When Hermione Fights
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 Kapitel 155-156

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 155-156   Kapitel 155-156 EmptyDo Feb 09, 2012 5:41 am

155. Kapitel Zuckerbrot und Peitsche


Ich konnte gar nicht so schnell reagieren wie meine Männer dem entschwindenden Lord hinterhereilten, doch dann hastete ich ihnen natürlich ebenfalls fix hinterher, ließ das laute Keuchen und die gequälten Rufe hinter mir, versuchte auszublenden was diesen Frauen passierte und nur glücklich zu sein, das mir das Schicksal nun doch noch nicht drohte, es wäre besser ich würde den Lord nie enttäuschen! Der Geruch nach abgestandenem Schweiß, Blut vermischt mit dem intensiven Duft des Spermas der vielen Männer ließ mich wieder würgen und ich beschleunigte meine Schritte.

Ich sah das Severus und Draco auch schon „apparieten“ und ich wollte es ihnen gleich tun, wollte diesen Ort der Verzweiflung hinter mir lassen, aber ich wusste… vergessen würde ich ihn nie, er würde mich wohl noch lange verfolgen, als ich spürte wie mein Arm grob gepackt wurde und ich von Lucius, der mich mit kalten vielleicht sogar wütenden Augen maß, zum SteitanSeit appariern mitgenommen wurde. Somit verwunderte es mich nicht, dass wir im Entree ankamen und Severus und Draco uns schon abwartend ohne Masken ansahen. In dem Moment als ich wusste wir waren alleine, brachen alle Dämme, es war wie eine Welle, die über mich hinwegschwappte und ich muss zu meiner Schande gestehen, als ich in der hellen Halle des Manors stand versagten mir die Nerven.

Ich riss mir in einer verzweifelten Geste mit meiner Hand die Eisenmaske vom Gesicht und schleuderte sie im hohem Bogen durch die Halle, wo sie laut scheppernd auf dem Steinboden aufkam und noch einige Meter über diesen rutschte. Ich schnappte nach Luft, es war überwältigend die Luft wieder frei einatmen zu können, es war mir egal, das die Drei sahen das es mich mitnahm, ich ….verdammt, es nahm mich mit, presste ich mir eine Hand auf die laut hämmernde Brust, was die da mit den Frauen taten, es nahm mich mit!

Da ich wusste wie sie fühlten, erkannte ich mit Schrecken, warum ich so tief verstört war, blickte ich schnell zu Severus und sah wie er mich kalt ansah und schnappte wieder nach Luft. Die Blicke der Frauen waren so schrecklich gewesen, so abgrundtief vor Schmerz und überwältigender Furcht gewesen und ihre Gesichter hatten sich zu grauenvollen Grimassen und Fratzen verzogen, Himmel, hatte ich auch so ausgesehen? Wagte ich mich in einem Anfall von hysterischem Wahn zu fragen und schüttelte mich unwirsch.

Und da konnte ich nicht mehr so richtig, als ich die Wörter des Lord wieder im Kopf hatte, sollte ich das mit den Inferi für ihn nicht mit gleich großem Elan betreiben, würde er mich den Wölfen zum Fraß vorwerfen, damit schreckte er mich mehr als mich schnell mit einem Avada zu töten. Ich sah wie Draco auf mich zutreten wollte, aber ich zuckte zurück, genauso wie ich darauf achtete großen Abstand zu Severus zu halten, was er zähneknirschend zur Kenntnis nahm, als ich dann sah wie Lucius mit wehendem Haar auf mich zuschritt, wurde meine Panik noch größer, denn vor ihm wollte ich erst recht fliehen.

„Stell dich nicht so an!“, faucht er mich aggressiv an und ich biss mir schmerzhaft auf die Unterlippe versuchte mich zusammenzureißen, mich von meinem leicht panischem Anfall nicht übermannen zulassen, ich wollte nicht als schwach erscheinen.

„Was hat er zu dir gesagt?“, fragte Draco kalt und traf damit den Punkt schon eher und ich schloss nur die Augen und zitterte leicht, schüttelte sprachlos den Kopf als ich die Arme um mich schlang und weiter zurückwich.

„Nic….nichts….Ich glaube ich bräuchte was zu trinken!“, stotterte ich ziemlich überfordert und ich sah wie mich Lucius verachtend, wütend anblickte, aber was konnte ich dafür, ich wollte nicht das er mich so ansah, aber ich sah alle drei lebhaft in meiner Fantasie wie sie da mitmachten, ob gewollt, gezwungen, oder nicht, egal wie sie es taten und das tat weh. Es tat so unendlich weh es nun live gesehen zu haben, reichte leider meine Vorstellungskraft aus mir dies in sehr bunten und grellen Bildern vorzustellen und sie blitzten in meinem Verstand auf und machten mich einfach fertig.

Aber glücklicherweise drehte er ab und ging in sein kleines Kaminzimmer, ließ mir, Göttin sei Dank, den Raum den ich brauchte. Draco wollte gerade auf mich zugehen und reckte seine Hand nach mir aus, was mich hochschrecken ließ, als ihn Severus an der Schulter aufhielt und unmerklich den Kopf schüttelte und Draco sich zwar versteifte, aber kurz vor mir den Kopf neigte und dann seinem Vater folgte.

Severus ging nicht, was mir gar nicht passte, denn ich wollte…nein ich brauchte eine Minute für mich und so fuhr ich ihn entnervt an:

„WAS….?“, giftete es bösartig aus mir, aber ich sah ihn nicht an.

Er blieb aber sehr kühl und ganz ruhig hatte seine Hände vor seinem schwarzem Hemd verschränkt und sagte nun:

„Ist es wegen mir, dass du die Selbstkontrolle verlierst?“ Es klang gleichgültig von ihm, nur in seinen Augen glomm ein kleiner Funken, der mich glauben ließ, dass es ihm nicht ganz gleichgültig war, aber ich biss nur die Zähne aufeinander, wollte nicht wirklich reden.

„Nein,...nein, gar nicht, es ist nichts, einen Moment!“, bat ich dann doch und ging zügig zur Eingangstür, glitt hinaus, blickte in den klaren, wolkenlosen Himmel und sah mir die Sterne an. Warum stellte ich mich gerade so an? Ja, warum? Gute Frage! Ich sollte mich zusammenreisen, nur spürte ich gerade mehr das verlangen zu Schrein als zu weinen, aber trotzdem, ich musste da rein und mich dem Stellen so oder so.

Ich versuchte es richtig einzuordnen und begann es in den Hintergrund zu schieben, wo es hingehörte, ganz weit weg von mir, schlug die Hände vor mein Gesicht und rubbelte darüber um mich zu fühlen, mehr Zeit gestand ich mir nicht zu, danach straffte ich mich und ging wieder ins Manor. So rauschte ich zügig in den Raum in dem die Männer wie sonst auch saßen und alle stumm in die Flammen schauten und nun gespannt aufblickten, als ich mich ruckhaft setzte und mir mein eingeschränktes Glas magisch ohne Stab zu mir rief und erstmal unter den sezierenden Blicken der drei das Glas auf Ex austrank und die brennende, schmerzende Flüssigkeit meine Kehle hinab zwang.

„Was hat der Lord zu dir gesagt?“, kam die sinnende Stimme von Lucius, aber ich hörte deutlich die unterdrückte Wut, das drohen in seiner Stimme und so holte er mich grob aus meinen Gedanken.

„Nichts, wichtiges!“, versuchte ich gleichgültig zu klingen und hörte wie Severus schnaubte.

„Wenn du so reagierst,… du solltest nicht versuchen mich anzulügen!“, drohte er und Draco hielt sich erstaunlich zurück, überschlug nun auch beherrscht die Beine und heilt sich vollständig raus.

„Nun, er meinte nur, ich solle ihn nicht enttäuschen sonst könnte ich dort unten landen als einzige Frau die dann zur Verfügung stehen würde!“, zischte ich und blickte in die warmen Flammen, konnte aber ihre Wärme nicht fühlen.

„Nun, dann sollte du ihn besser nicht enttäuschen nicht wahr, meine Liebe Hermione, aber wie konntest du ihm auch deine Abscheu so deutlich zeigen?“, warf mir Lucius kalt vor und maß mich unumwunden.

„Das wollte ich nicht, ich wollte da raus, als Lestrange mich packte und ich euch nicht gefunden habe, ich…ich habe euch da gesucht! Und dann steht ihr da, wie die Ölgötzen am Eingang!“, wütete ich und schmiss nun a la Severus mein Glas in den Kamin. Das laute splittern des Glases hallte noch in dem kleinen Raum, als ich selbst über mich erstaunt war und nun mit Gewalt die Tränen zurückdrückte, da mir das Gefühl in den Kopf schoss, wie verloren ich mich dort gefühlt hatte, ja, wie panisch ich geworden war als ich sie nicht hatte finden können.

„Hermoine, ich dulde nicht das du dich so gehen lässt!“, fauchte nun Lucius und stieß endgültig seinen Gehstock mit Wucht in den Holzboden auf das sich gleich eine kleine Delle bildete und ich schluckte, maß ihn aber ebenfalls wütend.

„Der Lord hielt uns zurück, er wollte wohl dich ganz alleine beobachten, wie du zu recht kommst, und ich werde nicht dulden das du die Kontrolle verlierst, warum nun gerade? Sonst bist du auch so gleichgültig!“, fuhr er eiskalt fort und sein helles Haar säumte sein Haupt. Ich biss mir meine Lippen wund, weil mir die Worte fehlten um zu antworten.

„Ich weiß es ist unentschuldbar, dass ich mich daheim so habe gehen lassen, entschuldige Lucius!“, zu mehr war ich nicht bereit. Severus murrte auf und sah mich unleserlich an, Lucius blickte recht wild und Draco tat gar nichts, saß da wie eine Marmorstaute.

„Geht!“, befahl er leise und alle erhoben sich bei Lucius exzellenter Stimmung und wir wollten das Zimmer verlassen als er sagte:

„Du nicht, Hermione!“, klang schon seine Tonlage in meinen Ohren, wie eine Strafe.

Die beiden gehorchten aufs Wort und gingen, ich sank nur wieder wie geschlagen in den Sessel zurück, ich wollte nur noch in mein Bett! Nur in mein Bett und mir die Decke weit über den Kopf ziehen!

Als sich Lucius erhob und bedrohlich vor mir aufbaute und nun endgültig forderte:

„Jetzt raus damit, warum, hast du so die Kontrolle verloren? An dir prallt sonst alles ab, und jetzt, kaum sind wir hier,… was war das in der Halle?", klang er sehr beherrscht und hatte sich absolut unter Kontrolle, aber sich spürte, in ihm brodelte es, das war gefährlich.

„Sprich, oder du wirst bestraft!“, meinte er unnachgiebig.

Aber ich schwieg, was sollte ich sagen, ich wollte es mir ja nicht mal selbst eingestehen, wie sollte ich es dann vor Lucius schaffen?

Er baute sich nun vor mir drohend auf und erklärt harsch:

„Komme ich mit Drohungen jetzt bei dir nicht mehr weiter? Meinst du, du dürftest wagen dir etwas heraus zu nehmen, weil du in meinem Bett geschlafen hast? Ich warne dich Hermione, ich dulde keinen Ungehorsam, auch nicht von dir, erst recht nicht von dir und keinen Kontrollverlust, du weißt warum! Du hast uns gesagt was der Lord dir androht, willst du das riskieren? Ich denke, das wollen wir alle nicht riskieren, also, sprich!" Da war ich wieder sprachlos und das nicht nur wegen seiner Drohung, sondern auch von der unwirklichen Situation, ich wusste, die Wahrscheinlichkeit, dass mir dies als Strafe mal passieren würde, war verschwindend gering. Erstens war ich gut, zweitens hatte ich das Mal von Draco, sobald ich nackt wäre, würden es sich viele zweimal überlegen mir wehzutun, das wusste auch der Lord und deshalb würde er die Familie nie so brüskieren, aber allein die Vorstellung ließ mich erzittern.

Doch Lucius hatte Recht, Gefühle waren hinderlich, sehr hinderlich, ich durfte sie nicht haben und ich kämpfte gerade schwer darum Gleichgültigkeit zu erlangen und zu erhalten, aber es gelang mir zu meiner Schande nur langsam, für Lucius zu langsam, wie ich traurig feststellte, denn während ich weiter meine Lippen bearbeitete und die Hände zu Fäusten ballte, schien er sich weiter auf zu regen.

Er donnert plötzlich seinen Gehstock richtig heftig neben meinem Kopf auf die Ohren des hochlehnigen Sessels. Ich erschrak und zuckte doch wirklich zusammen, weil ich innerlich noch so aufgewühlt war. Ich wollte nicht das er mich, das mich irgendwer, so sah, warum konnte er nicht gehen, war das einzige was ich denken konnte? Warum durfte ich nicht gehen?

Als er kapitulierte und aufseufzte, wow, wie außergewöhnlich, was ging hier schon wieder vor, sich seine Haare zurückstrich und mir einen resignierenden Blick zuwarf und sich umwandte. Er ging in die Ecke in der das Kaminbesteck stand und ich bemerkte es zuerst gar nicht richtig, dass er den Schürhaken fürs Feuer nahm und mit ihm in der Glut, der Asche herumstach und mich nicht weiter beachtete, eigentlich war ich gerade froh darum, ich wusste immer noch nicht was ich wirklich fühlte, denn das mit Severus hatte ich überwunden, aber mir vorzustellen das sie da mitmachten??? Das nahm mir den Atem…..Und ich bekam es nicht aus dem Kopf, ich wollte das nicht sehen, mir nicht ausmalen, doch mein Gehirn schien sich gerade selbstständig gemacht zu haben.

Als er den glühenden Haken aus den Feuer zog und ihn weit ausgestreckt, von sich zu mir streckte, sich damit umwandte bis die Waffe bedrohlich auf mich zeigte und dies dann doch in mein aufgewühltes Bewusstsein drang und ich die Augen aufriss und ihn verständnislos anstarrte, erklärte er hart, emotionslos:

„Gut, dann erst die Strafe. Vor dem Lord darfst du dir noch weniger Fehler erlauben als wir! Du darfst dir deine Gefühle absolut nicht anmerken lassen…niemand hätte damit rechnen können das er deine Schwäche akzeptiert und duldet, das ist einmalig! Du kannst aber nicht immer damit rechnen, also nun……" So sprach er absolut und total gleichgültig während der Schürhaken vor mir noch immer rot glühte, ich schluckte, meine Strafe…..

Als er da auch schon lapidar meinte: „Greif zu!", und es erstaunte mich zwar, was Lucius da forderte aber damit hatte ich kein Problem und ich würde nicht wegen so was vor ihm den Schwanz einziehen und so griff ich sofort und bedenkenlos zu. Ich umfasste rücksichtlos den Haken und hörte das Zischen als meine Haut das glühende Metall umschloss und anpappte eines mit dem heißen Eisen wurde und ich wusste, jetzt tat es nicht weh, weh würde es tun wenn ich gleich losließ, wenn frische Luft an die Brandwunde kommen würde, dann hätte ich den Schmerz…. und so schenkte ich ihm einen ganz kalten Blick und er hob die Braue, da ich noch nicht einmal meine Atmung änderte, während ich mich absichtlich und sehr gleichgültig selbst verbrannte. Aber mit dem körperlichen Schmerz konnte ich gerade eh besser umgehen als mit dem seelischen und ich roch den scharfen, intensiven Geruch der verbrannten Haut und Fleisches, der nun den kleinen Raum erfüllte, als er an dem Stab zog und ich aus meiner Trance erwachte und den Haken aus meiner verletzten Hand entließ. Ja und jetzt, da die kühle Luft an die schwärende Wunde kam, da setzte das Brennen ein, es pochte wie verrückt in meiner Hand und meinem Arm und machte mich fast so schwach das ich mein Gesicht verziehen wollte, es mir aber verbot. Als ich auf meine Hand starrte die schwarze, angekohlte Haut an den Rändern sah in deren Mitte die offene rote, rohe, fleischige Wunde war, erinnerte ich mich gerade makaber an Dumbledores Hand und trotz der Schmerzen, die mir die Tränen in die Augen trieb, die ich aber tapfer zurückhielt, stieg stattdessen ein hysterisches Lachen in meiner Kehle auf.

Was, wie ich bemerkte, er mit einem unverständlichen Blick in den harten, grauen Augen kommentierte, aber ich sagte nichts, biss mir mittlerweile nur fest auf die leicht blutende Lippe um still zu sein, hielt die Hand in einem komischen, angespannten Winkel vor mir her und versuchte dem stechenden und pochenden Schmerz der Brandwunde keine Beachtung zu schenken, der beständig zunahm.

Dann sagte er unvermittelte ruhig, aber irgendwie belehrend: „Begehst du Fehler, kann ich dich nicht schützen, jetzt geh, lass Severus das versorgen!"

Na toll, zu Severus, nein das würde ich selbst machen, wandte ich mich ab. Ich wollte zu niemandem im Augenblick, dafür fühlte ich mich zu wackelig! So ging ich auf die Tür zu und bei jedem Schritt sah ich leicht Sternchen, hatte nie jemand behauptet das Lucius nicht einfallreich in seinen Bestrafungen war. Es erstaunte mich, dass er mich nun strafte dafür, dass ich mich hatte gehen lassen, oder dass er es nicht gut fand, wie ich mich bei der Feier gegeben hatte. Aber was erwartete er denn? Das ich hätte mitmachen sollen? Nein, das bestimmt auch nicht, nicht so wie er mich ansah! Ich wollte nicht zu Severus und dann überwand ich mich, da er mich eh nie in Ruhe lassen würde bis er es erfuhr.

„Ich sah Severus vor Augen, ihn, wie er mich damals.....und…", hauchte ich stotternd und hastete zügig weiter, hatte den Blick gesenkt, das nun einzugestehen war nicht einfach.

Da hörte ich es rascheln, ich hatte schon die Türklinke in der Hand, als er rief:

„Hermione bleib hier!“ Es kam sehr eindringlich von ihm, aber wenig befehlend, doch ich wollte weiter, das war schon alles genug demütigend. Ich verkrampfte leicht die Hand zu einer Kralle und hisste auf, auwa tat das weh, ich sollte die Hand nicht bewegen, wollte nun die Tür öffnen, als mich seine Hand an der Schulter packte und zurück in den Salon zog. Jetzt rechnete ich mit dem Schlimmsten meine Abwehr stand nicht wieder und so zuckte ich geschlagen zurück, was ihm anscheinend gar nicht gefiel, denn er knurrte nur wütend auf und ich schloss die Augen, heute war echt nicht mein Abend.

„Wie meinst du das….?“, zischte er und ich öffne die Augen, sah ihn wieder an, war ja so klar, dass er es genauer wissen wollte und so brachte ich es schnell hinter mich, sprudelte hervor:

„Ich sah Severus vor Augen, wie er damals mich, mit mir.....Ich hab euch gesehen, Draco, bei so was, DICH!", blickte ich ihn eindringlich an und sah wie er mich kurz maß und wollte gehen, es war alles gesagt, aber er griff nach meinem Handgelenk, blickte nun auf meine Hand zog seinen Zauberstab. Zu meiner großen Verwunderung heilte er die nässende Wunde, was schrecklich ziepte, Brandwunden taten echt weh und machte mich sprachlos, daher sah ich ihn auch mit einer fragenden Miene an.

„Unter den Umständen ist es wohl besser wenn ich das tue!“, erklärte er recht ruhig, dann rief er in die Luft „Dibby, bring mir die Brandsalbe!“, schockierte mich Lucius maßlos und in der nächsten Sekunde ploppte es schon wieder und er tunkte einen Finger in die Salbe und trug die kühlende, gelbliche Masse sehr umsichtig auf meine regenerierte Haut auf und mir entkam ein erleichtertes Wimmern, als der brennende Schmerz nun endlich nachließ.

Danach beobachtete er mich lauernd, genau, wie ein Raubtier und meinte mit tiefer Stimme:

„Ich dachte, du hättest das verarbeitet!“ Ich hatte mich gefangen, nun da meine Konzentration wieder voll da war und ich blickte kalt zu ihm auf.

„Doch das habe ich, aber das zu sehen!.... Diese Abartigkeit war zu viel, vor allem da mir mein Verstand auch euch gezeigt hat, dich und Draco,…Severus und diese Mädchen, diese armen Frauen tun mir leid, ich weiß was sie fühlen!.... Aber sie kommen da nicht raus….das muss schrecklich sein….bitte schau mich nicht so an, als würdest du an mir zweifeln! Ich weiß, es soll mir egal sein und keine Angst, ich eile jetzt nicht zu ihrer Rettung! Aber ich find’s trotzdem nicht toll, auch wenn ich den Sinn und Grund hinter der Orgie sehe, so stößt es mich doch ab!“, versuchte ich mich zu erklären und ich fand es alles entsetzlich.

„Das sind alles degenerierte Tiere, so was haben wir nicht nötig!“, kam es da von ihm sehr blasiert und arrogant und ich blickte ihn verwirrt an. „Du glaubst doch nicht, das Severus und ich nicht ein kleines, abgetrenntes Separee haben in der hinteren, rechten Ecke, gleich beim Eingang, da sieht man alles, ist aber relativ ungestört….nur Draco haben die verrückten Lestrangebrüder, so wie dich, einmal mit in den Pulk gezogen und nun, er musste seinen Mann stehen und er hat es getan. Wir tun alle was wir tun müssen nicht wahr, Liebes!“, vermittelte er mir sehr ruhig die Sachlage, während er noch immer meine Hand in seiner hielt und ich verstand seine Worte durchaus, war ja klar, dass ich das falsch verstanden hatte, sie amüsierten sich separat, da teilten sie sich dann die Frauen, hatte ich das wirklich wissen wollen? Das ekelte mich nahezu genauso an wie die anderen Bilder, denn die Frauen taten es noch immer nicht freiwillig, aber…. nein, das wollte ich mir nicht vorstellen oder darüber nachdenken. Währenddessen strichen seine Finger zärtlich über mein Handgelenk, irgendwie surreal das Ganze, während er gekonnt und sehr sanft einen kleinen Verband um meine Hand legte und der Elf verschwand geschwind.

Ich nickte nur schwach und blickte ihn nun emotionslos an, ich war fertig, zu mehr war ich echt nicht mehr fähig, aber er war noch nicht fertig, leider.

„Wir schützen dich, ich schütze dich, du gehörst zu uns!“, fasste er so knapp in Worte was ich mir vorhin schon gedacht hatte und bestätigte damit, dass ich mich von der Drohung des Lords nicht beunruhigen lassen musste, da diese Strafe relativ unwahrscheinlich war, dank meines Mals, aber machte es das alles besser, ich wagte es zu bezweifeln.

Ich war abgelenkt, als er sich überraschend vorbeugte und mir wieder die Stirn küsste, so wie es sonst Draco tat und ich seufzte leicht auf, gefühlmäßig kam ich mir vor als wenn ich Zuckerbrot und Peitsche erhielt, aber der Kuss fühlte sich gut an und so wisperte ich gedankenlos:

„Danke!“, wenngleich ich nicht wusste wofür ich mich bedankte, für die Strafe, das Verarzten? Tja, da fand ich nicht die Logik dahinter. Ich sprach zu seiner Brust und ich fühlte wie er die Lippen an meiner Stirn zu einem Lächeln verzog, zu schade das ich das nicht sah, ein Lucius der wohl ehrlich lächelte, nicht nur eine Seltenheit, eher schon ein Ding der Unmöglichkeit. Dann spürte und hörte ich, wie er an meine Stirn hauchte:

„Ich werde nicht zulassen, dass dir nochmal so was passiert, vertrau mir!“, klang es wie ein versprechen und ich war überwältigt wie sehr Lucius mich doch schon anerkannte, bescherte mir dieses Versprechen eine Gänsehaut. Mir war zwar nicht klar ob er auf Severus anspielte und das was er getan hatte, oder auf heute Abend und die Drohung, aber das war egal, denn auch so bedeutete es mir viel. Ich sah auf nickte nur, fasste mit meiner gesunden Hand an seine Brust und strich darüber, während er sich aufrichtete und meinte, jetzt wieder frei von irgendwelchen Emotionen, jedenfalls zeigte er keine:

„Geh, du hast morgen Schule!“ Er befahl es und ich ging, war froh weg zu kommen. Ohne ihm noch einen Blick zuzuwerfen wandte ich mich um, hatte jedoch das Gefühl, er blicke mir durchaus hinterher und mein Handgelenk entglitt seiner Hand nur langsam, es war, als streckte er den Arm aus, hielt mich sanft und so lange es ging, als ich den Salon verließ. Hätte ich nicht gewusst, sowas fühlte er nicht, er fühlte nicht, hätte ich gesagt er wollte mich nur ungern gehen lassen, war betroffen durch das was ich ihm gesagt hatte, aber so war er nicht, nie. Die Tür schloss sich hinter mir und ich ließ mich mit dem Rücken gegen die geschlossene Tür sinken, doch dann fuhr ich erschrocken zusammen, da ich hörte wie lautstark polternd ein Holz barst und dann vernahm ich einen lauten, wütenden, frustriert klingenden Schrei. Es war als hätte Lucius einen der Sessel gepackt und mit Wucht am Kamin zertrümmert, so laut wie sich das anhörte! Verdammt, er schien echt wütend zu sein, ich sollte mich aus dem Staub machen, aber bereit nun schon wieder Draco oder gar Severus entgegenzutreten ….mir blieb aber auch nichts erspart.

Warum Lucius so ausrastete war mir nicht verständlich, noch immer war er undurchsichtig für mich, trüb wie ein Teich, wie ich vor einigen Abenden so treffend gedacht hatte. Es wurde Zeit, das er aufhörte sich so mir gegenüber zu verhalten, so konnte ich nicht mit ihm umgehen, nie zu wissen woran ich war, aber damit würde ich mich wohl zufrieden geben müssen, Lucius war unberechenbar.



Severus Sicht



Nachdem uns Lucius entließ und sie zurückhielt, war ich beunruhigt. Ich hatte in Lucius Blick gesehen, das er wirklich wütend war, doch weswegen? Weil Lestarnge sie gepackt hatte und sie so abgelenkt schien das sie mitgezogen wurde, oder als sie sich umdrehte und floh, regelrecht schlecht versteckt flüchtete? Das man ihr Ekel und Verachtung hinter der Maske ansah?

Sie hatte in dem brauen Seidenkleid so verloren gewirkt und selbst die Maske hatte über ihr Entsetzen über das verrohte und tierische Verhalten der Männer nicht hinwegtäuschen können, da ihre Augen in Tränen schwammen, als sie uns sah und der Unglaube in ihnen zu sehen war. Der Unglaube darüber uns dort so stehen zu sehen, als sie im letzten Moment des Lords gewahr wurde, der dies alles fasziniert beobachtet hatte.

Sie hielt sich wie immer erstaunlich gut in seiner Nähe und schaffte es das Ruder herumzureißen, wir verstanden fast nichts was sie miteinander redeten, da der Lord sehr leise redete. Nur als er ihr anbot mit einem von uns sich dem hinzugeben, stockte mir kurz der Atem, aber die nachfolgenden Worte des Lords entsetzten mich, er gestatte ihr und uns zu gehen, vorzeitig und noch amüsiert. Ich musste endlich an das Geheimnis kommen das die beiden verband, so nachgiebig hatte ich ihn noch nie erlebt, er schien von ihr gefesselt, die Frage war nur mit was fesselte sie ihn so?

Ich wusste, keiner hatte gesehen was ich beobachtet hatte, der Lord hatte sich gelangweilt, was verständlich war, es war auch eine zermürbende Angelegenheit die Neuen aufzunehmen als ich ein Kribbeln fühlte und bemerkte das der Lord und sie sich ansahen, einen intensiven Blickkontakt heilten. Es hatte mir eine Gänsehaut bescherte als der Lord sich über die Lippen leckte und eine Anspielung an Hermoine gab, sie selbst schien es ähnlich zu sehen, da sie leicht zu schwanken schien. Sie musste mir endlich sagen, was der Lord wusste was wir nicht wissen sollten. Es schein elementar zu sein!

Aber als wir dann gehen durften und im Manor ankam und sie sich die Maske in einer dramatischen Geste herabriss und ihr blasses Gesicht zum Vorschein kam, war es als hätte sie eine Panikattacke, da sie schwer nach Luft schnappte, aber als Lucius zu ihr wollte um sie zu beruhigen, indem er sie anfuhr, wich sie wie ein geschlagenes Tier zurück, schlang die Arme um sich und ich sah wie wir alle konsterniert waren. So benahm sich das Biest nicht, nie! Sie war immer so beherrscht, was ließ sie so derart die Kontrolle verlieren, dass sie kurz vor einem hysterischen Anfall stand? Selbst als diese sich diese unglückselige Geschichte zwischen uns ereignete, da hatte sie mich mit ihrer Kaltschnäuzigkeit überrumpelt, was ließ sie dann nun so ausrasten.

Draco wagte es nicht zu ihr zu gehen, da sie sehr abweisend wirkte, als sie um etwas zu trinken bat und Lucius nach kurzem Überlegen ihr die Zeit gewährte sich zu fassen und in seine Salon ging. Als Draco dann doch zu ihr wollte, ihr seinen Trost bieten, er die Hand austreckte, sah ich sie schon zurückweichen und legte ihm die Hand auf die Schulter um ihn aufzuhalten. Ich wollte ihm ersparen zu sehen wie sie unter seiner Berührung zusammenbrechen würde, da mir schien, das ihre Kontrolle nur an einem seidenen Faden hing. Und sie reagierte wie erwartet, nein eine Berührung würde sie gerade nicht vertragen und da sah mich Draco kurz an und er verwunderte mich, da er nickte und folgte wortlos seinem Vater.

Hatte unsere Auseinandersetzung in der ich mich hatte gehen lassen und meiner Wut nachgegeben hatte indem ich Draco von der Bildfläche gefegt hatte Wirkung gezeigt und Draco vernünftig werden lassen? Aber Lucius, Draco und Hermione hatten ein Gespür und eine unnachahmliche Art die mich zur Weißglut trieb. Und ich gestatte mir ihnen gegenüber etwas was ich mir sonst nie zugestand, ich ließ mich gehen und zeigte ihnen gegenüber meine Wut wenn sie sie herausforderten, aber wie es schien hatte sich Draco meine Warnung zu Herzen genommen.

Dies dachte ich, als ich mich ihr vorsichtig nährte, denn ich musste es wissen und so fragte ich untypisch für mich:

„Ist es wegen mir, dass du die Selbstkontrolle verlierst?“, als sie mich aggressiv angezischt hatte und ihre Augen groß auf gingen und auch wenn sie es vehement bestritt und nun nach draußen vor das Portal floh, wie damals aus dem Wohnzimmer, so war ich mir nicht sicher ob es nicht wegen dem war was damals passierte, das sie so die Fassung verlor. Doch ich mahnte mich selbst zur Ruhe und ging in den Salon, in welchem es sich die beiden Malfoy-Pfauen schon bequem gemacht hatten und mir nur stumm entgegen sahen!

Als sie nach nur kurzer Zeit kam, erstaunte sie mich auch hier wieder, da sie sich exzellent gefangen zu haben schien. Sie wirkte nun ruhig und sehr kalt als sie sich setzte, nur wie sie ihr Glas Whisky hinabstürzte zeigte, dass es in ihr wohl noch brodelte, doch ich hatte nicht damit gerechnete, das sie das Glas mit Wucht in den Kamin werfen würde.

Die Aussage des Lords, die er ihr gegenüber tätigte, nun ich verstand, dass sie die verunsicherte, aber das war nichts als eine leere Drohung, so wie er sie schon bevorzugte, schien sie etwas zu können, oder zu haben, was er nicht hergeben würde und dann hatte sie auch noch den Schutz der Familie Malfoy. Nie und nimmer würde er sie den Tieren zum Fraß vorwerfen, aber wie es schien sah sie das selbst immer mehr so und war einfach nur überwältigt von allem! Dass sie so nah daran war zusammenzubrechen, nur Lucius schien sich gerade gar nicht in Hermione hineinfühlen zu wollen, während sie tiefer blicken ließ indem sie sich gegen Lucius Gehässigkeit wehrte und erklärte wie sie sich fühlte als sie uns am Eingang sah.

Er schien wütend zu sein und diese Wut loswerden zu wollen, doch woher rührte seine große Wut? Sie hatte sich beim Lord Fehler erlaubt, ja, sie war schon gewisser maßen in eine Falle gelockt worden, schließlich hatte der Lord uns befohlen bei ihm zu bleiben, sie ja fast den Bestien zum Fraß vorgeworfen worden. Worauf also war Lucius sauer, dass sie in dieser Situation ganz kurz Gefühle gezeigt hatte? Sie hatte sich dann doch wieder gefangen, zumindest so weit, dass wir alles ohne Schaden über die Bühne bringen konnten. Er war in den letzten Wochen wirklich ein Rätsel für mich, sorgte er sich um sie? Doch auch sie schien sehr wütend. Nacht ihrem Glaswurf riss Lucius wohl endgültig die Hutschnur, woraufhin er sie anfuhr und uns dann aufforderte zu gehen, aber sie zurückhielt, da hoffte ich, dass ich sie nicht vom Boden würde kratzen müssen wenn er mit ihr fertig war. Denn er war nicht gut darin sich in andere hineinzuversetzen.

Lucius war ein strenger Despot und auch wenn er sie schätzte und respektierte, würde er ihr das nicht durchgehen lassen, dafür war er viel zu hart, wie ich wusste, nur Draco überraschte mich schon wieder, indem er einfach alles geschehen ließ ohne Gesten, ohne Worte, einfach aufstand ging und noch vor mir „disapparierte“.

Als ich kam, war der Geheimgang leer und der Kerkergang auch, Draco schein also schnell das Weite gesucht zu haben und ich lehnte mich an die Wand, nachdem ich die Statue wieder hingestellt hatte und wartete mit verschränkten Armen auf das sie kam und ich wartete recht lange, aber ich hatte Zeit und noch mehr Geduld.

Nach langer Zeit öffnete sich der Gang und heraus kam eine etwas derangiert aussehende Hermione gestolpert, die sehr in Gedanken zu sein schien, während sie sich über die müden Augen fuhr, wurde ich des Verbandes an ihrer Hand gewahr, worauf sich meine Augen zu schlitzen verengten, woher kam die Verletzung, blöde Frage, das wusste ich selbst, Lucius! Aber wer hatte sie verarztet?

Das tat sonst immer ich, ich durfte hinter ihm normalerweise immer herräumen, dafür war sich der Aristokrat dann doch meist zu schade! Als sie mich sah und fast wieder in den Gang gesprungen wäre, konnte ich mir ein abfälliges Schnauben nicht ersparen und das schien sie zu treffen, denn sie straffte sich umgehend und funkelte mich angriffslustig an.

„Was willst du hier?“, kam es dann auch schon kalt von ihr.

„Oh, ich dachte mir das Lucius bestimmt möchte, das ich für ihn aufräume, aber wie ich sehe hat er sich herabgelassen?“, hob ich provozierend die Braue.

„Ja!“, meinte sie nur pampig.

„Was, oder eher wie hat er dich bestraft?“, interessierte es mich wirklich was er sich ausgedacht hatte, er war immer zu erfinderisch.

„Nichts einfallsreiches, wenn es das ist was du meinst, ich sollte den Schürhaken umfassen!“, zuckte sie gleichgültig die Schultern und ihre Kaltschnäuzigkeit die sie nun zeigte, überzeugte mich, das sie der körperliche Schmerz wirklich wenig tangierte, auch wenn ich wusste, wehgetan hatte es bestimmt!

„Soll ich es mir ansehen?“, bot ich an und trat auf sie zu, wollte gerade die Hand anfassen, als sie zischte:

„Severus, denk nicht mal daran mich heute zu berühren!“ Doch ich konnte ihre Drohung nicht so stehen lassen und überrumpelte sie damit das ich sie zu mir zog und fest in die Arme nahm, was sie kommentierte, indem sie zu einer Salzsäule erstarrte und nach gut einer Minute begann sich vehement zu wehren, zu strampeln während sie an meinem Ohr bösartig zischte:

„Lass mich los, weder will, noch brauche ich deine Fürsorge oder dein Mitleid, rühr mich nicht an!" Da ließ ich sie langsam los, als sie doch tatsächlich durch den gewonnenen Freiraum versuchte mich zu treten und ich gekonnt schnell ausweichen musste, unterdessen fauchte sie mich erregt an:

„Heute brauchst du wirklich nicht aufräumen, ja Lucius hat mich bestraft, aber er hat auch dafür gesorgt, dass es mir jetzt gut geht, er hat mich geheilt. Und bitte, du weißt wie wenig mich körperliche Schmerzen tangieren. Er hat sich um mich gekümmert, glaub mir, er hat das wirklich gut gemacht, ich brauche DICH nicht und auch DRACO brauchte ich heute nicht! Ich brauche keinen von EUCH! Ich bin jetzt müde, das war anstrengend, du entschuldigst mich?", wütete sie regelrecht, an sich sollte es mir gleich sein, wenn sie sich wie ein wildgewordenes Biest gebärdete, aber ganz, ganz tief in mir fragte ich mich doch, ob nicht vielleicht ich schuld hatte….. Dann rauscht sie davon in die Dunkelheit auf die Abkürzung hinter dem Wandteppich zu.

Ganz absehen davon würde ich mir das genauso wenig bieten lassen, wie Lucius! Dass sie so mit mir umging und da rauschte ich ihr schon hinterher, stellte sie im Gang auf den Treppen und beförderte sie an die Wand, auf das sie mich mit verkniffenen Lippen ansah. So hielt ich nun ihre verletzte Hand wieder fest und ließ sie sich nicht entwinden, zeigte ihr, dass ich der war, der die Kraft hatte. Unvermittelt holte sie mit der gesunden, freien Hand aus und schlug mich, was mich sprachlos machte, was viel dem Biest ein die Hand gegen mich zu erheben, auch wenn es mehr wie ein Tätscheln gewesen war, das meine Wange streifte, da ihr irgendwie die Kraft für einen festen Schlag zu fehlen schien, war wohl die falsche Hand, aber es ging um die Anmaßung die hinter der Aktion stand und ich knurrte wütend auf, als sie aber schon redete:

„Fass mich nicht an! Was verstehst du daran nicht?", hauchte sie und das berührte mich mit dem Tätscheln mehr als ich mir zugestehen wollte, sie schien absolut nicht auf der Höhe.

„Ich will wissen was dich so ausrasten lässt, was ist passiert!“, bohrte ich unnachgiebig, ließ nicht los und übersah einfach großzügig, wie ich war, ihre Attacke.

„Du weißt alles!“, spie sie mir entgegen und ich rieb ihr meinen Verdacht unter die Nase.

„Ach, und du bist dir sicher, dass du nicht wegen mir ausgerastet bist?", zog ich spöttisch amüsiert die Braue hoch und reizte sie bewusst, sah wie ein Funken in ihren Augen aufglomm.

Sie stieß mich daraufhin mit der Hand von sich, entriss mir ihr Handgelenk, ging aber nicht, baute sich regelrecht vor mir auf und sah mich kämpferisch an.

„Halt dich nicht für wichtiger als du bist, spiel das was du getan hast nicht so auf!", zischte sie extrem giftig. Alles klar, da war noch was passiert, wenn sie darauf gar nicht einging, das ich ihr zugestand, das es unglücklich war als ich ihr Mal entdeckte, das sie meinte ich spielte mich auf, ärgerte mich maßlos und so fragte ich fordernd:

„Was hat Lucius getan, er war sehr wütend als wir gingen, was wollte er noch von dir?", wollte ich wissen.

„Was wohl, das hab ich doch schon gesagt, mich bestraft und geheilt. Alles andere geht dich nichts an! Dürfte ich jetzt endlich? Ich habe morgen Schule und würde gerne noch etwas schlafen!", war sie sehr patzig zu mir und schürte damit meine unterschwellige Wut, ich war kurz davor dem Biest den Hals umzudrehen. So reagierte ich nicht sofort und sie wollte davon rauschen, als ich gehässig und höhnisch, aber leise antwortete:

„Mach dir selbst nichts vor, du bist gehemmt und lavierst an der Vergangenheit noch immer rum, DU BIST SCHWACH!“ Da erstarrte sie mitten in der Bewegung und ich sah wie sich ihr Rücken kerzengerade aufrichtete und sie sich zu mir wie in Zeitlupe doch leicht bedrohlich umwandte, mich mit einem vollkommen emotionslosen Blick ansah und dann überrumpelte sie mich und das war etwas was ein Jahrzehnt zurücklag, das ich so reagierte.

Sie schritt bewusst langsam auf mich zu, näherte sich beherrscht, ganz und gar, keine Gefühlsregung war mehr von ihr wahr zu nehmen, sie drängte mich zurück, was ihr nur gelang, da ich unbewusst rückwärtsging, bis ich im Rücken die Wand fühlte. Erst da wurde mir bewusst, was ich tat, das ich zurück gewichen war. Sie näherte sich mir bis auf ein paar Millimeter, brachte ihr Gesicht ganz dicht vor meines, sodass wir uns dank der Stufe, auf der sie stand, Aug in Aug gegenüber standen. Sie maß mich kalt und sehr intensiv. Ihr plötzliches Handeln überwältigte mich regelrecht, als sie unvermittelt ihre Lippen hart auf meine presste, mich richtig überfiel, was mich überrascht aufkeuchen ließ, da sie das ganze so bestimmt und unnachgiebig tat und das nach dem was ich ihr vorgeworfen hatte. Nachdem ich ihr vor die Füße geworfen hatte, dass sie gehemmt sei mir gegenüber, küsste sie mich regelrecht brutal, so hatte sie noch ihr ihre Lippen gegen meine gedrückt. Doch dann wurde der Kuss ruhiger, ihre Lippen sanfter, sie ließ ihre Zunge über meine geschlossenen Lippen gleiten. Mir kam es so vor als würde sie sich selbst testen und überzeugen, dass ich nicht recht hatte, dass es nicht meine Tat war die sie hemmte und heute hatte ausrasten lassen.

Dann, auch wenn ich es mir sonst nie erlaubte, erschrak ich, auch wenn ich dies gut überspielte, trotzdem musste ich die Augen aufreißen, als ich ihre Hand plötzlich grob zwischen meinen Beinen fühlte und sie hart über meine große Erektion strich. Doch bevor ich realisieren konnte, wie vulgär und ordinär sie sich gerade gebärdete, schloss ich die Augen wieder, doch schon im nächsten Moment überrumpelte sie mich erneut, da sie mir schmerzhaft und rücksichtslos in die Lippe biss, bis ich geplagt aufhisste. Ich schlug die Augen auf und sah wie sie sich böse drein blickend zurück zog.

„Glaub mir Severus, ich hab keine Angst, ich bin nur angeekelt von Euch und dem wie und was ihr tut! Das ist alles!“, schleuderte sie mir ihre Verachtung arrogant entgegen und wandte sie sich nun endgültig ab, ging und eines wusste ich, wenn sie noch länger so mit mir spielte, würde ich für nichts mehr garantieren können. So würde sie mich nicht noch einmal behandeln können und bitte, sie hatte mir gerade bestätigt, sie hielt nichts ab, da sie mich nicht fürchtete, wusste ich, dass sie noch etwas anderes bezweckt hatte mit dieser Demonstration. Aber so leckte ich lächelnd über meine blutende Lippe und schmeckte mein eigenes, metallisches Blut, was für ein Biest, aber sie passte hervorragend zu uns, zu mir! Und doch war ich besorgt das Lucius sie geheilt hatte, er war zu ihr schon wieder anderes gewesen als zu jedem anderen.

Lucius….das sie sich so strikt weigerte zu erzählen was dazu geführt hatte, das Lucius es sich anders überlegt hatte und sie umsorgte, oder aber auch das sie es wie es schien ihm nicht übel nahm das er sie so grob verletzte. Wow, ich sage es ja, an sich war sie ein eiskaltes, kalkulierendes Biest! Das und das war das gefährliche, selbst wenn sie mal die Contenance verlor, es immer noch schaffte das Ruder zu ihrem Vorteil herumzureißen und das schaffte echt nicht jeder, zückte ich meinen Hut vor ihrer gespielten Kaltblütigkeit. Nur hoffentlich ließ sie sich mit Lucius nicht auf ein Spiel ein, das selbst sie nicht mehr würde kontrollieren können, er konnte grausam sein, aber auf diesem Ohr schien sie ja taub zu sein.



Severus Sicht ende



Hermiones Sicht



Warum war ich so eine Lügnerin? Warum tat ich so was? Ich spielte Severus, die Taffe, eiskalte Schlampe vor! Und selbst vor Lucius tat ich als würde ich es gutheißen was er mit mir tat, gestatte ihm mich auf die Stirn zu küssen, nachdem er mich so brutal strafte!

Ich war eine Gefangene der Ausnahmesituationen, und nichts anderes! Ich konnte und durfte mir keine Schwäche erlauben vor keinem vor ihnen und das Draco mir nicht aufgelauert hatte, sondern wie es schien wusste, das ich allein sein wollte, rechnete ich ihm hoch an, denn das ich sie alle nicht sehen wollte, hatte wohl nur er verstanden!

Das Lucius mich mal wieder verletzte und dann heilte, obwohl er mich zuerst harsch an Severus verwiesen hatte, erstaunte mich, dass er so viel Rücksicht auf meine Befindlichkeiten nahm, nur weil ich das mit Severus einräumte? Er hatte sich wirklich verändert? Sollte ich ihm wirklich etwas bedeuten? Ich weiß es hörte sich komisch an, nachdem er mich das glühende, brennende Eisen berühren ließ daran zu denken, das er etwas für mich empfinden könnte, aber er hatte mir danach geholfen, hatte mich sanft auf die Stirn geküsst und vor allem, war, nachdem ich ging, ausgeflippt, hatte die Einrichtung zerstört, das tat ein Lucius Malfoy nicht, was hatte ihn so erregt, das er es rauslassen musste?

Dass er mich strafte? Oder das er dachte das mich das noch immer beschäftigte was zwischen Severus und mir passiert war? Das ich angeekelt war was dort in der Höhle passierte? Oder das der Lord solches Interesse an mir zeigte? Oh, Lucius war für mich nur sehr schwer zu verstehen, leider!

Und Severus, was sollte das? Was fiel ihm ein anzunehmen ich sei ein Waschlappen der sein Mitgefühl brauchte, gerade seins, ja genau! Er war arrogant in seiner anmaßenden Art! Ich hoffte meine Idee ihn zur Räson zu bringen hatte gewirkt und zeigt Wirkung, lenkte ab, ließ ihn nicht erkennen, das ich genauso fühlte wie er dachte, ich hoffte es, was er daraus machte das ich ihn so provozierte, wir würden sehen.

Da schenkte mir die Fette Dame ein Grunzen, weil sie gar nicht aus ihrem Schlaf erwachte, es war nun fast drei Uhr war und so dachte ich, rentierte es sich da sich noch schlafen zu legen?
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BeitragThema: Re: Kapitel 155-156   Kapitel 155-156 EmptyDo Feb 09, 2012 5:41 am

156. Kapitel Nachwehen


Und so schlich ich in das Bad, das ich mir mit Lav und Pav teilte und ging unter die dringend benötigte Dusche, legte einen wasserabweisenden Zauber auf den Verband und stellte mich unter das warme Nass, hoffte darauf, dass es mich wieder wärmen würde und versuchte mit geschlossenen Augen zwanghaft an etwas Schönes zu denken, was mir doch tatsächlich nach einiger Anstrengung gelang. Und so schlupfte ich trockengezaubert und in einem Nachthemd in mein Bett, ließ noch einige Zauber auf mein Bett los, die mir meine Privatsphäre garantierten und legte mich zitternd schlafen, der Abend hatte sehr an meinen Nerven gezehrt.

Das schockierende war, ich schlief schnell ein und zwar so tief und fest das ich träumte und was für wüste Träume. Ich hatte doch befürchtet, das mir dies Albträume bescheren würde und ich war gefangen in meinem Geist und so wechselte die Szenerie in rasanter Abfolge von der Fratze des Lords, der sich über die Lippen leckte, zu den vor Schmerz verzehrten Grimassen der Mädchen, zu den unleserlichen, beängstigend Eisenmasken der DetahEater, hinter denen nur die animalisch lodernden und so sadistischen Augen aufleuchteten, zu dem beklemmenden, schwarzen Gewölbe, das mir eine Gänsehaut über den Körper jagte.

Dann wandelte sich der Traum von einer Sekunde auf die nächste und ich lag in dem Separee auf einer runden Matratze mit vielen Kissen und ich lag nackt da, hörte die lauten Geräusche der anderen und konnte in dem diffusen Licht der Umgebung fast nur Schemen erkennen. Aber ich räkelte mich trotzdem lustvoll auf den Kissen, als ich fühlte wie etwas zwischen meinen Beinen war, hob ich den Kopf konnte aber nur einen Haufen langer weißblonder Haare ausmachen und wollte etwas sagen, doch da blieb mir schon die Luft weg, da ich seinen Mund begierig saugend an meiner intimsten Stelle spürte und aufstöhnend zurückfiel. Meinen Leib erfasste ein Beben und Schüttelte ihn, ich wollte meinen Mund zu einem Schrei öffnen, aber dieser wurde von einem Mund unterbunden, da sich hungrige, fordernde Lippen auf meine legten und mich besinnungslos zu küssen drohten.

Der Kuss wurde intensiver, dann öffnete ich die Augen furchtsam und sah Severus schwarze Augen, die mir eindringlich entgegensahen. Ich küsste ihn auch leidenschaftlich zurück, während mich Lucius gleichzeitig mit großer Hingabe und Können verwöhnte, bog ich meinen Rücken lustvoll durch, konnte meine steigende Erregung fast nicht in Worte fassen. Während Severus Hände und seine hungrigen Lippen sanft an meinen Nippeln zupften, er meine Brüste intensiv liebkoste und Lucius heiße Blicke zu mir herauf sandte, dies wurde für mich gut sichtbar, weil ich den Kopf beobachtend hob, sah wie er mit seiner weichen Zunge sanft über meinen Kitzler fuhr, er dann auch einen Finger in mich stieß und ihn langsam zu bewegen begann, um ihn dann immer schneller in mich zu stoßen.

Da konnte ich spüren wie ich verkrampfte, als er mich weiter sanft, zärtlich leckte und sein langes Haar über meine Schenkel floss und mich leicht kitzelte, glaubte ich zu vergehen. Doch dann öffnete ich unvermittelt die Augen und sah Draco, der uns genau beobachtete. Ich erschrak , aber als ich erkannte, dass er uns nicht mit ekel im Blick, nein… eher mit einem begeisterten, verzückten Ausdruck auf den Zügen, betrachtete, entspannte ich mich wieder und im nächsten Augenblick, als ich mich fallen ließ, verkrampften meine Muskeln unkontrolliert und ich kam, zitterte am ganzen Körper und schrie…….

Mit einem lauten Schrei auf den Lippen fuhr ich schweißüberströmt aus den Laken und es schüttelte mich am ganzen Körper als ich schwer atmend keuchte und bemerkte, dass meine eine Hand in meinem vor Nässe durchweichten Slip war, mein Finger tief in mir steckte während meine andere Hand eine meiner Brüste umklammerte. Ich sank aufstöhnend wieder in meine klammen Kissen und versuchte erstmal mein schnell klopfendes Herz zu beruhigen, als ich meine Finger aus meinem geschwollenem, erregten Fleisch zog und beruhigend über meine Brust strich, wow….das mir das gestern nicht gut getan hatte, konnte ich hiermit bestätigen, ich musste heute Abend zu Draco und das ganz, ganz dringend.

So lag ich nun da und die Schamesröte über meine Fantasien stieg mir ins Gesicht, oh man war das peinlich, wie gut, das ich Okklumentik beherrschte, das war doch mal ein Albtraum gewesen, der dann was geworden war?

Hilfe, das konnte doch nicht mein ernst sein? Oder, Himmel ich musste raus und floh regelrecht aus meinem Bett und huschte aus dem Zimmer, um während des Laufs meine Gedanken zu ordnen und mir diese unerhörten und sehr dreckigen Fantasien aus dem Gehirn zu fegen. War ich froh, dass die Jungs nichts fragten und auch akzeptierten, das ich vorweg lief und nichts sprach.

Ich hatte ihre Blicke gesehen, die sich auf den Verband geheftet hatten, den ich aber nicht abgenommen hatte, da ich wusste, es würde bis zum Abend dauern bis es vollständig verheilt war. Ich lief und lief und wusste selbst es war wie eine Flucht vor meinen Gedanken, die ich mir verbot zu denken, dass ich so einen Traum über einen solchen Ort haben konnte, schockte mich mal wieder maßlos. Das war….ich weiß nicht, während ich wusste, was den anderen Frauen schreckliches passierte, sah ich mich dort vergnüglich mich meiner Lust hingebend, ich sage es ja, die taten mir alle nicht gut.

Dran, das alle drei dabei gewesen waren, wollte ich auch nicht denken, wollte ich Lucius wirklich in meinem Bett haben, nein, wohl eher nicht, oder??? Und Severus, naja, das war… ich schob die Gedanken ganz schnell von mir, ich wollte nur Draco, das war mir klar, oder??? Mir tat das wirklich nicht gut und schon gar nicht meiner Moral, erkannte ich mal wieder…..und lief gleich noch ein Stückchen schneller.

Als wir dann mit unseren Uniformen später im Gemeinschaftsraum saßen und uns als Trio gemeinsam, schweigend auf den Weg zum Frühstück machten, brachen die Jungs ihr schwiegen.

„Lief gestern Abend nicht so gut, oder?“, wollte Harry sanft wissen und er klang sehr besorgt.

„Geht!“, blieb ich einsilbig, was sollte ich den darauf sagen, Harry die Wahrheit sagen? Ihm würde der Appetit für Monate vergehen, also schweigen, Unwissenheit konnte manchmal ein Segen sein.

„Was ist passierte Schönste, du hast einen so angestrengten Zug um den Mund!“, wandte Ron besorgt ein und berührte meine Schulter und auch da zuckte ich ganz untypisch für mich zurück, also wirklich, ärgerte ich mich, irgendwie schien das alles an mir zu nagen. Ich sollte mich zusammenreißen und sah Ron entschuldigend an, der mich verwundert maß wie auch Harry, der nun vorsichtig nach meinem Handgelenk fasste und es mit Bedacht anhob und sich somit den Verband begutachtete.

Ich zwang mich regelrecht die Berührung von Harry zu akzeptieren, warum ich gerade so ein Problem hatte mit menschlichem Kontakt, wusste ich nicht und so verbot ich mir jede Reaktion und atmete tief ein. Tat das was Lucius so vehement von mir gefordert hatte, ich behielt die Kontrolle und wusste, nach außen schaffte ich es sehr gefasst und kalt zu wirken, wie es innen aussah war gleich.

Seine Ermahnungen zeigten Wirkung, aber ich schob jeden Gedanken an Lucius schnell von mir weg. Ich wollte weder an den Traum denken, noch daran was sein Ausrasten nach meinem Weggang bedeuten konnte, was es heißen mochte, das er Gefühle zeigte. Ich wollte diesen Gedanken nicht in letzter Konsequenz zu Ende denken, wohl auch, weil ich mir irgendwo auch klar war, das er mit sich selber da nicht im Reinen war und nicht wirklich wusste, was er wollte, auf welche Art er mich wollte. Der Ausraster konnte so viel bedeuten, dass er es hasste, das ich so angeekelt war von dem was da vors ich ging, das ich zugegeben hatte das ich sie so sah? Arch…es gab so viele Gründe und Lucius zu durchschauen war so gut wie unmöglich.

„Wirst du es uns erzählen?“, wollte er wissen und hielt meine Hand zärtlich und Ron legte mir nun auch wieder die Hand sanft auf die Schulter, als wollte er sich damit nicht abfinden das ich ihn nicht ertragen konnte. Ich ließ mich fallen, gestattete es mir, die Blicke, die wir auf uns zogen, da wir in der frühen Stunde so privat in der Vorhalle standen und großer Betrieb herrschte, da alle in die Halle strömten um zu Essen, aus zu blenden. So waren uns mal wieder die Blickte sicher und ich lächelte leicht, als ich nun weiter ging und sie folgten mir.

„Nein, nicht jetzt, aber irgendwann, es war wie erwartet…nicht schön, aber nun…. und das hier…“, wedelte ich mit meiner Hand durch die Luft „…das ist eine Verbrennung, die heute Abend geheilt ist, nichts dramatisches, das werde ich euch auch vielleicht irgendwann erzählen, es ist aber nicht wirklich wichtig!“

„Okay, Schönste, wenn du das so siehst, kannst du mir aber dann erklären warum dich Blondie und das düstere Etwas mit Adleraugen begutachten seitdem wir den ersten Schritt durch die Tür gegangen sind?“, wandte lapidar Ron ein.

„Ach, tun sie das, dann sollen sie doch schauen bis sie schwarz werden!“, zischte ich leise, meine Laune war wahrlich nicht die beste, da grunzten beide auf und schauten mich mehr als skeptisch an.

Während wir uns setzten und ich meinen heißgeliebten Kaffee in mich schüttete, als wäre dies das Heilmittel und das Essen darüber vergaß, was Ron und Harry nicht zu gefallen schien, da sie mir nun einen Teller zuschoben, warf ich nur einen Blick auf den Teller und verzog das Gesicht. Es bestand die minimale Gefahr, wenn ich etwas aß, das ich es würde nicht behalten können und so schüttelte ich nur den Kopf!

Ich hob wieder meine Tasse, das ich unter genauester Beobachtung aller stand ging mir gerade so was gegen den Strich und dann durfte ich auch noch sehen, wie nun Ron und Harry es tatsächlich wagten mit Draco in eine stumme Kommunikation zu treten, was mit mir sein könnte und sie unauffällig auf meine Hand verwiesen, die ich gut verborgen in den Falten meines Umhangs gehalten hatte. Daraufhin zogen sich Dracos Augenbrauen verärgert zusammen, als ihm bewusst wurde was Lucius mit mir getan haben musst, das er mir gezeigt hatte, das er mich auch strafen würde, egal was dazwischen uns war oder nicht war, und das ging mir gerade so was gegen den Strich!

Es ging niemanden etwas an, an sich hatte ich in der Höhle versagt und das nagte schwer an mir und meinem Selbstwertgefühl. Ich hatte mich gehen lassen, Gefühle zugelassen, die ich nicht haben durfte und so warf ich Harry, Ron und den Slytherins wütende Blicke zu, stand abrupt auf und rauschte verärgert aus der Halle, als ich noch hörte:

„Schönste, nicht, warte!....“

„Verdammt, Hermione, sei nicht sauer…..!“, riefen Harry und Ron abwechselnd, sodass mir viele überrumpelt hinterhersahen, das ich die Jungs so stehen ließ und sauer abrauschte, schien gerade viele an unsrem Tisch zu überraschen, weil wir nichts geredet hatten und das ich einigen Idioten ausweichen mussten, die meinen Weg kreuzten und ich sie bitterböse anfunkelte was mir egal war. Ich war wütend und wollte allein sein, ich hasste es immer noch abgrundtief mich zu rechtfertigen!

Doch ich kam nicht weit, da ich abrupt am Handgelenk ergriffen und in eine in eine Nische gezogen wurde und ein Finger auf meinem Mund landete. Stirnrunzelnd betrachtete ich das und fand, dass gerade gar nicht lustig, worauf ich aufbrausen wollte.

„Lass mich dir helfen, dafür bin ich da, Hermione, bitte!“, kam es eindringlich und meine Hand mit dem Verband wurde ergriffen, aber es wurde auf meine Zustimmung gewartet und ich zögerte kurz.

„Hast du kein Vertrauen zu mir? Ich bin gut!“, bat die Stimme eindringlich und ich stieß verärgert die Luft aus, nickte dann barsch und schon wurde der Verband abgewickelt und meine Verletzung freigelegt. Daphne holte zischend Luft als sie die große, verheilende Wunde sah, die die gesamte Handinnenfläche einnahm, aber ich fand es sah sehr gut aus, hätte sie mal das nässende, schwärende schwarzrote Fleisch sehen sollen, dachte ich noch amüsiert. Lucius hatte gute Arbeit geleistet, das musste man ihm lassen, nun war alles rosig und frisch, die Haut heilte gut, als sie einen Spruch sprach und meine Hand schrecklich zu jucken begann, fragte ich um mich abzulenken:

„Wann bist du aufgestanden und wie bist vor mir rausgekommen?“ Da kicherte sie leicht, während sie nun in ihrem Umhang etwas suchte.

„Du bist sehr geschickt, hast deine Hand gut in den Falten deines Mantels versteckt, aber ich hab es sehr schnell gesehen, auch Harrys Blick das etwas nicht stimmt ist mir aufgefallen und hat mich noch aufmerksamer werden lassen und als die Jungs anfingen Draco zu fragen, was da passiert ist, dachte ich mir, das ich dich auf den Weg abfangen kann und wollte es mir ansehen. Ich weiß, du bist gut, aber ich lerne so viel, lese jedes Buch über Heilmagie was mir in die Hände fällt, nun ich wollte dir halt einfach nahe sein, dir helfen!“, berührte es mich, das sie mir helfen wollte und nun strich sie eine dickliche, weiße Salbe auf, die das schreckliche jucken beendet und ich seufzte erleichtert auf.

„Das ist eine schlimme Brandverletzung, will ich wissen wer dir das angetan hat?“, fragte sie und schielte mich von unten herauf an….und ich stöhnte.

„Du wirst es Draco sagen?“, fragte ich.

„Ja, wenn er denn fragt und das wird er wohl!“, wandte sie vorsichtig ein und ich gab Daphne bei der Aussage Recht.

„Dann nein, ich will nicht darüber reden!“, wiegelte ich ab und sah wie sie sich sofort geschlagen gab und nickte, einen neuen Verband anlegte, da die Zeit drängte, gleich mussten wir in den Unterricht.

„Du nimmst das sehr ernst oder Daphne?“, fragte ich ruhig nach, während sie den Verband anlegte.

„Ja, es ist meine Aufgabe und ich freue mich wenn ich nützlich sein kann! Ich will etwas von dem zurück geben, was du mir alles ermöglicht hast Hermione!“, schenkte sie mir ein liebes Lächeln, das ich erwiderte und schon verschwand ich und eilte getrennt von ihr in den gemeinsamen Unterricht.

Im laufe es Tages fing ich mich vollständig und schimpfte mich und meine übertriebenen Befindlichkeiten selbst eine blöde, sensible Kuh. Ich war ein Spiel eingegangen in dem ich mir solche Ressentiment nicht leisten konnte aus, ende, amen. Ich hatte es vollumfänglich zu akzeptieren was sie taten und was ich tat, ich verhielt mich wie ein Weichei und das verabscheute ich aus tiefstem Herzen und so nahm ich mir vor dies sofort und auf der Stelle abzustellen und so saß ich nun wieder in der Großen Halle und aß brav und ratschte mit meinen Jungs und schenkte sogar dem Slytherin Tisch ein verstecktes, entschuldigendes Lächeln, was huldvoll angenommen wurde. Selbst der düsteren Fledermaus schickte ich meinen entschuldigenden Blick, was ein minimales neigen des Kopfes zur Folge hatte und er mir vergab, was ich dankbar zur Kenntnis nahm, wie gut das er keine Schwäche für mich hatte, war ich kaltschnäuzig genug mir das ironisch einzugestehen.

Harry zeigte sich leicht nervös, da er heute nach dem Essen zu Dumbledore in dessen Büro erscheinen sollte, um, eben keine Ahnung was zu tun, waren wir eher erstaunt das er so lange gewartet hatte Harry zu sich zu beordern, nachdem dieser ihm dank mir so spektakulär entwischt war.

Ron und ich versicherten ihm sehr das seine Abwehr stand und ich mochte an Dumbledores Intelligenz appellieren es nicht zu versuchen in Harrys Geist einzudringen, da er damit nur noch mehr an ihrem Verhältnis kaputt machen würde, außerdem hatte er es auch schon genügend zerstört. Wir begleiteten ihn zu seinen Gang nach Canossa, wie es mir zynisch über die Lippen schlüpfte und er überwand den Gargoylewächter, der ihn durchließ auch ohne dass er das Passwort wusste. Ron und ich zogen uns gemeinsam in den Gemeinschaftsraum zurück, wo ihn eine hibbelige, hübsch zurecht gemachte Lavender erwartete, die mir einen bösen Blick schenkte als Ron ihr ein Küsschen auf die Wange hauchte, aber ihr tätschelnd eine Abfuhr erteilte und zur mir auf die Couch glitt.

„Warum Ron, amüsiere dich!“, verstand ich ihn nicht, da ich mich doch an die heißen Küsse von gestern erinnerte und es hatte so ausgesehen das es ihm gefallen hatte.

„Das werde ich, keine Angst, sie läuft mir nicht weg!“, klang er erschreckend wie ein Slytherins und auch sein freches, leicht überhebliches Grinsen, erinnerte mich erschreckend an die Twins.

„Warst du so gut?“, meinte ich schmunzelnd und spürte wie meine gute Laune so langsam zurückkam und er lachte mit seiner tiefen Stimme dunkel auf, während ich sah wie mich Lavenders blaue Augen gebannt verfolgten, da ich mich mit Ron unterhielt.

„Aber nun ernsthaft, ich hab anscheinend das Beste verpasst, wie weit seit ihr gegangen?“, zwinkerte er mir doch glatt verspielt zu, um sich dann vorzubeugen und mit ins Ohr zu wispern.

„Stell dir vor, ich hätte sie wirklich schon am ersten Abend haben können, das es so einfach geht, hätte ich echt nicht gedacht. Eins gab das andere, wir waren hier die letzten im Raum, aber dann….ich weiß nicht, sie wollte wirklich, aber dann hat sie zurückgezuckt und ich auch, das kannst du dir wohl selbst denken, aber ich wusste nicht ob ich es wagen soll, da sie zwar immer noch wollte, aber dann auf einmal echt unsicher wirkte und hab dann halt gemeint wir sollten es langsam angehen lassen, seitdem sieht sie mich an als wäre ich ein Gott!“, wagte er verzagt einzuwenden, als er mich sprachlos machte und meinte: „Merlin, ich wünschte ich könnte zu Blaise gehen, aber den sehe ich leider erst morgen, seine Tipps sind Gold wert in Sachen Frauen, man der hat aber auch eine Erfahrung!“ Da biss ich mir vor unterdrücktem Lachen auf die Lippen, das war zu göttlich, aber wo er Recht hatte, wenn Blaise sich in etwas verstand, dann darin die Frauen wirkungsvoll zu verführen.

Seit Blaise vom Fenster weg war, sahen wir alle die bösen Blicke die Astoria trafen von den Ravenclaws, Hufflepuffs und vor allem die der Slytherin Mädchen, die sehr neidisch und eifersüchtig darauf waren, das der Schulcasanova vergeben war und wie es schien auch noch vollkommen freiwillig und schwerverliebt dazu, da er keine andere auch nur eines Blickes würdigte.

„Also was auch immer du willst von Lavender, einen One-night-Stand, oder eine Beziehung, dank deiner großmütigen Tat von gestern, indem du ihr Respekt entgegenbracht hast, wirst du sie so schnell nicht mehr los, sie denkt du fühlst schon mehr. Sie ist wohl keine Jungfrau mehr, auch wenn sie schon seit Jahren auf Jungs steht und so albern scheint, ist wohl nichts dahinter, wie ich belauschen durfte, dürften es zwei oder drei Eroberungen sein….Da du dich nicht wie ein Arschloch verhalten hast und dir einfach genommen hast was sie dir angeboten hat, wird sie ganz verzückt von dir sein! Aber Ron, du bist auch was Besonderes, wenn du dich bei so einem willigen Mädchen zurückhältst, eine klammernde Lav, ich hoffe du weißt was du tust?“, erklärte ich und er rollte die Augen bis man das Weiße sah.

„Toll, ich bin selbst dazu zu blöd! Da hatte ich die Chance, ich bin schließlich der letzte von euch ….na du weißt schon was ich meine und ich vergeig es noch!“, schmollte er gespielt und grinste mich dann schelmisch an.

„Nun, Ron also mal ehrlich, hier ….“, ich warf einen Blick auf den leicht abgewetzten, verlebten Raum von uns Gryffindors, der im Gegensatz zu den Räumen der Slytherins weniger gepflegt war „…sollte man vielleicht nicht sein erstes Mal erleben! Wozu kennst du den Raum der Wünsche, selbst die Türme bieten da ein romantischeres Ambiente als HIER…gut, für eine schnelle Nummer ist das gut…!“

„WAS….!“, quiekte er und sah mich an, stotterte nun weiter: „…also das klingt so als ob, du…“

„Unsinn, ich hab hier öfters deine Brüder überraschen dürfen, ich hab hier nie was getan!“, wandte ich ein und Ron atmete kurz aus, als ihm die Bedeutung meiner Worte zu Bewusstsein kam und er gequält die Hände vors Gesicht schlug und dann zu nuscheln begann.

„Das wollte ich nie wissen, das wollte ich nie wissen….“, linste er hinter seinen Händen hervor und besah sich den Raum und ich wollte echt nicht wissen was er sich gerade in seiner Phantasie ausmalte.

„Ron???“, fragte ich vorsichtig als er knallrot im Gesicht hochfuhr.

„Jetzt echt Hermione, die zwei haben es hier so richtig….so richtig getrieben?“, drückte er nun seinen Mund schon fast an mein Ohr und ich musste echt kichern als sein Atem mein Ohr kitzelte und ich sah die Male, wenn ich zu spät hierherkam und Fred und George sich leidenschaftlich geliebt hatten vor mir, was mich noch mehr lachen ließ.

Die anderen schienen sich zu fragen was Ron und ich so interessantes zu tuscheln hatten ohne Harry und auch Lavender machte ein irre eifersüchtiges Gesicht, während sie uns beobachtete.

„Hey, ich dachte du willst es nicht wissen und dann bist du doch so neugierig! Aber ja, so richtig, die zwei hatten nie große Hemmungen, du kennst sie doch!“, rollte ich leidend mit den Augen aber schwelgte auch in der Erinnerung.

In dem Moment öffnete sich das Portraitloch schwungvoll und ein mürrischer Harry trat mit einer Leichenbitteren Miene ein, kam auf uns zu gerauscht und alle sprangen aus seinem Weg, da seine Laune echt nicht die beste zu sein schien, so grimmig wie er blickte und Ron und ich rutschten auseinander, machten in unserer Mitte Platz. Schon plumpste ein grummelnder Harry nieder und stierte mit tief gerunzelter Stirn in die Flammen und Ron und ich konnten nur verzweifeln darüber das das mit Dumbleodre und Harry in diesem Leben wohl nichts mehr werden würde.

Ich zückte meine Stab und sprach eine „muffliato“ und noch so einige anderen Schutzzauber gut sichtbar für alle Gryffindors, das wir nun Dinge besprachen die sie absolut nichts angingen und ich sah viele, denen das gar nicht zu passen schien. Göttchen, da wollte man doch glatt eine Schlange sein! Aber Harry sprach nicht und wir beide ließen ihm die Zeit die er brauchte sich zu fangen! Plötzlich erhob sich Ron und rannte wortlos in den Schlafsaal hoch. Nicht nur wir sahen ihm perplex hinterher, auch Ginny ließ uns keine Sekunde aus den Augen und wirkte überrumpelt, als Ron mit einem kleinen Köfferchen herunterkam und sein Mund ein riesiges Grinsen zur Show trug und er die kleine Kiste wie einen Schatz vor sich hertrug. Lavender sah wie gebannt auf ihren Schatz und schickte ihm heiße Blicke. Ich sah wie er ihr verschmitzt zuzwinkerte, was sie verschämt und sehr lächerlich kichern ließ, das war zu komisch als er die Kiste auf den Tisch vor uns abstellte und darin geheimnisvoll rumkramte.

Dann hielt auch schon ein erstaunter Harry ein kleines Glas mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit in der Hand und Ron drückte mir auch eines in die Finger und er selbst schenkte sich selbst nicht zu knapp ein.

„Hat mir Fred vermacht! Meinte, das du Hermione das immer gut vertragen kannst!“, grinste er nun böse und stieß mit uns an und da sagte ich doch nicht nein und kippte das Hochprozentige routiniert in mich. Nach gestern hätte ich die ganze Flasche gebrauchen können, wirklich und wahrhaftig, das wir von allen Gryffindors ausgespäht wurden war logisch, auch viele sahen uns sehr überfahren an, da Butterbier das einzige war was es hier gab. Sie waren nicht dumm, konnte sich ausdenken was wir hier so selbstverständlich zu uns nahmen, was viele ungläubig zu uns sehen ließ. Tja, das brave Trio war halt nicht so brav und selbst Ron hatte unter der Ägide der Twins gelernt was es hieß einen guten Tropfen zu genießen.

Harry fasste sich nach seinem ersten Schluck und fing an zu reden, nachdem er das Glas in den Händen rollte und seine langen Haare aus seinem Gesicht pustete:

„Tja, Dumledore….fing sehr großväterlich an, er war schlau genug weder etwas zu dir noch über die Ferien zu erfragen, er lamentierte nur wie wichtig meine Sicherheit sei und er sich freue das ich wohlbehalten da bin! Das von mir doch so viel abhänge…blablabla er hat dabei immer wieder beruhigend über seine Hand gestrichen, sie scheint ihm Probleme zu bereiten! Aber wir haben ja überlegt was er von mir wollen könnte, ob er mir endlich Sachen beibringt, die mir helfen mich Voldemort zu stellen! Und lasst euch sagen, aus der Traum, er zeigt mir ERINNERUNGEN! Tja, das war´s, der große Bezwinger von Grindelwald zeigt mir Erinnerungen! Nicht zu fassen, schau nicht so Ron, eben es ist nicht zu fassen, er lehrt mich keine Zauber oder Kampftechniken, nada….nix, vergesst es, er zeigt mir Dinge …die ich schon weiß!“, schüttelte er ungläubig den Kopf und stürzte sein Glas hinab und Ron schenkte sprachlos nach, da wir uns viel erhofft hatten, aber wie es aussah wurden unsere Hoffnungen enttäuscht und Ron stellte nachdenklich, die nun schon halbleere, Flasche zurück, zuckte dann die Schultern und meinte:

„Ich werde wohl den Twins schreiben, dass wir Nachschub brauchen.“, tranken wir nun synchron unsren Frust hinunter, es war doch schön zu sehen, das wir uns alle ähnlich gut fühlten, von den Löwen konnte wohl keiner unsere wenig begeisterten Mienen verstehen, aber wir sahen uns ganz eindeutig als Leidende und das sehr!

„Nun, was soll ich erzählen, er hat mich in sein Denkarium mitgenommen, er zeigte mir Riddles Vergangenheit. Das einzige was neu war, waren die Erinnerung von dem ehemaligen Zaubereiministeriumsmitarbeiters Bob Ogden. Er befehligte in den späten 1920er Jahren die magische Strafverfolgung des Ministeriums. Der Mann war echt untersetzt er erinnerte mich dabei an Vernon, dank dem weiß ich nun wie die Hütte aussah als sie noch bewohnt war, es unterschied sich nicht wirklich viel von dem was du uns erzählt hast! Da war es echt abgefuckt! Grauslig, widerlich, das da drei Menschen gehaust haben, bäh…also wo war ich Odgen, sollte Morfin holen und ins Ministerium vorladen, da dieser einen Muggel vorsätzlich verhext hatte. Aber das ging gefährlich in die Hose, da Vorlost ausgerastet ist und alles und jeden beschimpft hat und mit seiner edlen Abstammung angegeben hat. Er hat ihm den Ring gezeigt! Und das schwere Medaillon von Slytherin, ich kann hiermit bestätigen das alle zwei sich in unseren Besitz befindlichen Gegenstände die richtigen sind. Wir haben die richtigen Sachen!“, lächelte er nun sehr verschmitzt und wir prosteten uns wieder zu, das war doch mal schön zu wissen, dass dies wenigstens in die gewünschte Richtung lief.

„Wo war ich ….ja, als, und das war das spektakulärste und gruseligste, echt, als ein hübscher Muggel auf einem schwarzen Rappen an der Hütte vorbei geritten ist, kam Merope aus der Hütte und alle drei haben sich auf einmal in Parsel angefahren. Echt, das mal so zu erleben ist beeindruckend gewesen, vor allem, da ich es verstanden habe was die sich da erzählen: Sie schwärmte für den Jungen und Vater und Bruder konnten das nicht akzeptieren und so hat der Bruder dem Muggel einen schmerzenden, hässlichen Hautausschlag angehext, sah nicht schön aus. Aber das krasseste war das sich dann die beiden Männer auf die Tochter gestürzt haben und dabei waren sie totzuschlagen, das ging echt total brutal zu, die haben sie schrecklich zugerichtet. Odgen hat eingegriffen und ist danach aus der Hütte geflohen um Hilfe zu holen und sie haben dann Vorlost und Morfin Gaunt festgenommen und in Askaban zu Haftstrafen verurteilt und Merope so vor dem Tod gerettet! Somit ist alles was du herausgefunden hast in dem ganzen Kontext zu sehen!“, stimmte ich Harry voll und ganz zu, als er weitersprach:

„Nun hat mir Dumbledore das weiter Geschehen erzählt! Dass die echt hässliche Merope den schönen Tom Riddle magisch, durch einen Liebestrank, für sich eingenommen hat und nachdem sie schwanger war diesen Abgesetzt hat in dem Irrglauben er würde nun bei ihr bleiben, was er nicht tat, da er wieder in Little Hangelton auftauchte und behauptete man habe ihn übel getäuscht und er wolle nun Cecilia heiraten. Dann hat er mir noch ausschweifend erzählt was wir ja schon wissen, das Vorlost starb und Morfin nach dreijähriger Haftstrafe entlassen wurde. Er hat mit mir noch danach erklärt was dies alles bedeuten könnte und blablabla…das der Ring wichtig ist! Und dieser gefunden werden muss, als ich gefragt habe warum, meinte er das wäre ein langer Weg bis ich das verstehen würde, dafür hätten wir noch die restlichen Stunden!...“

„Pah….altes Plapperhuhn!“, unterbrach Ron erregt, das Dumbledore so um den heißen Brei sprach und ich konnte den despektierlichen Worten nur zustimmen.

„Was soll das, das wissen wir doch schon alles!“, jammerte Ron weiter und trank unter den begehrlichen Blicken der Jungs unseres Hauses einen großen, beruhigenden Schluck, er eschauffierte sich sehr.

„Na, das weiß doch der Alte nicht!“, stöhnte Harry gequält. „Obwohl, es ist recht spannend alles in Farbe zu sehen, anders als das was Hermione so trocken an Fakten rausgefunden hat, aber was er sich davon erhofft, das wüsste ich auch zu gerne?“, fuhr er sich verzweifelt durch die Haar und ich wiegte überlegend den Kopf.

„Nun, also ich glaube, er weiß von den Horcuxen und versucht Harry auf sehr umständliche Art und Weise an das Thema heranzuführen! Anderes kann ich mir diese geheimniskrämerische Art nicht erklären! Oder er weiß es selber noch nicht so genau? Das könnte auch sein!“, versuchte ich mich in Dumbledore zu versetzen.

„Ja, ich glaub´s auch, aber er ist sehr Umständlich!“, seufze Harry leidend.

„Hat er versuchte Legillimens gegen dich einzusetzen?“, wollte Ron neugierig wissen und Harry schüttelte sich verneinend.

„Nein, das hat er sich anscheinend nicht getraut! Aber es war echt krass zu sehen wie degeneriert und hässlich die Gaunts aussahen, frage mich da echt wie es Tom geschafft hat so gut auszusehen!“, zeigte er großes Erstaunen und ich wandte sofort ein.

„Nun, wie auch immer, jetzt nennt ihn wohl niemand mehr gutaussehend!“, was uns drei aufgedreht auflachen ließ, als wir an die Fratze des Lords dachten auch wenn Ron sie nur aus Erzählungen kannte, aber Harry und ich, wir hatten ihn schon für meinen Geschmack viel zu oft gesehen. Auch wenn die beiden hier es nicht wussten, er kam mir auch noch viel zu nah, verbannte ich den Gedanken an seine kalte, klamme Haut und schauderte leicht.

„Warum, Ron hast du mir vorenthalten das dir die Twins, so was Leckeres vermacht haben?“, wollte nun Harry wissen und Ron grinste frech.

„Musst ja nicht alles wissen!“, alberten sie rum.

„Jungs, ich werde heute wieder in die Schlangengrube gehen…“, tank ich mein Glas leer, da ich wusste nach dem Traum, oder eher Albtraum, brauchte ich heute Draco ohne Wenn und Aber. Es war mir gleich, das er einmal in dem Pfuhl gewesen war und wenn schon! War ich mehr als gewillt darüber hinwegzusehen, so einen Traum konnte ich absolut nicht nochmal gebrauchen und ich wusste, Draco konnte so etwas ganz schnell aus mir vertreiben und ich wollte ihn heute spüren, ganz und gar.

„Aber du warst doch gestern schon….!“, wandte Ron ein, als ihm Harry die Hand auf die Schulter legte und ihn stoppte.

„Ron ich würde auch liebend gerne zu Daphne gehen, ich vermisse sie und unsere Zweisamkeit schmerzlich, aber Morgen sehe ich sie! Grüß sie von mir bitte, Schönste!“, bat er mich nur und er tat mir Leid.

Ich nickte und erklärte aber noch knapp: „Gestern gab es keine Möglichkeit zu Draco zu gehen, das Treffen dauerte viel zu lange….!“ Ich ließ den Rest offen, aber sie fragten auch nicht, nickten nun nur verstehend, das sie einsahen, das ich dann heute zu Draco wollte, da wir uns gestern nicht wirklich gesehen hatten. Ron schien statt dessen eine Idee zu haben, jedenfalls funkelte es Freudig in seinen Augen.

„Hab da eine Idee, was haltet ihr davon wenn wir es so planen das Daphne und Harry Dienstags und Donnerstags nach dem Training im Raum der Wünsche bleiben und dort schlafen?“, kam nun Ron mit einer gewagten Idee um die Ecke und wir sahen ihn mit großen Augen an, was er augenbrauenheben kommentierte und Harry hatte sofort ein verträumtes Funkeln in den Augen und ich überlegte gleich wie man das umsetzen konnte.

„Nun, wir machen es so, Daphne und du, ihr legte eure Zwillinge immer schon frühzeitig ins Bett und wir decken euch, die zwei Tage in der Woche sollte das möglich sein! Der Rest wird improvisiert!“, nickten beide brav und so war es abgemacht, was Ron nun veranlasste seine Kiste zusammenzupacken und wir erhoben uns, brachen die Schutzbanne.

„Na, endlich, ihr könnte euch doch nicht immer so abgrenzen, woher, habt ihr den Alkohol?“, wollte Ginny relativ ruhig, aber halt neugierig wissen, da bis auf Dean, Ginny und Lavender der Raum dank der späten Stunde leer war.

„Ja, voll heftig, Hermione, ich hätte nie gedacht das du so viel verträgst!“, kicherte der dunkelhäutige Dean in Ginnys rotes Haar, da sie auf seinem Schoss saß und uns neugierig ansahen.

„Was nur weil ich Bücher liebe, Lebe ich nicht, oder was denkt ihr? Keine Sorge, Ron hat es von mir! Und ja, ich kann es besorgen, Ginny vergiss nicht, ….du weißt, ich kann das da ich niemanden brauche, der es mir erlaubt….!“, erinnerte ich an die Ordenssitzung in der sie auch erfahren hatte das ich alleine war und in wenigen Tagen auch volljährig und wie vereinbart nickte sie nur, verreit nicht unsere Geheimnisse. Da drängelte sich Lavender, als blonder Pfeil an unseren Kameraden vorbei und hüpfte Ron regelrecht an, der sie geschickt fing und dann lachend mit ihr in einer Fensternische verschwand. Sie ließen es sich gutgehen, während ich Harry küsste und ihm eine gute Nacht wünschte, worauf ich auch schon geschwind in den Schlafsaal verschwand um dann schnell unsichtbar zu werden und mich auf den Weg zu Draco zu machen.

Ich huschte unbehelligt durch den leeren Slytheringemeinschaftsraum.

Als ich leise in Dracos Zimmer trat, empfing mich gedämpftes Licht und dort lag er auf dem Rücken in seinem großen Bett, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und bis zum Bauchnabel zugedeckt, schien zu nach zu denken. Er hatte sich offensichtlich schon zum schlafen fertig gemacht, drehte bei meinem Eintreten nur den Kopf in meine Richtung, kurz sah ich einen fragenden Blick, dann erschien ein zauberhaftes, freudiges Lächeln auf seinen Zügen, das ihm unglaublich gut stand, als er mich erkannte. Ich huschte zu ihm, entledigte mich auf dem Weg zu ihm schon ungeduldig meines Umhangs und als ich schließlich das Bett erreichte, hatte ich meine Kleidung schon so weit abgelegt, dass ich nur noch in meinen Dessous vor ihm stand.

Er hatte etwas sagen wollen, doch als ich begann mich so zielstrebig aus zu ziehen, hatte er mich nur einfach angesehen, entschieden zu schweigen und war wohl überrascht, aber er freute sich eindeutig auf mehr so lustverhangen wie er mich nun ansah.

Geschwind, nun komplett nackt, koch ich ungeduldig unter die Decke, die er bereitwillig für mich anhob und unter der er auch nur mit einer Shorts bekleidet lag. Ich schmiegte mich eng an ihn, genoss es sofort seine Haut an meiner zu spüren und ließ meine Hand zielstrebig unter der Deckte zu seinen Lenden gleiten, ungestüm schob ich meine Finger unter den Bund seiner Sohrt und wollte ihn stürmisch Küssen, als er mich verwirrt musterte und leise begann er zu fragen: „Aber…?“ doch ich legte ihm sanft aber bestimmt den Zeigefinger auf seine weichen Lippen, schüttelte leicht den Kopf und hauchte:

„Nicht reden, ich brauche dich, jetzt!“ Er nickte nur und ich begann ihn zu küssen, kletterte währenddessen auf ihn und begann begierig unseren Kuss zu intensivieren. Er stieg nur langsam, zurückhaltend mit ein, strich mit seinen Händen, die mittlerweile endlich meinen Körper gefunden hatten, einfach nur sanft über meinen Rücken, doch mir war das hier alles gerade zu sanft. Ich wollte heute weder die Aktive sein, noch ewig ein Vorspiel haben. Ich wollte, das er mich verführte, er sich Mühe gab und ich wollte seine Lust auf mich spüren.

Ich löste mich etwas enttäuscht aus diesem Kuss, wusste, er konnte das deutlich besser, war doch sonst ein eher heißblütiger Liebhaber und genau das wollte ich jetzt. Ich sah ihn ruhig an, er mich, versank kurz in seinen wunderschönen, graublauen Augen, aus denen mir so viel Gefühl und auch Wärme, sogar Sorge entgegen strahlte. Ich seufze leise, er sorgte sich, deswegen war er so zaghaft, wohl etwas vorsichtig und einfach zärtlich, ruhig, doch das wollte ich nicht, nicht jetzt. Ich wollte Lust, einfach Leidenschaft und Gefühl, zärtlich durfte und sollte er später sein, wenn er mich im Arm hielt und ich in diesen schlafen würde. Ich suchte etwas anderes, was mich so zu ihm getrieben hatte und das wollte ich nun einfordern.

Ich beuge mich vor, fing seinen Blick noch mehr ein und wisperte eindringlich, während ich mich neben seinem Körper auf der Matratze abstütze, meine Brüste seine nackte Brust berührten und ich seinen herrlich warmen und lebendigen Körper spürte:

„Lass mich nicht bitten Draco. Ich will dich, ohne wenn und aber. Vergiss das gestern!“

Er schien noch immer leicht besorgt und auch sein Blick war noch fragend, als er hauchte:

„Willst du wirklich?“ Ich nickte nur und begann begehrliche Küsse auf seinem Schüsselbein zu verteilen, als ich leise antwortete: „Ja, ich will dich!“

Ich spürte sein tiefes Durchatmen und es war als wäre ein Startschuss gefallen, zog er mich fest in seine Arme, begann einen begierigen, lustvollen, leidenschaftlichen Kuss, in den er viel Gefühl und Inbrunst legte. Sein Kuss überwältigte mich sehr aufgrund der vielen Gefühle, die er hinein legte, fast fühlte es sich an wie unseren ersten begierigen Küsse vor fast einem Jahr, die uns beide so überrascht hatten. Das war genau das was ich spüren wollte, Gefühle, gute Gefühle, Begehren, seine Lust, aber auch seine Zuneigung, das wir zueinander gehörten. Er rollte sich nun bestimmt auf mich, übernahm fast völlig die Führung, was ich sehr gern zuließ, verführte mich stürmisch, aber gefühlvoll. Ich war auf der Suche nach dem Vergessen und Draco forderte meine volle Aufmerksamkeit und so fand ich was ich suchte.

Nachdem er mich wundervoll befriedigt hatte und ich von seinen Armen umfangen kuschelte, war meine Sorge, das ich noch einmal so etwas Träumen sollte, geringer, ja sehr viel geringer, hoffte ich doch mal für mich, diese intensiven Träume konnte ich echt nicht gebrauchen, gar nicht, blitzte kurz ein schwarzer Haarschopf und ein langes blondes Haar auf. Das war doch zum haarausreißen, ärgerte ich mich und stöhnte auf.

Aber es hatte gut getan zu Draco zu gehen und ihn wieder zu spüren, mir bekam es nicht darauf zu verzichten, das hatte man ja gestern gesehen.

„Bist du nun zufrieden?“, wisperte es leise von seiner Seite noch immer leicht atemlos und ich robbte noch näher zu ihm und schnurrte zurück:

„Und wie, du weißt was ich brauche!“ Da schmiegte ich meinen Kopf in seine Halsbeuge, schnupperte seinen Duft und war rundum befriedigt.

Als er übergangslos meine verbundene Hand ergriff und einen Kuss auf den Rücken setzte und besorgt wisperte:

„Alles ok, oder brauchst du noch Heilung?“ Was zu süß war, da er nicht nach mehr fragte, ich hatte wirkliches Glück, denn darüber reden was Lucius als Strafe gefordert hatte wollte ich nicht.

„Danke, aber Daphne hat gute Arbeit geleistet!“, akzeptierte er nickend die Antwort, hielt sie einfach fest in seiner, legte sie an seine Brust und so schliefen wir sehr schnell ein, er schien auch damit rundum zufrieden, das ich nun bei ihm war. Bei Draco hatte ich wirkungsvoll das Vergessen gefunden, ich träumte nichts was mir eine große Sorge von den Schultern nahm.
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