Sekunden mit mir gesprochen, als er verlangte dass ich den Slip anziehen sollte, den er nun in Händen hielt. Ich hörte, wie Lucius hinter uns herrief: „Was wird das Draco!?“ Er klang nicht erfreut oder neugierig, sondern befehlend und ungehalten und hätte Draco mich nicht so vehement hinter sich her gezogen, wäre ich stehen geblieben und hätte mich umgewandt, aber er tat es nicht, zog mich einfach weiter. Nun hörte ich auch Severus ungehalten rufen: „Draco ich verlange eine Erklärung!“ Doch auch diesmal reagierte Draco nicht.

Er steuerte weiter zielstrebig auf eine kleine Tür am anderen Ende des Saales zu, öffnete diese schließlich und zog mich in einen kleinen Salon. Er schloss die Türe nicht hinter uns und zog mich trotzdem, obwohl ich mich noch leicht wehrte, unnachgiebig weiter auf einen runden, etwas größeren Tisch zu.

Kurz vor dem Tisch blieb er stehen, platzierte mich unwirsch vor sich und schob mich dann fordernd rückwärts auf den Tisch zu, während er in einem stürmischen Kuss über mich her fiel. Ich begann erneut zu protestieren, versuchte ihn weg zu drücken, denn so langsam kam mir eine beängstigende Idee, was er vorhaben könnte, doch nein, das würde nicht mal er tun. Er löste sich aus dem Kuss und ich blickte ihn an und sah die Entschlossenheit in seinen Augen, während er mich weiter rückwärts auf den Tisch zuschob und nun begann mein Kleid an zu heben, es mir grob über die Hüften schob.

Ich versuchte es erneut: „Draco, was…!“ Er schüttelte energisch den Kopf und erklärte rau: „Ich will aus diesem kleinen, süßen Mund in den nächsten Minuten nur stöhnen und lustschrei hören, mehr nicht! Hast du verstanden?“ Er hob währenddessen eine Hand und ließ liebkosend seinen Daumen über meine Lippen gleiten. Oh, doch, er würde genau das tun, was ich befürchtete. Ich konnte es nicht fassen, er wollte mich vögeln während sein Vater und Severus nebenan saßen und die Tür war nicht mal richtig zu, ich meine das war doch nicht sein ernst? Was sollte ich tun, einen Aufstand proben und Dracos Rache zerstören? Mich selbst um meine Befriedigung bringen, die ich nach der heißen Show dringend benötigte?

Und so traf ich meine Entscheidung und nickte ergeben, konnte ja eh nichts gegen ihn tun und außerdem war die Aussicht auf Befriedigung auch irgendwie anregend und mein persönlich größtes Problem. Ich hatte den Tisch nun erreicht und er hob mich an der Taille leicht hoch, sodass ich wenige Sekunden später mit meinem nackten Po auf dem kalten, polierten Holz saß, was mich zischend die Luft ausstoßen ließ.

Ohne inne zu halten glitten seine Hände zielstrebig zu meinen Schultern, streiften die Träger meines Kleides rasch herunter und legten wenig später meine noch immer erregten Brüste frei, denen er sich ganz kurz mit seinen Händen widmete, sich hinab beugte und meine harten Knospen nacheinander mit seinen Lippen umschloss, kurz hineinbiss, dabei stöhnte: „Oh ja, daran hab den ganzen Weg über denken müssen!“ Ich konnte ein wimmern nicht unterdrücken. Er löste seine Lippen von meinen Brüsten und eine Hand glitt bestimmt auf meinen Brustkorb, zwischen meine Brüste. Er drückte mich nach hinten auf den Tisch, sodass ich mich hinlegen musste, während ich sah, dass seine andere zu seiner Hose ging, die er geschickt öffnete und sie kurz darauf zu Boden fiel. Seine Shorts folgten umgehend und ich sah seine große, harte Erregung zwischen meinen Beinen aufragen. Oh ja, ihn hatte sein Spiel ganz und gar nicht kalt gelassen.

Ein vorfreudiges Grinsen zierte seine Lippen, als er bestimmt unter meine Knie griff und meine Beine an seinen Oberkörper lehnte, meine Hüfte mit seinen Händen ergriff mich an die Tischkante zog und fast schon schraubstockartig festhielt. Rau flüsterte er: „Du wirst es genießen und du weißt, du kriegst deinen Höhepunkt, also sei schön brav! Ich sorge doch immer dafür, dass du deinen Spaß hast, meine kleine Lady!“

Ich konnte nur nicken, war gespannt vor Erwartung und erfüllte wohl ganz seine Wünsche, als ich erregt aufstöhnte, als er sich schnell und hart in mir versengte, mit seiner ganzen Länge ohne Vorwarnung in mich eindrang und mich komplett ausfüllte. Oh ja, das fühlte sich so gut an und ich war so bereit dafür, lechzte danach ihn hart und schnell zu spüren und dass er tief aufstöhnte, als er in mich eindrang, stachelte mich noch weiter an.

Doch mir war immer noch zu bewusst, dass die Männer im Nebenzimmer uns sehr deutlich würden hören können und schon bei seinen nächsten, doch sehr anregenden und tiefen Stößen, biss ich mir auf die Lippe, um nicht weiter zu stöhnen oder zu schreien, es reichte doch, dass sie wussten, was wir taten. Mussten sie denn auch noch mehr hören, ich meine sie wussten, das mich Draco hier nahm und ahnten sicher, dass er mir seinen Schwanz bis zum Ansatz tief in mich steckte, wie peinlich und wie erregend dieser Gedanke doch war, befand ich mich in einer Zwickmühle zwischen Scharm und Lust gefangen.

Ich sah etwas Unbestimmtes in seinen Augen funkeln, als er bemerkte, dass ich mir auf die Lippen biss, mir jeden Ton verbot, während er sich mit solcher Vehemenz in mich drängte, das es schon fast schmerzte. Er erhöhte ungehalten sein Tempo, stieß nun wirklich hart, fest und schnell in mich, was mir, angesichts dessen, dass ich den ganzen Morgen über immer mehr von ihm erregt worden war, sehr gefiel, aber ich konnte und wollte dies nicht laut zeigen. Unwirsch schüttelte er nun seinen Kopf und ich hielt ihn weiter fest im Blick, genauso wie er mich. Ich spürte daher nur, wie sich eine Hand von meiner Hüfte löste und wenig später sein Daumen auf meinem Zentrum der Lust lag und er begann es bestimmt und fordernd zu stimulieren, was dazu führte, dass ich im ersten Augenblick nicht mehr still sein konnte, zu intensiv waren die Gefühle plötzlich. Ich stöhnte wohlig und erregt auf, was ein zufriedenes, sehr diabolisches Grinsen auf sein Gesicht zauberte, doch dann verbat ich mir wieder jeglichen Laut. Aber ich konnte es nicht unterdrücken, dass meine Hände zu meinen Brüsten wanderten und meine sehr erregten Nippel massierten. Doch laut sein wollte ich keinesfalls mehr, es reichte doch wirklich schon, dass sie wussten, dass er mich hier vögelte, sie musste doch nicht jeden Stoß auch noch hören!

Ich wollte nicht stöhnen, doch Draco schien mein Verhalten gar nicht zu gefallen, er unterbrach seinen schnellen, fast schon unbarmherzigen Rhythmus und sein eigenes wollüstiges Stöhnen stoppte kurz. Ich fühlte, dass er seine Hände von meiner Hüfte löste und sie wenig später unsanft meine Brüste ergriffen. In seinen Augen loderte neben dem begierigen Verlagen jetzt Wut, fast schon Zorn auf und er beugte sich schnell zu mir herab, dann zischte er, deutlich von unterdrückter Wut gezeichnet: „Ich habe dir doch gesagt was du tun sollst, gehorche! Ich weiß, dass es dir gefällt, also zeig es auch. Es würde mir wirklich leidtun, wenn ich dich bestrafen müsste. Wenn du nicht gehorchen kannst, dann muss ich dich wohl doch vor ihren Augen ficken! Du gehörst mir, das dürfen sie nicht vergessen!“, meinte er sehr eindringlich und ich war erstaunt, vor ihnen? Nun ich wusste ja, das Draco es nicht fremd war, Sex vor den Augen vor anderen Menschen zu haben, auch nicht vor Lucius oder Severus, aber er tat dies nie freiwillig, dennoch bei mir wirkte diese Drohung doch Wunder, denn egal was ich bisher schon alles getan hatte, das gehörte nicht dazu und verdammt so sollte es auch bleiben, das Spiel hier war das höchste der Gefühle….

Ich sah den Zorn in seinen Augen, aber auch, dass es ihm wirklich leidtun würde, aber ich konnte ihn und seine Drohung gerade nicht wirklich einschätzen, nur das er dies wirklich nicht tun wollte, und ich auch nicht, nein auf gar keinen Fall. Nun konnte ich nicht mehr anders, ich nickte devot und ergab mich in mein Schicksal, dann würden sie halt doch hören, wie sehr er mich antrieb und erregte. Als er meine Aufgabe erkannte, schenkte er mir ein sehr schönes und zufriedenes Lächeln, küsste mich kurz und zärtlich auf den Mund, doch schon Sekunden später zerstörte er diese Sanftheit wieder. Bevor er seine Hände von meinen Brüsten löste, kniff er mir wenig sanft in die sensiblen, aufgerichteten Knospen, was mich schmerzlich und erschrocken aufschreien ließ und sein Lächeln in ein breites Grinsen verwandelte. Seine Hände fanden wieder meine Hüfte, die er sehr feste umschloss, seine Finger gruben sich fast schon schmerzhaft in mein Fleisch, seine Lippen fanden kurz meine geschundenen, aufgerichteten Knospen und umschlossen sie liebevoll, doch er löste sich schnell wieder von ihnen, richtete sich auf, nur um dann übergangslos wieder in seinen harten, stoßenden Rhythmus zu verfallen.

Ich ließ meinen Gefühlen jetzt freien Lauf, stöhnte und schrie sogar leise, während er mich immer weiter heftig nahm, seine Lust dabei genauso laut hinausstöhnte, fast schon untypisch für ihn, aber ich genoss es ihn so unbeherrscht in mir zu erleben.

Ich spürte deutlich, dass ich bei diesem Tempo, seinen geschickten Bewegungen und da ich zuvor schon so erregt gewesen war, sehr schnell kommen würde und ich nahm an, ihm würde es ähnlich gehen.

Schon nach wenigen, weiteren, heftigen und tiefen Stößen, begann mich die Welle meines Orgasmus zu überrollen und hatte ich vorher noch an die offene Tür und die Männer im Nachbarraum ganz entfernt denken müssen, so verlor ich dies nun endgültig aus den Augen, gab mich nur noch meiner Befriedigung hin und hielt mich auch nicht zurück, als ich meine Lust hinaus stöhnte und keuchend rief: „Oh, jaaa, Draco!“ Ich genoss einfach nur die immer wieder überschwappenden Wellen der Befriedigung, wie mein Körper erzitterte und sich die Muskeln meines Unterleibes rhythmisch zusammen zogen und ich schloss genießend die Augen, hörte und fühlte so auch nur, dass mein Höhepunkt auch Draco über die Klippe springen ließ und er mit einem lauten, tiefen Stöhnen und einigen letzten, heftigen Stößen tief in mir kam, sich tief und heiß in mir ergoss.

Ich ließ die Augen geschlossen, gab mich noch ein paar Sekunden der Vorstellung hin, dass wir es einfach aus purer Lust getan hatten und dies nicht sein Spiel war und wir nicht gleich Lucius und Severus unter die wissenden Augen treten mussten und er sein Spiel zuende bringen würde, doch leider konnte ich nicht ewig so liegen bleiben.

Ich spürte, wie er sich langsam von mir löste, er meine Beine ohne Hast hinab sinken ließ und sich aus mit zurück zog. Sein Atem ging hörbar schneller und dann spürte ich seine Hände, die nun sanft und zärtlich waren, an meinen Beinen, fühlte, dass er mir den Slip überstreifte. Ich öffnete die Augen und sah in seine, die mich warm anlächelten.

Er hatten den Slip bereits so weit hoch geschoben, wie es bei meiner Position möglich war, hatte sich selbst wieder angekleidet und hielt mir nun auffordernd beide Hände hin, die ich ergriff.

Mit einem kleinen Hüpfer sprang ich vom Tisch und landete vor ihm. Er löste seine Hände von meinen und zog nun meinen Slip komplett hoch, sah mir währenddessen unentwegt tief in die Augen, unterdessen schob er ihn liebevoll an die richtige Stelle, zog mein Kleid wieder herab und strich es glatt. Dann ließ er seine Hände sanft über meine Hüften, Taille und meine noch nackten Brüste gleiten, streifte sie sanft und zärtlich mit seinen Händen und lächelte zufrieden und richtete auch hier mein Kleid wieder, zog mich an. Als letztes legte er mir seine Hand in den Nacken, zog mich bestimmt aber liebevoll zu sich heran, während er sich leicht zu mir herab beugte und küsste mich dann intensiv und sanft. Er löste sich von mir und ich öffnete die Augen wieder, er blickte mir tief in selbige und wisperte inbrünstig: „Danke!“

Ich wusste, es bedeutete ihm viel, dass ich mit gespielt hatte, er nicht hatte zu anderen Mitteln greifen müssen, denn er wollte mir weder weh tun noch mich erniedrigen, aber er musste seine Position und seine Ansprüche klar machen, konnte sich nicht von seinem Vater oder Severus hintergehen oder auf der Nase herum tanzen lassen. Nur er hatte ein Anrecht auf mich, dass mussten sie unter allen Umständen respektieren und genau das wollte er ihnen klar machen, denn auch für mich würde es in dieser Familie einfacher sein wenn sie meine Position an Dracos Seite akzeptierten und respektierten. Aber ich glaubte nicht, dass sie darauf Rücksicht nehmen würden, wenn es sie überkam und Draco auch nicht. Und ich glaube er wollte ihnen vor Augen führen das er Erwachsen war, ein Mann mit dem sie unter allen Umständen zu rechnen hatten.

Noch während ich ihm tief in die Augen sah und leicht zur Antwort nickte, zog er seinen Zauberstab und richtete mit einigen Sprüchen unser Aussehen wieder, reinigte uns und fuhr schließlich sowohl mit seinen Händen als auch mit dem Zauberstab durch meine Haare, sodass sie wohl wieder ordentlich lagen.

Als er mit allem zufrieden zu sein schien, steckt er den Zauberstab weg, ergriff meine Hand und wandte sich zum gehen, zurück in den Salon, in dem Lucius und Severus saßen. Während wir auf die Tür zuschritten wisperte er: „Auf in die letzte Runde, der Sieg gehört uns!“

Wir betraten gleichzeitig den Saal und ich versuchte aus Severus oder Lucius Miene etwas zu lesen, doch die beiden Blicken uns kalt und betont gelassen entgegen und als ich meinen Blick zu Draco hob, sah ich, dass er den gleichen kalten Ausdruck im Gesicht hatte, doch waren seine Wange noch leicht gerötet, erhitzt von dem was wir getan hatte und meine sicher auch.

Er dirigierte mich zielstrebig zurück zu dem Platz, auf dem ich zuvor gesessen hatte, doch kurz bevor wir Lucius und Severus erreichten, kurz bevor wir so nahe waren, dass Lucius wohl angefangen hätte zu sprechen und sicher Draco angefahren hätte, hielt er an und zog mich energisch zu sich. In seinen Augen konnte ich diesmal nichts erkennen, seine Maske saß perfekt, was mich unruhig schlucken ließ, was kam denn jetzt noch, er hatte doch schon zu genüge gezeigt, dass ich nur ihm gehörte.

Wir gelangten in die Nähe des Tisches und Draco stoppte seine schnellen Schritte, drehte sich zu mir und zog mich besitzergreifend an seine Brust. Energisch fuhr mir mit beiden Händen in meine Haare und zog meinen Kopf zu sich heran, hauchte mir einen sanften Kuss auf die Stirn und trat zurück, maß mich hart und erklärte: „Vergiss nie, mein Mudblood, du gehörst MIR!“ Mir verschlug es kurz die Sprach, so wechselhaft wie er gerade wieder war. Einerseits sanft, andererseits hart und befehlend.

Nun wandte er sich wieder von mir ab und fasste Lucius und Severus hart ins Auge, während er weiter eine Hand an meiner Hüfte hatte und erklärte: „Vergiss nie, du gehörst nur MIR!“ Er wandte sich wieder zu mir, schenkte mir ein kurzes Lächeln und fragte mich dann: „Und, hat es dir gefallen mein Liebling? Hattest du deinen Spaß wie du es dir gewünscht hast?“ Ich funkelte in freudig an, verstand nur zu gut was er wollte, denn noch mal zu betonen, dass ich dies freiwillig tat, war ihm sicher wichtig und bis auf das Laut sein, hatte ich es sehr bereitwillig und gerne getan. Ich nickte und schlang nun meine Arme um seinen Hals, während ich leicht heiser antwortete: „Oh ja, mein Pureblood, ich hatte meinen Spaß mit dir Spiele ich doch immer wieder gerne!“ Er küsste erneut sanft meinte Stirn, doch dabei wurden wir von Severus unterbrochen, der vor sich hin grummelte. Wir traten auseinander und wandten uns dem Esstisch und den beiden Männern zu.

Severus hatte sich wieder zurück gelehnt, verschränkte nun die Arme vor der Brust, seine Miene war wieder unfreundlich und missgelaunt grummelte er: „Wir haben´s verstanden Draco, könntest du bitte mit diesem lächerlichen Schauspiel aufhören! Du bist ja schlimmer als dein Vater! So erschreckend melodramatisch!“, beschied Severus sarkastisch aber das Glimmen seiner Augen zeigte, wie gerne er an Dracos Stelle gewesen wäre.

Auch Lucius hatte sich mittlerweile wieder komplett unter Kontrolle, hatte deutlich begriffen was Draco wollte und erhob sich nun langsam, während er uns musterte. Er applaudierte langsam und erklärte kalt:

„Ich bin stolz auf dich Sohn, du hast bei einem Meister gelernt und bist auf dem besten Wege selbst einer zu werden und ich habe durchaus verstanden, dass du uns in die Schranken weisen wolltest, mir klar machen, dass ich zu weit gegangen bin. Du hast deinen Standpunkt klar gemacht, nun setzt dich! Es reicht eindeutig, das war wirklich grenzwertig Draco, das weißt du! Diese Spielchen müssen jetzt aufhören, Narzissa ist gerade wichtiger!“ Diesmal gehorchte Draco ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, denn es war nur zu deutlich, Lucius war wieder ganz da, er war jetzt der Patriarch, der befahl und diesem Befehl musste er folgen. Seine Stimme war kalt, drohend und herrisch, das duldete keinen Wiederspruch. Lucius hatte das Zwischenspiel wohl in gewisser Weise zumindest einen Teil auch genossen, aber nun war ihm wohl nicht mehr nach Spielen. Offenbar hatte unser Intermezzo im Salon selbst seine Freude an dem Spiel überreizt.

Auch ich begab mich zurück zum Tisch, wo Draco mir erneut den Stuhl zurecht rückte. Ich ließ mich ergeben und langsam auf den Stuhl sinken, blickte Lucius an, der mich nun fest im Blick hatte mit seinen graublauen Augen, die Dracos so ähnelten und nun genauso hart dreinblickten, wie Draco es getan hatte, als er mir befohlen hatte den Slip an zu ziehen.

„Nun Hermione, ich hoffe, dir ist bewusst wie sehr ich dir entgegen komme, da ich dir die Ehre gewähre Narzissa zu bestrafen!“ Ich nickte unterwürfig und erklärte ruhig, freundlich.

„Ja, Lucius und ich danke dir dafür!“, kam es brav von mir.

„Gut! Gut, ich will nur, dass du weißt, dass das etwas Außergewöhnliches ist“, erklärte er kalt aber jetzt mit entspannter Miene.

Ich nickte erneut ergeben und erklärte erneut: „Sicher Lucius, mir ist das bewusst!“

Nun lächelte er ganz leicht und führte mir lauernd vor Augen: „Und ich denke, du stehst noch tief in meiner Schuld, da ich dich gerettet habe. Ich meine, mit Draco bin ich quitt, da ich mich nicht an mein Versprechen gehalten habe. Ja, Draco, ich sehe, dich überrascht, dass ich das so sehe, aber genau darauf hast du doch gehofft, nicht wahr. Ich habe durchaus verstanden das du mir vorgeworfen hast, mein Wort dir gegenüber würde nichts mehr gelten, aber du weißt, ein Wort innerhalb der Familie gilt und ist heilig, daher sehe ich deine Schuld als getilgt an. Ich stehe zu meinem Wort dir gegenüber Sohn!“ Draco hatte nur sehr kurz gezeigt, dass ihn Lucius Worte überraschten, dann hatte er es wieder tief verborgen und antwortete nun ruhig: „Danke Vater, dass beruhigt mich!“ Ja, wir hatten eindeutig den Nerv bei Lucius getroffen mit unserer Aktion.

Lucius nickte seinem Sohn huldvoll zu und wandte sich nun wieder an mich, ein leicht fieses Grinsen auf den Lippen: „Nun aber wieder zu dir, meine Liebe. Weißt du schon wie du deine Schuld zu bezahlen gedenkst?“

Ich musste nun doch unwohl schlucken, dass er so offen eine Begleichung der Schulden fordern würde und dass schon heute, am Morgen nach meinem Beinahe Tod, hatte ich nicht erwartet. Ich riss mich zusammen und versuchte nicht eingeschüchtert zu klingen, als ich antworten wollte, doch Lucius erhob gebieterisch seine rechte Hand und wedelte damit kurz vor mir herum, bevor er erklärte: „Denk darüber nach, du brauchst es mir nicht jetzt zu sagen, aber vergiss nicht, ich erwarte, dass du deine Schulden begleichst!“

Ich nickte und lächelte freundlich, war erleichtert, dass er jetzt keine Antwort erwartete und als ich mich dafür schon bedanken wollte, wie es sich gehörte, da er mir einen Aufschub gewährte, hörten wir wie hinter uns die Flügeltür aufschlug. Oh, Narcissa war also da. Wir wandten alle unsere Köpfe in ihre Richtung und folgten mit unseren Blicken der Furie, die nun den Saal stürmte.
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queenie
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BeitragThema: Re: Kapitel 117-118   Do Feb 09, 2012 3:54 am

118. Narcissas Ende!


Sie schritt herrisch um den Tisch herum. Sie trug ein rosafarbenes weitwallendes Seidenkleid das ihre schlanke Figur betonte und hatte die Haare streng nach oben gesteckte und schien kurz irritiert, da ich neben Lucius saß, aber sie fing sich schnell wieder.

Ununterbrochen fühlte ich ihren, beobachtenden, wütenden, stechenden Blick aus ihren blauen Augen auf mir. Ich mochte diese Frau nicht, es war heute der Tag nach dem Anschlag und sie wirkte verhärmt und ich wusste, Hass war ein zu mildes Wort um ihre Gefühle für mich zu be-oder auch zu umschrieben, aber ich konnte sie beruhigen, ich mochte sie auch nicht. Sie konnte es wohl gar nicht fassen, dass ich lebte, dass ich ihren feigen Anschlag überlebt hatte und so schenkte ich ihr einen feindseligen, ihr in Boshaftigkeit in nichts nachstehenden Blick.

Okay, das hier für sie was faul war und sie dies erkannte, war mir klar, so wie sie mich taxierte. Wir harrten alle schweigend bis sich Narcissa neben Severus, als nächstmöglichen Sitzgelegenheit, niedergelassen hatte und sie blickte arrogant und mit hocherhobenen Haupt durch die Gegend, und meine Gefühle würden wohl überbrodeln, wenn Draco mich nicht gerade so wirkungsvoll befriedigt hätte.

Als sich Lucius ihr nun mit steinerner Miene zu wandte und sie neiderstarrte und dann seine Stimme erhob:

„Narcissa, wir wissen ja alle, das du gestern versuchte hast gegen meinen ausdrücklichen Wunsch etwas zu tun, was du nicht hättest tun dürfen!“, Er fuhr sie mit kaltem Ton an und sie presste wütend die Lippen zusammen und starrte ihrem Mann hasserfüllt in die Augen.

„Wie kommst du darauf Lucius, das ich der Mudblood Dirne nichts tun dürfte, sie verschandelt das edle Haus der Malfoys!“, hauchte sie eisig und streifte ihren Sohn mit einem abgrundtief verachtenden Blick.

„Ich kenne dich nun schon leider viel zu lange Narcissa, du weißt das es mein ausdrücklicher Befehl war dich von ihr fernzuhalten, was ist daran nicht zu verstehen? Sie gehört zur Familie Narcissa und sie gehört zu Draco, daran wirst du nichts ändern und du weißt, du hast eine Strafe zu erwarten für deinen feigen Anschlag auf ein Familienmitglied!“, zischte er ihr kühl entgegen.

„Das kannst du mit mir nicht machen! Das ist nicht euer ernst, wer von euch war so dumm diesen Dreck ins unsere Familie auf zu nehme? Hast du das getan Sohn, konntest du es nicht dabei belassen sie in dein Bett zu holen?“, fuhr Narcissa nun aus der Haut, war aufgesprungen und schrie ihren Sohn an, der jedoch nur kalt und unbeteiligt sie anblickte und schließlich kaltschnäuzig antwortete: „Dies ist nicht deine Entscheidung Mutter. Sie gehört zur Familie und damit wirst du dich abfinden müssen!“

Sie schnaubte abfällig, stand noch immer vor ihrem Stuhl und hielt Draco fest im Blick, der zurück starrte, doch Lucius griff nun ein und befahl: „Setz dich wieder hin Narcissa, du wirst heute erfahren wie deine Strafe für dein Fehlverhalten ausfallen wird und du wirst hier an meinem Tisch nicht rumschreien oder Draco angreifen, haben wir uns verstanden? Außerdem…“, fügte er sehr frostig hinzu: „Hast du ihr gar nichts zu sagen. Ich kann mit dir machen was ich will!“ Während er sie eisig maß und niederstarrte, sodass sie langsam einknickte und wieder auf ihren Stuhl sank, spielte er unentwegt mit dem Schlangenkopf seines Ebenholzgehstabes, der seinen Zauberstab enthielt.

Bei seinen letzten Worten richtete sie sich jedoch wieder gerade auf, saß nun steif auf ihrem Stuhl, als hätte sie einen Stock verschluckt und echote geschockt: „Nein! Das ist nicht dein Ernst!“

„Schön, dass du deine Lage nun erkennst, das ist mir dann Antwort genug!“, meinte er gleichgültig und zuckte die eleganten Schultern, die so malerisch von seinem langen, blonden Haar umgeben waren. Nun mir ging das zu langsam und auch wenn ich ja wusste das Lucius von mir noch etwas erwartete für meine Rettung durch ihn, so wollte ich mich nun einmischen, da er mir Narcissa versprochen hatte!

„Lucius, bisher hatte ich noch nicht die ausreichende Möglichkeit dir zu danken! Du hast mich gerettet, danke!“, meinte ich ernst und stand auf ging zu ihm, legte ihm meine zierliche Hand auf den edlen Brokatstoff, seiner Schulter, genoss diese Berührung kurz und lächelte ihn dabei an, dann beugte mich lasziv hinab und hauchte ihm dankbar einen Kuss auf die weiche Wange. Ich spitzte meine Lippen und drückte sie fest gegen seine Haut und er genoss diese intime Gunstbezeugung sichtlich. Von Narcissa kam ein ungläubig, gurgelndes Geräusch, mit dem wir belohnt wurden. Auch Severus und Draco beobachteten uns, schienen aber das Schauspiel zu genießen, da sie Narcissa verächtliche Blicke zuwarfen, es war schon echt blöd wenn alle in der Familie gegen einen waren, in dieser Position würde ich nie sein wollen.

Meine langen Haare fielen nun über meine Schulter während ich so gebeugt dastand und so erhob Lucius seine Hand und strich sie mir zurück, als ich mich leicht zurückzog und legte nun seine Handfläche an meine Wange, hielt mich so nahe bei sich und sah mir dabei tief in die Augen.

„LUCIUS!“, kreischte sie nun auf und ich sah wie er die Augen genervt verdrehte und ich tat es ihm gleich, was er mit einem verschwörerischen Schmunzeln erwiderte. Ich blieb noch in dieser Haltung und legte meine Wange etwas in seine Hand, was er lächelnd wahrnahm und auch während ich ihn samtig ansprach, blieb ich ihm so nahe.

„Lucius, dürfte ich mal mit Narcissa reden?“, reichte es mir nun, die Alte ging mir auf die Nüsse echt und löste mich leicht von ihm, warf ihm noch einen bittenden Blick zu und er nickte, ließ mich komplett los und ich richtete mich auf und funkelte dieser Xanthippe an.

„Nur zu!“, meinte er leutselig zu mir und lehnte sich zurück um das Schauspiel zu genießen.

„Ich rede nicht mit Dreck!“, beschied mir Narcissa eingeschnappt und Severus, Lucius und Draco beobachten uns genau, als sich bei mir ein dämonisches Grinsen auf dem Gesicht ausbreitete.

„Dann ist es ja gut, dass ich kein Dreck bin, nicht wahr Narcissa!“, erklärte ich hämisch und sie schnappte hörbar nach Luft.

„Aber nun gut, ich will dich nicht auf die Folter spannen, mir ist langweilig….was hältst du davon, ein Spiel auf Leben und Tod….“, hauchte ich verschwörerisch und ging auf Draco mit wiegenden Hüften zu.

„WAS…!“, rief nun Draco und ich legte ihm beruhigend meine Hand auf den Arm, er beleidigte mich, wenn er dachte seine Mutter hätte eine Chance gegen mich und so versuchte ich ihn zu beruhigen.

„Du hast richtig gehört Narcissa, ich lasse mich nicht gerne zwei Mal umbringen und wenn dann will ich zurückschlagen, egal wann, egal wie, tu was du nicht lassen kannst, aber rechne damit das auch ich den ein oder anderen Mordanschlag auf dich begehen werde, der Bessere möge gewinnen!“, richtete ich mich nun wieder auf und genoss die entsetzten Mienen aller Anwesenden.

„Habe ich dafür die Zustimmung!“, fragte ich kalt und war damit eine bessere und gehorsamere Tochter des Hauses, da ich mir die Erlaubnis abholte, aber ich forderte auch sie, Narcissa, zu töten. Ich blickte Lucius ins festgefrorene Antlitz, als er langsam aber überlegt nickte, dann blickte ich zu Draco, der mir ein leichtes Schmunzeln schenkte, als nun auch er nickte und dann sah ich noch zu Severus, dem der Verdruss zu deutlich in den Augen stand und von ihm kam eher ein sehr wiederwillig, nach einem abwägenden Blick auf Lucius, sehr zögerliches, nicken.

Und auf meinem Antlitz breitete sich ein vorfreudiges Lächeln aus, da ich schon wusste wie ich dieses nervende Individuum von der Erde tilgen würde. Ich hatte die Erlaubnis und ich war so dankbar das ich sie erhalten hatte, den eine Strafe hätte mir nie ausgereicht, sie war mir zu gefährlich…ich konnte auf sie und ihr Überleben keine Rücksicht nehmen, so war ich nur dankbar und glücklich das alle drei sich mit Narcissas Tod einverstanden erklärt hatten, alles lief wie am Schnürchen. Das Draco seine Mutter so hasste, das er mir heute die Erlaubnis gegeben hatte, das verwunderte mich nicht wirklich, nachdem ich das Vergnügen gehabt hatte die Verrückte zu erleben und so sprang sie nun wütend auf, sodass der Stuhl hinter ihr laut polternd zu Boden fiel und sie mich fuchsteufelswild anstarrte und dann schrie:

„Das glaube ich doch jetzt nicht, ihr stimmt ihr zu! Ihr, diesem Subjekt…..seid ihr so verblendet das wird euch leid tun, der Lord…ich werde noch heute in die Diagon Alley gehen und einen Fluchbrecher aufsuchen.“, wütete sie und funkelte aufgebracht in die Runde und drohte uns allen und ich fühlte mich doppelt und dreifach bestätigt.

„Du wirst nirgends alleine hingehen, wenn begleitet dich Severus! Sollte dem Hermione zustimmen!“, bestimmte Lucius. Ich lauschte und horchte auf, das wäre perfekt, ich hatte nicht angenommen das meine Chance schon so bald kommen sollte und so erhob auch ich mich, in mir arbeitete mein Hirn auf Hochtouren und wie so oft, plante ich was das Zeug hielt.

„Sie darf gehen!“, beschied ich sofort. „Mir ist leider der Appetit vergangen, wenn ich mich zurückziehen dürfte? Der letzte Tag und der Morgen waren anstrengend“, sah ich Lucius an und dieser grinste anzüglich, dachte wohl an unser Intermezzo bevor Narcissa gekommen war, doch ich nahm nur noch wahr wie Narcissa aus dem Raum floh ihr Seidenkleid raschelte laut um ihre hektischen Schritte. Als sie nun fast rannte und Severus sich schwer aufraffte und ihr hinterher eilte, musste auch ich mich beeilen. Das Jagdfieber hatte nun mich gepackt, meine Beute floh und ich spürte das freudige kribbeln, wenn man sein Wild erspäht hatte und diese nun zur Flucht ansetzte und ich, der Jäger, ihr nun zur Hatz hinterher setzte. Es war durchweg ein erregendes Gefühl.

Ich musste schnell sein. Ich erhielt von Lucius die huldvolle Erlaubnis und Draco verabschiedete mich und entschuldigte, das er nun bei seinem Vater bleiben musste, da sie heute wichtige Termine hatten, die ins Haus kamen, war mir nur Recht, aber wie und so floh auch ich aus dem Raum.

Ich wusste, das Geschäft von dem sie sich gegen meinen Fluch Hilfe versprach, lag direkt neben Ollivanders. Rasch legte ich meinen „geminio“ Zwilling ins Bett und huschte ins Ankleidezimmer. Hier riss ich meinen Schrankkoffer auf, der hier in einer Ecke stand und wühlte in ihm, wo war das kleine Ding…ah da, holte eine kleine Schmuckschatulle hervor und öffnete sie und holte einen Ring hervor, den ich mir geschwind über meine linken Zeigefinger zog und dann sofort weiterging, mir meinen schweren schwarzen Mantel über mein weißes Spitzenkleid warf, in feste, flache Schuhe stieg. Dann trat ich zu Dracos Anzügen, zog sie zur Seite und blickte auf das Holzpaneel, mit meinem Stab wischte ich mit dem „dissendum“ darüber und schon rückte er zur Seite und gab den dahinterliegenden, finsteren Geheimgang frei, der mich ungesehen von hier wegbringen würde. Nur dieses mal wirklich ungesehen, lachte ich sehr gemein und sehr teuflisch auf.

Ich eilte, flog den Gang beinah entlang und wusste die Banne nun fast blind zu lösen, sie hatten dank der Zwischenfälle noch keine Zeit gehabt neue, verbesserte aufzubauen. Die Alten schienen sich wieder selbständig aufgebaut zu haben, waren aber wie gesagt kein Problem und selbst die letzte Falle, die letztens mein Verderben gewesen war, aber nun kein Problem mehr darstellte, da ich den Fluch durchschaut hatte und nun wusste wie er gestrickt war. Ich brach ihn dieses mal vollständig und ärgerte mich noch über mich, dass ich so blind gewesen war die Struktur nicht schneller erkannt zu haben.

Ich ließ nun den hohlen Baum hinter mir, stand wieder in dem sommerlichen Wald, der dem in Hogwarts in nichts nachzustehen schien und hatte wieder leider keine Zeit ihn genauer zu untersuchen. Tja, das nächste Mal, dachte ich mit einem absolut fiesen Lächeln, diese idiotische Schnepfe dachte wohl echt, das ein einfachen Fluchbrecher meine Zauber würde brechenden können, einfach lachhaft. Ich wollte ja nicht wissen, was der Käfer alles versucht hatte um meine Flüche bisher vergeblich zu lösen, tja, ich wollte ja nicht überheblich klingen, aber ich war einfach fulminant gut, wenn ich etwas tat, dann richtig, lachte ich glücklich auf.

Wenn man dann dem Tod so knapp von der Klippe gesprungen war wie ich, fühlte man immer so einen Drang, einen Tatendrang, der einem doppelt und dreifach bewies, das man lebte. Ich weiß, das werden die wenigsten nachvollziehen können, wer kratzte auch in einer Tour an der Pforte zum Totenreiche. Also glaubt mir einfach, es war ein tolles, berauschendes Gefühl, nun sog ich gierig die so viel intensivere, satte, frische Waldluft tief in meine Lungen und genoss es, das kitzeln der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht fühlen zu können, so ähnlich hatte ich mich an dem Morgen gefühlt, nachdem ich das Messer in mir stecken gehabt hatte.

Das war doch gut zu wissen, denn eins war klar, so lange Narcissa auf dieser Erde wandelte, war sie für mich eine unkalkulierbare Gefahr und um ehrlich zu sein, ich hatte genug Probleme um die ich mich kümmern musste und die ich leider nicht so schnell und unproblematisch aus dem Weg schaffen konnte wie Narcissa und so gab es hier kein Zögern.

Ich hatte mich spontan entschieden, dass nur ihr Tod eine gerechte Strafe war, ob ich damit die Männer schockierte? Keine Ahnung, den ein oder andern wohl schon. Ich glaube nicht, dass sie damit gerechnet hatten, dass es so eskalieren könnte, nur Narcissa beginn denselben Fehler wie alle, sie unterschätzte mich.

Nun gut, damit hatte sie ihr Urteil so gut wie unterschrieben, freute ich mich diebisch und setzt nun meine Verwandlung um und dieses mal übertraf ich mich selbst. Ich sah unter meinem schwarzen Mantel so hässlich aus wie nur möglich, meine Haut wirkte aschfahl und faltig, meine dumpfen, grünen Augen stachen glubschartig hervor und mein stumpfes, tiefdunkelrotes Haar stand kurz, wirr und borstig von meinem Kopf in alle Richtungen ab. Meine Nase nahm eine abstrakte Hakenform an und die linke, große, abgrundtief hässlich Warze über meinem Mund vervollständigte das Bild der bösen Hexe, die wie aus einem Schauermärchen der Gebrüder Grimm entstiegen wirkte. Der Zauber war nicht leicht und erforderte viel Konzentration und Aufmerksamkeit, aber ich war dank Severus Tränken auf der Höhe und schaffte dies mit links.

Ich betrachtete mich, stolz über meine Verwandlung, in dem von mir beschworenen Spiegel, und zeigte meine schiefen, gelblichen Zähne. Eine wahrlich gelungene Verwandlung, die nichts mehr mit Hermione „Granger“, oder eher Hermione „Malfoy“ zu tun hatte, kam es mir ironisch in den Sinn, man war ich gut! Dafür hätte ich ein O verdient, verdammt!

Als ich auch schon in die Seitengasse der Diagon Alley apparierte und mir die Kapuze leicht ins abgrundtief hässliche Gesicht zog.

Ich sah Ollivander´s Laden und den des Fluchbrechers und wartete, was hatte die Schnepfe sich noch umziehen müssen, zu viel Eitelkeit war nie gut, wo blieb die? So hatte ich Zeit, dass geschäftiges Treiben zu beobachten, die ganzen Massen von Hexen und Zauberern, die an diesem sommerlichen Tag die Gasse unsicher machten und von Geschäft zu Geschäft eilten und ihre Einkäufe tätigten. Ich sah viele Kinder, die sonst wohl in Hogwarts waren und nun in den Ferien ihre Eltern beim Shoppen begleiteten.

Ich sah auch einige Auroren in der Gasse patrouillieren, anscheinend war dies eine neue Maßnahme des Ministeriums im Kampf gegen den Dark Lord und um den Leuten das Gefühl der Sicherheit zu geben, das ich ihnen gleich in einem gewissen Maß nehmen würde. Es war gewagt, so viele Leute, eine so öffentliche Stelle, aber nun gut, ich war waagemutig und es würde bestimmt spannend werden, plante ich nicht weiter, denn da kam sie endlich!

Und da sah ich sie, in einem waldgrünem Kostüm, sie hatte sich echt umgezogen, über so viel Eitelkeit schüttelte ich nur den Kopf, darüber ein passender, leicht flatternder, seidiger Umhang und neben ihr ein sehr finster aussehender Sn…Severus, dessen langes dunkles Haar sein Gesicht umrahmte, mit Sicherheit tat er sich wieder sehr leid, dass er das Kindermädchen spielen musste, für eine absolut unsinnige Sache. Er wusste mit Sicherheit, dass der Fluch gut war und nicht zu brechen, sonst würde er ihn nach seiner Prüfung nicht immer noch verwenden.

Nun die Show konnte beginnen und ich zögerte und haderte keine Sekunde. Ich hatte diese Entscheidung getroffen und würde sie nun eiskalt durchführen, ohne Skrupel.

Ich setzte mich in Bewegung, ging in gebückter Haltung langsam auf das ungleiche Paar zu, schlängelte mich gekonnt durch den Strom von Menschen auf mein Opfer zu. Auch wenn Narcissa anders als ich, viel größer war, wirkte sie doch sehr grazil und dünn, wie sie hell neben Severus stand und versuchte mit ihm Schritt zu halten, was ihr nicht wirklich gelang, aber das war für meine Zwecke wünschenswert.

Ich nährte mich nun ihnen und musste mir ein wirklich böses, höhnisches Lächeln verdrücken, als ich zu meinem Ring griff, der ja auf meinem linken Zeigefinger saß. Ich hatte ihn im letzten Sommer präpariert, da ich mir gedacht hatte, man wusste nie wofür es gut ist. Ich hatte damals gerade eine Biographie über die Borgia gelesen und fand ihre Art Feinde aus den Weg zu räumen, effizient und brillant, so hatte ich hier einige Ideen aufgegriffen und sie in abgewandelter Form vorbereitet und nun würde es das erste mal, aber bestimmt nicht das letzte mal, zum Einsatz kommen.

Der Ring, den ich noch schnell angezogen hatte, war ein Silberring, den ich lange gesucht hatte und in einem Muggelgeschäft gefunden und glücklich erstanden hatte, erstaunlich aber wahr!

Er hatte die Form eines detailgetreuen, filigranen Skorpions, dessen Segmente des Chitinskelets genau wieder gegeben wurden, vorne mit zwei Scheren, sechs spinnenartigen Füßen und einem viergliedrigen Schwanz, der das Aussehen das Skorpions komplettierte, aber das was ihn für mich wie perfekt, machte war der Ringkopf. Dieser gab den Panzer des Tieres, der von einem eingelassenen Onyx wiedergegeben wurde und der, wenn ich draufdrückte, einen kleinen, silbernen Stachel ausfuhr. Eine zuckersüße Idee, wie ich fand und für mich perfekt, diese kleine Nadel war nicht lang, musste sie auch nichts sein und als ich damals den Ring gesehen hatte, musste ich ihn kaufen, da mir sofort einfiel mit was für einem Gift ich den Stachel bestücken würde.

Ich schritt nun gebückt auf die hochherrschaftlichen Personen zu und humpelte leicht, als ich nahe war wandte ich mich um und krächzte:

„My Lady, habt Mitleid, ich bitte euch eine kleine Hilfe für eine arme Frau!“, bat ich verzweifelt und verstellte ihr den Weg, rang mit meinen Händen, sodass sie anhielt und sich der Abstand zu Severus vergrößerte, da dieser ja vorrauseilte, als sie mich mit einem angeekelten Ausdruck maß und dann antwortete:

„Weiche von mir, du niederes Geschöpf!“ Ihr hübsches Näschen verachtend in die Luft reckte, so als würde ich die Luft verpesten mit meiner Erscheinung und mich mit ihrer eleganten und feingliedrigen Hand versuchte weg zu wedeln. Aber so leicht wurde man mich nicht los.

„Aber My Lady, so zeigt doch erbarmen!“, jammerte ich eindrucksvoll und ihr Gesicht zeigte nun eine ärgerliche Fratze als sie mich giftig anfuhr.

„Aus dem Weg, du Gesockse!“, und da beugte sie sich drohend zu mir, in diesem Moment holte ich ohne zu zögern aus, erhob meine rechte Hand und wischte ihr mit dem Handrücken und damit mit dem silbernen, vergifteten Ring, über die linke Wange. Ich zog den Giftstachel rasch über ihre makellose und einwandfrei Haut, bis sie im Affekt zurückzuckte und so glitt mein Ring bis zu ihrem Hals in einem einzigen, unbarmherzigen Strich hinab, da am Hals die Verbreitung des Gifts schneller erfolgen würde, war mir dies nur Recht. Es war an sich kein reiner Stich, eher ein langgezogener Kratzer, der sich grell, rot leuchtend von ihrer einwandfreien, vornehmen Blässe krass abhob, war ich mit meiner Leistung rundum zufrieden. Ich grinste ihr in die schreckensgeweiteten, absolut entsetzt blickenden, blauen Augen, als ihre Hände zu ihrem Gesicht zuckten und sie ihre verletzte Haut vorsichtig berührten. Einige Hexen und Zauberer waren stehen geblieben und blickten auf unseren Streit, aber es griff noch niemand ein.

Ich hatte lange gesucht, bis ich einen Skorpion fand, der einem ausgewachsenen Menschen wirklich eine tödliche Dosis Gift abgeben konnte, denn trotz der weit verbreiteten Meinung das Skorpione gefährlich waren, was sie waren, aber halt nicht zwingend tödlich für den Menschen. Es gab von über 1.200 Arten gerade mal 25, die das Kunststück fertigbrachten. Und so hatte ich mich zu einer Expertin entwickelt wenn es um dieses Toxin ging, da ich Perfektionistin war und zu so einem symbolhaften Ring, passte halt nur das richtige Skorpion- Gift und da ich anders als Narcissa, ein noch bösartigeres und noch fieseres Biest war, hatte es noch einen zweiten Grund, warum ich mich auf das Gift des Skorpions verließ…..

Ich hatte mich für den Buthus tamulus (indischer roter Skorpion) entschieden, da dieses Gift tödlich war, der wichtigste Bestandteil des Giftes war Iberiotoxin, ein neurotisches Peptid.

Durch die Ausschüttung großer Mengen an Neurotransmittern ins periphere Nervensystem, kam es zu Herzrhythmusstörungen und Lungenversgen. Dieses Gift führte also zu einer konzentrationsabhängigen Kontraktion der Muskeln und wäre somit eine ausgezeichnet Art mich zu rächen für meinen Beinahtod.

Als sie sie nun ihre blutigen Finger ungläubig vor Augen hielt, kreischte sie erschreckt, laut auf, über die körperliche, für sie völlig unerwartete Attacke und schrie theatralisch:

„Severus, Angriff, so helfe mir doch jemand!“ Während ich sie auch schon hinter mir ließ, in dem Wissen das ich gewonnen hatte und im raschen Tempo die Knockturn Alley ansteuerte. Ich hörte in meinen Rücken einige schockierte Rufe und hysterisches Kreischen der Zuschauer, was mich aber nicht aufhielt die dunkle, triste Gasse geschwind an zusteuere.

Ich wusste nicht, ob mir Severus folgte, oder andere, da ich den Blick zurück nicht wagte und so löste ich im Gehen, verborgen unter meinem Mantel, die Zauber. die auf mir lagen und nahm Minnas aussehen an. Ich verzog schmerzhaft das Gesicht, als sich meine Knochen wieder brachial in Form brachten und ich aufpassen musste nicht zu wanken, da ich schmerzhaft aufkeuchte, während die ich die Verwandlung durchzog. Ich wollte mein Tempo unter keinen Umständen verlangsamen, da ich wusste, dass die seit einiger Zeit in den Gassen patrouillierenden Auroren, wohl bald die Verfolgung aufnehmen würden. Nur des Nachts wagte sich keiner der Gesetztestreuen mehr in die schwarzmagische Gasse, aber wenn ein Mitglieder der Malfoys auf offener Straße unter Tage attackiert wurde und der Angreifer hier her verschwand, würden selbst die Auroren über ihren Schatten springen und mir hierher folgen. Aber machte es nicht gerade das so spannend und erregend?

Ich wagte nicht mir über das prickelnde und pochende Gesicht zu fahren um wieder leben in meine schmerzenden Nerven zu bekommen, da ich alles was auffällig war vermeiden wollte, als ich hinter mir lautes Getrampel wahrnahm und dann hörten ich sie brüllen.

„Alle bleiben an Ort und Stelle!“, rief einer der Auroren autoritär und alle dunkelgewandeten Menschen verharrten auf der Stelle und blickten unter ihren Kapuzen vorsichtig und misstrauisch auf den Trupp Auroren, die mit ihren individuellen, leuchtendbunten Mäntel so überhaupt nicht hierher passten.

„Nehmen sie auf der Stelle alle ihre Mützen und Kapuzen ab, auf Befehl des Ministeriums!“, fauchte er da aufgebracht und stieß mit seiner Forderung auf wenig bereitschafft, das gewünschte zu tun und so rührte sich keiner. Hey, keiner hier trug die Masken zum Spaß, dachte ich erheitert, wie bescheuert konnten Auroren sein. Er könnte noch gleich alle BITTEN ihm ihre Zauberstäbe zu geben, dachte ich zynisch und schüttelte den Kopf über so viel Blödheit.

„Ihr könnt mir gar nichts!“, wütete nun ein dreckiger Mann, der Dung erschreckend ähnlich sehen würde, wenn er nicht so schmutzig wäre, wie er war und viele anderen murrten ebenfalls, als die ersten Vorsichtig nach ihren Zauberstäben grabschten.

Okay, das würde hier gleich heiß hergehen, es schien nicht als ob die finstern Gesellen hier Lust auf die Autorität der Auroren hatten und ich auch nicht und so hielt auch ich meinen Stab angriffsbereit in der Hand als es fast augenblicklich hoch her ging.

Einige der Vermummten schleuderten plötzlich verbotene. schwarze Flüche auf die Auroren und auch ich hielt mich nicht zurück, warf mich in den Kampf, nur wenn man es genau nahm, stand ich auf der Falschen Seite, oder war es die Richtige? Schwere Frage, schwere Antwort!

Ich baute meine Schilde sofort auf, meine „Hex-Deflection“ stand und schmiss mich nun ohne zaudern in den harten, unvorhergesehenen Kampf, schleuderte einen blitzenden, bunten Fluch nach dem anderen, gut das ich immer so hart trainierte. Meine Bewegungen waren geschmeidiger und kontrollierte, aber auch exakter, selbst als die, der meiner Ansicht nach gemächlichen Ministeriumsangestellten und so glitt ich rasant durch die Reihen der Kämpfenden.

Die sonst so düstere, finstere und schmuddelige Gasse, wurde nun von einem wahren Funkenregen erhellt, als sich alles in einen wahrlich unüberblickbaren, hektisches Chaos in der engen Straße ausgebreitetet. Es zischten und surrten die Flüche und die Rufe, der Personen, in einer ohrenbetäubenden Kakophonie durch die heiße Luft und die relative Enge, ließ kaum ein richtiges taktieren auf beiden Seiten zu, es war sehr unübersichtlich.

Die Auroren schienen zuerst erstarrt vor Schreck über die heftige Reaktion, die ihre Forderung uns zu enttarnen auslöste, was für eine aggressive Gegenwehr dies hervorrief, überrumpelte sie völlig und so zeigten sie Nerven und ging nur in die Defensive über, versuchten sich erstmals zu schützen. Während ich anders als die hirnlosen Idioten, die hier dachten sie müssten Krieg spielen, versuchte das einzig sinnvolle zu tun und zu versuchen zu verschwinden. Ich drehte mich hastig um, wirbelte pfeilschnell um die nächste Ecke versuchte so dem lauten Getöse und dem ohrenbetäubenden Geschrei, den berstenden Scheiben der Schaufenster und dem gequälten, jämmerlichen aufschreie der Verletzten zu entkommen, die sich blutend und wimmernd auf den Boden wanden. Wie es aussah, war anscheinend der ein oder andere verdeckte DeathEater heute unterwegs gewesen, denn das normale untrainierte Diebe und Huren, den Auroren so Paroli bieten könnten wie sie es gerade nun taten, war wohl als unwahrscheinlich zu bezeichnen.

Hinter mir schlug gerade in eine der steinernen Wände ein „confringo“ schrecklich laut ein, aber ich hatte mich gerade noch blitzschnell zur Seite gedreht, als ich sah wie der weiße Strahl auf mich zuhielt. Die Explosion riss ein riesiges Loch in den Stein hinein und ich hatte noch einen Hechtsprung hingelegt, um nicht in Stücke gerissen zu werden, rollte fix auf dem schmuddeligen Kopfsteinpflaster ab und kleinere Gesteinsbrocken rieselten auf mich hinab. Die Staubwolke das pulverisierten Steins ließ mich kurz husten, aber meine Reaktionsschnelle war wie immer ausgeprägt schnell, augenblicklich war ich wieder auf den Beinen und schickte an meine Häscher mehrere „expulso“ in rasanter Abfolge hinterher. Nun zielte ich höher und traf einen sich im ersten Stock eines Hauses befindlichen Erkervorbau und dieser löste sich mit einem lauten Knall und viel Getöse. Er ging auf die, mich verfolgenden, Auroren unerbittlich nieder und begrub sie unter sich. Autsch….wie weit war das gekommen? Nun kämpfte ich schon ohne Wenn und Aber und ohne Rücksicht gegen Auroren! Das war zu …komisch, ja ich sah den lustigen Aspekt der Geschichte.

Ich hastete nun eilig weiter zur nächsten Apparationsstelle, die mich von diesem Schlachtfeld, in das wir einen Teil der Knockturn Alley gerade verwandelten, wegbringen sollte, als mich an meiner Wade ein schmerzhafter, kurzer Stich, leicht ins straucheln brachte. Ich spürte, wie mein warmes, klebriges Blut, an meiner Haut herabfloss, auwa….das hatte sich nach einem „diffindo“ angefühlt, der mir, einem glatten Schnitt gleich, durch mein Fleisch gefahren war. Aber davon ließ ich mich nicht beirren, rannte weiter, hörte meinen raschen Atem und das dumpfe trampeln meiner Tritte, die auf dem Kopfsteinpflaster aufschlug.

Ich hörte das Brüllen eines Aurors der nun „defodio“, laut ausrief um den Schutt des Erkers aus dem Weg zu sprengen, der ihnen erfolgreich die Verfolgung von mir verhinderte, da der Schutt und das Geröll in der Gasse hinter mir komplett jedes weiterkommen behinderten, während sie nun in einem lauten Knall, die Türmer pulverisierten und sie mir laut schreiend hinterhereilten.

Ich fühlte schon, das ich gleich würde apparieren können und wich in gebückter Haltung den, an mir vorbeizischenden und surrenden, Flüchen geschickt und gekonnt aus, als ich meine Magie um mich sammelte und diese Kraft dann in meinen weißen Zauberstab leitete und zum ersten mal meine Zauber laut ausrief „FEUERRING“ und so eine riesige, brennenden Absperrung zwischen mich und meine Verfolger legte. Die Feuerwand schlug hoch, die Flammen leckten an den dunklen Steinen der Wände und züngelten an ihnen hoch. Die Flammen glühten in dem intensiven, dunklen Rot, gingen dann in das satte Gelb und Gold an den Spitzen über. Die Auroren auf der anderen Seite bremsten abrupt vor meinem heißen, feurigen Hindernis und arbeiteten nun an dem Gegenfluch, als ich mich mit einem zufriedenen Grinsen auflöste, das Chaos hinter mir ließ und erfolgreich zurückkehrte.

Ich eilte leicht außer Atem in unsere Suite, löste den „geminio“, legte meinen Mantel ab und war erstaunt, das mein Kleid nach einem „ratztputz“ wie neu wirkte, da es erstaunlich heile geblieben war und heilte den Schnitt mit einem „episkey“. Dann cremte ich die rote, dünne Narbe mit einer Salbe ein. Hektisch blickte ich mich um, auf das ich auch nichts vergessen hatte und erst dann gestatte ich mir ein durchatmen.

Als ich all diese, meine, Spuren verwischenden Arbeiten erledigt hatte, glitt ich mit einem erleichterten und gutgelaunten Seufzen in den Sessel vor dem Kamin und legte den Kopf in den Nacken. Ich konnte mir ein sehr zufriedenes Grinsen nicht verkneifen, ich war sehr erfüllt und rief mir alles noch einmal ins Gedächtnis und repetierte das Geschehen…..

So, wie, war es wohl mit Narcissa weitergegangen? Ich würde auf Severus Bericht gespannt sein, denn Wissen taten es die Malfoy Männer wohl noch nicht, da sie noch nicht hier waren, also wie ging es mit der Guten weiter?

Eigentlich tat der Stich eines Skorpions einem Wespenstich gleich schmerzhaft weh, mit einer geschwollenen Rötung, dies hatte ich noch erleben dürfen als Narcissa ihre blutenden Finger betrachtete, da sich ihre Haut um den Kratzer herum zu der Blutung, stark rötete und eine leichte Schwellung sichtbar wurde.

Wie ging es mit ihr weiter? Es könnte sein, das sich noch Bläschen bilden würden, die ihr so schönes Äußere im Tod verschandeln würde, eine große Prise Mitleid, dachte ich hämisch, sie würde in der Nähe der Verletzung ein Taubheitsgefühl bekommen.

Dazu würde Übelkeit, Baumkrämpfe, Erbrechen, Schweißausbruch und Kurzatmigkeit kommen, da ich das Toxin hochdosiert verabreicht hatte!

Dann würde das verschwommene Sehen und eine verwaschene Sprache einsetzen, was das unrühmliche Ende einleiten würde.

Muskelkrämpfe und dann zum berauschenden Finale würde ihr Blutdruck ansteigen und die Herzfrequenz hochschnellen und dies alles würde zu einer lebensbedrohlichen Kreislaufkomplikation führen und Narciss Malfoy, eine gebürtige Black, für immer von uns nehmen! Schnief, Trauer…..schmunzelte ich.

Bei der tödlichen Giftdosis, die ich ihr gegeben hatte, trat der Tod innerhalb von Fünf bis zwanzig Stunden durch Atemstillstand ein. Ich schätzte bei ihr mal die Hälfte der Zeit, hoffte aber auf die Fünf Stunden, aber ich würde mich überraschen lassen müssen, sollte sie doch leiden.

Dann flog die Tür schwungvoll auf und drei Männer erstürmten die Suite und sahen mich, wie ich entspannt in dem Sessel saß und sie nun mit erhobenen Brauen maß, als sie so flott in den Raum stürmten, anscheinend bekam ich ihrer ruhigen, gesitteten Art nicht, dachte ich leicht erheitert.

„Hermione!!!“, rief Draco und sah mich misstrauische an und ich erwiderte gelassen seinen bohrenden Blick

„Ja, mein Liebling!“, meinte ich da und spürte den durchdringenden Blick eines tiefschwarzen Augenpaares auf mir.

„Puhhhh…dir geht es gut!“, war das einzige was Draco nun sagte und ich blickte fragend drein, als er mit einem wenig malfoyhaftem, uneleganten Plumps auf der Couch landete.

Ich sagte nichts blickte nur Lucius fragend an, der mich missbilligend Maß.

„Es gab einen Angriff auf Narcissa…..sie liegt im St.Mungos, Draco und ich müssen dahin….alles weitere später…Draco!“, kam es befehlend von dem beherrschten Mann, der in seinem grauen Brokat herrschaftlich aussah und ich konnte Dracos Widerwillen sehen, als er sich hochkämpfte, aber er tat es.

„Bis dann mein Mudblood!“, küsste er mich kurz auf die Stirn und Lucius neigte seinen Kopf zum Abschied und entschwand gewichtig aus der Tür und weg waren die Beiden, es schien als würden sie auf eine Mission gehen.

Ich blickte nun in die dunkle Ecke, wo sich eine schwarzgewandete Person wie so oft im Hintergrund hielt und mit den Schatten zu verschwinden schien!
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