When Hermione Fights
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 Kapitel 267 - 268

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queenie
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BeitragThema: Kapitel 267 - 268   Kapitel 267 - 268 EmptyDi Apr 03, 2012 5:06 am

267. Kapitel Betört

„Dasselbe könnte ich euch fragen?“, erwiderte ich süßlich.

„Wir haben gehört, es gibt einige neue Huren im Totenkopf! Kommst du mit!“, bot Rabastan nun lapidar an, während er mich widerwärtig, hämisch angrinste und seine Augen lustvoll glühten.

„Danke, kein Bedarf!“, scharrte ich seelenruhig, dabei beobachtete die umherhuschenden Gestallten die schnell das Weite suchte nachdem sie unsere kleine bedrohliche Ansammlung bemerkten.

„Och, hat sie dich an die Kette gelegt?“, grinste mich Rudolphus fies an, sodass ich nur kalt auf schnaubte.

„Du und deine gewagten Umschreibungen oder Unterstellungen, vor allem du wärst glücklich, würde sie nur irgendetwas an dich legen!“, zeigte ich meinen Spott ungeniert und erntete einige raue Lacher, während ich jemanden aus dem Kreis wispern hörte:

„Das sind sie ja!“, „Endlich!“, „Wird auch Zeit!“ Ich blickte über meine Schulter, ah, sie hatten auf Nachzügler gewartet, interessant.

Nun sah ich Scabior mit seinen lächerlichen roten Strähnchen und die wuchtige Gestalt von Fenrir am Ende der finsteren Gasse.

Doch das ließ mich konsterniert innehalten, denn was taten die Beiden hier?

Meine dunklen Augen fasten sie skeptisch ins Visier, aber sie hielten sich gekonnt unaufdringlich, verborgen im Hintergrund. Wir würden aufpassen müssen was wir sagten, denn sie waren in letzter Zeit gefährlich oft in Lucius Auftrag unterwegs gewesen und manchmal erschien es mir, sie standen auf einmal mehr unter seinem Befehl als unter dem des Biestes.

„Ihr seid spät!“, beschwerte sich Rabastan böse.

„Sagte ja keiner, dass ihr warten müsst!“, grollte Fenrir böse. „Wo ist Bellatrix?“

„Oh tsetse, ist das Hundi traurig das sein kleines Frauchen nicht mitgekommen ist?“, witzelte Rabastan höhnisch.

„Rabastan treib es nicht zu weit!“, grollte es bedrohlich tief aus der beharrten Brust von Fenrir, die man in dem halb offenem Hemd sehen konnte. Sehr sommerliche Kleidung, aber es wirkte als wäre dem Wesen vor mir nicht kalt, aber bitte, wem es gefiel!

Bellatrix bestimmt, aber über deren Geschmack ließ sich ja auch bekanntlich mehr als nur streiten, verzog ich sarkastisch die Mundwinkel.

„Ruhig Blut Wolf, sie hat ein Spielzeug, irgend so einen Muggel, lass sie spielen!“, wehrte Rudolphus ab, worauf Scabior rau lachte, da man durchaus hörte wie glückselig Rudolphus war sein Ehegespenst los zu sein.

„Herrlich Fenrir, wenn sie etwas quälen kann, bist du abgemeldet!“, frotzelte Scabior.

Wacker, konnte ich noch denken, als Scabior auch schon einen Schlag von Fenrirs Pranke auf seinem tuntigen Hinterkopf zu spüren bekam, aber für die Schlagverhältnisse des Werwolf ginge es als Tätscheln durch, interessant.

„Severus, kommst du mit! Ein wenig Ablenkung könnte dir auch gut tun!“, fragte Rabastan erneut.

„Rabastan, ich frage mich ob in diesem Etablissement überhaupt das richtige für dich zu finden ist!“, giftete ich, denn es war wichtig jetzt kein Wort mehr über das Biest zu verlieren.

„OOOOOOhhhh, jetzt zielt er unter die Gürtellinie, Bruder!“, höhnte Rudolphus.

„Arch, dieser Miesepeter, kriech doch wieder zu diesem arroganten Schönling!“, spuckte Rabastan böse aus und funkelte mich wütend an.

„Nun, er und ich, wir müssen natürlich auch keine 12 Jahr Askaban wettmachen, nicht wahr!“, meinte ich sehr nüchtern, dabei war ich sehr gemein, aber es bereitete mir ein diebisches Vergnügen die beiden Brüder zu ärgern.

„Arch…lass mich diesem selbstverliebten….!“, begann Rabastan genervt und wollte gerade aggressiv aufbrausen, wurde aber von seinem Bruder unterbrochen.

„Ruhig Blut….wir gehen!“, befahl Rudolphus bestimmt und hielt seinen Bruder auf mich zum Duell zu fordern, indem er sich vor ihn stellte dabei faste er ihn fest an den Oberarmen, wissend, dass ich Rabastan nicht wirklich als Gegner ansah, der meiner würdig war, denn das waren die wenigsten, ging es mir arrogant durch den Sinn.

„Er ist schlecht drauf, erst letztens sein vereitelter Kampf mit IHR und jetzt das hier. Geh!“, bat mich Rudolphus erstaunlich ernst und nüchtern somit ich blickte zwar konsterniert drein, nickte aber brüsk um mich dann rasch abzuwenden, während Rudolphus seinen Bruder Richtung Hurenhaus zerrte und ihre Truppe sie folgsam begleitete.

„Ähm, wir kommen gleich nach!“, rief da Scabior und eilte mir urplötzlich nach.

„Sir, entschuldigt, wir hatten noch nie das Vergnügen, aber ich frage mich, ob sie vom letzten Mal wissen?“, begann er ohne Aufforderung zu plappern, während er mir folgte.

„Bitte?“, hauchte ich samtig, während ich mein Tempo nicht drosselte sondern dabei ich blickte den Mann neben mir fragend und leicht genervt an.

„Nun, einer hat sie in die Höhle gerufen, nach dem einen kleinen Auftrag und sie kam allein! Wir waren ja unterwegs, aber wir kamen gerade rechtzeitig, bevor sie sich mit Rabastan anlegen konnte, oder besser, ich habe sie aus der Luft gefischt, während Fenrir sich Rabastan gekrallt hat!“, berichtete er geschäftig was geschehen war und ließ sich weder von meinem Tempo noch davon das ich ablehnend war aus der Ruhe bringen.

„Warum seid ihr dazwischen gegangen?“, fragte ich barsch.

„Hätten wir nicht?“, stellte er scheinheilig eine Gegenfrage.

„Nun…..ich sehe vielleicht einfältig aus, aber ich bin es nicht, also überlege gut ob du mir einen Bären aufbinden willst!“, zischte ich böse los, denn ich ließ mich ganz sicher nicht von so einem kleinen dahergelaufenen Kriecher für dumm verkaufen, sollte Lucius sich doch mit ihm abgeben, zeigte ich mich sichtlich genervt.

„Oh na gut, ihr seid alle gleich! Der große blonde Oberboss hat mich und Fenrir nach Sylvester angewiesen aufzupassen, das die Lestranges und das Püppchen nicht regelmäßig aneinander rasseln!“, rechtfertigte er sich wichtigtuerisch und hielt noch immer mit meinem raschen Tempo.

„Na, sagte ich doch, versuch es gar nicht erst bei mir …Strähnchen! Und habt ihr ihn informiert?“, fragte ich böse grinsend, wobei es mir gefiel wie sie einbrachen, denn das war zu amüsant, als wäre ich ein Idiot.

„Nein, wir dachten, ER wüsste es nicht zu schätzten, wenn wir ihm wegen der Kleinigkeit belästigen!“, wehrte er schnell ab und sah kurz so aus als erinnere er sich an eine andere Gelegenheit, offenbar war er mit Lucius schon mal aneinander gerasselt und da hatte er nicht mal unrecht ihn nicht zu belästigen!

„Also, hast du die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mir diese Bürde aufgeladen, wahrlich Slytherin!“, ging ich einfach weiter, beachtete ihn nicht weiter und „apparierte“ übergangslos.

Ich ließ ihn stehen, dabei dachte ich mir nur, wenn Lucius nicht alles wissen wollte was mit IHR zu tun hatte, dann hätte er sie nicht angewiesen, aber wenn es nicht um SIE, das Biest persönlich ginge, dann wäre ihre Vorsicht angebracht, denn sie hätten einen Fluch zwecks Belästigung aufgrund einer Unwichtigkeit bei seiner hochwohlgeborenen Arroganz riskiert.

Aber was sie anging, tja, da war selbst ich mir nicht sicher ob nicht doch alles für ihn relevant war.

Severus Sicht ende

Dracos Sicht

Als ich durch den engen Schlauch gepresst wurde, der mich von einem Ort zum nächsten Transportierte, blinzelte ich verkniffen und innerhalb dieser kurzen Sekunden kam ich an meinem neuen Standort an.

Ich blinzelte verwundert und nahm mit einem schleichenden Lächeln zur Kenntnis, dass ich wie erwartete in der unterirdischen Höhle gelandet war, nur den Ort kannte ich nicht.

Als ich auf den Boden sah erkannte ich unter meinen Füßen festen Stein und erblickte auch hier dasselbe Zeichen wie in der Burg, in einer Steinplatte.

Dieses zehnrädige Rad war unter mir eingebrannt. Man konnte es übersehen, wenn man es nicht suchte, auch stellte ich fest das hier seit meinem Erscheinen nur zwei Fackeln angegangen waren, offenbar waren auch hier einige Fackeln abgefallen.

Okay, bis hier her hatten sie die Jungs noch nicht vorgearbeitet als ich mich entschloss mal weiterzusuchen, somit setzte ich mich in Bewegung und ging schnell aus der schmal erscheinenden Höhle hinaus und fand ich mich neben dem Eingang zur Höhle wieder, in der der Altar war sowie der Durchgang zu dem Hinterausgang und stand nun in der Großen Halle der Höhle mit dem Wasserfall.

Wow, die Magier hier hatten an alles gedacht, drei Aus- oder Eingänge, um einen schnellen, geordneten Rückzug gewährleisten zu können, Respekt.

Ich drehte mich um und wollte sehen ob man auch wieder zurückkam, als ich auf ein mal zusehen konnte wie sich Marcus beeindruckende Gestallt vor mir materialisierte.

„Sag mal Draco hast du einen Schatten…spinnst du!“, brüllte er auch schon los als er meiner Ansichtig wurde und stürmte wütend auf mich zu, seiner Umgebung schenkte er dabei wenig bis gar keine Aufmerksamkeit.

„Beruhig dich! Ich hab geahnt wo ich ankommen werde!“, versuchte ich den aufgebrachten Markus lapidar zu beruhigen.

„Du hast vermutet! Sag mal wie dämlich kann man sein!“, fauchte er trotzdem weiter.

„Nana!“, beschwichtige ich grinsend.

„Nix… nana! Dann hätte ich gehen können, oder Adrian, oder Miles, oder Davies, die Vorhut nicht du! Du Trottel!“, schimpfte er trotzdem munter weiter, während ich schmunzelnd die Arme vor der Brust verschränkte und seinem Ausbruch lauschte.

„Du behandelst mich gerade nicht wirklich wie den Chef, der nicht gehen soll, der erst die Schergen vor schickt wenn´s wirklich spannend wird?!“, blieb ich gutmütig nüchtern, da ich gerade wie ein Schuljunge eine Standpauke bekam.

„Glaub mir, das hast du auch grad dringend nötig, mein Lieber!“, fauchte er immer noch beeindruckend zornig, wie es schien hatte er sich wirklich Sorgen gemacht und er hatte an sich Recht.

Also wollte ich ihm nichts Fieses entgegen oder etwas wegen seinen Ton sagen, vor allem da Marcus so durchaus mit mir sprechen konnte und durfte. Ich wollte keine Kriecher a la Wormtail.

„Beruhig dich, jetzt komm, schauen wir ob es auch wieder zurückgeht!“, bot ich an und zuckte gutmütig die Schultern, während wir uns umsahen. Wie es schien kannte Marcus diesen Höhlenbereich, denn er zeigte erkennen in seiner Miene.

Er deutete auf einen Stalaktiten, der direkt neben der Steinplatte aus dem Boden aufragte und legte übergangslos die Hand darauf und dann verschwand Marcus vor meinen Augen.

Ja, es war wohl eine Zweiwegverbindung, sehr schön. So stellte nun auch ich mich wieder, auf das Gewebesymbol und legte meine Hand auf das Schutzzeichen. Ich spürte den kleinen Stich in meiner Handfläche, bevor es mich zurückzog.

Es war ein Blutzauber, diese Druiden waren schon schlaue Leute gewesen. Sie hatten wohl ausschließen wollen, dass Menschen, sprich Muggel, auf irgend einem Weg hierherkamen und die Magie, die wie ein Lufthauch gewesen war im Gewölbeweinkeller, hatte die Magie von Summers wahrgenommen, sodass das Symbol überhaupt auf ihn reagiert und die Tür geöffnet hatte.

Dann musste man auch noch sein Blut geben, damit der Fluch testete ob man magischen Blutes war und wenn nicht, reagierte der Transport nicht. Alles in allem war es mal wieder ein sehr durchdachtes System.

„Wow, wir haben den Zugang von der Burg in die Höhle gefunden!“, erregte sich gerade Miles zusammen mit seinen beiden Höhlenforschern als ich wieder eintraf.

Marcus hatte es also schon verkündet. Somit war hier alles geklärt und wir ließen den engen Kerker hinter uns. Wir begaben uns zu den Frauen in der Speisehalle und ich genoss unter der guten Stimmung meiner Leute das Essen und stärkte mich für das kommende.

„Wir werden hier Ostern alles Einweihen und das mehr als in einer Hinsicht, oder Draco?“, warf Adrian fragend in den Raum.

„Ja, wobei aber nicht auch die Höhle! Obwohl ich denke, dass ihr die ersten Übungsräume freigegen könnt nach Ostern!“, wies ich noch recht nachdenklich an.

„Nein, für die brauchen wir noch etwas Zeit. Miles, Davies und ich haben beschlossen uns noch mehr in die Runen hineinzulesen und sind auf dem Trip zu sagen, dass das Lughnasadh Fest angemessen wäre, um die Höhle vollends einzuweihen. Solange sollten die Burg und die Bibliothek der Höhle reichen! Aber die Burg muss wir jetzt schnell für die „VenTes“ freigeben werden. Ich habe mittlerweile sehr viele Mitglieder, die nicht normal arbeiten können, oder es gar wagen sich auf den Straßen zu zeigen! Sie hocken in unserem Wohnblock, wie eingesperrte Tiere! Die drehen langsam durch, hier….hier haben sie eine gewisse Freiheit, während sie auf der Flucht sind!“, führte Marcus geschäftig aus und alle lauschten ihm gespannt.

„So schlimm schon?“, fragte ich erstaunt nach, denn zu meinem Leidwesen waren meine Pflichten derart voluminös das ich gar nicht hinterherkam.

„Noch schlimmer! Die Burg wird gut gefüllt sein! Das kann ich dir versprechen, vor allem gibt es viele die sich erst wirklich für uns entscheiden wollten, wenn wir ihnen ein glaubwürdig sicheres Versteck bieten können!“, führte Marcus weiter aus.

„Verständlich, dann sollten wir nächste Woche den Fidelius sprechen!“, bestimmte ich und schritt im Gespräch voran.

„Und was ist wegen der Höhleneinweihung?“ fragte Marcus.

„Das werde ich euch überlassen!“, gestand ich ihm nur zu.

Gedanklich war ich schon bei meiner kommenden Aufgabe. Ich hatte noch einen Termin und ich war froh ihn überhaupt bekommen zu haben. Also erhob ich mich und verabschiedete mich. Ich ließ die Mauern des alten Schlosses hinter mir, um mit einem letzten Blick auf die malerische Kulisse zu apparieren.

Dracos Sicht ende

Hermiones Sicht

Ja, eine gewisse Nervosität hatte sich meiner Bemächtigt, als ich mich für heute Nacht fertig gemacht hatte.

Ich war froh das Draco verschwunden war, da er den ganzen Tag irgendwelchen Beschäftigungen nachging und selbst Severus war ominöser Weise verschwunden mit den freundlich genuschelten Worten von wegen, das zu viele etwas von ihm wollten.

Also hatte ich wohlweißlich meinen Mund gehalten, denn eigentlich war ich ganz froh darüber meine Ruhe zu haben.

Heute war endlich das Altlicht zuende gegangen und somit war heute Neumond.

Die Konstellationen der Gestirne waren hochinteressant und für das was ich plante höchst wichtig, denn zwischen Altlicht und Neulicht lag die Neumondphase. In ihr wurde der Mond von der Erde aus aufgrund seiner Nähe zur Sonne am Firmament unsichtbar. Es war der Beginn einer neuen Mondphase und somit hatten wir Neumond. Dieser Begriff bezeichnete die Mondphase in der der Mond nicht sichtbar war, weil er sich zwischen Erde und Sonne befand und somit nicht auf der Erde sichtbar von der Sonne angestrahlt wurde.

Der Name Neumond kam daher, dass sich in jener Phase des Verschwindens der Mond in ihr „erneuert“ und somit begann in jener Zeit auch das Neue.

Also war dies genau der richtige Zeitpunkt um meinem Ritual nachzukommen um meine „Kinderlein“ zufriedenzustellen und zu füttern.

Ich huschte wie so oft als ein Geschöpf der Nacht von Schatten zu Schatten.

Das ich eines Tages eine derart dunkle Gestalt sein würde hätte ich mir nie träumen lassen und ich fragte mich, ob mich das Tageslicht eines Tages wieder sehen würde, oder ob ich irgendwann die Grenzen so weit hinter mir lassen würde das es unmöglich werden würde?

Bei diesen unguten Gedanken überlief mich eine Gänsehaut, während ich mir die Gesichter von Harry und Ron ins Gedächtnis rief, wie sie in den weißen, sterilen Krankenhausbetten gesessen hatten mit einem erschreckend abgeklärten Ausdruck in den Augen, der vollkommen als Schicksal ergeben bezeichnet werden könnte, tragisch, wirklich, aber wenn ich sie sah, fragte ich mich wie ich aussah!

Und ich glaubte schon bei ihnen nicht, dass sie jemals wieder wie früher werden würden, ein beunruhigender Gedanke.

Schnell lenkte ich meine Aufmerksamkeit ins Jetzt, denn ich stand vor dem Schlossportal um es zu öffnen, nun nicht das ganze große Tor, sondern nur die kleine Durchgangspforte, die so klein auch nicht war, da auch Hagrid hindurchpasste.

Ich schmunzelte immer wieder wenn ich das tat, da hierfür nur ein „alohomora“ nötig war. Augenscheinlich dachte unser Schulleiter die Schutzzauber um das Schulgelände wären stark genug.

Warum ich den gefährlichen Weg ging, indem ich aus dem Portal schlich um dann an Hagrids Hühnerstall vorbeizukommen, der trotz Ginnys Morden in der Zweiten wieder gut gefüllt war, ganz einfach, weil ich etwas von hier brauchte!

Ich stahl mir einen seiner Hähne, den ich mit einem „stupor“ ausschaltete und dann mit einem „wingadium liviosa“ zu mir schweben ließ, da ich die anderen gackernden Tiere nicht total aufschrecken wollte.

Nachdem der bewusstlose Hahn in einem schwarzen Sack von mir verstaut war, sah ich zu das ich mich in den verbotenen Wald schlug und das Schulgelände hinter mir ließ.

Ich sah lustig aus, denn ich trug meinen schwarzen, langen, leichteren Ritualmantel, der nicht derart kampftauglich wie der DeathEatermantel war.

Dazu hatte ich feste, flache Stiefel gewählt, da der Waldboden im März nun schon wieder die ein oder andere Falle bereit hielt, weil die Natur so langsam vollends aus ihrem Winterschlaf erwachte.

Die dürren Äste knackten bei jedem Schritt unter meinen Sohlen, während ich mich vorkämpfte durch das unwegsame Gelände, aber ansonsten genoss ich eher die relative Stille des Waldes, als das ich so etwas wie Unsicherheit in mir spürte. Es war schön hier.

Bis ich in der Nähe vom Geheimgang wieder die Lichtung fand, die für mein Vorhaben geeignet war und auf der ich schon Rita aus meiner Herrschaft entlassen hatte.

Wie immer machte ich mich rasch an die Umsetzung meines Plans.

Ich entledigte mich des Mantels und darunter kam mein Kleid zutage das aus herrlich weichem, sanft fließendem Jersey bestand. Es war schwarz, vorne weit ausgeschnitten. Der V-Ausschnitt ging bis unterhalb meines Brustansatzes. Das Kleid war lang, ging bis auf den Boden und umspielte weich meinen Körper, es trug sich herrlich angenehm auf meinem darunter komplett nackten Körper.

Die weiten Flügelärmel sorgten dafür das es schön luftig war, auch wenn es an den Ärmeln kleine Bündchen hatte, sie sie auf dreiviertellänge hielten. Im Rücken fielen die Flügelärmel weit über meine Schulterblätter, doch bereits am Po saß das Kleid wieder eng anliegend und zeigte deutlich meine Rundungen.
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Meine Haare trug ich offen und relativ glatt für meine Verhältnisse. Um mich zu präparieren holte ich meinen Pokal und meinen protzigen Ritualdolch, den mir Lucius zu meinem Geburtstag geschenkt hatte, heraus, all dies reihte ich um mich herum auf.

Versonnen betrachtete ich den herrlichen Dolche, dieser hatte einen goldenen Griff der einen sich um sich selbst windenden Schlangenkörper darstellte. Die goldenen Schuppen wurden abwechselnd von grünen Smaragden und blauen Saphiren unterbrochen, die Augen der Schlange waren durch zwei großen, leuchtend roten Rubine dargestellt.

Der Kopf, mit dem weit geöffneten Maul, das erstaunlich detailliert war, sogar die Giftzähne zeigte, ging in den Schaft der Klinge über, aber diese steckte in einer Scheide, welche ebenso in Gold gehalten war wie der Griff. Sie war mit vielen sich windenden Schlangenkörpern die detailliert, filigran dargestellt und aufwändig verziert waren, aber ansonsten ganz schlicht, ohne verzierende Edelsteine.

Am unteren Ende des Griffs rollte sich die Schwanzspitze der Schlange kunstvoll zusammen, das Stumpfende war auch aus purem Gold und als Krönung, war noch das Wappen das Malfoy „M“, aus kleinen Diamanten eingelegt und eindrucksvoll filigran wiedergegeben.

Damit riss ich mich aus der Betrachtung meines Geschenks, das heute aktiv zum Einsatz kommen sollte, los. Als ich mich unter dem schwarzen und doch auch leicht wolkenverhangenen Himmel aufrichtete, fröstelte ich leicht, denn durch den dünnen Stoff meines Gewandes kroch die frühjährliche, nächtliche Kälte wie ungehindert über meine Haut, auch weil ich darunter nichts außer der bewährten Stiefel trug.

Da stöhnte fröstelnd, als ich das Pentagramm in den Boden zauberte und während sich die roteglühenden Linien magisch in den Waldboden frästen, musste ich gestehen die schwarzmagischen Rituale gingen mir immer leichter von der Hand.

Ich trat ins Innere des Pentagramms und baute den Kontakt zu meinen Inerfi auf, als ich mich auf sie konzentrierte und meinen Geist auf Wanderschaft zu ihnen schickte. Die hungrige, gierige und lauernde Meute freute sich, was ich auch schon in mir fühlte und spürte wie sie sich inbrünstig meine Aufmerksamkeit ersehnten, es war zu erregend.

Ich presste meine Augen fest zusammen, während ich die lateinische Formel aus dem „Grimoire“ herunter betete. Diese war aus einem uralten Zauberbuch aus dem Frühmittelalter und hier kam mir zugute, das Gellert über ein photographisches Gedächtnis verfügte, da ich jetzt die Zaubersprüche vor mich hinmurmelte, die mich Gellert gelehrt hatte.

Mit Grausen dachte ich an den Tag zurück als er sich aufgeschwungen hatte mich in einem schnell Marathon zu unterweißen in den magischen Techniken und Praktiken die für dieses Ritual nötig waren.

Selbst jetzt ließ er mich nicht in Ruhe und forderte schriftliche Fortschrittsmeldungen, als hätte er sich zu meinem selbsternannten Lehrmeister aufgeschwungen, was aber auch wohl so war, da er mir Sachen beibrachte an die ich zum Teil nie gedachte hätte zu erlernen, so nötigte er mich die Ritualmagie und Zeremonialmagie, Naturmagie, Schutzmagie, Sigillenmagie, Neoschamanismus, Planetenmagie, Mentalmagie, die Arbeit mit Atavismen, Annahme von Gottformen, Inkantation, Invokation und Evokation, Sexualmagie, Astralmagie (Visualisation, Imagination, Astralprojektion und Astralreisen), Wahrsagen, Willensschulung und Geistesschulung durch Mentaltechniken, Tranceschulung, Konzentration, Meditation, Energie- und Atemübungen (Pranayama) zu können.

Ich fühlte mich mental wie ausgequetscht und das schrecklichste war, ich wusste, dass Lucius und Severus in all diesen Dingen Meister waren und das auch Draco all dies seit Kindheit an lernte, aber ich stellte mich jeder Herausforderung.

Nun gut, die Nekromantie war wohl der einzige Bereich in dem ich ihnen allen dreien etwas vormachen konnte, sogar Severus, da war ich mir sicher, denn wenn er sich auch hier einfinden würde, könnte er nur ein normaler Nekromant werden und nicht das was ich war, was es aber auch nicht besser machte. Somit konzentrierte ich mich wieder auf mein Ritual.

So stand ich nun in meinem Kreis und ging auf die Knie, stellte den Pokal vor mich und zog den Sack zu mir. Ich fasste hinein, berührte die weichen Federn und zog den bewusstlosen Hahn heraus, der dann schlaff in meinen Händen hing.

Während ich ihm mit dem Ritualdolch den Hals ohne zu zögern aufschnitt und das warme Blut sprudelnd in den Kelch tropfen ließ, murmelte ich Beschwörungen.

Natürlich war bei einer „Roten Blutmesse“ ein menschliches Opfer vorzuziehen, so wie ich damals als ich mit dem Lord in der Höhle der Inferi getan hatte, aber die Inferi konnten sich wünschen was sie wollten, so weit war ich noch nicht gesunken..

Mir jetzt einfach ein menschliches Opfer zu suchen, ging zu weit, also musste dieses tierische nach meiner großzügigen Blutspende letztens reichen. Ich würde mich nicht verbiegen, das konnten die Inferi tun, die mir Untertan waren.

Nachdem ich den toten nun blutleeren Vogel abgelegt hatte, hielt ich meine Hand über den Kelch und Schnitt mir wie schon zu häufig in meinem Leben über die Handfläche. Ich zuckte bei dem brennenden Schnitt nicht zusammen und spürte wie mein warmes Blut in den Kelch tropfte, sich mit dem roten Saft des Hahns vermischte, denn ein wenig von mir musste ich leider dazugeben.

Als ich meine Wunde heilte, schluckte ich, weil mir der satte, schwere, metallische Geruch des Blutes in die Nase stieg.

Mit einem gequälten Schmunzeln dachte ich daran wie ich in der Höhle zum ersten Mal das Blut eines anderen Menschen getrunken hatte und damit die Anthropophagie, also die „Menschenfresserei“ praktiziert hatte. Unvorstellbar eklig, aber eben nötig!

Natürlich gesandt ich mir ein, dass ich das derart widerlich fand das ich es niemals einem anderen würde gestehen können. Es war erschreckend was ich so dunkles und abgründiges trieb, es war verachtenswert.

Warum immer wieder Blut?

Ganz einfach, es stand für die Lebenskraft eines Menschen und damit war es Nahrung für die Untoten. Ich betrieb hier eine tiefdunkle, schwarzmagische Zeremonie, die nach strikten Regeln ablief.

Aber in dem Moment, als ich den Kelch anhob und ihn unter meine Nase hielt, fragte ich mich wirklich ob ich das Blut des Vogels trinken wollte?

Ich hatte mein Bewusstsein weit geöffnet und bemerkte sehr wohl wie ich nun gewollt den „Effect“ rief und wie sich mein Sichtfeld änderte, sich meine Wahrnehmung unmittelbar verschob.

Nun wusste ich, dass ich jetzt die Welt mit anderen, mit „weißen Augen“ sah. Ich bemerkte wie anders das auf andere wirken musste, wenn sie mich denn hier sehen würden. Mittlerweile kniete ich mittig in meinem Pentagramm mit meinem Ritualkleid, hatte einen Pokal in den erhobenen Händen und blickte mit den weißen, strahlenden Augen in die finstere Nacht, die mich mit ihren unheimlichen Geräuschen dem rascheln des Laubs und dem kriechenden Getier das in ihm Hauste, begleitete.

Bestimmt war ich ein unheimlicher Anblick!

Gleichzeitig war ich nicht mehr nur hier, an diesem magischen Ort im Verbotenen Wald, nein, sondern auch verschoben wahrnehmend in der rauen, kargen Höhle der Inferi. Mir schwappte die Freude meiner Inferi vorfreudig entgegen.

Sie riefen, sodass ich sie nicht vergaß, als würde ich sie jemals vergessen können, nach allem. Vor allem würde ich es nie wieder so weit kommen lassen, das sie so viel von mir brauchen würden wie das letzte Mal.

Als sich der Geruch des Blutes penetrant seinen Weg in meine Nase suchte und mich daran erinnerte, dass das hier noch nicht zu Ende war. Würgte ich in einem Akt großer Akzeptanz todesmutig den Cocktail aus meinen paar Blutstropfen und dem des Vogels hinunter.

Ich würgte erbärmlich, als ich die lauwarme Flüssigkeit schmeckte, die ätzend mit metallischem, eisenartigem Geschmack auf meiner Zunge brannte und zähflüssig meine Kehle hinabrann.

Ich schüttete mich so sehr, weswegen ich es lieber schnell hinter mich brachte. Das mir einiges von der roten Flüssigkeit an den Seiten meines Mundes hinablief, ignorierte ich, aber ich war mir sicher, ich sah gerade wie ein Vampire aus der nicht essen konnte oder aber sehr gierig war.

Dann glitt der, wie ich fand zähflüssige, Saft weiter meine Kehle hinab und landete in meinem Magen wie ein Klumpen, aber dank der bestehenden Verbindung der Inferi zu mir labten sie sich an meiner Opfergabe und es war mir lieber ich fütterte sie über diesen Umweg, über mich als zu oft diese Höhle heimzusuchen, vor allem weil ich den Lord nicht auf mich aufmerksam machen wollte, dass ich ohne seine Erlaubnis in die Höhle kam.

Somit wurde ich zum Gefäß meiner Abartigkeit und ekelte mich ja schon etwas vor mir selbst.

Ich schwor mir, von mir selbst sollte keiner Erfahren was ich war, was ich tat und warum oder gar wieso!

Es war derart abstrus und abartig, dass ich grausam, kalt, fröstelte, als ich den goldenen Pokal nachdem er gelehrt war von meinem Mund absetzte und mir mit dem Handrücken angewidert über den blutigen Mund fuhr und den Brechreiz willensstark hinunterzwang.

Danach spürte ich einen explosinosartigen Krampf in meinen Magen, der dafür sorgte, dass mir der Kelch aus den erschlaffenden Händen glitt und über den Boden aus Pentagramm rollte, während ich mich mit den Händen auf dem kalten und klammen Boden abstützte, um den Schmerz besser ertragen zu können, währenddessen keuchte ich gequält aus.

Fest kniff ich meine Augen zusammen, als die Verbindung soweit bestand das sich die Inferi und ich uns völlig verbanden. Es war ein erhebendes, aber auch niederschmetterndes Gefühl mit diesen Wesen ein derart inniges Verhältnis zu teilen.

Ich riss mich zusammen und versuchte über den Schmerzen und dem Ekel zu stehen. Als nächstes rezitierte ich die letzten Sätze, um diesem ganzen Theater den krönenden Abschluss zu geben und konnte dann beobachten wie sich ein rotglitzerndes Schild um mich bildetet.

Als alles endete, stieß ich keuchend meine angehaltene Luft aus und richtete mich soweit auf, dass ich mich andersherum auf den Po sinken ließ und erstmal erschöpft durchatmete. Eine neue Erfahrung.

Nicht schlimm, nicht dramatisch, ekelig, ja und intensiv, aber ich würde mich dran gewöhnen Blut zu trinken.

Ich hoffte das klang jetzt nicht so widerlich wie es sich in meinen eigenen Ohren anhörte!

Okay, aber in die Höhle gehen wollte ich auch nicht, also war es wieder ein abwägen von Prioritäten und wie gesagt die Entscheidung hatte ich schon gefällt.

Mein Leben war doch immer wieder ein Genuss, dachte ich spöttisch, während ich mich aufraffte um meine Sachen zusammen zu packen. Mit einem einfachen „ratzeputz“ reinigte ich mich, dann legte ich nur noch meinen Mantel entschlossen um mich und atmete zum letzten Mal tief ein, dabei legte ich die Hand auf meinem Bauch und versuchte zu verdrängen, das ich jetzt regelmäßig das tun musste.

Somit unterdrückte ich auch das Schütteln, das meinen Körper überfiel, als ich mit meinem Zauberstab routiniert meine Spuren vom Erdboden tilgte, selbst der tote Hahn verschwand im Nichts, dabei dachte ich mit einem Schmunzeln sogar daran Blätter an der Stelle zu verteilen, an der zuvor noch mein Pentagramm in den Boden gebrannt gewesen war.

Als ich fertig war, wirkte der Platz unberührt und unschuldig von dem bösartigen Geschehen.

Hermiones Sicht ende

Dracos Sicht

Ich hatte lange daran gearbeitet raus zu finden wie man sich den Veelas nährte, das Problem war, niemand wusste genau wo sie in Bulgarien oder wo auch immer auf dem Festland lebten, also suchte ich eine Kolonie, die mir sagen könnte wo der Hauptstamm residierte.

Diese reinrassigen Veelas waren magische Wesen, bezaubernde, feengleiche Frauen und ich hatte erfahren das einige, die die bulgarische Nationalmannschaft für die Quidditch-WM mitgenommen hatte nicht wieder in ihr Zuhause auf dem Festland zurückgekehrt waren, sondern eine Enklave in Irland eröffnet hatten, einem Land das genauso magisch war wie ihr Geburtsland.

Das verdammte war nur, es gab kaum Hinweise wo das Dorf der Veelas lag und somit brauchte ich Hilfe und die hoffte ich bei diesen dem Festland abtrünnigen Veelas zu finden.

Dass es diesen Wesen hier im mystischen Irland gefiel, glaubte ich gerne, als ich mir überlegt, das es Severus merklich einfacher hatte, da die Vampire starre Strukturen hatte, anders als die Veelas, über die zu meinem Leidwesen nur spärliche Informationen zu erlangen waren.

Ich war an die äußerste Spitze von Nordirland appariert und hatte mir vorgenommen, nach meinen Recherchen und dem ersehnten Besuch bei den Veelas, den Twins einen Old Bushmills mitzubringen.

Wenn ich schon hier war, konnte ich das auch gleich machen, da sich hier die älteste Whiskeybrennerei Irlands befand. Darüber würden sie sich freuen und ich hatte auch den abwechslungsreichen Muggelgeschmack schätzen gelernt.

Das einzige was nie passieren würde war, dass ich es offiziell eingestand, aber das taten Malfoys schließlich nie.

http://www.wandertipp.de/Regionen/Nordirland/nordirland-antrim.htm

Ich befand mich augenblicklich in der Grafschaft Antrim, zwischen Portrush, dem Giant´s Causeway Coast, der größten Sehenswürdigkeit Nordirlands. Es war eine beeindruckende Gesteinsformation, die soweit reichte wie das Auge sehen konnte, um schließlich im rauschenden Meer zu enden.

Diese Steinsäulen, auch Basaltsäulen genannt, weil sie aus Basalt bestehen, wiesen meiste einen achteckigen Grundriss auf, doch es gab auch einige, die vier, fünf, sechs oder sieben ecken hatten. Auf mich wirkte es unglaublich, dass dies die Natur ohne Hilfe der Magie zustande gebracht haben sollte, derart eng gereiht und ausgefallen wie sich diese Landschaft darstellte. Diese großen, unterschiedlich hohen und breiten Steinsäulen, die an Stecknadeln erinnerten, die man eng an eng auf ein Kissen gesteckt hatte, erreichten eine Höhe von bis zu 15 Metern. Es wirkte wie ein Damm der unüberwindlich schien.

Ich stieg vorsichtig über die unebene, gespaltene Klippenlandschaft. Tief unter mir rauschte das turbulente, schäumende Gewässer des Meeres und die Wellen schlugen laut an die eckigen Steine.

Die Möwen kreischten laut und unheilverkündend wobei sie in der windigen Luft auf und ab segelten.

Ich ließ mir den Wind um die Ohren wehen und lehrte meinen Geist, während meine Haare unerbittlich in dem rauen Wind wüst zerzaust wurden, dabei ließ ich mich von der rauen, ursprünglichen Schönheit der Umgebung gefangen nehmen.

Der Tag neigte sich dem Ende zu und die langen Stahlen der untergehenden Sonne, die sich tief am Horizont befand und deren Licht sich gespenstisch an dem glatten Basalt des Steins wiederspiegelte, schufen eine eigentümliche Stimmung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Giant%E2%80%99s_Causeway

Mein Ziel war Dunluce Castle, eine der größten, mittelalterlichen Burgruinen Irlands.

Die Burganalage, die wesentlich größer war als Dungaire Castle, stand auf der Spitze, direkt vor dem Abgrund einer Klippe, ausgestreckte über einer Estrade auf einem riesigen Basaltfelsen an der stark zerklüfteten Nordküste.

Auch die Burg war von Gischt umgeben.

Diese Befestigungsanlage umgab etwas Mystisches. So war bei der Belagerung der Armada eine spanische Galleone auf Grund gelaufen und die Burg mit dem Gold aus den überseeischen Kolonien aus Südamerika verschönert worden, doch trotzdem war die Burg nicht mal 150 Jahre später offiziell aufgeben worden mit der konfusen Begründung dem Eigentümer wäre das laute Brausen des Meeres zu nervend geworden.

Eine andere Version besagte, dass die Muggel das Weite gesucht hatten, weil die neu errichtete Küche mitsamt Personal ins schäumende Meer abgerutscht war.

Was auch immer es war, der Fels und die Burg wollten wohl nicht von Muggeln bewohnt werden.

Da war sie schon, die Burg thronte vor meinen Augen beeindruckend herrschaftlich hoch auf den Klippen. Die für nichtmagische Menschen wie eine ausgemergelte Ruine wirkende Masse verfallenen Gesteins vor mir, erhob sich vor mir wie eine intakte Burg weit in den Himmel.

Sie stand dort wie eine Mahnung an die vergangene, wildere und bösartigere Zeit und wie gesagt, nur wenige Orte konnten damit prahlen, dann an ihnen furchteinflößendere oder dramatischere Dinge passiert waren als hier.

Kurz kam mir der Gedanken in den Sinn, dass auch unsere Zeit gerade nicht gerade wenig hart und bösartig war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunluce_Castle

Ich fand es sehr malerisch, anders als meine Burg, die in einer geschützten Bucht lag, trotze diese hier den Urgewalten der Natur und so wirkte es auch.

Es war ein schöner Ort, nicht weil er friedlich war, sondern weil hier die Burg und die Klippen den Urgewalten des Meeres trotzten und das Wirken dieser immerwährenden Kräfte einfach beeindruckend war. Es war eine raue, bizarre, aber auch äußerst eindrucksvolle Landschaft.

Die Magie hatte großartiges geleistet um das Geheimnis zu wahren und die Burg zu erhalten. So viel ich herausgefunden hatten, lebten bis vor kurzem Feen hier, die das Ganze aufrechterhalten hatten bis vor 2 Jahren die Veelas gekommen waren und sie wenig nett vertrieben hatten und seitdem dieses Gebiet okkupierten.

Es hatte nie einer behauptet das diese Veelas nur weil sie schön nach außen hin waren auch wirklich nett waren.

Ich näherte mich somit vorsichtig aber auch offen der Anlage, deren äußerste Mauern mit den zwei runden Türmen mit am ehesten erbaut worden waren, sowie der hochsteigende Schutzwall und die Geschütztürme, deren Mauern von kleinen Schlitzen und hohen Fenstern unterbrochen waren.

http://www.spukorte.de/html/dunluce_castle.html

Somit nährte ich mich der geraden Zufahrtsstraße, die über eine steinerne Brücke führte und bemerkte dabei sehr wohl, dass der ein oder andere Zauber ausgelöst wurde, der mein Kommen denn Veelas verkündete.

Also atmete ich noch einmal tief durch um meine Mauern zu stärken und hoffte, dass der Tranceabwehrzauber, den ich noch in Hogwarts gesprochen hatte, das hielt was er versprach.

Als ich vor dem großen, hölzerne Tor stand, klopfte ich entschlossen an die kleine Durchgangspforte und wartete gespannt.

„Seid ihr sicher, dass ihr diese Mauern betreten wollt, Magier?“, ertönte es plötzlich nah an meinem Ohr und ich unterdrückte den Drang zurückzuzucken.

Natürlich wollte ich in Wirklichkeit nicht, aber was blieb mir anders übrig? Eben nichts und so räusperte ich mich gewichtig:

„Crmm…ja, ich erbitte die Ehre mit einer von euch zu sprechen! Wenn ihr die Güte hätte mich in euer Heim einzulassen!“ Ich schwafelte geschäftig und hochtrabend vor mich hin, dabei erinnerte ich mich noch sehr gut an die WM und wie schön die Maskottchen der Bulgaren gewesen waren, aber auch daran wie sie ausgesehen hatten, als sie sich verwandelten und ihr wahres, tiefes Inneres magisches Wesen offenbart hatten.

Sie verwandelten sich zu hässlichen, geierartigen Mischwesen mit schuppigen Flügeln und Schnäbel, dabei bekamen sie einen ganz verzehrten Gesichtsausdruck und wirkten durchwegs aggressiv.

Schlagartig öffnete sich die Tür, denn wie es schien hatte ich die richtigen Worte getroffen und dann stand schon eine feengleiche, filigrane, sehr jung wirkende, wunderschöne Frau mit langem, silbrigem Haar, das sich leicht wellte vor mir.

Es umwehte sie schmeichelnd, als würde ein stetiger Wind gehen und in der untergehenden Sonne funkelte es verheißend.

Sie sagte nichts, sondern winkte mich nur mit ihrer schmalen, blassen Hand hinein in das Innere der Burg.

Ich trat mit großen Augen auf diese Schönheit zu und als sie sich abwandte und den Weg entlang zum Haupthaus innerhalb der Anlage ging….nein, schritt, arch… was schwebte, folgte ich ihr brav und dankte in Gedanken meinen Vorfahren, das sie mal die ein oder andere von den Veela abstammende Frau geehelicht haben mussten, denn das Haar der Malfoys war dem der Veelas in seiner Farbe und Beschaffenheit extrem ähnlich.

Nur dies konnte erklären, warum ich noch nicht vollständig der Trance ihres magischen Seins erlegen war, denn bisher nahm ich zwar wahr, dass etwas in der Atmosphäre lag, aber es nahm mich noch nicht total gefangen.

Sie führte mich in den Hauptsaal, der enorm schlicht gestaltet war. Vom Inneren her unterschied sich dies hier nicht von meiner eigenen Burg, ja, besondere Vielfalt beim Bau schien zu jener Zeit nicht auf der Insel geherrscht zu haben.

Das einzige was mich erstaunte war das ich bis auf meine Begleiterin niemanden sonst gesehen hatte, wenngleich ich durchaus etwas wahrnahm, das auf eine Menge von diesen Wesen hinwies.

„Wartet hier!“, meinte sie nur sachlich und strebte zu einer anderen Tür hinaus und dies wieder ohne mich zu beachten wofür ich dankbar war, denn mir war durchaus bewusst, dass ihre Magie bei Kontakt sehr viel stärker wirkte.

Ich tat wie mir befohlen und lehnte nun an einem Fenster. Ich beobachtete von meinem Platz aus die verschwindende jetzt rotleuchtende Sonne und wie sich die Türme malerisch abzeichneten, bis ich hörte wie jemand den Raum betrat, dann wandte mich sofort ab und neigte höflich mein Haupt zur Begrüßung.

„Mein junger Herr, ihr begebt euch in den „Käfig der Vögel“?“, erklang eine wohltönende Stimme, die mir ein sanftes Gefühl bescherte, aber ihre Worte waren durchaus als spöttisch zu Werten. Meine Härchen richteten sich in meinem Nacken auf und meine Wirbelsäule rieselte es kalthinab. Wow…was für ein verführerischer Ton.

„Madame, es ist mir eine Ehre, dass ihr mich in eurem Heim empfangt!“, wagte ich es nicht wirklich mein Haupt zu heben und ihr in die Augen zu sehen, während sie bei meinen Worten perlend lachte.

„Ich möchte euch sehen! Wie heißt ihr?“, fragte sie, doch nach dieser Aufforderung blieb mir nichts anders übrig als sie anzusehen somit ruckte mein Blick hoch und ich sah ihr fest ins überirdisch schöne Antlitz.

Sie hatte weißgoldene, knielange Haare und obgleich wir in einem geschlossenen Raum waren und es absolut windstill war, umspielte ihr Haar Bewegung und erinnerte an einen wehenden Schleier. Ich war mir sicher, dass meine Züge ein mehr als trotteliger Ausdruck zierte und ich zwang mich fast gewalttätig dazu an meine Mauer zu denken und an Hermione, sowie meinen Auftrag und nicht dem verheißungsvollen Zauber dieser Feenwesen nachzugeben.

„Draco…. Malfoy, ….Draco Malfoy, mein Name!“, versuchte ich so sicher und fest wie möglich zu antworten aber ich stotterte doch zu meinem Leidwesen etwas abgelenkt von dem verführerischen Anblick den die Frau bot.

„Oh, ihr findet noch Worte, erstaunlich junger Mann! Nennt mich Vesna! Was begehrt ihr?“, kam sie zügig auf den Punkt, etwas was ich zu schätzen wusste, denn ich fühlte ihren, ähhh, Vesnas Charme, ihre Ausstrahlung durchaus.

Zu meinem unendlichen Leidwesen bemerkte ich, wie ich über ihren Namen ins Schwärmen geraten könnte.

„Ich…ich bin ein Abgesandter und müsste euren Stamm auf den Festland aufsuchen, aber wie ihr vielleicht wisst, ist der Standort des Stammes gar nicht so leicht zu finden, deshalb habe ich gehofft, dass ihr ihn mir sagen könntet…“, stammelte ich wohl mehr als das ich klar sprach, jedenfalls kam es mir so vor, worauf sie ihre schönen Züge verzog.

Ich schwankte sofort um und ärgerte mich, dass ich fast davor war unter ihrem irisierenden Blick zu einem Trottel a la Weasley in der Vierten zu mutieren, nur diese wirkliche Magie tief in mir rettete mich vor den Veelas, als ich spürte das ich mich nur noch mehr konzentrieren musste.

„…Oder, mein Begehr weiterleiten um ein Treffen zu bitten, ich bin für alles offen!“, fragte ich zaghaft, da ich mein Herz immer schneller schlagen hören konnte, während ich sie anstarrte.

Als ich in meine Tasche griff, zog ich etwas Kleines unter ihren neugierigen Blicken hervor, dann trat ich auf einmal wieder recht selbstbewusst an den großen, schlicht-und schmucklosen Holztisch, der die größte Fläche des Raumes einnahm. Ich stellte mein Geschenk vorsichtig in der Mitte ab.

Mit einer Handbewegung vergrößerte ich die Skulptur. Auf 28 cm wuchs sie an und offenbarte ihre Pracht. Es war eine im Jugendstil, dem Art Nouveau, gehaltene Figur. Sie zeigte eine feenhafte, detailgetreue Elfe mit filigranen, feingliedrigen Flügeln, die auf einer Blüte saß und ihr Gewand hob sich in purem Gold von dem Rest der Figur ab.

http://palazzo-int.com/de/maerchenhafte_skulptur/veronese_art_nouveau/1011/31/3.html

Ich hatte lange zwecks des Gastgeschenks überlegt, denn was ich diesen Frauen schenken könnte war gar keine leichte Entscheidung gewesen, da ich Schmuck für übertrieben hielt bei ihrer normalen, allgegenwärtigen Schönheit.

Andere, schwere Gegenstände erschienen mir zu profan. Hinzu kam, dass ich ganz genau wusste was ich der Chefin der Veelas verehren würde, aber das hier war schwer gewesen und ich hoffte meine Idee kam an, somit verneigte ich mich nun demütig vor ihr und erstaunlicherweise glitt über diese femininen Züge wahrhaftig ein zufriedener Glanz, als sie bemerkte das ich ihr ein Geschenk offerierte.

„Ihr möchtet wirklich mit Zorica sprechen? Habt ihr euch das auch gut überlegt, junger Drache?“, fragte sie trügerisch sanft wobei ihre Haare sanft im Lichtschein der untergehenden Sonne spielten, dabei überging sie meine Gabe gekonnt und akzeptierte damit mein Geschenk.

„Ja!“, war das einzige was ich fest erwidern konnte und so hielt ich mich knapp.

„Ihr habt viel von eurem beeindruckenden, schönen und mächtigen Vater!“, sprach sie sanft und zauberte ein verführerisch schönes Lächeln auf ihre weiblichen und so weichen Züge.

„Das klingt doppeldeutig!“, warf ich vorsichtig ein und kämpfte weiter damit nicht ihrem Charme zu erliegen da sie mich wieder anlächelte und mich nicht zu fragen, woher diese Veela Vater schon wieder kannte!

„Das sollte es wohl auch sein, junger Drache!“, sie schenkte mir ein überirdisch schönes Lächeln.

„Nun gut, ich werde deine Anfrage stellen, sollte Zorica zustimmen erhältst du eine Eule! Ich wünsche dir Glück!“, entschied sie sanft aber hintergründig lächelnd wobei ich nur froh war, dass dies offenbar das Ende des Gespräches war, denn mein innerer Kampf wurde immer anstrengender und kräftezehrender, lange konnte ich nicht mehr durchhalten.

Ich spürte jetzt schon wie mir die Schweißperlen auf die Stirn traten und ich immer wieder grob in meine Zunge biss, um meine reglose Maske nach außen hin aufrechterhalten zu können.

„Ich danke euch Vesna!“, schenkte auch ihr ein wackeliges Lächeln, das wohl etwas treu doof ausfiel, denn ich spürte wie sich meine Muskeln verzogen in meinen Zügen, dabei hätte ich mich am liebsten auf den Boden geworfen und mich an sie geklammert.

Ich presste die Kiefer schmerzhaft zusammen, mahlte mit ihnen und knirschte mit den Zähnen. Verbissen kämpfte ich gegen die Instinkte mich der Veela unterwürfig zu ergeben.

„Dafina, geleite den jungen Drachen!“, neigte Vesna ihr edles Haupt wobei ich fast sofort sabberte, als ihr Haar ihr liebliches Gesicht umspielte und ärgerte mich kolossal über meine Hormone.

Dann trat aus dem Schatten ganz plötzlich eine herrliche, junge Frau. Ich hatte aufgrund meiner geistigen Abwesenheit gar nicht bemerkt wie sie sich leise nährte, absolut ungewöhnlich für mich, aber es war als würde die Veela meine Sinne beherrschen.

Was für gefährliche Wesen!

Nun schenkte mir die Neue ein scheues, verspieltes Lächeln und als sie sich geschmeidig abwandte, berührten einige ihrer schleierhaft fliegenden Haarsträhnen mein Gesicht und ich blinzelte irritiert, während ich ihr wie ein trotteliges Hündchen folgte.

Es war als würde allein durch diese unabsichtliche Berührung meine Verteidigung an sich in sich zusammenbrechen und ich kämpfte mit einem rasant pochenden Herzen mich der Verführerin nicht vor die Füße zu werfen und sie anzuflehen mich zu erhören.

Ich rammte mir meine Nägel in meine Hände, damit der Schmerz meinem Hirn verstand brachte, doch trotzdem setzten meine männlichen Regionen ein mich zu verraten und meine wachsende Erektion presste sich hart an meine jetzt zu enge Hose.

Wie peinlich und unnötig. Nun rieb meine stetige Erregung unangenehm an dem Stoff der Hose, während wir einen mäßig beleuchteten Weg zum Ausgang einschlugen und dann unter dem mondhellen Nachthimmel auf das Ausgansportal zusteuerten.

Ich fantasierte noch über ihr hellleuchtendes Haar und wie herrlich es sich von der finsteren Umgebung abhob, das Mondlicht sich in ihm fing, als sie sich kichernd umwandte und wieder frech grinste, dabei zwinkerte sie mir übermütig zu.

Sie war wesentlich jünger als die anderen Veelas denen ich bisher begegnet war. Ich schätzte sie auf 16 oder 17, also mein Alter und sie schien gut drauf zu sein. Als sie die kleine Durchgangspforte öffnete, war ich fast zu einem bebenden und zitternden Elend geworden, aber mit hochgerecktem Kinn wollte ich mich an ihr vorbei pressen ohne Dank oder Abschiedswort, da ich meine Kiefer derart zusammenbiss das es wehtat.

Ich wollte nur noch weg von ihr, bevor ich meine Kontrolle total verlor.

Aber sie schien anderes vor zu haben, da ich auf einmal ein melodisches, verführerisches Kichern hörte wobei ich den Fehler beging den Kopf zu drehen und in ihre amüsiert glänzenden Augen blickte. Offenbar nahm sie meinen Kampf durchaus wahr.

„Du schlägst dich gut…aber du kannst dich auch gehen lassen!“, raunte sie sinnlich mit einem verboten lüsternen Blick.

Als sie ihre Hand hob und meine Wange hauchzart berührte, die samtige Hand an meine jetzt glühende Haut legte und näher zu mir trat, stockte mir der Atem.

„Du bist schön….so blass und blond…wie wir!“, hauchte sie wohlklingend leise und nährte sich mir verführerisch mit ihrem schönen Haupt.

Immer näher kam sie mir mit ihrem rotglänzenden Mund. Er schimmerte sinnlich, weil sie sich lasziv mit ihrer Zungenspitze über die vollen, roten Lippen fuhr, dabei schwand meine Kontrolle derart, dass ich fast wimmerte.

Sie war herrlich…anbetungswürdig!

Eine Sünde wert!

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Kapitel 267 - 268 Empty
BeitragThema: neues kap   Kapitel 267 - 268 EmptyDo Apr 05, 2012 11:03 pm

268. Kapitel Die Leidenschaft, die Leiden schafft


Ich konnte gar nicht reagieren, so schnell presste sie auch schon fest ihren wunderschönen Mund auf meinen und auch ihr anbetungswürdiger Körper drückte sich sofort begehrlich an mich.

Dabei erlag ich dem faszinierenden Ansturm auf meine Sinne und küsste dieses liebreizende Wesen mit Inbrunst, dabei spürte ich ihre perfekten Proportionen ihres anbetungswürdigen Leibes, es war ein herrliches Gefühl.

Wir keuchten beide begehrlich in den Kuss und strichen fahrig und fiebrig über den Körper des jeweils anderen. Suchende Hände, tastende Finger und das überall. Ich rieb mich leidenschaftlich an ihrem willigen Leib und stöhnte wohlich, ich fühlte nichts als meine überkochende Erregung, alles war egal, alles war gleich, wichtig war nur sie, ihre Schönheit, ihre Leidenschaft, ihre Sinnlichkeit!

Erst als ich bemerkte wie sie in unseren Kuss zufrieden, selbstgefällig lächelte, etwas was mich irritierte, somit tauchte dann doch aus den tiefen meiner nebelumwogten Erinnerungen das unscharfe und verzehrte Gesicht von Hermione auf.

Ihr Gesichtsausdruck als sie mich mit der Nutte in meinen Räumen erwischt hatte, als Vater ihr Geschenk verschmäht hatte, ihr vertrauen und das sie nie etwas tat, was gegen mich gerichtet war wobei sie Vater immer die Stirn bot und diese Erinnerungen waren wie ein Schwall kalten Wassers, der es schaffte durch meine benebelte Raserei der Wollust gewaltsam zur durchdringen.

Ich schüttelte immer wieder benommen den Kopf, wie um mein Hirn von dem Zauber dieser verdammten Veela freizubekommen, als ich es schaffte endlich wieder so etwas wie eine Mauer auszubauen.

In geistesgegenwärtiger Sekundenschnelle stieß ich das manipulative Wesen von mir, dabei prallte sie mit Wucht brutal an die Holztüre. Sie sah mich tatsächlich sehr ungläubig an, worauf sich vor Wut ihre Züge zu verändern und zu verformen begannen, sie die spitzen geierartigen Züge annahmen die zeigten wie hässliche diese Wesen im Inneren sein konnten.

Rasch wirbelte ich herum und rannte so schnell ich konnte, ich warf meinen sonst so typischen und für mich selbstverständlichen malfoyhaften Stolz über Board, da ich ihn reichlich unangebracht an dieser Stelle empfand und spurtete wie von Teufeln gehetzt schnell los.

Ich war immer noch weich und schwammig im Kopf, um zu sagen nicht wirklich Klar im Geist, ich wehrte mich noch immer verzweifelten gegen den Wunsch auf der Stelle umzukehren, um dort weiter zu machen wo ich aufgehört hatte.

Als neben mir ein geschleuderter Feuerball krachend in den Boden einschlug, keuchte ich erschrocken auf wobei ich schon wieder unsicher wurde, da ich am liebsten das tollwütige Wesen hinter mir beruhigen, mich um ES kümmern möchte und bevor ich nachgeben konnte, apparierte ich schnell.

Nur weg hier war meine Devise, denn ich wollte nicht auf den letzten Metern noch vollkommen schwach werden.

Dracos Sicht ende

Hermiones Sicht

Aus dem nichts, hörte ich plötzlich hinter mir Draco rau fragen:

„Was machst du denn hier?“ Während ich erschrocken herumwirbelte, wobei er rasch auf mich zukam.

Ich blinzelte ihn überraschte an, was hatte Draco hier zu suchen?

Hatte er nicht einen Termin?

Wie gut das ich mich gereinigt und vom Blut befreit hatte, war alles was ich denken konnte, als ich seine ungewohnt unsteten Augen bemerkte, die hektisch und unentwegt über meinen durch den dunklen Umhang verhüllten Körper huschten.

Jetzt verlangsamte er und kam auf mich geschmeidig schleichend zu, während ich überlegte was ich antworten sollte, wo ich mich mal wieder rumtrieb. Also antwortete ich schnell:

„Ich war im Wald, hatte zu tun!“

„Hm….!“, erwiderte er erstaunlich uninteressiert, schien gar nicht richtig zu registrieren was ich antwortete und interessieren tat es ihn augenscheinlich auch nicht, da er nicht eine Sekunde aufsah. Er war merkwürdig fixiert darauf seinen Blick gierig über meinen Körper gleiten zu lassen.

Er erreichte mich, streckte seinen Hände selbstverständlich nach meiner Taille aus, wobei er mich plötzlich, ruckartig an sich zog und ich fiel von dem tätlichen Angriff überrascht an seine Brust und stützte mich mit meine Händen ab, sah deutlich verwirrt zu ihm auf. Er wirkte extrem eigenartig auf mich!

„Hey, Draco….!“, rief ich überrumpelt.

Ich sah noch das begierige, fast lüsterne Funkeln in seinen grauen Augen auflodern, bevor er auch schon fordernd seine Lippen auf meine presste, damit meinen Protest gewaltsam verstummen ließ und begann mich leidenschaftlich, stürmisch aber ohne Finesse zu küssen.

Mir war gerade nicht so ganz klar woher aus heiteren Himmel seine plötzliche brodelnde Leidenschaft und überschäumende Begierde kam, nicht das er sonst keine Leidenschaft zeigte, aber normalerweise hatte er sich gut unter Kontrolle und fiel dann doch eher in unseren vier Wänden über mich her, oder jedenfalls wenn wir an einem Ort waren der deutlich sicherer war als mitten im Verbotenen Wald.

So stand ich sehr emotionslos da, gefangen in Dracos Armen und versuchte das alles zu verstehen. Draco wirkte nicht wirklich wie als wenn er der Herr seiner sieben Sinne wäre.

Aber ich merkte schnell, ich hatte ihn in den letzten Wochen mehr vermisst als mir bewusst gewesen war. Wir hatten viel Stress gehabt, wir hatten uns gestritten und schließlich, nachdem Lucius uns derart übel mitgespielt hatte, uns auch letztendlich ausgesprochen. Natürlich hatte ich es genossen seine Nähe zu spüren, doch das war ganz anders gewesen als das hier jetzt.

Dazu kam, dass ich die Schrecken der Nacht, die mein Ritual in mir nachklingen ließen durch Draco und seine Körperlichkeit besser verdrängen konnte was mit dem Tod einherging, er mich dran erinnerte, das ich immer noch lebte und er mich wieder fühlen ließ, das ICH noch nicht wirklich tot war.

Das Ritual und meine Wahrnehmung mit den „weiß“ glühenden Augen waren erst vor ein paar Minuten zu Ende gegangen und damit war ich noch immer sehr in dieser anderen Welt verhaftet, somit auch noch nicht wirklich wieder vollständig in der Realität angekommen.

Diese ungewohnt stürmische Leidenschaft hatte ich von ihm seit Wochen nicht mehr erlebt, weil wir generell wenig Zeit füreinander gehabt hatten, was ich zutiefst bedauerte und so ließ ich mich jetzt nur zu gern gehen und warf kurzzeitig meine Bedenken über Board, aber auch vor allem da ich noch nicht wieder restlos ich selbst war, sonst hätte ich mich wohl ob des unpassenden Ortes gewehrt.

Ich erwiderte den Kuss auch wenn ich von dem Ritual etwas erschöpft war, heizte das hier gerade, etwas so lebensverbundenes, meine Energie wieder an, außerdem genoss ich es begehrt zu werden.

Draco hielt mich nicht mehr einfach an der Taille fest, sondern ließ seine Hände nun hektisch und ohne Unterlass fahrig über meinen ganzen Körper gleiten, während auch ich begonnen hatte leidenschaftlich seinen Körper zu erkunden, obwohl sein langer Reisemantel schon hinderlich war.

Als seine Hände über meine Brüste glitten, wurde ich etwas steif, denn ja Küsse im Verbotenen Wald gut und schön, aber jetzt Sex, das hielt ich wirklich für keine gute Idee!

Da kam dann doch mein rationaler Verstand durch und ich wurde starr.

Nach dem Ganzen, ganz ehrlich, ich wollte trotz meiner Bereitschaft Draco zu küssen nicht im Wald Sex haben. Gut, nach der Jagd an meinem Geburtstag hatten wir auch hier miteinander geschlafen, aber das war anders gewesen, vor allem waren wir damals sehr aggressiv gewesenm jetzt war ich nur erschlagen.

Jetzt wirkte Draco eher konfus als er in unseren Kuss hinein stöhnen: „Oh…wie gut!“, da seine grabschenden Hände ertastet hatten, das meine Brüste freilagen und nicht von einem BH unter meinem Kleid gehalten wurden.

Er legte ein heftiges, sehr raues Tempo vor, auch jetzt, als er plötzlich begann mich relativ grob zurück zu drängen, wohl auf einen der breiten, großen Bäume in meinem Rücken zusteuerte, doch soweit kamen wir erst gar nicht. Im Rückwärtsgehen stolperte ich über etwas, doch Draco reagiert schnell und erstaunlich geschickt, fing mich ab, dennoch landeten wir gemeinsam auf dem von Laub bedeckten Waldboden.

Ich fasste es nicht das Draco sich derart ungeduldig zeigte, als ich noch im Fallen dachte, wir sind kleine unreife Teenager die ihr erstes, hektisches und unkoordiniertes Mal erlebten!

Mit einem „Uff“ wich mir die Luft aus den Lungen, als wir wenig sanft auf dem Boden landeten. Draco landete schmerzhaft auf mir, dadurch presste es mir den Atem ab, doch zu meiner Überraschung ließ er sich davon keine Sekunde lang in seiner schäumenden Leidenschaft bremsen.

Er zeigte sich mit in der neuen Lage in der wir uns befanden mehr als zufrieden und meine Augen verengten sich zu misstrauischen Schlitzen, als ich versuchte meinen Mund von seinem zu lösen. Meine Bemühungen zeigten erfolgt, wobei er endlich kurz meinen schon ganz wunden Mund freigab, aber anstatt einzuhalten, wie ich gehofft hatte, widmete er sich nun gierig meinem Hals und keuchte atemlos gegen meine Haut, bevor er mich biss und ich empört auszischte.

„Draco, …nicht hier, im Wald, es ist gefährlich…wir sind ungeschützt!“, wisperte ich atemlos, als er zu meinem Entsetzen treibgesteuert begann mein Kleid hochzuschieben, dabei positionierte er sich sofort zwischen meinen Beinen.

„Egal…!“, grummelte er tief, bevor seine Lippen schon wieder auf meine krachten, dabei begannen seine ungeduldigen Hände zielstrebig und gierig unter meinen Umhang zu fahren und am Stoff meines langen Kleides zu zerren und zu reißen. Er wirkte sehr unter Strom stehend, um nicht zu sagen total im Rausch der Sinne gefangen, als er mit den Fingern mein nacktes Bein entlang hochfuhr.

„Draco….!“, widersprach ich bestimmt, weil ich spürte wie seine kalten, langen, schmalen Hände und Finger auf meiner erhitzten Haut trafen, wie er fordernd meinen Oberschenkel hinauf glitt und schließlich meine Hüfte erreichte.

Es schien ihm deutlich zugefallen, dass er jetzt entdeckte, das ich auch keinen Slip trug und das war wie ein Startschuss, der ihm die letzte Beherrschung zu entreißen schien, denn ab jetzt presste er sich noch fester auf mich, drückte mich unsanft auf den harten, unebenen und sehr ungemütlichen Boden.

Wurzeln, Steine und Geäst bohrte sich ungut in meinen Rücken, aber er zeigte keine Reaktion, als ich schmerzhaft aufwimmerte, dabei meine Hände auf seine Schultern legte und versuchte ihn wegzuschubsen, doch er machte sich nur noch absichtlich schwerer und ließ mich schwer keuchen.

Er brummte tief, lustvoll und kehlig auf, während er seine Hand zwischen meine Schenkel gleiten ließ.

Ich war wie vor den Kopf geschlagen, dass er sich derart brünftig gebärdete, denn das war nicht Draco!

Was ging hier vor?

Wäre ich selbst nicht derart benebelt im Hirn, könnte ich bedeutend schneller schalten, schollt ich mich selbst!

Er war wenig sanft oder rücksichtsvoll, einfach drängend, leidenschaftlich und zielstrebig. Er ließ sich von nichts aufhalten, dabei achtete er kein einziges Mal wirklich auf mich, ich versuchte trotz der Gefahren die um uns lauerten und mir sehr präsent im Kopf waren, es zu genießen, das er mich so sehr begehrte, auch wenn ich seinen plötzlichen, wie aus heiterem Himmel kommenden Überfall mir so ganz und gar nicht erklären konnte.

Es machte mich sehr misstrauisch und ich kam nicht gegen meine Gefühle an, das da etwas ganz und gar nicht stimmte. Aber auch ich war nicht auf der Höhe, hatte ich doch gerade ein sehr schwieriges, schwarzmagisches Ritual vollführt das viel Konzentration forderte.

Alles ging auch nicht immer spurlos an mir vorbei und somit fühlte ich mich seiner fordernden Art gegenüber etwas hilflos, vor allem da er auf nichts reagierte.

Ich hörte ein lautes durchdringendes „ratschen“, das laut im Wald widerhallte. Sofort war mir gegenwärtig, er hatte gerade wenige nett den oberen Teil meines Kleides sehr weit aufgerissen, denn sofort spürte ich auch die deutlich kältere Luft über meine Brüste streichen und fühlte wie seine Hände nun deutlich freier, großflächiger über meine Haut glitten, während er weiter gierig über mich her fiel, da war ich versucht genervt die Augen zu verdrehen.

Ich lag auf dem Boden und starrte zu den Wolken des Nachthimmels hinauf und dachte kurz an den Neumond und konnte so ganz und gar nicht verdrängen wo wir waren. Es hinderte mich effektiv daran mich etwas fallen zu lassen, egal wie sehr mich das hier anmachte, denn das er es schaffte mich zu erregen, war sicher, so schaffte er es dennoch nicht, das ich verdrängen hätte können wo wir waren.

Ich spürte deutlich seine große Erregung, fühlte die harte, drängende Beule an meinem Bein und im Grunde wollte ich ihn ja auch, aber in einem Bett…oder wo auch immer. Ich wimmerte ich kurz, als sich ein besonders spitzes Steinchen in meine Hüfte bohrte, aber auch darüber ging er egoistisch hinweg und biss mich brutal in die schon wundgescheuerten Lippen, die ich ihm entriss, was mich nur noch mehr die Augen skeptisch aufreißen ließ.

Ein leichtes Stöhnen konnte ich nun doch nicht mehr unterdrücken, als er hektisch sein Hemd aus seiner Hose gezogen hatte und nun meine Hände auf seine nackte Haut trafen um ihn von mir zu schieben, aber er war körperlich deutlich stärker, somit nahm er diese, meine kläglichen Versuche gar nicht wirklich wahr.

Ich hielt meinen Kopf weiterhin zur Seite gedreht, sodass er sich an meinem Hals entlang küssen konnte, aber dadurch war auch mein Ohr dem Boden umso näher und plötzlich hörte ich etwas, das mich noch mehr aus der Leidenschaft heraus riss.

Ich vernahm dumpfes, weit enferntes Donnern und mir schoss es wie Eiswasser in den Sinn:

„Zentauren!“

In meinem Schock hatte ich nicht mit bekommen, wie Draco seine Erektion geschickt, da er kein einziges Mal von mir abgelassen hatte, aus seiner Hose befreit hatte und ich kehrte erst mit meiner Aufmerksamkeit vollständig zu ihm zurück, als er sich stöhnend, tief in mir versenkte und ich spitz auf keuchte.

Somit stöhnte auch ich auf, denn ich war bereit für ihn, körperlich, auch wenn ich gedanklich gerade sehr abgelenkt war, von dem was er mit mir tat.

„Wir müssen weg….!“ Er erstickte meinen Protest mit einem stürmischen Kuss, während er begann sofort fest in mich zu stoßen.

Ich hätte es genossen ihn dermaßen tief zu spüren, doch gleichzeitig lag mir das immer lauter werdende Hufgetrappel in den Ohren, das sich uns beständig nährte und als er schließlich seinen Kuss beendete, stieß ich etwas lauter, drängender und ungeduldiger, aber immer noch atemlos hervor:

„Zentauren!“

Ich erkannte an seinem ungewöhnlich glasigen Blick, dass ich gar nicht zu ihm durchdrang, denn er grunzte nur unwillig und ließ sich nicht beirren in seiner Leidenschaft, bewegte sich nur weiter in mir.

Ich fasste es nicht, das war nicht Draco, der mich auf den Waldboden festnagelte, während ich ihm sagte, dass dort Gefahr für uns drohte.

Er wirkte abwesend, total benebelt und nur seinen Gelüsten ausgeliefert. In mir keimte eine Vermutung.

Ich wusste nicht wieso, mir war es wirklich schleierhaft, aber er schien so gar keine Notiz von der sich nähernden Gefahr nehmen zu wollen, ließ dabei alle Vorsicht fahren, das einzige was er mit Vehemenz betrieb war sich immer wieder aufs Neue in mir zu versenken.

MÄNNER!

Angesichts der Gefahr war ich wachsam, fühlte mich belästigt und stöhnte genervt auf, dabei blickte ich auf den weißblonden Haarschopf, der sich in meinem Blickfeld über mir befand.

Ich verzog mitleidig das Gesicht, das ich das genießen konnte was er hier tat, konnte man nicht behaupten.

Immer donnernder und lauter wurden nun die Hufschläge, wobei ich zu meinem absoluten Entsetzen erkannte, Draco würde nicht aufhören mich zu ficken oder gar zur Besinnung kommen, sich der Gefahr bewusst werden, denn er war tief gefangen in seiner Leidenschaft.

Ich murrte ärgerlich auf und eins stand fest, dafür wollte ich eine Erklärung, auf dass er mich und meinen Körper benützte um sich abzureagieren, wobei er fast wie in Trance wirkte, aber jetzt war nicht der Zeitpunkt über Draco zu grübeln.

So schaffte ich es umständlich meinen Zauberstab aus dem Holster zu ziehen, was gar nicht so leicht war mit einem Mann auf einem, der einen permanent penetrierte und schon wieder schrammte mein Rücken schmerzhaft über eine Wurzel, als Draco sich besonders schwungvoll in mich stieg.

Der Pragmatismus in mir gewann mal wieder die Oberhand als ich mitleidig das Gesicht verzog, wenn das hier vorbei war, würde mein Rücken eine Geschichte erzählen können, mein Glück war unbeschreiblich.

Ich versuchte Draco wieder einmal nun merklich genervter von mir weg zu drücken, ihn so zur Besinnung zu bringen, ihn wenn nötig sogar zu Ohrfeigen, aber er war in seiner Raserei und in der Position in der wir uns befanden leider stärker als ich, was er nun auch zeigte als er erkannte, dass ich ihn an dem was er tat hindern wollte.

Sein Gewicht hätte ich vielleicht noch von mir gedrückt bekommen, aber nicht, wenn er mit Kraft und Sturheit weiter dort bleiben wollte wo er war, sein Gesicht war mittlerweile zu einer Grimasse verzogen.

Er war nicht total grob, oder vollkommen rücksichtslos, sondern eigentlich nur stürmisch, rau, ungezügelt und sehr triebgesteuert, was mir normalerweise mehr als gefallen hätte, aber jetzt, hier ließ sich mein Kopf einfach nicht ausschalten, unter Anbetracht das sich diese Möchtegern Herrscher des Waldes mit ihren Pfeilen und Bögen nährten.

Eigentlich kam es mittlerweile mehr als lächerlich und lachhaft vor, wenn es nicht so gefährlich gewesen wäre, hätte ich höhnisch über uns gelächelt.

Fortwährend bedrängte und küsste er mich an allen Stellen die er erreichen konnte, ließ seine Hände die augenblicklich mehr Tentakel ähnelten rastlos über meinen Körper gleiten und nahm mich mit fortwährender Vehemenz.
Ich war angespannt und rollte eindeutig mit den Augen, denn meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt, bereit mit gezückten Zauberstab uns jeder Zeit zu verteidigen, während Draco noch immer nicht im hier und jetzt zu sein schien, wie ich gerade überrascht feststellte.

Wann war er endlich fertig?

Mittlerweile ärgerte es mich, dass mir das vorher nicht so klar geworden war, dass etwas passiert sein musste, aber schließlich hatte sein unerwartetes Erscheinen mich auch mehr als überrascht. In meinem Kopf raste es.

Ein Fluch?

Der Imperius vielleicht, denn er wirkte wie ferngesteuert und seinen Gelüsten unterworfen, oder etwas anderes, aber das würde warten müssen bis wir hier raus waren und in Sicherheit.

Schicksal ergeben akzeptierte ich meine missliche und wenig komfortable Lage, nahm hin, dass er das hier beenden würde, er die Erlösung suchte und finden musste, damit er wieder richtig handeln konnte, und somit akzeptierte ich, dass ich das war, was er brauchte.

Denn mittlerweile hatte ich ihn eng umschlugen, sowohl mit meinen Armen als auch mit meinen Beinen hatte ich ihn nun an mich gezogen, wodurch er seine Hände nicht mehr so sehr wandern lassen konnte, diese verkrampften sich nun fest in meine Schultern, während er immer wieder Schwung mit seiner Hüfte holte und sich in mir versenkte.

Diese Haltung war eigentümlich, aber ich konnte so den Zauberstab in der Hand auf seinem Rücken halten und die Umgebung über seine Schulter besser im Auge behalten.

Die gegenwärtige Gefahr, der wir ausgesetzt waren, sorgte dafür das ich Draco so gar nicht folgen konnte, als er einige Stöße später ENDLICH laut stöhnend und sich gegen meinen festen Griff aufbäumend kam, während ich die Hufgeräusche der Zentauren mittlerweile bedrohlich nahe vernahm.

Ich verlor keine Zeit, ließ ihm keine Möglichkeit sich zu entspannen oder auf mir liegen zu bleiben, sondern setzte meine ganze Kraft ein, um seinen nun erschlafften Körper von mir zu stoßen und jetzt, nachdem sein Verlangen ein bisschen gestillt zu sein schien, schien er auch so weit in die Wirklichkeit zurück zu kommen, das er meine Bemühungen bemerkte wohl endlich auch den wachsamen Ausdruck in meinen Augen gewillt war wahrzunehmen.

Leise, aber mit Dringlichkeit in der Stimme zischte ich:

„Zentauren, wir müssen hier weg!“

Auf ein mal ging ein Ruck durch ihn und er nickte abrupt, rappelte sich plötzlich schnell auf, war sehr flott auf den Beinen und zog seinen Reißverschluss an der Hose hoch, während er schon nach seinen Zauberstab griff und sein weit offenes Hemd, Hemd sein ließ.

Endlich erkannte ich den Mann vor mir, der wieder Kontrolle über sich und seine Taten hatte.

Ich scherte mich nicht lange darum das meine Kleidung vorne längs aufgerissen war, sondern ergriff Draco übergangslos am Handgelenk und zog ihn mit mir in Richtung des etwa 10 Meter entfernten Eingang des Geheimganges und gab Gas. Ich wusste, ich war mehr nackt als angezogen und dazu spürte ich Dracos warmes Sperma meinem Schenkel hinablaufen, während wir gehetzt rannten.

Die Zentauren waren schon viel zu nahe und es würde knapp werden. Das vielhufige Donnern war jetzt laut dröhnend zu vernehmen und ich glaubte zwischen den Bäumen bereits die ersten, schemenhaften Gestalten zu erkennen.

Wir hetzten auf den versperrten Eingang zu und kurz bevor wir ihn erreichten, schwang ich meinen Zauberstab im Lauf um den Steinbrocken, der vor dem Eingang lag, wegzuschieben.

Ein gehetzter Blick zurück über meine Schultern zeigte mir, dass die Zentrauen jetzt da waren. Ich sah sie, sah ihre ärgerlich verzogenen Mienen und ihre Augen, die im Dunklen bedrohlich leuchtenden, erkannte viele, muskulöse Pferdekörper mit Menschenkopf, die auf uns zu hielten und ihre Bogen spannten. Sie schätzten uns Zauberer gar nicht in ihrem Refugium.

Wir waren in diesem Wald nicht willkommen, ich war nicht willkommen, das wusste ich und gegen eine wild gewordene Horde Zentauren wollten ich wirklich nicht kämpfen.

Auch Draco hatte die Gefahr mittlerweile sehr deutlich in seinem vor Lust benebelten Hirn wahrgenommen und war ebenfalls rasant weiter gerannt auch ohne, dass ich ihn hatte ziehen müssen und so stürmten wir gemeinsam in den Geheimgang, wo jetzt Draco auf ein mal geistesgegenwärtig den Zauberstab schwang um den Gang sobald wir drin waren wieder sicher zu verschließen.

Zwar nicht wirklich atemlos, aber doch etwas aufgebracht nach diesen ganzen, schweißtreibenden Aktionen und tatsächlich mehr als froh der Gefahr gerade noch entkommen zu sein, indem Draco doch noch rechtzeitig zum Ende gefunden hatte, lehnte ich mich mit ärgerlicher Miene an der kalten Steinwand und atmete einmal tief durch, um mich zu beruhigen und Draco nicht sofort niederzumachen und anzuschnauzen was er sich dabei gedacht hatte.

Denn ich möchte behaupten, er hatte gar nicht gedacht!

Die Mischung aus Lust, Leidenschaft, drohender Gefahr und Flucht hatten meinen eigenen Puls dann doch schneller schlagen lassen, aber auch Draco schien es ähnlich zu gehen als ich die Geräusche vernahm die er von sich gab.

Ich blickte zu ihm in den dunklen Gang auf, während er erneut auf mich zukam. Ein dünner Schweißfilm lag auf seiner Stirn und seine Haare hingen ihm wirr ins Gesicht. Er wirkte total derangiert mit seiner unordentlichen Kleidung. Er schien etwas um Atem zu ringen, denn offenbar hatte ihn was passiert war und das Adrenalin schon wieder mehr in Wallung gebracht als mich.

In seinen grauen Augen glitzerte es freudig und verlangend, während er an mich heran trat, seine Hände neben meinem Kopf an die Wand legte und sich zu mir beute, dann raunte er rau:

„Ich liebe die Gefahr…..!“ Ein tiefes Knurren entkam seiner Kehle, bevor er mit einer Hand meinen Kopf sanft, aber bestimmt zur Seite delegierte und übergangslos begann an meiner Haut zu knabbern, zu saugen und darüber zu lecken.

Während seine Lippen fahrig an meiner Haut entlang glitten, hörte ich ihn brummen:

„Ich brauch dich nochmal! JETZT!“

Ungläubig lauschte ich seiner Aussage und klimperte mit den Wimpern, hatte sein Hirn schaden genommen?

Seine Hände glitten auf meine nackte Haut, die, da ja meine Kleidung noch immer zerrissen war, offen vor ihm lag, doch diesmal hielt ich ihn sehr bestimmt zurück, überrumpelte ihn und stieß ihn resolut von mir, auf das er in dem unebeneren Gang zurückstolperte und strauchelte.

„Draco, NICHT hier, komm zu dir!“, meinte ich vehement, wobei ich deutlich verärgert und frustriert klang.

Verblüfft sah er mich aus großen Augen an, hielt den Kopf schief und blinzelte fragend. Er schien schwer mit sich zu ringen, während er mich intensiv ansah, dann zückte er auf ein mal seinen Zauberstab und zu meiner Überraschung reparierte er notdürftig meine Kleidung, danach ergriff er zielstrebig meine Hand und ging auch schon los, wobei ich noch immer die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen spürte.

„Dann komm mit!“, erklärte er bestimmt und nicht kompromissbereit, dabei zog er mich hinter sich unsanft her.

Ich war total perplex von seiner plötzlichen Reaktion, doch ich ließ mich gerne mit ziehen, denn ich wollte ihn ja auch, außerdem wollte ich wissen was mit ihm los war.

Ein leiser, beständiger Verdacht kam mir in den Sinn.

Die Veelas!

Konnte es sein, dass er seinen ersten Besuch bei ihnen schon heute hinter sich gebracht hatte, oder zumindest die erste Kontaktaufnahme. Jetzt wo ich Zeit hatte in Ruhe nachzudenken, war es der logischste Gedankengang.

Jedenfalls würde dies sein komisches Verhalten erklären. Es schien als würde es seine Selbstkontrolle auf eine schwere Probe stellen und das er, als er mich gesehen hatte, die Kontrolle über seine Lust und sein Verlangen total verloren hatte und sich hatte gehen lassen, beziehungsweise seinen Gelüsten total hingegeben hatte, untermauerte meine Vermutung.

Ich war mir sicher, er hatte darauf vertraut, dass ich aufpasste, dass wir nicht in Gefahr gerieten, auch wenn er das nicht aktiv entschieden hatte, so war mir gewiss, dass er darauf gebaut hatte, so vollkommen wie er sich dem Sex hingegeben hatte.

Die Situation war gefährlich gewesen, aber im entscheidenden Moment hatte er sich gerade noch zusammen reißen können und jetzt, gerade im Gang, hatte er es wohl wieder geschafft über seine Instinkte zu siegen.

Wir erreichten den Gemeinschaftsraum der Slytherins und nachdem sich der Zugang geöffnet hatte, zog mich Draco zielstrebig weiter und ich folgte ihm bereitwillig und schnell. Ich zog meinen Umgang eng um mich, dass niemand erkannte wie lädiert meine Kleidung war, während wir die versammelten Slytherins nicht beachteten und diese es auch nicht wagten uns anzusprechen.

Im Vorbeigehen erhaschte ich jedoch einen kurzen Blick in einen Spiegel, der im Aufgang zu Dracos Raum lag und erkannte, dass zwar meine Kleidung wohl einigermaßen in Ordnung wirkte, aber meine Haare ein einziges Durcheinander waren.

Unser Zwischenspiel auf dem Waldboden hatten sie in ein riesen Nest verwandelt, in dem kleine Äste und Blätter steckten. Das reinste Chaos und meine Lippen vollkommen gerötet und leicht wund.

Ich seufze leise, na toll, so hatten mich alle gesehen und hier ging es nicht um Eitelkeiten sondern eher darum, das ich nicht wollte das jemand wusste, das wir regelmäßig den Wald besuchten, aber egal.

Draco zog mich weiter und ich folge in seine Räume, wo er umgehend die Tür hinter uns schloss und mich sofort wieder überfiel, was mir noch mehr in meiner Meinung bestärkte das sich in ihm ein großes sexuelles Bedürfnisse angestaut hatte, was nicht normal war, aber somit meine Theorie der Veela untermauerte.

Wieder zeigte ich mich pragmatisch, aus dem Mann wäre bevor er dies überwand nichts Gescheites rauszubekommen und gut, er hatte seinen Spaß mit meinen Körper, dann würde ich jetzt dasselbe mit dem seinem haben, denn ich war schließlich kein Samariter, sondern auch selbstsüchtig auf das Stillen meiner Bedürfnisse bedacht und diesmal war nicht nur er hektisch aktiv, sondern auch ich.

Stürmisch eroberte er wieder meine Lippen und begann mich heftig zu küssen, was ich diesmal erwiderte, während ich fahrig, schnell versuchte ihn auszuziehen und er war genauso bestrebt mich zu entkleiden und unterdessen auf das Bett zu zusteuern.

Auf dem Weg dorthin fiel erst mein Umhang, dann seiner, wir streiften uns die Schuhe von den Füßen und ich riss fast sein offenes Hemd von seine Schultern, als ich versuchte es ihm auszuziehen.

Dabei unterbrachen wir unseren stürmischen Küss nur wenn es unbedingt nötig war. Alles ging ziemlich schnell, hektisch und schon gehetzt und als wir das Bett erreichten, stieß Draco mich ungeduldig auf die Matratze.

Wir hatten es geschafft bis zum Bett beide komplett nackt zu sein, so zügellos waren wir vorgegangen. Ich wollte mich gerade wieder aufbäumen, Draco aus Bett werfen, denn nach dem Zwischenspiel im Wald war mein Rücken zerschrammt, blutig und tat deutlich weh, doch Draco war schneller, war über mir und schien mir nun all das zurückgeben zu wollen was er mir im Wald nicht gegeben hatte.

Stürmisch und leidenschaftlich küsste er jeden Zentimeter meiner Haut die er erreichen konnte, biss mir sanft aber sehr anregend immer wieder in die Haut, küsste sinnlich meine Brüste und verwöhnte meine erregten Knospen sehr, nur um sich dann übergangslos weiter hinab zu küssen. Er unterbrach sein Tun keine Sekunde, ließ auch seine Hände stetig wandern und küsste sich schnell hinab bis zwischen meine Schenkel.

Mit großer sehnsüchtiger Hingabe vergrub er sich zwischen meinen Schenkeln und begann mich ausdauernd zu lecken, während er seine Finger langsam in mich gleiten zu ließ. Er verwöhnte mich so herrlich, das ich gar nicht mehr daran dachte mich aus der auf dem Rücken liegenden Position zu befreien, sondern einfach erstmal genoss, denn seine gezeigte Lust ließen bei mir alle Schmerzen vergessen.

Doch als Draco sich schließlich leicht aufrichtete und zu mir herauf kommen wollte, nutzte ich die Gelegenheit, richtete mich ruckartig auf und stieß ihn noch in der gleichen Bewegung aufs Bett, sodass er auf dem Rücken vor mir lag.

Schnell kletterte ich über ihn, während ich Küsse auf seiner Haut verteilte und schließlich seine Lippen gierig in Beschlag nahm. Es entstand ein leidenschaftlicher, kämpferischer Kuss, während dem ich mich auf ihn nieder ließ und in den Kuss stöhnte, als ich fühlte wie er mich ausfüllte.

Ich genoss es ihn zu spüren, aufrecht auf ihm zu sitzen und mich ungehemmt sowie sehr heftig auf ihm zu bewegen, während er mich lustverhangen ansah, eine Hand auf meiner Hüften ablegte während er mit der anderen nach meinen Brüsten griff, um sie weiter zu kneten und zu reizen.

Es war herrlich sich so einfach nur unserer Lust hinzugeben. Wir sprachen nicht, nur unser Stöhnen war zu hören, während wir uns tief in die Augen sahen und beide genossen was wir taten.

Nach einem sehr erschöpfenden, aber auch äußerst erfüllenden Höhepunkt, sanken Draco und ich nebeneinander aufs Bett, wobei ich mich auf die Seite drehte, mich dabei aber sogar halb auf den Bauch legte, um meinen Rücken zu schonen.

Mein Rücken musste schrecklich aussehen, jedenfalls fühlte er sich an als hätte ich blaue Flecken und viele Risse oder Schürfwunden, aber es war nichts gegen das Auspeitschen, also durchaus erträglich. Ich spürte, das Draco sich hinter mich legte, aber dabei berührte er mich nicht, statt dessen fühlte ich, wie er mir die Haare zur Seite strich um dann seine Lippen an mein Ohrläppchen zu legen.

„Ich heile deinen Rücken!“, wisperte er zum ersten Mal mit klarer, deutlicher Stimme.

Im nächsten Augenblick war er verschwunden und ich fühlte das typische, leichte Ziepen und Kribbeln eines Heilspruches wieder und wieder, als er die vielen, kleinen Kratzer auf meiner Haut gekonnt heilte.

Schließlich endeten die Heilsprüche und ich bemerkte das Draco sich hinter mir bewegte.

„Komm mit!“, meinte er dann noch und zog mich dabei hoch.

Im nächsten Augenblick spürte ich wie sich die Matratze bewegte und Draco wohl das Bett verließ. Er tauchte in meinem Blickfeld auf und streckte mir die Hand auffordernd entgegen, die ich nach einen nachdenklichen Blick in seine nun klaren, sturmgrauen Augen ergriff und mich dann von ihm hoch und in seine Arme ziehen ließ. Er küsste mich kurz auf die Stirn, dann löste er sich von mir und zog mich an der Hand hinter sich her ins Bad.

Mit einem Schwung seines Zauberstabes schuf er ein stimmungsvolles, angenehmes Licht im Badezimmer, das von vielen Kerzen stammte, bevor er mich los ließ, auf die im Boden eingelassene Wanne zuging und Wasser in diese einlaufen ließ.

Er wandte sich zu mir um und sagte dann grinsend:

„Deine Haare sehen aus wie ein riesen Vogelnest, vor allem mit den ganzen Ästchen und Blättern darin, komm her!“

Ich folgte seiner Aufforderung und ergriff seine ausgestreckte Hand, ließ mich in seine Arme ziehen.

„Alles deine Schuld!“, kam es schnippisch von mir.

Er lachte tief, dabei aber auch peinlich berührt auf, etwas das er äußerst selten tat, dann begann er breit grinsend mit seinen Fingern durch meine Haare zu fahren und akribisch alle Blätter und Äste zu entfernen, die er dann achtlos auf den Boden segeln ließ. Ich genoss seine so umsorgende Behandlung an diesem Abend schon sehr.

Das war eine Seite und Art an Draco die ich bei Severus wohl erfolglos suchen konnte, aber irgendwie ja auch genau das war, was ich bei Draco genoss, das er noch Gefühle hatte und zumindest mir gegenüber mitfühlend sein konnte und sich sorgte, auch wenn er es weder zugab, noch ich sagte das ich es wollte.

„So, fertig….und jetzt, lass uns entspannen….! Der Abend war echt anstrengend“, erklärte er selbst leidend klingend, während er zufrieden zurücktrat, etwas was mich skeptisch aufhorchen ließ.

Er zog mich mit sich in die Wanne. Das warme, wohltuende Wasser umfloss uns und der herrlich frische und leicht blumige Duft des Schaumes stieg mir in die Nase, so ganz anders als der Blutgeruch, der mit bisher immer noch gegenwärtig gewesen war.

Ich fühlte geradezu wie die Anspannung des Abends noch weiter von mir abfiel und das es gut tat zu baden, nicht nur meinen angespannten und gepeinigten Muskeln, sondern auch generell, mir.

Draco hatte sich an den Wannenrand gelehnt und mich an seinen Bauch gezogen. Ich lehnte mich an ihn, legte meinen Kopf an seinen Schultern ab und schloss die Augen, während Draco seine Arme um mich legte und wohl auch genießend sich zurücklehnte.

„Du warst bei den Veelas?!“, durchbrach ich die Stille gespannt und es war keine wirklich Frage sondern eine Feststellung.

Draco antwortete nicht sofort, aber ich spürte das er mich etwas fester an sich zog, doch dann murmelte er: „Ja!“

„So wortkarg? Warum jetzt schon?“, fragte ich kichernd, wobei ich mir zaghaft überlegte, wie schief es gegangen war und ob er „heil“ herausgekommen war aus den vogelartigen Greifkrallen dieser Wesen.

„Ich wollte den Erstbesuch so schnell wie möglich hinter mich bringen, den Kopf in den Ferien frei haben, denn da haben wir genug vor…..!“, bekannte er widerstrebend.

„Wohl war! Wie war es? Erfolgreich gewesen?“, zeigte ich meine Neugierde und traute mich nicht offen zu hinterfragen, ob er hatte wiederstehen können.

Er schwieg und das lange, das ich fast schon dachte er würde nicht mehr antworten. Noch immer lag ich mit geschlossenen Augen an ihm gelehnt und genoss einfach die Wärme und Dracos Nähe, bis er schließlich dann doch mit erstaunlich rauer Stimme antwortete:

„Es war anstrengend, aber ich denke für den ersten Besuch erfolgreich….!“, schluckte ich, den es war an sich keine Aussage was zwischen ihm und den Veelas geschehen war, aber wollte ich es überhaupt wissen?

Wir schwiegen wieder und hingen beide unseren Gedanken nach.

Ich konnte mir denken was er als „anstrengend“ beschrieb, denn dem Charme der Veelas zu wiederstehen war sicher nicht leicht gewesen und wie sehr sie ihn aufgewühlt hatten, hatte ich ja zu spüren bekommen.

„Ich hab es geschafft meine Selbstbeherrschung so lange zu halten bis ich zurück war, aber als ich dich in dem Kleid gesehen habe, war es vorbei!“, durchbrach nun er rau die Stille und antwortete auf meine nicht gestellte Frage.

Ich grinste!

Ich glaubte ihm, Irgendwie war ist stolz auf ihn, weil er es ohne Hilfe beim ersten Mal geschafft hatte, aber ich war auch schon gespannt wie mein Trank ihm nächstes mal helfen würde.

Wir genossen die letzten Minuten in der Wanne schweigend, bis wir genau so schweigend aus dem Wasser stiegen und Draco mir fürsorglich ein großes, weiches Handtuch um die Schultern legte und mich abtrocknete. Auch dies ließ ich geschehen. Nach dieser ruhigen Stunde war für mich nicht mehr daran zu denken doch schon zu gehen, zu gut tat mir gerade die Ruhe und ich war auch müde, wirklich bettreif nach dieser Nacht.

Als wir im Bett kuschelten, holte er etwas aus seinem Nachttisch, dann hörte ich ein kleines Klicken, bevor ich fühlte das seine Finger sanft und fürsorglich über meine Haut glitten und kühlende, heilende Salbe auf meinem geschundenen Rücken verteilten.

Unweigerlich ließ ich mich völlig auf den Bauch gleiten, schloss die Augen und genoss seine liebevolle Behandlung, denn nach dem Ritual und dem auszehrenden Sex, den ich gehabt hatten, tat es gut sich jetzt fallen zu lassen und zu genießen.

Ich seufze leise, während er auf meinen Schulterblättern die nach Kräutern duftende Salbe verteilte, dann spürte ich wie er sich vor beugte, noch mehr an mich heran kam und fühlte schließlich wie er meine Haare zur Seite strich und sanfte Küsse in meinem Nacken verteilte.

Danach kuschelten wir uns gemeinsam unter die warme Decke. Draco zog mich besitzergreifend an seine Brust und ich schmiegte mich gern an ihn, bevor ich recht schnell einschlief und sehr erholsam schlief.

Hermiones Sicht ende

Severus Sicht
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